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ChatGPT, Gemini und Co. beantworten Nachrichtenfragen direkt. Doch für Nutzer ist vollkommen unklar, nach welchen Kriterien KI-Modelle ihre Quellen auswählen. Eine neue Studie offenbart ein erschreckendes Bild. Denn: Sprachmodelle spucken als Quelle nicht nur wenige etablierte Medien aus, sondern platzieren auch unkommentiert Desinformationsseiten neben seriösen Quellen. Für die öffentliche Meinungsbildung ist das eine große Gefahr. Eine kommentierende Analyse.
Quellenauswahl von KI-Chatbots kaum nachvollziehbar
Immer mehr Menschen lassen sich Nachrichten von ChatGPT und Co. zusammenfassen, anstatt originale Artikel zu lesen. Zahlreiche Medien spüren zunehmend die daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen. Schätzungen der Analyseplattform Sistrix zufolge gehen deutschen Websites durch solche sogenannten Zero-Click-Suchen mittlerweile 265 Millionen Klicks pro Monat verloren – und damit indirekt auch Werbeeinnahmen.
Laut einer Analyse der Denkfabrik Agora Digital sind das eigentliche Problem nicht nur die Fehler, die KI-Modelle in ihren Antworten produzieren, sondern ihre Rolle als neue Gatekeeper. Will heißen: Chatbots treffen eine Vorauswahl von Quellen – nach Kriterien, die für Nutzer meist nicht nachvollziehbar sind. Die Studie hat 675 Nachrichtenanfragen an ChatGPT, Gemini, Claude, Perplexity und Google AI Overview analysiert und knapp 5.000 Quellenverweise ausgewertet.
Das Ergebnis: Die Forscher stießen zwar auf 554 unterschiedliche Websites, die als Quelle auftauchten. Die meisten Antworten der untersuchten KI-Modelle konzentrierten sich aber auf wenige etablierte Medien. Teilweise wurden laut Analyse auch Domains, die Desinformation verbreiten, neben seriösen Quellen aufgeführt, ohne dass Nutzer darauf hingewiesen wurden. Welche Quellen erscheinen, würde vom jeweiligen KI-Modell, vom Thema und sogar von der Formulierung der Anfrage abhängen.
KI als neuer Torwächter der Nachrichtenwelt?
Die Ergebnisse von Agora Digital offenbaren, dass KI längst mehr als nur ein Werkzeug zur Informationssuche ist. Sie entwickelt sich zu einem Torwächter öffentlicher Debatten. Denn wer Antworten direkt serviert bekommt, klickt seltener auf Originalquellen.
Das Problem: Viele Nutzer verlassen sich nicht nur auf KI-Antworten, die ohnehin schon fehleranfällig sein können, sondern auch auf einen eingeschränkten Quellen- und damit auch Informationskreis. Parallel wandert die Macht der Aufmerksamkeit zunehmend von Redaktionen und Suchmaschinen hin zu den Betreibern großer Sprachmodelle.
Fernab davon, dass jede zehnte KI-Antwort falsch ist oder Fehler enthält, entsteht dadurch eine weitere Gefahr für die öffentliche Meinungsbildung. Denn Nutzer können kaum nachvollziehen, wie KI-Modelle den digitalen Nachrichtentisch decken – und auch nicht, welche Zutaten überhaupt in Erwägung gezogen werden.
Besonders problematisch sind zudem Kooperationen zwischen KI-Anbietern und Verlagen, wie zwischen dem Axel Springer Verlag und OpenAI. Nicht unbedingt, weil ChatGPT per se keine Bild-Zeitung als Quelle heranziehen sollte, sondern weil es dadurch inflationär geschieht.
Das macht KI-Antworten nicht nur relativ einseitig, sondern untergräbt aufgrund mangelnder Transparenz auch die Mündigkeit vieler Nutzer – von russischen Propagandanetzwerken, die als Quelle zitiert werden, ganz zu schweigen.
Stimmen
Vivien Benert, Hauptautorin der Studie von Agora Digital, fordert gegenüber dem Spiegel: „Transparenz und Offenlegung der Kriterien zur Quellenauswahl im laufenden Betrieb, eine überprüfbare Zuordnung von Aussagen und Quellen sowie Offenlegung bestehender Kooperationen zwischen KI-Anbietern und Medienhäusern für Nutzende. Ohne Einblick in die Quellenauswahl lasse sich weder Haftung noch Vielfalt noch faire Vergütung durchsetzen. (…) Kein Anbieter dokumentiert transparent, wie die Quellenauswahl zur Beantwortung von Prompts funktioniert.“
Mika Beuster, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV), in einem Statement: „Der Qualitätsjournalismus lebt von menschlicher Recherche. Generative KI, die nur wiederkäut, was bereits gedacht und gesagt wurde, kann keine neuen Perspektiven schaffen. Ich sehe die Gefahr, dass Leser und Werbekunden der Verlage nicht bereit sein werden, Geld für Roboterjournalismus auszugeben. (…) Da liegt der Verdacht nahe, dass KI nicht zur Unterstützung, sondern zum Ersatz journalistischer Arbeit genutzt wird. Das darf kein Vorbild für andere Medienhäuser werden. Wo es etwa um die Auswertung riesiger Datenmengen geht, ist KI für Redaktionen eine willkommene Hilfe.“
Liz Reid, Leiterin von Google Search, verteidigt die plattformeigenen KI-Funktionen: „Wir leiten weiterhin täglich Milliarden von Klicks an Websites weiter und sind davon überzeugt, dass der Werteaustausch zwischen der Suche und dem Web nach wie vor stark ist. (…) Wir haben unsere Modelle so trainiert, dass sie das Web tiefgreifend verstehen und wissen, wann und wie sie auf die relevantesten Seiten verweisen sollen. Und unsere KI-Antworten enthalten gut sichtbare Links, klare Quellenangaben und Inline-Quellenverweise.“
Was sich jetzt ändern muss
Die Untersuchung macht nicht nur deutlich, wie unterschiedlich die Quellenprofile der einzelnen KI-Modelle mittlerweile sind, sondern auch wie wenig Nutzer nachvollziehen können, warum bestimmte Quellen auftauchen und andere nicht. Forderungen nach mehr Transparenz werden deshalb zu Recht immer lauter.
Denn: Die Auswahl der Quellen muss überprüfbar sein, damit Inhalte ihren Ursprüngen zugeordnet werden können und der Umgang mit journalistischen Inhalten sowie Desinformation verbindlich geregelt wird. Auf Nutzerebene zeigt das einmal mehr auf, dass KI-Antworten vielleicht einen Einstieg in ein Thema liefern, aber kein Ersatz für die Originalquellen sind.
Oder: Wer sich bei politischen oder gesellschaftlichen Streitfragen ausschließlich auf KI-Zusammenfassungen verlässt, bekommt am Ende nicht die ganze Debatte serviert, sondern nur einen Ausschnitt, den ein Algorithmus für relevant hält. Wobei es traurig genug ist, dass viele Menschen ohnehin schon keine unterschiedlichen Quellen oder Standpunkte mehr miteinander vergleichen, sondern vor allem nach Bestätigungen der eigenen Meinung suchen.
Und als würde das unserer Debattenkultur, der öffentlichen Meinung und auch der Bildung nicht schon genug schaden, verschärft KI diese Einfältigkeit auch noch. Sprich: Aus Informationsvielfalt wird zunehmend Informationsbequemlichkeit – und zwar mit gravierenden Nachteilen wie einem Verlust von Empathie, Mündigkeit und Diskursfähigkeit.
Kein Begrenzungskabel, vier KI-Kameras, zentimetergenaue GPS-Navigation: Der Anthbot Genie 800 klingt nach einem Versprechen, das viele smarte Gartengeräte schon gegeben und nur selten gehalten haben. Wir haben den Mähroboter ohne Begrenzungskabel mehrere Wochen lang im Praxistest und zeigen, was wirklich hinter dem Hype steckt.
Anthbot Genie 800 im Test
Anthbot ist eine vergleichsweise junge Marke im Bereich smarter Gartengeräte. Doch das Unternehmen hat echte Substanz: Über 520 Patente, mehr als 500 Entwickler im F&E-Team und zwölf Jahre Erfahrung mit Sensoren und Algorithmen aus der Robotik sprechen für sich. Mit der Genie-Serie positioniert sich Anthbot gezielt im wachsenden Segment der kabellosen Mähroboter und tritt damit in direkte Konkurrenz zu Mammotion, Dreame und Husqvarna.
Der Genie 800 ist das mittlere Modell der Reihe und richtet sich an Gartenbesitzer mit Flächen bis zu 800 Quadratmetern, wobei der Hersteller theoretisch sogar bis 1.500 m² angibt. Ob der Roboter in der Praxis hält, was die Datenblätter versprechen, haben wir über mehrere Wochen hinweg überprüft.
Was ist der Anthbot Genie 800?
Der Anthbot Genie 800 ist ein vollautomatischer Mähroboter der neuen Generation, ohne jedes Begrenzungskabel. Statt aufwendig Drähte im Boden zu verlegen, kartiert er seinen Arbeitsbereich per App und RTK-GPS selbst. Er gehört damit zu einer Klasse von Geräten, die den Markt für Mähroboter gerade fundamental verändern.
Der Anthbot Genie 800 im Test
Die Zahl „800″ im Namen bezeichnet die empfohlene Rasenfläche in Quadratmetern. Der Roboter ist Teil der Anthbot-Genie-Familie, zu der auch der kleinere Genie 600 sowie der Genie 1000 und der Genie 3000 für größere Grundstücke gehören. Allen Modellen gemein ist das hybride Navigationssystem aus RTK-GPS und vier KI-Kameras.
Wie funktioniert der Anthbot Genie 800?
Das technische Herzstück des Genie 800 ist eine Kombination aus zwei Navigationstechnologien, die sich gegenseitig ergänzen:
Full-Band-RTK-GPS
Der Genie 800 ist nach Herstellerangaben der erste Mähroboter mit Full-Band-RTK-GPS, der alle 22 Satellitenfrequenzbänder gleichzeitig empfangen kann. Eine am Garten aufgestellte RTK-Referenzstation verbindet sich mit bis zu 155 Satelliten und ermöglicht so eine Positionierung auf bis zu zwei Zentimeter genau. Das funktioniert auch unter Bewölkung und in schwierigem Gelände deutlich stabiler als einfache GPS-Lösungen.
Vier KI-Kameras mit 300°-Sichtfeld
Kommt das GPS-Signal an seine Grenzen (etwa unter dichten Bäumen oder in tiefen Schatten) übernehmen vier KI-Kameras mit einem 300-Grad-3D-Sichtfeld die Navigation. Diese Kameras erkennen laut Hersteller über 1.000 verschiedene Hindernisse in Echtzeit: Gartenmöbel, Spielzeug, Haustiere und sogar Igel. Die seitlichen Kameras ermöglichen es dem Roboter zudem, sehr nah an Kanten und durch enge Passagen zu fahren, die so breit wie der Mäher selbst sind.
Mulch-System mit fünf Klingen
Das Mähdeck setzt auf einen 20 Zentimeter breiten Mähteller mit fünf Klingen. Die Schnitthöhe lässt sich bequem per App zwischen 30 und 70 Millimeter einstellen, ohne am Gerät selbst zu schrauben. Der Mähroboter arbeitet dabei im Mulch-Verfahren: Das Schnittgut bleibt auf dem Rasen und düngt ihn natürlich.
Die Unterseite des Anthbot Genie 800
Lieferumfang
Im Paket enthalten sind:
Der Mähroboter selbst
Ladestation mit Netzteil und Kabeln
RTK-Referenzstation mit Antenne und Montagematerial
Erdanker und Montagewerkzeug
Schnellstartanleitung (mehrsprachig)
Alles, was für den sofortigen Einsatz benötigt wird, ist im Lieferumfang enthalten. Separate Zukäufe sind für den Standardbetrieb nicht notwendig.
Design und Verarbeitung
Der Anthbot Genie 800 wirkt auf den ersten Blick kompakter als viele Konkurrenzmodelle. Das Gehäuse ist in einem dezenten Grau-Weiß gehalten, die Linienführung ist modern und funktional. Optisch fällt der Roboter im Garten nicht negativ auf. Er wirkt eher wie ein sorgfältig designtes Technikprodukt als wie ein klobiges Gartengerät.
Das Display des Anthbot Genie 800
Das Gehäuse ist nach IPX6 gegen Spritzwasser geschützt, hält also auch einem kräftigen Regenschauer problemlos stand. Die vier Kameras sind dezent in das Gehäuse integriert und beeinflussen das Gesamtbild kaum. Das Mähdeck ist ohne Werkzeug zugänglich und lässt sich einfach reinigen.
Die Verarbeitungsqualität macht insgesamt einen soliden Eindruck. Spaltmaße und Materialien sind auf dem Niveau, das man in dieser Preisklasse erwarten darf.
Technische Daten im Überblick
Merkmal
Anthbot Genie 800
Empfohlene Fläche
800 m² (max. 1.500 m²)
Navigation
Full-Band-RTK-GPS + 4 KI-Kameras (300° 3D-Sicht)
Schnittbreite
20 cm (5-Klingen-Scheibe)
Schnitthöhe
30–70 mm, per App einstellbar
Max. Steigung
24° / 45 %
Akku
4 Ah / 72 Wh, Lithium-Ionen
Laufzeit pro Ladung
ca. 120 Minuten
Lautstärke
max. 58 dB(A)
Schutzklasse
IPX6
WLAN
2,4 GHz
Mähzonen
bis zu 20 Zonen per App
Hinderniserkennung
> 1.000 Objekttypen
Satelliten-Verbindung
bis zu 155 Satelliten, alle 22 Frequenzbänder
Einrichtung und Inbetriebnahme
Einer der größten Vorteile des Anthbot Genie 800 ist die unkomplizierte Einrichtung. Gerade im Vergleich zu klassischen Mährobotern mit Begrenzungskabel. Das Grundprinzip: Ladestation aufstellen, RTK-Antenne platzieren, Mähroboter einschalten und per App kartieren. Der Hersteller gibt für die Grundeinrichtung etwa zehn Minuten an.
In der Praxis läuft das folgendermaßen ab:
Ladestation positionieren: Die Basisstation wird an einem geeigneten Platz im Garten aufgestellt und mit den beiliegenden Erdankern fixiert. Sie muss mit einer Steckdose verbunden werden.
RTK-Antenne aufstellen: Die Referenzstation wird möglichst mit freier Sicht zum Himmel platziert, idealerweise auf einem erhöhten Punkt. Nach dem Einschalten sucht sie automatisch Satellitenkontakt.
Mähroboter verbinden: Über die Anthbot-App (iOS und Android) wird der Genie 800 per WLAN registriert und mit der RTK-Station gekoppelt.
Garten kartieren: Entweder per Fernsteuerung in der App oder durch manuelle Führung des Mähers werden die Grenzen der Rasenfläche abgefahren. Die so erstellte Karte dient als Navigationsbasis.
Mähzonen, No-Go-Bereiche und Zeitpläne lassen sich im Anschluss jederzeit per App anpassen, ganz ohne erneutes Kabelumverlegen. Das ist ein klarer Komfortvorteil gegenüber Systemen mit physischer Begrenzung.
Die Anthbot-App
Die Steuerung des Genie 800 läuft vollständig über die Anthbot-App, die für iOS und Android kostenlos verfügbar ist. Die Oberfläche ist funktional und klar strukturiert. Sie konzentriert sich auf das Wesentliche, ohne den Nutzer mit überflüssigen Optionen zu überladen.
Folgende Funktionen stehen in der App zur Verfügung:
Einen kleinen Dämpfer gibt es bei der WLAN-Kompatibilität: Der Genie 800 unterstützt ausschließlich das 2,4-GHz-Netz. Wer einen reinen 5-GHz-Router betreibt, muss entweder ein Dual-Band-Netz einrichten oder einen separaten Zugangspunkt bereitstellen. Im Jahr 2026 ist das zumindest ein kleines Ärgernis, auch wenn es die meisten Nutzer in der Praxis kaum betreffen dürfte.
Praxistest: Wie schlägt sich der Anthbot Genie 800 im Alltag?
Was andere Tester bereits festgestellt haben und was sich in unseren ersten Eindrücken bestätigt: Der Genie 800 fährt seine Bahnen sehr nah an Kanten und Hindernissen entlang. Dank der seitlichen Kameras schafft er auch Durchgänge, die exakt so breit wie der Mäher selbst sind. Das ist eine echte Stärke gegenüber vielen Konkurrenten, die solche Engstellen einfach auslassen.
Die Geräuschentwicklung von maximal 58 dB(A) entspricht in etwa einem normalen Gespräch in Zimmerlautstärke. Der Mäher kann also auch abends eingesetzt werden, ohne Nachbarn zu verärgern.
Vorteile des Anthbot Genie 800
Kein Begrenzungskabel: Die Installation entfällt komplett – keine aufwendige Verlegung, kein Eingraben, kein Nachjustieren
Full-Band-RTK-GPS: Zentimetergenaue Navigation auch bei Bewölkung und unter Bäumen
Vier KI-Kameras: Zuverlässige Hinderniserkennung mit 300°-Sichtfeld, über 1.000 erkannte Objekttypen
Schnitthöhe per App: Keine mechanische Verstellung am Gerät nötig
Seitliche Kameras: Ermöglicht präzises Kantenmähen und schmale Durchgänge
Bis zu 20 Mähzonen: Flexibles Zonenmanagement für komplexe Gärten
Leiser Betrieb: Max. 58 dB(A) – alltagstauglich auch am Abend
IPX6-Schutz: Regenfest und robust im Outdoor-Einsatz
OTA-Updates: Der Hersteller verbessert das Gerät laufend per Firmware
Nachteile des Anthbot Genie 800
Nur 2,4-GHz-WLAN: Kein 5-GHz-Support, in manchen Heimnetzwerken ein Zusatzaufwand
RTK-Station nötig: Die Referenzantenne muss dauerhaft im Garten aufgestellt bleiben und braucht eine Steckdose
Kein Randmähen an der Außenkante: Die Klingen kommen nicht ganz bis an die äußerste Rasenkante. Nacharbeiten mit dem Kantenschneider bleibt
GPS-Schwächen bei extremer Abschattung: In tief eingeschnittenen Innenhöfen oder unter sehr dichtem Baumbestand kann die Navigation an Grenzen stoßen
Eingeschränkte Steigung: Bis 45 Prozent Gefälle, bei extremen Hanglagen kein Allrad wie beim Mammotion LUBA
Preis: Was kostet der Anthbot Genie 800?
Der Anthbot Genie 800 ist aktuell ab rund 850 bis 999 Euro erhältlich, je nach Händler und laufenden Aktionen. Auf der offiziellen Anthbot-Website gibt es regelmäßig Rabattaktionen mit Ersparnissen von bis zu 100 Euro.
Damit positioniert sich der Genie 800 preislich unterhalb der meisten vergleichbaren Konkurrenten ohne Begrenzungskabel. Und das bei einer Technologieausstattung, die sich vor deutlich teureren Geräten nicht zu verstecken braucht. Für Gärten bis 800 Quadratmeter ist das ein faires Angebot.
Zum Vergleich:
Modell
Fläche (empfohlen)
Preis (ca.)
Anthbot Genie 800
800 m²
ab ca. 850 €
Mammotion LUBA Mini AWD 800
800–1.000 m²
ab ca. 1.599 €
Dreame MOVA P50 Ultra
bis 800 m²
ab ca. 999 €
Segway Navimow H800E
bis 800 m²
ab ca. 1.099 €
Husqvarna Automower 305
bis 600 m²
ab ca. 999 €
Anthbot Genie 800 vs. Konkurrenz: Wie schlägt er sich im Vergleich?
Anthbot Genie 800 vs. Mammotion LUBA Mini AWD 800
Der direkteste Vergleichskandidat ist der Mammotion LUBA Mini AWD 800, den wir bereits ausführlich getestet haben. Der Luba setzt auf Allradantrieb und bewältigt Steigungen bis 80 Prozent, das ist mehr als doppelt so viel wie der Genie 800. Wer ein extremes Hanggrundstück hat, ist beim Mammotion besser aufgehoben. Dafür ist der Anthbot mit rund 850 Euro etwa 750 Euro günstiger und punktet mit seinem 300-Grad-Kamerasystem sowie der einfacheren App. Für typische Hausgärten ohne extreme Hanglagen ist der Genie 800 das stärkere Preis-Leistungs-Argument.
Anthbot Genie 800 vs. Segway Navimow H800E
Der Segway Navimow H800E arbeitet ebenfalls ohne Begrenzungskabel und setzt auf RTK-GPS plus Vision-Navigation. Er liegt preislich etwas höher und verfügt über ein ausgereiftes Softwareökosystem. Die App-Integration und OTA-Updates funktionieren beim Segway gut, allerdings bietet er kein vergleichbares Kamerasystem wie der Anthbot und erkennt weniger Hindernistypen. Der Genie 800 ist hier technologisch auf Augenhöhe oder leicht überlegen.
Anthbot Genie 800 vs. Husqvarna Automower 305
Der Automower 305 ist ein klassischer Mähroboter mit Begrenzungskabel und nach wie vor einer der zuverlässigsten Vertreter dieser Kategorie. Er arbeitet leise, präzise und wartungsarm. Was ihm fehlt: die Flexibilität beim Einrichten und die KI-gestützte Hinderniserkennung. Wer kein Problem mit dem Verlegen von Kabeln hat und ein etabliertes System bevorzugt, ist mit dem Husqvarna gut bedient. Wer Komfort und moderne Technik priorisiert, hat mit dem Anthbot Genie 800 die zeitgemäßere Wahl.
Für wen eignet sich der Anthbot Genie 800?
Der Anthbot Genie 800 richtet sich an Gartenbesitzer, die:
eine Rasenfläche von bis zu 800 Quadratmetern pflegen (moderate Reserven bis 1.500 m²),
keine Lust auf das Verlegen und Eingraben von Begrenzungskabeln haben,
eine intuitive App-Bedienung und flexible Zonensteuerung wünschen,
einen Roboter mit zuverlässiger Hinderniserkennung – auch für Haustiere – suchen,
und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis in der Mittelklasse der kabellosen Mähroboter erwarten.
Weniger geeignet ist der Genie 800 für:
extreme Hanglagen über 45 Prozent Steigung,
sehr stark beschattete Gärten ohne ausreichende GPS-Abdeckung,
Nutzer, die ausschließlich ein 5-GHz-WLAN betreiben.
Fazit: Anthbot Genie 800 im Test
Der Anthbot Genie 800 ist ein solides Gerät für seinen Preis. Die Kombination aus Full-Band-RTK-GPS und vier KI-Kameras macht ihn zu einem der technisch fortschrittlichsten Mähroboter in der Klasse unter 1.000 Euro. Die Einrichtung ohne Begrenzungskabel ist ein echter Komfortgewinn, die App ist funktional, und das Schnittbild überzeugt im Alltag.
Wer nach einem smarten Mähroboter ohne Begrenzungskabel sucht und nicht zwingend die Allrad-Power eines Mammotion LUBA benötigt, findet im Anthbot Genie 800 einen der überzeugendsten Kandidaten auf dem Markt und das zu einem Preis, der die Entscheidung deutlich leichter macht als bei vielen Konkurrenten.
YouTube fügt bei seinen Videos zunehmend automatisch generierte KI-Synchronisation hinzu, die jedoch aufgrund der teils schlechten Qualität schnell nervig werden können. Wir zeigen dir, wie du die automatische KI-Übersetzungen in wenigen Schritten ausschalten und Videos im Original sehen kannst.
Bereits im September 2023 hat YouTube das Feature für automatische KI-gestützte Synchronisationen angekündigt. Seit Dezember 2024 wird diese Funktion verstärkt für immer mehr Creator verfügbar.
Die Plattform will seinen Creatorn damit ermöglichen, „ihre Inhalte einem weltweiten Publikum zugänglich zu machen“. Dabei sollen Sprachbarrieren reduziert und Videos ohne aufwendige oder professionell produzierte Übersetzungen einem internationalen Publikum zugänglich gemacht werden.
In der Praxis kann das Feature jedoch schnell nervig werden, wenn die KI-generierte Tonspur bei jedem Video automatisch abspielt. Denn so gehen schnell wichtige Details der Originalaudios wie Stimme oder Stimmlage sowie Hintergrundgeräusche verloren. Auch unnatürliche Betonungen oder Übersetzungsfehler tragen meist nicht zu einem guten Seherlebnis bei.
Automatische KI-Übersetzungen bei YouTube ausschalten
Wenn du das Feature nicht verwenden und deine Videos lieber im Original hören möchtest, hast du zwei verschiedene Möglichkeiten. Du kannst die Einstellung entweder manuell bei jedem Video einzeln vornehmen oder gewisse Sprachen in den Einstellungen zu deinen bevorzugten Sprachen hinzufügen.
Für letztere Option musst du bei YouTube allerdings angemeldet sein. Bist du das nicht, ist es es lediglich möglich, im jeweiligen Video manuell zur Originaltonspur zu wechseln. In diesem Fall musst du die Einstellung bei jedem Video erneut ändern.
Willst du die KI-Synchronisation in einem Video bei YouTube deaktivieren, kannst du das über das kleine Zahnradsymbol im Video tun. Geh hierfür mit der Maus über das Video, damit die Liste mit den verschiedenen Optionen einblendet.
Klicke hier auf das Zahnrad und navigiere in den Einstellungen zum Bereich „Audiotrack“. Hier siehst du, welche Sprachen alles über die automatische Synchronisation verfügbar sind, kannst aber auch zum Original wechseln. Die Originalsprache steht meist ganz oben und ist in Klammern dahinter auch entsprechend gekennzeichnet.
Gegen KI-Synchro: Bevorzugte Sprachen bei YouTube hinzufügen
Bist du bei YouTube angemeldet und möchtest eine bestimmte Sprache zu deinen bevorzugten Sprachen hinzufügen, kannst du das auch in diesem Bereich tun. Scrolle hierfür bei den zur Verfügung stehenden Sprachen ganz nach unten und klicke auf „Bevorzugte Sprachen in den Einstellungen bearbeiten“.
Alternativ findest du diese Sektion auch über die Einstellungen. Klicke hierfür auf dein Profilbild in der oberen rechten Ecke deines Bildschirms und klicke dann auf Einstellungen.
Im Bereich „Wiedergabe und Leistung“ findest du dein Menüpunkt „Bevorzugte Sprachen“. Klicke auf „Sprachen hinzufügen oder bearbeiten“ und wähle in der Liste die jeweiligen Sprachen aus.
Möchtest du hier beispielsweise Englisch hinzufügen, genügt es, die generelle Option für diese Sprache zu wählen. Du musst nicht jede einzelne Land-Variante dafür auswählen.
Was sind tatsächlich die reichsten Länder der Welt? Die mit dem meisten Geld? Die mit dem höchsten Durchschnittsvermögen? Am ehrlichsten ist vermutlich das mittlere Vermögen, der sogenannte Median. Hier fallen Nationen wie Deutschland deutlich ab.
Der Reichtum eines Landes lässt sich auf verschiedene Arten messen. Den reinen Besitz zu vergleichen, ergibt wegen der unterschiedlich großen Bevölkerungen wenig Sinn. Die gängigste Methode ist deshalb der Durchschnittswert, der das gesamte Vermögen eines Landes summiert und es durch die Zahl der erwachsenen Bürger teilt.
Allerdings können wenige Milliardäre und Multimillionäre diesen Schnitt extrem nach oben ziehen und das Ergebnis so verfälschen. Länder erscheinen auf diese Weise sehr reich, auch wenn die Bevölkerung davon kaum etwas hat. Aussagekräftiger ist deshalb ein anderer Wert, der sogenannte Median.
Der Median zeigt den Reichtum der Bevölkerung
Das Medianvermögen bezieht sich auf die genaue Mitte der Bevölkerung, also auf eine Person mit gleich vielen ärmeren wie reicheren Landsleuten. Der Wert ignoriert Ausreißer nach oben und unten, wodurch sich ein realistischeres Bild eines typischen Bürgers ergibt. Je gleichmäßiger das Vermögen in einem Land verteilt ist, desto höher fällt der Median aus. Unser Ranking bezieht sich auf den aktuellen Global Wealth Report 2026.
Für Deutschland ist das Ergebnis ernüchternd. Beim Durchschnittsvermögen liegt die Bundesrepublik mit 346.613 Dollar noch auf einem sehr guten 14. Rang. Beim Medianvermögen, das bei lediglich 53.485 Dollar liegt, stürzt sie jedoch ans Ende der 30 wohlhabendsten Nationen ab. Das Durchschnittsvermögen ist hierzulande also mehr als sechsmal so hoch wie der Median. Das deutet auf eine ungleiche Verteilung des Geldes hin. Noch krasser ist die Diskrepanz nur in den USA, die beim Durchschnitt Zweiter sind, beim Median aber nur auf dem 28. Rang landen.
Weltweit wuchs das Vermögen 2025 um über zehn Prozent und damit so schnell wie lange nicht. Das Medianvermögen ging in den meisten Ländern allerdings zurück. Wo die Schere zwischen den Superreichen und dem Rest der Bevölkerung noch nicht so weit auseinandergeht, verraten wir in der folgenden Top Ten.
Platz 10: Japan
Den Auftakt macht Japan, das auf ein Medianvermögen von 135.745 Dollar kommt. Der Durchschnittswert beträgt 211.846 Dollar und ist damit gar nicht so viel höher. Beim Durchschnitt reicht es für Japan lediglich für Rang 24. Die Verteilung des Vermögens ist im Land der aufgehenden Sonne also relativ fair.