Die jemenitischen Milizen sind mächtig genug, die Meerenge Bab al-Mandab zu blockieren. Bisher tun sie es aber nicht. Zwar sind sie mit Iran verbündet, aber alles andere als ein leicht zu kontrollierender Partner für Teheran.
Der Krieg zwischen den USA und Iran könnte weit ins kommende Jahr andauern, sagt die Nahostexpertin Sanam Vakil. Sie warnt vor heftigen Kämpfen rund um die US-Zwischenwahlen.
Die USA wollen 40.000 Bomben und 20.000 Sprengköpfe für 2,8 Milliarden Dollar an Israel verkaufen. Es sind besonders schwere Waffen, die in dicht besiedeltem Gebiet eine große Gefahr für Zivilisten sind. Im Kongress stößt der Plan auf Widerstand.
Die Erdoğan-Regierung nimmt die LGBTQ+-Bewegung ins Visier. Sie sagt, um Familien und Kinder zu schützen. Beobachter sehen in dem Vorgehen eine Warnung an Andersdenkende im Land.
Kanadas Premierminister Mark Carney lässt sich von Donald Trump nicht einschüchtern. Er befürwortet eine engere Zusammenarbeit mit der EU – trotz Drohungen des US-Präsidenten.
Die freie Journalistin Tuğba Tekerek ist in der Türkei inhaftiert worden. Die unter anderem für die Deutsche Welle tätige Journalistin befindet sich gemeinsam mit sieben Vorstandsmitgliedern einer LGBT-Organisation in Haft.
Der Irankrieg schwelt weiterhin – und war nun offenbar Thema eines Treffens hochrangiger Militärs. Initiiert wurde das Meeting einem Bericht zufolge von den USA. Austragungsort war demnach Deutschland.
Loui Ridi lebt in den USA, betreibt dort Tankstellen und Waschanlagen, sein Geburtsort ist aber ein Dorf im Westjordanland. Dort hat er ein Haus gebaut. Gewalttätige Israelis greifen es immer wieder an. Und er? Hält aus.
Sieben Wochen vor der Halbzeitwahl zieht Donald Trump seine Republikaner in Umfragen nach unten. Zugleich treibt er seine Kampagne gegen den Wahlablauf selbst voran – trotz einer Niederlage vor dem Supreme Court.
Russland rückt bei seinen Angriffen gegen die Ukraine immer näher an Nato-Gebiet heran. Der Sicherheitsexperte Aleksander Olech fordert die Bündnisstaaten auf, russische Drohnen künftig frühzeitig abzuschießen.
Sie sind denkbar schlecht ausgerüstet und trotzdem haben die mit Iran verbündeten Huthis die Kontrolle über eine wichtige Meerenge am Roten Meer erobert. Geschafft haben sie das mit Kampfmoral, Erfindergeist und wohl auch mit KI.
Ich wollte in London nie ein eigenes Auto. Dann kam das Fußballspiel meines Sohnes dazwischen – und eine Automarke, die klingt, als hätte sie Karriere gemacht.
Langzeitherrscher Daniel Ortega verwandelt Nicaragua in einen brutalen Polizeistaat. Auf einer Urlaubsreise bekam ich eine Ahnung davon, was das für Journalisten bedeutet.
Donald Trumps Sohn feiert eine mehrtägige Wedding-Party auf den Bahamas. Dann kommt heraus: Das Fest ist teils ein Geschenk von Umar Kremljow. Ein Mann, der aus dem Milieu stammt und heute zur russischen Elite gehört.
Ein Drohnenschlag nahe der Grenze zu Polen traf fast einen Zug mit bekannten Politikern. Die Sprecherin des Außenministeriums in Moskau kommentiert die Attacke mit Zynismus: Reisende müssten nun mal die »Risiken abwägen«.
Donald Trump will über die Kultur der Vereinigten Staaten bestimmen. Dafür hat er es auch auf das Kennedy Center abgesehen. Doch Richter hegten den US-Präsidenten zuletzt ein. Jetzt drohen seine Leute mit der Schließung.
Eigentlich sollte Jens Stoltenberg bereits in diesem Jahr der MSC vorsitzen, doch der Wechsel verzögerte sich. Für das kommende Jahr übernimmt der Norweger nun gemeinsam mit einer deutschen Co-Chefin.
Die Angriffe der Huthi-Milizen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien belasten den Benzin- und Dieselmarkt. Doch der US-Präsident sieht die Verantwortung woanders.
Wenn der Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft ankommt, ist der Weg in die Regierung nicht mehr weit. Das zeigt ausgerechnet Israel unter Benjamin Netanyahu. Sein Umfeld sucht Kontakt zur AfD.
Neue Landkarten sollen Afrika und Indien zu ihrer wahren Größe verhelfen. Das Handy könnte bald als Ausweis dienen. Und: So schützen Sie sich vor Langeweile im Job. Das sind die guten Nachrichten der Woche.