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Lefant Saugroboter mit Rollenmopp: Warum Frischwasser-Wischen den Unterschied macht

01. Oktober 2026 um 09:30

Der Beitrag Lefant Saugroboter mit Rollenmopp: Warum Frischwasser-Wischen den Unterschied macht erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Lefant Saugroboter

Saugroboter sind längst Standard. Aber beim Wischen trennt sich die Spreu vom Weizen. Entscheidend ist nicht, ob ein Gerät „auch wischen kann“, sondern ob es während der Fahrt wirklich mit frischem Wasser arbeitet und Schmutzwasser wieder aufnimmt. Genau hier setzt Lefant mit Rollenmopp-Systemen und automatisierter Station an und will Premium-Features bezahlbar machen.

Hinter Lefant steht ein Hersteller, der seine Wertschöpfungskette laut eigener Positionierung weitgehend selbst kontrolliert: integrierte Entwicklung (R&D), eigene Fertigung, Qualitätskontrollen und Direktvertrieb. Die Idee dahinter ist simpel: weniger Zwischenstufen, weniger Aufschläge. Und damit Smart-Cleaning zu einem Preis, der nicht nur im High-End-Segment stattfindet. Lefant adressiert dabei vor allem typische Haushaltsrealitäten: Krümel, Flecken, Haustierhaare, Alltagsschmutz und den Wunsch nach möglichst wenig Wartung.

Rollenmopp statt Wischpad: Das Prinzip „frisch rein, dreckig raus“

Viele Kombi-Roboter wischen mit einem Pad, das nach kurzer Zeit immer mehr Schmutz verteilt, statt ihn zuverlässig abzutransportieren. Rollenmopp-Systeme gehen einen anderen Weg: Während des Wischens wird die Walze kontinuierlich mit sauberem Wasser benetzt, gelöster Schmutz wird mechanisch abgezogen und als Schmutzwasser aufgenommen. Ergebnis: weniger „Nachwischen“ und weniger Risiko, dass bereits aufgenommener Dreck wieder über den Boden geschmiert wird.

Bei den aktuellen Roller-Mop-Modellen von Lefant ist das System so ausgelegt, dass die Walze während der Fahrt gespült und über einen Abstreifer gereinigt wird. So bleibt der Mopp im Idealfall über den gesamten Durchgang hinweg in einem deutlich hygienischeren Zustand als bei Pad-Lösungen, die erst am Ende gereinigt werden.

  • Frischwasserzufuhr während der Fahrt statt Wischen mit Restwasser
  • Mechanischer Abstreifer, der Schmutz laufend von der Walze entfernt
  • Rückführung von Schmutzwasser, damit gelöster Dreck nicht auf dem Boden bleibt

Lefant Roller-Mop-Modelle ansehen

Lefant M210 Pro Omni: Kompakt gebaut, auf Abdeckung getrimmt

Der Lefant M210 Pro Omni ist als „smaller size, bigger coverage“-Modell positioniert: ein besonders kompakter Roboter, der unter niedrige Möbel kommt und damit Stellen erreicht, die bei größeren 35-cm-Robotern öfter außen vor bleiben. Gerade in Wohnungen mit vielen Möbeln, engen Durchgängen oder niedrigen Sofas ist die Bauform kein Nebendetail, sondern ein Praxisvorteil.

Technisch kombiniert der M210 Pro Omni einen Live-Water-Rollenmopp (mit kontinuierlicher Reinigung während der Fahrt) mit einer starken Saugleistung und einer wartungsarmen, verwicklungsfreien Ansaug-Geometrie, die vor allem für Haustierhaare und lange Haare interessant ist. Lefant setzt dabei auf eine Konstruktion, die das klassische „Haare aus der Bürste schneiden“ reduziert oder im besten Fall überflüssig macht.

Deal: Lefant M210 Omni – 67% OFF + zusätzlicher Code

Wenn ein kompakter Saugroboter mit Wischfunktion gesucht wird, ist der Lefant M210 Omni aktuell im Aktionsfenster besonders aggressiv bepreist. Der Deal gilt von 29.09.2026 (00:00 CEST) bis 04.10.2026 (23:59 CEST).

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Deal: Lefant M210 Pro Omni – Roller-Wischfunktion zum Aktionspreis

Der Lefant M210 PRO Omni ist als Modell mit Roller-Wischfunktion und hoher Saugleistung positioniert – und aktuell mit starkem Preishebel verfügbar. Die Aktion läuft von 29.09.2026 (00:00 CEST) bis 07.10.2026 (23:59 CEST).

  • Produkt: Lefant M210 PRO Omni Saugroboter mit Roller Wischfunktion, 20.000 Pa
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  • Finaler Preis (laut Promo): 199,79 €

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Station mit Selbstpflege: Wasser- und Mop-Handling ohne viel Handarbeit

Alltagstauglichkeit entscheidet sich oft nach dem Kauf: Wie häufig muss man nachfüllen, ausleeren, reinigen, Gerüche vermeiden? Lefant koppelt die Roller-Mop-Modelle an eine Basisstation, die den Wartungsaufwand deutlich reduzieren soll. Durch getrennte Tanks für Frisch- und Schmutzwasser sowie eine automatische Reinigung und Trocknung des Mopps.

Das Ziel ist hands-free im Sinne von: weniger häufiges Eingreifen, kein permanentes Auswaschen per Hand, weniger Geruchsbildung. Gerade bei regelmäßigem Wischen (Küche, Eingangsbereich, Haustierhaushalte) ist das relevant, weil der Mopp nicht einfach nur feucht herumliegt, sondern nach dem Einsatz wieder in einen hygienischeren Zustand versetzt wird.

  • Automatisches Nachfüllen von Frischwasser
  • Abführen von Schmutzwasser in einen separaten Tank
  • Walzenreinigung nach dem Andocken
  • Lufttrocknung, um Gerüche und Keimbelastung zu reduzieren

Navigation und Hindernisse: Warum Sensorik mehr ist als ein Marketingbegriff

Damit ein Roboter im Alltag nicht nervt, muss er zuverlässig navigieren, Räume sinnvoll abfahren und Hindernisse erkennen – auch bei wechselnden Lichtverhältnissen. Lefant setzt bei den höher positionierten Geräten auf dToF-Lasernavigation für präziseres Mapping sowie auf zusätzliche Hinderniserkennung (PSD-Sensorik) und eine „Freemove“-Technologie, die über mehrere Sensoren Kollisionen und Festfahren reduzieren soll.

Der Vorteil dieser Herangehensweise: weniger abgebrochene Durchläufe, weniger „stecken geblieben“-Momente und weniger Zeitverlust, weil der Roboter nicht ständig neu ansetzen muss. Dazu kommt Multi-Floor-Mapping: Je nach Modell können mehrere Karten gespeichert werden, was für Maisonette-Wohnungen oder Häuser mit mehreren Etagen praktisch ist.

Lefant M3: Mehr „All-in-One“-Ansatz mit starker Station-Automation

Der Lefant M3 ist als Modell mit besonders starkem Fokus auf Automatisierung und Effizienz beschrieben. Navigation per 360°-dToF-Lasersystem, ergänzende Hinderniserkennung über PSD-Sensorik und eine Freemove-Sensorplattform zur Reduktion von Festfahren. Kombiniert mit einer Station, die mehrere Wartungsschritte automatisiert.

Wichtig ist hier die Positionierung als System, das nicht nur saugt und wischt, sondern die typischen Wartungs-Engpässe adressiert. Mop-Pflege, Trocknung, Staubaufnahme über eine größere Kapazität in der Station sowie Funktionen wie automatische Mop-Anhebung auf Teppich. Dadurch eignet sich der M3 vor allem für Haushalte, die regelmäßig wischen, aber möglichst wenig manuell nacharbeiten wollen.

Deal: Lefant M3 – starker Rabatt im Aktionszeitraum

Der Lefant M3 ist als All-in-One-Lösung mit Fokus auf smartes Mapping und automatisierte Wartung positioniert. Im aktuellen Deal-Fenster (29.09.2026, 00:00 CEST bis 07.10.2026, 23:59 CEST) fällt der Preis besonders deutlich.

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  • Finaler Preis (laut Promo): 299,99 €
  • Rabatt: -70%

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M5 Pro und M5: Rollenwischen mit mehr Druck, Heißwasser-Wäsche und Teppich-Handling

Während der M210 Pro Omni stark auf Kompaktheit und Abdeckung zielt, setzen M5 Pro und M5 in der Positionierung zusätzlich auf Performance-Parameter beim Wischen und die Weiterentwicklung der Station. Dazu gehören eine hohe Rotationsgeschwindigkeit des Rollenmopps und ein deutlich erhöhter Anpressdruck, um auch angetrocknete Flecken (z. B. Kaffee, Soßen, Haustier-Schmutz) besser zu lösen.

Ein weiterer Fokus liegt auf Teppichen: Das System erkennt Teppichbereiche und hebt den Mopp an, damit Textilien nicht unnötig befeuchtet werden. Gleichzeitig wird die Saugleistung automatisch erhöht, um Teppiche intensiver zu reinigen. Für Haushalte mit gemischten Bodenarten (Hartboden + Teppich) ist das eine der wichtigsten „Komfort-Automatiken“, weil sie verhindert, dass man ständig Zonen manuell definieren muss.

Bei der Mop-Pflege setzt Lefant bei den M5-Modellen außerdem auf Heißwasser-Reinigung und anschließende Trocknung. Heißes Wasser hilft, Fettfilme und hartnäckigen Schmutz zu lösen, während die Trocknung den Mopp hygienischer halten soll.

Deal: Lefant M5 Pro – befristetes Angebot + Extra-Rabattcode

Wer bei einem Saug- und Wischroboter mit Rollenmopp nicht nur auf Komfort, sondern auch auf den Preis schaut, kann den Lefant M5 Pro aktuell besonders günstig bekommen. Der Deal läuft bis 07.10.2026.

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Deal: Lefant M5 Max – befristeter Preis + 22% Code

Der Lefant M5 Max ist die Variante für alle, die innerhalb der M5-Serie noch etwas mehr Reserven wollen. Auch hier gilt der Promo-Zeitraum bis 07.10.2026 – inklusive Rabattcode.

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Kurzüberblick zu Technik, Nutzen und Unterschieden

  • Markenansatz: Inhouse-Fertigung mit integrierter Entwicklung, Produktion und Vertrieb; Preisvorteil durch weniger Zwischenstufen
  • Rollenmopp mit Echtzeit-Reinigung: Frischwasser-Zufuhr + Abstreifer + Schmutzwasser-Aufnahme, um Wischen mit „dreckigem Mopp“ zu vermeiden
  • M210 Pro Omni – Kerndaten (Positionierung): kompakte Bauform (280 mm Klasse), Live-Water-Roller-Mopping, starke Saugleistung (20.000 Pa Klasse), große Staubbox (800 ml), Station mit Frisch-/Schmutzwassertank und Lufttrocknung
  • M5 Pro vs. M5 Max (Positionierung): identisches Grundkonzept, M5 Max mit höherer maximaler Saugleistung und höherer Heißwasser-Waschtemperatur
  • Teppich-Handling (M5): Mop-Anhebung + automatische Saugkraft-Erhöhung bei Teppich-Erkennung
  • Smart Control: Dual-Band WLAN (2,4/5 GHz je nach Modell/Serie) und Sprachassistenten-Unterstützung; je nach Modell zusätzlich Apple-Watch-Kompatibilität
  • Anti-Stuck/Anti-Jam: Freemove-Sensorik + Chassis-Design zur Reduktion von Festfahren und Schmutzablagerungen

Für wen lohnt sich das besonders?

Lefant spielt seine Stärken vor allem dann aus, wenn Wischen nicht nur „nice to have“ ist, sondern wirklich täglich mitläuft. Haushalte mit Kindern, Haustieren, viel Küchenbetrieb oder einfach dem Anspruch, Hartboden regelmäßig sichtbar sauber zu halten. Ohne jedes Mal den Mopp per Hand auszuwaschen. Wer dazu noch wenig Platz hat oder viele niedrige Möbel, profitiert bei den kompakten Modellen zusätzlich von der Bauform.

Unterm Strich ist die spannende Frage nicht, ob ein Roboter saugt und wischt, sondern wie er mit Wasser, Schmutz und Wartung umgeht. Genau dort setzt Lefant mit Rollenmopp-Technik, Echtzeit-Reinigung und Station-Automation an – und positioniert das Ganze als Premium-Funktionalität, die nicht zwangsläufig Premiumpreise braucht.

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Smarte Sicherheit für das Zuhause: Was moderne Rauchmelder heute können

21. September 2026 um 16:00

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Moderne Rauchmelder

Rauchmelder gehören zu den wichtigsten Sicherheitsgeräten in einem Haushalt. Ihre grundlegende Aufgabe ist einfach: Sie sollen Rauch möglichst früh erkennen und die Bewohner durch einen akustischen Alarm warnen. Moderne Modelle gehen jedoch deutlich über diese klassische Funktion hinaus. Durch Funkverbindungen, vernetzte Systeme und Smartphone-Anbindungen können mehrere Geräte zusammenarbeiten und Informationen schneller weitergeben.

Dabei bedeutet „smart“ nicht automatisch, dass ein Rauchmelder möglichst viele Funktionen besitzen muss. Entscheidend ist vielmehr, ob die zusätzlichen Möglichkeiten im Alltag einen praktischen Nutzen bieten und die grundlegende Alarmfunktion zuverlässig ergänzen.

Warum Rauchmelder weiterhin unverzichtbar sind

Ein Brand kann sich innerhalb kurzer Zeit entwickeln. Besonders nachts besteht das Risiko, dass Bewohner Rauch erst bemerken, wenn bereits eine erhebliche Gefahr entstanden ist. Ein Rauchmelder kann deshalb eine wichtige zusätzliche Warnmöglichkeit schaffen.

Geeignete Rauchmelder sollten entsprechend den geltenden Vorschriften und Herstellerangaben installiert werden. Besonders Schlafbereiche, Fluchtwege und mehrere Etagen eines Hauses sollten bei der Planung berücksichtigt werden.

Ebenso wichtig wie die Installation ist die regelmäßige Kontrolle. Rauchmelder müssen getestet und Batterien beziehungsweise Stromversorgung entsprechend den Herstellerangaben überprüft werden. Ein technisch modernes Gerät bringt wenig, wenn es nicht ordnungsgemäß funktioniert.

Der nächste Schritt: mehrere Rauchmelder miteinander verbinden

Bei einem einzelnen Rauchmelder hängt die Warnung davon ab, ob sein Signal im restlichen Gebäude gehört wird. In größeren Wohnungen oder Einfamilienhäusern können mehrere Etagen, Türen und Wände die Wahrnehmung eines Alarms erschweren.

Vernetzte Rauchmelder verfolgen deshalb einen anderen Ansatz. Mehrere kompatible Geräte können miteinander kommunizieren. Erkennt ein Melder Rauch, können die anderen verbundenen Melder ebenfalls alarmieren.

Das kann insbesondere in mehrstöckigen Gebäuden sinnvoll sein. Ein Rauchmelder im Keller oder in einem abgelegenen Raum muss dann nicht isoliert betrachtet werden. Stattdessen kann der Alarm innerhalb des gesamten vernetzten Systems weitergegeben werden.

Vor der Anschaffung sollte allerdings geprüft werden, welche Geräte miteinander kompatibel sind. Eine drahtlose Vernetzung bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein Gerät über das heimische WLAN arbeitet. Manche Systeme verwenden eine direkte Funkverbindung, während andere eine zusätzliche Basisstation benötigen.

Was moderne X-SENSE Rauchmelder bieten

Ein Beispiel für diese Entwicklung ist der X-SENSE XS01-M smarte Rauchmelder. Das Gerät gehört zu einem vernetzten Sicherheitssystem und kombiniert die klassische Rauchdetektion mit Funktionen für die drahtlose Kommunikation.

Der XS01-M verwendet einen photoelektrischen Sensor zur Erkennung von Rauch. Bei einer erkannten Gefahr kann der Melder einen akustischen Alarm auslösen. In einem entsprechend konfigurierten System können mehrere kompatible Melder miteinander verbunden werden, sodass ein Alarm nicht nur an einem einzelnen Standort wahrgenommen wird.

Für die Vernetzung spielt die X-SENSE SBS50-Basisstation eine zentrale Rolle. Über sie können kompatible Sicherheitsgeräte in einem gemeinsamen System organisiert werden. Laut Hersteller lassen sich bis zu 50 Geräte mit einer SBS50-Basisstation verbinden. Dadurch kann das System auch für größere Wohnungen oder Häuser interessant sein.

Smarte Sicherheit für das Zuhause: Was moderne Rauchmelder heute können

Smartphone-Benachrichtigungen als zusätzliche Informationsebene

Eine weitere Entwicklung bei modernen Rauchmeldern ist die Verbindung mit einer Smartphone-App. Statt ausschließlich auf den akustischen Alarm vor Ort angewiesen zu sein, können Nutzer je nach System zusätzliche Informationen auf ihrem Smartphone erhalten.

Beim X-SENSE-System wird die SBS50-Basisstation über ein 2,4-GHz-WLAN mit der X-SENSE Home Security App verbunden. Dadurch können beispielsweise Echtzeit-Benachrichtigungen über erkannte Alarme auf dem Smartphone angezeigt werden.

Das kann vor allem dann praktisch sein, wenn sich Bewohner vorübergehend außerhalb des Hauses befinden. Gleichzeitig sollte eine App-Benachrichtigung nicht als Ersatz für den lokalen Alarm verstanden werden. Die wichtigste Aufgabe eines Rauchmelders bleibt die unmittelbare Warnung von Personen im Gebäude.

Auch die Abhängigkeit von Netzwerk und Stromversorgung sollte bei der Planung berücksichtigt werden. Lokale Alarmfunktionen und internetbasierte Benachrichtigungen sind technisch nicht dasselbe und sollten entsprechend getrennt betrachtet werden.

App-Benachrichtigungen ergänzen die lokale Alarmierung

Bei einem Alarm ist nicht immer sofort klar, welcher Melder ausgelöst wurde. In einem größeren Haus kann es deshalb hilfreich sein, zusätzlich zur akustischen Warnung Informationen auf dem Smartphone zu erhalten.

Der X-SENSE XS01-M smarte rauchmelder bietet neben der lokalen Alarmierung auch Funktionen für eine vernetzte Nutzung. Über die SBS50-Basisstation und die X-Sense Home Security App können Nutzer mobile Benachrichtigungen erhalten, sobald Rauch erkannt wird. Die App ermöglicht außerdem, den Alarm zu testen oder bei Bedarf stummzuschalten. Die Basisstation nutzt dafür ein 2,4-GHz-WLAN.

Ein weiterer Vorteil des XS01-M-Systems ist die Trennung zwischen der lokalen Funkvernetzung der Melder und der Verbindung zur SBS50-Basisstation. Die einzelnen XS01-M-Rauchmelder kommunizieren direkt miteinander und benötigen die WLAN- oder Internetverbindung der Basisstation nicht, um im Alarmfall gemeinsam zu reagieren.

Erkennt ein Melder Rauch, können die miteinander verbundenen Geräte daher weiterhin gleichzeitig alarmieren, selbst wenn die Verbindung zur Basisstation unterbrochen wird oder die Basisstation aufgrund eines Stromausfalls nicht mit Strom versorgt wird. Die batteriebetriebenen Melder behalten ihre direkte Funkverbindung untereinander bei. Funktionen, die ausdrücklich die Basisstation oder die App benötigen, sind davon zu unterscheiden: Smartphone-Benachrichtigungen und die App-Steuerung setzen die entsprechende Verbindung zur Basisstation und zum Netzwerk voraus.

Smart bedeutet nicht automatisch besser

Bei der Auswahl eines Rauchmelders sollte nicht allein die Zahl der Funktionen entscheidend sein. Ein Gerät muss vor allem zuverlässig Rauch erkennen und die Bewohner deutlich warnen.

Zusätzliche Funktionen wie Vernetzung, App-Benachrichtigungen oder Sprachwarnungen können einen Mehrwert bieten. Gleichzeitig erhöhen sie aber auch die technische Komplexität des Systems.

Deshalb sollte vor der Anschaffung geprüft werden, welche Funktionen tatsächlich benötigt werden. Für eine kleine Wohnung kann ein einzelner, zuverlässig installierter Rauchmelder ausreichend sein. In einem größeren Haus kann dagegen die Vernetzung mehrerer Geräte sinnvoller sein.

Die richtige Platzierung bleibt entscheidend

Auch der intelligenteste Rauchmelder kann nur dann sinnvoll arbeiten, wenn er korrekt installiert wurde. Die Montage sollte nach den Herstellerangaben und den jeweils geltenden Sicherheitsvorschriften erfolgen.

Rauchmelder sollten insbesondere in Bereichen installiert werden, in denen eine frühzeitige Warnung besonders wichtig ist. Gleichzeitig sollten Orte vermieden werden, an denen Dampf, Staub oder andere Einflüsse unnötige Fehlalarme verursachen können.

Nach der Installation sollte regelmäßig geprüft werden, ob der Melder ordnungsgemäß funktioniert. Auch bei vernetzten Systemen sollten die einzelnen Geräte nicht einfach installiert und anschließend vergessen werden.

Vernetzte Sicherheit als Ergänzung

Moderne Rauchmelder zeigen, wie sich klassische Sicherheitstechnik weiterentwickelt. Die Grundidee bleibt unverändert: Rauch erkennen und Bewohner möglichst früh warnen. Vernetzung und digitale Funktionen können diese Aufgabe jedoch erweitern.

Ein System wie X-SENSE verbindet Rauchmelder mit drahtloser Kommunikation, einer zentralen Basisstation und – je nach Konfiguration – Smartphone-Benachrichtigungen. Dadurch können mehrere Geräte zusammenarbeiten und Informationen über einen Alarm schneller innerhalb des Haushalts weitergeben.

Trotzdem sollte Smart-Home-Technik immer als Ergänzung verstanden werden. Regelmäßige Tests, eine korrekte Montage und ein verantwortungsvoller Umgang mit Brandquellen bleiben ebenso wichtig.

Ein moderner Rauchmelder muss deshalb nicht möglichst kompliziert sein. Entscheidend ist eine Kombination aus zuverlässiger Rauchdetektion, sinnvoller Vernetzung und Funktionen, die im jeweiligen Zuhause tatsächlich einen praktischen Nutzen bieten.

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Lefant M210 Pro Omni: Saugroboter mit Frischwasser-Wischfunktion

11. September 2026 um 09:30

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Lefant M210 Pro Omni

Saugroboter plus Wischen klingt nach Alltagserleichterung. Bis der Wischpad nach zehn Minuten wie ein Schmutzradierer über den Boden gezogen wird. Genau an dieser Stelle setzt der Lefant M210 Pro Omni an: mit einer Roller-Mop-Technik, die während des Wischens kontinuierlich mit Frischwasser arbeitet und Schmutzwasser wieder aufnimmt.

Warum viele Wischroboter im Alltag „sauber wirken“, aber nicht sauber wischen

Bei vielen Robotern ist die Wischfunktion eher ein Feucht-Wischen: Ein Pad wird befeuchtet und über die Fläche gezogen. Das hilft gegen Staubfilm. Aber bei Küche, Eingangsbereich oder rund um den Futternapf entstehen schnell Situationen, in denen man sich fragt: Wische ich hier gerade wirklich oder verteile ich nur Schmutz?

Der Kern des Problems ist simpel: Wer ohne echte Schmutzwasseraufnahme arbeitet, transportiert den gelösten Dreck oft weiter über den Boden. Roller-Mop-Systeme verfolgen dagegen ein anderes Prinzip: Sie bringen frisches Wasser an den Kontaktpunkt, schrubben mechanisch und führen Schmutzwasser in einen separaten Kreislauf zurück. Genau dieses „Frisch rein – dreckig raus“-Prinzip wird bei Roller-Mops häufig als entscheidender Vorteil gegenüber klassischen Pads genannt.

Wenn du also gezielt nach einem Saugroboter mit Wischfunktion suchst, geht es weniger um Marketingbegriffe, sondern um Wasserführung, Druck und die Frage, ob das System die gelöste Verschmutzung wirklich wieder einsammelt.

Aktuell ist der Lefant M210 Pro Omni besonders günstig erhältlich: Statt des ursprünglichen Preises von 599,99 Euro kostet der Saugroboter 279,99 Euro. Mit dem Gutscheincode U4RP6M5A sinkt der Preis noch einmal auf 198,79 Euro – eine Ersparnis von 67 Prozent! Das Angebot gilt allerdings nur bis zum 14. September 2026, beziehungsweise solange der Vorrat reicht.

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Der Unterschied beim Lefant: Live-Water-Roller statt einem Pad für alles

Der Lefant M210 Pro Omni setzt auf eine Live-Water-Roller-Mop-Technik: Während der Roboter fährt, wird der Roller mit frischem Wasser versorgt, arbeitet mit hoher Drehzahl und wird dabei kontinuierlich von Schmutz befreit.

Technisch entscheidend sind dabei drei Punkte:

  • Mechanische Aktion: Ein 20‑cm‑Roller, der mit bis zu 240 U/min rotiert, erzeugt mehr echte Reibung als ein statisches Tuch.
  • Konstanter Anpressdruck: Der Druck liegt bei 15 N. Hilfreich, um angetrocknete Flecken (z. B. Kaffee oder Sojasauce) überhaupt anzulösen.
  • Wasserführung mit Trennung von sauber/dirty: Ziel ist, dass der Roller nicht „immer schmutziger“ wird, sondern fortlaufend gespült und abgezogen wird.

Das klingt nach Detail, ist aber im Alltag der Unterschied zwischen „sieht nach Wischen aus“ und „merkt man barfuß“.

Lefant M210 Pro Omni
Bild: Lefant

280 mm Kompaktmaß: Wenn „unter dem Sofa“ wirklich ein Use Case ist

Viele Premium-Modelle sind rund 350 mm im Durchmesser. Das ist für offene Flächen okay, wird aber in kleinen Wohnungen oder bei eng gestellten Möbeln schnell zum praktischen Limit. Lefant setzt beim M210 Pro Omni auf ein sehr kompaktes 280×290×99‑mm-Format. Damit kommt der Roboter leichter unter niedrige Möbelkanten und in Zwischenräume, die sonst schlicht nicht befahren werden.

Gerade in Wohnungen mit viel Stauraum unter Bett, Sofa oder Sideboard ist die „Randzone“ oft der Ort, an dem sich Staub und Haare sammeln, weil man dort beim manuellen Putzen am seltensten hinkommt. Ein kleineres Chassis ist hier kein Nice-to-have, sondern eine Strategie für mehr reale Abdeckung.

20.000 Pa Saugkraft und ein Ansatz, der für Tierhaare gedacht ist

Der M210 Pro Omni ist mit bis zu 20.000 Pa angegeben. Mehr wichtig als die Zahl allein ist aber, wie der Roboter mit Haaren umgeht. Denn die klassische Schwachstelle vieler Saugroboter ist nicht die Saugkraft, sondern die Wartung: Haare wickeln sich um Bürsten, Lager setzen sich zu – und irgendwann sinkt die Leistung, obwohl der Motor theoretisch stark genug wäre.

Lefant positioniert hier eine 100% tangle-free brushless suction inlet-Lösung: also einen bürstenlosen Saugkanal, der Haar-Wickeln von vornherein vermeiden soll. Das Konzept passt zu dem, was man bei „brushless“ bzw. tangle-free Ansätzen generell sieht: weniger Stellen, an denen sich Haare mechanisch festsetzen können – und damit weniger Nacharbeit nach jedem Lauf.

In der Praxis ist das vor allem für Haushalte mit langen Haaren, mehreren Personen oder Haustieren relevant. Wer schon mal alle paar Tage am Hauptbürsten-Roller herumgeschnitten hat, weiß: Wartung entscheidet, ob ein Reinigungsgerät genutzt wird oder im Zweifel irgendwann nur noch „rumsteht“.

Zwei Seitenbürsten, 800-ml-Staubbox und keine Beutelpflicht

Ein weiterer Alltagsfaktor ist die Frage, wie oft man sich überhaupt kümmern muss. Lefant setzt auf zwei Seitenbürsten, um Staub und Krümel besser in den Saugkanal zu ziehen. Ergänzt wird das durch einen 800‑ml-Staubbehälter, der laut Briefing bis zu zwei Wochen aufnehmen kann.

Wichtig: Hier ist keine Beutelpflicht vorgesehen. Das senkt Folgekosten und macht das System für viele Nutzer transparenter, statt regelmäßig Verbrauchsmaterial nachkaufen zu müssen. Wer Wert auf langfristige Kostenkontrolle legt, sollte diesen Punkt nicht unterschätzen.

All-in-One-Station: Frischwasser rein, Schmutzwasser raus, Roller trocknet

Beim Wischen ist die Station oft der eigentliche Gamechanger. Weil sie darüber entscheidet, wie viel Pflege nach dem Lauf hängen bleibt. Die Dockingstation des M210 Pro Omni arbeitet mit zwei Tanks: 2,4 l Frischwasser und 1,5 l Schmutzwasser. Nach der Rückkehr kann das System Wasser nachfüllen, Schmutzwasser abführen, den Roller spülen und anschließend lufttrocknen.

Das Ziel ist klar: Wenn ein Robotermopp nicht in ein paar Minuten bereit für den nächsten Lauf ist, wird er im Alltag weniger genutzt. Eine Station, die den Roller wäscht und trocknet, reduziert genau diese Reibung und damit das klassische „eigentlich wäre Wischen gut, aber…“-Problem.

Navigation & Hindernisse: dToF-Laser, PSD 2.0 und Freemove

Neben Saug- und Wischleistung zählt: Kommt der Roboter ohne ständiges Eingreifen klar? Der M210 Pro Omni nutzt dToF-Lasernavigation und bietet laut Datenblatt verschiedene Modi (z. B. Zonen- und Raumreinigung, No-Go-Zonen sowie gespeicherte Karten). Für Haushalte mit mehreren Etagen interessant: Es werden bis zu drei Karten unterstützt.

Für Hindernisse und „Festfahren“ nennt Lefant zwei Ansätze:

  • PSD 2.0 Obstacle Avoidance: 9 Sensor-Sets und ein 190°-Detektionsbereich sollen blinde Zonen minimieren.
  • Freemove Full-Body Sensing: Eine patentierte, vollflächige Kollisions-/Anti-Stuck-Erkennung ohne klassische, bewegliche Stoßfänger-Mechanik.

Das ist genau die Art von Technik, die man nicht wegen eines Datenblatt-Hakens kauft, sondern weil sie die Anzahl der „Roboter steckt fest“-Momente im Alltag reduzieren soll.

Smart Control: Dual-Band-WLAN und Apple Watch als praktisches Extra

Die App ist bei Saugrobotern Standard, aber nicht jede Verbindung ist alltagstauglich. Lefant nennt hier Dual-Band 2,4/5 GHz sowie Bluetooth Quick Connect, was Pairing und Stabilität verbessern soll. Dazu kommt ein eher seltenes Feature: Apple-Watch-Kompatibilität, um schnell zu starten/stoppen oder Status zu checken, ohne erst das Smartphone zu suchen.

Zusätzlich werden Alexa und Google Assistant unterstützt, inklusive Sprachansagen/Prompts am Gerät.

Für wen der Lefant M210 Pro Omni besonders interessant ist

Der M210 Pro Omni wirkt vor allem dann sinnvoll, wenn du in einem dieser Szenarien steckst:

  • Kleine Wohnung oder viele niedrige Möbel: Kompaktes 280‑mm-Design für mehr reale Abdeckung.
  • Du willst wirklich wischen: Roller-Mop mit Frischwasserführung und Schmutzwasseraufnahme.
  • Haare sind ein Dauerthema: Brushless/tangle-free Ansatz, um Wartung zu reduzieren.
  • Du willst geringe Folgekosten: 800‑ml-Staubbox ohne Beutelpflicht.
  • Du willst wenig Handarbeit: All-in-One-Station für Spülen und Trocknen des Rollers.

Unterm Strich ist das ein Saugroboter mit Wischfunktion, der nicht nur über Saugkraft verkauft, sondern über ein System, das im Wischbetrieb die typische Schwäche vieler Kombigeräte adressiert: das Wischen mit immer dreckiger werdendem Mop.

Aktuell ist der Lefant M210 Pro Omni besonders günstig erhältlich: Statt des ursprünglichen Preises von 599,99 Euro kostet der Saugroboter 279,99 Euro. Mit dem Gutscheincode U4RP6M5A sinkt der Preis noch einmal auf 198,79 Euro – eine Ersparnis von 67 Prozent! Das Angebot gilt allerdings nur bis zum 14. September 2026, beziehungsweise solange der Vorrat reicht.

Zum Lefant M210 Pro Omni (Amazon)

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Welax S9 Pro im Test: Lohnt sich dieser Ergonomiestuhl für rund 400 Euro?

10. September 2026 um 16:00

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Welax S9 Pro

Der Welax S9 Pro ist ein ergonomischer Bürostuhl, der sich vor allem an Menschen richtet, die täglich viele Stunden am Schreibtisch verbringen und dabei auch nach langer Zeit noch komfortabel sitzen wollen. Mit einer dynamischen Lordosenstütze, 6D-Armlehnen, einer 3D-Kopfstütze und einer ausziehbaren Fußstütze bietet das Modell zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten, die auf dauerhaften Sitzkomfort ausgelegt sind. Eine zentrale One-Touch-Steuerung macht die Einstellung zusätzlich unkompliziert. Wir haben uns den Welax S9 Pro genauer angesehen und verraten, wie gut der Bürostuhl im Alltag – und vor allem auf lange Sicht – funktioniert.

Wer im Homeoffice oder Büro viele Stunden am Schreibtisch sitzt, kennt das Problem: Nach ein paar Stunden melden sich Rücken, Nacken oder Schultern. Bleibt die Sitzhaltung über Wochen und Monate falsch, wird aus dem gelegentlichen Ziehen im Kreuz schnell eine wiederkehrende Verspannung – im schlimmsten Fall sogar ein chronisches Problem. Ein guter ergonomischer Bürostuhl kann das nicht allein lösen, aber er kann den Körper dabei unterstützen, immer wieder in eine natürliche, wechselnde Sitzposition zu finden.

Genau hier setzt der Welax S9 Pro an: ein ergonomischer Bürostuhl mit dynamischer Lordosenstütze, 6D-Armlehnen, 3D-Kopfstütze und ausziehbarer Fußstütze, der sich über eine zentrale One-Touch-Steuerung einstellen lässt. Wir haben den Stuhl mehrere Wochen im Alltag getestet – von der Montage über die Ersteinstellung bis zum Langzeitkomfort im Büroalltag.

Was ist der Welax S9 Pro?

Der Welax S9 Pro ist ein ergonomischer Drehstuhl für Büro und Homeoffice. Anders als klassische Gaming-Stühle setzt er nicht auf eine dick gepolsterte Sitzschale, sondern auf eine offene Konstruktion mit Mesh-Gewebe, das für bessere Luftzirkulation sorgen und Hitzestau am Rücken vermeiden soll.

Zur Ausstattung gehören eine 3D-Kopfstütze, 6D-Armlehnen, eine dynamische Lordosenstütze und eine in fünf Stufen verstellbare Rückenlehne. Bemerkenswert ist der große Verstellbereich: Sitzhöhe, Sitztiefe und Armlehnen sind so ausgelegt, dass der Stuhl Personen zwischen etwa 150 und 190 cm Körpergröße sowie bis 150 kg Körpergewicht passen soll – ein Punkt, den viele Stühle in diesem Preissegment nicht abdecken.

Technische Daten im Überblick

Merkmal Angabe des Herstellers
Produktabmessungen 71,1 × 71,1 × 116,8–134,0 cm
Sitzhöhe 48,3–55,9 cm
Sitztiefe 42,4–48,0 cm
Gewicht 21,8 kg
Maximale Belastbarkeit 150 kg
Kopfstütze 3D-verstellbar
Armlehnen 6D-verstellbar, Vor-/Zurück-, Links-/Rechts-Verstellung sowie eine 360°-Rotation
Rückenlehne fünfstufig verstellbar
Fußkreuz Aluminiumlegierung
Rollen 65-mm-PU-Nylon-Leichtlaufrollen
Gasdruckfeder Klasse 4, SGS-zertifiziert, explosionsgeschützt
Bezug Atmungsaktives Mesh-Gewebe, beflockte Oberfläche
Farben Schwarz, Weiß und Weiß-Silber
Garantie 7 Jahre
Rückgaberecht 60 Tage

Design und Verarbeitung

Optisch wirkt der Welax S9 Pro modern und technisch: hohe Rückenlehne, separate Kopfstütze und sichtbare Lordosenstütze prägen den Look. Durch das Mesh-Gewebe erscheint er dabei weniger wuchtig als viele stark gepolsterte Büro- oder Gaming-Stühle. Das Fußkreuz besteht aus einer Aluminiumlegierung, für die Höhenverstellung sorgt eine SGS-zertifizierte Gasdruckfeder der Klasse 4.

Der Welax S9 Pro im Test
Der Welax S9 Pro im Test

Montage: in 15 Minuten einsatzbereit

Der Welax S9 Pro wird nicht vormontiert geliefert. Der Aufbau folgt der üblichen Reihenfolge – Rollen und Gasdruckfeder ins Fußkreuz, dann Sitzfläche, Rückenlehne, Armlehnen und Kopfstütze. In unserem Test hat der Aufbau rund 15 Minuten gedauert und war auch allein problemlos zu bewältigen.

Lieferumfang des Welax S9 Pro
Lieferumfang des Welax S9 Pro

Einstellung: One-Touch-Steuerung statt Hebel-Suche

Ein ergonomischer Stuhl kann seine Vorteile nur ausspielen, wenn er richtig eingestellt ist. Für die Grundeinstellung empfiehlt sich folgende Reihenfolge:

  • Sitzhöhe: Beide Füße stehen vollständig auf dem Boden, Ober- und Unterschenkel bilden etwa einen rechten Winkel.
  • Sitztiefe: Zwischen Sitzvorderkante und Kniekehle bleibt etwas Platz, der Rücken hat Kontakt zur Lehne.
  • Lordosenstütze: Sitzt im Bereich der natürlichen Krümmung des unteren Rückens, ohne zu drücken.
  • Armlehnen: Unterarme liegen locker auf, Schultern bleiben entspannt, Armlehnen enden etwa auf Tischhöhe.
  • Kopfstütze: Stützt Nacken bzw. unteren Hinterkopf, ohne den Kopf nach vorn zu schieben.
  • Rückenlehnen-Neigung: fünf Stufen zwischen aufrechter Arbeitsposition und Entlastungsphase.

Das Besondere ist die One-Touch-Steuerung: Über ein zentrales Bedienelement lassen sich Sitzhöhe, Sitztiefe und Neigungswinkel steuern, statt unter der Sitzfläche nach mehreren Hebeln suchen zu müssen. Im Alltag machte sich das deutlich bemerkbar – Positionswechsel gingen spürbar schneller und unkomplizierter als bei Stühlen mit klassischer Hebel-Bedienung.

6D-Armlehnen und 3D-Kopfstütze

Die 6D-Armlehnen lassen sich nach oben/unten, vor/zurück sowie nach innen/außen verstellen und passen sich so unterschiedlichen Schreibtischhöhen und Körperproportionen an. Im mehrwöchigen Test blieben sie zuverlässig in Position – weder beim Arbeiten noch beim Zurücklehnen kam es zu unbeabsichtigtem Verstellen. Die 3D-Kopfstütze lässt sich in drei Dimensionen anpassen und ist vor allem beim Zurücklehnen relevant, während sie beim aufrechten Arbeiten nicht stören sollte.

Dynamische Lordosenstütze und Rückenlehne

Die geschwungene Rückenlehne folgt der natürlichen Form der Wirbelsäule, im unteren Bereich sitzt eine dynamische Lordosenstütze, die sich – anders als eine starre Polsterung – auf Bewegungen einstellt und den Kontakt zum Rücken auch bei wechselnder Sitzposition hält. Die Lehne lässt sich in fünf Stufen und bis zu drei arretierbaren Winkeln (105°, 116°, 130°) neigen. Im Praxistest war die Unterstützung deutlich spürbar, ohne unangenehm zu drücken, und blieb auch nach mehreren Stunden am Schreibtisch entlastend. Wie bei jeder Lordosenstütze gilt: Wie stark sich die Unterstützung anfühlt, hängt von Körperbau und persönlicher Vorliebe ab.

Die dynamische Lordosenstütze
Die dynamische Lordosenstütze

Mesh-Gewebe: die größte Stärke im Alltag

Der Bezug an Rückenlehne und Sitzfläche ist der Punkt, der im Test am meisten überzeugt hat – aus drei Gründen. Erstens fühlt sich das Mesh dank seiner beflockten, samtigen Oberfläche spürbar weicher und angenehmer auf der Haut an als viele klassische Mesh-Gewebe, die eher rau wirken – besonders angenehm, wenn Arme oder Beine direkt mit dem Material in Berührung kommen.

Zweitens sorgt die offene Struktur für spürbar bessere Luftzirkulation: Wärme und Feuchtigkeit können entweichen, auch nach mehreren Stunden Arbeit blieb das Sitzklima angenehm, gerade an warmen Tagen oder in beheizten Büros. Drittens blieb das Gewebe auch nach Wochen intensiver Nutzung formstabil – kein spürbares Durchsacken, keine Dellen, keine nachlassende Unterstützung. Gleichzeitig ist die Spannung ausgewogen: straff genug für gleichmäßigen Halt, aber nachgiebig genug, um kein hartes Sitzgefühl zu erzeugen. Druckstellen an Oberschenkeln oder Rücken traten bei korrekt eingestellter Sitztiefe nicht auf.

Fußstütze und robuste Rollen

Unter der Sitzfläche befindet sich eine ausziehbare Fußstütze, gedacht für kurze Entlastungsphasen in zurückgelehnter Position – nicht für die normale Arbeitshaltung. Die fünf Rollen haben mit 65 mm einen größeren Durchmesser als bei vielen günstigeren Stühlen und bestehen aus PU-Nylon. Das macht sie nicht nur leiser und laufruhiger auf Hartboden und Teppich, sondern auch widerstandsfähiger gegen Abnutzung bei täglichem Gebrauch über Jahre – bestätigt durch 100.000 Testzyklen nach BIFMA-Standard (siehe unten). Auf empfindlichen Böden empfiehlt sich trotzdem eine Schutzmatte.

Die Rollen des S9 Pro
Die Rollen des S9 Pro

Labortests und Zertifizierungen

Neben dem eigenen Praxistest lohnt ein Blick auf die Prüfdaten, die Welax für den S9 Pro nennt. Der Stuhl ist nach dem BIFMA-Standard geprüft – einem der strengsten Industriestandards für Büromöbel in Nordamerika und Europa:

Rückenlehne 120.000 Testzyklen
Sitzpolster 100.000 Testzyklen
Fußkreuz 136 kg Stoßbelastung / 1.136 kg statische Belastung
Armlehnen 60.000 Testzyklen
Gasfeder 100.000 Hebevorgänge
Rollen 100.000 Testzyklen

Darüber hinaus verfügt der Welax S9 Pro über weitere Zertifizierungen, darunter ISO, SGS, amfori sowie eine Prüfung durch das IGR – das Institut für Gesundheit und Ergonomie. Das IGR-Siegel gehört in Deutschland zu den anspruchsvolleren unabhängigen Prüfungen für ergonomische Büromöbel: Es bestätigt anhand wissenschaftlicher Kriterien, dass ein Produkt tatsächlich rückengerechtes Sitzen unterstützt, statt nur mit dem Begriff „ergonomisch“ zu werben. Für ein Modell in diesem Preissegment ist das ein ungewöhnlich umfangreiches Prüf- und Zertifizierungspaket.

Garantie und Passform: für den Langzeiteinsatz gedacht

Wer mehrere hundert Euro in einen Bürostuhl investiert, will sich langfristig auf ihn verlassen können. Welax gibt auf den S9 Pro 7 Jahre Garantie – deutlich mehr, als in diesem Preissegment üblich ist –, dazu kommt ein 60-tägiges Rückgaberecht zum risikofreien Testen im eigenen Alltag.

Auch konstruktiv ist der Stuhl auf Langzeittauglichkeit ausgelegt: Rückenlehnen-Neigung, Sitzhöhe, Sitztiefe und die 6D-Armlehnen lassen sich so weit anpassen, dass der S9 Pro Personen zwischen etwa 150 und 190 cm Körpergröße sowie bis 150 kg Körpergewicht passen soll. Das macht ihn auch für Büros oder Haushalte interessant, in denen sich mehrere Personen unterschiedlicher Statur denselben Stuhl teilen.

Vorteile des Welax S9 Pro

Auf dem Papier bietet der Welax S9 Pro mehrere Stärken:

  • Umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten für Sitzhöhe, Sitztiefe, Rückenlehne, Kopfstütze und Armlehnen – ausgelegt für 150–190 cm Körpergröße und bis 150 kg
  • Zentrale One-Touch-Steuerung statt mehrerer Hebel
  • Dynamische Lordosenstütze für den unteren Rücken
  • Weiches, beflocktes Mesh-Gewebe: angenehm auf der Haut, atmungsaktiv, bleibt auch langfristig formstabil
  • Große, robuste 65-mm-PU-Nylon-Rollen für leisen, laufruhigen und langlebigen Betrieb
  • Nach BIFMA-Standard geprüft, zusätzlich zertifiziert nach ISO, SGS, amfori und IGR (Institut für Gesundheit und Ergonomie)
  • 7 Jahre Garantie und 60 Tage Rückgaberecht
  • Drei Farbvarianten
Die ausziehbare Fußstütze des S9 Pro
Die ausziehbare Fußstütze des S9 Pro

Nachteile des Welax S9 Pro

  • Mit 21,8 kg vergleichsweise schwer – beim Tragen oder Transport über Treppen spürbar
  • Wie bei jedem ergonomischen Stuhl bleibt die Passform individuell: Ob Lordosenstütze, Sitzfläche und Kopfstütze optimal sitzen, hängt von Körperbau und persönlicher Vorliebe ab

Was kostet der Welax S9 Pro?

Der Welax S9 Pro kostet auf der Website des Herstellers aktuell zwischen 429,99 und 459,99 Euro, je nach Farbe und laufender Aktion. Als regulären Preis nennt Welax 529,99 Euro. Erhältlich ist der Stuhl in Schwarz, Weiß und Weiß-Silber. Welax bietet kostenlosen Versand nach Deutschland, Österreich, Luxemburg, in die Niederlande und nach Polen sowie ein 60-tägiges Rückgaberecht. Mit dem Code „Welax12BT“ kannst du dir aktuell aber 12 Euro Rabatt sichern!

Gemessen an Ausstattung, Zertifizierung und 7-jähriger Garantie liegt der S9 Pro damit im mittleren Preissegment ergonomischer Bürostühle – mit einem Prüf- und Garantiepaket, das in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.

Für wen eignet sich der Welax S9 Pro?

Der Welax S9 Pro richtet sich vor allem an Menschen, die

  • täglich mehrere Stunden am Schreibtisch verbringen,
  • häufig zwischen aufrechter und zurückgelehnter Position wechseln,
  • Wert auf individuell einstellbare Armlehnen und Kopfstütze legen,
  • ein weiches, atmungsaktives Mesh-Gewebe bevorzugen,
  • eine dynamische Unterstützung des unteren Rückens wünschen,
  • eine Fußstütze für kurze Entlastungsphasen nutzen möchten.

Weniger geeignet ist der Stuhl für alle, die nur gelegentlich am Schreibtisch sitzen oder bewusst ein reduziertes Modell ohne viele Einstellmöglichkeiten suchen.

Fazit: Welax S9 Pro im Test

Der Welax S9 Pro lohnt sich vor allem für Menschen, die täglich mehrere Stunden am Schreibtisch verbringen und ihren Bürostuhl möglichst genau an Körper und Sitzgewohnheiten anpassen möchten. Im Test überzeugten insbesondere der dauerhaft angenehme, formstabile Mesh-Bezug, die dynamische Lordosenstütze und die One-Touch-Steuerung, die Positionswechsel spürbar erleichtert.

Über den reinen Sitzkomfort hinaus sprechen für den S9 Pro vor allem die Prüfdaten: BIFMA-Tests für Rückenlehne, Sitzpolster, Fußkreuz, Armlehnen, Gasfeder und Rollen, dazu Zertifizierungen nach ISO, SGS, amfori und IGR – nicht selbstverständlich in dieser Preisklasse. Zusammen mit 7 Jahren Garantie und einem Verstellbereich für 150–190 cm Körpergröße sowie bis 150 kg ist der Stuhl klar auf den Langzeiteinsatz ausgelegt.

Einschränkungen bleiben das vergleichsweise hohe Gewicht sowie die grundsätzlich individuelle Passform ergonomischer Stützen. Wer diese Punkte in Kauf nimmt, bekommt für aktuell 429,99 bis 459,99 Euro – mit dem Rabattcode „Welax12BT“ an der Kasse sogar 12 Euro günstiger – ein Gesamtpaket aus Verstellbarkeit, geprüfter Qualität und Langzeitgarantie, das sich im 400-Euro-Segment deutlich abhebt.

Zum Welax S9 Pro

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Midea SpaceMaster: Das ist der erste Einbaubackofen mit 350°C und Graphen-Heizung

10. September 2026 um 09:30

Der Beitrag Midea SpaceMaster: Das ist der erste Einbaubackofen mit 350°C und Graphen-Heizung erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Der Midea SpaceMaster auf der IFA 2026

Ein neuer Einbaubackofen will ein Problem lösen, das jeder kennt, der schon mal „Pizza wie in Neapel“ Zuhause versucht hat: zu wenig Hitze und zu viel Warten. Auf der IFA 2026 zeigt Midea mit der SpaceMaster Series eine Preview auf einen 81-Liter-Ofen, der dank Graphen-Heizsystem bis 350°C erreicht, inklusive dediziertem Pizza-Setup. Wir waren dabei und zeigen dir, was der SpaceMaster kann.

Die Midea SpaceMaster Series (81L Built-in Oven) wird zur IFA 2026 als Neuheit vorgestellt, der Marktstart ist für 2027 geplant. Wichtig für die Einordnung: Das hier ist ein First Look auf ein Premium-Konzept für Europa. Midea setzt Graphen als Kern der Heiz- und Luftstrom-Architektur ein und macht 350°C zum Showdown-Use-Case.

Im Mittelpunkt steht der Anspruch, klassische Schwächen vieler Haushaltsöfen auszumerzen: lange Vorheizzeiten, schwankende Temperatur, und Pizza, die entweder blass bleibt oder oben verbrennt, bevor der Boden knusprig wird. Midea nennt das System „Graphene Turbo Airflow“ und spricht von Zieltemperatur in 0,2 Sekunden am Heizelement und 17,5 % schnelleres Vorheizen im Vergleich zu herkömmlichen Heizelementen..

Wie ernst es Midea mit diesem Vorstoß meint, war auf der IFA kaum zu übersehen: Das Unternehmen bespielte nahezu eine komplette Halle und zeigte neben Backöfen und Kochfeldern auch Kühlschränke, Wärmepumpen, Klimageräte, Staubsauger und sogar humanoide Roboter. Besonders groß war der Andrang bei der Live-Kochshow zum SpaceMaster – während der Präsentation waren alle Plätze belegt.

Der Midea SpaceMaster auf der IFA 2026
Der Midea SpaceMaster

Im Mittelpunkt stand die Pizza: Der Ofen heizte mithilfe des „Graphene Turbo Airflow“-Heizsystems auf bis zu 350 °C und demonstrierte zusammen mit dem Pizzastein, wie der Teig kräftig aufgehen und einen knusprigen Boden bekommen soll. Unser Eindruck vor Ort: Midea inszeniert den SpaceMaster nicht einfach als weiteren Einbaubackofen, sondern als technologisches Aushängeschild für seinen Anspruch im europäischen Premiumsegment.

Warum Midea ausgerechnet Pizza als Proof-Point wählt

Wer Pizza überzeugend hinbekommt, demonstriert gleich mehrere Dinge auf einmal: extreme Hitze, schnelle Reaktionszeit, stabile Temperaturführung und reproduzierbare Ergebnisse ohne Profi-Setup.

Der 350°C „Professional Pizza Mode“ ist deshalb nicht als nettes Extra positioniert, sondern als zentrales Argument: Mit Pizza-Stein und sehr hoher Temperatur soll ein Ergebnis möglich werden, das an Holzofen-Charakter erinnert, inklusive typischer Blasenbildung und leichter Charring-Spots am Rand. Für alle, die Zuhause gern Teigführung ausprobieren (Poolish, lange Gare, hohe Hydration), ist das im Alltag oft der entscheidende Engpass: Der Teig kann perfekt sein. Wenn der Ofen die Energie nicht liefert, bleibt das Ergebnis mittelmäßig.

Mehr noch: Pizza ist ein Use Case, den man beim Händlertest oder in Live-Demos sehr schnell „lesen“ kann. Ein Steak oder ein Auflauf verzeiht viel. Eine Pizza bei 350°C verzeiht nichts, weder an der Technik noch am Handling.

Interview IFA: Mideas Innovations- und Wachstumsstrategie im Bereich Kochen

Wir hatten während unseres Besuchs auf der IFA bei Midea die Möglichkeit, ein paar Fragen zum SpaceMaster zu stellen.

BASIC thinking: Warum hat Midea die 350-°C-Pizza-Herausforderung als zentralen Beleg für diese Serie ausgewählt?

Midea: Pizza ist der ultimative thermische und alltägliche Härtetest. Moderne europäische Verbraucher stehen vor drei zentralen Herausforderungen: Sie möchten nicht 15 Minuten auf das Vorheizen warten, erwarten Ergebnisse in Restaurantqualität ohne professionelle Kochausbildung und wünschen sich eine gesündere Zubereitung mit weniger Öl. Eine authentische neapolitanische Pizza erfordert schnelle, extreme Hitze, eine präzise Temperatursteuerung, die den Rand knusprig werden lässt, ohne ihn zu verbrennen, sowie eine intuitive, geführte Zubereitung. Ein Ergebnis in Pizzeria-Qualität in wenigen Minuten zu Hause zu ermöglichen, ist daher nicht nur eine Produktdemonstration – es ist der klare Beweis dafür, dass wir reale alltägliche Probleme der Verbraucher lösen.

Was ist der entscheidende Durchbruch, der dieses Produkt von etablierten europäischen Wettbewerbern abhebt, und welche Innovation stellt eine echte Branchenneuheit dar?

Graphen steht für einen grundlegenden Technologiesprung und nicht für eine schrittweise Weiterentwicklung einzelner Komponenten. Während herkömmliche Öfen auf langsam reagierende metallische Heizelemente setzen, die die Speisen von außen nach innen garen, kann das Heizsystem dank der Graphen-Technologie innerhalb von nur 0,2 Sekunden reagieren. Dadurch werden eine präzise Temperatursteuerung, deutlich kürzere Vorheizzeiten sowie ein knuspriges Äußeres und ein perfekt gegarter Kern ermöglicht. Gestützt durch zahlreiche internationale Patente haben wir das gesamte Thermalsystem, die Luftzirkulation und die Steuerungsalgorithmen neu entwickelt, um uns von jahrzehntealten Heizkonzepten zu lösen.

Welche weiteren Funktionen und platzsparenden Konstruktionsmerkmale bieten neben der sofortigen Graphen-Erhitzung den größten konkreten Nutzen im Alltag?

Der SpaceMaster-Einbauofen ist nicht nur ein einzelner Backofen – er bildet die Grundlage für ein integriertes Einbaugeräte-Ökosystem. Unsere unmittelbare Produkt-Roadmap sieht vor, die Geschwindigkeit der Graphen-Technologie auf weitere Midea-Öfen auszuweiten, darunter Dampf-Kombi-Modelle, die auf das Backen europäischer Brotspezialitäten zugeschnitten sind. Anschließend folgen platzsparende Kompaktformate für Stadtwohnungen. Über die Hardware hinaus integrieren wir vernetzte Hausgeräte nahtlos und bieten kontinuierliche OTA-Software-Updates sowie integrierte Online-Rezepte. Graphen ist das verbindende Element, das Mideas Zukunft im Bereich des Premium-Einbaukochens antreibt.

Wie hat Midea seine Innovation an europäische Kochtraditionen, regionale Unterschiede und Lebensgewohnheiten angepasst?

Unser europäisches Forschungs- und Entwicklungszentrum stellt sicher, dass wir für Europa aus Europa heraus entwickeln. Lokale Verbraucherkenntnisse sowie Ingenieure, Designer und Testexperten vor Ort ermöglichen es uns, europäische Energieeffizienzstandards und regionale Kochgewohnheiten von Anfang an proaktiv zu berücksichtigen, anstatt ausländische Modelle erst im Nachhinein anzupassen.

Es handelt sich um ein wirklich kollaboratives, dezentral organisiertes Forschungs- und Entwicklungsmodell. Unser europäisches F&E-Team leitet Nutzerforschung, Engineering und Compliance, während die globale Zentrale grundlegende Technologien wie Graphen vorantreibt – eine Technologie, die wir heute mit großem Stolz hier vorstellen. Diese Teams entwickeln täglich gemeinsam Lösungen und übertragen die Anforderungen europäischer Küchen direkt in technische Innovationen. Durch diese Zusammenarbeit können wir lokale Bedürfnisse präzise erfüllen.

Midea auf der IFA 2026

Welche strategische Roadmap verfolgt Midea, um den Einbaukochmarkt zu verändern und langfristig Markenvertrauen in Europa aufzubauen?

Wir verfolgen in Europa eine langfristige Strategie mit einem klaren Ziel: Innerhalb von fünf Jahren wollen wir zu den drei führenden Marken im Bereich Kochen gehören – nicht nur bei Einbauöfen, sondern auch bei freistehenden Herden. Wir investieren kontinuierlich in Technologien und Produktinnovationen und treten über Technologie- und Produktführerschaft an, nicht über den Preis. Durch unsere Präsenz im stationären Handel, im E-Commerce und in spezialisierten Küchenstudios sowie durch praxisnahe Live-Kochvorführungen lassen wir die Produktqualität für sich sprechen. Zusammen mit eigenen europäischen Vertriebs-, Marketing- und Serviceteams bauen wir so langfristiges Markenvertrauen auf, das auf lokaler Nähe und Verlässlichkeit basiert.

Wie fügt sich Mideas europäische Innovationsinitiative in die globale Strategie ein, das Kochgerätegeschäft weltweit auszubauen?

Unsere Europapremiere auf der IFA ist der Vorstoß an der Spitze von Mideas Wandel von produzierender Größe hin zu innovationsgetriebener Markenführerschaft. Aufbauend auf einem Jahrzehnt als weltweit führender Mikrowellenhersteller und mit dem Ziel, in diesem Jahr mehr als 4,5 Millionen Backöfen zu verkaufen, haben wir unser Geschäftsmodell grundlegend verändert. Wir konkurrieren nicht mehr ausschließlich über die Fertigung im großen Maßstab, sondern auch über technologische Kompetenz und ein tiefes Verständnis der Verbraucherbedürfnisse.

Die für Europa entwickelten Fortschritte bei Thermik, Elektrik und Energieeffizienz dienen als globaler Innovationsinkubator. Angetrieben von globalen Forschungs- und Entwicklungszentren in Deutschland, Italien, Spanien, der Türkei, den USA und China werden diese wegweisenden Technologien auf unser Multi-Brand-Portfolio übertragen, um die unterschiedlichen Bedürfnisse von Verbrauchern weltweit zu erfüllen und unsere führenden Marktpositionen in EMEA, Asien und Amerika auszubauen.

Entscheidend ist, dass diese Technologieoffensive durch eine global abgesicherte Lieferkette unterstützt wird. Mit sieben Produktionsstandorten weltweit – darunter unser neu in Betrieb genommenes Werk in Kairo, das auf das Wachstum in der EMEA-Region ausgerichtet ist – verbinden wir globale F&E-Kompetenz mit lokaler Produktion. Diese Doppelstrategie sichert unsere Lieferfähigkeit und beschleunigt unseren Weg zum weltweit führenden Anbieter von Kochgeräten.

Graphen-Heizung: Was 0,2 Sekunden in der Praxis bedeuten sollen

Das spannendste Detail ist nicht nur „heißer“, sondern „schneller kontrollierbar“. Midea stellt Graphen als Technologiesprung dar: Während klassische Metallelemente träge reagieren, soll das Graphen-Heizsystem extrem schnell ansprechen. Wenn das in der Praxis stimmt, entstehen drei konkrete Vorteile, die über Marketing hinausgehen:

  • Weniger Vorheiz-Wartezeit: Nicht 15 Minuten planen, sondern flexibler kochen – besonders bei spontanen Mahlzeiten.
  • Präzisere Temperaturführung: Bei empfindlichen Dingen (Pizza, Brotkruste, Gratins) entscheidet Stabilität über Textur.
  • Mehr „Power“ für hohe Temperaturen: 350°C sind in Haushaltsöfen selten, aber für Pizza oft der Sweet Spot.

Midea spricht außerdem von einem neu gedachten Zusammenspiel aus thermischem System, Luftstrom und Steuer-Algorithmen, also nicht nur ein neues Heizelement, sondern eine System-Optimierung. Genau hier liegt die Messlatte für „Premium“: nicht maximale Wattzahl, sondern kontrollierte Energie.

81 Liter auf drei Ebenen

Abseits der Pizza-Story wirkt ein Punkt besonders alltagsnah: 81 Liter Garraum auf drei simultane Ebenen. Für Familien und alle, die gern mehrere Komponenten parallel fertigstellen (Gemüse, Protein, Brot/Beilagen), ist das der Unterschied zwischen „nacheinander“ und „in einem Durchlauf“.

Gerade in europäischen Küchen ist der Einbaubackofen oft der zentrale Fixpunkt: Er soll am Wochenende für große Blechgerichte funktionieren, unter der Woche aber auch effizient sein. Midea positioniert den SpaceMaster hier klar als „groß, aber intelligent steuerbar“, also nicht nur Volumen, sondern Nutzbarkeit über mehrere Gerichte hinweg.

Doppelte Selbstreinigung: Pyrolyse plus Dampf

Wenn man ehrlich ist: Reinigung ist einer der Hauptgründe, warum viele Features selten genutzt werden. Hohe Temperaturen und Fett-Spritzer gehören zusammen und Pizza auf Stein kann schnell Mehlreste und Belagspuren hinterlassen. Midea setzt deshalb auf ein Dual-System:

  • Pyrolytische Reinigung: Hochtemperatur-Zyklus, der Rückstände zu Asche reduziert.
  • Dampf-Lösen: Ein zusätzlicher Steam-Zyklus, der Verschmutzungen anlöst, damit am Ende „wischen statt schrubben“ steht.

Für einen Premium-Einbaubackofen ist das kein Nebenthema, sondern ein entscheidender Teil der Nutzungsfrequenz. Ein Feature, das nachher Arbeit macht, verliert gegen ein Feature, das Alltag spart.

SmartHome-App, Sprachsteuerung und Energieeffizienz A++

Der SpaceMaster wird außerdem als vernetztes Gerät positioniert. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn sie den Kochprozess vereinfachen, statt ihn zu verkomplizieren: Status checken, Timer/Programme im Blick behalten, oder Schritt-für-Schritt-Führung bei Rezepten.

Für Europa wichtig ist auch die Effizienz-Story: Midea nennt A++ als Energieklasse und verbindet das mit Isolierung und der Graphen-Technologie. Gerade bei Geräten, die regelmäßig hohe Temperaturen fahren können, ist die Frage nach Wärmeverlust und Verbrauch nicht akademisch, sondern kaufentscheidend.

Design als Teil der Einbau-Realität

Bei Einbaugeräten entscheidet das Auge mit, nicht nur im Showroom, sondern im Alltag. Midea beschreibt ein flushes Vollglas-Design, einen horizontalen Scharnier-Ansatz und zwei Farbvarianten: Apricot Rain Gray und Distant Mountain Green. Das klingt nach dem Versuch, sich visuell von der typischen „schwarz/edelstahl“-Einheitlichkeit abzusetzen, ohne ins Verspielte zu kippen.

Unterm Strich ist genau das der Punkt dieser IFA-Preview: Midea will nicht nur „auch Einbaubackofen“ sein, sondern als Premium-Anbieter in Europa wahrgenommen werden. Mit einer Technologie-Story (Graphen), einem emotionalen Proof-Point (350°C Pizza) und einem Feature-Set, das auf echte Küchenroutinen zielt.

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Lefant M210 OMNI: Das kann der Saugroboter mit rotierendem Wischmopp

03. September 2026 um 09:30

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Lefant M210 OMNI

Saugroboter sind längst mehr als Staubfänger. Spannend wird es dort, wo Wischen nicht nur „feucht drüber“, sondern als echter Reinigungsprozess gedacht ist, mit konstantem Wasser, Druck und einer Mechanik, die auch mit Haaren klarkommt. Genau hier positioniert sich der Lefant M210 OMNI.

Was „OMNI“ hier konkret bedeutet

Der Name ist beim Lefant M210 OMNI kein reines Marketing-Etikett, sondern beschreibt den Kern der Konstruktion: Neben dem Saugen setzt das Modell auf einen rotierenden Wischmopp und eine integrierte Wasserführung, die den Mopp während der Fahrt gleichmäßig befeuchtet. Das Ziel: Wischen soll nicht davon abhängen, ob ein Pad zufällig noch feucht ist, sondern planbar funktionieren, auch wenn mehrere Räume am Stück gereinigt werden.

Dazu kommt ein Fokus auf Alltagsthemen, die in vielen Haushalten entscheidend sind: Haare (Menschen, Haustiere), Krümel, Teppichkanten, Möbelbeine und enge Stellen. Lefant adressiert das über ein kompaktes Chassis und eine Anti-Verwicklungs-Logik, die gerade bei langen Haaren ein echter Vorteil sein kann.

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Rotierender Wischmopp: Warum das mehr ist als ein „Feuchttuch-Modus“

Viele günstige Saugroboter „wischen“ passiv: Ein Pad wird hinterhergezogen und verteilt Feuchtigkeit. Das kann Staub binden, scheitert aber oft an angetrockneten Flecken oder Laufspuren. Ein rotierender Wischmopp hat prinzipbedingt einen anderen Anspruch: Durch die Rotation entsteht eine aktivere mechanische Bewegung auf dem Boden, die Schmutz besser anlösen und aufnehmen kann.

Wichtig ist dabei nicht nur die Bewegung, sondern die Konstanz: Wenn der Mopp zu trocken fährt, wird aus Wischen schnell Polieren, mit eher mäßigem Effekt. Genau hier setzt die Wasser-Logik des M210 OMNI an, weil sie das Thema „gleichmäßig feucht“ in den Prozess integriert.

  • Aktive Bewegung: Rotation wirkt mechanisch stärker als ein nachgezogenes Pad.
  • Konstantere Reinigungsleistung: gleichmäßige Befeuchtung statt „am Anfang nass, am Ende trocken“.
  • Besser für typische Küchen- und Flurspuren: dort, wo sich Schmutz gerne festsetzt.
Bild: Lefant

Auto-Wasser-Nachfüllung: der unterschätzte Komfortfaktor

Wer regelmäßig wischt, kennt das Problem: Ein kleiner Wassertank oder ein manuell befeuchtetes Pad reicht oft nur für einen Teil der Fläche. Danach sinkt die Wischwirkung und das unbemerkt. Eine automatische Wasser-Nachfüllung (bzw. ein System, das den Mopp kontinuierlich mit Wasser versorgt) ist weniger „Gadget“ als Qualitätshebel: Der Roboter kann seine Reinigungscharakteristik über die gesamte Laufzeit stabiler halten.

Gerade in Wohnungen, in denen Küche und Eingangsbereich täglich anfallen, zählt das. Der Roboter soll nicht nur „irgendwas machen“, sondern reproduzierbar reinigen, ohne dass man zwischendurch nachbessern oder Pads neu anfeuchten muss.

100% Tangling-Free: Wenn Haare nicht zum Wartungsprojekt werden

Ein Klassiker bei Saugrobotern ist die Haarverwicklung an Bürsten. Das ist nicht nur nervig, sondern kann auch die Reinigungsleistung reduzieren, wenn sich nach ein paar Durchgängen ein Haarfilz bildet. Beim M210 OMNI wird dieser Punkt als „Tangling-Free“ positioniert, also als Konstruktion/Mechanik, die Haarverwicklungen minimieren soll.

Für Haushalte mit Haustieren oder langen Haaren ist das mehr als ein Komfortdetail: Weniger Verwicklung bedeutet weniger Wartungsaufwand, weniger Unterbrechungen und im Zweifel auch eine konstantere Saugleistung über die Zeit. Wer schon einmal eine Bürste mit einer Schere „freigelegt“ hat, weiß, wie schnell das zur Routine wird und wie sehr es die Automatisierung konterkariert.

Bild: Lefant

Kompakt gebaut: gut für Kanten, Stühle, enge Räume

In der Praxis entscheidet oft nicht die Maximalleistung auf freier Fläche, sondern das Verhalten im Alltag: Stuhlbeine, schmale Durchgänge, Möbelkanten, Teppichübergänge. Ein kompakter Roboter kommt leichter in Bereiche, die sonst gerne liegen bleiben – etwa unter Sideboards oder um Esstisch-Stuhlreihen.

Das spielt besonders dann in die Karten, wenn der Roboter häufiger laufen soll: Je weniger „Problemzonen“ du vorher manuell freiräumen musst, desto eher wird aus dem Saugroboter ein echtes Routine-Gerät.

Navigation & Steuerung: Was du realistisch erwarten solltest

Ohne in die „Wunderroboter“-Falle zu geraten: Entscheidend ist, dass der Roboter zuverlässig seine Bahnen fährt, Hindernisse sauber erkennt und sich nicht ständig festfährt. In dieser Preisklasse sind die Unterschiede oft weniger im „Kann er überhaupt reinigen?“, sondern in der Konstanz: Wie oft musst du eingreifen? Wie logisch fährt er Räume ab? Wie gut kommt er mit wechselnden Umgebungen klar?

Wenn du den M210 OMNI als „Alltagsgerät“ denkst, ist die beste Erwartungshaltung: Er übernimmt die wiederkehrende Grundreinigung (Staub, Krümel, Laufspuren) und reduziert die Anzahl der manuellen Einsätze. Das ist der Punkt, an dem sich ein Gerät im Haushalt bewährt.

Für wen der Lefant M210 OMNI besonders interessant ist

Das Profil ist relativ klar: Der M210 OMNI zielt auf Nutzer, die nicht nur saugen, sondern im Alltag auch wirklich wischen lassen wollen, mit Mechanik (Rotation), Wasser-Konstanz (Auto-Nachfüllung) und weniger Wartungsstress (Tangling-Free).

  • Haushalte mit Haaren/Haustieren: weniger Bürstenpflege, weniger Leistungseinbruch.
  • Alltag in Küche/Flur: aktive Wischbewegung statt rein passivem Pad.
  • Wer Routine will: regelmäßige Läufe statt „einmal pro Woche Großputz“.

Fazit: Wischen als Prozess statt Feature-Liste

Der spannendste Punkt am Lefant M210 OMNI ist, dass er Wischen nicht nur „mit anbietet“, sondern technisch als kontinuierlichen Prozess adressiert: rotierender Mopp, Wasser-Logik und ein Fokus auf Haar-Themen. Genau diese Kombination kann im Alltag den Unterschied machen. Nicht, weil sie spektakulär klingt, sondern weil sie die typischen Schwachstellen vieler Wisch-Saugroboter entschärft.

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