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Received yesterday — 14. September 2026

Was passiert, wenn Mitarbeiter ihre Business-Apps einfach selbst erstellen?

14. September 2026 um 09:30

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Alaio Vibecode

Wenn in Bitrix24 mehrere Projekte parallel laufen, sieht auf den ersten Blick oft alles „grün“ aus. Bis plötzlich Deadlines kippen, Aufgaben überfällig sind oder in einem Projekt schlicht niemand mehr aktiv ist. Mit der Alaio Vibecode-Plattform, die in das Bitrix24-Ökosystem integriert ist, lässt sich genau diese App erstellen: ein Projekt-Frühwarnsystem, das kritische Signale sichtbar macht, bevor sie teuer werden.

Das typische Szenario: Ein Team arbeitet gleichzeitig an Kundenprojekten, internen Initiativen und wiederkehrenden Aufgaben. In Bitrix24 ist zwar alles dokumentiert: Aufgaben, Kommentare, Status, Fristen. Trotzdem gehen frühe Warnsignale im Alltag unter. Eine Aufgabe ist seit Tagen fällig, aber niemand eskaliert. In einem Projekt passiert seit einer Woche nichts. Eine kritische Deadline rückt näher, doch die Restaufgaben stehen noch auf „In Arbeit“.

Genau hier wird Vibe Coding interessant: nicht als großes „KI-Versprechen“, sondern als praktischer Hebel für Prozesse, die zu individuell für Standardsoftware sind. Und gleichzeitig zu klein, um daraus ein klassisches IT-Projekt zu machen. Alaio Vibecode ist dafür gebaut, aus einer klaren Beschreibung eine funktionsfähige App zu erstellen – ohne Programmierkenntnisse: Es reicht, die Aufgabe so zu formulieren, wie man sie einem verantwortlichen Kollegen erklären würde.

Wer sehen will, worum es konkret geht, startet am besten direkt bei Bitrix24.

Projekt-Frühwarnsystem mit Vibecode ansehen

Das Problem im Projektalltag: Warnsignale sind da, aber nicht sichtbar

In Bitrix24 lassen sich Aufgaben unter anderem nach Status und Fristen filtern, etwa nach „überfällig“ oder „fast überfällig“. Das hilft, wenn man gezielt sucht. Das eigentliche Problem in vielen Organisationen ist aber ein anderes: Niemand hat Zeit, proaktiv zu suchen.

Was fehlt, ist ein kleines System, das aus den vorhandenen Daten ein Signal macht und zwar so, dass es im Alltag ankommt. Nicht als weiterer Report im Ordner, sondern als klarer Überblick: Welche Projekte driften gerade ab? Wo droht ein Deadline-Risiko? Welche Aufgaben sind überfällig und seit wann?

In der Praxis sind es oft drei Warnsignale, die besonders früh auftreten:

  • Überfällige Aufgaben: Frist überschritten, Status nicht abgeschlossen.
  • Fehlende Aktivität: In einem Projekt gibt es seit X Tagen keine neuen Kommentare/Updates.
  • Kritische Deadlines: Ein Meilenstein steht kurz bevor, aber die offenen Aufgaben sind noch zu viele oder zu alt.

Die Vibecode-Idee: Eine App, die nur das zeigt, was wirklich kritisch ist

Alaio Vibecode positioniert sich als Weg „von der Idee zur App – mit nur einem Prompt“: Man beschreibt, was die Anwendung können soll, und bekommt innerhalb kurzer Zeit ein lauffähiges Ergebnis. Bitrix24 nennt dafür explizit den Nutzen vorgefertigter Prompts, mit denen in wenigen Minuten eine funktionierende App bereitstehen kann und die sich danach weiter anpassen lässt.

Wichtig ist: Vibecode ist nicht „noch eine App aus dem Market“, sondern zielt auf individuelle Anforderungen. Laut Bitrix24 unterscheidet sich Vibecode vom Market dadurch, dass der Market fertige Anwendungen für typische Aufgaben liefert, während Vibecode individuelle Anwendungen für spezifische Anforderungen erstellt. Und im Gegensatz zu Automatisierungsregeln/Workflows, die Standardprozesse abdecken, ist Vibecode für Fälle gedacht, in denen es keine passende Standardlösung gibt.

Das trifft auf ein Projekt-Frühwarnsystem ziemlich genau zu: Jedes Unternehmen hat andere Projektlogiken, andere Rollen, andere Definitionen von „kritisch“. Der Nutzen entsteht nicht durch eine universelle Vorlage, sondern durch die passgenaue Übersetzung der eigenen Regeln in eine kleine App.

So sieht das Projekt-Frühwarnsystem in Bitrix24 konkret aus

Der Kern des Use Cases: Eine Vibecode-App greift auf die Projektdaten in Bitrix24 zu und erstellt eine Übersicht, die Projekte nach Risiko sortiert. Statt „alles“ zu zeigen, konzentriert sich das Frühwarnsystem auf Auffälligkeiten und macht sie vergleichbar.

Ein mögliches, praxisnahes Modell für die App:

  • Risikostufe pro Projekt (z. B. „OK“, „Beobachten“, „Kritisch“)
  • Anzahl überfälliger Aufgaben und die älteste Überfälligkeit (z. B. „älteste Aufgabe 9 Tage überfällig“)
  • Letzte Aktivität (z. B. „letzter Kommentar vor 6 Tagen“)
  • Nächster Meilenstein inklusive Abstand in Tagen
  • Direktlinks zur Projektgruppe oder Aufgabenliste, damit aus dem Signal sofort eine Aktion wird

Der Effekt: Projektleitung und Team müssen nicht mehr „nach Problemen suchen“. Das System macht sie sichtbar und zwar im selben Tool, in dem ohnehin gearbeitet wird.

Warum das keine klassische Software-Anforderung sein muss

Viele Teams kennen das Dilemma: Standardsoftware ist zu grob, Individualentwicklung zu schwer. Gerade im Mittelstand landen solche „kleinen“ Anforderungen häufig auf einer Liste, die nie abgearbeitet wird, weil jede Umsetzung Ressourcen bindet, Tests braucht, Releases erfordert und am Ende für eine relativ schmale Funktion zu teuer wirkt.

Vibe Coding verschiebt hier die Schwelle. Laut Bitrix24 genügt es, die Aufgabe klar zu beschreiben, Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Die App entsteht über einen KI-Agenten und wird anschließend weiter iteriert, indem man beschreibt, was geändert werden soll.

Das ist besonders spannend für Prozesse, die:

  • stark kontextabhängig sind (jede Firma hat andere Projektarten und Eskalationslogiken),
  • klein anfangen sollen (ein Screen, ein Dashboard, ein Digest),
  • schnell Nutzen liefern (Transparenz, Priorisierung, weniger Firefighting).

Kundenanfragen priorisieren, bevor es eskaliert

Der gleiche Ansatz lässt sich auf eingehende Kundenanfragen übertragen, egal ob sie im CRM, im Chat oder im Contact Center landen. Ein kleines Vibecode-Tool kann Anfragen nach Dringlichkeit sortieren und markieren, etwa anhand von Regeln wie „VIP-Kunde“, „Umsatzpotenzial“, „Frist im Vertrag“, „negatives Sentiment“ oder „keine Antwort seit X Stunden“.

Statt dass jeder Mitarbeiter seine eigene Filterlogik lebt (oder gar keine), entsteht ein gemeinsames Priorisierungsmodell. Das reduziert Reibung und sorgt dafür, dass wichtige Themen nicht im Tagesrauschen verschwinden.

Ein individueller CRM-Digest für Führungskräfte

Ein weiteres Beispiel, das sehr gut in den Vibecode-Gedanken passt: ein täglicher oder wöchentlicher CRM-Digest. Die App fasst zusammen, was sich seit dem letzten Überblick verändert hat, nicht „alles“, sondern die relevanten Bewegungen: neue Leads, stagnierende Deals, überfällige Aktivitäten, ungewöhnliche Abweichungen.

Bitrix24 beschreibt Vibecode als nützlich, wenn in Bitrix24 eine spezifische Lösung fehlt, etwa ein spezieller Bericht oder eine Integration. Genau das ist ein Digest: ein Bericht, der so spezifisch ist, dass Standard-Reports ihn selten perfekt treffen, aber so klein, dass man ihn nicht monatelang entwickeln will.

Business-Nutzen: Kleine, individuelle Prozesse, ohne „Big IT“-Projekt

Das Spannende an Vibe Coding für Unternehmen ist nicht, dass plötzlich jeder „Entwickler“ wird. Sondern dass Business-Teams endlich die Lücken schließen können, die seit Jahren offen sind: kleine Abläufe, Sonderfälle, Auswertungen, Übersichten – alles Dinge, die echten Impact haben, aber in klassischen Projektpriorisierungen untergehen.

Ein Projekt-Frühwarnsystem ist dafür ein gutes Einstiegsbeispiel, weil der Nutzen sofort messbar ist:

  • Weniger Überraschungen, weil Risiken früher sichtbar werden.
  • Weniger Eskalation, weil Teams auf Warnsignale reagieren, bevor Deadlines reißen.
  • Mehr Fokus, weil Aufmerksamkeit auf das gelenkt wird, was wirklich kritisch ist.
  • Mehr Konsistenz, weil „kritisch“ nicht mehr Bauchgefühl ist, sondern Regeln folgt.

Wer den Vibecode-Ansatz in Bitrix24 ausprobieren will, findet den Einstieg hier.

Alaio Vibecode ausprobieren

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Vehicle-to-Load: So nutzt du dein E-Auto als Powerbank

14. September 2026 um 05:45

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Vehicle to Load, Elektroautos, Elektromobilität, E-Autos, Erneuerbare Energien, Strom, Batterie

Durch das Vehicle-to-Load-Prinzip werden Elektroautos zur fahrenden Powerbank. Vor allem beim Camping und bei der Arbeit an abgelegenen Orten oder im Notfall kann das nützlich sein. Doch wie funktioniert die Technologie? Ein Blick auf Vorteile und Risiken.

Bidirektionales Laden dürfte vielen E-Auto-Besitzern mittlerweile ein Begriff sein. Dabei handelt es sich um das Laden in zwei Richtungen. Damit beziehen Elektroautos Energie aus dem Netz, speisen ungenutzte Energie allerdings auch wieder zurück.

Die bekannteste Variante davon ist wohl Vehicle-to-Grid (V2G). E-Autos können dadurch als Energiespeicher genutzt werden. Allerdings gibt es auch noch eine weitere Möglichkeit, ungenutzten Strom sinnvoll zu nutzen, und zwar mit dem Prinzip Vehicle-to-Load (V2L).

Was ist Vehicle-to-Load?

Mit der Vehicle-to-Load-Funktion können Elektrofahrzeuge andere elektronische Geräte mit Strom versorgen. Das geht entweder durch eine bereits integrierte Steckdose oder einen externen Ladeanschluss.

„Ob Sie nun Ihr Auto staubsaugen möchten oder eine große Campingreise planen – die Möglichkeiten liegen ganz bei Ihnen und sind unbegrenzt“, beschreibt Kia das Prinzip.

Auf seiner Website schreibt der Autohersteller, dass Verbraucher bis zu 80 Prozent der maximalen Kapazität der Batterie nutzen können. „Das reicht für eine vierköpfige Familie für etwa fünf Tage“, so der Autobauer.

Unterschied zu Vehicle-to-Grid (V2G) und Vehicle-to-Home (V2H)

Während sich die einzelnen Funktionen stark ähneln, gibt es doch einige Unterschiede. Wie bereits erwähnt, wird bei V2G ungenutzte Energie aus der Batterie zurück ins Stromnetz eingespeist. Das Auto dient dem Netz damit als Puffer: Bei Stromüberschuss lädt es, bei hoher Nachfrage gibt es Energie ab.

Beim Vehicle-to-Home-Prinzip wiederum fließt Strom aus E-Auto-Batterien zurück in das hauseigene Stromnetz. Dabei hängt das Fahrzeug wie beim Laden an der hauseigenen Wallbox. Ungenutzter Strom fließt also zurück ins Haus, wenn anderweitige Stromquellen, wie beispielsweise eine PV-Anlage auf dem Dach, nicht genügend Energie liefern.

Alle Prinzipien haben allerdings gemeinsam, dass sie die Art und Weise, wie wir erneuerbare Energie nutzen, neu definieren können. Dadurch, dass sich die E-Autobatterie als Speicher nutzen lässt, können Verbraucher grüne Energie wesentlich effizienter und konstanter nutzen – egal wo sie sich aufhalten.

Vehicle-to-Load: Vielseitig einsetzbar

Das eigene E-Auto als riesige Powerbank zu nutzen, ist in verschiedenen Situationen hilfreich. Besonders beim Camping und verschiedenen Outdoor-Aktivitäten lassen sich per V2L beispielsweise Kühlboxen, Kaffeemaschinen, E-Bikes oder Laptops direkt am Auto aufladen.

Auch Elektrowerkzeuge wie Bohrmaschinen oder Sägen kann die E-Auto-Batterie mit Strom versorgen. Das ist besonders hilfreich, wenn Handwerker an eher abgelegenen Arbeitsorten ohne Stromanschluss tätig werden. Auch im Notfall kann die Technologie Abhilfe leisten. Kommt es zum Stromausfall, können vor allem wichtige Kleingeräte wie Smartphones vorübergehend mit Energie versorgt werden.

Nutzer, die außerdem noch weitere erneuerbare Energien als Stromquelle nutzen, können ihre Abhängigkeit vom Stromnetz sowie ihren Eigenverbrauchsanteil stark reduzieren, indem sie ihr Auto tagsüber mit einer PV-Anlage laden und die Batterie abends dann als Energiequelle nutzen.

Wichtig: V2L ist nicht in jedem Fahrzeugzustand nutzbar. So lassen sich integrierte Steckdosen oder Adapter meist nur nutzen, wenn das E-Auto nicht selbst am Strom hängt.

Wie sicher ist die Technologie?

Um Sicherheit und Bedienung des Vehicle-to-Load-Prinzips zu testen, hat der ADAC Mitte 2026 verschiedene Elektroautos untersucht. Im Test waren sechs Fahrzeuge, neben BMW, BYD und Kia auch MG und Renault.

Die gute Nachricht: Auf Kurzschlüsse und Überlastungen reagierten alle untersuchten Fahrzeuge regelkonform mit Abschaltung.

Die gemessenen Spitzenleistungen beim V2L lagen bei allen Fahrzeugen unter den 3,7 kW, auf die Steckdosen im Haushalt maximal ausgelegt sind. Nur der BMW iX3 ließ 4 bis 5 kW etwa 10 Minuten zu, bevor er abschaltete. […] Bei dem im ADAC Versuch gezielt herbeigeführten Kurzschluss haben alle Fahrzeuge abgeschaltet, sodass kein Sicherheitsrisiko bestand.

Dennoch gab es auch Kritik vom Automobilclub: Vehicle-to-Load sei teils eine aufpreispflichtige Sonderausstattung, die ab Werk geordert werden müsse. Außerdem erwähnten die Experten auch die Energieverluste beim Betrieb externer Geräte. Alle Fahrzeuge hätten beim Betrieb einen erheblichen Eigenverbrauch von 390 bis 500 Watt, beim BMW war die Messung nicht möglich.

Außerdem ärgerlich: Trotz der hohen Sicherheit verbieten die Hersteller aller Testfahrzeuge die Nutzung von Vehicle-to-Load bei Nässe. Vor allem im Freien fällt allein damit bereits ein bedeutender Vorteil der Technologie weg.

Auch die grundsätzliche Bedienung am Auto und im Umgang mit dem Adapter könnte laut ADAC intuitiver sein. „Die Bedienung ist oft unnötig komplex, die Nutzerführung verwirrend, und Fehlermeldungen sind teils nichtssagend, teils übertrieben dramatisch.“

Trotz eines gewissen Spielraums für Verbesserungen zeigen sowohl V2L als auch V2G und V2H das Potenzial moderner Elektroautos abseits des Fahrens.

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Facebook und X am Ende? Das AT-Protokoll könnte alles ändern

12. September 2026 um 06:00

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AT-protokoll

Dezentrale soziale Netzwerke versprechen einen neuen Ansatz bei der Kommunikation. Denn Nutzer erhalten die Kontrolle über ihre Daten und Konten zurück, ohne an eine einzelne Plattform gebunden zu sein. Das AT-Protokoll spielt dabei eine große Rolle.

Die heutigen Platzhirsche bei den sozialen Netzwerken zeichnet vor allem ein Aspekt aus: Sie sind zentralisiert organisiert. Das bedeutet, dass Nutzer häufig an den Anbieter gebunden sind und keine Hoheit über ihre Daten besitzen. Doch das könnte sich künftig ändern. Und zwar dank des sogenannten Authenticated Transfer Protocols.

Was ist das AT-Protokoll – und wie funktioniert es?

Das AT-Protokoll organisiert die Verteilung digitaler Informationen von Grund auf neu. Digitale Identitäten basieren nicht mehr auf klassischen Benutzernamen, sondern auf kryptografisch gesicherten Identitäten, die auf eigenen Domain-Namen basieren. Dadurch lagern sämtliche Inhalte wie Beiträge, Kommentare oder Gefällt-Mir-Angaben in einem sogenannten Repository.

Bei einem solchen Repository werden Daten so strukturiert, dass sie lückenlos nachvollziehbar sind. Diese Struktur ist mit einem digitalen Logbuch vergleichbar, in dem alle Aktionen niedergeschrieben sind, die Nutzer auf der jeweiligen Plattform ausgeführt haben. Ist etwas unstimmig, kann man in dem Logbuch blättern und nachvollziehen, ob etwas tatsächlich so passiert ist.

Du entscheidest, wie Informationen dargestellt werden

Auch der Austausch von Informationen funktioniert etwas anders. Wer auf Reddit surfen will, geht dazu entweder auf die Reddit-App oder über die offizielle Reddit-Website. Anderen Wegen wurde bereits vor einigen Jahren der Riegel vorgeschoben. Beim AT-Protokoll ist das anders. Über ein weltweites Netzwerk namens Lexicon tauschen beteiligte Server ausschließlich strukturierte Inhalte aus, statt ganze Websites zu übertragen.

Das bedeutet, dass Nutzer selbst entscheiden können, wie sie Informationen konsumieren. Sei es über eine offizielle Website, eine Drittanbieter-App oder selbstständig aufbereitete Daten. Persönliche Mitteilungen und Erwähnungen laufen dabei über individuelle Datenserver, während großflächige Suchanfragen, globale Trends sowie komplexe Algorithmen durch spezialisierte Indexierungsdienste verarbeitet werden.

Wie das AT-Protokoll Daten und Reichweite entkoppelt

Durch diese Aufteilung trennt das AT-Protokoll die Veröffentlichung von Inhalten konsequent von deren tatsächlicher Reichweite. Das System funktioniert dabei wie ein Baukasten. Einzelne Elemente wie der Server-Anbieter lassen sich jederzeit austauschen. Bei einem Wechsel des Anbieters bleibt die eigene digitale Identität mitsamt allen bestehenden Verknüpfungen vollständig erhalten.

Fällt ein Server aus oder wird der Betrieb eingestellt, schützt ein integrierter Sicherheitsmechanismus vor unbeabsichtigtem Datenverlust. Denn Nutzer können jederzeit mit einem speziellen Wiederherstellungsschlüssel ihr Konto ohne Unterstützung einer dritten Partei wiederherstellen und auf einen neuen Server übertragen.

Herausforderungen für Entwickler und die Infrastruktur

Trotz dieser Flexibilität hat die Architektur auch ihre Macken. Lokale Sicherungskopien auf Nutzer-Endgeräten sind etwa durch den verfügbaren Speicherplatz begrenzt. Zudem ist die Entwicklung einer solchen Plattform aufgrund der Flexibilität etwas aufwendiger.

Daher hängt der langfristige Nutzen primär von der Nachfrage ab. Doch gelingt der Aufbau einer solchen Infrastruktur, kann das System Nutzer dauerhaft vor der Kontrolle einzelner Gatekeeper wie Meta oder X schützen. Das AT-Protokoll stellt somit einen vielversprechenden Ansatz dar, um die Souveränität über persönliche Daten zurück in deine Hände zu legen.

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Sigma 20-60mm: Vollformat-Zoom mit Makro & Ultra-Weitwinkel im Test

11. September 2026 um 20:46
Test, ValueTech, Fotografie, Objektiv, Bildqualität, Autofokus, Sigma, Vollformat, Nahaufnahme, Weitwinkel, Lichtstärke, Videoaufnahmen, Standard-Zoom, Linearmotor, Sigma Contemporary, Panasonic Lumix S1R II, Makro-Fotografie, Architektur-Fotografie, Reise-Fotografie Das Sigma 20-60mm F2.8-4 DG aus der Contemporary-Reihe richtet sich an Vollformat-Fotografen, die mehr Weitwinkel als bei klassischen Standard-Zooms wünschen. Mit 20 mm am kurzen Ende bietet es gegenüber 24 oder 28 mm deutlich mehr Spielraum für Städte, Architektur, Reisen und Innenräume. Gleichzeitig bleibt das Objektiv mit 375 Gramm vergleichsweise leicht und kompakt. Die Kollegen von ValueTech TV haben es getestet. (Weiter lesen)

KI-Hack: Anthropic muss nächsten Vorfall mit Claude offenlegen

11. September 2026 um 16:00

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Anthropic Claude Hackerangriff KI Künstliche Intelligenz

Anthropic hat einen vierten Sicherheitsvorfall mit einem eigenen KI-Modell gemeldet. Bei einem Test griff das System auf reale Computersysteme zu. Der Vorfall war bei einer früheren Untersuchung zunächst unentdeckt geblieben.

Die Fähigkeiten von modernen KI-Modellen haben sich in den vergangenen Jahren in rasantem Tempo entwickelt. Doch damit steigen nicht nur die Mögkichkeiten für Nutzer, sondern auch die Sicherheitsrisiken.

Insbesondere, wenn KI-Systeme Zugriff auf reale IT-Infrastrukturen haben, können unzureichende Schutzmechanismen schwerwiegende Folgen haben. Das zeigt nun ein weiterer Vorfall bei dem KI-Unternehmen Anthropic.

Der Entwickler des KI-Sprachmodells Claude hat nun bereits den vierten Sicherheitsvorfall offengelegt, bei dem das eigene KI-Modell auf reale Computersysteme zugegriffen hat. Der Fall war zunächst nicht entdeckt worden.

Anthropic meldet vierten Hackerangriff bei Claude

Bereits Ende Juli hatte Anthropic drei Vorfälle öffentlich gemacht, bei denen eigene KI-Modelle im Rahmen von Sicherheitstests reale Systeme kompromittiert hatten. Nun hat das Unternehmen einen vierten Fall nachgemeldet, der bei der damaligen Untersuchung zunächst unentdeckt geblieben war.

Das Team von Anthropic hatte während einer Cybersicherheits-Evaluierung vermutet, dass Claude unbeschränkten Zugriff auf das Internet erhalten haben könnte. Daraufhin analysierte das Unternehmen mehr als 141.000 Transkripte mithilfe eines automatisierten Suchverfahrens.

Dabei konnten allerdings nur drei Vorfälle identifiziert werden, da bei der Durchsuchung „eine Reihe von Transkripten übersehen“, wie das Unternehmen mitteilt. Bei einer erneuten Durchsuchung deckte das Unternehmen nun den vierten Vorfall auf.

Dieser habe sich im Januar 2026 zugetragen und eine frühe Version von Claude Opus 4.6 betroffen. Alle betroffenen Parteien seien durch das Unternehmen benachrichtigt.

Anthropic lässt Hackerangriffe unabhängig untersuchen

Anthropic weist darauf hin, dass die Vorfälle „auf einen engen Rahmen beschränkt“ geblieben seien. Die Modelle seien in den Tests „nie“ vom Ziel abgewichen und hätten auch nicht versucht, sich mit anderen Agenten abzustimmen oder die eigenen Handlungen zu verschleiern.

Das Unternehmen geht daher davon aus, dass „die bei diesen Vorfällen beobachteten problematischen Verhaltensweisen im normalen Betrieb – also wenn Claude nicht gezielt den Auftrag erhält, einen Cyberangriff durchzuführen – kaum auftreten dürften“. Würden sie dennoch vorkommen, würden Schutzmechanismen eingreifen.

Dennoch hat Anthropic nach Bekanntwerden der Vorfälle eine externe Untersuchung veranlasst. Das unabhängige Forschungsunternehmen METR soll nun prüfen, wie es zu den Sicherheitsverletzungen kommen konnte und ob künftig Schutzmaßnahmen angepasst werden müssen.

METR erhält für die Untersuchung unter anderem weitreichenden Zugriff auf Transkripte, die über den Zeitraum der Vorfälle hinausgehen. Auch soll die NPO Mitarbeiter von Anthropic befragen, denen die Weitergabe vertraulicher Informationen gestattet ist.

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AI Governance im Unternehmen: Darum wird KI-Compliance zur strategischen Pflicht

11. September 2026 um 15:00

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KI-Compliance

Was noch vor einigen Jahren nach Zukunftsmusik klang, ist längst zu einem operativen Werkzeug geworden: Künstliche Intelligenz. Inzwischen setzen immer mehr Unternehmen KI für zahlreiche Aufgaben ein – von Recherche und Kundenservice bis zu Dokumentenanalyse und Wissensmanagement. 

Dabei können KI-Anwendungen nicht nur einzelne Prozesse beschleunigen. Richtig angewendet, steigern sie die Produktivität des gesamten Unternehmens. 

Gleichzeitig jedoch entsteht eine neue Risikodimension. Denn wer Künstliche Intelligenz ohne klare Regeln, Zuständigkeiten und Kontrollmechanismen in den Arbeitsalltag integriert, riskiert etwa Datenschutzverstöße. Auch Urheberrechtskonflikte sowie Verletzungen interner Compliance-Vorgaben können durch einen unregulierten KI-Einsatz ausgelöst werden.

Um möglichen Gefahren durch den Einsatz von KI entgegenzusteuern, trat der EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) am 1. August 2024 in Kraft. Er gilt unmittelbar in allen Mitgliedstaaten und wird stufenweise anwendbar: Die Verbote unzulässiger KI-Praktiken und die KI-Kompetenzpflicht greifen seit dem 2. Februar 2025, die Pflichten für Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck (GPAI) seit dem 2. August 2025.

Seit dem 2. August 2026 ist die Verordnung allgemein anwendbar – seither gelten insbesondere die Transparenz- und Kennzeichnungspflichten nach Art. 50 sowie das Sanktionsregime. Damit hat sich die regulatorische Ausgangslage für den betrieblichen KI-Einsatz grundlegend verändert.

Denn Unternehmen dürfen die Künstliche Intelligenz nicht länger als reines Innovationsthema betrachten. Abhängig vom Einsatzgebiet der KI müssen sie sich immer mehr mit rechtlichen, organisatorischen und technischen Anforderungen befassen. Dadurch entwickelt sich die AI-Governance zu einem zentralen Bestandteil der modernen Unternehmensführung. 

Wichtig für die Planung: Mit dem Digital Omnibus on AI – Verordnung (EU) 2026/1744, in Kraft seit 27. Juli 2026 – wurden die Hochrisiko-Pflichten des Kapitels III verschoben. Für eigenständige Hochrisiko-KI-Systeme nach Art. 6 Abs. 2 in Verbindung mit Anhang III (etwa in Personalauswahl, Bildung oder kritischer Infrastruktur) gelten sie erst ab dem 2. Dezember 2027, für Hochrisiko-KI in regulierten Produkten nach Art. 6 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang I erst ab dem 2. August 2028.

Nicht verschoben wurden dagegen die Offenlegungspflicht bei KI-Interaktion (Art. 50 Abs. 1) und die Deepfake-Kennzeichnung durch Betreiber (Art. 50 Abs. 4): Beide gelten seit dem 2. August 2026. Für die maschinenlesbare Kennzeichnung synthetischer Inhalte nach Art. 50 Abs. 2 läuft für Systeme, die vor dem 2. August 2026 in Verkehr gebracht wurden, eine Übergangsfrist bis zum 2. Dezember 2026.

Zum 2. Dezember 2026 werden zudem neue Verbote wirksam, unter anderem für KI-Systeme zur Erzeugung nicht einvernehmlicher intimer Bilddarstellungen und von Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs. Mehr Zeit bedeutet also keine Entwarnung, sondern eine Verschiebung der Prioritäten: Transparenz, Kennzeichnung und Nutzungssteuerung sind sofort relevant, die Hochrisiko-Konformität ist planbar vorzubereiten.

Der KI-Boom und seine Schattenseiten

Laut einer Bitkom-Erhebung vom März 2026 setzen 41 Prozent der deutschen Unternehmen Künstliche Intelligenz bereits ein, weitere 48 Prozent planen den Einsatz oder diskutieren darüber. Im September 2025 lag der Anteil der Nutzer noch bei rund einem Drittel – die Verbreitung wächst damit weiterhin dynamisch. Acht von zehn Unternehmen sehen KI als wichtigste Zukunftstechnologie.

Allerdings beginnt die KI-Nutzung in der Mehrzahl der Unternehmen nicht mit einem speziell darauf ausgerichteten Projekt. Stattdessen nutzen die Mitarbeiter frei verfügbare Tools oft eigeninitiativ, um:

  • Inhalte von Dokumenten zusammenzufassen
  • Texte zu verfassen
  • Codes zu optimieren

Allerdings entsteht dadurch ein erhebliches Compliance-Risiko.

Denn gelangen vertrauliche Informationen oder personenbezogene Daten in ein externes KI-System, können sich daraus sicherheitsrelevante und datenschutzrechtliche Konsequenzen ergeben.

Auch urheberrechtliche Verletzungen sind durch einen unbedachten KI-Einsatz zu befürchten. So sehen die von einer KI generierten Texte, Bilder oder Programmcodes auf den ersten Blick zwar neu und professionell aus. Jedoch können durch duplizierte oder fehlerhafte Inhalte rechtliche Fragen auftreten.

Für Unternehmen ist es daher unerlässlich zu klären, unter welchen Bedingungen KI-generierte Inhalte verwendet, veröffentlicht oder in eigene Systeme integriert werden dürfen. 

Für Verantwortliche, die diese Aufgabe übernehmen, ist eine Ausbildung zum AI Compliance Officer entscheidend. Denn es liegt in seiner Verantwortung, dass Unternehmen Künstliche Intelligenz rechtssicher, datenschutzkonform, ethisch und im Einklang mit dem EU AI Act nutzen.

Wie der EU AI Act die Spielregeln verschiebt

Der EU AI Act ist ein wesentliches Regulierungswerkzeug für den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Dabei verfolgt er einen risikobasierten Ansatz, sodass nicht jedes KI-System gleichermaßen von den in Kraft tretenden Regularien betroffen ist. 

Entscheidend ist hauptsächlich, welches Risikoniveau ein konkreter KI-Einsatz bietet. So gelten für bestimmte Anwendungen – etwa KI-Systeme, die mit personenbezogenen Daten in Berührung kommen – strengere Anforderungen als für andere.

Für Unternehmen ergibt sich daraus längst mehr als die Frage, ob eine KI zum Einsatz kommen darf. Vielmehr ist zu klären:

  • welches System für welchen Zweck Anwendung finden soll
  • welche Daten dabei verarbeitet werden
  • welche Risiken dadurch entstehen
  • welche organisatorischen und technischen Maßnahmen erforderlich sind

Besonders wichtig für den KI-Einsatz in Unternehmen sind Transparenz, Kompetenz und vor allem ein umfassendes Risikomanagement. Dementsprechend benötigen Firmen nicht nur einen groben Überblick über ihre KI-Anwendungen. Sie müssen diese auch systematisch auf ihr Nutzen-Risiko-Verhältnis bewerten können.

Wichtig: Der EU AI Act sollte nicht isoliert betrachtet werden. Er geht Hand in Hand mit datenschutzrechtlichen Anforderungen – etwa aus der DSGVO – Vorgaben zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen, Urheberrecht sowie branchenspezifischen Compliance-Vorgaben. Damit entwickelt sich KI-Compliance mehr und mehr zu einer Querschnittsaufgabe zwischen Recht, IT, Informationssicherheit, Datenschutz, HR und Management. 

Wie KI-Governance Ordnung bei der KI-Nutzung schafft

Damit Unternehmen Künstliche Intelligenz zukünftig rechtssicher und datenschutzkonform einsetzen können, ist eine interne AI-Governance unerlässlich. Hierbei handelt es sich um eine Art unternehmensweiten Ordnungsrahmen, der festlegt:

  • wie KI-Systeme ausgewählt werden
  • wie sich Künstliche Intelligenz in den Unternehmensalltag einführen lässt
  • wie KI-Systeme zu betreiben sind
  • wer den KI-Einsatz überwacht
  • wann und unter welchen Bedingungen KI-Systeme wieder abgeschaltet werden

Dabei beginnt eine belastbare KI-Governance-Strategie mit einer Art Inventur. Gemeint ist: Unternehmen müssen in Erfahrung bringen:

  • welche Systeme sie überhaupt nutzen
  • in welchen Fachbereichen sie zum Einsatz kommen und 
  • welche Daten dabei verarbeitet werden

Darauf aufbauend, können Risikoklassen, Freigaben und Verantwortlichkeiten definiert werden.

Auch klare Nutzungsrichtlinien sind unerlässlich. Rechtlich gilt seit dem 2. Februar 2025 die KI-Kompetenzpflicht nach Art. 4 AI Act; seit dem 27. Juli 2026 ist sie durch die Verordnung (EU) 2026/1744 abgeschwächt: Anbieter und Betreiber müssen die KI-Kompetenz ihres Personals fördern, ein bestimmtes Kompetenzniveau für einzelne Personen aber nicht garantieren. Aus Governance-Sicht bleibt eine strukturierte Qualifizierung dennoch geboten – schon zur Vermeidung fehlerhafter Entscheidungen durch unkritische Übernahme von KI-Ergebnissen. Mitarbeitende sollten deshalb verbindlich unterwiesen werden:

  • welche KI-Systeme sie nutzen dürfen und welche nicht
  • welche Daten in die Systeme eingegeben werden dürfen
  • wann eine menschliche Prüfung erforderlich ist

Insbesondere für sensible Anwendungsfälle sind zudem verbindliche Freigabe- und Dokumentationsprozesse zu etablieren. 

Die neue Key-Position im Unternehmen: der AI Compliance Officer

Wichtig ist, eine AI-Governance im Unternehmen nicht als KI-Verbotskonzept zu verstehen. Vielmehr wird durch die Regulierung ein kontrollierter Rahmen geschaffen, in dem die KI-basierte Innovation sicher und rechtskonform stattfinden kann. 

Denn nur durch klare und verständliche Regeln kann die Künstliche Intelligenz skalierbar und vor allem verantwortungsbewusst zum Einsatz kommen.

Die Verantwortung für die sichere KI-Nutzung liegt jedoch längst nicht mehr nur bei der IT-Abteilung oder den Datenschutzverantwortlichen einer Firma. Stattdessen werden spezialisierte Ansprechpartner benötigt, die technische, organisatorische und rechtliche Perspektiven miteinander verknüpfen können.

Einer davon ist der AI Compliance Officer. Diese Funktion ist im AI Act nicht als Pflichtamt vorgesehen. Sie ist ein Instrument freiwilliger Governance-Praxis, mit dem Unternehmen die gesetzlichen Anforderungen an Risikobewertung, Transparenz und Kompetenzförderung organisatorisch verankern und prüfungssicher nachweisbar machen. Er kann abhängig von Unternehmensgröße und -struktur entweder eigenständig agieren oder sich in eine bestehende Compliance-, Datenschutz- oder Governance-Struktur integrieren. 

Zu seinem Aufgabenprofil gehören unter anderem:

  • die Bewertung geplanter KI-Anwendungen
  • die laufende Überwachung von KI-Systemen
  • die Unterstützung bei der Klassifizierung von möglichen Risiken
  • die Entwicklung unternehmensinterner KI-Richtlinien
  • die stetige Aktualisierung von Governance-Prozessen
  • die Koordination zwischen Fachabteilungen, Datenschutz, IT und Rechtsabteilung

Um sich für die Zukunft und damit für den zunehmenden Einsatz Künstlicher Intelligenz in allen Unternehmensbereichen zu rüsten, müssen Firmen ihre Mitarbeitenden ausreichend qualifizieren. 

So können sie in die Ausbildung eines oder mehrerer AI Compliance Officer investieren. Dadurch erhalten sie unternehmensweit das notwendige Rüstzeug, um KI-Anwendungen strukturiert zu bewerten und sicher einzusetzen.

Von der Compliance-Pflicht zum Wettbewerbsvorteil

Die KI-Regulierung und die damit einhergehenden Anforderungen an Unternehmen scheinen zunächst eine Belastung zu sein. Gleichzeitig kann sich der strukturierte und rechtskonforme Einsatz Künstlicher Intelligenz jedoch zu einem starken Wettbewerbsvorteil entwickeln. Insbesondere für digital getriebene Firmen. 

Etablieren sie frühzeitig belastbare Governance-Strukturen, können sie KI-Systeme schneller und vor allem sicherer skalieren. Dadurch heben sie sich von der Konkurrenz ab.

Compliance sollte daher nicht als Bremse im Innovationsprozess verstanden werden, sondern als wichtiges Qualitätsmerkmal und Möglichmacher. 

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KI-Angriffe: Geheimdienste sollen neue Befugnisse erhalten

11. September 2026 um 11:00

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KI-Angriffe deutsche Unternehmen Geheimdienste

Die Gefahr durch Angriffe auf deutsche Unternehmen hat durch Künstliche Intelligenz massiv zugenommen. Deutschland reagiert auf die neuen Angriffsmuster und rüstet nach. Unter anderem sollen den eigenen Nachrichtendiensten weitreichende Befugnisse im Hinblick auf KI gewährt werden. Eine kommentierende Analyse.

Deutsche Unternehmen im Fadenkreuz

Nicht nur bewaffnete Konflikte haben weltweit zugenommen, sondern vor allem auch verdeckte Angriffe auf Unternehmen. Da ein Krieg zwischen fortgeschrittenen Industrienationen oder mächtigen Bündnissen die Welt schnell ins Chaos stürzen könnte, bauen viele Staaten darauf, ihre Kontrahenten durch Datendiebstahl, Sabotage und Industriespionage zu schwächen. Laut einer aktuellen Bitkom-Studie ordneten 37 Prozent der betroffenen deutschen Unternehmen mindestens einen Angriff einem fremden Nachrichtendienst zu. Der Gesamtschaden soll bei über 200 Milliarden Euro liegen, von denen drei Viertel auf Cyberattacken entfallen.

Viele dieser Operationen lassen sich nur schwer verhindern, da die Angreifer neue Methoden nutzen. Während Schäden durch klassische Methoden wie Ransomware sinken, ist die Nutzung von KI sprunghaft angestiegen. Häufig lässt sich der Einsatz Künstlicher Intelligenz nicht mit Sicherheit nachweisen, doch die Unternehmen stellen fest, dass Angriffe immer besser und schneller angepasst werden, gefälschte Audio- und Videoaufnahmen eine deutlich höhere Qualität aufweisen, E-Mails mit schädlichen Inhalten professioneller klingen und die Angriffsfrequenz deutlich gestiegen ist. All das deutet auf KI hin. Die Technologie senkt die Hürden für Angreifer und sorgt dafür, dass Gegenmaßnahmen deutlich schneller unwirksam werden.

Schnelle und koordinierte Reaktionen sind also wichtiger als jemals zuvor. Aus diesem Grund hat das Bundeskabinett eine Reform der Nachrichtendienste beschlossen. Unter anderem sollen BND und Verfassungsschutz KI in Zukunft zur Massenanalyse von Daten heranziehen dürfen. Auch eine Gesichtserkennung in Echtzeit ist vorgesehen. Zudem können die Geheimdienste den Datenverkehr umleiten, Falschinformationen streuen und auf private Kameras zugreifen. Sie sollen nicht nur aufklären, sondern aktiv eingreifen. Besonders umstritten ist die Weisung an das BSI, Sicherheitslücken an den BND zu melden, anstatt sie direkt zu schließen. Der Staat soll durch die Reformen seine Bürger schützen, kann uns aber auch besser überwachen.

Das Wettrennen hat begonnen

Die Gefahr ist real, und die Zahlen sprechen für sich. Ein Anstieg der Angriffe fremder Geheimdienste von sieben auf 37 Prozent innerhalb von drei Jahren ist keine Panikmache. Um sich effektiv gegen KI verteidigen zu können, müssen die Verteidiger selbst auf KI bauen. Damit können Schwachstellen früher erkannt und Maßnahmen schneller umgesetzt werden. Der Mensch alleine kann im Wettlauf mit der Maschine nicht mithalten.

Die Maßnahmen ergeben also grundsätzlich Sinn, doch die absichtlich offen gelassenen Sicherheitslücken, die der BND für seine Zwecke nutzen will, sind nur schwer zu vermitteln. Denn Kriminelle und fremde Dienste können diese ebenfalls ausnutzen. Unternehmen werden vom Staat also gleichzeitig geschützt und gefährdet. Das passt nicht zusammen und wird den Verantwortlichen um die Ohren fliegen, sollte es in Zukunft zu Problemen kommen.

Die Frage ist, ob die neuen Befugnisse der Geheimdienste an den richtigen Stellen greifen. Denn die meisten Schäden entstehen nicht durch Hightech-Angriffe. Stattdessen sind die häufigsten Ursachen eine unzureichende Erkennung von Vorfällen, ein schwaches Zugriffsmanagement und mangelnde Konfigurationen. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, müssten die Unternehmen ihr Budget für IT-Sicherheit erhöhen.

Neben den Unternehmen sind auch wir Konsumenten betroffen. Laut der Verbraucherzentrale betrug der Schaden durch von KI gestütztem Betrug im letzten Jahr über zehn Milliarden Euro. Und das BKA gibt bekannt, dass solche Vorfälle viermal häufiger vorkommen als noch 2023. Stimmen lassen sich inzwischen sehr einfach klonen und Texte können innerhalb von Sekunden fehlerfrei erstellt werden.

Ein weiteres Diskussionsthema: Europa macht sich immer abhängiger von Sicherheitslösungen aus den USA. 70 Prozent der Unternehmen sind der Meinung, Firmen und Behörden sollten lieber auf Technologien aus Deutschland oder Europa setzen. Denn wie schnell diese Abhängigkeit zum Problem werden kann, hat der Fall Anthropic gezeigt. Die US-Regierung hatte dem KI-Unternehmen verboten, das stärkste Modell der KI Claude Ausländern zur Verfügung zu stellen.

Stimmen

  • „Die Ergebnisse der Bitkom-Studie fügen sich nahtlos in das Bild der aktuell hohen Bedrohungslage ein. Sie zeigen dieses Jahr erneut, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland im Zielspektrum von Cyberoperationen staatlicher sowie nicht-staatlicher Akteure steht“, sagt BfV-Präsident Sinan Selen. „Ausländische Nachrichtendienste haben ihre hybriden Aktivitäten intensiviert und sind zunehmend für die Angriffe auf die deutsche Wirtschaft verantwortlich. Sowohl der anhaltende Angriffskrieg Russlands, als auch die voranschreitende, verschleierte Nutzung von KI bei Cyberangriffen stellen die Unternehmen vor große Herausforderungen.“
  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sagt in BILD zur Reform: „Die hybride Bedrohungslage, die Versuche der Destabilisierung durch Sabotage, Spionage, Cyberangriffe und verdeckte Aktionen fremder Mächte bekommen eine neue Antwort.“ Die Maßnahmen würden „aus unseren Nachrichtendiensten echte Geheimdienste“ machen. Und weiter: „Es ist höchste Zeit, dass wir uns wettbewerbsfähig und auf Augenhöhe mit unseren Partnerdiensten in der Welt aufstellen. Dazu braucht es operative Fähigkeiten und aktive Befugnisse, um gegen den modernen Staatsterrorismus und extremistische Gruppen effektiver vorzugehen.“
  • Doch welche innenpolitischen Auswirkungen haben die Reformen? Kai Dittmann von der Gesellschaft für Freiheitsrechte warnt vor einem „massiven Machtzuwachs der Nachrichtendienste“. Dittmann weiter: „BND und Verfassungsschutz sollen mit ausgeweitetem Staatstrojaner-Einsatz, KI-Analysen praktisch ohne Schutzmaßnahmen, Zugriff auf private Videokameras und sogar Hackbacks tief in Grundrechte eingreifen können, obwohl die gesetzlichen Hürden vielfach vage und zu niedrig bleiben.“

Who watches the Watchmen?

Deutsche Unternehmen müssen vor Angriffen von außen geschützt werden. Aber mit Gefahren, die abgewehrt werden sollen, gehen sehr oft auch Einschränkungen der Bürger einher. Und wenn dann noch Künstliche Intelligenz mit einbezogen wird, könnte der Überwachungsapparat schnell aus den Fugen geraten.

Aber so weit ist es noch lange nicht. Die neuen Reformen müssen erst noch durch den Bundestag, und Änderungen sind sehr wahrscheinlich. Angesichts der angesprochenen Bedenken dürfte auch das Bundesverfassungsgericht noch ein Wörtchen mitzureden haben. Was vor allem geklärt werden muss: Wie viel würden die Befugnisse der Nachrichtendienste überhaupt bringen? Denn auf den ersten Blick würde sich für die Unternehmen wenig ändern.

Die wirksamsten Maßnahmen gegen Angriffe sind unspektakulär und auch jetzt schon umsetzbar. Firmen müssen ihre Angriffsfläche verkleinern, Sicherheitslücken schließen, Zugriffsrechte regelmäßig prüfen und Notfallpläne immer wieder testen. Um diese Grundlagen abzuhaken, braucht es keine neuen Werkzeuge und keine neuen Rechte für die Geheimdienste. Deutsche Firmen müssen erst einmal selbst ihre Hausaufgaben machen.

Dass immer mehr Angreifer KI benutzen, ist keine Überraschung und war absehbar. Beunruhigend ist eher, dass über die Hälfte aller befragten Unternehmen KI-Attacken vermuten, ohne diese belegen zu können. Wer sich noch nicht einmal sicher ist, vor was er sich schützen muss, kann auch keine effektive Strategie zur Verteidigung entwickeln. Es liegt also ein strukturelles Problem vor, das sich Hacker aus China und Russland zunutze machen.

Unsere Geheimdienste nehmen die neuen Berechtigungen natürlich gerne an. Aber die Frage ist, ob sie wirklich alles dürfen sollen, nur weil es technisch möglich ist. Es ist ein Ritt auf der Rasierklinge, die Dienste handlungsfähig zu machen, ohne die Rechtsstaatlichkeit zu verletzen. Ein Schutz vor Angriffen von außen bringt uns wenig, wenn wir im Gegenzug zu gläsernen Bürgern werden, die immer und überall überwacht werden können.

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Lefant M210 Pro Omni: Saugroboter mit Frischwasser-Wischfunktion

11. September 2026 um 09:30

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Lefant M210 Pro Omni

Saugroboter plus Wischen klingt nach Alltagserleichterung. Bis der Wischpad nach zehn Minuten wie ein Schmutzradierer über den Boden gezogen wird. Genau an dieser Stelle setzt der Lefant M210 Pro Omni an: mit einer Roller-Mop-Technik, die während des Wischens kontinuierlich mit Frischwasser arbeitet und Schmutzwasser wieder aufnimmt.

Warum viele Wischroboter im Alltag „sauber wirken“, aber nicht sauber wischen

Bei vielen Robotern ist die Wischfunktion eher ein Feucht-Wischen: Ein Pad wird befeuchtet und über die Fläche gezogen. Das hilft gegen Staubfilm. Aber bei Küche, Eingangsbereich oder rund um den Futternapf entstehen schnell Situationen, in denen man sich fragt: Wische ich hier gerade wirklich oder verteile ich nur Schmutz?

Der Kern des Problems ist simpel: Wer ohne echte Schmutzwasseraufnahme arbeitet, transportiert den gelösten Dreck oft weiter über den Boden. Roller-Mop-Systeme verfolgen dagegen ein anderes Prinzip: Sie bringen frisches Wasser an den Kontaktpunkt, schrubben mechanisch und führen Schmutzwasser in einen separaten Kreislauf zurück. Genau dieses „Frisch rein – dreckig raus“-Prinzip wird bei Roller-Mops häufig als entscheidender Vorteil gegenüber klassischen Pads genannt.

Wenn du also gezielt nach einem Saugroboter mit Wischfunktion suchst, geht es weniger um Marketingbegriffe, sondern um Wasserführung, Druck und die Frage, ob das System die gelöste Verschmutzung wirklich wieder einsammelt.

Aktuell ist der Lefant M210 Pro Omni besonders günstig erhältlich: Statt des ursprünglichen Preises von 599,99 Euro kostet der Saugroboter 279,99 Euro. Mit dem Gutscheincode U4RP6M5A sinkt der Preis noch einmal auf 198,79 Euro – eine Ersparnis von 67 Prozent! Das Angebot gilt allerdings nur bis zum 14. September 2026, beziehungsweise solange der Vorrat reicht.

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Der Unterschied beim Lefant: Live-Water-Roller statt einem Pad für alles

Der Lefant M210 Pro Omni setzt auf eine Live-Water-Roller-Mop-Technik: Während der Roboter fährt, wird der Roller mit frischem Wasser versorgt, arbeitet mit hoher Drehzahl und wird dabei kontinuierlich von Schmutz befreit.

Technisch entscheidend sind dabei drei Punkte:

  • Mechanische Aktion: Ein 20‑cm‑Roller, der mit bis zu 240 U/min rotiert, erzeugt mehr echte Reibung als ein statisches Tuch.
  • Konstanter Anpressdruck: Der Druck liegt bei 15 N. Hilfreich, um angetrocknete Flecken (z. B. Kaffee oder Sojasauce) überhaupt anzulösen.
  • Wasserführung mit Trennung von sauber/dirty: Ziel ist, dass der Roller nicht „immer schmutziger“ wird, sondern fortlaufend gespült und abgezogen wird.

Das klingt nach Detail, ist aber im Alltag der Unterschied zwischen „sieht nach Wischen aus“ und „merkt man barfuß“.

Lefant M210 Pro Omni
Bild: Lefant

280 mm Kompaktmaß: Wenn „unter dem Sofa“ wirklich ein Use Case ist

Viele Premium-Modelle sind rund 350 mm im Durchmesser. Das ist für offene Flächen okay, wird aber in kleinen Wohnungen oder bei eng gestellten Möbeln schnell zum praktischen Limit. Lefant setzt beim M210 Pro Omni auf ein sehr kompaktes 280×290×99‑mm-Format. Damit kommt der Roboter leichter unter niedrige Möbelkanten und in Zwischenräume, die sonst schlicht nicht befahren werden.

Gerade in Wohnungen mit viel Stauraum unter Bett, Sofa oder Sideboard ist die „Randzone“ oft der Ort, an dem sich Staub und Haare sammeln, weil man dort beim manuellen Putzen am seltensten hinkommt. Ein kleineres Chassis ist hier kein Nice-to-have, sondern eine Strategie für mehr reale Abdeckung.

20.000 Pa Saugkraft und ein Ansatz, der für Tierhaare gedacht ist

Der M210 Pro Omni ist mit bis zu 20.000 Pa angegeben. Mehr wichtig als die Zahl allein ist aber, wie der Roboter mit Haaren umgeht. Denn die klassische Schwachstelle vieler Saugroboter ist nicht die Saugkraft, sondern die Wartung: Haare wickeln sich um Bürsten, Lager setzen sich zu – und irgendwann sinkt die Leistung, obwohl der Motor theoretisch stark genug wäre.

Lefant positioniert hier eine 100% tangle-free brushless suction inlet-Lösung: also einen bürstenlosen Saugkanal, der Haar-Wickeln von vornherein vermeiden soll. Das Konzept passt zu dem, was man bei „brushless“ bzw. tangle-free Ansätzen generell sieht: weniger Stellen, an denen sich Haare mechanisch festsetzen können – und damit weniger Nacharbeit nach jedem Lauf.

In der Praxis ist das vor allem für Haushalte mit langen Haaren, mehreren Personen oder Haustieren relevant. Wer schon mal alle paar Tage am Hauptbürsten-Roller herumgeschnitten hat, weiß: Wartung entscheidet, ob ein Reinigungsgerät genutzt wird oder im Zweifel irgendwann nur noch „rumsteht“.

Zwei Seitenbürsten, 800-ml-Staubbox und keine Beutelpflicht

Ein weiterer Alltagsfaktor ist die Frage, wie oft man sich überhaupt kümmern muss. Lefant setzt auf zwei Seitenbürsten, um Staub und Krümel besser in den Saugkanal zu ziehen. Ergänzt wird das durch einen 800‑ml-Staubbehälter, der laut Briefing bis zu zwei Wochen aufnehmen kann.

Wichtig: Hier ist keine Beutelpflicht vorgesehen. Das senkt Folgekosten und macht das System für viele Nutzer transparenter, statt regelmäßig Verbrauchsmaterial nachkaufen zu müssen. Wer Wert auf langfristige Kostenkontrolle legt, sollte diesen Punkt nicht unterschätzen.

All-in-One-Station: Frischwasser rein, Schmutzwasser raus, Roller trocknet

Beim Wischen ist die Station oft der eigentliche Gamechanger. Weil sie darüber entscheidet, wie viel Pflege nach dem Lauf hängen bleibt. Die Dockingstation des M210 Pro Omni arbeitet mit zwei Tanks: 2,4 l Frischwasser und 1,5 l Schmutzwasser. Nach der Rückkehr kann das System Wasser nachfüllen, Schmutzwasser abführen, den Roller spülen und anschließend lufttrocknen.

Das Ziel ist klar: Wenn ein Robotermopp nicht in ein paar Minuten bereit für den nächsten Lauf ist, wird er im Alltag weniger genutzt. Eine Station, die den Roller wäscht und trocknet, reduziert genau diese Reibung und damit das klassische „eigentlich wäre Wischen gut, aber…“-Problem.

Navigation & Hindernisse: dToF-Laser, PSD 2.0 und Freemove

Neben Saug- und Wischleistung zählt: Kommt der Roboter ohne ständiges Eingreifen klar? Der M210 Pro Omni nutzt dToF-Lasernavigation und bietet laut Datenblatt verschiedene Modi (z. B. Zonen- und Raumreinigung, No-Go-Zonen sowie gespeicherte Karten). Für Haushalte mit mehreren Etagen interessant: Es werden bis zu drei Karten unterstützt.

Für Hindernisse und „Festfahren“ nennt Lefant zwei Ansätze:

  • PSD 2.0 Obstacle Avoidance: 9 Sensor-Sets und ein 190°-Detektionsbereich sollen blinde Zonen minimieren.
  • Freemove Full-Body Sensing: Eine patentierte, vollflächige Kollisions-/Anti-Stuck-Erkennung ohne klassische, bewegliche Stoßfänger-Mechanik.

Das ist genau die Art von Technik, die man nicht wegen eines Datenblatt-Hakens kauft, sondern weil sie die Anzahl der „Roboter steckt fest“-Momente im Alltag reduzieren soll.

Smart Control: Dual-Band-WLAN und Apple Watch als praktisches Extra

Die App ist bei Saugrobotern Standard, aber nicht jede Verbindung ist alltagstauglich. Lefant nennt hier Dual-Band 2,4/5 GHz sowie Bluetooth Quick Connect, was Pairing und Stabilität verbessern soll. Dazu kommt ein eher seltenes Feature: Apple-Watch-Kompatibilität, um schnell zu starten/stoppen oder Status zu checken, ohne erst das Smartphone zu suchen.

Zusätzlich werden Alexa und Google Assistant unterstützt, inklusive Sprachansagen/Prompts am Gerät.

Für wen der Lefant M210 Pro Omni besonders interessant ist

Der M210 Pro Omni wirkt vor allem dann sinnvoll, wenn du in einem dieser Szenarien steckst:

  • Kleine Wohnung oder viele niedrige Möbel: Kompaktes 280‑mm-Design für mehr reale Abdeckung.
  • Du willst wirklich wischen: Roller-Mop mit Frischwasserführung und Schmutzwasseraufnahme.
  • Haare sind ein Dauerthema: Brushless/tangle-free Ansatz, um Wartung zu reduzieren.
  • Du willst geringe Folgekosten: 800‑ml-Staubbox ohne Beutelpflicht.
  • Du willst wenig Handarbeit: All-in-One-Station für Spülen und Trocknen des Rollers.

Unterm Strich ist das ein Saugroboter mit Wischfunktion, der nicht nur über Saugkraft verkauft, sondern über ein System, das im Wischbetrieb die typische Schwäche vieler Kombigeräte adressiert: das Wischen mit immer dreckiger werdendem Mop.

Aktuell ist der Lefant M210 Pro Omni besonders günstig erhältlich: Statt des ursprünglichen Preises von 599,99 Euro kostet der Saugroboter 279,99 Euro. Mit dem Gutscheincode U4RP6M5A sinkt der Preis noch einmal auf 198,79 Euro – eine Ersparnis von 67 Prozent! Das Angebot gilt allerdings nur bis zum 14. September 2026, beziehungsweise solange der Vorrat reicht.

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Waymo vs. Tesla: Wer hat beim autonomen Fahren die Nase vorn?

11. September 2026 um 05:45

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Waymo Tesla autonomes fahren wie funktioniert

Waymo und Tesla setzen beim autonomen Fahren auf völlig unterschiedliche Techniken. Doch wie funktionieren die beiden Ansätze im Detail und gibt es einen klaren Gewinner?

Autonome Fahrzeuge dringen langsam aber sicher in unseren Alltag vor. Dabei haben sich in den vergangenen Jahren zwei Unternehmen als Pioniere auf dem Feld herauskristallisiert: Waymo und Tesla. Waymo-Fahrzeuge haben bereits einige Kilometer hinter sich gebracht, denn der Dienst ist seit 2020 vollständig autonom unterwegs. Tesla startete hingegen erst Mitte 2025 seinen eigenen Taxi-Dienst, der sich nicht in der Testphase befindet.

Zunächst noch mit umgebauten Model Y-Fahrzeugen, in Kürze in der Breite mit dem sogenannten Cybercab. Während Waymo auf festgelegtes Wissen und eine Mischung aus Lidar-, Radar- und Kameradaten setzt, kommt bei Tesla ein System namens Pure Vision zum Einsatz, das eher die Umgebungsinformationen zur Laufzeit nutzt und mittels eines neuronalen Netzwerks berechnet. Das wird auch dann deutlich, wenn man die Ausstattung der Fahrzeuge vergleicht.

Unterschiedliche Ansätze: Wie autonomes Fahren bei Waymo und Tesla funktioniert

Die Waymo-Flotte ist mit vorab vermessenen HD-Karten ausgestattet, die gleichzeitig über Wissen zu Objekten und Verkehrsregeln verfügt. Während der Fahrt messen die Lidar-Sensoren die Distanz zu Hindernissen und erstellen aus den Informationen eine Punktwolke der Umgebung.

Gleichzeitig schätzen Kameras die Situation und die Entfernung zu Objekten rein von einer zweidimensionalen Sicht ein. Insgesamt kommen so 13 Kameras, vier Lidar-Einheiten, sechs Radar-Einheiten und Audio-Empfänger unter die Haube. Bei Tesla verzichten die Ingenieure hingegen auf ein klassisches Radar.

In den autonomen Modellen von Tesla basiert das Fahren auf einer reinen Kamera-Architektur. 48 intelligente Netzwerke, deren Training nahezu 70.000 GPU-Stunden in Anspruch nimmt, interpretieren die Informationen dann und setzen sie in einen Kontext. Im Endeffekt geht es bei Tesla also primär um Daten, was alleine 2,5 Milliarden Telemetrie-Pakete im dritten Quartal 2025 deutlich machen.

Autonomes Fahren soll generell sicherer sein

Beim Thema Sicherheit veröffentlichen beide Unternehmen zwar Daten, diese basieren jedoch auf unterschiedlichen Messmethoden und lassen sich nicht direkt gegenüberstellen. Waymo gibt an, dass die Autos 92 Prozent weniger Unfälle mit schweren Verletzungen oder Todesfolge verursachen, die Anzahl an Unfällen mit Verletzten sinke um 82 Prozent. Bei Tesla sprechen die Verantwortlichen von siebenmal weniger schwere und leichte Kollisionen bei fünfmal weniger Kollisionen auf Land- und Stadtstraßen.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Waymo und Tesla auf unterschiedliche Ansätze setzen, die das autonome Fahren sicherer gestalten sollen. Während bei Waymo der Aufwand vor der Fahrt durch Vermessungen und HD-Daten etwas höher ist, liegt die Sicherheit bei Tesla eher in der richtigen Interpretation der KI-Modelle. Das führt auch dazu, dass beim Taxi-Dienst von Tesla in der Bay Area noch ein Sicherheitsfahrer am Steuer sitzt, während das Modell in Dallas und Houston auch ohne Support auskommt.

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Logitech MX Keypad: Neue Konkurrenz für Stream Decks von Elgato?

11. September 2026 um 10:10
Mit der Unterstützung von KI-Anwendungen wie Github Copilot und Claude Code richtet sich Logitechs neue Konsole gezielt an Entwickler:innen. Neun anpassbare Tasten sollen komplexe Workflows deutlich vereinfachen. weiterlesen auf t3n.de

Welax S9 Pro im Test: Lohnt sich dieser Ergonomiestuhl für rund 400 Euro?

10. September 2026 um 16:00

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Welax S9 Pro

Der Welax S9 Pro ist ein ergonomischer Bürostuhl, der sich vor allem an Menschen richtet, die täglich viele Stunden am Schreibtisch verbringen und dabei auch nach langer Zeit noch komfortabel sitzen wollen. Mit einer dynamischen Lordosenstütze, 6D-Armlehnen, einer 3D-Kopfstütze und einer ausziehbaren Fußstütze bietet das Modell zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten, die auf dauerhaften Sitzkomfort ausgelegt sind. Eine zentrale One-Touch-Steuerung macht die Einstellung zusätzlich unkompliziert. Wir haben uns den Welax S9 Pro genauer angesehen und verraten, wie gut der Bürostuhl im Alltag – und vor allem auf lange Sicht – funktioniert.

Wer im Homeoffice oder Büro viele Stunden am Schreibtisch sitzt, kennt das Problem: Nach ein paar Stunden melden sich Rücken, Nacken oder Schultern. Bleibt die Sitzhaltung über Wochen und Monate falsch, wird aus dem gelegentlichen Ziehen im Kreuz schnell eine wiederkehrende Verspannung – im schlimmsten Fall sogar ein chronisches Problem. Ein guter ergonomischer Bürostuhl kann das nicht allein lösen, aber er kann den Körper dabei unterstützen, immer wieder in eine natürliche, wechselnde Sitzposition zu finden.

Genau hier setzt der Welax S9 Pro an: ein ergonomischer Bürostuhl mit dynamischer Lordosenstütze, 6D-Armlehnen, 3D-Kopfstütze und ausziehbarer Fußstütze, der sich über eine zentrale One-Touch-Steuerung einstellen lässt. Wir haben den Stuhl mehrere Wochen im Alltag getestet – von der Montage über die Ersteinstellung bis zum Langzeitkomfort im Büroalltag.

Was ist der Welax S9 Pro?

Der Welax S9 Pro ist ein ergonomischer Drehstuhl für Büro und Homeoffice. Anders als klassische Gaming-Stühle setzt er nicht auf eine dick gepolsterte Sitzschale, sondern auf eine offene Konstruktion mit Mesh-Gewebe, das für bessere Luftzirkulation sorgen und Hitzestau am Rücken vermeiden soll.

Zur Ausstattung gehören eine 3D-Kopfstütze, 6D-Armlehnen, eine dynamische Lordosenstütze und eine in fünf Stufen verstellbare Rückenlehne. Bemerkenswert ist der große Verstellbereich: Sitzhöhe, Sitztiefe und Armlehnen sind so ausgelegt, dass der Stuhl Personen zwischen etwa 150 und 190 cm Körpergröße sowie bis 150 kg Körpergewicht passen soll – ein Punkt, den viele Stühle in diesem Preissegment nicht abdecken.

Technische Daten im Überblick

Merkmal Angabe des Herstellers
Produktabmessungen 71,1 × 71,1 × 116,8–134,0 cm
Sitzhöhe 48,3–55,9 cm
Sitztiefe 42,4–48,0 cm
Gewicht 21,8 kg
Maximale Belastbarkeit 150 kg
Kopfstütze 3D-verstellbar
Armlehnen 6D-verstellbar, Vor-/Zurück-, Links-/Rechts-Verstellung sowie eine 360°-Rotation
Rückenlehne fünfstufig verstellbar
Fußkreuz Aluminiumlegierung
Rollen 65-mm-PU-Nylon-Leichtlaufrollen
Gasdruckfeder Klasse 4, SGS-zertifiziert, explosionsgeschützt
Bezug Atmungsaktives Mesh-Gewebe, beflockte Oberfläche
Farben Schwarz, Weiß und Weiß-Silber
Garantie 7 Jahre
Rückgaberecht 60 Tage

Design und Verarbeitung

Optisch wirkt der Welax S9 Pro modern und technisch: hohe Rückenlehne, separate Kopfstütze und sichtbare Lordosenstütze prägen den Look. Durch das Mesh-Gewebe erscheint er dabei weniger wuchtig als viele stark gepolsterte Büro- oder Gaming-Stühle. Das Fußkreuz besteht aus einer Aluminiumlegierung, für die Höhenverstellung sorgt eine SGS-zertifizierte Gasdruckfeder der Klasse 4.

Der Welax S9 Pro im Test
Der Welax S9 Pro im Test

Montage: in 15 Minuten einsatzbereit

Der Welax S9 Pro wird nicht vormontiert geliefert. Der Aufbau folgt der üblichen Reihenfolge – Rollen und Gasdruckfeder ins Fußkreuz, dann Sitzfläche, Rückenlehne, Armlehnen und Kopfstütze. In unserem Test hat der Aufbau rund 15 Minuten gedauert und war auch allein problemlos zu bewältigen.

Lieferumfang des Welax S9 Pro
Lieferumfang des Welax S9 Pro

Einstellung: One-Touch-Steuerung statt Hebel-Suche

Ein ergonomischer Stuhl kann seine Vorteile nur ausspielen, wenn er richtig eingestellt ist. Für die Grundeinstellung empfiehlt sich folgende Reihenfolge:

  • Sitzhöhe: Beide Füße stehen vollständig auf dem Boden, Ober- und Unterschenkel bilden etwa einen rechten Winkel.
  • Sitztiefe: Zwischen Sitzvorderkante und Kniekehle bleibt etwas Platz, der Rücken hat Kontakt zur Lehne.
  • Lordosenstütze: Sitzt im Bereich der natürlichen Krümmung des unteren Rückens, ohne zu drücken.
  • Armlehnen: Unterarme liegen locker auf, Schultern bleiben entspannt, Armlehnen enden etwa auf Tischhöhe.
  • Kopfstütze: Stützt Nacken bzw. unteren Hinterkopf, ohne den Kopf nach vorn zu schieben.
  • Rückenlehnen-Neigung: fünf Stufen zwischen aufrechter Arbeitsposition und Entlastungsphase.

Das Besondere ist die One-Touch-Steuerung: Über ein zentrales Bedienelement lassen sich Sitzhöhe, Sitztiefe und Neigungswinkel steuern, statt unter der Sitzfläche nach mehreren Hebeln suchen zu müssen. Im Alltag machte sich das deutlich bemerkbar – Positionswechsel gingen spürbar schneller und unkomplizierter als bei Stühlen mit klassischer Hebel-Bedienung.

6D-Armlehnen und 3D-Kopfstütze

Die 6D-Armlehnen lassen sich nach oben/unten, vor/zurück sowie nach innen/außen verstellen und passen sich so unterschiedlichen Schreibtischhöhen und Körperproportionen an. Im mehrwöchigen Test blieben sie zuverlässig in Position – weder beim Arbeiten noch beim Zurücklehnen kam es zu unbeabsichtigtem Verstellen. Die 3D-Kopfstütze lässt sich in drei Dimensionen anpassen und ist vor allem beim Zurücklehnen relevant, während sie beim aufrechten Arbeiten nicht stören sollte.

Dynamische Lordosenstütze und Rückenlehne

Die geschwungene Rückenlehne folgt der natürlichen Form der Wirbelsäule, im unteren Bereich sitzt eine dynamische Lordosenstütze, die sich – anders als eine starre Polsterung – auf Bewegungen einstellt und den Kontakt zum Rücken auch bei wechselnder Sitzposition hält. Die Lehne lässt sich in fünf Stufen und bis zu drei arretierbaren Winkeln (105°, 116°, 130°) neigen. Im Praxistest war die Unterstützung deutlich spürbar, ohne unangenehm zu drücken, und blieb auch nach mehreren Stunden am Schreibtisch entlastend. Wie bei jeder Lordosenstütze gilt: Wie stark sich die Unterstützung anfühlt, hängt von Körperbau und persönlicher Vorliebe ab.

Die dynamische Lordosenstütze
Die dynamische Lordosenstütze

Mesh-Gewebe: die größte Stärke im Alltag

Der Bezug an Rückenlehne und Sitzfläche ist der Punkt, der im Test am meisten überzeugt hat – aus drei Gründen. Erstens fühlt sich das Mesh dank seiner beflockten, samtigen Oberfläche spürbar weicher und angenehmer auf der Haut an als viele klassische Mesh-Gewebe, die eher rau wirken – besonders angenehm, wenn Arme oder Beine direkt mit dem Material in Berührung kommen.

Zweitens sorgt die offene Struktur für spürbar bessere Luftzirkulation: Wärme und Feuchtigkeit können entweichen, auch nach mehreren Stunden Arbeit blieb das Sitzklima angenehm, gerade an warmen Tagen oder in beheizten Büros. Drittens blieb das Gewebe auch nach Wochen intensiver Nutzung formstabil – kein spürbares Durchsacken, keine Dellen, keine nachlassende Unterstützung. Gleichzeitig ist die Spannung ausgewogen: straff genug für gleichmäßigen Halt, aber nachgiebig genug, um kein hartes Sitzgefühl zu erzeugen. Druckstellen an Oberschenkeln oder Rücken traten bei korrekt eingestellter Sitztiefe nicht auf.

Fußstütze und robuste Rollen

Unter der Sitzfläche befindet sich eine ausziehbare Fußstütze, gedacht für kurze Entlastungsphasen in zurückgelehnter Position – nicht für die normale Arbeitshaltung. Die fünf Rollen haben mit 65 mm einen größeren Durchmesser als bei vielen günstigeren Stühlen und bestehen aus PU-Nylon. Das macht sie nicht nur leiser und laufruhiger auf Hartboden und Teppich, sondern auch widerstandsfähiger gegen Abnutzung bei täglichem Gebrauch über Jahre – bestätigt durch 100.000 Testzyklen nach BIFMA-Standard (siehe unten). Auf empfindlichen Böden empfiehlt sich trotzdem eine Schutzmatte.

Die Rollen des S9 Pro
Die Rollen des S9 Pro

Labortests und Zertifizierungen

Neben dem eigenen Praxistest lohnt ein Blick auf die Prüfdaten, die Welax für den S9 Pro nennt. Der Stuhl ist nach dem BIFMA-Standard geprüft – einem der strengsten Industriestandards für Büromöbel in Nordamerika und Europa:

Rückenlehne 120.000 Testzyklen
Sitzpolster 100.000 Testzyklen
Fußkreuz 136 kg Stoßbelastung / 1.136 kg statische Belastung
Armlehnen 60.000 Testzyklen
Gasfeder 100.000 Hebevorgänge
Rollen 100.000 Testzyklen

Darüber hinaus verfügt der Welax S9 Pro über weitere Zertifizierungen, darunter ISO, SGS, amfori sowie eine Prüfung durch das IGR – das Institut für Gesundheit und Ergonomie. Das IGR-Siegel gehört in Deutschland zu den anspruchsvolleren unabhängigen Prüfungen für ergonomische Büromöbel: Es bestätigt anhand wissenschaftlicher Kriterien, dass ein Produkt tatsächlich rückengerechtes Sitzen unterstützt, statt nur mit dem Begriff „ergonomisch“ zu werben. Für ein Modell in diesem Preissegment ist das ein ungewöhnlich umfangreiches Prüf- und Zertifizierungspaket.

Garantie und Passform: für den Langzeiteinsatz gedacht

Wer mehrere hundert Euro in einen Bürostuhl investiert, will sich langfristig auf ihn verlassen können. Welax gibt auf den S9 Pro 7 Jahre Garantie – deutlich mehr, als in diesem Preissegment üblich ist –, dazu kommt ein 60-tägiges Rückgaberecht zum risikofreien Testen im eigenen Alltag.

Auch konstruktiv ist der Stuhl auf Langzeittauglichkeit ausgelegt: Rückenlehnen-Neigung, Sitzhöhe, Sitztiefe und die 6D-Armlehnen lassen sich so weit anpassen, dass der S9 Pro Personen zwischen etwa 150 und 190 cm Körpergröße sowie bis 150 kg Körpergewicht passen soll. Das macht ihn auch für Büros oder Haushalte interessant, in denen sich mehrere Personen unterschiedlicher Statur denselben Stuhl teilen.

Vorteile des Welax S9 Pro

Auf dem Papier bietet der Welax S9 Pro mehrere Stärken:

  • Umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten für Sitzhöhe, Sitztiefe, Rückenlehne, Kopfstütze und Armlehnen – ausgelegt für 150–190 cm Körpergröße und bis 150 kg
  • Zentrale One-Touch-Steuerung statt mehrerer Hebel
  • Dynamische Lordosenstütze für den unteren Rücken
  • Weiches, beflocktes Mesh-Gewebe: angenehm auf der Haut, atmungsaktiv, bleibt auch langfristig formstabil
  • Große, robuste 65-mm-PU-Nylon-Rollen für leisen, laufruhigen und langlebigen Betrieb
  • Nach BIFMA-Standard geprüft, zusätzlich zertifiziert nach ISO, SGS, amfori und IGR (Institut für Gesundheit und Ergonomie)
  • 7 Jahre Garantie und 60 Tage Rückgaberecht
  • Drei Farbvarianten
Die ausziehbare Fußstütze des S9 Pro
Die ausziehbare Fußstütze des S9 Pro

Nachteile des Welax S9 Pro

  • Mit 21,8 kg vergleichsweise schwer – beim Tragen oder Transport über Treppen spürbar
  • Wie bei jedem ergonomischen Stuhl bleibt die Passform individuell: Ob Lordosenstütze, Sitzfläche und Kopfstütze optimal sitzen, hängt von Körperbau und persönlicher Vorliebe ab

Was kostet der Welax S9 Pro?

Der Welax S9 Pro kostet auf der Website des Herstellers aktuell zwischen 429,99 und 459,99 Euro, je nach Farbe und laufender Aktion. Als regulären Preis nennt Welax 529,99 Euro. Erhältlich ist der Stuhl in Schwarz, Weiß und Weiß-Silber. Welax bietet kostenlosen Versand nach Deutschland, Österreich, Luxemburg, in die Niederlande und nach Polen sowie ein 60-tägiges Rückgaberecht. Mit dem Code „Welax12BT“ kannst du dir aktuell aber 12 Euro Rabatt sichern!

Gemessen an Ausstattung, Zertifizierung und 7-jähriger Garantie liegt der S9 Pro damit im mittleren Preissegment ergonomischer Bürostühle – mit einem Prüf- und Garantiepaket, das in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.

Für wen eignet sich der Welax S9 Pro?

Der Welax S9 Pro richtet sich vor allem an Menschen, die

  • täglich mehrere Stunden am Schreibtisch verbringen,
  • häufig zwischen aufrechter und zurückgelehnter Position wechseln,
  • Wert auf individuell einstellbare Armlehnen und Kopfstütze legen,
  • ein weiches, atmungsaktives Mesh-Gewebe bevorzugen,
  • eine dynamische Unterstützung des unteren Rückens wünschen,
  • eine Fußstütze für kurze Entlastungsphasen nutzen möchten.

Weniger geeignet ist der Stuhl für alle, die nur gelegentlich am Schreibtisch sitzen oder bewusst ein reduziertes Modell ohne viele Einstellmöglichkeiten suchen.

Fazit: Welax S9 Pro im Test

Der Welax S9 Pro lohnt sich vor allem für Menschen, die täglich mehrere Stunden am Schreibtisch verbringen und ihren Bürostuhl möglichst genau an Körper und Sitzgewohnheiten anpassen möchten. Im Test überzeugten insbesondere der dauerhaft angenehme, formstabile Mesh-Bezug, die dynamische Lordosenstütze und die One-Touch-Steuerung, die Positionswechsel spürbar erleichtert.

Über den reinen Sitzkomfort hinaus sprechen für den S9 Pro vor allem die Prüfdaten: BIFMA-Tests für Rückenlehne, Sitzpolster, Fußkreuz, Armlehnen, Gasfeder und Rollen, dazu Zertifizierungen nach ISO, SGS, amfori und IGR – nicht selbstverständlich in dieser Preisklasse. Zusammen mit 7 Jahren Garantie und einem Verstellbereich für 150–190 cm Körpergröße sowie bis 150 kg ist der Stuhl klar auf den Langzeiteinsatz ausgelegt.

Einschränkungen bleiben das vergleichsweise hohe Gewicht sowie die grundsätzlich individuelle Passform ergonomischer Stützen. Wer diese Punkte in Kauf nimmt, bekommt für aktuell 429,99 bis 459,99 Euro – mit dem Rabattcode „Welax12BT“ an der Kasse sogar 12 Euro günstiger – ein Gesamtpaket aus Verstellbarkeit, geprüfter Qualität und Langzeitgarantie, das sich im 400-Euro-Segment deutlich abhebt.

Zum Welax S9 Pro

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Kommentar: Das iPhone Duo stellt Apple auf den Prüfstand

10. September 2026 um 10:50

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Das neue iPhone Duo von Apple, zugefaltet als auch aufgefaltet.

Das iPhone Duo war schon da, da existierte es offiziell noch gar nicht. Im April brachte Huawei das Pura X Max. Im Juli folgte Samsung mit dem Galaxy Z Fold 8. Anfang September legte Xiaomi das 18 Fold nach. Drei Hersteller, ein Formfaktor: kurz, breit, ungefähr Reisepassgröße. Und alle drei kamen auf den Markt, bevor Apple auch nur bestätigt hatte, dass es an einem faltbaren iPhone arbeitet. Ein Kommentar.


Deutlicher lässt sich Apples eigentliches Kapital kaum beschreiben. Es ist nicht der Chip, nicht die Kamera, nicht einmal der Preis. Es ist die Fähigkeit, eine ganze Branche in Bewegung zu setzen, bevor überhaupt ein Produkt existiert. Genau dieses Kapital steht mit dem iPhone Duo, das Apple gestern Abend vorgestellt hat, auf dem Prüfstand – und zwar gleich mehrfach.

Erstens: Zieht der Apple-Effekt beim iPhone Duo noch?

Dass die Konkurrenz reagiert, ist unbestritten. Bei Foldables fällt es besonders auf, weil die Android-Hersteller vorher in die Gegenrichtung gelaufen waren: Frühe Modelle von Oppo und Google kamen den heutigen breiten Faltern näher, dann gaben beide diese Entwürfe auf, um sich Samsungs Norm eines „Vierecks“ anzupassen. Sieben Jahre lang bewegte sich die Kategorie in den Verkaufszahlen kaum.

Nur ist Nachahmung durch die Industrie nicht dasselbe wie Zustimmung durch die Kundschaft. Bei der Apple Watch und den AirPods ging beides zusammen: Apple war zwar nicht „zuerst“ da, definierte aber eine Kategorie und das schlug sich auch in den Verkaufszahlen aller Produkte nieder. Bei der Vision Pro blieben die Nachahmer fast komplett aus, offenbar war auch schon zu erwarten, dass sich das Gerät nicht gut verkauft.

iPhone 17 iPhone Air Apple
Apple

Das lehrreichste Beispiel dieser Art ist aber das iPhone Air. Die Branche folgte artig: Samsung legte sogar mit dem Galaxy S25 Edge vor, Honor, Huawei und Tecno bauten ebenfalls dünne Modelle. Die Käufer folgten jedoch nicht. Im Startmonat entfielen laut Consumer Intelligence Research Partners nur drei Prozent des iPhone-Absatzes auf das Air, weltweit sollen es trotz mehrfacher Preissenkungen bei Händlern kaum mehr als 700.000 verkaufte Geräte gewesen sein. Die Produktion wurde weitgehend heruntergefahren, das Air 2 verschoben – und Samsung strich das S26 Edge gleich mit.

Der Apple-Effekt funktioniert somit zwar weiterhin zuverlässig in Richtung Konkurrenz. In Richtung Kunde funktioniert er jedoch nicht mehr immer, ein Novum für einen Hersteller, der über 10 Jahre quasi einen Verkaufsschlager nach dem Nächsten feierte.

Zweitens: 2.299 Euro für ein iPhone Duo in einem denkbar schlechten Jahr

Das iPhone Duo startet in Deutschland bei 2.299 Euro, in der Topausstattung bei 3.799 Euro. Ein Netzteil liegt (wie seit Jahren) nicht bei, das Case kostet 89 Euro extra, der Apple Pencil ebenfalls. Zum Vergleich im selben Markt: Samsungs Galaxy Z Fold 8 beginnt bei 1.999 Euro, das Z Fold 8 Ultra bei 2.199 Euro. Apple liegt über beiden.

Die psychologische Zweitausend-Euro-Marke ist damit ebenfalls gefallen, und sie fällt in einem Jahr, in dem ohnehin alles teurer wird. Praktisch die gesamte Branche hat 2026 die Preise um rund hundert bis zweihundert Euro angehoben: Neben dem neuen, teureren iPhone 18 Pro (Max) zog schon Google im August beim Pixel 11 den Preis an, auch das Galaxy Z Fold 8 Ultra ist teurer als sein Vorgänger.

Der Grund ist die Speicherkrise. Der Ausbau von KI-Rechenzentren saugt Bauteile aus dem Markt, RAM und Flash vor allem. Nothing-Chef Carl Pei berichtete, die Speicherkosten für das Nothing Phone 4A hätten sich bis zum Marktstart verdoppelt. Qualcomm hat gerade erst die Chippreise erhöht. Entspannung erwartet niemand so bald.

Samsung versprach gegenüber Journalisten bei der Vorstellung seiner Z Fold4-Serie vor einigen Jahren sinkende Preise bei Foldables, mittlerweile sind wieder sogar über den 2100 Euro die Samsung für ihr erstes Galaxy Fold haben wollte.

Für eine Kategorie, die 2025 gerade einmal 1,6 Prozent aller Smartphone-Verkäufe ausmachte, ist das eine unglückliche Ausgangslage. Apple muss die Leute nicht nur von einer neuen Bauform überzeugen, sondern von einer neuen Bauform zu einem Preis, bei dem viele in diesem Jahr ohnehin zusammenzucken.

Dritte Prüfung: Löst Apple die alten Probleme?

Bei diesem Preis wäre die naheliegende Rechtfertigung, dass Apple die bekannten Schwächen der Kategorie mit dem iPhone Duo endlich beseitigt. Der Konzern hat sich diesen Ruf über Jahre aufgebaut: nicht der Erste sein, sondern erst kommen, wenn die Kinderkrankheiten kuriert sind. Auf der Bühne klang es entsprechend: Die seidenmatte Oberfläche des Innendisplays solle den Falz praktisch verschwinden lassen.

Die ersten Hands-on-Videos aus Cupertino erzählen etwas anderes. Der Falz ist offenbar genauso sichtbar wie beim Galaxy Z Fold 8 und Fold 8 Ultra, trotz zweilagigem flexiblem Glas. Und die Kamera unter dem Display, die Apple in der Keynote mehrfach vorgeführt hat, fällt ausgerechnet deshalb auf, weil sie als einzige Stelle nicht matt ist. Samsung hatte diese Lösung beim aktuellen Fold aus guten Gründen wieder gestrichen. Dazu kommt, dass die IP68-Zertifizierung wohl nur zeitlich begrenzt gilt, ähnlich wie beim Pixel 10 Pro Fold.

Sieben Jahre Wartezeit, und der Falz ist immer noch da. Das ist die unbequeme Nachricht des Abends.

Und hier kommt Apples eigentliche Stärke ins Spiel

Denn wenn die Hardware von Apple die Probleme nicht löst, dann müssen die Ingenieure in Cupertino etwas anderes tun – und genau dort liegt Apples Vorteil ohnehin. Was der Konzern rund um das Duo an Software gebaut hat, wirkt erkennbar durchdacht. Beide Displays, außen 5,4 und innen 7,6 Zoll, teilen sich dasselbe Seitenverhältnis, sodass Inhalte beim Auf- und Zuklappen nicht springen, sondern wachsen. Dazu echtes Zwei-App-Multitasking, ein Dock, das an den rechten Rand wandert, Apple-Pencil-Unterstützung, die Samsung beim Fold erst dieses Jahr wieder gestrichen hat.

Die App "Slack" geöffnet auf dem iPhone Duo
Das iPhone Duo hat eine durchdachte Software – sein großer Vorteil. (Bild: Apple)

Apples iOS-27-Ansatz wirkt deutlich zielgerichteter als das, was Android von Google bzw. One UI von Samsung derzeit bieten und es sei nur eine Frage der Zeit, bis Android-Hersteller diese Bedienkonzepte kopieren.

Ein Foldable ist zu zwei Dritteln ein Software-Produkt, und Software plus Ökosystem sind das Feld, auf dem Apple seit fünfzehn Jahren am stärksten ist. Wer ein iPhone, ein iPad und eine Watch besitzt, kauft hier kein Gerät, sondern eine Fortsetzung.

Dass die Nachfrage nach solch einem Gerät grundsätzlich existiert, hat übrigens Samsung selbst bewiesen. Das Galaxy Z Fold 8 wurde in diesem Jahr ein echter Erfolg, und zwar genau mit dem breiten Passformat: In Südkorea sammelte die neue Z-Serie binnen sieben Tagen 1,44 Millionen Vorbestellungen, ein Rekord, davon rund 70 Prozent auf das Fold 8. Samsung selbst spricht von 30 Prozent mehr Verkäufen als beim Fold 7; in den ersten beiden Wochen lag die Z8-Reihe acht Prozent über der Vorjahresgeneration und beendete damit zwölf Wochen ununterbrochenen Absatzrückgangs.

Counterpoint Research erwartet für dieses Jahr entsprechend ein Plus von 20 Prozent bei Foldables mit einem Apple-Anteil von 28 Prozent nach nur wenigen Monaten.

Viertens: John Ternus

Am Ende steht eine persönliche Bewährungsprobe. Das Duo ist die erste große Hardware-Vorstellung von John Ternus als Apple-Chef. Ternus kommt aus der Hardware-Entwicklung, er hat an dem Einfluss, den Apple heute genießt, selbst mitgebaut. Ob er ihn halten und in Verkäufe übersetzen kann, muss er nun in einem Markt mit steigenden Kosten, gedämpfter Kauflaune und einer Kategorie beweisen, die nach sieben Jahren immer noch nicht erwachsen ist.

neuer Apple Chef CEO Tim Cook Jon Ternus
Bild: Apple

Beim iPhone Air hatte Apple den Einfluss, aber nicht die Nachfrage. Bei der Apple Watch hatte es beides. Was von beiden das iPhone Duo wird, entscheidet über mehr als ein Produkt, es entscheidet über Apples Fähigkeit einen Markt zu dominieren.

Die Hardware jedenfalls wird es nicht allein richten – der Falz ist der Beweis. Wenn dieses Gerät funktioniert, dann weil Apple das kann, was in dieser Kategorie bisher niemand konnte: die Software so zu bauen, dass man das Falten irgendwann vergisst. Ob das 2.299 Euro wert ist, entscheiden ab dem 23. Oktober die Kunden.

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Midea SpaceMaster: Das ist der erste Einbaubackofen mit 350°C und Graphen-Heizung

10. September 2026 um 09:30

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Der Midea SpaceMaster auf der IFA 2026

Ein neuer Einbaubackofen will ein Problem lösen, das jeder kennt, der schon mal „Pizza wie in Neapel“ Zuhause versucht hat: zu wenig Hitze und zu viel Warten. Auf der IFA 2026 zeigt Midea mit der SpaceMaster Series eine Preview auf einen 81-Liter-Ofen, der dank Graphen-Heizsystem bis 350°C erreicht, inklusive dediziertem Pizza-Setup. Wir waren dabei und zeigen dir, was der SpaceMaster kann.

Die Midea SpaceMaster Series (81L Built-in Oven) wird zur IFA 2026 als Neuheit vorgestellt, der Marktstart ist für 2027 geplant. Wichtig für die Einordnung: Das hier ist ein First Look auf ein Premium-Konzept für Europa. Midea setzt Graphen als Kern der Heiz- und Luftstrom-Architektur ein und macht 350°C zum Showdown-Use-Case.

Im Mittelpunkt steht der Anspruch, klassische Schwächen vieler Haushaltsöfen auszumerzen: lange Vorheizzeiten, schwankende Temperatur, und Pizza, die entweder blass bleibt oder oben verbrennt, bevor der Boden knusprig wird. Midea nennt das System „Graphene Turbo Airflow“ und spricht von Zieltemperatur in 0,2 Sekunden am Heizelement und 17,5 % schnelleres Vorheizen im Vergleich zu herkömmlichen Heizelementen..

Wie ernst es Midea mit diesem Vorstoß meint, war auf der IFA kaum zu übersehen: Das Unternehmen bespielte nahezu eine komplette Halle und zeigte neben Backöfen und Kochfeldern auch Kühlschränke, Wärmepumpen, Klimageräte, Staubsauger und sogar humanoide Roboter. Besonders groß war der Andrang bei der Live-Kochshow zum SpaceMaster – während der Präsentation waren alle Plätze belegt.

Der Midea SpaceMaster auf der IFA 2026
Der Midea SpaceMaster

Im Mittelpunkt stand die Pizza: Der Ofen heizte mithilfe des „Graphene Turbo Airflow“-Heizsystems auf bis zu 350 °C und demonstrierte zusammen mit dem Pizzastein, wie der Teig kräftig aufgehen und einen knusprigen Boden bekommen soll. Unser Eindruck vor Ort: Midea inszeniert den SpaceMaster nicht einfach als weiteren Einbaubackofen, sondern als technologisches Aushängeschild für seinen Anspruch im europäischen Premiumsegment.

Warum Midea ausgerechnet Pizza als Proof-Point wählt

Wer Pizza überzeugend hinbekommt, demonstriert gleich mehrere Dinge auf einmal: extreme Hitze, schnelle Reaktionszeit, stabile Temperaturführung und reproduzierbare Ergebnisse ohne Profi-Setup.

Der 350°C „Professional Pizza Mode“ ist deshalb nicht als nettes Extra positioniert, sondern als zentrales Argument: Mit Pizza-Stein und sehr hoher Temperatur soll ein Ergebnis möglich werden, das an Holzofen-Charakter erinnert, inklusive typischer Blasenbildung und leichter Charring-Spots am Rand. Für alle, die Zuhause gern Teigführung ausprobieren (Poolish, lange Gare, hohe Hydration), ist das im Alltag oft der entscheidende Engpass: Der Teig kann perfekt sein. Wenn der Ofen die Energie nicht liefert, bleibt das Ergebnis mittelmäßig.

Mehr noch: Pizza ist ein Use Case, den man beim Händlertest oder in Live-Demos sehr schnell „lesen“ kann. Ein Steak oder ein Auflauf verzeiht viel. Eine Pizza bei 350°C verzeiht nichts, weder an der Technik noch am Handling.

Interview IFA: Mideas Innovations- und Wachstumsstrategie im Bereich Kochen

Wir hatten während unseres Besuchs auf der IFA bei Midea die Möglichkeit, ein paar Fragen zum SpaceMaster zu stellen.

BASIC thinking: Warum hat Midea die 350-°C-Pizza-Herausforderung als zentralen Beleg für diese Serie ausgewählt?

Midea: Pizza ist der ultimative thermische und alltägliche Härtetest. Moderne europäische Verbraucher stehen vor drei zentralen Herausforderungen: Sie möchten nicht 15 Minuten auf das Vorheizen warten, erwarten Ergebnisse in Restaurantqualität ohne professionelle Kochausbildung und wünschen sich eine gesündere Zubereitung mit weniger Öl. Eine authentische neapolitanische Pizza erfordert schnelle, extreme Hitze, eine präzise Temperatursteuerung, die den Rand knusprig werden lässt, ohne ihn zu verbrennen, sowie eine intuitive, geführte Zubereitung. Ein Ergebnis in Pizzeria-Qualität in wenigen Minuten zu Hause zu ermöglichen, ist daher nicht nur eine Produktdemonstration – es ist der klare Beweis dafür, dass wir reale alltägliche Probleme der Verbraucher lösen.

Was ist der entscheidende Durchbruch, der dieses Produkt von etablierten europäischen Wettbewerbern abhebt, und welche Innovation stellt eine echte Branchenneuheit dar?

Graphen steht für einen grundlegenden Technologiesprung und nicht für eine schrittweise Weiterentwicklung einzelner Komponenten. Während herkömmliche Öfen auf langsam reagierende metallische Heizelemente setzen, die die Speisen von außen nach innen garen, kann das Heizsystem dank der Graphen-Technologie innerhalb von nur 0,2 Sekunden reagieren. Dadurch werden eine präzise Temperatursteuerung, deutlich kürzere Vorheizzeiten sowie ein knuspriges Äußeres und ein perfekt gegarter Kern ermöglicht. Gestützt durch zahlreiche internationale Patente haben wir das gesamte Thermalsystem, die Luftzirkulation und die Steuerungsalgorithmen neu entwickelt, um uns von jahrzehntealten Heizkonzepten zu lösen.

Welche weiteren Funktionen und platzsparenden Konstruktionsmerkmale bieten neben der sofortigen Graphen-Erhitzung den größten konkreten Nutzen im Alltag?

Der SpaceMaster-Einbauofen ist nicht nur ein einzelner Backofen – er bildet die Grundlage für ein integriertes Einbaugeräte-Ökosystem. Unsere unmittelbare Produkt-Roadmap sieht vor, die Geschwindigkeit der Graphen-Technologie auf weitere Midea-Öfen auszuweiten, darunter Dampf-Kombi-Modelle, die auf das Backen europäischer Brotspezialitäten zugeschnitten sind. Anschließend folgen platzsparende Kompaktformate für Stadtwohnungen. Über die Hardware hinaus integrieren wir vernetzte Hausgeräte nahtlos und bieten kontinuierliche OTA-Software-Updates sowie integrierte Online-Rezepte. Graphen ist das verbindende Element, das Mideas Zukunft im Bereich des Premium-Einbaukochens antreibt.

Wie hat Midea seine Innovation an europäische Kochtraditionen, regionale Unterschiede und Lebensgewohnheiten angepasst?

Unser europäisches Forschungs- und Entwicklungszentrum stellt sicher, dass wir für Europa aus Europa heraus entwickeln. Lokale Verbraucherkenntnisse sowie Ingenieure, Designer und Testexperten vor Ort ermöglichen es uns, europäische Energieeffizienzstandards und regionale Kochgewohnheiten von Anfang an proaktiv zu berücksichtigen, anstatt ausländische Modelle erst im Nachhinein anzupassen.

Es handelt sich um ein wirklich kollaboratives, dezentral organisiertes Forschungs- und Entwicklungsmodell. Unser europäisches F&E-Team leitet Nutzerforschung, Engineering und Compliance, während die globale Zentrale grundlegende Technologien wie Graphen vorantreibt – eine Technologie, die wir heute mit großem Stolz hier vorstellen. Diese Teams entwickeln täglich gemeinsam Lösungen und übertragen die Anforderungen europäischer Küchen direkt in technische Innovationen. Durch diese Zusammenarbeit können wir lokale Bedürfnisse präzise erfüllen.

Midea auf der IFA 2026

Welche strategische Roadmap verfolgt Midea, um den Einbaukochmarkt zu verändern und langfristig Markenvertrauen in Europa aufzubauen?

Wir verfolgen in Europa eine langfristige Strategie mit einem klaren Ziel: Innerhalb von fünf Jahren wollen wir zu den drei führenden Marken im Bereich Kochen gehören – nicht nur bei Einbauöfen, sondern auch bei freistehenden Herden. Wir investieren kontinuierlich in Technologien und Produktinnovationen und treten über Technologie- und Produktführerschaft an, nicht über den Preis. Durch unsere Präsenz im stationären Handel, im E-Commerce und in spezialisierten Küchenstudios sowie durch praxisnahe Live-Kochvorführungen lassen wir die Produktqualität für sich sprechen. Zusammen mit eigenen europäischen Vertriebs-, Marketing- und Serviceteams bauen wir so langfristiges Markenvertrauen auf, das auf lokaler Nähe und Verlässlichkeit basiert.

Wie fügt sich Mideas europäische Innovationsinitiative in die globale Strategie ein, das Kochgerätegeschäft weltweit auszubauen?

Unsere Europapremiere auf der IFA ist der Vorstoß an der Spitze von Mideas Wandel von produzierender Größe hin zu innovationsgetriebener Markenführerschaft. Aufbauend auf einem Jahrzehnt als weltweit führender Mikrowellenhersteller und mit dem Ziel, in diesem Jahr mehr als 4,5 Millionen Backöfen zu verkaufen, haben wir unser Geschäftsmodell grundlegend verändert. Wir konkurrieren nicht mehr ausschließlich über die Fertigung im großen Maßstab, sondern auch über technologische Kompetenz und ein tiefes Verständnis der Verbraucherbedürfnisse.

Die für Europa entwickelten Fortschritte bei Thermik, Elektrik und Energieeffizienz dienen als globaler Innovationsinkubator. Angetrieben von globalen Forschungs- und Entwicklungszentren in Deutschland, Italien, Spanien, der Türkei, den USA und China werden diese wegweisenden Technologien auf unser Multi-Brand-Portfolio übertragen, um die unterschiedlichen Bedürfnisse von Verbrauchern weltweit zu erfüllen und unsere führenden Marktpositionen in EMEA, Asien und Amerika auszubauen.

Entscheidend ist, dass diese Technologieoffensive durch eine global abgesicherte Lieferkette unterstützt wird. Mit sieben Produktionsstandorten weltweit – darunter unser neu in Betrieb genommenes Werk in Kairo, das auf das Wachstum in der EMEA-Region ausgerichtet ist – verbinden wir globale F&E-Kompetenz mit lokaler Produktion. Diese Doppelstrategie sichert unsere Lieferfähigkeit und beschleunigt unseren Weg zum weltweit führenden Anbieter von Kochgeräten.

Graphen-Heizung: Was 0,2 Sekunden in der Praxis bedeuten sollen

Das spannendste Detail ist nicht nur „heißer“, sondern „schneller kontrollierbar“. Midea stellt Graphen als Technologiesprung dar: Während klassische Metallelemente träge reagieren, soll das Graphen-Heizsystem extrem schnell ansprechen. Wenn das in der Praxis stimmt, entstehen drei konkrete Vorteile, die über Marketing hinausgehen:

  • Weniger Vorheiz-Wartezeit: Nicht 15 Minuten planen, sondern flexibler kochen – besonders bei spontanen Mahlzeiten.
  • Präzisere Temperaturführung: Bei empfindlichen Dingen (Pizza, Brotkruste, Gratins) entscheidet Stabilität über Textur.
  • Mehr „Power“ für hohe Temperaturen: 350°C sind in Haushaltsöfen selten, aber für Pizza oft der Sweet Spot.

Midea spricht außerdem von einem neu gedachten Zusammenspiel aus thermischem System, Luftstrom und Steuer-Algorithmen, also nicht nur ein neues Heizelement, sondern eine System-Optimierung. Genau hier liegt die Messlatte für „Premium“: nicht maximale Wattzahl, sondern kontrollierte Energie.

81 Liter auf drei Ebenen

Abseits der Pizza-Story wirkt ein Punkt besonders alltagsnah: 81 Liter Garraum auf drei simultane Ebenen. Für Familien und alle, die gern mehrere Komponenten parallel fertigstellen (Gemüse, Protein, Brot/Beilagen), ist das der Unterschied zwischen „nacheinander“ und „in einem Durchlauf“.

Gerade in europäischen Küchen ist der Einbaubackofen oft der zentrale Fixpunkt: Er soll am Wochenende für große Blechgerichte funktionieren, unter der Woche aber auch effizient sein. Midea positioniert den SpaceMaster hier klar als „groß, aber intelligent steuerbar“, also nicht nur Volumen, sondern Nutzbarkeit über mehrere Gerichte hinweg.

Doppelte Selbstreinigung: Pyrolyse plus Dampf

Wenn man ehrlich ist: Reinigung ist einer der Hauptgründe, warum viele Features selten genutzt werden. Hohe Temperaturen und Fett-Spritzer gehören zusammen und Pizza auf Stein kann schnell Mehlreste und Belagspuren hinterlassen. Midea setzt deshalb auf ein Dual-System:

  • Pyrolytische Reinigung: Hochtemperatur-Zyklus, der Rückstände zu Asche reduziert.
  • Dampf-Lösen: Ein zusätzlicher Steam-Zyklus, der Verschmutzungen anlöst, damit am Ende „wischen statt schrubben“ steht.

Für einen Premium-Einbaubackofen ist das kein Nebenthema, sondern ein entscheidender Teil der Nutzungsfrequenz. Ein Feature, das nachher Arbeit macht, verliert gegen ein Feature, das Alltag spart.

SmartHome-App, Sprachsteuerung und Energieeffizienz A++

Der SpaceMaster wird außerdem als vernetztes Gerät positioniert. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn sie den Kochprozess vereinfachen, statt ihn zu verkomplizieren: Status checken, Timer/Programme im Blick behalten, oder Schritt-für-Schritt-Führung bei Rezepten.

Für Europa wichtig ist auch die Effizienz-Story: Midea nennt A++ als Energieklasse und verbindet das mit Isolierung und der Graphen-Technologie. Gerade bei Geräten, die regelmäßig hohe Temperaturen fahren können, ist die Frage nach Wärmeverlust und Verbrauch nicht akademisch, sondern kaufentscheidend.

Design als Teil der Einbau-Realität

Bei Einbaugeräten entscheidet das Auge mit, nicht nur im Showroom, sondern im Alltag. Midea beschreibt ein flushes Vollglas-Design, einen horizontalen Scharnier-Ansatz und zwei Farbvarianten: Apricot Rain Gray und Distant Mountain Green. Das klingt nach dem Versuch, sich visuell von der typischen „schwarz/edelstahl“-Einheitlichkeit abzusetzen, ohne ins Verspielte zu kippen.

Unterm Strich ist genau das der Punkt dieser IFA-Preview: Midea will nicht nur „auch Einbaubackofen“ sein, sondern als Premium-Anbieter in Europa wahrgenommen werden. Mit einer Technologie-Story (Graphen), einem emotionalen Proof-Point (350°C Pizza) und einem Feature-Set, das auf echte Küchenroutinen zielt.

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Big Tech giert nach unseren Gedanken: Wie sicher ist unser Gehirn noch?

10. September 2026 um 05:45

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Gehirn-Computer-Interfaces KI Gedanken Gehirn Chip Künstliche Intelligenz

Gehirn-Computer-Interfaces versprechen Hoffnung für viele Menschen, doch was bedeutet das für den Datenschutz? Wie sicher sind unsere intimsten Gedanken noch in einer futuristischen KI-Welt?

Wie sieht die Zukunft aus? Über diese Frage rätseln viele von uns. Ein mögliches Szenario ist, dass eines Tages eine Art Mensch-Maschine-Interface eingesetzt wird, um unser Gehirn mit der Außenwelt verbinden zu können. Sogenannte Gehirn-Computer-Interfaces (BCI) tragen bisher nur weniger als 100 Menschen. Das Potenzial ist dennoch groß.

So ermöglichten 253 auf der Gehirnoberfläche platzierte Elektrode bei der gelähmten Patientin Ann Johnson etwa wieder eine Teilnahme am Leben. Sie kann damit über einen Avatar und eine verbundene Sprachausgabe bis zu 78 Wörter pro Minute sprechen. Das dahinterliegende Decodierungssystem entstand an der Universität Texas und benötigte lediglich 16 Stunden Podcasts als Training.

Oft ist unklar, was mit den Gehirndaten passiert

Eine Studie der Neurorights Foundation aus dem April 2024 unter 30 sogenannten Konsumenten-Neurotech-Unternehmen zeichnet ein klares Bild. Häufig weisen diese demnach noch erhebliche Lücken beim Datenschutz auf. 29 dieser Unternehmen konnten uneingeschränkt auf die Gehirndaten von Testpersonen zugreifen. Davon behielten sich zwei Drittel vor, diese Daten auch an Dritte weiterzugeben.

Das hat weitreichende Auswirkungen. Denn sobald Gehirndaten an Dritte verkauft werden, greift die ursprüngliche Nutzervereinbarung nicht mehr. Dadurch verlieren Verbraucher den Anspruch auf Schutz dieser Daten. Außerdem gibt es auf diesem Feld noch kaum gesetzliche Regulierungen, weshalb Daten teils unkontrolliert ausgetauscht werden können.

Doch es gibt auch Positivbeispiele: So hat Chile bereits den Schutz von Gehirnaktivitäten und -daten durch eine Änderung in der Verfassung verankert. Auch der US-Bundesstaat Colorado hat im April 2024 die eigenen Datenschutzgesetze angepasst, um Gehirndaten zu schützen.

Können wir bald unser Gehirn monetarisieren?

Denkbar sind Szenarien, in denen jeder von uns seine Gehirndaten monetarisieren könnte. Neurowissenschaftler Jack Gallant spricht von einem „Thinking Hat“. Probanden erhielten etwa bereits 30.000 US-Dollar pro Jahr dafür, dass sie ihre Gedanken im Alltag über Gehirnscans teilten. Steht uns also eine Zukunft bevor, in der Data-Mining auch in unserem Gehirn stattfindet?

Bereits heute gelingt es Neurowissenschaftlern Wörter, Emotionen und abstrakte Gedanken von Menschen über das Gehirn zu entschlüsseln. In Experimenten gelang es sogar mittels optogenetischer und holografischer Lasersysteme Warnmeldungen direkt in das Gehirn von Tieren einzupflanzen, ohne dass die Testobjekte einen Unterschied vernahmen.

Eine neue Einnahmequelle für die großen Werbeunternehmen

Geht es um Patente und öffentliche Informationen wird deutlich, dass Technologiekonzerne wie Apple, Meta und Snap derzeit Lösungen entwickeln, um Gedanken in Steuerbefehle zu übersetzen. Vielleicht dauert es also nicht mehr lange, bis erste Gehirn-Computer-Schnittstellen alltagstauglich werden.

Denkbar ist zudem die Entwicklung eines Bereichs namens „Neuromarketing“. Dabei könnten Werbetreibende unterbewusste Reaktionen von Menschen auslesen, um ihre Produkte durch tiefe psychologische Einblicke besser zu platzieren. Je nach Stimmung würden wir dann unterschiedliche Variationen der gleichen Anzeige sehen.

Gehirn-Computer-Interfaces bringen auch Hoffnung für erkrankte Personen

Trotzdem gibt es auch Hoffnung. Denn wie bereits erwähnt können solche Systeme auch Lebensqualität zurückbringen. Gelähmte könnten etwa wieder kommunizieren, während Ärzte möglicherweise psychische Erkrankungen besser diagnostizieren und behandeln können.

Trotzdem sollten wir uns zeitnah die Frage stellen, wie wir unsere wichtigsten und intimsten Informationen langfristig schützen können. Denn gelangen die Daten in die falschen Hände, dürfte der persönliche Schaden für viele enorm sein.

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Nach Strafe: Google warnt in der EU vor Qualitätseinbußen

09. September 2026 um 16:45

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DMA Google Suchmaschine EU

Nach einer Millionenstrafe durch die EU-Kommission muss Google seine Suchmaschine in Europa umbauen. Der Konzern warnt davor, dass diese Änderungen die Qualität der Suche und das Nutzererlebnis deutlich verschlechtern wird.

Kaum ein Unternehmen hat die Nutzung des Internets so stark geprägt wie Google. Mit seiner Suchmaschine machte der Konzern die gezielte Suche nach Informationen im Netz für Milliarden Menschen zum zentralen Einstiegspunkt ins Internet.

Allein im Jahr 2025 betrug der Marktanteil von Google im Vergleich zu Suchmaschinen weltweit fast 95 Prozent auf mobilen Endgeräten und Tablets. Im Desktop-Suchmaschinenmarkt kam der Tech-Gigant auf einen Anteil von 82,2 Prozent, gefolgt von der bei Windows-Rechnern voreingestellten Suchmaschine Bing mit knapp elf Prozent.

Gerade diese zentrale Stellung verschafft Google eine enorme Marktmacht, die seit Jahren Wettbewerbshüter auf den Plan ruft. Aufgrund dessen muss Google nun Änderungen an seiner Suchmaschine in der EU vornehmen und warnt vor enormen Qualitätseinbußen.

Nach Millionenstrafe: Google muss seine Suchmaschine in der EU umbauen

Mit dem Digital Markets Act (DMA) hat die EU ein Regelwerk geschaffen, das besonders mächtige Plattformen im Netz zu mehr Wettbewerb und faireren Bedingungen verpflichten soll. Google zählt im Rahmen des DMA zu den sogenannten „Gatekeepern“. Deshalb muss der US-Konzern mit seiner Suchmaschine Vorgaben erfüllen, die verhindern sollen, dass eigene Angebote systematisch bevorzugt oder konkurrierende Dienste benachteiligt werden.

Ende Juli hatte die EU-Kommission Google wegen DMA-Verstößen zu Strafen in Höhe von insgesamt 890 Millionen Euro verurteilt. Aufgrund des Vorwurfs, Google würde seine eigenen Dienste in den Suchergebnissen bevorzugen, musste der US-Konzern 460 Millionen Euro dieser Strafe tatsächlich bezahlen.

Teresa Ribera, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, erklärte dazu, Google habe die Bestimmungen des DMA „nicht ordnungsgemäß eingehalten“. Es müssten sich die besten Produkte durchsetzen, „weil sie besser sind – und nicht, weil sie dem Unternehmen gehören, das die Suchmaschine betreibt“.

Wie Reuters exklusiv berichtet, hat Google deshalb nun eingegriffen und den Umbau der eigenen Suchmaschine in der EU begonnen. Der Konzern weise darauf hin, dass diese Änderungen „die größte Beeinträchtigung der Servicequalität in der 29-jährigen Geschichte der weltweit beliebtesten Internetsuchmaschine“ mit sich bringen wird.

Google warnt vor schlechterem Nutzererlebnis und höheren Kosten

Nach Angaben des Unternehmens werden die Änderungen das Nutzererlebnis spürbar verschlechtern. Der US-Konzern habe die Änderungen bereits mit Millionen von Nutzern in Europa getestet. Dabei habe sich eine hohe Unzufriedenheit gezeigt, da die Nutzer ihre Suchanfragen erneut eingeben müssten, um das Gewünschte zu finden.

„Um die Anforderungen des DMA zu erfüllen, nehmen wir wesentliche Änderungen an der Suche in Europa vor“, erklärt Nick Fox, Senior Vice President für Knowledge & Information bei Google, gegenüber Reuters. „Diese Änderungen verschlechtern das Nutzererlebnis für Europäer: Sie stärken Online-Vermittler auf Kosten lokaler Unternehmen und entfernen hilfreiche Funktionen, auf die sich die Menschen täglich verlassen.“

Auch die Kosten für europäische Unternehmen sollen demnach deutlich steigen. Frühere Änderungen zur Einhaltung des DMA hätten laut Google bei europäischen Unternehmen bereits zu einem Rückgang des kostenlosen, direkten Buchungsverkehrs um 30 Prozent geführt. Die neuen Änderungen könnten die Unternehmen laut Google erneut treffen.

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Robotaxis in München: Waymo bringt fahrerlose Autos nach Europa

09. September 2026 um 11:00

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Waymo in München Selbstfahrende Taxis

Ab 2027 sollen in München die fahrerlosen Robotaxis der Google-Schwester Waymo zum Einsatz kommen. Die ersten Testwagen werden sogar noch im Herbst 2026 auf die Straße geschickt. Technik und Rechtslage scheinen keine Hürden zu sein, aber brauchen wir in Deutschland Robotaxis überhaupt? Eine kommentierende Analyse.

So plant Waymo den Einsatz der Robotaxis

Ab Ende 2027 will Waymo in München einen Fahrdienst für die Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, bei dem kein Mensch mehr hinterm Lenkrad sitzt. Damit wäre die bayerische Hauptstadt der erste Standort innerhalb der EU, an dem kommerzielle Robotaxis ohne Sicherheitsfahrer zum Einsatz kommen. Die Einführung erfolgt in mehreren Stufen: Erst werden die Autos manuell durch die Stadt gelenkt, um das Straßennetz zu kartographieren, anschließend beginnt der Betrieb mit Sicherheitsfahrer und schließlich sollen die Autos komplett autonom Kunden befördern.

Zwar muss Waymo einige Genehmigungen noch einholen, doch die Rechtslage sollte dem Vorhaben nicht im Weg stehen. Die Einstufung fahrerloser Autos erfolgt nach den sogenannten SAE-Leveln, die von der EU aus den USA übernommen wurden. Für den Einsatz als Taxis ohne feste Zielvorgabe, müssen die Fahrzeuge mindestens für die zweithöchste Stufe freigegeben werden. Level 4 bedeutet, dass es einen vorab definierten Einsatzbereich sowie eine technische Aufsichtsperson gibt, die bei Problemen von außen eingreifen kann. Bislang fährt hierzulande nur Mercedes auf Level 3 – für diese Stufe ist aber weiterhin ein anwesender Fahrer notwendig.

Waymos größter Konkurrent in Sachen autonomes Fahren ist Tesla und die beiden Unternehmen bauen auf völlig unterschiedliche Technologien. Bei Waymo kommen 29 Kameras, fünf Scanner und sechs Radarsensoren zum Einsatz. Tesla setzt hingegen auf weniger als zehn Kameras und eine durchgehend aktive KI. Die Sensoren kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn die Kameras schlechte Sicht haben – zum Beispiel bei Regen oder Dunkelheit. Allerdings kostet die Technik rund 50.000 Dollar pro Fahrzeug. Laut Elon Musk würden menschliche Fahrer auch nur ihre Augen nutzen – Tesla setze lieber auf niedrige Kosten und Skalierbarkeit.

Braucht Deutschland wirklich Robotaxis?

Die Begeisterung der Deutschen für die neue Technologie hält sich in Grenzen. Tatsächlich ist die Bereitschaft, mit einem Robotaxi zu fahren, in den letzten Jahren sogar gesunken. Nicht einmal jeder Fünfte würde freiwillig ein fahrerloses Auto nutzen. Waymo setzt vermutlich darauf, dass es mit der Zeit einen Gewohnheitseffekt in der Bevölkerung geben wird.

Die Abneigung zeigt Parallelen zum Thema Künstliche Intelligenz. Auch wenn KI bei den Robotaxis nicht im Vordergrund steht, werden die Technologien scheinbar in einen Topf geworfen. Ein Grund dafür ist, dass auch in diesem Fall Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Zwar werden auch neue Stellen geschaffen, doch diese können niemals die über 100.000 Menschen auffangen, die in der Taxibranche beschäftigt sind. Die Unternehmen sparen sich mit den Personalkosten natürlich eine Menge Geld.

Außerdem machen Robotaxis unsere Gesellschaft wieder ein Stück anonymer. Früher war der Taxifahrer in einer fremden Stadt der erste Ansprechpartner, wenn man etwas über Sehenswürdigkeiten oder Ausgehmöglichkeiten erfahren wollte – oder einfach nur auf ein bisschen Lokalkolorit und Smalltalk aus war. Zwar kann die KI diese Aufgabe in Zukunft auch noch übernehmen, doch die Menschlichkeit geht immer weiter verloren.

Doch damit müssen wir uns ein Stück weit abfinden, denn der demographische Wandel in Deutschland lässt sich nur mit neuen Technologien abfangen. Zum Beispiel werden dem Öffentlichen Nahverkehr bis 2030 bis zu 120.000 Busfahrer fehlen. Die Automatisierung löst hier also ein Problem, anstatt eines zu schaffen. Aber natürlich besteht die Gefahr, dass dem ÖPNV die Kunden weglaufen, sollten die Robotaxis günstige Tarife anbieten können.

Wie sinnvoll die fahrerlosen Taxis sind, hängt auch von uns Konsumenten ab. Sollten Menschen in den Großstädten nicht im großen Stil auf eigene Autos verzichten, werden die Metropolen der Welt nur noch weiter verstopft und am Ende kommt niemand mehr pünktlich ans Ziel. Wer mit Robotaxis fährt, kann Geld sparen und gibt auch noch Parkraum frei.

Ein weiteres Thema, das für Skepsis sorgt, ist die Sicherheit. Waymo selbst registriert deutlich weniger Unfälle mit Schwerverletzten sowie weniger Kollisionen mit Fußgängern und Radfahrern. Aber wie gesagt: Die Meldung stammt vom Unternehmen selbst. Zuletzt blieben Fahrzeuge der Firma in Atlanta und San Antonio im Hochwasser stecken. Ein matschiger Winter in München dürfte also spannend werden.

Stimmen

  • „München ist ein weltweit führender Standort für Mobilität und Ingenieurswesen, und die Ansiedlung in dieser Stadt markiert einen wichtigen Meilenstein in unserer globalen Expansion“, sagt Tekedra Mawakana, Co-CEO von Waymo. „Bei unseren Vorbereitungen auf den Start hat das Vertrauen der Bevölkerung für uns oberste Priorität. Wir freuen uns darauf, in den lokalen Flottenbetrieb zu investieren, hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und sowohl Einwohnern als auch Besuchern einen sicheren und zuverlässigen Service zu bieten.“
  • Natürlich freuen sich auch lokale Politiker über die Initiative. Immerhin können sich München und Bayern so als Vorreiter in Sachen Technologie präsentieren. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nennt die Ankündigung einen „Meilenstein für das autonome Fahren in Bayern“. Er möchte die Robotaxis schon zur IAA Mobility 2027 im Einsatz sehen. Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, wertet die Entscheidung als Beleg dafür, dass „reguläre autonome Mobilitätsdienste in Deutschland im Regelbetrieb möglich“ seien.
  • Auch der Bundesverband Taxi und Mietwagen steht dem Wandel grundsätzlich offen gegenüber, fordert jedoch einen klaren gesetzlichen Rahmen: „Der öffentliche Raum gehört der Stadt“, meint Geschäftsführer Michael Oppermann und fordert die Kommunen damit auf, aktiv zu werden. Der Verband befürchtet, dass der Markt ansonsten von internationalen Konzernen dominiert werden wird, die sich die teuren Autos leisten können, während das deutsche Taxigewerbe auf der Strecke bleibt: „Autonomes Fahren braucht lokale Betreiber, nicht nur globale Plattformen.“

Die Zukunft darf uns keine Angst machen

In London fahren die Robotaxis von Waymo bereits und München bietet sich an, um die Technologie auch auf dem europäischen Festland einzuführen. Die Rechtsgrundlage in Deutschland steht, Autohersteller wie BMW und Audi befinden sich in unmittelbarer Nähe und wenn die autonomen Fahrzeuge in der dichten Innenstadt von München zurecht kommen, dann auch im Rest des Landes.

Allerdings fehlen dem Unternehmen wie gesagt noch einige Genehmigungen. Und Waymo ist nicht ohne Konkurrenz. Zum Beispiel versucht Uber die Serienautos deutscher Hersteller autonom zu machen, anstatt eigene Fahrzeuge zu produzieren. Das ist deutlich günstiger. Generell muss die deutsche Automobilbranche auch in diesem Bereich aufpassen, nicht von der internationalen Konkurrenz abgehängt zu werden.

Damit autonomes Fahren in Deutschland funktioniert, müssen die Kommunen entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, anstatt dem Wandel tatenlos zuzuschauen. Je nachdem, wie Robotaxis in den Öffentlichen Nahverkehr integriert werde, können sie die Innenstädte entweder entlasten oder verstopfen. Es darf keine Konkurrenzsituation zwischen den autonomen Fahrzeugen und dem ÖPNV entstehen.

Die autonomen Taxis werden kommen, daran führt kein Weg vorbei. Genau wie beim Thema KI dürfen wir Bürger aber keine Angst und unsere Politiker keine Berührungsängste haben. Denn ansonsten werden wir von außen bestimmt, und das deutsche Verkehrssystem wird vom Geschäftsmodell eines Konzerns aus Kalifornien abgehängt. Das Ziel müssen Städte mit weniger Autos sein, nicht einfach nur Autos ohne Fahrer.

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LG strongly denies TV spying claims, says tracking and snooping concerns 'not true' — online investigation claims 216,000,000 TVs spy and record audio

In a statement to Tom's Hardware, TV manufacturer LG has strongly denied recent claims that its smart TVs constantly log and upload data, record audio while in standby, while confirming they scan local area networks for other devices, a feature common in smart TVs and media devices. The statement follows an investigation published online by Gamers Nexus, which claims LG is operating "216,000,000" spy TVs.

Earlier this week, Gamers Nexus published a video on YouTube claiming that LG smart TVs have several security and privacy concerns. The two-hour video claims, among other things, that LG's smart TVs constantly log and upload user data, even when offline or in standby mode. The TVs were also purported to be found scanning Wi-Fi networks, recording audio logs, and sampling inputs for audio and video to identify what users were watching.

The testing was done in collaboration with two security researchers, MrBruh and uturn, and includes packet capture and firmware analysis. The TVs were reportedly seen identifying other devices on local networks, including phones, printers, and more. Perhaps the most significant claim regards the capturing of audio through TV microphones, even when the devices were off, with the report claiming the TVs stored data when offline for retrieval later on.

"The claims made in the recently published video are not true," LG told Tom's Hardware in a statement. "LG TVs process voice data only when the voice button on the remote control is pressed and held, or when a wake word such as 'Hi LG' is recognized after the user has activated the Far-Field voice recognition feature."

LG went on to say that beyond the aforementioned instances, "the TVs do not collect or record ambient conversations." The company further stated that if the wake word is not recognized, then no voice data is transmitted from the TV to the server, and said audio processing for the wake word is done on-device.

The company did admit its smart TV functionality includes scanning for devices on the same network. However, as many observers have been quick to point out, LG says this is a standard function of all smart TVs and other smart home devices.

Automatic content recognition (ACR) is an opt-in feature according to LG, which delivers personalized content recommendations, as well as services and advertisements. The company says that, as standard, ACR data isn't used for advertising purposes without consent.

Addressing some of the claims in more detail, LG stated that its smart TVs don't collect, record, or transmit ambient conversations in the home unless voice functionality has been activated by a user. It further stated that its far-field voice recognition tech (Hi LG) must be activated by a user before the TV starts listening, much like Apple's "Hey Siri" mechanism for iPhone.

LG did confirm that its TVs monitor for Hi LG's wake word while in standby mode, but says that unless the wake word is detected, the audio is only processed locally before being deleted. The company didn't address some of the other claims and vulnerabilities pointed out in the video, such as the storing of transcripts in plain text.

Tom's Hardware has not independently verified either the claims made by Gamers Nexus in its documentary or LG's counterclaims regarding the issue. LG's full statement follows:

LG Statement:

This is to provide LG's position regarding the claims recently raised by the Gamers Nexus YouTube channel.

The claims made in the recently published video are not true. LG TVs process voice data only when the voice button on the remote control is pressed and held, or when a wake word such as 'Hi LG' is recognized after the user has activated the Far-Field voice recognition feature. Other than these instances, the TVs do not collect or record ambient conversations. (If the wake word is not recognized, no voice data is transmitted to the server; the audio processing for wake word detection is performed locally on the device and is immediately deleted.)


Additionally, to provide smart TV functionalities, LG TVs feature the ability to scan for and connect to nearby devices on the same network. This is a standard function commonly provided by smart TVs and smart home devices.


The ACR (Automatic Content Recognition) feature is provided on an opt-in basis to deliver personalized content recommendation, services, and advertisements. If a user does not consent to the applicable optional agreement, ACR data is not used for advertising purposes.

Topic by topic breakdown:

At LG Electronics, we are committed to transparency and secure user experience. To clarify recent concerns and reiterate our commitment, we would like to emphasize the following points:

  • Protecting Voice Privacy: We ensure that your LG TV does not collect, record or transmit ambient conversations in your home, unless voice functionality has been intentionally activated by the user.
  • Far-Field Voice Recognition ("Hi LG"): This feature must be manually activated by the user before the TV begins listening for the specific wake word. Audio processing occurs only when voice functionality has been activated by the user and a wake work (such as “Hi LG”) is detected.
  • Standby Mode Operation: When the TV is in standby mode and appears to be turned off, it only monitors for the wake word if you have previously enabled the Far-Field feature. If no wake word is detected, the audio used for wake word detection is processed locally on the TV, promptly deleted, and is not transmitted to LG servers.
  • Transparent and Useful Connectivity: LG TVs can identify compatible devices on the same network to enable features such as device connectivity, content sharing or smart home functionality.
  • Proactive and Continuous Security: Data security is a top priority for LG. We continuously monitor our platform and partner with independent security experts to identify vulnerabilities and deliver timely security updates.
  • Full Control Over Data and Terms: LG Electronics is committed to providing transparency and rejecting deceptive practices (dark patterns), ensuring users can choose their preferred privacy and consent options directly through their TV settings.
  • Consent-Based Activation: To provide a more tailored and convenient experience, LG TVs offer Automatic Content Recognition (ACR) to enhance viewing experiences, Voice Recognition for hands-free control, and Interest-Based Advertising to deliver relevant advertisements. Each feature requires separate explicit user opt-in consent and can be disabled at any time through the TV settings.

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