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WhatsApp: So kannst du zwei Accounts gleichzeitig auf dem iPhone nutzen

14. Juni 2026 um 06:00

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WhatsApp zwei Accounts iPhone Smartphone Messenger Meta

WhatsApp ermöglicht es jetzt auch auf dem iPhone, zwei Accounts gleichzeitig auf einem Gerät zu nutzen. Damit lassen sich etwa private und berufliche Chats bequem trennen, ohne ständig Konten wechseln oder eine zweite App verwenden zu müssen. Wir zeigen dir, wie die Einrichtung funktioniert.

Android-Nutzer haben bereits seit 2023 die Möglichkeit, zwei WhatsApp-Konten gleichzeitig auf einem Gerät zu verwenden. Nun hält diese Funktion auch auf dem iPhone Einzug, wie WABetainfo berichtet.

Künftig kannst du also auch auf deinem iPhone zwei Accounts hinterlegen und so beispielsweise die private und berufliche Kommunikation einfacher voneinander trennen. Ein zusätzliches Smartphone oder weitere Apps wie WhatsApp Business werden damit überflüssig.

Die neue Funktion erlaubt es, mehrere Accounts direkt innerhalb der regulären WhatsApp-Einstellungen zu verwalten und komfortabel zwischen ihnen zu wechseln. Wir zeigen dir, wie du einen zusätzlichen Account bei WhatsApp auf deinem iPhone hinzufügen kannst.

Zwei WhatsApp-Accounts gleichzeitig auf deinem iPhone nutzen – so funktioniert’s

Willst du einen zusätzlichen Account bei WhatsApp hinzufügen, benötigst du hierfür eine separate Telefonnummer, da das Konto an diese geknüpft ist. Hast du die Nummer für ein weiteres WhatsApp-Konto registriert, kannst du auf einem Gerät zwischen diesen Nummern wechseln.

Dabei gilt das Konto, in dem du aktuell angemeldet bist, als dein aktives Konto. Das zusätzliche Konto bezeichnet WhatsApp als inaktiv.

Dennoch erhältst du auch für das inaktive Konto Benachrichtigungen zu Nachrichten und Anrufen. Willst du auf diese zugreifen, wechselst du einfach zu dem entsprechenden Konto.

Für den Wechsel zwischen den Konten navigierst du zu deinen Einstellungen über dein Profilbild in der unteren rechten Ecke deines Bildschirms. Neben deinem Profilnamen siehst du nun einen kleinen Pfeil nach unten, über den du zwischen deinen Konten hin und her wechseln kannst.

Zweites Konto bei WhatsApp auf dem iPhone hinzufügen

Willst du ein zweites Konto bei WhatsApp auf deinem iPhone hinzufügen, kannst du das über die Einstellungen tun. Diese findest du über einen Klick auf dein Profilbild in der unteren rechten Ecke deines Bildschirmes.

Tippe nun auf das kleine Plus neben deinem Namen und dann auf „Konto hinzufügen„. Alternativ kannst du auch über den Menüpunkt „Konto“ gehen und hier „Konto hinzufügen“ auswählen.

Nun öffnet sich ein Pop-up-Fenster zu den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie. Wähle hier „Zustimmen und fortfahren„, um dein zweites Konto einzurichten.

Im nächsten Schritt gibst du die Telefonnummer deines zweiten Accounts im internationalen Telefonnummernformat ein. Hast du zuvor dein Land ausgewählt, ist die Ländervorwahl bereits hinterlegt.

Wenn du mit „Weiter“ bestätigst, erhältst du einen sechsstelligen Code zur Verifizierung. Nachdem du diesen eingegeben hast, kannst du deinen Namen eingeben und noch einmal mit „Weiter“ bestätigen.

Im letzten Schritt ist es optional, ob du ein Profilbild hinzufügst und deine Info ausfüllst. Willst du dein Profil später erstellen, gibt es auch die Möglichkeit, „Überspringen“ zu wählen.

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Anthbot M9 im Test: Mähroboter ohne Begrenzungskabel für bis zu 1.000 m²

13. Juni 2026 um 09:30

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Anthbot M9

Kein Begrenzungskabel, keine stundenlange Installation, kein Stress: Mit dem Anthbot M9 soll man Gärten bis zu 1.000 Quadratmeter kabellos, per RTK-GPS-Navigation und smarter App-Steuerung, mähen können. Ob der kompakte Mähroboter dieses Versprechen im Praxistest hält, was er kostet und wie er sich gegen die Konkurrenz schlägt, zeigen wir dir in unserem ausführlichen Test.^

Was ist der Anthbot M9?

Der Anthbot M9 ist ein kabelloser Mähroboter des chinesischen Herstellers Anthbot, der sich auf intelligente Gartenroboter ohne Begrenzungskabel spezialisiert hat. Der M9 positioniert sich im Mittelklasse-Segment und richtet sich an Gartenbesitzer mit Flächen von bis zu 1.000 Quadratmetern, also klassische Einfamilienhausgärten.

Im Gegensatz zu klassischen Mährobotern, die ein verlegtes Begrenzungskabel für ihre Navigation benötigen, setzt der Anthbot M9 auf RTK-GPS (Real-Time Kinematic GPS). Diese Technologie, die eigentlich aus der Vermessungstechnik stammt, ermöglicht eine genaue Positionsbestimmung, ganz ohne lästige Kabelverlegung.

Der M9 ist die Weiterentwicklung der Genie-Modellreihe aus dem Vorjahr und schließt die Lücke zwischen reinen Kamera-Mährobotern und teureren LiDAR-Geräten. Er ist kompakter als viele Konkurrenten seiner Klasse, bringt aber eine solide Ausdauer und Hinderniserkennung mit.

Lieferumfang & Design

Was ist im Paket enthalten?

Im Lieferumfang des Anthbot M9 sind alle notwendigen Komponenten für den sofortigen Einsatz enthalten:

  • Mähroboter Anthbot M9
  • RTK-Referenzstation (inkl. Stab und Erdanker)
  • Ladestation
  • Netzteil & Verbindungskabel
  • Ersatzklingen
  • Schraubwerkzeug
  • Kurzanleitung & Quickstart-Guide
Anthbot M9 Lieferumfang
Der Lieferumfang des Anthbot M9

Design & Verarbeitung

Der Anthbot M9 präsentiert sich in einem kompakten, flachen Gehäuse in Dunkelgrau. Das Design wirkt funktional und unaufgeregt, typisch für die Kategorie der Arbeitsgeräte, die vor allem eines sollen: zuverlässig funktionieren. Das Gehäuse ist nach IPX6 gegen Spritzwasser geschützt, was auch Einsätze bei leichtem Regen erlaubt.

Die Verarbeitungsqualität macht insgesamt einen soliden Eindruck. Das Kunststoffgehäuse ist robust und lässt sich leicht reinigen. Das Mähdeck ist ohne Werkzeug zugänglich, was den Klingenwechsel erleichtert. Der M9 wiegt rund 10 Kilogramm. Leicht genug, um ihn bequem zu tragen, schwer genug, um auch auf unebenem Gelände sicheren Halt zu haben.

Das Bedienfeld am M9

Technische Daten

Eigenschaft Details
Maximale Mähfläche bis zu 1.000 m²
Navigation Full-Band RTK + Dual Vision (Kamera)
Hinderniserkennung KI-Dual-Kamera (150° Weitwinkel), erkennt 1.000+ Hindernisse
Klingenscheibe 5-Klingen-Scheibe, 20 cm Durchmesser
Mähleistung bis zu 150 m²/Stunde (U-förmige Fahrspur)
Schnitthöhe 30–70 mm (3–7 cm, einstellbar per App)
Max. Steigung 45 % (24°)
Schutzklasse IPX6 (wasserdicht, auch bei starkem Regen)
Geräuschpegel ≤ 58 dB(A) (Standardmodus)
Konnektivität 4G, WLAN, Bluetooth
App-Kompatibilität iOS & Android (ANTHBOT App)
Inbetriebnahme ca. 10 Minuten (kabelloses Setup)
Preis (UVP) 849 Euro (aktuell ab 599 Euro)

Einrichtung & Inbetriebnahme

Einer der größten Vorteile des Anthbot M9 gegenüber klassischen Mährobotern ist der Wegfall des Begrenzungskabels. Das bedeutet: keine stundenlange Verlegung, keine Erdanker im Abstand von 30 Zentimetern, kein Risiko, das Kabel beim Graben zu durchtrennen.

Die Einrichtung läuft stattdessen so ab:

  1. Ladestation positionieren: Die Station wird an einem ebenen Platz mit Stromanschluss aufgestellt und mit Erdankern fixiert.
  2. RTK-Antenne aufstellen: Die RTK-Referenzstation wird im Garten aufgebaut, idealerweise mit freier Sicht zum Himmel. Sie dient als ortsfester GPS-Referenzpunkt für die zentimetergenaue Navigation.
  3. App einrichten: Der M9 wird in der Anthbot-App registriert und mit dem Heimnetzwerk verbunden.
  4. Garten kartieren: Entweder manuell (man führt den Roboter per Fernsteuerung an den Grenzen entlang) oder per Tippen auf der Kartenfunktion in der App.
  5. No-Go-Zonen & Zonen definieren: Beete, Spielbereiche oder empfindliche Stellen lassen sich bequem als Sperrzone markieren.
Anthbot M9 RTK-Antenne
Die RTK-Antenne
Die Einrichtung war in weniger als 10 Minuten erledigt.

Navigation: Wie funktioniert RTK-GPS?

Das Herzstück des Anthbot M9 ist seine RTK-GPS-Navigation. RTK steht für „Real-Time Kinematic“ und ist ein Verfahren, das aus dem Bereich der Geodäsie und Vermessungstechnik stammt. Während normales GPS eine Genauigkeit von etwa 3–5 Metern hat, erreicht RTK durch die Verwendung einer ortsfesten Referenzstation eine Präzision von wenigen Zentimetern.

Konkret: Die RTK-Basisstation, die du einmalig im Garten aufstellst, sendet Korrekturdaten in Echtzeit an den Mähroboter. Dieser kann dadurch seine Position auf den Zentimeter genau bestimmen, was für geradlinige Mähbahnen, genaue Grenzeinhaltung und zuverlässige Rückkehr zur Ladestation sorgt.

Für die Hinderniserkennung setzt der M9 zusätzlich auf einen kamerabasierten Vision-Sensor. Er soll Objekte auf dem Rasen erkennen (z.B. Spielzeug, Gartenschläuche, Tiere) und ihnen ausweichen. Das funktioniert jedoch nur bei ausreichend Tageslicht; nächtliches Mähen ohne ausreichende Beleuchtung kann die Erkennungsleistung einschränken.

Die Kamera am Anthbot M9

App & Steuerung

Der Anthbot M9 wird vollständig über die Anthbot-App gesteuert, die für iOS und Android kostenfrei verfügbar ist. Die App ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt für Einrichtung, Steuerung, Planung und Monitoring.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick:

  • Kartierung des Mähbereichs: Grenzen und Zonen werden direkt in der App eingezeichnet
  • Zeitpläne: Wochentage, Startzeiten und Mähhäufigkeit lassen sich individuell festlegen
  • No-Go-Zonen: Sperrgebiete können einfach eingezeichnet werden
  • Mähkarte & Live-Tracking: Man sieht in Echtzeit, wo der Roboter gerade mäht
  • Schnitthöhe & Mähgeschwindigkeit: Einstellbar über die App
  • Regensensor-Einstellungen: Ob der M9 bei Regen pausiert oder weitermäht, lässt sich konfigurieren
  • OTA-Updates: Firmware-Updates werden automatisch über das Internet eingespielt

Praxistest: Der Anthbot M9 im Alltag

Im Alltag zeigt sich, was ein Mähroboter wirklich kann. Der Anthbot M9 mäht systematisch in geradlinigen Bahnen, kein chaotisches Zufallsmuster wie bei älteren Geräten. Das sorgt für ein gleichmäßiges Schnittbild und eine effiziente Flächenabdeckung. Die Schnitthöhe ist stufenlos einstellbar, was für verschiedene Rasentypen und -zustände praktisch ist.

Die Messer am M9

Steigungen bis 45 Prozent soll der M9 laut Hersteller bewältigen, das entspricht einem recht steilen Hang. Für flache bis moderat geneigte Einfamilienhausgärten reicht das in den meisten Fällen problemlos aus. Wer ein ausgeprägtes Hanggrundstück hat, sollte die Spezifikationen mit seiner konkreten Geländesituation abgleichen.

Der Geräuschpegel liegt laut Hersteller bei rund 58 dB(A). Das ist leiser als ein normales Gespräch und deutlich leiser als ein Benzinrasenmäher. Für Nachteinsätze solltest du jedoch die lokalen Lärmschutzregeln beachten und gegebenenfalls auch die Reaktion der Nachbarschaft im Blick behalten.

Uns hat im Praxistest besonders das gute und gleichmäßige Schnittbild überzeugt. Der Anthbot M9 ist ein Mähroboter in der mittleren Preisklasse und ein gutes Einstiegsmodell.

Der Anthbot M9 liefert für seinen Preis eine ordentliche Leistung. Bevor man sich für den Kauf eines Mähroboter entscheidet, sollte man allerdings auch die ausbaufähigen Punkte betrachten:

RTK-GPS: Nicht so zuverlässig wie versprochen

Die Technologie hat einen entscheidenden Schwachpunkt: Sie ist auf eine freie Sichtlinie zwischen Referenzstation, Satellit und Mähroboter angewiesen. Wer einen Garten mit alten Bäumen, hohen Hecken oder nahe gelegenen Gebäuden hat, wird schnell feststellen, dass das GPS-Signal ins Schwanken geraten kann. In solchen Szenarien weicht der M9 vereinzelt von seinen programmierten Bahnen ab.

Hinderniserkennung

Der M9 erkennt Hindernisse per Kamera. Das funktioniert bei gutem Licht und ausreichend Kontrast gut. Bei Dämmerung oder bedecktem Himmel nimmt die Erkennungsleistung jedoch spürbar ab. Nächtliches Mähen ist daher nur eingeschränkt zu empfehlen. Flache oder schwer erkennbare Objekte wie Gartenschläuche, kleine Spielzeugteile oder Randsteine bleiben für das Kamerasystem eine Herausforderung.

Randmähen

Ein klassischer Kritikpunkt bei vielen Mährobotern trifft auch den Anthbot M9: Das Randmähen ist nicht vollständig automatisiert. An Beeten, Mauern und Zaunlinien bleibt regelmäßig ein Streifen Gras stehen, der manuell mit einem Trimmer nachbearbeitet werden muss. Wer auf einen perfekt gepflegten Rasen bis zur letzten Kante Wert legt, wird hier nicht vollständig zufrieden sein.

Vorteile & Nachteile des Anthbot M9

Vorteile

  • Kein Begrenzungskabel nötig
  • Schnelle Einrichtung (ca. 10–15 Min.)
  • Zentimetergenaue RTK-GPS-Navigation
  • Systematisches, geradliniges Mähbild
  • Intuitive App-Steuerung
  • No-Go-Zonen flexibel anpassbar
  • OTA-Updates für Funktionsverbesserungen
  • Günstiger als LiDAR-Konkurrenten
  • Leiser Betrieb (~58–62 dB)
  • Gute Hinderniserkennung per Kamera

Nachteile

  • RTK-Antenne benötigt separaten Stellplatz
  • Hinderniserkennung bei Dunkelheit eingeschränkt
  • Kein Allradantrieb (begrenzte Steigung: 35 %)
  • RTK-Signal kann bei Bäumen/Gebäuden schwächeln
  • Randmähen nicht vollständig automatisiert
  • App nur auf Deutsch/Englisch
  • Kein nativer Smart-Home-Standard (z. B. Matter)

Preis: Was kostet der Anthbot M9?

Der aktuelle Preis (Stand: Juni 2026) liegt bei ca. 599 Euro. Der Anthbot M9 ist direkt über den Anthbot-Onlineshop sowie über Amazon erhältlich. Der Preis variiert je nach Händler und aktuellen Aktionen. Für einen kabellosen Mähroboter mit RTK-GPS ist der M9 preislich attraktiv positioniert.

Vergleichbare Modelle von Dreame, Mammotion oder Husqvarna beginnen in der Regel erst ab 1.000 Euro aufwärts. Der M9 ermöglicht damit den Einstieg in die kabellose Navigation ohne den Premiumaufpreis der großen Marken.

Zu bedenken ist, dass die laufenden Kosten überschaubar sind: Ersatzklingen sind günstig und leicht zu wechseln, der Stromverbrauch ist gering. Langfristig amortisiert sich der Anschaffungspreis gegenüber professionellen Rasenpflegediensten in der Regel innerhalb weniger Saisons.

Anthbot M9 im Vergleich: Wie steht er gegen die Konkurrenz?

In der Preisklasse zwischen 600 und 900 Euro tummeln sich mittlerweile einige interessante Mähroboter ohne Begrenzungskabel. Wir stellen den Anthbot M9 seinen direkten Konkurrenten gegenüber:

Modell Preis (ca.) Navigation Max. Fläche Max. Steigung Besonderheit
Anthbot M9 ~599–799 € RTK-GPS 1.000 m² 35 % Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Anthbot M5 ~499–599 € LiDAR + Kamera 500 m² 30 % Kein RTK nötig, für kleinere Gärten
Dreame A1 ~899–999 € RTK-GPS + LiDAR 1.000 m² 35 % Duo-Navigation (LiDAR + RTK)
Mammotion Luba Mini AWD 800 ~1.299–1.599 € RTK-GPS + Kamera 800 m² 80 % Allradantrieb, extreme Steigungen
Husqvarna Automower 310E ~799–899 € GPS-Assist + Kabel 1.000 m² 40 % Bewährte Marke, Kabel erforderlich
EcoFlow Blade ~2.499 € RTK-GPS + LiDAR 2.000 m² 30 % Integrierter Laubbläser

Fazit im Vergleich: Wer einen kabellosen Mähroboter für ein normales Einfamilienhaus-Grundstück sucht, ohne tief in die Tasche zu greifen, liegt mit dem Anthbot M9 richtig. Der Dreame A1 bietet durch die kombinierte LiDAR-RTK-Navigation mehr Präzision bei Hindernissen, kostet aber deutlich mehr. Der Mammotion LUBA Mini AWD 800 ist die bessere Wahl für ausgeprägte Hanglagen – aber auch teurer. Der Anthbot M5 ist eine Alternative für kleinere Gärten bis 500 m².

Fazit: Lohnt sich der Anthbot M9? Unser Urteil zum Anthbot M9

Der Anthbot M9 ist ein solider, alltagstauglicher Mähroboter, der vor allem durch sein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis punktet. RTK-GPS-Navigation ohne Begrenzungskabel, eine schnelle Einrichtung in unter 15 Minuten und eine brauchbare App machen ihn zu einem der attraktivsten Angebote seiner Preisklasse.

Der M9 ist kein Premiumgerät. Wer Allradantrieb für extreme Steigungen, LiDAR-basierte Hochpräzision oder eine nahtlose Smart-Home-Integration erwartet, sollte ein Budget von über 1.000 Euro einplanen. Für einen typischen Einfamilienhausgarten mit normaler Topografie hingegen liefert der Anthbot M9 genau das, was er verspricht: saubere, stressfreie Rasenpflege ohne Kabelsalat.

Empfehlung: Der Anthbot M9 eignet sich besonders für technikaffine Gartenstitzer, die den Einstieg in die kabellose Mähroboter-Welt suchen, ohne das Budget zu sprengen. Wer bereit ist, einmalig etwas Zeit in die Kartierung zu investieren, wird mit einem zuverlässigen Helfer belohnt, der Woche für Woche seinen Job macht.

Zum Anthbot M9

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Apple und der DMA: Warum Siri AI in Europa nur auf dem Mac startet

13. Juni 2026 um 06:00

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Siri AI Europa Mac Künstliche Intelligenz Apple iPhone EU

Apple bringt Siri AI auch nach Europa, aber zunächst nur auf den Mac. iPhone- und iPad-Nutzer in der EU gehen vorerst leer aus. Der Grund: Ein eskalierender Streit zwischen Apple und der EU-Kommission über die Auslegung des Digital Markets Act. Doch: Wer trägt die Verantwortung und wann kommt Siri AI doch noch aufs iPhone? Ein Überblick. 

Bereits im Zuge der Ankündigung von Apple Intelligence im Jahr 2024 hat Apple die neue Siri als Herzstück seiner KI-Strategie vorgestellt. Ursprünglich sollten die erweiterten Funktionen deutlich früher verfügbar sein, doch die Entwicklung erwies sich als komplexer als erwartet, weshalb Apple den Start mehrfach verschob.

Inzwischen steht Siri AI kurz vor der Einführung. Doch während Nutzer in vielen Regionen die neuen KI-Funktionen in den kommenden Monaten erhalten sollen, erfolgt der Start in Europa nur eingeschränkt.

Auf dem Mac, der Apple Watch und für Vision Pro wird Siri AI direkt zum Start verfügbar sein. Doch Nutzer von iPhone und iPad müssen sich in der EU vorerst weiter gedulden. Hintergrund sind regulatorische Fragen im Zusammenhang mit dem europäischen Digital Markets Act (DMA).

Siri AI startet in Europa zunächst nur auf dem Mac – aber nicht auf dem iPhone

Apple hatte ursprünglich geplant, Siri AI in der EU zeitgleich mit der Veröffentlichung von iOS 27 und iPadOS 27 später in diesem Jahr bereitzustellen. Das scheitert laut dem Konzern jedoch an den Vorgaben des Digital Markets Act (DMA).

Die EU-Regulierungsbehörden hätten in den vergangenen Monaten „keine der von Apple vorgeschlagenen Lösungen akzeptiert“, heißt es in einem Statement von Apple. „Wir sind zutiefst enttäuscht, dass unsere Nutzer in der EU Siri AI auf dem iPhone oder iPad nicht nutzen können, wenn wir im Laufe dieses Jahres unsere neuen Software-Versionen veröffentlichen“, erklärt Craig Federighi, Apples Senior Vice President für Software Engineering.

Ein Sprecher der EU-Kommission wiederum widerspricht dieser Darstellung. „Die Entscheidung, Siri-KI nicht in der EU einzuführen, liegt allein bei Apple, denn absolut nichts im DMA hindert Apple daran, neue Produkte in der EU auf den Markt zu bringen“, erklärt Thomas Regnier, Sprecher der Europäischen Kommission.

Apple habe die Kommission lediglich um eine Ausnahmeregelung für 18 Monate gebeten und nicht versucht, „eine geeignete und regelkonforme Lösung zu finden“, so Regnier bei einem regulären Pressebriefing in Brüssel. Das sei allerdings keine Option, „denn es würde bedeuten, dass kein anderer KI-Agent außer Siri AI – der übrigens von Google betrieben wird – die gleiche Chance hätte, von iPhone-Nutzern ausgewählt zu werden“.

Apple wiederum bezeichnet die Auslegung des DMA durch die EU-Regulierungsbehörden als „extrem“. Regnier erklärt hingegen, EU-Recht sei „nicht verhandelbar“. „Die Kommission wird keine Ausnahmen gewähren – so wenig, wie ein Polizist einen Autofahrer von der Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung befreien würde.“

Siri AI: Welche Rolle spielt der DMA wirklich?

Die unterschiedlichen Entscheidungen für Mac und iPhone lassen sich vor allem durch die Art der Systemintegration und die regulatorische Einordnung der Plattformen erklären. Denn auf dem iPhone ist Siri tief in das mobile Betriebssystem eingebunden und kann weitreichend auf App-Funktionen, Nutzerdaten und Systemprozesse zugreifen.

Genau diese enge Verzahnung ist im Kontext des DMA besonders sensibel, da sie vor allem Fragen zu fairen Zugängen für Drittanbieter aufwirft. Der Mac hingegen gilt in diesem Zusammenhang als weniger strikt regulierte Plattform. Drittanbieter haben hier zahlreiche Zugangspunkte, die Nutzern Alternativen bieten.

Beim iPhone hingegen ist das anders, da Siri AI hier als zentrale Schnittstelle fungieren würde. Denn sie könnte Nutzer mit Nachrichten, Apps, persönlichen Daten und Gerätesteuerungen verbinden und stellt damit keine bloße Funktion dar.

Diese Unterscheidung ist wichtig, um die Entscheidung der Regulierungsbehörden nachvollziehen zu können. Denn wenn KI-Assistenten nicht nur eine reine Software-Funktion sind, sondern sich zu einem primären Zugangstor für Apps, Inhalte, Suchfunktionen und Gerätesteuerungen entwickeln, können sie als Plattform-Infrastruktur eingestuft werden.

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Das sind die größten Rüstungsunternehmen der Welt

12. Juni 2026 um 20:50

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größten Rüstungsunternehmen Waffenhändler Militäraufgaben

Die weltweiten Militärausgaben haben einen neuen Höchststand erreicht – angetrieben von Kriegen, geopolitischen Spannungen und massiver Aufrüstung. Von diesen Rekordbudgets profitiert vor allem die Rüstungsindustrie. Auf Basis der aktuellen SIPRI-Daten zeigen wir, welche zehn Konzerne weltweit die höchsten Waffenumsätze erzielen und wer den Markt mit großem Abstand anführt.

Das Friedensforschungsinstitut SIPRI aus Stockholm stellt regelmäßig eine Liste mit den 100 größten Rüstungsunternehmen der Welt zusammen. Maßgeblich sind die Umsätze der Konzerne, die mit Waffen und Militärausrüstung gemacht werden. Die von uns verwendeten Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2024 (eine aktuellere Liste liegt derzeit nicht vor).

Die größten Rüstungsunternehmen profitieren von Rekordausgaben

Angetrieben von wachsenden Spannungen sowie Kriegen wie in der Ukraine oder dem Iran, steigen weltweit die Budgets für Verteidigung (und Angriff). Für Rüstungskonzerne bedeutet das höhere Einnahmen, wie die Liste von SIPRI zeigt.

Wie groß die fließenden Summen sind, zeigt ein Blick auf die Ausgaben einzelner Staaten. Alleine die USA investieren inzwischen fast eine Billion US-Dollar in ihre Verteidigung. Deutschland stieg 2025 mit rund 114 Milliarden US-Dollar in die Riege der fünf Länder mit den höchsten Militärausgaben auf. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt sticht vor allem die Ukraine heraus, die kriegsbedingt fast 40 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung ins Militär investiert.

Dieses Geld landet zu einem großen Teil bei den Rüstungskonzernen und treibt deren Umsätze nach oben. Auch deutsche Unternehmen profitieren von dem Trend. Prominentestes Beispiel ist der Düsseldorfer Konzern Rheinmetall, der seinen Waffenumsatz binnen eines Jahres um fast 47 Prozent steigern konnte und in der Liste auf Rang 20 geführt wird. Damit zählt Rheinmetall zu den am schnellsten wachsenden Rüstungsfirmen weltweit.

Für die absolute Weltspitze reicht der Umsatz von Rheinmetall aber noch lange nicht. Diese wird traditionell von US-amerikanischen Unternehmen dominiert. Wer den Markt konkret anführt, klären wir in der folgenden Top Ten.

Platz 10: L3Harris Technologies

Den Auftakt macht der Konzern L3Harris Technologies aus den USA, der 2024 einen Waffenumsatz von 16,21 Milliarden US-Dollar verzeichnen konnte. Der Konzern entstand 2019 aus der Fusion von L3 Technologies und der Harris Corporation und ist auf Kommunikationssysteme, Sensorik und Elektronik spezialisiert. Rund 76 Prozent des Gesamtumsatzes entfallen auf das Rüstungsgeschäft.

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Deutsches Gericht entscheidet: Google haftet für falsche KI-Antworten

12. Juni 2026 um 18:00

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Google haftet für KI-Antwortet Gericht Übersicht mit KI Künstliche Intelligenz Strafe Urteil

Googles KI-Übersicht hat zwei Münchner Verlage fälschlicherweise mit Betrugsmaschen in Verbindung gebracht. Beide zogen vor Gericht – und bekamen Recht. Das Landgericht München entschied: Wenn die KI eigene Falschaussagen erzeugt, haftet Google. Das Urteil könnte die Spielregeln für KI-generierte Suchergebnisse grundlegend verändern.

Seit Jahren ist Google die erfolgreichste Suchmaschine im Netz. Ursprünglich wurde den Nutzern einfach nur eine kuratierte Liste mit Ergebnissen geliefert, die laut dem Algorithmus zur jeweiligen Anfrage passen. Doch inzwischen steht noch vor diesen Links eine sogenannte AI Overview. Nutzer erhalten also immer seltener eine Antwort direkt von einer Internetseite und immer häufiger von Googles eigener KI.

Wie wir alle wissen, hat künstliche Intelligenz die Tendenz, Fakten zu verdrehen oder falsch zu interpretieren. Das gilt auch für die KI-Antworten von Google. Doch was passiert, wenn hierdurch ein Schaden entsteht oder der Ruf von Unternehmen beschädigt wird? Ein deutsches Gericht hat entschieden, dass bei Fehlern in der KI-Übersicht nicht wie bisher die Betreiber einer Quellseite haften, sondern Google selbst.

Verlage klagen gegen erfundene KI-Antworten von Google

Geklagt hatten zwei Münchner Verlage wegen Rufschädigung. Ihr Argument: Wer bestimmte Begriffe googelte, bekam von der KI-Übersicht zu lesen, die beiden Unternehmen seien für Betrugsmaschen, Abo-Fallen und unseriöse Geschäftspraktiken bekannt.

Diese Vorwürfe sind nicht haltbar und basieren darauf, dass die Google-KI Informationen über andere, tatsächlich dubiose Firmen mit den beiden Verlagen vermischte und Zusammenhänge konstruierte, die in keiner der verlinkten Quellen zu finden sind.

Auf eine Abmahnung hatte Google nicht reagiert, also zogen beide Verlage vor Gericht. Mit Erfolg, denn das Landgericht München untersagte Google per einstweiliger Verfügung, die falschen Behauptungen weiter zu verbreiten, und bürdete dem Konzern 80 Prozent der Verfahrenskosten auf.

Googles KI-Übersicht hat eine eigene „Stimme“

Juristisch ist der Fall deshalb so relevant, weil er mit einer bislang geltenden Logik bricht. Für klassische Suchergebnisse hat der Bundesgerichtshof 2018 entschieden, dass Suchmaschinen nur eingeschränkt haften.

Die Begründung war damals, dass Google lediglich fremde Inhalte anzeige, die von andere Parteien ins Internet gestellt wurden. Eine Pflicht, jede einzelne Seite vorab zu prüfen, würde das Geschäftsmodell Suchmaschine unmöglich machen, und ohne solche Dienste wäre das Internet mit seiner Flut an Daten kaum noch nutzbar.

Genau diese Argumentation lässt sich laut den Münchner Richtern aber nicht auf die KI-Übersicht übertragen. Denn die KI zeigt nicht bloß fremde Seiten an, sondern wertet diese aus, verknüpft sie und formuliert daraus eine eigene, in sich geschlossene Aussage. Diese wird zwar als objektive Information dargestellt, ist aber häufig eine Interpretation der Quellen.

Damit wird aus dem neutralen Vermittler ein eigenständiger Verfasser. Und für eigene Aussagen muss man geradestehen. Zumal Google die KI selbst entwickelt und die zugrunde liegenden Algorithmen bedient.

So verteidigt Google die KI-Übersicht

Google verteidigte sich mit dem Argument, die Nutzer könnten die verlinkten Quellen ja selbst nachprüfen und wüssten ohnehin, dass man KI-Antworten nicht blind vertrauen dürfe. Das Gericht ließ das nicht gelten. Die bloße Möglichkeit, eine Aussage durch eigene Recherche zu widerlegen, befreie niemanden von der Verantwortung für diese Aussage. Die KI-Übersicht sei aus sich heraus verständlich und liefere keinen Hinweis darauf, dass sie womöglich Fehler enthalte.

Das Urteil ist allerdings keine generelle Abrechnung mit der Funktion. Google muss weiterhin nicht für fremde Inhalte haften, auch wenn diese von der KI genutzt werden. Das Unternehmen ist nur dann verantwortlich, wenn die KI etwas behauptet, das so in keiner Quelle steht. Die Falschinformation müssen also selbst erzeugt sein.

Fast jede zehnte KI-Antwort ist falsch – bei Billionen Anfragen

Das Ausmaß der Halluzinationen zeigt eine in der New York Times veröffentlichte Studie. Demnach lagen Googles KI-Übersichten mit dem aktuellen Modell in 91 Prozent der Fälle richtig. Entsprechend war fast jede zehnte Antwort fehlerhaft. Bei über fünf Billionen Suchanfragen pro Jahr sind das mehrere Millionen falsche Antworten pro Stunde.

Selbst bei den korrekten Antworten ließ sich mehr als die Hälfte nicht sauber durch die angegebenen Quellen belegen. Die KI behauptet also Dinge, deren Herkunft sich kaum noch nachvollziehen lässt. Ein Problem, dass auch das Landgericht München erkannt hat.

Momentan gibt es jedoch noch kein endgültiges Urteil, es handelt sich bisher nur um eine einstweilige Verfügung. Vermutlich wird Google in die nächste Instanz ziehen. Ob die Entscheidung dort Bestand hat, ist offen. Allerdings hat diese eine Grundlage – eine Grundsatzentscheidung des Landgerichts Frankfurt am Main vom September 2025. Sollte sich die Rechtsprechung durchsetzen, müssten Google und andere KI-Anbieter künftig deutlich mehr für das einstehen, was ihre Maschinen von sich geben.

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Die nächste lahme Behörde? Was hinter dem KI-Institut für Deutschland steckt

12. Juni 2026 um 11:00

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KI-Sicherheitsinstitut Deutschland Künstliche Intelligenz AI Security Institute DE-AISI

Die Bundesregierung hat die Gründung eines eigenen KI-Sicherheitsinstituts beschlossen. Das deutsche AI Security Institute soll neue KI-Modelle testen, Risiken bewerten und den Staat handlungsfähig machen – bevor es zu spät ist. Doch zwischen Anspruch und Umsetzung liegen offene Fragen zu Budget, Personal und der Abgrenzung zu bestehenden Behörden. Wir ordnen ein, was das Institut leisten soll und wo die Stolpersteine liegen. Eine kommentierende Analyse.

Was steckt hinter dem neuen KI-Sicherheitsinstitut?

  • Mithilfe eines neuen Gremiums will die Bundesregierung die Chancen und Risiken moderner KI-Modelle künftig besser einschätzen können. Laut einer offiziellen Mitteilung beschloss der Nationale Sicherheitsrat dazu die Einrichtung eines speziellen KI-Sicherheitsinstituts. Ziel ist es, Kapazitäten zur Analyse von Künstlicher Intelligenz zu bündeln. Das Institut soll sich etwa mit ausländischen Einrichtungen vernetzen und einheitliche KI-Standards auf internationaler Ebene vorantreiben.
  • Die neue KI-Behörde trägt den Arbeitstitel „Deutsches AI Security Institute (DE-AISI)“. Zunächst wird es sich nur um eine virtuelle Institution handeln, die auf bestehende Strukturen und Kompetenzen der Bundesnetzagentur und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zugreifen kann. Langfristig ist ein eigener Standort geplant. Das neue deutsche KI-Institut soll sich mit Fragen rund um KI-Cybersicherheit und sicheren KI-Produkten beschäftigen. Andere Länder verfügen bereits über ähnliche Einrichtungen.
  • Ziel des Nationalen Sicherheitsrates ist es, ein Expertenteam aufzubauen, das etwa neue KI-Modelle wie Claude Mythos von Anthropic schnell testen und bewerten soll, um die Bundesregierung und die öffentliche Verwaltung zu beraten. Das Institut könnte neue KI-Modelle dann etwa frühzeitig nutzen und einschätzen. Der Hintergrund: Anthropic hatte den Zugriff auf sein Modell Claude Mythos etwa zunächst nur auf einen kleinen Kreis von US-Unternehmen und -Behörden beschränkt. Die KI sei einfach zu gut darin, Sicherheitslücken aufzuspüren, und für die Allgemeinheit zu gefährlich, da sie ausgenutzt werden könne.

Warum das Institut keine neue Regulierungsbehörde ist

Kaum hat die Bundesregierung ein neues Institut angekündigt, ertönt vielerorts ein fast schon reflexartiger Vorwurf vom nächsten Bürokratie-Baustein und Behörden-Geldverbrenner. Klar: Mit dem AI Act der EU existiert bereits ein umfangreiches Regelwerk. Doch wer das neue KI-Sicherheitsinstitut vorschnell als eine weitere Regulierungsebene abstempelt, der irrt. Denn: Regeln festzulegen und durchzusetzen ist das eine.

Zu verstehen, was moderne KI-Systeme tatsächlich können, um Risiken zu erkennen oder Tools selbst nutzen zu können, ist etwas völlig anderes. Und genau dort soll das Institut ansetzen. Es soll keine neue Aufsichtsbehörde sein, die Unternehmen mit zusätzlichen Formularen beglückt, sondern eine technische Prüf- und Beratungsstelle. Während der AI Act definiert, was erlaubt ist und welche Pflichten gelten, soll das Institut Modelle analysieren, Risiken bewerten und Fähigkeiten frühzeitig erkennen.

Oder um es anders zu sagen: Der Staat will nicht nur Schiedsrichter sein, sondern verstehen, welches Spiel überhaupt gespielt wird, um vielleicht sogar mitzuspielen. Das ist grundsätzlich nachvollziehbar. Die Entwicklung leistungsfähiger KI verläuft inzwischen nämlich schneller, als Gesetzestexte geschrieben werden können.

Aber klar: Die Kosten sollten sich in Grenzen halten und im Einklang mit einem gewissen Nutzen sein. Im Idealfall hintenrum auch für uns Bürger. Gleichzeitig stellt sich die Frage, warum Deutschland erneut eine eigene Struktur aufbaut, anstatt bestehende Kompetenzen konsequenter zu bündeln. Denn: Institutioneller Geschlechtsverkehr ist nicht gleichbedeutend mit einer sinnvollen Sicherheitsvorsorge. Indes liefert die Geschichte der deutschen Digitalpolitik genügend Beispiele dafür, wie leicht man auf der falschen Seite landet.

Stimmen

  • Susanne Dehmel, Mitglied der Geschäftsleitung des Digitalverbands Bitkom, in einem Statement: „Mit der Einrichtung eines Sicherheitsinstituts für KI schafft Deutschland die Voraussetzungen, solche Risiken frühzeitig fundiert einschätzen zu können. Das DE-AISI sollte ein von bestehenden Einrichtungen abgegrenztes Forschungsmandat erhalten und ein Lagebild mit Blick auf die neuen sogenannten Frontier-Modelle erstellen. Im Zentrum müssen neue systemische Risiken für Deutschlands Sicherheit und Souveränität stehen. Fragen des Arbeits-, Verbraucher- und Datenschutzes oder der KI-Ethik werden bereits an anderer Stelle kompetent behandelt. Das neue Sicherheitsinstitut wird nur erfolgreich sein können, wenn wir dafür internationale Spitzenkräfte gewinnen.“
  • Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands, erklärt: „KI-Systeme müssen sich verlässlich prüfen und bewerten lassen. Entscheidend wird sein, dafür wissenschaftlich fundierte Methoden zu entwickeln und sie in der Praxis anwendbar zu machen. Wichtig ist zudem, bestehende Kompetenzen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Aufsicht und Prüfwesen zusammenzuführen. Nur so entsteht ein Institut, das international anschlussfähig ist und Unternehmen bei der sicheren Entwicklung und dem Einsatz von KI wirksam unterstützt.“
  • In einem Reddit-Forum ist die Kritik derweil relativ einschlägig. Ein Nutzer schreibt etwa: „Und schwubs, noch ein paar mehr Beamte“. Ein anderer ergänzt: „Das schreit doch schon wieder nach Geldverschwendung“. Wiederum ein anderer Nutzer spottet: „Wenn man nicht mehr weiter weiß, man gründe einen Arbeitskreis“. Eine weitere Meinung: „Und noch schwerer für die Unternehmen jetzt im Bereich KI wettbewerbsfähig zu bleiben. Aber wir sind den anderen ja eh noch Jahre weit voraus und können uns das leisten.. oder? ODER?“

KI-Sicherheitsinstitut für Deutschland mit vielen offenen Fragen

Ob das neue deutsche KI-Sicherheitsinstitut zu einer wichtigen Frühwarnzentrale wird oder im nächsten Verwaltungskapitel mit wenig Wirkung mündet, entscheidet sich erst in den kommenden Monaten und nicht jetzt. Die Sorgen vor einem weiteren Regulierungsapparat und einem Bürokratiemonster sind nicht aus der Luft gegriffen. Denn vor allem im digitalen Umfeld, das von Geschwindigkeit lebt, kann jede zusätzliche Abstimmungsschleife zum Wettbewerbsnachteil werden.

Hinzu kommt, dass viele zentrale Fragen bislang noch offen sind. Die Bundesregierung hat weder detailliert erklärt, wie das Institut personell ausgestattet werden soll, noch wie hoch das Budget ausfallen wird.

Auch die Abgrenzung zum BSI wirkt bislang eher skizziert als ausformuliert. Das Problem: Wo Zuständigkeiten verschwimmen, entstehen erfahrungsgemäß oft Reibungsverluste, die Deutschland oft zuverlässiger produziert als digitale Innovationen. Gelingt es hingegen, hochqualifizierte Fachleute anzuziehen und tatsächlich eine unabhängige technische Expertise aufzubauen, könnte das Institut eine wichtige Funktion erfüllen.

Denn die nächste Generation von KI-Modellen wird nicht darauf warten, bis Behörden ihre Geschäftsordnung abgestimmt haben. Die eigentliche Herausforderung liegt aber weniger darin, ein neues Institut zu gründen, sondern zu verhindern, dass aus einer Sicherheitsinitiative am Ende vor allem ein Beschäftigungsprogramm für die Verwaltung wird.

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Jetzt vorbestellen: Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro & Bundles ab 1.499 Euro

12. Juni 2026 um 09:30

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Anker Solarbank 4 E5000 Pro 1200x675px Bild

Powerness startet den Pre-Launch der Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro und starkem Selbstabholer-Service: Wer direkt bei Powerness abholt, profitiert von attraktiven Preisen, schneller Verfügbarkeit und kurzen Wegen, statt auf Speditionstermine zu warten. Die Pre-Launch-Angebote zur Solarbank 4 E5000 Pro und den passenden Bundles gibt es exklusiv über Powerness.

Als Spezialist für Balkonkraftwerke und Speicherlösungen setzt Powerness auf ein dichtes Netz an Abholstationen in Deutschland. Abholungen sind unter anderem in Weinheim, Berlin, Mönchengladbach, Hamburg, Riegelsberg, München, Westerkappeln und Tuningen möglich. So kommen Besteller schnell an ihr System und können den Aufbau flexibel in den eigenen Alltag integrieren.

Mit der neuen Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro bringt Anker einen leistungsstarken 5 kWh-Speicher für Balkonkraftwerke und Kleinanlagen auf den Markt. Bei Powerness startet jetzt die Vorverkaufsphase: Du kannst den Speicher ab sofort vorbestellen, bekommst einen gratis Anker Smart Meter (2nd Gen) und erhältst die Lieferung ab Ende Juli. Falls du ihn abholen möchtest, kannst du Powerness eine Mail schreiben und die Abholung anfragen.

Jetzt bei Powerness vorbestellen

Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro: Leistungsstarker Speicher für Balkonkraftwerke

Die Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro ist ein moderner LiFePO4-Speicher mit rund 5,0 kWh nutzbarer Kapazität (5.024 Wh). Dank der robusten Zellchemie, der hohen Zyklenfestigkeit und einer auf Langlebigkeit ausgelegten Konstruktion eignet sich das System für den täglichen Einsatz als zentrales Energiemanagement im Haushalt.

Die Solarbank 4 E5000 Pro arbeitet mit einem integrierten, bidirektionalen Wechselrichter. Der AC-Ausgang ist bis 2.500 W konfigurierbar und kann so deutlich mehr als nur die klassische Grundlast eines Haushalts abdecken. Hinzu kommt eine Solareingangsleistung von bis zu 5.000 W über mehrere MPPT-Tracker. Das Ergebnis: ein Speicher, der hohe PV-Leistungen aufnehmen und flexibel ins Hausnetz einspielen kann.

Ein weiterer Vorteil ist das modulare Design: Die Kapazität kann schrittweise mit Erweiterungsbatterien auf ein deutlich höheres Niveau ausgebaut werden. So wächst das System mit dem eigenen Energiebedarf mit – etwa, wenn später zusätzliche Verbraucher, weitere Module oder ein E-Auto hinzukommen.

Die wichtigsten Bundles im Überblick

Powerness bietet die Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro in mehreren vorkonfigurierten Bundles an, die unterschiedliche Anforderungen und Budgets abdecken. Alle Bundles mit der Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro Hauptbatterie werden während der Vorverkaufsphase kostenlos mit dem neuen Smart Meter der 2. Generation ausgeliefert.

Die aktuellen Pre-Launch-Konditionen im Überblick:

Die Early-Bird-Phase ermöglicht es, diese Bundles zu einem reduzierten Einstiegspreis zu sichern. Gerade bei den Komplettsets aus Solarbank, Modulen und Smart Meter summieren sich die Vorteile aus Preisnachlass, integrierter Steuerung und hoher Gesamtleistung.

Welches Setup passt zu welchem Einsatz?

Das Bundle aus Solarbank 4 E5000 Pro und Smart Meter (2nd Gen) eignet sich besonders für alle, die bereits Module besitzen oder ihre PV-Anlage individuell konfigurieren wollen. Der Smart Meter sorgt dafür, dass Einspeisung, Eigenverbrauch und Lastmanagement intelligent gesteuert werden.

Wer direkt ein vollständiges System mit Modulen sucht, findet mit den Bundles inklusive 4×, 8× oder 12x 500 W Modulen eine abgestimmte Lösung, die vom ersten Tag an produktiv arbeitet. Die 8-Modul-Variante bietet sich vor allem dann an, wenn ausreichend Fläche auf Dach, Garage oder Balkon vorhanden ist und ein möglichst hoher Energieertrag gewünscht ist.

Die Expansion Battery ist interessant für alle, die zunächst mit einer Grundkonfiguration starten und den Speicher später erweitern möchten. So lässt sich die Speicherkapazität nach Bedarf schrittweise ausbauen – ohne von Anfang an das maximale Setup kaufen zu müssen.

Lieferstart, Aktionszeitraum und Vorteile bei Powerness

Die Auslieferung der Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro und der zugehörigen Bundles startet in Batches ab Ende Juli. Wer den Early-Bird über Powerness nutzt, sichert sich frühzeitig einen Platz in den ersten Lieferwellen und reduziert das Risiko längerer Wartezeiten bei hoher Nachfrage.

Alle beworbenen Aktionspreise laufen bis zum 13. Juli. Nach Ablauf dieses Zeitraums kehren die Angebote auf die regulären Preise zurück. Nutze deswegen jetzt die Zeit, um dir deinen Speicher vorzubestellen.

Durch den Selbstabholer-Service von Powerness können Besteller zusätzlich Zeit und Logistikkosten sparen. Gerade bei größeren Systemen mit mehreren Modulen ist die planbare Abholung vor Ort oft einfacher als das Warten auf Speditionstermine. In Verbindung mit der technischen Stärke der Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro und der kostenlosen Beigabe des neuen Smart Meters bei den Bundles ergibt sich ein rundes Paket für alle, die Balkonkraftwerk und Speicher auf ein professionelles Niveau heben wollen.

Jetzt Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro bei Powerness vorbestellen

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Podcast: Gelingt Apple mit Siri AI der lang ersehnten KI-Moment?

12. Juni 2026 um 07:35

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BREAK THE WEEK Podcast

BREAK/THE WEEK ist dein wöchentlicher Tech-Talk von BASIC thinking, der dich hinter die Kulissen der Tech-Welt nimmt. In der neuen Ausgabe diskutieren wir über das neue Siri AI von Apple, Überwachung im Home Office und den KI-Streit bei Netflix. 

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Die Themen dieser Ausgabe:

  • Siri AI: Apples großer KI-Moment – und warum Europa vorerst leer ausgeht
  • Netflix vs. Synchronsprecher: Stimmen fürs KI-Training – und wer Nein sagt
  • Microsoft Teams trackt den Arbeitsort von Mitarbeitern – was das für den Datenschutz bedeutet
  • Good News: Madrid liefert Pakete per U-Bahn – ein Modell für andere Städte?
  • Internetnutzung in Deutschland sinkt erstmals seit Jahren
  • Dorf bei Paris kämpft gegen eines der größten KI-Rechenzentren Europas
  • Pausenwerbung beim Streaming: Nervt – oder doch okay?

Wenn du keine neue Ausgabe von BREAK/THE WEEK verpassen willst, kannst du den Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Audible, YouTube oder Deezer kostenlos abonnieren. Mit einem Abo und einer positiven Rezension auf den Podcast-Plattformen unterstützt du unsere Arbeit. Vielen Dank!

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Puls per Smartphone messen: Google braucht dafür nur die Frontkamera

12. Juni 2026 um 05:45

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Puls per Smartphone messen Kamera Google neue Methode Herzfrequenz

Google Research hat eine Technologie entwickelt, um den Puls per Smartphone zu messen – und zwar ohne Smartwatch oder Sensoren. Sie nutzt die Frontkamera des Smartphones und liefert laut einer in Nature veröffentlichten Studie Ergebnisse, die mit Wearables vergleichbar sind. 

Wearables wie Smartwatches, smarte Kopfhörer oder Fitness-Tracker haben sich in den vergangenen Jahren von einem Nischen- zu einem Massenprodukt entwickelt. Millionen Menschen nutzen die Geräte nicht mehr nur, um täglich ihre Schritte zu zählen oder Sporteinheiten aufzuzeichnen, sondern zunehmend auch zur Überwachung von Gesundheits- oder Schlafdaten.

Die Beliebtheit zeigt sich auch in den Absatzzahlen. Denn Schätzungen zufolge werden die Auslieferungszahlen im Wearables-Markt in diesem Jahr die Marke von 600 Millionen Einheiten überschreiten. Bis zum Jahr 2029 könnte die Zahl demnach sogar auf rund 656 Millionen Einheiten steigen.

Ein wesentlicher Grund für die Beliebtheit der Geräte liegt in ihren Gesundheitsfunktionen. Denn moderne Wearables können eine Vielzahl körperlicher Parameter erfassen.

Zu den am häufigsten erfassten Werten zählen dabei Herzfrequenz (HF) und Ruheherzfrequenz (RHF). Denn diese Werte sind vergleichsweise einfach zu erfassen und können so Hinweise auf körperliche Fitness, Belastung im Alltag oder mögliche gesundheitliche Veränderungen geben.

Pulsmessung per Smartphone-Kamera: So funktioniert die neue Google-Methode

Forscher von Google Research haben nun einen Ansatz entwickelt, mit dem die Herzfrequenzmessung noch einfacher werden soll – ganz ohne Smartwatch, Sensoren oder Fitness-Tracker. In einer im Fachjournal Nature veröffentlichten Studie beschreiben sie eine Technologie, die mithilfe der Frontkamera eines Smartphones die Herzfrequenz erfassen und daraus den Ruhepuls ableiten kann.

Smartphones gehören heute zu den am weitesten verbreiteten technischen Geräten weltweit. Während im Jahr 2024 noch rund 4,3 Milliarden Menschen ein Smartphone nutzten, wird diese Zahl Prognosen zufolge bis zum Jahr 2030 auf rund 6,2 Milliarden Nutzer ansteigen.

Die enorme Verbreitung macht Smartphones zunehmend auch für Anwendungen im Gesundheitsbereich interessant. Denn sie erreichen potenziell einen Großteil der Weltbevölkerung und können bei regelmäßiger Nutzung kontinuierlich Daten erfassen.

Genau hier setzt die Studie von Google Research an. Denn die Forscher wollen die HF-Messung über das Smartphone vor allem Personengruppen zugänglich machen, die in ressourcenarmen Umgebungen leben oder ein hohes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben.

In ihrer Arbeit „Passive Heart Rate Monitoring During Smartphone Use in Everyday Life“ (PHRM) stellen die Forscher die Technologie vor, die die Erfassung von HF und RHF im Hintergrund während der alltäglichen Smartphone-Nutzung ermöglicht.

PHRM nutzt hierfür die Frontkamera des Geräts, um in den Sekunden nach der Entsperrung per Gesichtserkennung Videoaufnahmen des Nutzergesichts zu machen. Eine KI schätzt dann mithilfe von Deep Learning die Herzfrequenz und kann mit den über den Tag verteilten HF-Messungen eine tägliche Ruheherzfrequenz schätzen.

Weniger als 5 Schläge Abweichung: So genau ist die Methode

Die PHRM-Technologie misst die Herzfrequenz mithilfe der Photoplethysmographie. Dabei werden Lichtschwankungen in achtsekündigen Videoclips vom Gesicht erfasst, die entstehen, wenn Blut durch die Haut pulsiert.

Die Google-Forscher kommen mit ihrer Technologie dabei nach eigenen Angaben auf eine Genauigkeit, die der von Wearables entspricht. Die Abweichungen liegen dabei bei weniger als fünf Schlägen pro Minute im Vergleich zu einem Wearable-Tracker.

Für ihre Entwicklung haben die Forscher von Google Research mehr als 350.000 Videoclips von fast 700 Studienteilnehmern unterschiedlicher Hauttypen genutzt. Die Aufnahmen sind dabei sowohl im Labor als auch unter Alltagsbedingungen entstanden.

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Pre-Launch bei Powerness: Anker SOLIX Solarbank Max AC Storage ab 1.799 Euro vorbestellen

11. Juni 2026 um 16:00

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Anker SOLIX Solarbank Max AC 1200x675px. Bild

Powerness bringt mit der Anker SOLIX Solarbank Max AC einen neuen AC-Heimspeicher vorab in den Markt, inklusive attraktivem Vorverkaufspreis und starkem Selbstabholer-Fokus. Wer den Speicher direkt bei Powerness abholt, startet bereits ab 1.799 Euro (statt 1.899 Euro im Versand), spart Lieferzeit, reduziert Transportwege und profitiert von einem klar planbaren Abholtermin. Das komplette Vorverkaufs-Special zur Solarbank Max AC gibt es exklusiv über Powerness.

Der Selbstabholer-Service von Powerness ist besonders für größere Speicherlösungen wie die Solarbank Max AC interessant. Statt auf Speditionen und ungenaue Zeitfenster angewiesen zu sein, holst du deinen Speicher an einem der verfügbaren Standorte ab und kannst Installation und Inbetriebnahme exakt in deinen Kalender einplanen.

Gleichzeitig profitierst du von einem reduzierten Einstiegspreis bei Abholung. Ab 1.799 Euro ist die Anker SOLIX Solarbank Max AC im Vorverkaufs-Special verfügbar. Damit wird aus dem Premium-Heimspeicher eine kalkulierbare Investition in mehr Unabhängigkeit vom Stromnetz. Wenn du an der Abholung bei Powerness interessiert bist, kannst du einfach eine Mail schreiben und die Abholung anfragen.

Vom Balkonkraftwerk zum echten Heimspeicher

Balkonkraftwerke und kompakte PV-Anlagen liefern inzwischen in vielen Haushalten einen spürbaren Beitrag zur Stromrechnung. Das Problem: Ohne passenden Speicher verpufft ein großer Teil des Ertrags tagsüber im Netz, während abends und nachts wieder teuer eingekauft wird. Genau hier setzt die Anker SOLIX Solarbank Max AC an.

Die Solarbank Max AC ist eine Plug-in-Heimbatterie mit einer Basiskapazität von rund 7 kWh und integrierter AC-Anbindung. Sie wurde dafür entwickelt, bestehende Solaranlagen nachzurüsten und den Eigenverbrauch massiv zu erhöhen. Statt nur die Grundlast abzudecken, bietet sie genug Reserven, um typische Abend- und Nachtverbräuche über viele Stunden aus dem eigenen Speicher zu bedienen.

Dank integrierter Leistungselektronik und einer AC-Leistung von bis zu rund 3,5 kW eignet sich die Solarbank Max AC nicht nur für Kleinstverbraucher, sondern auch für anspruchsvollere Szenarien, vom Home-Office über Entertainment bis hin zu Haushaltsgeräten, die zeitweise mehr Leistung benötigen.

Skalierbar bis in den echten Speicherbereich

Ein zentrales Argument für die Anker SOLIX Solarbank Max AC ist ihr modularer Aufbau. Die Basiseinheit bietet etwa 7 kWh Kapazität und kann mit bis zu fünf Erweiterungsbatterien kombiniert werden. So lässt sich das System schrittweise bis in einen Bereich von mehreren zehntausend Wattstunden ausbauen und passt sich flexibel dem Energiebedarf des Haushalts an.

Damit eignet sich die Solarbank Max AC nicht nur für den Einstieg, sondern auch für Nutzer, die von Anfang an ein größeres Projekt planen oder sich später Optionen offenhalten wollen. Wer zum Beispiel zunächst nur einen Teil des Haushalts über den Speicher versorgen möchte, kann später weitere Erweiterungsakkus ergänzen, sobald neue Verbraucher, etwa eine Wärmepumpe oder ein E-Auto – hinzukommen.

In Kombination mit dem Anker Smart Meter (2nd Gen), der im Rahmen der Kampagne kostenlos beiliegt, wird das System intelligent gesteuert. Der Smart Meter erfasst in Echtzeit, wie viel Strom ins Netz fließt, wie viel aus dem Netz bezogen wird und wie der Speicher optimal eingesetzt wird, um den Eigenverbrauch zu maximieren.

Anker Solarbank Max AC Vorverkauf bei Powerness entdecken

Vorverkaufs-Special bei Powerness: Preise, Rabatt und Lieferstart

Im Pre-Launch-Special bietet Powerness die Anker SOLIX Solarbank Max AC zu folgenden Konditionen an:

  • ab 1.799 Euro bei Selbstabholung,
  • ab 1.899 Euro bei Versand.

Ein weiterer Kampagnenvorteil: Während des Aktionszeitraums ist der Anker Smart Meter (2nd Gen) im Paketpreis enthalten. Der neue Smart Meter ermöglicht ein präzises Monitoring der Energieflüsse und sorgt dafür, dass die Solarbank Max AC im Zusammenspiel mit der bestehenden PV-Anlage optimal arbeitet.

Die Auslieferung der Systeme startet in Batches ab dem 10. Juli. Wer früh bestellt, sichert sich einen Platz in den ersten Lieferwellen und vermeidet längere Wartezeiten, falls die Nachfrage im Laufe der Kampagne anzieht.

Selbstabholung oder Versand – was spricht wofür?

Mit der Solarbank Max AC bewegt man sich in einer Größenordnung, in der Logistik und Handling eine echte Rolle spielen. Genau deshalb legt Powerness besonderen Wert auf den Selbstabholer-Service. Für viele Haushalte ist die Abholung vor Ort die pragmatische Lösung, um das System schnell und planbar zu erhalten.

Die Vorteile der Selbstabholung bei Powerness auf einen Blick:

  • günstiger Einstiegspreis ab 1.799 Euro bei Abholung,
  • klare Terminplanung statt ungenauer Speditionszeiträume,
  • kurze Transportwege und weniger Verpackungsmaterial,
  • geeignet für Nutzer, die ihr System zügig montieren oder montieren lassen wollen,
  • Option, vor Ort Rückfragen zum Produkt direkt mit Powerness zu klären.

Für alle, die zu weit von den Abholstationen entfernt sind oder sich den Transport nicht selbst zutrauen, bleibt der Versand ab 1.899 € eine komfortable Alternative. So lassen sich Logistik und Installation individuell an die eigene Situation anpassen.

Optionaler Elektriker-Service: Fachgerechte Installation möglich

Ein Speicher wie die Anker SOLIX Solarbank Max AC spielt eine zentrale Rolle im Energiesystem des Hauses. Deshalb bietet Powerness auf Wunsch einen optionalen Installationsservice durch professionelle Elektriker an. Das Angebot richtet sich an alle, die den Anschluss an die Hausinstallation lieber einem Fachbetrieb überlassen möchten.

Der Vorteil: Die Einbindung in die bestehende PV-Anlage, die Abstimmung mit Sicherungen und Zählerschrank sowie die Einrichtung des Smart Meters erfolgen fachgerecht. Das sorgt nicht nur für ein sauberes Monitoring und eine stabile Performance, sondern auch für ein gutes Gefühl hinsichtlich Normen, Sicherheit und Dokumentation.

Ob Selbstmontage mit Unterstützung deines Elektrikers vor Ort oder vollständige Installation durch den optionalen Service – Powerness schafft die Grundlage, damit die Solarbank Max AC zuverlässig arbeitet und der Haushalt den maximalen Nutzen aus dem neuen Speicher ziehen kann.

Für wen lohnt sich die Anker SOLIX Solarbank Max AC?

Die Solarbank Max AC ist besonders interessant für Nutzer, die über ein klassisches Balkonkraftwerk hinausgehen und ihr Zuhause in Richtung vollwertiges, PV-gestütztes Energiesystem entwickeln möchten. Mit 7 kWh Basiskapazität und der Option, auf deutlich höhere Kapazitäten zu skalieren, eignet sie sich für:

  • Haushalte mit bestehender Dach-PV, die ihren Eigenverbrauch deutlich steigern wollen,
  • Nutzer, die tagsüber viel einspeisen und abends bzw. nachts hohe Verbräuche haben,
  • alle, die den Einstieg in einen größeren Heimspeicher suchen, ohne sich direkt auf die maximale Ausbaustufe festzulegen.

In Verbindung mit dem kostenlosen Anker Smart Meter (2nd Gen) während der Kampagne und den Vorteilen der Selbstabholung bei Powerness entsteht ein Paket, das sowohl inhaltlich als auch preislich überzeugt. Wer den Moment nutzt, kann sich einen leistungsstarken AC-Speicher sichern, der den Schritt von „etwas Solar auf dem Dach“ hin zu einem echten, selbstbestimmten Energiesystem erleichtert.

Jetzt Anker SOLIX Solarbank Max AC bei Powerness vorbestellen

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Nebenberuflich selbstständig: Tipps, damit die Steuer nicht zu Falle wird

11. Juni 2026 um 14:30

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nebenberuflich selbstständig Steuer Nachzahlung

Tagsüber Festanstellung, abends KI-Beratung oder Social-Media-Management für lokale Unternehmen: Sieben von zehn Gründungen in Deutschland sind laut KfW-Gründungsmonitor 2026 Nebenerwerbsgründungen. Doch wer neben dem Gehalt plötzlich Rechnungen schreibt, unterschätzt oft die steuerlichen Folgen. Eine aktuelle Smartsteuer-Auswertung zeigt: Wer nachzahlen muss, zahlt im Schnitt 3.568 Euro. 

Tagsüber Produktmanagement im Festangestelltenverhältnis, abends KI-Berater für zwei Mittelständler. Oder: Hauptberuflich im Marketing, nebenbei Instagram- und LinkedIn-Accounts für lokale Unternehmen betreuen.

Nebenberufliche Selbstständigkeit im Digitalbereich boomt, oft ist sie auch der Weg in die eigene Selbstständigkeit. Laut aktuellem KfW-Gründungsmonitor 2026 sind sieben von zehn Gründungen Nebenerwerbsgründungen, ein Rekordwert.

Aber was passiert steuerlich, wenn neben dem Gehalt plötzlich Rechnungen geschrieben werden? Eine aktuelle smartsteuer-Auswertung mit einer fünfstelligen Anzahl untersuchter Steuerbescheide von Selbstständigen zeigt: Wer Geld vom Fiskus zurückerhält, bekommt im Schnitt 1.769 Euro. Wer nachzahlen muss, zahlt durchschnittlich 3.568 Euro. Die Differenz ist kein Zufall.

Nebenberuflich Selbstständig: Diese Betriebsausgaben senken deinen Gewinn in der EÜR

Im Hauptjob zieht der Arbeitgeber monatlich Lohnsteuer ab. Auf die Einkünfte aus der nebenberuflichen Selbstständigkeit passiert das nicht.

Wer als KI-Berater im Jahr beispielsweise 18.000 Euro zusätzlich verdient, schuldet darauf erst mit dem Steuerbescheid die volle Einkommensteuer (mehr zu unterschiedlichen Steuerarten bei Nebentätigkeiten hier). Und weil dieses Einkommen auf das Gehalt draufkommt, greift der persönliche Steuersatz – bei vielen im Bereich von 30 bis 42 Prozent.

Das führt zu Nachzahlungen, die beim ersten Mal unerwartet kommen können. Doch das Finanzamt wird in der Folge meist Einkommensteuer-Vorauszahlungen festsetzen, sodass sich die Belastung ab dem zweiten Jahr auf vier Quartale verteilt.

Damit wird eine hohe Nachzahlung in den meisten Fällen vermieden.
Damit die eigene Steuerlast jedoch möglichst gering ausfällt, gibt es einige wichtige Hebel.

Die EÜR: Was KI-Beratung und Social-Media-Management absetzen können

Zunächst jene Hebel in der EÜR, der Einnahmenüberschussrechnung. Hier gilt: Einnahmen minus Betriebsausgaben gleich Gewinn – und nur der Gewinn wird versteuert.

Für einen nebenberuflichen KI-Berater sieht das beispielsweise so aus: API-Kosten für OpenAI, Anthropic oder andere Dienste sind Betriebsausgaben. Genauso ein leistungsfähiger Rechner, anteilig über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Dazu kommen Software-Abos, Cloud-Speicher und Fachliteratur. Wer für Kundentermine reist: Fahrtkosten.

Wichtig: Wer etwa KI-Tools auch privat nutzt, muss diese in der Steuer trennen; wer die Tools zu 30 Prozent auch privat nutzt, darf nur 70 Prozent der Kosten steuerlich absetzen.

Altersvorsorge und Versicherung: Die Steuer-Hebel, die viele übersehen

Die eigentliche Stellschraube für steuerlichen Abzug liegt in der Einkommensteuererklärung selbst – bei Posten, die mit der Selbstständigkeit gar nichts zu tun haben.

Der größte Einzelposten laut smartsteuer-Auswertung: Beiträge zur Altersvorsorge. Im Schnitt sind es 8.923 Euro, die als Sonderausgaben das zu versteuernde Einkommen senken. Dazu Kranken- und Pflegeversicherung mit durchschnittlich 6.078 Euro.

Diese Beiträge zahlen Menschen im Nebenerwerb gleichermaßen, weil sie ohnehin über den Hauptjob versichert sind.
Weitere Hebel, die viele übersehen: Fortbildungskosten für den Hauptjob und Weiterbildung für die Selbstständigkeit.

Wer beispielsweise einen KI-Zertifikatskurs macht, der sich auf die Beratungstätigkeit bezieht, setzt ihn über die EÜR ab. Wer eine Fortbildung im Hauptjob besucht, die nicht vom Arbeitgeber bezahlt wird, über die Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung.

3 Tipps, damit die erste Steuernachzahlung nicht zur Falle wird

1. Rücklagen für die Nachzahlung bilden. Wer im ersten Jahr der Selbstständigkeit einen Überschuss nebenbei erzielt und nichts zurücklegt, hat ein Problem, wenn der Bescheid kommt. Deshalb: Einen Teil des Gewinns auf ein Rücklagenkonto legen.

2. Homeoffice-Pauschale gilt nur einfach. Wer im Hauptjob und in der Selbstständigkeit von zu Hause arbeitet, kann die Pauschale für beide Tätigkeiten nutzen; aber der Maximalbetrag von 1.260 Euro gilt insgesamt, nicht pro Tätigkeit.

3. Weiterbildung absetzen. Der Prompt-Engineering-Kurs für 800 Euro, das Social-Media-Marketing-Seminar für 500 Euro – beides sind Betriebsausgaben, die direkt den Gewinn senken.

Ab dem zweiten Jahr wird es einfacher: Eine gute Steuersoftware übernimmt die meisten Vorjahreswerte, und die Struktur der EÜR steht. Der größte Hebel bleibt aber, sich einmal gründlich mit den Vorsorgeaufwendungen zu beschäftigen – das wirkt jedes Jahr.

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Samsung Galaxy Tab S11 Ultra: Galaxy AI für Studium und Job

11. Juni 2026 um 13:00

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Samsung Galaxy Tab S11 Ultra Header

Wenn Vorlesungsskripte, Projektdecks und kreative Side-Projects aufeinandertreffen, braucht es mehr als ein klassisches Tablet. Das Samsung Galaxy Tab S11 Ultra kombiniert ein riesiges 14,6-Zoll-Display mit Galaxy AI, Google Gemini, Samsung DeX und S Pen. Und wird damit zum Premium-Device für Studenten und Young Professionals, die mobil produktiv sein wollen.

Premium-Tablet für Studium, Job und kreative Projekte

Das Samsung Galaxy Tab S11 Ultra ist das High-End-Modell der Galaxy Tab S11-Serie. Es richtet sich an Nutzer zwischen Hörsaal, Büro und Café. Das Gehäuse ist nur 5,1 Millimeter dünn und besteht aus Armor Aluminum. Trotz großem Display bleibt es erstaunlich mobil. Es passt problemlos in Rucksack oder Tote Bag, ideal für den Alltag unterwegs.

Das nahezu rahmenlose 14,6 Zoll Dynamic AMOLED 2X Display mit bis zu 120 Hz Bildwiederholrate ist wie gemacht für Multitasking. Seminarunterlagen, Notizen und Recherche lassen sich parallel darstellen, ohne dass ständig zwischen Apps gewechselt werden muss. Die hohe Helligkeit, Vision Booster und Anti-Reflexions-Technologie sorgen dafür, dass Inhalte auch auf der sonnigen Campus-Wiese oder im Zug gut ablesbar bleiben.

Gleichzeitig liefert der 3-nm-Prozessor (MediaTek Dimensity 9400+) zusammen mit bis zu 16 GB RAM und bis zu 1 TB Speicher eine Performance, die auch größere Präsentationen, Bildbearbeitung oder datenlastige Tools souverän verarbeitet. Für lange Tage mit Vorlesungen, Arbeit und Serienmarathon ist der 11.600-mAh-Akku ausgelegt. Inklusive 45W-Schnellladen für den Extra-Schub zwischendurch.

Samsung Galaxy Tab S11 Ultra
Bild: Samsung

Galaxy AI und Google Gemini: Smarter Co-Pilot für jeden Tag

Herzstück des Samsung Galaxy Tab S11 Ultra sind die Galaxy AI Features in Kombination mit Google Gemini. Statt nur Apps zu öffnen, wird das Tablet zum intelligenten Assistenten, der Inhalte versteht und aktiv unterstützt. Lange PDFs, Skripte oder Projektbeschreibungen lassen sich mit Galaxy AI zusammenfassen, markieren und strukturieren. Ideal für Lernphasen oder die Vorbereitung von Präsentationen.

Mit Gemini Live können Inhalte auf dem Display kontextbezogen erklärt werden: Diagramme, Notizen oder Webseiten werden nicht nur angezeigt, sondern inhaltlich interpretiert. Fragen zu einem Screenshot oder einer Folie lassen sich direkt stellen, Antworten landen auf Wunsch in Samsung Notes. Inklusive Übersetzungen, Zusammenfassungen oder Umformulierungen. So entsteht aus einem einfachen Tablet ein intelligentes Arbeitsgerät, das Recherchen, Textarbeit und Planung deutlich beschleunigt.

Für schriftliche Aufgaben wie Mails an Professoren, Projektberichte oder Kundenpräsentationen hilft der Schreib-Assistent, der Formulierungen optimiert, Tonalität anpasst und Texte kürzt oder erweitert. Zusammen mit Note Assist und weiteren Galaxy AI Tools können Ideen schneller festgehalten, strukturiert und in professionelle Ergebnisse verwandelt werden.

Hier das Galaxy Tab S11 Ultra entdecken

Samsung DeX: Desktop-Feeling auf dem Tablet

Für Studenten und Young Professionals, die viel unterwegs arbeiten, ist Samsung DeX eines der stärksten Argumente der Galaxy Tab S11-Serie. Mit einem einfachen Wisch oder Tastendruck verwandelt sich die Oberfläche in eine Desktop-ähnliche Umgebung. Mehrere Fenster nebeneinander, Taskleiste, Drag & Drop: Das Galaxy Tab S11 Ultra fühlt sich damit eher wie ein Notebook an, bleibt aber deutlich leichter und flexibler.

In Kombination mit dem Book Cover Keyboard Slim entsteht ein nahezu vollwertiger Arbeitsplatz: Hausarbeiten können in Textverarbeitungen geschrieben, Projektpläne in Tabellen bearbeitet und Präsentationen vorbereitet werden, während im Hintergrund Recherche-Tabs, Mails oder Chat-Tools geöffnet bleiben. Dank der engen Integration von Galaxy AI lassen sich dabei Inhalte im Browser zusammenfassen, Texte automatisch verbessern oder Notizen automatisch strukturieren, ohne den Workflow zu unterbrechen.

Wer bereits ein Galaxy Book oder ein Galaxy Smartphone nutzt, profitiert zusätzlich von Multi Control und Second Screen. Maus, Tastatur und Trackpad können geräteübergreifend genutzt werden, Dateien wandern per Drag & Drop zwischen PC und Tablet, und das Tab S11 Ultra dient auf Wunsch als zusätzlicher Monitor. So entsteht ein flexibles Setup, das sich an Lern- oder Arbeitssituation anpasst, vom Schreibtisch bis zur Bahn.

S Pen und 14,6-Zoll-Display: Kreativität auf Pro-Level

Für kreative Projekte spielt das Samsung Galaxy Tab S11 Ultra seine Stärken voll aus. Der im Lieferumfang enthaltene, überarbeitete S Pen bietet mit seiner feinen, kegelförmigen Spitze und dem neuen hexagonalen Design ein besonders präzises Schreib- und Zeichengefühl. Skizzen, Wireframes, Hand-Lettering, Bildbearbeitung oder Notizen in Vorlesungen wirken damit natürlicher und kontrollierter.

Dank Quick Tools ist der Zugriff auf häufig genutzte Funktionen wie Strichstärken, Farben oder Favoriten nur einen Klick entfernt. Sticky Memos helfen dabei, spontane Ideen in verschiedenen Farben direkt auf dem Startbildschirm oder in Dokumenten zu verankern. In Kombination mit Galaxy AI können handschriftliche Notizen auf Wunsch geglättet, strukturiert oder in sauber formatierten Text umgewandelt werden. Ein großer Vorteil, wenn später aus Notizen eine ausformulierte Arbeit oder Präsentation entstehen soll.

Das große AMOLED-Display bietet nicht nur viel Platz zum Arbeiten, sondern auch für Entertainment. Serien, Filme und Games profitieren von der hohen Bildwiederholrate und den satten Farben, während der Quad-Lautsprecher mit Dolby Atmos für räumlichen Sound sorgt. Wer also nach einem intensiven Unitag abschalten will, muss nicht zu einem zweiten Gerät greifen.

Galaxy Tab S11-Serie: Sicherheit, Ecosystem und Zukunftssicherheit

Damit ein Tablet mehrere Semester und Berufsjahre problemlos durchhält, braucht es mehr als Leistung und Display. Das Galaxy Tab S11 Ultra setzt auf ein robustes Metallgehäuse, einen Rahmen aus Armor Aluminum und eine IP68-Zertifizierung gegen Staub und Wasser. So übersteht es auch den Alltag zwischen Campus, Büro, WG-Küche und Reisen deutlich entspannter.

Auf der Sicherheitsseite schützt Samsung Knox sensible Daten wie Dokumente, Passwörter oder Projektdateien in einem geschützten Bereich. Funktionen wie Fingerabdrucksensor, Gesichtserkennung und ein übersichtliches Datenschutz-Dashboard geben Kontrolle darüber, welche Apps auf welche Daten zugreifen. Für Studenten und Young Professionals, die mit sensiblen Projektunterlagen oder Kundendaten arbeiten, ist das ein wichtiger Pluspunkt.

Im Galaxy Ecosystem fügt sich das Tablet nahtlos ein. Quick Share erleichtert das Teilen von Dateien, Samsung Notes synchronisiert Notizen über mehrere Geräte, und SmartThings, Samsung Health sowie weitere Services verbinden das Tablet auf Wunsch mit Smartwatch, TV und Smart Home. Wer sich für die Galaxy Tab S11 Ultra Variante entscheidet, erhält so ein zentrales Arbeitsgerät, das Studium, Job, Kreativität und Freizeit in einem Setup bündelt.

Die Galaxy Tab S11-Serie ist ideal als Notebook-Ersatz, Lernplattform und Kreativtool. Die verschiedenen Modelle bieten unterschiedliche Speicher- und Konfigurationsoptionen. Allen gemeinsam: Galaxy AI, DeX, S Pen und ein starkes Display, vereint in einem Premium-Gerät.

Zur Galaxy Tab S11-Serie

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Robotaxi-Firma Waymo will alte Akkus in Stromspeichern verwandeln

11. Juni 2026 um 12:00

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Waymo Batterien im Stromnetz

Wohin mit den Batterien, wenn autonome Fahrzeuge ausgemustert werden? Robotaxi-Unternehmen Waymo und Speicherspezialist B2U Storage Solutions haben darauf jetzt eine Antwort: Die Akkus der Flotte von Waymo sollen künftig als stationäre Stromspeicher im Energienetz zum Einsatz kommen. Die Partnerschaft könnte Tausende Batteriepakete vor dem vorzeitigen Recycling bewahren und gleichzeitig das Stromnetz in mehreren US-Bundesstaaten entlasten.

Robotaxi-Unternehmen Waymo und Speicherspezialist B2U Storage Solutions wollen Tausende ausgemusterte E-Auto-Akkus zu Energiespeichern machen. B2U integriert gebrauchte Batteriepakete dazu in dafür vorgesehene Speichersysteme. Diese sollen mit dem Stromnetz verbunden werden, um Netzdienste von Kalifornien bis Texas zu leisten.

Ziel ist es, dieselben Stromnetze zu unterstützen, in denen die Robotaxis von Waymo aktiv waren. Durch das Verfahren soll sich die funktionale Lebensdauer der Lithium-Ionen-Batterien um mehrere Jahre verlängern lassen. Die Systeme könnten dann überschüssige erneuerbare Energie in Zeiten geringer Nachfrage aufnehmen. Bei hohem Bedarf in Spitzenzeiten sollen die Speicheranlagen den Strom wieder an das Stromnetz abgeben.

Waymo: Wie alte Robotaxi-Akkus Stromspitzen in Texas und Kalifornien abfangen sollen

Die umfunktionierten Batterien von Waymo sollen als Speicher der allgemeinen Stromversorgung mehr Kapazität verleihen und der lokalen Stromversorgung dienen. B2U nutzt für diesen Prozess eine zum Patent angemeldete Technologie zur Speicherung von Elektrofahrzeug-Batteriepaketen.

Die Methode wandelt alte Batterien in sichere und leistungsstarke stationäre Speicher um. Dabei nutzt das Unternehmen den verbleibenden Restwert der Module, der sonst beim direkten Recycling verloren ginge. B2U verwaltet die Einheiten während der gesamten zweiten Nutzungsphase. Erst nach der vollständigen Ausschöpfung des Restwerts sollen die Altbatterien recycelt werden.

Dieser Ansatz könnte den Nutzen der Batterien als erschwingliche und bankfähige Alternativen zu Batterien maximieren, die aus neuen Materialien gebaut werden. Freeman Hall, Geschäftsführer von B2U Storage Solutions, erklärte, dass diese Vereinbarung einen wichtigen Meilenstein in der Mission von B2U darstellt, integrierte Wiederverwendungsdienste für die Automobilindustrie bereitzustellen.

Was bringt das zweite Batterie-Leben für Verbraucher und Umwelt?

Durch die erweiterte Nutzung als Netzspeicher lasse sich das wirtschaftliche Potenzial der Batterien laut Waymo vollständig nutzen. Das biete eine wichtige Stabilität für das Stromnetz bei einem kontinuierlich steigenden Energiebedarf.

Waymo führt eigenen Angaben zufolge bereits mehr als 500.000 vollständig autonome Fahrten pro Woche in zehn Städten durch. Adam Lenz, Leiter für Nachhaltigkeit und Umwelt des Unternehmens, wies auf die Chancen für eine saubere Energieversorgung hin:

Unsere geteilte Flotte von Elektrofahrzeugen bietet eine enorme Chance, das Wachstum sauberer Energie im Stromnetz zu unterstützen und gleichzeitig die Kreislaufwirtschaft auszubauen. Durch diese Partnerschaft können wir unsere Batterien für lokale Netzspeicher wiederverwenden und sicherstellen, dass sie der Gemeinschaft noch lange nach ihrem Ausscheiden aus dem Straßenverkehr einen wirtschaftlichen und ökologischen Wert bieten.

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Apple bläst zur Aufholjagd: Siri AI soll KI-Magie aufs iPhone bringen

11. Juni 2026 um 11:00

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Siri AI KI iPhone Apple Künstliche Intelligenz

Apple hat auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC 2026 geliefert – zumindest in der Theorie. Siri AI soll ab Herbst den Sprachassistenten grundlegend erneuern – mit Zugriff auf Apps, Fotos, Mails und Kalender. Doch ausgerechnet in Europa startet die KI auf iPhones und iPads vorerst nicht, weil Apple und die EU sich beim Digital Markets Act nicht einigen können. Wir ordnen ein, was Siri AI wirklich kann, welche Geräte kompatibel sind und warum Apples Datenschutzversprechen auf die Probe gestellt wird. Eine kommentierende Analyse.

Was ist und kann Siri AI von Apple?

  • Apple hat mit Apple Intelligence schon eine eigene KI für sein Hardware-Ökosystem entwickelt und auch einige praktische Funktionen implementiert. Die Apple-KI hinkt den Modellen der Konkurrenz aber deutlich hinterher. Der Sprachassistent Siri schreit derweil bereits seit Jahren förmlich danach, ein umfangreiches KI-Update zu erhalten. Apple hat das auch erkannt. Das Versprechen einer runderneuerten KI-Siri konnte das Unternehmen aufgrund mehrerer Verzögerungen aber nicht halten. Auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC 2026 hatte Apple aber gute Nachrichten mit dabei: Siri AI soll im September 2026 zusammen mit iOS 27 an den Start gehen.
  • Das neue KI-Siri baut auf Apple Intelligence auf, das wiederum auf eigenen Sprachmodellen, Modellen von Google und OpenAI sowie einem hauseigenen Cloud-Dienst basiert. Siri AI soll in der Lage sein, längere Gespräche mit Nutzern zu führen als bisher, indem sich der Sprachassistent an Inhalte früherer Konversationen erinnert. Außerdem wird die KI auf kompatiblen Apple-Geräten noch mächtiger. Sprich: Das neue Siri soll auf Apps, Fotos und Videos zugreifen können, um etwa nach Chatverläufen oder Bildern zu suchen oder diese zu bearbeiten. Außerdem möglich: Zugriff auf E-Mails, Notizen, Dokumente oder den Kalender, um individuellere Antworten zu erhalten.
  • Apple setzt für Siri AI die Betriebssysteme iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, watchOS 27 und visionOS 27 voraus. Sprich: Mit früheren Versionen oder Geräten, die OS27 nicht unterstützen, wird das neue KI-Siri nicht funktionieren. Weitere Voraussetzungen: Mindestens ein iPhone 15 Pro, ein iPad mit M1-Chip oder ein Mac mit M1-Chip. In Europa wird Siri AI zum Start nicht auf iPhones und iPads verfügbar sein. Macs, die Vision Pro und auch die Apple Watch sollen die KI aber erhalten. Grund dafür ist der Digital Markets Act der EU, der den Wettbewerb stärken und verhindern soll, dass große Konzerne ihre Marktmacht ausnutzen. Apple muss sein System etwa für andere Anbieter öffnen.

Datenschutz vs. KI-Power: Apples größter Widerspruch?

Mit Siri AI steht Apple vor einem Spagat, der kaum größer sein könnte. Der iPhone-Konzern muss vor allem gegenüber Google und Samsung Boden gut machen, um in Sachen Smartphone-KI nicht den Anschluss zu verlieren. Doch damit das neue Siri konkurrenzfähig sein kann, muss die KI einerseits möglichst viel über ihre Nutzer wissen. Andererseits hat Apple das Thema Datenschutz über Jahre zu einem wichtigen Markenkern erhoben.

Eine Siri-KI, die Nachrichten durchsucht, Termine in den Kalender einträgt, Fotos analysiert und Aufgaben erledigt, ohne dass Nutzer jemals eine App öffnen müssen, rüttelt aber zumindest an Apples großem Versprechen, da die KI auf unzählige Daten zugreifen und diese verarbeiten muss.

Versteht mich nicht falsch: Die versprochenen neuen Siri-Funktionen mögen nicht nur äußerst praktisch und hilfreich sein. Die KI wäre der Konkurrenz in Sachen Gerätezugriff sogar voraus. Doch der Gedanke an eine KI, die auf E-Mail-Konten, Apps, Fotos und Dokumente zugreifen kann, löst auch ein etwas mulmiges Gefühl aus.

Der Konflikt zwischen Apple und der EU heizt die Siri-Debatte zusätzlich an. Die Kommission will verhindern, dass Apple seine eigenen Dienste gegenüber Konkurrenzangeboten bevorzugt, und fordert deshalb mehr Offenheit für alternative KI-Assistenten. Apple warnt wiederum vor Risiken für Datenschutz und Sicherheit. Sprich: Beide Parteien reklamieren Nutzer- und Datenschutz für sich.

Dabei versucht Apple, sich mit seiner „Private Cloud Compute“-Strategie von vielen Wettbewerbern abzugrenzen. Die Botschaft: möglichst viel auf dem Gerät und nur so viel Cloud wie nötig. Doch selbst wenn Daten laut Unternehmen weder für Apple noch für Dritte einsehbar sind, bleibt ein grundlegender Widerspruch bestehen. Denn je persönlicher und hilfreicher eine KI werden soll, desto tiefer muss sie ins digitale Leben ihrer Nutzer eintauchen.

Stimmen

  • Craig Federighi, Senior Vice President of Software Engineering bei Apple, zur neuen KI-Strategie: „Wir bringen die nächste Generation von Apple Intelligence auf unsere Plattformen – und stellen Siri AI vor, ein deutlich intelligenteres, kenntnisreicheres und leistungsfähigeres Siri und machen unsere Softwareplattformen schneller, zuverlässiger und besser als je zuvor.“ Die EU kritisiert er derweil ungewöhnlich scharf: „Wir sind sehr enttäuscht. (… ) Wir hoffen, Siri AI bald auch in der EU anbieten zu können, und werden weiterhin mit den EU-Regulierungsbehörden an einer Lösung arbeiten. Da sie sich jedoch weigern, konstruktiv mit uns auf Lösungen hinzuarbeiten, die Datenschutz und Sicherheit gewährleisten, können wir derzeit keinen Zeitplan nennen.“
  • Branchenexperte Avi Greengart von der Analysefirma Techsponential in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) zu einem Begriff, der bislang bei vielen eher Stirnrunzeln auslöst: „Zum Thema agentische KI: Auf Apple-Systemen lassen sich OpenClaw-ähnliche agentische Apps ausführen. Siri ist derzeit in erster Linie anfragebasiert, doch die ‚vollständig moderne agentische Architektur‘ ermöglicht eine zukünftige Erweiterung. Apple sucht nach einem Weg, agentische KI ‚hilfreich, nützlich, für Verbraucher verständlich und sicher‘ zu gestalten. Apple ist noch nicht so weit. Meiner Meinung nach sind auch die Mainstream-Verbraucher noch nicht bereit dafür.“
  • Tech-Journalist Alex Heath schreibt auf X: „Was Apple hier zeigt – dass Siri alles versteht, was auf dem iPhone-Bildschirm zu sehen ist, und kontextbezogene Antworten liefert –, ist ein riesiger Durchbruch, wenn es funktioniert. Es zeigt auch, wie Apple seine Kontrolle über die Plattform weiterhin nutzt, um Dinge zu tun, die Entwicklern auf der App-Ebene nicht möglich sind.“ In einem weiteren Beitrag heißt es: „Dieses neue Siri-Erlebnis, das Apple vorstellt, ist genau das, worauf die großen KI-Akteure abzielen: ein extrem personalisierter, allwissender und stets präsenter Assistent. Apple wird dafür kritisiert, dass es versucht, die Benutzeroberfläche zu kontrollieren – ein Bereich, der selbst angesichts der enormen Bedeutung von ChatGPT noch völlig offen zu sein scheint.“

Kann Siri AI Google und Samsung das Wasser reichen?

Für Apple startet mit Siri AI eine Aufholjagd. Während die Konkurrenz ihre KI-Modelle seit Jahren weiterentwickelt hat, kam der iPhone-Konzern lange nicht aus dem Quark. Mit Apple Intelligence hat das Unternehmen zwar zuvor eine eigene Künstliche Intelligence geliefert, doch die verzögerte sich nicht nur, sondern konnte den Modellen der Konkurrenz von Anfang an nicht das Wasser reichen.

Doch das reicht einfach nicht mehr aus. Ein schlechtes Omen für das neue Siri also? Mitnichten! Denn sollte Siri AI das einhalten, was Apple verspricht, wäre man nicht nur auf Augenhöhe, sondern dem einen oder anderen Konkurrenten sogar voraus. Die KI-Modelle von OpenAI, Google oder Samsung erlauben nämlich keinen so vollumfänglichen Gerätezugriff.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Konkurrenz bereits an solchen Funktionen tüftelt und Siri AI erst im Herbst 2026 erscheint. Im KI-Zeitalter ist es bis dahin noch ein weiter Weg, auf dem die anderen Anbieter keine Pause einlegen werden. Letztlich wird aber nicht nur entscheidend sein, wie viele KI-Funktionen Siri beherrscht, sondern auch, wie nahtlos sie im Alltag funktioniert und wie gut das hauseigene Datenschutzversprechen eingehalten wird.

Sollte Apple tatsächlich einen verlässlichen und kontextbewussten KI-Assistenten aus dem Ärmel zaubern, der Geräte, Apps und persönliche Informationen sinnvoll miteinander verknüpft, könnte daraus einer der größten Umbrüche in der Bedienung von Smartphones seit Einführung des Touchscreens entstehen. Scheitert das Vorhaben jedoch an Einschränkungen, Verzögerungen oder halbgaren Antworten, droht Siri erneut das Schicksal, dass Apple seit einigen Jahren begleitet: viel Potenzial, viel Marketing – und nur wenig Magie.

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Pre-Sale: Growatt AURA 5000 Batteriespeicher im Vorverkaufs-Special ab 949 Euro

11. Juni 2026 um 09:30

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Growatt AURA 5000 Batteriespeicher 1200x675px Bild

Powerness bringt mit dem Growatt AURA 5000 einen leistungsstarken 5 kWh-Batteriespeicher in den Vorverkauf, inklusive attraktivem Selbstabholer-Service. Wer direkt bei Powerness abholt, startet bereits ab 949 Euro und profitiert von kurzen Wegen, schneller Verfügbarkeit und persönlicher Beratung. Das Pre-Sale-Angebot ist exklusiv über Powerness erhältlich, der Versand beginnt ab 05. Juli.

Als Spezialist für PV-Lösungen und Energiespeicher setzt Powerness bewusst auf ein dichtes Netz an Abholstationen in Deutschland. So können Käufer den Growatt AURA 5000 nicht nur günstig sichern, sondern das Gerät auch schnell und unkompliziert in Empfang nehmen, ohne auf Speditionstermine warten zu müssen.

Die Selbstabholung bei Powerness bietet gleich mehrere Vorteile gegenüber einer reinen Online-Bestellung mit Versand:

  • Attraktiver Selbstabholerpreis ab 949 Euro für den Growatt AURA 5000 Batteriespeicher,
  • flexible Abholmöglichkeiten an mehreren Standorten in Deutschland,
  • keine Wartezeit auf Paketdienste oder Spedition,
  • weniger Transportwege und Verpackungsmaterial,
  • auf Wunsch persönliche Rückfragen direkt mit dem Powerness-Team klären.

5 kWh Kapazität für den Alltag: Was der Growatt AURA 5000 leistet

Der Growatt AURA 5000 ist ein Lithium-Energiespeicher auf Basis der LiFePO4-Technologie mit rund 5,0 kWh nutzbarer Kapazität. Damit deckt er typische Alltagsverbräuche zuverlässig ab, von Kühlschrank und Router über Beleuchtung bis hin zu Entertainment-Geräten oder Home-Office-Setup. Die Batterie ist auf Langlebigkeit und Sicherheit ausgelegt und eignet sich sowohl für Ein- und Zweipersonenhaushalte als auch für urbane Wohnkonzepte.

Standardmäßig arbeitet das System mit einer konstanten Ausgangsleistung von rund 800 W, um die Grundlast im Haushalt abzudecken. Bei höherem Bedarf kann die Leistung auf bis zu ca. 2.300 W erhöht werden, etwa, wenn mehrere Verbraucher gleichzeitig laufen. So bleibt der Speicher flexibel und passt sich an den tatsächlichen Strombedarf an, ohne die Installation zu verkomplizieren.

Als AC-gekoppelter Speicher lässt sich der Growatt AURA 5000 an vorhandene PV-Anlagen und Balkonkraftwerke anbinden, ohne dass die bestehende Infrastruktur komplett neu geplant werden muss. Das macht ihn besonders attraktiv für alle, die bereits Module auf dem Dach oder Balkon haben und nun den nächsten Schritt zum höheren Eigenverbrauch gehen wollen.

Jetzt Growatt AURA 5000 im Vorverkauf bei Powerness sichern

Flexibel nachrüsten: Ideal für Balkonkraftwerke und bestehende PV-Anlagen

Viele Nutzer stehen vor derselben Frage: Die Module liefern ordentlich Strom, aber abends läuft der Haushalt wieder komplett über das Netz. Der Growatt AURA 5000 wurde genau dafür konzipiert, diese Lücke zu schließen. Durch die AC-Kopplung eignet er sich ideal als Nachrüstlösung für:

  • Balkonkraftwerke, die tagsüber mehr erzeugen, als direkt verbraucht wird,
  • bestehende Dach-PV-Anlagen, bei denen die Eigenverbrauchsquote gesteigert werden soll,
  • Haushalte, die ihren Netzbezug in den teuren Abendstunden deutlich reduzieren möchten.

Im Zusammenspiel mit einem passenden Wechselrichter lässt sich der AURA 5000 so einbinden, dass überschüssiger Solarstrom automatisch in den Speicher fließt. Später, etwa in der Nacht oder bei schlechtem Wetter, wird die gespeicherte Energie wieder zur Verfügung gestellt. So werden Lastspitzen geglättet und die teuren Stromtarife in den Abendstunden elegant umgangen.

Ein weiterer Pluspunkt: Der AURA 5000 arbeitet sehr leise und ist damit auch für die Aufstellung in Wohnungsnähe geeignet. In Kombination mit seiner kompakten Bauform lässt sich der Speicher gut in Hauswirtschaftsräumen, Kellern oder Abstellräumen unterbringen, ohne viel Platz zu beanspruchen.

Smart Scheduling, App-Steuerung und Notstromfunktion

Der Growatt AURA 5000 ist nicht einfach nur ein „stummer“ Speicher, sondern bringt umfangreiche Smart-Features mit. Über intelligente Zeitpläne (Smart Scheduling) kann der Speicher zum Beispiel so konfiguriert werden, dass er sich gezielt zu günstigen Tarifzeiten oder bei hoher PV-Einspeisung lädt und diese Energie dann in Phasen mit höheren Strompreisen bereitstellt.

Über die Anbindung an die entsprechende App behältst du Ladezustand, Energieflüsse und Leistungsdaten im Blick. So wird transparent, wann der Speicher lädt, wann er entlädt und wie stark dein Netzbezug tatsächlich sinkt. Das erleichtert es, den eigenen Energieverbrauch zu optimieren und den Speicher auf den individuellen Alltag abzustimmen.

Zusätzlich bietet der AURA 5000 eine EPS-Notstromfunktion (Emergency Power Supply). Bei einem Netzausfall kann das System ausgewählte Verbraucher weiter mit Energie versorgen. Das sorgt für mehr Versorgungssicherheit, etwa für Router, Beleuchtung, wichtige Haushaltsgeräte oder Home-Office-Technik.

Vorverkaufs-Special bei Powerness: Preise, Abholung und Versand

Im Rahmen des Vorverkaufs-Specials bei Powerness ist der Growatt AURA 5000 Batteriespeicher ab 949 Euro bei Selbstabholung erhältlich. Wer den komfortablen Versand bevorzugt, zahlt ab 999 Euro. Damit positioniert sich das System preislich attraktiv in der 5 kWh-Klasse und bietet ein starkes Verhältnis aus Kapazität, Qualität und Funktionsumfang.

Für alle, die nicht auf den Versand warten möchten, gibt es deutschlandweit mehrere Abholstationen, unter anderem in Weinheim, Berlin, Mönchengladbach, Hamburg, Riegelsberg, München, Westerkappeln und Tuningen. So lässt sich der Speicher direkt vor Ort abholen und schnell in Betrieb nehmen. Das komplette Angebot mit allen Details findest du im Vorverkaufs-Special von Powerness.

Ein wichtiger Faktor: Der Lieferstart ist für den 05. Juli angesetzt. Wer früh bestellt, sichert sich nicht nur den Early-Bird-Preis, sondern stellt auch sicher, dass der Speicher rechtzeitig zur Hochsaison der Sonne verfügbar ist. Damit lassen sich die sonnenreichen Monate optimal für die eigene Stromproduktion und -speicherung nutzen.

Für wen lohnt sich der Growatt AURA 5000 besonders?

Der Growatt AURA 5000 ist vor allem für Nutzer interessant, die bereits Solarstrom erzeugen oder zeitnah in ein Balkonkraftwerk oder eine kleine PV-Anlage investieren möchten und ihren Eigenverbrauch deutlich steigern wollen. Der Speicher hilft, typische Szenarien zu entschärfen, in denen tagsüber viel Strom verschenkt, abends aber teuer eingekauft wird.

Besonders spannend ist das System für Haushalte, die:

  • regelmäßig tagsüber nicht zu Hause sind und deren Verbrauchsschwerpunkt in den Abendstunden liegt,
  • grundsätzlich einen relativ konstanten Basisverbrauch durch Geräte wie Kühlschrank, Router, Server, Smarthome-Hubs oder Aquarien haben,
  • ihre Abhängigkeit vom Stromnetz reduzieren und mehr Kontrolle über Stromkosten und Versorgungssicherheit gewinnen möchten.

Durch die Kombination aus 5 kWh LiFePO4-Kapazität, AC-Kopplung, Smart Scheduling und Notstromfunktion entsteht ein Gesamtpaket, das sowohl technisch als auch wirtschaftlich attraktiv ist – insbesondere im Kontext steigender Energiepreise und dynamischer Tarife.

Wer also bereits über einen Einstieg in die Stromspeicherung nachdenkt, kann mit dem Vorverkaufsangebot von Powerness einen guten Zeitpunkt nutzen: Der Preis ist reduziert, der Lieferstart fix terminiert und die Kombination aus Leistung, Sicherheit und Flexibilität macht den Growatt AURA 5000 zu einer spannenden Option für viele Haushalte.

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WM 2026: Welche Spiele im Free-TV laufen – und welche nur bei MagentaTV

11. Juni 2026 um 05:45

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WM 2026 alle Spiele sehen TV Streaming

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sprengt alle bisherigen Dimensionen. Erstmals treten 48 statt 32 Nationen an. Gespielt werden sage und schreibe 104 Partien in 16 Stadien, verteilt auf die drei Gastgeberländer USA, Kanada und Mexiko. Vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 rollt der Ball, und wir verraten dir, welche Spiele im Free TV und welche im Stream laufen.

Mit dem aufgeblähten Teilnehmerfeld der Fußball-WM 2026 kommen auch neue Regeln. Nach der Gruppenphase gibt es erstmals ein Sechzehntelfinale, an dem 32 der insgesamt 48 Mannschaften teilnehmen. Neben den Gruppenersten und -zweiten ziehen auch die acht besten Gruppendritten in die nächste Runde ein.

Wegen der vielen amerikanischen Zeitzonen verteilen sich die Anstoßzeiten über den ganzen Abend und die halbe Nacht. Der früheste Anpfiff eines Spieltags erfolgt um 18 Uhr deutscher Zeit, der späteste erst um 6 Uhr morgens. Wer wirklich alle Partien sehen will, braucht also nicht nur das richtige Abo, sondern auch eine Menge Kaffee.

Das DFB-Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet am 14. Juni 2026 gegen WM-Neuling Curaçao. Das Land ist mit gerade einmal 156.000 Einwohnern der kleinste Teilnehmer der WM-Geschichte. Es folgen die Gruppenspiele gegen die Elfenbeinküste (20. Juni) und Ecuador (25. Juni). Wie es dann weitergeht, entscheiden die Gruppenplatzierungen.

Wer überträgt die WM 2026 in Deutschland?

Die Übertragungsrechte teilen sich in zwei Lager. Auf der einen Seite die Öffentlich-Rechtlichen, auf der anderen Seite die Telekom.

ARD und ZDF zeigen zusammen 60 Spiele im Free-TV, jeweils 30 pro Sender. Für dieses Paket werden wie schon bei der letzten EM die für das deutsche Publikum attraktivsten Begegnungen herausgepickt. Alle diese Partien sind auch in den Mediatheken und auf Sportschau.de als Stream verfügbar.

Wer keine Partie verpassen will, muss ein Abo bei MagentaTV abschließen, dem Streaming-Service der Telekom. Dieser zeigt alle 104 Spiele live, davon 44 exklusiv. Telekom Deutschland hat sich die kompletten Medienrechte von der FIFA gesichert und ist damit der einzige Anbieter mit einer lückenlosen Übertragung.

Diese WM-Spiele laufen kostenlos im Free-TV

Aufgrund der Wahlmöglichkeit der Öffentlich-Rechtlichen kommen die meisten Zuschauer vermutlich auch ohne einen einzigen (zusätzlichen) Cent auf ihre Kosten. Bei ARD und ZDF sind folgende Matches kostenlos zu sehen:

  • alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft
  • das Eröffnungsspiel (Mexiko gegen Südafrika)
  • beide Halbfinals
  • das Finale
  • zahlreiche ausgewählte Topspiele der Gruppen- und K.-o.-Phase

Für Gelegenheitsfans, denen es vor allem um die DFB-Elf und die großen Duelle geht, reicht das Free-TV-Angebot also locker aus. Abgesehen vom ohnehin fälligen Rundfunkbeitrag entstehen keine weiteren Kosten.

Was kostet MagentaTV?

Wer wirklich jede einzelne Partie sehen will oder zumindest die Möglichkeit dazu haben will, kommt an MagentaTV nicht vorbei. Hier die wichtigsten Konditionen im Überblick:

  • Der günstigste Einstieg für reine WM-Gucker ist der Flex-Tarif zum regulären Preis von 11 Euro im Monat. Dieser ist monatlich kündbar und hat keine Mindestlaufzeit.
  • MagentaTV lässt sich auch ohne Internetanschluss der Telekom nutzen und läuft per App auf internetfähigen Fernsehern, Smartphones und Tablets sowie im Browser.
  • Spezielle WM-Pakete gibt es nicht, und alle Partien sind in jedem Tarif ohne Aufpreis und ohne separates WM-Abo in UHD-Qualität enthalten.
  • Bis zu drei Übertragungen lassen sich gleichzeitig abspielen, auf bis zu fünf Geräten kann man sich anmelden. Verpasste Spiele stehen bis zu sieben Tage später zum Abruf bereit.

Und jetzt die entscheidende Frage: Was kostet es, die gesamte WM zu verfolgen? Da das Turnier vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 läuft und sich damit über mehr als einen Monat erstreckt, sind beim monatlich kündbaren Flex-Tarif zwei Monatsbeiträge fällig. Das macht also 22 Euro für das komplette Turnier, wenn man rechtzeitig wieder kündigt.

Noch günstiger geht es kurzfristig über den Tarif MagentaTV Smart. Hier sind die ersten sechs Monate gratis, danach werden 11 Euro im Monat fällig. Da die komplette WM in den kostenlosen Zeitraum fällt, lässt sich theoretisch das gesamte Turnier ohne laufende Kosten verfolgen. Allerdings muss man sich für 24 Monate binden. Wer also nur die WM sehen will, sollte trotzdem zum Flex-Tarif greifen.

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Welche Gruppenspiele laufen im Free-TV?

Für die ersten beiden Gruppenspieltage steht die Aufteilung der Sender bereits fest. Die genaue Verteilung der weiteren Partien erfolgt erst kurz vor dem dritten Spieltag, an dem jeweils alle vier Teams einer Gruppe zeitgleich antreten. Für die parallel laufenden Partien bietet MagentaTV pro Gruppe eine Konferenzschaltung an.

1. Spieltag

  • 11. Juni, 21 Uhr: Mexiko – Südafrika (ZDF)
  • 12. Juni, 21 Uhr: Kanada – Bosnien-Herzegowina (ARD)
  • 13. Juni, 21 Uhr: Katar – Schweiz (ZDF)
  • 14. Juni, 0 Uhr: Brasilien – Marokko (ZDF)
  • 14. Juni, 3 Uhr: Haiti – Schottland (ARD)
  • 14. Juni, 19 Uhr: Deutschland – Curaçao (ARD)
  • 15. Juni, 1 Uhr: Elfenbeinküste – Ecuador (ARD)
  • 15. Juni, 18 Uhr: Spanien – Kap Verde (ARD)
  • 15. Juni, 21 Uhr: Belgien – Ägypten (ARD)
  • 16. Juni, 0 Uhr: Saudi-Arabien – Uruguay (ZDF)
  • 16. Juni, 3 Uhr: Iran – Neuseeland (ZDF)
  • 17. Juni, 3 Uhr: Argentinien – Algerien (ARD)
  • 17. Juni, 6 Uhr: Österreich – Jordanien (ZDF)
  • 17. Juni, 19 Uhr: Portugal – DR Kongo (ZDF)
  • 17. Juni, 22 Uhr: England – Kroatien (ZDF)

2. Spieltag

  • 18. Juni, 18 Uhr: Tschechien – Südafrika (ZDF)
  • 19. Juni, 0 Uhr: Kanada – Katar (ZDF)
  • 19. Juni, 21 Uhr: USA – Australien (ARD)
  • 20. Juni, 2:30 Uhr: Brasilien – Haiti (ARD)
  • 20. Juni, 19 Uhr: Niederlande – Schweden (ZDF)
  • 20. Juni, 22 Uhr: Deutschland – Elfenbeinküste (ZDF)
  • 21. Juni, 2 Uhr: Ecuador – Curaçao (ZDF)
  • 21. Juni, 21 Uhr: Belgien – Iran (ZDF)
  • 22. Juni, 0 Uhr: Uruguay – Kap Verde (ARD)
  • 22. Juni, 19 Uhr: Argentinien – Österreich (ARD)
  • 22. Juni, 23 Uhr: Frankreich – Irak (ARD)
  • 23. Juni, 5 Uhr: Jordanien – Algerien (ZDF)
  • 23. Juni, 19 Uhr: Portugal – Usbekistan (ARD)
  • 23. Juni, 22 Uhr: England – Ghana (ARD)
  • 24. Juni, 4 Uhr: Kolumbien – DR Kongo (ARD)

3. Spieltag

  • 24. Juni, 21 Uhr: Schweiz – Kanada (evtl. ARD)
  • 24. Juni, 21 Uhr: Bosnien und Herzegowina – Katar (evtl. ARD)
  • 25. Juni, 0 Uhr: Marokko – Haiti (ZDF)
  • 25. Juni, 22 Uhr: Ecuador – Deutschland (ARD)
  • 26. Juni, 1 Uhr: Tunesien – Niederlande (evtl. ARD)
  • 26. Juni, 1 Uhr: Japan – Schweden (evtl. ARD)
  • 26. Juni, 4 Uhr: Paraguay – Australien (ARD)
  • 26. Juni, 21 Uhr: Norwegen – Frankreich (evtl. ZDF)
  • 26. Juni, 21 Uhr: Senegal – Irak (evtl. ZDF)
  • 27. Juni, 2 Uhr: Kap Verde – Saudi-Arabien (evtl. ARD)
  • 27. Juni, 2 Uhr: Uruguay – Spanien (evtl. ARD)
  • 27. Juni, 23 Uhr: Kroatien – Ghana (ZDF)
  • 28. Juni, 1:30 Uhr: Kolumbien – Portugal (evtl. ZDF)
  • 28. Juni, 1:30 Uhr: DR Kongo – Usbekistan (evtl. ZDF)
  • 28. Juni, 4 Uhr: Algerien – Österreich (evtl. ZDF)
  • 28. Juni, 4 Uhr: Jordanien – Argentinien (evtl. ZDF)

Wie die Übersicht zeigt, sind alle drei deutschen Vorrundenspiele im Free-TV zu sehen (zweimal bei der ARD, einmal beim ZDF). Wichtig für alle Fans der türkischen Nationalmannschaft: Nach aktuellem Stand läuft kein einziges Gruppenspiel der Türkei im deutschen Free-TV. Wer die Türkei sehen will, ist also zwingend auf MagentaTV angewiesen.

Gibt es die WM auch im Live-Stream?

Wer keinen klassischen TV-Anschluss hat, kann sämtliche Übertragungswege auch digital verfolgen. MagentaTV streamt das komplette Turnier mit allen 104 Spielen über seine App und im Browser. ARD und ZDF stellen ihre 60 Partien zusätzlich in den Mediatheken sowie auf Sportschau.de bereit.

Fazit: Für die DFB-Elf, die großen Namen und die heiße Schlussphase genügt das kostenlose Angebot von ARD und ZDF. Wer auch die exotischeren Begegnungen, die Türkei-Spiele oder schlicht jede der 104 Partien sehen will, kommt um MagentaTV nicht herum. Für 22 Euro lässt sich hier das komplette Turnier verfolgen.

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Truppenstärke: Das sind die größten Armeen der Welt

10. Juni 2026 um 20:14

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größten Armeen der Welt Truppenstärke Länder

Die Truppenstärke ist nicht mehr die einzige Kennzahl, bleibt aber die anschaulichste, um militärische Macht zu vergleichen. Genau deshalb zeigen wir die größten Armeen der Welt im Jahr 2026, basierend auf aktiven Soldaten. Auffällig dabei: Deutschland spielt international nur eine Nebenrolle und landet mit 184.324 Aktiven auf Platz 31. Die Top Ten, plus kurzem Kontext zu Ausgaben und Atomwaffen.

Gleich vorweg: Deutschland spielt in unserer Rangliste nur eine Nebenrolle. Mit rund 184.324 aktiven Soldatinnen und Soldaten landet die Bundeswehr lediglich auf Rang 31. Das war nicht immer so. Im Jahr 1987 dienten fast 500.000 Menschen in der Bundeswehr, seitdem wurde der Personalbestand um mehr als 60 Prozent reduziert.

Immerhin gibt es in der BRD zusätzlich zum aktiven Militär noch rund 860.000 Reservisten, und in der NATO stellt die Bundesrepublik in Bezug auf die Truppenstärke die fünftgrößte Armee. Auch bei der Ausstattung steht Deutschland zumindest ordentlich da. Momentan gehören rund 296 Kampfpanzer, 127 Jagdflugzeuge und etwa 87.000 militärische Fahrzeuge zum Inventar.

Die größten Armeen der Welt – Truppenstärke ist nicht alles

Wer die meisten Soldaten stellt, gibt nicht zwangsläufig auch das meiste Geld aus. Bei den Militärausgaben sieht die Rangliste völlig anders aus. Weltweit summierten sich die Verteidigungsausgaben 2025 auf rund 2,9 Billionen US-Dollar.

Deutschland investierte von dieser Summe rund 114 Milliarden Dollar – das entspricht etwa 2,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Für dieses Jahr sieht der Bundeshaushalt rund 82,7 Milliarden Euro für die Verteidigung vor. Hinzu kommt das Sondervermögen von 100 Milliarden Euro zur Modernisierung der Bundeswehr.

Ein weiterer Faktor sind Atomwaffen. Anfang 2025 existierten weltweit rund 12.241 nukleare Sprengköpfe, verteilt auf neun Staaten. Fünf davon gelten als offizielle Atommächte und sitzen als ständige Mitglieder mit Vetorecht im UN-Sicherheitsrat – darunter Frankreich und das Vereinigte Königreich. Hinzu kommen vier faktische Nuklearmächte wie Israel.

Doch genug mit dem Vorgeplänkel. Kommen wir zum eigentlichen Highlight, der Truppenstärke der weltweit größten Armeen (via Statista).

Platz 10: Türkei

Den Auftakt in unsere Top Ten macht die Türkei, die auf rund 481.000 aktive Soldatinnen und Soldaten kommt. Das Land am Bosporus unterhält damit nach den USA die zweitgrößte Armee innerhalb der NATO. Die strategische Lage zwischen Europa, Asien und dem Nahen Osten macht das türkische Militär für das westliche Bündnis extrem wichtig.

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Energy Sharing: Warum die Energiewende 44 Millionen Mieter im Stich lässt

10. Juni 2026 um 18:44

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Energy Sharing Hürden Energiewende im Stich

Seit dem 1. Juni 2026 soll das neue Energy Sharing die Energiewende sozialer machen. Doch regulatorische Hürden und fehlende Infrastruktur lassen das Gesetz für Millionen Mieter zum Debakel werden. Ein Gastkommentar von Julian Schulz.

Am 1. Juni 2026 ist mit dem neuen § 42c des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) eine Reform in Kraft getreten, die wie das finale Puzzleteil einer gerechten Energiewende wirkt: das Energy Sharing.

Erstmals dürfen Nachbarschaften, Wohnungseigentümergemeinschaften und Genossenschaften lokal erzeugten Solarstrom virtuell über das öffentliche Netz miteinander teilen. Ohne teure Extraleitungen, direkt vom Dach in die Steckdose des Nachbarn.

Was wie der lang ersehnte Befreiungsschlag für Millionen von Mietern in den deutschen Städten aussieht, droht in der Realität zu einem krachenden Fehlstart zu werden.

Das Gesetz ist gut gemeint, aber in der Praxis so mangelhaft umgesetzt, dass es die soziale Schere bei der Energiewende nicht schließt, sondern weiter aufreißt. Statt der versprochenen Demokratisierung erleben wir ein regulatorisches Debakel, das ausgerechnet die Menschen ohne eigenes Immobilieneigentum eiskalt im Stich lässt.

Energy Sharing: Paradoxon zwischen Villa und Mietshaus

Wer die tägliche Praxis an der Schnittstelle von Netzbetrieb und Abrechnung kennt, weiß: Ein gedrucktes Gesetz im Bundesgesetzblatt senkt noch keine Stromrechnung.

Zwischen der progressiven Theorie in Berlin und der starren Realität in den Kellern der Republik klafft eine gewaltige Umsetzungslücke, die voll zulasten der Mieter geht.

Dabei ist die Idee von einer bestechenden sozialen Logik: Wenn mittags die Sonne brennt, sind die Speicher von Eigenheimen voll. Der überschüssige Strom wird für minimale Centbeträge ins Netz gedrückt. Zur selben Zeit zahlt die Familie im Mietshaus nebenan weit über 30 Cent pro Kilowattstunde an den Grundversorger.

Energy Sharing sollte dieses absurde Paradoxon auflösen. Es sollte die Energiewende endlich aus der wohlhabenden Einfamilienhaus-Siedlung in die Breite der Gesellschaft tragen. Doch genau das wird nun aktiv verhindert.

Die vier Mauern vor dem Miethaus

Dass dieser solidarische Ansatz pünktlich zum Stichtag blockiert wird, liegt an vier strukturellen Hürden. Sie sorgen dafür, dass die Früchte der Energiewende weiterhin exklusiv beim Hausbesitzer verbleiben, während Mieter die Zeche zahlen.

1. Die digitale Aussperrung: Kein Smart Meter, keine Teilhabe

Energy Sharing erfordert eine viertelstündliche Messdatenübertragung. Ohne sogenannte Smart Meter ist das Modell schlicht nicht möglich und sogar illegal.

Dass die aktuelle deutsche Einbauquote für diese intelligenten Zähler bei gerade einmal rund 5,5 Prozent liegt, ist für ein Industrieland ein digitaler Offenbarungseid.

Da Vermieter und Netzbetreiber beim Rollout in Mehrparteienhäusern hinterherhinken, fehlt den allermeisten Miethäusern das technische Fundament. Mieter werden digital ausgesperrt.

2. Das Bürokratie-Bollwerk der Netzbetreiber

Selbst wenn ein Miethaus einen Zähler hat, scheitert es an den Strukturen der knapp 900 deutschen Verteilnetzbetreiber. Es gibt bis heute keine standardisierten, digitalen IT-Prozesse, um gemeinschaftlichen Strom unkompliziert anzumelden und abzurechnen.

Während der Eigenheimbesitzer seine Anlage mit wenigen Klicks registriert, rennen Mietergemeinschaften gegen eine Wand aus analoger Bürokratie. Bis die Netzbetreiber ihre Software angepasst haben, vergehen erfahrungsgemäß Jahre. Jahre, in denen Mieter weiter den teuren Standardstrom zahlen müssen.

3. Das finanzielle Absurdum: Warum Teilen für Mieter teuer bleibt

Die bitterste Blockade ist jedoch das System der Netzentgelte. Wer als Eigenheimbesitzer den Strom vom eigenen Dach verbraucht, zahlt keine Netzentgelte.

Wer aber als Mieter den Strom vom Dach des direkten Nachbarn bezieht, muss in Deutschland die vollen Netzentgelte, Steuern und Umlagen zahlen, obwohl der Strom physikalisch gar nicht durch das Fernleitungsnetz fließt. Diese Abgaben machen rund 60 Prozent des Haushaltsstrompreises aus.

Das bedeutet: Selbst wenn der Erzeuger den Solarstrom an die Mieter verschenken würde, bleibt für sie wegen dieser starren Abgabenlast kaum eine spürbare Ersparnis übrig. Das Gesetz zwingt das Energy Sharing für Mieter in die Unwirtschaftlichkeit.

Wie es besser geht, zeigt der Blick nach Österreich. Dort gelang der Durchbruch für Energiegemeinschaften durch eine sozial gerechte Reform: reduzierte Netzentgelte für lokal geteilten Strom. Strom, der nur drei Häuser weiterfließt, belastet die großen Überlandbahnen nicht.

Wer diesen ökologischen und lokalen Vorteil nicht finanziell an die Verbraucher – also die Mieter – weitergibt, betreibt Klientelpolitik für Hausbesitzer.

4. Die Knebelung durch die Direktvermarktung

Dazu kommt ein regulatorisches Dilemma, das größere Miethäuser komplett blockiert: Ab einer bestimmten Anlagengröße greift die gesetzliche Direktvermarktungspflicht über die Strombörse.

Der Haken: Der Markt bietet aktuell überhaupt keine Produkte an, die zu den kleinteiligen Bedürfnissen einer lokalen Mietergemeinschaft passen. Das Gesetz fordert von den Akteuren im Mietshaus Pflichten ein, die mangels Angebot auf Marktseite gar nicht erfüllt werden können.

Die Energiewende braucht Demokratisierung, keine Symbolpolitik

Für die kommenden Monate bedeutet dies eine ernüchternde Prognose: Das Jahr 2026 wird kein Jahr der Bürgerenergie, sondern ein Jahr der isolierten Pilotprojekte für Privilegierte.

Ein echter Massenmarkt, der auch den 44 Millionen Menschen in deutschen Mietskasernen echten Zugang zu bezahlbarem Solarstrom gewährt, rückt in weite Ferne. Realistisch ist er erst Richtung 2029.

Immobilienbesitzer, die nicht so lange warten wollen, sollten jetzt mit Mieterstrom oder der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (gGv) starten. Beide Modelle funktionieren sofort, sind extrem wirtschaftlich und regulatorisch erprobt.

Warum die Regierung jetzt nachbessern muss

Damit das Gesetz nicht als zahnloser Tiger endet und die Frustration bei den Bürgern wächst, muss das Bundeswirtschaftsministerium dringend nachbessern.

Wir brauchen keine neuen Paragrafen, die nur auf dem Papier existieren. Deutschland braucht eine Reform der Netzentgelte, die solidarisches, dezentrales Verbrauchen im Quartier belohnt, statt es finanziell abzustrafen.

Solange diese Hausaufgaben nicht erledigt sind, bleibt der 1. Juni 2026 ein rein symbolisches Datum und die Energiewende ein elitäres Versprechen, das an den Toren der Miethäuser Halt macht.


Über den Autor: Julian Schulz

Julian Schulz ist Mitgründer von metergrid, einem führenden Abrechnungs- und Softwaredienstleister für dezentrale Energiekonzepte, und berät Unternehmen sowie Initiativen bei der Umsetzung von Mieterstrom und gemeinschaftlicher Gebäudeversorgung.

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Bild: metergrid

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Digitale Freiheit klingt effizient – bis Unternehmen die Kontrolle verlieren

10. Juni 2026 um 16:00

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Digitale Freiheit Unternehmen Bitrix24

Viele Unternehmen wirken heute hochdigital: CRM in der Cloud, Projekte im Browser, Kommunikation per Messenger. Doch je flexibler die Tool-Landschaft wird, desto schwieriger wird es, Daten, Kommunikation und Zugriffsrechte wirklich zu kontrollieren. Zentralisierte Plattformen wie Bitrix24 zeigen, warum weniger Fragmentierung oft mehr Sicherheit und Planbarkeit bedeutet.

Viele Unternehmen haben ihr „Digitalisierungsproblem“ längst gelöst, aber dafür ein Kontrollproblem geschaffen. CRM, Projektmanagement, Messenger, Dateiablagen, Buchhaltung und spezialisierte SaaS-Tools entstehen oft organisch nebeneinander. Fachabteilungen entscheiden selbst, was „am schnellsten funktioniert“. Das Ergebnis ist eine digitale Arbeitswelt ohne klaren Perimeter.

Was anfangs flexibel und modern wirkt, führt im Alltag zu ganz praktischen Risiken: fragmentierte Kommunikation, verteilte Kundendaten, unklare Zugriffsrechte, Shadow IT, kompliziertes Offboarding und eine IT, die nur noch versucht, hinterherzudokumentieren, wer wo worauf zugreift. Besonders kritisch wird es, wenn sensible geschäftliche Kommunikation auf privaten Geräten und in Consumer-Messengern landet.

Nicht die Anzahl digitaler Tools ist heute das eigentliche Problem. Sondern der Verlust an Kontrolle über Daten, Kommunikation und Prozesse.

Digitale Freiheit ohne Perimeter: Wenn Übersicht zur Ausnahme wird

Ein typisches KMU-Szenario: Vertrieb arbeitet in einem Cloud-CRM, das Projektteam in einer spezialisierten Projekt-Software, die Geschäftsführung nutzt einen anderen Messenger, HR verwaltet Bewerber in einem separaten Tool, dazu kommen Dateiablagen in verschiedenen Cloud-Speichern. In Summe sind schnell fünf bis zehn SaaS-Dienste im Einsatz. Plus nicht dokumentierte Lösungen einzelner Teams.

Praktische Fragen bleiben dabei offen: Wo liegt die aktuelle Kundendokumentation? Wer hat noch Zugriff auf sensible Vertragsunterlagen? Welche Tools werden aktiv genutzt und welche Accounts existieren nur noch, weil niemand sie sauber deaktiviert hat? Genau hier beginnt Governance zur täglichen Herausforderung zu werden, insbesondere wenn keine zentrale Plattform den Rahmen vorgibt.

Ohne klar definierte, zentral steuerbare Arbeitsumgebung wird digitale Freiheit schnell zur Dauerbaustelle für Governance, Datenschutz und Sicherheit.

Zu viele Funktionen oder endlich eine kontrollierbare Infrastruktur?

Plattformen wie Bitrix24, die CRM, Aufgaben, Projekte, interne Chats, Telefonie und Dokumentenmanagement vereinen, werden von außen häufig als zu umfangreich oder zu komplex wahrgenommen. Der erste Eindruck täuscht jedoch oft. Moderne All-in-One-Lösungen sind in der Praxis modular aufgebaut.

Unternehmen müssen nicht alle Funktionen gleichzeitig einführen. Unnötige Module können ausgeblendet werden, Oberflächen lassen sich pro Team anpassen, Zugriffsrechte rollenbasiert steuern. Ein HR-Team braucht keinen CRM-Zugriff, der Vertrieb keine Einsicht in vertrauliche HR-Daten. In Bitrix24 lassen sich genau solche Rollen- und Rechtekonzepte zentral definieren und pflegen, statt sie über viele isolierte Tools hinweg zu verteilen.

Der eigentliche Vorteil liegt weniger im Funktionsumfang an sich, sondern in der kontrollierbaren Infrastruktur dahinter: Unternehmen können schrittweise weitere Module aktivieren, ohne neue SaaS-Inseln zu schaffen. Zusätzliche Integrationen, Accounts und Datenschutzvereinbarungen werden dadurch deutlich reduziert.

Was auf den ersten Blick also nach zu vielen Funktionen aussieht, ist langfristig oft genau das, was digitale Infrastruktur beherrschbar, skalierbar und auditierbar macht.

Hier DSGVO-konforme Plattform entdecken

Fragmentierte SaaS-Landschaften: Governance und DSGVO im Blindflug

Häufig heißt es, spezialisierte Einzeltools seien leichter zu kontrollieren und daher sicherer. In der Praxis sieht es jedoch oft anders aus: Viele Unternehmen nutzen parallel zahlreiche SaaS-Dienste. Von Kollaboration und CRM über Videokonferenzen bis hin zu Cloud-Speichern und Nischen-Apps für einzelne Teams.

Aus Sicht von Governance und DSGVO entstehen dadurch zusätzliche Schichten an Komplexität: unterschiedliche Benutzer- und Rollenmodelle, mehrere AVV-/DPA-Verträge, heterogene Datenflüsse, voneinander getrennte Logfiles und Berechtigungen. Oft bleibt unklar, in welchem Tool welche personenbezogenen Daten liegen und wie lange sie dort gespeichert werden.

  • Fragmentierte Datenlandschaften erschweren Auskunfts- und Löschanfragen.
  • Mehrere Systeme mit teils redundanten Datensätzen erhöhen das Fehlerrisiko.
  • Shadow IT und „schnelle“ SaaS-Testaccounts ziehen unkontrollierte Datenflüsse nach sich.
  • Manuelle Exporte zwischen Tools (z. B. CSV-Downloads) schaffen inoffizielle Datenkopien.

Eine zentralisierte Arbeitsplattform löst diese Herausforderungen nicht automatisch, erleichtert aber Governance spürbar: Rollen und Zugriffsrechte können einheitlich vergeben, Datenströme konsistenter dokumentiert und Audit-Trails zentral ausgewertet werden. Bitrix24 etwa bündelt CRM, Aufgaben, Kommunikation und Dokumentenmanagement in einem System und bietet in der Cloud-Version Hosting in deutschen Rechenzentren mit DSGVO-konformem Betrieb.

Entscheidend ist also nicht, wie viele SaaS-Tools im Einsatz sind. Sondern ob ein Unternehmen noch transparent nachvollziehen kann, wo personenbezogene Daten liegen und wer worauf zugreift.

Wenn WhatsApp zum Unternehmensarchiv wird: Risiken externer Messenger

„Warum braucht man interne Chats, wenn alle ohnehin WhatsApp oder Signal nutzen?“. Dieser Satz fällt in vielen Unternehmen. Aus Nutzersicht ist das verständlich: Vertraute Apps, schnelle Kommunikation, keine Einarbeitung. Aus Sicht von Kommunikation, DSGVO und Sicherheit ist es ein Risiko mit Ansage. WhatsApp im Unternehmen birgt klare Risiken.

Sobald geschäftliche Kommunikation in Consumer-Messengern stattfindet, wandern Unternehmenswissen und Kundendaten auf private Geräte und in externe Infrastrukturen ab. Chatverläufe liegen außerhalb des kontrollierbaren Systems, Kontakte werden lokal gespeichert, Gruppenchats sind nicht zentral administrierbar. Spätestens beim Offboarding stellt sich die Frage: Was passiert mit den Kundengesprächen auf dem ehemaligen Diensthandy oder dem privaten Smartphone eines Mitarbeiters?

  • Kommunikationshistorien gehen verloren oder sind nicht mehr vollständig nachvollziehbar.
  • Kundenkontakte bleiben auf privaten Geräten einzelner Mitarbeiter.
  • Phishing, CEO Fraud und Social Engineering finden über unkontrollierte Kanäle statt.
  • Unternehmen verlieren die Hoheit über sensible Inhalte und Metadaten.

DSGVO-konforme Collaboration Tools mit integriertem Chat, etwa in Form eines internen „Work Messengers“ innerhalb einer Plattform wie Bitrix24, bieten hier einen anderen Ansatz: Kommunikation findet innerhalb eines kontrollierten Rahmens statt, Zugriffsrechte sind zentral verwaltbar, Chats bleiben im Unternehmen, auch wenn Mitarbeiter gehen. So wird interne Kommunikation nicht nur komfortabler, sondern vor allem sicherer und revisionsfähiger.

Sobald geschäftliche Kommunikation in externe oder private Kanäle abwandert, verliert das Unternehmen schrittweise die Kontrolle über Wissen, Prozesse und Datenflüsse.

Die neue SaaS-Realität: Planbarkeit statt niedriger Einstiegspreise

Viele moderne SaaS-Tools wirken im Einstieg attraktiv: niedrige Monatsgebühren, kurze Vertragslaufzeiten, flexible Nutzerpakete. Mit wachsender Teamgröße und steigendem Digitalisierungsgrad zeigt sich jedoch eine andere Realität: Lizenzkosten kommen aus vielen Richtungen, Integrationen müssen dauerhaft gepflegt werden, Middleware- und Automation-Tools werden nötig, um Datenflüsse zwischen Systemen zu orchestrieren.

Hinzu kommen Onboarding-Aufwände für neue Mitarbeiter, Schulungen für unterschiedliche Oberflächen, administrativer Mehraufwand für Benutzer- und Berechtigungsverwaltung sowie ein stetig wachsender Integrations-Backlog in der IT. Oft entstehen die eigentlichen Kosten nicht durch das einzelne Tool, ondern durch die Verwaltung der Verbindungen dazwischen.

Zentralisierte Plattformen setzen an genau diesem Punkt an: Statt das Unternehmen mit immer neuen Speziallösungen zu erweitern, wird eine gemeinsame Basis geschaffen, auf der Teams ihre Arbeit organisieren. Bitrix24 kombiniert beispielsweise CRM, Aufgaben- und Projektmanagement, interne Kommunikation und Dokumentenmanagement in einem System und bietet zusätzlich Optionen bis hin zur On-Premise-Variante für maximale digitale Souveränität.

Fazit: Digitale Souveränität heißt, die eigene Arbeitsumgebung zu kontrollieren

Die Diskussion um moderne Arbeitsplattformen wird häufig auf der Oberfläche geführt: Wie viele Funktionen bietet ein Tool? Wie modern wirkt die Oberfläche? Wie schnell lässt sich etwas Neues ausprobieren? Spannender ist die Perspektive dahinter: Welche Architektur ermöglicht es einem Unternehmen, Kommunikation, Daten und Prozesse auch in fünf oder zehn Jahren noch im Griff zu haben?

Die eigentliche Frage lautet daher nicht mehr, wie viele digitale Tools ein Unternehmen nutzt, sondern ob es die eigene digitale Arbeitsumgebung noch tatsächlich kontrollieren kann. Digitale Freiheit bleibt wichtig, doch ohne klar definierten Rahmen kippt sie schnell in Unübersichtlichkeit und erhöhtes Risiko.

Plattformen wie Bitrix24 stehen exemplarisch für einen stärker zentralisierten, DSGVO-konformen Unternehmenskontext: eine gemeinsame Datenbasis, integrierte Kommunikation, konsistente Zugriffsrechte und die Option, Funktionen schrittweise zu aktivieren, statt neue Inseln zu schaffen. Das ist kein Widerspruch zu Flexibilität, sondern die Grundlage für echte digitale Souveränität im Unternehmen.

Jetzt zentrale Arbeitsplattform prüfen

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KI-Boykott: Erste Netflix-Produktionen ohne deutsche Synchronsprecher

10. Juni 2026 um 11:00

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Netflix KI deutsche Synchronsprecher Künstliche Intelligenz

Russell Crowes deutsche Stammstimme ist bei Netflix ab sofort nicht mehr zu hören. Er ist nicht der einzige Fall. Weil der Streamingdienst von Synchronsprechern verlangt, ihre Stimmen für das KI-Training freizugeben, verweigern immer mehr Sprecher die Unterzeichnung einer Klausel. Brisant dabei: Die Branche selbst ist tief gespalten. Während ein Verband bereits eine Vereinbarung mit Netflix geschlossen hat, bereitet ein anderer eine Datenschutzbeschwerde vor. Eine kommentierende Analyse.

Darum geht es im KI-Streit zwischen Netflix und den Synchronsprechern

  • Zwischen Netflix und zahlreichen Synchronsprechern schwelt bereits seit Anfang 2026 ein Streit um eine Vertragsklausel zum KI-Training. Die Klausel sieht vor, dass das Unternehmen Stimmaufnahmen nutzen darf, um KI-Modelle zu trainieren. Der Verband deutscher Sprecher setzt sich dafür ein, dass Synchronsprecher das Recht haben sollen, selbst zu entscheiden, ob sie ihre Aufnahmen für das Training von KI-Modellen freigeben. Eine Zustimmung müsse zudem mit einer Vergütung einhergehen. Bei einer Ablehnung dürften keine negativen Konsequenzen drohen. Eine Einigung ist aber nach wie vor nicht in Sicht.
  • Der Bundesverband Schauspiel (BFFS) hat mit Netflix derweil eine Vereinbarung getroffen, die eine gesonderte Zustimmung und klare Regeln zum KI-Training mit Stimmen vorsieht. Der Verband argumentiert, dass ein zentraler Punkt in der Debatte missverstanden wurde, da die Zustimmung zum KI-Training nicht bedeute, dass Stimmen später frei verwendet werden dürfen. Die Nachbildung einer Stimme oder der Einsatz synthetischer Stimmen erfordere demnach immer eine gesonderte und ausdrückliche Zustimmung.
  • Laut dem Verband Deutscher Sprecher (VDS) reicht diese Vereinbarung nicht aus, um Synchronsprecher vor den möglichen Folgen der Nutzung ihrer Stimmen für das KI-Training zu schützen. Da es von Netflix weiterhin keinerlei Gesprächsangebote oder neue Informationen gebe, bereitet der VDS eine Datenschutzbeschwerde an die zuständige Aufsichtsbehörde vor. Ziel ist eine juristische Prüfung der Vereinbarung seitens einer neutralen Stelle. Dass die Verbände unterschiedliche Auffassungen haben, mache deutlich, dass mit der Vereinbarung eine grundsätzliche Weichenstellung für Sprecher getroffen werde.

Warum der Konflikt alle Netflix-Zuschauer betrifft

Der Konflikt zwischen Netflix und Teilen der Synchronbranche ist längst mehr als eine Auseinandersetzung über Vertragsdetails. Denn: Es geht nicht nur um die Frage, wem eine Stimme im KI-Zeitalter gehört und wer darüber entscheidet, wie sie künftig genutzt werden darf, sondern um existenzielle Sorgen großer Teile einer gesamten Berufsgruppe.

Aus einer vermeintlich technischen Klausel ist eine Debatte über Selbstbestimmung, Verwertungsrechte und die Grenzen unternehmerischer Datennutzung geworden. Weil es nach wie vor keine verbandsübergreifende Einigung gibt, weigern sich viele Synchronsprecher, die Vertragsklausel von Netflix in ihrer aktuellen Form zu unterschreiben.

Das zeigt, wie tief das Misstrauen sitzt – und zwar nicht ohne Folgen. Denn die ersten Netflix-Produktionen werden nun nicht mehr mit den gewohnten deutschen Stimmen prominenter Schauspieler besetzt. Für den Streaming-Giganten kann das zu einem waschechten Problem werden. In Deutschland sind viele Synchronsprecher nämlich selbst zu Marken geworden.

Doch wenn plötzlich nicht mehr die vertrauten deutschen Stimmen von Schauspielern wie Russell Crowe, Jennifer Lopez, Jason Momoa oder Gerard Butler erklingen, fällt das auf. Damit verlässt der Konflikt die Branche und trifft auch die Zuschauer. Bemerkenswert ist zudem, dass die Branche selbst bislang keine einheitliche Antwort auf die KI-Frage gefunden hat.

Stimmen

  • Synchronsprecher Martin Umbach, der unter anderem die Stammstimme von Schauspieler George Clooney und Russel Crow ist, in einem Instagram-Video: „Nun steht die Synchronisation eines neuen Netflix-Films mit Russell Crowe an – und ich werde dieses Mal nicht dabei sein. (…) Weil Netflix inzwischen von den Synchronschauspielern verlangt zuzustimmen, dass ihre Aufnahmen auch zum Training einer Künstlichen Intelligenz verwendet werden dürfen. (…) Ich soll also meine künstlerische Arbeit als Trainingsmaterial zur Verfügung stellen. Und das mache ich nicht. (…) Schauspiel entsteht für mich aus Lebenserfahrung, Intuition, Empfindsamkeit, Empathie, Widersprüchen, Verletzlichkeit. Also etwas zutiefst Menschlichem.“
  • David Wagner, Rechtsanwalt bei Spirit Legal, wurde vom Verband deutscher Sprecher beauftragt, eine Datenschutzbeschwerde gegen Netflix vorzubereiten: „Netflix lässt Stimmaufnahmen in KI-Modelle einfließen. Diese Aufnahmen erlauben die eindeutige Wiedererkennung und synthetische Reproduktion der Sprecher; sie sind damit biometrische Daten und besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO. Hierfür braucht Netflix eine Einwilligung. Die vorliegende Einwilligung erfolgt aber weder freiwillig noch informiert: nicht freiwillig, weil die Alternative Umbesetzung der Rolle heißt; nicht informiert, weil Netflix nicht vorab offenlegt, welche Zwecke mit dem KI-Training verfolgt werden. Gemeinplätze in der Datenschutzinformation genügen dem Maßstab des Art. 13 DSGVO nicht.“
  • Urheberrechtsexperte Artur-Axel Wandtke bewertet die Netflix-KI-Regelung-Synchron-Schauspiel des Bundesverbands Schauspiel (BFFS) derweil positiv und kritisiert: „Zentrale Schlussfolgerungen dieses Gutachtens beruhen auf unzutreffenden rechtlichen Ausgangspunkten.“ Marcus Off, Synchronsprecher von Johnny Depp in Fluch der Karibik, ergänzt: „Ohne den Vertrag des BFFS mit Netflix gäbe es keine KI-Regeln mit Netflix, keine Folgevergütungen und keinerlei Schutz vor willkürlichem KI-Einsatz.“

So geht es im KI-Streit zwischen Netflix und den Synchronsprechern weiter

Kurzfristig könnte sich der Konflikt vor allem auf den Produktionsalltag auswirken. Sollte die Zahl der Sprecher wachsen, die die Vereinbarung ablehnen, werden weitere Netflix-Produktionen auf alternative Besetzungen ausweichen müssen. Das könnte vor allem den Streamingdienst treffen, der wie kaum ein anderer von Wiedererkennbarkeit lebt. Denn auch Stimmen schaffen Bindung. Manchmal merken Zuschauer vielleicht aber erst, wie wichtig sie sind, wenn sie fehlen.

Parallel dazu dürfte sich die Auseinandersetzung zunehmend auf ein rechtliches Terrain verlagern. Die angekündigte Datenschutzbeschwerde des VDS könnte dabei helfen zu klären, welche Anforderungen an Einwilligungen für das KI-Training tatsächlich gestellt werden dürfen.

Eine Entscheidung könnte dabei weit über Netflix hinausgehen, eine Signalwirkung auf die gesamte Medien- und Kreativbranche entfalten und Maßstäbe dafür setzen, wie mit biometrischen Merkmalen und künstlerischen Leistungen im KI-Zeitalter umzugehen ist. Langfristig wird es aber vermutlich weniger um die Frage gehen, ob Stimmen für das KI-Training genutzt werden können, sondern zu welchen Bedingungen.

Entscheidend wird sein, ob es gelingt, Regeln zu etablieren, die technologische Innovation ermöglichen, ohne die Arbeit und Einnahmen der Kreativen auszuhöhlen. Andernfalls droht ein paradoxes Szenario. Denn ausgerechnet eine Technologie, die Stimmen bewahren und reproduzieren kann, könnte dazu führen, dass einige der bekanntesten Stimmen der deutschen Synchronlandschaft verstummen.

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