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FlexiSpot PortaGo im Test: Wie gut ist das klappbare Walking Pad fürs Homeoffice?

28. August 2026 um 09:30

Der Beitrag FlexiSpot PortaGo im Test: Wie gut ist das klappbare Walking Pad fürs Homeoffice? erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

FlexiSpot PortaGo Test

Das FlexiSpot PortaGo soll mehr Bewegung in den Arbeitsalltag bringen, ohne das Homeoffice dauerhaft in ein Fitnessstudio zu verwandeln. Dafür kombiniert das Walking Pad einen bürstenlosen Motor mit einer 180-Grad-Klapptechnik und einer bis zu 6 km/h schnellen Lauffläche. Wir zeigen dir in unserem ausführlichen Test, wie gut das Konzept funktioniert, wie sich das PortaGo einrichten lässt und welche Vor- und Nachteile es im Alltag hat.

Viele Menschen verbringen einen großen Teil ihres Arbeitstages im Sitzen. Ein höhenverstellbarer Schreibtisch kann zwar für Abwechslung sorgen, mehr Schritte entstehen dadurch aber noch nicht. Genau an diesem Punkt setzt das FlexiSpot PortaGo an. Das kompakte Laufband passt unter einen Stehschreibtisch und ermöglicht es, während Meetings, Telefonaten oder einfachen Büroaufgaben langsam zu gehen.

Das Besondere: Nach der Nutzung lässt sich das Walking Pad in der Mitte zusammenklappen. Damit richtet sich das PortaGo vor allem an Menschen, die wenig Platz haben und ihr Laufband nicht dauerhaft im Wohn- oder Arbeitszimmer stehen lassen möchten. Doch wie gut funktioniert das im Alltag?

Was ist das FlexiSpot PortaGo?

Das FlexiSpot PortaGo ist ein klappbares Walking Pad für das Homeoffice und den privaten Gebrauch. Anders als ein klassisches Laufband besitzt es weder einen Handlauf noch eine große Bedienkonsole. Das Gerät ist deshalb deutlich flacher und kann direkt unter einem höhenverstellbaren Schreibtisch platziert werden.

Der Geschwindigkeitsbereich liegt zwischen 1 und 6 km/h. Damit eignet sich das PortaGo für langsames Gehen während der Arbeit sowie für zügige Walking-Einheiten. Als richtiges Laufband zum Joggen ist es dagegen nicht konzipiert. Dafür fällt die Lauffläche mit 100 Zentimetern Länge zu kurz aus – insbesondere für größere Menschen und lange Laufschritte.

Die wichtigsten technischen Daten im Überblick:

  • Geschwindigkeit: 1 bis 6 km/h
  • Lauffläche: 100 mal 41 Zentimeter
  • Motor: bürstenlos, 550 Watt
  • Maximale Belastung: 120 Kilogramm
  • Gewicht: rund 18,5 Kilogramm
  • Lautstärke laut Hersteller: weniger als 55 Dezibel
  • Steuerung: Fernbedienung
  • Klappmechanismus: 180 Grad
  • Gefaltete Höhe: rund 14,5 Zentimeter
  • Gefalteter Platzbedarf: etwa 0,3 Quadratmeter

Design und Verarbeitung: wohnraumfreundlich statt Fitnessstudio

Optisch wirkt das FlexiSpot PortaGo vergleichsweise zurückhaltend. Die seitlichen Elemente in Holzoptik heben das Modell von vielen Walking Pads ab, die überwiegend aus schwarzem oder grauem Kunststoff bestehen. Dadurch fügt sich das Gerät besser in ein Wohn- oder Arbeitszimmer ein.

Der Rahmen vermittelt einen stabilen Eindruck. Auch der Klappmechanismus wirkt solide und lässt sich ohne großen Kraftaufwand bedienen. Ein kleines Detail fällt allerdings negativ auf: Im zusammengeklappten Zustand wird das PortaGo mit einem Klettband gesichert. Das funktioniert zuverlässig, wirkt im Vergleich zum restlichen Design aber etwas improvisiert.

Mit rund 18,5 Kilogramm ist das Walking Pad außerdem nicht wirklich leicht. Häufiges Tragen über Treppen dürfte auf Dauer anstrengend werden. Auf einer Ebene lässt es sich dank integrierter Transportrollen jedoch relativ bequem verschieben.

FlexiSpot PortaGo einrichten: aufklappen und loslaufen

Die Einrichtung ist erfreulich unkompliziert. Eine aufwendige Montage entfällt. Nach dem Auspacken wird das PortaGo vollständig aufgeklappt und auf einem ebenen Untergrund positioniert. Anschließend verbindet man das Stromkabel mit einer Steckdose und schaltet das Gerät ein.

Die Steuerung erfolgt über die mitgelieferte Fernbedienung. Darüber lässt sich das Walking Pad starten und stoppen. Außerdem kann man die Geschwindigkeit in Schritten von 0,5 km/h verändern und zwischen den angezeigten Werten wechseln. Direkttasten für 2 und 4 km/h erleichtern den schnellen Einstieg.

Das integrierte Display zeigt Geschwindigkeit, Zeit, Distanz und einen errechneten Kalorienverbrauch an. Die Werte wechseln automatisch. Eine Smartphone-App oder eine direkte Verbindung zu Apple Health, Google Fit und anderen Fitness-Plattformen gibt es nicht.

Vor der ersten längeren Einheit empfiehlt es sich, bei niedriger Geschwindigkeit zu beginnen. Für die Arbeit am Schreibtisch sind 1 bis 2 km/h ein sinnvoller Einstieg. Wer sich an die Bewegung gewöhnt hat, kann das Tempo langsam erhöhen. Beim Tippen oder Lesen dürften sich viele Nutzer bei ungefähr 2 bis 3 km/h einpendeln.

Wie funktioniert das FlexiSpot PortaGo im Alltag?

Der bürstenlose Motor bewegt den Laufgurt mit bis zu 6 km/h. Das ist schnell genug für zügiges Gehen, aber noch kein vollwertiges Lauftempo. Für den Einsatz unter dem Schreibtisch ist das sinnvoll: Bei hohen Geschwindigkeiten lassen sich Maus und Tastatur ohnehin kaum noch präzise bedienen.

Besonders gut funktioniert das Walking Pad bei Videokonferenzen, Telefonaten, beim Lesen oder bei einfachen Recherchen. Auch kürzere E-Mails lassen sich nach etwas Eingewöhnung schreiben. Sobald eine Aufgabe jedoch viel Präzision verlangt, stößt das Konzept an natürliche Grenzen. Umfangreiche Texte, Bildbearbeitung oder Layoutarbeiten sind während des Gehens deutlich schwieriger.

Die 41 Zentimeter breite Lauffläche bietet ausreichend Platz und vermittelt ein sicheres Laufgefühl. Die Länge von 100 Zentimetern reicht für normales Gehen aus. Bei größeren Menschen kann sie bei höherem Tempo allerdings knapp werden. Da das PortaGo keinen Handlauf besitzt, sollten Nutzer insbesondere am Anfang nicht zu schnell starten.

An der Faltstelle ist ein leichter Übergang im Laufgurt spürbar. Mit Sportschuhen fällt dieser kaum ins Gewicht. Beim Gehen ohne Schuhe kann der Knick dagegen störend sein. Für längere Einheiten sind Schuhe deshalb die bessere Wahl.

Lautstärke: leise, aber nicht lautlos

FlexiSpot gibt für das PortaGo eine Lautstärke von weniger als 55 Dezibel an. Der bürstenlose Motor arbeitet tatsächlich vergleichsweise ruhig. Vollkommen lautlos ist das Walking Pad aber nicht. Neben dem Motor entstehen Geräusche durch den Laufgurt und die Schritte des Nutzers.

Bei einem Videoanruf dürften moderne Systeme zur Geräuschunterdrückung einen großen Teil davon herausfiltern. In hellhörigen Wohnungen können sich die Trittgeräusche jedoch auf den Boden und angrenzende Räume übertragen. Eine geeignete Schutz- oder Dämmmatte kann Vibrationen reduzieren und gleichzeitig den Boden schonen.

Klappmechanismus: die größte Stärke des PortaGo

Der wichtigste Vorteil des FlexiSpot PortaGo ist seine 180-Grad-Klapptechnik. Nach der Nutzung lässt sich die Lauffläche in der Mitte zusammenfalten. Das Walking Pad benötigt dann nur noch etwa 0,3 Quadratmeter Stellfläche und ist rund 14,5 Zentimeter hoch.

Je nach verfügbarem Platz kann man das Gerät unter ein Bett oder Sofa schieben oder aufrecht an einer Wand abstellen. Vor dem senkrechten Verstauen sollte es sicher fixiert werden, damit es nicht umkippt. Die integrierten Rollen machen das Verschieben deutlich einfacher. Gerade in kleinen Wohnungen ist das ein echter Mehrwert gegenüber starren Walking Pads.

Sicherheit, Laufzeit und Pflege

Eine automatische Stoppfunktion hält das Laufband an, wenn sich für ungefähr zehn Sekunden niemand auf der Lauffläche befindet. Das ist praktisch, wenn man spontan ans Telefon oder zur Tür muss. Gleichzeitig kann die Funktion auslösen, wenn man zu lange regungslos auf dem Band steht.

Laut Hersteller sollte das PortaGo nicht länger als 100 Minuten am Stück betrieben werden. Danach ist eine Pause von etwa 20 Minuten vorgesehen, damit das Gerät abkühlen kann. Für normale Walking-Einheiten im Homeoffice ist diese Begrenzung meist unproblematisch. Wer mehrere Stunden ohne Unterbrechung gehen möchte, sollte sie jedoch berücksichtigen.

Wie bei anderen Laufbändern muss auch beim PortaGo der Laufgurt regelmäßig kontrolliert, gereinigt und bei Bedarf geschmiert werden. Staub und Schmutz sollten insbesondere im Bereich des Klappmechanismus entfernt werden. Läuft der Gurt nicht mehr mittig, muss er entsprechend der Bedienungsanleitung nachjustiert werden.

Die Vorteile des FlexiSpot PortaGo

Das PortaGo überzeugt vor allem durch seine unkomplizierte Handhabung und den geringen Platzbedarf. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:

  • lässt sich in der Mitte vollständig zusammenklappen
  • benötigt gefaltet nur wenig Stellfläche
  • ohne Montage schnell einsatzbereit
  • solide und wohnraumfreundliche Verarbeitung
  • ausreichend breite Lauffläche
  • Geschwindigkeit in 0,5-km/h-Schritten einstellbar
  • vergleichsweise ruhiger, bürstenloser Motor
  • Transportrollen erleichtern das Verschieben
  • maximale Belastung von bis zu 120 Kilogramm
  • automatische Stoppfunktion bei Inaktivität

Die Nachteile des FlexiSpot PortaGo

Ganz ohne Kompromisse kommt das klappbare Walking Pad nicht aus. Folgende Punkte können im Alltag stören:

  • mit rund 18,5 Kilogramm nur bedingt tragbar
  • keine App und keine direkte Anbindung an Fitness-Plattformen
  • Steuerung ausschließlich über die Fernbedienung
  • Faltstelle beim Barfußgehen spürbar
  • Lauffläche für große Menschen bei hohem Tempo relativ kurz
  • nicht zum richtigen Joggen geeignet
  • Trittgeräusche können sich auf den Boden übertragen
  • nach 100 Minuten ist eine Abkühlpause vorgesehen
  • Klettband zur Sicherung wirkt wenig hochwertig

Was kostet das FlexiSpot PortaGo?

Die unverbindliche Preisempfehlung für das FlexiSpot PortaGo liegt bei 299,99 Euro. Da der Hersteller regelmäßig Rabattaktionen und Gutscheincodes anbietet, kann der tatsächliche Verkaufspreis niedriger ausfallen.

Damit gehört das PortaGo nicht zu den günstigsten Walking Pads auf dem Markt. Der Aufpreis fließt vor allem in den Klappmechanismus, die solide Konstruktion und das wohnraumfreundliche Design. Wer ausreichend Platz hat und kein faltbares Modell benötigt, findet günstigere Alternativen. In kleinen Wohnungen kann die kompakte Aufbewahrung den höheren Preis jedoch rechtfertigen.

Und weil FlexiSpot gerade sein 10-jähriges Jubiläum feiert, wird auch ordentlich aufgetischt: Große Rabatte auf viele Produkte! Außerdem hat jede Bestellung im August die Chance auf ein 10.000-Euro-Golden-Ticket. Und das ist noch nicht alles: 50 % Cashback, 12 % Rabatt auf alles und viele weitere Aktionen!

Für wen lohnt sich das FlexiSpot PortaGo?

Das Walking Pad eignet sich besonders für Menschen, die:

  • im Homeoffice viele Stunden am Schreibtisch verbringen,
  • einen höhenverstellbaren Schreibtisch besitzen,
  • während Meetings oder Routineaufgaben mehr Schritte sammeln möchten,
  • wenig Platz für ein dauerhaft aufgebautes Laufband haben,
  • hauptsächlich gehen und nicht joggen wollen,
  • Wert auf eine einfache Bedienung legen.

Weniger geeignet ist das PortaGo für ambitioniertes Lauftraining, besonders große Schritte bei hohem Tempo oder Nutzer, die ihre Trainingsdaten automatisch mit einer Fitness-App synchronisieren möchten.

Fazit: Kompaktes Walking Pad mit klarer Ausrichtung

Das FlexiSpot PortaGo macht vor allem eine Sache richtig: Es senkt die Hürde, im Arbeitsalltag mehr zu gehen. Das Walking Pad ist innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit, lässt sich einfach bedienen und nach der Nutzung platzsparend zusammenklappen. Die breite Lauffläche, der ruhige Motor und die solide Verarbeitung hinterlassen einen positiven Eindruck.

Die größte Stärke ist eindeutig der Klappmechanismus. Wer in einer kleinen Wohnung arbeitet und ein starres Laufband nicht dauerhaft unterbringen kann, erhält damit eine praktische Lösung. Gleichzeitig müssen Käufer mit einigen Einschränkungen leben. Das PortaGo ist relativ schwer, bietet keine App-Anbindung und ersetzt aufgrund der kurzen Lauffläche kein klassisches Laufband.

Für Meetings, Telefonate, Recherche und andere weniger präzise Tätigkeiten ist das FlexiSpot PortaGo jedoch eine überzeugende Ergänzung zum höhenverstellbaren Schreibtisch. Wer bewusst ein Walking Pad zum Gehen sucht und wenig Stauraum hat, findet hier ein durchdachtes Gesamtpaket.

Zum PortaGo

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FlexiSpot C7 Morpher im Test: Wie gut ist der ergonomische Bürostuhl mit Fußstütze?

27. August 2026 um 09:30

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Flexispot C7 Morpher Test

Der FlexiSpot C7 Morpher ist ein ergonomischer Bürostuhl, der sich besonders flexibel an unterschiedliche Körpergrößen und Sitzpositionen anpassen lässt. Dafür kombiniert er eine dynamische Rückenlehne mit einer aufblasbaren Lordosenstütze, einer verstellbaren Kopfstütze, drehbaren Armlehnen und einer optionalen Fußstütze. Wir haben die Variante mit Netzgewebe auf der Sitzfläche getestet und zeigen dir, wie gut der Premium-Bürostuhl im Arbeitsalltag wirklich ist.

Wer täglich viele Stunden vor dem Schreibtisch verbringt, kennt das Problem: Selbst eine zunächst bequeme Sitzposition kann mit der Zeit unangenehm werden. Der Rücken wird müde, die Schultern verspannen und irgendwann beginnt man, auf dem Stuhl hin und her zu rutschen. Ein ergonomischer Bürostuhl sollte deshalb nicht nur bequem sein, sondern verschiedene Haltungen unterstützen und Bewegung zulassen.

Genau hier setzt der FlexiSpot C7 Morpher an. Sein Name ist Programm: Zahlreiche Bauteile lassen sich verstellen oder folgen den Bewegungen des Körpers. Der Stuhl soll sich dadurch nicht nur für klassische Büroarbeit eignen, sondern auch für das Homeoffice, längere Gaming-Sessions und kurze Erholungspausen. Mit einem regulären Preis von rund 800 Euro zählt er allerdings zur Premiumklasse. In unserem Test klären wir deshalb auch die Frage, ob die Ausstattung den hohen Preis rechtfertigt.

Was ist der FlexiSpot C7 Morpher?

Der FlexiSpot C7 Morpher ist ein ergonomischer Bürostuhl mit dynamischem Rückensystem. Im Mittelpunkt steht die sogenannte DynaFollow-Technologie. Sie soll dafür sorgen, dass die Rückenlehne den Bewegungen des Oberkörpers folgt und dabei möglichst durchgehend Kontakt zum Rücken hält.

Hinzu kommen eine separat gelagerte und aufblasbare Lordosenstütze für den unteren Rücken sowie zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Unter anderem lassen sich Sitzhöhe, Sitztiefe, Rückenlehne, Kopfstütze, Armlehnen und Neigungswiderstand anpassen. Die von uns getestete Variante verfügt außerdem über eine ausklappbare Fußstütze und luftdurchlässiges Netzgewebe auf Sitzfläche und Rückenlehne.

FlexiSpot empfiehlt den C7 Morpher für Personen mit einer Körpergröße zwischen etwa 1,60 und 1,95 Metern. Die maximale Belastbarkeit liegt bei 163 Kilogramm. Mit einer Sitzbreite von rund 53 Zentimetern fällt die Sitzfläche großzügig aus. Die Sitzhöhe lässt sich ungefähr zwischen 45 und 54 Zentimetern einstellen, während sich die Sitztiefe je nach Körpergröße und Beinlänge verschieben lässt.

FlexiSpot C7 Morpher: Die wichtigsten Daten im Überblick

  • Modell: FlexiSpot C7 Morpher
  • Produkttyp: Ergonomischer Bürostuhl
  • Material: Netzgewebe, Kunststoff, Metall und Aluminium
  • Sitzbreite: circa 53 Zentimeter
  • Sitztiefe: circa 43,5 bis 48 Zentimeter
  • Sitzhöhe: circa 45 bis 54 Zentimeter
  • Maximale Belastbarkeit: 163 Kilogramm
  • Empfohlene Körpergröße: circa 1,60 bis 1,95 Meter
  • Rückenlehne: dynamisch, höhen- und neigungsverstellbar
  • Lordosenstütze: flexibel und aufblasbar
  • Armlehnen: höhenverstellbar, verschiebbar und drehbar
  • Kopfstütze: höhen- und neigungsverstellbar
  • Fußstütze: optional, ausklappbar
  • Preis: regulär 799 Euro ohne beziehungsweise 829 Euro mit Fußstütze

Design und Verarbeitung: Futuristisch, aber ziemlich groß

Optisch wirkt der FlexiSpot C7 Morpher modern und technisch. Vor allem die geteilte Konstruktion der Rückenlehne, die beweglichen Armlehnen und die sichtbare Mechanik verleihen ihm einen futuristischen Look. Das Design passt gut in ein modernes Büro oder Gaming-Zimmer, wirkt in einem kleinen Homeoffice aber durchaus dominant.

Denn kompakt ist der C7 Morpher nicht. Die breite Rückenlehne, die Kopfstütze, das große Fußkreuz und die vielen beweglichen Elemente benötigen entsprechend Platz. Wer den Stuhl unter einen Schreibtisch schieben möchte, sollte außerdem die Höhe und Breite der Armlehnen berücksichtigen.

Bei der Verarbeitung gibt es wenig zu beanstanden. Die Konstruktion wirkt stabil und die einzelnen Komponenten sitzen fest. Auch bei Bewegungen oder beim Zurücklehnen vermittelt der Stuhl einen robusten Eindruck. Das Netzgewebe ist straff gespannt und gibt kontrolliert nach, ohne dass die Sitzfläche durchhängt.

Die vielen Gelenke und beweglichen Bauteile sorgen allerdings dafür, dass der C7 Morpher optisch unruhiger wirkt als ein klassischer Bürostuhl. Das ist letztlich Geschmackssache. Wer ein besonders schlichtes Modell sucht, dürfte mit dem Design weniger glücklich werden.

Aufbau: Wie richtet man den FlexiSpot C7 Morpher ein?

Der FlexiSpot C7 Morpher wird zerlegt geliefert. Da der Stuhl und seine Komponenten zusammen ein stattliches Gewicht auf die Waage bringen, empfiehlt es sich, die Pakete zu zweit zu transportieren. Das gilt besonders dann, wenn Treppen oder längere Wege bis zum Arbeitsplatz zu bewältigen sind.

Der Aufbau ist grundsätzlich unkompliziert und benötigt nur wenig Zeit. Zunächst werden Rollen und Gasdruckfeder am Fußkreuz montiert. Anschließend kommen Sitzmechanik, Rückenlehne und Armlehnen an die Reihe. Zum Schluss werden Ober- und Unterteil zusammengesetzt und die Kopfstütze befestigt.

Die Bauteile sind sauber verarbeitet und die Schrauben lassen sich ordentlich einsetzen. Dennoch ist eine zweite Person hilfreich, wenn Sitzfläche und Rückenlehne miteinander verbunden werden. Das benötigte Werkzeug und eine bebilderte Anleitung gehören zum Lieferumfang.

Nach der Montage sollte man sich einige Minuten Zeit für die individuelle Einrichtung nehmen. Dabei empfiehlt sich folgende Reihenfolge:

  1. Sitzhöhe einstellen: Die Füße sollten vollständig auf dem Boden stehen. Ober- und Unterschenkel bilden idealerweise mindestens einen rechten Winkel.
  2. Sitztiefe anpassen: Zwischen Kniekehle und Sitzkante sollten ungefähr zwei bis vier Finger Platz bleiben.
  3. Rückenlehne positionieren: Die Lehne sollte den Rücken stützen, ohne die Schultern nach vorn zu drücken.
  4. Lordosenstütze abstimmen: Der Druck im unteren Rücken sollte spürbar, aber nicht unangenehm sein.
  5. Armlehnen einstellen: Die Unterarme liegen locker auf, während die Schultern entspannt bleiben.
  6. Kopfstütze ausrichten: Sie sollte eher den Nacken als den Hinterkopf stützen.
  7. Neigungswiderstand wählen: Die Rückenlehne sollte kontrolliert nachgeben und sich ohne Kraftaufwand bewegen lassen.

Die zahlreichen Optionen können anfangs etwas überfordern. Hat man jedoch eine passende Grundeinstellung gefunden, sind im Alltag nur noch kleine Korrekturen nötig.

Wie funktioniert die dynamische Rückenlehne?

Das Herzstück des FlexiSpot C7 Morpher ist die dynamische Rückenlehne. Statt den Oberkörper in einer starren Position festzuhalten, folgt sie den Bewegungen beim Vor- und Zurücklehnen. Dadurch bleibt die Unterstützung auch dann erhalten, wenn man die Haltung wechselt.

Die Rückenlehne lässt sich in vier Höhenstufen verstellen. Das ist wichtig, da die Lordosenstütze nur dann richtig arbeiten kann, wenn sie an der passenden Stelle des unteren Rückens sitzt. Zusätzlich kann sich die Lehne deutlich nach hinten neigen. Der maximale Winkel liegt bei rund 143 Grad. Damit eignet sich der C7 Morpher nicht nur zum Arbeiten, sondern auch zum Lesen, Videoschauen oder für eine kurze Pause.

Der Widerstand der Wippmechanik lässt sich an das eigene Körpergewicht und das gewünschte Sitzgefühl anpassen. Ist er zu hoch eingestellt, muss man sich aktiv gegen die Lehne drücken. Ist er zu niedrig, kippt der Stuhl zu leicht nach hinten. Die richtige Balance ist daher entscheidend.

Im Alltag fällt positiv auf, dass die Bewegungen gleichmäßig ablaufen. Der Stuhl animiert zum Wechsel zwischen aufrechter und zurückgelehnter Haltung. Genau diese regelmäßigen Positionswechsel sind sinnvoll, denn auch die vermeintlich perfekte Sitzhaltung wird auf Dauer unbequem, wenn man starr in ihr verharrt.

Aufblasbare Lordosenstütze: Mehr als nur eine Spielerei

Eine Besonderheit des FlexiSpot C7 Morpher ist die aufblasbare Lordosenstütze. Über eine kleine Pumpe lässt sich ihr Volumen verändern. So kann man selbst bestimmen, wie deutlich die Stütze gegen den unteren Rücken drückt.

Das Prinzip wirkt zunächst ungewöhnlich, erweist sich im Test aber als praktisch. Menschen mit stärker ausgeprägtem Hohlkreuz können mehr Unterstützung einstellen. Wer Druck im Lendenbereich schnell als unangenehm empfindet, lässt entsprechend Luft ab. Durch die flexible Lagerung bewegt sich das Element außerdem mit dem Rücken mit.

Bis die passende Einstellung gefunden ist, kann etwas Feinarbeit notwendig sein. Zu viel Luft erzeugt einen punktuellen Druck, der auf Dauer stört. Zu wenig Luft reduziert dagegen die Stützwirkung. In der richtigen Einstellung gehört die Lordosenstütze jedoch zu den größten Stärken des C7 Morpher. Sie gibt Halt, ohne den unteren Rücken komplett zu fixieren.

Netzgewebe auf Sitz und Rücken: Angenehm luftig

FlexiSpot bietet den C7 Morpher je nach Ausführung mit unterschiedlichen Sitzmaterialien an. Unsere Testvariante verfügt sowohl auf der Rückenlehne als auch auf der Sitzfläche über Netzgewebe. Das hat vor allem bei höheren Temperaturen Vorteile: Luft kann zirkulieren und Wärme staut sich deutlich weniger als bei einem dicken Stoff- oder Kunstlederpolster.

Das Mesh ist straff und verteilt das Körpergewicht gleichmäßig. Dadurch sitzt man stabil, ohne tief einzusinken. Gleichzeitig passt sich die Fläche ausreichend an. Wer sehr weiche, stark gepolsterte Sitzflächen bevorzugt, könnte das Netzgewebe zunächst als etwas fest empfinden. Für lange Arbeitstage ist die eher straffe Abstimmung jedoch sinnvoll, da sie eine stabile Sitzposition unterstützt.

Ein weiterer Vorteil ist die Pflege. Staub und kleinere Verschmutzungen lassen sich mit einem Tuch oder Staubsauger relativ einfach entfernen. Allerdings können sich Krümel in den Zwischenräumen des Gewebes festsetzen. Scharfkantige Gegenstände und Kleidung mit auffälligen Nieten sollte man ebenfalls vom Mesh fernhalten.

Armlehnen und Kopfstütze: Sehr flexibel, aber nicht perfekt

Die Armlehnen des FlexiSpot C7 Morpher lassen sich in der Höhe verstellen, nach vorn und hinten verschieben sowie drehen. Dadurch funktionieren sie bei verschiedenen Tätigkeiten: beim Tippen, beim Bedienen einer Maus, beim Lesen und beim Zurücklehnen.

Besonders praktisch ist der große Rotationsbereich. Die Auflagen können so ausgerichtet werden, dass sie die Unterarme auch in ungewöhnlicheren Sitzpositionen stützen. Gleichzeitig haben die vielen beweglichen Achsen einen Nachteil: Die Armlehnen können sich bei einem kräftigen Stoß unbeabsichtigt verstellen. Eine etwas stärkere Rasterung wäre hier wünschenswert.

Auch die Kopfstütze bietet einen großen Einstellbereich. Sie lässt sich in der Höhe und im Winkel anpassen und funktioniert sowohl beim aufrechten Sitzen als auch in einer weit zurückgelehnten Position. Die korrekte Einstellung ist wichtig: Liegt die Stütze zu hoch, schiebt sie den Kopf nach vorn. Richtig positioniert entlastet sie dagegen den Nacken, vor allem während kurzer Pausen.

Fußstütze im Test: Praktisch für Pausen, aber kein Muss

Die Fußstütze ist das auffälligste Extra unserer Testvariante. Sie befindet sich unterhalb der Sitzfläche und wird bei Bedarf nach vorn ausgezogen beziehungsweise ausgeklappt. Anschließend kann man die Beine darauf ablegen und die Rückenlehne weit nach hinten neigen.

Beim normalen Arbeiten spielt die Fußstütze kaum eine Rolle. Ihre Stärke zeigt sie in Pausen oder bei Tätigkeiten, für die man weder Tastatur noch Maus benötigt. Wer zwischendurch einen Text liest, telefoniert oder ein Video anschaut, kann die Beine bequem hochlegen. In Kombination mit der Kopfstütze und der starken Neigung entsteht fast eine Liegeposition.

Vollwertigen Halt für die gesamten Beine bietet die vergleichsweise kompakte Ablage allerdings nicht. Je nach Körpergröße liegen eher die Unterschenkel oder Fersen auf. Sehr große Personen dürften sie deshalb weniger komfortabel finden. Unter der Sitzfläche beansprucht die Konstruktion außerdem Platz und kann je nach Sitzposition mit den Beinen in Kontakt kommen.

Unterm Strich ist die Fußstütze ein angenehmes Komfort-Extra, aber kein zwingender Bestandteil eines ergonomischen Arbeitsplatzes. Da der Aufpreis im Verhältnis zum Gesamtpreis überschaubar ist, lohnt sie sich vor allem für alle, die den Stuhl regelmäßig zum Entspannen nutzen möchten.

FlexiSpot C7 Morpher im Arbeitsalltag

Im Arbeitsalltag überzeugt der C7 Morpher vor allem durch seine Anpassbarkeit. Sitzhöhe und Sitztiefe decken einen großen Bereich ab. Rückenlehne, Kopfstütze, Lordosenstütze und Armlehnen lassen sich so kombinieren, dass sowohl eine konzentrierte Arbeitshaltung als auch eine entspannte Position möglich ist.

Das Netzgewebe verhindert einen Wärmestau und bleibt auch bei längerem Sitzen angenehm. Gleichzeitig unterstützt die straffe Sitzfläche eine stabile Haltung. Die dynamische Rückenlehne macht Positionswechsel leicht und hält den Kontakt zum Rücken besser als eine starre Konstruktion.

Der Funktionsumfang hat jedoch auch eine Kehrseite. Nicht alle Bedienelemente sind aus jeder Position sofort erreichbar. Außerdem braucht es etwas Geduld, um die vielen Einstellungen aufeinander abzustimmen. Ein Bürostuhl, auf den man sich setzt und den man anschließend nie wieder anfasst, ist der C7 Morpher nicht. Sein Potenzial entfaltet er erst, wenn man die Funktionen tatsächlich nutzt.

Auch seine Größe sollte man nicht unterschätzen. Der Stuhl eignet sich eher für einen festen Arbeitsplatz mit ausreichend Bewegungsfläche als für eine kleine Schreibtischecke im Schlafzimmer.

Vorteile und Nachteile des FlexiSpot C7 Morpher

Vorteile

  • sehr viele individuelle Einstellungsmöglichkeiten
  • dynamische Rückenlehne unterstützt unterschiedliche Sitzpositionen
  • wirkungsvolle, aufblasbare Lordosenstütze
  • atmungsaktives Netzgewebe auf Sitzfläche und Rückenlehne
  • hohe maximale Belastbarkeit von 163 Kilogramm
  • großzügige und verschiebbare Sitzfläche
  • flexible Armlehnen und Kopfstütze
  • stabile und hochwertige Verarbeitung
  • weit nach hinten neigbare Rückenlehne
  • optionale Fußstütze für Pausen und Entspannung

Nachteile

  • hoher Anschaffungspreis
  • großer Platzbedarf und wuchtige Optik
  • Aufbau ist aufgrund von Größe und Gewicht allein etwas umständlich
  • viele Einstellungen benötigen anfangs Zeit
  • Armlehnen können sich relativ leicht unbeabsichtigt verstellen
  • Hebel sind nicht aus jeder Sitzposition optimal erreichbar
  • Fußstütze bietet großen Personen nur begrenzte Auflagefläche
  • straffes Netzgewebe ist nicht für Fans besonders weicher Sitzflächen geeignet

Was kostet der FlexiSpot C7 Morpher?

Der reguläre Preis des FlexiSpot C7 Morpher liegt beim Hersteller bei rund 799 Euro. Für die Version mit integrierter Fußstütze werden regulär etwa 829 Euro fällig. Damit bewegt sich der Stuhl klar im oberen Preissegment.

FlexiSpot bietet seine Produkte allerdings regelmäßig im Rahmen von Rabattaktionen günstiger an. Der tatsächliche Verkaufspreis kann deshalb deutlich schwanken.

Und weil FlexiSpot gerade sein 10-jähriges Jubiläum feiert, wird auch ordentlich aufgetischt: Große Rabatte auf den E7 Pro und den C7 Morpher! Außerdem hat jede Bestellung im August die Chance auf ein 10.000-Euro-Golden-Ticket. Und das ist noch nicht alles: 50 % Cashback, 12 % Rabatt auf alles und viele weitere Aktionen!

Für wen eignet sich der FlexiSpot C7 Morpher?

Der FlexiSpot C7 Morpher eignet sich besonders für Menschen, die:

  • täglich mehrere Stunden im Büro oder Homeoffice sitzen,
  • häufig zwischen verschiedenen Sitzpositionen wechseln,
  • eine individuell einstellbare Unterstützung für den unteren Rücken suchen,
  • auf einer gepolsterten Sitzfläche schnell ins Schwitzen geraten,
  • einen robusten Stuhl mit hoher Belastbarkeit benötigen,
  • Arbeit, Gaming und Entspannung an einem Platz kombinieren,
  • ausreichend Raum für einen großen Bürostuhl haben.

Weniger geeignet ist der C7 Morpher für Personen, die einen günstigen, kompakten oder besonders schlichten Bürostuhl suchen. Auch wer sehr weich sitzen möchte und kaum Interesse an manuellen Einstellungen hat, findet wahrscheinlich passendere Alternativen.

Fazit: FlexiSpot C7 Morpher im Test

Der FlexiSpot C7 Morpher macht seinem Namen alle Ehre. Kaum ein Element bleibt starr: Rückenlehne, Lordosenstütze, Sitzfläche, Kopfstütze und Armlehnen lassen sich an unterschiedliche Körpergrößen und Sitzgewohnheiten anpassen. Besonders die dynamische Rückenlehne und die aufblasbare Lordosenstütze erweisen sich im Alltag als sinnvoll. Sie unterstützen den Rücken, ohne eine einzige Haltung zu erzwingen.

Auch das Netzgewebe überzeugt. Es ist luftdurchlässig, stabil und gerade an warmen Tagen angenehmer als eine dick gepolsterte Sitzfläche. Die optionale Fußstütze ist vor allem für Pausen interessant. Für die eigentliche Büroarbeit ist sie nicht notwendig, macht die weit zurückgelehnte Position aber deutlich komfortabler.

Kritik gibt es vor allem für den hohen Preis, den großen Platzbedarf und die teilweise etwas leichtgängigen Armlehnen. Außerdem benötigt die Einrichtung Zeit. Wer die zahlreichen Möglichkeiten nicht nutzt, zahlt für Funktionen, die im Alltag keinen Mehrwert bieten.

Wer jedoch viele Stunden am Schreibtisch verbringt, Wert auf dynamisches Sitzen legt und einen besonders anpassbaren Bürostuhl sucht, erhält mit dem FlexiSpot C7 Morpher ein hochwertiges Gesamtpaket. Die Variante mit Netzsitz ist vor allem für Nutzer interessant, die eine straffe Unterstützung und gute Luftzirkulation bevorzugen. Die Fußstütze bleibt ein optionales Komfortmerkmal – angenehm, aber kein Muss.

Zum FlexiSpot C7 Morpher

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Dreame A3 AWD Pro 3500 im Test: Mähroboter mit Allrad und LiDAR

16. Juli 2026 um 16:00

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Dreame A3 AWD Pro 3500 Test

Ein Mähroboter für bis zu 3.500 Quadratmeter, der ohne Begrenzungskabel und ohne RTK-Antenne auskommt, Steigungen von bis zu 80 Prozent bewältigen soll und dank ausfahrbarer Mähscheiben besonders nah an Rasenkanten arbeitet: Der Dreame A3 AWD Pro 3500 bringt zahlreiche Funktionen mit, die vor allem bei großen und anspruchsvollen Gärten interessant sind. Doch wie gut funktionieren Allradantrieb, LiDAR-Navigation, App und EdgeMaster 2.0 im Alltag? Wir haben den Premium-Mähroboter getestet.

Dreame A3 AWD Pro 3500 im Test

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 richtet sich an Besitzer großer oder komplexer Grundstücke. Vier angetriebene Räder sollen dem Roboter ausreichend Traktion für Hänge und unebenes Gelände verleihen. Für die Orientierung kombiniert Dreame einen 360-Grad-3D-LiDAR-Sensor mit zwei KI-Kameras. Ein Begrenzungskabel muss deshalb nicht verlegt werden. Auch eine separate RTK-Antenne ist nicht erforderlich.

Auf dem Papier gehört der A3 AWD Pro 3500 damit zur technischen Oberklasse. Er bietet eine Schnittbreite von 40 Zentimetern, eine per App verstellbare Schnitthöhe zwischen drei und zehn Zentimetern sowie eine automatische Kartierung. Die sogenannte EdgeMaster-2.0-Technologie soll außerdem dafür sorgen, dass entlang von Wegen, Mauern und anderen Begrenzungen nur ein schmaler Grasstreifen stehen bleibt.

Wir haben uns angesehen, wie einfach sich der Mähroboter einrichten lässt, wie gut die Navigation funktioniert und welche Stärken und Schwächen sich im praktischen Einsatz zeigen.

Was ist der Dreame A3 AWD Pro 3500?

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 ist ein kabelloser Mähroboter für Rasenflächen von bis zu 3.500 Quadratmetern. Die Modellbezeichnung „AWD“ steht für „All-Wheel Drive“, also Allradantrieb. Jedes der vier Räder wird über einen eigenen Nabenmotor angetrieben. Laut Hersteller kann der Roboter damit Steigungen von bis zu 80 Prozent beziehungsweise 38,7 Grad bewältigen. Hindernisse oder Absätze mit einer Höhe von bis zu 5,5 Zentimetern soll er ebenfalls überwinden können.

Anders als klassische Mähroboter benötigt das Modell keinen Draht, der einmal rund um die Rasenfläche verlegt werden muss. Der A3 AWD Pro erfasst seine Umgebung mit dem Navigationssystem OmniSense 3.0. Es kombiniert 360-Grad-3D-LiDAR mit binokularer KI-Sicht. Vereinfacht gesagt tastet der LiDAR-Sensor die Umgebung mithilfe von Laserimpulsen räumlich ab, während zwei Kameras Objekte und Strukturen erkennen. Aus den Daten erstellt der Mähroboter eine digitale Karte des Gartens.

Der Ansatz hat einen wichtigen Vorteil: Die Positionierung ist nicht ausschließlich auf Satellitensignale angewiesen. Eine RTK-Referenzstation, die einen geeigneten Standort und freie Sicht zum Himmel benötigt, entfällt. Das kann insbesondere auf Grundstücken mit Bäumen, Gebäuden oder stark verschatteten Bereichen die Installation erleichtern.

Lieferumfang

Im Lieferumfang befinden sich neben dem Dreame A3 AWD Pro 3500 eine Ladestation, ein Netzteil, acht Schrauben zur Befestigung, ein Inbusschlüssel, 18 Ersatzklingen, sechs Halterungen, ein fusselfreies Tuch, eine Bedienungsanleitung und eine Schnellstartanleitung.

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 in der Verpackung (© BASIC thinking)

Damit enthält das Paket grundsätzlich alles, was für die Inbetriebnahme erforderlich ist. Ein Begrenzungskabel und eine separate Navigationsantenne sind nicht notwendig. Das reduziert den Montageaufwand und erspart Änderungen am Garten, wenn sich Rasenflächen, Beete oder Wege später verschieben.

Design und Verarbeitung

Schon optisch wirkt der Dreame A3 AWD Pro 3500 weniger wie ein klassischer Mähroboter und eher wie ein kompaktes Geländefahrzeug. Mit Abmessungen von rund 74 mal 53,2 mal 32,5 Zentimetern und einem Gewicht von 23,9 Kilogramm ist das Modell groß und schwer. Die breite Bauweise schafft Platz für zwei Mähscheiben und vier separat angetriebene Räder.

Der Dreame im Vergleich zu einem modernen Auto (© BASIC thinking / Audi)

Auffällig ist die unterschiedliche Bereifung: Zwei Räder besitzen ein vergleichsweise klassisches Profil, während die beiden anderen mit deutlich gröberen Noppen ausgestattet sind. Die Kombination soll Traktion und kontrollierte Bewegung miteinander verbinden. Ob das auf feuchtem Boden und an Hängen tatsächlich funktioniert, muss jedoch der Praxistest zeigen.

Auf der Oberseite sitzt ein gut ablesbares Display. Auch die Beleuchtung ist auffällig gestaltet und verleiht dem Roboter einen modernen, hochwertigen Eindruck. Beim Start spielt das Gerät eine kurze Musiksequenz ab. Zusammen mit der Abdeckung beziehungsweise Klappe am Display erinnert die Inszenierung an moderne Autos, die ihre Fahrer mit Licht- und Soundanimationen begrüßen.

Das Display des A3 AWD Pro 3500 (© BASIC thinking)
Das Display des A3 AWD Pro 3500 (© BASIC thinking)

Das ist für die reine Mähleistung zwar nicht entscheidend, hebt den A3 AWD Pro 3500 aber sichtbar von vielen eher zweckmäßig gestalteten Konkurrenzmodellen ab. Auch die Sprachausgabe passt dazu: Hinweise und Statusmeldungen sind klar und deutlich zu verstehen.

Das Gehäuse ist nach IPX6 gegen Wasser geschützt. Der Roboter verträgt damit kräftiges Strahlwasser, sollte jedoch nicht mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden. Vor Arbeiten an der Unterseite muss das Gerät ausgeschaltet und gegen unbeabsichtigtes Starten gesichert werden.

Einrichtung: Wie nimmt man den Dreame A3 AWD Pro 3500 in Betrieb?

Die mechanische Installation ist vergleichsweise unkompliziert. Zunächst benötigt die Ladestation einen ebenen Standort mit Stromanschluss und ausreichend Platz für die Ein- und Ausfahrt des Roboters. Anschließend wird sie mit den mitgelieferten Schrauben im Boden befestigt und mit dem Netzteil verbunden.

Danach folgt die Verbindung mit der Dreamehome-App. In unserem Test dauerte die erstmalige Verbindung weniger als eine Minute. Damit war der Roboter schneller in der App registriert als viele andere Smart-Home- und Gartengeräte.

Die erstmalige Einrichtung der App (© BASIC thinking)

Für die Kamerafunktion ist allerdings ein zusätzlicher Schritt erforderlich: In der App muss zunächst ein Plugin heruntergeladen werden. Erst danach steht der Zugriff auf die Kamera beziehungsweise die entsprechenden Video- und Überwachungsfunktionen zur Verfügung. Das ist grundsätzlich nachvollziehbar, sollte während der Einrichtung aber klar kommuniziert werden.

Direkt bei der Inbetriebnahme kann außerdem ein Softwareupdate anstehen. Im Test wurde das Update sehr schnell heruntergeladen und installiert. Langes Warten vor dem ersten Einsatz war nicht nötig.

Karte automatisch erstellen oder Grenze manuell abfahren

Nach der Kopplung muss der Roboter den Garten kennenlernen. Das OmniSense-3.0-System kann die Rasenfläche automatisch kartieren. Dabei analysiert der A3 AWD Pro 3500 seine Umgebung über LiDAR und Kameras und erstellt eine virtuelle Karte. Alternativ beziehungsweise zur Korrektur können Grenzen und Bereiche in der App manuell angepasst werden.

Bei der manuellen Kartierung wird der Mäher wie ein ferngesteuertes Fahrzeug an der gewünschten Grenze entlanggeführt. Genau an diesem Punkt zeigte unser Testgerät jedoch eine Schwäche: Die Steuerung und die tatsächliche Fahrbewegung passten bei der Kalibrierung nicht immer sauber zusammen. Der Roboter fuhr teilweise anders, als wir ihn über den virtuellen Joystick steuerten. Gerade an engen Stellen oder in der Nähe empfindlicher Beete erschwert das eine präzise Grenzziehung.

Die verschiedenen Mäheinstellungen in der App (© BASIC thinking)

Nach der Kartierung lassen sich Arbeitszonen, Verbindungswege und Sperrbereiche definieren. Das ist wichtig, wenn der Garten aus mehreren Flächen besteht oder Teiche, Beete, Spielbereiche und empfindliche Stellen ausgespart werden sollen.

Wie funktioniert die Navigation?

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 orientiert sich mithilfe von 360-Grad-3D-LiDAR und zwei KI-Kameras. Der LiDAR-Sensor erstellt ein räumliches Abbild der Umgebung, während die Kameras bei der Einordnung von Objekten helfen. Das System soll nicht nur die Position des Roboters bestimmen, sondern auch Hindernisse erkennen und geeignete Fahrwege berechnen.

Im Unterschied zu reinen RTK-Modellen benötigt der Dreame keine eigene Referenzantenne. Das spart Platz und Installationsaufwand. Gleichzeitig ist der Roboter weniger davon abhängig, dass an jedem Punkt des Gartens eine freie Sicht zum Himmel besteht. Das ist ein wichtiger Vorteil für Grundstücke mit Bäumen, hohen Hecken oder Gebäuden.

Der Hersteller bewirbt außerdem eine intelligente Hinderniserkennung. In einem Familiengarten gehören Spielzeug, Schläuche, Gartenmöbel und Tiere zu den typischen Herausforderungen. Trotz aller Sensorik gilt jedoch: Kleine Gegenstände sollten vor dem Mähen möglichst entfernt werden. Haustiere und Kinder sollten sich nicht unbeaufsichtigt im Arbeitsbereich aufhalten. Zum Schutz nachtaktiver Tiere wie Igel empfiehlt sich außerdem, den Roboter nur am Tag fahren zu lassen.

Mähleistung und Schnittbild

Der A3 AWD Pro 3500 arbeitet mit zwei beweglichen Messerscheiben und erreicht dadurch eine Schnittbreite von 40 Zentimetern. Das ist vor allem auf großen Flächen von Vorteil, da der Roboter mit jeder Bahn mehr Rasen erfasst als kompakte Modelle mit nur etwa 20 Zentimetern Schnittbreite.

Die Messer des A3 AWD Pro 3500 (© BASIC thinking)

Die Schnitthöhe lässt sich über die App zwischen drei und zehn Zentimetern einstellen. Damit deckt der Mäher sowohl kurz gehaltene Zierrasenflächen als auch höhere Gebrauchsrasen ab. Dreame nennt für den A3 AWD Pro 3500 je nach gewähltem Modus eine theoretische Tagesleistung von 2.500 Quadratmetern im Standardmodus, 3.500 Quadratmetern im Effizienzmodus und bis zu 5.000 Quadratmetern im Turbomodus. Diese Angaben hängen in der Praxis stark von Gartengeometrie, Steigungen, Hindernissen, Grashöhe und Wetter ab.

Wir haben im Test nachgemessen: Wir haben 3,5 Zentimeter als Schnitthöhe eingestellt und nach dem Mähen war der Rasen zwischen 3,5 und 4 Zentimeter hoch.

Das Schnittbild (© BASIC thinking)

EdgeMaster 2.0: So funktioniert das Mähen am Rand

Eine Besonderheit des Dreame A3 AWD Pro 3500 ist EdgeMaster 2.0. Beim Mähen an einer Kante werden die beiden Messerscheiben seitlich in Richtung Gehäuserand verschoben beziehungsweise ausgefahren. Die Klingen gelangen dadurch näher an Wege, Mauern und andere Begrenzungen, ohne dass der komplette Roboter gefährlich nah an die Kante fahren muss.

Dreame gibt einen verbleibenden Abstand von rund drei Zentimetern an. Das wäre deutlich weniger als bei vielen Mährobotern, deren Mähscheibe mittig unter dem Gehäuse sitzt. Vollständig ersetzt das System einen Rasentrimmer nicht in jeder Situation. An hohen Mauern, in engen 90-Grad-Ecken oder an ungleichmäßigen Begrenzungen kann weiterhin ein schmaler Streifen stehen bleiben. Bei ebenerdigen Pflasterflächen kann der Roboter dagegen häufig weiter über den Rand fahren und entsprechend sauberer schneiden.

Allradantrieb und Geländegängigkeit

Vier Nabenmotoren treiben alle Räder des A3 AWD Pro 3500 an. Das soll dem 23,9 Kilogramm schweren Mähroboter nicht nur am Hang, sondern auch auf unebenem oder rutschigem Untergrund helfen. Laut Dreame sind Steigungen von bis zu 80 Prozent und Hindernisse mit einer Höhe von bis zu 5,5 Zentimetern möglich.

Solche Maximalwerte sollten nicht mit einer Garantie für jede Böschung verwechselt werden. Feuchter Boden, lockere Erde, eine dünne Grasnarbe und enge Wendemanöver können die Traktion deutlich reduzieren. Das hohe Gewicht kann außerdem auf weichem Untergrund Spuren hinterlassen. Die Kombination aus zwei klassisch profilierten und zwei genoppten Rädern ist deshalb besonders interessant: Sie soll Grip bieten, ohne dass sich der Roboter bei jeder Richtungsänderung in den Rasen gräbt.

App, Bedienung und Kamera

Die Dreamehome-App ist die zentrale Steuerung für den Mähroboter. Dort lassen sich Karten verwalten, Mähzonen anlegen, Sperrflächen definieren, Zeitpläne erstellen und Schnitthöhe sowie Arbeitsmodus einstellen. Auch Statusmeldungen und Softwareupdates laufen über die App.

Positiv fällt die schnelle Erstverbindung auf, die in unserem Test weniger als eine Minute dauerte. Auch das Softwareupdate war zügig erledigt. Weniger überzeugend war die manuelle Steuerung während der Kalibrierung, weil sich die Fahrtrichtung nicht immer so präzise umsetzen ließ wie vorgegeben.

Die Kamera kann außerdem für Überwachungs- und Patrouillenfunktionen genutzt werden. Dreame fasst diese Funktionen unter dem Namen „Garden Guardian“ zusammen. Der Nutzer kann auf ein Livebild zugreifen und soll bei erkannten Personen oder beim Anheben des Roboters Hinweise erhalten. Vor der ersten Nutzung ist allerdings der Download eines zusätzlichen Kamera-Plugins erforderlich.

Akku, Ladezeit und Lautstärke

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 besitzt einen Akku mit 7,5 Amperestunden. Der Hersteller nennt eine Ladezeit von 85 Minuten. Wie lange eine Akkuladung im Garten reicht, hängt unter anderem von Modus, Gelände, Schnitthöhe und Grasdichte ab. Sinkt der Ladestand, kehrt der Roboter selbstständig zur Station zurück und setzt seine Arbeit anschließend fort.

Der angegebene Geräuschpegel liegt bei 65 Dezibel. Damit arbeitet das Modell deutlich leiser als ein Benzinmäher, ist aber nicht völlig geräuschlos. Neben dem Mähwerk sind die Fahrmotoren und die akustischen Statusmeldungen wahrnehmbar. Die Sprachausgabe ist klar und deutlich. Auch die Startmusik lässt sich problemlos verstehen.

Vorteile des Dreame A3 AWD Pro 3500

Der größte Vorteil liegt in der Kombination aus hoher Flächenleistung, Allradantrieb und Navigation ohne Begrenzungskabel. Da keine RTK-Antenne installiert werden muss, eignet sich der Mähroboter auch für Nutzer, die möglichst wenig zusätzliche Technik im Garten aufstellen möchten.

Weitere Stärken sind:

  • geeignet für große Rasenflächen bis 3.500 Quadratmeter
  • Allradantrieb mit vier Nabenmotoren
  • beworbene Steigfähigkeit von bis zu 80 Prozent
  • 40 Zentimeter breite Doppelmähscheibe
  • Schnitthöhe zwischen drei und zehn Zentimetern
  • Navigation über 360-Grad-3D-LiDAR und binokulare KI-Sicht
  • kein Begrenzungskabel und keine eigene RTK-Antenne notwendig
  • EdgeMaster 2.0 für einen geringen Abstand zur Rasenkante
  • schnelle Verbindung mit der App
  • schnelles Softwareupdate
  • gut ablesbares Display, schicke Beleuchtung und hochwertige Inszenierung
  • klare und deutliche Audioausgabe
  • IPX6-Schutz gegen Wasser
  • 18 Ersatzklingen im Lieferumfang

Nachteile des Dreame A3 AWD Pro 3500

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 ist nicht für jeden Garten die richtige Wahl. Mit einem Preis von 2.599 Euro gehört er zur Premiumklasse. Für kleine, ebene Rasenflächen ist das Gerät überdimensioniert. Auch Größe und Gewicht sind nicht zu unterschätzen: Mit 23,9 Kilogramm lässt sich der Mäher nicht bequem tragen und kann auf weichem Boden Spuren hinterlassen.

Im Test fiel außerdem die unpräzise Steuerung während der Kalibrierung negativ auf. Wenn der Roboter nicht exakt in die über den virtuellen Joystick vorgegebene Richtung fährt, wird das manuelle Festlegen enger Grenzen unnötig schwierig.

Die wichtigsten Nachteile im Überblick:

  • hoher Anschaffungspreis
  • mit 23,9 Kilogramm sehr schwer
  • für kleine oder einfache Gärten deutlich überdimensioniert
  • manuelle Steuerung bei der Kalibrierung im Test nicht präzise
  • großer Platzbedarf für Roboter und Ladestation
  • vollständiger Kantenschnitt ist trotz EdgeMaster 2.0 nicht in jeder Ecke garantiert

Preis: Was kostet der Dreame A3 AWD Pro 3500?

Die unverbindliche Preisempfehlung beziehungsweise der offizielle Verkaufspreis liegt bei 2.599 Euro. Damit positioniert Dreame den A3 AWD Pro 3500 klar im Premiumsegment. Zum Testzeitpunkt wurde das Modell im offiziellen deutschen Dreame-Shop für 2.599 Euro angeboten.

Der Preis ist hoch, relativiert sich aber teilweise durch die Ausstattung. Käufer erhalten einen Allrad-Mähroboter für große Flächen, der ohne Begrenzungsdraht und separate RTK-Antenne auskommt. Hinzu kommen eine 40 Zentimeter breite Mähmechanik, die ausfahrbaren EdgeMaster-Scheiben und die Kombination aus LiDAR und Kameras.

Ob sich die Investition lohnt, hängt deshalb weniger von der reinen Grundstücksgröße als von dessen Komplexität ab. Ein ebener 500-Quadratmeter-Rasen benötigt diese Technik nicht. Bei mehreren Zonen, starken Steigungen, Bäumen, Engstellen und einer Fläche von mehreren Tausend Quadratmetern kann der Preis dagegen gerechtfertigt sein.

Fazit: Lohnt sich der Dreame A3 AWD Pro 3500?

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 ist ein leistungsstarker Mähroboter für große und anspruchsvolle Grundstücke. Sein größter Vorteil ist die Kombination aus echtem Allradantrieb, breitem Doppelmähwerk und Navigation ohne Begrenzungskabel oder separate RTK-Antenne. Auch EdgeMaster 2.0 ist mehr als ein Marketingbegriff: Das seitliche Verschieben der Mähscheiben ist ein nachvollziehbarer technischer Ansatz, um die typische Schwäche vieler Mähroboter am Rand zu reduzieren.

Die Einrichtung beginnt erfreulich unkompliziert. Die Verbindung mit der App dauerte in unserem Test weniger als eine Minute, und auch das Softwareupdate war schnell installiert. Display, Licht und Startmusik wirken hochwertig und erinnern an die Inszenierung moderner Autos. Die Audioausgabe ist klar und deutlich.

Ganz ohne Schwächen bleibt der Mähroboter jedoch nicht, und zwar die unpräzise Steuerung während der Kalibrierung: Wenn der Roboter nicht exakt so fährt, wie man ihn über die App lenkt, erschwert das die manuelle Kartierung gerade an kritischen Grenzen. Hinzu kommen das hohe Gewicht und der Premiumpreis von 2.599 Euro.

Für kleine und ebene Gärten ist der Dreame A3 AWD Pro 3500 zu groß und zu teuer. Wer jedoch mehrere Tausend Quadratmeter, deutliche Steigungen oder ein komplexes Grundstück besitzt und keine RTK-Antenne installieren möchte, erhält ein technisch außergewöhnliches Gesamtpaket. Ob daraus eine uneingeschränkte Empfehlung wird, hängt vor allem davon ab, wie zuverlässig Navigation, Hinderniserkennung und Kantenschnitt im langfristigen Praxiseinsatz funktionieren.

Zum Dreame A3 AWD Pro 3500

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