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Die besten Tech-Angebote an Tag 2 der Amazon Prime Deal Days 2026

07. Oktober 2026 um 05:00

Der Beitrag Die besten Tech-Angebote an Tag 2 der Amazon Prime Deal Days 2026 erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Amazon Prime Deal Days 2026

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Deals am Amazon Prime Deal Days 2026

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Jetzt geht’s los: Die besten Tech-Angebote an Tag 1 der Amazon Prime Deal Days 2026

06. Oktober 2026 um 05:00

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Amazon Prime Deal Days 2026

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Ikea senkt die Preise und steigt auf die Amazon-Taktik um

10. September 2026 um 13:00

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IKEA senkt Preise

Während Netflix seine Streaming-Preise erhöht, die Kosten für KI-Abos steigen und der wöchentliche Einkauf im Supermarkt immer teurer wird, schwimmt Ikea gegen den Trend. Das schwedische Möbelhaus senkt die Preise von 1.500 Produkten und orientiert sich dabei an Amazon. Eine kommentierende Analyse.

Hintergrund

Seit dem 1. September 2026 hat Ikea in Deutschland die Preise für rund 1.500 Produkte gesenkt. Im Durchschnitt sind die Produkte 20 Prozent günstiger geworden. Ein Kallax-Regal mit acht Fächern kostet im Online-Shop 60 Euro statt der vorherigen 75 Euro. Insgesamt investieren die Ingka Group, die Inter IKEA Group und andere Franchisenehmer über 1,2 Milliarden Euro, um die Kosten für Verbraucher zu senken.

Gleichzeitig verschlankt Ikea seine internen Strukturen. Mit einem Umsatzanteil von über 90 Prozent ist die Ingka Group der größte und wichtigste Ikea-Betreiber. Im Frühjahr 2026 hat die Unternehmensgruppe angekündigt, über 800 Verwaltungsstellen zu streichen. Auch im IT- und Logistikbereich in Deutschland wird gestrichen: Bis Ende 2026 verlieren 233 Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz.

Hintergrund sind sinkende Umsätze in der gesamten Branche. Seit 2023 sind die Umsätze der Möbelindustrie um 20 Prozent gesunken. Auch das Jahr 2026 läuft laut dem Verband der Möbelindustrie (VDM) schlecht. Im ersten Halbjahr gab es ein Umsatzminus von 2,7 Prozent. Im dritten Quartal planen 40 Prozent der deutschen Möbelhersteller Kurzarbeit.

Ikea auf dem Plateau: Umbruch statt Absturz

All das zeigt: Ikea steht unter gehörigem Druck. Im Geschäftsjahr 2025 wurde ein Umsatz von 41,5 Milliarden Euro erzielt – bei 1,4 Milliarden Euro Nettogewinn. Das liest sich sehr gut. Allerdings offenbart der Blick in die Vergangenheit, dass Ikea auf einem sehr hohen Niveau stagniert.

Im Geschäftsjahr 2020 lag der Umsatz bei 37,4 Milliarden Euro und 1,2 Milliarden Euro Gewinn. Das zeigt: Es gibt kaum noch Wachstumspotenzial. Die Preissenkungen und Entlassungen sind Teil einer Strategie, die wir bereits von Amazon kennen. Letztendlich geht es nicht darum, die besten Produkte zum höchsten Preis zu verkaufen.

Die Entwicklung der Möbelindustrie verdeutlicht, dass die Schmerzgrenze der Verbraucher erreicht ist. Immer weiter steigende Preise werden nicht mehr einfach akzeptiert. Es braucht ein unternehmerisches Umdenken. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt: Wie können Margen steigen, wenn Preise sinken? Ein zentraler Aspekt dabei ist die Automatisierung.

Das beginnt in den Lagern und Logistikzentren. Anstatt einer manuellen Lagerverwaltung führt Ikea nach und nach intelligente Regalbediengeräte und Fördersysteme für Paletten ein. Dadurch gibt es eine kontinuierliche Lagerüberwachung, ohne dass dafür unzählige Menschen benötigt werden. Die Prozesse werden schlanker und schneller.

Nicht nur durch Robotik optimiert und digitalisiert Ikea seine Unternehmensstruktur. Auch in der Verwaltung wird bereits seit 2021 der Chatbot Billie integriert. Die Folge: Die Anzahl der Kundenanfragen in den Läden ist durch die Künstliche Intelligenz deutlich zurückgegangen, die Zufriedenheit der Kunden ist zugleich gestiegen. Für die betroffenen Kundenservice-Mitarbeiter gab es Umschulungen und Weiterqualifikationen. Die Botschaft: Wir werden einfacher und digitaler, um kundenfreundlicher und wirtschaftlicher zu werden.

Stimmen

  • Peter Jelkeby, CEO von Ikea Deutschland, sagt in der Pressemitteilung: „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wäre es das falsche Signal, nichts zu tun. Niedrige Preise sind für uns ein langfristiges Versprechen. Deshalb gehen wir mit rund 1.500 Preisreduzierungen in Deutschland einen wichtigen Schritt, um gerade dann verlässlich an der Seite vieler Menschen zu bleiben, wenn sie es besonders brauchen. Denn wer heute handelt, kann auch morgen für viele Menschen erschwinglich sein.“
  • Juvencio Maeztu, CEO der Ingka Group, gibt im Rahmen der Stellenstreichungen einen tieferen Einblick: „Wir sind in einem Einzelhandelsumfeld, das Schnelligkeit und Agilität erfordert, zu komplex geworden. Einfachheit ist einer unserer Kernwerte. (…) Gleichzeitig werden wir in die Umschulung und Weiterbildung investieren, um sicherzustellen, dass wir über die richtigen Kompetenzen verfügen, um IKEA für die Zukunft zu entwickeln.“
  • Der ehemalige Ikea-Manager und Handelsberater Cristian Stoicescu befasst sich in einem LinkedIn-Artikel ausführlich mit den Maßnahmen. Er glaubt, dass Ikea auf dem richtigen Weg ist: „Die Umstrukturierung vereinfacht die Organisation; sie gleicht den Einbruch jedoch nicht aus. Nimmt man die 1.650 angekündigten Stellen und setzt sie großzügig mit 90.000 bis 120.000 Euro Gesamtkosten an, spart man 150 bis 200 Millionen Euro. (…) Der Stellenabbau war also nie der Finanzierungsmechanismus. Beide Unternehmen geben als Ziel schnellere Entscheidungen an und beide haben die Kürzungen in der Zentrale konzentriert, nicht in den Filialen.“

Digital, grün und günstig: Online-Wachstum für die Offline-Welt

Sinkende Preise, mehr Automatisierung und Digitalisierung: Ikea arbeitet daran, zukunftssicher zu werden und künftig wieder mehr Mitarbeiter beschäftigen zu können. Oftmals laufen derartige Prozesse zu Lasten der Umwelt. Bei Ikea nicht. Der schwedische Konzern hat frühzeitig die Vorteile von Green Tech für sich entdeckt: Seit mehreren Jahren investiert Ikea in erneuerbare Energien.

Die Ingka Gruppe steckt Milliarden in Windkraft- und Solaranlagen und erzeugt schon seit 2022 mehr Energie, als sie verbraucht. Mittlerweile ist daraus sogar ein eigener Geschäftszweig erwachsen: Ikea ist ein Stromanbieter, der nicht nur seine Möbelproduktion aus erneuerbaren Energien stemmt, sondern auch noch neue Kunden ökologisch an sich bindet.

Zugleich verschwinden nach und nach Plastikverpackungen. Bis spätestens 2028 gibt es keine Kunststoffverpackungen mehr. Stattdessen kommen Verpackungen aus erneuerbaren und recycelten Materialien zum Einsatz. Durch Design-Änderungen werden zudem die Verpackungskosten reduziert, das neue Pax-System spart 70 Prozent Verpackungsmüll ein.

All das zeigt: Wer wirtschaftlich erfolgreich sein möchte, muss nicht die Kunden melken wie Milchkühe in der Massenhaltung. Stattdessen helfen langfristige Investitionen in erneuerbare Energien, grüne Technologien und digitale Produkte dabei, konkurrenzfähig zu bleiben und sogar die Preise reduzieren zu können.

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