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Die schlechtesten Bahnhöfe in Deutschland 2026

05. März 2026 um 20:16

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Bahnhöfe Deutschland Bahnsteig Zug

Ein unfreiwilliger Aufenthalt an einem Bahnhof kann schnell zum Alptraum werden. Schmutz, Kriminalität und kaputte Anlagen verhageln vielen Menschen die Reise. Um welche Bahnhöfe in Deutschland es besonders schlimm steht, verraten wir in diesem Ranking.

Bahnhöfe sind häufig der Startpunkt einer Reise und der erste Eindruck, den Reisende von einer Stadt bekommen. Zudem fungieren sie als Treffpunkte und Einkaufsmöglichkeiten. Entsprechend wichtig ist das Aushängeschild in Form des Bahnhofsgebäudes für die jeweiligen Kommunen. Und umso schlimmer ist es, wenn Besucher durch mangelnde Barrierefreiheit, defekte Aufzüge und unsaubere Anlagen abgestoßen werden.

Diese deutschen Bahnhöfe schneiden schlecht ab

Das Portal tripz hat eine umfassende Analyse von 388 deutschen Hauptbahnhöfen auf Basis von über 190.000 Google-Rezensionen vorgenommen. Die Studie zeigt, wie weit Anspruch und Realität bei der Deutschen Bahn teilweise auseinanderklaffen.

Spitzenreiter der Liste ist Wernigerode in Sachsen-Anhalt. Der Bahnhof bekommt von den Besuchern 4,5 Sterne. Welche Standorte sonst noch überzeugen, erfahrt ihr in unserem Ranking mit den besten Bahnhöfen in Deutschland. An dieser Stelle wollen wir jedoch einen Blick ans Ende der Tabelle werfen.

Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 3,7. Nur etwa 18 Prozent der Bahnhöfe schaffen es, die Marke von vier Sternen zu knacken. Die Mehrheit von rund 79 Prozent der Stationen bewegt sich zwischen drei und vier Sternen. Die Verlierer in unserem Ranking liegen aber allesamt darunter und haben eine Zwei vor dem Komma.

Auch ein bundesweites Gefällt ist auszumachen. Besonders düster sieht es im Saarland aus, das mit einem Schnitt von rund 3,49 Sternen das Schlusslicht unter den Bundesländern bildet. Ganz oben steht Berlin mit einem Wert von 4,3 – allerdings gibt es hier auch nur einen Hauptbahnhof. In der folgenden Übersicht präsentieren wir die zehn Bahnhöfe, die momentan bei den Fahrgästen am schlechtesten abschneiden.

Platz 10: Gotha

Die Top Ten der Verlierer wird von Gotha in Thüringen eröffnet. Die Station kommt auf eine Bewertung von nur 2,8 Sterne bei 231 Rezensionen. Damit gehört Gotha zu den 13 Standorten, denen die Nutzer nicht einmal drei Sterne geben wollen. Der Ort hat 46.400 Einwohner.

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Denkzettel für Deutschland: Energiepolitik zerschellt im Iran

05. März 2026 um 11:00

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Spritpreise Iran deutsche Energiepolitik Öl Gas

Der Iran-Krieg ist geografisch zwar weit von Deutschland entfernt, ökonomisch ist er aber längst hier angekommen. Grund ist die Sperrung der Straße von Hormus seitens des Iran, durch die jeweils rund 20 Prozent der globalen Öl- und Gasversorgung abgewickelt werden. Die Folge: Die Öl-, Sprit- und Gaspreise steigen weltweit. Doch als hätte es keine Warnungen gegeben, setzt die Union seit geraumer Zeit wieder vermehrt auf fossile Energien und verschleppt den Ausbau der Erneuerbaren. Eine kommentierende Analyse.

Energie als Druckmittel und Politikum

  • Die Straße von Hormus ist eine Meerenge zwischen den Küsten des Irans und des Omans. Durch sie verläuft der gesamte Schiffsverkehr von und zu den Öl- und Gashäfen Kuwaits, Katars, Bahrains, des Iraks, der Vereinigten Arabischen Emirate und des Irans. Hinzu kommt der größte Teil des saudi-arabischen Verkehrs. Über die Straße von Hormus werden 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssiggasversorgung (LNG) abgewickelt.
  • Aktuell stecken mehrere Öl- und Gastanker aufgrund einer Blockade des Iran in der Straße von Hormus fest. Das Mullah-Regime setzt Energie damit als Druckmittel und Politikum ein. Die Diesel- und Benzinpreise in Deutschland haben laut ADAC daraufhin teilweise die Zwei-Euro-Marke überschritten und sind um bis zu 20 Cent pro Liter gestiegen. Die Kosten für 100 Liter Heizöl legten um rund 30 Euro zu. Der Gaspreis hat sich hingegen binnen weniger Tage fast verdoppelt. (Stand: 4. März 2026)
  • Statt den Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter voranzutreiben, um Strom lokal und unabhängig von geopolitischen Konflikten sowie Abhängigkeiten zu produzieren, setzen CDU/CSU seit geraumer Zeit wieder mehr auf fossile Energie. Das sogenannte Heizungsgesetz soll etwa abgeschafft werden, um wieder Öl- und Gasheizungen zu erlauben. Für Solaranlagen auf Hausdächern soll es keine Förderung mehr geben. Statt den Netzausbau zu forcieren, will das Wirtschaftsministerium den Ausbau von Wind- und Solarkraft in einigen deutschen Regionen sogar gänzlich stoppen.

Iran-Krieg: Deutsche Energiepolitik am Scheideweg

Kriege mögen geografisch fern erscheinen, schlagen ökonomisch aber auch hierzulande ein. Der Iran-Krieg ist da keine Ausnahme. Doch wer wie die Union weiterhin auf fossile Abhängigkeiten setzt, anstatt den Ausbau der Erneuerbaren zu forcieren, spielt ein riskantes Spiel.

Denn die Straße von Hormus zeigt erneut, dass fossile Energien ein perfides Wettrennen zwischen Politik und Marktmechanismen offenbaren und die Gas-, Öl- und damit letztlich auch die Spritpreise erheblich erschüttern. Zugegeben: Auch die Erträge aus Solar- und Windkraft können schwanken, doch sie tanzen nach einem ganz anderen Takt – und zwar klimafreundlich, lokal und unabhängig von Mullahs, Monarchen oder Marktspekulanten.

Wer dieser Tage ein Elektroauto, eine Wärmepumpe oder eine Solaranlage sein Eigen nennt, ist gegen solche Preisschocks hingegen überwiegend immunisiert. Öl und Gas sind nicht nur ohnehin schon teurer. Die Abhängigkeit von fossilen Energien ist ein hausgemachtes Problem.

Theoretisch dürfte es zumindest kurzfristig nicht zu Versorgungsengpässen kommen, da es noch Öl und Gas gibt und Blockaden umgangen werden können. Doch das Problem ist nicht die physische Knappheit, sondern Preishascherei und geopolitische Erpressbarkeit. Wer hier nicht umdenkt, sitzt bald auf einem finanziellen Pulverfass.

Stimmen

  • Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in einem Interview bei Bericht aus Berlin: „Deutschland erhält über die Straße von Hormus keine signifikanten Mengen an LNG. Auch beim Öl ist es so, dass unsere Hauptbezugsquellen nicht von dort stammen. Was wir beobachten werden, sind die Preisentwicklungen, aber mit Sicherheit keine Knappheit. Wir haben unsere Öl- und Gaslieferungen diversifiziert. Es kann zu Preissteigerungen kommen. Das hängt von vielen Faktoren ab. Unter anderem davon, wie lange der Konflikt anhält.“
  • Herbert Rabl, Sprecher des Tankstellen-Interessenverband e.V., gegenüber der BILD: „Es gibt überhaupt keinen Grund, momentan – gestern nicht, heute nicht – die Preise zu erhöhen. Es ist reine Abzocke. Bis der teure Ölpreis bei uns in Deutschland ankommt, vergeht mindestens eine Woche.“ Er fordert: „Einmal am Tag dürfen die Preise erhöht werden und danach geht es nur noch nach unten – wie das in Österreich seit Jahren funktioniert. Es wäre schön, wenn die Politik gegenüber den großen Konzernen ein bisschen mehr Eier in der Hose hätte.“
  • Grünen-Chef Felix Banaszak kritisierte die Bundesregierung in einer Pressekonferenz scharf: „Auf diese Erschütterungen an den Märkten muss eine deutsche Bundesregierung reagieren. Die Reaktion auf die geopolitische Lage ist, die Abhängigkeit von fossilen Energien zu intensivieren. Das Richtige in dieser Situation wäre doch jetzt, dass wir uns so schnell wie möglich von Gas und Öl unabhängig machen, statt weiter die politische Ambition in Abhängigkeit von Gas und Öl zu richten.“

Denkzettel für die deutsche Energiepolitik?

Die aktuellen Preisschocks sind ein Denkzettel für die Energiepolitik der Bundesregierung – vor allem aber für die Union. Denn statt den Ausbau der Erneuerbaren zu hemmen, sich von Lobbyisten einlullen zu lassen und auf fossile Energien zu setzen, wären Investitionen in Solar- und Windkraft sowie Energiespeicher in Kombination mit einer Forcierung des Netzausbaus perspektivisch deutlich sinnvoller – vor allem mit Blick auf das Portemonnaie der Verbraucher.

Klar: Die Preise wären auch ohne die politischen Entscheidungen der Union gestiegen, da Deutschland nach wie vor von Öl und Gas abhängig ist und es auch künftig in einem gewissen Maß sein wird. Aber die Lektion aus der Straße von Hormus sollte sein, dass diese Entscheidungen vor allem perspektivisch falsch sind. Wer jetzt noch Öl und Gas hofiert, spielt ein riskantes Doppelspiel mit bezahlbaren Energiepreisen in Deutschland.

Kurzum: Der Iran-Krieg zeigt, dass geopolitische Risiken nicht wegdiskutiert werden können und dass fossile Rückschritte teuer erkauft werden. Denn wer glaubt, dass Großmachtpolitik, die Kriege im Iran und der Ukraine sowie weltweite Unsicherheiten, die die Öl- und Gaspreise beeinflussen, nur eine Momentaufnahme sind, irrt gewaltig und hat die Weltwirtschaft nicht verstanden.

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Geburtenrate: Die Länder mit den meisten unehelichen Kindern

04. März 2026 um 20:34

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Familie Geburten Kind Eltern

Die klassische Vorstellung von Familie wird in unserer modernen Gesellschaft oft auf die Probe gestellt. Und doch gibt es Länder, in denen es auch heute noch kaum Geburten außerhalb der Ehe gibt. In diesem Artikel klären wir, wo die meisten und die wenigsten unehelichen Kinder auf die Welt kommen.

Die Art und Weise, wie Menschen zusammenleben und Kinder großziehen, wandelt sich rasant. War die Ehe früher noch eine zwingende Voraussetzung für die Gründung einer Familie, ist sie heute in vielen modernen Gesellschaften eine Option, die man wählen kann oder auch nicht. Zwar verspricht eine Hochzeit Stabilität und Steuervorteile, doch viele Menschen entscheiden sich bewusst dagegen.

Dieser Trend ist besonders in Lateinamerika und den nordischen Staaten zu beobachten. Hier ist das Zusammenleben ohne Trauschein seit Jahrzehnten gesellschaftlich akzeptiert und rechtlich weitgehend einer Ehe gleichgestellt. Neben der Romantik spielen also auch rechtliche Rahmenbedingungen und soziale Sicherungssysteme eine zentrale Rolle.

In Asien gibt es die wenigsten außerehelichen Geburten

Der weltweite Durchschnitt bei den untersuchten Nationen liegt laut der OECD bei 42,3 Prozent. In Deutschland geht es eher konservativ zu. Die BRD befindet sich mit einer Quote von 33,1 Prozent im hinteren Mittelfeld.

Noch einmal deutlich niedriger sind die Werte der vier asiatischen Länder, die Teil der Studie sind. Japan (2,4 Prozent), die Türkei (3,1), Südkorea (4,7) und Israel (8,6) bilden als Block das Schlusslicht. In diesen Nationen ist eine Geburt ohne Trauschein die absolute Ausnahme. Kulturelle Erwartungen und religiöse Traditionen dürften die Hauptgründe sein.

Die Staaten in Europa verteilen sich über die komplette Liste. Griechenland bildet das Schlusslicht mit 9,7 Prozent. Aber auch sechs Plätze in der Top Ten gehen nach Europa. Ein Erdteil eilt der restlichen Welt jedoch davon. Welcher das ist, verraten wir im folgenden Ranking der Länder mit den meisten unehelichen Geburten.

Platz 10: Schweden

Schweden eröffnet unsere Top Ten mit einer Quote von 57,5 Prozent. In dem skandinavischen Land sind hohe Raten an Geburten außerhalb der Ehe seit langem fester Bestandteil der gesellschaftlichen Realität. Das liegt vor allem an einem starken Sozialsystem und umfassenden rechtlichen Schutzmechanismen für Kinder und Partner in Lebensgemeinschaften.

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Diese 10 deutschen Städte haben die höchste Schulden

03. März 2026 um 20:41

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Deutschland als Nation verschuldet sich immer weiter. Aber auch den einzelnen Städten geht es in der Regel nicht anders. In welchen Kommunen die Verschuldung am höchsten ist, klären wir in diesem Ranking.

Die Verschuldung Deutschlands schreitet immer weiter voran. Inzwischen ist die BRD mit über 30.000 Euro pro Staatsbürger in den Miesen. Insgesamt geht es steil auf die drei Billionen Euro zu. Und fast 7.000 Euro kommen pro Sekunde hinzu. Die Zahlen sind erschreckend und betreffen nicht nur den Bund. Auch die einzelnen Städte schreiben zu großen Teilen rote Zahlen. Aber wo ist die Verschuldung am Schlimmsten?

Diese Städte in Deutschlande haben die höchsten Schulden

Der Bund deutscher Steuerzahler (BdSt) hat die Daten von 194 Städten analysiert. Unterm Strich steht für 2025 ein Minus von 11,46 Milliarden Euro. Jede untersuchte Kommune liegt im Durchschnitt also mit rund 59 Millionen Euro im Minus. Rechnet man diesen Berg an Schulden auf die einzelnen Einwohner herunter, ergibt sich eine zusätzliche Belastung von 264,58 Euro pro Kopf.

Nur eine kleine Gruppe von 29 Städten kann einen Haushaltsüberschuss aufweisen. Besonders positiv sieht es unter anderem in Cottbus, Freiburg, Leipzig und München aus. An dieser Stelle interessiert uns allerdings die Gesamtverschuldung.

Die Gründe für das finanzielle Tief sind vielfältig. Eine schwache Konjunktur trifft auf explodierende Sozial- und Zinsausgaben. Besonders kritisch wird vom BdSt die Entwicklung der Personalkosten bewertet, die durch die letzten Tarifabschlüsse massiv gestiegen sind.

Interessanterweise lässt sich kein direkter Zusammenhang zwischen der Größe einer Stadt und ihrer finanziellen Lage ableiten, wenn man diese auf die einzelnen Bürger herunterrechnet. Kleine Gemeinden kämpfen oft mit ähnlichen Problemen wie Millionenstädte. In der folgenden Übersicht sind aber in erster Linie Großstädte vertreten, da diese logischerweise die höchste Gesamtverschuldung aufweisen.

Platz 10: Leipzig

Leipzig eröffnet unsere Top Ten der verschuldeten Kommunen in Deutschland. Die Gesamtverschuldung beträgt 3.065.321.681 Euro und knackt damit die Messlatte von drei Milliarden Euro. Trotz dieser hohen Summe gehört Leipzig zu den wenigen Städten, die im laufenden Haushalt einen Überschuss ausweisen können.

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KI-Streit im Weißen Haus: OpenAI vertickt ChatGPT ans US-Militär

03. März 2026 um 11:00

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OpenAI ChatGPT Militär USA Trump

Die Trump-Administration hat Anthropic aus US-Behörden verbannt, weil das KI-Unternehmen sich weigert, seine Modelle für das US-Militär und für Überwachungsmethoden freizugeben. Aus Geldsorgen und ohne Rücksicht auf Verluste hat sich nun OpenAI den Deal gekrallt. Doch er könnte dem Unternehmen teuer zu stehen kommen. Eine kommentierende Analyse.

US-Regierung verbannt Anthropic aus Behörden

  • Im Juli 2025 hatte das Pentagon Anthropic einen Vertrag mit einem Volumen von 200 Millionen US-Dollar zugesagt, um die KI-Modelle des Unternehmens in seine Arbeitsabläufe zu integrieren. Nachdem die Algorithmen jedoch zur history Gefangennahme des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro eingesetzt wurden, eskalierte ein öffentlicher Streit.
  • Wie Anthropic in einem Blogbeitrag erklärte, lehnt das Unternehmen den Einsatz seiner KI für autonome Waffen oder die Massenüberwachung ab. Leistungsstarke Algorithmen könnten aus scheinbar harmlosen Daten einen gigantischen Überwachungspool erstellen. Das Rechtssystem käme der technologischen Entwicklung nicht hinterher. Nachdem sich Anthropic weigerte, seine KI für alle „rechtmäßigen Verwendungszwecke“ freizugeben, stufte die US-Administration das Unternehmen als Sicherheitsrisiko ein und untersagte Behörden die Nutzung.
  • Nur wenige Stunden nachdem das Pentagon angekündigt hatte, Anthropic zu verbannen, gab OpenAI eine Vereinbarung zur militärischen Nutzung von ChatGPT bekannt. Während Anthropic ankündigte, Klage einzureichen, soll der KI-Chatbot Claude des Unternehmens unterstützend bei den US-Militärschlägen im Iran zum Einsatz gekommen sein. Dem Pentagon zufolge basiere die Entscheidung auf einer Übergangsvereinbarung mit Anthropic.

OpenAI vertickt ChatGPT ans US-Militär

Laut OpenAI beinhaltet die Vereinbarung zur Freigabe der hauseigenen KI-Modelle für das Verteidigungsministerium und US-Militär mehr Schutzmaßnahmen als der Deal mit Anthropic. Allerdings untersagt der Vertrag weder eine militärische Nutzung noch eine Nutzung zur Massenüberwachung.

Er sieht lediglich vor, dass die KI-Modelle des Unternehmens im Einklang mit dem Rechtssystem und der Verfassung genutzt werden. Und genau hier liegt das Problem. Denn dass es die Trump-Administration mit dem Rechtssystem nicht so genau nimmt, dürfte hinlänglich bekannt sein.

Unliebsame Richter werden etwa abgesägt, Gerichtsurteile ignoriert und das Gesetz wird stets zum eigenen Vorteil ausgelegt, nicht aber zugunsten der Vereinigten Staaten und der gesamten Bevölkerung.

Vor allem die fadenscheinige Rechtsauslegung des Trump-Lagers sowie die Tatsache, dass die Gesetzgebung und Justiz der technologischen Entwicklung rund um KI nicht hinterherkommt, sind die wahren Beweggründe für den Anthropic-Protest.

OpenAI scheint sich derweil blauäugig auf die Versprechen einer Regierung zu verlassen, die schon allzu häufig ihre Versprechen gebrochen hat – und zwar allem Anschein nach aus finanziellen statt moralischen Gründen.

Stimmen

  • US-Präsident Donald Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social zur Verbannung der Anthropic-KI: „Die Vereinigten Staaten von Amerika werden niemals zulassen, dass eine radikal linke, woke Firma uns vorschreibt, wie unsere großartige Armee Kriege führt und gewinnt. Diese Entscheidung liegt bei ihrem Oberbefehlshaber. Die linken Spinner bei Anthropic haben einen katastrophalen Fehler begangen, indem sie versucht haben, das Kriegsministerium unter Druck zu setzen und es zu zwingen, sich an ihre Nutzungsbedingungen statt an unsere Verfassung zu halten.“
  • OpenAI-Chef Sam Altman in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter): „Heute haben wir mit dem Kriegsministerium eine Vereinbarung getroffen, unsere Modelle in ihrem geheimen Netzwerk einzusetzen. Die Sicherheit von KI und die Verteilung sind Kern unserer Mission. Zwei unserer wichtigsten Sicherheitsprinzipien sind das Verbot der Massenüberwachung im Inland und menschliche Verantwortung für die Anwendung von Gewalt, auch bei autonomen Waffensystemen. Das Kriegsministerium stimmt diesen Grundsätzen zu und spiegelt sie in Gesetzen und Richtlinien wider.“
  • Anthropic-Gründer Dario Amodei hat auf die Einstufung seines Unternehmens als Sicherheitsrisiko reagiert. In einem Interview mit CBS spricht er von einem beispiellosen Vorgang: „Diese Einstufung hat es noch nie zuvor bei einem amerikanischen Unternehmen gegeben. Und ich denke, es wurde in einigen ihrer Erklärungen, in ihrer Wortwahl, sehr deutlich, dass dies vergeltend und strafend war. Meinungsverschiedenheiten mit der Regierung sind das Amerikanischste auf der Welt.“

OpenAI droht Imageschaden

Die Entscheidung, mit der US-Regierung zusammenzuarbeiten, könnte OpenAI teuer zu stehen kommen. Denn bereits nachdem bekannt wurde, dass die KI-Modelle von Anthropic bei der Entführung des venezolanischen Diktators Maduro zum Einsatz kamen, erlitt der Konkurrent einen Imageschaden.

Ob die Intervention des US-Militärs in Venezuela im Einklang mit der Verfassung war, steht aber noch in Frage. Eigentlich hätte dieser Fall OpenAI ein lehrendes Beispiel sein können. Doch stattdessen vertraut man blind den Versprechen der US-Administration. Offenbar vor allem deshalb, weil OpenAI nach wie vor defizitär ist und händeringend nach Geldgebern sucht.

Falls dem Unternehmen jedoch ein Anthropic-Moment wie in Venezuela ereilen sollte, könnte die Nutzerbasis erheblich bröckeln – sofern sie das nicht ohnehin schon tut. Denn bereits nachdem bekannt wurde, dass die KI-Modelle von OpenAI von der höchst umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE genutzt wurden, flammte eine Protestwelle auf.

Unter dem Hashtag QuitGPT wurden Nutzer dazu aufgefordert, ihr ChatGPT-Abo zu kündigen und die Plattform nicht mehr zu nutzen. Aufgrund des neuen Deals mit dem Pentagon keimt dieser Protest nun weiter aus.

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Wachs-Sticks aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an Smartwaxx (+Gewinnspiel)

02. März 2026 um 22:22

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Wachs-Sticks Höhle der Löwen Smartwaxx Haarentferner Wachs Nase Ohren

In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: Dem Erfinder der Wachs-Sticks von Smartwaxx.

Für viele sind Nasen- und Ohrhaare ein kleines, aber unangenehmes Detail im Alltag. Denn: Die Entfernung ist oft umständlich, unhygienisch oder schlicht schmerzhaft. Genau hier setzt Smartwaxx an. Gründer Samuel Kirchberger-Puechlong, der von allen nur Sam genannt wird, hat aus einer simplen Idee eine marktreife Innovation entwickelt.

Ein Haarentfernungssystem, das speziell für Nasen- und Ohrenhaare konzipiert ist – einfach, hygienisch und für ein deutlich angenehmeres Waxing-Erlebnis. Mit seinem Produkt und Konzept konnte Sam Investor Ralf Dümmel in „Die Höhle der Löwen“ überzeugen. Wir haben den Smartwaxx-Gründern zu seinen Erfahrungen in den Show befragt.

Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, für die wir eine kleine Provision erhalten. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung unserer Beiträge.

Smartwaxx: Die Wachs-Sticks aus „Höhle der Löwen“

BASIC thinking: Hallo Sam, du bist in Staffel 19 von „Die Höhle der Löwen“ dabei. Wie fühlt sich das an?

Erst einmal möchte ich mich an dieser Stelle beim ganzen Team hinter der VOX Gründer Show „Die Höhle der Löwen“ bedanken. Ich wurde sehr herzlich empfangen und habe mich vom ersten Moment an gut aufgehoben gefühlt. Und es fühlt sich verdammt gut an. Für Smartwaxx ist die Teilnahme ein großer Meilenstein und eine enorme Anerkennung für die bisherige Arbeit.

Eine solche Plattform zu bekommen, bedeutet Sichtbarkeit, Vertrauen und die Chance, das Produkt auf ein neues Level zu heben. Gleichzeitig war es für mich als Unternehmer eine neue Herausforderung, an der ich persönlich wachsen durfte.

Unter Druck, vor erfahrenen Investoren und laufenden Kameras die eigene Vision klar zu vertreten, ist eine besondere Situation. Genau solche Momente stärken die unternehmerische Reife und zeigen, wofür man die letzten Jahre gearbeitet hat.

Was macht dein Produkt so besonders?

Smartwaxx ist ein speziell entwickeltes System zur Entfernung von Nasen und Ohrenhaaren. Viele kennen das Problem: Trimmer schneiden die Haare nur oberflächlich, Scheren sind unpräzise und professionelle Geräte oft teuer oder umständlich in der Anwendung.

Smartwaxx funktioniert anders. Auf dem Stick befindet sich bereits eine vorgeformte Wachsglocke. Diese wird mit einem handelsüblichen Haartrockner erwärmt, kurz eingeführt und härtet dort kontrolliert aus. Beim Herausziehen werden die unerwünschten Haare sauber entfernt. Es ist kein zusätzliches Gerät notwendig und der Ablauf lässt sich unkompliziert in den Alltag integrieren.

Besonders ist die Kombination aus Anwendungssystem, Rezeptur und hygienischer Verpackung. Die Sticks sind in Sachets verpackt, jeweils zwei Stück pro Einheit. Das speziell entwickelte Wachs haftet gezielt an den Haaren und nicht an der empfindlichen Haut.

Dadurch ist die Anwendung im Vergleich zu klassischem Waxing deutlich angenehmer und nahezu schmerzfrei. Das Ergebnis hält spürbar länger an als bei klassischen Methoden wie Trimmern oder Scheren, da die Haare nicht nur gekürzt, sondern vollständig entfernt werden, ohne die natürliche Schutzfunktion der Nasenhaare zu beeinträchtigen.

Smartwaxx ist sowohl für Profis im Friseur und Barber Bereich als auch für Privatanwender konzipiert und verbindet einfache Anwendung mit professionellem Anspruch.

Wie bist du auf deine Idee und dein Konzept gekommen?

Die Idee entstand aus einer realen unternehmerischen Situation. Ein enger Freund von mir hatte sich selbstständig gemacht und schnell gemerkt, wie herausfordernd es ist, als Unternehmer dauerhaft profitabel zu arbeiten. Im Rahmen meiner Unterstützung bei Strategie und Positionierung wurde deutlich, dass vielen Friseuren, Barbern und Kosmetikern einfache, rentable Zusatzleistungen fehlen, die sich ohne große Investitionen integrieren lassen.

Parallel fiel mir auf, dass die bestehenden Methoden zur Entfernung von Nasen und Ohrenhaaren entweder umständlich oder wenig praktikabel waren. Genau aus dieser Kombination entstand das Konzept: eine Lösung zu entwickeln, die professionell funktioniert, ohne kompliziert zu sein, und Unternehmern aus den relevanten Sektoren eine unkomplizierte Möglichkeit bietet, zusätzlichen Umsatz zu generieren.

Als sich in der Testphase zeigte, dass auch viele Männer das Produkt gerne zu Hause anwenden würden, wurde das System konsequent weitergedacht. So entstand Smartwaxx als durchdachte Lösung für Profis im Friseur und Barber Bereich ebenso wie für Privatanwender.

„Die Höhle der Löwen“

Und wie bist du bei DHDL gelandet?

Der Impuls kam tatsächlich stark aus meinem Umfeld. Immer wieder wurde ich darauf angesprochen, dass Smartwaxx perfekt in die VOX Gründer Show „Die Höhle der Löwen“ passen würde.
Anfangs war es eher ein Gedanke, irgendwann wurde daraus eine ernsthafte Überlegung.

Letztlich war die Entscheidung logisch: Die VOX Gründer Show „Die Höhle der Löwen“ steht für Neuheiten, Innovationen und unternehmerischen Mut. Genau dafür steht auch Smartwaxx Es war daher nur konsequent, diesen Schritt zu gehen und das Produkt auf einer Bühne zu präsentieren, die genau für solche Innovationen gemacht ist.

Was ging kurz vor deinem Pitch in dir vor?

Bis kurz vor dem Pitch war ich erstaunlich ruhig. Erst in dem Moment, als ich im Set vor den Löwen stand, habe ich eine kurze Nervosität gespürt. Das ist ein besonderer Augenblick, in dem einem bewusst wird, dass jetzt alles zusammenkommt.

Diese Nervosität konnte ich jedoch schnell ablegen. Was mir dabei geholfen hat, war meine emotionale Intelligenz und die Fähigkeiten, die dahinterstehen. Diese haben mich über meinen gesamten unternehmerischen Weg begleitet und mir immer wieder geholfen, in Drucksituationen klar zu bleiben.

Lustigerweise wurde ich sogar von den Löwen auf meine Gelassenheit angesprochen. Das hat mir gezeigt, wie wichtig innere Stabilität ist und wie sehr sie sich auch nach außen widerspiegelt.

Wie liefen die Verhandlungen nach der Show?

Die Verhandlungen nach der Show liefen genau so, wie man es sich wünscht: transparent, strukturiert und auf Augenhöhe. Es ging nicht nur um Zahlen, sondern um ein gemeinsames Verständnis für Vision, Tempo und langfristige Ausrichtung.

Im Austausch mit meinen Investor Ralf Dümmel und seinem Team habe ich mich jederzeit wohl und ernst genommen gefühlt. Die Gespräche waren professionell, klar und lösungsorientiert. Genau so stellt man sich eine Zusammenarbeit vor, wenn man gemeinsam etwas Großes aufbauen möchte.

Wachs-Sticks aus „Höhle der Löwen“: So geht es mit Smartwaxx weiter

Was ist seit dem Dreh und deiner Teilnahme mit dir und deinem Produkt passiert?

Seit dem Dreh ist viel passiert. Wir sind direkt in die Weiterentwicklung von Smartwaxx eingestiegen und haben gemeinsam intensiv gebrainstormt, um das Produkt, die Positionierung und die nächsten strategischen Schritte weiter zu schärfen. Parallel dazu wurden alle rechtlichen und strukturellen Themen sorgfältig geprüft und sauber aufgesetzt.

Genau die Punkte, die bei Startups im schnellen Wachstum oft liegen bleiben, haben wir bewusst aufgegriffen. Ziel war es, nicht nur ein erfolgreiches Produkt zu verkaufen, sondern eine Marke aufzubauen, die langfristig Bestand hat und professionell strukturiert ist.

Wie geht es jetzt weiter?

Jetzt geht es darum, Smartwaxx konsequent weiter zu skalieren und strategisch auszubauen. Der Fokus liegt auf dem weiteren Vertriebsausbau, dem Aufbau starker Handelspartnerschaften und der Internationalisierung, insbesondere innerhalb Europas.

Gleichzeitig arbeiten wir an der Erweiterung des Produktsortiments, um weitere einfache und effektive Lösungen im Bereich spezialisierter Pflege zu entwickeln. Ziel ist es, SMARTWAXX langfristig als festen Bestandteil in Badezimmern sowie im Friseur und Barber Bereich zu etablieren und die Marke Schritt für Schritt nachhaltig wachsen zu lassen.

Wenn du zurückblickst: Wie bewertest du deine Erfahrungen bei DHDL?

Rückblickend war die Teilnahme an „Die Höhle der Löwen“ eine wichtige Erfahrung für Smartwaxx, aber noch wertvoller für mich persönlich als Unternehmer. Natürlich ist es ein großer Schritt für ein Produkt, so eine Bühne zu bekommen.

Gleichzeitig ist mir bewusst, dass ein Unternehmen immer relativ ist. Märkte verändern sich, Produkte können scheitern oder sich weiterentwickeln. Was jedoch bleibt, sind die Erfahrungen, die man sammelt, und die Fähigkeiten, die man in solchen Situationen entwickelt. Diese sind langfristig unbezahlbar und prägen einen als Unternehmer weit über ein einzelnes Projekt hinaus.

Gewinnspiel: Sicher dir ein exklusives Wachs-Stick-Set von Smartwaxx aus „Höhle der Löwen“

Als Medienpartner verlosen wir die Wachs-Sticks von Smartwaxx aus „Die Höhle der Löwen“ unter allen Newsletter-Abonnenten von BASIC thinking. Du musst nur bis zum Stichtag am 22. März 2026 (18:00 Uhr) unseren Newsletter abonniert haben und uns bis dahin einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen, was dir an Smartwaxx besonders gefällt.

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Den Gewinner ziehen wir am 22. März 2025 und benachrichtigen ihn anschließend umgehend per E-Mail. Wir wünschen viel Glück!


Einsendeschluss ist Montag, der 22. März 2025, 18 Uhr. Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Jeder Teilnehmer kann nur einmal mitmachen. Es werden ausschließlich korrekt ausgefüllte Kommentare in das Auswahlverfahren aufgenommen. Der Gewinner wird per E-Mail informiert. Der Gewinnanspruch verfällt, wenn der Gewinner nicht ermittelbar ist oder sich nicht nach Bekanntgabe des Gewinns beim Veranstalter des Gewinnspiels (BASIC thinking GmbH) meldet. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.

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Rückerstattung: Die schnellsten Finanzämter in Deutschland

02. März 2026 um 20:20

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Finanzämter Steuererklärung Steuer

Steuerzahler sind verpflichtet, ihre Formulare pünktlich einreichen. Das bedeutet aber nicht, dass diese auch schnell beantwortet werden, denn die Bearbeitungszeiten gehen weit auseinander. Welche Finanzämter besonders zügig antworten, klären wir in diesem Ranking.

Einige Finanzämter stellen die Geduld der Steuerzahler mit Wartezeiten von über 100 Tagen auf die Probe. Welche Behörden sich in Deutschland am längsten Zeit lassen, haben wir in unserem Ranking mit den langsamsten Finanzämtern geklärt. Dass es auch anders geht, zeigen wir in diesem Artikel, mit dem wir besonders zügige Beamte in der Finanzverwaltung der Bundesrepublik küren wollen.

Diese Finanzämter arbeiten am schnellsten

Besonders schön ist es, wenn man eine Rückzahlung erhält. Diese fallen in den verschiedenen Bundesländern allerdings unterschiedlich hoch aus: Spitzenreiter ist Hamburg mir einer durchschnittlichen Erstattung von 1.615 Euro, gefolgt von Hessen mit 1.566 Euro. Ganz hinten liegt Sachsen-Anhalt mit einem Schnitt von 1.124 Euro. Der nationale Rekord für eine Privatperson lag im vergangenen Jahr bei mehr als 213.000 Euro.

Aber egal ob Nachzahlung oder Rückerstattung, es ist doch immer schön, Gewissheit zu haben. Und der aktuelle Steuerreport 2026 von Smartsteuer verrät, bei welchem Amt ein Steuerbescheid bereits nach gut drei Wochen im Briefkasten liegen kann.

Wer den Vorgang beschleunigen will, sollte seine Unterlagen im März einreichen. In diesem Monat beträgt die Bearbeitung im bundesweiten Schnitt lediglich 43 Tage. Im August müssen steuerpflichtige Bürger mit 80 Tagen deutlich mehr Zeit einplanen. Der Rekord für die erste Abgabe im Jahr 2026 liegt übrigens bei sieben Sekunden nach Mitternacht am ersten Januar.

In der folgenden Liste präsentieren wir die zehn Finanzämter, bei denen im vergangenen Jahr die eingereichten Unterlagen am schnellsten bearbeitet wurden.

Platz 10: Kaufbeuren m. Außenstelle Füssen

Den Einstieg in die Top Ten macht das Amt in Kaufbeuren mit der Außenstelle Füssen. Hier dauert die Bearbeitung einer Steuererklärung im Durchschnitt 39 Tage. Der Medianwert, also die exakte Mitte aller abgegebenen Unterlagen, liegt sogar nur bei 28 Tagen. Viele Fälle können also noch zügiger abgewickelt werden.

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KI-Firma will größte Problem autonomer Autos gelöst haben

02. März 2026 um 13:30

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KI autonomes Fahren DeepScenario

In der Serie „Start‑up‑Check!“ nehmen wir regelmäßig die Geschäftsmodelle von Start‑ups unter die Lupe. Was steckt hinter dem Unternehmen? Was macht das Start‑up so besonders und was gibt es zu kritisieren? Heute: DeepScenario.

Start‑ups: Das klingt nach Erfindergeist, Zukunftstechnologien, neuen Märkten. Doch in der Realität erweisen sich viele der Neugründungen leider oft als eine Mischung aus einer E‑Commerce‑Idee, planlosen Gründern und wackeligen Zukunftsaussichten.

Dabei gibt es sie durchaus: die Vordenker, die an den großen Problemen tüfteln und Geschäftsmodelle revolutionieren. Sie zu finden und vorzustellen, ist die Aufgabe des Formats „Start‑up‑Check“. Heute: DeepScenario, Automotive-Tech-Start-up.

Was steckt hinter DeepScenario?

  • Branche: Automotive Tech
  • Gründer: Holger Banzhaf (Geschäftsführer), Jacques Kaiser, Nijanthan Berinpanathan
  • Gründungsjahr: 2021
  • Geschäftsmodell: B2B-Softwareplattform für die Erstellung realistischer 3D-Verkehrsszenarien für das Testen von Fahrsystemen
  • Ziel: Mithilfe von realitätsnahen Testszenarien die Entwicklung autonomer Fahrzeuge und Fahrerassistenzsysteme zu beschleunigen

Autonome Fahrzeuge müssen auch dann richtig reagieren, wenn etwas Unerwartetes passiert: Ein Kind läuft zwischen parkenden Autos auf die Straße, ein Radfahrer taucht im toten Winkel auf, ein Fahrzeug bremst abrupt. Genau solche sicherheitskritischen Situationen – sogenannte Edge Cases – sind in realen Testfahrten kaum reproduzierbar und in künstlichen Simulationen oft nur unzureichend abgebildet.

Hier setzt DeepScenario an.

Holger Banzhaf, Jacques Kaiser und Nijanthan Berinpanathan gründeten ihr Start-up 2021. Die Gründer setzen auf Computer Vision, Robotik und KI, die an deutschen Forschungseinrichtungen und von deutschen Industriepartnern entwickelt wurden.

Die AI Scenario Engine von DeepScenario analysiert Verkehrsvideos – etwa von Dashcams, Verkehrskameras oder Drohnen – automatisiert und überführt sie in simulationsfähige, dreidimensionale Verkehrsszenarien. So lassen sich auch seltene Edge Cases systematisch in Testumgebungen integrieren.

Geschäftsmodell und Praxisbeweis

DeepScenario vertreibt die AI Scenario Engine als B2B-Softwareplattform an Automobilhersteller und Zulieferer. Die Bereitstellung erfolgt als Cloud- oder On-Premise-Lösung. Abgerechnet wird über Lizenz- beziehungsweise Subskriptionsmodelle, ergänzt um nutzungsabhängige Komponenten, etwa auf Basis der generierten Szenarien oder der eingesetzten Rechenleistung.

Zu den Anwendern zählten im vergangenen Jahr unter anderem Bosch und Mercedes-Benz. Sie nutzten die Technologie, um autonome Fahrfunktionen unter realitätsnahen Bedingungen zu validieren und Testabdeckungen systematisch zu erweitern.

Der industrielle Mehrwert liegt dabei weniger in der reinen Szenariogenerierung als in der Skalierbarkeit: Reale Verkehrsdaten aus Testfahrzeugen, Infrastrukturkameras oder Förderprojekten werden automatisiert in simulationsfähige 3D-Modelle überführt und stehen unmittelbar für virtuelle Testläufe zur Verfügung. Feldtests lassen sich dadurch gezielt ergänzen, ohne jedes Szenario physisch reproduzieren zu müssen.

Kernfunktionen der AI Scenario Engine

Monokulare Computer Vision: Das System erkennt und verfolgt Fahrzeuge, Fußgänger und weitere Verkehrsteilnehmer in Videodaten einzelner Kameras. Aus zweidimensionalen Bildsequenzen werden Bewegungsbahnen und Objektbeziehungen rekonstruiert.

  • Szenario-Mining: Verkehrsabläufe – etwa Brems-, Abbiege- oder Überholmanöver – werden aus Videodaten extrahiert und in einem räumlich-zeitlichen Modell abgebildet. Dadurch entstehen statistisch repräsentative Testszenarien auf Basis realer Verkehrsbeobachtungen.
  • Generative Verkehrsmodelle: Ein lernbasiertes Modell bildet regionale Fahrmuster ab und erzeugt daraus neue, simulationsfähige Verkehrssituationen. Ziel ist es, reale Datenverteilungen systematisch zu erweitern, ohne sich ausschließlich auf synthetische Annahmen zu stützen.

„Was die AI Scenario Engine von anderen Lösungen unterscheidet, ist unser Prozess des Szenario-Minings“, erklärt Holger Banzhaf, CEO und Mitgründer von DeepScenario in einem Interview mit Munich Startup.

Dabei nutzen wir unsere bahnbrechenden Bildverarbeitungsalgorithmen, um Zugang zu repräsentativen Verteilungen der realen Welt zu erhalten und das in allen drei räumlichen Dimensionen und der Zeitdimension.

Einordnung und Mehrwert

Der praktische Nutzen liegt vor allem in der Skalierung realitätsnaher Tests:
Virtuelle Szenarien können in großer Zahl generiert und systematisch variiert werden. Dadurch lassen sich Entwicklungszyklen verkürzen und der Aufwand für physische Testfahrten reduzieren.

Ob sich daraus signifikante Kostenvorteile oder Sicherheitsgewinne ergeben, hängt von der Integrationstiefe in bestehende Testarchitekturen sowie von regulatorischen Anerkennungsprozessen ab.

Im Wettbewerbsumfeld positioniert sich DeepScenario gegenüber Anbietern wie Cognata und Parallel Domain mit dem Anspruch, reale Videodaten unmittelbar in simulationsfähige 3D-Szenarien zu überführen. Der Kern des Ansatzes adressiert damit einen strukturellen Zielkonflikt der Branche: Wie lassen sich Tests zugleich skalieren und realitätsnah gestalten?

Skalierung: Markt, Kapital und Anwendungsbereiche

Im Oktober 2022 schloss DeepScenario eine Finanzierungsrunde mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) und MobilityFund sowie mehreren Business Angels ab. Die genaue Summe wurde nicht öffentlich beziffert. Das Kapital dient dem Ausbau der Plattform, der Internationalisierung sowie der weiteren Integration in industrielle Testumgebungen.

Strategisch liegt der Schwerpunkt weiterhin auf der Automobilindustrie – einem Markt, in dem Validierungskapazitäten mit zunehmender Automatisierung zum Engpassfaktor werden. Parallel prüft das Unternehmen Anwendungsfelder in Smart-City-Infrastrukturen und im Verkehrsmanagement, wo die Analyse realer Verkehrsdaten ebenfalls eine Rolle spielt.

Mit steigender Komplexität autonomer Fahrfunktionen wächst der regulatorische und wirtschaftliche Druck, Testabdeckung zu erhöhen und gleichzeitig Entwicklungszyklen zu verkürzen. Für Anbieter wie DeepScenario entscheidet sich die Skalierung daher nicht nur an technologischer Leistungsfähigkeit, sondern an Integrationsfähigkeit, Standardisierung und industrieller Anschlussfähigkeit.

DeepScenario: Zwischen Innovationsanspruch und industrieller Bewährungsprobe

DeepScenario adressiert einen strukturellen Engpass in der Entwicklung autonomer Systeme: die Skalierung realitätsnaher Testszenarien unter wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen. Der Ansatz, reale Verkehrsdaten systematisch in simulationsfähige 3D-Modelle zu überführen, setzt genau an dem Zielkonflikt zwischen Testabdeckung und Aufwand an.

Mit Investoren wie HTGF und MobilityFund sowie ersten industriellen Anwendern positioniert sich das Start-up als spezialisierter Anbieter im Bereich datengetriebener Szenariogenerierung.

Entscheidend wird sein, in welchem Maß sich die Technologie in bestehende Testarchitekturen integrieren lässt und regulatorische Anforderungen erfüllt. Gelingt das, kann die AI Scenario Engine zu einem relevanten Baustein in der Validierung autonomer Fahrfunktionen werden.

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Solar-Förderstopp: Lobby-Ministerin plant Geschenk für Ex-Arbeitgeber E.ON

02. März 2026 um 11:00

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Solar Förderung Stopp Reiche Solaranlagen Einspeisevergütung

Das Bundeswirtschaftsministerium will unter der Leitung von Ministerin Katharina Reiche (CDU) die Förderung für kleine Solaranlagen auf Hausdächern abschaffen. Das Vorhaben würde nicht nur vielen Verbrauchern Steine in den Weg legen, sondern auch der deutschen Wirtschaft und dem Klimaschutz schaden. Eine kommentierende Analyse.

Wirtschaftsministerium will Förderung von Solaranlagen stoppen

  • Das Bundeswirtschaftsministerium will die Förderung für neue, kleine Solaranlagen einstellen. Das geht aus einem aktuellen Arbeitsentwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) umkrempeln soll. Vor allem kleine Solaranlagen seien demnach bereits ohne zusätzliche Förderung wirtschaftlich, da die Anschaffungskosten gesunken sind. Geht es nach dem Wirtschaftsministerium, soll es künftig keine Förderung für Anlagen unter 25 Kilowatt installierter Leistung mehr geben.
  • Bisher erhielten private Betreiber von Solaranlagen als Förderung zwischen 6,73 und 12,34 Cent pro Kilowattstunde erzeugtem Strom. Diese Vergütung soll gestrichen werden. Netzbetreiber müssten sich zudem nicht mehr verpflichten, Strom abzunehmen. Anlagenbetreiber sollen stattdessen selbst einen Abnehmer suchen und mindestens 50 Prozent des erzeugten Stroms verbrauchen. Für Solaranlagen mit weniger als sieben Kilowatt installierter Leistung würde ein intelligenter Stromzähler bis Ende 2028 Pflichtauflage werden.
  • Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage des Marktforschungsunternehmens YouGov im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft würden sich nur noch 40 Prozent der 1.048 befragten Immobilienbesitzer eine Solaranlage kaufen, falls die Förderung gestrichen wird. Dem Verband zufolge ist die Nachfrage für Solaranlagen im Heimsegment seit zwei Jahren stark rückläufig.

Keine Politik im Sinne der deutschen Wirtschaft

Wer ab März 2026 noch behauptet, dass die Bundesregierung mit Blick auf die europäischen Klimaschutzziele, an denen sie nach wie vor festhält, noch auf Kurs ist, der verdrängt die Realität. Denn: Studien zufolge stand die anvisierte Klimaneutralität bereits zuvor auf der Kippe.

Doch nun will Lobbyismus-Ministerin Katherina Reiche die Förderung von Solaranlagen auf Hausdächern streichen, Öl- und Gasheizungen wieder erlauben und den Solar- und Windkraftausbau sogar teilweise stoppen. Damit – man muss es leider so hart sagen – macht Reiche keine Politik im Sinne der deutschen Wirtschaft, sondern im Sinne der Fossil-Lobby und Großkonzerne, die ihre Geschäftsmodelle lieber konservieren als transferieren wollen.

Zugegeben: Es ist nicht alles nachhaltig, was grün glänzt. Das Stromsystem ächzt im Sommer etwa in der Mittagssonne. Es braucht einen gewissen Anteil an Gaskraftwerken als Reserve. Und ja: Die Förderlandschaft ist komplex und sollte auch entsprechend der Realität angepasst werden. Aber zwischen Reform und Kahlschlag liegt ein Unterschied.

Denn wer die Vergütung streicht, die Abnahmeverpflichtung kippt, 50 Prozent Eigenverbrauch vorschreibt und zusätzlich Smart-Meter-Pflichten auflädt, baut keine Brücke ins neue Energiesystem, sondern eine Mauer. Hinzu kommt, dass der Nutzen dezentraler Solarenergie nicht im Vorgarten endet.

Jedes eingespeiste Sonnenkilowatt kommt nämlich in Form von nachhaltigem und günstigem Strom der Allgemeinheit zugute, reduziert Importe, stärkt die Versorgungssouveränität und dämpft langfristig die Preise. Doch statt Netzbetreiber stärker in die Verantwortung zu nehmen und Flexibilität intelligent zu organisieren, werden Bürgern und kleinen sowie mittelständischen Betrieben Steine in den Weg gelegt.

Stimmen

  • Im geleakten Entwurf zur geplanten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes heißt es: „Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist das zentrale Instrument, um eine treibhausgasneutrale Stromversorgung auf Basis eines wachsenden Anteils erneuerbarer Energien zu erreichen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien soll stetig, kosteneffizient, umweltverträglich und netzverträglich erfolgen. Das EEG bedarf aus einer Reihe von Gründen einer grundlegenden Neuordnung.“
  • Verena Fluri, Expertin für Energiewirtschaft am Fraunhofer Institut und Autorin einer Studie zur Direktvermarktung von kleinen PV-Anlagen erläutert: „Unsere Studie zeigt, dass die Prozesse in der Direktvermarktung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht reif für eine großskalige Nutzung im PV-Eigenheimsegment sind. Ein Wechsel in die Direktvermarktung würde die Wirtschaftlichkeit von PV-Kleinanlagen deutlich verschlechtern und viele neue Anlagen unwirtschaftlich machen.“
  • Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe (DUH), in einem Statement: „Dieser EEG-Entwurf ist ein beispielloser Angriff auf die Bürgerenergie und ein Geschenk an die fossile Lobby. Die Bundesregierung verabschiedet sich damit faktisch von ihren eigenen Klimazielen. Statt den Solarausbau auf Millionen Dächern massiv zu beschleunigen, werden private Anlagen finanziell ausgetrocknet, in eine realitätsferne Direktvermarktung gezwungen und durch zusätzliche Auflagen unrentabel gemacht.“

Solar-Förderstopp würde Arbeitsplätze gefährden

Sollte die geplante Reform Realität werden, droht der Solarausbau im Eigenheimsegment weiter einzubrechen. Ohne Vergütung und mit unsicherer Direktvermarktung könnte aus Zurückhaltung ein Stillstand werden. Damit gerät nicht nur das Ausbauziel ins Wanken, sondern auch das Versprechen, Klimaschutz als Gemeinschaftsprojekt zu denken – mit potenziell teuren Folgen bis hin zu EU-Strafzahlungen.

Auch ökonomisch ist der Kurs riskant. Denn: Wenn weniger günstiger Solarstrom ins Netz eingespeist wird, steigt zwangsläufig der Anteil teurerer Kohle- und Gaskraft – und damit der Druck auf die Strompreise. Zwar sollen größere Anlagen weiter gefördert werden. Davon würden aber vor allem Großkonzerne wie E.ON (Ex-Arbeitgeber von Katherina Reiche) und RWE profitieren. Doch eine Energiewende, die sich auf Freiflächenparks verengt, verteuert Netzausbau und Verteilung, während Bürgerstrom vor Ort ungenutzt bleibt.

Hinzu kommt der arbeitsmarktpolitische Faktor: Rund 100.000 Menschen arbeiten in der Solarbranche. Wenn das Dachgeschäft einbricht, geraten Handwerksbetriebe, Planer und Zulieferer unter Druck. Tausende Arbeitsplätze stünden in Gefahr. Ja, Module sind günstiger geworden und rechnen sich mancherorts auch ohne Förderung. Aber ohne klare Anreize und faire Marktbedingungen wird der technologische Fortschritt ausgebremst.

Kurzum: Es ist zwar richtig, dass Solaranlagen besser in das Stromsystem integriert werden müssen. Der Entwurf sieht dafür aber schlichtweg keine Anreize vor. Statt die Netzbetreiber in die Pflicht zu nehmen und es privaten Erzeugern zu ermöglichen, ihren Strom selbst und direkt zu vermarkten, stellt man sich hin und predigt Klimaschutz, nimmt aber in Kauf, dass die Abhängigkeiten von Kohle und Öl bestehen bleiben. Was für ein verlogener Irrsinn!

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Die besten Bahnhöfe in Deutschland 2026

01. März 2026 um 20:15

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besten Bahnhöfe Deutschland 2026

Wer viel mit der Bahn unterwegs ist, verbringt oft mehr Zeit auf dem Bahnsteig als im Zug selbst. Doch: Wie sauber, einladend und sicher ist es rund um die mehreren Hundert Bahnhofgebäude hierzulande? In unserem wöchentlichen Ranking zeigen wir dir die zehn besten Bahnhöfe in Deutschland 2026.

Ob aus Umwelt- oder Komfortgründen: Viele Menschen fahren mit der Deutschen Bahn. Doch Verspätungen und verpasste Anschlüsse sind für zahlreiche Reisende Alltag. Wer mit der Bahn unterwegs ist, verbringt deshalb mitunter viel Zeit an Bahngleisen.

Viele Bahnhöfe sind jedoch längst keine reinen Verkehrsknotenpunkte mehr, sondern auch Aufenthaltsort, Einkaufsmeile oder Kulturstandort. Zudem vermitteln sie einen ersten Eindruck einer Stadt. Zwischen den besten und schlechtesten Bahnhöfen in Deutschland liegen jedoch Welten, wie eine aktuelle Analyse zeigt.

Die besten Bahnhöfe in Deutschland

Das Reiseportal Tripz hat 388 Hauptbahnhöfe in Deutschland anhand ihrer Google-Bewertungen unter die Lupe genommen. Über 190.000 Rezensionen flossen in die Analyse ein. Grundlage waren die 500 größten Städte Deutschlands.

Tripz hat laut eigenen Angaben nur Einträge berücksichtigte, die eindeutig als Bahnhof identifizierbar waren – über die entweder über die Google-Maps-Kategorie oder den Namen. Bei mehreren Einträgen hat das Reiseportal jeweils den Datensatz mit der höchsten Anzahl an Bewertungen analysiert.

Zudem wurden nur Bahnhöfe mit mindestens 50 Google-Rezensionen berücksichtigt, um eine gewisse Vergleichbarkeit und statistische Relevanz zu gewährleisten. Unter Berücksichtigung aller Kriterien flossen 388 Hauptbahnhöfe in die Analyse mit ein. Stand der Erhebung ist der 17. Februar 2026. Im folgenden Ranking zeigen wir dir die zehn besten Bahnhöfe in Deutschland 2026.

Platz 10: Görlitz

Mit 4,3 Sternen bei 456 Google-Bewertungen belegt der Bahnhof Görlitz (Sachsen) Platz zehn im Ranking der besten Bahnhöfe in Deutschland. Seine Ursprünge sowie Jugendstil-Architektur gehen bis in das Jahr 1847 zurück. Der Bahnhof Görlitz ist Deutschlands östlichster Bahnhof.

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KI-Wettstreit: Diese Länder haben aktuell die Nase vorn

28. Februar 2026 um 20:21

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KI-Länder Künstliche Intelligenz

Europa befindet sich in Sachen Künstliche Intelligenz im Hintertreffen. Wie sehr Deutschland und Co. bereits abgehängt wurden, zeigt unser Ranking der Länder mit der höchsten KI-Wettbewerbsfähigkeit.

Künstliche Intelligenz ist kein Zukunftsthema mehr. Die Technologie spielt schon jetzt eine entscheidende Rolle im globalen Wettbewerb, egal ob in Sachen Wirtschaft, Technologie oder geopolitischer Einfluss. Doch welche Nationen haben in diesem Wettlauf momentan die Nase vorne?

Diese Nationen sind in Sachen KI am weitesten

Das „Global AI Vibrancy Tool“, eine aktuelle Liste der Stanford Universität, zeigt den momentanen Stand im Wettrennen um Künstliche Intelligenz (via Visual Capitalist). Die ausführliche Analyse bewertet Länder nicht nur anhand ihrer Forschungsleistung, sondern berücksichtigt insgesamt 42 Indikatoren, darunter Investitionen, die Verfügbarkeit von geeigneten Facharbeitskräften, die staatliche Regulierung und sogar die öffentliche Meinung.

Das Ergebnis liefert einige erwartbare Erkenntnisse aber auch diverse Überraschungen. Aus der DACH-Region schafft es keine Nation in die Top Ten. Die Schweiz landet immerhin auf einem ehrbaren elften Platz. Deutschlands Rang 15 ist für die größte Volkswirtschaft Europas aber eine Enttäuschung. Industrielle Stärke im klassischen Sinn reicht in der KI-Ära also nicht aus. Österreich findet sich sogar nur auf Platz 29 wieder.

Überraschend ist auch das Abschneiden der skandinavischen Staaten. Die oft als digitale Vorbilder geltenden Nationen wie Finnland (Platz 18), Dänemark (21), Schweden (25) und Norwegen (30) sind erstaunlich weit hinten in der Liste zu finden. Welche Länder sich im globalen KI-Rennen stand jetzt ganz vorne platzieren können, zeigen wir in unserem Ranking.

Platz 10: Kanada

Der zehnte Platz geht an Kanada, dessen Vorteile ein ausgeprägtes Forschungsnetzwerk und eine liberalen Einwanderungspolitik sind, die Arbeitskräfte für die Tech-Industrie ins Land spült. Das Land hat sich so als wichtiger Akteur in der KI-Forschung etabliert und erhält einen Score von 15,56.

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Die besten Krankenhäuser in Deutschland 2026

27. Februar 2026 um 20:31

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besten Krankenhäuser in Deutschland 2026

Das Gesundheitswesen in Deutschland hat finanzielle Probleme, und das wirkt sich auch auf die Qualität unserer Krankenhäuser aus. Welche Hospitale national und international am besten abschneiden, klären wir in unserem wöchentlichen Ranking.

Wer mit einer Verletzung oder anderweitigen körperlichen Beschwerden eingeliefert wird, kann sich in der Regel das Hospital nicht aussuchen. Anders sieht es aus, wenn man sich für eine Geburt, Behandlung oder Operation in Ruhe umsehen kann. So oder so ist es gut zu wissen, wie es um die Qualität der Einrichtung und des Personals steht. Um das zu ermitteln, sehen wir uns das Ranking der „World’s Best Hospitals 2026“ an.

Diese Krankenhäuser schneiden gut ab

Generell ist Deutschland für sein gutes Gesundheitssystem bekannt. Allerdings gibt es seit Jahren Probleme, denn immer weniger Menschen zahlen in die Krankenkassen ein und immer mehr Menschen benötigen ärztliche Behandlungen und Medikamente. Trotzdem haben es 22 hiesige Institute unter die 250 besten Krankenhäuser der Welt geschafft.

Die Liste stammt aus einer Kooperation des Magazins Newsweek mit Statista. Zum inzwischen achten Mal wurde das Ranking veröffentlicht, um Patienten und deren Familien eine verlässliche Orientierungshilfe zu bieten. Weltweit wurden dabei über 2.500 Institutionen in 32 Ländern bewertet. An der internationalen Spitze liegen die Mayo Clinic in Rochester, das Toronto General Hospital und die Cleveland Clinic.

Die Bewertung basiert auf einem komplexen Modell, das medizinische Fachmeinungen von Experten, Qualitätskennzahlen der Häuser, Patientenzufriedenheit und Patientenbefragungen zum eigenen Wohlbefinden nach der Behandlung kombiniert. In der folgenden Übersicht präsentieren wir die Krankenhäuser in Deutschland, die sich 2026 am besten platzieren können.

Platz 10: Universitätsklinikum Erlangen

Das Universitätsklinikum Erlangen eröffnet die Top Ten der deutschen Hospitale und belegt im weltweiten Gesamtranking den 106. Platz. Die Klinik vereint Forschung und Krankenversorgung und erhält gleich drei Abzeichen für eine ausgezeichnete Zufriedenheit der Patienten.

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Autokredit: Diese Marken fahren am häufigsten auf Pump

26. Februar 2026 um 20:16

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Elektroautos PS Reichweite Leistung E-Autos viel PS

Der Nachbar hat schon wieder einen teuren Neuwagen vor dem Haus stehen? Vielleicht steckt ja ein Autokredit dahinter. Wie wahrscheinlich es ist, dass eine bestimmte Marke nicht aus eigener Tasche finanziert wird, zeigt eine Analyse von Verivox.

Autos sind in Deutschland ein Statussymbol. Wirklich viel ablesen lässt sich alleine durch den gefahrenen Wagen einer Person aber nicht. Denn vor allem Luxuswagen werden sehr gerne durch einen Autokredit finanziert. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Vergleichsportals Verivox, die untersucht, welche Automarken in Deutschland am häufigsten über einen Kredit gekauft werden.

Mehr als die Hälfte aller Ratenkredite in Deutschland werden für die Anschaffung eines Fahrzeugs genutzt. Verbraucher sind offenbar bereit, hohe Summen zu leihen, um sich besonders leistungsstarke oder luxuriöse Autos leisten zu können.

Hinter diesen Fahrzeugen steht oft ein Autokredit

Für die Analyse wurden sämtliche Abschlüsse von Autokrediten über Verivox in den letzten beiden Jahren ausgewertet. Der sogenannte Autokredit-Index setzt den Anteil einer Marke am Kreditgeschäft ins Verhältnis zu ihrem tatsächlichen Anteil am Bestand aller Pkw in Deutschland. Der Wert 100 ist dabei der Durchschnitt, alles darüber deutet auf eine überproportionale Finanzierung hin.

Ein wichtiger finanzieller Aspekt für Käufer ist die Art des Kredits. Laut der Auswertung sind zweckgebundene Autokredite im Schnitt 19 Prozent günstiger als Kredite zur freien Verwendung. Da das Fahrzeug der Bank als zusätzliche Sicherheit dient, gewähren viele Institute deutlich bessere Konditionen. Bei einer Kreditsumme von 20.000 Euro und einer Laufzeit von sechs Jahren kann dieser Kostenvorteil bis zu 843 Euro ausmachen.

Sehr selten werden Fahrzeuge von Toyota (Index 54), Suzuki (53) und vor allem Smart (31) mit einem Autokredit finanziert. In der folgenden Galerie zeigen wir die zehn Hersteller, die in der Statistik von Verivox ganz oben liegen.

Platz 10: Peugeot

Die Top Ten eröffnet Peugeot mit einem Indexwert von 96. Der Anteil der französischen Marke am gesamten Kreditgeschäft beläuft sich auf 1,89 Prozent, während ihr Anteil am deutschen Fahrzeugbestand 1,96 Prozent beträgt. Damit liegen Käufer eines Peugeot geringfügig unter dem Bundesdurchschnitt bei der Inanspruchnahme von Autokrediten.

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Foto: Peugeot

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Bund grillt Heizungsgesetz – und regiert an der Realität vorbei

26. Februar 2026 um 11:00

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Heizungsgesetz Gebäudeenergiegesetz

Union und SPD haben sich in einem Eckpunktepapier auf eine Lockerung des sogenannten Heizungsgesetzes geeinigt. Demnach sollen alle Heizungsarten erlaubt bleiben – auch Öl und Gas. Die Förderung für Wärmepumpen würde aber bis 2029 bestehen bleiben. Mit Blick auf das Bundes-Klimaschutzgesetz sowie EU-Vorgaben steht das Vorhaben dennoch auf wackeligen Füßen. Eine kommentierende Analyse.

Heizungsgesetz: Alle Heizungen bald wieder erlaubt

  • Strenggenommen gibt es gar kein Heizungsgesetz in Deutschland. Der Begriff wird oft aber synonym zum Gebäudeenergiegesetz (GEG) verwendet. Es wurde 2020 vom vierten Merkel-Kabinett verabschiedet. Wenn von einer Abschaffung des Heizungsgesetzes die Rede ist, ist meist Paragraf 71 gemeint – also nur ein kleiner Teil des GEG. Er schreibt vor, dass eine neue Heizung mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien einbinden muss.
  • Die GEG-Novelle, die als Heizungsgesetz bekannt ist, war von Anfang an umstritten. Der Grund: mangelnde Kommunikation. Einerseits zwischen den damaligen Koalitionspartnern der Ampelregierung. Andererseits aufgrund inhaltlicher Mängel und Widersprüche. Auch zahlreiche Medien haben zur Verunsicherung beigetragen. Viele glaubten etwa, dass sie ihre Heizung sofort gegen eine Wärmepumpe austauschen müssten, obwohl das nie vorgesehen war.
  • Die Union hat das sogenannte Heizungsgesetz zu einem Wahlkampfthema gemacht. Obwohl viele Handwerker sowie Heizungsbauer dagegen sind, wollen vor allem CDU/CSU es abschaffen. Laut der neuen Kompromiss-Regelung, auf die sich die Fraktionschefs von Union und SPD geeinigt haben, soll die Vorgabe, neue Heizungen mit mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energien zu betreiben, gestrichen werden. Heißt konkret: Auch Öl- und Gasheizungen wären wieder erlaubt, müssten aber mit einem soplenden Anteil klimafreundlicher Kraftstoffe betrieben werden (mindestens zehn Prozent ab 2029). Die Förderung für einen Austausch alter Heizungen durch eine Wärmepumpe soll bestehen bleiben.

Ein Geschenk an die Fossil-Lobby

Die geplanten Änderungen des Gebäudeenergiegesetzes könnten im Idealfall ein Tropfen auf dem heißen Stein der Fossil-Lobby sein. Denn Wärmepumpen sind in vielen Fällen deutlich effizienter und kostengünstiger als Öl- und Gasheizungen – vor allem langfristig. Das liegt einerseits an sinkenden Strompreisen und weniger Abhängigkeiten. Andererseits, weil Wärmepumpen schlichtweg immer effizienter werden.

Die Aufregung rund um die Debatte scheint hier und da deshalb durchaus übertrieben. Doch sie ist nachvollziehbar. Denn die Regierung sendet irreführende Signale, anstatt Aufklärungsarbeit zu leisten. Sollten Verbraucher, für die eine Wärmepumpe eigentlich die sinnvollere Lösung wäre, darauf hereinfallen, könnte das doppelten Schaden anrichten. Nämlich: für das Klima und für ihr Portemonnaie.

Denn: Der Zickzackkurs der deutschen Politik verunsichert nicht nur, sondern ermutigt Verbraucher mitunter zum Einbau neuer Öl- und Gasheizungen. Zugegeben: Auch diese sind effizienter geworden und können in Einzelfällen sogar die sinnvollere Wahl sein. Doch: Wer aufgrund eines populistischen Wahlversprechens die 65-Prozent-Regel streicht, verabschiedet sich von den europaweiten Klimazielen – zumal der Gebäudesektor nach wie vor einer der größten CO2-Emittenten ist.

Sollte das geplante Geschenk an die Öl- und Gaslobby die berechtigten Befürchtungen bestätigen, drohen nicht nur Verbrauchern hohe Kosten, sondern auch dem Bundeshaushalt. Nämlich dann, wenn die EU aufgrund einer Nichteinhaltung der europäischen Klimaschutzziele mit Bußgeldern sanktioniert.

Besonders verheerend wäre dann auch die soziale Dimension: Millionen Mieter würden an teure Öl- und Gasheizungen gefesselt, ohne selbst entscheiden zu können. Denn letztlich müssten sie die Kosten dafür tragen, dass sich die Fossil-Lobby wieder einmal durch soplende Interessen durchgesetzt hat und die Regierung an der Realität vorbeiregiert.

Stimmen

  • Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) bei der Präsentation des neuen Eckpunktepapiers: „Alle Heizungsarten sind wieder möglich. Das neue Gebäudeenergiegesetz wird technologieoffener, flexibler, praxistauglicher, einfacher. Die überbürokratisierenden Paragrafen 71 bis 71p und Paragraf 72 werden gestrichen. Die 65-Prozent-Vorgabe fällt weg und die Beratungspflicht beim Heizungstausch wird abgeschafft. Eigentümer entscheiden wieder. Wir fördern weiter den Heizungsaustausch. Die Finanzierung ist bis mindestens 2029 sichergestellt.“
  • Martin Sabel, Chef vom Bundesverband Wärmepumpe (BWP), warnt: „Laut verschiedener Rechtsgutachten muss das Gebäudemodernisierungsgesetz eine hinsichtlich Klimaschutz und Erneuerbarer-Wärme-Ausbau genauso hohe Wirksamkeit entfalten wie sein Vorgänger. Die Ankündigung einer Grüngasquote und einer begleitenden Grüngastreppe für soplende Geräte erscheint nicht geeignet, den Klimaschutz zu erreichen. Dies führt im Umkehrschluss zu einer immanenten Rechtsunsicherheit, ob die angekündigten gesetzlichen Regelungen nachhaltig Bestand haben werden.“
  • Kassem Taher Saleh, baupolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag, gegenüber dem RND: „Ohne die 65-Prozent-Regel werden wir unsere Klimaziele deutlich verfehlen. Wir machen uns weiter abhängig von fossilem Öl und Gas – auch von autokratischen Staaten. Am Ende zahlen die Bürgerinnen und Bürger für die steigenden Kosten. Grüne Gase werden auf absehbare Zeit knapp und teuer bleiben. Das ist kein Schutz für Verbraucherinnen und Verbraucher, sondern ein Geschenk an die Gaslobby.“

Änderungen am Heizungsgesetz: Politik sendet falsche Signale

Union und SPD wollen bis Ostern einen detaillierten Gesetzesentwurf vorlegen und diesen vor dem 1. Juli 2026 verabschieden. Hintergrund ist, dass Union und SPD im Koalitionsvertrag eine weitreichende Überarbeitung des Heizungsgesetzes vereinbart hatten.

Das Problem: Im aktuellen Eckpunktepapier steht viel Quatsch. Die Pläne der Bundesregierung schrammen an der Realität vorbei. Denn: Nachdem der Wärmepumpenmarkt in Schwung gekommen ist – auch weil die Anlagen immer effizienter, klimafreundlicher und sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb günstiger werden –, sendet das Vorhaben völlig falsche Signale.

Einerseits, weil es absolut durchsichtig ausschließlich fossilen Lobbyinteressen dient. Andererseits, weil es sowohl Verbraucher als auch Heizungsbauer verunsichert und Zweifel sät. Fans von Öl- und Gasheizungen wird zudem der Eindruck vermittelt, sie könnten künftig auf klimafreundliche Brennstoffe umstellen. Dahinter steht jedoch nicht nur ein großes, sondern vor allem ein teures Fragezeichen.

Zugegeben: Die geplanten Änderungen des Gebäudeenergiegesetzes werden nicht den Untergang des Abendlandes herbeiführen. Letztlich entscheiden nämlich Haus- und Immobilienbesitzer. Auch die meisten Heizungsbauer, die umgesattelt haben, dürften nicht wieder in alte Muster verfallen – zumal Wärmepumpen weiterhin gefördert werden.

Dennoch hat die Fossil-Lobby wieder einmal ihre Interessen durchgesetzt, worunter im schlimmsten Fall nicht nur viele Verbraucher leiden könnten, sondern auch das Klima. Denn für Menschen, die sich aufgrund der sowohl irreführenden als auch falschen Signale für eine Öl- oder Gasheizung entscheiden sollten, könnte dies teuer zu stehen kommen.

Einerseits, weil internationale Konflikte und geopolitische Abhängigkeiten die Öl- und Gaspreise in die Höhe treiben können. Andererseits, weil die vermeintlich nachhaltigen Kraftstoffe, die beigemischt werden sollen, teuer sind. Fossile Heizungen wären damit etwas für Reiche.

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Fulfillment auslagern oder selbst machen? Die Rechnung, die viele Gründer falsch aufstellen

26. Februar 2026 um 09:30

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Fulfillment auslagern

Dein Online-Shop läuft, die Bestellungen kommen rein, das Geschäft wächst. Klingt nach einem Traum – bis du merkst, dass dein Wohnzimmer aussieht wie ein Paketzentrum und du abends um 23 Uhr noch Kartons packst. Spätestens jetzt stellt sich die Frage: Lagerst du dein Fulfillment an einen Dienstleister aus oder ziehst du dein eigenes Lager hoch?

Die Antwort klingt einfacher, als sie ist. Denn die meisten Gründer rechnen die Sache falsch durch – sie vergleichen nur die offensichtlichen Kosten und vergessen dabei alles, was sich nicht in einer Excel-Tabelle abbilden lässt: Kontrolle, Markenwahrnehmung, Flexibilität und Skalierbarkeit. Wir zeigen dir, worauf es bei der Entscheidung wirklich ankommt, mit welchen Kosten du rechnen musst und welche Fehler du vermeiden solltest.

Das Outsourcing-Versprechen: Klingt gut, hat aber seinen Preis

3PL-Dienstleister wie Fiege, Warehousing1 oder Amazon FBA nehmen dir auf dem Papier alles ab: Einlagerung, Kommissionierung, Verpackung, Versand, Retouren. Du konzentrierst dich auf Marketing und Produkt, der Rest läuft. So zumindest das Versprechen.

In der Praxis sieht das oft anders aus. Die Gebührenmodelle von Fulfillment-Dienstleistern sind komplex: Pick-and-Pack-Gebühren, Lagerkosten pro Kubikmeter, Mindestabnahmen, Zuschläge für Sonderverpackungen, Retourenbearbeitung. Was bei 50 Bestellungen am Tag noch überschaubar wirkt, kann bei 200 Bestellungen empfindlich ins Geld gehen.

Typische Kostenfallen beim Outsourcing, die Gründer übersehen:

  • Mindestabnahmen und Grundgebühren: Viele Dienstleister verlangen monatliche Mindestumsätze. Erreichst du die nicht, zahlst du trotzdem – und plötzlich kostet dich jede Bestellung das Doppelte.
  • Retourenkosten: Bei einer Retourenquote von 20 bis 40 Prozent im Fashion-Bereich summieren sich die Bearbeitungsgebühren schnell auf mehrere tausend Euro im Monat.
  • Sonderwünsche kosten extra: Personalisierte Beilagen, Geschenkverpackungen, Flyer oder Produktproben? Jeder Handgriff, der vom Standard abweicht, kostet Aufpreis.
  • Versteckte Lagergebühren: Slow Mover, also Produkte, die lange im Regal liegen, werden bei vielen 3PLs mit erhöhten Lagergebühren bestraft. Bei Amazon FBA ist das besonders aggressiv.
  • Integrations- und Setup-Kosten: Die Anbindung an dein Shopsystem, WMS-Schnittstellen und Onboarding-Phasen können mehrere Wochen dauern und kosten nicht selten einen vierstelligen Betrag.

Dazu kommt ein Faktor, den viele unterschätzen: die Customer Experience. Wenn dein Fulfillment-Partner die Pakete lieblos zusammenwirft, das falsche Produkt einpackt oder die Lieferzeit schwankt, bekommst du das als Marke auf die Füße. Der Kunde kennt keinen Dienstleister – er kennt nur dich. Negative Bewertungen auf Trustpilot oder Google treffen nicht den 3PL, sondern deinen Shop.

Eigenlogistik: Mehr Aufwand, aber auch mehr Kontrolle

Die Alternative ist, das Fulfillment selbst in die Hand zu nehmen. Das bedeutet: eigene Lagerfläche anmieten, einrichten, Personal einstellen oder selbst anpacken. Der Vorteil liegt auf der Hand – du hast die volle Kontrolle über jeden Schritt, von der Lagerung über die Verpackung bis zum Versand.

Klingt erstmal nach viel Arbeit – und ja, das ist es auch. Aber: Ab einem gewissen Bestellvolumen ist Eigenlogistik nicht nur wirtschaftlicher, sondern gibt dir auch einen echten Wettbewerbsvorteil. Du kannst schneller reagieren, wenn ein Produkt falsch gelagert wurde. Du kannst handgeschriebene Dankeskärtchen beilegen, saisonale Beilagen einfügen oder A/B-Tests mit verschiedenen Verpackungen fahren. All das sind Dinge, die bei einem externen Dienstleister entweder nicht möglich oder mit heftigen Aufpreisen verbunden sind.

Ein weiterer Vorteil, der oft untergeht: Daten und Lerneffekte. Wenn du dein Fulfillment selbst betreibst, entwickelst du ein tiefes Verständnis für deine eigene Logistik. Du erkennst Muster – welche Produkte oft zusammen bestellt werden, welche Verpackungsgröße am effizientesten ist, wo Fehlerquellen liegen. Dieses Wissen ist Gold wert, wenn du später doch skalieren oder Teile auslagern willst.

Outsourcing vs. Eigenlogistik: Der direkte Vergleich

Um dir die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Faktoren gegenübergestellt:

Faktor 3PL / Outsourcing Eigenlogistik
Startkosten Niedrig – kein Lager, keine Ausstattung nötig Mittel bis hoch – Miete, Regale, Equipment
Laufende Kosten Variabel, steigen mit Bestellvolumen Fixkosten + geringe variable Kosten
Kontrolle über Qualität Gering – abhängig vom Dienstleister Hoch – du bestimmst jeden Handgriff
Skalierbarkeit Schnell skalierbar (Kapazität des 3PL) Begrenzt durch eigene Fläche und Personal
Flexibilität Eingeschränkt – Änderungen brauchen Absprache Sofort umsetzbar
Branding & Unboxing Standardisiert, Extras kosten Aufpreis Voll individualisierbar
Retourenmanagement Wird übernommen, aber mit Gebühren Volle Kontrolle, direkte Qualitätsprüfung
Zeitaufwand Gering – Fokus auf Kerngeschäft Hoch – Lager muss betreut werden
Ideal für Frühphase, wenig SKUs, schnelles Testing Etablierte Brands, hohe Qualitätsansprüche

Die Rechnung, die wirklich zählt

Viele Gründer machen den Fehler, Outsourcing und Eigenlogistik nur anhand der monatlichen Kosten zu vergleichen. Aber die entscheidende Frage ist eine andere: Was kostet dich der Kontrollverlust? Und was kostet es dich, wenn ein Fulfillment-Fehler zu einer negativen Rezension führt?

Ein konkretes Rechenbeispiel: Ein durchschnittlicher 3PL-Dienstleister berechnet pro Pick-and-Pack-Vorgang zwischen 1,50 und 3,50 Euro – je nach Komplexität. Dazu kommen Lagerkosten von rund 15 bis 30 Euro pro Palette und Monat, plus Versandabwicklung und Retourenbearbeitung. Bei 3.000 Bestellungen im Monat landest du schnell bei 7.000 bis 13.000 Euro – nur für Fulfillment. Und das ohne Sonderwünsche.

Dem gegenüber stehen die Kosten für ein eigenes Lager: Eine Halle mit 200 bis 400 Quadratmetern kostet je nach Region zwischen 1.000 und 3.000 Euro Miete im Monat. Ein bis zwei Lagermitarbeiter auf Minijob- oder Teilzeitbasis schlagen mit 1.500 bis 4.000 Euro zu Buche. Dazu kommen Verpackungsmaterial, Versandkonditionen (die du als Versender direkt mit DHL, DPD oder GLS oft günstiger verhandelst als über einen 3PL) und die einmalige Lagereinrichtung. In Summe liegst du ab einem gewissen Volumen deutlich unter den 3PL-Kosten – und behältst die Kontrolle.

Das eigene Lager einrichten: Worauf es wirklich ankommt

Wer sich für Eigenlogistik entscheidet, steht vor der nächsten Herausforderung: Wie richte ich mein Lager so ein, dass es effizient funktioniert und mit dem Business mitwachsen kann? Viele Gründer machen den Fehler, einfach ein paar Regale aus dem Baumarkt zu kaufen und loszulegen. Das funktioniert bei zehn Bestellungen am Tag – bei hundert nicht mehr.

Der wichtigste Faktor ist die Regalstruktur. Ohne ein durchdachtes Regalsystem verschwendest du Fläche, verlierst den Überblick und die Kommissionierung dauert doppelt so lang. Für die meisten E-Commerce-Unternehmen, die palettierte Ware vom Hersteller oder Großhändler erhalten, sind stabile Palettenregale die Basis einer professionellen Lagereinrichtung. Sie bieten hohe Tragkraft, lassen sich modular erweitern und ermöglichen eine saubere Trennung von Warengruppen.

Das Prinzip ist simpel: Statt alles auf dem Boden zu stapeln und bei jeder Bestellung umzuräumen, nutzt du den vertikalen Raum – und sparst damit massiv Fläche. Anbieter wie Master Regale bieten modulare Systeme an, die sich mit Erweiterungsmodulen Schritt für Schritt ausbauen lassen, wenn das Bestellvolumen steigt. So investierst du nicht sofort in eine Vollausstattung, sondern wächst mit deinem Bedarf – und kannst vorab eine kostenlose Fachberatung zur Lagerplanung nutzen.

Checkliste: So richtest du dein erstes Lager professionell ein:

  • Lagerlayout planen: Trenne Wareneingang, Lagerzone, Kommissionierung und Versandbereich räumlich voneinander. Auch in kleinen Hallen spart das enorm Zeit.
  • Regalsystem auf Wachstum auslegen: Wähle modulare Palettenregale, die sich mit Erweiterungsmodulen ausbauen lassen, wenn dein Sortiment wächst. So investierst du nicht sofort in eine Vollausstattung.
  • Sicherheitsvorschriften beachten: In Deutschland müssen Palettenregale nach DIN EN 15635 betrieben werden. Das betrifft Bodenverankerung, Belastungsschilder und jährliche Regalprüfungen. Klingt bürokratisch, schützt dich aber vor teuren Unfällen und Haftungsansprüchen.
  • Packtisch und Versandstation: Ein ergonomischer Packtisch mit Rollenhalter, Klebebandspender und Waage beschleunigt den Versandprozess enorm. Klingt banal, spart aber bei 100+ Paketen am Tag Stunden.
  • Barcode- oder Scannersystem einführen: Selbst mit einem günstigen Barcode-Scanner und einer einfachen WMS-Software (z. B. ShipHero, Ordoro oder das kostenlose Odoo) reduzierst du Fehlerquoten beim Picken dramatisch.
  • Versandkonditionen direkt verhandeln: Ab rund 300 Paketen im Monat kannst du mit DHL, DPD oder GLS Geschäftskundenkonditionen verhandeln. Die Ersparnis gegenüber Standardpreisen beträgt oft 30 bis 50 Prozent.

Ab wann lohnt sich der Wechsel?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht – aber es gibt Richtwerte, an denen du dich orientieren kannst. Wer unter 1.000 Bestellungen pro Monat liegt und ein überschaubares Sortiment mit wenig SKUs hat, fährt mit einem 3PL-Dienstleister in der Regel günstiger. Der Verwaltungsaufwand für ein eigenes Lager steht dann in keinem Verhältnis zum Nutzen.

Ab 2.000 bis 3.000 Bestellungen im Monat kippt die Rechnung häufig. Dann sind die monatlichen Fulfillment-Gebühren so hoch, dass eine eigene Lagerfläche inklusive Ausstattung und Personal wirtschaftlicher wird. Besonders wenn du Produkte hast, die spezielle Lagerung oder Verpackung erfordern, wird Eigenlogistik schnell zum Gamechanger.

Das hybride Modell als Mittelweg: Immer mehr Unternehmen fahren zweigleisig. Standardprodukte laufen über einen 3PL-Dienstleister, während Sonderaktionen, limitierte Editionen oder besonders empfindliche Produkte aus dem eigenen Lager verschickt werden. So kombinierst du Skalierbarkeit mit Kontrolle – und hast eine Fallback-Lösung, wenn einer der beiden Kanäle mal hakt.

Tipp: Bevor du kündigst oder wechselst, fahre einen Paralleltest. Betreibe dein eigenes Lager für einen Teil deiner Bestellungen über zwei bis drei Monate, während der 3PL den Rest abwickelt. So bekommst du belastbare Zahlen, ohne ein Risiko einzugehen.

5 Fehler, die Gründer bei der Fulfillment-Entscheidung machen

  • Nur auf den Preis schauen: Der günstigste 3PL ist nicht automatisch der beste. Liefergeschwindigkeit, Fehlerquote und Kundenservice sind langfristig wichtiger als ein paar Cent pro Paket.
  • Zu früh ein eigenes Lager mieten: Wer mit 200 Bestellungen im Monat schon eine 500-Quadratmeter-Halle anmietet, verbrennt Geld. Starte klein und wachse mit deinem Bedarf.
  • Keine Prozesse dokumentieren: Egal ob Eigenlogistik oder Outsourcing – ohne dokumentierte Abläufe für Wareneingang, Kommissionierung und Retouren entsteht Chaos. Erstelle SOPs (Standard Operating Procedures) vom ersten Tag an.
  • Retourenquote ignorieren: Die Rücksendequote beeinflusst die Fulfillment-Kosten massiv. Wer sie nicht in die Kalkulation einbezieht, rechnet sich arm.
  • Verträge nicht genau lesen: Viele 3PL-Verträge enthalten lange Kündigungsfristen, Mindestlaufzeiten und Preisanpassungsklauseln. Lies das Kleingedruckte, bevor du unterschreibst.

Unser Fazit: Rechne nicht nur in Euro – rechne in Kontrolle

Die Fulfillment-Entscheidung ist keine reine Kostenfrage. Es geht um Kontrolle, Geschwindigkeit und Markenwahrnehmung. Outsourcing kann der richtige Schritt sein – besonders am Anfang, wenn jede Stunde zählt und das Budget knapp ist. Aber wer langfristig eine starke Brand aufbauen will, sollte sich früh mit der Frage beschäftigen, ob die eigenen vier Lagerwände nicht die bessere Investition sind.

Denn am Ende gilt: Dein Fulfillment ist kein Backoffice-Prozess, der irgendwo im Hintergrund läuft. Es ist der letzte Touchpoint vor dem Kunden und damit einer der wichtigsten. Wer das versteht, trifft die richtige Entscheidung. Egal, ob mit eigenem Lager oder ohne.

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Das sind die besten Kfz-Versicherungen für Familien 2026

25. Februar 2026 um 20:26

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Kfz-Versicherung Auto-Versicherung Familien

Die Beiträge steigen und steigen, und trotzdem ist es wichtig, bei der Kfz-Versicherung nicht nur auf die Raten zu schauen. Deshalb küren wir in unserem Ranking die Anbieter mit dem derzeit besten Paket für Familien mit Auto.

Das Budget vieler Familien leidet unter den steigenden Kosten im Alltag. Während sich in manchen Bereichen sparen lässt, sind andere Dinge von essentieller Wichtigkeit. Dazu gehört auch das Auto, auf das die meisten Familien für Arbeit, Urlaub und Einkauf angewiesen sind. Neben den Treibstoffen steigen allerdings auch die Kosten für die Kfz-Versicherung, besonders bei Vollkasko-Tarifen. Umso wichtiger ist es, die besten Anbieter zu kennen.

Eine gute Kfz-Versicherung ist günstig und umfangreich

Laut einer Hochrechnungen der German Insurance Association (GDV) sind Ersatzteile und Werkstattstunden um rund 4,5 Prozent teurer geworden. Entsprechend müssen Versicherer ihre Beiträge nach oben anpassen. Das ist aber nicht in jedem Fall auch gerechtfertigt. Ein Preisvergleich offenbart die enorme Spanne zwischen den Angeboten: Auf der einen Seite bieten einige Top-Tarife hervorragende Leistungen für rund 400 Euro; auf der anderen Seite fordert ein Anbieter wie die Bayerische mit 949,60 Euro mehr als das Doppelte bei gleichzeitig mangelhafter Qualität.

Unser Ranking beruht auf einer aktuellen Untersuchung von Franke und Bornberg (via Handelsblatt). Die Qualität der Kfz-Versicherung wird in diesem Test mit 70 Prozent gewichtet, die Prämie macht lediglich 30 Prozent der Note aus. Alle Tarife in der Top Ten haben das Rating FFF+ erhalten, das wichtige Leistungen wie eine Neupreisentschädigung für mindestens 24 Monate garantiert.

Die Tabelle zeigt auch, das vermeintliches Sparen bei den Raten, ohne auf die Details zu achten, keine gute Idee ist. Unzureichende Basis-Tarife sind zwar meist billig, können aber oft nur befriedigende Ergebnisse erzielen. In der folgenden Übersicht präsentieren wir die zehn besten Tarife für Familien, die günstig sind und gute Konditionen bieten.

Platz 10: WGV (Optimal)

Die WGV belegt mit ihrem Tarif Optimal den letzten Platz in der Top Ten und erzielt eine Gesamtpunktzahl von 92,3. Für eine Jahresprämie von 563,44 Euro erhalten Familien hier einen soliden Schutz. Bei dieser Rate wird von einer verheirateten Person ausgegangen, deren Ehepartner ebenfalls das Auto nutzt. Das Musterfahrzeug ist ein VW Golf, im Landkreis München zugelassen und vollkaskoversichert. Die Deckungssumme liegt bei mindestens 50 Millionen Euro, die Selbstbeteiligung bei 500 Euro.

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Die günstigsten Elektroautos in Deutschland 2026

24. Februar 2026 um 20:44

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Hyundai Inster Elektroautos E-Auto Stromer

Elektroautos galten lange als Luxus, doch inzwischen gibt es einige durchaus erschwingliche Modelle auf dem Markt. Welche Fahrzeuge momentan am günstigsten sind, klären wir in unserem Ranking.

Wer beim Fahren auf fossile Brennstoffe verzichten möchte, muss heutzutage nicht mehr ganz so tief in die Tasche greifen. Im Jahr 2026 gibt es einige Elektroautos, die unter 30.000 Euro zu haben sind – manche werden sogar für weniger als 20.000 Euro angeboten. Hauptgrund für diese Entwicklung ist der massiv gestiegene Wettbewerb. Hersteller aus China machen Druck, und europäische Marken wie Citroen, Renault und Volkswagen ziehen nach.

Das macht erschwingliche Elektroautos aus

Käufer sollten aber nicht nur auf den Anschaffungspreis schauen, sondern die gesamten Unterhaltskosten im Blick behalten. Oft sind es die monatlichen Fixkosten, die einen Wagen teuer oder billig machen. Posten wie Versicherungen, Wartungen und vor allem der Stromverbrauch spielen hierbei eine entscheidende Rolle.

Da die Batteriekapazitäten stetig steigen, sinkt der Wiederverkaufswert gebrauchter Stromer oft schneller als bei Benzinern. Deshalb sehen Experten Leasing als attraktivere Alternative zum Direktkauf. Auf diese Weise muss man sich keine Sorgen um das Restwertrisiko oder die Alterung der Batterie machen.

Elektroautos werden aber nicht nur billiger, sondern auch alltagstauglicher. Selbst die meisten Einsteigermodelle knacken bei der Reichweite inzwischen die 200-Kilometer-Marke, und die Technik wird immer besser. Auch in diesem Jahr kommen wieder einige neue Modelle auf den Markt. Und wer ein gebrauchtes E-Auto kaufen will, kann dank moderner Prüfmethoden den Zustand der Batterie genau prüfen.

In unserer Galerie präsentieren wir die zehn Modelle, die momentan am wenigsten kosten, sortiert nach dem Neupreis. Die Daten für das Ranking stammen von Mobile.de.

Platz 10: Renault R5 E-Tech

Der Renault R5 E-Tech eröffnet unsere Top Ten mit einem Einstiegspreis von 27.900 Euro. Das Modell im modernen Retro-Design bietet eine Reichweite von bis zu 405 Kilometern. Die Vollausstattung kostet aber einiges mehr.

Renault R5 Auto
Foto: Renault

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Silikonfugenband aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an eezee (+Gewinnspiel)

23. Februar 2026 um 22:39

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Silikon Fugenband Höhle der Löwen eezee

In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: Bei den Silikonfugenband-Erfindern von eezee. 

Wer schon einmal eine Silikonfuge selbst gezogen hat, kennt womöglich das Problem: Es kostet viel Zeit, Nerven – und sieht am Ende selten so aus wie beim Profi. Genau dieses Alltagsärgernis wollte die Familie Geffers nicht länger hinnehmen.

Über 20 Jahre stand sie mit ihrem Sanitärbetrieb in Bädern und Küchen, hat unzählige Fugen gesehen, saniert und gerettet. Aus ihren Erfahrung ist die Idee zu eezee entstanden: einem justierbaren Silikonfugenband zum selbstkleben. Mit ihrem Produkt und Konzept konnte Familie Geffers Investor Ralf Dümmel in „Die Höhle der Löwen“ überzeugen. Wir haben die eezee-Gründern zu ihren Erfahrungen in den Show befragt.

Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, für die wir eine kleine Provision erhalten. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung unserer Beiträge.

eezee: Das Silikonfugenband aus „Die Höhle der Löwen“

BASIC thinking: Hallo, ihr seid in Staffel 19 von „Die Höhle der Löwen“ dabei. Wie fühlt sich das an?

Es fühlt sich immer noch etwas surreal an. Normalerweise sind es ja immer die anderen Start-ups im Fernsehen und man fragt sich, wie sie dahin kamen.

Was macht eezee so besonders?

Mit unseren Produkten kann nun jeder Silikonieren, der Profi und Nichtprofi! Die Produkte sind einzigartig, Form und Anwendungszweck sind geschützt. eezee Fertigfugen passen sich durch Elastizität und die spezielle Formgebung ideal dem Fugenspalt an. Sie hinterlassen keine Rückstände beim Entfernen oder wechseln.

Das Grundmaterial der eezee Fertigfugen wird für andere Zwecke schon lange in der Lebensmittelindustrie verwendet, ist schimmelresistent und vergilbungsfrei. Durch Wegfall von Trocknungszeiten und Ausdünstungen haben eezee Produkte in Bereichen mit vorgeschriebenem Wechselturnus und bisher ärgerlichen Raumsperrzeiten einen doppelten Mehrwert.

Wie seid ihr diese Idee und euer Konzept gekommen?

Zunächst gab es nur den Anspruch, das Silikonieren im eigenen Sanitärbetrieb einfacher und weniger reklamationsanfällig zu machen. Die Fugen an WCs, Waschbecken, Bidets und Urinalen waren oft ungleichmäßig, schnell rissig oder vergilbt.

Optik und Qualität hingen von der Fingerfertigkeit des Einzelnen ab. Für Mitarbeiter und Kunden war dies ein ständiges Ärgernis. Sandra suchte schon seit 15 Jahren nach einer Lösung, fand aber erst spät Gehör bei ihrem Mann. Mit dem Bau einer Bäderausstellung nahm der Gedanke und die ersten Tests für Silikonfugen aus einem Feststoff dann Formen an.

„Die Höhle der Löwen“

Und wie seid ihr bei DHDL gelandet?

Wir haben in den ersten drei Monaten nach Markteintritt so viel Zuspruch für unsere Produkte erhalten, dass uns klar wurde, dass wir die Bekanntheit schnell steigern sollten und einen Partner oder Investor brauchen, der sich im Vertrieb und Markenaufbau gut auskennt. Bei „Die Höhle der Löwen“ haben wir uns dann einfach beworben.

Was ging kurz vor eurem Pitch in euch vor?

Direkt vor dem Pitch waren wir kaum noch aufgeregt. Wir hatten den ganzen Tag gewartet und waren erst abends dran. Das Team am Set hat sich super gekümmert und uns die Aufregung nach und nach genommen.

Wie liefen die Verhandlungen nach der Show?

Wir mussten noch einige Unterlagen austauschen und vieles abstimmen, haben aber alles schnell unter Dach und Fach gebracht. Wir freuen uns sehr auf gute Zusammenarbeit mit Ralf und seinem Team. Der Auftakt in Stapelfeld war klasse.

Silikonfugenband aus „Höhle der Löwen“: So geht es mit eezee weiter

Was ist seit dem Dreh und der Teilnahme mit euch und eurem Produkt passiert?

Wir haben uns voll und ganz auf den Vertriebsaufbau konzentriert und haben zunächst ohne die
Aufmerksamkeit von „Die Höhle der Löwen“ die Produkte sehr erfolgreich weiter vorangebracht.

Wie geht es jetzt weiter?

Wir freuen uns auf die Zukunft, sind voller Energie und werden eezee gemeinsam weiter voranbringen.

Wenn ihr zurückblickt: Wie bewertet ihr eure Erfahrungen bei DHDL?

Das Bewerbungsverfahren und Vorbereitungen für den Pitch waren richtig intensive Arbeit. Dann kam die Spannung und Vorfreude auf das Ungewisse. Wir wurden immer wieder überrascht und haben so viele Menschen kennengelernt, die für Ihre Arbeit brennen. Bisher können wir von durchweg positiven Erfahrungen mit reichlich Adrenalin berichten.

Gewinnspiel: Sicher dir ein Silikonfugenband von eezee aus „Höhle der Löwen“

Als Medienpartner verlosen wir sowohl das Silikonfugenband als auch den Silikonfugenring von eezee aus „Die Höhle der Löwen“ unter allen Newsletter-Abonnenten von BASIC thinking. Du musst nur bis zum Stichtag am 15. März 2026 (12:00 Uhr) unseren Newsletter abonniert haben und uns bis dahin einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen, ob du lieber ein Silikonfungenband oder einen Silikonfugenring haben möchtest.

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Den Gewinner ziehen wir am 15. März 2025 und benachrichtigen ihn anschließend umgehend per E-Mail. Wir wünschen viel Glück!


Einsendeschluss ist Montag, der 15. März 2025, 18 Uhr. Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Jeder Teilnehmer kann nur einmal mitmachen. Es werden ausschließlich korrekt ausgefüllte Kommentare in das Auswahlverfahren aufgenommen. Der Gewinner wird per E-Mail informiert. Der Gewinnanspruch verfällt, wenn der Gewinner nicht ermittelbar ist oder sich nicht nach Bekanntgabe des Gewinns beim Veranstalter des Gewinnspiels (BASIC thinking GmbH) meldet. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.

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Die Höhle der Löwen 2026: Was du zu Staffel 19 wissen musst

23. Februar 2026 um 05:45

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Die Höhle der Löwen 2026 Staffel 19 DHDL

„Die Höhle der Löwen“ startet früher als je zuvor ins neue Jahr und damit bereits in die 19. Staffel. Die Gründershow verspricht erneut vielversprechende Geschäftsideen und harte Verhandlungen. Das sind die wichtigsten Infos im Überblick.

Seit mehr als zehn Jahren zählt „Die Höhle der Löwen“ zu den erfolgreichsten Gründershows im deutschen Fernsehen. In dem VOX-Format präsentieren Start-ups ihre Geschäftsideen vor einer prominenten Investorenrunde und hoffen auf Kapital sowie strategische Unterstützung.

Zwischen Innovation, Risiko und harten Verhandlungen sorgt DHDL regelmäßig für Aufmerksamkeit weit über die TV-Ausstrahlung hinaus. Auch von der 19. Staffel versprechen sich die Investoren Dagmar Wöhrl, Judith Williams, Ralf Dümmel, Carsten Maschmeyer, Janna Ensthaler und Frank Thelen „vielversprechende Geschäftsideen“, wie es von RTL heißt.

„Die Höhle der Löwen“ 2026: Die Highlights in Staffel 19

Die neuen Folgen der 19. Staffel liefern laut RTL „einige der emotionalsten und kontroversesten Momente“, die es je bei DHDL gegeben hat. So muss ein Start-up sich dem „größten Verriss“ in der Geschichte der Sendung stellen. Mit deutlichen Worten stehen die Investoren dem „uninvestierbarsten Start-up aller Zeiten“ gegenüber.

Doch nicht nur Unternehmen können in der Sendung mit ihrer Geschäftsidee baden gehen. Auf eine Löwin wartet in der Sendung eine Badewanne mit eiskaltem Wasser.

Auch mit knallharten Verhandlungen wartet die neue Staffel von DHDL wieder auf. Von einem Start-up fordert ein Löwe statt der gewünschten zehn Prozent Firmenanteile glatte 50 Prozent. Bei mehreren Geschäftsideen sind sogar wieder mehrere Löwen interessiert, eine Familie kann sich sogar über Angebote von allen Löwen freuen.

DHDL 2026: Prominenter Besuch in der Gründershow

Doch nicht nur die namhaften Investoren sorgen in der 19. Staffel von „Die Höhle der Löwen“ für den gewissen Promifaktor. Unter anderem wird auch der ehemalige Boxer Axel Schulz den Löwen in der Höhle ein Grillprodukt präsentieren. Zusätzlich unterstützt Reality Star Laurenz Pesch bei einem Pitch die Gründer als Vorführmodel.

Löwe Ralf Dümmel wird derweil in der neuen Staffel einen Spaziergang mit einem Alpaka unternehmen. Gleichzeitig kommt es zu einem internationalen Investorentreffen mit einem Schweizer Pendant aus der Sendung „2 Minuten, zwei Millionen“.

„Die Höhle der Löwen“ 2026: Sendetermine von Staffel 19

Die 19. Staffel von „Die Höhle der Löwen“ ist ab Montag, den 23. Februar 2026, bei VOX zu sehen. Immer montags um 20:15 Uhr gibt es jede Woche eine neue Folge der Gründershow.

Für Neugierige bietet RTL wie immer auch die Möglichkeit, die aktuelle Folge vorab zu schauen. Denn schon eine Woche vor der Ausstrahlung im Free TV können Zuschauer die Folge bei RTL+ streamen. Hier startet die 19. DHDL-Staffel deshalb bereits am 16. Februar.

  • Folge 1: Montag, 23. Februar 2026, 20.15 Uhr
  • Folge 2: Montag, 2. März 2026, 20.15 Uhr
  • Folge 3: Montag, 9. März 2026, 20.15 Uhr
  • Folge 4: Montag, 16. März 2026, 20.15 Uhr
  • Folge 5: Montag, 23. März 2026, 20.15 Uhr
  • Folge 6: Montag, 30. März 2026, 20.15 Uhr
  • Folge 7: Montag, 6. April 2026, 20.15 Uhr
  • Folge 8: Montag, 13. April 2026, 20.15 Uhr

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Diese Lebensmittel haben den größten CO2-Fußabdruck

22. Februar 2026 um 20:08

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Lebensmittel CO2-Fußabdruck Emissionen

Wer auf Fleisch verzichtet, schont die Umwelt. Auch wenn das generell stimmt, ist es wichtig, weiter zu differenzieren. Welche Lebensmittel bei der Herstellung das meiste CO2 verursachen, verraten wir in unserem Ranking.

Welche Lebensmittel wir zu uns nehmen, hat einen gewaltigen Einfluss auf das Klima. Unsere Ernährung verursacht rund ein Viertel der globalen CO2-Emissionen; alleine die Tierindustrie erzeugt mehr Treibhausgase als alle Autos und Flugzeuge zusammen. Eine wissenschaftliche Analyse, die Daten von über 35.000 Lebensmitteln weltweit auswertet, liefert klare und teilweise überraschende Erkenntnisse zum CO2-Abdruck unserer Essensgewohnheiten.

CO2-Fußabdruck: Diese Lebensmittel belasten die Umwelt

Entgegen vieler Annahmen, entsteht der größte Teil der Emissionen nicht beim Transport, sondern bei der Produktion. Das Argument, nur regionales Fleisch zu essen, verliert dadurch an Gewicht. Es ist also deutlich wichtiger, was wir essen, als die Region, aus der wir das Essen beziehen.

Wenig überraschend verursachen Fleisch und andere tierische Produkte die meisten Emissionen. Der Verzicht auf solche Lebensmittel an nur einem Tag pro Woche spart mehr CO2 ein als dauerhaft regional einzukaufen.

Tierischer Produkte verursachen 58 Prozent der ernährungsbedingten Treibhausgase, obwohl sie weltweit nur 18 Prozent unserer Kalorien liefern. Diese Ineffizienz zeigt sich auch bei der Landnutzung. 83 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen werden für die Tierhaltung und den Anbau von Futtermitteln genutzt. Das ist eine Fläche so groß wie Nord- und Südamerika zusammengenommen.

Fleischersatzprodukte und Pflanzendrinks, die selbst häufig in der Kritik stehen, haben durchweg eine deutlich bessere Klimabilanz als ihre tierischen Pendants.

Doch welche Lebensmittel am meisten Treibhausgas-Emissionen? Das zeigen wir in der folgenden Galerie. Die ausgewerteten Informationen hierzu stammen von der Seite Veganivore. Verwendet wird dabei die Einheit „CO2e“, die alle Treibhausgase auf eine Einheit herunterbricht und einem Kilo CO2 entspricht.

Platz 10: Milch

Den Einstieg in die Top Ten macht ein Grundnahrungsmittel, die Kuhmilch. Sie verursacht pro Kilogramm einen CO2-Fußabdruck von 1,4 kg. Die Zahl ist im Vergleich zur Spitze relativ klein, doch summieren sich die Emissionen durch den immensen Verbrauch. Fun-Fact: Die Emissionen eines einzigen Kilos Milch (also etwa ein Liter) entsprechen einer Autofahrt von rund neun Kilometern.

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