❌

Normale Ansicht

Received before yesterday

Phänomen „Beverly Hills, 90210“: Wie eine Teenie-Serie zum Kult der 90er wurde

24. Oktober 2026 um 09:54

Brenda, Brandon, Kelly und Dylan machten „Beverly Hills, 90210“ zu einer der prägendsten Jugendserien der 1990er-Jahre. Zehn Staffeln lang ging es um Liebe, Freundschaft, Drogen, familiäre Konflikte und das Erwachsenwerden im wohlhabenden Kalifornien.

Der Beitrag Phänomen „Beverly Hills, 90210“: Wie eine Teenie-Serie zum Kult der 90er wurde erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

Mass Effect ist zwar tot, aber immerhin soll geplante Serie kommen

22. Oktober 2026 um 17:20
Electronic Arts, Ea, BioWare, Mass Effect, Mass Effect Legendary Edition Nach dem überraschenden Aus für das Entwicklerstudio BioWare und der Einstellung von Mass Effect 5 gibt es große Befürchtungen um die Zukunft des gesamten Franchises. Immerhin wird die geplante Serienadaption von Amazon weiterhin produziert. (Weiter lesen)

Die Ringe der Macht: Amazon zeigt den offiziellen Trailer zur 3. Staffel

22. Oktober 2026 um 12:20
Trailer, Streaming, Amazon, Serie, Serien, Videostreaming, Amazon Prime Video, Prime Video, Amazon Prime, Die Ringe der Macht Prime Video hat den offiziellen Trailer zur dritten Staffel der Serie Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht veröffentlicht, in der Sauron weiter nach der absoluten Macht über Mittelerde greift. Los geht es bereits am 11. November 2026 mit gleich vier Episoden auf einen Schlag. (Weiter lesen)

„Die Düsteren“ bei ZDFneo: Lohnt sich die neue Mystery-Serie?

21. Oktober 2026 um 05:45

Im öffentlich-rechtlichen Programm ist Gruseln angesagt: "Die Düsteren" werden jetzt auch linear auf das Publikum losgelassen. Überzeugt das neue Mystery-Format der "Barbaren"-Schöpfer?

Der Beitrag „Die Düsteren“ bei ZDFneo: Lohnt sich die neue Mystery-Serie? erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

Kritik zu „Friends Sex and Games“ bei Prime Video: Partnertausch im Hochglanzmagazin

16. Oktober 2026 um 11:54

Vier Paare, ein Schlüsselspiel und jede Menge Sex: „Friends Sex and Games“ will Beziehungsroutine mit Erotik und Humor aufbrechen. Schlüssel werden zum Schlüssel der sexuellen Befreiung – und zum partnerschaftlichen Konflikt.

Der Beitrag Kritik zu „Friends Sex and Games“ bei Prime Video: Partnertausch im Hochglanzmagazin erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

Kritik zu „House of Yang“ in der ARD Mediathek: Ist die Mystery-Serie stark wie „Dark“?

09. Oktober 2026 um 12:58

Ein geheimnisvolles Haus im Schwarzwald, verschwundene Mädchen und eine Familie, deren Vergangenheit bis in die Gegenwart reicht: „House of Yang“ setzt auf düstere Bilder, unheimliche Geräusche und mehrere Zeitebenen.

Der Beitrag Kritik zu „House of Yang“ in der ARD Mediathek: Ist die Mystery-Serie stark wie „Dark“? erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

Netflix produziert für Zuschauer, die gar nicht hinschauen

09. Oktober 2026 um 11:00

Der Beitrag Netflix produziert für Zuschauer, die gar nicht hinschauen erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Netflix Streaming Handy-Generation Filme Serien

Filme und Serien werden laut Schauspieler Matt Damon heutzutage so geschrieben, dass man sie auch nebenher konsumieren kann – quasi als Hörspiel. Warum Netflix das macht? Weil ein Großteil des Publikums parallel auf ein Smartphone starrt und von den Produktionen oft nur den Ton mitbekommt. Das ist weder gut für die Branche noch für die Konsumenten. Eine kommentierende Analyse.

Was Matt Damon über Netflix‘ Drehbuch-Vorgaben verrät

  • Kunst sollte eigentlich provozieren und die Rezipienten aus der Deckung locken. Tja, das war einmal – zumindest wenn es nach Netflix geht. Im Podcast „Joe Rogan Experience“ unterhielten sich Matt Damon und Ben Affleck über ihren Netflix-Thriller „The Rip“, den die beiden Schauspieler als Produzenten begleiten. Laut Damon nimmt der Streaming-Service aktiv Einfluss auf die Drehbücher ihrer exklusiven Filme und Serien, um sie an ein modernes Publikum anzupassen. Pompöse Set-Pieces sollen am besten in den ersten fünf Minuten eingebaut werden, die Handlung darf gern in den Dialogen plakativ dargelegt werden und die Charaktere sollen ausdrücklich aussprechen, was sie gerade sehen. Die Begründung: Zuschauer schauen nicht mehr, sie hängen am Handy und „hören“ dabei Netflix.
  • Die Aussage von Matt Damon ist erstmal nur eine Behauptung, doch wie sieht es mit der Beweisführung aus? Tatsächlich gibt es etliche Eigenproduktionen von Netflix, denen man die Vorwürfe anlasten kann. Vor allem der letzten Staffel von „Stranger Things“ werden genau diese Dinge zur Last gelegt: eine aufgeblähte Story, auf dem Tablett servierte Motive und Wendungen sowie Figuren, die beschreiben, was sie tun, und die Geschichte zusammenfassen. Das spielt Menschen in die Karten, die Filme und Serien auf einem Smartphone oder Laptop konsumieren und dabei in der Bahn oder an einem belebten Ort sitzen. Die Ausrichtung auf eine solche Zielgruppe erklärt zudem den komprimierten, möglichst gleichmäßig abgemischten Ton und die helle, kontrastarme Beleuchtung. Neben den Dialogen ist also auch die Technik betroffen.
  • Aber warum fordert Netflix absolute No-Gos des Screenwritings aktiv ein? Darüber geben erschreckende Zahlen Aufschluss. Laut einer aktuellen Yougov-Umfrage nutzen zwei Drittel aller Befragten regelmäßig einen zweiten Bildschirm. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 73 Prozent, bei den unter 30-Jährigen sogar 84 Prozent. Nebenbei den TV laufen lassen? Kein neues Phänomen. Formate wie Reality-TV und Soap-Operas werden explizit für ein solches Konsumverhalten produziert. Neu ist jedoch, dass auch Blockbuster und prestigeträchtige Serien danach ausgerichtet werden.

Erzieht Netflix sein Publikum um – oder andersherum?

Frontloading beim Storytelling, sich wiederholende Inhalte, kurzweiliges Pacing für kurze Aufmerksamkeitsspannen: Das klingt eigentlich nach YouTube oder TikTok, nicht nach seriösen Filmen oder Serien. Zur Verteidigung von Netflix könnte man vorbringen, dass sie nur auf das Nutzerverhalten reagieren – doch so einfach ist es nicht. Bestimmte Inhalte erziehen auch das Publikum. Der reduzierte Content untermauert das Verhalten, auf das er angeblich nur reagiert. Es ist ein Teufelskreis, in dem auch ich mich wiedergefunden habe. Früher hat mich ein Film dafür bestraft und ich musste zurückspulen; heute fasst mir ein Charakter die letzten 20 Minuten zusammen, wenn ich zu lange abgelenkt war.

Okay, Boomer, würden manche junge Leute jetzt vermutlich sagen. Doch das Ganze als Kino-Nostalgie abzutun, wäre ein Fehler. Noch finanziert Netflix auch Blockbuster, wie man sie von früher kennt – wie Martin Scorseses „The Irishman“ oder „Frankenstein“ von Guillermo del Toro. Doch wenn es so weitergeht und sich auch andere Streaming-Giganten dem Trend anschließen, könnte ein ganzes Handwerk den Bach runtergehen. Und eigentlich liegt dann auf der Hand, KI noch mehr einzubeziehen. Warum auch nicht, wenn Dinge wie Mimik, subtiles Storytelling, Pacing und Beleuchtung keine Rolle mehr spielen. Wenn dann auch noch Flüstern und Explosionen in der gleichen Lautstärke ausgegeben werden, hat man keinen Film mehr, sondern ein bebildertes Hörspiel.

Tatsächlich sind es die eigenen Erfolge von Netflix, die dem Vorgehen widersprechen sollten. „Adolescence“ zum Beispiel, der größte Serienhit der Plattform im letzten Jahr. Dabei handelt es sich um ein komplexes Sozialdrama, das man nicht einfach so nebenher schauen kann. Eine solche Produktion fordert die volle Aufmerksamkeit. Oder „KPop Demon Hunters“, der bis heute erfolgreichste Film von Netflix. Vielleicht spricht die Produktion die TikTok-Generation an, doch sie fordert sie dazu auf, aktiv hinzuschauen und sogar mitzusingen. Das ist das Gegenteil von passivem Konsumieren. Der Streaming-Service zieht also die falschen oder zumindest sehr einseitige Konsequenzen.

Stimmen

  • Matt Damon bei Joe Rogan über die Ansage von Netflix: „Die gängige Vorgehensweise beim Drehen eines Actionfilms, die wir gelernt haben, sieht so aus: Man hat normalerweise drei Höhepunkte. Einen im ersten Akt, einen im zweiten und einen im dritten. Das meiste Geld gibt man für die Szene im dritten Akt aus. Das ist das Finale. Und jetzt sagen sie: ‚Können wir schon in den ersten fünf Minuten eine große Szene einbauen? Wir wollen, dass die Zuschauer dranbleiben. Und es wäre gut, wenn man die Handlung drei- oder viermal in den Dialogen wiederholt, denn die Leute sind beim Anschauen mit ihren Handys beschäftigt.‘“
  • Allerdings hält Ben Affleck im selben Gespräch dagegen: „Aber dann schaut man sich Adolescence an, und da gab es nichts von diesem Scheiß. Und die Miniserie ist verdammt großartig. Und sie ist auch düster. Sie ist tragisch und intensiv. [Es geht um] diesen Typen, der herausfindet, dass sein Kind des Mordes beschuldigt wird. Es gibt lange Einstellungen auf ihre Hinterköpfe. Sie steigen ins Auto, niemand sagt etwas.“ Affleck bilanziert, dass man den Vorgaben von Netflix nicht unbedingt folgen müsse, um das Publikum zu überzeugen.
  • Laut Schauspielerin, Regisseurin und Autorin Justine Bateman haben die Streaming-Anbieter sogar einen Begriff für die neue Ausrichtung: „Ich habe von Showrunnern gehört, die von den Streaming-Anbietern Anmerkungen erhalten haben wie: ‚Das ist nicht Second Screen genug.‘ Das bedeutet: Der Hauptbildschirm der Zuschauer ist ihr Smartphone oder ihr Laptop, und sie wollen nicht, dass irgendetwas in ihrer Sendung sie von ihrem Hauptbildschirm ablenkt – denn wenn sie abgelenkt werden, schauen sie vielleicht auf, sind verwirrt und schalten die Sendung aus“, erzählte sie dem Hollywood Reporter schon 2023. „Ich habe schon einmal gehört, wie jemand diesen Begriff verwendet hat: Sie wollen eine ‚visuelle Hintergrundmusik‘ [visual muzak].“

Warum sich Netflix mit der „Hörspiel-Strategie“ selbst schadet

Zumindest kurzfristig ergibt die Strategie für Netflix Sinn. Denn wenn etwas nebenher laufen kann, schalten die Kunden nicht ab. Doch langfristig kann die Plattform mit dieser Ausrichtung keine Nutzer binden und wird immer austauschbarer. Es gibt ohnehin schon viele Alternativen – und am Ende sind es vielleicht doch die wenigen anspruchsvollen Produktionen, die das Publikum zu einem bestimmten Anbieter treiben, auch wenn sie sich nur berieseln lassen wollen. Denn in den sozialen Medien wird nicht über Hintergrundrauschen diskutiert, sondern über Filme und Serien, die etwas Neues bieten und uns herausfordern.

Dass Netflix aktiv gegen die grundlegendsten Regeln des Handwerks vorgeht und dabei uralte Mantras wie „Show, don’t tell!“ zu „Tell, don’t show!“ pervertiert, ist absurd. Doch macht uns der Anbieter aktiv dümmer? Zumindest trägt er dazu bei, dass wir verlernen, anspruchsvolle Produktionen zu genießen – und dass wir lange Pausen, ruhige Einstellungen und komplexe Geschichten nicht mehr ertragen. Der Abstieg in die Entertainment-Hölle hat nicht erst mit der neuen Ausrichtung von Netflix begonnen. Schon David Foster Wallace skizzierte in seinem Roman „Infinite Jest“ eine allumfassende Unterhaltung des modernen Menschen. Nur dass wir jetzt gleich zwei Bildschirme benötigen, um zufriedengestellt zu werden.

Es gibt durchaus Gegenbewegungen. Zum Beispiel die Produktionsfirma A24, die Kino wieder „haptischer“ und anspruchsvoller gemacht hat. Die Technik wird sich nicht zurückentwickeln, aber die Macher können sich daran erinnern, was früher funktioniert hat – und heute immer noch. Natürlich liegt die Verantwortung letztendlich aber bei uns Konsumenten. Netflix und Co. produzieren das, was am häufigsten angesehen wird. Also beim Streamen das Handy einfach mal in einem anderen Raum lassen. Vielleicht fallen einem dann doch spannende Details in einer Serie auf. Oder man merkt, dass es sich gar nicht erst lohnt, sie zu schauen, und suggeriert dem Algorithmus nicht mehr, dass dem doch so wäre.

Auch interessant:

Der Beitrag Netflix produziert für Zuschauer, die gar nicht hinschauen erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

„Carrie“: Die Stephen-King-Serie bei Prime Video versagt am Ende

08. Oktober 2026 um 17:00

Mit "Carrie" gibt Mike Flanagan ("Spuk in Hill House") einen starken Serien-Einstand bei Prime Video. Dennoch überzeugt seine achtteilige Stephen-King-Verfilmung nicht vollends.

Der Beitrag „Carrie“: Die Stephen-King-Serie bei Prime Video versagt am Ende erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

„War“: Lohnt sich die neue Serie bei RTL+ und Sky?

06. Oktober 2026 um 17:45

"War" zeigt einen Scheidungsfall in der Londoner High Society als erbarmungslosen Kampf. Es ist der Auftakt einer neuen Anthologie-Serie. Lohnt sich das Einschalten?

Der Beitrag „War“: Lohnt sich die neue Serie bei RTL+ und Sky? erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

Dieser Netflix-Geheimtipp wird gerade zu Unrecht übersehen

28. September 2026 um 17:00

Die neue Netflix-Miniserie "Meine traurigen Toten" ist bestens geeignet, um sich auf die gruselige Jahreszeit einzustimmen. Was den Vierteiler besonders macht und warum man ihn sehen sollte.

Der Beitrag Dieser Netflix-Geheimtipp wird gerade zu Unrecht übersehen erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

„4 Blocks Zero“: So stark ist die neue Gangster-Serie bei HBO Max

25. September 2026 um 17:00

"4 Blocks Zero" erzählt die Vorgeschichte zu der Neuköllner Gangster-Saga "4 Blocks". Es geht um Drogen, Geld, Macht und Staatsversagen. Warum sich das Einschalten auch für alle Neulinge lohnt.

Der Beitrag „4 Blocks Zero“: So stark ist die neue Gangster-Serie bei HBO Max erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

Im Banne der Schulterpolster: Als Denver-Clan mit Öl, Geld und Intrigen das Fernsehen beherrschte

18. September 2026 um 11:23

Öl, Millionen und Familienfehden machten den Denver-Clan zu einer der großen US-Serien der 1980-er Jahre. Zwischen 1981 und 1989 lief die Geschichte der Carringtons und Colbys aus Colorado über insgesamt neun Staffeln.

Der Beitrag Im Banne der Schulterpolster: Als Denver-Clan mit Öl, Geld und Intrigen das Fernsehen beherrschte erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

Das A-Team: Warum Hannibals Plan immer funktionierte – egal, wie absurd er war

05. September 2026 um 17:21

Vier ehemalige Soldaten, ein schwarzer GMC-Van, jede Menge Schießereien und Hannibal hat einen Plan: Das A-Team gehörte in den 1980-er-Jahren zu den bekanntesten Actionserien im Fernsehen

Der Beitrag Das A-Team: Warum Hannibals Plan immer funktionierte – egal, wie absurd er war erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

❌