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YouTube verpasst Videos jetzt ein KI-Label – Nutzer fürchten Fehlalarme

03. Juni 2026 um 11:00

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YouTube KI-Label Künstliche Intelligenz

YouTube wird seit Monaten mit KI-generierten Videos geflutet. Das Problem: Nutzer kennzeichnen ihre Inhalte nicht. Jetzt reagiert die Plattform: Ein neues Erkennungssystem soll KI-Videos automatisch identifizieren und mit Labels versehen. Wir erklären, wie das System funktioniert, welche Konsequenzen drohen und warum der Schritt das Grundproblem trotzdem nicht löst. Eine kommentierende Analyse.

Neues Erkennungssystem: Wie YouTube KI-Label setzen will

  • YouTube verpflichtet Nutzer, die Videos hochladen, eigentlich schon seit 2024 dazu, Inhalte entsprechend zu kennzeichnen, falls diese mithilfe von KI generiert wurden. Das Problem: Bislang hoffte das Unternehmen vor allem auf Eigenverantwortung, was durchaus als naiv abgestempelt werden kann. Nachdem immer mehr Beschwerden eingingen, weil die Plattform mit KI-Inhalten geflutet wird, hat YouTube nun reagiert. KI-Labels sollen künftig deutlich prominenter erscheinen, damit Rezipienten besser Bescheid wissen.
  • Da viele Nutzer Videos auch trotz KI-Hintergrund nicht entsprechend kennzeichnen, will YouTube Inhalte, die mithilfe Künstlicher Intelligenz generiert wurden, künftig über ein neues System automatisch erkennen. Fehlt eine Kennzeichnung und wird eine deutliche KI-Nutzung festgestellt, kann die Plattform selbst ein Label hinzufügen. Nutzer, die Videos hochladen, werden aber auch weiterhin verpflichtet, eine Kennzeichnung vorzunehmen. Bei wiederholtem Zuwiderhandeln drohen laut YouTube Konsequenzen.
  • Nutzer, die automatisch gesetzte KI-Labels für unangebracht halten, sollen sie im YouTube Studio anfechten können. Inhalte, die mit YouTubes eigenen KI-Werkzeugen erstellt wurden oder sogenannte C2PA-Metadaten enthalten, sollen davon ausgenommen sein. Der Grund: Die Daten würden bereits Auskunft darüber geben, ob Inhalte nachträglich verändert wurden und woher sie stammen. Sprich: YouTube kann dann automatisch ein KI-Label anzeigen. Die neuen Erkennungsmethoden werden ab sofort und nach und nach eingeführt. Die neuen Labels sollen aber weder die Empfehlungen noch die Monetarisierung der Videos beeinflussen.

Warum YouTube selbst Teil des Problems ist

YouTubes schärfere KI-Kennzeichnung ist ein überfälliger Schritt. Denn die Plattform wird seit Monaten mit künstlich generierten Videos geflutet. Einige davon mögen sogar durchaus unterhaltsam sein. Die meisten sind aber vor allem darauf ausgelegt, möglichst billig möglichst viel Aufmerksamkeit zu generieren.

Dass KI-Inhalte fortan sichtbarer gekennzeichnet und Verstöße sanktioniert werden sollen, ist deshalb grundsätzlich begrüßenswert. Vor allem weil künstlich erzeugte Videos immer wieder Desinformation, manipulierte Darstellungen oder schlicht minderwertige Inhalte verbreiten, brauchen Nutzer Orientierung. Ein Label macht schlechte Inhalte zwar nicht automatisch erkennbar, aber Unsicherheit zumindest sicherer.

Paradox bleibt die Rolle YouTubes selbst. Jahrelang trommelte der Konzern für seine eigenen KI-Werkzeuge und ermunterte Nutzer dazu, Videos künstlich aufzuhübschen oder komplett neu zu erzeugen. Nun muss aber dieselbe Plattform die Folgen der eigenen Strategie eindämmen.

Hinzu kommt: Bei der Durchsetzung seiner Regeln wirkt YouTube nicht immer konsequent. Dass große Kanäle, die regelmäßig mit Verschwörungserzählungen, Falschinformationen und mutmaßlichen KI-Inhalten auffallen, teils unbehelligt Reichweite erzielen, wirft Fragen auf, wie ernst das Unternehmen seine Qualitätsansprüche tatsächlich nimmt.

Stimmen

  • Rene Ritchie, Ansprechpartner für Creator bei YouTube, erklärte in einem Video: „Das Ziel ist es, den Kontext auf einen Blick zu erkennen. Wenn etwas echt aussieht, aber mit KI erstellt wurde, werden die Zuschauer das sofort erkennen. Es geht hier ausschließlich darum, den Zuschauern die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt zu liefern. Zwar müssen Sie den Einsatz realistischer KI weiterhin manuell offenlegen, doch ab Mai führt YouTube interne Signale ein, die helfen sollen, wenn die YouTube-Systeme signifikante fotorealistische KI erkennen. Und wenn dies nicht offengelegt wurde, werden wir dieses Label nun automatisch anbringen.“
  • Ein Nutzer gibt in einem Reddit-Forum zu Bedenken: „Angesichts der bisherigen Erfahrungen, dass das automatische Demonetarisierungssystem von YouTube bei harmlosen Inhalten wie Videos zur Kriegsgeschichte Fehlalarme ausgelöst hat, bin ich gespannt, bei welchen Inhalten dieses KI-Erkennungssystem Fehlalarme auslösen wird.“ Ein anderer ergänzt: „Eine Zeichentrickserie, die sich eindeutig an Erwachsene richtet (und wahrscheinlich einige Elemente enthält, die Kindern Alpträume bereiten könnten), wurde in einer Folge aus irgendeinem Grund automatisch als ‚für Kinder‘ gekennzeichnet.“
  • YouTuber und Marketing-Experte Edward Sturm hebt in einem Kurzvideo die positiven Effekte hervor: „Das ist eine gewaltige Veränderung. (… ) Nehmen wir an, jemand stellt ein Video ein, in dem er die Marke eines Mittbewerbers bewertet. Die Bewertung ist negativ, benutzt einen KI-Avatar und wird bei Google denen angezeigt, die nach Bewertungen der Marke suchen. Aber jetzt sehen Verbraucher dort ein KI-Label, das auf Desinformation hinweisen kann. Das wird viel verändern.“

Transparenz ja, Lösung nein: Was sich jetzt ändern muss

Es wird entscheidend sein, wie zuverlässig die neue KI-Erkennung von YouTube funktionieren wird. Sollte ein Video fälschlicherweise als KI-Inhalt markiert werden, droht Uploadern ein Vertrauensverlust, der sich nicht einfach per Knopfdruck zurücknehmen lässt. Denn: Ein einmal gesetzter Verdacht bleibt oft länger im Gedächtnis als dessen spätere Korrektur.

Konsequent wäre es deshalb, Videos, die ausschließlich mithilfe von KI erstellt wurden, nicht mehr zu monetarisieren. Wer etwa Hunderte nahezu identische Clips automatisiert erstellt oder Nachahmungen produziert, sollte nicht dieselben finanziellen Anreize erhalten wie Kreative, die Zeit, Recherche und handwerkliches Können investieren.

Für Verbraucher könnten die Kennzeichnungen dennoch eine wertvolle Orientierung liefern. KI-Inhalte sind zwar nicht per se schlecht, aber sie können ein Hinweis auf minderwertige, irreführende oder schlicht austauschbare Videos sein – vorausgesetzt, die Technik erkennt sie zuverlässig.

Das Grundproblem löst YouTube aber nicht. Denn KI-Videos sollen weiterhin monetarisiert und empfohlen werden. Damit konkurrieren sie nach wie vor auf derselben Bühne mit aufwendig produzierten Inhalten. Kurzum: Die Kennzeichnung schafft Transparenz, beseitigt aber nicht die strukturellen Vorteile der Content-Massenproduktion.

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Neu auf Netflix: Poldi, J.Lo und Avatar starten im Juni 2026

31. Mai 2026 um 12:59

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Eine Doku über Lukas Podolski, eine Rom-Com mit Jennifer Lopez und die zweite Staffel von Avatar: Im Juni 2026 schickt Netflix gleich drei prominente Neuzugänge ins Rennen. Wir zeigen dir die Highlights und alle weiteren Filme und Serien, die neu auf Netflix erscheinen.

Netflix zählt weltweit über 220 Millionen Abonnements. Sie sind jeden Monat dazu bereit, für die Nutzung des Streaming-Dienstes einen festen Betrag zu überweisen, um Eigenproduktionen und Lizenzprodukte zu schauen.

Netflix hat es dabei binnen weniger Jahre geschafft, einen behäbigen und von starken Playern dominierten Markt komplett zu revolutionieren. Als Hauptgrund für die Beliebtheit von Netflix gilt das stetig wachsende Angebot an Filmen und Serien.

Neu auf Netflix im Juni 2026: Die Highlights

Mit Poldi veröffentlicht Netflix am 4. Juni 2026 die Doku „Poldi“, die Lukas Podolski als Fußballer, Unternehmer und Kölner Original porträtiert. Einen Tag später folgt mit „Office Romance“ eine Rom-Com, in der Jennifer Lopez und Brett Goldstein zwei Workaholics spielen, die sich auf eine heimliche Büro-Affäre einlassen. Am 25. Juni kehrt schließlich „Avatar – Der Herr der Elemente“ mit der zweiten Staffel zurück.

Damit du bei allen neuen Eigenproduktionen und Lizenzprodukten den Überblick behältst, haben wir für dich eine Übersicht erstellt. Diese Serien und Filme erscheinen auf Netflix im April 2026.

(Bei Serien, die neu auf Netflix im April 2026 erscheinen, haben wir für dich in Klammern die Staffel notiert. Bei internationalen Filmen, die neu auf Netflix im April 2026 erscheinen, haben wir – soweit vorhanden – den deutschen Titel ergänzt.)

1. Juni

  • Rocky Balboa
  • Creed III: Rocky’s Legacy

3. Juni

  • Dans la Sauce

4. Juni

  • Maa Behen
  • Night Shift For Cuties
  • The Witness
  • Poldi
  • Der Mord an Rachel Nickell
  • Ein Fest fürs Leben
  • The King of Queens (Staffel 1 – 9)

5. Juni

  • Mexiko 1986
  • Die Unbekannte vom Hafen
  • Office Romance
  • Teach You a Lesson
  • The Gunman

7. Juni

  • USA 94: Brasiliens Rückkehr an die Spitze
  • Der Herr der Ringe: Die Gefährten
  • Der Herr der Ringe: Die zwei Türme
  • Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs

9. Juni

  • Norwegens Rückkehr

10. Juni

  • Farben des Bösen: Schwarz
  • Outlast: The Jungle
  • The Rest is Football
  • Die Geschichte meiner Familie (Staffel 2)

11. Juni

  • Viral Hit
  • The Evil Lawyer
  • Süße Magnolien (Staffel 5)

12. Juni

  • Soy Frankelda
  • The Polygamist
  • Urteilsverlust
  • Maternal Instinct: Der Fall Taylor Parker

13. Juni

  • Caddo Lake

15. Juni

  • Anatomie eines Falls
  • One Piece: Alabasta
  • Das Kanu des Manitu

16. Juni

  • Dallas Cowboys Cheerleaders: Ein amerikanischer Traum (Staffel 3)

18. Juni

  • Harlan Cobens Nur Für Dein Leben 

19. Juni

  • Color Book
  • Voicemails for Isabelle
  • Oasis

20. Juni

  • Várzea: Wo Fußball geboren wird

22. Juni

  • Rhythm + Flow: Italien (Staffel 3)

24. Juni

  • In the Hand of Dante
  • Ein anderes Selbst (Staffel 3)
  • The American Experiment

25. Juni

  • Avatar – Der Herr der Elemente (Staffel 2)
  • Moulin Rouge

26. Juni

  • Little Brother 
  • Chris & Martina: The Final Set

27. Juni

  • Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim

Demnächst verfügbar

  • Husbands in Action
  • BAKI-DOU: The Invincible Samurai (Staffel 1, Teil 2)
  • Notes from the Last Row

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Spotify flutet seine App mit KI – warum Nutzer genervt sind

26. Mai 2026 um 11:00

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Spotify packt Künstliche Intelligenz in fast jeden Winkel seiner App: KI-generierte Podcasts, KI-Remixe auf Lizenzbasis und ein neues Superfan-Modell mit vermeintlich exklusiven Erlebnissen. Während auf Plattformen wie Deezer bereits täglich 50.000 KI-generierte Songs hochgeladen werden, setzt Spotify noch einen drauf. Doch Nutzer und Analysten reagieren skeptisch. Was die neuen Funktionen konkret bedeuten und warum Spotify vor einem überladenen Streaming-Erlebnis steht. Eine kommentierende Analyse.

50.000 KI-Songs pro Tag: So steht es um die Streaming-Branche

  • Auf Spotify, Deezer und Co. werden immer mehr KI-generierte Musikstücke hochgeladen. Laut einer Analyse kommen allein auf Deezer täglich rund 50.000 vollständig KI-generierte Titel zum Angebot der Streamingplattform hinzu. Das entspricht dem Unternehmen zufolge einem Anteil von 34 Prozent. Eine ergänzende Umfrage hat derweil ergeben, dass sich die meisten Nutzer von dieser KI-Flut betrogen fühlen. Den Ergebnissen zufolge konnten 97 Prozent der Teilnehmer keinen Unterschied zwischen vollständig KI-generierter und von Menschen gemachter Musik erkennen.
  • Trotz einer zunehmenden Ablehnung gegenüber Inhalten, die mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt werden, hat Spotify neue KI-Funktionen angekündigt. Darunter: KI-generierte Podcasts und Audio-Briefings sowie KI-Remixes, die auf Basis von Lizenzen direkt innerhalb der App erstellt werden. Hinzu kommt ein sogenanntes Superfan-Modell, das Specials wie Fan-Erlebnisse oder einen frühzeitigen Ticketzugang verspricht.
  • Erst kürzlich ließ das Start-up Andon Labs in einem vergleichbaren Fall vier KI-Modelle als Moderatoren eine Radiosendung leiten. Die Ergebnisse des Experiments waren sowohl für ChatGPT als auch für Gemini, Grok und Claude allesamt vernichtend. Denn: Wenn eines der Modelle mal nicht halluzinierte, verlor es den Bezug zur Sprache, glitt in Verschwörungstheorien ab oder wurde sogar beleidigend. Das Experiment soll die Grenzen und Gefahren von KI aufzeigen.

Muss wirklich jede Spotify-Funktion ein KI-Etikett tragen?

Spotify scheint derzeit überall ein KI-Etikett draufzukleben, wo noch Platz ist. Das Ganze verschmilzt langsam zu einem System, in dem Musik, Marketing und Maschine mehr und mehr verschwimmen. Die Plattform wird damit weniger Streamingdienst und mehr KI-gestütztes Musikfestival mit Verkaufsständen an jeder Ecke.

Während man sich früher einfach seine Lieblingskünstler angehört hat, soll nun eine KI über Hörgewohnheiten entscheiden. Natürlich obliegen Playlists und Wiedergaben letztlich immer den Nutzern. Aber: Eine Plattform, die durch immer undurchsichtigere Funktionen aufquillt, kann auch nerven.

Hinzu kommt, dass Spotify nun bewusst Musikfans in Klassen einteilt, um zu versuchen, aus ihrer Begeisterung für gewisse Künstler Profit zu schlagen. Zugegeben: KI kann sicherlich hilfreich sein, um Nutzern im Sinne ihrer Hörgewohnheiten und ihres Musikgeschmacks Songs oder Podcasts vorzuschlagen, die womöglich sogar gefallen.

Doch: Nur, weil es KI gibt, muss man nicht überall KI reinpacken oder Dinge künstlich frisieren. Kürzlich hat Spotify etwa sein Logo in eine 3D-Discokugel umgestylt. Nach weltweiter Nutzerkritik ruderte die Plattform zurück und bringt ein Update, das alles rückgängig macht. Bei der ein oder anderen KI-Funktion könnte es ähnlich laufen.

Stimmen

  • Alex Norström, Co-CEO von Spotify, in einem Statement: „Spotify hat es sich zur Aufgabe gemacht, schwierige Probleme in der Musikbranche zu lösen, und als Nächstes stehen von Fans erstellte Coverversionen und Remixe auf dem Programm. Was wir aufbauen, basiert auf Einwilligung, Namensnennung und Vergütung für die teilnehmenden Künstler und Songwriter. Bei jeder technologischen Transformation haben wir gemeinsam mit Sir Lucian und seinem Team daran gearbeitet, das Musik-Ökosystem weiterzuentwickeln – zu einem reichhaltigeren, vorteilhafteren Erlebnis für Fans und zu einem lohnenderen Ergebnis für Künstler und Songwriter.“
  • Auf Reddit ist unmittelbar nach der Spotify-Ankündigung eine kleine Diskussion entfacht. Eine Nutzerin schreibt etwa: „Es ist echt scheiße, dass wir als Premium-Abonnenten das alles aufgedrängt kriegen. Das ist genauso schlimm wie aufdringliche Werbung.“ Eine andere ergänzt: „Ich hoffe nur, dass wir die Möglichkeit haben werden, diese Remixe komplett auszublenden.“ Und wiederum ein anderer Nutzer beschwert sich: „Der ganze Mist, der jetzt auf Spotify sein wird, ist der Wahnsinn. (…) Die App ist jetzt scheißlangsam.“
  • Forscherin und Musiktechnologie-Analystin Cherie Hu in einem Artikel auf LinkedIn: „Spotify mangelt es weder an Größe noch an Nutzerdaten oder an Gründen, mehr Geld pro Nutzer zu verdienen. Was fehlt, ist eine klare Definition dessen, wofür Superfans in einer Streaming-App für den Massenmarkt bezahlen sollten. Hi-Fi-Audio, Ticketzugang und KI-Remixing erfordern jeweils unterschiedliche Nutzerverhalten, Infrastrukturen und rechtliche Rahmenbedingungen; all dies in einer einzigen Benutzeroberfläche zu vereinen, birgt die Gefahr, ein überladenes, unkonzentriertes Erlebnis zu schaffen.“

Superfans, Souvenirs und KI: Die Gretchenfrage für Spotify

Der Plan von Spotify ist offensichtlich: Mehr KI soll für mehr Interaktion, also mehr Klicks, mehr Wiedergaben und damit indirekt auch für mehr Umsatz sorgen. Die Gretchenfrage ist aber, ob Nutzer die neuen Funktionen annehmen und als praktisch empfinden. Oder ob sie eher in die Kategorie „Dinge, nach denen niemand gefragt hat“ fallen.

Auch das Superfan-Modell wird alles andere als ein Selbstläufer sein. Ein exklusiver Zugang und Nähe zu Künstlern klingen zwar toll; bis sich herausstellt, dass es viele Fanfunktionen vielleicht gar nicht braucht und es Spotify nur darum geht, aus Scheiße Geld zu machen.

Denn: Letztlich will das Unternehmen seinen Nutzern über das Streaming hinaus schlichtweg Fanartikel und Souvenirs andrehen, um den eigenen Umsatz anzukurbeln. Viele kleine Künstler werden davon wenig haben. Im Gegenteil: Die neuen KI-Funktionen der Plattform könnten das Streaming-Erlebnis sogar verwässern.

Klar: Genrespezifische Songvorschläge können ein Gewinn sein. Doch selbst im Schatten der KI-Blase und des zwischenzeitlichen Aktienanstiegs von knapp 14 Prozent stellt sich die Frage, ob Nutzer nicht lieber selbst entscheiden wollen, was sie sich anhören. Oder: Ob Spotify ihnen KI-Funktionen aufdrängt, die die Plattform überfluten.

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TV-Beben: RTL schluckt Sky und verspricht mehr Bundesliga im Free-TV

24. April 2026 um 11:00

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RTL Sky Deutschland WOW Fußball Bundesliga Free-TV Fernsehen Streaming

Die Europäische Kommission hat RTL grünes Licht erteilt, den Pay-TV-Sender Sky Deutschland zu übernehmen. Das Unternehmen sichert sich damit auch den Streamingdienst WOW, Rechte zur Übertragung der ersten und zweiten Fußballbundesliga sowie der britischen Premier League in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Eine kommentierende Analyse.

RTL übernimmt Sky Deutschland: Zahlen und Hintergründe

  • Die RTL Group gab erstmals am 27. Juni 2025 bekannt, dass sie eine verbindliche Vereinbarung für den Kauf von Sky Deutschland unterzeichnet hat. Ob das Vorhaben realisiert werden kann, hing bislang von der Frage ab, wie die Europäische Kommission den Zusammenschluss mit Blick auf das Wettbewerbsrecht in Europa bewertet. Am 22. April 2026 gab die EU-Kommission grünes Licht. Zwischen der Anmeldung des Vorhabens am 27. Februar und der Freigabe liegen damit knapp zwei Monate. Die Genehmigung enthält keine Auflagen.
  • RTL hat sich mit Comcast, der Muttergesellschaft von Sky Deutschland, auf eine Fixzahlung von 150 Millionen Euro geeinigt. Je nachdem, wie sich der RTL-Aktienkurs in den kommenden Jahren entwickelt, können weitere 377 Millionen Euro hinzukommen. RTL peilt innerhalb von drei Jahren nach der finalen Übernahme eine Umsatzsteigerung von 250 Millionen Euro an. Der Abschluss der Transaktion soll am 1. Juni 2026 stattfinden.
  • Der Deal umfasst die Übernahme des Pay-TV-Senders Sky Deutschland, dessen Streamingdienst WOW sowie Rechte zur Übertragung der ersten und zweiten Fußballbundesliga sowie der britischen Premier League in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Ziel von RTL ist es, eine führende Streaming- und TV-Plattform zu schaffen. Das hauseigene Streaming-Angebot RTL+ kommt in Deutschland auf rund sieben Millionen Abonnenten, während Sky gut fünf Millionen zahlende Kunden an den Tisch bringt. Insgesamt zählt RTL also künftig zwölf Millionen Abonnenten. Zum Vergleich: Netflix hat in Deutschland über 17 Millionen Abonnenten, Amazon Prime (Video) rund 15 Millionen.

RTL setzt auf Fußball – und verspricht mehr Bundesliga im Free-TV

Das grüne Licht aus Brüssel ist der Startschuss für eine neue TV-Machtkonzentration in Deutschland. RTL und Sky verschmelzen zu einem gigantischen Gebilde aus Entertainment und Sport. Das ist insofern konsequent, als dass sich der Sender bereits zuvor Rechte zur Übertragung der Fußball Europa League und der NFL gesichert hatte.

Die eigentliche Sensation ist aber nicht, dass die Europäische Kommission den Deal durchgewunken, sondern einen zunehmenden Druck durch global agierende Streaminganbieter erkannt hat. Mit rund zwölf Millionen Abonnenten positioniert sich RTL samt Sky Deutschland derweil direkt hinter Netflix und Amazon Prime Video.

In direkte Konkurrenz zu den beiden Streaming-Granden tritt RTL aber nicht. Vielmehr setzt der Sender künftig vor allem auf Fußballübertragungen als Zugpferd, um den Druck durch Netflix und Co. auf sein klassisches TV- und Streamingangebot zu kompensieren.

Zwar kauft sich RTL mit dem Streamingdienst WOW auch Serien und Filme ein, doch der Großteil der neuen Abonnenten sind zweifellos Sportfans. Im Free-TV bleibt der Spielraum künftig zwar begrenzt. Doch mit der Ankündigung, bald mehr Fußball frei zu übertragen, könnte RTL ein kleiner Coup gelingen, der sowohl Zuschauer als auch Werbekunden anlockt.

Aus regulatorischen Gründen sind aber maximal fünf Bundesligaspiele pro Saisonhälfte möglich. Das soll sicherstellen, dass der Wettbewerb und TV-Formate wie die Sportschau nicht gefährdet werden. Vermutlich wird RTL die Grenze von bis zu zehn Spielen pro Saison aber ausschöpfen, was viele Fans freuen dürfte.

Stimmen

  • Thomas Rabe, CEO der RTL Group, offenbarte gegenüber der Deutschen Presseagentur und der Nachrichtenagentur Reuters bereits im Sommer 2025 ehrgeizige Ziele: „Das bringt uns auf Augenhöhe mit den amerikanischen Plattformen, vor allem Netflix und Amazon Prime. (…) Wir werden die Marke Sky langfristig weiter nutzen, weil das eine der stärksten Unterhaltungs- und Sportmarken in Europa ist.“ Er ergänzte: „Das Thema eines Zusammenschlusses mit ProSiebenSat.1 hat sich nun definitiv erledigt. Sky ist für uns die deutlich bessere Option, weil das Geschäft komplementär ist zu RTL.“
  • Viele Fußballfans befürchten, dass die Verteilung der Ausstrahlungsrechte künftig noch undurchsichtiger werden könnte. Stephan Schmitter, Chef von RTL Deutschland, dazu gegenüber dem Sportmagazin Kicker: „Es gibt da draußen zweifelsohne einen Abo-Dschungel und daraus resultierend auch den einen oder anderen Frust. Das ist uns bewusst, und wir spüren eine große Verantwortung, in unserer neuen Konstellation etwas Einzigartiges für die Fans zu entwickeln. Wir werden unsere Preisgestaltung unter die Maxime stellen, dass es ab sofort ein Angebot für möglichst jeden Geldbeutel geben sollte. Wir werden in der Kombination von RTL und Sky so viele Spiele der Bundesliga und 2. Bundesliga wie nie zuvor auch im Free-TV zeigen.“
  • EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera in einer Stellungnahme: „Wir haben diesen Deal sorgfältig geprüft und letztlich keine Anhaltspunkte dafür gefunden, dass diese Übernahme wettbewerbsrechtliche Bedenken aufwerfen würde. Die Transaktion wird es etablierten europäischen Medienkonzernen ermöglichen, ihre Position in einer Zeit zu festigen, in der sich die Branche im Wandel befindet und sie zunehmendem Druck durch globale Streaming-Plattformen ausgesetzt sind.“

Superangebot oder Abo-Flickenteppich – was kommt auf Zuschauer zu?

Die eigentliche Herausforderung für RTL wird nicht die Übernahme von Sky, sondern die Verschmelzung zweier Medienwelten sein. Das bisherige Angebot und die neuen Inhalte müssen nämlich nicht nur technisch, sondern auch markenstrategisch unter ein Dach gebracht werden.

Ob daraus ein gleichmäßig verschmolzenes Superangebot oder ein weiterer Abo-Flickenteppich entsteht, ist noch offen und wird geschäftsentscheidend sein. Die Gefahr liegt dabei weniger im Scheitern des Deals als in seiner potenziellen Überkomplexität für Nutzer und Zuschauer.

Gleichzeitig verschiebt sich das RTL-Geschäftsmodell weiter in Richtung Abo-Ökonomie und damit weg vom klassischen TV. Die Strategie: Aufmerksamkeit und Reichweite durch Sport statt Produktinnovationen oder eine neue Plattformlogik. Das größte Risiko wird die Abhängigkeit der künftigen Vergabe für Übertragungsrechte von Fußballspielen sein.

Auf europäischer Ebene erscheint der Deal derweil wie ein Signal der Konsolidierung unter globalem Druck. Denn die Entscheidung der EU-Kommission könnte weitere Zusammenschlüsse innerhalb Europas wahrscheinlicher machen.

Ob die Übernahme von Sky Deutschland für RTL von Erfolg gekrönt sein wird, hängt letztlich aber vor allem davon ab, ob es gelingt, Abopreise attraktiv zu gestalten, bestehende Abonnenten unkompliziert zu integrieren und vor allem: keinen neuen Tarifdschungel zu schaffen.

Unterm Strich stellt die Übernahme von Sky Deutschland durch RTL zwar ein kleines TV-Beben dar. Doch sie ist weniger innovative Offensive als solide Verteidigungsstrategie. Heißt konkret: Konsolidierung statt Kreativität. Sollte die Integration gelingen, dürfte sie für RTL von Erfolg gekrönt sein. Risikofrei sind Sportrechte aber nicht. Denn sie sind kurzfristig wertvoll, langfristig aber auch ein Kostentreiber.

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KI-Serie „Fruit Love Island“: Wenn Obst toxische Klischees befruchtet

14. April 2026 um 11:00

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Fruit Love Island KI-Serie Künstliche Intelligenz TikTok KI Früchte

Immer mehr Menschen konsumieren KI-Inhalte im Internet. Auf TikTok ging kürzlich die Mini-Serie Fruit Love Island viral. Formate wie diese stellen nicht nur klassische Reality-TV-Shows auf den Kopf. Sie triefen nur so vor Klischees und diskriminierenden Inhalten. Eine kommentierende Analyse.

Was ist Fruit Love Island?

  • Fruit Love Island ist eine KI‑generierte Mini‑Serie, die an die Reality‑TV‑Show Love Island angelehnt ist. Der Unterschied: Statt echter Menschen stehen animierte und vermenschlichte Früchte im Mittelpunkt. Die Charaktere verhalten sich ähnlich wie echte Reality‑TV‑Teilnehmer. Sie flirten, streiten, dramatisieren und bedienen Klischees. Die einzelnen Episoden sind zwei bis vier Minuten lang. Vom 13. bis zum 28. März erschienen auf TikTok insgesamt 22 Folgen.
  • Mittlerweile wurde die Serie aufgrund massiver Kritik eingestellt. Der ursprüngliche TikTok‑Account „ai.cinema021“ ist wegen zahlreicher Meldungen nicht mehr verfügbar. Zwar erreicht Fruit Love Island binnen weniger Tage hunderte Millionen Views und mehrere Millionen Follower. Doch die Handlung war für viele nicht nur fesselnd. Die Serie bediente frauenfeindliche und sexistische Inhalte. Mittlerweile kursieren die meisten Folgen von Fruit Love Island auch auf YouTube. Zudem gibt es zahlreiche Nachahmer.
  • Laut einer internationalen Studie unter der Leitung der Universität Bern entwickeln Menschen, die regelmäßig frauenfeindliche Medieninhalte konsumieren, selbst negative Einstellungen gegenüber dem weiblichen Geschlecht. Das ist das Ergebnis einer Auswertung von mehr als 250 Studien mit über 130.000 Teilnehmenden. Vor allem junge Menschen würden demnach sensibel auf Inhalte wie Fruit Love Island reagieren. Die Folge: Frauen werden öfter abgewertet, entmenschlicht und auf ihren Körper reduziert.

Harmlose Früchte mit toxischer Botschaft

Fruit Love Island kommt als harmlose Frucht‑Fantasie daher. Doch die Mini‑Serie folgt einem altbekannten Drehbuch in einem neuen Gewand. Sie trieft nur so vor Diskriminierung, Vorurteilen und plumpen Rollenbildern – nur eben mit vermenschlichten Erdbeeren und Bananen statt mit echten Menschen. Doch die KI‑Serie kopiert nicht einfach nur Reality‑TV‑Shows. Sie destilliert toxische Inhalte und Elemente auf zwei bis vier Minuten herunter. Übrig bleibt ein Konzentrat aus Klischees und Krawall.

Satire ist das Ganze übrigens keineswegs. Denn wo Parodie überzeichnet, reproduziert Fruit Love Island schlicht das, was ohnehin schon schiefläuft. Nur deutlich schneller, billiger und massenhaft reproduzierbar. Frauenfiguren werden etwa betrogen, beschämt oder sexualisiert, während männliche Figuren dominieren, sie verlassen oder degradieren. Der Unterschied zu klassischen Trash‑TV‑Formaten: Es gibt keine Menschen mehr, die bloßgestellt werden oder sich des Geldes wegen blamieren, sondern nur noch ein System, das systematisch entmenschlicht.

Dass solche Inhalte ausgerechnet aus einem ökonomischen Kalkül heraus entstanden sind, macht die Sache nicht besser. Was als KI‑Ratgeber mit sprechenden Lebensmitteln begann, ist zu einer billig produzierten Dauerdama‑Fabrik mutiert. Die Logik dahinter ist simpel: Aufmerksamkeit schlägt Anstand. Bereits echte Reality‑TV‑Shows leben von Grenzüberschreitungen. KI treibt dieses Prinzip aber hemmungslos, gesichtslos und grenzenlos auf die Spitze.

Was Forscher zu Fruit Love Island sagen

  • Ein Reddit‑Nutzer in einer AntiAI‑Community: „Wie können die Leute diesen KI‑Fruit Love Island‑Mist wirklich genießen? Jedes Video hat Millionen von Aufrufen. Alle scheinen es so unterhaltsam zu finden, aber ich kann mir einfach nicht erklären, warum. Es ist schlampig, uninteressant und insgesamt schwer anzusehen. Nennen wir das jetzt ernsthaft Unterhaltung? Es kommt mir so vor, als würden wir uns als Gesellschaft zurückentwickeln.“
  • Christa Nater, Erstautorin der Studie und Forscherin an der Universität Bern, in einem Statement: „Die Ergebnisse unserer Studie sind besonders aussagekräftig, da wir eine breite Palette an Reaktionen studieren konnten, von harmloseren stereotypen Einstellungen bis hin zu aggressivem Verhalten gegenüber Frauen. (…) Besonders problematisch ist, dass infolge des Konsums frauenfeindlicher Medieninhalte Probanden häufig Frauen ihre Menschlichkeit absprechen, ihren Körper hauptsächlich als Objekt betrachten und sich aggressiv gegenüber Frauen verhalten.“
  • Michael Grabowski, Professor für Kommunikations‑, Ton‑ und Medienkunst an der Manhattan University, gegenüber NBC News: „Im Grunde handelt es sich hierbei um die Videoversion von Fanfiction. Sendungen wie ‚Love Island‘ basieren auf einfachen Archetypen und vorhersehbaren Dynamiken, was es für KI besonders einfach macht, sie in großem Maßstab nachzubilden und neu zu mischen.“ Grabowski ist der Ansicht, dass „es nach wie vor einen Platz für menschliche Geschichtenerzähler gibt, auch wenn KI einen Teil des einfachen oder passiven Fernseherlebnisses übernimmt.“

Warum KI-Serien nicht verschwinden werden

Problematische KI‑generierte Inhalte wie Fruit Love Island werden sich leider nicht von selbst erledigen. Im Gegenteil: Vor allem junge Nutzer, die auf Plattformen sozialisiert werden, konsumieren solche Inhalte oft ohne kritische Distanz. Doch wenn toxische Dynamiken als unterhaltsames Grundrauschen daherkommen, schleichen sie sich unbemerkt in Weltbilder ein. Fiktion bleibt dann nicht mehr folgenlos, sondern wirkt leise, aber nachhaltig nach.

Hinzu kommt eine perfide Dramaturgie aus maximaler Emotion in minimaler Zeit. Eine solch extreme Verdichtung sorgt für Dauerreiz und algorithmisch gesteuerte Dauerbindung. Getreu dem Narrativ, dass der nächste Clip schon wartet. Und mit ihm die nächste Dosis überzeichneter und diskriminierender Beziehungskatastrophen.

Naturlich ließe sich das alles irgendwie mit der Kunst‑ und Meinungsfreiheit verteidigen. Doch die Masche KI‑generierter Inhalte ist mindestens genauso plump wie gefährlich. Es geht schlichtweg darum, Aufmerksamkeit und Klicks zu generieren sowie Meinungen zu lenken – oder um „Sex sells“ im Obstregal.

All das ändert aber leider nichts daran, dass aktuell ein System entsteht, das problematische Inhalte effizient produziert und belohnt. Dabei verbreiten KI‑Inhalte wie Fruit Love Island nicht nur problematische Botschaften. Sie verbrauchen Ressourcen wie Wasser und Strom. Die Argumente, solche Inhalte nicht zu konsumieren, sind deshalb durchaus stichhaltig. Doch so unterhaltsam digitaler Obstsalat für manche auch sein mag: Er bleibt letztlich geschmackloser Schrott mit erstaunlich großer Reichweite.

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Fensterbrett aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an Frischluft (+ Gewinnspiel)

13. April 2026 um 22:38

Der Beitrag Fensterbrett aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an Frischluft (+ Gewinnspiel) erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Fensterbrett Frischluft Höhle der Löwen

In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: Bei den Erfindern des Fensterbretts von Frischluft

Frische Luft ist wichtig. Vor allem Menschen in Deutschland haben das verinnerlicht und Lüften als Kulturgut etabliert. Bevor das Fenster tatsächlich gekippt oder geöffnet werden kann, gibt es allerdings häufig ein Problem: Das Fensterbrett ist voll gestellt.

Damit Pflanzen, Bücher oder Dekorationsgegenstände dem Lüften nicht mehr im Weg stehen, haben die Gründer von Frischluft ein neues System entwickelt. Eine Ablagefläche wird in den Fensterrahmen eingehängt, beim Öffnen oder Kippen bewegt sie sich samt Deko oder Pflanzen mit. Die Erfinder konnten Investor Ralf Dümmel in „Die Höhle der Löwen“ mit ihrem Fensterbrett überzeugen. Wir haben sie zu ihren Erfahrungen in der Show befragt.

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Frischluft: Das Fensterbrett aus „Die Höhle der Löwen“

BASIC thinking: Hallo, ihr seid in Staffel 19 von „Die Höhle der Löwen“ dabei. Wie fühlt sich das an?

Es fühlt sich ehrlich gesagt immer noch ein bisschen surreal an. „Die Höhle der Löwen“ kennt man sonst nur aus dem Fernsehen. Plötzlich steht man selbst dort und darf die eigene Idee präsentieren. Das ist natürlich etwas ganz Besonderes und auch mit viel Vorfreude verbunden.

Für uns ist es vor allem ein sehr schöner Moment, weil in so einem Auftritt unglaublich viel von dem steckt, woran wir in den letzten Jahren gearbeitet haben. Gleichzeitig ist es auch ein bisschen überwältigend, weil man weiß, wie viele Menschen die Sendung sehen und wie einmalig diese Gelegenheit ist. Unterm Strich fühlen wir vor allem große Dankbarkeit und Freude, dass wir mit Frischluft ein Teil von Staffel 19 sein dürfen.

Was macht Frischluft so besonders?

Das Besondere an unserem Produkt ist, dass es ein alltägliches Problem löst, das fast jeder kennt und über das man aber selten nachdenkt. Sobald man lüften möchte, muss man erstmal alles vom Fensterbrett räumen. Genau da setzt unser Frischluft Fensterbrett an. Es wird einfach am Fensterrahmen eingehängt und bewegt sich beim Öffnen des Fensters mit. Dadurch können Pflanzen, Bücher oder Deko einfach stehen bleiben, ganz ohne Umräumen.

Was es zusätzlich besonders macht: Die Montage ist extrem einfach. Man braucht weder Werkzeug noch Kleber oder Schrauben. Das Fenster bleibt unbeschädigt, was gerade für Mietwohnungen ein großer Vorteil ist. Und durch die Weiterentwicklung gemeinsam mit Ralf Dümmel und seinem Team ist das Produkt heute so konzipiert, dass es universell auf nahezu jedes Fenster passt, also eine Lösung, die wirklich im Alltag funktioniert.

Wie seid ihr auf diese Idee und das Konzept gekommen?

Die Idee ist tatsächlich aus einer typischen Alltagssituation entstanden. Bene wollte bei Lukas in der Wohnung schnell das Fenster öffnen, um dem Postboten unten etwas zuzurufen. Und wie so oft stand das Fensterbrett voller Pflanzen. Also musste erst einmal alles hektisch zur Seite räumen.

Das ist so ein kleiner Moment, der eigentlich banal ist, aber ständig vorkommt. Und genau das hat Bene nicht mehr losgelassen. Als Bene dann Lukas davon erzählte, war sofort klar: Das Problem kennt man einfach. Und dann haben wir angefangen zu überlegen, wie man das besser lösen kann, ohne das Fenster zu beschädigen oder den Alltag komplizierter zu machen.

Aus dieser Situation heraus ist Schritt für Schritt das Frischluft Fensterbrett entstanden – über viele Prototypen hinweg, bis es am Ende wirklich einfach und zuverlässig funktioniert hat.

Offene Fenster bei „Höhle der Löwen“

Und wie seid ihr bei DHDL gelandet?

Das war tatsächlich eine ziemlich spontane Entscheidung. Wir saßen an einem Sonntagnachmittag zusammen und haben darüber gesprochen, wie die nächsten Schritte für Frischluft aussehen könnten. Irgendwann fiel der Satz: „Warum bewerben wir uns nicht einfach bei „Die Höhle der Löwen“?“ Ohne große Erwartungen haben wir die Bewerbung abgeschickt – einfach, um es mal zu probieren.

Umso überraschender war es, dass sich schon wenige Tage später die Redaktion bei uns gemeldet hat. Danach ging alles relativ schnell: weitere Gespräche, nächste Runden und irgendwann die finale Zusage. Dass wir am Ende wirklich in der Sendung stehen, hätten wir am Anfang so nicht erwartet. Umso mehr freuen wir uns jetzt, dabei zu sein.

Was ging kurz vor eurem Pitch in euch vor?

Kurz vor dem Pitch war es auf jeden Fall ein sehr besonderer Moment. Man steht direkt vor dem Löwentor, weiß, dass es gleich losgeht – und dass jetzt alles zählt. In dem Moment kommt schon eine gewisse Anspannung auf, einfach weil man weiß, wie einmalig diese Gelegenheit ist.

Gleichzeitig hatten wir uns aber sehr intensiv vorbereitet. Wir haben den Pitch so oft geübt, dass wir wussten: Wir sind ready. Und genau das hat uns geholfen. Sobald die Tür aufgegangen ist und wir losgelaufen sind, hat sich die Nervosität ziemlich schnell gelegt. Man kommt in seinen Rhythmus und merkt, dass man genau weiß, wovon man spricht. Am Ende war es eine Mischung aus Anspannung, Fokus und Vorfreude – und dann einfach machen.

Wie liefen die Verhandlungen nach der Show?

Direkt nach dem Pitch gab es zunächst ein kurzes persönliches Gespräch mit Ralf Dümmel und im Anschluss ein Treffen mit Vertretern seines Teams. Dabei ging es vor allem darum, sich kennenzulernen, erste Eindrücke auszutauschen und ganz grob zu besprechen, wie die nächsten Schritte aussehen könnten.

Einige Wochen später folgte dann ein persönlicher Termin bei Ralfs Firma DS Produkte in Stapelfeld bei Hamburg. Dort lernten wir das gesamte Team kennen, bekamen einen tiefen Einblick in die Arbeitsweise und haben gemeinsam besprochen, wie eine mögliche Zusammenarbeit konkret aussehen kann. Nach diesem Termin folgten mehrere Online-Meetings, in denen alles weiter vertieft wurde. Und als für beide Seiten klar war, dass es passt, ging es ohne Verzögerung direkt richtig los.

Fensterbrett aus „Höhle der Löwen“: So geht es mit Frischluft weiter

Was ist seit dem Dreh und der Teilnahme mit euch und eurem Produkt passiert?

Seit dem Dreh ist bei uns unglaublich viel passiert. Vor allem die Zusammenarbeit mit Ralf Dümmel und seinem Team hat einen großen Unterschied gemacht. Gemeinsam haben wir das Frischluft Fensterbrett nochmal deutlich weiterentwickelt mit dem Ziel, es einfacher, universeller und alltagstauglicher zu machen.

Ein wichtiger Schritt war dabei, das Produkt so zu gestalten, dass es an möglichst viele Fenster passt und gleichzeitig noch leichter in der Anwendung ist. Parallel dazu haben wir uns intensiv auf die Ausstrahlung vorbereitet: Prozesse optimiert, den Onlineshop überarbeitet und dafür gesorgt, dass wir ausreichend Ware verfügbar haben.

Insgesamt hat sich seit dem Dreh vieles professionalisiert – und wir haben das Gefühl, dass Frischluft jetzt bereit ist, den nächsten großen Schritt zu gehen.

Wie geht es jetzt weiter?

Für uns geht es jetzt vor allem darum, Frischluft weiter wachsen zu lassen und noch mehr Menschen zu erreichen. Mit der Unterstützung von Ralf Dümmel und seinem Team haben wir eine sehr gute Basis geschaffen, um das Produkt weiter in den Markt zu bringen und weiterzuentwickeln.

Gleichzeitig arbeiten wir daran, unsere Prozesse weiter zu optimieren und das gesamte Erlebnis rund um das Produkt noch besser zu machen – von der Bestellung bis zur Nutzung im Alltag. Langfristig denken wir aber noch größer: Unsere Vision ist es, das Thema Fenster grundsätzlich neu zu denken und Lösungen zu entwickeln, die sich noch stärker am Alltag orientieren.

Der Fokus liegt jetzt klar darauf, Frischluft Schritt für Schritt weiter aufzubauen – mit dem Ziel, daraus eine langfristig starke Marke zu entwickeln.

Wenn ihr zurückblickt: Wie bewertet ihr eure Erfahrungen bei DHDL?

Rückblickend war die Teilnahme an der VOX Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ für uns eine durchweg sehr wertvolle Erfahrung. Es ist etwas ganz Besonderes, die eigene Idee vor den Löwen zu präsentieren und einmal hinter die Kulissen der Sendung zu blicken.

Der Pitch selbst war intensiv – mit viel positivem Feedback, aber auch sehr direkten und kritischen Nachfragen. Genau das hat die Erfahrung für uns so wertvoll gemacht, weil wir dadurch gezwungen waren, unsere Idee klar zu erklären und zu verteidigen.

Auch der gesamte Prozess rund um die Sendung war für uns sehr professionell und wertschätzend. Vom ersten Kontakt bis zum Dreh haben wir uns gut begleitet gefühlt. Unterm Strich war es für uns eine einmalige Erfahrung, aus der wir unglaublich viel mitgenommen haben – fachlich, aber auch persönlich.

Gewinnspiel: Sicher dir das Fensterbrett von Frischluft aus „Höhle der Löwen“

Als Medienpartner verlosen wir das Fensterbrett von Frischluft aus „Die Höhle der Löwen“ unter allen Newsletter-Abonnenten von BASIC thinking. Du musst nur bis zum Stichtag am 3. Mai 2026 (18:00 Uhr) unseren Newsletter abonniert haben und uns bis dahin einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen, warum du das Fensterbrett von Frischluft haben möchtest.

Den Gewinner ziehen wir am  3. Mai 2026 und benachrichtigen ihn anschließend umgehend per E-Mail. Wir wünschen viel Glück!


Einsendeschluss ist Montag, der 3. Mai 2026, 18 Uhr. Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Jeder Teilnehmer kann nur einmal mitmachen. Es werden ausschließlich korrekt ausgefüllte Kommentare in das Auswahlverfahren aufgenommen. Der Gewinner wird per E-Mail informiert. Der Gewinnanspruch verfällt, wenn der Gewinner nicht ermittelbar ist oder sich nicht nach Bekanntgabe des Gewinns beim Veranstalter des Gewinnspiels (BASIC thinking GmbH) meldet. Der Beitrag enthält Affiliate-Links. 

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Nasenspreizer aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an Venticross (+Gewinnspiel)

06. April 2026 um 22:26

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Venticross Höhle der Löwen Venticross Atmungshilfe Nase

In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: Bei den Erfindern der Nasenspreizer von Venticross

Besser schlafen, freier atmen: Für Menschen mit eingeschränkter Nasenatmung ist das keine Selbstverständlichkeit. Das führt häufig dazu, dass Betroffene durch den Mund atmen, schnarchen oder schlechter schlafen. Die Gründer Ignasi Selga, Carolin Abraham und Heidi Depner haben ein Produkt entwickelt, um dieses Problem zu lösen.

Der Nasenspreizer von Venticross bekämpft eingeschränkte Nasenatmung und Schnarchen mit einem diskreten Nasendilatator aus medizinischem Silikon. Das kleine Hilfsmittel weitet die Nasenflügel von innen, um den Luftstrom ohne Medikamente zu maximieren. Mit ihrer Idee konnten die Erfinder Investor Ralf Dümmel in „Die Höhle der Löwen“ überzeugen. Wir haben sie zu ihren Erfahrungen in der Show befragt.

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Venticross: Die Nasenspreizer aus „Die Höhle der Löwen“

BASIC thinking: Hallo, ihr seid in Staffel 19 von „Die Höhle der Löwen“ dabei. Wie fühlt sich das an?

Für uns geht damit ein echtes Herzensprojekt auf die große Bühne. Wir schauen die VOX-Gründer-Show „Die Höhle der Löwen” seit der ersten Staffel und haben keine Folge verpasst. Dass wir jetzt selbst dabei sind, fühlt sich fast ein bisschen surreal an.

Gleichzeitig sind wir unglaublich stolz, weil es zeigt, dass sich die jahrelange Arbeit an Venticross gelohnt hat. Wir haben als Gründertrio viel reingesteckt: Zeit, Energie, eigene Ersparnisse. Jetzt dürfen wir unser Produkt Millionen von Zuschauern vorstellen. Das ist ein riesiges Privileg.

Was macht Venticross so besonders?

Venticross ist ein Nasendilatator – also ein Nasenspreizer –, der die Nasenöffnungen sanft erweitert und so die Nasenatmung spürbar verbessert. Das Besondere: Er ist nahezu unsichtbar.

Während andere Nasenspreizer einen auffälligen Verbindungssteg zwischen den Nasenlöchern haben, der sofort ins Auge fällt, besteht Venticross aus zwei separaten, ergonomisch geformten Silikoneinsätzen ohne Steg.

Man kann ihn tagsüber im Büro, beim Sport oder unterwegs tragen – und nachts genauso. Er kommt in drei Größen (S, M und L), auch als Multi-Size-Set, damit man die passende Größe auf jeden Fall dabei ist.

Venticross kann zu besserem Schlaf führen, Schnarchgeräusche reduzieren und die Konzentration im Alltag steigern, ohne dass es jemand sieht.

Wie seid ihr auf diese Idee und das Konzept gekommen?

Die Idee kam aus persönlicher Betroffenheit: Ignasi nutzt seit über 15 Jahren Nasenspreizer, vor allem in der Pollensaison. Während der Corona-Pandemie hat er im Homeoffice erstmals auch tagsüber Nasenspreizer getragen – schließlich konnte ihn ja niemand sehen.

Dabei fiel ihm auf, wie stark eine bessere Sauerstoffzufuhr Konzentration und Leistungsfähigkeit beeinflusst. Gleichzeitig war kein Produkt am Markt, das unauffällig genug für den Alltag war.

Also hat er sich die Anatomiebücher seiner Frau Carolin geschnappt – sie ist promovierte Fachärztin – und angefangen zu tüfteln. Nach etwa drei Monaten Entwicklungszeit war der erste nahezu unsichtbare Nasenspreizer fertig.

Atmungshilfe aus die „Höhle der Löwen“

Und wie seid ihr bei DHDL gelandet?

Uns war klar, dass wir für den nächsten Wachstumsschritt Unterstützung im Vertrieb brauchen. Als Gründerteam haben wir viel technische und medizinische Expertise, aber im klassischen Vertrieb und in der Skalierung fehlte uns die Erfahrung.

Da wir ohnehin treue Fans der Sendung sind, lag die Bewerbung nahe. Wir wollten einen Partner finden, der unser Produkt in den stationären Handel bringt und uns beim Markenaufbau hilft.

Was ging kurz vor eurem Pitch in euch vor?

Eine Mischung aus Aufregung, Vorfreude und Konzentration. Wir hatten wirklich intensiv geübt – als Team, jeder einzeln, unzählige Male. Carolin konnte am Ende jeden Teil des Pitches auswendig. Dazu hatten wir einen Fragenkatalog mit rund 100 möglichen Fragen vorbereitet.

Trotzdem: Wenn man dann tatsächlich vor den Löwen steht, ist das eine ganz andere Intensität. Wir sind mit dem Grundgefühl reingegangen: Wir glauben an unser Produkt, wir sind vorbereitet, jetzt geben wir alles.

Wie liefen die Verhandlungen nach der Show?

Direkt nach dem Pitch hatten wir noch vor Ort ein erstes Treffen mit Ralf Dümmel. Anschließend ging es in die Due Diligence, bei der wir die üblichen Unterlagen mit seinem Team geteilt haben.

Dann folgte ein persönliches Meeting in Hamburg bei DS Produkte, wo wir alle wichtigen Schnittstellen wie Legal, Marketing und Produktion kennengelernt haben.

Ralf hat sich an dem Tag sehr viel Zeit für uns genommen. Danach waren wir in regelmäßigem Austausch über Teams-Calls und wir fühlen uns in der gesamten Partnerschaft sehr gut aufgehoben. Der Deal ist so zustande gekommen wie in der Sendung: 50.000 Euro für 15 Prozent unserer Unternehmensanteile.

Nasenspreizer aus „Höhle der Löwen“: So geht es mit Venticross weiter

Was ist seit dem Dreh und der Teilnahme mit euch und eurem Produkt passiert?

In den Monaten nach dem Dreh haben wir sehr viel gearbeitet. Wir haben eine aufwändige Medizinzulassung durchlaufen, die Kritikpunkte der Löwen aufgenommen und die Produktqualität weiter optimiert.

Außerdem haben wir das Packaging komplett überarbeitet – es war ursprünglich rein auf den Onlinehandel ausgelegt und musste für den stationären Handel angepasst werden. Und natürlich haben wir dafür gesorgt, hoffentlich genug Ware auf Lager zu haben.

Wie geht es jetzt weiter?

Unser Ziel ist klar: Venticross soll der Nasendilatator Nummer eins auf dem Markt werden – als klare Empfehlung für Menschen mit Problemen bei der Nasenatmung oder Schnarchen.

In den nächsten fünf Jahren wollen wir in Europa expandieren. Darüber hinaus denken wir über weitere Produkte rund um die Themen Schlaf und Longevity nach.

Mit Ralf Dümmel als starken Löwen und seinem Team an unserer Seite sind wir sehr zuversichtlich, dass wir einen tollen gemeinsamen Start hinlegen.

Wenn ihr zurückblickt: Wie bewertet ihr eure Erfahrungen bei DHDL?

Es war eine der intensivsten und schönsten Erfahrungen, die wir als Team gemacht haben. Die Zeit verging wie im Flug, weil alles so aufregend und voller Energie war.

Klar, im Nachhinein denkt man bei einzelnen Antworten: Das hätte man noch besser formulieren können. Aber unterm Strich sind wir sehr zufrieden. Wir waren präsent, konnten unseren Pitch gut rüber bringen und hatten auf jede Frage eine Antwort.

Sogar als währenddessen das Bühnenbild umgefallen ist, sind wir ruhig geblieben. Am Ende wollten gleich zwei Löwen einen Deal mit uns – und dass unser Wunschlöwe Ralf Dümmel dabei war, hat das Ganze perfekt gemacht.

Mindestens genauso wertvoll war aber zu erleben, wie wir auch nach dem Deal als Team mit all den neuen Aufgaben und Herausforderungen funktioniert haben.

Das hat gezeigt, wie gut wir uns gegenseitig ergänzen und uns stärken. Unsere klare Empfehlung an zukünftige Teilnehmer: Seid vorbereitet, glaubt an euch und habt Spaß dabei. 

Gewinnspiel: Sicher dir die Nasenspreizer von Venticross aus „Höhle der Löwen“

Als Medienpartner verlosen wir die Nasenspreizer von Venticross aus „Die Höhle der Löwen“ unter allen Newsletter-Abonnenten von BASIC thinking. Du musst nur bis zum Stichtag am 26. April 2026 (18:00 Uhr) unseren Newsletter abonniert haben und uns bis dahin einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen, warum du die Atmungshilfe Venticross haben möchtest.

Den Gewinner ziehen wir am 26. April 2026 und benachrichtigen ihn anschließend umgehend per E-Mail. Wir wünschen viel Glück!


Einsendeschluss ist Montag, der 26. April 2026, 18 Uhr. Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Jeder Teilnehmer kann nur einmal mitmachen. Es werden ausschließlich korrekt ausgefüllte Kommentare in das Auswahlverfahren aufgenommen. Der Gewinner wird per E-Mail informiert. Der Gewinnanspruch verfällt, wenn der Gewinner nicht ermittelbar ist oder sich nicht nach Bekanntgabe des Gewinns beim Veranstalter des Gewinnspiels (BASIC thinking GmbH) meldet. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.

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Woher weißt du, ob ein Stuhl wirklich ergonomisch ist?

01. April 2026 um 16:00

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Stuhl ergonomisch

Beendest du deine Arbeit mit Rückenschmerzen oder einem steifen Nacken? Bevor du lange Arbeitszeiten dafür verantwortlich machst, solltest du einmal über deinen Stuhl nachdenken. Ein wirklich ergonomischer Stuhl passt sich deinem Körper an und hilft dir, eine bessere Haltung einzunehmen. Aber wie kannst du feststellen, ob er wirklich ergonomisch ist? 

Hier sind 5 Merkmale, die einen Stuhl bequem und stützend für deinen Körper machen. 

Du kannst ihn auf unterschiedliche Weise anpassen

Nur einen Teil zu verstellen, reicht nicht aus. Denn ein guter ergonomischer Stuhl lässt sich nicht nur in der Höhe anpassen. Du solltest den Sitz, die Rückenlehne, die Lendenwirbelstütze und die Armlehnen separat verstellen können. Wenn du jeden Teil einzeln verstellen kannst, passt sich der Stuhl besser an deinen Körper und deinen Schreibtisch an. 

Er unterstützt die natürliche Krümmung deines Rückens 

Deine Wirbelsäule hat eine natürliche Krümmung. Daher sollte dein verstellbarer Bürostuhl sie nicht zwingen, gerade zu sein. Die unteren Rückenwirbel sind nach innen gewölbt. Ohne Unterstützung neigt diese Wölbung dazu, sich beim Sitzen abzuflachen. Ein guter Support für den unteren Rücken füllt sanft die Lücke in deinem unteren Rücken aus. Das hilft dir, aufrecht zu sitzen, und verringert die Wahrscheinlichkeit, dass du dich beim längeren Sitzen nach vorne beugst. 

Du kannst deine Haltung leicht ändern und bist nicht auf eine Position festgelegt

Wenn du lange in derselben Position sitzt, bekommen immer dieselben Bereiche deiner Wirbelsäule ständigen Druck. Das kann zu Beschwerden führen und deine Muskeln ermüden. Ein guter ergonomischer Stuhl ermöglicht dir, dich ein wenig zu bewegen, ohne dass du dabei auf Komfort verzichten musst. Wenn du dich zurücklehnst, stützt dich der Stuhl, statt es dir schwerer zu machen. 

Er unterstützt eine ausgeglichene Sitzposition

Wie du sitzt, kann sich darauf auswirken, wie sich dein unterer Rücken im Laufe des Tages anfühlt. Wenn deine Knie deutlich höher als deine Hüften sind, ist es schwieriger, bequem zu sitzen. Ein verstellbarer Stuhl ermöglicht es dir, deine Hüften auf gleicher Höhe mit deinen Knien oder etwas höher zu positionieren. Das hilft dir, gleichmäßiger zu sitzen und macht es leichter, aufrecht zu bleiben, ohne ständig deine Position zu verändern. 

Deine Schultern und Handgelenke bleiben entspannt 

Wie komfortabel sich dein Oberkörper anfühlt, hängt oft davon ab, wie du deine Arme stützt. Sind die Armlehnen zu hoch eingestellt, heben sich möglicherweise deine Schultern. Sind sie zu niedrig, neigst du dich möglicherweise nach vorne. Verstellbare Armlehnen helfen dabei, deine Arme in einer natürlichen Position zu halten. Dadurch fühlen sich deine Schultern und Handgelenke beim Arbeiten besser an. 

Zusammenfassung 

Ein Stuhl ist wirklich ergonomisch, wenn er sich an dich anpasst und nicht umgekehrt. Wenn Dinge wie die Höhe verändern, eine gute Rückenstütze, gleichmäßiges Sitzen und deine Arme bequem ablegen zusammenwirken, kannst du dich ganz ohne Anstrengung komfortabel fühlen. 

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Rettungswerkzeug fürs Auto aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an Easy Exit Card (+Gewinnspiel)

30. März 2026 um 20:30

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Höhle der Löwen Rettungswerkzeug, Easy Exit Card, Notfall, Unfall, Auto

In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: Bei den Erfindern vom Rettungswerkzeug Easy Exit Card

Viele kennen den Nothammer im Zug oder irgendwo im Bus, aber im eigenen Auto? Im Notfall liegt oft gar nichts bereit oder das Werkzeug ist gerade nicht greifbar. Genau diese Lücke wollen Bernd Lüke, Stephan Pannhorst und Sylvain Victor schließen.

Die drei Gründer entwickelten ein Rettungswerkzeug im Kreditkartenformat: die Easy Exit Card. Sie passt in jede Sonnenblende oder Mittelkonsole und zertrümmert Seitenscheiben per Federspannung. Mit ihrer Idee konnten die Erfinder Investor Ralf Dümmel in „Die Höhle der Löwen“ überzeugen. Wir haben sie zu ihren Erfahrungen in der Show befragt.

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Easy Exit Card: Das Rettungswerkzeug aus „Die Höhle der Löwen“

BASIC thinking: Hallo, ihr seid in Staffel 19 von „Die Höhle der Löwen“ dabei. Wie fühlt sich das an?

Die Teilnahme an Staffel 19 von „Die Höhle der Löwen“ war für uns eine aufregende und spannende Erfahrung. Wir haben den gesamten Prozess als sehr professionell und gut begleitet erlebt. Natürlich waren wir vor der Aufzeichnung nervös, da man nicht jeden Tag vor Kameras oder Investoren steht.

Gleichzeitig wussten wir, dass unser Produkt mit Sicherheit funktioniert und wir fachlich sehr gut vorbereitet sind. Die Atmosphäre war sehr angenehm, und die Löwen wirkten nahbar. Das hat uns sehr geholfen, uns sicher zu fühlen.

Was macht Easy Exit Card so besonders?

Die Easy Exit Card ist eine Kunststoff-Rettungskarte im Bankkartenformat, die mehrere Vorteile gegenüber klassischen Nothämmern bietet:

Durch ihr platzsparendes Design passt sie problemlos hinter die Sonnenblende und ist dadurch jederzeit griffbereit. Gleichzeitig ist die Handhabung besonders einfach und damit auch für ungeübte Nutzerinnen und Nutzer sicher.

Die Karte ist universell einsetzbar und funktioniert sowohl von innen als auch von außen am Fahrzeug. Zudem lässt sie sich für Geschäftskunden individuell anpassen, etwa durch personalisierte Verpackungen und Branding. In der Hülle ist außerdem ein Gurtschneider integriert.

Ein weiterer Vorteil ist die deutlich reduzierte Fremd- und Eigengefährdung, da die Anwendung mit einer von der Scheibe abgewandten Bewegung erfolgt.

Wie seid ihr auf diese Idee und das Konzept gekommen?

Die Idee entstand 2019 aus unserem Arbeitsalltag in der Cairon Group, die sich mit technischen Produkten und Sicherheitslösungen in der Chip-Karten-Branche beschäftigen. Wir erkannten, dass klassische Nothämmer oft unpraktisch und für Laien schwer zu bedienen sind.

Unser Ziel war es, eine einfache, kompakte und sichere Alternative zu entwickeln, die im Ernstfall Leben retten kann. Die Pandemie verzögerte die Umsetzung, aber seit 2022 arbeiten wir konsequent an der Marktreife.

Rettungskarte fürs Autos aus „Höhle der Löwen“

Und wie seid ihr bei DHDL gelandet?

Wir hatten als Start-up im Produktkontext keine etablierten Kontakte zu Markteilnehmern im Handel und wenig Erfahrung mit klassischen Vertriebsstrukturen im Handel.

„Die Höhle der Löwen“ bot uns die Chance, einen starken Vertriebspartner zu suchen und gleichzeitig eine große öffentliche Reichweite zu nutzen. Die Show war für uns der ideale Weg, um die Easy Exit Card vorzustellen und den Markteintritt zu beschleunigen.

Was ging kurz vor eurem Pitch in euch vor?

Kurz vor dem Pitch waren wir etwas angespannt, aber sehr gut vorbereitet. Wir kennen unser Produkt in- und auswendig und hatten eine wertvolle Unterstützung durch das Team von DHDL erhalten.

Die Unsicherheit Anspannung, wie die Löwen reagieren würden, war da – aber wir vertrauten auf unser Konzept und die Live-Demonstration. Die professionelle Begleitung durch das Produktionsteam gab uns noch mehr Sicherheit.

Wie liefen die Verhandlungen nach der Show?

Die Verhandlungen nach der Show waren konstruktiv und fair. Mit Ralf Dümmel wurde ein erfahrener Investor gefunden, der uns beim Markteintritt und der Skalierung unterstützt.

Die Gespräche konzentrierten sich auf Vertrieb, Logistik und Marktzugang. Der Deal ermöglicht es uns, die Easy Exit Card nachhaltig zu etablieren und zukünftige Erweiterungen des Portfolios umzusetzen..

Rettungswerkzeug aus „Höhle der Löwen“: So geht es mit Easy Exit Card weiter

Was ist seit dem Dreh und der Teilnahme mit euch und eurem Produkt passiert?

Seit dem Dreh haben wir die Markteinführung intensiv vorbereitet: Der Webshop ist bereits online, die Logistik steht, und wir konnten zuverlässige Partner für die Produktion gewinnen.

Zudem sind bereits erste Bestellungen eingegangen, die wir erfolgreich abwickeln konnten. Die Easy Exit Card wird nun schrittweise in verschiedenen Zielgruppen, sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich, eingeführt.

Wie geht es jetzt weiter?

In Zukunft liegt der Fokus auf der Skalierung durch den Ausbau der Vertriebskanäle in Europa sowie auf Kooperationen mit Multiplikatoren wie Automobilherstellern, Versicherungen, Fahrschulen und dem Werbemittelhandel.

Parallel dazu wird die Produktweiterentwicklung vorangetrieben, insbesondere durch die Integration der Karte in bestehende Sicherheitssets, etwa in Erste-Hilfe-Kästen.

Darüber hinaus soll die Markenbekanntheit gezielt gesteigert werden, unter anderem durch eine stärkere Präsenz in den sozialen Medien und in Fachmedien, mit dem Ziel, die Easy Exit Card als Standard für Fahrzeugsicherheit zu etablieren.

Wenn ihr zurückblickt: Wie bewertet ihr eure Erfahrungen bei DHDL?

Rückblickend bewerten wir unsere Erfahrungen bei „Die Höhle der Löwen“ durchweg positiv. Die Sendung hat uns nicht nur mit Ralf Dümmel einen sehr starken Partner beschert, sondern auch für enorme öffentliche Aufmerksamkeit gesorgt.

Die Vorbereitung war professionell, und die Löwen haben wir als fair und authentisch erlebt. Insgesamt war die Teilnahme für uns eine äußerst wertvolle Erfahrung, die uns im Markt deutlich vorangebracht hat. 

Gewinnspiel: Sicher dir das Rettungswerkzeug von Easy Exit Card aus „Höhle der Löwen“

Als Medienpartner verlosen wir das Rettungswerkzeug Easy Exit Card aus „Die Höhle der Löwen“ unter allen Newsletter-Abonnenten von BASIC thinking. Du musst nur bis zum Stichtag am 19. April 2026 (18:00 Uhr) unseren Newsletter abonniert haben und uns bis dahin einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen, warum du das Rettungswerkzeug Easy Exit Card haben möchtest.

Den Gewinner ziehen wir am 19. April 2026 und benachrichtigen ihn anschließend umgehend per E-Mail. Wir wünschen viel Glück!


Einsendeschluss ist Montag, der 19. April 2026, 18 Uhr. Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Jeder Teilnehmer kann nur einmal mitmachen. Es werden ausschließlich korrekt ausgefüllte Kommentare in das Auswahlverfahren aufgenommen. Der Gewinner wird per E-Mail informiert. Der Gewinnanspruch verfällt, wenn der Gewinner nicht ermittelbar ist oder sich nicht nach Bekanntgabe des Gewinns beim Veranstalter des Gewinnspiels (BASIC thinking GmbH) meldet. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.

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