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FlexiSpot PortaGo im Test: Wie gut ist das klappbare Walking Pad fürs Homeoffice?

28. August 2026 um 09:30

Der Beitrag FlexiSpot PortaGo im Test: Wie gut ist das klappbare Walking Pad fürs Homeoffice? erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

FlexiSpot PortaGo Test

Das FlexiSpot PortaGo soll mehr Bewegung in den Arbeitsalltag bringen, ohne das Homeoffice dauerhaft in ein Fitnessstudio zu verwandeln. Dafür kombiniert das Walking Pad einen bürstenlosen Motor mit einer 180-Grad-Klapptechnik und einer bis zu 6 km/h schnellen Lauffläche. Wir zeigen dir in unserem ausführlichen Test, wie gut das Konzept funktioniert, wie sich das PortaGo einrichten lässt und welche Vor- und Nachteile es im Alltag hat.

Viele Menschen verbringen einen großen Teil ihres Arbeitstages im Sitzen. Ein höhenverstellbarer Schreibtisch kann zwar für Abwechslung sorgen, mehr Schritte entstehen dadurch aber noch nicht. Genau an diesem Punkt setzt das FlexiSpot PortaGo an. Das kompakte Laufband passt unter einen Stehschreibtisch und ermöglicht es, während Meetings, Telefonaten oder einfachen Büroaufgaben langsam zu gehen.

Das Besondere: Nach der Nutzung lässt sich das Walking Pad in der Mitte zusammenklappen. Damit richtet sich das PortaGo vor allem an Menschen, die wenig Platz haben und ihr Laufband nicht dauerhaft im Wohn- oder Arbeitszimmer stehen lassen möchten. Doch wie gut funktioniert das im Alltag?

Was ist das FlexiSpot PortaGo?

Das FlexiSpot PortaGo ist ein klappbares Walking Pad für das Homeoffice und den privaten Gebrauch. Anders als ein klassisches Laufband besitzt es weder einen Handlauf noch eine große Bedienkonsole. Das Gerät ist deshalb deutlich flacher und kann direkt unter einem höhenverstellbaren Schreibtisch platziert werden.

Der Geschwindigkeitsbereich liegt zwischen 1 und 6 km/h. Damit eignet sich das PortaGo für langsames Gehen während der Arbeit sowie für zügige Walking-Einheiten. Als richtiges Laufband zum Joggen ist es dagegen nicht konzipiert. Dafür fällt die Lauffläche mit 100 Zentimetern Länge zu kurz aus – insbesondere für größere Menschen und lange Laufschritte.

Die wichtigsten technischen Daten im Überblick:

  • Geschwindigkeit: 1 bis 6 km/h
  • Lauffläche: 100 mal 41 Zentimeter
  • Motor: bürstenlos, 550 Watt
  • Maximale Belastung: 120 Kilogramm
  • Gewicht: rund 18,5 Kilogramm
  • Lautstärke laut Hersteller: weniger als 55 Dezibel
  • Steuerung: Fernbedienung
  • Klappmechanismus: 180 Grad
  • Gefaltete Höhe: rund 14,5 Zentimeter
  • Gefalteter Platzbedarf: etwa 0,3 Quadratmeter

Design und Verarbeitung: wohnraumfreundlich statt Fitnessstudio

Optisch wirkt das FlexiSpot PortaGo vergleichsweise zurückhaltend. Die seitlichen Elemente in Holzoptik heben das Modell von vielen Walking Pads ab, die überwiegend aus schwarzem oder grauem Kunststoff bestehen. Dadurch fügt sich das Gerät besser in ein Wohn- oder Arbeitszimmer ein.

Der Rahmen vermittelt einen stabilen Eindruck. Auch der Klappmechanismus wirkt solide und lässt sich ohne großen Kraftaufwand bedienen. Ein kleines Detail fällt allerdings negativ auf: Im zusammengeklappten Zustand wird das PortaGo mit einem Klettband gesichert. Das funktioniert zuverlässig, wirkt im Vergleich zum restlichen Design aber etwas improvisiert.

Mit rund 18,5 Kilogramm ist das Walking Pad außerdem nicht wirklich leicht. Häufiges Tragen über Treppen dürfte auf Dauer anstrengend werden. Auf einer Ebene lässt es sich dank integrierter Transportrollen jedoch relativ bequem verschieben.

FlexiSpot PortaGo einrichten: aufklappen und loslaufen

Die Einrichtung ist erfreulich unkompliziert. Eine aufwendige Montage entfällt. Nach dem Auspacken wird das PortaGo vollständig aufgeklappt und auf einem ebenen Untergrund positioniert. Anschließend verbindet man das Stromkabel mit einer Steckdose und schaltet das Gerät ein.

Die Steuerung erfolgt über die mitgelieferte Fernbedienung. Darüber lässt sich das Walking Pad starten und stoppen. Außerdem kann man die Geschwindigkeit in Schritten von 0,5 km/h verändern und zwischen den angezeigten Werten wechseln. Direkttasten für 2 und 4 km/h erleichtern den schnellen Einstieg.

Das integrierte Display zeigt Geschwindigkeit, Zeit, Distanz und einen errechneten Kalorienverbrauch an. Die Werte wechseln automatisch. Eine Smartphone-App oder eine direkte Verbindung zu Apple Health, Google Fit und anderen Fitness-Plattformen gibt es nicht.

Vor der ersten längeren Einheit empfiehlt es sich, bei niedriger Geschwindigkeit zu beginnen. Für die Arbeit am Schreibtisch sind 1 bis 2 km/h ein sinnvoller Einstieg. Wer sich an die Bewegung gewöhnt hat, kann das Tempo langsam erhöhen. Beim Tippen oder Lesen dürften sich viele Nutzer bei ungefähr 2 bis 3 km/h einpendeln.

Wie funktioniert das FlexiSpot PortaGo im Alltag?

Der bürstenlose Motor bewegt den Laufgurt mit bis zu 6 km/h. Das ist schnell genug für zügiges Gehen, aber noch kein vollwertiges Lauftempo. Für den Einsatz unter dem Schreibtisch ist das sinnvoll: Bei hohen Geschwindigkeiten lassen sich Maus und Tastatur ohnehin kaum noch präzise bedienen.

Besonders gut funktioniert das Walking Pad bei Videokonferenzen, Telefonaten, beim Lesen oder bei einfachen Recherchen. Auch kürzere E-Mails lassen sich nach etwas Eingewöhnung schreiben. Sobald eine Aufgabe jedoch viel Präzision verlangt, stößt das Konzept an natürliche Grenzen. Umfangreiche Texte, Bildbearbeitung oder Layoutarbeiten sind während des Gehens deutlich schwieriger.

Die 41 Zentimeter breite Lauffläche bietet ausreichend Platz und vermittelt ein sicheres Laufgefühl. Die Länge von 100 Zentimetern reicht für normales Gehen aus. Bei größeren Menschen kann sie bei höherem Tempo allerdings knapp werden. Da das PortaGo keinen Handlauf besitzt, sollten Nutzer insbesondere am Anfang nicht zu schnell starten.

An der Faltstelle ist ein leichter Übergang im Laufgurt spürbar. Mit Sportschuhen fällt dieser kaum ins Gewicht. Beim Gehen ohne Schuhe kann der Knick dagegen störend sein. Für längere Einheiten sind Schuhe deshalb die bessere Wahl.

Lautstärke: leise, aber nicht lautlos

FlexiSpot gibt für das PortaGo eine Lautstärke von weniger als 55 Dezibel an. Der bürstenlose Motor arbeitet tatsächlich vergleichsweise ruhig. Vollkommen lautlos ist das Walking Pad aber nicht. Neben dem Motor entstehen Geräusche durch den Laufgurt und die Schritte des Nutzers.

Bei einem Videoanruf dürften moderne Systeme zur Geräuschunterdrückung einen großen Teil davon herausfiltern. In hellhörigen Wohnungen können sich die Trittgeräusche jedoch auf den Boden und angrenzende Räume übertragen. Eine geeignete Schutz- oder Dämmmatte kann Vibrationen reduzieren und gleichzeitig den Boden schonen.

Klappmechanismus: die größte Stärke des PortaGo

Der wichtigste Vorteil des FlexiSpot PortaGo ist seine 180-Grad-Klapptechnik. Nach der Nutzung lässt sich die Lauffläche in der Mitte zusammenfalten. Das Walking Pad benötigt dann nur noch etwa 0,3 Quadratmeter Stellfläche und ist rund 14,5 Zentimeter hoch.

Je nach verfügbarem Platz kann man das Gerät unter ein Bett oder Sofa schieben oder aufrecht an einer Wand abstellen. Vor dem senkrechten Verstauen sollte es sicher fixiert werden, damit es nicht umkippt. Die integrierten Rollen machen das Verschieben deutlich einfacher. Gerade in kleinen Wohnungen ist das ein echter Mehrwert gegenüber starren Walking Pads.

Sicherheit, Laufzeit und Pflege

Eine automatische Stoppfunktion hält das Laufband an, wenn sich für ungefähr zehn Sekunden niemand auf der Lauffläche befindet. Das ist praktisch, wenn man spontan ans Telefon oder zur Tür muss. Gleichzeitig kann die Funktion auslösen, wenn man zu lange regungslos auf dem Band steht.

Laut Hersteller sollte das PortaGo nicht länger als 100 Minuten am Stück betrieben werden. Danach ist eine Pause von etwa 20 Minuten vorgesehen, damit das Gerät abkühlen kann. Für normale Walking-Einheiten im Homeoffice ist diese Begrenzung meist unproblematisch. Wer mehrere Stunden ohne Unterbrechung gehen möchte, sollte sie jedoch berücksichtigen.

Wie bei anderen Laufbändern muss auch beim PortaGo der Laufgurt regelmäßig kontrolliert, gereinigt und bei Bedarf geschmiert werden. Staub und Schmutz sollten insbesondere im Bereich des Klappmechanismus entfernt werden. Läuft der Gurt nicht mehr mittig, muss er entsprechend der Bedienungsanleitung nachjustiert werden.

Die Vorteile des FlexiSpot PortaGo

Das PortaGo überzeugt vor allem durch seine unkomplizierte Handhabung und den geringen Platzbedarf. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:

  • lässt sich in der Mitte vollständig zusammenklappen
  • benötigt gefaltet nur wenig Stellfläche
  • ohne Montage schnell einsatzbereit
  • solide und wohnraumfreundliche Verarbeitung
  • ausreichend breite Lauffläche
  • Geschwindigkeit in 0,5-km/h-Schritten einstellbar
  • vergleichsweise ruhiger, bürstenloser Motor
  • Transportrollen erleichtern das Verschieben
  • maximale Belastung von bis zu 120 Kilogramm
  • automatische Stoppfunktion bei Inaktivität

Die Nachteile des FlexiSpot PortaGo

Ganz ohne Kompromisse kommt das klappbare Walking Pad nicht aus. Folgende Punkte können im Alltag stören:

  • mit rund 18,5 Kilogramm nur bedingt tragbar
  • keine App und keine direkte Anbindung an Fitness-Plattformen
  • Steuerung ausschließlich über die Fernbedienung
  • Faltstelle beim Barfußgehen spürbar
  • Lauffläche für große Menschen bei hohem Tempo relativ kurz
  • nicht zum richtigen Joggen geeignet
  • Trittgeräusche können sich auf den Boden übertragen
  • nach 100 Minuten ist eine Abkühlpause vorgesehen
  • Klettband zur Sicherung wirkt wenig hochwertig

Was kostet das FlexiSpot PortaGo?

Die unverbindliche Preisempfehlung für das FlexiSpot PortaGo liegt bei 299,99 Euro. Da der Hersteller regelmäßig Rabattaktionen und Gutscheincodes anbietet, kann der tatsächliche Verkaufspreis niedriger ausfallen.

Damit gehört das PortaGo nicht zu den günstigsten Walking Pads auf dem Markt. Der Aufpreis fließt vor allem in den Klappmechanismus, die solide Konstruktion und das wohnraumfreundliche Design. Wer ausreichend Platz hat und kein faltbares Modell benötigt, findet günstigere Alternativen. In kleinen Wohnungen kann die kompakte Aufbewahrung den höheren Preis jedoch rechtfertigen.

Und weil FlexiSpot gerade sein 10-jähriges Jubiläum feiert, wird auch ordentlich aufgetischt: Große Rabatte auf viele Produkte! Außerdem hat jede Bestellung im August die Chance auf ein 10.000-Euro-Golden-Ticket. Und das ist noch nicht alles: 50 % Cashback, 12 % Rabatt auf alles und viele weitere Aktionen!

Für wen lohnt sich das FlexiSpot PortaGo?

Das Walking Pad eignet sich besonders für Menschen, die:

  • im Homeoffice viele Stunden am Schreibtisch verbringen,
  • einen höhenverstellbaren Schreibtisch besitzen,
  • während Meetings oder Routineaufgaben mehr Schritte sammeln möchten,
  • wenig Platz für ein dauerhaft aufgebautes Laufband haben,
  • hauptsächlich gehen und nicht joggen wollen,
  • Wert auf eine einfache Bedienung legen.

Weniger geeignet ist das PortaGo für ambitioniertes Lauftraining, besonders große Schritte bei hohem Tempo oder Nutzer, die ihre Trainingsdaten automatisch mit einer Fitness-App synchronisieren möchten.

Fazit: Kompaktes Walking Pad mit klarer Ausrichtung

Das FlexiSpot PortaGo macht vor allem eine Sache richtig: Es senkt die Hürde, im Arbeitsalltag mehr zu gehen. Das Walking Pad ist innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit, lässt sich einfach bedienen und nach der Nutzung platzsparend zusammenklappen. Die breite Lauffläche, der ruhige Motor und die solide Verarbeitung hinterlassen einen positiven Eindruck.

Die größte Stärke ist eindeutig der Klappmechanismus. Wer in einer kleinen Wohnung arbeitet und ein starres Laufband nicht dauerhaft unterbringen kann, erhält damit eine praktische Lösung. Gleichzeitig müssen Käufer mit einigen Einschränkungen leben. Das PortaGo ist relativ schwer, bietet keine App-Anbindung und ersetzt aufgrund der kurzen Lauffläche kein klassisches Laufband.

Für Meetings, Telefonate, Recherche und andere weniger präzise Tätigkeiten ist das FlexiSpot PortaGo jedoch eine überzeugende Ergänzung zum höhenverstellbaren Schreibtisch. Wer bewusst ein Walking Pad zum Gehen sucht und wenig Stauraum hat, findet hier ein durchdachtes Gesamtpaket.

Zum PortaGo

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FlexiSpot C7 Morpher im Test: Wie gut ist der ergonomische Bürostuhl mit Fußstütze?

27. August 2026 um 09:30

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Flexispot C7 Morpher Test

Der FlexiSpot C7 Morpher ist ein ergonomischer Bürostuhl, der sich besonders flexibel an unterschiedliche Körpergrößen und Sitzpositionen anpassen lässt. Dafür kombiniert er eine dynamische Rückenlehne mit einer aufblasbaren Lordosenstütze, einer verstellbaren Kopfstütze, drehbaren Armlehnen und einer optionalen Fußstütze. Wir haben die Variante mit Netzgewebe auf der Sitzfläche getestet und zeigen dir, wie gut der Premium-Bürostuhl im Arbeitsalltag wirklich ist.

Wer täglich viele Stunden vor dem Schreibtisch verbringt, kennt das Problem: Selbst eine zunächst bequeme Sitzposition kann mit der Zeit unangenehm werden. Der Rücken wird müde, die Schultern verspannen und irgendwann beginnt man, auf dem Stuhl hin und her zu rutschen. Ein ergonomischer Bürostuhl sollte deshalb nicht nur bequem sein, sondern verschiedene Haltungen unterstützen und Bewegung zulassen.

Genau hier setzt der FlexiSpot C7 Morpher an. Sein Name ist Programm: Zahlreiche Bauteile lassen sich verstellen oder folgen den Bewegungen des Körpers. Der Stuhl soll sich dadurch nicht nur für klassische Büroarbeit eignen, sondern auch für das Homeoffice, längere Gaming-Sessions und kurze Erholungspausen. Mit einem regulären Preis von rund 800 Euro zählt er allerdings zur Premiumklasse. In unserem Test klären wir deshalb auch die Frage, ob die Ausstattung den hohen Preis rechtfertigt.

Was ist der FlexiSpot C7 Morpher?

Der FlexiSpot C7 Morpher ist ein ergonomischer Bürostuhl mit dynamischem Rückensystem. Im Mittelpunkt steht die sogenannte DynaFollow-Technologie. Sie soll dafür sorgen, dass die Rückenlehne den Bewegungen des Oberkörpers folgt und dabei möglichst durchgehend Kontakt zum Rücken hält.

Hinzu kommen eine separat gelagerte und aufblasbare Lordosenstütze für den unteren Rücken sowie zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Unter anderem lassen sich Sitzhöhe, Sitztiefe, Rückenlehne, Kopfstütze, Armlehnen und Neigungswiderstand anpassen. Die von uns getestete Variante verfügt außerdem über eine ausklappbare Fußstütze und luftdurchlässiges Netzgewebe auf Sitzfläche und Rückenlehne.

FlexiSpot empfiehlt den C7 Morpher für Personen mit einer Körpergröße zwischen etwa 1,60 und 1,95 Metern. Die maximale Belastbarkeit liegt bei 163 Kilogramm. Mit einer Sitzbreite von rund 53 Zentimetern fällt die Sitzfläche großzügig aus. Die Sitzhöhe lässt sich ungefähr zwischen 45 und 54 Zentimetern einstellen, während sich die Sitztiefe je nach Körpergröße und Beinlänge verschieben lässt.

FlexiSpot C7 Morpher: Die wichtigsten Daten im Überblick

  • Modell: FlexiSpot C7 Morpher
  • Produkttyp: Ergonomischer Bürostuhl
  • Material: Netzgewebe, Kunststoff, Metall und Aluminium
  • Sitzbreite: circa 53 Zentimeter
  • Sitztiefe: circa 43,5 bis 48 Zentimeter
  • Sitzhöhe: circa 45 bis 54 Zentimeter
  • Maximale Belastbarkeit: 163 Kilogramm
  • Empfohlene Körpergröße: circa 1,60 bis 1,95 Meter
  • Rückenlehne: dynamisch, höhen- und neigungsverstellbar
  • Lordosenstütze: flexibel und aufblasbar
  • Armlehnen: höhenverstellbar, verschiebbar und drehbar
  • Kopfstütze: höhen- und neigungsverstellbar
  • Fußstütze: optional, ausklappbar
  • Preis: regulär 799 Euro ohne beziehungsweise 829 Euro mit Fußstütze

Design und Verarbeitung: Futuristisch, aber ziemlich groß

Optisch wirkt der FlexiSpot C7 Morpher modern und technisch. Vor allem die geteilte Konstruktion der Rückenlehne, die beweglichen Armlehnen und die sichtbare Mechanik verleihen ihm einen futuristischen Look. Das Design passt gut in ein modernes Büro oder Gaming-Zimmer, wirkt in einem kleinen Homeoffice aber durchaus dominant.

Denn kompakt ist der C7 Morpher nicht. Die breite Rückenlehne, die Kopfstütze, das große Fußkreuz und die vielen beweglichen Elemente benötigen entsprechend Platz. Wer den Stuhl unter einen Schreibtisch schieben möchte, sollte außerdem die Höhe und Breite der Armlehnen berücksichtigen.

Bei der Verarbeitung gibt es wenig zu beanstanden. Die Konstruktion wirkt stabil und die einzelnen Komponenten sitzen fest. Auch bei Bewegungen oder beim Zurücklehnen vermittelt der Stuhl einen robusten Eindruck. Das Netzgewebe ist straff gespannt und gibt kontrolliert nach, ohne dass die Sitzfläche durchhängt.

Die vielen Gelenke und beweglichen Bauteile sorgen allerdings dafür, dass der C7 Morpher optisch unruhiger wirkt als ein klassischer Bürostuhl. Das ist letztlich Geschmackssache. Wer ein besonders schlichtes Modell sucht, dürfte mit dem Design weniger glücklich werden.

Aufbau: Wie richtet man den FlexiSpot C7 Morpher ein?

Der FlexiSpot C7 Morpher wird zerlegt geliefert. Da der Stuhl und seine Komponenten zusammen ein stattliches Gewicht auf die Waage bringen, empfiehlt es sich, die Pakete zu zweit zu transportieren. Das gilt besonders dann, wenn Treppen oder längere Wege bis zum Arbeitsplatz zu bewältigen sind.

Der Aufbau ist grundsätzlich unkompliziert und benötigt nur wenig Zeit. Zunächst werden Rollen und Gasdruckfeder am Fußkreuz montiert. Anschließend kommen Sitzmechanik, Rückenlehne und Armlehnen an die Reihe. Zum Schluss werden Ober- und Unterteil zusammengesetzt und die Kopfstütze befestigt.

Die Bauteile sind sauber verarbeitet und die Schrauben lassen sich ordentlich einsetzen. Dennoch ist eine zweite Person hilfreich, wenn Sitzfläche und Rückenlehne miteinander verbunden werden. Das benötigte Werkzeug und eine bebilderte Anleitung gehören zum Lieferumfang.

Nach der Montage sollte man sich einige Minuten Zeit für die individuelle Einrichtung nehmen. Dabei empfiehlt sich folgende Reihenfolge:

  1. Sitzhöhe einstellen: Die Füße sollten vollständig auf dem Boden stehen. Ober- und Unterschenkel bilden idealerweise mindestens einen rechten Winkel.
  2. Sitztiefe anpassen: Zwischen Kniekehle und Sitzkante sollten ungefähr zwei bis vier Finger Platz bleiben.
  3. Rückenlehne positionieren: Die Lehne sollte den Rücken stützen, ohne die Schultern nach vorn zu drücken.
  4. Lordosenstütze abstimmen: Der Druck im unteren Rücken sollte spürbar, aber nicht unangenehm sein.
  5. Armlehnen einstellen: Die Unterarme liegen locker auf, während die Schultern entspannt bleiben.
  6. Kopfstütze ausrichten: Sie sollte eher den Nacken als den Hinterkopf stützen.
  7. Neigungswiderstand wählen: Die Rückenlehne sollte kontrolliert nachgeben und sich ohne Kraftaufwand bewegen lassen.

Die zahlreichen Optionen können anfangs etwas überfordern. Hat man jedoch eine passende Grundeinstellung gefunden, sind im Alltag nur noch kleine Korrekturen nötig.

Wie funktioniert die dynamische Rückenlehne?

Das Herzstück des FlexiSpot C7 Morpher ist die dynamische Rückenlehne. Statt den Oberkörper in einer starren Position festzuhalten, folgt sie den Bewegungen beim Vor- und Zurücklehnen. Dadurch bleibt die Unterstützung auch dann erhalten, wenn man die Haltung wechselt.

Die Rückenlehne lässt sich in vier Höhenstufen verstellen. Das ist wichtig, da die Lordosenstütze nur dann richtig arbeiten kann, wenn sie an der passenden Stelle des unteren Rückens sitzt. Zusätzlich kann sich die Lehne deutlich nach hinten neigen. Der maximale Winkel liegt bei rund 143 Grad. Damit eignet sich der C7 Morpher nicht nur zum Arbeiten, sondern auch zum Lesen, Videoschauen oder für eine kurze Pause.

Der Widerstand der Wippmechanik lässt sich an das eigene Körpergewicht und das gewünschte Sitzgefühl anpassen. Ist er zu hoch eingestellt, muss man sich aktiv gegen die Lehne drücken. Ist er zu niedrig, kippt der Stuhl zu leicht nach hinten. Die richtige Balance ist daher entscheidend.

Im Alltag fällt positiv auf, dass die Bewegungen gleichmäßig ablaufen. Der Stuhl animiert zum Wechsel zwischen aufrechter und zurückgelehnter Haltung. Genau diese regelmäßigen Positionswechsel sind sinnvoll, denn auch die vermeintlich perfekte Sitzhaltung wird auf Dauer unbequem, wenn man starr in ihr verharrt.

Aufblasbare Lordosenstütze: Mehr als nur eine Spielerei

Eine Besonderheit des FlexiSpot C7 Morpher ist die aufblasbare Lordosenstütze. Über eine kleine Pumpe lässt sich ihr Volumen verändern. So kann man selbst bestimmen, wie deutlich die Stütze gegen den unteren Rücken drückt.

Das Prinzip wirkt zunächst ungewöhnlich, erweist sich im Test aber als praktisch. Menschen mit stärker ausgeprägtem Hohlkreuz können mehr Unterstützung einstellen. Wer Druck im Lendenbereich schnell als unangenehm empfindet, lässt entsprechend Luft ab. Durch die flexible Lagerung bewegt sich das Element außerdem mit dem Rücken mit.

Bis die passende Einstellung gefunden ist, kann etwas Feinarbeit notwendig sein. Zu viel Luft erzeugt einen punktuellen Druck, der auf Dauer stört. Zu wenig Luft reduziert dagegen die Stützwirkung. In der richtigen Einstellung gehört die Lordosenstütze jedoch zu den größten Stärken des C7 Morpher. Sie gibt Halt, ohne den unteren Rücken komplett zu fixieren.

Netzgewebe auf Sitz und Rücken: Angenehm luftig

FlexiSpot bietet den C7 Morpher je nach Ausführung mit unterschiedlichen Sitzmaterialien an. Unsere Testvariante verfügt sowohl auf der Rückenlehne als auch auf der Sitzfläche über Netzgewebe. Das hat vor allem bei höheren Temperaturen Vorteile: Luft kann zirkulieren und Wärme staut sich deutlich weniger als bei einem dicken Stoff- oder Kunstlederpolster.

Das Mesh ist straff und verteilt das Körpergewicht gleichmäßig. Dadurch sitzt man stabil, ohne tief einzusinken. Gleichzeitig passt sich die Fläche ausreichend an. Wer sehr weiche, stark gepolsterte Sitzflächen bevorzugt, könnte das Netzgewebe zunächst als etwas fest empfinden. Für lange Arbeitstage ist die eher straffe Abstimmung jedoch sinnvoll, da sie eine stabile Sitzposition unterstützt.

Ein weiterer Vorteil ist die Pflege. Staub und kleinere Verschmutzungen lassen sich mit einem Tuch oder Staubsauger relativ einfach entfernen. Allerdings können sich Krümel in den Zwischenräumen des Gewebes festsetzen. Scharfkantige Gegenstände und Kleidung mit auffälligen Nieten sollte man ebenfalls vom Mesh fernhalten.

Armlehnen und Kopfstütze: Sehr flexibel, aber nicht perfekt

Die Armlehnen des FlexiSpot C7 Morpher lassen sich in der Höhe verstellen, nach vorn und hinten verschieben sowie drehen. Dadurch funktionieren sie bei verschiedenen Tätigkeiten: beim Tippen, beim Bedienen einer Maus, beim Lesen und beim Zurücklehnen.

Besonders praktisch ist der große Rotationsbereich. Die Auflagen können so ausgerichtet werden, dass sie die Unterarme auch in ungewöhnlicheren Sitzpositionen stützen. Gleichzeitig haben die vielen beweglichen Achsen einen Nachteil: Die Armlehnen können sich bei einem kräftigen Stoß unbeabsichtigt verstellen. Eine etwas stärkere Rasterung wäre hier wünschenswert.

Auch die Kopfstütze bietet einen großen Einstellbereich. Sie lässt sich in der Höhe und im Winkel anpassen und funktioniert sowohl beim aufrechten Sitzen als auch in einer weit zurückgelehnten Position. Die korrekte Einstellung ist wichtig: Liegt die Stütze zu hoch, schiebt sie den Kopf nach vorn. Richtig positioniert entlastet sie dagegen den Nacken, vor allem während kurzer Pausen.

Fußstütze im Test: Praktisch für Pausen, aber kein Muss

Die Fußstütze ist das auffälligste Extra unserer Testvariante. Sie befindet sich unterhalb der Sitzfläche und wird bei Bedarf nach vorn ausgezogen beziehungsweise ausgeklappt. Anschließend kann man die Beine darauf ablegen und die Rückenlehne weit nach hinten neigen.

Beim normalen Arbeiten spielt die Fußstütze kaum eine Rolle. Ihre Stärke zeigt sie in Pausen oder bei Tätigkeiten, für die man weder Tastatur noch Maus benötigt. Wer zwischendurch einen Text liest, telefoniert oder ein Video anschaut, kann die Beine bequem hochlegen. In Kombination mit der Kopfstütze und der starken Neigung entsteht fast eine Liegeposition.

Vollwertigen Halt für die gesamten Beine bietet die vergleichsweise kompakte Ablage allerdings nicht. Je nach Körpergröße liegen eher die Unterschenkel oder Fersen auf. Sehr große Personen dürften sie deshalb weniger komfortabel finden. Unter der Sitzfläche beansprucht die Konstruktion außerdem Platz und kann je nach Sitzposition mit den Beinen in Kontakt kommen.

Unterm Strich ist die Fußstütze ein angenehmes Komfort-Extra, aber kein zwingender Bestandteil eines ergonomischen Arbeitsplatzes. Da der Aufpreis im Verhältnis zum Gesamtpreis überschaubar ist, lohnt sie sich vor allem für alle, die den Stuhl regelmäßig zum Entspannen nutzen möchten.

FlexiSpot C7 Morpher im Arbeitsalltag

Im Arbeitsalltag überzeugt der C7 Morpher vor allem durch seine Anpassbarkeit. Sitzhöhe und Sitztiefe decken einen großen Bereich ab. Rückenlehne, Kopfstütze, Lordosenstütze und Armlehnen lassen sich so kombinieren, dass sowohl eine konzentrierte Arbeitshaltung als auch eine entspannte Position möglich ist.

Das Netzgewebe verhindert einen Wärmestau und bleibt auch bei längerem Sitzen angenehm. Gleichzeitig unterstützt die straffe Sitzfläche eine stabile Haltung. Die dynamische Rückenlehne macht Positionswechsel leicht und hält den Kontakt zum Rücken besser als eine starre Konstruktion.

Der Funktionsumfang hat jedoch auch eine Kehrseite. Nicht alle Bedienelemente sind aus jeder Position sofort erreichbar. Außerdem braucht es etwas Geduld, um die vielen Einstellungen aufeinander abzustimmen. Ein Bürostuhl, auf den man sich setzt und den man anschließend nie wieder anfasst, ist der C7 Morpher nicht. Sein Potenzial entfaltet er erst, wenn man die Funktionen tatsächlich nutzt.

Auch seine Größe sollte man nicht unterschätzen. Der Stuhl eignet sich eher für einen festen Arbeitsplatz mit ausreichend Bewegungsfläche als für eine kleine Schreibtischecke im Schlafzimmer.

Vorteile und Nachteile des FlexiSpot C7 Morpher

Vorteile

  • sehr viele individuelle Einstellungsmöglichkeiten
  • dynamische Rückenlehne unterstützt unterschiedliche Sitzpositionen
  • wirkungsvolle, aufblasbare Lordosenstütze
  • atmungsaktives Netzgewebe auf Sitzfläche und Rückenlehne
  • hohe maximale Belastbarkeit von 163 Kilogramm
  • großzügige und verschiebbare Sitzfläche
  • flexible Armlehnen und Kopfstütze
  • stabile und hochwertige Verarbeitung
  • weit nach hinten neigbare Rückenlehne
  • optionale Fußstütze für Pausen und Entspannung

Nachteile

  • hoher Anschaffungspreis
  • großer Platzbedarf und wuchtige Optik
  • Aufbau ist aufgrund von Größe und Gewicht allein etwas umständlich
  • viele Einstellungen benötigen anfangs Zeit
  • Armlehnen können sich relativ leicht unbeabsichtigt verstellen
  • Hebel sind nicht aus jeder Sitzposition optimal erreichbar
  • Fußstütze bietet großen Personen nur begrenzte Auflagefläche
  • straffes Netzgewebe ist nicht für Fans besonders weicher Sitzflächen geeignet

Was kostet der FlexiSpot C7 Morpher?

Der reguläre Preis des FlexiSpot C7 Morpher liegt beim Hersteller bei rund 799 Euro. Für die Version mit integrierter Fußstütze werden regulär etwa 829 Euro fällig. Damit bewegt sich der Stuhl klar im oberen Preissegment.

FlexiSpot bietet seine Produkte allerdings regelmäßig im Rahmen von Rabattaktionen günstiger an. Der tatsächliche Verkaufspreis kann deshalb deutlich schwanken.

Und weil FlexiSpot gerade sein 10-jähriges Jubiläum feiert, wird auch ordentlich aufgetischt: Große Rabatte auf den E7 Pro und den C7 Morpher! Außerdem hat jede Bestellung im August die Chance auf ein 10.000-Euro-Golden-Ticket. Und das ist noch nicht alles: 50 % Cashback, 12 % Rabatt auf alles und viele weitere Aktionen!

Für wen eignet sich der FlexiSpot C7 Morpher?

Der FlexiSpot C7 Morpher eignet sich besonders für Menschen, die:

  • täglich mehrere Stunden im Büro oder Homeoffice sitzen,
  • häufig zwischen verschiedenen Sitzpositionen wechseln,
  • eine individuell einstellbare Unterstützung für den unteren Rücken suchen,
  • auf einer gepolsterten Sitzfläche schnell ins Schwitzen geraten,
  • einen robusten Stuhl mit hoher Belastbarkeit benötigen,
  • Arbeit, Gaming und Entspannung an einem Platz kombinieren,
  • ausreichend Raum für einen großen Bürostuhl haben.

Weniger geeignet ist der C7 Morpher für Personen, die einen günstigen, kompakten oder besonders schlichten Bürostuhl suchen. Auch wer sehr weich sitzen möchte und kaum Interesse an manuellen Einstellungen hat, findet wahrscheinlich passendere Alternativen.

Fazit: FlexiSpot C7 Morpher im Test

Der FlexiSpot C7 Morpher macht seinem Namen alle Ehre. Kaum ein Element bleibt starr: Rückenlehne, Lordosenstütze, Sitzfläche, Kopfstütze und Armlehnen lassen sich an unterschiedliche Körpergrößen und Sitzgewohnheiten anpassen. Besonders die dynamische Rückenlehne und die aufblasbare Lordosenstütze erweisen sich im Alltag als sinnvoll. Sie unterstützen den Rücken, ohne eine einzige Haltung zu erzwingen.

Auch das Netzgewebe überzeugt. Es ist luftdurchlässig, stabil und gerade an warmen Tagen angenehmer als eine dick gepolsterte Sitzfläche. Die optionale Fußstütze ist vor allem für Pausen interessant. Für die eigentliche Büroarbeit ist sie nicht notwendig, macht die weit zurückgelehnte Position aber deutlich komfortabler.

Kritik gibt es vor allem für den hohen Preis, den großen Platzbedarf und die teilweise etwas leichtgängigen Armlehnen. Außerdem benötigt die Einrichtung Zeit. Wer die zahlreichen Möglichkeiten nicht nutzt, zahlt für Funktionen, die im Alltag keinen Mehrwert bieten.

Wer jedoch viele Stunden am Schreibtisch verbringt, Wert auf dynamisches Sitzen legt und einen besonders anpassbaren Bürostuhl sucht, erhält mit dem FlexiSpot C7 Morpher ein hochwertiges Gesamtpaket. Die Variante mit Netzsitz ist vor allem für Nutzer interessant, die eine straffe Unterstützung und gute Luftzirkulation bevorzugen. Die Fußstütze bleibt ein optionales Komfortmerkmal – angenehm, aber kein Muss.

Zum FlexiSpot C7 Morpher

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Samsung denkt neu: Warum sich das Galaxy Z Fold8 richtig lohnt

25. August 2026 um 05:45

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Das Samsung Galaxy Z Fold8 zugeklappt und aufgefaltet.

Samsung hat mit dem Galaxy Z Fold8 in diesem Jahr nicht einfach nur ein neues Foldable nachgeschoben, sondern das Format komplett neu gedacht: kürzer, breiter, handlicher. Daneben gibt es mit dem Galaxy Z Fold8 Ultra weiterhin die klassische, langgezogene Variante für alle, die lieber beim gewohnten Look bleiben wollen. Wir haben beide Geräte ausführlich im Alltag getestet.

Samsung Galaxy Z Fold8 und Fold8 Ultra: Design und Verarbeitung im Vergleich

Das Samsung Galaxy Z Fold8 bricht mit allem, was Samsung bei seinen Falt-Flaggschiffen bisher gemacht hat. Statt des gewohnten, fast quadratischen Formats setzt Samsung auf ein Reisepass-Format: fast 20 Millimeter kürzer, dafür rund zehn Millimeter breiter als der Vorgänger. Aufgeklappt ist das Gerät gerade einmal 4,5 Millimeter dünn, zugeklappt 9,7 Millimeter – und mit 201 Gramm ist es das bisher leichteste Fold, das Samsung je gebaut hat.

Im Alltag liebe ich dieses Format. Das Außendisplay lässt sich endlich wieder komfortabel nutzen, ohne dass man sich beim Tippen die Finger verrenkt, wie es bei den langen, schmalen Vorgängern und auch beim Ultra der Fall ist. Für die einhändige Bedienung ist das Fold8 durch die zusätzliche Breite einen Tick weniger geeignet, das fällt aber im Alltag kaum ins Gewicht, weil sich das Gerät insgesamt einfach angenehmer anfühlt.

Das Samsung Galaxy Z Fold8 in "Lavender"
Das Samsung Galaxy Z Fold8 ist deutlich handlicher als das Z Fold8 Ultra (Bild: BASIC thinking)

Das Fold8 Ultra bleibt dagegen beim bekannten Konzept: außen ein sehr schmales, langes 6,5-Zoll-Display im 21:9-Format, innen ein opulenter 8-Zoll-Bildschirm im Format eines iPad mini. Für sich genommen ist das immer noch ein richtig gutes Gerät – nur wirkt das lange, schmale Außendisplay direkt neben dem Fold8 irgendwie aus der Zeit gefallen. Gerade bei Videos oder Spielen sorgt das Format spürbar für mehr schwarze Balken und weniger nutzbare Fläche, wo das Fold8 einfach die deutlich angenehmere Vorschau liefert.

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Bei der Verarbeitung nehmen sich beide Geräte nicht viel: Aluminiumrahmen, Glasrückseite, IP48-Zertifizierung gegen Wasser – staubdicht ist allerdings keines der beiden Geräte, was bei diesem Preis ruhig besser sein dürfte. Auch der Flex-Modus, also das angewinkelte Aufstellen für freihändiges Filmen, ist beim Fold8 komplett gestrichen worden. Das Ultra beherrscht ihn immerhin noch im 90-Grad-Winkel. Einen S Pen unterstützt inzwischen übrigens keines der beiden Geräte mehr – was mich persönlich aber überhaupt nicht stört, ich habe den Stift noch nie wirklich vermisst.

Richtig spannend wird es beim Blick auf die Displayfalte: Durch die neue Flex-Titanium-Technologie mit einer hauchdünnen Titan-Legierungsfolie unter dem Panel ist die Falte beim Fold8 kaum noch spürbar und optisch deutlich unauffälliger als bei allen Vorgängern. Beim Ultra ist die Knickfalte zwar ebenfalls etwas dezenter als beim Fold7, aber im direkten Vergleich zum Fold8 immer noch klar sichtbar. Auch hier zeigt sich: Das neue Format tut dem Gerät sichtbar gut.

Welches Display liefert mehr nutzbare Fläche?

Beide Geräte fahren mit zwei Displays auf. Beim Fold8 sind das ein 5,5 Zoll großes Außendisplay im 10:16-Format sowie ein 7,6 Zoll großes Innendisplay im 4:3-Format – beide mit adaptiven 120 Hertz und einer Spitzenhelligkeit, die in Messungen sogar über 3.100 Nits erreicht hat. Beim Fold8 Ultra ist das Außendisplay mit 6,5 Zoll im 21:9-Format deutlich länger und schmaler, innen wartet ein 8 Zoll großer Bildschirm im 4:3,6-Format. Auch das Ultra wird beeindruckend hell, kommt aber laut Messungen leicht unter dem Wert des Fold8.

Das Galaxy Z Fold8 aufgefaltet mit geöffnetem Startbildschirm
Das Samsung Galaxy Z Fold8 hat einen deutlich breiteren Bildschirm als das Fold8 Ultra (Bild: BASIC thinking)

Im Alltag zahlt sich das kompaktere Format des Fold8 direkt aus: Bei YouTube-Videos etwa steht dank des breiteren Verhältnisses und schmalerer schwarzer Balken sogar mehr nutzbare Bildfläche zur Verfügung als beim größeren Innendisplay des Ultra. Auch beim Fotografieren im klassischen 4:3-Format nutzt das Fold8 die Fläche einfach besser aus. Zusammengeklappt eignet sich das Fold8 dadurch hervorragend, um unterwegs schnell Fotos zu zeigen oder ein Video zu schauen – beim Ultra hat man dafür zwangsläufig mehr ungenutzte Displayfläche an den Seiten.

Leistung und Hardware

Unter der Haube setzen beide Modelle auf denselben Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy – aktuell der stärkste Chip, den man in einem Android-Smartphone bekommen kann, wahlweise mit 12 oder 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und bis zu einem Terabyte Speicher. In der Praxis ist die Leistung bei beiden Geräten nahezu identisch, im Alltag läuft alles kompromisslos flüssig.

Der Kompromiss zeigt sich erst unter Dauerlast: Das extrem schlanke Gehäuse des Fold8 lässt sich schlechter kühlen, weshalb der Prozessor bei anhaltender Last spürbar drosselt. Im normalen Alltag ist mir das kaum aufgefallen, auch bei sommerlichen Temperaturen lief das Gerät nicht direkt heiß – nur bei längeren Gaming-Sessions oder aufwendigen Aufgaben wird das dünne Gehäuse spürbar warm.

Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra vs. Fold8: Wie groß ist der Kamera-Unterschied?

Bei der Kamera zeigt sich der deutlichste Unterschied zwischen beiden Geräten. Das Fold8 verzichtet komplett auf eine eigene Zoom-Kamera und setzt nur auf eine 50-Megapixel-Hauptkamera sowie ein 50-Megapixel-Ultraweitwinkel – gezoomt wird rein digital aus dem Hauptsensor heraus. Das Ultra behält dagegen sein bekanntes Trio aus 200-Megapixel-Hauptkamera, 50-Megapixel-Ultraweitwinkel und einer dreifachen optischen Telekamera.

Und ja, das habe ich im Alltag wirklich vermisst. Bei einem Spaziergang durch die HafenCity, bei dem ich immer wieder weit entfernte Gebäude fotografieren wollte, habe ich mich mehrfach dabei ertappt, wie ich stattdessen zu meinem iPhone 17 Pro gegriffen habe, nur um den Zoom nutzen zu können. Mit dem Ultra war das schon deutlich komfortabler, auch wenn selbst dessen Zoom nicht ganz an ein klassisches Kamera-Flaggschiff heranreicht.

Insgesamt sehen die Fotos vom Fold8 gut aus, die vom Ultra aber sichtbar besser – kein Wunder, schließlich steckt darin auch der deutlich größere 200-Megapixel-Sensor. Ehrlich gesagt hätte ich mir genau diesen Sensor auch im normalen Fold8 gewünscht, dann wäre der fehlende Zoom deutlich leichter zu verschmerzen gewesen.

Wir haben wieder einige Fotos mit dem Fold8 und Fold8 Ultra gemacht, die ihr euch auf den Links anschauen könnt. 

Interessant ist dabei allerdings ein Detail: Die Telekamera des Ultra ist technisch schon seit Jahren nahezu unverändert und liefert in der Praxis kaum bessere Ergebnisse als ein digitaler Crop aus dem großen Hauptsensor – nennenswerte Vorteile zeigen sich erst so richtig ab etwa dem zehnfachen Zoom. Wer also nicht regelmäßig wirklich weit heranzoomt, verliert beim Fold8 in der Praxis weniger, als das Datenblatt vermuten lässt.
Bei den Selfies können mich beide Geräte nicht überzeugen. Die Frontkameras mit jeweils 10 Megapixeln liefern solide, aber keine besonders scharfen Ergebnisse. Mein Tipp, den ich mir mittlerweile angewöhnt habe: Einfach die Hauptkamera auf der Rückseite nutzen und das Außendisplay als Vorschau – der Qualitätsunterschied zur echten Frontkamera ist wie Tag und Nacht, man muss sich nur kurz daran gewöhnen, in die Linse statt aufs Display zu schauen.

Akku und Laden

Der Akku bereitet bei beiden Geräten keine Sorgen. Das Fold8 setzt erstmals auf eine Silizium-Kohlenstoff-Zelle mit 4.800 mAh, das Ultra kommt dank des größeren Gehäuses auf 5.000 mAh. Beim Laden hat Samsung ordentlich nachgelegt: Statt der bisher eher zähen 25 Watt laden beide Geräte jetzt mit über 40 Watt, eine volle Ladung ist damit in rund einer Stunde erledigt. Kabellos sind bis zu 20 Watt drin, auf eine magnetische Ladehalterung nach Qi2- beziehungsweise MagSafe-Vorbild müsst ihr bei beiden Geräten aber weiterhin verzichten.

Im Alltag bin ich mit beiden Geräten locker durch den Tag gekommen, ohne mittags noch mal an die Steckdose zu müssen. Ein Unterschied zwischen Fold8 und Ultra war für mich dabei kaum spürbar.

Software

Beide Geräte starten mit One UI 9 auf Basis von Android 17, inklusive des vollen Galaxy-AI-Pakets. Now Nudge, das kontextbasiert Vorschläge aus Chats erkennt und etwa passende Fotos zum Verschicken vorschlägt, ist für mich bislang eher eine nette Spielerei geblieben als ein Feature, das ich täglich brauche. Auch Samsung DeX habe ich in meiner Testzeit ehrlich gesagt kein einziges Mal angerührt.

Beim Multitasking und Splitscreen zeigt sich der Vorteil des größeren 8-Zoll-Displays im Ultra: Mehrere Apps nebeneinander fühlen sich dort etwas komfortabler an. Allerdings habe ich Multitasking im Alltag insgesamt zu selten genutzt, um daraus für mich einen echten Vorteil zu ziehen – für die meisten dürfte das Fold8 hier völlig ausreichen. Praktisch finde ich dagegen die neue Quick-Share-Kompatibilität zu Apple-Geräten: Dateien, Fotos und Videos lassen sich damit endlich direkt an ein iPhone, iPad oder Mac senden, ganz ohne Umweg über eine Drittanbieter-App.

Software-Nervereien sind mir in der Testzeit keine besonderen aufgefallen. Auch bei den Updates bleibt Samsung vorbildlich: Beide Geräte bekommen sieben Jahre lang Android- und Sicherheitsupdates, ihr seid damit bis mindestens 2033 versorgt.

Galaxy Z Fold8 und Fold8 Ultra im Vergleich: Ein Fazit

Das Galaxy Z Fold8 ist für mich das spannendste Foldable, das Samsung bisher gebaut hat. Das neue, kompaktere Format macht aus einem sperrigen Nischengerät endlich ein Smartphone, das sich im Alltag wirklich gut anfühlt – leicht, handlich, mit einem Außendisplay, das man tatsächlich gerne benutzt, und aufgeklappt ein kleines Tablet für Fotos, Videos und Lesen.

Das Fold8 Ultra ist für sich genommen ebenfalls ein richtig gutes Smartphone mit dem stärkeren Kamerasystem und dem größeren Innendisplay, wirkt aber direkt neben dem Fold8 mit seinem langgezogenen Außendisplay fast schon aus der Zeit gefallen, gerade bei Videos und Spielen.

Der große Haken beim Fold8 bleibt der Preis – und der fehlende Zoom, den man im Alltag durchaus merkt. Mit einer UVP von knapp 2.000 Euro ist das Gerät kein Schnäppchen, mittlerweile ist es aber schon für rund 1.500 Euro zu bekommen. Und genau ab diesem Preispunkt kann man beim Fold8 wirklich gut zugreifen: Wer ein Mini-Tablet für unterwegs möchte und auf einen guten Zoom verzichten kann, bekommt hier eines der spannendsten Smartphones des Jahres.

Spannend wird obendrein, dass Samsung mit diesem Format offenbar einen Trend setzt: Gerüchten zufolge soll auch Apple sein erstes faltbares iPhone im September in einem ähnlich kompakten Format vorstellen. Wenn das stimmt, könnte sich zeigen, dass Samsung mit dem Fold8 tatsächlich die Zukunft der Foldables vorweggenommen hat.

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Refurbished MacBook Air M4 im Test: Lohnt sich Swappie wirklich?

10. August 2026 um 18:57

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Apple MacBook Air M4 gebraucht Refurbished generalüberholt Test Erfahrungen Swappie

Der Refurbished-Anbieter Swappie hat sein Portfolio neben iPhones und iPads auch auf Apple-Notebooks ausgeweitet. Wir haben das 15 Zoll große MacBook Air mit M4-Chip in der höchsten Zustandsstufe „Premium“ und der gebuchten Option „Neue Batterie“ getestet. Unser Praxistest zeigt, wie gut die Aufbereitung tatsächlich ist und ob sich der Kauf gegenüber Neuware im Handel finanziell lohnt.

Refurbished und gebraucht: MacBook Air von Swappie im Test

Unser Testgerät: Ein gebrauchtes MacBook Air mit M4-Chip von Swappie aus der Premium-Kategorie. Es wird in einer eigenen, flachen Kartonverpackung geliefert, die im Inneren gut gepolstert ist. Ein Ladekabel liegt leider nicht im Lieferumfang bei.

Der optische Zustand unseres Testgeräts in der Gehäusefarbe Mitternacht rechtfertigt die Einstufung „Premium“ vollkommen. Auf dem Aluminiumgehäuse sind weder am Displaydeckel noch an der Unterseite Kratzer oder Gebrauchsspuren zu finden. Auch der Bildschirm, das Trackpad und die Tastatur wirken wie bei einem fabrikneuen Gerät ab Werk.

Das Swappie refurbished MacBook wird in einer schlichten DHL-Versandtasche geliefert (Bild: BASIC thinking)

Technische Überprüfung: Akku, SSD und Tastatur-Layout

Unter der Haube steckt ein Apple M4-Chip mit 10-Core CPU und 10-Core GPU, kombiniert mit 16 GB Arbeitsspeicher und einer 256 GB großen SSD. Da wir das Gerät mit der Zusatzoption „Neue Batterie“ geordert haben, zeigt der Blick in das macOS-Systemprofil hervorragende Werte: Die verbleibende Maximalkapazität wird mit 100 Prozent ausgewiesen, die Zahl der Ladezyklen liegt im einstelligen Bereich.

Das refurbished MacBook wird in der „Premium“ Kategorie mit einem neuen Akku ausgeliefert (Bild: BASIC thinking)

Die Überprüfung der SMART-Daten ergibt zudem eine bisherige SSD-Betriebsdauer von nur wenigen Stunden. Den integrierten Hardware-Test über die Apple-Diagnose besteht die gesamte Hardware ohne Einschränkungen. Bezüglich des Tastatur-Layouts gab es bei unserem Testmodell keine Besonderheiten, da direkt ein originales deutsches QWERTZ-Layout verbaut war.

Performance und Alltagsnutzung

Der verbaute M4-Chip verrichtet seine Arbeit gewohnt souverän und leise. Da das MacBook Air passiv gekühlt wird, bleibt es auch unter Dauerlast völlig lautlos. Ob alltägliche Office-Aufgaben, Multitasking oder der Schnitt von hochauflösenden Video-Streams: Das 15-Zoll-Display bietet viel Arbeitsfläche und die Performance liegt auf dem gewohnten Level eines aktuellen Apple-Laptops.

Preisvergleich: Wann sich die „Premium“-Stufe nicht rechnet

Für das getestete MacBook Air M4 15 Zoll mit 16 GB RAM, 256 GB SSD, 10-Core CPU/GPU und neuem Akku fallen beim Kauf über Swappie 1.189,00 Euro an (Stand: 10. August 2026). Ein genauer Blick auf die aktuelle Marktlage zeigt hier jedoch ein deutliches Einsparpotenzial-Problem für Käufer.

Vergleichbare Neuware beziehungsweise Angebote bei etablierten Fachhändlern liegen für diese Konfiguration oft bei rund 1.199,00 Euro. Inzwischen ruft Swappie für dasselbe gebrauchte Setup in der Premium-Klasse sogar 1.215,00 Euro auf. Damit ist das generalüberholte Modell bei Swappie teurer als Neuware im freien Handel. Hauptverantwortlich dafür ist der Aufpreis für den neu verbauten Akku sowie die Einwertung in die höchste Optik-Kategorie.

Swappie bietet als Ausgleich zwar eine 36-monatige Garantie sowie ein 30-tägiges Rückgaberecht, was über den gesetzlichen Standards liegt. Rein preislich verliert die höchste Zustandsstufe bei sehr aktuellen Modellreihen wie der M4-Generation jedoch ihren sonst üblichen Preisvorteil. Richtig Einsparpotenzial gibt es erst bei den älteren Modellen, die meist 100 bis 200 Euro günstiger sind als die Neuware. Diese sind jedoch bei vielen Modellen nicht verfügbar, was das Angebot deutlich verringert.

Fazit: Refurbished Macbook Air von Swappie

Das von Swappie gelieferte MacBook Air M4 15 Zoll hinterlässt technisch wie optisch einen einwandfreien Eindruck und unterscheidet sich im Alltag nicht von einem Neugerät.

Wer jedoch zur höchsten Zustandsstufe „Premium“ greift und zusätzlich einen frischen Akku bucht, zahlt fast den identischen oder sogar einen höheren Preis als für Neuware bei anderen Online-Händlern.

Attraktiv ist das Refurbished-Angebot in diesem Fall vor allem für Käufer, die primär Wert auf die dreijährige Verkäufergarantie legen. Wer sich jedoch mit einem geringwertigeren Zustand zufrieden geben kann, der kann ein paar Euro beim Kauf sparen, indem er eine günstigere Kategorie auswählt.

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Dreame A3 AWD Pro 3500 im Test: Mähroboter mit Allrad und LiDAR

16. Juli 2026 um 16:00

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Dreame A3 AWD Pro 3500 Test

Ein Mähroboter für bis zu 3.500 Quadratmeter, der ohne Begrenzungskabel und ohne RTK-Antenne auskommt, Steigungen von bis zu 80 Prozent bewältigen soll und dank ausfahrbarer Mähscheiben besonders nah an Rasenkanten arbeitet: Der Dreame A3 AWD Pro 3500 bringt zahlreiche Funktionen mit, die vor allem bei großen und anspruchsvollen Gärten interessant sind. Doch wie gut funktionieren Allradantrieb, LiDAR-Navigation, App und EdgeMaster 2.0 im Alltag? Wir haben den Premium-Mähroboter getestet.

Dreame A3 AWD Pro 3500 im Test

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 richtet sich an Besitzer großer oder komplexer Grundstücke. Vier angetriebene Räder sollen dem Roboter ausreichend Traktion für Hänge und unebenes Gelände verleihen. Für die Orientierung kombiniert Dreame einen 360-Grad-3D-LiDAR-Sensor mit zwei KI-Kameras. Ein Begrenzungskabel muss deshalb nicht verlegt werden. Auch eine separate RTK-Antenne ist nicht erforderlich.

Auf dem Papier gehört der A3 AWD Pro 3500 damit zur technischen Oberklasse. Er bietet eine Schnittbreite von 40 Zentimetern, eine per App verstellbare Schnitthöhe zwischen drei und zehn Zentimetern sowie eine automatische Kartierung. Die sogenannte EdgeMaster-2.0-Technologie soll außerdem dafür sorgen, dass entlang von Wegen, Mauern und anderen Begrenzungen nur ein schmaler Grasstreifen stehen bleibt.

Wir haben uns angesehen, wie einfach sich der Mähroboter einrichten lässt, wie gut die Navigation funktioniert und welche Stärken und Schwächen sich im praktischen Einsatz zeigen.

Was ist der Dreame A3 AWD Pro 3500?

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 ist ein kabelloser Mähroboter für Rasenflächen von bis zu 3.500 Quadratmetern. Die Modellbezeichnung „AWD“ steht für „All-Wheel Drive“, also Allradantrieb. Jedes der vier Räder wird über einen eigenen Nabenmotor angetrieben. Laut Hersteller kann der Roboter damit Steigungen von bis zu 80 Prozent beziehungsweise 38,7 Grad bewältigen. Hindernisse oder Absätze mit einer Höhe von bis zu 5,5 Zentimetern soll er ebenfalls überwinden können.

Anders als klassische Mähroboter benötigt das Modell keinen Draht, der einmal rund um die Rasenfläche verlegt werden muss. Der A3 AWD Pro erfasst seine Umgebung mit dem Navigationssystem OmniSense 3.0. Es kombiniert 360-Grad-3D-LiDAR mit binokularer KI-Sicht. Vereinfacht gesagt tastet der LiDAR-Sensor die Umgebung mithilfe von Laserimpulsen räumlich ab, während zwei Kameras Objekte und Strukturen erkennen. Aus den Daten erstellt der Mähroboter eine digitale Karte des Gartens.

Der Ansatz hat einen wichtigen Vorteil: Die Positionierung ist nicht ausschließlich auf Satellitensignale angewiesen. Eine RTK-Referenzstation, die einen geeigneten Standort und freie Sicht zum Himmel benötigt, entfällt. Das kann insbesondere auf Grundstücken mit Bäumen, Gebäuden oder stark verschatteten Bereichen die Installation erleichtern.

Lieferumfang

Im Lieferumfang befinden sich neben dem Dreame A3 AWD Pro 3500 eine Ladestation, ein Netzteil, acht Schrauben zur Befestigung, ein Inbusschlüssel, 18 Ersatzklingen, sechs Halterungen, ein fusselfreies Tuch, eine Bedienungsanleitung und eine Schnellstartanleitung.

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 in der Verpackung (© BASIC thinking)

Damit enthält das Paket grundsätzlich alles, was für die Inbetriebnahme erforderlich ist. Ein Begrenzungskabel und eine separate Navigationsantenne sind nicht notwendig. Das reduziert den Montageaufwand und erspart Änderungen am Garten, wenn sich Rasenflächen, Beete oder Wege später verschieben.

Design und Verarbeitung

Schon optisch wirkt der Dreame A3 AWD Pro 3500 weniger wie ein klassischer Mähroboter und eher wie ein kompaktes Geländefahrzeug. Mit Abmessungen von rund 74 mal 53,2 mal 32,5 Zentimetern und einem Gewicht von 23,9 Kilogramm ist das Modell groß und schwer. Die breite Bauweise schafft Platz für zwei Mähscheiben und vier separat angetriebene Räder.

Der Dreame im Vergleich zu einem modernen Auto (© BASIC thinking / Audi)

Auffällig ist die unterschiedliche Bereifung: Zwei Räder besitzen ein vergleichsweise klassisches Profil, während die beiden anderen mit deutlich gröberen Noppen ausgestattet sind. Die Kombination soll Traktion und kontrollierte Bewegung miteinander verbinden. Ob das auf feuchtem Boden und an Hängen tatsächlich funktioniert, muss jedoch der Praxistest zeigen.

Auf der Oberseite sitzt ein gut ablesbares Display. Auch die Beleuchtung ist auffällig gestaltet und verleiht dem Roboter einen modernen, hochwertigen Eindruck. Beim Start spielt das Gerät eine kurze Musiksequenz ab. Zusammen mit der Abdeckung beziehungsweise Klappe am Display erinnert die Inszenierung an moderne Autos, die ihre Fahrer mit Licht- und Soundanimationen begrüßen.

Das Display des A3 AWD Pro 3500 (© BASIC thinking)
Das Display des A3 AWD Pro 3500 (© BASIC thinking)

Das ist für die reine Mähleistung zwar nicht entscheidend, hebt den A3 AWD Pro 3500 aber sichtbar von vielen eher zweckmäßig gestalteten Konkurrenzmodellen ab. Auch die Sprachausgabe passt dazu: Hinweise und Statusmeldungen sind klar und deutlich zu verstehen.

Das Gehäuse ist nach IPX6 gegen Wasser geschützt. Der Roboter verträgt damit kräftiges Strahlwasser, sollte jedoch nicht mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden. Vor Arbeiten an der Unterseite muss das Gerät ausgeschaltet und gegen unbeabsichtigtes Starten gesichert werden.

Einrichtung: Wie nimmt man den Dreame A3 AWD Pro 3500 in Betrieb?

Die mechanische Installation ist vergleichsweise unkompliziert. Zunächst benötigt die Ladestation einen ebenen Standort mit Stromanschluss und ausreichend Platz für die Ein- und Ausfahrt des Roboters. Anschließend wird sie mit den mitgelieferten Schrauben im Boden befestigt und mit dem Netzteil verbunden.

Danach folgt die Verbindung mit der Dreamehome-App. In unserem Test dauerte die erstmalige Verbindung weniger als eine Minute. Damit war der Roboter schneller in der App registriert als viele andere Smart-Home- und Gartengeräte.

Die erstmalige Einrichtung der App (© BASIC thinking)

Für die Kamerafunktion ist allerdings ein zusätzlicher Schritt erforderlich: In der App muss zunächst ein Plugin heruntergeladen werden. Erst danach steht der Zugriff auf die Kamera beziehungsweise die entsprechenden Video- und Überwachungsfunktionen zur Verfügung. Das ist grundsätzlich nachvollziehbar, sollte während der Einrichtung aber klar kommuniziert werden.

Direkt bei der Inbetriebnahme kann außerdem ein Softwareupdate anstehen. Im Test wurde das Update sehr schnell heruntergeladen und installiert. Langes Warten vor dem ersten Einsatz war nicht nötig.

Karte automatisch erstellen oder Grenze manuell abfahren

Nach der Kopplung muss der Roboter den Garten kennenlernen. Das OmniSense-3.0-System kann die Rasenfläche automatisch kartieren. Dabei analysiert der A3 AWD Pro 3500 seine Umgebung über LiDAR und Kameras und erstellt eine virtuelle Karte. Alternativ beziehungsweise zur Korrektur können Grenzen und Bereiche in der App manuell angepasst werden.

Bei der manuellen Kartierung wird der Mäher wie ein ferngesteuertes Fahrzeug an der gewünschten Grenze entlanggeführt. Genau an diesem Punkt zeigte unser Testgerät jedoch eine Schwäche: Die Steuerung und die tatsächliche Fahrbewegung passten bei der Kalibrierung nicht immer sauber zusammen. Der Roboter fuhr teilweise anders, als wir ihn über den virtuellen Joystick steuerten. Gerade an engen Stellen oder in der Nähe empfindlicher Beete erschwert das eine präzise Grenzziehung.

Die verschiedenen Mäheinstellungen in der App (© BASIC thinking)

Nach der Kartierung lassen sich Arbeitszonen, Verbindungswege und Sperrbereiche definieren. Das ist wichtig, wenn der Garten aus mehreren Flächen besteht oder Teiche, Beete, Spielbereiche und empfindliche Stellen ausgespart werden sollen.

Wie funktioniert die Navigation?

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 orientiert sich mithilfe von 360-Grad-3D-LiDAR und zwei KI-Kameras. Der LiDAR-Sensor erstellt ein räumliches Abbild der Umgebung, während die Kameras bei der Einordnung von Objekten helfen. Das System soll nicht nur die Position des Roboters bestimmen, sondern auch Hindernisse erkennen und geeignete Fahrwege berechnen.

Im Unterschied zu reinen RTK-Modellen benötigt der Dreame keine eigene Referenzantenne. Das spart Platz und Installationsaufwand. Gleichzeitig ist der Roboter weniger davon abhängig, dass an jedem Punkt des Gartens eine freie Sicht zum Himmel besteht. Das ist ein wichtiger Vorteil für Grundstücke mit Bäumen, hohen Hecken oder Gebäuden.

Der Hersteller bewirbt außerdem eine intelligente Hinderniserkennung. In einem Familiengarten gehören Spielzeug, Schläuche, Gartenmöbel und Tiere zu den typischen Herausforderungen. Trotz aller Sensorik gilt jedoch: Kleine Gegenstände sollten vor dem Mähen möglichst entfernt werden. Haustiere und Kinder sollten sich nicht unbeaufsichtigt im Arbeitsbereich aufhalten. Zum Schutz nachtaktiver Tiere wie Igel empfiehlt sich außerdem, den Roboter nur am Tag fahren zu lassen.

Mähleistung und Schnittbild

Der A3 AWD Pro 3500 arbeitet mit zwei beweglichen Messerscheiben und erreicht dadurch eine Schnittbreite von 40 Zentimetern. Das ist vor allem auf großen Flächen von Vorteil, da der Roboter mit jeder Bahn mehr Rasen erfasst als kompakte Modelle mit nur etwa 20 Zentimetern Schnittbreite.

Die Messer des A3 AWD Pro 3500 (© BASIC thinking)

Die Schnitthöhe lässt sich über die App zwischen drei und zehn Zentimetern einstellen. Damit deckt der Mäher sowohl kurz gehaltene Zierrasenflächen als auch höhere Gebrauchsrasen ab. Dreame nennt für den A3 AWD Pro 3500 je nach gewähltem Modus eine theoretische Tagesleistung von 2.500 Quadratmetern im Standardmodus, 3.500 Quadratmetern im Effizienzmodus und bis zu 5.000 Quadratmetern im Turbomodus. Diese Angaben hängen in der Praxis stark von Gartengeometrie, Steigungen, Hindernissen, Grashöhe und Wetter ab.

Wir haben im Test nachgemessen: Wir haben 3,5 Zentimeter als Schnitthöhe eingestellt und nach dem Mähen war der Rasen zwischen 3,5 und 4 Zentimeter hoch.

Das Schnittbild (© BASIC thinking)

EdgeMaster 2.0: So funktioniert das Mähen am Rand

Eine Besonderheit des Dreame A3 AWD Pro 3500 ist EdgeMaster 2.0. Beim Mähen an einer Kante werden die beiden Messerscheiben seitlich in Richtung Gehäuserand verschoben beziehungsweise ausgefahren. Die Klingen gelangen dadurch näher an Wege, Mauern und andere Begrenzungen, ohne dass der komplette Roboter gefährlich nah an die Kante fahren muss.

Dreame gibt einen verbleibenden Abstand von rund drei Zentimetern an. Das wäre deutlich weniger als bei vielen Mährobotern, deren Mähscheibe mittig unter dem Gehäuse sitzt. Vollständig ersetzt das System einen Rasentrimmer nicht in jeder Situation. An hohen Mauern, in engen 90-Grad-Ecken oder an ungleichmäßigen Begrenzungen kann weiterhin ein schmaler Streifen stehen bleiben. Bei ebenerdigen Pflasterflächen kann der Roboter dagegen häufig weiter über den Rand fahren und entsprechend sauberer schneiden.

Allradantrieb und Geländegängigkeit

Vier Nabenmotoren treiben alle Räder des A3 AWD Pro 3500 an. Das soll dem 23,9 Kilogramm schweren Mähroboter nicht nur am Hang, sondern auch auf unebenem oder rutschigem Untergrund helfen. Laut Dreame sind Steigungen von bis zu 80 Prozent und Hindernisse mit einer Höhe von bis zu 5,5 Zentimetern möglich.

Solche Maximalwerte sollten nicht mit einer Garantie für jede Böschung verwechselt werden. Feuchter Boden, lockere Erde, eine dünne Grasnarbe und enge Wendemanöver können die Traktion deutlich reduzieren. Das hohe Gewicht kann außerdem auf weichem Untergrund Spuren hinterlassen. Die Kombination aus zwei klassisch profilierten und zwei genoppten Rädern ist deshalb besonders interessant: Sie soll Grip bieten, ohne dass sich der Roboter bei jeder Richtungsänderung in den Rasen gräbt.

App, Bedienung und Kamera

Die Dreamehome-App ist die zentrale Steuerung für den Mähroboter. Dort lassen sich Karten verwalten, Mähzonen anlegen, Sperrflächen definieren, Zeitpläne erstellen und Schnitthöhe sowie Arbeitsmodus einstellen. Auch Statusmeldungen und Softwareupdates laufen über die App.

Positiv fällt die schnelle Erstverbindung auf, die in unserem Test weniger als eine Minute dauerte. Auch das Softwareupdate war zügig erledigt. Weniger überzeugend war die manuelle Steuerung während der Kalibrierung, weil sich die Fahrtrichtung nicht immer so präzise umsetzen ließ wie vorgegeben.

Die Kamera kann außerdem für Überwachungs- und Patrouillenfunktionen genutzt werden. Dreame fasst diese Funktionen unter dem Namen „Garden Guardian“ zusammen. Der Nutzer kann auf ein Livebild zugreifen und soll bei erkannten Personen oder beim Anheben des Roboters Hinweise erhalten. Vor der ersten Nutzung ist allerdings der Download eines zusätzlichen Kamera-Plugins erforderlich.

Akku, Ladezeit und Lautstärke

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 besitzt einen Akku mit 7,5 Amperestunden. Der Hersteller nennt eine Ladezeit von 85 Minuten. Wie lange eine Akkuladung im Garten reicht, hängt unter anderem von Modus, Gelände, Schnitthöhe und Grasdichte ab. Sinkt der Ladestand, kehrt der Roboter selbstständig zur Station zurück und setzt seine Arbeit anschließend fort.

Der angegebene Geräuschpegel liegt bei 65 Dezibel. Damit arbeitet das Modell deutlich leiser als ein Benzinmäher, ist aber nicht völlig geräuschlos. Neben dem Mähwerk sind die Fahrmotoren und die akustischen Statusmeldungen wahrnehmbar. Die Sprachausgabe ist klar und deutlich. Auch die Startmusik lässt sich problemlos verstehen.

Vorteile des Dreame A3 AWD Pro 3500

Der größte Vorteil liegt in der Kombination aus hoher Flächenleistung, Allradantrieb und Navigation ohne Begrenzungskabel. Da keine RTK-Antenne installiert werden muss, eignet sich der Mähroboter auch für Nutzer, die möglichst wenig zusätzliche Technik im Garten aufstellen möchten.

Weitere Stärken sind:

  • geeignet für große Rasenflächen bis 3.500 Quadratmeter
  • Allradantrieb mit vier Nabenmotoren
  • beworbene Steigfähigkeit von bis zu 80 Prozent
  • 40 Zentimeter breite Doppelmähscheibe
  • Schnitthöhe zwischen drei und zehn Zentimetern
  • Navigation über 360-Grad-3D-LiDAR und binokulare KI-Sicht
  • kein Begrenzungskabel und keine eigene RTK-Antenne notwendig
  • EdgeMaster 2.0 für einen geringen Abstand zur Rasenkante
  • schnelle Verbindung mit der App
  • schnelles Softwareupdate
  • gut ablesbares Display, schicke Beleuchtung und hochwertige Inszenierung
  • klare und deutliche Audioausgabe
  • IPX6-Schutz gegen Wasser
  • 18 Ersatzklingen im Lieferumfang

Nachteile des Dreame A3 AWD Pro 3500

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 ist nicht für jeden Garten die richtige Wahl. Mit einem Preis von 2.599 Euro gehört er zur Premiumklasse. Für kleine, ebene Rasenflächen ist das Gerät überdimensioniert. Auch Größe und Gewicht sind nicht zu unterschätzen: Mit 23,9 Kilogramm lässt sich der Mäher nicht bequem tragen und kann auf weichem Boden Spuren hinterlassen.

Im Test fiel außerdem die unpräzise Steuerung während der Kalibrierung negativ auf. Wenn der Roboter nicht exakt in die über den virtuellen Joystick vorgegebene Richtung fährt, wird das manuelle Festlegen enger Grenzen unnötig schwierig.

Die wichtigsten Nachteile im Überblick:

  • hoher Anschaffungspreis
  • mit 23,9 Kilogramm sehr schwer
  • für kleine oder einfache Gärten deutlich überdimensioniert
  • manuelle Steuerung bei der Kalibrierung im Test nicht präzise
  • großer Platzbedarf für Roboter und Ladestation
  • vollständiger Kantenschnitt ist trotz EdgeMaster 2.0 nicht in jeder Ecke garantiert

Preis: Was kostet der Dreame A3 AWD Pro 3500?

Die unverbindliche Preisempfehlung beziehungsweise der offizielle Verkaufspreis liegt bei 2.599 Euro. Damit positioniert Dreame den A3 AWD Pro 3500 klar im Premiumsegment. Zum Testzeitpunkt wurde das Modell im offiziellen deutschen Dreame-Shop für 2.599 Euro angeboten.

Der Preis ist hoch, relativiert sich aber teilweise durch die Ausstattung. Käufer erhalten einen Allrad-Mähroboter für große Flächen, der ohne Begrenzungsdraht und separate RTK-Antenne auskommt. Hinzu kommen eine 40 Zentimeter breite Mähmechanik, die ausfahrbaren EdgeMaster-Scheiben und die Kombination aus LiDAR und Kameras.

Ob sich die Investition lohnt, hängt deshalb weniger von der reinen Grundstücksgröße als von dessen Komplexität ab. Ein ebener 500-Quadratmeter-Rasen benötigt diese Technik nicht. Bei mehreren Zonen, starken Steigungen, Bäumen, Engstellen und einer Fläche von mehreren Tausend Quadratmetern kann der Preis dagegen gerechtfertigt sein.

Fazit: Lohnt sich der Dreame A3 AWD Pro 3500?

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 ist ein leistungsstarker Mähroboter für große und anspruchsvolle Grundstücke. Sein größter Vorteil ist die Kombination aus echtem Allradantrieb, breitem Doppelmähwerk und Navigation ohne Begrenzungskabel oder separate RTK-Antenne. Auch EdgeMaster 2.0 ist mehr als ein Marketingbegriff: Das seitliche Verschieben der Mähscheiben ist ein nachvollziehbarer technischer Ansatz, um die typische Schwäche vieler Mähroboter am Rand zu reduzieren.

Die Einrichtung beginnt erfreulich unkompliziert. Die Verbindung mit der App dauerte in unserem Test weniger als eine Minute, und auch das Softwareupdate war schnell installiert. Display, Licht und Startmusik wirken hochwertig und erinnern an die Inszenierung moderner Autos. Die Audioausgabe ist klar und deutlich.

Ganz ohne Schwächen bleibt der Mähroboter jedoch nicht, und zwar die unpräzise Steuerung während der Kalibrierung: Wenn der Roboter nicht exakt so fährt, wie man ihn über die App lenkt, erschwert das die manuelle Kartierung gerade an kritischen Grenzen. Hinzu kommen das hohe Gewicht und der Premiumpreis von 2.599 Euro.

Für kleine und ebene Gärten ist der Dreame A3 AWD Pro 3500 zu groß und zu teuer. Wer jedoch mehrere Tausend Quadratmeter, deutliche Steigungen oder ein komplexes Grundstück besitzt und keine RTK-Antenne installieren möchte, erhält ein technisch außergewöhnliches Gesamtpaket. Ob daraus eine uneingeschränkte Empfehlung wird, hängt vor allem davon ab, wie zuverlässig Navigation, Hinderniserkennung und Kantenschnitt im langfristigen Praxiseinsatz funktionieren.

Zum Dreame A3 AWD Pro 3500

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Anthbot Genie 800 im Test: KI-Mähroboter ohne Begrenzungskabel

14. Juli 2026 um 09:30

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Anthbot Genie 800 Testbericht

Kein Begrenzungskabel, vier KI-Kameras, zentimetergenaue GPS-Navigation: Der Anthbot Genie 800 klingt nach einem Versprechen, das viele smarte Gartengeräte schon gegeben und nur selten gehalten haben. Wir haben den Mähroboter ohne Begrenzungskabel mehrere Wochen lang im Praxistest und zeigen, was wirklich hinter dem Hype steckt.

Anthbot Genie 800 im Test

Anthbot ist eine vergleichsweise junge Marke im Bereich smarter Gartengeräte. Doch das Unternehmen hat echte Substanz: Über 520 Patente, mehr als 500 Entwickler im F&E-Team und zwölf Jahre Erfahrung mit Sensoren und Algorithmen aus der Robotik sprechen für sich. Mit der Genie-Serie positioniert sich Anthbot gezielt im wachsenden Segment der kabellosen Mähroboter und tritt damit in direkte Konkurrenz zu Mammotion, Dreame und Husqvarna.

Der Genie 800 ist das mittlere Modell der Reihe und richtet sich an Gartenbesitzer mit Flächen bis zu 800 Quadratmetern, wobei der Hersteller theoretisch sogar bis 1.500 m² angibt. Ob der Roboter in der Praxis hält, was die Datenblätter versprechen, haben wir über mehrere Wochen hinweg überprüft.

Was ist der Anthbot Genie 800?

Der Anthbot Genie 800 ist ein vollautomatischer Mähroboter der neuen Generation, ohne jedes Begrenzungskabel. Statt aufwendig Drähte im Boden zu verlegen, kartiert er seinen Arbeitsbereich per App und RTK-GPS selbst. Er gehört damit zu einer Klasse von Geräten, die den Markt für Mähroboter gerade fundamental verändern.

Anthbot Genie 800
Der Anthbot Genie 800 im Test

Die Zahl „800″ im Namen bezeichnet die empfohlene Rasenfläche in Quadratmetern. Der Roboter ist Teil der Anthbot-Genie-Familie, zu der auch der kleinere Genie 600 sowie der Genie 1000 und der Genie 3000 für größere Grundstücke gehören. Allen Modellen gemein ist das hybride Navigationssystem aus RTK-GPS und vier KI-Kameras.

Wie funktioniert der Anthbot Genie 800?

Das technische Herzstück des Genie 800 ist eine Kombination aus zwei Navigationstechnologien, die sich gegenseitig ergänzen:

Full-Band-RTK-GPS

Der Genie 800 ist nach Herstellerangaben der erste Mähroboter mit Full-Band-RTK-GPS, der alle 22 Satellitenfrequenzbänder gleichzeitig empfangen kann. Eine am Garten aufgestellte RTK-Referenzstation verbindet sich mit bis zu 155 Satelliten und ermöglicht so eine Positionierung auf bis zu zwei Zentimeter genau. Das funktioniert auch unter Bewölkung und in schwierigem Gelände deutlich stabiler als einfache GPS-Lösungen.

Vier KI-Kameras mit 300°-Sichtfeld

Kommt das GPS-Signal an seine Grenzen (etwa unter dichten Bäumen oder in tiefen Schatten) übernehmen vier KI-Kameras mit einem 300-Grad-3D-Sichtfeld die Navigation. Diese Kameras erkennen laut Hersteller über 1.000 verschiedene Hindernisse in Echtzeit: Gartenmöbel, Spielzeug, Haustiere und sogar Igel. Die seitlichen Kameras ermöglichen es dem Roboter zudem, sehr nah an Kanten und durch enge Passagen zu fahren, die so breit wie der Mäher selbst sind.

Mulch-System mit fünf Klingen

Das Mähdeck setzt auf einen 20 Zentimeter breiten Mähteller mit fünf Klingen. Die Schnitthöhe lässt sich bequem per App zwischen 30 und 70 Millimeter einstellen, ohne am Gerät selbst zu schrauben. Der Mähroboter arbeitet dabei im Mulch-Verfahren: Das Schnittgut bleibt auf dem Rasen und düngt ihn natürlich.

Die Unterseite des Anthbot Genie 800
Die Unterseite des Anthbot Genie 800

Lieferumfang

Im Paket enthalten sind:

  • Der Mähroboter selbst
  • Ladestation mit Netzteil und Kabeln
  • RTK-Referenzstation mit Antenne und Montagematerial
  • Erdanker und Montagewerkzeug
  • Schnellstartanleitung (mehrsprachig)

Alles, was für den sofortigen Einsatz benötigt wird, ist im Lieferumfang enthalten. Separate Zukäufe sind für den Standardbetrieb nicht notwendig.

Design und Verarbeitung

Der Anthbot Genie 800 wirkt auf den ersten Blick kompakter als viele Konkurrenzmodelle. Das Gehäuse ist in einem dezenten Grau-Weiß gehalten, die Linienführung ist modern und funktional. Optisch fällt der Roboter im Garten nicht negativ auf. Er wirkt eher wie ein sorgfältig designtes Technikprodukt als wie ein klobiges Gartengerät.

Das Display des Anthbot Genie 800
Das Display des Anthbot Genie 800

Das Gehäuse ist nach IPX6 gegen Spritzwasser geschützt, hält also auch einem kräftigen Regenschauer problemlos stand. Die vier Kameras sind dezent in das Gehäuse integriert und beeinflussen das Gesamtbild kaum. Das Mähdeck ist ohne Werkzeug zugänglich und lässt sich einfach reinigen.

Die Verarbeitungsqualität macht insgesamt einen soliden Eindruck. Spaltmaße und Materialien sind auf dem Niveau, das man in dieser Preisklasse erwarten darf.

Technische Daten im Überblick

Merkmal Anthbot Genie 800
Empfohlene Fläche 800 m² (max. 1.500 m²)
Navigation Full-Band-RTK-GPS + 4 KI-Kameras (300° 3D-Sicht)
Schnittbreite 20 cm (5-Klingen-Scheibe)
Schnitthöhe 30–70 mm, per App einstellbar
Max. Steigung 24° / 45 %
Akku 4 Ah / 72 Wh, Lithium-Ionen
Laufzeit pro Ladung ca. 120 Minuten
Lautstärke max. 58 dB(A)
Schutzklasse IPX6
WLAN 2,4 GHz
Mähzonen bis zu 20 Zonen per App
Hinderniserkennung > 1.000 Objekttypen
Satelliten-Verbindung bis zu 155 Satelliten, alle 22 Frequenzbänder

Einrichtung und Inbetriebnahme

Einer der größten Vorteile des Anthbot Genie 800 ist die unkomplizierte Einrichtung. Gerade im Vergleich zu klassischen Mährobotern mit Begrenzungskabel. Das Grundprinzip: Ladestation aufstellen, RTK-Antenne platzieren, Mähroboter einschalten und per App kartieren. Der Hersteller gibt für die Grundeinrichtung etwa zehn Minuten an.

In der Praxis läuft das folgendermaßen ab:

  1. Ladestation positionieren: Die Basisstation wird an einem geeigneten Platz im Garten aufgestellt und mit den beiliegenden Erdankern fixiert. Sie muss mit einer Steckdose verbunden werden.
  2. RTK-Antenne aufstellen: Die Referenzstation wird möglichst mit freier Sicht zum Himmel platziert, idealerweise auf einem erhöhten Punkt. Nach dem Einschalten sucht sie automatisch Satellitenkontakt.
  3. Mähroboter verbinden: Über die Anthbot-App (iOS und Android) wird der Genie 800 per WLAN registriert und mit der RTK-Station gekoppelt.
  4. Garten kartieren: Entweder per Fernsteuerung in der App oder durch manuelle Führung des Mähers werden die Grenzen der Rasenfläche abgefahren. Die so erstellte Karte dient als Navigationsbasis.

Mähzonen, No-Go-Bereiche und Zeitpläne lassen sich im Anschluss jederzeit per App anpassen, ganz ohne erneutes Kabelumverlegen. Das ist ein klarer Komfortvorteil gegenüber Systemen mit physischer Begrenzung.

Die Anthbot-App

Die Steuerung des Genie 800 läuft vollständig über die Anthbot-App, die für iOS und Android kostenlos verfügbar ist. Die Oberfläche ist funktional und klar strukturiert. Sie konzentriert sich auf das Wesentliche, ohne den Nutzer mit überflüssigen Optionen zu überladen.

Folgende Funktionen stehen in der App zur Verfügung:

  • Kartierung und Verwaltung der Rasenfläche
  • Einrichten von bis zu 20 individuellen Mähzonen
  • No-Go-Zonen per Fingertipp festlegen
  • Schnitthöhe per App einstellen (30–70 mm)
  • Zeitpläne und Mähhäufigkeit konfigurieren
  • Mähroboter manuell fernsteuern
  • Statusübersicht: Akkustand, Mähfortschritt, Fehlermeldungen
  • Firmware-Updates Over-the-Air

Einen kleinen Dämpfer gibt es bei der WLAN-Kompatibilität: Der Genie 800 unterstützt ausschließlich das 2,4-GHz-Netz. Wer einen reinen 5-GHz-Router betreibt, muss entweder ein Dual-Band-Netz einrichten oder einen separaten Zugangspunkt bereitstellen. Im Jahr 2026 ist das zumindest ein kleines Ärgernis, auch wenn es die meisten Nutzer in der Praxis kaum betreffen dürfte.

Praxistest: Wie schlägt sich der Anthbot Genie 800 im Alltag?

Was andere Tester bereits festgestellt haben und was sich in unseren ersten Eindrücken bestätigt: Der Genie 800 fährt seine Bahnen sehr nah an Kanten und Hindernissen entlang. Dank der seitlichen Kameras schafft er auch Durchgänge, die exakt so breit wie der Mäher selbst sind. Das ist eine echte Stärke gegenüber vielen Konkurrenten, die solche Engstellen einfach auslassen.

Die Geräuschentwicklung von maximal 58 dB(A) entspricht in etwa einem normalen Gespräch in Zimmerlautstärke. Der Mäher kann also auch abends eingesetzt werden, ohne Nachbarn zu verärgern.

Vorteile des Anthbot Genie 800

  • Kein Begrenzungskabel: Die Installation entfällt komplett – keine aufwendige Verlegung, kein Eingraben, kein Nachjustieren
  • Full-Band-RTK-GPS: Zentimetergenaue Navigation auch bei Bewölkung und unter Bäumen
  • Vier KI-Kameras: Zuverlässige Hinderniserkennung mit 300°-Sichtfeld, über 1.000 erkannte Objekttypen
  • Schnitthöhe per App: Keine mechanische Verstellung am Gerät nötig
  • Seitliche Kameras: Ermöglicht präzises Kantenmähen und schmale Durchgänge
  • Bis zu 20 Mähzonen: Flexibles Zonenmanagement für komplexe Gärten
  • Leiser Betrieb: Max. 58 dB(A) – alltagstauglich auch am Abend
  • IPX6-Schutz: Regenfest und robust im Outdoor-Einsatz
  • OTA-Updates: Der Hersteller verbessert das Gerät laufend per Firmware

Nachteile des Anthbot Genie 800

  • Nur 2,4-GHz-WLAN: Kein 5-GHz-Support, in manchen Heimnetzwerken ein Zusatzaufwand
  • RTK-Station nötig: Die Referenzantenne muss dauerhaft im Garten aufgestellt bleiben und braucht eine Steckdose
  • Kein Randmähen an der Außenkante: Die Klingen kommen nicht ganz bis an die äußerste Rasenkante. Nacharbeiten mit dem Kantenschneider bleibt
  • GPS-Schwächen bei extremer Abschattung: In tief eingeschnittenen Innenhöfen oder unter sehr dichtem Baumbestand kann die Navigation an Grenzen stoßen
  • Eingeschränkte Steigung: Bis 45 Prozent Gefälle, bei extremen Hanglagen kein Allrad wie beim Mammotion LUBA

Preis: Was kostet der Anthbot Genie 800?

Der Anthbot Genie 800 ist aktuell ab rund 850 bis 999 Euro erhältlich, je nach Händler und laufenden Aktionen. Auf der offiziellen Anthbot-Website gibt es regelmäßig Rabattaktionen mit Ersparnissen von bis zu 100 Euro.

Damit positioniert sich der Genie 800 preislich unterhalb der meisten vergleichbaren Konkurrenten ohne Begrenzungskabel. Und das bei einer Technologieausstattung, die sich vor deutlich teureren Geräten nicht zu verstecken braucht. Für Gärten bis 800 Quadratmeter ist das ein faires Angebot.

Zum Vergleich:

Modell Fläche (empfohlen) Preis (ca.)
Anthbot Genie 800 800 m² ab ca. 850 €
Mammotion LUBA Mini AWD 800 800–1.000 m² ab ca. 1.599 €
Dreame MOVA P50 Ultra bis 800 m² ab ca. 999 €
Segway Navimow H800E bis 800 m² ab ca. 1.099 €
Husqvarna Automower 305 bis 600 m² ab ca. 999 €

Anthbot Genie 800 vs. Konkurrenz: Wie schlägt er sich im Vergleich?

Anthbot Genie 800 vs. Mammotion LUBA Mini AWD 800

Der direkteste Vergleichskandidat ist der Mammotion LUBA Mini AWD 800, den wir bereits ausführlich getestet haben. Der Luba setzt auf Allradantrieb und bewältigt Steigungen bis 80 Prozent, das ist mehr als doppelt so viel wie der Genie 800. Wer ein extremes Hanggrundstück hat, ist beim Mammotion besser aufgehoben. Dafür ist der Anthbot mit rund 850 Euro etwa 750 Euro günstiger und punktet mit seinem 300-Grad-Kamerasystem sowie der einfacheren App. Für typische Hausgärten ohne extreme Hanglagen ist der Genie 800 das stärkere Preis-Leistungs-Argument.

Anthbot Genie 800 vs. Segway Navimow H800E

Der Segway Navimow H800E arbeitet ebenfalls ohne Begrenzungskabel und setzt auf RTK-GPS plus Vision-Navigation. Er liegt preislich etwas höher und verfügt über ein ausgereiftes Softwareökosystem. Die App-Integration und OTA-Updates funktionieren beim Segway gut, allerdings bietet er kein vergleichbares Kamerasystem wie der Anthbot und erkennt weniger Hindernistypen. Der Genie 800 ist hier technologisch auf Augenhöhe oder leicht überlegen.

Anthbot Genie 800 vs. Husqvarna Automower 305

Der Automower 305 ist ein klassischer Mähroboter mit Begrenzungskabel und nach wie vor einer der zuverlässigsten Vertreter dieser Kategorie. Er arbeitet leise, präzise und wartungsarm. Was ihm fehlt: die Flexibilität beim Einrichten und die KI-gestützte Hinderniserkennung. Wer kein Problem mit dem Verlegen von Kabeln hat und ein etabliertes System bevorzugt, ist mit dem Husqvarna gut bedient. Wer Komfort und moderne Technik priorisiert, hat mit dem Anthbot Genie 800 die zeitgemäßere Wahl.

Für wen eignet sich der Anthbot Genie 800?

Der Anthbot Genie 800 richtet sich an Gartenbesitzer, die:

  • eine Rasenfläche von bis zu 800 Quadratmetern pflegen (moderate Reserven bis 1.500 m²),
  • keine Lust auf das Verlegen und Eingraben von Begrenzungskabeln haben,
  • eine intuitive App-Bedienung und flexible Zonensteuerung wünschen,
  • einen Roboter mit zuverlässiger Hinderniserkennung – auch für Haustiere – suchen,
  • und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis in der Mittelklasse der kabellosen Mähroboter erwarten.

Weniger geeignet ist der Genie 800 für:

  • extreme Hanglagen über 45 Prozent Steigung,
  • sehr stark beschattete Gärten ohne ausreichende GPS-Abdeckung,
  • Nutzer, die ausschließlich ein 5-GHz-WLAN betreiben.

Fazit: Anthbot Genie 800 im Test

Der Anthbot Genie 800 ist ein solides Gerät für seinen Preis. Die Kombination aus Full-Band-RTK-GPS und vier KI-Kameras macht ihn zu einem der technisch fortschrittlichsten Mähroboter in der Klasse unter 1.000 Euro. Die Einrichtung ohne Begrenzungskabel ist ein echter Komfortgewinn, die App ist funktional, und das Schnittbild überzeugt im Alltag.

Wer nach einem smarten Mähroboter ohne Begrenzungskabel sucht und nicht zwingend die Allrad-Power eines Mammotion LUBA benötigt, findet im Anthbot Genie 800 einen der überzeugendsten Kandidaten auf dem Markt und das zu einem Preis, der die Entscheidung deutlich leichter macht als bei vielen Konkurrenten.

Zum Anthbot Genie 800

Der Beitrag Anthbot Genie 800 im Test: KI-Mähroboter ohne Begrenzungskabel erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

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