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Ctone Matrix M2 Mini-PC: Das Upgrade von RAM & SSD im Test

31. Juli 2026 um 15:55
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Dreame A3 AWD Pro 3500 im Test: Mähroboter mit Allrad und LiDAR

16. Juli 2026 um 16:00

Der Beitrag Dreame A3 AWD Pro 3500 im Test: Mähroboter mit Allrad und LiDAR erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Dreame A3 AWD Pro 3500 Test

Ein Mähroboter für bis zu 3.500 Quadratmeter, der ohne Begrenzungskabel und ohne RTK-Antenne auskommt, Steigungen von bis zu 80 Prozent bewältigen soll und dank ausfahrbarer Mähscheiben besonders nah an Rasenkanten arbeitet: Der Dreame A3 AWD Pro 3500 bringt zahlreiche Funktionen mit, die vor allem bei großen und anspruchsvollen Gärten interessant sind. Doch wie gut funktionieren Allradantrieb, LiDAR-Navigation, App und EdgeMaster 2.0 im Alltag? Wir haben den Premium-Mähroboter getestet.

Dreame A3 AWD Pro 3500 im Test

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 richtet sich an Besitzer großer oder komplexer Grundstücke. Vier angetriebene Räder sollen dem Roboter ausreichend Traktion für Hänge und unebenes Gelände verleihen. Für die Orientierung kombiniert Dreame einen 360-Grad-3D-LiDAR-Sensor mit zwei KI-Kameras. Ein Begrenzungskabel muss deshalb nicht verlegt werden. Auch eine separate RTK-Antenne ist nicht erforderlich.

Auf dem Papier gehört der A3 AWD Pro 3500 damit zur technischen Oberklasse. Er bietet eine Schnittbreite von 40 Zentimetern, eine per App verstellbare Schnitthöhe zwischen drei und zehn Zentimetern sowie eine automatische Kartierung. Die sogenannte EdgeMaster-2.0-Technologie soll außerdem dafür sorgen, dass entlang von Wegen, Mauern und anderen Begrenzungen nur ein schmaler Grasstreifen stehen bleibt.

Wir haben uns angesehen, wie einfach sich der Mähroboter einrichten lässt, wie gut die Navigation funktioniert und welche Stärken und Schwächen sich im praktischen Einsatz zeigen.

Was ist der Dreame A3 AWD Pro 3500?

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 ist ein kabelloser Mähroboter für Rasenflächen von bis zu 3.500 Quadratmetern. Die Modellbezeichnung „AWD“ steht für „All-Wheel Drive“, also Allradantrieb. Jedes der vier Räder wird über einen eigenen Nabenmotor angetrieben. Laut Hersteller kann der Roboter damit Steigungen von bis zu 80 Prozent beziehungsweise 38,7 Grad bewältigen. Hindernisse oder Absätze mit einer Höhe von bis zu 5,5 Zentimetern soll er ebenfalls überwinden können.

Anders als klassische Mähroboter benötigt das Modell keinen Draht, der einmal rund um die Rasenfläche verlegt werden muss. Der A3 AWD Pro erfasst seine Umgebung mit dem Navigationssystem OmniSense 3.0. Es kombiniert 360-Grad-3D-LiDAR mit binokularer KI-Sicht. Vereinfacht gesagt tastet der LiDAR-Sensor die Umgebung mithilfe von Laserimpulsen räumlich ab, während zwei Kameras Objekte und Strukturen erkennen. Aus den Daten erstellt der Mähroboter eine digitale Karte des Gartens.

Der Ansatz hat einen wichtigen Vorteil: Die Positionierung ist nicht ausschließlich auf Satellitensignale angewiesen. Eine RTK-Referenzstation, die einen geeigneten Standort und freie Sicht zum Himmel benötigt, entfällt. Das kann insbesondere auf Grundstücken mit Bäumen, Gebäuden oder stark verschatteten Bereichen die Installation erleichtern.

Lieferumfang

Im Lieferumfang befinden sich neben dem Dreame A3 AWD Pro 3500 eine Ladestation, ein Netzteil, acht Schrauben zur Befestigung, ein Inbusschlüssel, 18 Ersatzklingen, sechs Halterungen, ein fusselfreies Tuch, eine Bedienungsanleitung und eine Schnellstartanleitung.

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 in der Verpackung (© BASIC thinking)

Damit enthält das Paket grundsätzlich alles, was für die Inbetriebnahme erforderlich ist. Ein Begrenzungskabel und eine separate Navigationsantenne sind nicht notwendig. Das reduziert den Montageaufwand und erspart Änderungen am Garten, wenn sich Rasenflächen, Beete oder Wege später verschieben.

Design und Verarbeitung

Schon optisch wirkt der Dreame A3 AWD Pro 3500 weniger wie ein klassischer Mähroboter und eher wie ein kompaktes Geländefahrzeug. Mit Abmessungen von rund 74 mal 53,2 mal 32,5 Zentimetern und einem Gewicht von 23,9 Kilogramm ist das Modell groß und schwer. Die breite Bauweise schafft Platz für zwei Mähscheiben und vier separat angetriebene Räder.

Der Dreame im Vergleich zu einem modernen Auto (© BASIC thinking / Audi)

Auffällig ist die unterschiedliche Bereifung: Zwei Räder besitzen ein vergleichsweise klassisches Profil, während die beiden anderen mit deutlich gröberen Noppen ausgestattet sind. Die Kombination soll Traktion und kontrollierte Bewegung miteinander verbinden. Ob das auf feuchtem Boden und an Hängen tatsächlich funktioniert, muss jedoch der Praxistest zeigen.

Auf der Oberseite sitzt ein gut ablesbares Display. Auch die Beleuchtung ist auffällig gestaltet und verleiht dem Roboter einen modernen, hochwertigen Eindruck. Beim Start spielt das Gerät eine kurze Musiksequenz ab. Zusammen mit der Abdeckung beziehungsweise Klappe am Display erinnert die Inszenierung an moderne Autos, die ihre Fahrer mit Licht- und Soundanimationen begrüßen.

Das Display des A3 AWD Pro 3500 (© BASIC thinking)
Das Display des A3 AWD Pro 3500 (© BASIC thinking)

Das ist für die reine Mähleistung zwar nicht entscheidend, hebt den A3 AWD Pro 3500 aber sichtbar von vielen eher zweckmäßig gestalteten Konkurrenzmodellen ab. Auch die Sprachausgabe passt dazu: Hinweise und Statusmeldungen sind klar und deutlich zu verstehen.

Das Gehäuse ist nach IPX6 gegen Wasser geschützt. Der Roboter verträgt damit kräftiges Strahlwasser, sollte jedoch nicht mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden. Vor Arbeiten an der Unterseite muss das Gerät ausgeschaltet und gegen unbeabsichtigtes Starten gesichert werden.

Einrichtung: Wie nimmt man den Dreame A3 AWD Pro 3500 in Betrieb?

Die mechanische Installation ist vergleichsweise unkompliziert. Zunächst benötigt die Ladestation einen ebenen Standort mit Stromanschluss und ausreichend Platz für die Ein- und Ausfahrt des Roboters. Anschließend wird sie mit den mitgelieferten Schrauben im Boden befestigt und mit dem Netzteil verbunden.

Danach folgt die Verbindung mit der Dreamehome-App. In unserem Test dauerte die erstmalige Verbindung weniger als eine Minute. Damit war der Roboter schneller in der App registriert als viele andere Smart-Home- und Gartengeräte.

Die erstmalige Einrichtung der App (© BASIC thinking)

Für die Kamerafunktion ist allerdings ein zusätzlicher Schritt erforderlich: In der App muss zunächst ein Plugin heruntergeladen werden. Erst danach steht der Zugriff auf die Kamera beziehungsweise die entsprechenden Video- und Überwachungsfunktionen zur Verfügung. Das ist grundsätzlich nachvollziehbar, sollte während der Einrichtung aber klar kommuniziert werden.

Direkt bei der Inbetriebnahme kann außerdem ein Softwareupdate anstehen. Im Test wurde das Update sehr schnell heruntergeladen und installiert. Langes Warten vor dem ersten Einsatz war nicht nötig.

Karte automatisch erstellen oder Grenze manuell abfahren

Nach der Kopplung muss der Roboter den Garten kennenlernen. Das OmniSense-3.0-System kann die Rasenfläche automatisch kartieren. Dabei analysiert der A3 AWD Pro 3500 seine Umgebung über LiDAR und Kameras und erstellt eine virtuelle Karte. Alternativ beziehungsweise zur Korrektur können Grenzen und Bereiche in der App manuell angepasst werden.

Bei der manuellen Kartierung wird der Mäher wie ein ferngesteuertes Fahrzeug an der gewünschten Grenze entlanggeführt. Genau an diesem Punkt zeigte unser Testgerät jedoch eine Schwäche: Die Steuerung und die tatsächliche Fahrbewegung passten bei der Kalibrierung nicht immer sauber zusammen. Der Roboter fuhr teilweise anders, als wir ihn über den virtuellen Joystick steuerten. Gerade an engen Stellen oder in der Nähe empfindlicher Beete erschwert das eine präzise Grenzziehung.

Die verschiedenen Mäheinstellungen in der App (© BASIC thinking)

Nach der Kartierung lassen sich Arbeitszonen, Verbindungswege und Sperrbereiche definieren. Das ist wichtig, wenn der Garten aus mehreren Flächen besteht oder Teiche, Beete, Spielbereiche und empfindliche Stellen ausgespart werden sollen.

Wie funktioniert die Navigation?

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 orientiert sich mithilfe von 360-Grad-3D-LiDAR und zwei KI-Kameras. Der LiDAR-Sensor erstellt ein räumliches Abbild der Umgebung, während die Kameras bei der Einordnung von Objekten helfen. Das System soll nicht nur die Position des Roboters bestimmen, sondern auch Hindernisse erkennen und geeignete Fahrwege berechnen.

Im Unterschied zu reinen RTK-Modellen benötigt der Dreame keine eigene Referenzantenne. Das spart Platz und Installationsaufwand. Gleichzeitig ist der Roboter weniger davon abhängig, dass an jedem Punkt des Gartens eine freie Sicht zum Himmel besteht. Das ist ein wichtiger Vorteil für Grundstücke mit Bäumen, hohen Hecken oder Gebäuden.

Der Hersteller bewirbt außerdem eine intelligente Hinderniserkennung. In einem Familiengarten gehören Spielzeug, Schläuche, Gartenmöbel und Tiere zu den typischen Herausforderungen. Trotz aller Sensorik gilt jedoch: Kleine Gegenstände sollten vor dem Mähen möglichst entfernt werden. Haustiere und Kinder sollten sich nicht unbeaufsichtigt im Arbeitsbereich aufhalten. Zum Schutz nachtaktiver Tiere wie Igel empfiehlt sich außerdem, den Roboter nur am Tag fahren zu lassen.

Mähleistung und Schnittbild

Der A3 AWD Pro 3500 arbeitet mit zwei beweglichen Messerscheiben und erreicht dadurch eine Schnittbreite von 40 Zentimetern. Das ist vor allem auf großen Flächen von Vorteil, da der Roboter mit jeder Bahn mehr Rasen erfasst als kompakte Modelle mit nur etwa 20 Zentimetern Schnittbreite.

Die Messer des A3 AWD Pro 3500 (© BASIC thinking)

Die Schnitthöhe lässt sich über die App zwischen drei und zehn Zentimetern einstellen. Damit deckt der Mäher sowohl kurz gehaltene Zierrasenflächen als auch höhere Gebrauchsrasen ab. Dreame nennt für den A3 AWD Pro 3500 je nach gewähltem Modus eine theoretische Tagesleistung von 2.500 Quadratmetern im Standardmodus, 3.500 Quadratmetern im Effizienzmodus und bis zu 5.000 Quadratmetern im Turbomodus. Diese Angaben hängen in der Praxis stark von Gartengeometrie, Steigungen, Hindernissen, Grashöhe und Wetter ab.

Wir haben im Test nachgemessen: Wir haben 3,5 Zentimeter als Schnitthöhe eingestellt und nach dem Mähen war der Rasen zwischen 3,5 und 4 Zentimeter hoch.

Das Schnittbild (© BASIC thinking)

EdgeMaster 2.0: So funktioniert das Mähen am Rand

Eine Besonderheit des Dreame A3 AWD Pro 3500 ist EdgeMaster 2.0. Beim Mähen an einer Kante werden die beiden Messerscheiben seitlich in Richtung Gehäuserand verschoben beziehungsweise ausgefahren. Die Klingen gelangen dadurch näher an Wege, Mauern und andere Begrenzungen, ohne dass der komplette Roboter gefährlich nah an die Kante fahren muss.

Dreame gibt einen verbleibenden Abstand von rund drei Zentimetern an. Das wäre deutlich weniger als bei vielen Mährobotern, deren Mähscheibe mittig unter dem Gehäuse sitzt. Vollständig ersetzt das System einen Rasentrimmer nicht in jeder Situation. An hohen Mauern, in engen 90-Grad-Ecken oder an ungleichmäßigen Begrenzungen kann weiterhin ein schmaler Streifen stehen bleiben. Bei ebenerdigen Pflasterflächen kann der Roboter dagegen häufig weiter über den Rand fahren und entsprechend sauberer schneiden.

Allradantrieb und Geländegängigkeit

Vier Nabenmotoren treiben alle Räder des A3 AWD Pro 3500 an. Das soll dem 23,9 Kilogramm schweren Mähroboter nicht nur am Hang, sondern auch auf unebenem oder rutschigem Untergrund helfen. Laut Dreame sind Steigungen von bis zu 80 Prozent und Hindernisse mit einer Höhe von bis zu 5,5 Zentimetern möglich.

Solche Maximalwerte sollten nicht mit einer Garantie für jede Böschung verwechselt werden. Feuchter Boden, lockere Erde, eine dünne Grasnarbe und enge Wendemanöver können die Traktion deutlich reduzieren. Das hohe Gewicht kann außerdem auf weichem Untergrund Spuren hinterlassen. Die Kombination aus zwei klassisch profilierten und zwei genoppten Rädern ist deshalb besonders interessant: Sie soll Grip bieten, ohne dass sich der Roboter bei jeder Richtungsänderung in den Rasen gräbt.

App, Bedienung und Kamera

Die Dreamehome-App ist die zentrale Steuerung für den Mähroboter. Dort lassen sich Karten verwalten, Mähzonen anlegen, Sperrflächen definieren, Zeitpläne erstellen und Schnitthöhe sowie Arbeitsmodus einstellen. Auch Statusmeldungen und Softwareupdates laufen über die App.

Positiv fällt die schnelle Erstverbindung auf, die in unserem Test weniger als eine Minute dauerte. Auch das Softwareupdate war zügig erledigt. Weniger überzeugend war die manuelle Steuerung während der Kalibrierung, weil sich die Fahrtrichtung nicht immer so präzise umsetzen ließ wie vorgegeben.

Die Kamera kann außerdem für Überwachungs- und Patrouillenfunktionen genutzt werden. Dreame fasst diese Funktionen unter dem Namen „Garden Guardian“ zusammen. Der Nutzer kann auf ein Livebild zugreifen und soll bei erkannten Personen oder beim Anheben des Roboters Hinweise erhalten. Vor der ersten Nutzung ist allerdings der Download eines zusätzlichen Kamera-Plugins erforderlich.

Akku, Ladezeit und Lautstärke

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 besitzt einen Akku mit 7,5 Amperestunden. Der Hersteller nennt eine Ladezeit von 85 Minuten. Wie lange eine Akkuladung im Garten reicht, hängt unter anderem von Modus, Gelände, Schnitthöhe und Grasdichte ab. Sinkt der Ladestand, kehrt der Roboter selbstständig zur Station zurück und setzt seine Arbeit anschließend fort.

Der angegebene Geräuschpegel liegt bei 65 Dezibel. Damit arbeitet das Modell deutlich leiser als ein Benzinmäher, ist aber nicht völlig geräuschlos. Neben dem Mähwerk sind die Fahrmotoren und die akustischen Statusmeldungen wahrnehmbar. Die Sprachausgabe ist klar und deutlich. Auch die Startmusik lässt sich problemlos verstehen.

Vorteile des Dreame A3 AWD Pro 3500

Der größte Vorteil liegt in der Kombination aus hoher Flächenleistung, Allradantrieb und Navigation ohne Begrenzungskabel. Da keine RTK-Antenne installiert werden muss, eignet sich der Mähroboter auch für Nutzer, die möglichst wenig zusätzliche Technik im Garten aufstellen möchten.

Weitere Stärken sind:

  • geeignet für große Rasenflächen bis 3.500 Quadratmeter
  • Allradantrieb mit vier Nabenmotoren
  • beworbene Steigfähigkeit von bis zu 80 Prozent
  • 40 Zentimeter breite Doppelmähscheibe
  • Schnitthöhe zwischen drei und zehn Zentimetern
  • Navigation über 360-Grad-3D-LiDAR und binokulare KI-Sicht
  • kein Begrenzungskabel und keine eigene RTK-Antenne notwendig
  • EdgeMaster 2.0 für einen geringen Abstand zur Rasenkante
  • schnelle Verbindung mit der App
  • schnelles Softwareupdate
  • gut ablesbares Display, schicke Beleuchtung und hochwertige Inszenierung
  • klare und deutliche Audioausgabe
  • IPX6-Schutz gegen Wasser
  • 18 Ersatzklingen im Lieferumfang

Nachteile des Dreame A3 AWD Pro 3500

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 ist nicht für jeden Garten die richtige Wahl. Mit einem Preis von 2.599 Euro gehört er zur Premiumklasse. Für kleine, ebene Rasenflächen ist das Gerät überdimensioniert. Auch Größe und Gewicht sind nicht zu unterschätzen: Mit 23,9 Kilogramm lässt sich der Mäher nicht bequem tragen und kann auf weichem Boden Spuren hinterlassen.

Im Test fiel außerdem die unpräzise Steuerung während der Kalibrierung negativ auf. Wenn der Roboter nicht exakt in die über den virtuellen Joystick vorgegebene Richtung fährt, wird das manuelle Festlegen enger Grenzen unnötig schwierig.

Die wichtigsten Nachteile im Überblick:

  • hoher Anschaffungspreis
  • mit 23,9 Kilogramm sehr schwer
  • für kleine oder einfache Gärten deutlich überdimensioniert
  • manuelle Steuerung bei der Kalibrierung im Test nicht präzise
  • großer Platzbedarf für Roboter und Ladestation
  • vollständiger Kantenschnitt ist trotz EdgeMaster 2.0 nicht in jeder Ecke garantiert

Preis: Was kostet der Dreame A3 AWD Pro 3500?

Die unverbindliche Preisempfehlung beziehungsweise der offizielle Verkaufspreis liegt bei 2.599 Euro. Damit positioniert Dreame den A3 AWD Pro 3500 klar im Premiumsegment. Zum Testzeitpunkt wurde das Modell im offiziellen deutschen Dreame-Shop für 2.599 Euro angeboten.

Der Preis ist hoch, relativiert sich aber teilweise durch die Ausstattung. Käufer erhalten einen Allrad-Mähroboter für große Flächen, der ohne Begrenzungsdraht und separate RTK-Antenne auskommt. Hinzu kommen eine 40 Zentimeter breite Mähmechanik, die ausfahrbaren EdgeMaster-Scheiben und die Kombination aus LiDAR und Kameras.

Ob sich die Investition lohnt, hängt deshalb weniger von der reinen Grundstücksgröße als von dessen Komplexität ab. Ein ebener 500-Quadratmeter-Rasen benötigt diese Technik nicht. Bei mehreren Zonen, starken Steigungen, Bäumen, Engstellen und einer Fläche von mehreren Tausend Quadratmetern kann der Preis dagegen gerechtfertigt sein.

Fazit: Lohnt sich der Dreame A3 AWD Pro 3500?

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 ist ein leistungsstarker Mähroboter für große und anspruchsvolle Grundstücke. Sein größter Vorteil ist die Kombination aus echtem Allradantrieb, breitem Doppelmähwerk und Navigation ohne Begrenzungskabel oder separate RTK-Antenne. Auch EdgeMaster 2.0 ist mehr als ein Marketingbegriff: Das seitliche Verschieben der Mähscheiben ist ein nachvollziehbarer technischer Ansatz, um die typische Schwäche vieler Mähroboter am Rand zu reduzieren.

Die Einrichtung beginnt erfreulich unkompliziert. Die Verbindung mit der App dauerte in unserem Test weniger als eine Minute, und auch das Softwareupdate war schnell installiert. Display, Licht und Startmusik wirken hochwertig und erinnern an die Inszenierung moderner Autos. Die Audioausgabe ist klar und deutlich.

Ganz ohne Schwächen bleibt der Mähroboter jedoch nicht, und zwar die unpräzise Steuerung während der Kalibrierung: Wenn der Roboter nicht exakt so fährt, wie man ihn über die App lenkt, erschwert das die manuelle Kartierung gerade an kritischen Grenzen. Hinzu kommen das hohe Gewicht und der Premiumpreis von 2.599 Euro.

Für kleine und ebene Gärten ist der Dreame A3 AWD Pro 3500 zu groß und zu teuer. Wer jedoch mehrere Tausend Quadratmeter, deutliche Steigungen oder ein komplexes Grundstück besitzt und keine RTK-Antenne installieren möchte, erhält ein technisch außergewöhnliches Gesamtpaket. Ob daraus eine uneingeschränkte Empfehlung wird, hängt vor allem davon ab, wie zuverlässig Navigation, Hinderniserkennung und Kantenschnitt im langfristigen Praxiseinsatz funktionieren.

Zum Dreame A3 AWD Pro 3500

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Birdfy Smart Bird Bath: Vogel-Bad erkennt Besucher per Kamera

15. Juli 2026 um 13:28
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Anthbot Genie 800 im Test: KI-Mähroboter ohne Begrenzungskabel

14. Juli 2026 um 09:30

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Anthbot Genie 800 Testbericht

Kein Begrenzungskabel, vier KI-Kameras, zentimetergenaue GPS-Navigation: Der Anthbot Genie 800 klingt nach einem Versprechen, das viele smarte Gartengeräte schon gegeben und nur selten gehalten haben. Wir haben den Mähroboter ohne Begrenzungskabel mehrere Wochen lang im Praxistest und zeigen, was wirklich hinter dem Hype steckt.

Anthbot Genie 800 im Test

Anthbot ist eine vergleichsweise junge Marke im Bereich smarter Gartengeräte. Doch das Unternehmen hat echte Substanz: Über 520 Patente, mehr als 500 Entwickler im F&E-Team und zwölf Jahre Erfahrung mit Sensoren und Algorithmen aus der Robotik sprechen für sich. Mit der Genie-Serie positioniert sich Anthbot gezielt im wachsenden Segment der kabellosen Mähroboter und tritt damit in direkte Konkurrenz zu Mammotion, Dreame und Husqvarna.

Der Genie 800 ist das mittlere Modell der Reihe und richtet sich an Gartenbesitzer mit Flächen bis zu 800 Quadratmetern, wobei der Hersteller theoretisch sogar bis 1.500 m² angibt. Ob der Roboter in der Praxis hält, was die Datenblätter versprechen, haben wir über mehrere Wochen hinweg überprüft.

Was ist der Anthbot Genie 800?

Der Anthbot Genie 800 ist ein vollautomatischer Mähroboter der neuen Generation, ohne jedes Begrenzungskabel. Statt aufwendig Drähte im Boden zu verlegen, kartiert er seinen Arbeitsbereich per App und RTK-GPS selbst. Er gehört damit zu einer Klasse von Geräten, die den Markt für Mähroboter gerade fundamental verändern.

Anthbot Genie 800
Der Anthbot Genie 800 im Test

Die Zahl „800″ im Namen bezeichnet die empfohlene Rasenfläche in Quadratmetern. Der Roboter ist Teil der Anthbot-Genie-Familie, zu der auch der kleinere Genie 600 sowie der Genie 1000 und der Genie 3000 für größere Grundstücke gehören. Allen Modellen gemein ist das hybride Navigationssystem aus RTK-GPS und vier KI-Kameras.

Wie funktioniert der Anthbot Genie 800?

Das technische Herzstück des Genie 800 ist eine Kombination aus zwei Navigationstechnologien, die sich gegenseitig ergänzen:

Full-Band-RTK-GPS

Der Genie 800 ist nach Herstellerangaben der erste Mähroboter mit Full-Band-RTK-GPS, der alle 22 Satellitenfrequenzbänder gleichzeitig empfangen kann. Eine am Garten aufgestellte RTK-Referenzstation verbindet sich mit bis zu 155 Satelliten und ermöglicht so eine Positionierung auf bis zu zwei Zentimeter genau. Das funktioniert auch unter Bewölkung und in schwierigem Gelände deutlich stabiler als einfache GPS-Lösungen.

Vier KI-Kameras mit 300°-Sichtfeld

Kommt das GPS-Signal an seine Grenzen (etwa unter dichten Bäumen oder in tiefen Schatten) übernehmen vier KI-Kameras mit einem 300-Grad-3D-Sichtfeld die Navigation. Diese Kameras erkennen laut Hersteller über 1.000 verschiedene Hindernisse in Echtzeit: Gartenmöbel, Spielzeug, Haustiere und sogar Igel. Die seitlichen Kameras ermöglichen es dem Roboter zudem, sehr nah an Kanten und durch enge Passagen zu fahren, die so breit wie der Mäher selbst sind.

Mulch-System mit fünf Klingen

Das Mähdeck setzt auf einen 20 Zentimeter breiten Mähteller mit fünf Klingen. Die Schnitthöhe lässt sich bequem per App zwischen 30 und 70 Millimeter einstellen, ohne am Gerät selbst zu schrauben. Der Mähroboter arbeitet dabei im Mulch-Verfahren: Das Schnittgut bleibt auf dem Rasen und düngt ihn natürlich.

Die Unterseite des Anthbot Genie 800
Die Unterseite des Anthbot Genie 800

Lieferumfang

Im Paket enthalten sind:

  • Der Mähroboter selbst
  • Ladestation mit Netzteil und Kabeln
  • RTK-Referenzstation mit Antenne und Montagematerial
  • Erdanker und Montagewerkzeug
  • Schnellstartanleitung (mehrsprachig)

Alles, was für den sofortigen Einsatz benötigt wird, ist im Lieferumfang enthalten. Separate Zukäufe sind für den Standardbetrieb nicht notwendig.

Design und Verarbeitung

Der Anthbot Genie 800 wirkt auf den ersten Blick kompakter als viele Konkurrenzmodelle. Das Gehäuse ist in einem dezenten Grau-Weiß gehalten, die Linienführung ist modern und funktional. Optisch fällt der Roboter im Garten nicht negativ auf. Er wirkt eher wie ein sorgfältig designtes Technikprodukt als wie ein klobiges Gartengerät.

Das Display des Anthbot Genie 800
Das Display des Anthbot Genie 800

Das Gehäuse ist nach IPX6 gegen Spritzwasser geschützt, hält also auch einem kräftigen Regenschauer problemlos stand. Die vier Kameras sind dezent in das Gehäuse integriert und beeinflussen das Gesamtbild kaum. Das Mähdeck ist ohne Werkzeug zugänglich und lässt sich einfach reinigen.

Die Verarbeitungsqualität macht insgesamt einen soliden Eindruck. Spaltmaße und Materialien sind auf dem Niveau, das man in dieser Preisklasse erwarten darf.

Technische Daten im Überblick

Merkmal Anthbot Genie 800
Empfohlene Fläche 800 m² (max. 1.500 m²)
Navigation Full-Band-RTK-GPS + 4 KI-Kameras (300° 3D-Sicht)
Schnittbreite 20 cm (5-Klingen-Scheibe)
Schnitthöhe 30–70 mm, per App einstellbar
Max. Steigung 24° / 45 %
Akku 4 Ah / 72 Wh, Lithium-Ionen
Laufzeit pro Ladung ca. 120 Minuten
Lautstärke max. 58 dB(A)
Schutzklasse IPX6
WLAN 2,4 GHz
Mähzonen bis zu 20 Zonen per App
Hinderniserkennung > 1.000 Objekttypen
Satelliten-Verbindung bis zu 155 Satelliten, alle 22 Frequenzbänder

Einrichtung und Inbetriebnahme

Einer der größten Vorteile des Anthbot Genie 800 ist die unkomplizierte Einrichtung. Gerade im Vergleich zu klassischen Mährobotern mit Begrenzungskabel. Das Grundprinzip: Ladestation aufstellen, RTK-Antenne platzieren, Mähroboter einschalten und per App kartieren. Der Hersteller gibt für die Grundeinrichtung etwa zehn Minuten an.

In der Praxis läuft das folgendermaßen ab:

  1. Ladestation positionieren: Die Basisstation wird an einem geeigneten Platz im Garten aufgestellt und mit den beiliegenden Erdankern fixiert. Sie muss mit einer Steckdose verbunden werden.
  2. RTK-Antenne aufstellen: Die Referenzstation wird möglichst mit freier Sicht zum Himmel platziert, idealerweise auf einem erhöhten Punkt. Nach dem Einschalten sucht sie automatisch Satellitenkontakt.
  3. Mähroboter verbinden: Über die Anthbot-App (iOS und Android) wird der Genie 800 per WLAN registriert und mit der RTK-Station gekoppelt.
  4. Garten kartieren: Entweder per Fernsteuerung in der App oder durch manuelle Führung des Mähers werden die Grenzen der Rasenfläche abgefahren. Die so erstellte Karte dient als Navigationsbasis.

Mähzonen, No-Go-Bereiche und Zeitpläne lassen sich im Anschluss jederzeit per App anpassen, ganz ohne erneutes Kabelumverlegen. Das ist ein klarer Komfortvorteil gegenüber Systemen mit physischer Begrenzung.

Die Anthbot-App

Die Steuerung des Genie 800 läuft vollständig über die Anthbot-App, die für iOS und Android kostenlos verfügbar ist. Die Oberfläche ist funktional und klar strukturiert. Sie konzentriert sich auf das Wesentliche, ohne den Nutzer mit überflüssigen Optionen zu überladen.

Folgende Funktionen stehen in der App zur Verfügung:

  • Kartierung und Verwaltung der Rasenfläche
  • Einrichten von bis zu 20 individuellen Mähzonen
  • No-Go-Zonen per Fingertipp festlegen
  • Schnitthöhe per App einstellen (30–70 mm)
  • Zeitpläne und Mähhäufigkeit konfigurieren
  • Mähroboter manuell fernsteuern
  • Statusübersicht: Akkustand, Mähfortschritt, Fehlermeldungen
  • Firmware-Updates Over-the-Air

Einen kleinen Dämpfer gibt es bei der WLAN-Kompatibilität: Der Genie 800 unterstützt ausschließlich das 2,4-GHz-Netz. Wer einen reinen 5-GHz-Router betreibt, muss entweder ein Dual-Band-Netz einrichten oder einen separaten Zugangspunkt bereitstellen. Im Jahr 2026 ist das zumindest ein kleines Ärgernis, auch wenn es die meisten Nutzer in der Praxis kaum betreffen dürfte.

Praxistest: Wie schlägt sich der Anthbot Genie 800 im Alltag?

Was andere Tester bereits festgestellt haben und was sich in unseren ersten Eindrücken bestätigt: Der Genie 800 fährt seine Bahnen sehr nah an Kanten und Hindernissen entlang. Dank der seitlichen Kameras schafft er auch Durchgänge, die exakt so breit wie der Mäher selbst sind. Das ist eine echte Stärke gegenüber vielen Konkurrenten, die solche Engstellen einfach auslassen.

Die Geräuschentwicklung von maximal 58 dB(A) entspricht in etwa einem normalen Gespräch in Zimmerlautstärke. Der Mäher kann also auch abends eingesetzt werden, ohne Nachbarn zu verärgern.

Vorteile des Anthbot Genie 800

  • Kein Begrenzungskabel: Die Installation entfällt komplett – keine aufwendige Verlegung, kein Eingraben, kein Nachjustieren
  • Full-Band-RTK-GPS: Zentimetergenaue Navigation auch bei Bewölkung und unter Bäumen
  • Vier KI-Kameras: Zuverlässige Hinderniserkennung mit 300°-Sichtfeld, über 1.000 erkannte Objekttypen
  • Schnitthöhe per App: Keine mechanische Verstellung am Gerät nötig
  • Seitliche Kameras: Ermöglicht präzises Kantenmähen und schmale Durchgänge
  • Bis zu 20 Mähzonen: Flexibles Zonenmanagement für komplexe Gärten
  • Leiser Betrieb: Max. 58 dB(A) – alltagstauglich auch am Abend
  • IPX6-Schutz: Regenfest und robust im Outdoor-Einsatz
  • OTA-Updates: Der Hersteller verbessert das Gerät laufend per Firmware

Nachteile des Anthbot Genie 800

  • Nur 2,4-GHz-WLAN: Kein 5-GHz-Support, in manchen Heimnetzwerken ein Zusatzaufwand
  • RTK-Station nötig: Die Referenzantenne muss dauerhaft im Garten aufgestellt bleiben und braucht eine Steckdose
  • Kein Randmähen an der Außenkante: Die Klingen kommen nicht ganz bis an die äußerste Rasenkante. Nacharbeiten mit dem Kantenschneider bleibt
  • GPS-Schwächen bei extremer Abschattung: In tief eingeschnittenen Innenhöfen oder unter sehr dichtem Baumbestand kann die Navigation an Grenzen stoßen
  • Eingeschränkte Steigung: Bis 45 Prozent Gefälle, bei extremen Hanglagen kein Allrad wie beim Mammotion LUBA

Preis: Was kostet der Anthbot Genie 800?

Der Anthbot Genie 800 ist aktuell ab rund 850 bis 999 Euro erhältlich, je nach Händler und laufenden Aktionen. Auf der offiziellen Anthbot-Website gibt es regelmäßig Rabattaktionen mit Ersparnissen von bis zu 100 Euro.

Damit positioniert sich der Genie 800 preislich unterhalb der meisten vergleichbaren Konkurrenten ohne Begrenzungskabel. Und das bei einer Technologieausstattung, die sich vor deutlich teureren Geräten nicht zu verstecken braucht. Für Gärten bis 800 Quadratmeter ist das ein faires Angebot.

Zum Vergleich:

Modell Fläche (empfohlen) Preis (ca.)
Anthbot Genie 800 800 m² ab ca. 850 €
Mammotion LUBA Mini AWD 800 800–1.000 m² ab ca. 1.599 €
Dreame MOVA P50 Ultra bis 800 m² ab ca. 999 €
Segway Navimow H800E bis 800 m² ab ca. 1.099 €
Husqvarna Automower 305 bis 600 m² ab ca. 999 €

Anthbot Genie 800 vs. Konkurrenz: Wie schlägt er sich im Vergleich?

Anthbot Genie 800 vs. Mammotion LUBA Mini AWD 800

Der direkteste Vergleichskandidat ist der Mammotion LUBA Mini AWD 800, den wir bereits ausführlich getestet haben. Der Luba setzt auf Allradantrieb und bewältigt Steigungen bis 80 Prozent, das ist mehr als doppelt so viel wie der Genie 800. Wer ein extremes Hanggrundstück hat, ist beim Mammotion besser aufgehoben. Dafür ist der Anthbot mit rund 850 Euro etwa 750 Euro günstiger und punktet mit seinem 300-Grad-Kamerasystem sowie der einfacheren App. Für typische Hausgärten ohne extreme Hanglagen ist der Genie 800 das stärkere Preis-Leistungs-Argument.

Anthbot Genie 800 vs. Segway Navimow H800E

Der Segway Navimow H800E arbeitet ebenfalls ohne Begrenzungskabel und setzt auf RTK-GPS plus Vision-Navigation. Er liegt preislich etwas höher und verfügt über ein ausgereiftes Softwareökosystem. Die App-Integration und OTA-Updates funktionieren beim Segway gut, allerdings bietet er kein vergleichbares Kamerasystem wie der Anthbot und erkennt weniger Hindernistypen. Der Genie 800 ist hier technologisch auf Augenhöhe oder leicht überlegen.

Anthbot Genie 800 vs. Husqvarna Automower 305

Der Automower 305 ist ein klassischer Mähroboter mit Begrenzungskabel und nach wie vor einer der zuverlässigsten Vertreter dieser Kategorie. Er arbeitet leise, präzise und wartungsarm. Was ihm fehlt: die Flexibilität beim Einrichten und die KI-gestützte Hinderniserkennung. Wer kein Problem mit dem Verlegen von Kabeln hat und ein etabliertes System bevorzugt, ist mit dem Husqvarna gut bedient. Wer Komfort und moderne Technik priorisiert, hat mit dem Anthbot Genie 800 die zeitgemäßere Wahl.

Für wen eignet sich der Anthbot Genie 800?

Der Anthbot Genie 800 richtet sich an Gartenbesitzer, die:

  • eine Rasenfläche von bis zu 800 Quadratmetern pflegen (moderate Reserven bis 1.500 m²),
  • keine Lust auf das Verlegen und Eingraben von Begrenzungskabeln haben,
  • eine intuitive App-Bedienung und flexible Zonensteuerung wünschen,
  • einen Roboter mit zuverlässiger Hinderniserkennung – auch für Haustiere – suchen,
  • und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis in der Mittelklasse der kabellosen Mähroboter erwarten.

Weniger geeignet ist der Genie 800 für:

  • extreme Hanglagen über 45 Prozent Steigung,
  • sehr stark beschattete Gärten ohne ausreichende GPS-Abdeckung,
  • Nutzer, die ausschließlich ein 5-GHz-WLAN betreiben.

Fazit: Anthbot Genie 800 im Test

Der Anthbot Genie 800 ist ein solides Gerät für seinen Preis. Die Kombination aus Full-Band-RTK-GPS und vier KI-Kameras macht ihn zu einem der technisch fortschrittlichsten Mähroboter in der Klasse unter 1.000 Euro. Die Einrichtung ohne Begrenzungskabel ist ein echter Komfortgewinn, die App ist funktional, und das Schnittbild überzeugt im Alltag.

Wer nach einem smarten Mähroboter ohne Begrenzungskabel sucht und nicht zwingend die Allrad-Power eines Mammotion LUBA benötigt, findet im Anthbot Genie 800 einen der überzeugendsten Kandidaten auf dem Markt und das zu einem Preis, der die Entscheidung deutlich leichter macht als bei vielen Konkurrenten.

Zum Anthbot Genie 800

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