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Kaspersky im Test: Ist Kaspersky sicher und kann man dem Hersteller vertrauen?

30. Oktober 2026 um 16:00

Der Beitrag Kaspersky im Test: Ist Kaspersky sicher und kann man dem Hersteller vertrauen? erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Kaspersky Premium im Test

Kaspersky Premium erreicht in unabhängigen Tests 2026 Spitzenwerte beim Schutz vor Schadsoftware. Gleichzeitig stellen sich viele Nutzer die Frage, ob man einem russischen Hersteller vertrauen kann. Wir ordnen die Testergebnisse ein, benennen die offenen Fragen und zeigen, was das Paket mit Passwort-Manager, VPN und Kinderschutz im Alltag bietet. Alle Funktionen gibt es direkt auf der Kaspersky-Seite.

Was die unabhängigen Tests 2026 zeigen

Die Testlabore AV-Comparatives und AV-TEST prüfen Virenschutz unter realen Bedingungen: mit echten Schadseiten, Downloads und Angriffen und nicht nur mit Listen bekannter Signaturen. Im Real-World Protection Test von AV-Comparatives (Februar bis Mai 2026, 400 Testfälle) blockierte Kaspersky Premium 399 Angriffe und ließ genau einen durch. Das ergibt eine Schutzrate von 99,8 Prozent und einen Platz in der Spitzengruppe. Auch bei Fehlalarmen schneidet das Programm gut ab: Dreimal wurden harmlose Webseiten oder Dateien fälschlicherweise blockiert, der Durchschnitt aller getesteten Produkte lag bei acht solcher Fälle.

AV-TEST bewertet Schutz, Leistung und Bedienbarkeit mit jeweils maximal sechs Punkten. Kaspersky Premium erreichte in mehreren Prüfungen 2026 die volle Punktzahl:

  • Februar 2026: 6 / 6 / 6 Punkte
  • April 2026: 6 / 6 / 6 Punkte
  • Juni 2026: 6 / 6 / 6 Punkte
  • August 2026: 6 / 6 / 6 Punkte

Im Juni 2026 lag der Schutz vor 0-Day-Malware, also vor Schadsoftware, für die noch keine bekannten Signaturen existieren, bei 100 Prozent. Für die reine Schutzwirkung sind die Ergebnisse damit stark. Die Tests beantworten allerdings nicht, wer hinter dem Programm steht.

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So schützt Kaspersky Premium im Alltag

Virenschutz arbeitet nicht an einer einzigen Stelle. Die Tests von AV-Comparatives prüfen deshalb, ob ein Programm in jedem Schritt eines Angriffs eingreift: beim Aufruf einer Webseite, beim Herunterladen einer Datei, beim Speichern auf der Festplatte und bei der Ausführung. Kaspersky Premium setzt dafür auf mehrere Schutzebenen, die ineinandergreifen:

  • Webfilter, der Schadseiten blockiert, bevor überhaupt eine Datei geladen wird
  • Dateiprüfung, die Downloads beim Speichern und Öffnen untersucht
  • Verhaltensanalyse, die Programme stoppt, die sich verdächtig verhalten, etwa bei Ransomware

Ein Teil der Schutzwirkung hängt zudem an Cloud-Diensten, die Reputationsdaten abgleichen. AV-Comparatives weist darauf hin, dass Produkte, die zu stark auf die Cloud setzen, bei Ausfällen an Schutzwirkung verlieren können. Für die Einschätzung ist das relevant, weil die Testergebnisse unter den dort beschriebenen Bedingungen entstanden sind.

Passwort-Manager, VPN und Safe Kids im Alltag

Kaspersky Premium ist die oberste der drei Heimanwender-Stufen. Neben dem Virenschutz umfasst es laut Hersteller unter anderem:

  • Echtzeit-Virenschutz und Schutz bei Online-Zahlungen
  • Hacking-Schutz mit Anti-Ransomware, Firewall und Schutz vor Kryptojacking
  • Datenleck-Überprüfung und Identitätsschutz
  • Einen Check des Heim-WLANs, der Schwachstellen aufspürt und neue Geräte im Netzwerk meldet
  • Passwort-Manager und Dokumententresor
  • Unbegrenztes VPN mit WireGuard-Unterstützung
  • Kaspersky Safe Kids für ein Jahr kostenlos
  • Teilen des Schutzes mit bis zu neun Familienmitgliedern

Der Passwort-Manager speichert Zugangsdaten und füllt sie auf Wunsch aus. Ein Test von SafetyDetectives bewertet das Preis-Leistungs-Verhältnis positiv, nennt aber fehlende Funktionen wie die Passwortfreigabe, die Dashlane und 1Password bieten.

Das VPN ist laut Kaspersky ohne Datenlimit nutzbar. Unabhängige Tester bewerten die Geschwindigkeit allerdings gemischt. Wer das VPN vor allem für Streaming oder große Downloads nutzen will, sollte deshalb auf eigene Messungen setzen.

Kaspersky Safe Kids: Stärken und Schwächen beim Kinderschutz

Kaspersky Safe Kids ist für ein Jahr Teil von Premium. Die App zeigt den Standort des Kindes auf einer Karte und warnt, wenn es einen festgelegten Bereich verlässt. Hinzu kommen eine sichere YouTube-Suche, ein Website-Filter und Bildschirmzeit-Limits pro Tag und Gerät.

Ein Test von All About Cookies lobt die Zuverlässigkeit bei Bildschirmzeit und Standort, kritisiert aber Schwächen bei der Überwachung von Social-Media-Konten und beim Geofencing. Wer Kinder vor allem in sozialen Netzwerken begleiten will, sollte das vorher prüfen.

Für wen sich Kaspersky Premium lohnt

Premium lohnt sich vor allem, wenn du mehrere Schutzbausteine aus einer Hand willst. Wer nur Virenschutz braucht, kommt mit einem kleineren Paket aus. Wer dagegen Kinder begleitet, mehrere Geräte nutzt und viele Online-Konten verwaltet, bekommt in einem Abo, was sonst mehrere separate Produkte kosten würde. Besonders passt das Paket zu:

  • Familien, die Smartphone und Tablet der Kinder im Blick behalten wollen
  • Nutzern, die für viele Konten einen Passwort-Manager suchen
  • Menschen, die in öffentlichen WLANs per VPN surfen möchten

Wer grundsätzliche Bedenken gegen einen russischen Hersteller hat, sollte die BSI-Empfehlung ernst nehmen und Alternativen gegenüberstellen. Kaspersky gewährt 30 Tage Geld-zurück-Garantie, sodass du das Paket in Ruhe ausprobieren kannst.

Kann man Kaspersky vertrauen? Unser Fazit

Kaspersky Premium gehört bei den Schutzleistungen zur Spitze, und die Testergebnisse von AV-Comparatives und AV-TEST sind stark. Das Paket bietet zudem eine umfangreiche Ausstattung. Die Vertrauensfrage bleibt jedoch eine politische: Das BSI empfiehlt einen Wechsel und in den USA ist der Vertrieb verboten. Diese Abwägung kann dir niemand abnehmen.

Wenn dich die Testleistung und das Funktionspaket überzeugen und du die Herkunftsfrage für dich geklärt hast, ist Premium eine starke Wahl für Familien und alle, die Schutz, VPN und Passwort-Verwaltung in einem Abo wollen.

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Wegen KI: Proton-Mitarbeiter müssen erneut zum Bewerbungsgespräch

28. Oktober 2026 um 13:00
Bei einem bekannten Schweizer Security-Anbieter müssen sich Beschäftigte erneut einem Interview stellen. Thema: Wie nutzen sie künstliche Intelligenz? Das Ergebnis kann Folgen für ihre Aufgaben haben – und ihren Job.weiterlesen auf t3n.de

IT-Sicherheit: Wenn der Smart-TV im Konferenzraum am Firmennetz hängt

Von:red
30. September 2026 um 11:46

Vernetzte Geräte bieten Komfort, erfordern aber auch sorgfältigen Schutz. Wie man einen sichereren Arbeitsplatz schafft, ohne auf die Vorteile moderner Technologie verzichten zu müssen.

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Federal bill would force VPN providers, ISPs, and DNS services to block foreign piracy sites

A week and change ago, the U.S. Congress saw yet another anti-piracy bill introduced, H.R. 10364, or by its full name, the American Copyright Protection Act of 2026 (ACPA). It would require internet service providers, DNS resolving services, and virtual private networks, or VPNs, to block foreign websites or services hosting pirated content. The full text for the bill is now public, and it stands out due to its targeting of foreign services and affecting connections "from the United States." That gets complicated pretty quick when VPNs and content delivery networks (CDNs) are in play.

In ACPA, a standard blocking order needs to be court-issued, but would apply in 14 to 30 days. There's a special case seemingly targeted at live-streaming of sports events and shows, or "time-sensitive events" in legal parlance, which can shorten the blocking deadline as a judge sees fit, so long as the first leak of copyrighted material appears within 24 hours after going live.

Blocking at the ISP and DNS level is relatively straightforward. The vast majority of users utilize their ISP's DNS, so not resolving a given domain if it's in the blocklist for its customers is simple enough. Some people, like yours truly, rely on external DNS servers like Google DNS, Cloudflare's 1.1.1.1, OpenDNS, or NextDNS. These too could ignore specific DNS resolution requests from incoming users in the States, the accuracy of geolocation notwithstanding.

Small ISPs and services with less than 100,000 monthly users and public networks are exempted, as are root DNS and top-level domain (TLD) providers. However, the bill does not specify an exact means of blockage, and it's possible that service providers, out of fear of liability, may well take a heavy-handed approach. It also makes no mention of protecting or nullifying encryption.

When it comes to people using VPNs to bounce their connection through another location, things get tricky, as the bill does not clearly state what "from the United States" means, and even the definition of "foreign" can get fuzzy. Determining those might well be an exercise in quantum superposition, since any of the below scenarios can be argued to technically fulfill a criteria. We conjured up a handful of possibilities, though we're sure creative techies can come up with many more:

  1. A connection to a VPN originates from the U.S.
  2. A VPN's endpoint resides in the U.S.
  3. A VPN's registered subscriber is a U.S. person, but they are currently outside the U.S.
  4. The user uses a VPN to a foreign country, but connects to a website that's behind a CDN — does the CDN endpoint count as a destination?
  5. Same, but the actual website is on U.S. soil despite being accessed from outside; is it "foreign" if the endpoint is?
  6. For multi-hop VPNs, which hop or hops count towards determining a destination, especially if the traffic passes through the U.S. at some point?
  7. A U.S. citizen in a boat in international waters using Starlink (a U.S. satellite ISP) counts as foreign?
  8. A U.S. citizen goes abroad and uses roaming; are they considered foreign due to their physical location, or within the U.S. because they are using stateside infrastructure?

Additional legal questions can be raised with other technological factors. The use of shared IPs in hosting services, or CGNAT implementations, can create obfuscation of the concepts of "destination" and "origin." Is a DNS provider using Oblivious DoH, where the server responds to a request but doesn't know who made it and vice versa, liable? How does Apple's iCloud Private Relay feature, which hides a connection's source and destination from each other, sit within the legal framework? And with encrypted DNS, how much is the ISP liable, since they can't see which domain the user requested?

The neutrality of third-party service providers has come under fire in jurisdictions like France and Spain, where rulings mostly went against claims of neutrality. Some were forced to often enable large-scale blocking, an action likely to trigger more than a few false positives. A Spanish court ruled against Cloudflare and RootedCON for their part in providing CDNs, resulting in mass IP blockings. Over in France, a court found that VPNs do have to comply with blocking orders despite their job as "technical intermediaries."

For what it's worth, ACPA is only one of multiple bills sitting in Congress in the "introduced" state, and currently appears to have no sponsors, scheduled hearings, or even markup. If foreign activities are any indication, though, broad legislation like this may have substantial unintended consequences.

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