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Der Beitrag Metaverse: Wie Mark Zuckerberg ein Milliardengrab schaufelte erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.
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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte Ende 2021 den Traum von einer virtuellen Welt, in der es keine Grenzen gibt. Eine digitale Parallelwelt sollte es sein, in der Virtualität und Realität miteinander verschmelzen. Doch der Plan scheiterte. Denn dem Unternehmen gelang es nicht einmal, zu erklären, was das Metaverse sein soll. Eine kommentierende Analyse.
Mark Zuckerbergs Metaverse-Traum entpuppt sich bislang als milliardenschwerer Albtraum, bei dem jeder Investor schreiend die Flucht ergreifen dürfte. Der wahre Knackpunkt liegt aber nicht beim Geld, sondern im Konzept.
Denn: Meta bastelte bislang an einem virtuellen Raum, der Dinge verändern sollte, die niemand verändern wollte. Die Realität ist entsprechend ernüchternd und das große Versprechen bleibt aus. Doch der Fehlschuss hat auch Möglichkeiten eröffnet, um virtuelle Realitäten sinnvoll zu nutzen – etwa im Bildungsbereich oder der Industrie.
Ob man dafür Milliarden hätte versenken müssen, ist aber mehr als fraglich. Mark Zuckerbergs ursprünglicher Metaverse-Traum dürfte deshalb als einer der teuersten Fehlgriffe in die Tech-Geschichte eingehen. Denn: Mit 100 Milliarden US-Dollar hätte man auch sinnvoll Armut, Krankheiten und den Klimawandel bekämpfen können.
In seiner jetzigen Form ist das Metaverse als Geschäftsmodell krachend gescheitert. Denn: Einnahmen und Ausgaben stehen in keinem Verhältnis. Dennoch gibt es Bereiche, in denen sich ein Mehrwert gewinnen lässt. Beispielsweise im Gaming, bei Bildungsplattformen oder für Schulungsmaßnahmen.
Der Otto Normalverbraucher braucht aber keine Kopie der Realität, sondern ein Werkzeug, das Probleme löst. Weitaus realistischer erscheint deshalb eine Zukunft, in der leichte AR-Brillen oder Smart Glases statt klobige VR-Headsets das Gesicht zieren. Nicht, um die Realität zu ersetzen, sondern um sie zu erweitern.
Auch Mark Zuckerberg dürfte dies mittlerweile erkannt haben und weiter umstrukturieren. Budgetkürzungen, Entlassungen und eine Fokussierung auf rentable Sparten sind die traurige wie logische Konsequenz. Doch während die große Metaverse-Euphorie weiter verblassen dürfte, entstehen Nischen, in denen die Metaverse-Idee auf echte Probleme treffen und diese lösen könnte.
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Der Beitrag Weniger personalisierte Werbung – Meta führt EU an der Nase herum erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.
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Meta will Instagram- und Facebook-Nutzer auf Druck der EU-Kommission künftig offenbar mehr Entscheidungsfreiheit bei der Verarbeitung personalisierter Daten und Werbung einräumen. Doch während die Kommission bereits jubelt, scheint der Facebook-Konzern Brüssel an der Nase herumzuführen. Eine kommentierende Analyse.
Die EU-Kommission betont, dass das Verfahren gegen Meta mit den angekündigten Werbeoptionen noch nicht abgeschlossen ist. Einerseits heißt es zwar, dass Brüssel die praktische Umsetzung genau prüfen will. Andererseits jubelt man bereits über „großartige Neuigkeiten“.
Angesichts der Tatsache, dass Meta Strafen bei Verstößen gegen EU-Recht allem Anschein nach bewusst einkalkuliert, erscheint das äußerst naiv. Die aufgebrummten 200 Millionen Euro im aktuellen Verfahren sind für das Unternehmen derweil Peanuts.
Dass die Strafe nicht höher ausgefallen ist, ist offenbar der Angst vor Vergeltungsmaßnahmen der Trump-Administration geschuldet, die der Europäische Kommission bereits wiederholt gedroht hatte.
Da Meta zudem in der Kritik steht sogenannten Dark Patterns zu verwenden, um Nutzer mit psychologischen Tricks zur Datenweitergabe zu drängen, dürften die angekündigten Option letztlich vermutlich eher Schein sein, um die EU auf dem Papier zu besänftigen.
Die echte Machtprobe zwischen der EU und Meta steht noch bevor. Denn erst wenn Meta seinen neuen Optionen zur Verarbeitung personalisierter Daten und Werbung auf den Tisch gelegt und die EU diese geprüft hat, wird sich zeigen, wer am längeren Hebel sitzt.
Vermutlich wird Meta minimale Änderungen als einen großen Wurf verkaufen – ohne allzu viele technische Details preiszugeben. Die entscheidende Frage wird jedoch sein, wie viel weniger personalisiert die neuen Optionen tatsächlich sein werden.
Aufgrund des skrupellosen Werbemodells Metas ist zumindest zu befürchten, dass sich in der Praxis letztlich nicht viel verändern wird.
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