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Whatsapp, Instagram, Facebook: Meta startet Plus-Abos für Zusatzfunktionen

28. Mai 2026 um 11:30
Meta führt neue Bezahlabos für Whatsapp, Instagram und Facebook ein. Diese sollen euch zusätzliche Funktionen bieten. Meta hat noch nicht offiziell bekanntgegeben, wie viel sie kosten – doch es gibt Vermutungen. weiterlesen auf t3n.de

Zuckerberg ersetzt Meta-Mitarbeiter durch KI – und sich selbst gleich mit

08. Mai 2026 um 11:00

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Meta KI Zuckerberg CEO Klon Facebook Mitarbeiter Entlassung

Meta hat 2025 rund 200 Milliarden US-Dollar umgesetzt – fast ausschließlich mit Werbung. Doch CEO Mark Zuckerberg will den Konzern zu einer „AI First“-Company umbauen und investiert dafür über 135 Milliarden in Künstliche Intelligenz. Der Preis: Tausende Mitarbeiter verlieren ihre Jobs, während KI-Agenten ihre Aufgaben übernehmen sollen. Wir schauen uns an, wie weit der Umbau bereits ist und was das für die Zukunft von Meta bedeutet. Eine kommentierende Analyse.

200 Milliarden Umsatz – und trotzdem ein Problem

  • Meta – der Dachkonzern von Plattformen wie Facebook, Instagram und WhatsApp – hat im abgelaufenen Jahr 2025 einen Konzernumsatz in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar erzielt. Alleine im vierten Quartal waren es knapp 60 Milliarden US-Dollar. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Wachstum von über 20 Prozent. Beim Gewinn gab es allerdings aufgrund hoher Ausgaben einen Rückgang von 62,36 auf 60,46 Milliarden US-Dollar.
  • Das Problem an diesen Zahlen: Die einzige Einnahmequelle von Meta ist das eigene Werbegeschäft. Fast 98 Prozent des Umsatzes und des Gewinns stammen aus stupiden Anzeigen von Unterwäsche-Models und unseriösen Finanzexperten. 2021 hatte Meta-Chef Mark Zuckerberg die wahnwitzige Idee, ein Metaverse könne die nächste Goldader sein. Fünf Jahre später steht fest: Die lustigen, virtuellen 3D-Welten haben 80 Milliarden US-Dollar verbrannt.
  • Um kurzfristig etwas Puffer zu schaffen, dreht Mark Zuckerberg die Daumenschrauben seiner Angestellten enger – und entlässt kurzerhand 8.000 Mitarbeiter mit einer E-Mail. Noch Ende 2019 hatte Meta rund 45.000 Angestellte – drei Jahre später waren es im Corona-Boom fast 90.000 Kollegen. Eine Verdopplung in kürzester Zeit. Jetzt wird die teure Ressource Mensch nach und nach durch Technologie ersetzt. Künstliche Intelligenz statt menschlicher Intelligenz.

Warum Meta seit 2022 nicht aufhört zu entlassen

Damit setzt sich ein trauriger Trend fort: Die Krankheit der chronischen Entlassungen hat den menschlichen Körper des Meta-Konzerns befallen. Los ging es im November 2022 mit einer Streichung von 11.000 Stellen. Im Frühjahr 2023: nochmal 10.000 Stellen. Zwei Jahre später: rund 3.500 Stellenstreichungen für eine bessere Performance. Die jetzige Entlassungswelle zeigt, dass ein Ende noch nicht erreicht ist.

Dass die Mitarbeiterzahl von Meta noch vergleichsweise stabil ist, liegt daran, dass Mark Zuckerberg zahlreiche Experten für Künstliche Intelligenz einstellt. Und nicht nur das: Mark Zuckerberg kauft sich auch AMD-Chips und andere KI-Technologie: Insgesamt über 135 Milliarden US-Dollar pumpte der Firmenchef alleine im Jahr 2025 in Künstliche Intelligenz.

Das nächste Hirngespinst – ähh – die nächste Vision von Mark Zuckerberg nach dem Metaverse ist, dass sich seine Firma zu einer „AI First“-Company entwickelt. Oder anders ausgedrückt: Mark Zuckerberg schaut, wie viele Menschen (ergo Kosten) er durch KI (ergo willenlose Angestellte ohne Gewerkschaft und Meinung) ersetzen kann.

Interessanterweise macht Zuckerberg auch vor seinem eigenen Posten keinen Halt. Wie mehrere Medien berichten, wird in den geheimen KI-Laboren ein CEO-Klon-Bot ausgebrütet, der mit den Eigenheiten, Sprechangewohnheiten, Aussagen und Meinungen von Mark Zuckerberg trainiert wird. Das Resultat ist ein digitales Abbild, das die menschliche Psychologie austricksen soll: Wir Menschen nehmen Botschaften besser auf, wenn sie von uns bekannten Stimmen und Gesichtern transportiert werden.

Was Metas KI-Chef über die Entlassungen sagt

  • Alexandr Wang ist als Chief AI Officer für die Weiterentwicklung der KI-Strategie bei Meta verantwortlich. Im Oktober 2025 rechtfertigte er eine Entlassung in den „Meta Superintelligence Labs“ (MSL). In einem internen Memo, das Business Insider zugespielt worden ist, sagt er technisch kühl: „Heute haben wir einige Änderungen bei MSL vorgenommen, um uns zum agilsten und talentstärksten Team der Branche zu entwickeln. Durch die Verkleinerung unseres Teams werden weniger Abstimmungen nötig sein, um Entscheidungen zu treffen. Jede einzelne Person wird dadurch mehr Verantwortung tragen (wörtlich: tragfähiger sein) und über einen größeren Gestaltungsspielraum sowie mehr Einfluss verfügen.“
  • Nachdem die Stellenstreichungen im Mai 2026 von Betroffenen geleakt worden sind, sah sich Meta-Personalchefin Janelle Gale gezwungen zu intervenieren. Die Begründung ist nichts als eine technische Ausrede: „Um es klar zu sagen: Wir planen, unsere Belegschaft um etwa 8.000 Stellen zu reduzieren, wobei die Benachrichtigungen am 20. Mai beginnen werden. Dies ist ein schwieriger, aber notwendiger Schritt, um sicherzustellen, dass wir unsere wichtigsten strategischen Ziele priorisieren – insbesondere unseren Übergang zu einer ‚AI-First‘-Organisation.“
  • Randy Clark, Gründer der auf KI spezialisierten Strategieberatung Digital Quill Partners, geht in einem LinkedIn-Artikel auf die Gründe für die KI-bedingten Einsparungen ein: „In Sekundenschnelle kann KI Produktdesigns entwerfen, Musik komponieren, Persönlichkeiten simulieren, Code debuggen, juristische Schriftsätze zusammenfassen und fotorealistische Bilder erstellen. Aufgaben, die früher Tage konzentrierter menschlicher Arbeit erforderten, geschehen heute in Millisekunden – nicht weil Maschinen bei Bewusstsein sind, sondern weil sie brutal effizient darin sind, Muster zu erkennen und neu zusammenzusetzen.“ Trotzdem gibt er zu bedenken: KI hat ein Limit – und zwar die Energie, die es verbraucht.

Spionage-Software soll die nächsten Jobs identifizieren

Als wäre es nicht schon herausfordernd und fragwürdig genug, dass sich Meta massenhaft und ohne Ankündigung von tausenden Menschen trennt. Zeitgleich führt der Konzern eine Spionage-Software ein. Sie vervolgt ein einfaches Ziel: Eine KI – was auch sonst – analysiert die Arbeitsweisen der übrig gebliebenen Mitarbeiter und arbeitet heraus, an welchen Stellen Prozesse weiter automatisiert werden können.

Die Erkenntnisse aus der Tracking-Software werden dann eingesetzt, um KI-Agenten zu trainieren. Diese sollen die erschlossenen Aufgabengebiete selbstständig ausführen, sodass nur noch eine sprichwörtliche Handvoll Menschen benötigt wird. Oder wie es Mark Zuckerberg im Interview mit dem Spiegel im Januar 2026 so lapidar ausgedrückt hat: „Wo früher große Teams nötig waren, genügt heute eine sehr talentierte Person“.

Und damit schließt sich der Kreis. Meta verdient sein Geld damit, personenbezogene Daten seiner Nutzer bestmöglich zu vermarkten. Wer sollte besser darin sein, das Potenzial von Daten zu maximieren, als jemand oder etwas, das selbst nur mithilfe von Daten trainiert worden ist. Wenn Meta den Wandel zur KI-Firma tatsächlich vollzieht, werden weitere Massenentlassungen folgen. Es bleibt ein hyperintelligenter menschlicher Kern, der die immer klüger werdende KI darin befähigt, die Zuckerberg’schen Gelddruckmaschinen optimiert zu bedienen.

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Revolution der Partyschlager-Suche: Banijay startet „Malle Megastar 2026“ ohne klassischen TV-Sender

30. April 2026 um 09:29

Banijay Productions Germany geht völlig neue Wege bei der Talentsuche. Mit „Malle Megastar 2026“ startet das Unternehmen eine Casting-Show, die bewusst auf klassisches lineares Fernsehen verzichtet. Stattdessen setzt das Format auf die enorme Reichweite von Social Media und die Interaktion mit der Community, um den nächsten großen Star der Partyschlager-Szene zu finden. Als prominentes Gesicht und Mentor fungiert Entertainer Marc Eggers.

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WhatsApp-Nutzernamen: Meta verkauft dir Schutz, meint aber Tracking

15. April 2026 um 11:00

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WhatsApp Nutzername Instagram Facebook Meta Username Benutzername

WhatsApp‑Nutzer sollen künftig auch ohne Telefonnummer erreichbar sein. Eine neue Funktion verspricht auf den ersten Blick mehr Privatsphäre und Schutz. Mutterkonzern Meta agiert jedoch alles andere als uneigennützig. Denn was als tolles Datenschutz‑Feature verkauft wird, ist auch ein Stück weit Augenwischerei. Eine kommentierende Analyse.

So funktionieren Benutzernamen auf WhatsApp

  • WhatsApp veröffentlicht seit dem 8. April 2026 schrittweise eine Funktion, auf die viele Nutzer sehnsüchtig gewartet haben: einen eigenen Benutzernamen. Die Idee: Wer einen solchen erstellt, soll künftig über diesen Namen erreichbar sein, ohne die eigene Telefonnummer preisgeben zu müssen. Die Funktion ersetzt aber nicht die Telefonnummer bei der Registrierung. Heißt: Wer WhatsApp nutzen will, braucht nach wie vor eine gültige Mobilfunknummer.
  • Zunächst hat nur eine begrenzte Anzahl an Nutzern die Möglichkeit, einen eigenen Benutzernamen bei WhatsApp zu erstellen. Dem Vernehmen nach ist die volle Verfügbarkeit zur Jahresmitte 2026 geplant. Wann Nutzer in Deutschland an der Reihe sind, ist bislang unklar. Wer bereits Zugriff auf die Funktion hat, kann unter „Einstellungen“ und „Profil“/„Konto“ einen eigenen Benutzernamen festlegen. Dieser beginnt mit einem @, muss zwischen drei und 35 Zeichen lang sein und darf nur Kleinbuchstaben, Punkte, Zahlen und Unterstriche enthalten. Die Regeln könnten sich aber auch noch ändern.
  • Pikant: Wer auf WhatsApp denselben Benutzernamen wie auf Instagram oder Facebook nutzen möchte, wird laut wabetainfo aufgefordert, seine Profile über das sogenannte Accounts Center miteinander zu verknüpfen. Meta zielt damit offenbar auf eine freiwillige Verbindung der Dienste ab. Denn: Bislang hat der WhatsApp‑Konzern Daten aus seinen Plattformen auf Basis einer schwammigen rechtlichen Grundlage zusammengeführt, die bereits die europäischen Regulierungsbehörden auf den Plan gerufen hat.

Warum Nutzernamen Meta mehr nützen als dir

WhatsApp verkauft Benutzernamen als einen Befreiungsschlag aus der Nummernpflicht und als digitalen Vorhang, der Anonymität verspricht. Das hat zweifellos den Vorteil, dass Fremde künftig nicht mehr so einfach Telefonnummern über den Messenger abgreifen können – etwa um betrügerische Inhalte zu verschicken.

Doch: Meta wird weiterhin ganz genau wissen, wer sich hinter einem Profil verbirgt. Hinzu kommt, dass Nutzer offenbar dazu verleitet werden sollen, ihren WhatsApp‑Account über identische Nutzernamen mit Facebook und Instagram zu verknüpfen. Wer das tut, tritt die auf der einen Seite gewonnene Privatsphäre auf der anderen Seite an einen US‑amerikanischen Großkonzern ab, der nichts anderes im Sinn hat, als mit den neu gewonnenen Daten Profit in Form von Werbung zu schlagen.

Oder: Was WhatsApp als Komfort verkauft, entpuppt sich vielmehr als kosmetisches Make‑up, das weniger im Nutzer‑, sondern vielmehr im Konzerninteresse ist. Denn wer glaubt, ein @ ersetze die Infrastruktur aus Identität und Tracking, der irrt gewaltig.

Die Logik bleibt nämlich die alte: weniger Sichtbarkeit für andere Nutzer und mehr Verknüpfbarkeit im Sinne des Plattform‑Ökosystems von Meta. Nutzernamen auf WhatsApp werden deshalb allenfalls nach außen hin ein Schutzschild sein. Meta hingegen will mehr denn je an deine Daten, um einen digitalen Fingerabdruck von dir zu erstellen, der einem Scanner im neuen Gewand gleichkommt.

Was Sicherheitsexperten sagen

  • Ein Reddit‑Nutzer schart bereits seit einigen Monaten mit den Hufen: „Seit einem Jahr höre ich schon, dass Benutzernamen kommen sollen, aber es ist immer noch nichts passiert! Die Leute wollen ihre privaten Nummern nicht mehr weitergeben! Sie haben das schon vor Monaten getestet, und sie testen es immer noch! Gott weiß, was für Entwickler sie da eingestellt haben! Wie kann es so lange dauern, nur um eine Benutzernamen‑Funktion einzuführen? Und obendrein haben sie noch nicht einmal eine Möglichkeit hinzugefügt, Nachrichten von unbekannten Nummern zu blockieren! Was machen die eigentlich?“
  • Damian Archer, Vice President für Beratung und Professional Services für den amerikanischen Raum bei Trustwave, gegenüber IT Brew: „Stellt die Verwendung desselben Benutzernamens für alle Online‑Profile ein ebenso großes Risiko dar wie die Verwendung desselben Passworts? Absolut nicht. Ist es ein Risiko für Ihre Privatsphäre und den Datenschutz im Allgemeinen? Ja, das ist es. (…) Man kann Informationen finden, die mit diesem Nutzer in Verbindung stehen könnten und die er völlig vergessen hat.“
  • Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt zu bedenken: „Geben Sie nur so viel wie unbedingt notwendig über sich preis – sowohl öffentlich als auch gegenüber dem Anbieter ihres E‑Mail‑Dienstes oder einer Social‑Media‑Plattform. Nutzen Sie unterschiedliche Nutzernamen auf unterschiedlichen Plattformen. So erschweren Sie es Cyberkriminellen, ein Gesamtprofil über Sie zu erstellen.“

So schützt du deine Identität trotz Benutzername

Die eigentliche Frage ist künftig nicht, ob Meta Daten aus seinen verschiedenen Plattformen zusammenführen wird, sondern auf welche Art und Weise sowie mit welcher Rechtsgrundlage. Das Unternehmen sucht einmal mehr nach einem Schlupfloch, um seine Nutzer aus Eigennutz nach innen hin gläsern zu machen.

Denn: Der Verschluss der eigenen Telefonnummer sowie identische Nutzernamen auf WhatsApp, Instagram und Facebook mögen zwar verlockend klingen. Doch wenige Klicks können schnell in einer stillen Einwilligung in eine skrupellose Datenarchitektur münden. Für WhatsApp‑Nutzer bleibt die Wahl zwischen Komfort und Kontrollillusion damit erstaunlich schmal.

Vermeintlich sichere Nutzernamen sind nämlich nur so sicher wie die Gewohnheiten, die sie begleiten. Und die bestehen bekanntlich selten aus Zurückhaltung, sondern aus Scrolling und Klicks. Meine Empfehlung für die, die im Netz möglichst anonym surfen wollen, ist deshalb so altmodisch wie unbequem – aber eben auch effektiv. Sprich: nicht nur Namen ändern, sondern Identität bewahren oder schlichtweg Verbindungen kappen.

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