Normale Ansicht

Received yesterday — 07. April 2026

Kult-Comeback am Freitag: „Malcolm mittendrin“ kehrt nach 20 Jahren zurück

07. April 2026 um 16:06

Das Warten hat ein Ende: Die verrückteste Familie der TV-Geschichte ist zurück. Doch: Ist die Neuauflage auch gelungen? Das ist derzeit noch offen.

Der Beitrag Kult-Comeback am Freitag: „Malcolm mittendrin“ kehrt nach 20 Jahren zurück erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

Abschied: Warum „The Boys“ so gut funktioniert hat

Warum faszinieren uns Figuren, die eigentlich alles verkörpern, was wir ablehnen sollten? Serien wie die Superhelden-Persiflage zeigen: Je kaputter der Held, desto größer oft die Anziehungskraft.

Der Beitrag Abschied: Warum „The Boys“ so gut funktioniert hat erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

Familienchaos im Mai: „Merz gegen Merz“ kehrt mit neuem Film zurück

07. April 2026 um 15:09

Erik und Anne Merz sind zurück! Das ZDF zeigt den dritten Film der Erfolgsreihe „Merz gegen Merz“ im Mai. Alle Infos zu Stream, TV-Termin und Inhalt...

Der Beitrag Familienchaos im Mai: „Merz gegen Merz“ kehrt mit neuem Film zurück erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

„Helen Dorn“: Jubiläumsfall – eine verzwickte Familiensache

TV-Kommissarin Helen Dorn muss sich in dieser Episode ausgerechnet mit ihrer Halbschwester zusammentun - die eine Mafia-Angehörige ist. Ist Luisa wirklich in Gefahr oder hat sie alles nur inszeniert?

Der Beitrag „Helen Dorn“: Jubiläumsfall – eine verzwickte Familiensache erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

Von der „Löwenhöhle“ zu Sat.1: Ralf Dümmel startet „Die Millionenidee“ im Herbst

07. April 2026 um 10:20

Große Pläne bei Sat.1: Investor Ralf Dümmel sucht in seiner neuen Show „Die Millionenidee“ nach den besten Erfindungen Deutschlands. Alle Details zum Start im Herbst.

Der Beitrag Von der „Löwenhöhle“ zu Sat.1: Ralf Dümmel startet „Die Millionenidee“ im Herbst erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

UKW-Aus in Frankreich: Radio France läutet das Ende einer Ära ein

07. April 2026 um 08:48

Auch in Frankreich startet die UKW-Abschaltung. Radio France will sich von zahlreichen Frequenzen trennen. Die Jugendwelle soll sogar nur noch online verbreitet werden.

Der Beitrag UKW-Aus in Frankreich: Radio France läutet das Ende einer Ära ein erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

CBS-Hammer: Byron Allen übernimmt Sendeplatz von Stephen Colbert

07. April 2026 um 08:22

Zeitenwende im US-TV: Nur einen Tag nach dem Abschied von Stephen Colbert übernimmt Byron Allen den legendären 11:35-Uhr-Slot bei CBS. Ein Deal mit Seltenheitswert.

Der Beitrag CBS-Hammer: Byron Allen übernimmt Sendeplatz von Stephen Colbert erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

„Tatort“: So stiegen Batic und Leitmayr aus

Die Münchner "Tatort"-Kommissare Nemec und Wachtveitl haben ihren 100. und letzten Fall abgeliefert. Der Wunsch der Schauspieler war, ihre Figuren mögen überleben. Doch wurde der erfüllt?

Der Beitrag „Tatort“: So stiegen Batic und Leitmayr aus erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

„Hi, icke bins“: Radio-Legende Rik de Lisle ist tot

07. April 2026 um 06:48

Trauer um Rik de Lisle: Der bekannte Radiomoderator und Programmdirektor ist im Alter von 77 Jahren verstorben. Ein Rückblick auf die Karriere des „alten Amis“.

Der Beitrag „Hi, icke bins“: Radio-Legende Rik de Lisle ist tot erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

Multifeed-Antenne – Wie programmieren?

06. April 2026 um 23:24

Die Schüssel steht, die LNBs sind montiert – doch am Fernseher bleibt es schwarz? Eine Multifeed-Antenne aufzubauen, ist nur die halbe Miete. Damit das Empfangsgerät weiß, welcher Satellit gerade angezapft werden soll, muss die DiSEqC-Steuerung korrekt programmiert werden. Fachbuchautor Thomas Riegler erklärt, warum TV-Tuner oft an ihre Grenzen stoßen und wie Sie mit DiSEqC 1.1 das Maximum aus Ihrer Anlage herausholen.

Der Beitrag Multifeed-Antenne – Wie programmieren? erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

30 Jahre Heimatkanal: Ein Blick auf das Unternehmen dahinter

06. April 2026 um 20:20

Zuschauer zu erreichen wird schwieriger – doch Nischenanbieter wie die Mainstream Media AG finden weiterhin ihr Publikum - vor allem mit neuen Themen und auf vielen Plattformen.

Der Beitrag 30 Jahre Heimatkanal: Ein Blick auf das Unternehmen dahinter erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

Warum der Smart-TV langsam aber sicher den Platz der „Hauptkonsole“ einnimmt

01. April 2026 um 15:23

Früher galt der eigene Gaming-Raum als Herzstück der Heimunterhaltung. Heute übernimmt der Fernseher im Wohnzimmer oft alles auf einmal.

Der Beitrag Warum der Smart-TV langsam aber sicher den Platz der „Hauptkonsole“ einnimmt erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

Warum sich Empfehlungen für TV-Serien und Spiele plötzlich verdächtig ähnlich anfühlen

30. März 2026 um 15:33

Auf einem einzigen Bildschirm werden heute Filme, Live-Sport, Cloud-Gaming und das Stöbern im Shop angeboten, sodass sich die Logik hinter den Empfehlungen auf eine Weise überschneidet, die sich überraschend vertraut anfühlt.

Der Beitrag Warum sich Empfehlungen für TV-Serien und Spiele plötzlich verdächtig ähnlich anfühlen erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

Niantic baut mit Pokémon-Go-Daten KI-Karten für Roboter

07. April 2026 um 11:00

Der Beitrag Niantic baut mit Pokémon-Go-Daten KI-Karten für Roboter erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Niantic Spatial Gamification Roboter Datenmissbrauch Pokémon Go

Millionen Menschen jagten jahrelang virtuelle Pokémon durch echte Straßen. Was kaum jemand wusste: Dabei sammelten sie 30 Milliarden Bilder mit exakten Geodaten für ihren App-Entwickler Niantic. Das Unternehmen hat seine Spielesparte inzwischen verkauft und baut unter dem Namen Niantic Spatial KI-Karten für autonome Roboter.

Von Pokémon Go zu KI-Karten: Der Weg von Niantic Spatial

  • Am 6. Juli 2016 konnten Spieler in Deutschland erstmals selbst Pokémon sammeln. Alles, was dafür notwendig war: ein einigermaßen leistungsfähiges Smartphone mit Kamera und die App „Pokémon Go“ des Spieleentwicklers Niantic. Die Erinnerungen aus der eigenen Kindheit lockten Millionen Menschen über Jahre hinweg auf die Straßen dieser Welt – Downloads und Umsatzerlöse in Milliardenhöhe waren die Belohnung.
  • Begonnen hatte alles in den Geburtsstätten von Google in Kalifornien. Dort wurde Niantic Labs 2010 von John Hanke gegründet, ehe es 2015 im Zuge der Alphabet-Umstrukturierung eine eigenständige Firma wurde. Nach zehn überaus erfolgreichen Jahren folgt dann die überraschende Abspaltung: Niantic verkauft seine Spielesparte an Scopely für 3,5 Milliarden US-Dollar und verwandelt sich in ein Unternehmen zur digitalen Vermessung der Welt.
  • Unter neuem Namen konzentriert sich Niantic Spatial auf die Zusammenführung von Augmented Reality (AR) und Künstlicher Intelligenz (KI) in Form von Geodaten-Modellen – den sogenannten Large Geospatial Models (LGM). Dahinter verstecken sich Modelle, die mit Hilfe von KI Daten und Bilder mit exakten Koordinaten in der Welt verbinden. Sie übersetzen die physische Welt in eine maschinenlesbare Sprache.

Wurden Pokémon-Go-Spieler zu willfährigen Datensammlern?

Die Trainingsgrundlage für das LGM-System von Niantic Spatial sind nicht etwa frei verfügbare Aufzeichnungen. Nein, sie stammen von den unzähligen Pokémon-Go-Spielern. Laut eigenen Angaben verfügt Niantic Spatial über 30 Milliarden Bilder mit exakten Geodaten von Millionen von Standorten rund um den Globus. Diese Daten stammen direkt aus den AR-Scans von PokéStops und Arenen.

Durch diese Informationen erstellt Niantic Spatial eine intelligente 3D-Karte der Welt, die auch dort funktioniert, wo GPS-Tracking aufgrund von Reflexionen und Gebäuden an Präzision verliert. Die Echtwelt-Daten ermöglichen es Systemen, zentimetergenau vorherzusagen, wo sich ein Gegenstand befindet. Aufgrund der KI-Kombination ist das System darüber hinaus in der Lage, den Kontext auf den Bildern (Baum, Parkbank, Bordstein) zu erkennen und Gefahren so zu umgehen.

Wer sich jetzt denkt „Wollt ihr mich verarschen“, der ist wohl nicht allein. Unter dem Deckmantel von Pikachu, Taubsi und Glumanda wurden Milliarden Menschen zu willfährigen Datensammlern für eine KI-Firma umfunktioniert. Gewusst hat das offiziell natürlich niemand, weshalb man durchaus von einem gigantischen Datenmissbrauch sprechen könnte. Andererseits: Jeder Nutzer hat die AGB gelesen und damit der Datenerhebung und Verarbeitung zugestimmt. Selbst schuld – könnte man also auch sagen.

Stimmen

  • Am ersten Tag seines frisch aus der Taufe gehobenen Unternehmens sagte Niantic-Spatial-Chef John Hanke: „Obwohl Large Language Models (LLMs) für sich genommen revolutionär sind, findet der Großteil des menschlichen Lebens und wirtschaftlichen Handelns nach wie vor in der physischen Welt statt. Wir hatten bei der Entwicklung von Niantic das Glück, ein erstklassiges Forschungs- und Entwicklungsteam aufzubauen, einzigartige räumliche Modelle zu entwerfen und frühe Versionen unserer Technologie für Millionen von Menschen zugänglich zu machen. Jetzt sind wir bereit für die nächste Phase der KI-Revolution: den Sprung vom Bildschirm hinein in die reale Welt.“
  • Die rund 1.000 Last-Mile-Lieferroboter von Coco Robotics liefern Waren in fünf Städten aus. Die Firma von Mitbegründer und CEO Zack Rash hat im März 2026 eine Kooperation mit Niantic Spatial bekanntgegeben: „Die Entwicklungspartnerschaft verschafft uns verlässlichen Zugang zu Lokalisierungsdiensten, die die Navigation unserer Roboter weiter verbessern. Wir werden gemeinsam neue Wege erforschen, um Coco-Robotern ein noch höheres Maß an Sicherheit und Autonomie in jeder beliebigen Stadt zu ermöglichen.“
  • Drew Smith vergleicht in seinem unabhängigen Portal The Liberty Line die Arbeit von Niantic mit dem Lösen von ReCaptchas, deren Daten auch zum KI-Training verwendet wurden, und lässt seinem Unmut freien Lauf: „Wir sind die unbezahlten Forschungsassistenten. Die KI wird mit jeder Nutzung schlauer; das Unternehmen erfasst diese Interaktion, verbessert das Produkt und verkauft uns den Zugang dazu anschließend teuer über ein Abonnement-Modell zurück. Wir erstellen die Inhalte. Ihnen gehören die Inhalte. Sie trainieren die Modelle mit diesen Inhalten. Sie verkaufen uns die Modelle zurück. Wir zahlen.“

Physical AI: Warum Daten künftig noch wertvoller werden

Was können wir aus dieser einerseits so kuriosen und andererseits so überhaupt nicht kuriosen Geschichte lernen? Für uns Nutzer gilt: Wir müssen endlich aufhören, naiv-leichtgläubig wie ein neugeborenes Schaf durch die Welt zu stolpern. Es gibt keine lustige Spielerei im digitalen Kontext, bei der es wirklich um Spaß geht. Es geht immer um Daten und deine persönlichen Informationen – manchmal als Pokémon verkleidet und manchmal in Form von sprechenden Früchten.

Wenn wir die professionelle Brille aufsetzen, müssen wir festhalten, dass sich Niantic Spatial mit seinen detaillierten Karten aus Fußgängerzonen und Innenstädten rund um den Globus in eine herausragende Position gebracht hat. Das Zauberwort lautet: Physical AI.

Wenn immer mehr autonome Systeme – von humanoiden Robotern bis hin zu selbstfahrenden Autos – durch unsere Straßen laufen oder fahren, wird ein Google Maps für KI immer wichtiger. Und das ist genau das, was Niantic Spatial schon ist.

Ein schwacher Trost für uns: Vielleicht erkennen uns künftig KI-Roboter bei der Auslieferung unserer Amazon-Pakete und danken uns dafür, dass wir so fleißig Kilometer in Pokémon Go zurückgelegt haben.

Auch interessant: 

Der Beitrag Niantic baut mit Pokémon-Go-Daten KI-Karten für Roboter erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

❌