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Revolut-Ausfall: weltweite Störung beim Fintech-Unternehmen

20. Oktober 2026 um 17:40
Finanzen, Bezahlen, Kreditkarte, Bank, Banking, Konto, Visa, Zahlungsmittel, Debitkarte, Visakarte, Credit Card, Zahlungsmethoden, Revolut Der Einkauf soll bezahlt, Geld überwiesen oder schnell der Kontostand geprüft werden - doch bei Revolut funktionieren am Dienstag zahlreiche Dienste nur eingeschränkt. Seit dem Morgen des 20. Oktober kämpft das Finanzunternehmen mit einer weitreichenden Störung. (Weiter lesen)

Unternehmenssoftware: Warum ihre Auswahl zur Governance-Entscheidung wird

20. Oktober 2026 um 16:00

Der Beitrag Unternehmenssoftware: Warum ihre Auswahl zur Governance-Entscheidung wird erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Unternehmenssoftware Otris (2)

Die Demo überzeugt, der Preis passt, und trotzdem zieht sich die Entscheidung für oder gegen eine neue Software über Wochen. Der Grund: Mit der Wahl einer Cloud-Software entscheidet ein Unternehmen auch darüber, wo seine Daten verarbeitet werden, wer darauf zugreifen kann und wie viel Kontrolle es behält.

Mit der Cloud verändert sich die Kontrolle

Früher lief Unternehmenssoftware häufig auf eigenen Servern. Gekauft wurden Funktionen und Lizenzen, die Kontrolle über die Daten blieb weitgehend im Haus. Bei Cloud-Lösungen liegt die Software beim Anbieter. Er speichert die Daten, spielt Updates ein und kann neue  KI-Funktionen ergänzen. Damit kann auch ein Teil der Kontrolle über die Daten zum Anbieter wandern.

Wie ernst der Mittelstand das inzwischen nimmt, zeigt die Studie von otris software zu Cloud-Governance und Datenhoheit im Mittelstand. 65 Prozent der befragten IT- und Rechtsverantwortlichen geben an, dass bei Cloud-Entscheidungen Governance schwerer wiegt als die Kosten. Nicht allein der Preis zählt also am Ende, sondern die Frage, wie viel Kontrolle ein Unternehmen abgibt.

Was es bedeutet, die Kontrolle abzugeben

Liegen Kunden- oder Personaldaten beim Anbieter, entscheidet nicht mehr allein das Unternehmen, wer sie einsehen kann. Entscheidend ist dann auch der Rechtsraum des Anbieters: Ein Anbieter mit Sitz in den USA bleibt an US-Recht gebunden, selbst wenn der Server in Frankfurt steht.

Der Blick auf den Server-Standort genügt also nicht. Auch mehr als der Hälfte der Befragten reicht EU-Hosting allein nicht aus; sie verlangen einen Anbieter unter europäischem Recht oder eigene Server. Entscheidend ist nämlich nicht allein, wo die Daten liegen, sondern auch, welchen rechtlichen Verpflichtungen der Anbieter unterliegt.

Wer haftet, wenn etwas schiefgeht

Die nächste Frage wiegt schwerer, denn die Verantwortung lässt sich nicht mit den Daten auslagern. Wer personenbezogene Daten in seinem Auftrag in der Cloud verarbeiten lässt, bleibt dafür datenschutzrechtlich verantwortlich, auch nach einer Panne.

Bei der Auftragsverarbeitung verlangt die DSGVO, dass ein Unternehmen seinen Anbieter kontrolliert und das belegen kann. Und genau da entsteht die Hürde, denn dafür braucht es dokumentierte Anbieterprüfungen und Sicherheitsnachweise. Protokolle darüber, wer wann worauf zugreifen durfte, ergänzen diese Nachweise.

Die Hälfte der Befragten nennt Datenschutz als eine der größten Hürden beim Cloud-Einsatz, deutlich vor technischen Fragen wie der Integration. 72 Prozent nehmen Lösungen ohne Compliance- und Audit-Funktionen gar nicht erst in die engere Wahl.

Jeder zweite Befragte zählt Datenschutz zu den größten Hürden beim Cloud-Einsatz.

Unternehmenssoftware Otris
Bild: otris software AG

Am kritischsten wird es, wenn Dritte ins Spiel kommen. Ein Cloud-Anbieter verwaltet die Daten vieler Kunden zugleich und ist ein lohnendes Ziel. Wer ihn kompromittiert, kann viele Unternehmen auf einmal treffen. Wie KI die Bedrohungslage verändert, beschreibt der Beitrag zu KI-Angriffe auf deutsche Unternehmen.

Für viele Unternehmen zählt die Sicherheit der Lieferkette, also auch die der Software-Anbieter, inzwischen zu den NIS-2-Pflichten. Das Sicherheitsniveau des Anbieters wird zum Teil der eigenen Sicherheit.

KI verschärft Sicherheitsfragen zusätzlich

Datenhoheit, Haftung und Sicherheit können zusätzlich unter Druck geraten, sobald KI hinzukommt, und das geschieht oft unbemerkt. Viele Anbieter liefern KI-Funktionen per Update in bestehende Software.

Damit entscheidet der Softwareanbieter mit, welche Sprachmodelle mit Unternehmensdaten arbeiten und wo. Dabei verlangt der AI Act ausreichende KI-Kompetenz der Beschäftigten. Die lässt sich kaum aufbauen, wenn niemand weiß, welche KI in welchem Werkzeug steckt.

Augen auf bei der Software-Auswahl

Mit der Vertragsunterschrift legt sich ein Unternehmen fest: wo seine Daten liegen, wer darauf zugreifen kann und welche Nachweise sich später führen lassen. Solche Festlegungen lassen sich später häufig nur mit großem Aufwand ändern.

Besonders leicht übersieht man bei der Auswahl eine Frage: Lässt sich der Anbieter später auch wieder wechseln? Hier zeigt die Studie eine Lücke zwischen Anspruch und Praxis. 76 Prozent der Befragten ist es wichtig, einen Anbieter bei Bedarf wechseln zu können. Doch nur 58 Prozent prüfen schon bei der Auswahl, ob ein solcher Wechsel technisch machbar wäre. Solange alles läuft, scheint die Frage keine Eile zu haben.

Die Folgen werden oft erst Jahre später bemerkbar. Passt der Anbieter dann nicht mehr oder steigen die Preise, können proprietäre Schnittstellen und schwer übertragbare Datenformate den Wechsel erschweren. Wer unter diesen Umständen wechseln will, verhandelt aus einer schwachen Position.

Was das für deine nächste Software-Entscheidung bedeutet

Damit solche bösen Überraschungen ausbleiben, solltest du die folgenden Governance-Fragen im Laufe des Auswahlprozesses klären:

  • Vor der Ausschreibung: klären, welche Daten kritisch sind und welche rechtlichen Anforderungen für ihre Verarbeitung gelten.
  • Bei der Anbieterprüfung: Rechtsraum, Sicherheitsnachweise und Unterauftragnehmer abfragen.
  • In der Demo: zeigen lassen, welche Nachweise das System liefert und wie sich KI steuern lässt.
  • Im Vertrag: Datenexport und Ausstiegsfristen verbindlich regeln.

Fazit: Wer Software auswählt, legt die Regeln für viele Jahre fest

Unternehmenssoftware wird heute häufig als Dienst genutzt und greift tief in die eigenen Prozesse ein. Damit ist ihre Auswahl längst keine reine IT-Frage mehr, sondern eine Governance-Entscheidung: Mit ihr legt ein Unternehmen für Jahre fest, wer über seine Daten bestimmt, wie belastbar seine Nachweise sind und wie frei es später wechseln kann. Wer Governance erst nach der Unterschrift mitdenkt, verschenkt wichtigen Gestaltungsspielraum.

Unternehmenssoftware Otris (1)
Bild: otris software AG
Autor: Volker Hofmann

Volker Hofmann ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht. Bei der otris software AG leitet er die Bereiche Recht und Unternehmensentwicklung. Zuvor war er mehr als 15 Jahre für die Rechtsabteilung einer Unternehmensgruppe im gehobenen Mittelstand verantwortlich. In seinem Beitrag ordnet er die Ergebnisse der otris-Studie zu Cloud-Governance und Datenhoheit für die Auswahl geschäftskritischer Software ein.

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Apple Homeview-Hub: Alle Infos zu den neuen Smarthome-Gadgets

15. Oktober 2026 um 11:55
Apple hat eine Reihe von neuen Smarthome-Produkten vorgestellt. Im Zentrum der Ankündigung steht dabei der neue Homeview-Hub. Was du zu den neuen Gadgets wissen musst. weiterlesen auf t3n.de

Thunderbird für iOS: Mozilla baut den freien Mail-Client für das iPhone komplett neu

14. Oktober 2026 um 16:00
Wer am Computer auf quelloffene Software setzt, stößt beim Wechsel auf das Smartphone oft an Systemgrenzen. Nach Jahren der Beschränkung auf ein einziges mobiles Betriebssystem schließt ein bekanntes Projekt nun diese Lücke. weiterlesen auf t3n.de

Achtung: Microsoft kürzt OneDrive-Speicher bei Microsoft 365 drastisch

12. Oktober 2026 um 07:40

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Shrinkflation jetzt auch bei Microsoft: Gleicher Preis, geringere Leistung heißt es ab sofort beim Redmonder Riesen. Der Konzern stellt seine Microsoft-365-Abos für Privatkunden um und reduziert dabei für viele Nutzer den regulär enthaltenen OneDrive-Speicher deutlich. Discountfan.de erklärt die Details.

Neue Microsoft-365-Family- und Premium-Abos erhalten im Rahmen der Microsoft-Änderungen seit dem 8. Oktober 2026 nur noch zwei TByte gemeinsamen Cloudspeicher für bis zu sechs Personen, statt wie bisher bis zu einem TByte pro Nutzer und damit theoretisch bis zu sechs TByte insgesamt – der Speicherplatz nimmt also um satte 67 Prozent ab.

Außerdem: Der Speicher wird künftig nicht mehr jedem Nutzer separat zugeteilt, sondern aus einem gemeinsamen Pool verbraucht. Microsoft nennt das flexibler, weil beispielsweise ein Familienmitglied mehr als ein TByte nutzen kann, solange die übrigen Mitglieder entsprechend weniger Speicher benötigen. Für Familien, die ihre bisherigen Einzelkontingente tatsächlich genutzt haben, bedeutet die Änderung allerdings eine deutliche Verschlechterung: Aus maximal sechs TByte werden regulär nur noch zwei TByte für alle zusammen. Außerdem weiß man in der Praxis ja kaum, wieviel Speicher der andere Nutzer gerade konkret belegt.

Auch Microsoft 365 Premium ist von dieser Kürzung betroffen und bietet beim Cloudspeicher keinen Vorteil gegenüber Family: Beide Tarife enthalten künftig regulär zwei TByte gemeinsamen Speicher. Premium unterscheidet sich vor allem durch umfangreichere Copilot- und KI-Funktionen beziehungsweise höhere Nutzungslimits und ist damit eher als KI-orientierte Erweiterung von Family zu verstehen. Die klassischen Office-Anwendungen und die Möglichkeit, das Abo mit bis zu fünf weiteren Personen zu teilen, bleiben erhalten.

Bestandskunden werden nicht sofort umgestellt. Nach Microsofts aktueller Support-Dokumentation erfolgt der Wechsel grundsätzlich erst bei einer Verlängerung im Frühjahr 2027; auffällig ist allerdings, dass verschiedene Microsoft-Seiten derzeit den 1. April beziehungsweise den 2. Mai 2027 als Stichtag nennen. Microsoft informiert bestehende Kunden inzwischen per E-Mail über die Änderungen (siehe Screenshot der Mail).

In der uns vorliegenden Nachricht wird für ausgewählte Märkte zusätzlich ein kostenloser Bonusspeicher von fünf TByte angekündigt, sodass vorübergehend insgesamt sieben TByte zur Verfügung stehen könnten. Microsoft bestätigt auf seinen allgemeinen Support-Seiten zwar grundsätzlich möglichen Bonusspeicher für Bestandskunden, nennt dort aber keine pauschale Höhe von fünf TByte.

Für betroffene Bestandskunden kann die Übergangsregelung daher zunächst sogar mehr Gesamtspeicher bedeuten. Entscheidend ist allerdings, dass es sich um einen Bonus handelt und nicht um das reguläre Leistungsversprechen des Tarifs; dauerhaft vorgesehen sind für Family und Premium lediglich zwei TByte gemeinsamer Speicher.

Der größte Nachteil des neuen Modells ist damit weniger die gemeinsame Verwaltung als die deutlich reduzierte garantierte Gesamtkapazität. Hinzu kommt, dass einzelne Familienmitglieder künftig nicht mehr fest über ihr eigenes Terabyte verfügen, sondern vom Speicherverbrauch der anderen Nutzer abhängig sind.

Vorteile gibt es dennoch: In Haushalten, in denen bislang mehrere 1-TB-Kontingente weitgehend ungenutzt blieben, kann der gemeinsame Pool praktischer sein. Ein Nutzer kann beispielsweise 1,5 TByte belegen, ohne ein separates Speicher-Upgrade kaufen zu müssen, solange für die übrigen Mitglieder noch ausreichend Platz vorhanden ist. Microsoft begründet die Änderung genau mit dieser flexibleren Verteilung.

Kritisch bleibt jedoch, dass Microsoft diese größere Flexibilität mit einer deutlichen Reduzierung der regulären Gesamtkapazität verbindet. Wer ein Family-Abo gerade wegen der möglichen sechs einzelnen 1-TByte-Kontingente gewählt hat, erhält künftig ein erheblich kleineres Speicherpaket.

Für Neukunden gilt das neue Modell bereits jetzt, während Bestandskunden ihre individuelle Microsoft-Mail und insbesondere den Zeitpunkt der nächsten Verlängerung prüfen sollten. Der von Microsoft angekündigte Bonusspeicher kann die Verschlechterung zunächst abfedern – ändert aber nichts daran, dass Family und Premium langfristig regulär nur noch zwei TByte gemeinsam nutzbaren OneDrive-Speicher enthalten.

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Euro-Office verlässt den Browser: Nextcloud bringt Desktop-Client

Von:MK
22. September 2026 um 07:30

Via Nextcloud Update wird die Office-Suite Euro-Office schon bald einen einen Desktop-Client bekommen. Bisher waren die Anwendungen ausschließlich im Browser nutzbar. Mit dem kommenden Update soll auch die lokale Arbeit möglich werden. Der neue Client ist Bestandteil von Nextcloud Hub 26 Summer. Euro-Office umfasst unter anderem Textverarbeitung und Tabellenkalkulation. Die Software basiert auf einem Fork […]

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Kubernetes 1.37 ist da: KYAML wird stabil und Autoscaling flexibler

Von:MK
07. September 2026 um 07:30

Kubernetes 1.37 mit dem Codenamen „Garhwal“ ist erschienen. Die neue Version bringt mehrere wichtige Funktionen aus der Testphase in einen stabilen Zustand. Dazu gehören KYAML, die Metriken-API und Funktionen für Ressourcen und Sicherheit. Besonders interessant ist der neue Status von KYAML. Das Format bildet eine strengere Teilmenge von YAML für Kubernetes-Konfigurationen. Dadurch sollen mehrdeutige Formulierungen […]

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Volla Messages ist fertig: Volla startet dezentrale Cloud für Chats und Backups

Von:MK
07. September 2026 um 07:00

Volla Systeme öffnet sein dezentrales Cloud-Ökosystem weiter. Nach der öffentlichen Beta ist Volla Messages jetzt als stabile App verfügbar. Gleichzeitig startet Volla Recovery in die öffentliche Beta. Beide Anwendungen setzen auf verschlüsselte Datenverarbeitung ohne eigenes zentrales Rechenzentrum. Volla Messages steht zunächst für Android, Windows, macOS und Linux bereit. Der Download erfolgt direkt über die Webseite […]

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