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Champions-League-Highlight enttäuscht im ZDF: Bayern-Frauen unter Senderschnitt

26. April 2026 um 08:46

Große Bühne, überschaubares Interesse: Das Champions-League-Halbfinale der Frauen zwischen dem FC Bayern und dem FC Barcelona lockte am Samstagabend nur ein vergleichsweise kleines Publikum vor die Bildschirme. Während das ZDF mit den Live-Bildern kämpfte, untermauerten die Bundesliga-Zusammenfassungen in der ARD und die Live-Spiele bei Sky ihre ungebrochene Vormachtstellung.

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Quoten-Rätsel bei Sat.1: „Frühstücksfernsehen“ am Wochenende stürzt ab

26. April 2026 um 08:43

Während das „Sat.1 Frühstücksfernsehen“ unter der Woche eine unangefochtene Quoten-Festung bleibt, bröckelt die Fassade am Wochenende gewaltig. Die aktuellen Zahlen für 2026 zeichnen ein düsteres Bild: Am Samstag wurde die niedrigste Quote des laufenden Jahres gemessen, die zudem weit unter den 2025 üblichen Werten lag.

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Show-Dreikampf am Samstag: Giovanni Zarrella hängt Bohlen und ProSieben ab

26. April 2026 um 08:39

Es war die Nacht der Musikshows, doch am Ende strahlte vor allem einer: Giovanni Zarrella. Während das ZDF mit „Party pur“ den Show-Sieg beim Gesamtpublikum und den Jüngeren einfuhr, erlebte ProSieben mit seinem mutigen KI-Experiment „Staying Alive“ eine Bruchlandung. Auch für Dieter Bohlen und "DSDS" werden die Luftsprünge bei den Quoten seltener.

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Telekom startet eigene Plattform für elektronische Patientenakte

25. April 2026 um 18:16
Gesundheit, Pandemie, Krankheit, Arztbesuch, Doktor, Patient, Krankschreibung, Arbeitsunfähig Die elektronische Patientenakte steht in Deutschland seit Jahren in der Kritik. Mangelnde Nutzerfreundlichkeit und Datenschutz­be­denken schrecken viele ab. Nun startet ein neuer Versuch, das System zu vereinfachen und bestehende Hürden abzubauen. (Weiter lesen)

Cambridge-Forscher gewinnen Wasserstoff aus Batteriesäure und Plastik

26. April 2026 um 06:00

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Wasserstoff Batteriesäure Plastikmüll

Nur 18 Prozent des weltweiten Plastikmülls werden recycelt. Der Rest belastet Ökosysteme. Ein Forscherteam der Universität Cambridge hat nun ein Verfahren vorgestellt, das Kunststoffreste mithilfe von Sonnenlicht und alter Batteriesäure in Wasserstoff und wertvolle Chemikalien zerlegt.

Die weltweite Produktion von Plastik steigt rasant an. Im Jahr 2023 erreichte sie über 400.000.000 Tonnen. Bisher werden jedoch nur 18 Prozent des Abfalls recycelt. Große Müllberge belasten daher weltweit die Ökosysteme.

Chemische Verfahren wie das Photoreforming versprechen einen Ausweg. Dabei spaltet Lichtenergie Kunststoffe wie PET, Nylon oder Polyurethan in Wasserstoff und Chemikalien auf. Ein Team der Universität Cambridge veröffentlichte nun eine neue Methode in der Fachzeitschrift Joule.

Schwefelsäure aus alten Autobatterien

Die notwendige Säure stammt aus verbrauchten Blei-Säure-Autobatterien. Diese Batterien fallen weltweit als Abfall an und enthalten große Mengen Schwefelsäure. Die Forscher nutzen diese, um Plastik in seine Einzelteile zu zerlegen.

Der Prozess benötigt keine neuen Chemikalien, da die Säure als Katalysator dient. Sie wird bei der Reaktion nicht verbraucht. So lassen sich zwei verschiedene Abfallprobleme gleichzeitig angehen.

Für die Versuche nutzten die Wissenschaftler auch PET-Flaschen aus lokalen Cafés. Diese wurden jedoch nicht einfach in den Reaktor gegeben. Zuerst zerkleinerten die Forscher das Material in kleine Stücke.

Anschließend froren sie die Reste mit flüssigem Stickstoff ein und mahlten sie in einer Kaffeemühle zu Pulver. Erst in dieser feinen Form konnten die Kunststoffreste effizient mit der Säure reagieren. Bei diesem Schritt fallen 75 Prozent der enthaltenen Terephthalsäure als Feststoff an.Hauptautor Kay Kwarteng, Doktorand in der Forschungsgruppe, die den Photokatalysator entwickelt hat, dazu:

Säuren werden schon seit langem zum Abbau von Kunststoffen eingesetzt, aber wir hatten bisher keinen kostengünstigen und skalierbaren Photokatalysator, der diesen Säuren standhalten konnte. Sobald wir dieses Problem gelöst hatten, wurden die Vorteile dieser Art von System offensichtlich.

So viel Wasserstoff liefern Nylon und Polyurethan

Der Katalysator verarbeitet auch Nylon 66 und Polyurethan. Das Bauteil besteht aus Kohlenstoffnitrid und Molybdändisulfid. Fachleute bezeichnen es als CoMoS2-CNx. Der Katalysator arbeitet wie eine kleine Solaranlage auf molekularer Ebene.

Nylon 66 lieferte in den Tests 1,0 Millimol Wasserstoff pro Gramm Katalysator. Als Oxidationsprodukt kann dabei Pentansäure entstehen. Bei Polyurethan lag der Wasserstoffwert sogar bei 4,2 Millimol.

Die Effizienz der Lichtnutzung betrug bei zermahlten PET-Flaschen 9,0 Prozent. Das ist einer der höchsten jemals gemessenen Werte für diesen Prozess. In Langzeitversuchen blieb die Anlage über elf Tage stabil.

Dabei entstand neben Wasserstoff vor allem Essigsäure. Die Selektivität für dieses Produkt lag bei 89 Prozent. Die Forscher führen dies auf eine sogenannte 1,2-Hydridverschiebung am Katalysator zurück.

Kann sich das Verfahren wirtschaftlich lohnen?

Eine wirtschaftliche Analyse verglich verschiedene Betriebsweisen. Am besten schnitt eine Kombination aus Solarzellen und LEDs ab. Diese erlauben einen Betrieb rund um die Uhr bei gleichbleibender Lichtqualität.

Durch den Verkauf von Terephthalsäure und Essigsäure könnte das Verfahren Profit abwerfen. Die Kosten für den Wasserstoff wären dann rechnerisch negativ. Allerdings fehlen in dieser Kalkulation noch die Kosten für die Trennung der chemischen Stoffe.

Die Integration in bestehende Rückgewinnungstechnologien ist daher für die Praxis entscheidend. Nur so lässt sich das Verfahren im industriellen Maßstab einsetzen. Zukünftige Arbeiten sollen nun spezielle Reaktoren für diesen Prozess untersuchen.

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Received yesterday — 25. April 2026

Sat-Empfang im Urlaub: Die beste Camping-Antenne für Wohnmobil & Co.

25. April 2026 um 21:42

Erfahren Sie, welche Camping-Antenne für welche Einsatzgebiete am besten geeignet ist. Optimieren Sie Ihren Sat-Empfang beim Camping.

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Julian Reichelt und die „Nius“-Gallier: Zwischen Krankenkassen-Bombe und Porno-Skandal

25. April 2026 um 14:01

Widerstand gegen die „Systemmedien“ oder reine Provokation? In Berlin-Kreuzberg inszeniert Julian Reichelt mit seinem Portal „Nius“ den täglichen Kampf gegen den „links-grünen Komplex“. Unser Autor hat sich eine Woche lang intensiv das Format „Nius Live“ angesehen. Mit schrillen Schlagzeilen wie der „Krankenkassen-Bombe“ und Vorwürfen von „Pädophilie statt Pädagogik“ ziehen die selbsternannten unbeugsamen Journalisten in die Schlacht und erinnern in ihrem Furor dabei an berühmte raufende Gallier. Doch wie viel Substanz steckt hinter dem lauten Getöse im Asterix-Stil und dem harten Aufprall in der Reichweiten-Realität?

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Super Mario und Co.: Von Telespielen zum Milliarden-Business: Wie Videospiel-Verfilmungen 2026 das Kino dominieren

25. April 2026 um 12:16

Das Zeitalter der Videospiel-Verfilmungen hat 2026 einen neuen Höhepunkt erreicht: Mit über 750 Mio. Dollar Gewinn thront „Der Super Mario Galaxy Film“ einsam an der Spitze der globalen Kinocharts. Während Animations-Giganten wie Pixars „Hoppers“ das Nachsehen haben, steht die nächste Welle an Live-Action-Blockbustern wie „Mortal Kombat 2“ bereits in den Startlöchern.

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UEFA-Rechte-Poker in Österreich: Muss Sky um seine Fußball-Power fürchten?

25. April 2026 um 09:30

Nach dem Beben auf dem deutschen Rechtemarkt richtet sich der Blick der Agentur Relevant Sports nun auf Österreich. Für die UEFA-Klubwettbewerbe ab Sommer 2027 steht viel auf dem Spiel – besonders für Sky. Für den Pay-Sender hätte der Ausschreibungszeitraum günstiger liegen können.

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„Praxis mit Meerblick“ bleibt stark, „Der Alte“ holt den Tagessieg

25. April 2026 um 09:00

Der Freitagabend bleibt fest in der Hand der öffentlich-rechtlichen Sender, wenn es um die Gesamtreichweite geht. Während Tanja Wedhorn in der ARD erneut für Top-Werte sorgte, sicherte sich „Der Alte“ im ZDF den Thron der Primetime.

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Sat.1-Vorabend im freien Fall: „Ein Hof zum Verlieben“ stürzt auf 0,1 Prozent ab

25. April 2026 um 08:56

Während das „Frühstücksfernsehen“ am Morgen glänzt, erlebt Sat.1 am Vorabend ein wahres Quoten-Debakel. Die Bodensee-Serie „Ein Hof zum Verlieben“ erlebte einen wahrlich schwarzen Freitag und lässt die Zweifel an einer Fortsetzung wachsen.

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Ralf Schmitz: RTL-Rückkehr, aber wird die Show ein Hit?

Was passiert, wenn ein Schnellsprecher auf kollektives Raten trifft? Ralf Schmitz testet auf dem "Wer wird Millionär?"-Sendeplatz ein neues RTL-Quiz, bei dem ein Einzelner gegen 200 Menschen antritt.

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TV-Beben: RTL schluckt Sky und verspricht mehr Bundesliga im Free-TV

24. April 2026 um 11:00

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RTL Sky Deutschland WOW Fußball Bundesliga Free-TV Fernsehen Streaming

Die Europäische Kommission hat RTL grünes Licht erteilt, den Pay-TV-Sender Sky Deutschland zu übernehmen. Das Unternehmen sichert sich damit auch den Streamingdienst WOW, Rechte zur Übertragung der ersten und zweiten Fußballbundesliga sowie der britischen Premier League in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Eine kommentierende Analyse.

RTL übernimmt Sky Deutschland: Zahlen und Hintergründe

  • Die RTL Group gab erstmals am 27. Juni 2025 bekannt, dass sie eine verbindliche Vereinbarung für den Kauf von Sky Deutschland unterzeichnet hat. Ob das Vorhaben realisiert werden kann, hing bislang von der Frage ab, wie die Europäische Kommission den Zusammenschluss mit Blick auf das Wettbewerbsrecht in Europa bewertet. Am 22. April 2026 gab die EU-Kommission grünes Licht. Zwischen der Anmeldung des Vorhabens am 27. Februar und der Freigabe liegen damit knapp zwei Monate. Die Genehmigung enthält keine Auflagen.
  • RTL hat sich mit Comcast, der Muttergesellschaft von Sky Deutschland, auf eine Fixzahlung von 150 Millionen Euro geeinigt. Je nachdem, wie sich der RTL-Aktienkurs in den kommenden Jahren entwickelt, können weitere 377 Millionen Euro hinzukommen. RTL peilt innerhalb von drei Jahren nach der finalen Übernahme eine Umsatzsteigerung von 250 Millionen Euro an. Der Abschluss der Transaktion soll am 1. Juni 2026 stattfinden.
  • Der Deal umfasst die Übernahme des Pay-TV-Senders Sky Deutschland, dessen Streamingdienst WOW sowie Rechte zur Übertragung der ersten und zweiten Fußballbundesliga sowie der britischen Premier League in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Ziel von RTL ist es, eine führende Streaming- und TV-Plattform zu schaffen. Das hauseigene Streaming-Angebot RTL+ kommt in Deutschland auf rund sieben Millionen Abonnenten, während Sky gut fünf Millionen zahlende Kunden an den Tisch bringt. Insgesamt zählt RTL also künftig zwölf Millionen Abonnenten. Zum Vergleich: Netflix hat in Deutschland über 17 Millionen Abonnenten, Amazon Prime (Video) rund 15 Millionen.

RTL setzt auf Fußball – und verspricht mehr Bundesliga im Free-TV

Das grüne Licht aus Brüssel ist der Startschuss für eine neue TV-Machtkonzentration in Deutschland. RTL und Sky verschmelzen zu einem gigantischen Gebilde aus Entertainment und Sport. Das ist insofern konsequent, als dass sich der Sender bereits zuvor Rechte zur Übertragung der Fußball Europa League und der NFL gesichert hatte.

Die eigentliche Sensation ist aber nicht, dass die Europäische Kommission den Deal durchgewunken, sondern einen zunehmenden Druck durch global agierende Streaminganbieter erkannt hat. Mit rund zwölf Millionen Abonnenten positioniert sich RTL samt Sky Deutschland derweil direkt hinter Netflix und Amazon Prime Video.

In direkte Konkurrenz zu den beiden Streaming-Granden tritt RTL aber nicht. Vielmehr setzt der Sender künftig vor allem auf Fußballübertragungen als Zugpferd, um den Druck durch Netflix und Co. auf sein klassisches TV- und Streamingangebot zu kompensieren.

Zwar kauft sich RTL mit dem Streamingdienst WOW auch Serien und Filme ein, doch der Großteil der neuen Abonnenten sind zweifellos Sportfans. Im Free-TV bleibt der Spielraum künftig zwar begrenzt. Doch mit der Ankündigung, bald mehr Fußball frei zu übertragen, könnte RTL ein kleiner Coup gelingen, der sowohl Zuschauer als auch Werbekunden anlockt.

Aus regulatorischen Gründen sind aber maximal fünf Bundesligaspiele pro Saisonhälfte möglich. Das soll sicherstellen, dass der Wettbewerb und TV-Formate wie die Sportschau nicht gefährdet werden. Vermutlich wird RTL die Grenze von bis zu zehn Spielen pro Saison aber ausschöpfen, was viele Fans freuen dürfte.

Stimmen

  • Thomas Rabe, CEO der RTL Group, offenbarte gegenüber der Deutschen Presseagentur und der Nachrichtenagentur Reuters bereits im Sommer 2025 ehrgeizige Ziele: „Das bringt uns auf Augenhöhe mit den amerikanischen Plattformen, vor allem Netflix und Amazon Prime. (…) Wir werden die Marke Sky langfristig weiter nutzen, weil das eine der stärksten Unterhaltungs- und Sportmarken in Europa ist.“ Er ergänzte: „Das Thema eines Zusammenschlusses mit ProSiebenSat.1 hat sich nun definitiv erledigt. Sky ist für uns die deutlich bessere Option, weil das Geschäft komplementär ist zu RTL.“
  • Viele Fußballfans befürchten, dass die Verteilung der Ausstrahlungsrechte künftig noch undurchsichtiger werden könnte. Stephan Schmitter, Chef von RTL Deutschland, dazu gegenüber dem Sportmagazin Kicker: „Es gibt da draußen zweifelsohne einen Abo-Dschungel und daraus resultierend auch den einen oder anderen Frust. Das ist uns bewusst, und wir spüren eine große Verantwortung, in unserer neuen Konstellation etwas Einzigartiges für die Fans zu entwickeln. Wir werden unsere Preisgestaltung unter die Maxime stellen, dass es ab sofort ein Angebot für möglichst jeden Geldbeutel geben sollte. Wir werden in der Kombination von RTL und Sky so viele Spiele der Bundesliga und 2. Bundesliga wie nie zuvor auch im Free-TV zeigen.“
  • EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera in einer Stellungnahme: „Wir haben diesen Deal sorgfältig geprüft und letztlich keine Anhaltspunkte dafür gefunden, dass diese Übernahme wettbewerbsrechtliche Bedenken aufwerfen würde. Die Transaktion wird es etablierten europäischen Medienkonzernen ermöglichen, ihre Position in einer Zeit zu festigen, in der sich die Branche im Wandel befindet und sie zunehmendem Druck durch globale Streaming-Plattformen ausgesetzt sind.“

Superangebot oder Abo-Flickenteppich – was kommt auf Zuschauer zu?

Die eigentliche Herausforderung für RTL wird nicht die Übernahme von Sky, sondern die Verschmelzung zweier Medienwelten sein. Das bisherige Angebot und die neuen Inhalte müssen nämlich nicht nur technisch, sondern auch markenstrategisch unter ein Dach gebracht werden.

Ob daraus ein gleichmäßig verschmolzenes Superangebot oder ein weiterer Abo-Flickenteppich entsteht, ist noch offen und wird geschäftsentscheidend sein. Die Gefahr liegt dabei weniger im Scheitern des Deals als in seiner potenziellen Überkomplexität für Nutzer und Zuschauer.

Gleichzeitig verschiebt sich das RTL-Geschäftsmodell weiter in Richtung Abo-Ökonomie und damit weg vom klassischen TV. Die Strategie: Aufmerksamkeit und Reichweite durch Sport statt Produktinnovationen oder eine neue Plattformlogik. Das größte Risiko wird die Abhängigkeit der künftigen Vergabe für Übertragungsrechte von Fußballspielen sein.

Auf europäischer Ebene erscheint der Deal derweil wie ein Signal der Konsolidierung unter globalem Druck. Denn die Entscheidung der EU-Kommission könnte weitere Zusammenschlüsse innerhalb Europas wahrscheinlicher machen.

Ob die Übernahme von Sky Deutschland für RTL von Erfolg gekrönt sein wird, hängt letztlich aber vor allem davon ab, ob es gelingt, Abopreise attraktiv zu gestalten, bestehende Abonnenten unkompliziert zu integrieren und vor allem: keinen neuen Tarifdschungel zu schaffen.

Unterm Strich stellt die Übernahme von Sky Deutschland durch RTL zwar ein kleines TV-Beben dar. Doch sie ist weniger innovative Offensive als solide Verteidigungsstrategie. Heißt konkret: Konsolidierung statt Kreativität. Sollte die Integration gelingen, dürfte sie für RTL von Erfolg gekrönt sein. Risikofrei sind Sportrechte aber nicht. Denn sie sind kurzfristig wertvoll, langfristig aber auch ein Kostentreiber.

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Wie KI-generierte Daten deutsche Städte vor Überflutungen schützen sollen

24. April 2026 um 05:45

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KI Wetter Wasser Überflutung Künstliche Intelligenz Extremwetter

Deutsche Städte steuern ihre Kanalnetze mit Durchschnittswerten, obwohl sie für Extremereignisse gebaut wurden. Forscher des DFKI in Kaiserslautern wollen diesen Widerspruch mit generativer KI auflösen. Synthetische Daten simulieren Starkregenereignisse, für die es bisher kaum reale Messwerte gibt.

Szenen von überlasteten Kanalisationen und überfluteten Straßen wiederholen sich bundesweit immer häufiger. Diese Ereignisse legen ein Paradoxon in der Infrastrukturplanung offen, da Abwassersysteme zwar für Extremfälle konzipiert sind, ihre Steuerung im Alltag jedoch größtenteils auf Durchschnittswerten basiert. Wissenschaftler warnen davor, dass dieser Mangel an präzisen Informationen eine effektive Vorsorge in Zeiten wachsender Klimarisiken nahezu unmöglich macht.

Denn: Kommunen steuern lebenswichtige Wasserinfrastrukturen bisher weitgehend ohne detaillierte Kenntnisse über seltene, aber verheerende Extremereignisse. Historische Daten spiegeln solche Starkregenereignisse nur selten wider, und großflächige Messkampagnen gelten oft als zu kostspielig oder sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Dieser Zustand gleicht einem Blindflug, bei dem Städte die Konsequenzen unvorhersehbarer Wetterumschwünge tragen müssen.

Wie synthetische KI-Daten die Vorhersage von Starkregen verbessern

Generative KI-Modelle bieten laut Experten des Deutschen Zentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) einen Ausweg aus diesem Datenrätsel. Die Systeme würden reale Verteilungen erlernen und daraus synthetische Zeitreihen generieren, die auch seltene Extremfälle plausibel abbilden könnten.

Die Forschungsergebnisse zeigen, dass solche künstlich erzeugten Daten die Präzision von Vorhersagemodellen massiv steigern würden. Manche Modelle schaffen es laut Untersuchung bereits jetzt, ausschließlich mit KI-generierten Daten die Qualität von realen Messreihen zu erreichen. Für Städte und Kommunen würde das bedeuten, dass sie auf eine wesentlich verlässlichere Grundlage für ihre Vorsorgemaßnahmen zugreifen könnten.

DFKI testet KI-Modelle direkt am Abwassersystem Kaiserslautern

Am DFKI in Kaiserslautern treibt Andreas Dengel dieses Vorhaben als geschäftsführender Direktor und Leiter des Bereichs „Smarte Daten & Wissensdienste“ maßgeblich voran. Gemeinsam mit verschiedenen Forschungsbereichen testen die Wissenschaftler ihre KI-Systeme unter realen Bedingungen direkt am Abwassersystem der Stadt Kaiserslautern.

Dieser praxisnahe Ansatz soll sicherstellen, dass die theoretischen Modelle den harten Anforderungen der städtischen Infrastruktur standhalten. Wichtig für diese Entwicklung ist das am 13. Januar 2026 gestartete Transferlab mit der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG).

Im Rahmen dieser Kooperation bündeln die Experten ihre Kompetenzen, um den digitalen Wandel in der Wasserwirtschaft zu beschleunigen. Ein Kernziel der Zusammenarbeit ist die langfristige Stärkung der Hydrologie sowie der Gewässergüte, um fundierte Handlungsoptionen für Politik und Verwaltung zu schaffen.

Was digitale Zwillinge bei Starkregen leisten können

Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz werden sogenannte digitale Zwillinge der städtischen Infrastruktur deutlich resilienter gegen den Klimastress. KI ersetzt dabei zwar keine Ingenieure, füllt jedoch die kritischen Lücken in der Datengrundlage auf. Die simulierten Modelle erlauben es, die Belastungsgrenzen von Kanalsystemen bei Starkregen präzise zu analysieren und Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren.

Die Simulation von Extremszenarien gilt als entscheidender Schritt auf dem Weg zu einer klimaresistenten Stadt. Andreas Dengel, geschäftsführender Direktor des DFKI Kaiserslautern, dazu:

Infrastrukturen werden für Extreme gebaut, aber mit Durchschnittsdaten betrieben. KI ermöglicht die Simulation solcher Ereignisse vorab – ein entscheidender Schritt zu klimaresistenten Städten.

Reagieren oder vorsorgen: Warum Kommunen jetzt handeln müssen

Letztlich ist die Frage nach der Nutzung dieser Technologien laut den Experten von politischer Natur. Städte müssen entscheiden, ob sie weiterhin reaktiv aus bereits eingetretenen Schäden lernen oder vorausschauend auf Basis simulierter Szenarien planen wollen.

In Zeiten knapper kommunaler Budgets bieten synthetische Daten eine kosteneffiziente Methode, um die eigene Infrastruktur gegen die Folgen des Klimawandels zu rüsten. Die Umsetzung einer vorausschauenden Planung sei im Angesicht des Klimawandels keine bloße Option mehr, sondern eine zwingende Pflicht für die Verantwortlichen. Durch den Einsatz von KI könnten Kommunen ihre Handlungsfähigkeit zurückgewinnen und ihre Bürger besser vor Naturgefahren schützen.

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Amazon: Seagate Portable mit 5 TByte für 134,99 Euro frei Haus

24. April 2026 um 09:33

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Mit der Seagate STGX5000400 ist jetzt bei Amazon eine portable Festplatte mit 5000 GByte zum Bestpreis von 134,99 Euro frei Haus zu haben. Unterstützt wird USB 3.0.

Die Seagate Portable Drive STGX5000400 mit fünf TByte für 134,99 Euro frei Haus ist nur für wenige Stunden zum Aktionspreis zu haben, solange Vorrat reicht. Sie ist im kompakten 2,5-Zoll-Format gefertigt und wird via USB mit Strom versorgt.

Das Gehäuse besteht aus schwarzem Kunststoff mit einer geriffelten Textur und wiegt lediglich etwa 260 Gramm. Mit dabei ist der Rescue Data Recovery Service zur Datenwiederherstellung, der Käufern für einen Zeitraum von zwei Jahren zusätzliche Sicherheit bietet. In der Praxis erreicht die klassische HDD-Technik Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von rund 140 MB/s, was für die Sicherung großer Foto- oder Videosammlungen völlig ausreicht.

In einem Youtube-Testbericht wird das Gerät näher vorgestellt, bei Amazon kommt das Produkt in über 262.000 Rezensionen auf sehr gute 4,6 von fünf Sterne.

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Firefox 150 bringt mehr Privatsphäre und neue PDF‑Werkzeuge

Von:MK
24. April 2026 um 07:45

Mozilla hat Firefox 150 veröffentlicht und liefert ein Update, das vor allem Linux Nutzer freuen dürfte. Die neue Version integriert erstmals den GTK Emoji Picker, sodass sich Emojis nun direkt über die systemweite Tastenkombination einfügen lassen. Damit verhält sich Firefox auf Linux Desktops deutlich natürlicher. Auch der eingebaute PDF‑Viewer bekommt ein spürbares Upgrade. Nutzer können […]

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