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Werbung jetzt sogar in Streaming-Pausen – Nutzer stehen drauf

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Werbung in der Pause Joyn Streaming pausieren

Wer bei Joyn auf Pause drückt, sieht künftig kein eingefrorenes Bild mehr, sondern eine Werbeanzeige. Was nach einem Ärgernis klingt, kommt bei Zuschauern erstaunlich gut an: Laut einer Emarketer-Auswertung bevorzugen 63 Prozent der Konsumenten Pausenwerbung gegenüber einem Standbild. Der Grund liegt in der Psychologie. Warum das neue Werbeformat die Streaming-Branche verändern könnte. Eine kommentierende Analyse.

Werbung in der Streaming-Pause: Was sind Pause Ads?

  • Seven.One Media ist der Vermarkter von ProSiebenSat.1 – also die Firma, die die Werbeplätze bei ProSieben, Sat.1, Joyn und allen dazugehörigen Plattformen vertreibt. Mitte Mai 2026 wurde ein neues Werbeformat vorgestellt: die Pause-Ads. Will heißen: Immer, wenn du beim Streaming auf den Pauseknopf drückst, siehst du wenige Sekunden später eine Vollbildwerbeanzeige, die so lange bleibt, bis du weiterschaust. Primescreen-Werbung also.
  • Was in Deutschland eine Neuheit ist, gibt es in den USA schon seit Jahren: Streaming-Plattformen wie Hulu, Roku und auch YouTube setzen schon lange auf Werbung, die genau dann erscheint, wenn wir aufs Klo gehen oder uns am Süßigkeitenschrank bereichern. Mit Erfolg: Rund die Hälfte der Zuschauer hat nach der Rückkehr auf die Couch mit den Pause-Ads interagiert.
  • Kurioserweise freuen sich die Fernsehzuschauer sogar über die Werbung auf dem Pausenbildschirm – wir Menschen sind halt doch Gewohnheitstiere. Eine Auswertung der Marketing-Plattform Emarketer hat ergeben, dass 63 Prozent der Konsumenten lieber Werbung für Chips und Damenbinden auf dem Bildschirm sehen als eingefrorene Fratzen von drittklassigen Schauspielern. Netter Nebeneffekt für Chio und Co: Die Werbeerinnerung steigt um mehr als ein Drittel.

Pausenwerbung treibt ein psychologisches Spielchen mit uns

Zugegebenermaßen sind diese Erkenntnisse doch ein wenig überraschend. Wer schaut schon gern Werbung an, wenn man nicht dazu gezwungen wird? Mit gefesselten Armen und Beinen und geweiteten Augen lässt es sich nicht ganz so gemütlich einen Film oder eine Serie schauen.

Genau diese Erkenntnis ist der Grund, dass Werbung im linearen Fernsehen nicht funktioniert. Denn was passiert, wenn die Werbung beginnt oder sich die Spieler beim Fußball in die Halbzeitpause verabschieden? Richtig: Wir erheben uns vom Sofa und schlürfen ins Bad oder in die Küche. Bei der EM 2024 haben die Stadtwerke Karlsruhe die Wasserbehälter vor Spieltagen mit deutscher Beteiligung sogar extra gefüllt, weil in den Pausen der (Blasen-)Andrang so gigantisch ist.

Was ist also der Unterschied bei den Pause-Ads? Ganz einfach! Die Pausenwerbung treibt ein psychologisches Spielchen mit uns. Während uns plötzlich aufploppende Werbung beim Streaming oder vor dem Start vom Anbieter aufgezwungen wird, entscheiden wir uns aus eigenem Antrieb dazu, auf den Pauseknopf zu drücken – weil wir es möchten.

Wir werden in spannenden Szenen also nicht mutwillig aus dem Kontext gerissen, sondern sind entspannt. Wir entscheiden: Jetzt ist Pause. Und aufgrund der Selbstbestimmtheit und der positiven Grundstimmung sind wir offener für Werbung, weil sie nicht aggressiv in unser privates Fernseherlebnis eindringt.

Stimmen

  • Frank Färber, Chief Sales und Marketing Officer im Vorstand bei CosmosDirekt, dem ersten Werbepartner, der die Pause-Ads von Seven.One Media nutzt, sieht im neuen Werbeformat vor allem eine Möglichkeit, junge Menschen anzusprechen: „Wir wollen unsere Marke auch digital weiter stärken und insbesondere jüngere Zielgruppen erreichen. Mit Seven.One Media haben wir dafür einen starken Partner an unserer Seite, der uns über Joyn ein hochwertiges Streaming-Umfeld mit großer digitaler Reichweite bietet.“
  • Die Nutzererfahrung zeichnet ein anderes Bild. In einem Reddit-Forum zu den YouTube-Pause-Ads findet sich kein gutes Wort. Statt Videos anzuschauen, wird man vor, während und nach dem Schauen mit Anzeigen penetriert. Nutzer Jashiko schreibt: „Ich habe vor kurzem ein 30-minütiges Video geschaut und alle vier Minuten Midrolls (Unterbrecherwerbung) bekommen, zusätzlich zu einer Pre-Roll am Anfang, einer Ad am Ende und diesen nervigen Pop-ups, die die ganze Zeit zwischen den Midrolls auftauchten. Im Grunde wird man also alle zwei Minuten mit Werbung zugespamt. Normalerweise blockiere ich alles, aber ich habe ein neues Gerät benutzt, auf dem ich noch nicht alles eingerichtet hatte. Ich weiß nicht, wie Leute das aushalten.“
  • Letztendlich geht es darum, Ads Fatigue – also Werbemüdigkeit – zu verhindern. Pause-Ads scheinen in die richtige Richtung zu zielen. Labinot Gashi, Digital Transformation Specialist bei der Agenture Oneline, erklärt: „Ads Fatigue ist ein ernstzunehmendes psychologisches Phänomen, das die Effektivität Ihrer Werbeanzeigen und Kampagnen negativ beeinträchtigt. Durch regelmäßige Anpassungen der Anzeigen und kreative Ansätze lässt sich diesem Problem jedoch wirksam lösen. So bleibt Ihre Werbung interessant und wirkungsvoll, und Sie können weiterhin eine hohe Performance und gute Ergebnisse erzielen.“

Pausenwerbung als Chance – um aufs Klo zu gehen

Wohin führt uns dieser Weg? Fest steht: Sobald Werbung stört und wir davon genervt sind, verlieren alle: die Nutzer, die Werbenden und die Streaming-Plattformen. Zur Wahrheit gehört aber auch: Ohne Werbung geht es nicht. Das zeigen Social-Media-Netzwerke und digitale Plattformen wie Facebook, Instagram oder auch ChatGPT.

Zuerst werden neue Formate wie Reels vorgestellt und mit Werbefreiheit beworben, nur damit wenige Monate später die ersten vorsichtigen Anzeigen einfließen. Nur mit Werbung lassen sich Produkte im Digitalen monetarisieren.

Denn auch Abomodelle reichen nicht, um die Produktion von Inhalten (gewinnbringend) zu refinanzieren. Nicht ohne Grund haben Netflix, Disney Plus und sogar kleinere Anbieter wie WOW Premium die werbefreien Abomodelle abgeschafft. Der Deal ist einfach: Entweder du zahlst horrende Abopreise wie bei DAZN oder Sky oder du akzeptierst, dass du Werbung siehst – dafür aber einen deutlich humaneren Preis zahlst.

Da fällt die Wahl einfach. Denn wie heißt es so schön? Geld regiert die Welt – und wenn wir alle ein bisschen Geld auf die schwäbische Art sparen können, sagt niemand nein. Warum also nicht der neuen Pausenwerbung eine Chance geben? Wir können ja trotzdem aufs Klo gehen.

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Künstlicher Wohlstand: Bringt KI die 32-Stunden-Woche?

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KI 32 Stunden Woche Künstliche Intelligenz

KI macht Unternehmen produktiver – doch statt kürzerer Arbeitszeiten drohen vielen Menschen Entlassungen. Dabei zeigen Studien und selbst KI-Pionier OpenAI: Eine 32-Stunden-Woche bei vollem Gehalt ist realistisch, ohne dass Umsatz oder Leistung sinken. Warum der technologische Fortschritt diesmal tatsächlich zu mehr Freizeit führen könnte – und was dagegen spricht. Eine kommentierende Analyse.

Warum die wirtschaftliche Flaute KI als Hebel für den Jobabbau begünstigt

  • Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist laut Bundeswirtschaftsministerium im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr gerade einmal um mickrige 0,2 Prozent gestiegen – und das trotz angekündigter Milliarden-Investitionen in Infrastrukturprojekte. Und schon im April 2026 wurde aufgrund der Energiekrise im Iran die Prognose für das laufende Jahr von 1,3 Prozent auf nur noch 0,6 Prozent Wachstum reduziert.
  • Gleichzeitig haben die Technologie-Konzerne seit 2022 den Management-Abteilungen ein mächtiges Teufelswerkzeug an die Hand gegeben: Künstliche Intelligenz. Die Rechnung ist ganz einfach: Wenn es der Wirtschaft nicht gelingt, mehr Absatz zu erzielen, müssen bestehende Prozesse (und vorhandene Menschen) verbessert oder eliminiert werden. In diesem Kontext ist es kein Wunder, dass immer mehr Konzerne KI einsetzen, um ihre Mitarbeiter zu überwachen, Prozesse zu verstehen und letztendlich Menschen durch KI zu ersetzen. Meta macht’s vor.
  • In diesem Kontext wird das Jevons-Paradoxon relevant. Der britische Wissenschaftler William Stanley Jevons hatte schon 1865 festgestellt, dass effizientere Prozesse nicht zu einer sinkenden Produktion führen, sondern paradoxerweise die benötigten Ressourcen sogar steigen. Mit Blick auf KI kann das bedeuten: KI kann leichter Texte und Zusammenfassungen erstellen. Doch statt mehr Zeit zu haben, ertrinken wir in einer Flut aus KI-Inhalten.

OpenAI fordert 32-Stunden-Woche

Letztendlich wirkt das Jevons-Paradoxon auf drei Ebenen mit Blick auf die KI. Erstens: KI sorgt für mehr Energieeffizienz. Chips werden leistungsfähiger, kleiner und verbrauchen weniger Strom. Gerade deshalb werden mehr Chips produziert und der Energiebedarf steigt, weil selbst die Zahnbürste smart wird und E-Mail-Antworten schon vorformuliert sind.

Zweitens: Wir sind schneller mit der Arbeit fertig, weil KI viel schneller Texte zusammenfassen oder Präsentationen erstellen kann. Tatsächlich arbeiten wir genauso viel, weil wir mehr sinnlose Inhalte erstellen. Drittens: KI reduziert den Programmieraufwand, weil das Code-Schreiben leichter wird. Anstatt schlankerer Software bauen Ingenieure die Software aus, weil Code billiger und schneller kreiert werden kann.

Insbesondere der zweite Aspekt rückt derzeit in den Vordergrund von Gewerkschaften und Unternehmen. Die Firmen versuchen auf der einen Seite, Prozesse zu verschlanken und effizienter zu werden. Überall wird von Massenentlassungen und Jobkillern gesprochen. Auf der anderen Seite gibt es erstmals seit der industriellen Revolution die Chance, den Menschen zu entlasten: An immer mehr Stellen wird der Ruf nach einer 32-Stunden-Woche bei gleicher Lohnfortzahlung laut – sogar von KI-Pionier OpenAI kommt diese Forderung.

Stimmen

  • Als Firma hinter ChatGPT ist OpenAI für viele Menschen, die um ihren Job bangen, ein Bösewicht. Stattdessen setzt sich die KI-Firma für mehr Lebensqualität ein. In einem Paper stellen sie Ideen vor, um Menschen an erster Stelle zu lassen. Sie fordern: „Schaffen Sie Anreize für Arbeitgeber und Gewerkschaften, zeitlich befristete Pilotprojekte für eine 32-Stunden-Woche bzw. eine Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich durchzuführen, bei denen die Produktionsleistung und das Serviceniveau konstant bleiben. Die dadurch gewonnenen Stunden sollen anschließend in eine dauerhafte Arbeitszeitverkürzung, in ansparbares bezahltes Zeitguthaben oder in beides umgewandelt werden“.
  • Julia Backmann leitet den Lehrstuhl für Transformation der Arbeitswelt an der Universität Münster und hat schon im Jahr 2024 eine groß angelegte Studie zur Vier-Tage-Woche durchgeführt. Die Ergebnisse sind beeindruckend: „Finanzielle Leistungskennzahlen wie Umsatz und Gewinn weisen im Vergleich zum Vorjahr keine signifikanten Unterschiede auf. Die Tatsache jedoch, dass diese Kennzahlen stabil bleiben, während die Arbeitsstunden deutlich reduziert wurden, lässt darauf schließen, dass zumindest teilweise Produktivitätssteigerungen erzielt werden konnten.“
  • Rechtsanwalt und Start-up-Experte Carsten Lexa hat sich in seiner Kolumne bei BASIC thinking mit der Korrelation zwischen KI und der Wirtschaftskrise beschäftigt. Sein Fazit: „KI bedroht nicht nur einzelne Tätigkeiten, sondern vielmehr auch Rechtfertigungsmuster. Sie stellt infrage, warum bestimmte Formen von Langsamkeit und Umständlichkeit bislang als normal, professionell oder gar alternativlos galten. Und sie zwingt uns damit zu einer Frage, die weit größer ist als jede Tool-Debatte: Wofür genau wollen wir menschliche Intelligenz in Zukunft eigentlich noch verwenden? Die Antwort auf diese Frage dürfte am Ende wichtiger sein als jede moralisch aufgeladene Debatte über Fleiß. Denn der Weg aus der Wirtschaftskrise führt womöglich nicht zuerst über mehr Schweiß, sondern endlich über weniger Vergeudung.“

Die 32-Stunden-Woche kann funktionieren – aber auch mit KI?

Die Menschheit oder besser gesagt die Arbeiterschaft steht – mal wieder – vor einer historischen Entscheidung. Dabei geht es um eine altbekannte Frage: Nutzen wir den technologischen Fortschritt endlich einmal dafür, dass wir Menschen weniger arbeiten müssen und uns mehr um unser soziales Wohlbefinden kümmern können?

Dass die 32-Stunden-Woche bei gleicher Lohnfortzahlung funktioniert, belegen Institutionen wie „4 Day Week Global“ seit Jahren länder- und sektorenübergreifend. Produktion und Leistung sind an vier Tagen überdurchschnittlich und die Mitarbeiterzufriedenheit befindet sich auf einem Rekordniveau.

Die Grundlagen sind also da. KI hilft uns, effizienter zu werden und unsere Gesellschaft krankt daran, dass wir uns zu wenig um die Kinder und die Älteren kümmern können. Wieso also nicht die Arbeitszeit reduzieren und die soziale Versorgungsfalle lösen, indem weniger Arbeit zu mehr Care-Arbeit führt? Die Möglichkeit besteht. Die Frage ist: Wollen kapitalistische Manager es auch?

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Zuckerberg ersetzt Meta-Mitarbeiter durch KI – und sich selbst gleich mit

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Meta KI Zuckerberg CEO Klon Facebook Mitarbeiter Entlassung

Meta hat 2025 rund 200 Milliarden US-Dollar umgesetzt – fast ausschließlich mit Werbung. Doch CEO Mark Zuckerberg will den Konzern zu einer „AI First“-Company umbauen und investiert dafür über 135 Milliarden in Künstliche Intelligenz. Der Preis: Tausende Mitarbeiter verlieren ihre Jobs, während KI-Agenten ihre Aufgaben übernehmen sollen. Wir schauen uns an, wie weit der Umbau bereits ist und was das für die Zukunft von Meta bedeutet. Eine kommentierende Analyse.

200 Milliarden Umsatz – und trotzdem ein Problem

  • Meta – der Dachkonzern von Plattformen wie Facebook, Instagram und WhatsApp – hat im abgelaufenen Jahr 2025 einen Konzernumsatz in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar erzielt. Alleine im vierten Quartal waren es knapp 60 Milliarden US-Dollar. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Wachstum von über 20 Prozent. Beim Gewinn gab es allerdings aufgrund hoher Ausgaben einen Rückgang von 62,36 auf 60,46 Milliarden US-Dollar.
  • Das Problem an diesen Zahlen: Die einzige Einnahmequelle von Meta ist das eigene Werbegeschäft. Fast 98 Prozent des Umsatzes und des Gewinns stammen aus stupiden Anzeigen von Unterwäsche-Models und unseriösen Finanzexperten. 2021 hatte Meta-Chef Mark Zuckerberg die wahnwitzige Idee, ein Metaverse könne die nächste Goldader sein. Fünf Jahre später steht fest: Die lustigen, virtuellen 3D-Welten haben 80 Milliarden US-Dollar verbrannt.
  • Um kurzfristig etwas Puffer zu schaffen, dreht Mark Zuckerberg die Daumenschrauben seiner Angestellten enger – und entlässt kurzerhand 8.000 Mitarbeiter mit einer E-Mail. Noch Ende 2019 hatte Meta rund 45.000 Angestellte – drei Jahre später waren es im Corona-Boom fast 90.000 Kollegen. Eine Verdopplung in kürzester Zeit. Jetzt wird die teure Ressource Mensch nach und nach durch Technologie ersetzt. Künstliche Intelligenz statt menschlicher Intelligenz.

Warum Meta seit 2022 nicht aufhört zu entlassen

Damit setzt sich ein trauriger Trend fort: Die Krankheit der chronischen Entlassungen hat den menschlichen Körper des Meta-Konzerns befallen. Los ging es im November 2022 mit einer Streichung von 11.000 Stellen. Im Frühjahr 2023: nochmal 10.000 Stellen. Zwei Jahre später: rund 3.500 Stellenstreichungen für eine bessere Performance. Die jetzige Entlassungswelle zeigt, dass ein Ende noch nicht erreicht ist.

Dass die Mitarbeiterzahl von Meta noch vergleichsweise stabil ist, liegt daran, dass Mark Zuckerberg zahlreiche Experten für Künstliche Intelligenz einstellt. Und nicht nur das: Mark Zuckerberg kauft sich auch AMD-Chips und andere KI-Technologie: Insgesamt über 135 Milliarden US-Dollar pumpte der Firmenchef alleine im Jahr 2025 in Künstliche Intelligenz.

Das nächste Hirngespinst – ähh – die nächste Vision von Mark Zuckerberg nach dem Metaverse ist, dass sich seine Firma zu einer „AI First“-Company entwickelt. Oder anders ausgedrückt: Mark Zuckerberg schaut, wie viele Menschen (ergo Kosten) er durch KI (ergo willenlose Angestellte ohne Gewerkschaft und Meinung) ersetzen kann.

Interessanterweise macht Zuckerberg auch vor seinem eigenen Posten keinen Halt. Wie mehrere Medien berichten, wird in den geheimen KI-Laboren ein CEO-Klon-Bot ausgebrütet, der mit den Eigenheiten, Sprechangewohnheiten, Aussagen und Meinungen von Mark Zuckerberg trainiert wird. Das Resultat ist ein digitales Abbild, das die menschliche Psychologie austricksen soll: Wir Menschen nehmen Botschaften besser auf, wenn sie von uns bekannten Stimmen und Gesichtern transportiert werden.

Was Metas KI-Chef über die Entlassungen sagt

  • Alexandr Wang ist als Chief AI Officer für die Weiterentwicklung der KI-Strategie bei Meta verantwortlich. Im Oktober 2025 rechtfertigte er eine Entlassung in den „Meta Superintelligence Labs“ (MSL). In einem internen Memo, das Business Insider zugespielt worden ist, sagt er technisch kühl: „Heute haben wir einige Änderungen bei MSL vorgenommen, um uns zum agilsten und talentstärksten Team der Branche zu entwickeln. Durch die Verkleinerung unseres Teams werden weniger Abstimmungen nötig sein, um Entscheidungen zu treffen. Jede einzelne Person wird dadurch mehr Verantwortung tragen (wörtlich: tragfähiger sein) und über einen größeren Gestaltungsspielraum sowie mehr Einfluss verfügen.“
  • Nachdem die Stellenstreichungen im Mai 2026 von Betroffenen geleakt worden sind, sah sich Meta-Personalchefin Janelle Gale gezwungen zu intervenieren. Die Begründung ist nichts als eine technische Ausrede: „Um es klar zu sagen: Wir planen, unsere Belegschaft um etwa 8.000 Stellen zu reduzieren, wobei die Benachrichtigungen am 20. Mai beginnen werden. Dies ist ein schwieriger, aber notwendiger Schritt, um sicherzustellen, dass wir unsere wichtigsten strategischen Ziele priorisieren – insbesondere unseren Übergang zu einer ‚AI-First‘-Organisation.“
  • Randy Clark, Gründer der auf KI spezialisierten Strategieberatung Digital Quill Partners, geht in einem LinkedIn-Artikel auf die Gründe für die KI-bedingten Einsparungen ein: „In Sekundenschnelle kann KI Produktdesigns entwerfen, Musik komponieren, Persönlichkeiten simulieren, Code debuggen, juristische Schriftsätze zusammenfassen und fotorealistische Bilder erstellen. Aufgaben, die früher Tage konzentrierter menschlicher Arbeit erforderten, geschehen heute in Millisekunden – nicht weil Maschinen bei Bewusstsein sind, sondern weil sie brutal effizient darin sind, Muster zu erkennen und neu zusammenzusetzen.“ Trotzdem gibt er zu bedenken: KI hat ein Limit – und zwar die Energie, die es verbraucht.

Spionage-Software soll die nächsten Jobs identifizieren

Als wäre es nicht schon herausfordernd und fragwürdig genug, dass sich Meta massenhaft und ohne Ankündigung von tausenden Menschen trennt. Zeitgleich führt der Konzern eine Spionage-Software ein. Sie vervolgt ein einfaches Ziel: Eine KI – was auch sonst – analysiert die Arbeitsweisen der übrig gebliebenen Mitarbeiter und arbeitet heraus, an welchen Stellen Prozesse weiter automatisiert werden können.

Die Erkenntnisse aus der Tracking-Software werden dann eingesetzt, um KI-Agenten zu trainieren. Diese sollen die erschlossenen Aufgabengebiete selbstständig ausführen, sodass nur noch eine sprichwörtliche Handvoll Menschen benötigt wird. Oder wie es Mark Zuckerberg im Interview mit dem Spiegel im Januar 2026 so lapidar ausgedrückt hat: „Wo früher große Teams nötig waren, genügt heute eine sehr talentierte Person“.

Und damit schließt sich der Kreis. Meta verdient sein Geld damit, personenbezogene Daten seiner Nutzer bestmöglich zu vermarkten. Wer sollte besser darin sein, das Potenzial von Daten zu maximieren, als jemand oder etwas, das selbst nur mithilfe von Daten trainiert worden ist. Wenn Meta den Wandel zur KI-Firma tatsächlich vollzieht, werden weitere Massenentlassungen folgen. Es bleibt ein hyperintelligenter menschlicher Kern, der die immer klüger werdende KI darin befähigt, die Zuckerberg’schen Gelddruckmaschinen optimiert zu bedienen.

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Klicktatur: Trump regiert per Post – und manipuliert Meinungen und Märkte

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Donald Trump Klicktatur Truth Social

Donald Trump regiert die USA nicht nur aus dem Oval Office, sondern auch via Social Media. Über seine Plattform Truth Social flutet er täglich die Nachrichtenlage, bewegt Aktienkurse und setzt die Agenda für Medien weltweit. Der US-Politikwissenschaftler Donald Moynihan nennt das eine „Klicktatur“. Eine kommentierende Analyse.

KI als Grundlage für Trumps Strategie?

  • KI-Tools wie ChatGPT, Google Gemini oder naivere Kollegen wie Microsofts CoPilot befähigen Menschen dazu, Texte zu schreiben, die vorher keine zwei geraden Sätze nacheinander hätten schreiben können. Mit fehlerfreien Texten wird durch KI jeder zum Bürgerjournalisten – und das ganz ohne Ausbildung oder fachliche Kontrolle.
  • Die Folgen sind bereits messbar: Der Anteil von KI-Inhalten bei YouTube, Spotify und Co. nimmt immer weiter zu. Ende 2025 war fast jeder fünfte Treffer der Google-Suche schlicht und einfach KI-Müll. Die Informationsqualität im Netz sinkt – und damit das Fundament, auf dem sich Nutzer eine eigene Meinung bilden.
  • Rechtsradikale Populisten nutzen die neuen KI-Werkzeuge im höchsten Maß dazu, um soziale Medien durch Meinungsspam unter ihre Kontrolle zu bringen. Das ist das Ergebnis einer niederländischen Studie. Demnach bauen rechts- und linksradikale Populisten in sozialen Medien ein alternatives Medienökosystem auf, um ihre eigene Form der Wahrheit zu verbreiten.

Vom Brandstifter zum Kliktator

Der prominenteste Populist, der diese Strategie verfolgt, ist Donald Trump. In seiner ersten Amtszeit zwischen 2017 und 2021 hat Trump damit begonnen, den Medien seine Meinung aufzudrängen. Dafür nutzte er in erster Linie seine hervorragenden Verbindungen zu konservativen und regierungshörigen TV-Sendern wie „Fox News“, die im Prinzip zum persönlichen Haus- und Hofberichterstatter des US-Präsidenten geworden sind.

Schon damals verfolgte er eine einfache Strategie, die sein ehemaliger – und schnell geschasster – Kommunikationsberater Anthony Scaramucci auf den Punkt brachte. Donald Trump ist ein Brandstifter, der gerne Feuer legt. Sobald jedoch die Aktienkurse an der Börse lichterloh brennen, macht er einen Rückzieher seiner radikalen Ankündigungen und sorgt dafür, dass alles „im grünen Bereich“ läuft. Später hat sich das geflügelte Wort „TACO“ – Trump always chickens out – etabliert.

In seiner zweiten Amtszeit hat Donald Trump die USA endgültig von einer einst vorzeigbaren Demokratie in eine sogenannte „Klicktatur“ verwandelt. Über seine eigene Social-Media-Plattform Truth Social setzt er jeden Tag weit über zehn Meldungen ab – und bestimmt damit die Meldungen auf anderen Social-Media-Portalen wie „X“ oder Reddit und auch herkömmliche Nachrichtenkanäle wie die Tagesschau, die Süddeutsche Zeitung oder den Spiegel. Oder anders gesagt: Trump setzt Schlagzeilen – ob wahr oder unwahr, denn das spielt heutzutage keine Rolle mehr.

Stimmen

  • Der US-Politikwissenschaftler Donald Moynihan hat den Begriff „Klicktatur“ geprägt. Er spricht von einer Regierung, die Menschenmassen durch digitale Omnipräsenz in Bewegung versetzt: „Trump ist der beste Inhalte-Produzent aller bisherigen US-amerikanischen Präsidenten. Es mangelt nie an Inhalten. Aber nur, wenn es um die Menge geht. Die Vorstellung ist, dass er so Fakten verzerren und kontrollieren kann. Auch wenn das, was er sagt, Unsinn ist oder empörend: Er dominiert damit die Schlagzeilen.“
  • Das Werkzeug für diesen neuen Regierungsstil hat Steve Bannon, ehemaliger Wahlkampfmanager und anschließender Chefstratege von Donald Trump, in einem Interview 2018 beschrieben. Dabei geht es um Informationskriegsführung in Zeiten von sozialen Medien: „Die Demokraten spielen keine Rolle. Die wahre Opposition sind die Medien. Und der Weg, mit ihnen fertig zu werden, ist, die Zone mit Scheiße zu fluten.“ Genau das macht Donald Trump in seiner zweiten Amtszeit.
  • Mit den sogenannten TACOs überführt Donald Trump seine Informationsflut in die Finanzwirtschaft. Der Begriff TACO wurde 2025 vom US-Journalisten Robert Armstrong in einem Artikel in der Financial Times verwendet: „Die jüngste Kursrallye hat viel damit zu tun, dass die Märkte erkennen, dass die US-Regierung keine besonders hohe Toleranz für Markt- und Wirtschaftsdruck besitzt und schnell einen Rückzieher macht, sobald Zölle Schmerzen verursachen. Das ist die TACO-Theorie: Trump kneift immer.“

Lässt sich die Klicktatur noch stoppen?

Dass Trump TACOs mag, obwohl er Mexikaner nicht leiden kann, zeigt die Geschichte. Alles begann 2019 mit den angedrohten Strafzöllen gegen Mexiko, die Milliarden an den Börsen vernichteten. Im April 2025 dasselbe Muster: Donald Trump verkündet im sogenannten „Rosengartenmassaker“ Strafzölle gegen die halbe Welt, nur um sie kurz vor dem Inkrafttreten einzukassieren. Im Irankrieg 2026 zeigt sich ein ähnliches Muster.

Trump betreibt mit seinen Social-Media-Posts also nicht nur politisches Agenda-Setting der nächsten Generation, sondern gefährdet durch seine Form der Marktmanipulation auch noch das angesparte Geld von Kleinanlegern, die versuchen, von den positiven Effekten der Aktienmärkte zu profitieren, indem sie in Index-ETFs wie den MSCI World investieren.

Wie lässt sich diese Form der Bürgerverarsche eindämmen? Im Jahr 2021 gab es erfolgsversprechende Versuche, als Facebook, Instagram und Twitter nach dem Sturm auf das US-Kapitol die Social-Media-Accounts von Donald Trump vorübergehend gesperrt hatten. Seine Lösung: eine eigene Social-Media-Plattform.

Die Regulierungsmöglichkeiten für den Gesetzgeber sind entsprechend limitiert – es sei denn, politische Inhalte auf sozialen Medien werden ganz verboten, was dann wiederum die Meinungsfreiheit massiv einschränkt. Und das wiederum wäre der nächste Sargnagel für die westlichen Demokratien, an denen Autokraten wie Donald Trump ohnehin schon sägen.

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Elon Musk: Der größte Seifenblasenhändler der Welt

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Elon Musk Seifenblasenhändler Tesla

Einst ein nachhaltiger Weltverbesserer und Elektropionier, mittlerweile nur noch ein Dampfplauderer, der davon lebt, dass ihm Millionen Menschen Geld für etwas geben, das es nicht gibt: Elon Musk und sein Herzstück Tesla stehen am Scheideweg. Eine kommentierende Analyse.

Was steckt hinter Teslas 1,2-Billionen-Bewertung?

  • Mit einem Marktwert von 1,2 Billionen US-Dollar – das sind 1.200 Milliarden US-Dollar – ist Tesla der wertvollste Autobauer der Welt. Deutlich wertvoller als VW, BMW, Mercedes und BYD zusammengerechnet. Das Problem dabei: Der Gewinn im Jahr 2025 lag gerade einmal bei rund 3,8 Milliarden US-Dollar.
  • An dieser Stelle wird das sogenannte Kurs‑Gewinn‑Verhältnis (KGV) relevant. Dieses setzt den aktuellen Börsenkurs und den Gewinn je Aktie ins Verhältnis zueinander. Ein KGV von 20 bedeutet, dass es theoretisch 20 Jahre dauern würde, bis eine Firma ihren aktuellen Börsenwert durch Gewinne erwirtschaftet hat – vorausgesetzt, die Gewinne bleiben konstant.
  • Das KGV von Tesla liegt im Frühjahr 2026 konstant bei Werten von über 350. Oder anders ausgedrückt: Tesla ist nicht der wertvollste Autobauer der Welt, sondern Elon Musk der größte Luftschlossverkäufer der Welt. Die gesamte Börsenbewertung von Tesla ist eine einzige Wette auf massive Gewinnsteigerungen in den kommenden Jahren. Zum Vergleich: Die KGV von Mercedes (7,5), Volkswagen (6,9), BYD (17,2) und dem S&P 500 (27,6) sind deutlich niedriger.

Warum Tesla gleichzeitig Marktführer und Verlierer ist

Wenn man von Tesla als größtem Autobauer der Welt spricht, ist das gleichzeitig wahr – und trotzdem gelogen. Auf der einen Seite verrät ein Blick in die Geschäftsberichte von Tesla, dass der überwiegende Großteil des Umsatzes aus der E‑Auto‑Sparte stammt. Rund 73,3 Prozent des Jahresumsatzes entfallen auf diesen Bereich. E‑Autos sind also die Haupteinnahmequelle von Tesla.

Auf der anderen Seite hat Tesla im Bereich der E‑Autos die Marktführerschaft im Jahr 2025 an BYD verloren. Während Tesla 2023 und 2024 noch vorne lag, hat BYD 2025 mit 2,26 Millionen verkauften reinen Elektroautos übernommen. Tesla kommt dagegen nur noch auf 1,64 Millionen – ein rückläufiger Wert. Die meisten Autos hatte Tesla 2023 verkauft: damals 1,81 Millionen Stück.

Und auch der Blick in die Gegenwart lässt die Augen von Elon Musk wohl eher nicht funkeln. Laut Kraftfahrtbundesamt und ADAC liegt das Tesla Model Y mit 1.340 Neuzulassungen im Februar 2026 nur noch auf Platz sieben der E‑Autos in Deutschland. Hierzulande haben Skoda, Volkswagen und Mercedes Tesla schon überholt – und auch Audi hat kaum noch Rückstand.

Stimmen und Reaktionen

  • Wie absurd die Versprechungen von Elon Musk sind, zeigt ein Tweet aus dem Jahr 2020. Damals versprach er: „Wir gehen davon aus, dass Tesla wahrscheinlich vor 2030 die Marke von 20 Millionen Fahrzeugen pro Jahr erreichen wird. Aber das erfordert eine durchweg exzellente Ausführung.“ Dafür müsste Tesla seinen Absatz in fünf Jahren also verzwölffachen.
  • Fabian Peters, Chefredakteur bei BASIC thinking, blickte schon im März 2025 kritisch in die Zukunft. Ein Teil seiner Prognosen ist bereits eingetreten. Er sagt: „Sollte Tesla künftig anhand von reinen Zahlen statt Spekulationen bewertet werden, droht dem Unternehmen ein Wertverlust von bis zu 90 Prozent. Das wäre wohl das Ende des Unternehmens in seiner jetzigen Form.“
  • Neben seinen wirtschaftlichen Phrasen gefährdet Elon Musk seine einst revolutionären Ideen durch seine politische Radikalisierung. Als Sprecher auf einer AfD‑Veranstaltung sprach er davon, dass die Deutschen stolz auf ihre tausendjährige Geschichte sein sollten. Steffen Seibert, deutscher Botschafter in Israel, antwortete auf X: „Elon Musk scheint unser Land überhaupt nicht gut zu kennen. Niemand bringt Kinder dazu, sich für Nazi‑Verbrechen schuldig zu fühlen. Wir wollen, dass sie informiert und verantwortungsbewusst aufwachsen und die Lehren aus Deutschlands Vergangenheit anwenden.“

Wie lange trägt Elon Musks Strategie noch Früchte?

Quo vadis, Tesla? Wo willst du hin, Elon Musk? Noch besser: Wie lange wächst die Seifenblase von Elon Musk noch, bevor sie platzt? Aktuell hat Elon Musk laut Forbes ein geschätztes Vermögen von rund 839 Milliarden Euro – ein Großteil davon Unternehmensbeteiligungen.

Diese Werte lösen sich schnell in Luft auf, wenn aus den Hype‑Projekten Tesla, SpaceX und xAI die Luft entweicht. Es liegt in der Hand der Aktionäre. Wie lange diese noch geduldig sind, wird sich zeigen.

Fest steht: Keines von Musks Vorzeigeprojekten ist wirklich wettbewerbsfähig. Die Optimus‑Roboter stehen auf wackligen Füßen, die E‑Autos von BYD haben sich an die Spitze gesetzt, die KI Grok ist nur gut darin, falsche Quellen zu zitieren, und die Cybercabs sehen zwar gut aus, haben das Wettrennen gegen Waymo aber schon vor dem Start verloren.

Die einzige Hoffnung von Elon Musk: Solange er es schafft, mit seinen Visionen gewagte Thesen aufzustellen und kaum eines seiner Versprechen zu erfüllen, folgen ihm seine Jünger wie Lemminge. Solange das so bleibt, wird er ein reicher Schäfer bleiben.

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