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Apple macht Fotos fälschungssicher – so schützt das iPhone vor Deepfakes

23. Oktober 2026 um 05:45

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Apple Reference Image iPhone Kamera Fotos Künstliche Intelligenz KI

Apple will die Echtheit digitaler Fotos künftig technisch überprüfbar machen. Mit dem „Apple Reference Image“ setzt der Konzern bei seinem neuen iPhone-Modell auf fälschungssichere Bilder, die vor Manipulationen und Deepfakes geschützt sind.

Künstliche Intelligenz macht es mit zunehmender Professionalität immer schwerer, echte Fotos auf den ersten Blick zu erkennen. Denn künstlich erzeugte Bilder wirken inzwischen so realistisch, dass sie von authentischen Aufnahmen kaum noch zu unterscheiden sind.

Gleichzeitig lassen sich echte Fotos mit wenigen Handgriffen manipulieren oder aus dem Zusammenhang reißen. Damit wächst die Bedeutung technischer Verfahren, die nachvollziehbar machen, woher ein Bild stammt und ob es unverändert geblieben ist.

Genau hier setzt Apple mit seinem neuen „Apple Reference Image“ an. Der optionale Kameramodus, der auf dem neuen iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max verfügbar sein wird, soll Fotos fälschungssicher machen.

Apple Reference Image macht Fotos auf dem iPhone fälschungssicher

Der neue Modus macht es nachweisbar, dass ein Foto tatsächlich von einem realen Kamerasensor aufgenommen wurde. In zwei Phasen entsteht dabei das fälschungssichere Bild.

Zunächst erstellt das iPhone ein digitales Negativ, das dann in der zweiten Phase zu einem Referenzbild entwickelt wird. Dafür werden die Sensordaten bereits bei der Aufnahme kryptografisch mit Pixel- und Metadaten signiert.

Das entscheidende Ziel eines jeden Systems zur Authentifizierung von Fotos ist es, dass der Nutzer darauf vertrauen kann, dass das als authentisch ausgewiesene Bild der tatsächlich fotografierten Szene entspricht.

Apple erstellt dann bei der Entwicklung des Negativs ein überprüfbares Referenzbild mit einem kryptografischen Zeitstempel. So soll sich später feststellen lassen, ob eine Aufnahme authentisch ist und unverändert aus der Kamera stammt.

„Das System ist so konzipiert, dass es selbst gegen unwahrscheinliche Manipulationsversuche resistent ist“, erklärt Apple in einem Blogbeitrag. „Apple Reference Image bietet eine vertrauenswürdige, skalierbare Garantie dafür, dass ein Referenzbild tatsächlich das ist, was es vorgibt zu sein: eine echte Fotografie, die zu einem bestimmten Zeitpunkt von einem echten Sensor in einer iPhone-Kamera aufgenommen wurde.“

Apple Reference Image ist nur auf neuen iPhones verfügbar

Apple hat die neue Funktion zusammen mit den neuen iPhone-Modellen 18 Pro und 18 Pro Max vorgestellt. Das Erstellen von Referenzbildern ist an die Hauptkamerasensoren der neuen Modellreihe gekoppelt. Deshalb kann die Funktion nicht durch ein Update des Betriebssystems nachgerüstet werden und ist somit nicht für ältere iPhone-Modelle verfügbar.

Das neue iPhone erstellt jedoch nicht automatisch bei jedem Foto ein Referenzbild. Der Modus ist optional und kann in der Kamera-App auf dem iPhone für eine Aufnahme manuell aktiviert werden.

Für das Entwickeln des digitalen Negativs sowie die Verifizierung und das Ansehen fertiger Referenzbilder ist mindestens iOS 27 notwendig. Da die Bilder über Private Cloud Compute entstehen, ist außerdem eine aktive Internetverbindung notwendig.

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Datenschutz: Kapitulieren wir vor Big Tech?

20. Oktober 2026 um 11:00

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Datenschutz Big Tech Überwachung KI Smart Glasses Smart Watches

Datenschutz scheint ein reines Buzzword geworden zu sein, für das sich kaum noch jemand wirklich interessiert. Smart Glasses filmen uns, KI-Agenten fordern unsere privaten Daten und Smart Watches hören Gespräche mit. Trotzdem lesen fast 90 Prozent der Deutschen die jeweiligen Datenschutzerklärungen entweder gar nicht oder nur oberflächlich. Big Tech nimmt die von uns verschenkten Daten natürlich gerne an Eine kommentierende Analyse.

Zahlen belegen: Fast niemand liest Datenschutzerklärungen

  • Seit dem 8. September ist Metas KI-Agent Muse erhältlich, der für Nutzer selbstständig Reisen bucht, Mails verfasst und im Internet einkaufen geht. Dafür braucht er lediglich den Zugriff auf unsere Zugangsdaten, Zahlungsmittel und Postfächer. Nur einen Tag später stellte Apple „Audio Intelligence“ für die Apple Watch Series 12 vor. Dank der Funktion „Siri Recap“ kann die Uhr immer mithören und Gespräche zusammenfassen. Parallel zu diesen neuen Errungenschaften der Technik prüft die Bundesnetzagentur die Zulässigkeit von Metas Kamerabrillen in Deutschland. All diese Gadgets setzen voraus, dass Nutzer die Hosen runterlassen und private Daten preisgeben.
  • Laut den jeweiligen Herstellern ist das aber alles kein Problem. Apple versichert zum Beispiel, dass Audioaufnahmen nicht gespeichert und in einem isolierten Bereich der Hardware verarbeitet werden, der sie anschließend sofort löschen würde. Zudem würden Sprecher nicht zugeordnet, und das Feature sei ohnehin freiwillig. Im Fall von Muse sichert Meta eigene virtuelle Maschinen, separate Speicher für Passwörter und zusätzliche Wächter-Agenten zu. Bei den „Perversbrillen“ sollen LED-Lämpchen umstehende Menschen warnen, wenn gefilmt wird. Das sind viele Versprechen – und sie lassen sich teilweise nur schwer überprüfen. Doch das Problem ist eher, dass die meisten Nutzer ihre Sicherheit gar nicht überprüfen wollen.
  • Anfang des Jahres wurde eine YouGov-Umfrage im Auftrag von eco veröffentlicht. Sie zeigt, wie wenig sich die Deutschen für das Thema Datenschutz interessieren. 46 Prozent der Befragten gaben an, die Datenschutzerklärungen nur teilweise zu lesen, 43 Prozent setzen einfach nur das Häkchen. Lediglich acht Prozent gehen die Texte tatsächlich mindestens einmal von vorne bis hinten komplett durch. Der Grund ist simpel: Wir sind zu faul. Für 66 Prozent sind die Texte zu lang, für 34 Prozent sind sie zu kompliziert, 26 Prozent haben schlicht keine Zeit. Und 55 Prozent sehen keinen Sinn darin, die Erklärungen zu lesen, da sie am Ende ohnehin zustimmen müssen. Des Weiteren befasst sich ungefähr ein Drittel der Leute überhaupt nicht mit dem Thema.

Warum wir Datenschutz wegklicken und wer dabei verliert

Dass fast 90 Prozent der Deutschen die Datenschutzerklärungen gar nicht oder nur teilweise lesen, ist keine große Überraschung. Wer hat schon Lust, sich mit den oft langen und langweiligen Texten zu befassen, wenn man doch viel lieber die spannende Technik oder App ausprobieren möchte, die sich dahinter verbirgt? Auch ich klicke die Dialoge häufig weg, obwohl ich mich mit dem Thema beruflich beschäftige. Der Mensch ist nun mal bequem.

Das viel größere Problem sind die 55 Prozent der Menschen, die meinen, keine Wahl zu haben. Die einfach kapitulieren. Sie machen die Einwilligung zu einem Ritual. Denn was in den Texten steht, spielt damit keine Rolle mehr. Und es kommt ein zweites Problem hinzu: Mit den neuen Tech-Gadgets entscheidet man nicht mehr nur für sich. Kamerabrillen filmen uns, und Smart Watches hören uns ab – alles, ohne dass wir eine Erklärung abgesegnet haben.

Das System an sich scheint also überholt zu sein. Zum einen, weil die meisten Nutzer die Datenschutzerklärungen nicht mehr lesen, und zum anderen, weil von der Technik betroffene Menschen diese überhaupt nicht vorgelegt bekommen.

Nicht jedes neue Gerät oder Feature sollte direkt verteufelt werden, und die Schutzmechanismen wirken meist durchdacht. Doch die angesprochenen Probleme werden von den Herstellern gekonnt unter den Tisch gekehrt. Oder anders: Das Problem ist nicht die Technik, sondern wie selbstverständlich wir sie in unseren Alltag integrieren, ohne uns Gedanken über den Datenschutz zu machen.

Dass viele Nutzer die negativen Aspekte wehrlos hinnehmen, liegt auch am rasanten Tempo, mit dem neue Technik auf den Markt kommt. Beinahe im Wochentakt erscheint ein Gerät, das noch einen Schritt weiter geht. Wer nicht in der Tech-Branche arbeitet, findet kaum die Zeit, sich mit all den neuen Funktionen und Methoden zur Datenanhäufung zu beschäftigen. Diese vielen kleinen Schritte verleiten dazu, uns wehrlos zu ergeben. Würden sie alle zeitgleich stattfinden, wäre der Aufschrei viel größer.

Stimmen

  • „Datenschutz findet im Bewusstsein der Menschen kaum statt, obwohl er sie betrifft und sie ihn einfordern“, meint Oliver Süme, Vorstandsvorsitzender des Verbands eco. „Das zeigt, wie dringend wir niedrigschwellige Formen der Aufklärung brauchen. (…) Datenschutz darf kein Pflichttext sein, den niemand versteht. Wenn fast alle wegklicken, läuft etwas grundlegend falsch. Transparenz entsteht nicht durch Länge, sondern durch Verständlichkeit.“
  • Thomas Fuchs ist Hamburgischer Datenschutzbeauftragter und für Meta-Dienste in Deutschland zuständig. Er äußert sich in der Tagesschau kritisch zu neuen Produkten wie Kamerabrillen: „Das LED-Signal fällt im Alltag einfach nicht genug auf. Wenn man im Park an einer Person mit Meta Glasses vorbeiläuft, kann man nicht oder zumindest nicht ohne große Anstrengung direkt sehen, dass da gefilmt wird.“ Sein Fazit: „Niemand muss hinnehmen, ohne Zustimmung gefilmt oder fotografiert zu werden.“
  • Für Jason Cross, Senior Editor beim Fachmagazin Macworld, ist die Aufregung überzogen; zumindest was die Mithörfunktion der Apple Watch angeht: „Apple gibt sein Bestes, um eine wirklich nützliche KI-Funktion anzubieten, ohne dabei die Grenze zum Unheimlichen zu überschreiten.“ Dass Leute „ausrasten“ würden, sei unbegründet: „Die Secure-Enclave-Hardware ist ein vollständig separater Hardwareblock, auf den weder der Rest des Betriebssystems noch irgendwelche Apps oder gar Apple Zugriff haben.“

Datenschutz muss wieder eine echte Wahl werden

Alleine die Nutzer in die Pflicht zu nehmen, sich stundenlang mit Datenschutzerklärungen zu beschäftigen, ist nicht nur unrealistisch, sondern würde auch zu kurz greifen. Das Häkchen unter den Erklärungen darf nicht mehr alternativlos sein. Es braucht kurze und transparente Texte. Überall KI einzusetzen, ist keine Lösung, doch in dem Fall könnte die Technologie tatsächlich helfen, die Hinweise leichter verdaulich zu machen.

Zudem müssen Dritte mit einbezogen werden, wenn Technik nicht mehr nur den jeweiligen Nutzer, sondern auch seine Umgebung betrifft. Dass die Bundesnetzagentur Smart Glasses mit verbauten Kameras prüft, ist immerhin ein gutes Zeichen. Unsere Gesellschaft kann nicht mehr einfach ein neues Gerät nach dem anderen akzeptieren und in den Alltag integrieren, während der Datenschutz als anstrengend und nervig abgetan wird.

Ich glaube nicht, dass Datenschutz den Menschen wirklich egal ist. Wir haben nur akzeptiert, dass es unmöglich ist, ihn durchzusetzen. Und das ist ein Problem, das von der Politik und von unabhängigen Institutionen gelöst werden muss. Wenn man uns das Gefühl gibt, wieder eine Wahl zu haben, würden sich die meisten von uns vermutlich auch wieder mit der Thematik beschäftigen und der Apathie entfliehen.

Dieser Zustand der Resignation ist gefährlich, denn er ermöglicht es der Tech-Industrie, unseren Alltag nach Belieben zu beeinflussen. Erst wenn es Gegenwehr gibt, sehen sich die Milliardäre hinter den großen Unternehmen genötigt, sich wirklich Gedanken um unseren Datenschutz zu machen. Ansonsten werden sie sich bei den nächsten Geräten gar nicht erst fragen, ob wir für die nächsten Schritte bereit sind – sondern einfach davon ausgehen.

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Apple Watch hört ständig mit – und belauscht sogar Freunde und Familie

23. September 2026 um 20:05

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Die Apple Watch Series 12 mit braunem Armband.

Apple hat mit Siri Recap eine Datenschutz-Architektur für die neue Apple Watch gebaut, die technisch zwar kaum angreifbar ist, aber die Smartwatch auch ständig mithören lässt. Was aber auffällt: Wer mit im Raum ist oder am Nachbartisch sitzt, wird nicht gefragt ob er aufgezeichnet werden will – und merkt es auch nicht. Eine kommentierende Analyse. 

Man muss Apple eines lassen: Selten hat ein Konzern so gründlich erklärt, warum sein neues Feature eigentlich gar nicht gruselig ist. Zu den neuen Audio-Intelligence-Funktionen der Apple Watch Series 12 und Ultra 4 gibt es ein elfseitiges Whitepaper. Es beschreibt verschlüsselte Hardware-Enklaven, Audiopuffer, die sich ständig selbst überschreiben, und Schlüssel, die nach kurzer Zeit verfallen. Der zentrale Satz lautet sinngemäß: Es gäbe keine Aufnahme, die man herausgeben könne, weil keine Aufnahme existieren würde. Das mag alles stimmen. Beantwortet wird damit aber auch eine Frage, die kaum jemand gestellt hat.

Apple Watch hört über Siri Recap zu: Technisch alles sauber

Zuerst das Positive, weil es dazugehört. Siri Recap soll über den Tag hinweg erkennen, wann in der Nähe ein Gespräch läuft, und daraus Zusammenfassungen erstellen. Laut Apple landet das Audio dabei in der „Secure Exclave“ des neuen S11-Chips. Weder watchOS noch Apps noch Apple selbst sollen darauf zugreifen können. Von dort geht es verschlüsselt auf das gekoppelte iPhone, wo die Datei transkribiert wird.

Danach wird der Text eingedampft und in Apples Private Cloud Compute zusammengefasst. Das Rohaudio wird gelöscht, Sprecher werden nicht identifiziert, und nach sieben Tagen verschwinden die Zusammenfassungen, sofern man sie nicht speichert.

Das ist mehr Aufwand, als die meisten Hersteller von KI-Wearables wie Anhängern, smarten Diktiergeräten und Plaudernadeln je betreiben werden. Wer Apple vorwirft, hier fahrlässig mit Daten umzugehen, macht es sich zu einfach.
Nur ging es bei Datenschutz nie ausschließlich um Verschlüsselung.

Das Problem sitzt mit am Tisch

Alles, was Apple an Kontrolle verspricht, gilt für genau eine Person: den Menschen mit der Uhr am Handgelenk. Er willigt bei der Einrichtung ein, legt Zeiten und Orte fest und entscheidet, welche Zusammenfassungen er behält. Die Kollegin im Meeting, der Freund beim Abendessen oder Fremde in der Bahn entscheiden aber gar nichts. Sie wissen nicht einmal, dass es etwas zu entscheiden gäbe.

Apple vergleicht das Ergebnis mit „Notizen, die jemand nach einem Gespräch schreiben könnte“. Der Vergleich hinkt. Wer mitschreibt, sitzt sichtbar mit Block oder Laptop da, und man kann sich darauf einstellen. Eine Smartwatch dagegen gehört inzwischen so selbstverständlich zum Handgelenk wie früher die Armbanduhr. Genau diese Unauffälligkeit war jahrelang ihr größter Vorteil. Bei einem Gerät, das Gespräche auswertet, wird sie zum Problem.

Apple weiß es selbst

Besonders aufschlussreich ist der Vergleich mit Live Rewind, dem zweiten neuen Feature. Nach einem Doppeldruck auf die Digital Crown zeigt die Uhr die letzten 15 Sekunden eines Gesprächs als Text an. Dabei spielt sie einen hörbaren Ton ab – selbst im Lautlosmodus. Das Display zeigt eine Animation und eine Mikrofonanzeige an. Apple begründet das ausdrücklich damit, Menschen in der Nähe zu warnen.

Die Apple Watch Series 12 mit den neuen Audio Intelligence Funktionen
Die Apple Watch Series 12 ist die erste Apple Watch mit den neuen „Audio Intelligence“ Funktionen.

Für 15 Sekunden auf Knopfdruck gibt es also einen Warnton. Für ein Feature, das auf Wunsch den ganzen Tag lang Gespräche zusammenfasst, gibt es keinen. Apple begründet das damit, dass kein Rohaudio aufbewahrt wird. Wer so argumentiert, verwechselt den physischen Speicher mit dem Inhalt. Mein Gegenüber interessiert nicht, ob seine Stimme als Datei existiert. Es interessiert ihn, ob das, was er gesagt hat, später in einer Zusammenfassung auf fremden Geräten steht. Genau dafür ist Siri Recap gebaut.

Siri Recap: Legal ist nicht automatisch legitim

Aus deutscher Sicht wird die Architektur noch interessanter. § 201 StGB stellt unter Strafe, das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen unbefugt „auf einen Tonträger aufzunehmen“. Apples Konzept wirkt, als hätte jemand genau diesen Tatbestand danebengelegt. Es gibt einen flüchtigen Puffer, der sich laufend überschreibt, keine Datei, keine Aufnahme und am Ende nur Text. Ob ein solcher Puffer ein Tonträger im Sinne der Norm ist, dürfte Juristen noch beschäftigen. Das Strafrecht hält sich eng an den Wortlaut, und viel spricht dafür, dass Apple hier bewusst knapp daran vorbeikonstruiert hat.

Beim Datenschutzrecht wird es ungemütlicher. Solange jemand die Funktion rein privat nutzt, greift wohl die sogenannte Haushaltsausnahme der DSGVO. Apple bewirbt aber selbst die Option, Siri Recap „nur am Arbeitsplatz“ laufen zu lassen. Wer im Büro Besprechungen mit Kunden oder Kollegen zusammenfassen lässt, bewegt sich kaum noch im Privaten.

Dann ist er womöglich selbst Verantwortlicher im Sinne der DSGVO und müsste die Betroffenen informieren. Wie das mit einer Uhr gehen soll, die bewusst kein Signal gibt, erklärt das Whitepaper nicht. Zudem fließen neben dem Gesprächstext auch Kalenderdaten und grobe Ortsangaben wie „Arbeit“ oder „Supermarkt“ in die Cloud-Zusammenfassung ein.

Vielleicht erklärt das, warum wir in Deutschland vorerst nur zuschauen. Siri AI kommt auf der Apple Watch in der EU zunächst nicht. Siri Recap und Live Rewind starten ohnehin erst später im Jahr als Beta, auf Englisch und in den USA. Eine Begründung für den EU-Ausschluss liefert Apple nicht. Man muss aber kein Prophet sein, um zu vermuten, dass Brüssel bei einem Dauerlausch-Feature ein paar Fragen mehr stellt als bei einem Emoji-Generator.

Präsent durch Weghören?

Bleibt die Frage nach dem Nutzen. Apple verspricht, man könne mit Siri Recap „präsent und engagiert“ bleiben. Das ist eine bemerkenswerte Logik: Man soll dem Gespräch mehr Aufmerksamkeit schenken, indem man das Zuhören an sein Handgelenk auslagert. Die Beispiele wirken bemüht. Wer im Restaurant die Tagesgerichte vergessen hat, fragt die Bedienung einfach noch einmal. Die freut sich darüber vermutlich mehr als über eine KI-Zusammenfassung ihres Vortrags.

DIe Apple Watch Ultra 4 mit "Siri Recap"
Apple bewirbt „Siri Recap“ mit teils schwer nachvollziehbaren Alltagssituationen (Bild: Apple)

Der eigentliche Grund liegt woanders. Der Markt für KI-Begleiter, die ständig mithören, wächst, und Apple will ihn nicht der Konkurrenz überlassen. Das ist nachvollziehbar. Wer diesen Markt aber anführen will, trägt auch Verantwortung dafür, welche Normen sich darin durchsetzen.

Fazit: Apple Watch hört ständig mit

Apple hat den Datenschutz bei Siri Recap als technisches Problem behandelt und es technisch gelöst. Privatsphäre ist aber zuerst eine soziale Frage. Dabei geht es nicht nur darum, wer auf Daten zugreifen kann. Es geht auch darum, ob Menschen noch sicher sein können, dass ihr beiläufiges Gespräch beiläufig bleibt.

Die Lösung läge auf der Hand, und Apple hat sie bei Live Rewind selbst gebaut: ein klar sichtbares Signal auf dem Display, solange Siri Recap aktiv ist. Das wäre kein technisches Hindernis. Es wäre ein Eingeständnis, dass die Menschen um uns herum auch ein Recht darauf haben, gefragt zu werden. Solange dieses Signal fehlt, ist die beste Datenschutz-Architektur der Branche vor allem eines: ein sehr gut verschlüsseltes Feigenblatt.

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iOS 27 kommt aufs iPhone: Aber Deutschland muss auf Siri AI warten

15. September 2026 um 19:07

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iOS 27 iPhone Siri AI Deutschland

Mit iOS 27 bringt Apple zahlreiche neue Funktionen auf das iPhone. Doch nicht alle Neuerungen sind überall verfügbar. Wir zeigen, welche Features mit dem iPhone-Update nach Deutschland kommen.

Mit iOS 27 steht das nächste große iPhone-Update in den Startlöchern und bringt eine Reihe neuer Funktionen mit sich. Die größte Neuerung wird es jedoch zum Release nicht nach Deutschland schaffen. Zum Start ist Siri AI zwar auf iPhone und iPad in der EU nicht verfügbar, auf Mac und Apple Vision Pro kann die KI bei geeigneten Geräten und Spracheinstellungen aber genutzt werden.

Hintergrund sind laut Apple regulatorische Anforderungen und die nötige Anpassung der Funktionen an den europäischen Digital Markets Act (DMA). Deshalb müssen viele Nutzer in Deutschland vorerst auf die neue Siri-Version warten.

Trotzdem bringt das iPhone-Update auf iOS 27 auch hierzulande einige Neuerungen. Dazu zählen zum Beispiel neue Funktionen für die Nachbearbeitung von Fotos sowie mehr Übersichtlichkeit in Safari.

Auch im Hintergrund hat Apple an seinem OS geschraubt und verspricht Verbesserungen für Bedienung und Performance. Welche iOS-27-Neuerungen in Deutschland verfügbar sein werden, zeigt der folgende Überblick.

iOS 27: Das steckt im neuen iPhone-Update

Auch wenn die großen Apple-Intelligence-Neuerungen zum Start von iOS 27 nicht in Deutschland verfügbar sein werden, hält das Update dennoch einige neue KI-gestützte Funktionen bereit. Vor allem bei der Bildbearbeitung und in Safari setzt Apple verstärkt auf intelligente Automatisierung.

Mit iOS 27 erweitert Apple die KI-gestützten Bearbeitungsmöglichkeiten für Fotos und Bilder. Mit der neuen Funktion „Reframe“ lassen sich beispielsweise Bildausschnitte nachträglich verändern. Auch das Erweitern von Fotos wird künftig möglich sein und fehlende Bereiche am Rand eines Fotos künstlich ergänzen. Eine Verbesserung verspricht Apple für das Entfernen störender Objekte.

In Safari führt Apple unter anderem eine automatische Gruppierung geöffneter Tabs ein, die für mehr Übersicht sorgen soll. Neu ist außerdem eine Funktion, mit der Safari dich über Änderungen auf Webseiten mit Mitteilungen informiert – beispielsweise, wenn es Preisänderungen gibt oder ein Ticket-Sale startet.

iOS 27 bietet mehr Design-Optionen für das iPhone

Auch optisch hat Apple für iOS 27 weiter am iPhone gearbeitet. So wird beispielsweise das mit iOS 26 eingeführte Liquid-Glass-Design verfeinert. Dabei sollen unter anderem Kontrast und Lesbarkeit verbessert werden. Zusätzlich sollen App-Symbole detailreicher und schärfer werden.

Gleichzeitig erhalten Nutzer mehr Einfluss auf die für Liquid Glass typische Transparenz bei App-Symbolen und Oberflächen. Hierfür gibt es nun einen Schieberegler, über den Nutzer die Transparenz an ihren Geschmack anpassen können.

Für den Startbildschirm wird es künftig außerdem die Möglichkeit geben, das Design von Uhrzeit und Datum anzupassen. Diese lassen sich künftig verkleinern und in einer Zeile darstellen.

Diese Neuerungen stehen Eltern zur Verfügung

Auch für Eltern bringt iOS 27 neue Funktionen. So lassen sich beispielsweise Apps gezielter freigeben und Nutzungszeiten nach bestimmten Kategorien festlegen.

Neu ist hier auch, dass Eltern Apps gezielt nur zu bestimmten Tageszeiten freischalten können. Für Kinder wird es mit iOS 27 außerdem möglich, die Freigabe gesperrter Webseiten bei ihren Eltern anzufragen.

iOS 27: So kannst du das iPhone-Update installieren

iOS 27 steht seit dem 14. September 2026 zum kostenlosen Download bereit. Das Update ist für alle Modelle ab dem iPhone 11 sowie für das iPhone SE der zweiten Generation und neuer verfügbar.

Die neue iOS-Version findest du in den Einstellungen auf deinem iPhone. Öffne dafür den Menüpunkt „Allgemein“ und klicke dann auf „Softwareupdate“. Hier findest du die Schaltfläche „Auf iOS 27 aktualisieren“. Das Update hat eine Größe von 14,2 Gigabyte und kann entweder sofort oder über den Button „Heute Nacht aktualisieren“ später installiert werden.

Mit iPadOS 27 hat Apple außerdem ein neues Update für das iPad veröffentlicht. Unterstützt werden das iPad Pro der vierten Generation und neuer, iPad-Pro-Modelle mit M1-Chip und neuer, das iPad Air der vierten Generation und neuer, Modelle mit M2-Chip und neuer, das iPad der neunten Generation sowie Modelle mit A16-Chip und das iPad mini der sechsten Generation beziehungsweise mit A17 Pro.

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Kommentar: Das iPhone Duo stellt Apple auf den Prüfstand

10. September 2026 um 10:50

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Das neue iPhone Duo von Apple, zugefaltet als auch aufgefaltet.

Das iPhone Duo war schon da, da existierte es offiziell noch gar nicht. Im April brachte Huawei das Pura X Max. Im Juli folgte Samsung mit dem Galaxy Z Fold 8. Anfang September legte Xiaomi das 18 Fold nach. Drei Hersteller, ein Formfaktor: kurz, breit, ungefähr Reisepassgröße. Und alle drei kamen auf den Markt, bevor Apple auch nur bestätigt hatte, dass es an einem faltbaren iPhone arbeitet. Ein Kommentar.


Deutlicher lässt sich Apples eigentliches Kapital kaum beschreiben. Es ist nicht der Chip, nicht die Kamera, nicht einmal der Preis. Es ist die Fähigkeit, eine ganze Branche in Bewegung zu setzen, bevor überhaupt ein Produkt existiert. Genau dieses Kapital steht mit dem iPhone Duo, das Apple gestern Abend vorgestellt hat, auf dem Prüfstand – und zwar gleich mehrfach.

Erstens: Zieht der Apple-Effekt beim iPhone Duo noch?

Dass die Konkurrenz reagiert, ist unbestritten. Bei Foldables fällt es besonders auf, weil die Android-Hersteller vorher in die Gegenrichtung gelaufen waren: Frühe Modelle von Oppo und Google kamen den heutigen breiten Faltern näher, dann gaben beide diese Entwürfe auf, um sich Samsungs Norm eines „Vierecks“ anzupassen. Sieben Jahre lang bewegte sich die Kategorie in den Verkaufszahlen kaum.

Nur ist Nachahmung durch die Industrie nicht dasselbe wie Zustimmung durch die Kundschaft. Bei der Apple Watch und den AirPods ging beides zusammen: Apple war zwar nicht „zuerst“ da, definierte aber eine Kategorie und das schlug sich auch in den Verkaufszahlen aller Produkte nieder. Bei der Vision Pro blieben die Nachahmer fast komplett aus, offenbar war auch schon zu erwarten, dass sich das Gerät nicht gut verkauft.

iPhone 17 iPhone Air Apple
Apple

Das lehrreichste Beispiel dieser Art ist aber das iPhone Air. Die Branche folgte artig: Samsung legte sogar mit dem Galaxy S25 Edge vor, Honor, Huawei und Tecno bauten ebenfalls dünne Modelle. Die Käufer folgten jedoch nicht. Im Startmonat entfielen laut Consumer Intelligence Research Partners nur drei Prozent des iPhone-Absatzes auf das Air, weltweit sollen es trotz mehrfacher Preissenkungen bei Händlern kaum mehr als 700.000 verkaufte Geräte gewesen sein. Die Produktion wurde weitgehend heruntergefahren, das Air 2 verschoben – und Samsung strich das S26 Edge gleich mit.

Der Apple-Effekt funktioniert somit zwar weiterhin zuverlässig in Richtung Konkurrenz. In Richtung Kunde funktioniert er jedoch nicht mehr immer, ein Novum für einen Hersteller, der über 10 Jahre quasi einen Verkaufsschlager nach dem Nächsten feierte.

Zweitens: 2.299 Euro für ein iPhone Duo in einem denkbar schlechten Jahr

Das iPhone Duo startet in Deutschland bei 2.299 Euro, in der Topausstattung bei 3.799 Euro. Ein Netzteil liegt (wie seit Jahren) nicht bei, das Case kostet 89 Euro extra, der Apple Pencil ebenfalls. Zum Vergleich im selben Markt: Samsungs Galaxy Z Fold 8 beginnt bei 1.999 Euro, das Z Fold 8 Ultra bei 2.199 Euro. Apple liegt über beiden.

Die psychologische Zweitausend-Euro-Marke ist damit ebenfalls gefallen, und sie fällt in einem Jahr, in dem ohnehin alles teurer wird. Praktisch die gesamte Branche hat 2026 die Preise um rund hundert bis zweihundert Euro angehoben: Neben dem neuen, teureren iPhone 18 Pro (Max) zog schon Google im August beim Pixel 11 den Preis an, auch das Galaxy Z Fold 8 Ultra ist teurer als sein Vorgänger.

Der Grund ist die Speicherkrise. Der Ausbau von KI-Rechenzentren saugt Bauteile aus dem Markt, RAM und Flash vor allem. Nothing-Chef Carl Pei berichtete, die Speicherkosten für das Nothing Phone 4A hätten sich bis zum Marktstart verdoppelt. Qualcomm hat gerade erst die Chippreise erhöht. Entspannung erwartet niemand so bald.

Samsung versprach gegenüber Journalisten bei der Vorstellung seiner Z Fold4-Serie vor einigen Jahren sinkende Preise bei Foldables, mittlerweile sind wieder sogar über den 2100 Euro die Samsung für ihr erstes Galaxy Fold haben wollte.

Für eine Kategorie, die 2025 gerade einmal 1,6 Prozent aller Smartphone-Verkäufe ausmachte, ist das eine unglückliche Ausgangslage. Apple muss die Leute nicht nur von einer neuen Bauform überzeugen, sondern von einer neuen Bauform zu einem Preis, bei dem viele in diesem Jahr ohnehin zusammenzucken.

Dritte Prüfung: Löst Apple die alten Probleme?

Bei diesem Preis wäre die naheliegende Rechtfertigung, dass Apple die bekannten Schwächen der Kategorie mit dem iPhone Duo endlich beseitigt. Der Konzern hat sich diesen Ruf über Jahre aufgebaut: nicht der Erste sein, sondern erst kommen, wenn die Kinderkrankheiten kuriert sind. Auf der Bühne klang es entsprechend: Die seidenmatte Oberfläche des Innendisplays solle den Falz praktisch verschwinden lassen.

Die ersten Hands-on-Videos aus Cupertino erzählen etwas anderes. Der Falz ist offenbar genauso sichtbar wie beim Galaxy Z Fold 8 und Fold 8 Ultra, trotz zweilagigem flexiblem Glas. Und die Kamera unter dem Display, die Apple in der Keynote mehrfach vorgeführt hat, fällt ausgerechnet deshalb auf, weil sie als einzige Stelle nicht matt ist. Samsung hatte diese Lösung beim aktuellen Fold aus guten Gründen wieder gestrichen. Dazu kommt, dass die IP68-Zertifizierung wohl nur zeitlich begrenzt gilt, ähnlich wie beim Pixel 10 Pro Fold.

Sieben Jahre Wartezeit, und der Falz ist immer noch da. Das ist die unbequeme Nachricht des Abends.

Und hier kommt Apples eigentliche Stärke ins Spiel

Denn wenn die Hardware von Apple die Probleme nicht löst, dann müssen die Ingenieure in Cupertino etwas anderes tun – und genau dort liegt Apples Vorteil ohnehin. Was der Konzern rund um das Duo an Software gebaut hat, wirkt erkennbar durchdacht. Beide Displays, außen 5,4 und innen 7,6 Zoll, teilen sich dasselbe Seitenverhältnis, sodass Inhalte beim Auf- und Zuklappen nicht springen, sondern wachsen. Dazu echtes Zwei-App-Multitasking, ein Dock, das an den rechten Rand wandert, Apple-Pencil-Unterstützung, die Samsung beim Fold erst dieses Jahr wieder gestrichen hat.

Die App "Slack" geöffnet auf dem iPhone Duo
Das iPhone Duo hat eine durchdachte Software – sein großer Vorteil. (Bild: Apple)

Apples iOS-27-Ansatz wirkt deutlich zielgerichteter als das, was Android von Google bzw. One UI von Samsung derzeit bieten und es sei nur eine Frage der Zeit, bis Android-Hersteller diese Bedienkonzepte kopieren.

Ein Foldable ist zu zwei Dritteln ein Software-Produkt, und Software plus Ökosystem sind das Feld, auf dem Apple seit fünfzehn Jahren am stärksten ist. Wer ein iPhone, ein iPad und eine Watch besitzt, kauft hier kein Gerät, sondern eine Fortsetzung.

Dass die Nachfrage nach solch einem Gerät grundsätzlich existiert, hat übrigens Samsung selbst bewiesen. Das Galaxy Z Fold 8 wurde in diesem Jahr ein echter Erfolg, und zwar genau mit dem breiten Passformat: In Südkorea sammelte die neue Z-Serie binnen sieben Tagen 1,44 Millionen Vorbestellungen, ein Rekord, davon rund 70 Prozent auf das Fold 8. Samsung selbst spricht von 30 Prozent mehr Verkäufen als beim Fold 7; in den ersten beiden Wochen lag die Z8-Reihe acht Prozent über der Vorjahresgeneration und beendete damit zwölf Wochen ununterbrochenen Absatzrückgangs.

Counterpoint Research erwartet für dieses Jahr entsprechend ein Plus von 20 Prozent bei Foldables mit einem Apple-Anteil von 28 Prozent nach nur wenigen Monaten.

Viertens: John Ternus

Am Ende steht eine persönliche Bewährungsprobe. Das Duo ist die erste große Hardware-Vorstellung von John Ternus als Apple-Chef. Ternus kommt aus der Hardware-Entwicklung, er hat an dem Einfluss, den Apple heute genießt, selbst mitgebaut. Ob er ihn halten und in Verkäufe übersetzen kann, muss er nun in einem Markt mit steigenden Kosten, gedämpfter Kauflaune und einer Kategorie beweisen, die nach sieben Jahren immer noch nicht erwachsen ist.

neuer Apple Chef CEO Tim Cook Jon Ternus
Bild: Apple

Beim iPhone Air hatte Apple den Einfluss, aber nicht die Nachfrage. Bei der Apple Watch hatte es beides. Was von beiden das iPhone Duo wird, entscheidet über mehr als ein Produkt, es entscheidet über Apples Fähigkeit einen Markt zu dominieren.

Die Hardware jedenfalls wird es nicht allein richten – der Falz ist der Beweis. Wenn dieses Gerät funktioniert, dann weil Apple das kann, was in dieser Kategorie bisher niemand konnte: die Software so zu bauen, dass man das Falten irgendwann vergisst. Ob das 2.299 Euro wert ist, entscheiden ab dem 23. Oktober die Kunden.

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Apple: Vor diesen Herausforderungen steht der neue Chef

Der neue Apple-Chef John Ternus spielte als Geräte-Verantwortlicher eine zentrale Rolle für den Erfolgslauf des iPhone-Konzerns. Doch funktionieren bewährte Rezepte auch in der KI-Ära?

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