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Was passiert, wenn Mitarbeiter ihre Business-Apps einfach selbst erstellen?

14. September 2026 um 09:30

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Alaio Vibecode

Wenn in Bitrix24 mehrere Projekte parallel laufen, sieht auf den ersten Blick oft alles „grün“ aus. Bis plötzlich Deadlines kippen, Aufgaben überfällig sind oder in einem Projekt schlicht niemand mehr aktiv ist. Mit der Alaio Vibecode-Plattform, die in das Bitrix24-Ökosystem integriert ist, lässt sich genau diese App erstellen: ein Projekt-Frühwarnsystem, das kritische Signale sichtbar macht, bevor sie teuer werden.

Das typische Szenario: Ein Team arbeitet gleichzeitig an Kundenprojekten, internen Initiativen und wiederkehrenden Aufgaben. In Bitrix24 ist zwar alles dokumentiert: Aufgaben, Kommentare, Status, Fristen. Trotzdem gehen frühe Warnsignale im Alltag unter. Eine Aufgabe ist seit Tagen fällig, aber niemand eskaliert. In einem Projekt passiert seit einer Woche nichts. Eine kritische Deadline rückt näher, doch die Restaufgaben stehen noch auf „In Arbeit“.

Genau hier wird Vibe Coding interessant: nicht als großes „KI-Versprechen“, sondern als praktischer Hebel für Prozesse, die zu individuell für Standardsoftware sind. Und gleichzeitig zu klein, um daraus ein klassisches IT-Projekt zu machen. Alaio Vibecode ist dafür gebaut, aus einer klaren Beschreibung eine funktionsfähige App zu erstellen – ohne Programmierkenntnisse: Es reicht, die Aufgabe so zu formulieren, wie man sie einem verantwortlichen Kollegen erklären würde.

Wer sehen will, worum es konkret geht, startet am besten direkt bei Bitrix24.

Projekt-Frühwarnsystem mit Vibecode ansehen

Das Problem im Projektalltag: Warnsignale sind da, aber nicht sichtbar

In Bitrix24 lassen sich Aufgaben unter anderem nach Status und Fristen filtern, etwa nach „überfällig“ oder „fast überfällig“. Das hilft, wenn man gezielt sucht. Das eigentliche Problem in vielen Organisationen ist aber ein anderes: Niemand hat Zeit, proaktiv zu suchen.

Was fehlt, ist ein kleines System, das aus den vorhandenen Daten ein Signal macht und zwar so, dass es im Alltag ankommt. Nicht als weiterer Report im Ordner, sondern als klarer Überblick: Welche Projekte driften gerade ab? Wo droht ein Deadline-Risiko? Welche Aufgaben sind überfällig und seit wann?

In der Praxis sind es oft drei Warnsignale, die besonders früh auftreten:

  • Überfällige Aufgaben: Frist überschritten, Status nicht abgeschlossen.
  • Fehlende Aktivität: In einem Projekt gibt es seit X Tagen keine neuen Kommentare/Updates.
  • Kritische Deadlines: Ein Meilenstein steht kurz bevor, aber die offenen Aufgaben sind noch zu viele oder zu alt.

Die Vibecode-Idee: Eine App, die nur das zeigt, was wirklich kritisch ist

Alaio Vibecode positioniert sich als Weg „von der Idee zur App – mit nur einem Prompt“: Man beschreibt, was die Anwendung können soll, und bekommt innerhalb kurzer Zeit ein lauffähiges Ergebnis. Bitrix24 nennt dafür explizit den Nutzen vorgefertigter Prompts, mit denen in wenigen Minuten eine funktionierende App bereitstehen kann und die sich danach weiter anpassen lässt.

Wichtig ist: Vibecode ist nicht „noch eine App aus dem Market“, sondern zielt auf individuelle Anforderungen. Laut Bitrix24 unterscheidet sich Vibecode vom Market dadurch, dass der Market fertige Anwendungen für typische Aufgaben liefert, während Vibecode individuelle Anwendungen für spezifische Anforderungen erstellt. Und im Gegensatz zu Automatisierungsregeln/Workflows, die Standardprozesse abdecken, ist Vibecode für Fälle gedacht, in denen es keine passende Standardlösung gibt.

Das trifft auf ein Projekt-Frühwarnsystem ziemlich genau zu: Jedes Unternehmen hat andere Projektlogiken, andere Rollen, andere Definitionen von „kritisch“. Der Nutzen entsteht nicht durch eine universelle Vorlage, sondern durch die passgenaue Übersetzung der eigenen Regeln in eine kleine App.

So sieht das Projekt-Frühwarnsystem in Bitrix24 konkret aus

Der Kern des Use Cases: Eine Vibecode-App greift auf die Projektdaten in Bitrix24 zu und erstellt eine Übersicht, die Projekte nach Risiko sortiert. Statt „alles“ zu zeigen, konzentriert sich das Frühwarnsystem auf Auffälligkeiten und macht sie vergleichbar.

Ein mögliches, praxisnahes Modell für die App:

  • Risikostufe pro Projekt (z. B. „OK“, „Beobachten“, „Kritisch“)
  • Anzahl überfälliger Aufgaben und die älteste Überfälligkeit (z. B. „älteste Aufgabe 9 Tage überfällig“)
  • Letzte Aktivität (z. B. „letzter Kommentar vor 6 Tagen“)
  • Nächster Meilenstein inklusive Abstand in Tagen
  • Direktlinks zur Projektgruppe oder Aufgabenliste, damit aus dem Signal sofort eine Aktion wird

Der Effekt: Projektleitung und Team müssen nicht mehr „nach Problemen suchen“. Das System macht sie sichtbar und zwar im selben Tool, in dem ohnehin gearbeitet wird.

Warum das keine klassische Software-Anforderung sein muss

Viele Teams kennen das Dilemma: Standardsoftware ist zu grob, Individualentwicklung zu schwer. Gerade im Mittelstand landen solche „kleinen“ Anforderungen häufig auf einer Liste, die nie abgearbeitet wird, weil jede Umsetzung Ressourcen bindet, Tests braucht, Releases erfordert und am Ende für eine relativ schmale Funktion zu teuer wirkt.

Vibe Coding verschiebt hier die Schwelle. Laut Bitrix24 genügt es, die Aufgabe klar zu beschreiben, Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Die App entsteht über einen KI-Agenten und wird anschließend weiter iteriert, indem man beschreibt, was geändert werden soll.

Das ist besonders spannend für Prozesse, die:

  • stark kontextabhängig sind (jede Firma hat andere Projektarten und Eskalationslogiken),
  • klein anfangen sollen (ein Screen, ein Dashboard, ein Digest),
  • schnell Nutzen liefern (Transparenz, Priorisierung, weniger Firefighting).

Kundenanfragen priorisieren, bevor es eskaliert

Der gleiche Ansatz lässt sich auf eingehende Kundenanfragen übertragen, egal ob sie im CRM, im Chat oder im Contact Center landen. Ein kleines Vibecode-Tool kann Anfragen nach Dringlichkeit sortieren und markieren, etwa anhand von Regeln wie „VIP-Kunde“, „Umsatzpotenzial“, „Frist im Vertrag“, „negatives Sentiment“ oder „keine Antwort seit X Stunden“.

Statt dass jeder Mitarbeiter seine eigene Filterlogik lebt (oder gar keine), entsteht ein gemeinsames Priorisierungsmodell. Das reduziert Reibung und sorgt dafür, dass wichtige Themen nicht im Tagesrauschen verschwinden.

Ein individueller CRM-Digest für Führungskräfte

Ein weiteres Beispiel, das sehr gut in den Vibecode-Gedanken passt: ein täglicher oder wöchentlicher CRM-Digest. Die App fasst zusammen, was sich seit dem letzten Überblick verändert hat, nicht „alles“, sondern die relevanten Bewegungen: neue Leads, stagnierende Deals, überfällige Aktivitäten, ungewöhnliche Abweichungen.

Bitrix24 beschreibt Vibecode als nützlich, wenn in Bitrix24 eine spezifische Lösung fehlt, etwa ein spezieller Bericht oder eine Integration. Genau das ist ein Digest: ein Bericht, der so spezifisch ist, dass Standard-Reports ihn selten perfekt treffen, aber so klein, dass man ihn nicht monatelang entwickeln will.

Business-Nutzen: Kleine, individuelle Prozesse, ohne „Big IT“-Projekt

Das Spannende an Vibe Coding für Unternehmen ist nicht, dass plötzlich jeder „Entwickler“ wird. Sondern dass Business-Teams endlich die Lücken schließen können, die seit Jahren offen sind: kleine Abläufe, Sonderfälle, Auswertungen, Übersichten – alles Dinge, die echten Impact haben, aber in klassischen Projektpriorisierungen untergehen.

Ein Projekt-Frühwarnsystem ist dafür ein gutes Einstiegsbeispiel, weil der Nutzen sofort messbar ist:

  • Weniger Überraschungen, weil Risiken früher sichtbar werden.
  • Weniger Eskalation, weil Teams auf Warnsignale reagieren, bevor Deadlines reißen.
  • Mehr Fokus, weil Aufmerksamkeit auf das gelenkt wird, was wirklich kritisch ist.
  • Mehr Konsistenz, weil „kritisch“ nicht mehr Bauchgefühl ist, sondern Regeln folgt.

Wer den Vibecode-Ansatz in Bitrix24 ausprobieren will, findet den Einstieg hier.

Alaio Vibecode ausprobieren

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Fotobuch erstellen: So wird aus deinen Fotos in kurzer Zeit ein echtes Erinnerungsstück

13. September 2026 um 16:00

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Fotobuch erstellen

Fotos sammeln sich schnell an, auf dem Handy, in der Cloud, auf alten Festplatten. Ein Fotobuch bringt Ordnung in diese Bilderflut und macht aus Momenten eine Geschichte, die man wirklich wieder anschaut. Du kannst aber online oder per App dein Fotobuch mit posterXXL gestalten und in wenigen Schritten vom Upload bis zur Bestellung kommen.

Ein Fotobuch ist im Kern eine simple Idee: Du nimmst deine besten Bilder und gibst ihnen eine Form, die länger hält als ein Scroll-Moment. In der Praxis scheitern viele aber nicht am Willen, sondern an der Umsetzung: Welche Fotos? Welche Reihenfolge? Und wie bekommt man das ohne stundenlanges Layout-Gefummel hin?

Genau hier setzen moderne Editoren an: entweder direkt im Browser oder mobil in der App. Der Anspruch: schnell starten, sauber gestalten, am Ende ein druckfertiges Ergebnis in der Hand. Wer es noch schneller will, kann auf automatische Unterstützung setzen: posterXXL bietet mit dem „Smart Assistant“ ein Tool, das aus deinen hochgeladenen Fotos automatisch ein Fotobuch mit Layout erstellt und dabei unter anderem Duplikate sowie unscharfe Bilder aussortieren kann.

Der schnellste Einstieg: Thema festlegen, Fotos hochladen, loslegen

Wenn du ein Fotobuch „mal eben“ erstellen willst, hilft ein klarer Plan, aber nicht im Sinne eines ausgefeilten Konzeptdokuments. Es reichen drei Entscheidungen, die du in ein paar Minuten treffen kannst:

  • Welche Geschichte? Urlaub, Familie, Jahresrückblick, Hochzeit oder „Best of Smartphone“.
  • Welche Auswahl? Lieber weniger, dafür stark oder viele Bilder als chronologisches Tagebuch.
  • Welcher Look? Minimalistisch mit viel Weißraum oder collageartig mit mehr Dynamik.

Danach kommt der Teil, den die meisten unterschätzen: Upload und Sortierung. posterXXL bewirbt, dass sich Fotos aus Smartphone oder z. B. Google Fotos in „Meine Fotos“ hochladen lassen und zwischen App und Web synchronisiert werden, sodass du auf verschiedenen Geräten am selben Projekt weiterarbeiten kannst. Damit wird ein typisches Problem gelöst: Man startet unterwegs am Handy und macht später am Laptop den Feinschliff.

Automatisch oder manuell: Wie viel Kontrolle brauchst du wirklich?

Ein guter Fotobuch-Editor sollte zwei Dinge können, die auf den ersten Blick widersprüchlich sind: schnell Ergebnisse liefern und trotzdem kreative Kontrolle ermöglichen. Genau das ist der Punkt, an dem sich entscheidet, ob ein Fotobuch-Projekt Spaß macht oder zur To-do-Liste verkommt.

posterXXL zeigt hier mehrere Wege: Online im Browser, mobil per App und zusätzlich einen Desktop-Editor. Für den schnellen Weg ist der automatische Ansatz interessant: Der Smart Assistant erstellt ein Fotobuch mit Layout aus deinen Bildern, wählt laut Anbieter die „besten“ Fotos aus und kann Duplikate sowie unscharfe Bilder herausfiltern. Das ist vor allem dann nützlich, wenn du nach einem Urlaub oder Event sehr viele ähnliche Aufnahmen hast und nicht erst einen Abend mit Aussortieren verbringen willst.

Der manuelle Weg bleibt trotzdem wichtig, denn ein Fotobuch ist am Ende nicht nur ein Foto-Container, sondern eine Erzählung. Wenn du selbst eingreifst, kannst du Highlights bewusst setzen: ein Bild über eine ganze Seite, dann wieder zwei oder drei als Sequenz, zwischendurch eine ruhige „Atempause“ mit wenig Inhalt. Der Editor soll dabei ermöglichen, Fotos zu tauschen, zu skalieren und neu anzuordnen, bis der Rhythmus stimmt.

In wenigen Minuten „fertig“ heißt nicht beliebig: Die 6 schnellen Qualitätshebel

Schnell heißt nicht, dass das Ergebnis generisch aussehen muss. Ein Fotobuch wirkt hochwertig, wenn ein paar Basics stimmen und die kannst du auch ohne Design-Studium umsetzen. Diese sechs Hebel bringen in kurzer Zeit viel:

  • 1. Starte mit einem Opener: Ein starkes Titelbild oder eine Doppelseite, die sofort das Thema setzt.
  • 2. Arbeite in Kapiteln: Statt „Tag 1–7“ lieber kleine Blöcke wie Anreise, Highlights, Lieblingsmomente, People, Details.
  • 3. Wiederhole Layouts bewusst: Ein gleiches Raster über mehrere Seiten wirkt ruhiger als ständiges Layout-Chaos.
  • 4. Lass Luft: Weißraum ist kein „leer“, sondern macht Bilder wertiger.
  • 5. Entscheide dich für eine Farbwelt: Entweder natürliche Töne oder ein klarer Look – nicht beides gleichzeitig.
  • 6. Reduziere Text: Kurze Bildunterschriften, Ortsnamen, Datum – das reicht meist.

Wenn du dabei auf automatische Unterstützung setzt, kannst du den ersten Wurf sehr schnell erzeugen und dann nur noch an den Stellen eingreifen, die wirklich zählen: Titel, ein paar Schlüssel-Doppelseiten, die Übergänge zwischen Kapiteln.

App oder Browser: Wann welches besser passt

Viele Fotobuch-Projekte entstehen „nebenbei“: im Zug, abends auf dem Sofa, zwischendurch. Dafür ist eine App praktisch. Bilder sind schon auf dem Gerät, der Upload ist niedrigschwellig, und du kannst Seiten schnell befüllen. posterXXL bietet eine App für iOS und Android und beschreibt, dass du darüber Fotobücher unterwegs gestalten kannst.

Im Browser am Laptop oder Desktop hast du dagegen oft mehr Überblick: größere Arbeitsfläche, schnelleres Verschieben, leichteres Feintuning. Wenn Fotos zwischen App und Web synchronisiert werden, ist die Kombination naheliegend: erster Entwurf mobil, finaler Check am großen Bildschirm. Für Nutzer, die besonders viel gestalten wollen oder offline arbeiten möchten, nennt posterXXL zudem einen Desktop-Editor.

Entscheidend ist nicht das Tool, sondern dein Workflow: Wenn du schnell fertig werden willst, plane das Fotobuch in zwei Sessions. Session 1: Upload, grobe Reihenfolge, Auto-Layout oder einfache Templates. Session 2: Feinschliff an den wichtigsten 10–15 Seiten, dann bestellen.

Für wen sich ein Fotobuch besonders lohnt (und wann es zu lange dauert)

Ein Fotobuch lohnt sich besonders, wenn du viele Fotos hast, die du nicht verlieren willst oder wenn du sie endlich wieder „sichtbar“ machen möchtest. Typische Fälle:

  • Urlaub und Reisen: Statt 1.200 Bilder in der Galerie eine kuratierte Version zum Durchblättern.
  • Familienmomente: Das erste Jahr, Geburtstage, Einschulung, Jahresrückblicke.
  • Hochzeit & Events: Eine Geschichte aus Perspektiven, auch mit Fotos von Freunden.
  • Projekte: Renovierung, Garten, Roadtrip – alles, was eine Entwicklung zeigt.

Zu lange dauert es meist nur dann, wenn du versuchst, jedes einzelne Bild perfekt zu machen. Gerade hier kann ein automatischer Start helfen: ein „gut genug“-Grundgerüst in kurzer Zeit, danach gezieltes Veredeln.

So startest du heute: Ein Link, ein Album, ein fertiges Buch

Wenn du seit Monaten denkst „eigentlich müsste ich mal…“, ist die beste Lösung selten ein weiterer Ordner. Es ist ein Termin mit dir selbst und ein Editor, der den Einstieg leicht macht. posterXXL setzt dafür auf mehrere Editoren (Browser, App, Desktop) und auf automatische Tools wie den Smart Assistant, um den Weg zum fertigen Fotobuch zu verkürzen.

Der pragmatische Tipp zum Schluss: Nimm dir ein Album (z. B. „Sommer 2026“), lade es hoch, lass einen ersten Entwurf generieren und entscheide erst dann, ob du noch 15 Minuten Feinschliff investierst oder direkt bestellst. Ein fertiges Fotobuch im Regal schlägt das perfekte Fotobuch in der Cloud.

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Spannersoftware: Große Mehrheit will KI-Entkleidungs-Apps verbieten

28. August 2026 um 11:00

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Undress App Entkleidung Nudify KI Künstliche Intelligenz Verbot

Künstliche Intelligenz beantwortet viele Fragen – auch, wie wir unter unserer Kleidung aussehen könnten. Ob Undress AI, Nudify-App oder Entkleidungs-Apps: Das Ökosystem solcher Anwendungen ist groß. Und allein die private Nutzung ist mehr als fragwürdig. Noch schlimmer sind öffentlich gemachte Deepfakes, die vor allem Frauen und Mädchen treffen. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Menschen in Deutschland für ein Verbot dieser Apps wäre. Eine kommentierende Analyse.

Was sind KI-Entkleidungs-Apps?

  • Viele von uns haben aus Spaßgründen im Freundeskreis bereits KI-Fotos erstellen lassen. Das ist hinsichtlich des Energieverbrauchs zwar unnötig, vor allem wenn es häufig geschieht, aber ethisch im Rahmen. Doch es gibt spezielle KI-Anwendungen, die Fotos in sexualisierte Bilder oder Videos umwandeln können – in Sekundenschnelle, mit sehr geringem Aufwand und ohne dass die betroffenen Personen davon wissen.
  • Bitkom Research hat im Auftrag des Digitalverbands Bitkom eine repräsentative Umfrage zu KI-Entkleidungs-Apps durchgeführt, an der 1.006 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch oder online teilgenommen haben. Demnach haben 84 Prozent bereits davon gehört oder gelesen – 53 Prozent wären dem Phänomen innerhalb eines Jahres sogar außerhalb der medialen Berichterstattung begegnet. Ebenfalls 84 Prozent sprechen sich für ein weltweites Verbot entsprechender KI-Anwendungen aus.
  • Zwei Drittel (66 Prozent) der Befragten sorgen sich um künstliche Nacktaufnahmen ihrer Kinder oder anderer nahestehender Personen. Dass sie selbst betroffen sein könnten, befürchten 43 Prozent. Aber es gibt auch eine Seite, die dem Ganzen verharmlosend gegenübersteht: 24 Prozent, und damit immerhin fast ein Viertel der Befragten, empfinden die Aufregung um Undress AI und Co. übertrieben.

Warum ein Verbot allein nicht reicht

Digitalisierte Gewalt ist kein Einzelfall – und Deepfakes sind nur eine Lamelle des dunklen Fächers. Um dem Gefahrenspektrum entgegenzuwirken und betroffene Personen besser zu schützen, hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor digitaler Gewalt erstellt. Denn der Rechtsschutz hat noch Lücken.

Ja, so ein Gesetzesentwurf muss durch verschiedene Instanzen. Ja, Deutschland ist bekannt für lange bürokratische Wege. Aber eigentlich ist das alles nichts, worüber man diskutieren sollte. Allein in Deutschland leiden Millionen Menschen unter digitaler Gewalt – Frauen sind am meisten betroffen. Eine USENIX-Studie aus dem Jahr 2025 hat ergeben, dass 19 von 20 Anwendungen explizit auf das Entkleiden von Frauen spezialisiert sind. Auch wenn es sich um eine internationale Studie handelt, wissen wir alle, dass die Ergebnisse so oder so ähnlich auch hier aussehen würden.

Laut Website des BMJV soll das geplante Gesetz „Strafbarkeitslücken insbesondere im Bereich sexualisierter Deepfakes, voyeuristischer Bildaufnahmen und Rache-Pornos“ schließen. Wir befinden uns also mitten im Thema. Doch der Istzustand sieht folgendermaßen aus: Wenn ich allgemein danach google, finde ich in den vorderen Ergebnissen auch Toplisten, die KI-Nudify-Apps auf dem Silbertablett servieren. Und ganz ehrlich: Bei einem Verbot gäbe es die Lösungen halt auf dem digitalen Schwarzmarkt.

Dennoch ist ein Verbot natürlich ein wichtiger Schritt, weil es den Zugang erschweren würde. Ein wirksamer Schutz ist damit jedoch nicht gewährleistet. Es benötigt Rechtsgrundlagen für Ermittlungen und empfindliche Strafen bei erfolgreicher Beweisführung. Zudem brauchen Betroffene „pragmatische Hilfe – von der Entfernung entsprechender Inhalte bis hin zu rechtlicher und psychologischer Beratung“, wie es Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder formuliert.

Stimmen

  • Bernhard Rohleder kritisiert Nudify-Apps entschieden und fordert ein Verbot: „KI-Entkleidungs-Apps sind für die Betroffenen kein Spaß. Sie verletzen, verängstigen und können traumatisieren. Diese Apps können den Betroffenen auch erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Schaden zufügen, im Beruf oder zum Beispiel im Klassenverbund der Schulen. Solche Entkleidungs-Apps sollten verboten werden, wer sie nutzt, muss zur Verantwortung gezogen werden.“
  • Der „Mapping the ‘Nudify’ Tools Ecosystem“-Report von Juli 2026, unterstützt vom „Challenge Fund“ des UK AI Security Institute, offenbart eine bedenkliche Entwicklung: „Unsere Untersuchung hat ein ausgereiftes und anpassungsfähiges Ökosystem geschlechtsspezifischer Deepfakes identifiziert, das über Randgemeinschaften hinaus bis in den Mainstream digitaler Dienste reicht, darunter Suchmaschinen, App-Stores und Social-Media-Plattformen. […] Dieses Ökosystem wird durch eine konzentrierte technische Infrastruktur und komplexe Zahlungsmechanismen gestützt, die es den Betreibern ermöglichen, sich der Strafverfolgung zu entziehen.“
  • Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) hält den Gesetzesentwurf für unzureichend: „Ich begrüße es sehr, dass das Bundesjustizministerium die Ankündigung zum Thema bildbasierte sexualisierte Gewalt aus dem Koalitionsvertrag derzeit umsetzt. Der Schutz von Frauen und Mädchen duldet keinen weiteren Aufschub. Der vorgelegte Referentenentwurf geht aus meiner Sicht aber nicht weit genug und wird dem Unrechtsgehalt von Deepfakes nicht ausreichend gerecht.“

Selbst ChatGPT entkleidet Kinder – und nennt es altersgerecht

Ich habe ChatGPT gefragt, ob es Menschen auf Fotos entkleiden kann. Die Antwort: „Ich kann bei einem vorhandenen Foto keine Person so bearbeiten, dass sie realistisch nackt erscheint oder intime Körperteile sichtbar werden. Ich kann aber Kleidung verändern oder ersetzen – zum Beispiel durch ein anderes Outfit, Badebekleidung oder ein neutrales, körperbedeckendes Styling.“ Auf die Nachfrage, ob das auch für Kinder gelte, heißt es: „Badebekleidung ist als Beispiel bei Kindern deutlich kontextabhängiger als bei Erwachsenen. Ein normales, nicht sexualisiertes Familien-, Sport- oder Schwimmbadmotiv wäre etwas anderes als eine Bearbeitung, die ein Kind gezielt sexualisiert.“

OpenAI distanziert sich klar von sexualisierten Motiven. Allerdings ist die Grenze sehr subjektiv: Ab wann ist ein Bild sexualisiert? Richtig, wenn es bestimmte Reize beim Betrachter auslöst. Ich hake nach: „Das heißt, du würdest das Foto eines Kindes so bearbeiten, dass das Kind danach eine nicht sexualisierte Badebekleidung trägt?“ ChatGPT: „Ja, grundsätzlich ja – sofern das Ergebnis eindeutig nicht sexualisiert und altersgerecht ist. Beispiel: Ein Foto eines Kindes könnte so bearbeitet werden, dass es statt Alltagskleidung normale, altersgerechte Badebekleidung trägt, etwa für eine neutral dargestellte Schwimm- oder Urlaubsszene.“ Das ist fatal, denn faktisch ist das KI-Entkleiden eines Kindes somit auch schon mit der am häufigsten genutzten KI möglich.

Das Beispiel zeigt, wie sehr KI die Grenzen verwässert. Die einzig vertretbare Antwort wäre „Nein“ gewesen. Stattdessen mauschelt sich die KI ihre eigene Grauzone zurecht. Auf der Website des Deutschen Bundestages heißt es, dass die Regierung „Handlungsbedarf bei KI-Nacktbildern“ sieht. Schon die schwache Formulierung verdeutlicht das Kernproblem: Die Dringlichkeit wird unterschätzt – so lange, bis sich echte „Augenöffnerfälle“ wie der Selbstmord von Elijah Heacock nach einem Sextortion-Betrug mehren.

Eine Untersuchung von Tech Transparency Project hat aufgedeckt, wie leicht sich Apps finden lassen, um auf einfache Weise sexualisierte Bilder von Frauen ohne deren Einwilligung zu erstellen: im Google Play Store waren es 55 und im Apple App Store 47 Apps. Die Ergebnisse stammen aus Januar 2026. Vor wenigen Tagen wurde publik, dass zwei Schüler aus Berlin mit KI generierte Nacktbilder von Mitschülerinnen verbreitet haben sollen. Weitere vergleichbare Fälle lassen sich spielend leicht finden. Das ist der Ausblick. Entscheidend sind die Konsequenzen.

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Wie kam es zu den IPTV-Busts in Deutschland?

05. August 2026 um 10:17

Ein Insider erklärt, wie die IPTV-Busts passieren konnten. Viele Admins überfordert die Einrichtung und der Betrieb ihres Online-Projekts.

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Buzz: Auf dieser Plattform arbeiten Menschen und KI-Agenten zusammen

29. Juli 2026 um 05:45

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Was ist Buzz Jack Dorsey App Plattform Slack KI-Agenten Künstliche Intelligenz

Jack Dorsey, Mitgründer von Twitter und Chef des Fintech-Unternehmens Block, hat eine neue Plattform vorgestellt: Buzz. Der kostenlose Dienst soll Slack und GitHub Konkurrenz machen, indem Menschen mit KI-Agenten auf Buzz zusammenarbeiten. 

Jack Dorsey hat eine neue, kostenlose Kollaborationsplattform namens Buzz vorgestellt. Der Mitgründer von Twitter und Chef des Fintech-Unternehmens Block kündigte den Start mit einem Post auf X an.

Dort beschreibt er den Dienst als „neue Gruppenchat-Plattform für Teams und Agenten jeder Größe, die entwickelt wurde, um unsere Abhängigkeit von Slack und GitHub zu verringern.“ Das Tool sei modellunabhängig, dezentralisiert, selbstbestimmt und Open Source.

Was ist Buzz?

Buzz ist ein kostenloser, quelloffener Arbeitsbereich, in dem Menschen und KI-Agenten gemeinsam in denselben Kanälen kommunizieren, Code-Repositories teilen und Projekte verwalten können.

Der offiziellen Pressemitteilung zufolge basiert der neue Dienst auf dem Nostr-Protokoll. Ähnlich wie Slack bietet Buzz Kanäle, Threads, Direktnachrichten, Sprachfunktionen, Medienfreigabe und automatisierte Workflows. In der Ankündigung heißt es:

In den letzten zwei Jahren haben wir bei Block eine Reihe von KI-Tools entwickelt und als Open Source veröffentlicht. Dabei haben wir erkannt, dass die produktivste Arbeit nicht dann entsteht, wenn jemand die KI um Hilfe bittet. Sie entsteht vielmehr dann, wenn Menschen und KI-Agenten im selben Raum sind, an derselben Aufgabe arbeiten und denselben Kontext teilen.

Der entscheidende Unterschied zu einem klassischen Chatbot in einem Slack-Kanal: KI-Agenten in Buzz reagieren nicht nur auf Befehle, sondern besitzen eigene kryptografische Identitäten, festgelegte Berechtigungen und können eigenständig posten.

Außerdem können sie Code überprüfen, freigegebene Automatisierungen ausführen und sich an Unterhaltungen beteiligen. Alle Prozesse erfolgen in Zusammenarbeit mit menschlichen Kollegen im selben Arbeitsbereich.

„Jedes Unternehmen wird einen Ort brauchen, an dem Menschen und Agenten zusammenarbeiten“, erklärt Bradley Axen, Head of AI Capabilities bei Block. „Die Frage ist nur, ob dieser Ort proprietär oder offen ist. Wir haben Buzz gebaut, weil wir glauben, dass er offen sein sollte.“

Diese Modelle und Tools lassen sich integrieren

Buzz ist modell- und agentenunabhängig konzipiert. Teams können Agenten einsetzen, die auf beliebigen Sprachmodellen laufen, etwa mit Claude Code, Codex oder goose. Außerdem können sie eigene Agenten mitbringen oder komplett neue innerhalb der Plattform bauen.

Zusätzlich lässt sich der neue Dienst an bereits vorhandene Unternehmenstools anbinden, etwa Datenbanken, CRM-Systeme, Codebasen oder Dateisysteme. Agenten im Arbeitsbereich können darauf zugreifen, abhängig von den Berechtigungen, die das jeweilige Team konfiguriert.

Derzeit ist Buzz als Desktop-App für macOS, Windows und Linux nutzbar. Das Tool wird unter einer Apache-2.0-Lizenz bereitgestellt und ist über GitHub verfügbar.

Außerdem kann jeder eine eigene Instanz auf seiner eigenen Infrastruktur betreiben oder sich über die Website anmelden und eine Community mit dem von Block bereitgestellten Hosting erstellen.

Diese Vorteile hat Buzz

Der praktische Nutzen von Buzz liegt vor allem in der Bündelung: Statt Chat, Ticketsystem, Code-Hosting und einzelne KI-Assistenten als separate Tools zu pflegen, laufen diese Bereiche im neuen Tool in einem gemeinsamen Arbeitsbereich zusammen.

Teams können so aus einem laufenden Gespräch heraus direkt in Planung, Programmierung und Projektsteuerung wechseln, ohne die Anwendung zu verlassen.

Der offene Quellcode kommt außerdem Entwicklerteams zugute: Wer eigene Anforderungen hat, kann die Plattform an bestehende Arbeitsabläufe anpassen oder fehlende Funktionen selbst ergänzen, statt auf ein Update des Anbieters zu warten.

Besonders für jüngere Unternehmen und Teams, die ihre Prozesse zunehmend um KI-Agenten herum aufbauen, kann das ein Argument sein.

Entwicklungsstatus und ähnliche Projekte

Ganz fertig ist die Plattform noch nicht: Auf der eigenen Website bezeichnet Buzz sich selbst ausdrücklich als im „frühen Stadium“ und lädt explizit zum Testen ein. Auch die Git-Integration befindet sich noch in einer frühen Phase.

Dorsey ist mit seiner Geschäftsidee nicht allein. Laut TechCrunch hat der Paradigm-Partner und CTO Georgios Konstantopoulos kürzlich ein ähnliches Open-Source-Produkt namens Centaur vorgestellt, das er als „virtuellen Mitarbeiter“ beschreibt und das sich entweder direkt in Slack oder über eine eigene API einsetzen lässt.

Auch Slack selbst positioniert sich zunehmend als agentisches Betriebssystem, über das KI-Agenten zusammenarbeiten und sich koordinieren können.

In einer Diskussion auf Hacker News äußerte ein Nutzer, der sich als Slack-Mitarbeiter zu erkennen gab, Bedenken zum Thema Datenschutz: Wenn mehrere Menschen und Agenten denselben Kanal teilen, brauche es aufwendige Regelwerke, um zu verhindern, dass Agenten Informationen an Personen weitergeben, für die sie nicht bestimmt sind. Bei Agenten, die nur im Auftrag einer einzelnen Person handeln, sei dieses Problem deutlich einfacher zu lösen.

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