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Spracheingabe beim Mac: Nachrichten, Notizen und Dokumente erstellen

03. März 2026 um 05:45

Der Beitrag Spracheingabe beim Mac: Nachrichten, Notizen und Dokumente erstellen erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Spracheingabe Mac MacBook Apple Diktierfunktion

Mit der Spracheingabe kannst du auf deinem Mac Texte schneller und intuitiver verfassen – ganz ohne deine Tastatur. Das System verschriftlicht dein gesprochenes Wort und erleichtert so den Arbeitsalltag sowie die barrierefreie Nutzung.

Ob Alexa, Siri oder die Sprachnachricht bei WhatsApp – Sprache ist für die Kommunikation mit digitalen Geräte längst Teil des Alltags geworden. Auch am Computer gewinnt diese Technologie zunehmend an Bedeutung, weil sie das Schreiben von Texten beschleunigt und den Umgang mit Technik vereinfacht.

Auch auf deinem Mac kannst du Spracheingabe nutzen und so langwieriges Tippen auf der Tastatur beschleunigen. Die Funktion ist laut Apple überall verfügbar, wo normalerweise Text eingegeben werden kann. Wir zeigen dir, wie du das Tool auf deinem Mac aktivierst und im Anschluss Texte einsprechen kannst.

Spracheingabe auf dem Mac – so aktivierst du das Tool

Die Diktierfunktion auf dem Mac ist in zahlreichen Sprachen verfügbar. Darunter unter anderem Deutsch, Englisch, Italienisch, Griechisch oder Tschechisch. Die vollständige Liste findest du auf der Website von Apple.

Willst du die Spracheingabe auf deinem Mac aktivieren, kannst du dies in den Systemeinstellungen tun. Öffne die Rubrik „Tastatur“ am linken Rand des Fensters. Dort findest du den Bereich „Diktierfunktion„.

Über einen einfachen Schieberegler kannst du die Funktion aktivieren. Auch weitere Einstellungen sind hier möglich. So kannst du wählen, in welcher Sprache du diktieren willst, welches Mikrofon als Quelle dafür verwendet werden soll und ob du die automatische Interpunktion nutzen möchtest.

Außerdem bietet Apple dir die Möglichkeit, einen Kurzbefehl für das Starten der Spracheingabe auf deinem Mac auszuwählen. Hier findest du zahlreiche Optionen in einem Drop-down-Menü, wie beispielsweise die Mikrofon-Taste auf deinem Mac.

Du kannst aber auch einen eigenen Kurzbefehl erstellen. Wähle hierfür im Drop-down-Menü bei Kurzbefehl die Option „Anpassen …“ und drücke dann die von dir gewünschten Tasten.

So kannst du die Spracheingabe auf deinem Mac nutzen

Hast du all diese Einstellungen vorgenommen, kannst du mit der Spracheingabe auf deinem Mac loslegen. Platziere hierfür deinen Cursor in einer App auf deinem Mac an der Stelle, an der du Text eingeben möchtest.

Drücke nun deine Mikrofon-Taste oder die von dir gewählte Tastenkombination zum Starten der Diktierfunktion. Alternativ kannst du die Spracheingabe auch über das Menü am oberen Bildschirmrand nutzen. Klicke hierfür auf „Bearbeiten“ und wähle dann „Diktat starten„.

Hast du die Spracheingabe gestartet, hörst du einen Ton, der die Bereitschaft zum Diktieren signalisiert. Außerdem siehst du anstelle deines Cursors ein kleines Mikrofon in deinem Textfeld.

Nutzt du einen Mac mit Apple Chip kannst du auch während des Diktieren deine Tastatur weiter verwenden. Du musst hierfür das Diktat nicht beenden.

Du kannst bei der Nutzung der Spracheingabe auf deinem Mac außerdem Emoji oder Satzzeichen einfügen. Hierfür bietet Apple zahlreiche Kurzbefehle, die auf dieser Seite gelistet sind.

Zum Beenden deines Diktats drückst du erneut deine Mikrofon-Taste oder die von dir gewählte Tastenkombination. Es ist erneut ein Ton zu hören und dein Cursor ist wieder an der Stelle des Mikrofon-Symbols zu sehen.

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Pseudo-Lärm und Infraschall: Keine Belege für Windrad-Mythen

02. März 2026 um 05:45

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Windparks Gesundheitsrisiken Erneuerbare Energien Windenergie Energiewende Gesundheit

Windparks gelten als Schlüsseltechnologie der Energiewende, stoßen jedoch immer wieder auf Kritik aus der Bevölkerung. Im Mittelpunkt stehen vor allem Sorgen über Lärmbelastung und mögliche Gesundheitsrisiken durch niedrigfrequenten Infraschall. Doch gibt es tatsächlich belastbare Belege für diese Befürchtungen?

Die Windenergie spielt eine zentrale Rolle beim Umbau der Energieversorgung hin zu mehr Klimaschutz und Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Als vergleichsweise kostengünstige und emissionsarme Technologie leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen.

Deshalb ist ihr Ausbau in den vergangenen Jahren auch strategisch vorangetrieben worden. Allein im Jahr 2025 betrugt der Anteil der Windenergie an Land und auf See 26,6 Prozent des gesamten Bruttostroms in Deutschland. Zehn Jahre zuvor waren es noch 12,3 Prozent.

Doch mit dem fortschreitenden Ausbau von Windkraftanlagen wachsen auch die Bedenken vieler Anwohner in nahegelegenen Wohngebieten. Häufig genannt werden Sorgen über Lärmbelastung durch das gleichmäßige Geräusch der Rotoren sowie über möglichen Infraschall, der als gesundheitliches Risiko wahrgenommen wird.

Bergen Windparks tatsächlich Gesundheitsrisiken?

Die Debatte um mögliche Gesundheitsrisiken durch Windparks sorgt auch gerichtlich immer wieder für Auseinandersetzungen. So hatte im Jahr 2019 beispielsweise ein Landwirt und Pensionsbetreiber vor dem Landgericht Paderborn Schadenersatz von einem Windparkbetreiber erstreiten wollen.

Es sei durch den Betrieb der Anlagen unter anderem „zu Störungen der Nachtruhe mit häufigen Aufwachereignissen, teilweisem Herzrasen, Druck auf den Ohren, vermehrten Kopfschmerzen, innerer Unruhe sowie Unausgeglichenheit und Müdigkeit“ gekommen. Vor allem der sogenannten Infraschall – Schall mit sehr niedriger Frequenz, der für das menschliche Ohr nicht hörbar ist – gelte hierbei als Belastung und potenzielle Ursache.

Doch das Landgericht wies die Klage zurück. Der Kläger habe nicht hinreichend beweisen können, dass die auftretenden Beschwerden durch den Infraschall des Windparks verursacht wurden. Sein Vortrag hätte lediglich „auf Hypothesen und Forschungsansätzen aufbaut, die jedoch noch nicht zu gesicherten Erkenntnissen geführt haben“.

Im Urteil des Landgerichts heißt es außerdem, es stehe nicht in Frage, „dass Infraschall existiert und auch gemessen werden kann“. Doch lasse der aktuelle Forschungsstand keinen Rückschluss darauf zu, dass der von Windrädern erzeugte Infraschall negative gesundheitliche Auswirkungen habe. Auch die vom Kläger geschilderten Symptome seien nicht eindeutig darauf zurückzuführen.

Wie ist der Stand der Forschung?

Im Jahr 2020 veröffentlicht das technische Forschungszentrum Finnland in Zusammenarbeit mit dem finnischen Institut für Gesundheit und Soziales, der finnischen Arbeitsschutzbehörde und der Universität Helsinki die Ergebnisse einer Langzeitstudie zu den Auswirkungen von Infraschall durch Windenergieanlagen. Bei dieser konnten keine Hinweise für eine Gesundheitsgefährdung von Anwohnern gefunden werden.

Für die Studie wurden neben einer Langzeitmessung von Schall in Wohngebäuden in der Nähe von Windenergieanlagen ebenfalls Befragungen und Hörtests durchgeführt. Die Forscher konnten bei Simulationen des Schalls von Windparks zusätzlich keine Reaktionen des autonomen Nervensystems auf Infraschall messen.

Dennoch von Anwohnern und Betroffenen wahrgenommene gesundheitliche Beeinträchtigungen seien auf den „Nocebo-Effekt“ – analog zum „Placebo-Effekt“ – zurückzuführen. Bei diesem treten negativen Gesundheitseffekt dadurch auf, dass Betroffene negative Effekte erwarten.

Davor warnte das Umweltbundesamt bereits 2016 in einem Positionspapier. Demnach komme es nicht zu negativen Auswirkungen auf die Gesundheit durch akustische Effekte oder eine mögliche Infraschallbelastung durch Windenergieanlagen.

Trotz klarer wissenschaftlicher Befunde dazu komme es immer wieder zu Ängsten und Bedenken bei Anwohnern „bezüglich potenzieller gesundheitlicher Risiken“. Wichtig sei es hier laut dem Umweltbundesamt „die Personen adäquat zu informieren und sie nicht mit ihren Bedenken alleine zu lassen“.

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Batterie-Technologien im Vergleich: Lithium, Natrium, Festkörper und Redox Flow

01. März 2026 um 06:00

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Batterien-Vergleich Lithium Natrium Festkörper Akkus

Ob Lithium-Ionen, Festkörper-, Natrium- oder Redox-Flow-Batterien: Akkus gelten als Herzstück der Energiewende. Doch welche Technologie wird sich durchsetzen? Ein Überblick über Stärken, Schwächen und den aktuellen Stand der Forschung.

Batterie-Technologien im Vergleich

Batterien sind aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Sie treiben unsere Smartphones, Laptops, Elektroautos und sogar ganze Stromnetze an. Doch Batterie ist nicht gleich Batterie. Denn es gibt verschiedene Technologien mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen.

Wir haben die vier wichtigsten Batterie-Technologien miteinander verglichen: Lithium-Ionen-, Festkörper-, Natrium-Ionen- und Redox Flow-Batterien. Den Fokus legen wir dabei auf Vorteile, Nachteile sowie den aktuellen Stand der Forschung und werfen einen Blick auf Alltagstauglichkeit sowie industrielle Anwendungen.

Lithium-Ionen-Batterien

Lithium-Ionen-Batterien gelten gewissermaßen als Standard unter den Akkus. Sie kommen in Smartphones, Laptops, Elektrowerkzeugen, E-Bikes und vor allem in Elektroautos zum Einsatz. Heißt konkret: überall dort, wo viel Energie auf kleinem Raum benötigt wird. Die Akkus funktionieren, vereinfacht gesagt, durch das Hin- und Herwandern von Lithium-Ionen zwischen zwei Elektroden (Anode und Kathode) in einem flüssigen Elektrolyten. Forscher entwickeln Lithium-Ionen-Akkus bereits seit den 1990er-Jahren kontinuierlich weiter. Daher dominieren sie seit Jahrzehnten den Batteriemarkt. Ihre Verbreitung beruht primär auf ihrem ausgezeichneten Leistungsprofil für den Alltag.

Vorteile

Ein wesentlicher Vorteil von Lithium-Ionen-Batterien ist ihre hohe Energiedichte. Das bedeutet, dass sie viel Energie in einem relativ kleinen und leichten Paket speichern können. Ein moderner Lithium-Akku liefert pro Kilogramm Masse deutlich mehr Energie als ältere Akku-Technologien. Außerdem sind Lithium-Ionen-Batterien relativ langlebig und haben eine hohe Zyklenfestigkeit. Das heißt, dass sie hunderte bis tausende Ladezyklen überstehen, bevor ihre Kapazität spürbar nachlässt.

Ein weiterer Pluspunkt: eine relativ geringe Selbstentladung. Lithium-Ionen-Batterien verlieren also unbenutzt nur wenig Ladung. Bei Teilladungen wird die Kapazität zudem nicht dauerhaft beeinträchtigt. Hinzu kommt, dass Lithium-Ionen-Akkus relativ schnelle Ladezeiten ermöglichen und in unterschiedlichsten Formen und Größen hergestellt werden können. All das macht sie enorm vielseitig – vom Smartphone bis zum Elektroauto.

Nachteile

Ein wesentlicher Nachteil von Lithium-Ionen-Batterien ist der Faktor Sicherheit. Bei Beschädigung oder falscher Handhabung – etwa bei Überladung oder Kurzschlüssen – können sie überhitzen und im schlimmsten Fall Feuer fangen oder explodieren. Dieses Risiko wird zwar durch eingebaute Schutzmechanismen und Batteriemanagement-Systeme minimiert, kann aber nie ganz ausgeschlossen werden.

Ein weiterer Schwachpunkt sind die Kosten und Ressourcen. Denn Lithium-Ionen-Akkus basieren teilweise auf teuren und knappen Rohstoffen wie Lithium, Kobalt oder Nickel. Zwar sind die Preise in den vergangenen Jahren gesunken, aber die Materialien sind immer noch teurer als bestimmte Alternativen. Zudem entstehen Abhängigkeiten von wenigen Förderländern, was zu Versorgungsrisiken führen kann. Der Lithium-Abbau und die Kobaltgewinnung gehen außerdem oft mit Umweltproblemen und ethischen Fragen einher.

Selbst ohne Nutzung verlieren Lithium-Akkus über die Jahre etwas an Kapazität. Hohe Temperaturen beschleunigen diese Degradation. Dieses Phänomen ist mitunter von älteren Smartphone-Akkus bekannt, die nach einigen Jahren nicht mehr so lange durchhalten wie zuvor. Extreme Kälte kann die Leistungsfähigkeit von Lithium-Ionen-Batterien zudem vorübergehend verringern. Insgesamt erfordern die Akkus daher ein gewisses Temperatur- und Lademanagement, um eine optimale Lebensdauer und Sicherheit zu gewährleisten.

Stand der Forschung

Obwohl Lithium-Ionen-Batterien bereits sehr ausgereift sind, wird weltweit weiter geforscht, um sie zu optimieren. Im Fokus stehen dabei höhere Energiedichten, ein schnelleres Laden und eine längere Lebensdauer. Forscher experimentieren etwa mit neuen Materialien wie Silizium-Nanopartikeln in der Anode, um die Kapazität zu steigern. Kobaltfreie Kathodenchemie wie Lithium-Eisenphosphat (LFP) haben sich zudem bereits bewährt, um Kosten zu senken und die Umweltbilanz zu verbessern. Gleichzeitig sorgen immer intelligentere Batteriemanagement-Systeme und Künstliche Intelligenz dafür, dass die Nutzung effizienter und sicherer wird.

Ein interessanter Ansatz für die Zukunft sind Lithium-Akkus mit festen Elektrolyten – sogenannte Festkörperbatterien. Zudem werden alternative Lithium-basierte Technologien wie Lithium-Schwefel-Verbindungen erforscht, die perspektivisch noch höhere Reichweiten ermöglichen könnten. Lithium-Ionen-Batterien bleiben vermutlich vorerst die dominierende Batterietechnologie. Kontinuierliche Verbesserungen sorgen dafür, dass sie auch in den kommenden Jahren im Alltag und in der Industrie eine Schlüsselrolle spielen. Die Investitionen in neue Fabriken und Weiterentwicklungen sind enorm, was zeigt, wie viel Potenzial nach wie vor in der Technologie gesehen wird. Für Verbraucher bedeutet das, dass Geräte und Fahrzeuge mit Lithium-Akkus tendenziell immer sicherer, leistungsfähiger und preisgünstiger werden.

Festkörper-Batterien

Festkörper-Batterien, auch Feststoffbatterien genannt, gelten als vielversprechende nächste Akku-Generation. Das Besondere an ihnen ist ihr Aufbau. Anders als bei herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien ist der Elektrolyt etwa nicht flüssig, sondern fest. Bei aktuellen Batterien bewegen sich Lithium-Ionen durch eine brennbare Flüssigkeit zwischen Anode und Kathode, was zwar reibungslos funktioniert, aber gewisse Risiken birgt. In einem Festkörper-Akku übernimmt ein festes Material (zum Beispiel eine Keramik oder ein spezielles Polymer) die Rolle als Ionenleiter. Diese scheinbar kleine Änderung hat große Effekte. Denn Sicherheit und Energiedichte können deutlich erhöht werden. Viele Hersteller betrachten die Festkörperbatterie deshalb als „Super-Batterie“ der Zukunft.

Vorteile

Der größte Vorteil von Festkörper-Batterien ist ihre hohe Energiedichte. Da durch den festen Elektrolyten neue Anodenmaterialien möglich werden (etwa reines Lithium-Metall statt Graphit) kann eine Festkörperzelle wesentlich mehr Energie pro Kilogramm speichern. Für Elektroautos bedeutet das nach aktuellen Schätzungen etwa 20 bis 30 Prozent mehr Reichweite. Gleichzeitig verspricht die Technologie kürzere Ladezeiten. Teilweise ist sogar von halb so langer Zeitspanne die Rede. Diese Kombination könnte das heutige Reichweiten- und Ladeproblem von E-Autos erheblich entschärfen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die höhere Sicherheit, denn der feste Elektrolyt ist nicht entflammbar. Ein Festkörper-Akku kann daher nicht so schnell überhitzen oder in Brand geraten. Das könnte Elektroautos in Unfallsituationen sicherer machen und die Notwendigkeit aufwendiger Kühlsysteme reduzieren. Zudem neigen Feststoffakkus zu weniger Nebenreaktionen und mechanischen Veränderungen während der Ladezyklen, was prinzipiell eine längere Lebensdauer ermöglichen könnte.

Nachteile

Der Hauptknackpunkt ist derzeit, dass es noch keine Massenproduktion von echten Festkörper-Batterien gibt. Die Technologie befindet sich zwar in der Übergangsphase vom Labor zur Industrie, aber es gibt noch einige Herausforderungen. Eine davon ist die Herstellung im großen Maßstab. Denn es werden neue Materialien und Prozesse benötigt, die aktuell noch kompliziert und teuer sind. Experten sind sich einig, dass Festkörper-Akkus anfangs deutlich teurer sein werden als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Dass langfristig niedrigere Kosten in Aussicht stehen, muss sich aber erst noch zeigen.

Auch technisch gibt es Hürden. Die Schnittstelle zwischen festem Elektrolyt und Elektroden muss etwa perfekt funktionieren, damit der Ionenfluss stabil bleibt. In der Praxis neigen einige Prototypen jedoch zu Problemen wie einem Kontaktverlust oder der Dendritenbildung (mikroskopische Lithium-Fasern), die die Batterie beschädigen können. Außerdem verändern einige Feststoff-Zellen beim Laden ihr Volumen. Mercedes-Benz musste bei seinem Festkörper-Prototyp daher spezielle mechanische Puffer einbauen, um die Ausdehnung der Zellen abzufangen. Solche konstruktiven Kniffe zeigen, dass sich die Technik noch in der Entwicklung befindet.

Stand der Forschung

Die gute Nachricht: Die Erforschung von Festkörper-Batterien macht rasante Fortschritte. Es findet sogar ein regelrechter Wettstreit statt. Große Automobilkonzerne und Start-ups investieren beispielsweise Milliarden in die „Wunderakkus“. Volkswagen arbeitet etwa mit dem US-amerikanischen Start-up QuantumScape zusammen und will noch 2025 eine Pilotfabrik in Betrieb nehmen. BMW und Ford kooperieren mit Solid Power, einem weiteren Spezialisten, der ab 2026 erste Zellen in Serie liefern will. Mercedes-Benz hat wiederum Anfang 2025 für Aufsehen gesorgt, als ein elektrisches Testfahrzeug (EQS) mit einer Festkörper-Batterie über 1.000 km Reichweite erzielte. Der Prototyp basiert auf einer Lithium-Metall-Anode und erreicht Energiedichten von bis zu 450 Wattstunden pro Kilogramm.

Auch in China tut sich viel: E-Autobauer Nio präsentierte Ende 2023 etwa einen „Ultralangstrecken-Akku“ für seinen ET7, der mit 150 Kilowattstunden Kapazität ebenfalls über 1.000 Kilometer weit kam. Allerdings ist unklar, inwieweit es sich bei dem Akku schon um eine vollwertige Festkörper-Batterie handelt. In der Batterie-Branche geht man davon aus, dass zuerst hochpreisige Fahrzeuge (Luxuslimousinen, E-Sportwagen) mit Festkörper-Akkus ausgestattet werden, sobald diese verfügbar sind. Die Technik wird anfangs teuer und knapp sein, könnte aber in den 2030ern flächendeckend zum Einsatz kommen. Insgesamt herrscht eine Aufbruchstimmung, zumal es fast wöchentlich Meldungen über neue Durchbrüche bei Feststoffakkus gibt. Zwar ist noch Geduld gefragt, doch die Aussicht auf deutlich bessere Batterien beflügelt die gesamte Elektrobranche.

Natrium-Ionen-Batterien

Natrium-Ionen-Batterien gelten als vielversprechende „Alternative“ zur klassischen Lithium-Ionen-Technologie, insbesondere wenn es um Kosten und Rohstoffe geht. Wie der Name schon verrät, speichert diese Batterie Energie nicht mit Lithium-Ionen, sondern mit Natrium-Ionen, also Ionen des Elements, das wir aus Kochsalz kennen. Chemisch funktioniert das ähnlich. Natrium-Ionen wandern beim Laden von der Kathode zur Anode und beim Entladen zurück, durch einen geeigneten Elektrolyten. Ein zentrales Argument für die Technologie ist die Rohstoffverfügbarkeit: Natrium ist in riesigen Mengen auf der Erde vorhanden (etwa im Meerwasser oder in Salzlagerstätten), und es muss nicht in wenigen Ländern mühsam gefördert werden. Lithium und Kobalt hingegen sind „kritische“ Rohstoffe. Denn sie sind teuer, teils umweltschädlich im Abbau und geopolitisch heikel. Die Natrium-Ionen-Technologie könnte also Batterien billiger und nachhaltiger machen. Und das ohne große Leistungseinbußen, so die Hoffnung.

Vorteile

Der größte Trumpf von Natrium-Ionen-Akkus ist ihre Kosteneffizienz und Umweltfreundlichkeit. Schätzungen zufolge liegen die Herstellkosten schon heute rund 40 Prozent unter denen vergleichbarer Lithium-Akkus. Das liegt primär daran, dass auf teure Materialien verzichtet werden kann. So können Hersteller statt Kupfer einfaches Aluminium für bestimmte Batterie-Komponenten verwenden. Zudem enthält die Zelle kein Lithium und kein Kobalt, was Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit verbessert. Statt Kobalt nutzen Hersteller oft alternative Kathodenmaterialien (etwa auf Eisenbasis) und für die Anode sogenannte Hard Carbon (Hartkohlenstoff), den sie sogar aus Biomasse-Abfällen wie Kaffeesatz oder Holzspänen gewinnen können.

Natrium-Batterien sind auch robuster gegenüber Temperaturen. Sie überhitzen weniger leicht und funktionieren auch bei Kälte noch zuverlässig. Hersteller geben an, dass ihre Natrium-Zellen bis zu minus 20 Grad Celsius oder sogar minus 40 Grad Celsius einsetzbar sind. Ein großer Vorteil etwa für den Wintereinsatz im Auto oder in kalten Regionen. Hinzu kommt eine potenziell hohe Lebensdauer. Erste Tests attestieren der Technologie viele Ladezyklen. Und das ohne großen Kapazitätsverlust. Die ohnehin bessere Umweltbilanz (weil einfachere Rohstoffgewinnung) wird dadurch weiter gesteigert. Alles in allem könnten Natrium-Ionen-Batterien eine preiswerte, sichere und langlebige Lösung sein, besonders für stationäre Speicher und preisgünstige E-Fahrzeuge. Der Tonus vieler Experten ist ermutigend: Natrium könnte die Elektromobilität breiter, massentauglicher machen und die Energiewende beschleunigen.

Nachteile

Der Preis für die genannten Vorteile ist vorwiegend eine geringere Energiedichte. Aktuelle Natrium-Ionen-Zellen erreichen etwa 75 bis 160 Wattstunden pro Kilogramm, während Lithium-Ionen-Batterien (je nach Chemie) um die 120 bis 250 Wattstunden pro Kilogramm schaffen. Praktisch bedeutet das, dass ein Natrium-Akku gleicher Masse weniger Energie speichert. Er ist also schwerer und voluminöser für die gleiche Kapazität. In Elektroautos würde das entweder geringere Reichweite oder mehr Gewicht bedeuten. Dieser Rückstand ist zwar schon kleiner geworden (CATL, der Weltmarktführer für Batterien, gibt für seine erste Natrium-Generation 175 Wattstunden pro Kilogramm an). Doch selbst damit bleibt Natrium vorerst eher für Fahrzeuge mit moderatem Reichweiten-Bedarf oder für stationäre Speicher attraktiv.

Ein weiterer Schwachpunkt ist, dass die Natrium-Ionen-Technik noch neu und wenig erprobt ist. Die globale Batterieindustrie ist auf Lithium ausgerichtet. Ein Wechsel zu Natrium erfordert daher Umstellungen bei Herstellern und Zulieferern. Zwar können viele Produktionsanlagen dank „Drop-In“-Kompatibilität weitergenutzt werden, aber es fehlen noch Erfahrungswerte aus dem Massenbetrieb. Auch sind Natrium-Zellen derzeit kaum in Geräten verfügbar. Early Adopter könnten mit Kinderkrankheiten rechnen. Zudem ist die Energiedichte-Problematik bisher nicht gelöst. Forschungsteams arbeiten daran, neue Elektrodenmaterialien zu finden, um die Kapazität zu erhöhen. Aktuell liegt die Speicherkapazität etwa ein Drittel unter der moderner Lithium-Zellen, und auch die bisher erreichte Zyklenlebensdauer hinkt teils hinter hochwertigen Li-Ion-Zellen her.

Stand der Forschung

2025 befinden sich Natrium-Ionen-Batterien auf dem Sprung zur Marktreife. In China sind Ende 2023 tatsächlich schon erste Elektroautos mit Natrium-Akku in Serie gegangen. Ein Beispiel ist der kompakte Kleinwagen JAC Yiwei E10X, der mit einer 25-Kilowattstunden-Natrium-Batterie etwa 250 Kilometer Reichweite erzielt. Das Auto kostet in China nur rund 12.000 Euro. Dieser Wagen zeigt, wofür Natrium prädestiniert ist: günstige E-Autos für den Stadtverkehr. Der Batteriehersteller CATL liefert passende Zellen mit circa 160–175 Wattstunden pro Kilogramm Energiedichte und verspricht für die zweite Generation sogar 200 Wattstunden pro Kilogramm. Interessant ist auch die hohe Ladefähigkeit. In 20 Minuten lässt sich der kleine Akku von zehn auf 80 Prozent laden. Auch BYD, ein großer chinesischer E-Autobauer, setzt auf Natrium: Das Modell Seagull, ein Stadtauto, wurde 2023 vorgestellt und soll 2025 in Europa auf den Markt kommen. Allerdings dürfte aufgrund von Anpassungen und Importzöllen der Preis steigen.

Europa und Deutschland möchten bei Natrium-Ionen nicht den Anschluss verpassen. Mehrere Forschungsprojekte (zum Beispiel ENTISE und NaKlaR) und Start-ups arbeiten an leistungsfähigen Natrium-Zellen. Ein am Karlsruher KIT gegründetes Start-up entwickelt etwa einen neuen Kathodenwerkstoff namens „Preußisch Weiß“ auf Basis von Natrium, Eisen und Mangan. Die EU fördert ebenfalls die Entwicklung, denn das Potenzial für stationäre Energiespeicher ist riesig. Natrium-Ionen-Batterien sind ideal, wenn Gewicht und Größe nicht kritisch sind, etwa als Hausakku für Solaranlagen oder in riesigen Pufferspeichern für Wind- und Solarparks. Tatsächlich kommen erste Natrium-Großspeicher bereits zum Einsatz, um Schwankungen erneuerbarer Energien auszugleichen. Spannende Ideen gibt es auch im Bereich schwerer Fahrzeuge: Da Natrium-Akkus schwer sind, könnten sie in elektrischen Baggern, Kränen oder Straßenwalzen gleich doppelt nützlich sein – als Energiequelle und als nötiges Ballastgewicht.

Redox Flow-Batterien

Redox-Flow-Batterien (auf Deutsch auch Flussbatterien oder Flüssigbatterien genannt) sind eine vollkommen andere Art von Energiespeicher, die primär in stationären Anwendungen eingesetzt wird. Im Alltag trifft man sie (noch) selten an, doch für die Industrie und die Energiewende sind sie hochinteressant. Das Prinzip einer Redox-Flow-Batterie ist eher mit einem Mini-Kraftwerk vergleichbar als mit einem klassischen Akku im Handy oder Auto. Hier wird Energie in zwei flüssigen Elektrolyten gespeichert, die in Tanks aufbewahrt und bei Bedarf durch eine Reaktionszelle gepumpt werden. „Redox“ steht für Reduktion und Oxidation. Das sind zwei chemische Reaktionen, die gekoppelt ablaufen und dabei Elektronen freisetzen oder aufnehmen.

Vereinfacht gesagt: Zwei chemische Flüssigkeiten (zum Beispiel Vanadium-Lösungen in verschiedenen Oxidationsstufen) zirkulieren in getrennten Kreisläufen und tauschen in der Zelle Ionen aus, wodurch Strom fließt. Die Besonderheit ist, dass Leistung und Kapazität entkoppelt sind. Die Leistung hängt von der Größe der Zelle (Stacks) ab, die Kapazität von der Menge der gespeicherten Flüssigkeit in den Tanks. Möchten Besitzer also mehr Leistung, fügen sie einfach mehr Zellen hinzu. Möchten Sie hingegen mehr Energie speichern, vergrößern sie die Tanks.

Vorteile

Redox-Flow-Batterien glänzen mit einigen Eigenschaften, die sie ideal für stationäre Einsätze machen. Erstens sind sie sehr sicher. Die verwendeten Flüssigkeiten sind meist wasserbasiert und nicht brennbar. Eine Explosionsgefahr besteht praktisch nicht. Das ist ein Riesenbonus, wenn wir an die Brandrisiken von Lithium-Ionen denken. Ein Redox-Flow-Speicher kann etwa in einem Keller oder Industrieareal stehen, ohne spezielle Brandschutzmaßnahmen. Zweitens haben sie eine sehr lange Lebensdauer. Da die elektrochemische Reaktion nicht in festen Materialien abläuft, nutzen sich die Elektrolyte kaum ab. Hierbei sprechen Experten von Zyklenfestigkeit. Selbst nach zehntausend Ladezyklen tritt kaum ein Kapazitätsverlust auf. Solche Batterien können 20 bis 30 Jahre oder länger im Betrieb bleiben. Das ist deutlich mehr als die zehn bis 15 Jahre eines typischen Lithium-Heimspeichers.

Außerdem sind Redox-Flow-Systeme recycelbar und reparierbar. Denn ihr Aufbau ist modular, defekte Teile (Pumpen, Membranen, Zellen) kann Fachpersonal einfach austauschen. Gleichzeitig lassen sich die Flüssigkeiten wieder aufbereiten. Ferner kommen sie meist ohne seltene Metalle wie Kobalt oder Lithium aus. Oft verwenden Hersteller Vanadium oder es gibt sogar Ansätze mit einfachen Stoffen wie Eisen oder organischen Verbindungen. Umwelttechnisch sind sie daher attraktiv. Ein weiterer Vorteil ist die erwähnte individuelle Skalierbarkeit von Leistung und Kapazität. Man kann gewaltige Energiemengen speichern, indem Besitzer einfach größere Tanks verwenden. Dabei tritt praktisch keine Selbstentladung auf. Ist die Batterie ungenutzt, halten die separaten Tanks ihre Ladung über lange Zeit. Redox-Flow-Batterien eignen sich somit hervorragend als Pufferspeicher für erneuerbare Energien.

Nachteile

Bei so vielen Vorteilen fragt man sich, warum Redox-Flow-Batterien nicht überall im Einsatz sind. Der Hauptgrund ist ihre geringere Energiedichte und damit verbunden der Platz- und Gewichtsbedarf. Verglichen mit Lithium-Ionen enthält eine Flussbatterie pro Kilogramm oder pro Liter viel weniger Energie. Die Tanks und das gesamte System müssen ziemlich groß dimensioniert werden, um nennenswerte Kapazitäten zu erreichen. Das ist für mobile Anwendungen unpraktisch. Ein Elektroauto, das Tanks mit Chemikalien und Pumpen herumfährt, ist eher unvorstellbar. Redox-Flow bringt nur stationär einen Sinn, und zwar nur dort, wo genug Raum zur Verfügung steht und Gewicht keine Rolle spielt. Ein weiterer Nachteil sind die hohen Anschaffungskosten. Die Materialien (etwa Vanadium) und Komponenten wie Membranen sind teuer, und die Systeme sind komplex (Pumpen, Steuerung etc.). Allerdings relativieren sich die Kosten über die lange Lebensdauer.

Die Technologie ist zudem bisher nicht so massenhaft verbreitet; das Marktvolumen ist klein (nur wenige Prozent des Speicher-Marktes), was die Preise hoch hält. Ein Umdenken ist aber im Gange, da Lithium-Systeme an Grenzen stoßen (für riesige Speicher über vier Stunden sind sie ineffizient). Ein spezieller Schwachpunkt klassischer Redox-Flow-Batterien ist der Einsatz von Vanadium. Dieses Metall ist relativ selten, unterliegt Preisschwankungen und die Verbindungen können in manchen Zuständen giftig sein. Das mindert etwas die Umweltvorteile. Deshalb wird intensiv an Alternativen geforscht. Beispiele sind etwa organische Redox-Flow-Batterien, die anstelle von Vanadium auf organische Moleküle setzen, oder Varianten mit billigem Eisen und anderen Elementen.

Stand der Forschung

Redox-Flow-Batterien haben sich in den vergangenen Jahren vom reinen Forschungsobjekt zu realen Anwendungen entwickelt. Seit Jahrzehnten gibt es Pilotanlagen, und inzwischen sind kommerzielle Systeme verfügbar. In Wind- und Solarparks werden Redox-Flow-Speicher eingesetzt, um Stromüberschüsse zu puffern. Beispiele finden sich etwa in Deutschland, Japan, den USA und China. Ein Meilenstein war die Inbetriebnahme eines riesigen Redox-Flow-Parks in China 2022. Diese Anlage kann mit 100 Megawatt Leistung und 400 Megawattstunden Kapazität ganze Stadtteile mit Strom versorgen. Solche Großprojekte zeigen die Skalierbarkeit eindrucksvoll. Gleichzeitig fließt viel Kapital in Start-ups und Unternehmen, die die Flow-Batterien verbessern.

Die Forschung konzentriert sich derzeit hauptsächlich darauf, neue Elektrolyt-Flüssigkeiten zu entwickeln, um teures Vanadium zu ersetzen und die Energiedichte zu erhöhen. Organische Moleküle, die aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden können, sind ein spannender Ansatz. Auch die Membran-Technologie wird verfeinert, um Verluste zu senken und Kosten zu sparen. Für Privathaushalte waren Flussbatterien lange Zeit zu groß und zu teuer. Doch auch hier gibt es Fortschritte. 2023 kam der erste Redox-Flow-Heimspeicher in der DACH-Region auf den Markt. Dieses Gerät (ungefähr so groß wie ein Schrank) richtet sich an Solarstrom-Nutzer, die Wert auf Sicherheit und Langlebigkeit legen. Zwar ist es in der Anschaffung teurer als ein Lithium-Speicher, muss aber theoretisch erst nach Jahrzehnten ausgetauscht werden und birgt kein Brandrisiko. Solche Entwicklungen zeigen, dass die Technik stetig marktreifer wird.

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Das LLM-Gedächtnisproblem: Warum KI oft den Faden verliert

24. Februar 2026 um 13:30

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KI Gedächtnisproblem LLM Künstliche Intelligenz

Dass KI-Tools häufig den Faden verlieren, empfinden viele Nutzer als nervig. Doch das ist kein Zufall, sondern ein LLM-Gedächtnisproblem. Hintergrund ist ein architektonisches Limit.

Falls du schon länger mit einem großen Sprachmodell (LLM) wie ChatGPT oder Claude arbeitest, kennst du bestimmt dieses Phänomen: Du bist mitten in einer komplexen Aufgabe und plötzlich scheint die KI zentrale Teile der vorangegangenen Diskussion vergessen zu haben. Experten nennen dieses Phänomen zu Recht „Gedächtnisproblem“ (The Memory Problem). Dabei handelt es sich um eine fundamentale architektonische Einschränkung, die alle aktuellen LLMs betrifft.

Dieses Vergessen ist keine Absicht, sondern basiert auf einem technischen Limit. Denn LLMs haben kein Gedächtnis im traditionellen Sinne. Wenn du eine neue Nachricht sendest, erinnert sich das Modell nicht an die vorherigen Nachrichten aus einer gespeicherten Datenbank.

Stattdessen liest das Modell die gesamte Konversation von Anfang an neu durch, um die nächste Antwort zu generieren. Man kann sich das wie das Lesen eines Buches vorstellen, bei dem jedes Mal, wenn ein neuer Satz geschrieben werden soll, der gesamte Text von Seite eins an gelesen werden muss.

LLM-Gedächtnisproblem: Das Kontextfenster als Engpass

Dieses ständige „Wiederlesen“ findet innerhalb des sogenannten Kontextfensters statt. Dieses Fenster kannst du dir wie einen Notizblock mit fester Größe vorstellen: Die gesamte Konversation muss dort hineinpassen. Die Kapazität wird in Tokens gemessen, den grundlegenden Texteinheiten, die ein LLM verarbeitet.

Ein Token entspricht grob etwa drei Vierteln eines Wortes. Wenn das Notizbuch vollläuft, muss das System ältere Inhalte löschen, damit die Konversation weitergehen kann. Alles, was aus diesem Fenster fällt, ist für die KI nicht mehr direkt abrufbar.

Das eigentliche Problem ist dabei nicht die Datenübertragung. Denn eine 30.000 Wörter lange Unterhaltung entspricht nur etwa 200 bis 300 Kilobyte an Daten. Der wahre Engpass ist die Rechenleistung. Das liegt an dem sogenannten Attention-Mechanism (Aufmerksamkeitsmechanismus) der LLMs. Dieser erfordert, dass die KI die Beziehung jedes einzelnen Wortes zu jedem anderen Wort in der Konversation berechnet.

Das führt zu einem quadratischen Wachstumsproblem. Wenn sich die Eingabe verdoppelt, vervierfacht sich die erforderliche Rechenarbeit. Das ist der Grund, warum längere Chats progressiv länger dauern und immense GPU-Speicher für die Speicherung all dieser Beziehungen erfordern.

RAG als möglicher Lösungsansatz

Ein vielversprechender Weg, dieses Problem zu umgehen, ist die Retrieval-Augmented Generation (RAG). Anstatt den gesamten Kontext in das LLM-Notizbuch zu zwängen, fungiert ein RAG-System wie ein smartes Bibliothekssystem. Es durchsucht riesige externe Datenbanken und Wissensquellen nach den speziell relevanten Informationen für die aktuelle Frage.

Nur diese relevanten Schnipsel werden dann zusammen mit der Frage in das Kontextfenster des LLM eingefügt. Dadurch kann ein Kontextfenster, das eigentlich begrenzt ist, sich fast grenzenlos anfühlen, da die externen Datenbanken Millionen von Dokumenten speichern können.

RAG ist besonders nützlich für Aufgaben wie das Durchsuchen technischer Dokumentationen oder die Beantwortung von Fragen aus großen Wissensdatenbanken. Bei klassischen Chats wird uns das Gedächtnisproblem also noch einige Zeit verfolgen.

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Elektroauto gebraucht kaufen: Darauf solltest du achten

12. Februar 2026 um 05:45

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Elektroauto gebraucht kaufen E-Auto

Elektroautos werden immer beliebter und tauchen zunehmend auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt auf. Doch der Kauf eines gebrauchten E-Autos unterscheidet sich in wichtigen Punkten vom klassischen Verbrenner. Auf diese Aspekte solltest du unbedingt achten, wenn du dir ein E-Auto gebraucht kaufen willst.

Der Gebrauchtwagenmarkt für Elektroautos wächst spürbar und mit dem wachsenden Angebot sinken auch die Preise. Denn immer mehr E-Autos aus den ersten großen Zulassungswellen stehen nun auf dem Markt bereit, um weiterverkauft zu werden.

Ein gebrauchtes Elektroauto kann eine kostengünstige Alternative zum Neuwagen sein. Denn die Anschaffungspreise liegen oft deutlich unter denen vergleichbarer Neufahrzeuge.

Doch beim Kauf eines gebrauchten E-Autos gibt es andere Faktoren zu beachten als bei einem klassischen Verbrenner. Denn beim Elektroauto spielen beispielsweise der Batteriezustand, die Ladehistorie sowie die Software eine zentrale Rolle.

E-Auto gebraucht kaufen – das sind die Vorteile

Der Gebrauchtwagenmarkt hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Denn hier sind inzwischen auch immer mehr Elektrofahrzeuge zu finden.

Dabei handelt es sich oft um Leasing-Rückläufer, die bisher nur wenige Jahre auf der Straße verbracht haben und nun einen neuen Besitzer suchen. Vorteil bei diesen Fahrzeugen ist die meist überschaubare Laufleistung sowie der gute Zustand.

Auch die Preisentwicklung dürfte Käufern in die Karten spielen. Denn mit dem weiter wachsenden Angebot an Gebrauchtfahrzeugen und dem schnellen technologischen Fortschritt bei neuen Modellen ist in absehbarer Zeit nicht mit steigenden Preisen zu rechnen.

Allein im Zeitraum von Januar 2023 bis Oktober 2024 hat sich der Wert von dreijährigen E-Autos stark verringert. So lag dieser laut der Deutschen Automobil Treuhand im Januar 2023 bei 61,5 Prozent des Listenneupreises. Bis Oktober 2024 war dieser bereits auf 50,8 Prozent gesunken.

Darauf solltest du bei einem gebrauchten E-Auto besonders achten

Beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos gelten jedoch andere Maßstäbe als beim Diesel oder Benziner. Statt Motorverschleiß und Abgaswerten rücken hier vor allem der Zustand der Batterie und ihre noch vorhandene Leistungsfähigkeit in den Fokus.

Denn je mehr Ladezyklen ein E-Auto-Akku bereits durchlebt hat, desto stärker ist auch seine Alterung fortgeschritten. Doch dieser Gesundheitszustand – der sogenannte „State of Health“ – der Batterie lässt sich überprüfen.

Sollten hierzu aus Wartungen und Checks nicht genügend Informationen vorliegen, empfiehlt sich ein unabhängiger Batterietest. Diesen bietet beispielsweise der ADAC an, um die tatsächliche Restkapazität und Leistungsfähigkeit realistisch einschätzen zu können.

Allerdings sollten Kaufinteressierte beachten, dass es für gebrauchte Elektroautos derzeit keine staatliche Förderung gibt. So müssen Gebrauchtkäufer den Kaufpreis vollständig selbst finanzieren, was jedoch teilweise durch die inzwischen deutlich gesunkenen Marktpreise ausgeglichen werden kann.

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Datenschutz bei ChatGPT: Mit diesen 10 Tipps kannst du dich schützen

11. Februar 2026 um 05:45

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Datenschutz ChatGPT, Sicherheit, Künstliche Intelligenz, Hacker, Cybersecurity, KI, OpenAI

KI-Assistenten sind mittlerweile tief in unseren beruflichen und privaten Alltag eingezogen. Deshalb ist Datenschutz beim Gebrauch von Chatbots wie ChatGPT besonders wichtig. Wir zeigen dir zehn Tipps und Tricks, um deine Daten zu schützen. 

Egal ob als berufliche Stütze oder virtueller Seelenklempner: Chatbots wie ChatGPT gehören in Beruf und Alltag zum täglichen Leben der Menschen.

Doch: Während wir die Sprachmodelle täglich mit unendlichen Mengen an Informationen füttern, arbeiten Cyberkriminelle stets daran, diese Daten zu stehlen und – oft für missbräuchliche Zwecke – weiterzugeben. Um sich vor derartigen Angriffen zu schützen, ist es wichtig, die Funktionsweise von KI-Sprachmodellen zu verstehen.

Datenschutz: So nutzt ChatGPT deine Daten

OpenAI nutzt die Daten der User für mehrere Zwecke: zum Training der KI, zur Fehlerbehebung und für statistische Analysen. Dadurch will das Unternehmen die Qualität und Leistung aber auch die Sicherheit von ChatGPT stetig verbessern.

Vor allem nach einigen Data-Breaches in der Vergangenheit investiert OpenAI viel in die Sicherheit seiner Produkte. Das Unternehmen betont auf der offiziellen Seite zur Privatsphäre der Verbraucher das Versprechen, dass sie die Kontrolle über ihre Daten behalten.

Gleichzeitig bedeutet das allerdings, dass die Sicherheit bei der KI-Nutzung eine geteilte Verantwortung ist. Während OpenAI sich vor allem um die Infrastruktur kümmert, müssen ChatGPT-User durch technische Einstellungen und bewusstes Handeln aktiv Datenschutz betreiben.

ChatGPT: Mit diesen 10 Tricks schützt du deine Daten

Eins solltest du nie vergessen: ChatGPT gibt am laufenden Band deine Daten an Server von OpenAI weiter, zumindest solange du keine entsprechenden Maßnahmen einleitest. Damit du die volle Kontrolle über deine Daten behältst, haben wir basierend auf aktuellen Sicherheitsleitfäden die zehn wichtigsten Tipps und Tricks für dich zusammengefasst.

1 . Keine sensiblen Daten teilen

Datenschutz fängt bei ChatGPT bereits vor der Eingabe des ersten Prompts an. Gib niemals sensible Informationen ein, egal ob persönlicher, finanzieller oder geschäftlicher Natur. Auf der roten Liste stehen unter anderem Passwörter, Bankverbindungen, private Adressen oder Firmengeheimnisse. Sie haben im Prompt nichts zu suchen. Behandele jedes Chat-Fenster so, als ob die ganze Welt mitlesen könnte.

2. KI-Training deaktivieren

OpenAI nutzt deine Chats standardmäßig zum Training und der Verbesserung der KI-Modelle. Um das zu unterbinden, kannst du in den Einstellungen über Datenkontrolle die Option „Das Modell für alle verbessern“ ausschalten. So verhinderst du, dass deine Gespräche zum Training künftiger Modelle genutzt werden.

3. Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren

Schütze deinen Account vor fremden Zugriff, indem du die Multi-Faktoren-Authentifizierung aktivierst. Dazu gehst du in den Einstellungen auf Sicherheit. Für dich ist es nur ein kleiner Klick. Für Hacker bedeutet dieser Schritt eine zusätzliche Hürde.

4. Temporäre Chats nutzen

Für besonders sensible Themen solltest du den temporären Chat benutzen. Dazu klickst du im Modell-Menü auf die kleine gestrichelte Sprechblase. Temporäre Chats erscheinen nicht im Verlauf, erstellen keine bleibenden Erinnerungen und werden von OpenAI nur kurzzeitig zur Missbrauchskontrolle zwischengespeichert.

5. Hintergrundgespräche am Smartphone abschalten

Wer die mobile App nutzt, sollte die Funktion der Hintergrundgespräche deaktivieren. In den Einstellungen kannst du festlegen, ob die KI ständig auf ein Voice-Kommando wartet. Schalte es aus, um ungewollte Audio-Aufnahmen zu vermeiden.

6. Daten anonymisieren

Wenn du Textdokumente analysieren lässt oder Business-Strategien entwirfst, kannst du echte Kundennamen und sensible Daten durch Platzhalter ersetzen. Spezifische Details solltest du umschreiben. Die KI versteht den Kontext auch ohne Klarnamen, interne Informationen bleiben so geschützt.

7. Das Gedächtnis löschen

ChatGPT hat eine Memory-Funktion, mit der es sich Informationen merkt. Das ist zwar für die Personalisierung praktisch, allerdings tut es nichts für deinen Datenschutz. In den Einstellungen solltest du unter dem Reiter Personalisierung stets überprüfen, was die KI über dich gespeichert hat und von Zeit zu Zeit aufräumen.

8. Keine Drittanbieter-Konnektoren oder Plugins

Auch bei Verknüpfungen von Google Drive, OneDrive oder Plugins solltest du kritisch bleiben. Jede Verbindung ist eine potenzielle Sicherheitslücke. Nutze Erweiterungen nur, wenn sie einen echten Mehrwert bieten und du dem Anbieter vertraust.

9. Regelmäßig ausloggen und Verlauf löschen

Alte Chats, die du nicht mehr brauchst, solltest du in regelmäßigen Abständen löschen. Das gilt auch für das gesamte Archiv in den Dateneinstellungen. Je weniger Daten in deinem Profil vorliegen, desto weniger kann bei einem potenziellen Datenleck gestohlen werden. Denke auch daran, dich nach jeder Sitzung auf allen geteilten Geräten abzumelden.

10. Offizielle Apps und VPN verwenden

Nutze ausschließlich die offiziellen Apps von OpenAI und die echte Webseite. Halte im App-Store die Augen auf, um nicht an dubiose Drittanbieter zu geraten. Bist du in öffentlichen WLAN-Netzen unterwegs, solltest du deine Verbindung außerdem per VPN verschlüsseln. So schützt du deine Daten vor den Augen ungebetener Mitleser.

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KI-Chatbots im Vergleich: Wie gut sind ChatGPT, Gemini und Co. wirklich?

28. Januar 2026 um 08:01

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besten Chatbots KI Vergleich ChatGPT Künstliche Intelligenz

KI-Chatbots wie Perplexity, Copilot und Co. nehmen immer mehr Platz im Alltag der Menschen ein – als Ratgeber, Suchmaschine und digitale Hilfe. Doch wie verlässlich sind ihre Antworten wirklich? Im Test hat eine britischen Verbraucherorganisation die besten Chatbots in einem Vergleich unter die Lupe genommen.

Seit der Einführung von ChatGPT im Jahr 2022 haben sich KI-Chatbots rasant im Alltag vieler Menschen etabliert. Allein im September 2025 zählte der Chatbot aus dem Hause OpenAI 5,9 Milliarden Visits, im Jahr zuvor waren es noch 3,1 Milliarden.

Ob für Recherche, Kaufberatung, Gesundheitsfragen oder berufliche Aufgaben – die Nutzungszahlen von KI-Chatbots wie ChatGPT steigen rasant an. Vor allem die niedrigen Zugangshürden, Antworten in natürlicher Sprache sowie die schnelle und verständliche Beantwortung von komplexe Fragen tragen zum Erfolg dieser großen Sprachmodelle bei.

Dabei sind sie außerdem rund um die Uhr erreichbar und scheinen in ihrem Antworten kompetent. Doch wie verlässlich sind ChatGPT, Gemini und Co. wirklich? Die britische Verbraucherorganisation Which? hat den Test gemacht und sechs KI-Tools unter die Lupe genommen.

KI: Die besten Chatbots im Vergleich

Für die Untersuchung hat die Verbraucherorganisation Which? die sechs gängigsten Chatbots getestet. Dazu zählten ChatGPT, Google Gemini – hier sowohl Gemini als auch Gemini AI Overviews aus der Standard-Google-Suche – Microsoft Copilot, Meta AI und Perplexity.

Alle Chatbots mussten 40 häufig gestellte Fragen beantworten. Diese umfassten die Themengebiete Geld, Recht, Gesundheit und Ernährung sowie Verbraucherrechte und Reisen. Dabei enthielten einige Fragen absichtlich Fehlinformationen, um die Chatbots zu prüfen. Im Anschluss haben Experten von Which? die gegebenen Antworten unter anderem hinsichtlich Genauigkeit, Nützlichkeit und ethischer Verantwortung bewertet.

Dabei konnten sie feststellen, dass die KI-Chatbots oft Fehler machen, Informationen falsch interpretieren und sogar riskante Ratschläge geben. Viele Ungenauigkeiten und irreführende Aussagen hätten sich durch die Antworten gezogen.

Platz 5: Meta AI

Den letzten Platz im Ranking der besten Chatbots belegt Meta AI mit insgesamt nur 55 Prozent. Der Chatbot korrigierte zwar den ISA-Freibetrag, konnte die Experten von Wich? aber sonst nicht überzeugen. Allein bei der Genauigkeit der Antworten kommt der Chatbot aus dem Hause Meta nur auf einen Wert von 54 Prozent. Bei der Nützlichkeit sind es sogar nur 51 Prozent.

Platz 4: ChatGPT

ChatGPT konnte die Frage zu den Anlagetipps zwar beantworten, korrigierte den fälschlich erwähnten Freibetrag jedoch nicht. Insgesamt landet der bei Nutzern beliebte Chatbot aus dem Hause OpenAI jedoch nur auf Platz fünf mit einem Gesamtergebnis von 64 Prozent.

Auch bei einer Frage zur Beantragung einer Steuerrückerstattung vom Finanzamt lag ChatGPT mit seiner Antwort reichlich daneben. Denn der Chatbot verlinkte – ebenso wie auch Perplexity – auf kostenpflichtige Steuerrückerstattungsanbieter, die dafür bekannt sind, hohe Gebühren zu verlangen und unberechtigte Zusatzkosten zu erheben.

Platz 3: Microsoft Copilot

Der KI-Chatbot Kopilot aus dem Hause Microsoft liegt mit 68 Prozent insgesamt nur knapp auf Rang vier. Das Sprachmodell kann mit 71 Prozent in Sachen Relevanz glänzen, könnte allerdings bei der ethischen Verantwortung mit nur 62 Prozent nachbessern.

Bei einer Frage zum ISA-Freibetrag, einer steuerlich bevorzugten Anlageform in Großbritannien, bauten die Experten von Wich? absichtlich einen Fehler ein. Sie fragten nach Anlagetipps für den Freibetrag in Höhe von 25.000 Pfund. Copilot gab hierfür nun die verlangten Anlagetipps aus, erkannte jedoch nicht, dass der Freibetrag bei 20.000 Pfund liegt. Für Nutzer könnte das einen eklatanten Verstoß gegen die Regelungen der Britischen Steuer- und Zollbehörde bedeuten.

Platz 2: Google Gemini

Google kann sich mit seinem Chatbot Gemini und den Gemini AI Overviews (Gemini AIO) aus der Standard-Google-Suche die restlichen Plätze auf dem Treppchen sichern. Im direkten Vergleich der Antworten beider Versionen seien die Unterschiede in Genauigkeit und Qualität der Informationen teilweise frappierend gewesen.

Gemini AIO hat dabei jedoch nur bei 28 der 40 Fragen Antworten angezeigt, da dieses Feature nicht immer verfügbar ist. Die Punktzahl wurde proportional angepasst, damit sie vergleichbar ist.

Insgesamt konnte Gemini AIO mit 70 Prozent etwas besser abschneiden als Gemini selbst mit 69 Prozent. Vor allem bei Fragen zu den Themen Recht sowie Gesundheit und Ernährung konnte der Chatbot punkten. Gemini selbst hingegen beantwortete Fragen zu Finanzen sowie Verbraucherrechten und Reisen besser.

Platz 1: Perplexity

Die Antworten der Chatbots wurden hinsichtlich der Kategorien Genauigkeit, Relevanz, Klarheit/Kontext, Nützlichkeit sowie ethische Verantwortung bewertet. Dabei konnte sich Perplexity mit einem Gesamtergebnis von 71 Prozent an der Spitze durchsetzen.

Insbesondere in den Bereichen Relevanz sowie Klarheit/Kontext konnte der Chatbot mit 73 Prozent überzeugen. Bei der ethischen Verantwortung besteht mit 66 Prozent hingegen noch Verbesserungsbedarf.

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Das sind die 6 besten Greentech-Newsletter

27. Januar 2026 um 06:00

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Beste Greentech Newsletter Nachhaltigkeit Green Tech

Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind die beiden Megatrends des 21. Jahrhunderts. Und so unterschiedlich und entgegenlaufend beide Bereiche sind, finden sie in Greentech ihren gemeinsamen Nenner. Damit du die neusten Greentech-Trends und nachhaltigen Technologien nicht verpasst, stellen wir dir die sechs besten Greentech-Newsletter vor.

Was sind die 6 besten Greentech-Newsletter, die du unbedingt lesen solltest?

Willst du deine Wohnung oder dein Haus mit nachhaltiger Technologie nicht nur smart, sondern auch nachhaltig gestalten? Oder interessierst du dich aus professioneller Perspektive für Entwicklungen, Trends, Technologien und aufstrebende Start-ups aus dem Greentech-Sektor? Heute wollen wir dir die sechs besten Greentech-Newsletter vorstellen – für Einsteiger und Fortgeschrittene.

1. UPDATE

Das „UPDATE“ von BASIC thinking erscheint von Montag bis Freitag um 6 Uhr und bringt dir die wichtigsten News und Entwicklungen aus den Bereichen Greentech, Nachhaltigkeit und Zukunftstechnologien direkt in dein E-Mail-Postfach. In nur fünf Minuten erfährst du alles, was du für den Tag wissen musst.

Der Newsletter startet mit dem Format „BREAK/THE NEWS“. Darin wird die wichtigste Nachricht aus der Tech-Welt in ihre Einzelteile zerlegt, analysiert und eingeordnet. Du bekommst die Nachricht erklärt, liest verschiedene Stimmen und Perspektiven von Experten und erfährst, welche Konsequenzen für unser Leben folgen können. Neben einem kompakten News-Bereich („Headline Buzz“) gibt es zudem jeden Tag eine gute Nachricht – etwas, das gerade mit Blick auf unsere Umwelt sehr wichtig ist.

  • Rhythmus: Täglich
  • Format: Eigene Formate, Überblick mit Links auf News
  • Sprache: Deutsch

Hier kannst du dich kostenlos zum UPDATE anmelden:

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2. Illuminem Newsletter

Illuminem bezeichnet sich selbst als die größte Nachhaltigkeits-Plattform der Welt. Das Versprechen lautet: „Von der Information zur Handlung: Wir unterstützen die nachhaltige Reise“.

Das macht Illuminem durch drei Säulen. Einerseits gibt es Artikel, Newsletter und Beiträge von über 2.000 Experten rund um den Globus aus 500 kuratierten Quellen. Andererseits gibt es einen Sustainability Data Hub, der Informationen zur Nachhaltigkeit von tausenden Firmen enthält. Zuletzt vertreibt Illumnem eigene Nachhaltigkeitslösungen.

Die Plattform verzeichnet 700.000 aktive Nutzer – darunter 7.000 Führungskräfte – und 20.000 Newsletter-Abonnenten. Insgesamt gibt es drei Newsletter, die allesamt wöchentlich in englischer Sprache erscheinen. Während „Sustainability & Energy“ die wichtigsten Nachhaltigkeits-News kuratiert, geht es in „Carbon“ um alle politischen und gesetzlichen CO2-Regulierungen. Der „Chief Sustainability Officer“-Newsletter spricht gezielt CSOs an, damit sie bessere Entscheidungen in ihren Unternehmen treffen können.

  • Rhythmus: Wöchentlich
  • Format: News, Analysen oder Entscheidungshilfen für Führungskräfte
  • Sprache: Englisch

3. Trellis Briefing

Zu den größten und besten Greentech-Newslettern der Welt gehört auch das „Trellis Briefing“. Hinter dem Newsletter steht die gleichnamige Firma Trellis (ehemals GreenBiz). Sie hilft als Organisation Einzelpersonen und Unternehmen, gemeinsam bessere Lösungen für die Herausforderungen der Klimakrise zu finden.

Dafür veranstaltet Trellis regelmäßig Konferenzen, um den fachlichen Austausch zu fördern und Netzwerke zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaftlern auszubauen.

Der Greentech-Newsletter von Trellis unterstützt das Ziel der Wissensvermittlung und Vernetzung ebenfalls. Über 50.000 Abonnenten – darunter Führungskräfte von Google, Disney, Starbucks und Toyota – lesen den Newsletter, der von Richard Martin, Heather Clancy und Jim Giles hauptverantwortlich verfasst wird.

Du bekommst kurze Zusammenfassungen mit weiterführenden Links, praktische Leitfäden mit Anleitungen für deine eigenen Initiativen, regulatorische und gesetzliche Neuerungen sowie Jobs und Event-Empfehlungen.

  • Rhythmus: Vier Mal in der Woche (Montag bis Donnerstag)
  • Format: Überblick mit Links auf Analysen und Gesetze sowie praktische Anleitungen
  • Sprache: Englisch

4. Climate & Energy Newsletter (Canary Media Daily)

Der „Canary Media Daily“ ist ein Climate & Energy Newsletter, der täglich erscheint. Als Abonnent erhältst du einen kompakten Überblick über die wichtigsten Schlagzeilen aus den US-Medien und die neusten Artikel aus der Redaktion von Canary Media aus den Bereichen Solarenergie, Windenergie, Batterietechnologie, Netzwerk- und Infrastruktur. Der Greentech-Newsletter eignet sich ideal für einen schnellen Nachrichtenüberblick mit den aktuellsten Ereignissen in den USA.

Das Besondere: Canary Media ist ein unabhängiges Nachrichtenportal, das sich ausschließlich über Spenden finanziert und über saubere Energie und Lösungen zur Bewältigung der Klimakrise berichtet. Durch die Strukturierung in die einzelnen Bereiche findet jeder Interessierte – ob Journalist, Politiker oder Investor – die passenden News aus dem passenden Bereich.

  • Rhythmus: Täglich unter der Woche
  • Format: Übersicht mit aktuellen Artikeln und Headlines aus dem Internet
  • Sprache: Englisch

5. Bloomberg Green Daily

Bloomberg gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten und einflussreichsten Medienhäusern im Finanz- und Nachrichtenbereich. Mit dem „Bloomberg Green Daily“ hat die Redaktion einen Greentech-Newsletter auf die Beine gestellt. Die Klimajournalisten veröffentlichen Beiträge, Analysen und Recherchen. Im täglichen Greentech-Newsletter geben sie Einblicke in die Folgen der Erderwärmung, präsentieren neue Technologien und stellen nachhaltige Investments und Firmen vor.

Im Gegensatz zu anderen Greentech-Newslettern benötigst du Zeit zum Lesen: Neben einer ausführlichen Top-Story des Tages bekommst du zwei weitere ausführliche Analysen. Zwischendurch gibt es kurze News-Headlines und weiterführende Bloomberg-Artikel. Die Lesezeit beträgt zwischen 10 und 15 Minuten pro Ausgabe. Du erhältst hochwertigen Journalismus, der nicht nur schnell überflogen werden kann.

  • Rhythmus: Fast täglich (außer an Sonn- und Feiertagen)
  • Format: Ausführliche Analysen
  • Sprache: Englisch

6. The Spark

Der sechste und letzte der besten Greentech-Newsletter entstammt dem renommierten Wissensmagazin „MIT Technology Review“. Dementsprechend ist „The Spark“ auch keine leichte Lektüre, sondern richtet sich mit seinen wissenschaftlichen Beiträgen und tiefgreifenden Fachartikeln an interessiertes Fachpublikum, das auf der Suche nach fundierten Tech-Analysen ist. Der Newsletter will Technologien vorstellen, die den Klimawandel bekämpfen können.

Die Fachjournalisten und Wissenschaftler des MIT greifen einmal in der Woche am Mittwochmorgen ein aktuelles Thema, eine neue Studie oder Forschungsergebnisse auf, analysieren diese und ordnen sie in einen übergreifenden Kontext an. Die Beiträge stammen stets aus dem Greentech-Spektrum decken jedoch immer nur eine Storyline auf. Deshalb ist „The Spark“ eher ungeeignet für den täglichen Wissensdurst und News-Updates.

  • Rhythmus: Wöchentlich (immer mittwochs)
  • Format: Ausführliche Analysen
  • Sprache: Englisch

Wie findest du den besten Greentech-Newsletter für dich?

Greentech umfasst viele Themen – von neuen, nachhaltigen Technologien, über Antriebsmodelle für Autos bis hin zu Solar- und Windenergielösungen. Da die Bandbreite sehr groß ist, empfehlen wir dir, mehrere Newsletter zu abonnieren, damit du herausfindest, welcher der beste Greentech-Newsletter für dich ist.

Je nachdem wie viel Zeit du mit Newslettern verbringen möchtest und wie du deine Informationen serviert bekommen willst, gibt es unterschiedliche Greentech-Newsletter für dich. Zum Start wäre eine Kombination aus UPDATE (dein tägliches, deutschsprachiges Greentech-Update mit News und einer großen Analyse) und Canary Media Daily (tägliche, englischsprachige Newsübersicht) und „The Spark“ (wöchentliche, englischsprachige Analyse) sinnvoll.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

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Wie helfen dir die besten Greentech-Newsletter dabei, nachhaltiger zu leben und Zukunftstechnologien frühzeitig zu entdecken?

Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind zwei der zentralen Schlagwörter unserer Gesellschaft – das gilt im Alltag wie auch in der Wirtschaft. Eine im Juni 2025 erschienene Studie des Umweltbundesamtes und der Bundesnetzagentur unter 1.695 deutschen Unternehmen hat ergeben, dass über 75 Prozent aller deutschen Firmen beide Themen als „wichtig“ oder „eher wichtig“ empfinden.

Besonders interessant: Bei den Großunternehmen gibt es keinen Vertreter, der die Nachhaltigkeit als „unwichtig“ eingestuft hat. Bei der Digitalisierung sind es unter zehn Prozent, die sie als „eher unwichtig“ oder „unwichtig“ empfinden. Das Gute: Wir können von den Strategien der größten und wichtigsten Unternehmens Deutschlands lernen. Sie setzen auf Greentech, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.

Deshalb ist es für dich entscheidend, dich über Greentech-Newsletter auf dem Laufenden zu halten. Wer sich frühzeitig mit nachhaltigen Technologien beschäftigt, kann sich Wissen aneignen, dass für die eigene Karriere essenziell werden wird.

Übrigens: Wenn du dich auch für die Zukunftstechnologie KI interessierst, findest du hier die 7 besten KI-Newsletter.

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Warum Elektroautos in China günstiger sind als in Deutschland

21. Januar 2026 um 05:45

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E-Autos China Elektroautos Elektromobilität

In China sind Elektroautos oft deutlich günstiger als in Deutschland – trotz ähnlicher Technik. Hierzulande hingegen bleibt der hohe Kaufpreis für viele ein zentrales Argument gegen den Umstieg auf ein E-Auto. Doch woran liegt es, dass E-Autos in China viel preiswerter zu haben sind als in Deutschland?

Viele Deutsche zögern beim Kauf eines Elektroautos vor allem aus Kostengründen. Zwar gelten E-Autos langfristig als günstiger im Unterhalt, doch der hohe Anschaffungspreis schreckt viele Verbraucher ab.

Laut einer Deloitte-Umfrage aus dem Jahr 2024 entscheiden sich 42 Prozent der Deutschen aufgrund der hohen Anschaffungskosten gegen ein E-Auto. Damit liegt diese Sorge auf Platz zwei, hinter der unzureichenden Reichweite mit 55 Prozent.

Der durchschnittliche Kaufpreis für Elektroautos in Deutschland lag im Jahr 2024 bei 54.900 Euro. Ein Unterschied im Vergleich zum Verbrennermotor in Höhe von 14.000 Euro.

Doch während sich in den USA mit 52.000 Euro für einen E-Antrieb und 39.900 Euro für einen Verbrenner ein ähnliches Bild zeichnet, liegen die Preise in China deutlich darunter. Doch welche Gründe gibt es für diese enormen Preisunterschiede zwischen den Ländern?

Warum sind E-Autos in China so viel günstiger?

In China kommt ein E-Auto im Jahr 2024 im Durchschnitt auf einen Kaufpreis in Höhe von 21.900 Euro. Der Verbrenner hingegen ist hier im Schnitt sogar teurer und kostet 22.500 Euro.

Während in Deutschland und den USA die Preise für E-Autos und Verbrenner seit 2019 deutlich gestiegen sind, haben sie sich in China sogar noch weiter verringert. Hier lag der durchschnittliche Preis in dem Jahr bei 25.700 Euro – ein Minus von 3.800 Euro bis 2024.

Hinter diesen Preisentwicklungen in China stehen zu einem großen Teil politische Entscheidungen. China fördert den Ausbau der Elektromobilität seit Jahren gezielt durch industriepolitische Maßnahmen wie beispielsweise staatliche Subventionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Hier wird also nicht nur die Nachfrage durch politische Programme angekurbelt, auch die Produktionskosten der Hersteller werden so gesenkt.

Gleichzeitig profitieren chinesische Hersteller von einer reduzierten Mehrwertsteuer. Der chinesische Markt ist zwar stark reguliert, aber dafür greifen die Hersteller auf einen sehr großen Heimatmarkt zurück. Der Staat wiederum steuert diesen durch Quoten und Zulassungsregeln für Verbrenner aktiv zugunsten von E-Autos.

In Deutschland und der EU hingegen sind staatliche Kaufprämien zeitlich befristet und inzwischen deutlich reduziert oder ausgelaufen. Strengere Umwelt-, Arbeits- und Sicherheitsauflagen sowie höhere Energie- und Produktionskosten hingegen lassen die Preise steigen.

Hohe Stückzahlen lassen die Preise purzeln

Zusätzlich profitieren die chinesischen Hersteller – und damit auch die Kunden – von sogenannten Skaleneffekten. Dabei handelt es sich um Kostenvorteile, die bei großen Produktionsmengen zustande kommen können, da sich die Durchschnittskosten pro Stück verringern.

In China trifft das auf viele Hersteller zu. Denn allein aufgrund der Größe des Heimatmarkts produzieren die Autobauer zum Teil enorm hohe Stückzahlen.

Der Markt für E-Autos in China ist zudem sehr divers. Hunderte Hersteller von E-Autos haben außerdem Einfluss auf die Preisgestaltung. Denn durch die große Zahl an Wettbewerbern und den dadurch entstehenden Konkurrenzdruck stehen die Preise für Elektroautos stark unter Druck.

Gleichzeitig kann China einen Großteil der Wertschöpfungskette selbst abdecken. Denn durch die ausgeprägte Batterieproduktion im Land selbst kommt es auch hier zu niedrigeren Produktionskosten. Das wiederum wirkt sich enorm auf den Kaufpreis der E-Autos aus, da die Batterie das teuerste Element eines E-Autos ist.

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HBO Max: Neuer Streamingdienst für Deutschland – alles, was du wissen musst

17. Januar 2026 um 06:15

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HBO Max, Streaming-Dienst, Serie, Film, Medien, Plattform

HBO Max geht in acht neuen Ländern an den Start, unter anderem in Deutschland. Um sich den Erfolg hierzulande zu sichern, hat sich das Unternehmen mit anderen Plattformen zusammengetan.

Manch einer hat sich schon gefragt, ob es HBO wohl niemals in Deutschland geben wird. Doch nun ist es so weit: Seit dem 13. Januar 2026 ist der US-amerikanische Streaming-Riese auch bei uns offiziell verfügbar.

HBO Max direkt oder als Zusatzabo streamen

In anderen europäischen Ländern wie Spanien oder Polen gibt es HBO Max schon seit Langem. Zwar konnten auch deutsche Film- und Serienfans HBO-Inhalte abrufen, bisher allerdings nur als Erweiterung von Abos bei Sky oder WOW.

Dazu hatte das US-amerikanische Unternehmen bereits 2012 einen entsprechenden Deal mit dem Sender ausgehandelt. Der läuft nun allerdings aus und HBO Max kommt auf direktem Wege zu den Kunden.

Wie HBO in einer offiziellen Mitteilung erklärt, können User in Deutschland den Streaming-Dienst ab sofort über die App beziehen. Dennoch gibt es in Deutschland, Italien und Österreich zusätzlich die Möglichkeit, ein Zusatzabonnement für Amazon Prime Video abzuschließen.

Auch über Amazon buchbar

HBO setzt auf Partnerschaften

Außerdem scheint sich WBD noch ein weiteres Hintertürchen offenzuhalten, denn in Deutschland wird HBO Max im Bundle mit RTL Plus verfügbar sein.

Ganz zum Vorteil von RTL: Nachdem der Sender Sky im Sommer 2025 für 150 Millionen US-Dollar aufgekauft hatte, verlor er durch den auslaufenden Vertrag zunächst die HBO-Inhalte. Durch die neue Partnerschaft ist das Problem gelöst.

Für Sky-Kunden wichtig: HBO-Serien, die bisher bereits im Abo enthalten waren, werden auch weiterhin verfügbar sein. Neue Serien wie beispielsweise „The Pitt“ starten allerdings nur noch bei HBO Max. Zusätzlich wird waipu.tv HBO Max nahtlos in seine Plattform für den deutschen Start integrieren.

Inhalt und Kosten: Alles, was du über das HBO Max-Abo wissen musst

Inhaltlich setzt HBO Max auf eine Mischung aus globalen Giganten und lokalen Produktionen. Neben dem neuen Game of Thrones-Ableger „A Knight of the Seven Kingdoms“ und dem aktuellen Kinohit „One Battle After Another“ investiert der Dienst außerdem in deutsche Originale.

Für Herbst 2026 ist mit „4 Blocks Zero“ ein Prequel des Berliner Gangster-Epos geplant. Außerdem soll Sport für Zug sorgen. So sind beispielsweise die Olympischen Winterspiele 2026 in jedem Abo-Modell enthalten.

HBO Max startet in Deutschland mit drei Basismodellen:

  • Basis mit Werbung: 5,99 Euro pro Monat (Full HD, 2 Geräte).
  • Standard: 11,99 Euro pro Monat (Full HD, werbefrei, 30 Downloads).
  • Premium: 16,99 Euro pro Monat (4K Ultra HD, Dolby Atmos, 100 Downloads).

Diese Preise gelten als Einführungstarife bis Ende 2026, bevor sie im Folgejahr moderat angehoben werden. Verfügbar ist der Streaming-Dienst über die gängigen App-Stores, ausgewählte Fernseher, Mobiltelefone, Tablets, Spielekonsolen, PCs und online abrufbar.

Kann sich HBO Max gegen Rivalen durchsetzen?

Der Dienst von Warner Bros. Discovery (WBD) gilt als eine Art Erfinder der US-Qualitätsserie. Dass dieser Titel durchaus verdient ist, beweisen Erfolgstitel wie „Games of Thrones“, „Die Sopranos“, „The Last of Us“ und „Euphoria“.

Obwohl HBO Max mit einem starken inhaltlichen Portfolio an den Start geht, bleibt offen, ob die Menschen in Deutschland bereit sind, Geld in einen weiteren Streaming-Dienst zu investieren. Denn auch Netflix und Amazon Prime Video sind weiterhin beliebte Plattformen.

Außerdem steht Medienberichten auch WBD selbst die Übernahme bevor. Wenn die Gerüchte stimmen, könnte ausgerechnet Rivale Netflix der Käufer sein. Was das für beide Dienste letztendlich bedeutet, bleibt abzuwarten.

HBO Max startete zuerst 2020 in den USA und wurde seitdem nach Lateinamerika, Europa und Asien ausgeweitet. Der Dienst soll im März 2026 auch in Großbritannien und Irland an den Start gehen und damit seinen europäischen Rollout abschließen. Für das dritte Quartal 2025 meldete Warner Bros. Discovery 128 Millionen globale Streaming-Abonnenten.

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So findest du heraus, was ChatGPT alles über dich weiß

31. Dezember 2025 um 05:45

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was weiß ChatGPT Künstliche Intelligenz KI OpenAI

ChatGPT weiß erstaunlich viel – auch über seine Nutzer. Während der KI-Chatbot Fragen beantwortet oder Texte verfasst, merkt er sich auch Details aus den Gesprächen. So kannst du prüfen, was ChatGPT inzwischen alles über dich weiß.

Die Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022 hat eine neue Phase der Künstlichen Intelligenz eingeleitet. Für viele Menschen ist der KI-Chatbot aus dem Hause OpenAI kaum noch aus dem Alltag wegzudenken.

Ob im Browser, in der App oder im Chat bei WhatsApp – das KI-Modell ist inzwischen auf zahlreichen Wegen rund um die Uhr erreichbar. Das zeigt sich auch in den Nutzerzahlen: Erst Anfang Oktober verkündete OpenAI-Chef Sam Altman bei der jährlichen DevDay-Konferenz des Unternehmens, dass ChatGPT inzwischen mehr als 800 Millionen wöchentlich aktive Nutzer zählt.

Diese enorme Zahl an Nutzern ist nicht nur entscheidend für den Erfolg des KI-Modells, sondern auch für dessen Leistungsfähigkeit. Denn die Anfragen generieren einen kontinuierlichen Datenfluss, der wertvolle Informationen für die Entwicklung des KI-Modells enthält.

So kann jede Anfrage oder Reaktion zum größeren Verständnis von Modellen wie ChatGPT beitragen. Doch enthalten die Anfragen Informationen über persönliche Vorlieben, Interessen oder sensible Daten, können auch diese in den Datenstrom gelangen.

Was weiß ChatGPT über dich?

In seinen Datenschutzrichtlinien legt OpenAI dar, welche personenbezogenen Daten bei der Nutzung von ChatGPT erhoben werden. Dazu gehören unter anderem Daten, die bei der Erstellung eines Kontos angegeben werden oder Nutzungsdaten wie Eingaben, Geräte-Informationen oder Standortdaten.

Was ChatGPT über dich weiß, kommt also auch auf dein Nutzungsverhalten an. Willst du herausfinden, welche Informationen das KI-Modell über dich gespeichert hat, kannst du ganz einfach nachfragen.

Dafür kannst du im Chat einfach Fragen wie „Was weißt du über mich?“ oder „Wie heiße ich und wo arbeite ich?“ eingeben. Willst du etwas tiefer in die Materie gehen, kannst du auch auf bisherige Gespräche Bezug nehmen und ChatGPT fragen, wie es dich anhand dessen beschreiben würde.

Anhand der Länge der Antworten und den enthaltenen Details kannst du dann erkennen, wie viel ChatGPT tatsächlich durch deine Eingaben bisher über dich erfahren und sich gemerkt hat. Es ist aber auch durchaus möglich, dass dir der KI-Chatbot sagt, dass er nichts über dich weiß.

Diese Privatsphäre-Einstellungen kannst du bei ChatGPT vornehmen

Willst du verhindern, dass ChatGPT zu viel über dich lernt oder weiß, kannst du verschiedene Einstellungen vornehmen, die deine Privatsphäre schützen. So kannst du beispielsweise in den Einstellungen die Funktion „Erinnerungen“ deaktivieren.

Öffne hierfür deine Einstellungen und navigiere zum Menüpunkt Personalisierung. Hier kannst du deaktivieren, dass ChaGPT gespeicherte Erinnerungen speichert und beim Antworten berücksichtigt.

Im Bereich Personalisierung kannst du außerdem sehen, welche Einstellungen du bisher vorgenommen hast. Hier können im Bereich „Beruf“ oder „Mehr über dich“ Informationen hinterlegt sein, die ChatGPT sich merkt. Auch „Individuelle Hinweise“ können dazu beitragen.

Zusätzlich kannst du auch das ChatGPT-Datentraining ausschalten. Hierfür musst du in deinen Einstellungen den Punkt Datenkontrollen aufrufen. Ganz oben findest du die Option „Das Modell für alle verbessern“. Schalte diese Feature ab, wenn du nicht möchtest, dass OpenAI Modelle mit deinen Inhalten trainiert.

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Depotumzug: Was du unbedingt beachten solltest

26. Dezember 2025 um 06:02

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Ein Depotumzug kann Gebühren sparen – birgt aber auch Fallstricke, wenn Fristen oder steuerliche Aspekte übersehen werden. Wichtig ist, den Transfer sorgfältig zu planen. So gelingt der Wechsel reibungslos und ohne unnötige Kosten.

Eine Depoteröffnung bei einem Onlinebroker dauert heutzutage meist nur wenige Minuten. Denn die Anträge können digital ausgefüllt und per Video-Ident bestätigt werden. Sobald die Verifizierung abgeschlossen ist, wird das Depot freigeschaltet – meist sogar noch am selben Tag.

Auch ein Depotumzug stellt sich daher in der Regel als unkompliziert dar. Denn die meisten Broker bieten auch diesen Prozess komplett digital an. Dennoch gibt es beim Depotumzug einige Dinge zu beachten.

Darauf solltest du beim Depotumzug achten

Wer seine Aktien, Fonds oder ETFs in ein neues Depot übertragen möchte, muss diese nicht verkaufen. Denn es ist möglich, diese Wertpapiere direkt in ein neues Depot umzuziehen. Dabei sind jedoch einige Aspekte wichtig, die zuvor bedacht werden sollten.

Vorab solltest du vor allem überprüfen, ob deine bereits vorhandenen Assets beim neuen Anbieter handelbar sind. Auch solltest du prüfen, ob deine gewünschten Handelsplätze vorhanden sind. Der Transfer dieser Wertpapiere ist meist kostenfrei. Es können jedoch trotzdem Gebühren anfallen, über die du dich vorab informieren solltest.

Auch der zeitliche Aspekt sollte beachtet werden. Denn ein Depotumzug kann mehrere Wochen dauern – und in dieser Zeit sind deine betroffenen Wertpapiere meist nicht handelbar. Zusätzlich solltest du auf die Übertragung von Sparplänen, Freistellungsaufträgen sowie Verlustverrechnungstöpfe achten, damit dir später keine steuerlichen Nachteile entstehen.

Bevor dein altes Depot geschlossen wird, solltest du außerdem eine Datensicherung vornehmen. Wichtige Unterlagen wie Kaufabrechnungen oder steuerliche Bescheinigungen sollten lokal gesichert werden.

Depotumzug ohne Brokerwechsel

Erst kürzlich hat der Onlinebroker Scalable die Depots seiner Kunden auf eine neue Plattform transferiert. Bisher wurden diese bei der Baader Bank verwaltet, nun sind sie aber auf eine eigene Scalable-Platt­form umge­zogen.

Auch bei einem solchen Depotumzug gibt es einiges zu beachten. Dabei solltest du dich vor allem informieren, was genau automatisch transferiert wird und ob dies beispielsweise auch für Frei­stellungs­aufträge gilt.

Außerdem ist es ratsam, vor dem Depotumzug eine Datensicherung vorzunehmen. Hier können unter anderem eine Depotübersicht sowie Einstandskurse sinnvoll sein. Auch Dokumente aus dem Postfach sollten separat gespeichert werden.

Zudem solltest du Fristen während des Depotumzugs beachten. Denn hier kann es während der Umstellungs­prozesse zu Einschränkungen kommen, die Käufe und Verkäufe auf der alten Plattform einschränken.

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ChatGPT: Erinnerungsfunktion aktivieren – so funktioniert’s

24. Dezember 2025 um 06:01

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ChatGPT Erinnerungsfunktion aktivieren OpenAI KI Künstliche Intelligenz

ChatGPT hat ein ziemlich gutes Gedächtnis und kann zu allen möglichen Dingen Auskunft geben. Der KI-Chatbot aus dem Hause OpenAI ist aber auch in der Lage, sich Einzelheiten aus deinen Gesprächen zu merken und diese in neue Unterhaltungen einfließen zu lassen. So kannst du die Erinnerungsfunktion von ChatGPT aktivieren.

Nutzer können sich mit ChatGPT über eine große Bandbreite an Themen unterhalten – von Alltagsfragen über Politik und Wissenschaft bis hin zu kreativen Projekten. Dabei ist der KI-Chatbot auch in der Lage, sich über mehrere Gespräche hinweg an bestimmte Dinge zu erinnern.

OpenAI will nach eigenen Angaben mit der Hilfe dieser Funktion „zukünftige Chats hilfreicher gestalten“. Denn Nutzer müssen gespeicherte Erinnerungen nicht immer wiederholen, das System kann auf sie zugreifen und sie in neue Unterhaltungen einfließen lassen.

So kannst du die Erinnerungsfunktion bei ChatGPT aktivieren

Die Erinnerungsfunktion von ChatGPT kannst du in nur wenigen Schritten in deinen Einstellungen vornehmen. Hier hast du auch die Kontrolle darüber, welche Informationen gespeichert sind.

Willst du die Erinnerungsfunktion nutzen, klicke bei ChatGPT auf deinen Namen, um die Einstellungen zu öffnen. Navigiere nun zum Punkt „Personalisierung“.

Hier findest du den Menüpunkt „Erinnerung“, unter dem du „Gespeicherte Erinnerungen berücksichtigen“ über einen Schieberegler direkt aktivieren kannst. Dieser ist dann blau hinterlegt. ChatGPT kann nun Erinnerungen speichern und beim Antworten berücksichtigen.

Zusätzlich hast du hier die Möglichkeit, auch den Chatverlauf in künftige Antworten einzubeziehen. Denn ChatGPT kann auch den Chatverlauf berücksichtigen, wodurch der Chatbot auch die letzten Gespräche beim Antworten berücksichtigt.

Gespeicherte Erinnerungen gehen nicht verloren

In den Einstellungen hast du außerdem Zugriff auf die gespeicherten Erinnerungen. Diese kannst du einsehen und auch bearbeiten. Klicke hierfür auf den Button „Verwalten“ in den Erinnerungseinstellungen. So behältst du die Kontrolle über die Informationen, die in künftige Gespräche einfließen.

ChatGPT macht hier auch einen Unterschied zwischen gespeicherten Erinnerungen und der Berücksichtigung vorhergehender Chats. In den Einstellungen heißt es dazu: ChatGPT versuche, sich an deine letzten Chats zu erinnern. Dabei könne das System allerdings „im Laufe der Zeit Dinge vergessen“. Das gelte allerdings nicht für gespeicherte Erinnerungen, die vergesse ChatGPT nicht.

Hast du in den Einstellungen über „Verwalten“ die gespeicherten Erinnerungen geöffnet, kannst du alles einsehen, was ChatGPT sich über dich gemerkt hat. Du hast hier die Möglichkeit, die Erinnerungen nach dem Alter zu sortieren oder zu kopieren.

Auch kannst du sowohl einzelne Erinnerungen löschen, wenn du diese aus dem Gedächtnis von ChatGPT entfernen willst. Klicke hierfür auf die drei Punkte neben der Erinnerung und klicke auf „Löschen“.

Es ist außerdem möglich, alle Erinnerungen auf einmal zu löschen. Hierfür klickst du ganz oben neben der Suchleiste auf die drei Punkte und wählst an dieser Stelle „Alle Erinnerungen löschen“ aus.

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ChatGPT 5.2: Das neue KI-Modell von OpenAI im Test

16. Dezember 2025 um 13:30

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ChatGPT 5.2 Test OpenAI Vergleich GPT 5.1

Nachdem Google mit Gemini 3 Pro in einigen Bereichen neue Maßstäbe setzen konnte, schlägt OpenAI mit ChatGPT 5.2 zurück. Was das Update alles kann und wie es sich im Vergleich zur Version 5.1 schlägt, klären wir in diesem Artikel.

Die Veröffentlichung von ChatGPT 5.2 kann als direkte Reaktion auf den vor einigen Tagen ausgerufenen Code Red bei OpenAI gewertet werden. Der Grund für die Alarmstimmung bei den KI-Pionieren um Sam Altman war das Release von Gemini 3 Pro. Wie du in unserem großen Vergleich nachlesen kannst, konnte Google mit seinem neuesten Modell nicht nur Boden gutmachen, sondern OpenAI in vielen Bereichen sogar den Rang ablaufen.

OpenAI schlägt mit ChatGPT 5.2 zurück

Gerade einmal einen Monat ist die Veröffentlichung von ChatGPT 5.1 her. Entsprechend groß scheint der Druck hinter den Kulissen von OpenAI gewesen zu sein, möglichst schnell nach dem Release von Gemini 3 nachzulegen. Jetzt ist ChatGPT 5.2 da und das Unternehmen möchte damit seine einstige und unumstrittene Führungsposition zurückerobern. Das ist jedoch nicht ganz einfach, angesichts des umfangreichen Ökosystems von Google.

Wir haben uns desalv die Fragen gestellt: Was kann die neue Version der OpenAI-KI und wie schlägt sie sich im Vergleich zum Vorgängermodell? Um das herauszufinden, haben wir die drei neuen Modelle „Instant“, „Thinking“ und „Pro“ getestet. Wer diese selbst nutzen möchte, muss sich eines der Bezahl-Abos holen, denn in der Gratis-Version gibt es das Upgrade noch nicht.

ChatGPT 5.2 und ChatGPT 5.1 im Vergleich

1. Komplexe Problemlösungen

Komplete Problemlösungen standen ganz oben auf der Agenda von OpenAI. GPT 5.2 soll nicht mehr nur ein Chatbot sein, der Wahrscheinlichkeiten berechnet, sondern ein Modell, das Aufgaben wirklich in all ihren Facetten durchdenkt. Laut den Entwicklern erreicht die neue Version in 44 Berufen Expertenniveau. Außerdem soll es Maßstäbe in den Bereichen Software, Wissenschaft und Mathematik setzen.

Im direkten Vergleich zu Version 5.1 fällt auf, dass sich das neue Modell viel Zeit nimmt. Im „Thinking“-Modus dauert es eine ganze Weile, bevor man eine Antwort erhält. Das könnte ungeduldige Nutzer im ersten Moment nerven, aber die Ergebnisse rechtfertigen die Wartezeit. Während Version 5.1 bei komplexen Logikrätseln oder umfangreichen Analysen oft halluzinierte oder oberflächlich blieb, geht 5.2 deutlich durchdachter auf entsprechende Prompts ein.

Bei einem Prompt mit mehreren Dokumenten, Ebenen und Aufgabenstellungen, liefert 5.1 oft lange Texte, die zwar gut klingen, aber inhaltlich wenig Substanz bieten und vor allem bei Zahlen inkonsistent sein können. GPT 5.2 strukturiert die Antworten hingegen logisch, wiegt Argumente gegeneinander ab und wirkt in der Argumentation deutlich mehr wie ein echter Analyst als ein Gesprächspartner, der uns gefallen möchte.

2. Coding und Software-Entwicklung

ChatGPT war schon vor dem Update eine der ersten Anlaufstellen für Programmierer. Version 5.1 war gut, produzierte aber oft Code, der manuelles Nachbessern erforderte oder bei modernen Frameworks stolperte.

Für GPT 5.2 verspricht OpenAI Rekordwerte in diversen Benchmarks. Außerdem sollen Fehler schneller erkannt und ausgemerzt werden. Auch bei Frontend-Software-Aufgaben und 3D-Elementen ist das Modell angeblich kreativer und präziser.

3. Agenten-Fähigkeiten und Tools

In unserem Vergleich mit Gemini 3 Pro fiel ChatGPT in diesem Bereich am meisten ab. Ein modernes KI-Modell muss nicht nur texten, sondern aktiv handeln und selbstständig Aufgaben erledigen können. Solche KI-Agenten sind laut OpenAI mit 5.2 nun deutlich zuverlässiger. Sie können problemlos mit externen Tools umgeht, ohne dabei den Faden zu verlieren.

Konfrontiert man ChatGPT 5.1 mit einem Prompt, der eine ganze Reihe an Aktionen erfordert, werden häufig Zwischenschritte vergessen oder durcheinandergewürfelt. Entsprechend muss man dem alten Modell alle Wünsche einzeln präsentieren, um eine vollumfängliche Lösung zu erhalten.

ChatGPT 5.2 arbeitet solche Anweisungen deutlich sturer und damit auch korrekter ab. Es koordiniert verschiedene Tasks, ohne den Überblick zu verlieren. Die Aufmerksamkeitsspanne ist spürbar höher. Zwar hat Google weiterhin das bessere Ökosystem für solche Aufgaben, aber OpenAI hat bei der reinen Einhaltung von Vorgaben deutlich nachgebessert. Man muss die KI weniger kontrollieren, ob sie wirklich alles erledigt hat.

4. Halluzinationen und Recherche

Eines der größten Probleme von Version 5.1 waren Halluzinationen, vor allem bei den angesprochenen umfangreichen Aufgaben. Die Entwickler von OpenAI versprechen mit dem Update jedoch eine deutliche Reduktion erfundener Fakten – konkret um 38 Prozent.

Um solche Zahlen zu bestätigen, bräuchte es natürlich eine ausführlichere Studie. Der erste Eindruck ist aber, dass die KI vorsichtiger geworden ist. Bei der Zusammenfassung langer Dokumente oder der Analyse komplexer Berichte hält sich Version 5.2 strikter an die Quelle als der Vorgänger. Zudem fühlt sich die Integration der Websuche natürlicher an, auch wenn sie optisch weiterhin nicht ganz mit der Darstellung von Google mithalten kann.

Gemini liefert bei Themen, die sich anbieten oft visuell ansprechende Karten und Grafiken direkt aus der Suche. Die Antworten von ChatGPT 5.2 sind hingegen textlastiger und nüchterner. Die KI ist ein sehr guter Assistent für Recherchen geworden, der weniger Unsinn erzählt, aber die Ergebnisse könnten noch moderner und lebendiger präsentiert werden.

5. Visuelles Verständnis

GPT 5.2 kommt nicht mit einem neuen Bildgenerator daher. Dieser soll zusammen mit einem Modus für erwachsene Inhalte nachgeliefert werden. Beide Updates sind momentan für Januar 2026 geplant. Mit der KI lassen sich weiterhin gute Bilder erstellen, aber das Unternehmen ist in diesem Bereich nicht Speerspitze der Branche.

Was aber durchaus verbessert wurde, ist das visuelle Verständnis hochgeladener Dateien. Von uns gefütterte Screenshots mit komplexen Inhalten oder schwer erkennbaren Elementen wurden von der neuen Version präzise analysiert. Das ist vor allem für den Büroalltag extrem hilfreich. 5.1 tendiert hingegen dazu, schwer verständliche Elemente zu ignorieren oder sogar zu raten.

Fazit: ChatGPT 5.2 ist in spezifischen Bereichen ein großer Fortschritt

OpenAI schmeißt in seiner Vorstellung von ChatGPT 5.2 mit vielen Zahlen um sich, mit denen die Überlegenheit der neuen Version verdeutlicht werden sollen. Otto Normal-Nutzer sollten aber nicht zu viel erwarten, denn so groß wie zuletzt bei Gemini ist der Sprung nicht.

Die Zielgruppe dürften aber ohnehin Vielnutzer sein, die eine KI benötigen, mit deren Hilfe eine Fülle von Aufgaben präzise bearbeitet werden kann. Wer einen zuverlässigen Partner für Coding, komplexe Analysen und lange Texte sucht, bekommt mit Version 5.2 eines der besten Werkzeuge am Markt.

Zusammenfassend könnte man sagen, ChatGPT ist erwachsener geworden. Die Kinderkrankheiten, vor allem die Halluzinationen und die Vergesslichkeit bei langen Aufgaben, wurden erfolgreich behandelt. Sogar der Chatbot klingt distanzierter, zielgerichteter und weniger gönnerhaft. Alles ist darauf ausgerichtet, Unternehmen und Privatpersonen Zeit zu sparen.

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