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Received yesterday — 14. Juni 2026BASIC thinking

WhatsApp: So kannst du zwei Accounts gleichzeitig auf dem iPhone nutzen

14. Juni 2026 um 06:00

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WhatsApp zwei Accounts iPhone Smartphone Messenger Meta

WhatsApp ermöglicht es jetzt auch auf dem iPhone, zwei Accounts gleichzeitig auf einem Gerät zu nutzen. Damit lassen sich etwa private und berufliche Chats bequem trennen, ohne ständig Konten wechseln oder eine zweite App verwenden zu müssen. Wir zeigen dir, wie die Einrichtung funktioniert.

Android-Nutzer haben bereits seit 2023 die Möglichkeit, zwei WhatsApp-Konten gleichzeitig auf einem Gerät zu verwenden. Nun hält diese Funktion auch auf dem iPhone Einzug, wie WABetainfo berichtet.

Künftig kannst du also auch auf deinem iPhone zwei Accounts hinterlegen und so beispielsweise die private und berufliche Kommunikation einfacher voneinander trennen. Ein zusätzliches Smartphone oder weitere Apps wie WhatsApp Business werden damit überflüssig.

Die neue Funktion erlaubt es, mehrere Accounts direkt innerhalb der regulären WhatsApp-Einstellungen zu verwalten und komfortabel zwischen ihnen zu wechseln. Wir zeigen dir, wie du einen zusätzlichen Account bei WhatsApp auf deinem iPhone hinzufügen kannst.

Zwei WhatsApp-Accounts gleichzeitig auf deinem iPhone nutzen – so funktioniert’s

Willst du einen zusätzlichen Account bei WhatsApp hinzufügen, benötigst du hierfür eine separate Telefonnummer, da das Konto an diese geknüpft ist. Hast du die Nummer für ein weiteres WhatsApp-Konto registriert, kannst du auf einem Gerät zwischen diesen Nummern wechseln.

Dabei gilt das Konto, in dem du aktuell angemeldet bist, als dein aktives Konto. Das zusätzliche Konto bezeichnet WhatsApp als inaktiv.

Dennoch erhältst du auch für das inaktive Konto Benachrichtigungen zu Nachrichten und Anrufen. Willst du auf diese zugreifen, wechselst du einfach zu dem entsprechenden Konto.

Für den Wechsel zwischen den Konten navigierst du zu deinen Einstellungen über dein Profilbild in der unteren rechten Ecke deines Bildschirms. Neben deinem Profilnamen siehst du nun einen kleinen Pfeil nach unten, über den du zwischen deinen Konten hin und her wechseln kannst.

Zweites Konto bei WhatsApp auf dem iPhone hinzufügen

Willst du ein zweites Konto bei WhatsApp auf deinem iPhone hinzufügen, kannst du das über die Einstellungen tun. Diese findest du über einen Klick auf dein Profilbild in der unteren rechten Ecke deines Bildschirmes.

Tippe nun auf das kleine Plus neben deinem Namen und dann auf „Konto hinzufügen„. Alternativ kannst du auch über den Menüpunkt „Konto“ gehen und hier „Konto hinzufügen“ auswählen.

Nun öffnet sich ein Pop-up-Fenster zu den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie. Wähle hier „Zustimmen und fortfahren„, um dein zweites Konto einzurichten.

Im nächsten Schritt gibst du die Telefonnummer deines zweiten Accounts im internationalen Telefonnummernformat ein. Hast du zuvor dein Land ausgewählt, ist die Ländervorwahl bereits hinterlegt.

Wenn du mit „Weiter“ bestätigst, erhältst du einen sechsstelligen Code zur Verifizierung. Nachdem du diesen eingegeben hast, kannst du deinen Namen eingeben und noch einmal mit „Weiter“ bestätigen.

Im letzten Schritt ist es optional, ob du ein Profilbild hinzufügst und deine Info ausfüllst. Willst du dein Profil später erstellen, gibt es auch die Möglichkeit, „Überspringen“ zu wählen.

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Podcast: Gelingt Apple mit Siri AI der lang ersehnten KI-Moment?

12. Juni 2026 um 07:35

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BREAK THE WEEK Podcast

BREAK/THE WEEK ist dein wöchentlicher Tech-Talk von BASIC thinking, der dich hinter die Kulissen der Tech-Welt nimmt. In der neuen Ausgabe diskutieren wir über das neue Siri AI von Apple, Überwachung im Home Office und den KI-Streit bei Netflix. 

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Die Themen dieser Ausgabe:

  • Siri AI: Apples großer KI-Moment – und warum Europa vorerst leer ausgeht
  • Netflix vs. Synchronsprecher: Stimmen fürs KI-Training – und wer Nein sagt
  • Microsoft Teams trackt den Arbeitsort von Mitarbeitern – was das für den Datenschutz bedeutet
  • Good News: Madrid liefert Pakete per U-Bahn – ein Modell für andere Städte?
  • Internetnutzung in Deutschland sinkt erstmals seit Jahren
  • Dorf bei Paris kämpft gegen eines der größten KI-Rechenzentren Europas
  • Pausenwerbung beim Streaming: Nervt – oder doch okay?

Wenn du keine neue Ausgabe von BREAK/THE WEEK verpassen willst, kannst du den Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Audible, YouTube oder Deezer kostenlos abonnieren. Mit einem Abo und einer positiven Rezension auf den Podcast-Plattformen unterstützt du unsere Arbeit. Vielen Dank!

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Apple bläst zur Aufholjagd: Siri AI soll KI-Magie aufs iPhone bringen

11. Juni 2026 um 11:00

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Siri AI KI iPhone Apple Künstliche Intelligenz

Apple hat auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC 2026 geliefert – zumindest in der Theorie. Siri AI soll ab Herbst den Sprachassistenten grundlegend erneuern – mit Zugriff auf Apps, Fotos, Mails und Kalender. Doch ausgerechnet in Europa startet die KI auf iPhones und iPads vorerst nicht, weil Apple und die EU sich beim Digital Markets Act nicht einigen können. Wir ordnen ein, was Siri AI wirklich kann, welche Geräte kompatibel sind und warum Apples Datenschutzversprechen auf die Probe gestellt wird. Eine kommentierende Analyse.

Was ist und kann Siri AI von Apple?

  • Apple hat mit Apple Intelligence schon eine eigene KI für sein Hardware-Ökosystem entwickelt und auch einige praktische Funktionen implementiert. Die Apple-KI hinkt den Modellen der Konkurrenz aber deutlich hinterher. Der Sprachassistent Siri schreit derweil bereits seit Jahren förmlich danach, ein umfangreiches KI-Update zu erhalten. Apple hat das auch erkannt. Das Versprechen einer runderneuerten KI-Siri konnte das Unternehmen aufgrund mehrerer Verzögerungen aber nicht halten. Auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC 2026 hatte Apple aber gute Nachrichten mit dabei: Siri AI soll im September 2026 zusammen mit iOS 27 an den Start gehen.
  • Das neue KI-Siri baut auf Apple Intelligence auf, das wiederum auf eigenen Sprachmodellen, Modellen von Google und OpenAI sowie einem hauseigenen Cloud-Dienst basiert. Siri AI soll in der Lage sein, längere Gespräche mit Nutzern zu führen als bisher, indem sich der Sprachassistent an Inhalte früherer Konversationen erinnert. Außerdem wird die KI auf kompatiblen Apple-Geräten noch mächtiger. Sprich: Das neue Siri soll auf Apps, Fotos und Videos zugreifen können, um etwa nach Chatverläufen oder Bildern zu suchen oder diese zu bearbeiten. Außerdem möglich: Zugriff auf E-Mails, Notizen, Dokumente oder den Kalender, um individuellere Antworten zu erhalten.
  • Apple setzt für Siri AI die Betriebssysteme iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, watchOS 27 und visionOS 27 voraus. Sprich: Mit früheren Versionen oder Geräten, die OS27 nicht unterstützen, wird das neue KI-Siri nicht funktionieren. Weitere Voraussetzungen: Mindestens ein iPhone 15 Pro, ein iPad mit M1-Chip oder ein Mac mit M1-Chip. In Europa wird Siri AI zum Start nicht auf iPhones und iPads verfügbar sein. Macs, die Vision Pro und auch die Apple Watch sollen die KI aber erhalten. Grund dafür ist der Digital Markets Act der EU, der den Wettbewerb stärken und verhindern soll, dass große Konzerne ihre Marktmacht ausnutzen. Apple muss sein System etwa für andere Anbieter öffnen.

Datenschutz vs. KI-Power: Apples größter Widerspruch?

Mit Siri AI steht Apple vor einem Spagat, der kaum größer sein könnte. Der iPhone-Konzern muss vor allem gegenüber Google und Samsung Boden gut machen, um in Sachen Smartphone-KI nicht den Anschluss zu verlieren. Doch damit das neue Siri konkurrenzfähig sein kann, muss die KI einerseits möglichst viel über ihre Nutzer wissen. Andererseits hat Apple das Thema Datenschutz über Jahre zu einem wichtigen Markenkern erhoben.

Eine Siri-KI, die Nachrichten durchsucht, Termine in den Kalender einträgt, Fotos analysiert und Aufgaben erledigt, ohne dass Nutzer jemals eine App öffnen müssen, rüttelt aber zumindest an Apples großem Versprechen, da die KI auf unzählige Daten zugreifen und diese verarbeiten muss.

Versteht mich nicht falsch: Die versprochenen neuen Siri-Funktionen mögen nicht nur äußerst praktisch und hilfreich sein. Die KI wäre der Konkurrenz in Sachen Gerätezugriff sogar voraus. Doch der Gedanke an eine KI, die auf E-Mail-Konten, Apps, Fotos und Dokumente zugreifen kann, löst auch ein etwas mulmiges Gefühl aus.

Der Konflikt zwischen Apple und der EU heizt die Siri-Debatte zusätzlich an. Die Kommission will verhindern, dass Apple seine eigenen Dienste gegenüber Konkurrenzangeboten bevorzugt, und fordert deshalb mehr Offenheit für alternative KI-Assistenten. Apple warnt wiederum vor Risiken für Datenschutz und Sicherheit. Sprich: Beide Parteien reklamieren Nutzer- und Datenschutz für sich.

Dabei versucht Apple, sich mit seiner „Private Cloud Compute“-Strategie von vielen Wettbewerbern abzugrenzen. Die Botschaft: möglichst viel auf dem Gerät und nur so viel Cloud wie nötig. Doch selbst wenn Daten laut Unternehmen weder für Apple noch für Dritte einsehbar sind, bleibt ein grundlegender Widerspruch bestehen. Denn je persönlicher und hilfreicher eine KI werden soll, desto tiefer muss sie ins digitale Leben ihrer Nutzer eintauchen.

Stimmen

  • Craig Federighi, Senior Vice President of Software Engineering bei Apple, zur neuen KI-Strategie: „Wir bringen die nächste Generation von Apple Intelligence auf unsere Plattformen – und stellen Siri AI vor, ein deutlich intelligenteres, kenntnisreicheres und leistungsfähigeres Siri und machen unsere Softwareplattformen schneller, zuverlässiger und besser als je zuvor.“ Die EU kritisiert er derweil ungewöhnlich scharf: „Wir sind sehr enttäuscht. (… ) Wir hoffen, Siri AI bald auch in der EU anbieten zu können, und werden weiterhin mit den EU-Regulierungsbehörden an einer Lösung arbeiten. Da sie sich jedoch weigern, konstruktiv mit uns auf Lösungen hinzuarbeiten, die Datenschutz und Sicherheit gewährleisten, können wir derzeit keinen Zeitplan nennen.“
  • Branchenexperte Avi Greengart von der Analysefirma Techsponential in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) zu einem Begriff, der bislang bei vielen eher Stirnrunzeln auslöst: „Zum Thema agentische KI: Auf Apple-Systemen lassen sich OpenClaw-ähnliche agentische Apps ausführen. Siri ist derzeit in erster Linie anfragebasiert, doch die ‚vollständig moderne agentische Architektur‘ ermöglicht eine zukünftige Erweiterung. Apple sucht nach einem Weg, agentische KI ‚hilfreich, nützlich, für Verbraucher verständlich und sicher‘ zu gestalten. Apple ist noch nicht so weit. Meiner Meinung nach sind auch die Mainstream-Verbraucher noch nicht bereit dafür.“
  • Tech-Journalist Alex Heath schreibt auf X: „Was Apple hier zeigt – dass Siri alles versteht, was auf dem iPhone-Bildschirm zu sehen ist, und kontextbezogene Antworten liefert –, ist ein riesiger Durchbruch, wenn es funktioniert. Es zeigt auch, wie Apple seine Kontrolle über die Plattform weiterhin nutzt, um Dinge zu tun, die Entwicklern auf der App-Ebene nicht möglich sind.“ In einem weiteren Beitrag heißt es: „Dieses neue Siri-Erlebnis, das Apple vorstellt, ist genau das, worauf die großen KI-Akteure abzielen: ein extrem personalisierter, allwissender und stets präsenter Assistent. Apple wird dafür kritisiert, dass es versucht, die Benutzeroberfläche zu kontrollieren – ein Bereich, der selbst angesichts der enormen Bedeutung von ChatGPT noch völlig offen zu sein scheint.“

Kann Siri AI Google und Samsung das Wasser reichen?

Für Apple startet mit Siri AI eine Aufholjagd. Während die Konkurrenz ihre KI-Modelle seit Jahren weiterentwickelt hat, kam der iPhone-Konzern lange nicht aus dem Quark. Mit Apple Intelligence hat das Unternehmen zwar zuvor eine eigene Künstliche Intelligence geliefert, doch die verzögerte sich nicht nur, sondern konnte den Modellen der Konkurrenz von Anfang an nicht das Wasser reichen.

Doch das reicht einfach nicht mehr aus. Ein schlechtes Omen für das neue Siri also? Mitnichten! Denn sollte Siri AI das einhalten, was Apple verspricht, wäre man nicht nur auf Augenhöhe, sondern dem einen oder anderen Konkurrenten sogar voraus. Die KI-Modelle von OpenAI, Google oder Samsung erlauben nämlich keinen so vollumfänglichen Gerätezugriff.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Konkurrenz bereits an solchen Funktionen tüftelt und Siri AI erst im Herbst 2026 erscheint. Im KI-Zeitalter ist es bis dahin noch ein weiter Weg, auf dem die anderen Anbieter keine Pause einlegen werden. Letztlich wird aber nicht nur entscheidend sein, wie viele KI-Funktionen Siri beherrscht, sondern auch, wie nahtlos sie im Alltag funktioniert und wie gut das hauseigene Datenschutzversprechen eingehalten wird.

Sollte Apple tatsächlich einen verlässlichen und kontextbewussten KI-Assistenten aus dem Ärmel zaubern, der Geräte, Apps und persönliche Informationen sinnvoll miteinander verknüpft, könnte daraus einer der größten Umbrüche in der Bedienung von Smartphones seit Einführung des Touchscreens entstehen. Scheitert das Vorhaben jedoch an Einschränkungen, Verzögerungen oder halbgaren Antworten, droht Siri erneut das Schicksal, dass Apple seit einigen Jahren begleitet: viel Potenzial, viel Marketing – und nur wenig Magie.

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Image Playground von Apple: KI-Bilder direkt auf dem iPhone erstellen

24. Mai 2026 um 05:45

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Image Playground KI-App Apple iPhone Künstliche Intelligenz

Apple hat mit Image Playground eine eigene App zur KI-Bildgenerierung direkt auf das iPhone gebracht. Per Texteingabe oder vorgefertigter Konzepte lassen sich damit in Sekunden Bilder erstellen, bearbeiten und in andere Apple-Apps einbinden. Seit Frühjahr 2025 ist die Funktion auch in Deutschland verfügbar. Wir zeigen dir, welche Möglichkeiten Image Playground bietet und wie du die App Schritt für Schritt nutzt. 

Was ist Image Playground?

Mit Apple Intelligence hat Apple seine eigene KI direkt in iPhone, iPad und Mac integriert. Präsentiert wurde das System erstmals im Jahr 2024 auf der Entwicklerkonferenz WWDC. Im Herbst 2024 hat Apple damit begonnen, die Funktionen schrittweise einzuführen und seit dem Frühjahr 2025 ist Apple Intelligence auch in Deutschland und der EU verfügbar.

Das KI-Ökosystem aus dem Hause Apple beinhaltet unter anderem intelligente Schreibwerkzeuge, eine Überarbeitung der Sprachassistentin Siri, automatische Zusammenfassungen sowie Bildfunktionen. Eine dieser Anwendungen ist Image Playground.

Die App ermöglicht es Nutzern, per Texteingabe KI-generierte Bilder direkt auf dem iPhone zu erstellen und anschließend in andere Apple-Anwendungen einzubinden. Hier erfährst du, was du zu der KI-App von Apple wissen musst und wie du sie nutzen kannst.

So kannst du die KI-App von Apple nutzen

Für die Nutzung von Image Playground müssen einige technische Voraussetzungen erfüllt sein. Denn die Funktion ist Teil von Apple Intelligence und läuft deshalb nur auf kompatiblen Geräten.

Dazu zählen alle iPhone-Modelle ab dem iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max. Die Geräte der iPhone 16- und iPhone 17-Reihe sowie das iPhone Air sind ebenfalls kompatibel.

Zusätzlich wird auf dem iPhone mindestens iOS 18.4 benötigt. Erst seit diesem Update sind Apple Intelligence und damit auch Image Playground in Deutschland und der EU offiziell verfügbar.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kannst du in der App Image Playground Apple Intelligence verwenden. Laut Apple kannst du so Konzepte, Textbeschreibungen und Personen aus deiner Fotomediathek kombinieren, „um innerhalb von Sekunden Bilder zu erstellen“.

Außerdem ist es möglich, mit der Hilfe von Image Playground Bilder in den Apps Nachrichten, Freeform, Keynote, Pages sowie Apple Einladungen und unterstützten Drittanbieter-Apps zu erstellen.

KI-Bilder mit Image Playground auf dem iPhone erstellen oder bearbeiten

Mit Image Playground kannst du entweder ein neues Bild erstellen oder vorhandene Bilder bearbeiten. Dafür stehen dir verschiedene Konzepte wie Themen, Gesichtsausdrücke, Kostüme, Zubehör oder Orte zur Verfügung.

Genügt dir das nicht, steht die Funktion Bild beschreiben zur Verfügung. Hierfür musst du deine Beschreibungen eintippen und dann auf Senden klicken. Eine weitere Möglichkeit bietet die Funktion Person auswählen. Hierüber kannst du eine Person aus deiner Fotomediathek auswählen. Diese Person muss jedoch in der App „Fotos“ benannt sein.

Für die Finalisierung deines Bildes bietet Apple verschiedene Stile. Dabei wird zwischen den Stilen von Apple Intelligence und ChatGPT unterschieden. Apple Intelligence bietet Stile wie Animation, Illustration oder Skizze. Du kannst aber auch ein Genmoji, also ein personalisiertes KI-Emoji, erstellen.

Entscheidest du dich für ChatGPT kannst du entweder einen voreingestellten Stil auswählen oder die Funktion „Beliebiger Stil“ wählen. Dieser ermöglicht es dir, den gewünschten Stil per Texteingabe zu beschreiben.

In der Vorschau-Funktion bietet dir Image Playground dann verschiedene Versionen an, diese kannst du auswählen, löschen oder noch weiter verfeinern. Bist du zufrieden mit deinem Bild, tippe oben rechts auf den Sichern-Button, um es in deiner Galerie zu speichern.

Hast du ein bereits gespeichertes Bild bearbeitet, kannst du die Änderungen mit einem Klick auf „Fertig“ übernehmen. Du kannst hier noch entscheiden, ob du das vorhandene Bild aktualisieren oder als neues Bild speichern möchtest. Eine neue Frisur, eine zusätzliche Brille oder eine andere Bartbehaarung – all das kannst du bei Image Playground zu einem Bild aus deiner Fotomediathek hinzufügen. Nutze hierfür die Funktion „Aussehen anpassen“ in deiner App.

Auch die Nutzung der Texteingabe ist möglich. Hast du beispielsweise einer Person eine Brille aufgesetzt, die aber die falsche Farbe hat, kannst du diese über eine Textanweisung anpassen lassen.

Image Playground in Nachrichten oder Freeform nutzen

Über die Verzahnung mit anderen Apps aus dem Apple-Ökosystem ist es möglich, Image Playground auch beispielsweise direkt in Nachrichten oder Freeform zu nutzen. In deinen Nachrichten hast du hierfür einfachen Zugriff über das kleine Plus neben deinem Eingabefeld.

Wähle hier einfach Image Playground aus. Du kannst nun wählen, ob du ein bereits von dir erstelltes Bild aus deiner Galerie nutzen möchtest. Alternativ kannst du auch ein neues Bild erstellen und dann versenden.

In Freeform kannst du zusätzlich bis zu sechs Elemente wie Bilder oder Zeichnungen von deinem Board verwenden. Hierfür musst du nur die jeweiligen Inhalte antippen und zu Playground hinzufügen.

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Aktionstaste auf dem iPhone belegen: 12 Funktionen stehen zur Wahl

01. Mai 2026 um 06:00

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Aktionstaste iPhone belegen Apple

Die Aktionstaste am iPhone kann weit mehr als nur den Klingelton stummschalten. Insgesamt stehen dir zwölf verschiedene Funktionen zur Auswahl. Trotzdem nutzen viele iPhone-Besitzer noch immer nur die Standardeinstellung. Wir verraten dir, welche Aktionen du der Taste zuweisen kannst und wie du die Einstellung in wenigen Sekunden änderst.

Seit der Einführung der iPhone 15 Modelle hat Apple eine kleine, aber folgenreiche Änderung an seinem Bedienkonzept vorgenommen. Denn der klassische Stummschalter an der oberen linken Seite des iPhones musste einer frei belegbaren Aktionstaste weichen.

Diese bietet am iPhone nun deutlich mehr Flexibilität und kann mit verschiedenen Funktionen belegt werden. Wir zeigen dir, wie du die Aktionstaste auf deinem iPhone nach deinen Wünschen einstellen kannst und welche Funktionen alles möglich sind.

Aktionstaste am iPhone belegen: So geht’s Schritt für Schritt

Auf neueren iPhone-Modellen findet sich anstelle des Schalters für Klingeln oder Stumm eine Aktionstaste. Welche Funktion hier hinterlegt sein soll, kannst du individuell entscheiden.

Als Standardeinstellung hat Apple die Taste mit der gewohnten Funktion belegt. Durch langes Drücken der Aktionstaste kannst du dein iPhone stumm schalten oder den Stummmodus wieder aufheben.

Neben einem Hinweis auf deinem Bildschirm bekommst du auch ein haptisches Feedback von deinem iPhone, wenn die Aktion ausgeführt wurde. Für die Stummschaltung ist dies eine etwas längere Vibration also für die Aufhebung der Einstellung.

Möchtest du wissen, in welchem Modus sich dein iPhone aktuell befindet, reicht ein kurzes Drücken der Taste. Dann zeigt dir dein iPhone an, ob der Ton an oder aus ist.

Willst du die Taste lieber mit einer anderen Funktion belegen, die du im Alltag häufiger brauchst, kannst du diese in den Einstellungen deines iPhones anpassen. Öffne hierfür die App Einstellungen und navigiere zum Bereich Aktionstaste.

Es erscheint nun ein Bild der Seite deines iPhones mit verschiedenen Symbolen für Funktionen, die du deiner Aktionstaste zuordnen kannst. Swipe hier zu der entsprechenden Funktion, mit der du deine Taste belegen willst.

Alle 12 Funktionen der iPhone-Aktionstaste im Überblick

Neben dem Ein- und Ausschalten deines Klingeltons, kannst du aus weiteren Funktionen auf deinem iPhone wählen. Dazu gehören die Aktionen:

  • Stummodus
  • Fokus
  • Kamera
  • Visuelle Intelligenz (nur bei Verwendung von Apple Intelligence)
  • Taschenlampe
  • Sprachmemo
  • Musik erkennen
  • Übersetzen
  • Lupe
  • Steuerung
  • Kurzbefehl
  • Bedienungshilfe

Willst du die Taste nicht nutzen, kannst du dich auf für die Option „Keine Aktion“ entscheiden. Beachte, dass du bei einigen Funktionen weitere Einstellungen vornehmen musst. Dies betrifft beispielsweise Fokus, Kamera oder Kurzbefehl. Wird hier keine Option gewählt, ist die Aktionstaste funktionslos.

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Die 3 großen Aufgaben, die der neue Apple-Chef jetzt lösen muss

22. April 2026 um 11:00

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neuer Apple Chef CEO Tim Cook Jon Ternus

Tim Cook räumt nach 15 Jahren den Chefsessel bei Apple und übergibt im September an Hardware-Chef John Ternus. Cook wechselt dann als Vorsitzender in den Verwaltungsrat. Der Wechsel hatte sich bereits angebahnt. Dennoch trifft er die Tech-Branche als Paukenschlag und stellt eine weitere Zäsur in der Geschichte Apples dar. Eine kommentierende Analyse. 

Ersetzt Tim Cook: John Ternus wird neuer Apple-Chef

  • Am Montag, den 20. April 2026, gab Apple bekannt, dass Geschäftsführer Tim Cook (65) zurücktreten wird. Er soll am 1. September 2026 durch den bisherigen Hardware-Chef John Ternus (50) ersetzt werden. Um einen geregelten Übergang sicherzustellen, wird Cook seinen Job noch über den Sommer ausüben. Anschließend wird er den langjährigen Verwaltungsratschef Art Levinson ablösen. In dieser Rolle soll er vor allem Kontakte zur Politik knüpfen und aufrechterhalten.
  • Tim Cook ist seit 27 Jahren bei Apple tätig. Zunächst vor allem im operativen Geschäft, wo er sich mit der Zeit einen Namen für die Perfektionierung der praktischen Abläufe gemacht hat. Kurz vor dem Rücktritt und anschließenden Tod von Apple-Mitgründer Steve Jobs trat Cook dessen Nachfolge als Geschäftsführer an. Er gilt als Meister der Lieferketten und führte das Unternehmen 15 Jahre lang. In dieser Zeit steigerte Tim Cook den Marktwert von Apple um rund 3,5 Billionen US-Dollar.
  • John Ternus, studierter Maschinenbauer, kam im Jahr 2001 zu Apple, um vor allem an neuer Hardware zu arbeiten. 2013 wurde er Abteilungsleiter der Hardwareentwicklung und war seither zuständig für Macs, iPads und Airpods. Ab 2020 war Ternus dann auch für das iPhone und damit Apples wichtigstes Produkt verantwortlich. Heißt konkret: John Ternus arbeitete nicht nur unter Apple-Ikone Steve Jobs. Ihm gelang unter Tim Cook ein rasanter Aufstieg.

Hat Tim Cook Apple zu wenig Innovation hinterlassen?

Tim Cook hat Apple nicht neu erfunden. Er hat das Unternehmen aber größer gemacht, als es sich Steve Jobs vielleicht jemals hätte vorstellen können. 15 Jahre lang führte er den iPhone-Konzern durch eine Ära der operativen Perfektion – mit wenig Chaos, viel Kontrolle, kaum Pathos, aber dafür umso mehr Milliarden.

Sein Abschied ist eigentlich keine Überraschung, denn er war lange vorbereitet und bereits bekannt. Trotzdem wirkt er wie ein Einschnitt, weil Tim Cook fast schon eine konservativ erfrischende Figur in einer populistisch ausufernden Tech‑Branche ist. John Ternus dürfte zumindest ein Stück weit ähnliche Fußstapfen hinterlassen.

Bloomberg beschrieb ihn 2024 in einem Porträt etwa als „sehr zurückhaltend, schreibt nie etwas Kontroverses in E-Mails und trifft Entscheidungen sehr behutsam.“ Ein Cook 2.0 also? Mitnichten! Zwar war Behutsamkeit in der Ära Cook ein absolutes Erfolgsmodell. Doch sie hatte Schattenseiten.

Tim Cook hat kein schwaches Apple hinterlassen und mit dem MacBook Neo die Erwartungen übertroffen, sogar noch einmal einen kleinen Coup gelandet. Doch John Ternus steht vor gewaltigen Aufgaben. Denn: Der Innovationsmythos der Jobs‑Ära wirkt unter Cook eher verwaltet. Und: Das Thema KI wurde schlichtweg verpennt.

Stimmen und Reaktionen zum Machtwechsel bei Apple

  • Der scheidende Apple-Chef Tim Cook in einem offiziellen Statement: „Es war das größte Privileg meines Lebens, CEO von Apple zu sein und das Vertrauen erhalten zu haben, ein so außergewöhnliches Unternehmen zu leiten. Ich liebe Apple von ganzem Herzen und bin zutiefst dankbar, mit einem Team aus so genialen, innovativen, kreativen und engagierten Menschen zusammenzuarbeiten, die sich unermüdlich dafür eingesetzt haben, das Leben unserer Kunden zu bereichern und die besten Produkte und Dienstleistungen der Welt zu entwickeln.“
  • John Ternus, designierter Cook‑Nachfolger und Apple‑CEO, ergänzte: „Ich bin zutiefst dankbar für diese Gelegenheit, Apples Mission weiterzuführen. Da ich fast meine gesamte Karriere bei Apple verbracht habe, hatte ich das Glück, unter Steve Jobs zu arbeiten und Tim Cook als meinen Mentor zu haben. (…) Ich blicke voller Optimismus auf das, was wir in den kommenden Jahren erreichen können, und ich bin sehr glücklich darüber, dass die talentiertesten Menschen der Welt hier bei Apple und entschlossen sind, Teil von etwas zu sein, das größer ist als jeder Einzelne von uns.“
  • Unmittelbar nach der Verkündung folgten prompt die ersten Reaktionen zahlreicher großer Tech‑Bosse. OpenAI‑Chef Sam Altman in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter): „Tim Cook ist eine Legende. Ich bin sehr dankbar für alles, was er geleistet hat, und ich bin Apple sehr dankbar.“ Palmer Luckey, Gründer von Oculus VR, schrieb ebenfalls auf X: „RIP Tim Apple“ – eine Anspielung auf einen Vorfall im Weißen Haus im Jahr 2019. US‑Präsident Donald Trump sprach den iPhone‑Chef in seiner ersten Amtszeit damals versehentlich als „Tim Apple“ an.

KI, China und Trump: Was John Ternus jetzt liefern muss

Ähnlich wie Tim Cook ist auch John Ternus kein Visionär, sondern fast schon ein Mensch gewordenes Apple‑Produkt. Beide waren mindestens ein Vierteljahrhundert beim iPhone‑Konzern tätig und sind damit mit einem System und einer Logistik aufgewachsen, die kein anderer so geprägt hat wie Steve Jobs.

Dass Ternus praktisch die gesamte moderne Apple‑Hardware mitgeprägt hat, macht ihn nicht nur zu einem logischen, sondern auch zu einem konsequenten Nachfolger von Cook. Zugegeben: Beide agierten weitaus zurückhaltender, analytischer und weniger öffentlichkeitswirksam als Steve Apple. Doch genau diese Ähnlichkeit dürfte kein Zufall sein, sondern Teil der Übergabephilosophie.

Emotionslos ist Ternus aber keineswegs, sondern eher jemand, der Entscheidungen im Hintergrund durchsetzt, statt sie öffentlich auszurufen. Seine größte Herausforderung trägt indes zwei Buchstaben: KI. Denn Apple muss seinen Sprachassistenten Siri neu denken und gleichzeitig seine strikten Datenschutzversprechen halten.

Lieferkette stellen eine weitere Herausforderung dar. Denn Apple hat durchaus eine produktionsbedingte Abhängigkeit von China entwickelt. Sollte die US-Regierung neue Zölle gegen China verhängen, muss John Ternus bedeutende Entscheidungen treffen. Generell stellt sich auch die Frage nach dem Umgang mit der Regierung und speziell mit US-Präsident Donald Trump.

Parallel stehen große Hardware‑Fragen im Raum: ein mögliches faltbares iPhone, neue KI‑getriebene Geräte und die Frage, ob Apple erneut eine Produktkategorie definieren kann, statt nur zu optimieren. Sprich: Wird John Ternus weiterhin erfolgreich verwalten oder auch überraschen?

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Neuer Apple-Chef: Wer ist eigentlich John Ternus?

21. April 2026 um 20:20

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Wer ist John Ternus Apple Chef neuer CEO

John Ternus wird der neue Apple-Chef. Doch wer ist eigentlich der Mann, der seit 25 Jahren im Apple-Universum seine Kreise zieht? Wir aktivieren die iPhone-Taschenlampe und richten die Kamera auf seine Ausbildung, Karriere und Zukunft.

Noch wird er offiziell als Senior Vice President für die Hardware-Entwicklung gelistet. Doch die Personalie John Ternus verändert sich bei Apple zum 1. September 2026 maßgeblich. Den Konzern und seine Produkte kennt er gut, denn Ternus ist seit 25 Jahren bei Apple. Die neue Aufgabe ist aber mehr als nur eine unternehmensinterne Romanze – sie hat klare Herausforderungen.

John Ternus wird Chief Executive Officer bei Apple

Ganz überraschend ist es nicht, dass John Ternus den CEO-Posten bei Apple übernehmen wird. Dahingehend hat der Gerüchtekessel schon ordentlich gebrodelt. Aber eine Ära endet definitiv – oder wird zumindest verlagert, denn Tim Cook macht als Vorstandsvorsitzender bei Apple weiter.

Um Cook soll es hier aber nicht gehen. Wir schauen genauer auf das Leben von John Ternus – vor allem im beruflichen Kontext. Was hat der Tech-Spezialist vor Apple gemacht, seit wann ernährt er sich von Äpfeln und welche Herausforderungen erwarten ihn zukünftig in Cupertino?

Vom VR-Entwickler zum Apple-Ingenieur: Wer ist John Ternus?

John Ternus hat Ingenieurwissenschaften und Maschinenbau an der University of Pennsylvania studiert. Anschließend arbeitete er bei Virtual Research Systems im VR-Sektor und beschäftigte sich mit Headsets. Ternus war und ist ein Produktmensch – das sollte Apple-Fans freuen.

Sein Abschlussprojekt an der Uni war eine mechanische Hilfe für Querschnittsgelähmte, die mittels Kopfbewegungen gesteuert wird. Technisch ausgefeilt und mit einem präzisen Nutzen – etwas, wofür auch Apple-Produkte stehen.

Er verkörpert nicht den schillernden Chef, ist nicht der lauteste Leader. Aber er gilt als verlässlicher und disziplinierter Topmanager. John Ternus ist ein Macher aus dem inneren Kreis, der sich bestens mit den Geräten von Apple auskennt, weil er selbst jahrelang an der Entwicklung beteiligt war – und so Umsätze in Milliardenhöhe mitgeprägt hat.

Seine Laufbahn bei Apple

Inzwischen ist John Ternus 50 Jahre alt. Bei Apple ist er seit 2001 angestellt. Irgendwie erscheint alles wie aus dem Karrierebilderbuch: runder Geburtstag, 25 Jahre Firmenzugehörigkeit – vielleicht die perfekte Zeit, um den wichtigsten Berufsschritt zu gehen.

Das Cinema Display war das erste Apple-Projekt von Ternus. Im Jahr 2013 avancierte er zum Vice President of Hardware Engineering. Spätestens seitdem gehen alle Produkte auch durch seine Denke und Hände. Als sich Apple von Intel löst und eigene Chips designt, ist Ternus ein entscheidender Faktor.

2021 übernimmt John Ternus die Rolle, die er aktuell noch innehat. Zuletzt trat er auch immer häufiger als Präsentator bei Apple-Events auf – beispielsweise, um das iPhone Air vorzustellen. Gerade diese Auftritte interpretierten viele als klares Signal für die Cook-Nachfolge.

Dass er sich über die Entwicklung hinaus auch mit Produktionsabläufen auskennt, war sicherlich ein springender Punkt für die Entscheidung, ihn als kommenden CEO zu besetzen. Seine vielen Reisen zu Fertigungspartnern in Asien könnten sich bezahlt machen – immerhin hat Cook das operative Geschäft mit seinem Lieferkettenfokus perfektioniert.

China, KI und Trump: Welche Probleme muss Ternus lösen?

Asien und die Lieferkette sind gute Stichwörter. Denn Apple hat durchaus eine produktionsbedingte Abhängigkeit von China entwickelt – die meisten iPhones entstehen bei Foxconn. Patrick McGee von der New York Times sagte gegenüber der ARD, dass es „keinen Ort auf der Welt [gebe], wo Apple in dieser Qualität, dieser Menge und zu diesem Preis produzieren könnte – außer in China.“

Sollte die US-Regierung neue Zölle gegen China verhängen, muss Apple bedeutende Entscheidungen treffen – genauer gesagt John Ternus. Generell stellt sich die Frage nach dem Umgang mit der Regierung und speziell mit US-Präsident Donald Trump. Eine Geste von Cook war unlängst stark in der Kritik. Welche Position wird Ternus hier einnehmen?

Künstliche Intelligenz ist ein weiteres Thema, das zahlreiche Veränderungen mit sich bringt, auf die auch Apple reagieren muss. Bislang hat sich das Unternehmen hinsichtlich KI aber eher abwartend gezeigt – und wenig konkurrenzfähig. Ein „gutes“ Beispiel ist Siri. Insgesamt gibt es bei der Apple Intelligence noch viel Nachholbedarf.

Cook bezeichnet Ternus als einen „Visionär, dessen Beiträge für Apple in den letzten 25 Jahren bereits unzählbar sind.“ Er habe „den Verstand eines Ingenieurs, die Seele eines Innovators und das Herz, um integer und ehrenhaft zu führen.“ Ab September liegt es am neuen Apple-CEO, genau das unter Beweis zu stellen.

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