Lese-Ansicht

Streaming-Premiere: Ist „The Testaments“ so stark wie „The Handmaid’s Tale“?

"The Testaments: Die Zeuginnen" erzählt ein neues Kapitel aus der dystopischen Welt von Gilead. So gut ist der Auftakt des Nachfolgers von "The Handmaid's Tale" gelungen.

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Sensation bei „Dexter: Resurrection“: Entscheidung um Uma Thurman gefallen

Uma Thurman wird auch in der zweiten Staffel von „Dexter: Resurrection“ wieder als Charley zu sehen sein. Nachdem ihre Figur am Ende der ersten Season New York den Rücken kehrte, herrschte Ungewissheit über ihre Zukunft im Franchise.

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„A Haunting in Venice“: Alles zur ungewöhnlichen Deutschland-TV-Premiere

Überraschung im RTL-Programm: Wenn „Deutschland sucht den Superstar“ den Dienstagabend räumt, setzt der Kölner Sender auf hochkarätige Hollywood-Unterhaltung. Mit „A Haunting in Venice“ feiert der dritte Teil der Hercule-Poirot-Reihe von und mit Kenneth Branagh seine deutsche Free-TV-Premiere.

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Neue „Landarztpraxis“-Serie von Sat.1: Sie spielt wohl mit

Sat.1 macht Ernst mit seiner Serien-Offensive am Vorabend. Während die Mutterserie in Wiesenkirchen weiterhin für Buzz bei Joyn sorgt, verdichten sich die Informationen zum geplanten Spin-off. Eine Management-Agentur hat nun vorab Details ausgeplaudert.

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K-Pop-Welle bei Toggo: „Gangnam Project“ bringt den Sound Koreas ins Fernsehen

Das Kinderprogramm Toggo (Super RTL) holt den globalen Megatrend ins TV. Mit der neuen Serie „Gangnam Project“ startet diesen Freitag ein modernes Coming-of-Age-Highlight, das tiefe Einblicke in die Welt der koreanischen Entertainment-Industrie gewährt. Von Seoul über intensive Trainings bis hin zur großen Bühne – die Reise der 16-jährigen Hannah verspricht Emotionen und authentischen Sound.

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Wie RTLzwei „Kampf der RealityAllstars“ in die ganz junge Zielgruppe bringen will

Pünktlich zum Start der neuen Staffel von „Kampf der RealityAllstars“ zünden RTLzWEI und TikTok ein digitales Feuerwerk. Mit einer bisher einzigartigen Kooperation verschmelzen TV-Event, Streaming-Angebot und Social-Media-Interaktion zu einem plattformübergreifenden Erlebnis.

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Quoten-Check am Dienstag: ARD-Serien trotzen der „Black Box“ Prime Video

Ein Dienstagabend zwischen klassischem Krimi-Fieber und dem unsichtbaren Giganten: Während Amazon Prime Video mit dem Kracher Madrid gegen Bayern München vermutlich Millionen Fußballfans vor die Bildschirme lockte, kämpften die linearen Sender erfolgreich um den Rest des Publikums.

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Quoten-Rekord für „Die Rosenheim-Cops“: ZDF-Dauerbrenner deklassiert die Konkurrenz

Die oberbayerische Gemütlichkeit siegt über das Nachmittagsprogramm: „Die Rosenheim-Cops“ im ZDF haben am Dienstag eine beeindruckende Bestmarke aufgestellt. Mit einem Marktanteil von fast 30 Prozent ließen die Ermittler aus Rosenheim selbst etablierte Shows von RTL und Sat.1 weit hinter sich – auch wenn das junge Publikum eigene Favoriten hat.

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„DSDS“-Triumph am Dienstag: Bohlen-Show sichert sich Marktführerschaft

Erfolg für den neuen Sendeplatz: DSDS holt am Dienstag starke 13,5 Prozent Marktanteil und wird Marktführer. ProSieben leidet unter dem Bohlen-Hype.

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„Eat, Pray, Bark“: So erfolgreich ist der deutsche Film

Rúrík Gíslason spielt einen Hundetrainer, Alexandra Maria Lara eine Politikerin und Devid Striesow einen schwulen Professor: Weltweit klickten Millionen in den ersten April-Tagen rein.

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Warnung vom BND und FBI: Russische Hacker kapern deutsche Internetrouter

Die Warnung von BfV, BND und FBI ist unmissverständlich: Die Kreml-nahe Hackergruppe APT28 nutzt Sicherheitslücken in TP-Link-Geräten, um gezielt Informationen über Militär und kritische Infrastruktur abzugreifen. Während weltweit tausende Systeme kompromittiert wurden, rücken nun auch Ziele in Deutschland verstärkt in das Visier der Spione.

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Analkugeln, Betrug und Millionen-Klage: Die irre Story hinter der Netflix-Doku „Chess Mates“

Es ist der bizarrste Skandal der Sportgeschichte: Ein arroganter Außenseiter schlägt den unbesiegbaren Schach-Gott Magnus Carlsen – und plötzlich geht es um versteckte Vibrationen, 100-Millionen-Dollar-Klagen und den Ruin einer Karriere. Die neue Netflix-Doku „Untold: Chess Mates“ beleuchtet das Chaos zwischen Tradition und Meme-Kultur. Doch wie viel Wahrheit steckt hinter den absurden Vorwürfen?

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Klimageld: 320 Euro pro Person gestrichen – was stattdessen kommt

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Klimageld Bundesregierung Deutschland Auszahlung CO2 Preis

Der Bundestag hat einen Antrag auf 320 Euro Klimageld pro Person abgelehnt. Dabei steht die Zahlung sogar im Koalitionsvertrag von Union und SPD. Statt auf eine direkte Entlastung setzt die Regierung stattdessen auf Stromsteuersenkungen und Netzentgelte, die bei vielen Haushalten erst verzögert ankommen.

Was ist das Klimageld – und wem steht es zu?

  • Die ursprüngliche Idee des Klimageldes war es, Kohlenstoffdioxid-Einsparungen zu belohnen. Wer weniger des Treibhausgases verursacht, muss etwa weniger Abgaben in Form des sogenannten CO2-Preises zahlen, der unter anderem auf Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel erhoben wird. Das Konzept des Klimageldes sieht vor, dass alle den gleichen Geldbetrag als Ausgleich erhalten. Heißt konkret: Es sollte eine Umverteilung stattfinden. Menschen mit geringerem Einkommen, deren Verhalten im Alltag oftmals weniger klimaschädlich ist, würden davon profitieren.
  • In Deutschland fragen sich viele Menschen seit Jahren, wann das versprochene Klimageld ausgezahlt wird. Obwohl der CO2-Preis weiter steigt und viele Haushalte durch steigende Lebenshaltungskosten belastet sind, wird es auch 2026 keine Auszahlung geben. Die Bundesregierung verzichtet damit erneut auf eine indirekte Rückerstattung des CO2-Preises und verweist auf andere Maßnahmen, die die aktuellen Mehrbelastungen im Alltag vieler Menschen ausgleichen sollen. Ursprünglich wurde das Klimageld von der Ampelregierung eingeführt, konnte aufgrund von Haushaltsdefiziten und des Koalitionsbruchs aber nicht umgesetzt werden.
  • Im Gegensatz zum eigenen Parteiprogramm sprach sich Bundeskanzler Friedrich Merz im Wahlkampf für ein Klimageld aus. Auch der gemeinsame Koalitionsvertrag mit der SPD sieht eine Auszahlung vor. Am 20. März 2026 stimmten jedoch CDU/CSU, AfD und SPD gegen einen Klimageld-Antrag der Linken. Darin ist von einem jährlichen Klimageld in Höhe von 320 Euro pro Person die Rede – rückwirkend zum 1. Januar 2025. Der Direktauszahlungsmechanismus sollte langfristig so weiterentwickelt werden, dass die Auszahlung sozial gestaffelt nach Einkommen erfolgen kann.

Unehrliche Kommunikation

Mit dem Klimageld ist es der deutschen Politik einmal mehr mit Bravour gelungen, die Menschen in Deutschland zu verunsichern. Pompös von der Ampel angekündigt hat Ex-Finanzminister Christian Lindner es zunächst verzögert und dann verschoben. Im Wahlkampf wurde es von der Union dann umetikettiert und neu verpackt, bis irgendwann kaum noch jemand nachvollziehen konnte, wer nun wann und mit welchem Geld in welcher Form entlastet werden soll. Transparenz? Fehlanzeige!

Dabei ist der Konflikt weniger technisch als politisch. Im Kern geht es der Bundesregierung darum, die Einnahmen aus dem CO2-Preis nicht als gleich hohe Einmalzahlung an alle auszuschütten, sondern über Umwege zu entlasten, beispielsweise durch geringere Netzentgelte oder eine reduzierte Stromsteuer.

Das Problem: Im Wahlkampf wurden von keinem Geringeren als Bundeskanzler Friedrich Merz sowohl ein Klimabonus als auch Senkungen der Netzentgelte sowie Stromsteuer kommuniziert. Was die Union aber nicht kommuniziert hat, ist die Frage nach der Finanzierbarkeit.

Gleiches gilt für die neue Strategie, die zwar nicht per se falsch, aber auch nicht ehrlicher geworden ist. Hinzu kommt, dass viele Menschen in Deutschland ein einkommensabhängiges Klimageld aktuell wirklich gut gebrauchen könnten. Denn unabhängig davon, ob sich jemand eine Wärmepumpe oder ein E-Auto anschaffen möchte oder kann, hätten alle direkt profitiert.

Stimmen und Parteipositionen

  • Jakob Blankenburg, Sprecher für Umwelt, Klimaschutz und Naturschutz der SPD-Bundestagsfraktion, in der Bundestagsdebatte zum Klimageld: „Das Klimageld entschädigt, aber es verändert nicht. Es lindert den Schmerz, aber es behandelt nicht die Ursachen. Denn was Menschen brauchen, ist kein jährlicher Check. Es braucht Bedingungen, unter denen der Umstieg zu klimafreundlichen Alternativen tatsächlich schaffbar ist. Ermöglichung statt Entschädigung: Das ist der Unterschied.“
  • Lorenz Gösta Beutin, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Naturschutz von der Linken-Fraktion, konterte in einer Zwischenfrage: „Wir sagen nicht, das Klimageld soll das Einzige sein. Es ist versprochen worden mit dem CO2-Preis. Man muss doch Versprechen auch mal einhalten. Deswegen sagen wir: Wir brauchen Klimageld, aber wir brauchen auch die Förderung bei der Wärmepumpe, die Förderung beim E-Auto und wir brauchen den Ausbau von Bus und Bahn.“
  • Thomas Gebhart, CDU-Obmann im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, sprach sich für andere Maßnahmen aus: „CO2-Einnahmen dürfen kein Einnahmeinstrument des Staates sein. Sondern das Geld, das der Staat aus der CO2-Abgabe einnimmt, muss zurück an Bürger und Unternehmen. Wir geben aktuell Jahr für Jahr viele Milliarden Euro zurück – beispielsweise über Strompreiskompensationen, Zuschussnetzentgelte und eine reduzierte Stromsteuer für das Gewerbe. Ein entscheidender Schritt der steht noch aus: die reduzierte Stromsteuer für alle.“

Benzingeld statt Klimageld: Droht eine fossile Fehlsteuerung?

Der Kurs der Bundesregierung ist klar, auch wenn ihn niemand wirklich ausspricht: weg von direkten Zahlungen, hin zu einem Flickenteppich aus Prämien, Steuertricks und Preisbremsen. Das meiste davon entlastet jedoch allenfalls mittel- bis langfristig, löst aber weder das soziale noch das klimapolitische Problem.

Vor allem viele Menschen mit geringen oder mittleren Einkommen müssten steigende Sprit- oder Lebensmittelkosten deshalb zunächst weiter schlucken – trotz oder vor allem aufgrund diffuser Entlastungen. Denn wer wenig hat, spürt finanzielle Belastungen sofort, während andere sie besser abfedern und obendrein sogar von Förderprogrammen profitieren können.

Der versprochene Ausgleich über das Klimageld droht damit zu einer sozialen Schieflage zu verkommen. Die größte Ironie aber ist, dass der geschaffene Direktauszahlungsmechanismus für das Klimageld ein Werkzeug der klimapolitischen Transformation sein sollte. Nun könnte er missbraucht werden, um fossile Abhängigkeiten zu subventionieren.

Denn: Innerhalb der Bundesregierung denkt man nicht nur über eine Spritpreisbremse, sondern offenbar auch über ein Benzingeld nach. Dabei fließen jedes Jahr über 80 Milliarden Euro aus Deutschland in ausländisches Öl und Gas. Doch fossile Importe erzielen keine Wertschöpfung. Denn: Einmal verbrannt, sind sie weg. Die ursprüngliche Idee des Klimageldes über den CO2-Preis wäre hingegen klimapolitisch sinnvoll gegenfinanziert gewesen ohne direkt in Preismechanismen einzugreifen.

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Mietpreisexplosion: Was kostet das Leben in Berlin wirklich?

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Lebenshaltungskosten Mieten Berlin

Berlin ist eine der beliebtesten Städte Deutschlands. Doch wie viel Geld braucht man dort tatsächlich zum Leben? Aktuelle Daten zeigen, wo die Hauptstadt im nationalen und internationalen Vergleich steht. Wir schlüsseln die Kosten für Singles und Familien auf – von der Miete bis zu den Lebenshaltungskosten. 

In deutschen Großstädten müssen Mieter oder Wohnungssuchende trotz Mietpreisbremse heute im Schnitt 44 Prozent mehr zahlen als noch vor zehn Jahren. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Caren Lay hervor.

Demnach sind die Mietpreise in Berlin in den vergangenen zehn Jahren sogar um 69 Prozent gestiegen. Das entspricht dem bundesweit höchsten Zuwachs. Das Bauministerium beruft sich in seiner Antwort auf Angebotsmieten von im Internet inserierten Wohnungen in 14 Großstädten ohne Nebenkosten.

Doch: Nicht nur die Mieten sind in den deutschen Großstädte geradezu explodiert. Auch die Preise für viele Lebensmittel, Sprit und Dienstleistungen befinden sich auf einem Rekordniveau. Aber wie teuer ist eigentlich das Leben in den deutschen Großstädten wirklich? Heute: die Mieten und Lebenshaltungskosten in Berlin.

Lebenshaltungskosten: Wie teuer ist Berlin im Vergleich zu anderen Großstädten?

Der sogenannte „Cost of Living Index – zu deutsch „Lebenshaltungskostenindex“ – ist ein theoretischer Preisindex, der die Kosten für verschiedene Produkte und Dienstleistungen in unterschiedlichen Ländern oder Städten miteinander vergleicht. Mittlerweile gibt es zahlreiche Websites, die einen solchen Preisvergleich versprechen.

Die Plattform Numbeo gilt jedoch als eine der größten datenbasierten Plattformen in Sachen Lebenshaltungskosten. Der „Cost of Living Index by City 2026“ vergleicht dabei die Lebenshaltungskosten in Hunderten Großstädten weltweit. Den Maßstab und allgemeinen Vergleichswert bildet dabei die Stadt New York City, die gemeinhin als eine der teuersten Städte der Welt gilt.

Die Lebenshaltungskosten in Berlin liegen laut Numbeo demnach bei einem Wert von 70,0 (New York City: 100,00). Damit belegt die deutsche Hauptstadt Platz 113 im weltweiten Ranking (Stand: 6. April 2026). Im Vergleich dazu: Hamburg mit einem Wert von 71,9 auf Platz 84, München auf Platz 52 mit einem Preisindex von 76,1 und Köln mit einem Cost of Living Index von 71,4 auf Platz 94.

Wie hoch sind die Mieten in Berlin wirklich?

In puncto Lebenshaltungskosten liegt Berlin laut Numbeo auf Platz 13 der teuersten Großstädte Deutschlands. Im internationalen Vergleich ist die deutsche Hauptstadt 30 Prozent günstiger als New York City (ohne Mieten).

Unter Berücksichtigung der Mietpreise (Cost of Living Index Plus Rent Index) ist Berlin sogar 45,1 Prozent preiswerter als die US-amerikanische Millionenmetropole. Im nationalen Vergleich belegt die Bundeshauptstadt in Sachen Lebenshaltungskosten plus Mieten den fünften Platz.

Die Mietpreise für einen Single-Haushalt sehen laut Numbeo – Stand: 6. April 2026 – dabei wie folgt aus: 1.291,25 Euro für eine Wohnung im Stadtkern und 924,60 Euro Miete für eine Wohnung außerhalb des Zentrums. Für eine vierköpfige Familie: 2.366,67 Euro im Stadtkern und 1.764,24 Euro außerhalb des Zentrums.

Der Index-Plattform Numbeo zufolge liegen die Lebenshaltungskosten in Berlin für einen Singlehaushalt inklusive Miete bei 2.298,28 Euro (im Stadtkern) und bei 1.931,90 Euro außerhalb des Zentrums. Insgesamt umfasst die Auswertung dabei sämtliche Lebenshaltungskosten: Miete, Nebenkosten, Restaurantbesuche, Kleidung, Lebensmittel, Auto, Reisen, Sparen und weitere. Je nach Konsumverhalten und Lebensverhältnissen, kann der Schnitt jedoch variieren.

Fazit: Mieten und Lebenshaltungskosten in Berlin

Die Zahlen zeigen, dass Berlin im internationalen Vergleich zwar günstiger als New York ist. Doch für viele Menschen wird das Leben in der Hauptstadt zunehmend zu einer finanziellen Belastung. Ein Berufseinsteiger mit einem Bruttoeinstiegsgehalt von rund 2.800 Euro netto muss allein für eine Wohnung im Stadtkern bereits knapp die Hälfte seines Einkommens aufwenden.

Experten empfehlen jedoch maximal Mietkosten in Höhe von einem Drittel des Nettoeinkommens. Wer in Berlin lebt, sollte die eigenen Ausgaben deshalb regelmäßig prüfen und Preise vergleichen, um die persönliche Kostensituation realistisch einzuschätzen.

Hinweis: Die Zahlen von „Numbeo“ sind hier und da mit Vorsicht zu genießen. Denn: Die unglaubliche Masse an Daten, die die Plattform erfasst, sind im Detail nicht überprüfbar. Weltweit kann etwa jeder die Datenbank mit Preisinformationen füllen. Parallel dazu greift die Website zwar auch auf andere Daten zurück, bereinigt Zahlen mithilfe von Filtern und errechnet Durchschnittswerte.

Doch die Datenlage ist für einige Städte, Regionen und Länder besser als bei anderen. Mit Blick auf Metropolen und Großstädte erscheint sie jedoch stabil. Aus Aktualitätsgründen greift Numbeo nur auf Zahlen zu, die nicht älter als 18 Monate sind.

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Deutschlands beste Raststätten: Der Osten dominiert die Top 10

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Autobahnraststätten haben keinen guten Ruf. Doch manche verdienen ihn offenbar nicht. Eine Auswertung von 1,8 Millionen Google-Bewertungen zeigt, wo Autofahrer in Deutschland am liebsten Pause machen. Überraschend: Vor allem der Osten schneidet stark ab. Wir zeigen die zehn bestbewerteten Raststätten im Überblick.

Egal ob man Verwandte besuchen möchte, auf dem Weg in den Urlaub ist oder sich auf Geschäftsreise befindet – die meisten von uns sind auf die ein oder andere Weise auf die Autobahn angewiesen. Sie ist so etwas wie das zentrale Nervensystem der Bundesrepublik. Doch bei längeren Fahrten erfolgt früher oder später die obligatorische Pause.

Das sind Deutschlands beste Raststätten

Wer rausfahren muss, um eine Pause einzulegen, landet nicht selten an einem Ort, den man schnell wieder verlassen möchte. Überteuertes Essen, dreckige Sanitäranlagen und eine lieblose Atmosphäre sind an Autobahnraststätten eher die Regel als die Ausnahme.

Besonders schlimm ist es häufig an Standorten in der Nähe großer Ballungsräume wie Hamburg, Köln oder München. Das Schlusslicht bildet allerdings der Autohof Schnaittach in Bayern mit lediglich 1,6 Sternen.

Grundlage der Untersuchung von Tripz sind rund 1,8 Millionen Google-Bewertungen von insgesamt 633 Standorten in ganz Deutschland. Dabei wurden nicht nur klassische Autobahnraststätten unter die Lupe genommen, sondern auch Autohöfe und Rasthöfe an Bundesstraßen. Mit einem bundesweiten Durchschnitt von 3,9 von 5 Sternen schneiden die meisten Kandidaten positiver ab als gedacht.

Vor allem im Osten des Landes sieht es rosig aus. Sachsen führt das Bundesländer-Ranking mit einem Schnitt von 4,13 Sternen an, gefolgt von Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern. An dieser Stelle interessiert uns aber, welche einzelnen Raststätten am besten abschneiden. Die Top Ten präsentieren wir im folgenden Ranking.

Platz 10: 24-TOTAL Autohof Wörrstadt (Rheinland-Pfalz)

Mit 4,6 Sternen bei 1.733 Bewertungen eröffnet dieser Autohof in Rheinhessen unsere Liste der Gewinner. Hier können Fahrer auf der A63 zwischen Mainz und Kaiserslautern eine Pause einlegen. Neben Pizza, Döner und Burgern gibt es frisch zubereitete Produkte zum Mitnehmen. Ein mobiles Hotel und wechselnde Kunstausstellungen im Innenbereich sorgen zudem für ein einzigartiges Ambiente.

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