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Das sind die besten Internetanbieter in Deutschland
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Viele Verträge schließen wir nebenbei ab und vergessen dann, dass sie überhaupt existieren. Das trifft vor allem auf Internetanbieter zu, die von vielen Menschen nie gewechselt werden. Dabei lohnt sich ein genauer Blick, denn zwischen den Unternehmen gibt es große Unterschiede.
Streaming, Homeoffice, Videocalls oder Online-Shopping: Ohne stabile Internetleitung steht das Leben häufig still. Der Markt ist hart umkämpft, und die Anbieter locken regelmäßig mit Angeboten. Trotzdem behalten viele Haushalte über Jahre denselben Tarif. Oft gibt es sogar beim eigenen Anbieter mehr Leistung fürs gleiche Geld, wenn man denn nur nachhakt. Ein Wechsel oder eine Neuverhandlung alle paar Jahre zahlt sich in den meisten Fällen aus.
Diese Internetanbieter sind am besten
Wer wissen will, welche Internetanbieter die besten sind, fragt am besten direkt bei den Kunden nach. Genau das hat die Plattform Deutschland Test getan, die für das Marktforschungsinstitut FactField Nutzer nach ihren Erfahrungen gefragt hat. 245 Internetanbieter wurden insgesamt bewertet. Am Ende flossen mehrere tausend Kundenurteile in die Wertung ein. Maximal konnte ein Wert von 100 erreicht werden.
Die bekannten großen Konzerne sind in der Top Ten vertreten, führen diese aber nicht an. Stattdessen bilden zahlreiche kleine und vor allem regionale Anbieter die Spitze. Diese können in ihrem jeweiligen Gebiet mit persönlichem Service und Nähe zum Kunden punkten. Die großen Namen, die man aus der Werbung kennt, finden sich dagegen eher im vorderen Mittelfeld wieder. Das Verhältnis zu den Kunden ist hier oft distanzierter.
Aspekte wie die Netzabdeckung und Verfügbarkeit spielen bei der Umfrage keine direkte Rolle, es zählt allein die Zufriedenheit der Nutzer. Welche zehn Unternehmen bei diesen am besten abschneiden, verraten wir in folgendem Ranking.
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Platz 10: eazy
Den Auftakt unserer Top Ten macht eazy, das einen Score von 60,16 Punkten erreicht. Die Marke ist einer der Vertreter, der aufs Wesentliche reduzierte Angebote in petto hat und damit im Vergleich gut abschneidet. Mit dem Wert schafft eazy gerade so den Sprung unter die besten zehn Internetanbieter und kann unter anderem Vodafone abhängen.
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Deutsche KI-Firmen nutzen US-Technik – trotz Souveränitätsversprechen
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Viele deutsche KI-Unternehmen nutzen Sprachmodelle und werben mit digitaler Souveränität. Eine neue Untersuchung zeigt jedoch, dass ein Großteil trotzdem auf US-Technologie setzt. Wir zeigen, wo die Souveränitätslücke am größten ist.
Ob im Kundenservice, in der Rechtsabteilung oder in der Produktentwicklung: Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags, auch in Deutschland. Ein Schlagwort ist dabei „digitale Souveränität“.
Gemeint ist damit, dass Firmen und Behörden bei Künstlicher Intelligenz unabhängig von ausländischen Anbietern bleiben, ihre Daten in Europa speichern und nicht auf US-Konzerne angewiesen sind.
Einige Firmen werben damit, dass sie unabhängig von US-Anbietern sind. Eine neue Untersuchung der europäischen KI-Plattform GreenPT zeigt nun, welche KI-Modelle deutsche Unternehmen wirklich einsetzen.
Diese KI-Modelle nutzen deutsche Unternehmen
Für den Bericht hat GreenPT 514 öffentlich auffindbare deutsche KI-Firmen untersucht. Wichtig dabei: Es gibt kein offizielles Register deutscher KI-Unternehmen. GreenPT konnte also nur zählen, welche Firmen öffentlich auffindbar sind.
Nur 221 dieser Firmen legen offen, welchen KI-Anbieter sie nutzen, etwa in der Datenschutzerklärung oder auf der eigenen Website. Die Untersuchung bezieht sich also ausschließlich auf diese Unternehmen. Die wichtigste Erkenntnis: Von deutschen KI-Firmen, die öffentlich einen Anbieter nennen, setzt gut die Hälfte auf US-Technologie.
Modelle von US-Anbietern klar vorn
Laut offizieller Mitteilung zum Forschungsbericht hängen etwa 53 Prozent der deutschen KI-Unternehmen, die öffentlich angeben, welches KI-Modell sie verwenden, von einem US-Frontier-Anbieter ab. Von den US-Modellen entfallen 41 Prozent auf OpenAI, 18 Prozent auf Anthropic, zehn Prozent auf Google, fünf Prozent auf Microsoft, zehn Prozent auf AWS und sechs Prozent auf Llama von Meta.
Ein ähnlicher Anteil (rund 43 Prozent) entwickelt eigene Modelle. Mistral, das einzige in der EU ansässige Frontier-Labor, erreicht etwa zehn Prozent. Ein in Deutschland gehostetes Frontier-Modell existiert dem Bericht zufolge aktuell nicht.
Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit im Mittelfeld. Auffällig ist nur, dass deutsche Firmen etwas häufiger zu Google und Anthropic greifen als der europäische Durchschnitt, der stärker auf OpenAI setzt.
Wie stark eine Branche auf US-Technologie setzt, hängt stark vom Anwendungsfall ab. In Gesundheit und Biotech entwickeln laut Studie rund 85 Prozent der offenlegenden Firmen eigene Modelle, oft weil strenge Zulassungsregeln das verlangen.
In der Industrie sind es rund 71 Prozent, etwa für Bilderkennung oder Wartungsprognosen. In Bereichen wie Recht, Personalwesen oder Bildungstechnologie dagegen dominieren fertige US-Lösungen deutlich.
KI-Modelle in deutschen Unternehmen offenbaren große Souveränitätslücke
Von den insgesamt 514 untersuchten Firmen werben 173 aktiv mit Souveränität, EU-Datenresidenz oder On-Prem-Betrieb. Von diesen 173 Firmen nutzen aber 72 im Hintergrund trotzdem ein US-Proprietärmodell, also ein geschlossenes, kommerzielles KI-System eines US-Anbieters.
Besonders häufig tritt diese Lücke in den Bereichen Recht, Personalwesen, Verwaltung und Finanzen auf, also ausgerechnet dort, wo Compliance und Datenschutz eine besonders große Rolle spielen sollten.
Bei der Untersuchung von GreenPT handelt es sich um eine Momentaufnahme von Mitte 2026. Anbieterbeziehungen könnten sich laut Mitteilung allerdings schnell ändern. Außerdem kombiniere die europäische Benchmark Länderstudien mit aktueller Forschung von 2026. Die Zahlen sind also eher als Tendenz zu lesen, als Ergebnis eines kontrollierten Vergleichs.
GreenPT ist ein europäischer KI-Anbieter, der Chat- und API-Zugänge zu Open-Source-Modellen anbietet und dabei nach eigenen Angaben ausschließlich mit erneuerbarer Energie arbeitet. Das Unternehmen positioniert sich als Alternative zu US-Diensten und wirbt mit EU-Hosting und Datenschutz.
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Das sind die deutschen Städte mit den höchsten Gehältern
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Der Wohnort hat einen entscheidenden Einfluss auf das Gehalt. Aber wo in Deutschland verdient man am meisten? Wenig überraschend hängt der Süden den Rest der Republik ab, und ein altbekannter Graben tut sich auf. Wir verraten, in welchen Städten der höchste Lohn winkt.
Wer viel Geld verdienen möchte, sollte sich den richtigen Wohnort aussuchen, denn die deutschen Städte unterscheiden sich in Sachen Lohnniveau teils immens. Zwischen dem ersten und dem letzten Platz des Rankings klafft eine Lücke von fast 20.000 Euro im Jahr. Die Verteilung folgt klaren Mustern, die viel über die wirtschaftliche Lage des Landes verraten.
Städte im Süden bieten hohe Löhne
Die Plattform Kununu hat für zahlreiche deutsche Städte das durchschnittliche Bruttojahresgehalt ermittelt. Ein Blick auf die Statistik offenbart zwei Gefälle: Erstens dominiert der Süden – Baden-Württemberg und Bayern stellen einen Großteil der Städte in der Spitzengruppe. Zweitens sind Gehälter im Westen meist höher als im Osten. Die Schlusslichter der Liste sind fast ausnahmslos Städte aus den neuen Bundesländern und dem strukturschwachen Ruhrgebiet: Chemnitz (39.100 Euro), Leipzig (41.500 Euro) und Gelsenkirchen (42.500 Euro).
Neben dem Durchschnittsgehalt ermittelt Kununu auch die Zufriedenheit der Arbeitnehmer mit ihrem Lohn. Denn ein hohes Gehalt bedeutet nicht automatisch, dass die Beschäftigten auch zufrieden sind. Das liegt vor allem daran, dass viele Städte mit hohen Löhnen auch hohe Lebenshaltungskosten haben. Am zufriedensten sind Angestellte in Stuttgart, Bonn und Mannheim (jeweils 63 Prozent).
Einige Metropolen schaffen es überraschend nicht in die Top Ten, darunter auch Berlin. Die Hauptstadt liegt mit 48.300 Euro nur auf Platz 16 und damit auch hinter den anderen Hauptstädten der DACH-Region: In Wien verdienen Beschäftigte im Schnitt 49.700 Euro und in Bern 87.300 Franken (das sind über 90.000 Euro). Welche deutschen Städte vorne liegen, verraten wir in folgendem Ranking.
Platz 10: Mannheim
In Mannheim verdienen Angestellte ein durchschnittliches Bruttojahresgehalt von 50.600 Euro. Die Industrie- und Universitätsstadt in Baden-Württemberg spielt auch bei der Gehaltszufriedenheit ganz vorne mit: Durch einen Wert von 63 Prozent gehört Mannheim zur bundesweiten Spitze.
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