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Diese 10 deutschen Städte haben die höchste Schulden

03. März 2026 um 20:41

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Deutschland als Nation verschuldet sich immer weiter. Aber auch den einzelnen Städten geht es in der Regel nicht anders. In welchen Kommunen die Verschuldung am höchsten ist, klären wir in diesem Ranking.

Die Verschuldung Deutschlands schreitet immer weiter voran. Inzwischen ist die BRD mit über 30.000 Euro pro Staatsbürger in den Miesen. Insgesamt geht es steil auf die drei Billionen Euro zu. Und fast 7.000 Euro kommen pro Sekunde hinzu. Die Zahlen sind erschreckend und betreffen nicht nur den Bund. Auch die einzelnen Städte schreiben zu großen Teilen rote Zahlen. Aber wo ist die Verschuldung am Schlimmsten?

Diese Städte in Deutschlande haben die höchsten Schulden

Der Bund deutscher Steuerzahler (BdSt) hat die Daten von 194 Städten analysiert. Unterm Strich steht für 2025 ein Minus von 11,46 Milliarden Euro. Jede untersuchte Kommune liegt im Durchschnitt also mit rund 59 Millionen Euro im Minus. Rechnet man diesen Berg an Schulden auf die einzelnen Einwohner herunter, ergibt sich eine zusätzliche Belastung von 264,58 Euro pro Kopf.

Nur eine kleine Gruppe von 29 Städten kann einen Haushaltsüberschuss aufweisen. Besonders positiv sieht es unter anderem in Cottbus, Freiburg, Leipzig und München aus. An dieser Stelle interessiert uns allerdings die Gesamtverschuldung.

Die Gründe für das finanzielle Tief sind vielfältig. Eine schwache Konjunktur trifft auf explodierende Sozial- und Zinsausgaben. Besonders kritisch wird vom BdSt die Entwicklung der Personalkosten bewertet, die durch die letzten Tarifabschlüsse massiv gestiegen sind.

Interessanterweise lässt sich kein direkter Zusammenhang zwischen der Größe einer Stadt und ihrer finanziellen Lage ableiten, wenn man diese auf die einzelnen Bürger herunterrechnet. Kleine Gemeinden kämpfen oft mit ähnlichen Problemen wie Millionenstädte. In der folgenden Übersicht sind aber in erster Linie Großstädte vertreten, da diese logischerweise die höchste Gesamtverschuldung aufweisen.

Platz 10: Leipzig

Leipzig eröffnet unsere Top Ten der verschuldeten Kommunen in Deutschland. Die Gesamtverschuldung beträgt 3.065.321.681 Euro und knackt damit die Messlatte von drei Milliarden Euro. Trotz dieser hohen Summe gehört Leipzig zu den wenigen Städten, die im laufenden Haushalt einen Überschuss ausweisen können.

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Rückerstattung: Die schnellsten Finanzämter in Deutschland

02. März 2026 um 20:20

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Finanzämter Steuererklärung Steuer

Steuerzahler sind verpflichtet, ihre Formulare pünktlich einreichen. Das bedeutet aber nicht, dass diese auch schnell beantwortet werden, denn die Bearbeitungszeiten gehen weit auseinander. Welche Finanzämter besonders zügig antworten, klären wir in diesem Ranking.

Einige Finanzämter stellen die Geduld der Steuerzahler mit Wartezeiten von über 100 Tagen auf die Probe. Welche Behörden sich in Deutschland am längsten Zeit lassen, haben wir in unserem Ranking mit den langsamsten Finanzämtern geklärt. Dass es auch anders geht, zeigen wir in diesem Artikel, mit dem wir besonders zügige Beamte in der Finanzverwaltung der Bundesrepublik küren wollen.

Diese Finanzämter arbeiten am schnellsten

Besonders schön ist es, wenn man eine Rückzahlung erhält. Diese fallen in den verschiedenen Bundesländern allerdings unterschiedlich hoch aus: Spitzenreiter ist Hamburg mir einer durchschnittlichen Erstattung von 1.615 Euro, gefolgt von Hessen mit 1.566 Euro. Ganz hinten liegt Sachsen-Anhalt mit einem Schnitt von 1.124 Euro. Der nationale Rekord für eine Privatperson lag im vergangenen Jahr bei mehr als 213.000 Euro.

Aber egal ob Nachzahlung oder Rückerstattung, es ist doch immer schön, Gewissheit zu haben. Und der aktuelle Steuerreport 2026 von Smartsteuer verrät, bei welchem Amt ein Steuerbescheid bereits nach gut drei Wochen im Briefkasten liegen kann.

Wer den Vorgang beschleunigen will, sollte seine Unterlagen im März einreichen. In diesem Monat beträgt die Bearbeitung im bundesweiten Schnitt lediglich 43 Tage. Im August müssen steuerpflichtige Bürger mit 80 Tagen deutlich mehr Zeit einplanen. Der Rekord für die erste Abgabe im Jahr 2026 liegt übrigens bei sieben Sekunden nach Mitternacht am ersten Januar.

In der folgenden Liste präsentieren wir die zehn Finanzämter, bei denen im vergangenen Jahr die eingereichten Unterlagen am schnellsten bearbeitet wurden.

Platz 10: Kaufbeuren m. Außenstelle Füssen

Den Einstieg in die Top Ten macht das Amt in Kaufbeuren mit der Außenstelle Füssen. Hier dauert die Bearbeitung einer Steuererklärung im Durchschnitt 39 Tage. Der Medianwert, also die exakte Mitte aller abgegebenen Unterlagen, liegt sogar nur bei 28 Tagen. Viele Fälle können also noch zügiger abgewickelt werden.

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Solar-Förderstopp: Lobby-Ministerin plant Geschenk für Ex-Arbeitgeber E.ON

02. März 2026 um 11:00

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Solar Förderung Stopp Reiche Solaranlagen Einspeisevergütung

Das Bundeswirtschaftsministerium will unter der Leitung von Ministerin Katharina Reiche (CDU) die Förderung für kleine Solaranlagen auf Hausdächern abschaffen. Das Vorhaben würde nicht nur vielen Verbrauchern Steine in den Weg legen, sondern auch der deutschen Wirtschaft und dem Klimaschutz schaden. Eine kommentierende Analyse.

Wirtschaftsministerium will Förderung von Solaranlagen stoppen

  • Das Bundeswirtschaftsministerium will die Förderung für neue, kleine Solaranlagen einstellen. Das geht aus einem aktuellen Arbeitsentwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) umkrempeln soll. Vor allem kleine Solaranlagen seien demnach bereits ohne zusätzliche Förderung wirtschaftlich, da die Anschaffungskosten gesunken sind. Geht es nach dem Wirtschaftsministerium, soll es künftig keine Förderung für Anlagen unter 25 Kilowatt installierter Leistung mehr geben.
  • Bisher erhielten private Betreiber von Solaranlagen als Förderung zwischen 6,73 und 12,34 Cent pro Kilowattstunde erzeugtem Strom. Diese Vergütung soll gestrichen werden. Netzbetreiber müssten sich zudem nicht mehr verpflichten, Strom abzunehmen. Anlagenbetreiber sollen stattdessen selbst einen Abnehmer suchen und mindestens 50 Prozent des erzeugten Stroms verbrauchen. Für Solaranlagen mit weniger als sieben Kilowatt installierter Leistung würde ein intelligenter Stromzähler bis Ende 2028 Pflichtauflage werden.
  • Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage des Marktforschungsunternehmens YouGov im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft würden sich nur noch 40 Prozent der 1.048 befragten Immobilienbesitzer eine Solaranlage kaufen, falls die Förderung gestrichen wird. Dem Verband zufolge ist die Nachfrage für Solaranlagen im Heimsegment seit zwei Jahren stark rückläufig.

Keine Politik im Sinne der deutschen Wirtschaft

Wer ab März 2026 noch behauptet, dass die Bundesregierung mit Blick auf die europäischen Klimaschutzziele, an denen sie nach wie vor festhält, noch auf Kurs ist, der verdrängt die Realität. Denn: Studien zufolge stand die anvisierte Klimaneutralität bereits zuvor auf der Kippe.

Doch nun will Lobbyismus-Ministerin Katherina Reiche die Förderung von Solaranlagen auf Hausdächern streichen, Öl- und Gasheizungen wieder erlauben und den Solar- und Windkraftausbau sogar teilweise stoppen. Damit – man muss es leider so hart sagen – macht Reiche keine Politik im Sinne der deutschen Wirtschaft, sondern im Sinne der Fossil-Lobby und Großkonzerne, die ihre Geschäftsmodelle lieber konservieren als transferieren wollen.

Zugegeben: Es ist nicht alles nachhaltig, was grün glänzt. Das Stromsystem ächzt im Sommer etwa in der Mittagssonne. Es braucht einen gewissen Anteil an Gaskraftwerken als Reserve. Und ja: Die Förderlandschaft ist komplex und sollte auch entsprechend der Realität angepasst werden. Aber zwischen Reform und Kahlschlag liegt ein Unterschied.

Denn wer die Vergütung streicht, die Abnahmeverpflichtung kippt, 50 Prozent Eigenverbrauch vorschreibt und zusätzlich Smart-Meter-Pflichten auflädt, baut keine Brücke ins neue Energiesystem, sondern eine Mauer. Hinzu kommt, dass der Nutzen dezentraler Solarenergie nicht im Vorgarten endet.

Jedes eingespeiste Sonnenkilowatt kommt nämlich in Form von nachhaltigem und günstigem Strom der Allgemeinheit zugute, reduziert Importe, stärkt die Versorgungssouveränität und dämpft langfristig die Preise. Doch statt Netzbetreiber stärker in die Verantwortung zu nehmen und Flexibilität intelligent zu organisieren, werden Bürgern und kleinen sowie mittelständischen Betrieben Steine in den Weg gelegt.

Stimmen

  • Im geleakten Entwurf zur geplanten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes heißt es: „Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist das zentrale Instrument, um eine treibhausgasneutrale Stromversorgung auf Basis eines wachsenden Anteils erneuerbarer Energien zu erreichen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien soll stetig, kosteneffizient, umweltverträglich und netzverträglich erfolgen. Das EEG bedarf aus einer Reihe von Gründen einer grundlegenden Neuordnung.“
  • Verena Fluri, Expertin für Energiewirtschaft am Fraunhofer Institut und Autorin einer Studie zur Direktvermarktung von kleinen PV-Anlagen erläutert: „Unsere Studie zeigt, dass die Prozesse in der Direktvermarktung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht reif für eine großskalige Nutzung im PV-Eigenheimsegment sind. Ein Wechsel in die Direktvermarktung würde die Wirtschaftlichkeit von PV-Kleinanlagen deutlich verschlechtern und viele neue Anlagen unwirtschaftlich machen.“
  • Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe (DUH), in einem Statement: „Dieser EEG-Entwurf ist ein beispielloser Angriff auf die Bürgerenergie und ein Geschenk an die fossile Lobby. Die Bundesregierung verabschiedet sich damit faktisch von ihren eigenen Klimazielen. Statt den Solarausbau auf Millionen Dächern massiv zu beschleunigen, werden private Anlagen finanziell ausgetrocknet, in eine realitätsferne Direktvermarktung gezwungen und durch zusätzliche Auflagen unrentabel gemacht.“

Solar-Förderstopp würde Arbeitsplätze gefährden

Sollte die geplante Reform Realität werden, droht der Solarausbau im Eigenheimsegment weiter einzubrechen. Ohne Vergütung und mit unsicherer Direktvermarktung könnte aus Zurückhaltung ein Stillstand werden. Damit gerät nicht nur das Ausbauziel ins Wanken, sondern auch das Versprechen, Klimaschutz als Gemeinschaftsprojekt zu denken – mit potenziell teuren Folgen bis hin zu EU-Strafzahlungen.

Auch ökonomisch ist der Kurs riskant. Denn: Wenn weniger günstiger Solarstrom ins Netz eingespeist wird, steigt zwangsläufig der Anteil teurerer Kohle- und Gaskraft – und damit der Druck auf die Strompreise. Zwar sollen größere Anlagen weiter gefördert werden. Davon würden aber vor allem Großkonzerne wie E.ON (Ex-Arbeitgeber von Katherina Reiche) und RWE profitieren. Doch eine Energiewende, die sich auf Freiflächenparks verengt, verteuert Netzausbau und Verteilung, während Bürgerstrom vor Ort ungenutzt bleibt.

Hinzu kommt der arbeitsmarktpolitische Faktor: Rund 100.000 Menschen arbeiten in der Solarbranche. Wenn das Dachgeschäft einbricht, geraten Handwerksbetriebe, Planer und Zulieferer unter Druck. Tausende Arbeitsplätze stünden in Gefahr. Ja, Module sind günstiger geworden und rechnen sich mancherorts auch ohne Förderung. Aber ohne klare Anreize und faire Marktbedingungen wird der technologische Fortschritt ausgebremst.

Kurzum: Es ist zwar richtig, dass Solaranlagen besser in das Stromsystem integriert werden müssen. Der Entwurf sieht dafür aber schlichtweg keine Anreize vor. Statt die Netzbetreiber in die Pflicht zu nehmen und es privaten Erzeugern zu ermöglichen, ihren Strom selbst und direkt zu vermarkten, stellt man sich hin und predigt Klimaschutz, nimmt aber in Kauf, dass die Abhängigkeiten von Kohle und Öl bestehen bleiben. Was für ein verlogener Irrsinn!

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Die besten Krankenhäuser in Deutschland 2026

27. Februar 2026 um 20:31

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besten Krankenhäuser in Deutschland 2026

Das Gesundheitswesen in Deutschland hat finanzielle Probleme, und das wirkt sich auch auf die Qualität unserer Krankenhäuser aus. Welche Hospitale national und international am besten abschneiden, klären wir in unserem wöchentlichen Ranking.

Wer mit einer Verletzung oder anderweitigen körperlichen Beschwerden eingeliefert wird, kann sich in der Regel das Hospital nicht aussuchen. Anders sieht es aus, wenn man sich für eine Geburt, Behandlung oder Operation in Ruhe umsehen kann. So oder so ist es gut zu wissen, wie es um die Qualität der Einrichtung und des Personals steht. Um das zu ermitteln, sehen wir uns das Ranking der „World’s Best Hospitals 2026“ an.

Diese Krankenhäuser schneiden gut ab

Generell ist Deutschland für sein gutes Gesundheitssystem bekannt. Allerdings gibt es seit Jahren Probleme, denn immer weniger Menschen zahlen in die Krankenkassen ein und immer mehr Menschen benötigen ärztliche Behandlungen und Medikamente. Trotzdem haben es 22 hiesige Institute unter die 250 besten Krankenhäuser der Welt geschafft.

Die Liste stammt aus einer Kooperation des Magazins Newsweek mit Statista. Zum inzwischen achten Mal wurde das Ranking veröffentlicht, um Patienten und deren Familien eine verlässliche Orientierungshilfe zu bieten. Weltweit wurden dabei über 2.500 Institutionen in 32 Ländern bewertet. An der internationalen Spitze liegen die Mayo Clinic in Rochester, das Toronto General Hospital und die Cleveland Clinic.

Die Bewertung basiert auf einem komplexen Modell, das medizinische Fachmeinungen von Experten, Qualitätskennzahlen der Häuser, Patientenzufriedenheit und Patientenbefragungen zum eigenen Wohlbefinden nach der Behandlung kombiniert. In der folgenden Übersicht präsentieren wir die Krankenhäuser in Deutschland, die sich 2026 am besten platzieren können.

Platz 10: Universitätsklinikum Erlangen

Das Universitätsklinikum Erlangen eröffnet die Top Ten der deutschen Hospitale und belegt im weltweiten Gesamtranking den 106. Platz. Die Klinik vereint Forschung und Krankenversorgung und erhält gleich drei Abzeichen für eine ausgezeichnete Zufriedenheit der Patienten.

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Das sind die besten Kfz-Versicherungen für Familien 2026

25. Februar 2026 um 20:26

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Kfz-Versicherung Auto-Versicherung Familien

Die Beiträge steigen und steigen, und trotzdem ist es wichtig, bei der Kfz-Versicherung nicht nur auf die Raten zu schauen. Deshalb küren wir in unserem Ranking die Anbieter mit dem derzeit besten Paket für Familien mit Auto.

Das Budget vieler Familien leidet unter den steigenden Kosten im Alltag. Während sich in manchen Bereichen sparen lässt, sind andere Dinge von essentieller Wichtigkeit. Dazu gehört auch das Auto, auf das die meisten Familien für Arbeit, Urlaub und Einkauf angewiesen sind. Neben den Treibstoffen steigen allerdings auch die Kosten für die Kfz-Versicherung, besonders bei Vollkasko-Tarifen. Umso wichtiger ist es, die besten Anbieter zu kennen.

Eine gute Kfz-Versicherung ist günstig und umfangreich

Laut einer Hochrechnungen der German Insurance Association (GDV) sind Ersatzteile und Werkstattstunden um rund 4,5 Prozent teurer geworden. Entsprechend müssen Versicherer ihre Beiträge nach oben anpassen. Das ist aber nicht in jedem Fall auch gerechtfertigt. Ein Preisvergleich offenbart die enorme Spanne zwischen den Angeboten: Auf der einen Seite bieten einige Top-Tarife hervorragende Leistungen für rund 400 Euro; auf der anderen Seite fordert ein Anbieter wie die Bayerische mit 949,60 Euro mehr als das Doppelte bei gleichzeitig mangelhafter Qualität.

Unser Ranking beruht auf einer aktuellen Untersuchung von Franke und Bornberg (via Handelsblatt). Die Qualität der Kfz-Versicherung wird in diesem Test mit 70 Prozent gewichtet, die Prämie macht lediglich 30 Prozent der Note aus. Alle Tarife in der Top Ten haben das Rating FFF+ erhalten, das wichtige Leistungen wie eine Neupreisentschädigung für mindestens 24 Monate garantiert.

Die Tabelle zeigt auch, das vermeintliches Sparen bei den Raten, ohne auf die Details zu achten, keine gute Idee ist. Unzureichende Basis-Tarife sind zwar meist billig, können aber oft nur befriedigende Ergebnisse erzielen. In der folgenden Übersicht präsentieren wir die zehn besten Tarife für Familien, die günstig sind und gute Konditionen bieten.

Platz 10: WGV (Optimal)

Die WGV belegt mit ihrem Tarif Optimal den letzten Platz in der Top Ten und erzielt eine Gesamtpunktzahl von 92,3. Für eine Jahresprämie von 563,44 Euro erhalten Familien hier einen soliden Schutz. Bei dieser Rate wird von einer verheirateten Person ausgegangen, deren Ehepartner ebenfalls das Auto nutzt. Das Musterfahrzeug ist ein VW Golf, im Landkreis München zugelassen und vollkaskoversichert. Die Deckungssumme liegt bei mindestens 50 Millionen Euro, die Selbstbeteiligung bei 500 Euro.

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Die beliebtesten Unternehmen in Deutschland

19. Februar 2026 um 20:19

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Lidl Filiale Parkplatz Supermarkt

Produkte und Services sind extrem wichtig für Firmen, doch noch wichtiger ist häufig das Image. Deshalb wollen wir in diesem Ranking klären, welche Unternehmen in Deutschland momentan den besten Stand in der Bevölkerung haben.

Noch nie war es für Firmen so schwierig, ihr öffentliches Image zu lenken. Vertrauen ist noch immer wichtig, doch längst nicht mehr so langlebig. Auf der einen Seite kann jeder noch so kleine Fehltritt durch Social Media schnell ans Licht kommen und eine Katastrophe auslösen. Auf der anderen Seite haben gute Marketing-Kampagnen jedoch die Macht, graue Mäuse im Schnellverfahren in coole Trendsetter zu verwandeln. Welche Unternehmen bei den Deutschen am besten ankommen, erfahrt ihr in unserem Ranking.

Diese Unternehmen lieben die Deutschen

Neben den Services und Produkten müssen inzwischen auch andere Bereiche stimmen, um die Gunst der Konsumenten zu erhaschen. Darunter befinden sich Themen wie Nachhaltigkeit, Arbeitskultur und soziales Engagement. Eine aktuelle Studie von „Reputation&Trust“ analysiert genau diese Dinge und zeigt auf, dass die Ansprüche der Deutschen gestiegen sind. Selbst etablierte Evergreens können sich nicht mehr auf ihren Lorbeeren ausruhen.

Für die Untersuchung wurden insgesamt 3.594 Personen in Deutschland befragt, um ein repräsentatives Bild der Unternehmenslandschaft zu zeichnen. Das Forschungsmodell bewertet Organisationen auf einer Skala von 1-5 Punkten in Kategorien wie Führung, Finanzen, Innovation, Interaktion, Arbeitsplatz und Nachhaltigkeit. Ein Wert von mindestens vier gilt als exzellent.

Wer in der Bundesrepublik besonders gut abschneidet, ist der Einzelhandel. Das ist eine Besonderheit im internationalen Vergleich. In den nordischen Ländern Europas zum Beispiel, liegen meist Firmen aus dem Finanzsektor vorne. Zudem fällt auf, dass wir offenbar in erster Linie noch immer deutschen Firmen vertrauen. Diese dominieren die Top Ten, während vor allem amerikanische Vertreter abgestraft werden.

Im folgenden Ranking präsentieren wir die zehn Firmen, denen die Deutschen momentan am meisten vertrauen. Den kompletten Bericht gibt es auf der Seite Reptrust.

Platz 10: Aldi und Apple

Den zehnten Platz teilen sich gleich zwei Unternehmen: Der Discounter Aldi und der amerikanische Tech-Gigant Apple. Beide sind Neueinsteiger in der Liste und erreichen einen Reputationswert von 3,72 Punkten. Aldi steht vor allem für Verlässlichkeit im Alltag, Apple punktet noch immer durch seine technologischen Innovationen und das kohärente Marken-Image.

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Jetzt Santander Girokonto eröffnen und bis zu 200 € Startguthaben sichern

19. Februar 2026 um 16:00

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Santander Girokonto Startguthaben

Das Santander Girokonto überzeugt nicht nur mit modernen Leistungen, sondern jetzt auch mit einer attraktiven Prämienaktion: Wer aktuell als Neukunde ein Girokonto eröffnet, kann sich bis zu 200 Euro Startguthaben sichern. Die Aktion ist zeitlich begrenzt und richtet sich gezielt an alle, die einen unkomplizierten Kontowechsel mit Zusatzvorteil suchen.

Bis zu 200 Euro Startguthaben: So funktioniert die Aktion im Detail

Das Girokonto mit Prämie von Santander setzt neue Maßstäbe: Wer jetzt als Neukunde das BestGiro oder BestGiro für Studenten online eröffnet, kann sich eine Prämie von bis zu 200 Euro sichern. Die Startguthaben-Aktion besteht aus zwei Teilen:

  • 150 Euro Willkommensbonus: Für alle, die das Konto online über die Santander Aktionsseite eröffnen und die Bedingungen erfüllen.
  • 50 Euro Weiterempfehlungsprämie: Für die erfolgreiche Empfehlung an Freunde oder Bekannte.

Wichtig: Die Aktion ist zeitlich limitiert. Wer profitieren möchte, sollte sich jetzt informieren und schnell handeln!

Jetzt bis zu 200 Euro Startguthaben sichern

Die Bedingungen für das Startguthaben im Überblick

Damit das Startguthaben ausgezahlt wird, gelten folgende Voraussetzungen:

  • Eröffnung eines Girokontos (BestGiro oder BestGiro für Studenten) online auf der Santander Aktionsseite
  • Neukunde: In den letzten 24 Monaten kein Girokonto bei Santander
  • Kontowechselservice: Innerhalb von drei Monaten nach Kontoeröffnung müssen mindestens vier Zahlungspartner über den Wechselservice informiert werden
  • Die Auszahlung des Willkommensbonus erfolgt drei Monate nach Durchführung des Kontowechselservices zum Monatsende

Das bedeutet: Einfach online das Girokonto mit Prämie eröffnen, Kontowechselservice nutzen und schon nach wenigen Monaten das Startguthaben auf dem neuen Konto sehen.

Die 50 Euro Weiterempfehlungsprämie: So profitieren auch Freunde und Familie

Wer das neue Santander Girokonto weiterempfiehlt, kann sich zusätzlich 50 Euro sichern. Die Bedingungen für die Empfehlungsprämie:

  • Die empfohlene Person eröffnet das Girokonto über den persönlichen Empfehlungs-Link
  • Cookies für das Tracking müssen aktiviert sein
  • Die empfohlene Person hatte in den letzten 12 Monaten kein Girokonto bei Santander
  • Selbstempfehlung ist ausgeschlossen

Das Girokonto mit Startguthaben ist damit nicht nur für sich selbst attraktiv, sondern bietet auch einen Mehrwert für Freunde und Bekannte!

Für wen lohnt sich die Aktion?

Die Girokonto Startguthaben Aktion richtet sich an alle, die noch kein Santander Girokonto besitzen und einen echten finanziellen Vorteil beim Kontowechsel suchen. Egal ob Student, Berufseinsteiger oder Wechselwillige – das Angebot ist einfach, digital und transparent gestaltet.

  • Online-Kontoeröffnung in wenigen Minuten
  • Attraktive Prämien für Neukunden und Empfehler
  • Unkomplizierter Kontowechselservice

Wer ohnehin einen Kontowechsel plant, hat mit der Santander Aktion aktuell die besten Chancen auf ein Konto mit Startguthaben.

Jetzt schnell sein und Prämie sichern!

Die Aktion läuft nur für begrenzte Zeit. Wer das maximale Startguthaben sichern möchte, sollte sich schnell entscheiden und das neue Girokonto direkt online eröffnen. Alle Details und die Möglichkeit zur Kontoeröffnung finden sich hier:

Santander Girokonto mit Prämie eröffnen

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Kaufanreiz mit Ladehemmung: Wer profitiert wirklich von der E-Autoprämie?

18. Februar 2026 um 11:00

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E-Autoprämie Förderung Elektroauto

Die neue E-Autoprämie soll der Autobranche und der E-Mobilität Aufschwung verleihen. Doch viele Deutsche wissen laut einer aktuellen Umfrage nichts von dem Förderprogramm. Viele Details sind zudem nach wie vor unklar. Der Fördertopf könnte dennoch schneller leer sein als erwartet. Eine kommentierende Analyse.

Neue E-Autoprämie noch ohne Wirkung

  • Die E-Autoprämie gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 bis 2029 für Elektroautos und bestimmte Plug-in-Hybride. Heißt konkret: Wer jetzt ein E-Auto kauft, kann Fördermittel beantragen, sobald das Antragsportal im Mai freigeschaltet wird. Auf einer FAQ-Seite schildert das Umweltministerium konkrete Details. Die Anschaffung von Neuwagen wird mit bis zu 6.000 Euro gefördert – bei einer Einkommensgrenze von 80.000 Euro. Ein Schaubild schlüsselt die Förderhöhe auf. Der Fördertopf umfasst drei Milliarden Euro.
  • Laut einer Blitzumfrage des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) zeigt die neue E-Autoprämie noch keine Wirkung. Komplizierte Förderbedingungen und Unklarheit zum Abwicklungsverfahren würden das Programm hemmen. Das Kraftfahrtbundesamt konnte im Januar 2026 keinen Anstieg bei den Neuzulassungen von E-Autos verzeichnen.
  • Bei der Bekanntheit in der Bevölkerung hat die E-Autoprämie noch Luft nach oben. Denn 34 Prozent der Menschen in Deutschland haben demnach noch nichts von der Förderung gehört. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von YouGov hervor. Doch der Fördertopf könnte dennoch schnell ausgeschöpft sein. Das wiederum zeigt eine Studie des Nürnberger Marktforschungsinstituts puls.

Politische Kommunikation misslingt

Die neue E-Autoprämie ist weniger Aufbruch als Reparaturversuch. Doch nach dem abrupten Förderstopp des vorherigen Umweltbonus Ende 2023 scheint das Vertrauen vieler Käufer brüchig. Denn wer einmal erlebt hat, wie eine Subvention über Nacht verschwindet, kalkuliert künftig vielleicht mit einem politischen Risiko.

Und genau hier liegt der Konstruktionsfehler: Statt Verlässlichkeit zu signalisieren, produziert das Programm neue Unsicherheiten. Etwa durch ein Antragsportal, das erst Monate nach dem Kauf öffnet und Verbraucher in Vorleistung zwingt. Das alles hätte einfacher gehen können, etwa durch eine direkte Abrechnung beim Händler.

Die Fokussierung auf Neuwagen ist ebenfalls fraglich, da der Gebrauchtwagenmarkt für viele Bevölkerungsschichten die Hauptorientierung ist. Das könnte ein Stück weit die Nachfrage verzerren und Kaufentscheidungen an den oberen Rand des maximalen Haushaltseinkommens schieben.

So löblich das Grundprinzip einer E-Autoprämie auch ist, die Politik scheitert bislang an der Kommunikation. Denn wenn ein Drittel der Bevölkerung nichts von der Prämie weiß und viele sich schlecht informiert fühlen, verpufft die Prämie zu einem teuren Versprechen mit Ladehemmung.

Stimmen

  • VDIK-Präsidentin Imelda Labbé in einem Statement: „Zwar bewerten die befragten Marken die Förderhöhe und die Einbindung von Plug-in-Hybriden als positiv, doch komplizierte Förderbedingungen und Nachweisverfahren sowie Unklarheit zum Abwicklungsverfahren hemmen die Wirkung. Unsicherheit über die Strompreisentwicklung, Ladeinfrastruktur und Restwertentwicklung stellen den Hochlauf der Elektromobilität weiterhin vor zusätzliche Herausforderungen.“
  • Stefan Reiser, Managing Director bei puls Marktforschung, dazu: „Allein die Gruppe der Interessenten übersteigt rechnerisch die geplante Förderkulisse. Zieht man zusätzlich die gut 20 Prozent der Überlegenden in Betracht, deutet vieles darauf hin, dass der Fördertopf schnell ausgeschöpft sein könnte. Zudem zeigt die Studie, dass Halter junger Elektro- und Hybridfahrzeuge offen für eine Inanspruchnahme sind.“
  • Autopapst Ferdinand Dudenhöfer gegenüber der Bild: „Das Umweltministerium macht Elektroautos mit Steuergeld zum Ramschartikel. Was niemand wollte, nämlich den ruinösen Preiskrieg aus China nach Deutschland zu importieren, wird Realität. Alle decken sich jetzt ein, und anschließend fällt man in ein tiefes Loch. Oder anders ausgedrückt: Kurzarbeit bei den deutschen Autobauern, die erneut mit Steuerzahlergeld finanziert wird.“

E-Autoprämie wird Elektromobilität ankurbeln

Die neue E-Autoprämie trifft auf einen Markt im Umbruch. Chinesische Hersteller wie BYD drücken mit aggressiven Preisen nach Europa, während deutsche Autobauer im wichtigsten Wachstumsmarkt schwächeln. Denn sie haben lange auf margenstarke und teure SUV gesetzt anstatt auf erschwingliche Stromer.

Einzige Hoffnung für die deutsche Wirtschaft: erschwingliche Modelle wie der VW ID.Polo für 25.000 Euro (ab Mitte 2026) oder der VW ID.Every1 für 20.000 Euro (ab 2027) – wenn sie denn rechtzeitig kommen. Doch beim E-Polo von Volkswagen verzögert sich das günstige Einstiegsmodell bereits um mehrere Monate, offenbar auch aus wirtschaftlichen Gründen.

Doch das könnte sich für VW rächen. Etwa, indem die neue E-Autoprämie Importfahrzeuge befeuert – und obendrein den Preiskampf verschärft. Für Verbraucher kann das von Vorteil sein, für die deutsche Wirtschaft vermutlich aber nicht. Dennoch könnte der Fördertopf schneller leer sein als erwartet.

Wenn die Prämie 2029 aber einfach so auslaufen sollte, dürften die Neuzulassungen erneut einbrechen, während der Gebrauchtwagenmarkt von jungen Stromern geflutet wird. Langfristig werden deshalb sinkende Strompreise, transparente Ladetarife und eine dichtere Infrastruktur essenziell sein.

Die neue E-Autoprämie könnte dennoch vor allem die E-Mobilität attraktiver machen, wenn die Politik entsprechende Folgemaßnahmen einleitet. Und das würde, während viele ausschließlich von der Wirtschaft schwadronieren, im Rahmen des Klimawandels eine durchaus positive Entwicklung sein.

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Ruf ruiniert: Die unbeliebtesten Unternehmen in Deutschland

13. Februar 2026 um 20:51

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Bahnhof Deutsche Bahn DB

In der heutigen Zeit geht es schnell, dass eine Firma für ein schlechtes Produkt oder einen Fehltritt von den Konsumenten abgestraft wird. Aber welche Unternehmen haben momentan einen besonders schweren Stand bei den Deutschen?

Vertrauen aufzubauen dauert Jahre, es zu verlieren oft nur wenige Augenblicke. Durch die wirtschaftliche Lage, politische Spannungen und Social Media ist die Öffentlichkeit kritischer denn je. Und es sind nicht nur miese Services oder Produkte, die dem Image schaden können. Auch Firmen, die in den Bereichen Nachhaltigkeit, Arbeitsbedingungen oder Führung nicht liefern, sind schnell unten durch. Die Studie „Reputation&Trust 2025“ legt offen, welche Unternehmen in Deutschland momentan einen besonders schweren Stand haben.

Diese Unternehmen sind besonders unbeliebt

Die Untersuchung, in deren Rahmen 3.594 Bundesbürger befragt wurden, nutzt ein detailliertes Modell, um das Ansehen von Unternehmen auf einer Skala von 1-5 zu messen. Ergebnisse über einer 4,0 gelten als exzellent, Werte zwischen 3,0 und 3,99 werden als moderat eingestuft, und alles darunter weißt auf ernsthafte Vertrauensprobleme einer Marke in mehreren Feldern hin. Diese beinhalten unter anderem die Themen Nachhaltigkeit, Arbeitskultur und soziales Engagement.

Ein großes Thema beim Blick auf die Verlierer der Untersuchung ist Logistik. Sowohl einige Autohersteller als auch ein gewisses deutschen Transportunternehmen schneiden bei den Befragten sehr schlecht ab. Aber auch Vertreter aus der Finanzwelt und der Fashion-Industrie werden für ihre Verfehlungen mit schlechten Vertrauenswerten abgestraft. Hier spielen vor allem Aspekte wie Zuverlässigkeit und ethische Standards eine wichtige Rolle.

Dass selbst einstige Traditionsmarken seit Jahren mit einem schlechten Ruf zu kämpfen haben, zeigt, wie lange es dauert, ein beschädigtes Image wieder aufzupolieren. In einer Zeit nie dagewesener Transparenz, wird jede Verfehlung gnadenlos bestraft. Im folgenden Ranking präsentieren wir die zehn Unternehmen, die in Deutschland momentan am unbeliebtesten sind (via Reptrust).

Platz 10: McDonald’s

McDonald’s eröffnet die Top Ten der unbeliebtesten Unternehmen mit einem Wert von 3,17 Punkten. Obwohl die Reputation im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben ist (+0,01), reicht der es für einen Platz unter den Verlierern. Besonders die Themen gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit bleiben Herausforderungen für das Marketing-Team der Fast-Food-Kette.

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Die schlechtesten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland 2026

12. Februar 2026 um 20:29

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Krankenkassen Zusatzbeiträgen, Arzt, Gesundheit, Gesundheitssyste, Krankheit, Beiträge, Geld

Krankenkassen unterscheiden sich nicht nur durch die Höhe ihrer Beiträge, sondern auch durch ihre Zusatzleistungen. Welche Anbieter momentan ein unzulängliches Gesamtpaket bieten, klären wir in diesem Ranking.

Das deutsche Gesundheitssystem leidet unter einer enormen finanziellen Belastung, denn immer mehr Menschen benötigen Medikamente und Betreuung, aber immer weniger Arbeiter zahlen ein. Für dieses Jahr wird ein Anstieg der Ausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung um rund 23 Milliarden Euro auf insgesamt 370 Milliarden Euro prognostiziert. Viele Kassen reagieren auf diese Entwicklung mit Erhöhungen der Zusatzbeiträge. Umso wichtiger ist es, neben den besten auch die schlechtesten Krankenkassen zu kennen.

Diese Krankenkassen fallen durch den Test

Eine aktuelle Analyse des DFSI (Deutsches Finanz-Service Institut) zeigt gravierende Unterschiede zwischen den insgesamt 69 untersuchten, allgemein geöffneten Anbietern auf. Testsieger wie die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland oder die Techniker Krankenkasse punkten durch Investitionen in digitale Leistungen, Vorsorgeprogramme und alternative Heilmethoden. Die Kassen am unteren Ende der Liste fallen jedoch oft in mehreren dieser Kernbereiche deutlich ab.

Besonders kritisch wird es, wenn eine schwache Finanzkraft auf ein unterdurchschnittliches Serviceangebot trifft. Zwar sind diese Vertreter nicht unbedingt die teuersten, doch wenn Versicherte Wochen auf Termine warten müssen oder bei wichtigen Zusatzleistungen wie der professionellen Zahnreinigung oder der Osteopathie leer ausgehen, wird die vermeintlich günstige Wahl schnell zum Problem.

Die Krankenkassen in der Top Ten der Verlierer erhalten oft nur einen Bruchteil der Punktzahl der Spitzenreiter. Zum Vergleich: Die Top drei glänzen mit Werten von 216,6 (AOK Rheinland-Pfalz/Saarland), 206,7 (Techniker) und 201,2 (Hanseatische Krankenkasse). Wie dagegen die unteren Plätze abschneiden, zeigen wir in unserem Ranking, das auf den Daten des DSFI beruht.

Platz 10: Continentale Betriebskrankenkasse

Mit einer geringen Gesamtpunktzahl von 101,2 eröffnet die Continentale BKK unsere negative Top Ten. Besonders schwach schneidet die bundesweit zugängliche Kasse im Bereich der digitalen Versorgung ab. Auch bei den zahnmedizinischen Leistungen bleibt sie weit hinter den Anbieter ganz oben auf der Liste zurück.

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Die besten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland 2026

09. Februar 2026 um 20:13

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besten Krankenkassen Deutschland 2025

Welche gesetzlichen Krankenkassen bieten momentan in Deutschland die besten Leistungen für ihre Beiträge? Diese Frage klären wir in unserem Ranking, das auf aktuellen Daten des Deutschen Finanz-Service Instituts beruht.

Auch 2026 wurden die Beiträge für die gesetzliche Krankenkasse bei vielen Anbietern wieder angehoben. Hintergrund sind die trotz diverser Sparmaßnahmen immer weiter steigenden Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Experten erwarten für dieses Jahr ein Ausgabenplus von rund 23 Milliarden Euro. Damit steigen die Gesamtkosten auf eine Summe von rund 370 Milliarden Euro. Umso wichtiger ist es, die besten Krankenkassen zu kennen.

Diese Krankenkassen schneiden 2026 am besten ab

Die Gründe für die steigenden Kosten sind vielfältig. Zum einen treiben immer teurere Medikamente die Kosten in die Höhe, zum anderen lastet der Umbau der deutschen Kliniklandschaft auf den Budgets der Kassen. Hinzu kommt das Thema Demographie: Immer mehr Menschen benötigen Pflege, und immer weniger Menschen zahlen aktiv ein. Für Versicherte hat das zur Folge, dass viele Anbieter ihre Zusatzbeiträge anheben müssen.

Diverse Maßnahmen der Politik sollen den finanziellen Druck mindern, sind jedoch gesellschaftlich umstritten, da sie die Freiheit der Bürger einschränken. Doch der Preis ist ohnehin nicht alles. Zwar gibt es einen standardisierten gesetzlichen Leistungskatalog, doch bei den freiwilligen Satzungsleistungen, dem Service und der digitalen Versorgung gibt es durchaus Unterschiede bei den Krankenkassen.

Diese Merkmale werden im aktuelle Test des Deutschen Finanz-Service Instituts (DFSI) analysiert, der für das Magazin Focus-Money insgesamt 69 für die Allgemeinheit zugängliche Kassen unter die Lupe nimmt. Untersucht wurden dabei elf verschiedene Kategorien, von der Finanzkraft über zahnmedizinische Leistungen bis hin zu besonderen Versorgungsangeboten. Im folgenden Ranking präsentieren wir die zehn besten gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2026.

Platz 10: AOK Hessen

Die AOK Hessen schnappt sich den hintersten Platz in unserer Top Ten. Die Gesamtpunktzahl beträgt 185,7. Zum Vergleich: Der letzte Platz auf der Liste, die BKK EUREGIO, erhält lediglich 61,0 Punkte. Die regional in Hessen geöffnete Kasse überzeugt vor allem durch einen sehr starken Service.

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PayPal verliert sein Mojo: Geschäftsmodell vor dem Aus?

09. Februar 2026 um 11:00

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PayPal Geschäftsmodell

PayPal steht aktuell vor einer ungewissen Zukunft. Nachdem die Ergebnisse aus dem vierten Quartal 2025 hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, rutschte die Aktie um mehr als 20 Prozent ab. Gleichzeitig verkündete das Unternehmen einen Wechsel auf dem Chefsessel. Eine kommentierende Analyse.

PayPal bekommt neuen CEO

  • PayPal hat am 4. Februar Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt. Das Unternehmen meldete zwar einen bereinigten Gewinn in Höhe von 1,23 US-Dollar pro Aktie, doch Marktbeobachter hatten mit mehr gerechnet. Auch beim Umsatz blieb der Zahlungsdienstleister mit 8,68 Milliarden US-Dollar hinter den Erwartungen zurück. Vor allem das Wachstum bei Online-Checkouts verlor an Schwung und verlangsamte sich auf ein Prozent. Im Vorjahr war diese Sparte noch um sechs Prozent gewachsen.
  • Als Grund für die schwachen Zahlen nannte PayPal den schwächelnden US-Einzelhandel sowie Belastungen im internationalen Geschäft. Mit der Absetzung des bisherigen CEO Alex Chriss sorgte das Unternehmen zudem für einen Paukenschlag. Er soll ab März von HP-Chef Enrique Lores abgelöst werden. In der Zwischenzeit übernimmt PayPal-Finanzchef Jamie Miller interimsweise.
  • Die PayPal-Aktie rutschte innerhalb kürzester Zeit um mehr als 20 Prozent ab und liegt jetzt bei rund 34 Euro (Stand: 6. Februar 2026). So niedrig war der Kurs zuletzt im Jahr 2018. Dabei kannte die PayPal-Aktie seit dem Börsengang lange nur eine Richtung: nach oben. Im Zuge der Corona-Pandemie erreichte sie 2022 mit 250 Euro ihren Höhepunkt. Seither ging es bergab.

Die Börse verliert das Vertrauen in PayPal

Auf den ersten Blick wirken die aktuellen Quartalszahlen von PayPal gar nicht mal so schlecht. Schließlich schreibt das Unternehmen keinen Verlust und wächst nach wie vor – wenn auch minimal. Doch an der Börse zählt nicht das Heute, sondern das Morgen.

Auf den zweiten Blick befindet sich PayPal aber auf dem absteigenden Ast. In der Vergangenheit war das Unternehmen etwa dafür bekannt, die Erwartungen und Prognosen an der Börse zu übertreffen – und zwar regelmäßig.

Diese Zeit scheint vorbei zu sein. Denn das finanzielle Herzstück von PayPal, der Zahlungs-Checkout in Online-Shops, wächst kaum noch. Der abrupte Kursabsturz ist deshalb aber eher ein Vertrauensverlust als ein Ausdruck akuter Schwäche.

Zugegeben: Der scheidende CEO Alex Chriss hatte es nach den überragenden Zahlen in den Corona-Jahren nicht leicht, PayPal wieder auf Kurs zu bringen. Doch das einstige Musterunternehmen muss sich vorwerfen lassen, sich zu lange auf seinem Geschäftsmodell ausgeruht zu haben. Trends wie das Zahlen per Smartphone oder ein „Buy now, pay later“-Angebot wurden stattdessen verpennt.

Stimmen

  • Der neue Interims-CEO Jamie Miller zu den aktuellen Quartalszahlen: „Im Jahr 2025 haben wir unseren Umsatz und unseren Gewinn pro Aktie gesteigert und damit die Stärke unserer Plattform unterstrichen. Gleichzeitig war unsere Umsetzung nicht ganz zufriedenstellend, insbesondere im Bereich des Marken-Checkouts. Wie heute bekannt gegeben wurde, spiegelt die Ernennung von Enrique Lores zum nächsten Präsidenten und CEO von PayPal durch den Vorstand das klare Bekenntnis zur Stärkung der Umsetzung, Innovation und Ergebnisse wider.“
  • Der designierte CEO Enrique Lores in einem Statement: „Die Zahlungsverkehrsbranche verändert sich schneller denn je – angetrieben durch neue Technologien, Vorschriften, ein wettbewerbsintensives Umfeld sowie die rasante Beschleunigung von KI, die den Handel täglich neu gestaltet.“ Lores freue sich darauf, „die Umsetzung neuer Innovationen zu beschleunigen und die Zukunft digitaler Zahlungen und des digitalen Handels mitzugestalten.“
  • David Marcus, der von 2014 bis 2018 das Präsidentenamt bei PayPal bekleidete, in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter): „Ich behaupte nicht, dass ich jede Entscheidung anders getroffen hätte. Im Laufe der Zeit verlor das Unternehmen, das alle Vorteile hatte und das bedeutendste und relevanteste Zahlungsunternehmen unserer Zeit hätte werden können, sein Mojo, seinen Produktvorteil und seine Wettbewerbsfähigkeit in einem Markt, der sich vor unseren Augen neu ordnet und neu erfindet.“

Vom Branchen-Primus zum Payment-Dinosaurier?

Die große Frage lautet: Wie will PayPal künftig Geld verdienen, wenn der bisherige Goldesel schwächelt? Bislang sehen die Prognosen für 2026 zumindest eher ernüchternd aus. Denn: Mit Konkurrenz-Angeboten wie Apple Pay, Google Pay, der europäischen Initiative Wero oder Echtzeitüberweisungen in der EU wächst der Druck auf den PayPal-Checkout von allen Seiten.

Das Unternehmen, das zunehmend wie ein Payment-Dinosaurier wirkt, benötigt deshalb dringend eine neue Einnahmequelle. Doch auch bei anderen Trends wie „Buy now, pay later“-Angeboten hat man der Konkurrenz bereits das Feld überlassen – vor allem Klarna.

PayPal hatte zwar früh ein führendes US-Unternehmen in diesem Bereich übernommen, das Thema aber lange eher stiefmütterlich behandelt. Der Versuch, eine Aufholjagd zu starten, wäre deshalb äußerst riskant.

PayPal ist zwar nach wie vor einer der führenden Zahlungsanbieter, doch die glorreichen Zeiten scheinen vorbei zu sein – auch, weil sich viele Händler aufgrund von Sicherheitspannen wie im Sommer 2025 von der Zahlungsmethode verabschiedet haben.

Das Unternehmen steht deshalb vor einem Scheideweg: Entweder gelingt ein glaubwürdiger Neustart mit klarer Strategie – etwa durch einen Zukauf. Oder der Konzern bleibt das, was Kritiker längst in ihm sehen – ein One-Trick-Pony in einer Branche, in der Geduld keinen Stellenwert hat.

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Die besten privaten Haftpflichtversicherungen in Deutschland

06. Februar 2026 um 20:32

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HPV Haftpflichtversicherungen Fußball Scheibe

Eine private Haftpflichtversicherung ist für jeden Haushalt in Deutschland unverzichtbar, da schon kleine Unachtsamkeiten im Alltag finanzielle Schäden in Millionenhöhe auslösen können. Wir verraten in unserem Ranking, welche Anbieter momentan am besten abschneiden.

Wer selbstverschuldet Eigentum zerstört oder einen Unfall baut, hat schnell einen Schaden in Millionenhöhe an der Backe. Private Haftpflichtversicherungen können diese Kosten abdecken. Allerdings ist eine HPV in Deutschland nur für Unternehmen Pflicht, und nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts verfügt etwa jeder sechste Haushalt über keine entsprechende Police. Betroffen sind meist junge Erwachsene und Haushalte mit niedrigem Einkommen.

Diese Haftpflichtversicherungen bieten das beste Paket

Der intensive Wettbewerb auf dem Markt hat dazu geführt, dass die Qualität der Policen deutlich gestiegen ist und auch moderne Risiken wie Schäden durch Drohnen oder Viren meist mit abgesichert sind. Auch die Preise für eine solche Versicherung halten sich durch den Konkurrenzdruck in Grenzen.

Die Ratingagentur Franke und Bornberg hat eine Liste mit allen großen Versicherern erstellt (via Handelsblatt). Ein zentrales Kriterium für eine gute Bewertung ist eine ausreichend hohe Deckungssumme. Diese sollte mindestens bei zehn Millionen Euro liegen, die Analysten setzen mittlerweile aber schon fünfzig Millionen Euro an. Weitere wichtige Bausteine sind der Schutz bei Schäden durch Kinder und die Forderungsausfalldeckung, die einspringt, wenn der Verursacher eines Schadens selbst nicht versichert ist oder zahlen kann.

Ein ganz aktueller Faktor ist zudem der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei den Versicherern. Unternehmen wie die HDI oder AXA nutzen KI, um Dokumente schneller zu erfassen und Schadenfälle präziser zu bearbeiten. Hierdurch wird der Service für die Kunden beschleunigt. Für die Liste wurden Policen für eine vierköpfige Familie untersucht, wobei Qualität und Preis im Verhältnis 70 zu 30 gewichtet wurden. Die Punktzahlen im Ranking reichen von 70 bis 100.

Platz 10: LBN Versicherungsverein a.G.

Den letzten Platz in der Top Ten der deutschen Haftpflichtversicherungen belegt der LBN Versicherungsverein mit dem Tarif „LBN-Besser“. Die Police erreicht im Rating 92 Punkte („Sehr gut“). Die Jahresprämie beträgt moderate 67,83 Euro.

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Tagesgeld: 3 Prozent bei der „Bank of Scotland“

03. Februar 2026 um 09:41

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Die „Bank of Scotland“ ist zurück: Ab sofort gibt es für Neukunden einen attraktiven Tagesgeldzins von drei Prozent. Garantiert ist dieser für drei Monate bis zu einem Betrag von 100.000 Euro. Der Begriff „Neukunde“ ist dabei sehr weit gefasst.

Der Tagesgeldzins von drei Prozent bei der „Bank of Scotland“ gilt ab sofort und nur für Neukunden. Der Aktionszins gilt für Neukunden für einen Zeitraum von drei Monaten und für Einlagen bis zu 100.000 Euro garantiert.

Nach Ablauf dieser Garantiephase fällt das Konto automatisch auf den variablen Standardzins zurück, der mit aktuell 1,25 Prozent deutlich niedriger liegt. Die Kontoeröffnung ist dabei vollständig mobil möglich und kann bequem über das Smartphone abgewickelt werden, da die Identifizierung via Video-Ident direkt über die Kamera des Handys erfolgt und der Gang zur Post somit entfällt.

Ein wichtiger Aspekt bei diesem Angebot ist der Turnus der Zinszahlung, denn die Bank of Scotland schreibt die Zinsen traditionell nur einmal jährlich zum 31. Dezember gut. Das bedeutet, dass man im Gegensatz zu monatlich auszahlenden Banken hier auf den unterjährigen Zinseszinseffekt verzichten muss und die Erträge aus den drei Aktionsmonaten erst ganz am Ende des Kalenderjahres auf dem Kontoauszug sichtbar werden.

Bei der Definition, wer als Neukunde gilt, zeigt sich die Bank vergleichsweise kulant, da laut den Bedingungen in der Regel nur jene Personen als Bestandskunden gelten, die zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland führen. Es gibt also keine starre Sperrfrist von beispielsweise zwölf Monaten wie bei vielen Wettbewerbern, solange das alte Konto vollständig aufgelöst und der Zugang zum Online-Banking deaktiviert ist, wobei es in der Praxis ratsam sein kann, einige Monate Schampause einzuhalten, damit das System die Daten auch wirklich nicht mehr als aktiv erkennt.

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Digitalsteuer für US-Konzerne: Finger weg von unserer Demokratie

30. Januar 2026 um 11:00

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Digitalsteuer US-Konzerne Deutschland EU SPD Google USA

Die SPD hat ein Strategiepapier vorgelegt, das die Einführung einer Digitalsteuer für große US-Technologiekonzerne vorsieht. Die Idee: eine faire Besteuerung, eine Stärkung der Medienvielfalt in Deutschland sowie weniger Abhängigkeit von Google und Co. Doch was in der Theorie durchaus Sinn ergäbe, wird heftig diskutiert – auch weil eine Umsetzung relativ heikel wäre. Eine kommentierende Analyse.

US-Konzerne zahlen in Europa relativ geringer Steuern

  • Die Idee einer Digitalsteuer ist nicht neu. Seit Jahren wird kritisiert, dass Unternehmen wie Google, Meta und Amazon in Deutschland hohe Umsätze erzielen, aber relativ geringe Steuern zahlen, weil Gewinne oft in Niedrigsteuerländer wie Irland (12,5 Prozent) verlagert werden. Kritiker warnen, dass die Einführung einer Digitalsteuer zu Handelskonflikten mit den USA führen könne, oder ziehen sie allenfalls als mögliche Gegenmaßnahme auf Zölle in Betracht.
  • Die SPD will große Plattformen wie Google, Facebook, aber auch Streamingdienste wie Netflix (per Umlage) stärker zur Kasse bitten. Ein aktuelles Grundsatzpapier des Parteipräsidiums sieht deshalb die Einführung einer entsprechenden Digitalsteuer vor. Die Idee: Mit den Einnahmen soll der Medienstandort Deutschland und ein unabhängiger Journalismus gefördert werden, insbesondere was lokale und regionale Medienangebote angeht.
  • Mit ihrem Beschluss prescht die SPD bezüglich eines Vorhabens aus dem gemeinsamen Koalitionsvertrag mit der Union vor. Dieser sieht zumindest die Prüfung einer Digitalsteuer für große Onlineplattformen vor. Der parteilose Medienstaatsminister Wolfram Weimer hatte sich zuvor bereits mehrfach für eine solche Digitalabgabe ausgesprochen.

Für Unabhängigkeit und Demokratie: Wie sinnvoll ist eine Digitalsteuer?

Der Einfluss und die Macht großer US-Technologiekonzerne in Deutschland und Europa stellt zweifellos ein Problem dar. Denn: Die Plattformbetreiber bestimmen über die Programmierung ihrer Algorithmen und damit darüber, was Nutzer auf Facebook, Google, Instagram und Co. zu sehen bekommen.

Hinzu kommt, dass sich die öffentliche Meinungsbildung zunehmend auf privatwirtschaftlichen Plattformen abspielt, die mit Ausnahme von TikTok allesamt aus den USA stammen. Die digitalen Spielregeln werden damit in Kalifornien geschrieben und nicht in Berlin oder Brüssel.

In einer Zeit, in der die USA wieder mehr auf Konfrontation setzen und ihre eigenen Unternehmen unterdrücken, um sie politisch zu kontrollieren, hängt Europas digitale Öffentlichkeit an der langen Leine eines Staates, der Demokratie- und Verbraucherschutz als Handelshemmnis betrachtet und sich zunehmend autokratisiert.

Ob eine Digitalsteuer dabei helfen kann, diesen Missständen habhaft zu werden, ist unklar. Klar ist aber, dass US-Plattformen, die Inhalte kuratieren, dafür haften müssen. Solange Geschäftsmodelle auf Aufmerksamkeit um jeden Preis beruhen, reichen Transparenzberichte und Ermahnungen wie aktuell aber keinesfalls aus.

Stimmen

  • SPD-Chef und Finanzminister Lars Klingbeil zum Beschluss seiner Partei: „Wir müssen mit der Digitalsteuer für die größten internationalen Digitalkonzerne vorankommen. Eine Digitalsteuer kann uns die finanziellen Spielräume eröffnen, Kultur und Medien in Deutschland zu stärken.“
  • Christoph Schmitz-Dethlefsen, Mitglied im Verdi-Bundesvorstand mit dem Zuständigkeitsbereich Medien, in einem Statement: „Online-Plattformen, teils in Kombination mit ihren KI-Tools, graben den Presseverlagen die Werbeeinnahmen ab und stürzen sie in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Eine zweckgebundene Abgabe auf die Werbeeinnahmen von Online-Plattformen ist daher überfällig. Der politische Rückhalt wächst und sollte nun genutzt werden, um ein Gesetz für die Digitalabgabe auf den Weg zu bringen.“
  • Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) lehnt eine Digitalsteuer für US-Konzerne ab. Gegenüber dem RND sagte sie im Juli 2025: „Wir sollten nicht über mehr, sondern über weniger Handelshemmnisse sprechen. Gleichzeitig müssen wir die Wettbewerbsbedingungen für deutsche und europäische Digitalunternehmen verbessern, damit sie im internationalen Wettbewerb eine Chance haben.“ Sie fordert: „Weniger Regulierung, mehr Raum für Innovationen und Wachstum.“

Digitalsteuer für US-Konzerne: Es muss etwas passieren

In der Theorie erscheint die Einführung einer Digitalsteuer fair und sinnvoll. Doch die praktische Umsetzung wäre durchaus heikel. Denn: Da die Union bremst, ist eine Mehrheit im Bundestag offen.

Einige Wirtschaftsverbände warnen zudem vor finanziellen Nebenwirkungen. Realistisch wäre eine Digitalsteuer deshalb nur im europäischen Gleichschritt. Denn ohne EU-Rahmen droht ein durchaus sinnvolles Grundkonzept in nationalen Ausnahmen und Bürokratie zu versanden.

Auf EU-Ebene ist die Einführung einer Digitalsteuer für US-Konzerne keinesfalls abwegig. Ob ein pauschaler Steuersatz der richtige Weg ist, steht aber zurecht zur Debatte. Vor allem unter einem US-Präsidenten Donald Trump wären Gegenzölle vorprogrammiert.

Das heißt nicht, dass die EU vor ihm kuschen sollte. Ein möglicher sowie effektiver Kompromiss könnte etwa sein, zunächst einmal Steuerschlupflöcher zu schließen. Strengere Haftungsregeln sowie verpflichtende Umlagen, um US-Konzerne verstärkt zu Investitionen in den europäischen Wirtschaftsraum zu verpflichten, könnten ebenfalls wirksam sein – ohne direkt einen Handelskrieg auszulösen.

Dass etwas getan werden muss, sollte aber außer Frage stehen. Denn: US-Konzerne und damit indirekt auch die Trump-Administration gewinnen mehr und mehr an Macht in Europa und gefährden damit unsere freiheitlichen demokratischen Grundwerte.

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Mit Grönland: Diese Länder haben am meisten seltene Erden

27. Januar 2026 um 20:45

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Grönland Hafen seltene Erden

Seltene Erden sind die Grundlage vieler moderner Technologien wie Smartphones, Elektroautos und Waffensysteme. Ein Blick auf unser Ranking der führenden Länder in diesem Bereich, erklärt das Interesse der USA an Grönland.

In seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos erneuerte US-Präsident Donald Trump seinen Anspruch auf Grönland. Er bezeichnete die arktische Insel als ein strategisch wichtiges „Stück Eis“, das unbedingt in den Besitz der Vereinigten Staaten übergehen müsse, um den Weltfrieden zu sichern. Was Trump dabei unter den Tisch fallen lässt, sind die seltenen Erden, die unter diesem Stück Eis schlummern. In unserer Liste schauen wir uns an, wie Grönland mit seinen Bodenschätzen weltweit abschneidet.

So viel seltene Erden besitzt Grönland

Trump möchte Grönland vermutlich nutzen, um die Dominanz Chinas auf dem Markt für seltene Erden zu brechen. Das Land kontrolliert nicht nur die größten Reserven, sondern auch den Großteil der globalen Produktion und Verarbeitung. Für westliche Industrienationen ist diese Monopolstellung ein Sicherheitsrisiko, denn viele überlebenswichtige Technologien hängen am Tropf dieser Rohstoffe.

Es ist allerdings fraglich, ob Grönland eine wirkliche Lösung für die USA darstellt. Die Insel verfügt zwar über umfangreiche, bisher unerschlossene Vorkommen, doch die Förderung ist aufgrund der extremen klimatischen Bedingungen, fehlender Infrastruktur und strenger Umweltauflagen nicht so einfach.

Die dänische Regierung und die grönländische Bevölkerung lehnen einen Verkauf strikt ab. Und vorerst hat Trump von seinen Drohungen abgelassen. Stattdessen ist jetzt von Investitionen amerikanischer Firmen in grönländische Minenprojekte die Rede. Wie viel seltene Erden Grönland tatsächlich besitzt, erfahrt ihr in der folgenden Top Ten (via Visual Capitalist).

Platz 10: Südafrika

Südafrika belegt mit geschätzten 860.000 Tonnen den zehnten Platz in unserem Ranking der weltweiten Reserven an seltenen Erden. Obwohl das Land über bedeutende Vorkommen verfügt, spielt es in der aktuellen Minenproduktion eine untergeordnete Rolle. In den vergangenen Jahren gab es keine nennenswerte Produktion in diesem Bereich.

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VW ID.Polo: Ein Lockvogelangebot, das sich lohnen kann

27. Januar 2026 um 11:00

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VW ID.Polo Elektro Volkswagen

Volkswagen bewirbt bereits seit Monaten ein Elektroauto für 25.000 Euro. Im April soll mit dem ID.Polo der Startschuss fallen – zumindest für einige Versionen des Stromers. Die günstige Einstiegsvariante könnte noch bis Jahresende auf sich warten lassen. Das Lockvogelangebot von VW kann sich trotzdem lohnen. Eine kommentierende Analyse.

VW ID.Polo ab April 2026 bestellbar

  • Der ID.Polo soll in vier Leistungsstufen und mit zwei Batteriegrößen zu haben sein. Maximale Reichweite: 450 Kilometer. Laut Volkswagen wird es den E-Polo zum Debüt im April 2026 in den Leistungsstufen 85 kW (116 PS), 99 kW (135 PS) und 155 kW (211 PS) geben. Im Laufe des Jahres soll mit dem ID.Polo GTI mit 166 kW (226 PS) eine sportliche Version folgen.
  • Die 85-kW- und die 99-kW-Version des ID.Polo sollen serienmäßig mit einer 37 kWh (netto) großen Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) erhältlich sein. Reichweite: bis zu 300 Kilometer. Der Akku kann an DC-Schnellladesäulen mit bis zu 90 kW geladen werden. Die 155-kW- und 166-kW-Antriebe erhalten eine Nickel-Mangan-Kobalt-Batterie (NMC) von VW-Tochter PowerCo. Der Akku verspricht einen Energiegehalt von 52 kWh (netto) und soll eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern ermöglichen.
  • Wie das Handelsblatt (€) unter Berufung auf Insider berichtet, wird die 25.000-Euro-Version des ID.Polo zum Verkaufsstart noch nicht erhältlich sein. Stattdessen können Kunden zunächst nur die teureren Varianten mit größerem Akku bestellen. Händlerangaben zufolge sollen diese ab 30.000 Euro zu haben sein.

E-Polo für 25.000 Euro kommt später

Das Einstiegsmodell des ID.Polo hat zwar weniger Reichweite als die teureren Varianten, ist aufgrund der eingesetzten LFP-Batterietechnologie aber deutlich günstiger. Für Vielfahrer kann sich der Aufpreis von etwa 5.000 bis 8.000 Euro zwar lohnen. Wer aber primär ein Auto für den Stadtverkehr braucht, ist mit der günstigeren LFP-Version gut beraten.

Problem: Ausgerechnet das große Versprechen, der ID.Polo für 25.000 Euro, soll später kommen als die teureren Versionen. Dem Handelsblatt gegenüber hat VW die verspätete Verfügbarkeit des günstigeren Akkus als Grund dafür genannt und eine Verzögerung von wenigen Wochen eingeräumt.

In Händlerkreisen ist derweil von einer Verspätung von sechs bis neun Monaten die Rede. Die Abhängigkeit von externen Zulieferern könnte sich für VW bei der LFP-Batterie rächen. Allerdings dürfte sich das Unternehmen etwaiger Verzögerungen bereits bewusst gewesen sein.

Hinter Werbeversprechen und Realität steckt deshalb auch ein waschechtes Lockvogelangebot. Die Strategie: Erst die Modelle mit hohen Margen verkaufen und nebenbei die CO2-Flottengrenze der EU erfüllen und anschließend, wenn der Druck etwas nachgelassen hat und genug teure Fahrzeuge verkauft wurden, die Basisversion auf den Markt bringen.

Stimmen

  • VW-Markenchef Thomas Schäfer in einem Statement: „Der ID.Polo ist der Beginn einer neuen Generation Volkswagen: mit frischem Design, intuitiver Bedienung, Top-Qualität und erstklassigen Fahreigenschaften. Mit einem Einstiegspreis ab 25.000 Euro machen wir Elektromobilität für viele Menschen in Europa erreichbar. Und das ist erst der Anfang: 2026 bringen wir sechs neue E-Modelle auf den Markt – alle zu 100 Prozent Volkswagen!“
  • Aus Händlerkreisen ist zu hören, dass die Einstiegsvariante des ID.Polo für 25.000 Euro deutlich länger auf sich warten lassen soll als suggeriert. Ein Insider gegenüber dem Handelsblatt (€): „Nach unseren Informationen könnte es bis zu sechs oder sogar neun Monate dauern, bis der kleinere Akku tatsächlich verfügbar ist.“
  • Johannes Riegsinger von der Autozeitung konnte den ID. Polo bereits unter die Lupe nehmen: „In Wolfsburg hat man ganz augenscheinlich aus den Fehlern der vergangenen Jahre gelernt – mit dem neuen VW ID.Polo ist ein ausgesprochen klug und gekonnt gemachter Volks-Wagen unterwegs. Die erste Testfahrt im seriennahen Prototyp zeigt bereits große Reife, das Konzept ist in jeder Hinsicht vielversprechend.“

ID.Polo: VW-Strategie könnte Kunden verärgern

Unabhängig davon, wie lange die 25.000-Euro-Variante auf sich warten lassen wird, könnte der ID.Polo für VW ein waschechter Erfolg werden. Denn mit der neuen E-Autoprämie von bis zu 6.000 Euro werden auch die teureren Varianten deutlich erschwinglicher.

Sobald die Einstiegsvariante vom Band rollt, ist der ID.Polo je nach Einkommens- und Haushaltssituation sogar für 19.000 Euro zu haben. Mit dieser Kombination könnte Volkswagen einen Kundenkreis erschließen, der bislang eher ausländischen Herstellern wie Dacia oder Citroën vorbehalten war.

Doch: Die Marketingstrategie von VW könnte auch bei einigen Kunden für Verärgerung sorgen und – sollte sich der Marktstart weiter verzögern – zu einem kleinen Imageschaden führen, indem der anvisierte Kundenkreis direkt wieder vergrault wird.

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Griff nach Grönland: Das Millionen-Monopoly der Tech-Milliardäre

23. Januar 2026 um 11:00

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Grönland Tech-Milliardäre Rohstoffe Jeff Bezos

US-Präsident Donald Trump hat mit seinen Übernahme-Phantasien Grönlands durch die USA die Welt in Aufruhr versetzt. Immerhin scheint er mittlerweile eine gewaltsame Übernahme auszuschließen. Doch: Auch viele große Tech-Bosse scharen mit den Hufen. Während einige bereits in die Erkundung von Rohstoffen investiert haben, wollen andere eine kapitalistische Siedlung auf der größten Insel der Welt bauen. Eine kommentierende Analyse.

Tech-Milliardären gieren nach Grönland

  • Als größte Insel der Welt verspricht Grönland eine beispiellose Kombination aus Rohstoffen und geopolitischen Vorteilen. Darunter: kaum erschlossene Lagerstätten sowie eine strategisch gute Lage zwischen Nordamerika und Europa. Da der Klimawandel das ewige Eis immer weiter schmelzen lässt, dürften viele unzugängliche Regionen erschließbar werden. Während sich für die Umwelt eine Katastrophe anbahnt, reibt sich die Technologie-Branche die Hände.
  • Im Fokus der Tech-Milliardäre steht das US-amerikanische Unternehmen KoBold Metals, das sich spezialisiert hat, mithilfe von KI geologische Daten zu analysieren und Rohstoffvorkommen aufzuspüren. Wie das Wirtschaftsmagazin Forbes berichtet, haben Jeff Bezos, Bill Gates und Michael Bloomberg bereits 2019 in das Start-up investiert. Da Donald Trump in diesem Jahr erstmals einen Kauf Grönlands ins Spiel brachte, dürften die Investments kein Zufall gewesen sein. Sam Altman stieg 2022 in KoBold Metals ein.
  • Während KoBold Metals in Grönland und weltweit nach Rohstoffen sucht, verfolgt PayPal-Gründer und Palantir-Verwaltungsratsvorsitzender Peter Thiel einen noch wahnwitzigeren Plan. Thiel investiert seit Jahren in das Start-up Praxis, das laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters eine sogenannte „Freedom City“ auf der Insel bauen will. Dabei geht es um ein alternatives Gesellschaftsmodell, das nahezu keine Gesetze und staatliche Strukturen kennt.

Es geht ausschließlich um Macht

Weder Donald Trump noch die US-amerikanische Tech-Elite wollen in Grönland ein philanthropisches Projekt vorantreiben. Im Gegenteil: Es geht ihnen ausschließlich um Macht. Denn wer Rohstoffe hat oder kontrolliert, kontrolliert womöglich eine Zukunft, in der Menschen zu Waren werden.

Die KI-gestützte Eis-Safari von Unternehmen wie KoBold Metals ist jedoch weniger Wissenschaft als ein strategisches Schachspiel mit Eisbergen. Doch während Europa über Umwelt und Recht diskutiert, schaffen die USA Fakten und gieren ohne Rücksicht auf moralische Verluste auf eine glitzernde Oberfläche, die Kapital, Technologie und politischen Einfluss unter sich verbirgt.

Ganz zum Leidwesen der Gesellschaft und stets zu ihrem eigenen Wohl. Doch selbst unabhängig von Trump offenbart sich für Grönland ein Zwiespalt. Denn einerseits versprechen die eigenen Rohstoffvorkommen wirtschaftliche Unabhängigkeit. Andererseits drohen neue Abhängigkeiten durch die Hintertür – und zwar in Form der Tech-Milliardäre.

Stimmen

  • Anne Merrild, Professorin für Nachhaltigkeit und Planung an der Aalborg Universität in Dänemark, gegenüber dem Magazin New Scientist: „Grönland ist kein leerer Raum, der darauf wartet, für Experimente genutzt zu werden. Es gibt dort Gemeinschaften, demokratische Institutionen und ein starkes Selbstbewusstseinsbewusstsein. Alle Vorschläge wie Netzwerkstädte oder Freistädte müssten mit den Gesetzen, Werten und langfristigen sozialen Zielen Grönlands in Einklang stehen, und bislang scheinen diese Ideen realitätsfern zu sein.“
  • Berichten zufolge hat das US-Unternehmen Praxis hunderte Millionen US-Dollar in die Hand genommen, um eine sogenannte Freedom City bauen zu können. Mitbegründer Dryden Brown reiste bereits 2023 nach Grönland, um über den Kauf eines Gebietes zu verhandeln. Mit Blick auf die von Elon Musk angestrebte Stadt „Terminus“ auf dem Mars schrieb Brown 2024 in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter): „Wir müssen einen Prototyp von Terminus auf der Erde bauen, bevor wir zum Mars aufbrechen. Ich glaube, Grönland ist der richtige Ort dafür“.
  • US-Präsident Donald Trump will Grönland zu einem Teil der USA machen – offiziell, weil die Insel eine „nationale Sicherheitsfrage“ darstelle. Doch dass es auch Trump um Rohstoffe geht, dürfte klar sein. Und natürlich schaltete sich auch Elon Musk ein. Auf seiner Plattform X schrieb er: „Wenn die Menschen in Grönland Teil Amerikas sein wollen, was ich hoffe, wären sie höchst willkommen“. Das Problem für Musk: Wollen sie aber nicht.

Science Fiction auf dünnem Eis

Die Kontrolle über strategische Rohstoffe durch Großmächte und Milliardäre könnte für viele Länder und Unternehmen neue Abhängigkeiten schaffen. Machtungleichgewichte wären vorprogrammiert. Europäische Unternehmen täten deshalb gut daran, ihre Rohstoffstrategie zu diversifizieren, um nicht auf Lieferanten aus den USA und dem Silicon Valley angewiesen zu sein.

Peter Thiels absurde Vision einer rechtslibertären „Freedom City“ dürfte glücklicherweise aber vorerst Science Fiction auf dünnem Eis bleiben. Denn rechtliche Hürden, politische Blockaden und lokale Widerstände sind härter als die Eisdecke Grönlands.

Unternehmen, denen der Spagat zwischen Ideologie und Geschäftschancen gelingt, könnten zwar profitieren. Doch: Grönland darf keinesfalls zu einem Testlabor der Machteliten für Kapitalismus, KI und Eskapismus werden. Vielmehr sollten die Grönländer als autonomer Teil Dänemarks selbst entscheiden, inwieweit sie von ihrem Rohstoffreichtum profitieren oder ihn an andere auslagern wollen.

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Neue E-Auto-Prämie: Die Politik hat aus ihren Fehlern nichts gelernt

21. Januar 2026 um 11:00

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E-Auto-Prämie Förderung Kaufprämie Elektroautos

Union und SPD haben sich final auf eine E-Auto-Prämie geeinigt, die rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 gilt. Die Idee einer Förderung von Elektroautos ist grundsätzlich zwar begrüßenswert. An der Umsetzung hapert es aber gewaltig. Denn: Die Politik hat aus ihren Fehlern nicht gelernt. Eine kommentierende Analyse.

Union und SPD einigen sich auf neue E-Auto-Prämie

  • Nachdem der sogenannte Umweltbonus, eine bundesweite Kaufprämie für E-Autos, Ende 2023 abrupt endete, ist der Absatz von Elektroautos massiv eingebrochen. Aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts, das zu einem Haushaltsdefizit führte, strich die damalige Ampel-Koalition die Prämie rund ein Jahr früher als geplant. Die Union hatte damals Klage eingereicht.
  • Union und SPD einigten sich bereits Ende November 2025 grundsätzlich auf die Einführung einer neuen E-Auto-Förderung. Um Details wurde seither gerungen – bis jetzt. Bundesumweltminister Carsten Schneider präsentierte am 19. Januar 2026 die final ausgehandelte Kaufprämie für Elektroautos und für bestimmte Plug-in-Hybride. Sie gilt rückwirkend seit dem 1. Januar 2026 bis 2029. Auf einer FAQ-Seite schildert das Umweltministerium die konkreten Details.
  • Die Bundesregierung fördert die Anschaffung von entsprechenden Neuwagen künftig mit bis zu 6.000 Euro. Die Prämie gilt sowohl für einen Kauf als auch das Leasing eines Fahrzeugs. Die Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen. Je nach Fahrzeugart, Familiengröße und Einkommen ist eine Förderung zwischen 1.500 Euro und 6.000 Euro möglich. Ein Schaubild schlüsselt die mögliche Förderhöhe auf.

E-Auto-Förderungen: Aus Fehlern nichts gelernt

Während Industrie- und Wirtschaftsverbände die Förderung loben, äußern Umweltverbände und Experten Kritik. Das Problem: Die Grundidee eines Förderprogramms ist zwar nicht verkehrt, an der aktuellen Umsetzung hapert es jedoch gewaltig – weil die Politik aus ihren Fehlern nicht gelernt hat.

Dass das Antragsportal etwa erst im Mai freigeschaltet werden soll, sorgt für Unsicherheit. Der Aufwand wird zudem auf Verbraucher abgewälzt, die offenbar in finanzielle Vorleistung gehen müssen, was den sozialen Aspekt der Prämie unterwandert.

Dass auch Plug-in-Hybride gefördert werden, macht die Prämie wiederum unglaubwürdig. Denn die meisten Fahrzeuge sind näher am Verbrenner als am Elektroauto und verbrauchen mehr CO2 als angegeben. Das Streichen der Prämie für gebrauchte E-Autos stellt derweil einen strategischen Fehler dar, weil sich normale Haushalte häufig am Gebrauchtmarkt orientieren.

Stattdessen verzerrt die Prämie perspektivisch den Markt. Dabei gab es durchaus Beispiele, wie es besser geht. Norwegen hat die Elektromobilität im eigenen Land etwa durch einen jahrzehntelangen Stufenplan angekurbelt – samt Steuererleichterungen, Parkprivilegien, erschwinglichen Strompreisen und einem massiven Ausbau der Schnellladeinfrastruktur.

Stimmen

  • Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) in einem Statement: „Wir wollen mit diesem Förderprogramm etwas für die Umwelt tun, für unsere europäische Automobilindustrie und für die Haushalte, die sich ohne Unterstützung noch kein Elektroauto leisten konnten. Die Mittel reichen für geschätzt 800.000 Fahrzeuge in den nächsten drei bis vier Jahren.“
  • Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), kritisiert: „Wieder bringt die Bundesregierung ein milliardenschweres Hilfsprogramm für die Autohersteller und auf Kosten der Steuerzahler auf den Weg. Einen Beitrag zum klima- und industriepolitisch dringend erforderlichen Hochlauf der Elektromobilität leistet die Bundesregierung mit diesem Programm nicht, da sie Verbrenner-Hybride mit hohem CO2-Ausstoß ebenfalls einbezieht.“
  • Auto-Papst Ferdinand Dudenhöffer hat sich gegenüber der NOZ skeptisch geäußert: „Ganz nett, aber löst nicht unsere Probleme. Sozialprogramme führen unsere Autoindustrie nicht in die Zukunft, sondern nur harte Schnitte, um unsere Kosten zu senken. Wir sollten uns um die Welt kümmern, um unsere Industrie in die Zunft zu bringen. Die Autoindustrie in Deutschland erstickt an unserer miserablen Wettbewerbsfähigkeit.“

Was kommt nach der Prämie?

Die neue Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybride wird sich in einem veränderten Markt behaupten müssen. Während chinesische Autobauer auf dem Vormarsch sind, verzeichnen die deutschen Hersteller massive Absatzrückgänge in Fernost – vor allem bei der E-Mobilität.

Das Problem: Audi, BMW und Mercedes haben die Entwicklung von erschwinglichen Elektroautos verpennt. Stattdessen setzen die deutschen Autobauer auf immer größer und teurer werdende SUV. Unter den zehn günstigsten Stromern in Deutschland befinden sich gerade einmal zwei deutsche Fahrzeuge. Bei den Absatzzahlen dürften also eher andere profitieren.

VW könnte mit dem VW ID. Every1 für 20.000 Euro (ab 2027) und dem VW ID. Polo für 25.000 Euro (ab 2026) gerade noch die Kurve bekommen. Für einige Verbraucher dürfte die Förderung zwar ganz nett sein – vor allem aufgrund des sozialen Aspekts. Die deutsche Autoindustrie wird sie aber nicht retten und die Mobilitätswende allenfalls bedingt ankurbeln.

Die Fokussierung auf Neuwagen könnte dazu führen, dass gebrauchte E-Autos an Wert verlieren. Einheitlichere Ladetarife und günstiger Strom an Ladesäulen wären eine sinnvolle Ergänzung gewesen. Was nach der Prämie im Jahr 2029 passiert, ist zudem unklar. Die Absätze bei Neuwagen dürften dann womöglich einbrechen, während der Gebrauchtwagenmarkt geflutet wird.

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