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Samsung Galaxy S26 Ultra: Jetzt für nur 1 Euro sichern

06. März 2026 um 15:57

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Samsung Galaxy S26 Ultra

Samsung setzt mit dem Galaxy S26 Ultra neue Maßstäbe in Design, Kamera und Performance. Wer jetzt zugreift, bekommt das Top-Smartphone nicht nur ab 1 Euro, sondern profitiert von exklusiven Vorteilen: doppelter Speicher und die Galaxy Buds 4 Pro gratis – nur im Aktionszeitraum bei Vodafone für Business-Kunden.

Mit dem Samsung Galaxy S26 Ultra präsentiert Samsung ein Flaggschiff, das in puncto Innovation und Leistungsfähigkeit keine Kompromisse macht. Das Gerät überzeugt durch ein brillantes Dynamic AMOLED 2X-Display, eine leistungsstarke Quad-Kamera mit bis zu 200 Megapixeln und den besonders effizienten Snapdragon Prozessor der neuesten Generation. Dazu kommt ein zeitloses Design und ein Akku, der auch intensive Tage mühelos übersteht.

Top-Angebot im Aktionszeitraum

Exklusiv nur bis 10. März 2026 gibt es das Samsung Galaxy S26 Ultra im GigaMobil M Tarif von Vodafone bereits ab einmalig 1 Euro. Das Angebot richtet sich an alle, die Wert auf ein High-End-Smartphone legen und von maximaler Flexibilität profitieren wollen. Besonders attraktiv: Im Rahmen dieser Aktion erhalten Käufer die Double Memory Option – das heißt, für den Preis der kleineren Speichervariante gibt es die nächstgrößere Version. Dazu gibt es die neuen Galaxy Buds 4 Pro gratis obendrauf.

Galaxy S26 Ultra ab 1 Euro sichern

Technische Highlights des Galaxy S26 Ultra

  • 6,8 Zoll Dynamic AMOLED 2X-Display mit 120 Hz
  • 200 MP Quad-Kamera für professionelle Fotos und Videos
  • Snapdragon 8 Gen 3 Prozessor für maximale Performance
  • Bis zu 12 GB RAM und jetzt doppelt so viel Speicher
  • 5.500 mAh Akku mit Schnellladefunktion
  • IP68-zertifiziert: Wasser- und staubgeschützt
  • One UI 6.1 auf Basis von Android 14

Double Memory und Galaxy Buds 4 Pro gratis

Im Aktionszeitraum profitieren Neukunden und Vertragsverlängerer bei Vodafone von der beliebten Double Memory-Aktion: Wer die kleinere Speichervariante wählt, erhält automatisch die nächstgrößere – ohne Aufpreis. So steht noch mehr Platz für Fotos, Videos und Apps zur Verfügung. Zusätzlich gibt es die neuen Galaxy Buds 4 Pro gratis dazu.

Die kabellosen In-Ear-Kopfhörer überzeugen mit exzellentem Klang, adaptivem Noise Cancelling und langer Akkulaufzeit – perfekt für Musik, Podcasts und Telefonate unterwegs.

Der GigaMobil M Tarif – perfekt für Power-User

Das Galaxy S26 Ultra entfaltet sein volles Potenzial im starken GigaMobil M Tarif. 50 GB Highspeed-Datenvolumen, 5G inklusive, Allnet- und SMS-Flat sowie EU-Roaming sorgen für ein sorgenfreies Nutzungserlebnis. Der Tarif ist flexibel und bietet alles, was anspruchsvolle Nutzer erwarten.

Fazit: Jetzt eines der leistungsstärksten Smartphones am Markt sichern

Das Samsung Galaxy S26 Ultra ist das Smartphone für alle, die keine Kompromisse eingehen wollen. Mit Vodafone profitieren Käufer aktuell von einem unschlagbaren Preis, doppeltem Speicher und den Galaxy Buds 4 Pro als Gratis-Zugabe. Das Angebot gilt nur bis zum 10. März – jetzt sichern und maximal profitieren!

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Nächster Solar-Moment? China will europäische Wärmepumpen-Branche kapern

06. März 2026 um 13:30

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Wärmepumpen China Erneuerbare Energien Energiewende

China rückt den Wärmepumpenmarkt in den Fokus und will seine Kapazitäten mit einem ambitionierten Aktionsplan massiv ausbauen. Für europäische Anbieter wächst damit der Wettbewerbsdruck – und die Sorge vor einem Déjà-vu wie bei der Solarindustrie.

Wärmepumpen gelten als zentrale Technologie der Energiewende im Gebäudesektor, weil sie fossile Heizsysteme ersetzen und den CO2-Ausstoß von Gebäuden drastisch senken können. Da sie vorwiegend Strom nutzen, der zusätzlich zunehmend aus erneuerbaren Quellen stammt, sind sie ein wichtiger Baustein für das Erreichen der Klimaziele und die zunehmende Unabhängigkeit von Gas und Öl.

Allein im Jahr 2025 wurden in Deutschland laut dem Bundesverband Wärmepumpe (BWP) rund 299.000 neue Wärmepumpen installiert. Ein Plus von rund 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2024, in dem nur rund 193.000 Wärmepumpen hinzukamen.

Der wachsende Markt ruft jedoch auch internationale Hersteller auf den Plan. Besonders deutlich zeigt sich das am Beispiel China, das mit einem staatlich gesteuerten „Aktionsplan zur Förderung einer hochwertigen Entwicklung in der Wärmepumpenindustrie“ gezielt den massiven Ausbau des Wärmepumpensektors vorantreiben will.

Der Bundesverband Wärmepumpe hat dieses Aktionspapier veröffentlicht und ausgewertet. Der BWP geht davon aus, dass daraus resultierend „steigender Wettbewerbsdruck für die europäische Wärmepumpenindustrie erwartet werden kann“.

Sind bald alle Wärmepumpen „Made in China“?

Der Aktionsplan zeigt, dass China Wärmepumpen als Schlüsseltechnologie für die Energiesouveränität und die Erreichung von Klimazielen und zur CO2-Reduktion einschätzt. Bis zum Jahr 2030 sieht der Plan konkrete Ziele vor. So will China unter anderem die Effizienz von Wärmepumpen um mehr als 20 Prozent steigern.

Zusätzlich sollen die Fertigungs- und F&E-Kapazitäten für Wärmepumpen kontinuierlich verbessert werden. Es sollen in diesem Zeitraum Durchbrüche bei Kerntechnologien wie Hochleistungs-Hochtemperatur-Wärmepumpen, hocheffizienten Kompressoren und neuartigen Kältemitteln erarbeitet werden.

Doch China will im Bereich der Wärmepumpen nicht nur in Forschung und Entwicklung und im Ausbau im eigenen Land vorankommen. Auch ein „ausgebauter internationaler Wettbewerbsvorteil“ wird bis zum Jahr 2030 konkret als Ziel im Strategiepapier aufgeführt.

Der Bundesverband Wärmepumpe liest daraus, „dass China einen breiten und politisch gestützten Nachfragehochlauf fördern möchte“. Denn der Plan umfasst nicht nur den Gebäudesektor, sondern zielt auch auf Industrie, Landwirtschaft und Verkehr ab. China könne so im Inland bereits einen breiten Markt abdecken – nicht nur einzelne Nischenprodukte.

Was bedeutet das für die Wärmepumpenindustrie in Europa?

Doch droht der europäischen Wärmepumpenindustrie damit nun ein Szenario, das viele aus der Solarbranche nur zu gut kennen? Innerhalb weniger Jahre hatten chinesische Hersteller dort mit massiver staatlicher Unterstützung, hohen Stückzahlen und niedrigen Preisen große Teile der hiesigen Produktion verdrängt.

Wegfallende staatliche Subventionen taten ihr übriges für die deutsche Solarbranche. Angesichts des rasch wachsenden Wärmepumpenmarkts wächst nun die Sorge, dass sich diese Entwicklung wiederholen könnte.

EU-Kommissar Stéphane Séjourné fordert auch deshalb in einem Gastkommentar im Handelsblatt: „Wir müssen ein für alle Mal eine echte europäische Präferenz in unseren strategisch wichtigsten Sektoren etablieren.“

Vor allem auch im Hinblick auf die Wärmewende spiele der Energiesektor eine wichtige Rolle. „Ohne eine ehrgeizige, wirksame und pragmatische Industriepolitik ist die europäische Wirtschaft dazu verdammt, nur ein Spielplatz für ihre Konkurrenten zu sein“, meint Séjourne.

Auch der Bundesverband Wärmepumpe erwartet als Konsequenz aus den Bemühungen in China einen deutlich ansteigenden Wettbewerbsdruck. Denn mit den ehrgeizigen Plänen für das Steigern des Inlandsvolumens, die modernisierte Fertigung, zentral entwickelte Kernkomponenten und ein Vorantreiben der internationalen Standardisierung könnte chinesische Hersteller „ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit deutlich ausbauen“.

Für China bilde das Strategiepapier „die Grundlage für einen beschleunigten Markthochlauf der Wärmepumpentechnologie“. Das wiederum erhöhe den Qualitäts- und Konsolidierungsdruck im Markt.

Dadurch könne der Preisdruck bei Luft-Wasser-Wärmepumpen und einzelnen Komponenten in Europ steigern. Für europäische Endkunden erwartet der BWP ein breiteres Angebot zu „voraussichtlich sehr kompetitiven Preisen“.

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MWC-Highlights: Handy mit drei Display-Teilen und neue Google-Brille

05. März 2026 um 13:30

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MWC 2026 Mobilfunkmesse Highlights

Der Mobile World Congress 2026 (MWC 2026) in Barcelona zeigt deutlich, dass die Hardware-Innovationen wieder an Fahrt aufnehmen. Zwischen KI-integrierten XR-Brillen und neuen Formfaktoren bei Foldables kristallisieren sich fünf klare Highlights heraus, die den Markt im kommenden Jahr prägen könnten.

Google XR: Die Rückkehr der Datenbrille mit Gemini-Power

Google hat auf dem MWC eine XR-Brille demonstriert, die optisch kaum von einer herkömmlichen Brille zu unterscheiden ist, jedoch ein Display direkt auf das rechte Auge projiziert. Im Kern steht die tiefe Integration des KI-Assistenten Gemini. In einer Live-Demo konnte die Brille per Kamera ein Gemälde analysieren, den Künstler identifizieren und über die integrierten Lautsprecher passende Musik von YouTube Music abspielen. Auch Google Maps ist direkt im Sichtfeld nutzbar, per Nano-Banana konnten Objekte direkt in ein von der Brille aufgenommenes Foto gesetzt werden.

Die Google XR-Brille projeziert einen kleinen Bildschirm auf das rechte Auge. (Bild: BASIC thinking)

Obwohl das Produkt bereits auf der letzten Google I/O im letzten Jahr angeteasert wurde, bleibt die Markteinführung noch vage. Es ist unklar, ob Google die Brille unter eigener Flagge oder in Kooperation mit Partnern wie Samsung veröffentlicht. Preis und Verfügbarkeit wurden bisher nicht offiziell kommuniziert.

Motorola Razr Fold: Akku-Riese im faltbaren Segment

Mit dem Razr Fold liefert Motorola ein faltbares Smartphone ab, das vor allem durch seine technischen Eckdaten beeindruckt. Herzstück ist der neue Snapdragon 8 Elite der fünften Generation, flankiert von einem für Foldables ungewöhnlich großen 6.000 mAh-Akku. Dieser kann auch mit 80 Watt schnell wieder aufgeladen werden. Auf der Rückseite verbaut Motorola drei Flaggschiff-Kameras, die bis zu 100-fach zoomen können.

Das Motorola Razr Fold zusammengefaltet beim MWC 2026
Das Motorola Razr Fold bietet einen riesigen Akku, der schnell wieder aufgeladen werden kann. (Bild: BASIC thinking)

Besonders hervorzuheben ist die dedizierte „Moto AI“-Taste und das Versprechen von sieben Jahren Android-Updates, was die Langlebigkeit des Geräts unterstreichen soll. Das Razr Fold ist nach IP49-Standard gegen Staub und Wasser geschützt und soll im April 2026 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.999 Euro erscheinen.

Leica Leitz Phone: Das Kamera-Smartphone mit haptischem Zoom

In einer engen Kooperation zwischen Leica und Xiaomi entstand das neue Leitz Phone, welches auf dem Xiaomi 17 Ultra basiert. Das Gerät positioniert sich mit einem Preis von 2.000 Euro im absoluten Premium-Segment. Die technische Ausstattung umfasst 16 GB RAM, 512 GB Speicher und ein 6,9 Zoll großes Display.

Das Leica Leitzphone in der schwarzen Farbe
Das Leitz Phone nutzt einen physischen Drehring für die Zoom-Steuerung. (Bild: BASIC thinking)

Das Alleinstellungsmerkmal ist die Kamera-Hardware: Ein physischer Ring am Kameragehäuse erlaubt es, den Zoom haptisch zu steuern. Das System besteht aus einer 200-MP-Zoomkamera, einer 50-MP-Hauptkamera und einem 50-MP-Ultraweitwinkel, ergänzt durch die typischen Leica-Filter für eine spezifische Bildästhetik.

Honor MagicPad 4: Schlankes Tablet als PC-Ersatz

Honor präsentiert mit dem MagicPad 4 das nach eigenen Angaben dünnste Android-Tablet auf dem Markt. Für einen Preis von 699 Euro (UVP) bietet es ein 165-Hz-OLED-Display und einen 10.000 mAh starken Akku. Honor positioniert das Gerät explizit als „Companion“ für MacBook- oder iPhone-Nutzer, was durch Funktionen wie den einfachen Dateiaustausch und die Nutzung als Zweitbildschirm verdeutlicht wird.

Das Honor MagicPad 4 ist laut Hersteller das dünnste Android-Tablet auf dem Markt. (Bild: BASIC thinking)

Die Software-Oberfläche wurde stark in Richtung einer PC-Nutzererfahrung optimiert, um produktives Arbeiten mit Stift und Tastatur zu ermöglichen. Unter der Haube arbeitet ein Snapdragon 8 Gen 5.

Samsung Galaxy Z Tri-Fold: Zehn Zoll für die Hosentasche

Nach dem Release in den USA und Korea zeigt Samsung nun auch auf dem MWC das Galaxy Z Tri-Fold. Durch die doppelte Faltung erreicht das Gerät im aufgeklappten Zustand eine Displaydiagonale von 10 Zoll. Das Format ist so optimiert, dass Videos ohne schwarze Balken dargestellt werden können und drei Apps komfortabel nebeneinander Platz finden.

Das Samsung Galaxy Z TriFold aufgefaltet beim MWC 2026
Das Samsung Galaxy Z TriFold lässt sich zweimal zusammenfalten. (Bild: BASIC thinking)

Trotz des komplexen Formfaktors integriert Samsung ein Kamerasystem mit 200-MP-Hauptsensor, Ultraweitwinkel und Telefoto. Mit einem Preis von 2.899 US-Dollar bleibt das Tri-Fold jedoch vorerst ein Luxusobjekt für Early Adopter; ein offizieller Termin für den deutschen Markt steht noch aus.

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Social Media und KI: Kinder werden erstmals dümmer

05. März 2026 um 05:45

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Social Media KI Bildschirmzeit Kinder Jugendliche dümmer

Die Generation Z liegt im Bildungsniveau erstmals hinter vorherigen Jahrgängen zurück. Eine mögliche Ursache könnte die zunehmende Bildschirmzeit der Gen Z sein, die sich negativ auf die Bildung auswirkt. Experten warnen deshalb nun vor langfristigen Auswirkungen auf Bildungs- und Arbeitsmarktchancen.

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die durchschnittlichen Intelligenzwerte von Generation zu Generation immer weiter erhöht. Gemessen wird dieses Phänomen mit dem sogenannten Flynn-Effekt.

Über viele Jahrzehnte hinweg waren jüngere Jahrgänge ihren Vorgängern messbar überlegen. Grund hierfür waren unter anderem verbesserte Bildung oder bessere Ernährung.

Doch dieser Trend ist nun in Stocken geraten. Denn erstmals seit Beginn vergleichender Bildungsstudien schneidet eine Generation im Vergleich schlechter ab als die Jahrgänge vor ihr. Es handelt sich um die Gen Z, also die zwischen 1997 und 2010 Geborenen.

Gen Z fällt im Bildungsranking zurück

Der australische Neurowissenschaftler Jared Cooney Horvath hat Unmengen von Daten aus standardisierten akademischen Tests ausgewertet und kürzlich vor dem Ausschuss des US-Senats für Handel, Wissenschaft und Verkehr präsentiert. „Sie sind die erste Generation in der modernen Geschichte, die bei standardisierten akademischen Tests schlechter abschneidet als die vorherige“, erklärt der Wissenschaftler gegenüber der New York Post.

In „praktisch allen kognitiven Bereichen“ hätten sie schlechter abgeschnitten als ihre Vorgängergeneration. Untersucht wurden dabei neben der grundlegenden Aufmerksamkeit auch Gedächtnis, Lese- und Schreibfähigkeit, Rechnen sowie exekutive Funktionen bis hin zum allgemeinen IQ.

Die kognitive Entwicklung werde seit dem späten 19. Jahrhundert standardisiert und gemessen. In der Gen Z zeige sich nun erstmals, dass sie kognitiv weniger leistungsfähig sind, als vorherige Generationen im gleichen Alter.

„Und zu allem Übel überschätzen die meisten dieser jungen Leute ihre Intelligenz“, so Horvath weiter. Denn je intelligenter sie sich selbst einschätzten, desto dümmer seien sie in Wirklichkeit.

Ruiniert Bildschirmzeit die Gen Z?

Horvath sieht vor allem die wachsende Bildschirmzeit als Problem an. Denn die Generation Z sei die erste Generation, die mit ständiger Bildschirmzeit aufgewachsen ist.

„Mehr als die Hälfte der Zeit, die ein Teenager wach ist, verbringt er damit, auf einen Bildschirm zu starren“, erklärt Horvath. „Menschen sind biologisch darauf programmiert, von anderen Menschen und durch vertieftes Lernen zu lernen, nicht durch das Durchblättern von Bildschirmen nach Stichpunktzusammenfassungen.“

Doch auch in der Bildung würden vermehrt Bildschirme für sogenannte Bildungstechnologien eingesetzt. Anschließend verbrächten die Schüler dann ihre Freizeit an Smartphone, Tablet oder Laptop.

Trend bezieht sich nicht nur auf die USA

Doch genau diese steigende Bildschirmzeit habe die Gen Z „zu oberflächlichen Lernern gemacht“, erklärt der Neurowissenschaftler. Er plädiert deshalb vor allem an Schulen, die Bildschirmzeit von Schülern zu begrenzen.

Doch dabei handle es sich nicht nur um einen lokalen Trend in den USA. „Wenn man sich die Daten aus 80 Ländern ansieht, zeigt sich: Sobald digitale Technologien in Schulen weit verbreitet sind, sinken die Leistungen deutlich“, erklärt er. Schulen müssten den Einsatz von Technologie in den Klassenzimmern einschränken, damit sich das Lernen wieder weiterentwickeln kann.

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KI senkt Energiekosten: Hessen heizt nur noch, wenn es sinnvoll ist

04. März 2026 um 05:45

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KI gegen Energiekosten

Fünf hessische Gemeinden erproben derzeit ein KI-System, das die Energiekosten in öffentlichen Gebäuden senken soll. Es soll Heizung und Beleuchtung in Echtzeit an die Menschen in einem Raum anpassen. 

Laufen Heizungen in Kindergärten bald nicht mehr nach der Uhrzeit, sondern nach der Anzahl der Kinder im Raum?  Zugegeben: Diese Idee mag auf den ersten Blick etwas abstrakt erscheinen, könnte aber bald Realität werden. Denn in fünf Gemeinden des Schwalm-Eder-Kreises soll eine speziell entwickelte Künstliche Intelligenz in öffentlichen Gebäuden wie Kitas, Rathäusern und Friedhofshallen für massive Energieeinsparungen sorgen.

Der Ansatz ist relativ simpel: Die KI erkennt, wie viele Menschen in einem Raum sind und passt daraufhin Heizung und Beleuchtung in Echtzeit an. Der Hintergrund ist, dass viele Kommunen sich durch hohe Energiekosten einer starken finanziellen Belastung ausgesetzt sehen.

Schwimmbäder, Rathäuser oder Turnhallen müssen etwa beheizt und beleuchtet werden, auch wenn die Räume nur teilweise oder gar nicht genutzt werden. Genau hier soll das neue KI-System Abhilfe schaffen, indem es Gebäude künftig bedarfsgerecht mit Strom und Wärme versorgt. Statt starren Zeitplänen entscheiden Sensoren, ob die Heizung aufgedreht oder das Licht angeschaltet wird. Ist niemand im Raum, bleiben Licht und Heizung aus.

Intelligente Steuerung: KI reduziert Energiekosten

Das Projekt, das mit 1,2 Millionen Euro aus einem Förderprogramm des Landes Hessen unterstützt wird, baut auf einem bereits abgeschlossenen Vorhaben auf. In den beteiligten Gemeinden Bad Zwesten, Borken, Jesberg, Neuental und Wabern installierten Fachbetriebe bereits erste digitale Thermostate, CO2-Messgeräte und Stromsensoren in den Gebäuden.

Diese erste Bestandsaufnahme, so Digitalisierungsbeauftragter Michael Meichsner, war entscheidend, um einen unnötigen Verbrauch überhaupt zu identifizieren. So konnte das Land in einer Veranstaltungshalle schon ohne die KI eine kontinuierlich laufende Lüftungsanlage anpassen und Einsparungen in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr erzielen.

Das neue KI-System soll diese manuellen Anpassungen nun komplett übernehmen und perfektionieren. Beispielsweise in der Kita Lummerland in Neuental, in der Kinder in sechs verschiedenen Gruppenräumen untergebracht sind. Bisher regelt der Betreiber dort alles über Kalender oder schaltet die Heizung von Hand an und aus.

KI erkennt Anzahl an Menschen über Atemluft

In Zukunft sollen CO2-Messgeräte über die Atemluft erkennen, wie viele Kinder sich gerade im Raum aufhalten. Die KI wertet diese Daten dann aus und stellt die Heizung jederzeit bedarfsgerecht ein. Das soll nicht nur einen finanziellen, sondern auch einen menschlichen Vorteil haben. Denn Betreuer würden so entlastet und hätten mehr Zeit für die Kinder.

Die Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis sehen sich als Vorreiter, insbesondere im ländlichen Raum. Sie hoffen, dass ihre Erfahrungen eine Blaupause für ähnliche Projekte in ganz Hessen sein werden. Die Vorteile liegen auf der Hand. Denn das Projekt spart nicht nur Geld, das dann an anderer Stelle in Angebote wie Schwimmbäder oder Jugendzentren investiert werden kann.

Es ist auch ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Die KI hilft, den Energieverbrauch zu senken und so Ressourcen zu schonen. Es ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie Technologie einen konkreten, positiven Einfluss auf den Alltag haben kann und wie wir im Kampf gegen steigende Energiekosten ein unsichtbares, aber sehr smartes Hirn zu Hilfe nehmen können.

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Wachs-Sticks aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an Smartwaxx (+Gewinnspiel)

02. März 2026 um 22:22

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Wachs-Sticks Höhle der Löwen Smartwaxx Haarentferner Wachs Nase Ohren

In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: Dem Erfinder der Wachs-Sticks von Smartwaxx.

Für viele sind Nasen- und Ohrhaare ein kleines, aber unangenehmes Detail im Alltag. Denn: Die Entfernung ist oft umständlich, unhygienisch oder schlicht schmerzhaft. Genau hier setzt Smartwaxx an. Gründer Samuel Kirchberger-Puechlong, der von allen nur Sam genannt wird, hat aus einer simplen Idee eine marktreife Innovation entwickelt.

Ein Haarentfernungssystem, das speziell für Nasen- und Ohrenhaare konzipiert ist – einfach, hygienisch und für ein deutlich angenehmeres Waxing-Erlebnis. Mit seinem Produkt und Konzept konnte Sam Investor Ralf Dümmel in „Die Höhle der Löwen“ überzeugen. Wir haben den Smartwaxx-Gründern zu seinen Erfahrungen in den Show befragt.

Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, für die wir eine kleine Provision erhalten. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung unserer Beiträge.

Smartwaxx: Die Wachs-Sticks aus „Höhle der Löwen“

BASIC thinking: Hallo Sam, du bist in Staffel 19 von „Die Höhle der Löwen“ dabei. Wie fühlt sich das an?

Erst einmal möchte ich mich an dieser Stelle beim ganzen Team hinter der VOX Gründer Show „Die Höhle der Löwen“ bedanken. Ich wurde sehr herzlich empfangen und habe mich vom ersten Moment an gut aufgehoben gefühlt. Und es fühlt sich verdammt gut an. Für Smartwaxx ist die Teilnahme ein großer Meilenstein und eine enorme Anerkennung für die bisherige Arbeit.

Eine solche Plattform zu bekommen, bedeutet Sichtbarkeit, Vertrauen und die Chance, das Produkt auf ein neues Level zu heben. Gleichzeitig war es für mich als Unternehmer eine neue Herausforderung, an der ich persönlich wachsen durfte.

Unter Druck, vor erfahrenen Investoren und laufenden Kameras die eigene Vision klar zu vertreten, ist eine besondere Situation. Genau solche Momente stärken die unternehmerische Reife und zeigen, wofür man die letzten Jahre gearbeitet hat.

Was macht dein Produkt so besonders?

Smartwaxx ist ein speziell entwickeltes System zur Entfernung von Nasen und Ohrenhaaren. Viele kennen das Problem: Trimmer schneiden die Haare nur oberflächlich, Scheren sind unpräzise und professionelle Geräte oft teuer oder umständlich in der Anwendung.

Smartwaxx funktioniert anders. Auf dem Stick befindet sich bereits eine vorgeformte Wachsglocke. Diese wird mit einem handelsüblichen Haartrockner erwärmt, kurz eingeführt und härtet dort kontrolliert aus. Beim Herausziehen werden die unerwünschten Haare sauber entfernt. Es ist kein zusätzliches Gerät notwendig und der Ablauf lässt sich unkompliziert in den Alltag integrieren.

Besonders ist die Kombination aus Anwendungssystem, Rezeptur und hygienischer Verpackung. Die Sticks sind in Sachets verpackt, jeweils zwei Stück pro Einheit. Das speziell entwickelte Wachs haftet gezielt an den Haaren und nicht an der empfindlichen Haut.

Dadurch ist die Anwendung im Vergleich zu klassischem Waxing deutlich angenehmer und nahezu schmerzfrei. Das Ergebnis hält spürbar länger an als bei klassischen Methoden wie Trimmern oder Scheren, da die Haare nicht nur gekürzt, sondern vollständig entfernt werden, ohne die natürliche Schutzfunktion der Nasenhaare zu beeinträchtigen.

Smartwaxx ist sowohl für Profis im Friseur und Barber Bereich als auch für Privatanwender konzipiert und verbindet einfache Anwendung mit professionellem Anspruch.

Wie bist du auf deine Idee und dein Konzept gekommen?

Die Idee entstand aus einer realen unternehmerischen Situation. Ein enger Freund von mir hatte sich selbstständig gemacht und schnell gemerkt, wie herausfordernd es ist, als Unternehmer dauerhaft profitabel zu arbeiten. Im Rahmen meiner Unterstützung bei Strategie und Positionierung wurde deutlich, dass vielen Friseuren, Barbern und Kosmetikern einfache, rentable Zusatzleistungen fehlen, die sich ohne große Investitionen integrieren lassen.

Parallel fiel mir auf, dass die bestehenden Methoden zur Entfernung von Nasen und Ohrenhaaren entweder umständlich oder wenig praktikabel waren. Genau aus dieser Kombination entstand das Konzept: eine Lösung zu entwickeln, die professionell funktioniert, ohne kompliziert zu sein, und Unternehmern aus den relevanten Sektoren eine unkomplizierte Möglichkeit bietet, zusätzlichen Umsatz zu generieren.

Als sich in der Testphase zeigte, dass auch viele Männer das Produkt gerne zu Hause anwenden würden, wurde das System konsequent weitergedacht. So entstand Smartwaxx als durchdachte Lösung für Profis im Friseur und Barber Bereich ebenso wie für Privatanwender.

„Die Höhle der Löwen“

Und wie bist du bei DHDL gelandet?

Der Impuls kam tatsächlich stark aus meinem Umfeld. Immer wieder wurde ich darauf angesprochen, dass Smartwaxx perfekt in die VOX Gründer Show „Die Höhle der Löwen“ passen würde.
Anfangs war es eher ein Gedanke, irgendwann wurde daraus eine ernsthafte Überlegung.

Letztlich war die Entscheidung logisch: Die VOX Gründer Show „Die Höhle der Löwen“ steht für Neuheiten, Innovationen und unternehmerischen Mut. Genau dafür steht auch Smartwaxx Es war daher nur konsequent, diesen Schritt zu gehen und das Produkt auf einer Bühne zu präsentieren, die genau für solche Innovationen gemacht ist.

Was ging kurz vor deinem Pitch in dir vor?

Bis kurz vor dem Pitch war ich erstaunlich ruhig. Erst in dem Moment, als ich im Set vor den Löwen stand, habe ich eine kurze Nervosität gespürt. Das ist ein besonderer Augenblick, in dem einem bewusst wird, dass jetzt alles zusammenkommt.

Diese Nervosität konnte ich jedoch schnell ablegen. Was mir dabei geholfen hat, war meine emotionale Intelligenz und die Fähigkeiten, die dahinterstehen. Diese haben mich über meinen gesamten unternehmerischen Weg begleitet und mir immer wieder geholfen, in Drucksituationen klar zu bleiben.

Lustigerweise wurde ich sogar von den Löwen auf meine Gelassenheit angesprochen. Das hat mir gezeigt, wie wichtig innere Stabilität ist und wie sehr sie sich auch nach außen widerspiegelt.

Wie liefen die Verhandlungen nach der Show?

Die Verhandlungen nach der Show liefen genau so, wie man es sich wünscht: transparent, strukturiert und auf Augenhöhe. Es ging nicht nur um Zahlen, sondern um ein gemeinsames Verständnis für Vision, Tempo und langfristige Ausrichtung.

Im Austausch mit meinen Investor Ralf Dümmel und seinem Team habe ich mich jederzeit wohl und ernst genommen gefühlt. Die Gespräche waren professionell, klar und lösungsorientiert. Genau so stellt man sich eine Zusammenarbeit vor, wenn man gemeinsam etwas Großes aufbauen möchte.

Wachs-Sticks aus „Höhle der Löwen“: So geht es mit Smartwaxx weiter

Was ist seit dem Dreh und deiner Teilnahme mit dir und deinem Produkt passiert?

Seit dem Dreh ist viel passiert. Wir sind direkt in die Weiterentwicklung von Smartwaxx eingestiegen und haben gemeinsam intensiv gebrainstormt, um das Produkt, die Positionierung und die nächsten strategischen Schritte weiter zu schärfen. Parallel dazu wurden alle rechtlichen und strukturellen Themen sorgfältig geprüft und sauber aufgesetzt.

Genau die Punkte, die bei Startups im schnellen Wachstum oft liegen bleiben, haben wir bewusst aufgegriffen. Ziel war es, nicht nur ein erfolgreiches Produkt zu verkaufen, sondern eine Marke aufzubauen, die langfristig Bestand hat und professionell strukturiert ist.

Wie geht es jetzt weiter?

Jetzt geht es darum, Smartwaxx konsequent weiter zu skalieren und strategisch auszubauen. Der Fokus liegt auf dem weiteren Vertriebsausbau, dem Aufbau starker Handelspartnerschaften und der Internationalisierung, insbesondere innerhalb Europas.

Gleichzeitig arbeiten wir an der Erweiterung des Produktsortiments, um weitere einfache und effektive Lösungen im Bereich spezialisierter Pflege zu entwickeln. Ziel ist es, SMARTWAXX langfristig als festen Bestandteil in Badezimmern sowie im Friseur und Barber Bereich zu etablieren und die Marke Schritt für Schritt nachhaltig wachsen zu lassen.

Wenn du zurückblickst: Wie bewertest du deine Erfahrungen bei DHDL?

Rückblickend war die Teilnahme an „Die Höhle der Löwen“ eine wichtige Erfahrung für Smartwaxx, aber noch wertvoller für mich persönlich als Unternehmer. Natürlich ist es ein großer Schritt für ein Produkt, so eine Bühne zu bekommen.

Gleichzeitig ist mir bewusst, dass ein Unternehmen immer relativ ist. Märkte verändern sich, Produkte können scheitern oder sich weiterentwickeln. Was jedoch bleibt, sind die Erfahrungen, die man sammelt, und die Fähigkeiten, die man in solchen Situationen entwickelt. Diese sind langfristig unbezahlbar und prägen einen als Unternehmer weit über ein einzelnes Projekt hinaus.

Gewinnspiel: Sicher dir ein exklusives Wachs-Stick-Set von Smartwaxx aus „Höhle der Löwen“

Als Medienpartner verlosen wir die Wachs-Sticks von Smartwaxx aus „Die Höhle der Löwen“ unter allen Newsletter-Abonnenten von BASIC thinking. Du musst nur bis zum Stichtag am 22. März 2026 (18:00 Uhr) unseren Newsletter abonniert haben und uns bis dahin einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen, was dir an Smartwaxx besonders gefällt.

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Den Gewinner ziehen wir am 22. März 2025 und benachrichtigen ihn anschließend umgehend per E-Mail. Wir wünschen viel Glück!


Einsendeschluss ist Montag, der 22. März 2025, 18 Uhr. Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Jeder Teilnehmer kann nur einmal mitmachen. Es werden ausschließlich korrekt ausgefüllte Kommentare in das Auswahlverfahren aufgenommen. Der Gewinner wird per E-Mail informiert. Der Gewinnanspruch verfällt, wenn der Gewinner nicht ermittelbar ist oder sich nicht nach Bekanntgabe des Gewinns beim Veranstalter des Gewinnspiels (BASIC thinking GmbH) meldet. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.

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Pseudo-Lärm und Infraschall: Keine Belege für Windrad-Mythen

02. März 2026 um 05:45

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Windparks Gesundheitsrisiken Erneuerbare Energien Windenergie Energiewende Gesundheit

Windparks gelten als Schlüsseltechnologie der Energiewende, stoßen jedoch immer wieder auf Kritik aus der Bevölkerung. Im Mittelpunkt stehen vor allem Sorgen über Lärmbelastung und mögliche Gesundheitsrisiken durch niedrigfrequenten Infraschall. Doch gibt es tatsächlich belastbare Belege für diese Befürchtungen?

Die Windenergie spielt eine zentrale Rolle beim Umbau der Energieversorgung hin zu mehr Klimaschutz und Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Als vergleichsweise kostengünstige und emissionsarme Technologie leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen.

Deshalb ist ihr Ausbau in den vergangenen Jahren auch strategisch vorangetrieben worden. Allein im Jahr 2025 betrugt der Anteil der Windenergie an Land und auf See 26,6 Prozent des gesamten Bruttostroms in Deutschland. Zehn Jahre zuvor waren es noch 12,3 Prozent.

Doch mit dem fortschreitenden Ausbau von Windkraftanlagen wachsen auch die Bedenken vieler Anwohner in nahegelegenen Wohngebieten. Häufig genannt werden Sorgen über Lärmbelastung durch das gleichmäßige Geräusch der Rotoren sowie über möglichen Infraschall, der als gesundheitliches Risiko wahrgenommen wird.

Bergen Windparks tatsächlich Gesundheitsrisiken?

Die Debatte um mögliche Gesundheitsrisiken durch Windparks sorgt auch gerichtlich immer wieder für Auseinandersetzungen. So hatte im Jahr 2019 beispielsweise ein Landwirt und Pensionsbetreiber vor dem Landgericht Paderborn Schadenersatz von einem Windparkbetreiber erstreiten wollen.

Es sei durch den Betrieb der Anlagen unter anderem „zu Störungen der Nachtruhe mit häufigen Aufwachereignissen, teilweisem Herzrasen, Druck auf den Ohren, vermehrten Kopfschmerzen, innerer Unruhe sowie Unausgeglichenheit und Müdigkeit“ gekommen. Vor allem der sogenannten Infraschall – Schall mit sehr niedriger Frequenz, der für das menschliche Ohr nicht hörbar ist – gelte hierbei als Belastung und potenzielle Ursache.

Doch das Landgericht wies die Klage zurück. Der Kläger habe nicht hinreichend beweisen können, dass die auftretenden Beschwerden durch den Infraschall des Windparks verursacht wurden. Sein Vortrag hätte lediglich „auf Hypothesen und Forschungsansätzen aufbaut, die jedoch noch nicht zu gesicherten Erkenntnissen geführt haben“.

Im Urteil des Landgerichts heißt es außerdem, es stehe nicht in Frage, „dass Infraschall existiert und auch gemessen werden kann“. Doch lasse der aktuelle Forschungsstand keinen Rückschluss darauf zu, dass der von Windrädern erzeugte Infraschall negative gesundheitliche Auswirkungen habe. Auch die vom Kläger geschilderten Symptome seien nicht eindeutig darauf zurückzuführen.

Wie ist der Stand der Forschung?

Im Jahr 2020 veröffentlicht das technische Forschungszentrum Finnland in Zusammenarbeit mit dem finnischen Institut für Gesundheit und Soziales, der finnischen Arbeitsschutzbehörde und der Universität Helsinki die Ergebnisse einer Langzeitstudie zu den Auswirkungen von Infraschall durch Windenergieanlagen. Bei dieser konnten keine Hinweise für eine Gesundheitsgefährdung von Anwohnern gefunden werden.

Für die Studie wurden neben einer Langzeitmessung von Schall in Wohngebäuden in der Nähe von Windenergieanlagen ebenfalls Befragungen und Hörtests durchgeführt. Die Forscher konnten bei Simulationen des Schalls von Windparks zusätzlich keine Reaktionen des autonomen Nervensystems auf Infraschall messen.

Dennoch von Anwohnern und Betroffenen wahrgenommene gesundheitliche Beeinträchtigungen seien auf den „Nocebo-Effekt“ – analog zum „Placebo-Effekt“ – zurückzuführen. Bei diesem treten negativen Gesundheitseffekt dadurch auf, dass Betroffene negative Effekte erwarten.

Davor warnte das Umweltbundesamt bereits 2016 in einem Positionspapier. Demnach komme es nicht zu negativen Auswirkungen auf die Gesundheit durch akustische Effekte oder eine mögliche Infraschallbelastung durch Windenergieanlagen.

Trotz klarer wissenschaftlicher Befunde dazu komme es immer wieder zu Ängsten und Bedenken bei Anwohnern „bezüglich potenzieller gesundheitlicher Risiken“. Wichtig sei es hier laut dem Umweltbundesamt „die Personen adäquat zu informieren und sie nicht mit ihren Bedenken alleine zu lassen“.

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Blaue Energie: Winzige Bläschen erzeugen Strom aus Wasser

28. Februar 2026 um 06:00

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blaue Energie

Wenn Flüsse auf das Meer treffen entsteht sogenannte blaue Energie. Forschern ist es nun gelungen, diese mithilfe winziger Bläschen in Strom umzuwandeln. 

Salzwasser enthält viele gelöste Ionen, während Süßwasser eine deutlich geringere Konzentration aufweist. Die kontrollierte Wanderung dieser Teilchen in Richtung der niedrigeren Konzentration lässt sich durch eine selektive Membran als Energiequelle einfangen. Bisher standen Forscher jedoch vor physikalischen Grenzen bei der Geschwindigkeit dieser Ionenbewegung.

In vielen Membranen behindern sich die Geschwindigkeit des Ionenflusses und die Präzision der Ladungstrennung gegenseitig. Materialien, die Teilchen schnell hindurchlassen, verlieren oft die Fähigkeit, die Ladungen sauber zu trennen. Zudem erschwerten ein mechanischer Druck und lange Laufzeiten den stabilen Einsatz solcher Systeme außerhalb von Laborbedingungen.

Liposomen in stalaktitenförmigen Poren

Ein Team der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) unter der Leitung von Aleksandra Radenovic präsentiert nun eine Lösung für diese Engpässe. Die Forscher kombinieren die poröse Struktur von Polymermembranen mit präzise gesteuerten Kanälen. Dieser hybride Ansatz ermöglicht eine hocheffiziente Energieumwandlung in einem skalierbaren Format.

Im Zentrum der Entwicklung stehen stalaktitenförmige Nanoporen, die in eine Membran aus Siliziumnitrid eingebettet sind. Um den Widerstand zu senken, beschichteten die Wissenschaftler diese winzigen Kanäle mit mikroskopisch kleinen Fettbläschen, sogenannten Liposomen. Ohne diesen Überzug bewegen sich Ionen nur sehr schleppend und präzise durch die Poren.

Nach der Behandlung bildetenn die Liposomen eine Lipid-Doppelschicht, wie sie auch in natürlichen Zellmembranen vorkommt. Durch diese Beschichtung gleiten die Teilchen mit weitaus weniger Reibung hindurch. Dies führt zu einer deutlichen Steigerung des Ionenflusses und verbessert die Gesamtleistung des Systems.

Blaue Energie: Effizienz durch besondere Beschichtung

Die wasseranziehenden Köpfe der Lipidschichten halten einen extrem dünnen Wasserfilm von nur wenigen Molekülen Dicke fest. Diese Schicht wirkt wie eine Gleitbahn aus Eis, auf der die Ionen fließen, ohne die Porenwände direkt zu berühren. Durch diese Minimierung des Kontakts sinkt die Reibung massiv ab.

Für einen Praxistest ordnete das Team tausend dieser Nanoporen in einem hexagonalen Muster an. Die Anlage erzeugt unter Bedingungen einer natürlichen Flussmündung eine Leistungsdichte von rund 15 Watt pro Quadratmeter. Damit übertrifft die Technologie die Leistung herkömmlicher Polymermembranen um das Zwei- bis Dreifache.

Laut dem Forscher Tzu-Heng Chen ermöglicht die Kontrolle über Geometrie und Oberflächeneigenschaften ein gezieltes Design des Ionentransports. Die Studie belegt experimentell, dass sich Ionenfluss und Selektivität gleichzeitig steigern lassen. Damit bewegt sich die Forschung weg von reinen Leistungstests hin zu einer echten Design-Ära für blaue Energie.

Erstautor Yunfei Teng betont, dass das Prinzip der Hydrationsschmierung universell ist und über die Energiegewinnung hinausgeht. Die Entdeckung der verbesserten Transportmechanismen lässt sich auf viele weitere Geräte übertragen. Die Forschungsergebnisse erschienen am 16. Februar 2026 in der Fachzeitschrift Nature Energy.

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Wasserstoffgasturbine: Forscher aus Karlsruhe knacken NASA-Rekord

27. Februar 2026 um 05:45

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Wasserstoffgasturbine

Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben eine kompressorlose Wasserstoffgasturbine entwickelt und mit ihr einen Rekord der NASA geknackt. Die Technologie verspricht neue Maßstäbe für die Nutzung von Wasserstoff in der Energieversorgung.

Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben einen Weltrekord der NASA geknackt. Mit einer neuartigen kompressorlosen Wasserstoffgasturbine erzielten sie eine Laufzeit von 303 Sekunden. Damit übertrifft das System die bisherige Bestmarke der US-Raumfahrtbehörde um fast eine volle Minute. Die Entwicklung könnte einen wichtigen Meilenstein für eine Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe markieren.

Den Wissenschaftlern aus Karlsruhe gelang es zudem, erstmals mit einer solchen Turbine ohne mechanischen Kompressor Strom zu erzeugen. Während frühere Versuche oft nach Sekundenbruchteilen endeten, hielt die Anlage dieses Mal über fünf Minuten stand.

Das verhindert, dass die empfindlichen Brennkammern durch die extreme Hitze während des Betriebs schmelzen. Das Team am KIT ist weltweit das erste, dem die erfolgreiche Kopplung von Turbine und Brennkammer zur Stromproduktion gelungen ist.

Kompressorlose Wasserstoffgasturbine: Detonationswellen als Antrieb

Das Herzstück der Anlage ist die sogenannte Druckgewinnverbrennung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kraftwerken erzeugen Detonationswellen in der Brennkammer den notwendigen Druck für den Antrieb. Man kann sich dieses Prinzip wie den Knall einer Peitsche vorstellen. Dabei erzeugt eine rasante Bewegung eine starke Druckwelle, die direkt als Kraftquelle genutzt wird.

Diese Wellen entstehen durch eine fluidmechanische Instabilität, also durch gezielte Wirbel innerhalb der Strömung. Das bedeutet, dass die natürliche Dynamik der Luft die Arbeit übernimmt, für die normalerweise schwere mechanische Maschinen nötig wären. Durch den Verzicht auf mechanische Kompressoren spart das System massiv Energie ein. Zudem reduziert die Bauweise die Anzahl der beweglichen Teile, was die Anlage wartungsärmer macht.

Klassische Gasturbinen in Kraftwerken oder Flugzeugen benötigen etwa 50 Prozent ihrer Leistung allein für die Verdichtung der Luft. Diese Energie steht normalerweise nicht für die eigentliche Stromerzeugung zur Verfügung. Da das Karlsruher Modell ohne mechanische Kompression auskommt, arbeitet es deutlich effizienter. Die gesamte gewonnene Kraft kann somit direkt in elektrische Energie umgewandelt werden.

Premiere auf der Hannover Messe

Professor Daniel Banuti, Direktor des Instituts für Thermische Energietechnik und Sicherheit am KIT, sieht in der Technologie einen wichtigen Schritt hin zu einer hocheffizienten Wasserstoffenergie für ein fossilfreies Energiesystem. Wasserstoff ist ideal, da er rasch reagiert und so stabile Druckanstiege in der Anlage ermöglicht. Zudem lässt sich der Energieträger klimaneutral mit erneuerbaren Energien herstellen.

Die neue Bauweise führt perspektivisch zu leichteren und kostengünstigeren Turbinen für den industriellen Einsatz. Neben der stationären Energieversorgung könnte die Technik künftig auch die Luftfahrt grundlegend verändern. Durch das geringere Gewicht und die höhere Effizienz eröffnen sich neue Wege für den Bau moderner Flugzeuge. Die Forschung leistet damit einen wesentlichen Beitrag zu einer CO2-neutralen Energieversorgung.

Das KIT-Team stellt die innovative Gasturbine vom 20. bis zum 24. April 2026 auf der Hannover Messe vor. Interessierte finden den Stand des Instituts in Halle elf (B 06). In Hannover wollen die Forscher zeigen, wie die Technik den Sprung aus dem Labor in die Industrie schaffen soll.

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Atommüll: Teilchenbeschleuniger soll Strahlung um 99 Prozent reduzieren

26. Februar 2026 um 13:30

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Atommüll Teilchenbeschleuniger Umwelt Umweltschutz Atomkraftwerke

Ein Forschungsinstitut in den USA arbeitet an einer neuen Methode, bei der Teilchenbeschleuniger die Strahlung von hochradioaktivem Atommüll stark reduzieren. Das Projekt könnte langfristig die Lagerzeiten von Atommüll auf wenige hundert Jahre verkürzen.

Hochradioaktiver Atommüll entsteht vor allem beim Betrieb von Kernkraftwerken, wenn die genutzten Brennelemente ihre Energie abgegeben haben und deshalb nicht weiter genutzt werden können. Trotz des Ausstiegs einzelner Länder spielt die Atomkraft weltweit noch immer eine bedeutende Rolle.

In vielen Ländern gilt sie als verlässliche Quelle für emissionsarmen Strom und trägt einen erheblichen Anteil zur globalen Energieversorgung bei. Allein im Jahr 2024 wurden weltweit durch Kernkraft rund 2,76 Petawattstunden Strom erzeugt, im Jahr 2020 waren es noch rund 2,54 Petawattstunden. Zum Vergleich: Der Bruttostromverbrauch Deutschlands betrug im Jahr 2024 rund 528 Terawattstunden, also 0,528 Petawattstunden.

Atommüll gilt als eines der größten ungelösten Umweltprobleme unserer Zeit. Denn hochradioaktive Abfälle bleiben über Zehntausende Jahre gefährlich. Forscher des Jefferson Labs in den USA arbeiten deshalb nun im Auftrag des Department of Energy an einer neuen Technik, die die Strahlung von hochradioaktivem Atommüll stark reduzieren soll.

Teilchenbeschleuniger soll Atommüll schneller unschädlich machen

In einem typischen modernen Leichtwasserreaktor entstehen pro Jahr rund 20 Tonnen hochradioaktive Abfälle in Form von abgebrannten Brennelementen. Zusätzlich entstehen noch weitere schwach- oder mittelradioaktive Abfälle.

Forscher des Jefferson Labs arbeiten derzeit an einer Möglichkeit, den Umgang mit diesen Abfällen zu verändern. Dafür haben sie eine Förderung in Höhe von 8,17 Millionen US-Dollar aus dem Programm Nuclear Energy Waste Transmutation Optimized Now (NEWTON) erhalten.

Mithilfe dieses Fundings sollen sie in den kommenden 30 Jahren eine Technik entwickeln, um den gesamten Kernkraft-Atommüll der USA zu bearbeiten. Zum Einsatz kommen sollen dabei Teilchenbeschleuniger, die die radioaktive Strahlung deutlich reduzieren können. Die Forscher sprechen von bis zu 99 Prozent.

„Aufbauend auf unseren eigenen Erfolgen in der Entwicklung modernster Beschleunigertechnologien für wissenschaftliche Entdeckungen sind wir überzeugt, dass wir mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung einen wertvollen Beitrag leisten können“, erklärt Rongli Geng, einer der Hauptverantwortlichen des Förderprojekts sowie Leiter der Abteilung SRF Science & Technology in der Beschleunigerbetriebs-, Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Jefferson Lab.

Transmutation soll Atommüll weniger schädlich machen

Die Forscher arbeiten an einer Weiterentwicklung ihrer bestehenden Systeme. Ziel sei es wirtschaftlich tragbares Verfahren zu entwickeln, das die Transmutation von Atommüll rentabel macht.

Dabei sollen hochradioaktive Elemente mit der Hilfe von Teilchenbeschleunigern in weniger radioaktive, kurzlebigere Materialien umgewandelt werden. Als Nebenprodukt soll außerdem gleichzeitig zusätzlicher Strom erzeugt werden.

Zum Einsatz kommen sollen dabei sogenannte Accelerator-driven system (ADS). Diese Hybridreaktoren bestehen aus einem Teilchenbeschleuniger, der einen Strahl hochenergetischer Protonen auf ein Zielmaterial, wie zum Beispiel flüssiges Quecksilber richtet. Dieses wiederum setzt dabei Neutronen frei, die auf Behälter mit abgebranntem Kernbrennstoff gerichtet werden.

„Diese Neutronen reagieren mit den unerwünschten Isotopen und wandeln sie in besser handhabbare Isotope um, die entweder für eine sinnvolle Anwendung getestet oder unterirdisch gelagert werden können. Anstatt beispielsweise eine Lagerdauer von 100.000 Jahren zu haben, kann diese auf 300 Jahre verkürzt werden“, so Geng.

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Greenwashing: Studie entlarvt KI-Klimaversprechen als irreführend

26. Februar 2026 um 05:45

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KI Greenwashing Künstliche Intelligenz Klima

Künstliche Intelligenz verschlingt enorme Mengen an Energie und Rechenleistung. Dennoch präsentieren die großen Tech-Konzerne KI zunehmend als Klima-Retter. Eine neue Studie zeigt nun jedoch, dass es für die meisten dieser Versprechen kaum belastbare Belege gibt.

Experten gehen davon aus, dass sich der weltweite Strombedarf von Rechenzentren bis zum Jahr 2030 mehr als verdoppeln könnte. Laut einer Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA) wird der Energiebedarf von sogenannten „accelerated“ Servern zwischen 2025 und 2030 um 225 Prozent steigen.

Diese Hochleistungsserver bieten auch die Grundlage für Rechenzentren, ohne die KI-Tools wie ChatGPT, Gemini und Co. nicht denkbar wären. Zum Vergleich: Der Stromverbrauch von konventionellen Servern soll laut der IEA-Prognose im selben Zeitraum hingegen nur um 52 Prozent steigen.

Dennoch gibt es aus den Reihen der Tech-Giganten zahlreiche Behauptungen, Künstliche Intelligenz könne einen Nettonutzen für das Klima bringen. Eine neue Studie hat diese Behauptungen zu KI-Klimavorteilen nun untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass ein Großteil davon nicht belegt oder wissenschaftlich kaum untermauert ist.

Greenwashing? Das steckt hinter den KI-Behauptungen von Big Tech

Für seine Untersuchung hat der Klima- und Energieanalyst Ketan Joshi insgesamt 154 Aussagen unter die Lupe genommen, die einen Nettonutzen für das Klima durch KI versprechen. Darunter waren auch Aussagen von Tech-Giganten wie Google und Microsoft.

Der Bericht, der unter anderem von der deutschen NGO Beyond Fossil Fuels in Auftrag gegeben wurde, kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. Demnach ist ein Großteil der behaupteten Klimavorteile Künstlicher Intelligenz ein Schwindel.

Insgesamt sind 74 Prozent der Behauptungen der Branche über KI-Klimavorteile unbewiesen. Nur 26 Prozent der Behauptungen zitierten aus veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten. Bei 36 Prozent gab es überhaupt keine Quellenangabe.

„Offenbar nutzen Technologieunternehmen die Unklarheit darüber, was in energieintensiven Rechenzentren geschieht, um eine umweltschädliche Expansion zu beschönigen“, erklärt Studienautor sowie Klima- und Energieanalyst Ketan Joshi. „Dies hat sich bis in Organisationen wie die Internationale Energieagentur ausgewirkt.“

Unterschiede zwischen generativer und traditionelle KI werden verwischt

Eines der zentralen Probleme sei dabei der Unterschied zwischen generativer KI und „traditioneller“ KI, wie es im Bericht heißt. Denn generative KI verursache erhebliche Umweltkosten, traditionelle KI hingegen habe eine deutlich geringere Energie- und Umweltbelastung zur Folge.

Die Analyse habe kein einziges Beispiel gefunden, dass generative KI, die bei ChatGPT, Gemini oder Copilot zum Einsatz kommt, zu einer wesentlichen, nachweisbaren und substanziellen Emissionsreduktion führen kann. Im Gegensatz Satz steht die traditionelle KI, die unter anderem für maschinelles Lernen zur Vorhersage von Windmustern eingesetzt wird.

„Die Versprechen klimaschonender Technologien bleiben leere Worte, während KI-Rechenzentren täglich Kohle und Gas verbrauchen“, erklärt Joshi. Denn die Übertreibung des Klimapotenzials von KI lenke von den realen Kosten von energie- und wasserintensiven Rechenzentren ab.

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Calcium-Ionen-Batterien könnten Lithium abkömmlich machen

25. Februar 2026 um 05:45

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Calcium-Ionen-Batterien

Calcium-Ionen-Batterien könnten Lithium-Systeme dank neuartiger organischer Frameworks bald überholen. Diese versprechen einen schnellen Ionentransport, der bislang eine Herausforderung darstellte. 

Forscher der Hongkong University of Science and Technology (HKUST) haben ein neues Verfahren zur Entwicklung von Calcium-Ionen-Batterien vorgestellt. Die Wissenschaftler nutzten quasi-feste Elektrolyte aus speziellen organischen Gerüsten, den sogenannten kovalenten organischen Frameworks (COFs).

Dieses Verfahren adressiert den bisher langsamen Ionentransport, der die Nutzung von Calcium als Energiespeicher einschränkte. Das Team peilt eine Verbesserung der Nachhaltigkeit und Kapazität gegenüber gängigen Lithium-Systemen an.

Die Wissenschaftler untersuchten im Rahmen ihrer Studie zwei verschiedene Framework-Strukturen: PT-COFs und PQ-COFs. Das PT-COF verfügt über vierundzwanzig Carbonylgruppen pro Wiederholungseinheit, während das PQ-COF lediglich zwölf dieser Gruppen besitzt. Die höhere Dichte an chemischen Bindungsstellen im PT-System führt zu einer deutlich überlegenen Leitfähigkeit der Ionen. Dieser strukturelle Unterschied erwies sich als entscheidender Faktor für eine stabilere Leistung der Batterie.

Calcium-Ionen-Batterien: Effizienter Ionen-Transport ohne Blockaden

Die Calcium-Ionen wandern bei dem neuen Verfahren über einen spezifischen Hopping-Mechanismus durch das organische Material. Sie springen dabei entlang der geordneten Poren von einer Carbonylgruppe zur nächsten. Simulationen des Teams belegen, dass diese Bewegung nicht nur innerhalb einer Ebene, sondern auch in der Z-Richtung durch die Kanäle verläuft.

Durch diesen geordneten Weg verhindert das System die Bildung störender Passivierungsschichten an der Anode, welche die Funktion bisheriger Calciumspeicher oft blockierten. Das Team kombinierte für die praktischen Tests eine Anode aus dem organischen Molekül PTCDA mit einer Kathode aus CuPBA.

Diese Materialwahl verhindert, dass sich die Bestandteile der Elektroden während des Betriebs im Elektrolyten auflösen. Die Forscher bestätigten durch umfangreiche Analysen, dass die gesamte Batteriezelle ihre strukturelle Integrität auch bei hoher Belastung behält. Damit löste das Team ein zentrales Problem der Haltbarkeit bei solchen Batteriesystemen.

Leistung unter Hitze und Dauerbelastung

Der entwickelte PT-COF-Elektrolyt erreicht bei Raumtemperatur eine Ionenleitfähigkeit von 0,46 mS cm−1. Erwärmt sich das System auf achtzig Grad Celsius, steigt dieser Wert auf 5,05 mS cm−1 an. Der Elektrolyt hält zudem einer hohen elektrischen Spannung von bis zu 4,5 Volt stand, ohne sich chemisch zu zersetzen.

Diese thermische und oxidative Stabilität ermöglicht den Einsatz der Technologie in anspruchsvollen industriellen Umgebungen oder Elektrofahrzeugen. In den durchgeführten Laborversuchen lieferte die Zelle eine Kapazität von 155,9 mAh/g bei einer Stromstärke von 0,15 A/g.

Selbst nach 1.000 Lade- und Entladezyklen bei einer Stromstärke von 1 A/g behielt die Batterie fast fünfundsiebzig Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität bei. Die Forschungsarbeit entstand in enger Zusammenarbeit mit der Shanghai Jiao Tong University. Die Ergebnisse markieren einen neuen Leistungsrekord für quasi-feste Batterien auf Basis von Calcium-Ionen.

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Das LLM-Gedächtnisproblem: Warum KI oft den Faden verliert

24. Februar 2026 um 13:30

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KI Gedächtnisproblem LLM Künstliche Intelligenz

Dass KI-Tools häufig den Faden verlieren, empfinden viele Nutzer als nervig. Doch das ist kein Zufall, sondern ein LLM-Gedächtnisproblem. Hintergrund ist ein architektonisches Limit.

Falls du schon länger mit einem großen Sprachmodell (LLM) wie ChatGPT oder Claude arbeitest, kennst du bestimmt dieses Phänomen: Du bist mitten in einer komplexen Aufgabe und plötzlich scheint die KI zentrale Teile der vorangegangenen Diskussion vergessen zu haben. Experten nennen dieses Phänomen zu Recht „Gedächtnisproblem“ (The Memory Problem). Dabei handelt es sich um eine fundamentale architektonische Einschränkung, die alle aktuellen LLMs betrifft.

Dieses Vergessen ist keine Absicht, sondern basiert auf einem technischen Limit. Denn LLMs haben kein Gedächtnis im traditionellen Sinne. Wenn du eine neue Nachricht sendest, erinnert sich das Modell nicht an die vorherigen Nachrichten aus einer gespeicherten Datenbank.

Stattdessen liest das Modell die gesamte Konversation von Anfang an neu durch, um die nächste Antwort zu generieren. Man kann sich das wie das Lesen eines Buches vorstellen, bei dem jedes Mal, wenn ein neuer Satz geschrieben werden soll, der gesamte Text von Seite eins an gelesen werden muss.

LLM-Gedächtnisproblem: Das Kontextfenster als Engpass

Dieses ständige „Wiederlesen“ findet innerhalb des sogenannten Kontextfensters statt. Dieses Fenster kannst du dir wie einen Notizblock mit fester Größe vorstellen: Die gesamte Konversation muss dort hineinpassen. Die Kapazität wird in Tokens gemessen, den grundlegenden Texteinheiten, die ein LLM verarbeitet.

Ein Token entspricht grob etwa drei Vierteln eines Wortes. Wenn das Notizbuch vollläuft, muss das System ältere Inhalte löschen, damit die Konversation weitergehen kann. Alles, was aus diesem Fenster fällt, ist für die KI nicht mehr direkt abrufbar.

Das eigentliche Problem ist dabei nicht die Datenübertragung. Denn eine 30.000 Wörter lange Unterhaltung entspricht nur etwa 200 bis 300 Kilobyte an Daten. Der wahre Engpass ist die Rechenleistung. Das liegt an dem sogenannten Attention-Mechanism (Aufmerksamkeitsmechanismus) der LLMs. Dieser erfordert, dass die KI die Beziehung jedes einzelnen Wortes zu jedem anderen Wort in der Konversation berechnet.

Das führt zu einem quadratischen Wachstumsproblem. Wenn sich die Eingabe verdoppelt, vervierfacht sich die erforderliche Rechenarbeit. Das ist der Grund, warum längere Chats progressiv länger dauern und immense GPU-Speicher für die Speicherung all dieser Beziehungen erfordern.

RAG als möglicher Lösungsansatz

Ein vielversprechender Weg, dieses Problem zu umgehen, ist die Retrieval-Augmented Generation (RAG). Anstatt den gesamten Kontext in das LLM-Notizbuch zu zwängen, fungiert ein RAG-System wie ein smartes Bibliothekssystem. Es durchsucht riesige externe Datenbanken und Wissensquellen nach den speziell relevanten Informationen für die aktuelle Frage.

Nur diese relevanten Schnipsel werden dann zusammen mit der Frage in das Kontextfenster des LLM eingefügt. Dadurch kann ein Kontextfenster, das eigentlich begrenzt ist, sich fast grenzenlos anfühlen, da die externen Datenbanken Millionen von Dokumenten speichern können.

RAG ist besonders nützlich für Aufgaben wie das Durchsuchen technischer Dokumentationen oder die Beantwortung von Fragen aus großen Wissensdatenbanken. Bei klassischen Chats wird uns das Gedächtnisproblem also noch einige Zeit verfolgen.

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Molekulare Solarthermie: Flüssigkeit speichert Energie monatelang

24. Februar 2026 um 05:45

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Molekulare Solarthermie

Die molekulare Solarthermie (MOST) galt einst als großer Hoffnungsträger. Doch dann passierte lange nichts. Nun haben Forscher einen Fortschritt erzielt, indem sie Solarenergie verflüssigen und über Monate speichern. 

Auf die Wärmeerzeugung entfällt fast die Hälfte des globalen Energiebedarfs. Bisher decken fossile Brennstoffe wie Gas und Öl zwei Drittel dieser Nachfrage. Während Batterien elektrischen Strom effizient speichern, bleibt die langfristige Speicherung von Wärme eine technische Herausforderung.

Ein Forscherteam der University of California zeigt jetzt einen neuen Weg in der molekularen Solarthermie (MOST) auf. Die Methode speichert Sonnenenergie über Monate hinweg direkt in chemischen Bindungen. Moleküle geben die Energie später genau dann als Wärme ab, wenn Bedarf besteht.

Molekulare Solarthermie: Inspiration durch Sonnenbrand

Die Wissenschaftler nutzten bei der Entwicklung chemische Prozesse, die einem Sonnenbrand ähneln. Ultraviolettes Licht verknüpft in der menschlichen DNA benachbarte Basen zu sogenannten Dewar-Isomeren. Was in der Natur Krebs auslösen kann, dient hier als hocheffiziente molekulare Batterie.

Eine künstliche Flüssigkeit aus 2-Pyrimidon ahmt diesen Effekt nach. Unter Sonnenlicht faltet sich das Molekül in eine extrem stabile Speicherform. Dieser Zustand bleibt bei Raumtemperatur bis zu 481 Tage lang erhalten.

Das System erreicht eine Energiedichte von 1,65 Megajoule pro Kilogramm. Damit übertrifft es die Kapazität von Lithium-Ionen-Akkus um fast das Doppelte. Zum Vergleich: Klassisches Heizöl speichert etwa 40 Megajoule pro Kilogramm, was den Abstand zu fossilen Energieträgern verdeutlicht.

Flüssiger Brennstoff ohne Gift

Die Forscher nennen den zugrunde liegenden Mechanismus „compounded strain“. Die Moleküle verwinden sich dabei zu einer Struktur mit zwei viergliedrigen Ringen aus 1,2-Dihydroazet und Diazetidin. Diese Ringe erzeugen eine gewaltige Spannung, die die Substanz beim Zurückschnappen als Wärme freigibt.

Im Gegensatz zu früheren Versuchen ist das Speichermaterial bei Raumtemperatur flüssig. Es benötigt keine giftigen Lösungsmittel wie Toluol, welche die Energiedichte verdünnen würden. Pumpen befördern den Brennstoff durch Dachkollektoren direkt in einen Lagertank im Keller.

Die Flüssigkeit reagiert zudem unempfindlich auf Wasser und setzt genug Energie frei, um sie zum Kochen zu bringen. Dies erhöht die Sicherheit für den Einsatz in Wohnhäusern erheblich. Bei einem Leck treten keine toxischen Dämpfe oder gefährlichen Chemikalien aus.

Hürden und Lösungsansätze

Derzeit fangen die Moleküle nur etwa fünf Prozent des Sonnenspektrums ein. Ein energetisches Leck, der sogenannte nicht radiative Zerfall, verhindert bisher eine höhere Effizienz. Dabei schüttelt das angeregte Molekül die Energie sofort als Wärme ab, statt sie dauerhaft zu speichern.

Die Forscher planen zudem den Austausch des flüssigen Säurekatalysators. Eine feste, säurefunktionalisierte Oberfläche soll künftig die Energieabgabe steuern. Dies macht eine nachträgliche Neutralisierung des Brennstoffs überflüssig und vereinfacht den Kreislauf.

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Silikonfugenband aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an eezee (+Gewinnspiel)

23. Februar 2026 um 22:39

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Silikon Fugenband Höhle der Löwen eezee

In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: Bei den Silikonfugenband-Erfindern von eezee. 

Wer schon einmal eine Silikonfuge selbst gezogen hat, kennt womöglich das Problem: Es kostet viel Zeit, Nerven – und sieht am Ende selten so aus wie beim Profi. Genau dieses Alltagsärgernis wollte die Familie Geffers nicht länger hinnehmen.

Über 20 Jahre stand sie mit ihrem Sanitärbetrieb in Bädern und Küchen, hat unzählige Fugen gesehen, saniert und gerettet. Aus ihren Erfahrung ist die Idee zu eezee entstanden: einem justierbaren Silikonfugenband zum selbstkleben. Mit ihrem Produkt und Konzept konnte Familie Geffers Investor Ralf Dümmel in „Die Höhle der Löwen“ überzeugen. Wir haben die eezee-Gründern zu ihren Erfahrungen in den Show befragt.

Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, für die wir eine kleine Provision erhalten. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung unserer Beiträge.

eezee: Das Silikonfugenband aus „Die Höhle der Löwen“

BASIC thinking: Hallo, ihr seid in Staffel 19 von „Die Höhle der Löwen“ dabei. Wie fühlt sich das an?

Es fühlt sich immer noch etwas surreal an. Normalerweise sind es ja immer die anderen Start-ups im Fernsehen und man fragt sich, wie sie dahin kamen.

Was macht eezee so besonders?

Mit unseren Produkten kann nun jeder Silikonieren, der Profi und Nichtprofi! Die Produkte sind einzigartig, Form und Anwendungszweck sind geschützt. eezee Fertigfugen passen sich durch Elastizität und die spezielle Formgebung ideal dem Fugenspalt an. Sie hinterlassen keine Rückstände beim Entfernen oder wechseln.

Das Grundmaterial der eezee Fertigfugen wird für andere Zwecke schon lange in der Lebensmittelindustrie verwendet, ist schimmelresistent und vergilbungsfrei. Durch Wegfall von Trocknungszeiten und Ausdünstungen haben eezee Produkte in Bereichen mit vorgeschriebenem Wechselturnus und bisher ärgerlichen Raumsperrzeiten einen doppelten Mehrwert.

Wie seid ihr diese Idee und euer Konzept gekommen?

Zunächst gab es nur den Anspruch, das Silikonieren im eigenen Sanitärbetrieb einfacher und weniger reklamationsanfällig zu machen. Die Fugen an WCs, Waschbecken, Bidets und Urinalen waren oft ungleichmäßig, schnell rissig oder vergilbt.

Optik und Qualität hingen von der Fingerfertigkeit des Einzelnen ab. Für Mitarbeiter und Kunden war dies ein ständiges Ärgernis. Sandra suchte schon seit 15 Jahren nach einer Lösung, fand aber erst spät Gehör bei ihrem Mann. Mit dem Bau einer Bäderausstellung nahm der Gedanke und die ersten Tests für Silikonfugen aus einem Feststoff dann Formen an.

„Die Höhle der Löwen“

Und wie seid ihr bei DHDL gelandet?

Wir haben in den ersten drei Monaten nach Markteintritt so viel Zuspruch für unsere Produkte erhalten, dass uns klar wurde, dass wir die Bekanntheit schnell steigern sollten und einen Partner oder Investor brauchen, der sich im Vertrieb und Markenaufbau gut auskennt. Bei „Die Höhle der Löwen“ haben wir uns dann einfach beworben.

Was ging kurz vor eurem Pitch in euch vor?

Direkt vor dem Pitch waren wir kaum noch aufgeregt. Wir hatten den ganzen Tag gewartet und waren erst abends dran. Das Team am Set hat sich super gekümmert und uns die Aufregung nach und nach genommen.

Wie liefen die Verhandlungen nach der Show?

Wir mussten noch einige Unterlagen austauschen und vieles abstimmen, haben aber alles schnell unter Dach und Fach gebracht. Wir freuen uns sehr auf gute Zusammenarbeit mit Ralf und seinem Team. Der Auftakt in Stapelfeld war klasse.

Silikonfugenband aus „Höhle der Löwen“: So geht es mit eezee weiter

Was ist seit dem Dreh und der Teilnahme mit euch und eurem Produkt passiert?

Wir haben uns voll und ganz auf den Vertriebsaufbau konzentriert und haben zunächst ohne die
Aufmerksamkeit von „Die Höhle der Löwen“ die Produkte sehr erfolgreich weiter vorangebracht.

Wie geht es jetzt weiter?

Wir freuen uns auf die Zukunft, sind voller Energie und werden eezee gemeinsam weiter voranbringen.

Wenn ihr zurückblickt: Wie bewertet ihr eure Erfahrungen bei DHDL?

Das Bewerbungsverfahren und Vorbereitungen für den Pitch waren richtig intensive Arbeit. Dann kam die Spannung und Vorfreude auf das Ungewisse. Wir wurden immer wieder überrascht und haben so viele Menschen kennengelernt, die für Ihre Arbeit brennen. Bisher können wir von durchweg positiven Erfahrungen mit reichlich Adrenalin berichten.

Gewinnspiel: Sicher dir ein Silikonfugenband von eezee aus „Höhle der Löwen“

Als Medienpartner verlosen wir sowohl das Silikonfugenband als auch den Silikonfugenring von eezee aus „Die Höhle der Löwen“ unter allen Newsletter-Abonnenten von BASIC thinking. Du musst nur bis zum Stichtag am 15. März 2026 (12:00 Uhr) unseren Newsletter abonniert haben und uns bis dahin einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen, ob du lieber ein Silikonfungenband oder einen Silikonfugenring haben möchtest.

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Den Gewinner ziehen wir am 15. März 2025 und benachrichtigen ihn anschließend umgehend per E-Mail. Wir wünschen viel Glück!


Einsendeschluss ist Montag, der 15. März 2025, 18 Uhr. Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Jeder Teilnehmer kann nur einmal mitmachen. Es werden ausschließlich korrekt ausgefüllte Kommentare in das Auswahlverfahren aufgenommen. Der Gewinner wird per E-Mail informiert. Der Gewinnanspruch verfällt, wenn der Gewinner nicht ermittelbar ist oder sich nicht nach Bekanntgabe des Gewinns beim Veranstalter des Gewinnspiels (BASIC thinking GmbH) meldet. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.

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Satte Ersparnis von 1.020 Euro: Quattro XL-Balkonkraftwerk mit Speicher für nur 1.199 Euro

23. Februar 2026 um 16:00

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Quattro XL Kleines-Kraftwerk

Bei Kleines Kraftwerk gibt es jetzt ein Balkonkraftwerk mit Speicher, Wechselrichter und dem kompletten Zubehör zum Sonderpreis von 1.199 Euro anstatt 2.219 Euro. Spare jetzt über 1.000 Euro und starte mit der eigenen Stromproduktion.

Die Energiewende liegt in deiner Hand – und mit dem Quattro XL-Balkonkraftwerk ist der Einstieg in die private Stromerzeugung so günstig und komfortabel wie nie. Mit diesem Komplettpaket bekommst du alles, was du für eine leistungsstarke, flexible und zukunftssichere Solaranlage brauchst. Das XL-Set ist ein echtes Kraftpaket für Haus, Balkon, Garten oder Dach – und durch den aktuellen Deal besonders attraktiv.

Das steckt im Deal: Premium-Komponenten zum Sparpreis

Das Quattro XL Set setzt sich aus hochwertigen Einzelteilen zusammen, die optimal aufeinander abgestimmt sind, um maximale Effizienz und eine lange Lebensdauer zu garantieren:

  • 4 bifaziale XL-Solarmodule (full black) mit TopCon-Technologie
  • Anker Solarbank 3 E2700 Pro – moderner Stromspeicher (2,7 kWh), integrierter Wechselrichter, steuerbar per App
  • Anker SOLIX intelligenter Stromzähler für präzises Energiemanagement
  • Komplettes Zubehör: 4x MC4 Solarkabel-Set (je 3 m) für die flexible Verkabelung
  • Kostenloser Versand per Spedition

Der Dealpreis von 1.199 Euro (statt 2.219 Euro) ist in dieser Kombination aktuell unschlagbar und macht den Umstieg auf Solarstrom so einfach wie nie.

Jetzt zum Dealpreis sichern

Starke Leistung dank bifazialer XL-Module mit TopCon-Technologie

Die vier XL-Solarmodule setzen auf TopCon-Technik. Das bedeutet: Die bifazialen Solarmodule erzeugen Strom auf beiden Seiten und nutzen so nicht nur die direkte Sonne, sondern auch reflektiertes Licht. Das führt zu bis zu 30 Prozent mehr Ertrag als bei klassischen Modulen. Mit 25 Jahren Garantie ist die Investition langfristig geschützt. Die Module sind robust, wetterfest und liefern auch bei weniger optimalen Bedingungen zuverlässig Energie.

Speichern, steuern, sparen – die Anker Solarbank 3 E2700 Pro

Mit der Anker Solarbank 3 E2700 Pro kannst du den tagsüber erzeugten Solarstrom für den Eigenverbrauch speichern. Der integrierte Wechselrichter wandelt den Strom für dein Hausnetz um, die Steuerung läuft bequem über die Anker App. So siehst du jederzeit, wie viel Strom du erzeugst, verbrauchst und einspeist – und kannst gezielt steuern, wann Energie genutzt oder gespeichert wird.

Das System ist flexibel erweiterbar: Bis zu fünf Zusatzbatterien lassen sich an dem Speicher anschließen. Jede zusätzliche Batterie gibt es im Deal für 699 Euro statt 899 Euro. So passt sich die Anlage optimal an den eigenen Verbrauch an und wächst mit den Anforderungen.

Intelligentes Strommanagement mit dem SOLIX Stromzähler

Der mitgelieferte Anker SOLIX-Stromzähler macht die Solaranlage smart. Er misst in Echtzeit die erzeugte, verbrauchte und eingespeiste Energie und optimiert den Einsatz automatisch. So wird der Eigenverbrauch maximiert und die Wirtschaftlichkeit der Anlage gesteigert. Die Anbindung an die App sorgt für volle Transparenz und Kontrolle – auch aus der Ferne.

Volle Flexibilität: Mit optionaler Premium-Halterung für jedes Einsatzgebiet

Ob Flachdach, Ziegeldach, Gitterbalkon, Wand oder Garten – mit der optionalen Premium-Halterung ist das Quattro XL Set überall schnell und sicher installiert. Im Dealzeitraum gibt es die Halterung für nur 178 Euro statt 396 Euro. Damit bist du unabhängig vom Standort und kannst das Set dort montieren, wo es am meisten bringt.

Einfach installiert, sofort einsatzbereit

Das Set wird mit allem geliefert, was für die Montage und Inbetriebnahme nötig ist: Solarkabel, Anschlusszubehör und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Dank Plug-and-Play-Prinzip kann die Anlage auch ohne Fachkenntnisse schnell installiert werden. Die Lieferung erfolgt kostenlos per Spedition.

  • Komplettes Zubehör für die Installation inklusive
  • Keine versteckten Zusatzkosten
  • Alle Komponenten sind aufeinander abgestimmt

Warum sich der Deal jetzt besonders lohnt

  • Über 1.000 Euro Ersparnis beim Kauf des XL-Komplettsets
  • Modernste Technik und flexible Erweiterbarkeit
  • Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen
  • Volle Kontrolle und Transparenz mit App und Smart Meter
  • Kostenloser und schneller Versand
  • 25 Jahre Garantie auf die Solarmodule

Solche Komplettangebote sind selten und meist schnell vergriffen. Wer jetzt bestellt, profitiert nicht nur vom attraktiven Preis, sondern bringt die eigene Energiewende direkt nach Hause – und sichert sich dauerhaft niedrige Stromkosten.

Jetzt Quattro XL-Balkonkraftwerk bestellen

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Batterie-Recycling: Forscher entwickeln selbstzerstörendes Material

23. Februar 2026 um 13:30

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Batterie Recycling MIT

Forscher haben einen neuen Ansatz entwickelt, um das Recycling von Batterien zu erleichtern. Hintergrund ist ein selbstzerstörendes Material. 

Der aktuelle Boom bei Elektrofahrzeugen wird künftig viel Elektroschrott verursachen. Während unzählige Bemühungen im Gange sind, das Batterie-Recycling zu verbessern, landen immer noch viele Batterien auf Mülldeponien. Forscher des MIT fanden nun eine potenzielle Lösung.

Dabei handelt es sich um ein neues, sich selbst organisierendes Batteriematerial, das sich schnell auflösen kann, wenn es in eine einfache organische Flüssigkeit getaucht wird. Dieser Ansatz verspricht eine Alternative zum Zerkleinern einer Batterie in eine schwer zu recycelnde, vermischte Masse. Stattdessen löst sich die gesamte Batterie auf.

Aktuelle Batterien haben drei Hauptkomponenten: eine positiv geladene Kathode, eine negativ geladene Elektrode und einen Elektrolyt, der Lithium-Ionen zwischen ihnen hin- und herbewegt. Die Elektrolyte in den meisten Lithium-Ionen-Batterien sind jedoch hochentzündlich und zerfallen im Laufe der Zeit in giftige Nebenprodukte.

Um das Recycling zu vereinfachen, nutzten die Forscher einen nachhaltigeren Elektrolyt. Dabei handelt es sich um eine Klasse von Molekülen namens Aramid-Amphiphile (AAs), die sich in Wasser selbstständig zusammensetzen und deren chemische Struktur und Stabilität an Kevlar erinnern.

Batterie-Recycling: Nachhaltiges Elektrolyt eine magische Lösung?

Laut Studienautor Yukio Cho war seine Inspiration eine Szene aus einem „Harry-Potter“-Film, in der Professor Dumbledore ein baufälliges Haus mit einer Handbewegung aufräumt. Als Cho später eine Präsentation über Moleküle sah, die sich selbst in komplexe Strukturen zusammensetzen und dann in ihre ursprüngliche Form zurückkehren können, fragte er sich, ob dies für das Batterie-Recycling genutzt werden könnte.

Das Verfahren könnte einen Paradigmenwechsel für die Batterieindustrie darstellen, die derzeit auf aggressive Chemikalien und komplexe Verarbeitungsprozesse angewiesen ist. Die Forscher gaben den Molekülen eine Eigenschaft, die es ihnen ermöglichte, Lithium-Ionen zu leiten. Wenn das Team die Moleküle ins Wasser taucht, bilden sie spontan mechanisch stabile Nanobänder.

Diese Nanobänder haben eine flexible Kette, die als „Nest“ für Lithium-Ionen dient. Anschließend pressten die Forscher die Nanobänder zu einem festen Material. Sie bauten eine Festkörperbatteriezelle und demonstrierten, dass die Nanobänder erfolgreich Lithium-Ionen zwischen den Elektroden transportierten. Die Leistung war jedoch durch einen Nebeneffekt namens Polarisation eingeschränkt, der die Bewegung der Lithium-Ionen während des Ladens behinderte.

Die Zukunft des Batterie-Recyclings?

Trotz der anfänglichen Leistungsprobleme ist das Material ein Machbarkeitsnachweis für einen „Recycling-zuerst“-Ansatz beim Batteriedesign. Als die Forscher die Batteriezelle in organische Lösungsmittel tauchten, löste sich das Material sofort auf. Cho verglich die Reaktion mit dem Auflösen von Zuckerwatte in Wasser.

Der Elektrolyt hält die beiden Elektroden zusammen und bietet die Wege für die Lithium-Ionen, sodass beim Recycling die gesamte Elektrolytschicht auf natürliche Weise abfallen kann und Unternehmen die Elektroden separat recyceln können.

Das Design von Batterien, die von Anfang an auf Recycling ausgelegt sind, ist ein neuer Ansatz in der Industrie. Die Forscher sind überzeugt, dass ihr Material auch nur als Schicht im Elektrolyten ausreicht, um die Recyclingfähigkeit zu erhöhen. Wenn Lithium-Ionen-Batterien im großen Maßstab recycelt werden können, hätte das den gleichen Effekt wie die Eröffnung neuer Lithiumminen und könnte dazu beitragen, massive Preisspitzen zu vermeiden.

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Die Höhle der Löwen 2026: Was du zu Staffel 19 wissen musst

23. Februar 2026 um 05:45

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Die Höhle der Löwen 2026 Staffel 19 DHDL

„Die Höhle der Löwen“ startet früher als je zuvor ins neue Jahr und damit bereits in die 19. Staffel. Die Gründershow verspricht erneut vielversprechende Geschäftsideen und harte Verhandlungen. Das sind die wichtigsten Infos im Überblick.

Seit mehr als zehn Jahren zählt „Die Höhle der Löwen“ zu den erfolgreichsten Gründershows im deutschen Fernsehen. In dem VOX-Format präsentieren Start-ups ihre Geschäftsideen vor einer prominenten Investorenrunde und hoffen auf Kapital sowie strategische Unterstützung.

Zwischen Innovation, Risiko und harten Verhandlungen sorgt DHDL regelmäßig für Aufmerksamkeit weit über die TV-Ausstrahlung hinaus. Auch von der 19. Staffel versprechen sich die Investoren Dagmar Wöhrl, Judith Williams, Ralf Dümmel, Carsten Maschmeyer, Janna Ensthaler und Frank Thelen „vielversprechende Geschäftsideen“, wie es von RTL heißt.

„Die Höhle der Löwen“ 2026: Die Highlights in Staffel 19

Die neuen Folgen der 19. Staffel liefern laut RTL „einige der emotionalsten und kontroversesten Momente“, die es je bei DHDL gegeben hat. So muss ein Start-up sich dem „größten Verriss“ in der Geschichte der Sendung stellen. Mit deutlichen Worten stehen die Investoren dem „uninvestierbarsten Start-up aller Zeiten“ gegenüber.

Doch nicht nur Unternehmen können in der Sendung mit ihrer Geschäftsidee baden gehen. Auf eine Löwin wartet in der Sendung eine Badewanne mit eiskaltem Wasser.

Auch mit knallharten Verhandlungen wartet die neue Staffel von DHDL wieder auf. Von einem Start-up fordert ein Löwe statt der gewünschten zehn Prozent Firmenanteile glatte 50 Prozent. Bei mehreren Geschäftsideen sind sogar wieder mehrere Löwen interessiert, eine Familie kann sich sogar über Angebote von allen Löwen freuen.

DHDL 2026: Prominenter Besuch in der Gründershow

Doch nicht nur die namhaften Investoren sorgen in der 19. Staffel von „Die Höhle der Löwen“ für den gewissen Promifaktor. Unter anderem wird auch der ehemalige Boxer Axel Schulz den Löwen in der Höhle ein Grillprodukt präsentieren. Zusätzlich unterstützt Reality Star Laurenz Pesch bei einem Pitch die Gründer als Vorführmodel.

Löwe Ralf Dümmel wird derweil in der neuen Staffel einen Spaziergang mit einem Alpaka unternehmen. Gleichzeitig kommt es zu einem internationalen Investorentreffen mit einem Schweizer Pendant aus der Sendung „2 Minuten, zwei Millionen“.

„Die Höhle der Löwen“ 2026: Sendetermine von Staffel 19

Die 19. Staffel von „Die Höhle der Löwen“ ist ab Montag, den 23. Februar 2026, bei VOX zu sehen. Immer montags um 20:15 Uhr gibt es jede Woche eine neue Folge der Gründershow.

Für Neugierige bietet RTL wie immer auch die Möglichkeit, die aktuelle Folge vorab zu schauen. Denn schon eine Woche vor der Ausstrahlung im Free TV können Zuschauer die Folge bei RTL+ streamen. Hier startet die 19. DHDL-Staffel deshalb bereits am 16. Februar.

  • Folge 1: Montag, 23. Februar 2026, 20.15 Uhr
  • Folge 2: Montag, 2. März 2026, 20.15 Uhr
  • Folge 3: Montag, 9. März 2026, 20.15 Uhr
  • Folge 4: Montag, 16. März 2026, 20.15 Uhr
  • Folge 5: Montag, 23. März 2026, 20.15 Uhr
  • Folge 6: Montag, 30. März 2026, 20.15 Uhr
  • Folge 7: Montag, 6. April 2026, 20.15 Uhr
  • Folge 8: Montag, 13. April 2026, 20.15 Uhr

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Diese Lebensmittel haben den größten CO2-Fußabdruck

22. Februar 2026 um 20:08

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Lebensmittel CO2-Fußabdruck Emissionen

Wer auf Fleisch verzichtet, schont die Umwelt. Auch wenn das generell stimmt, ist es wichtig, weiter zu differenzieren. Welche Lebensmittel bei der Herstellung das meiste CO2 verursachen, verraten wir in unserem Ranking.

Welche Lebensmittel wir zu uns nehmen, hat einen gewaltigen Einfluss auf das Klima. Unsere Ernährung verursacht rund ein Viertel der globalen CO2-Emissionen; alleine die Tierindustrie erzeugt mehr Treibhausgase als alle Autos und Flugzeuge zusammen. Eine wissenschaftliche Analyse, die Daten von über 35.000 Lebensmitteln weltweit auswertet, liefert klare und teilweise überraschende Erkenntnisse zum CO2-Abdruck unserer Essensgewohnheiten.

CO2-Fußabdruck: Diese Lebensmittel belasten die Umwelt

Entgegen vieler Annahmen, entsteht der größte Teil der Emissionen nicht beim Transport, sondern bei der Produktion. Das Argument, nur regionales Fleisch zu essen, verliert dadurch an Gewicht. Es ist also deutlich wichtiger, was wir essen, als die Region, aus der wir das Essen beziehen.

Wenig überraschend verursachen Fleisch und andere tierische Produkte die meisten Emissionen. Der Verzicht auf solche Lebensmittel an nur einem Tag pro Woche spart mehr CO2 ein als dauerhaft regional einzukaufen.

Tierischer Produkte verursachen 58 Prozent der ernährungsbedingten Treibhausgase, obwohl sie weltweit nur 18 Prozent unserer Kalorien liefern. Diese Ineffizienz zeigt sich auch bei der Landnutzung. 83 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen werden für die Tierhaltung und den Anbau von Futtermitteln genutzt. Das ist eine Fläche so groß wie Nord- und Südamerika zusammengenommen.

Fleischersatzprodukte und Pflanzendrinks, die selbst häufig in der Kritik stehen, haben durchweg eine deutlich bessere Klimabilanz als ihre tierischen Pendants.

Doch welche Lebensmittel am meisten Treibhausgas-Emissionen? Das zeigen wir in der folgenden Galerie. Die ausgewerteten Informationen hierzu stammen von der Seite Veganivore. Verwendet wird dabei die Einheit „CO2e“, die alle Treibhausgase auf eine Einheit herunterbricht und einem Kilo CO2 entspricht.

Platz 10: Milch

Den Einstieg in die Top Ten macht ein Grundnahrungsmittel, die Kuhmilch. Sie verursacht pro Kilogramm einen CO2-Fußabdruck von 1,4 kg. Die Zahl ist im Vergleich zur Spitze relativ klein, doch summieren sich die Emissionen durch den immensen Verbrauch. Fun-Fact: Die Emissionen eines einzigen Kilos Milch (also etwa ein Liter) entsprechen einer Autofahrt von rund neun Kilometern.

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Natrium-Ionen-Batterie: Das erste E-Auto mit Salz-Akku kommt

22. Februar 2026 um 05:45

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Natrium-Ionen-Batterie CATL Auto Salz-Akku

Die beiden chinesischen Unternehmen CATL und Changan wollen noch in diesem Jahr das erste serienreife E-Auto mit Natrium-Ionen-Batterie auf die Straße bringen. Der sogenannte Salz-Akku soll sicher und günstig sein und Temperaturen von bis zu minus 50 Grad Celsius standhalten. 

Changan Automobile und Batteriehersteller CATL haben in Yakeshi das weltweit erste Serienfahrzeug mit Natrium-Ionen-Batterien präsentiert. Das Modell soll Mitte 2026 auf den Markt kommen und verfügt über eine Naxtra-Batterie von CATL. Diese Technologie wird markenübergreifend bei AVATR, Deepal, Qiyuan und UNI eingesetzt. Der Start könnte den Übergang zu einem Ökosystem mit zwei sich ergänzenden Batterietechnologien markieren.

Die Naxtra-Akkus erzielen eine Energiedichte von 175 Wattstunden pro Kilogramm. In reinen Elektroautos ermöglicht das System derzeit Reichweiten von rund 400 Kilometern. Weiterentwicklungen sollen künftig Reichweiten zwischen 500 und 600 Kilometern ermöglichen. Damit würde die Technologie über 50 Prozent der Reichweiten-Anforderungen des globalen Marktes abdecken.

Natrium-Ionen-Batterie verspricht hohe Leistung bei Kälte

Bei Temperaturen von minus 30 Grad Celsius liefern die Natrium-Ionen-Zellen fast die dreifache Entladeleistung im Vergleich zu LFP-Batterien. Selbst bei minus 40 Grad Celsius behalten sie über 90 Prozent ihrer Kapazität bei. Eine stabile Stromabgabe ist sogar bei extremen Bedingungen von bis zu minus 50 Grad Celsius gewährleistet. Für Hybridfahrzeuge bietet die Technik eine elektrische Reichweite zwischen 300 und 400 Kilometern.

Die Belastungsprüfungen umfassen extreme mechanische Einwirkungen wie Quetschen, Bohren oder Sägen. Dabei entstanden weder Rauch noch Feuer, während die Stromversorgung stabil blieb. Das Ergebnis demonstriert die Zuverlässigkeit im Fahrzeugsektor. Die Batterien sind speziell für den Einsatz unter schwierigsten klimatischen Bedingungen konzipiert.

CATL plant in diesem Jahr zudem, den Aufbau von über 3.000 Choco-Swap-Stationen in 140 Städten. Davon entstehen gezielt mehr als 600 Stationen in den kalten nördlichen Regionen Chinas. Dieses Netzwerk soll Fahrern einen schnellen und zuverlässigen Zugang zu Energie sichern. Die Infrastruktur unterstützt die tiefe Integration der Technik über mehrere Fahrzeugmarken hinweg.

Forschungsaufwand und industrielle Skalierung

Der globale Markt für Natrium-Ionen-Batterien könnte bis 2034 auf 6,83 Milliarden US-Dollar ansteigen. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Verwendung reichlich vorhandener Rohstoffe für die Produktion. Diese Ressourcen helfen dabei, globale Lieferketten zu diversifizieren und Abhängigkeiten zu reduzieren. Zudem gilt das Verfahren als umweltfreundlich in der Herstellung und beim Recycling.

Die gezielte Forschung an der Natrium-Ionen-Technologie begann bei CATL im Jahr 2016. Rund 1,45 Milliarden US-Dollar flossen in die Entwicklung und Erprobung von fast 300.000 Testzellen. Ein Team aus über 300 Fachkräften, darunter 20 promovierte Wissenschaftler, bildete die wissenschaftliche Basis. Diese Vorarbeit ermöglicht nun die industrielle Fertigung in großem Maßstab.

Mit der aktuellen Vorstellung verlässt die Technologie endgültig die Laborphase. Changan Automobile und CATL überführen die Forschungsergebnisse in eine skalierbare Massenproduktion. Die Batterien sollen sich als globale Standardlösung für die weltweite Elektromobilität etablieren. Damit wird die Natrium-Technik zu einer tragfähigen Alternative für den breiten Massenmarkt.

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