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HBO Max: Neuer Streamingdienst für Deutschland – alles, was du wissen musst

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HBO Max geht in acht neuen Ländern an den Start, unter anderem in Deutschland. Um sich den Erfolg hierzulande zu sichern, hat sich das Unternehmen mit anderen Plattformen zusammengetan.

Manch einer hat sich schon gefragt, ob es HBO wohl niemals in Deutschland geben wird. Doch nun ist es so weit: Seit dem 13. Januar 2026 ist der US-amerikanische Streaming-Riese auch bei uns offiziell verfügbar.

HBO Max direkt oder als Zusatzabo streamen

In anderen europäischen Ländern wie Spanien oder Polen gibt es HBO Max schon seit Langem. Zwar konnten auch deutsche Film- und Serienfans HBO-Inhalte abrufen, bisher allerdings nur als Erweiterung von Abos bei Sky oder WOW.

Dazu hatte das US-amerikanische Unternehmen bereits 2012 einen entsprechenden Deal mit dem Sender ausgehandelt. Der läuft nun allerdings aus und HBO Max kommt auf direktem Wege zu den Kunden.

Wie HBO in einer offiziellen Mitteilung erklärt, können User in Deutschland den Streaming-Dienst ab sofort über die App beziehen. Dennoch gibt es in Deutschland, Italien und Österreich zusätzlich die Möglichkeit, ein Zusatzabonnement für Amazon Prime Video abzuschließen.

Auch über Amazon buchbar

HBO setzt auf Partnerschaften

Außerdem scheint sich WBD noch ein weiteres Hintertürchen offenzuhalten, denn in Deutschland wird HBO Max im Bundle mit RTL Plus verfügbar sein.

Ganz zum Vorteil von RTL: Nachdem der Sender Sky im Sommer 2025 für 150 Millionen US-Dollar aufgekauft hatte, verlor er durch den auslaufenden Vertrag zunächst die HBO-Inhalte. Durch die neue Partnerschaft ist das Problem gelöst.

Für Sky-Kunden wichtig: HBO-Serien, die bisher bereits im Abo enthalten waren, werden auch weiterhin verfügbar sein. Neue Serien wie beispielsweise „The Pitt“ starten allerdings nur noch bei HBO Max. Zusätzlich wird waipu.tv HBO Max nahtlos in seine Plattform für den deutschen Start integrieren.

Inhalt und Kosten: Alles, was du über das HBO Max-Abo wissen musst

Inhaltlich setzt HBO Max auf eine Mischung aus globalen Giganten und lokalen Produktionen. Neben dem neuen Game of Thrones-Ableger „A Knight of the Seven Kingdoms“ und dem aktuellen Kinohit „One Battle After Another“ investiert der Dienst außerdem in deutsche Originale.

Für Herbst 2026 ist mit „4 Blocks Zero“ ein Prequel des Berliner Gangster-Epos geplant. Außerdem soll Sport für Zug sorgen. So sind beispielsweise die Olympischen Winterspiele 2026 in jedem Abo-Modell enthalten.

HBO Max startet in Deutschland mit drei Basismodellen:

  • Basis mit Werbung: 5,99 Euro pro Monat (Full HD, 2 Geräte).
  • Standard: 11,99 Euro pro Monat (Full HD, werbefrei, 30 Downloads).
  • Premium: 16,99 Euro pro Monat (4K Ultra HD, Dolby Atmos, 100 Downloads).

Diese Preise gelten als Einführungstarife bis Ende 2026, bevor sie im Folgejahr moderat angehoben werden. Verfügbar ist der Streaming-Dienst über die gängigen App-Stores, ausgewählte Fernseher, Mobiltelefone, Tablets, Spielekonsolen, PCs und online abrufbar.

Kann sich HBO Max gegen Rivalen durchsetzen?

Der Dienst von Warner Bros. Discovery (WBD) gilt als eine Art Erfinder der US-Qualitätsserie. Dass dieser Titel durchaus verdient ist, beweisen Erfolgstitel wie „Games of Thrones“, „Die Sopranos“, „The Last of Us“ und „Euphoria“.

Obwohl HBO Max mit einem starken inhaltlichen Portfolio an den Start geht, bleibt offen, ob die Menschen in Deutschland bereit sind, Geld in einen weiteren Streaming-Dienst zu investieren. Denn auch Netflix und Amazon Prime Video sind weiterhin beliebte Plattformen.

Außerdem steht Medienberichten auch WBD selbst die Übernahme bevor. Wenn die Gerüchte stimmen, könnte ausgerechnet Rivale Netflix der Käufer sein. Was das für beide Dienste letztendlich bedeutet, bleibt abzuwarten.

HBO Max startete zuerst 2020 in den USA und wurde seitdem nach Lateinamerika, Europa und Asien ausgeweitet. Der Dienst soll im März 2026 auch in Großbritannien und Irland an den Start gehen und damit seinen europäischen Rollout abschließen. Für das dritte Quartal 2025 meldete Warner Bros. Discovery 128 Millionen globale Streaming-Abonnenten.

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So findest du heraus, was ChatGPT alles über dich weiß

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was weiß ChatGPT Künstliche Intelligenz KI OpenAI

ChatGPT weiß erstaunlich viel – auch über seine Nutzer. Während der KI-Chatbot Fragen beantwortet oder Texte verfasst, merkt er sich auch Details aus den Gesprächen. So kannst du prüfen, was ChatGPT inzwischen alles über dich weiß.

Die Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022 hat eine neue Phase der Künstlichen Intelligenz eingeleitet. Für viele Menschen ist der KI-Chatbot aus dem Hause OpenAI kaum noch aus dem Alltag wegzudenken.

Ob im Browser, in der App oder im Chat bei WhatsApp – das KI-Modell ist inzwischen auf zahlreichen Wegen rund um die Uhr erreichbar. Das zeigt sich auch in den Nutzerzahlen: Erst Anfang Oktober verkündete OpenAI-Chef Sam Altman bei der jährlichen DevDay-Konferenz des Unternehmens, dass ChatGPT inzwischen mehr als 800 Millionen wöchentlich aktive Nutzer zählt.

Diese enorme Zahl an Nutzern ist nicht nur entscheidend für den Erfolg des KI-Modells, sondern auch für dessen Leistungsfähigkeit. Denn die Anfragen generieren einen kontinuierlichen Datenfluss, der wertvolle Informationen für die Entwicklung des KI-Modells enthält.

So kann jede Anfrage oder Reaktion zum größeren Verständnis von Modellen wie ChatGPT beitragen. Doch enthalten die Anfragen Informationen über persönliche Vorlieben, Interessen oder sensible Daten, können auch diese in den Datenstrom gelangen.

Was weiß ChatGPT über dich?

In seinen Datenschutzrichtlinien legt OpenAI dar, welche personenbezogenen Daten bei der Nutzung von ChatGPT erhoben werden. Dazu gehören unter anderem Daten, die bei der Erstellung eines Kontos angegeben werden oder Nutzungsdaten wie Eingaben, Geräte-Informationen oder Standortdaten.

Was ChatGPT über dich weiß, kommt also auch auf dein Nutzungsverhalten an. Willst du herausfinden, welche Informationen das KI-Modell über dich gespeichert hat, kannst du ganz einfach nachfragen.

Dafür kannst du im Chat einfach Fragen wie „Was weißt du über mich?“ oder „Wie heiße ich und wo arbeite ich?“ eingeben. Willst du etwas tiefer in die Materie gehen, kannst du auch auf bisherige Gespräche Bezug nehmen und ChatGPT fragen, wie es dich anhand dessen beschreiben würde.

Anhand der Länge der Antworten und den enthaltenen Details kannst du dann erkennen, wie viel ChatGPT tatsächlich durch deine Eingaben bisher über dich erfahren und sich gemerkt hat. Es ist aber auch durchaus möglich, dass dir der KI-Chatbot sagt, dass er nichts über dich weiß.

Diese Privatsphäre-Einstellungen kannst du bei ChatGPT vornehmen

Willst du verhindern, dass ChatGPT zu viel über dich lernt oder weiß, kannst du verschiedene Einstellungen vornehmen, die deine Privatsphäre schützen. So kannst du beispielsweise in den Einstellungen die Funktion „Erinnerungen“ deaktivieren.

Öffne hierfür deine Einstellungen und navigiere zum Menüpunkt Personalisierung. Hier kannst du deaktivieren, dass ChaGPT gespeicherte Erinnerungen speichert und beim Antworten berücksichtigt.

Im Bereich Personalisierung kannst du außerdem sehen, welche Einstellungen du bisher vorgenommen hast. Hier können im Bereich „Beruf“ oder „Mehr über dich“ Informationen hinterlegt sein, die ChatGPT sich merkt. Auch „Individuelle Hinweise“ können dazu beitragen.

Zusätzlich kannst du auch das ChatGPT-Datentraining ausschalten. Hierfür musst du in deinen Einstellungen den Punkt Datenkontrollen aufrufen. Ganz oben findest du die Option „Das Modell für alle verbessern“. Schalte diese Feature ab, wenn du nicht möchtest, dass OpenAI Modelle mit deinen Inhalten trainiert.

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Depotumzug: Was du unbedingt beachten solltest

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Ein Depotumzug kann Gebühren sparen – birgt aber auch Fallstricke, wenn Fristen oder steuerliche Aspekte übersehen werden. Wichtig ist, den Transfer sorgfältig zu planen. So gelingt der Wechsel reibungslos und ohne unnötige Kosten.

Eine Depoteröffnung bei einem Onlinebroker dauert heutzutage meist nur wenige Minuten. Denn die Anträge können digital ausgefüllt und per Video-Ident bestätigt werden. Sobald die Verifizierung abgeschlossen ist, wird das Depot freigeschaltet – meist sogar noch am selben Tag.

Auch ein Depotumzug stellt sich daher in der Regel als unkompliziert dar. Denn die meisten Broker bieten auch diesen Prozess komplett digital an. Dennoch gibt es beim Depotumzug einige Dinge zu beachten.

Darauf solltest du beim Depotumzug achten

Wer seine Aktien, Fonds oder ETFs in ein neues Depot übertragen möchte, muss diese nicht verkaufen. Denn es ist möglich, diese Wertpapiere direkt in ein neues Depot umzuziehen. Dabei sind jedoch einige Aspekte wichtig, die zuvor bedacht werden sollten.

Vorab solltest du vor allem überprüfen, ob deine bereits vorhandenen Assets beim neuen Anbieter handelbar sind. Auch solltest du prüfen, ob deine gewünschten Handelsplätze vorhanden sind. Der Transfer dieser Wertpapiere ist meist kostenfrei. Es können jedoch trotzdem Gebühren anfallen, über die du dich vorab informieren solltest.

Auch der zeitliche Aspekt sollte beachtet werden. Denn ein Depotumzug kann mehrere Wochen dauern – und in dieser Zeit sind deine betroffenen Wertpapiere meist nicht handelbar. Zusätzlich solltest du auf die Übertragung von Sparplänen, Freistellungsaufträgen sowie Verlustverrechnungstöpfe achten, damit dir später keine steuerlichen Nachteile entstehen.

Bevor dein altes Depot geschlossen wird, solltest du außerdem eine Datensicherung vornehmen. Wichtige Unterlagen wie Kaufabrechnungen oder steuerliche Bescheinigungen sollten lokal gesichert werden.

Depotumzug ohne Brokerwechsel

Erst kürzlich hat der Onlinebroker Scalable die Depots seiner Kunden auf eine neue Plattform transferiert. Bisher wurden diese bei der Baader Bank verwaltet, nun sind sie aber auf eine eigene Scalable-Platt­form umge­zogen.

Auch bei einem solchen Depotumzug gibt es einiges zu beachten. Dabei solltest du dich vor allem informieren, was genau automatisch transferiert wird und ob dies beispielsweise auch für Frei­stellungs­aufträge gilt.

Außerdem ist es ratsam, vor dem Depotumzug eine Datensicherung vorzunehmen. Hier können unter anderem eine Depotübersicht sowie Einstandskurse sinnvoll sein. Auch Dokumente aus dem Postfach sollten separat gespeichert werden.

Zudem solltest du Fristen während des Depotumzugs beachten. Denn hier kann es während der Umstellungs­prozesse zu Einschränkungen kommen, die Käufe und Verkäufe auf der alten Plattform einschränken.

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ChatGPT: Erinnerungsfunktion aktivieren – so funktioniert’s

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ChatGPT Erinnerungsfunktion aktivieren OpenAI KI Künstliche Intelligenz

ChatGPT hat ein ziemlich gutes Gedächtnis und kann zu allen möglichen Dingen Auskunft geben. Der KI-Chatbot aus dem Hause OpenAI ist aber auch in der Lage, sich Einzelheiten aus deinen Gesprächen zu merken und diese in neue Unterhaltungen einfließen zu lassen. So kannst du die Erinnerungsfunktion von ChatGPT aktivieren.

Nutzer können sich mit ChatGPT über eine große Bandbreite an Themen unterhalten – von Alltagsfragen über Politik und Wissenschaft bis hin zu kreativen Projekten. Dabei ist der KI-Chatbot auch in der Lage, sich über mehrere Gespräche hinweg an bestimmte Dinge zu erinnern.

OpenAI will nach eigenen Angaben mit der Hilfe dieser Funktion „zukünftige Chats hilfreicher gestalten“. Denn Nutzer müssen gespeicherte Erinnerungen nicht immer wiederholen, das System kann auf sie zugreifen und sie in neue Unterhaltungen einfließen lassen.

So kannst du die Erinnerungsfunktion bei ChatGPT aktivieren

Die Erinnerungsfunktion von ChatGPT kannst du in nur wenigen Schritten in deinen Einstellungen vornehmen. Hier hast du auch die Kontrolle darüber, welche Informationen gespeichert sind.

Willst du die Erinnerungsfunktion nutzen, klicke bei ChatGPT auf deinen Namen, um die Einstellungen zu öffnen. Navigiere nun zum Punkt „Personalisierung“.

Hier findest du den Menüpunkt „Erinnerung“, unter dem du „Gespeicherte Erinnerungen berücksichtigen“ über einen Schieberegler direkt aktivieren kannst. Dieser ist dann blau hinterlegt. ChatGPT kann nun Erinnerungen speichern und beim Antworten berücksichtigen.

Zusätzlich hast du hier die Möglichkeit, auch den Chatverlauf in künftige Antworten einzubeziehen. Denn ChatGPT kann auch den Chatverlauf berücksichtigen, wodurch der Chatbot auch die letzten Gespräche beim Antworten berücksichtigt.

Gespeicherte Erinnerungen gehen nicht verloren

In den Einstellungen hast du außerdem Zugriff auf die gespeicherten Erinnerungen. Diese kannst du einsehen und auch bearbeiten. Klicke hierfür auf den Button „Verwalten“ in den Erinnerungseinstellungen. So behältst du die Kontrolle über die Informationen, die in künftige Gespräche einfließen.

ChatGPT macht hier auch einen Unterschied zwischen gespeicherten Erinnerungen und der Berücksichtigung vorhergehender Chats. In den Einstellungen heißt es dazu: ChatGPT versuche, sich an deine letzten Chats zu erinnern. Dabei könne das System allerdings „im Laufe der Zeit Dinge vergessen“. Das gelte allerdings nicht für gespeicherte Erinnerungen, die vergesse ChatGPT nicht.

Hast du in den Einstellungen über „Verwalten“ die gespeicherten Erinnerungen geöffnet, kannst du alles einsehen, was ChatGPT sich über dich gemerkt hat. Du hast hier die Möglichkeit, die Erinnerungen nach dem Alter zu sortieren oder zu kopieren.

Auch kannst du sowohl einzelne Erinnerungen löschen, wenn du diese aus dem Gedächtnis von ChatGPT entfernen willst. Klicke hierfür auf die drei Punkte neben der Erinnerung und klicke auf „Löschen“.

Es ist außerdem möglich, alle Erinnerungen auf einmal zu löschen. Hierfür klickst du ganz oben neben der Suchleiste auf die drei Punkte und wählst an dieser Stelle „Alle Erinnerungen löschen“ aus.

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ChatGPT 5.2: Das neue KI-Modell von OpenAI im Test

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ChatGPT 5.2 Test OpenAI Vergleich GPT 5.1

Nachdem Google mit Gemini 3 Pro in einigen Bereichen neue Maßstäbe setzen konnte, schlägt OpenAI mit ChatGPT 5.2 zurück. Was das Update alles kann und wie es sich im Vergleich zur Version 5.1 schlägt, klären wir in diesem Artikel.

Die Veröffentlichung von ChatGPT 5.2 kann als direkte Reaktion auf den vor einigen Tagen ausgerufenen Code Red bei OpenAI gewertet werden. Der Grund für die Alarmstimmung bei den KI-Pionieren um Sam Altman war das Release von Gemini 3 Pro. Wie du in unserem großen Vergleich nachlesen kannst, konnte Google mit seinem neuesten Modell nicht nur Boden gutmachen, sondern OpenAI in vielen Bereichen sogar den Rang ablaufen.

OpenAI schlägt mit ChatGPT 5.2 zurück

Gerade einmal einen Monat ist die Veröffentlichung von ChatGPT 5.1 her. Entsprechend groß scheint der Druck hinter den Kulissen von OpenAI gewesen zu sein, möglichst schnell nach dem Release von Gemini 3 nachzulegen. Jetzt ist ChatGPT 5.2 da und das Unternehmen möchte damit seine einstige und unumstrittene Führungsposition zurückerobern. Das ist jedoch nicht ganz einfach, angesichts des umfangreichen Ökosystems von Google.

Wir haben uns desalv die Fragen gestellt: Was kann die neue Version der OpenAI-KI und wie schlägt sie sich im Vergleich zum Vorgängermodell? Um das herauszufinden, haben wir die drei neuen Modelle „Instant“, „Thinking“ und „Pro“ getestet. Wer diese selbst nutzen möchte, muss sich eines der Bezahl-Abos holen, denn in der Gratis-Version gibt es das Upgrade noch nicht.

ChatGPT 5.2 und ChatGPT 5.1 im Vergleich

1. Komplexe Problemlösungen

Komplete Problemlösungen standen ganz oben auf der Agenda von OpenAI. GPT 5.2 soll nicht mehr nur ein Chatbot sein, der Wahrscheinlichkeiten berechnet, sondern ein Modell, das Aufgaben wirklich in all ihren Facetten durchdenkt. Laut den Entwicklern erreicht die neue Version in 44 Berufen Expertenniveau. Außerdem soll es Maßstäbe in den Bereichen Software, Wissenschaft und Mathematik setzen.

Im direkten Vergleich zu Version 5.1 fällt auf, dass sich das neue Modell viel Zeit nimmt. Im „Thinking“-Modus dauert es eine ganze Weile, bevor man eine Antwort erhält. Das könnte ungeduldige Nutzer im ersten Moment nerven, aber die Ergebnisse rechtfertigen die Wartezeit. Während Version 5.1 bei komplexen Logikrätseln oder umfangreichen Analysen oft halluzinierte oder oberflächlich blieb, geht 5.2 deutlich durchdachter auf entsprechende Prompts ein.

Bei einem Prompt mit mehreren Dokumenten, Ebenen und Aufgabenstellungen, liefert 5.1 oft lange Texte, die zwar gut klingen, aber inhaltlich wenig Substanz bieten und vor allem bei Zahlen inkonsistent sein können. GPT 5.2 strukturiert die Antworten hingegen logisch, wiegt Argumente gegeneinander ab und wirkt in der Argumentation deutlich mehr wie ein echter Analyst als ein Gesprächspartner, der uns gefallen möchte.

2. Coding und Software-Entwicklung

ChatGPT war schon vor dem Update eine der ersten Anlaufstellen für Programmierer. Version 5.1 war gut, produzierte aber oft Code, der manuelles Nachbessern erforderte oder bei modernen Frameworks stolperte.

Für GPT 5.2 verspricht OpenAI Rekordwerte in diversen Benchmarks. Außerdem sollen Fehler schneller erkannt und ausgemerzt werden. Auch bei Frontend-Software-Aufgaben und 3D-Elementen ist das Modell angeblich kreativer und präziser.

3. Agenten-Fähigkeiten und Tools

In unserem Vergleich mit Gemini 3 Pro fiel ChatGPT in diesem Bereich am meisten ab. Ein modernes KI-Modell muss nicht nur texten, sondern aktiv handeln und selbstständig Aufgaben erledigen können. Solche KI-Agenten sind laut OpenAI mit 5.2 nun deutlich zuverlässiger. Sie können problemlos mit externen Tools umgeht, ohne dabei den Faden zu verlieren.

Konfrontiert man ChatGPT 5.1 mit einem Prompt, der eine ganze Reihe an Aktionen erfordert, werden häufig Zwischenschritte vergessen oder durcheinandergewürfelt. Entsprechend muss man dem alten Modell alle Wünsche einzeln präsentieren, um eine vollumfängliche Lösung zu erhalten.

ChatGPT 5.2 arbeitet solche Anweisungen deutlich sturer und damit auch korrekter ab. Es koordiniert verschiedene Tasks, ohne den Überblick zu verlieren. Die Aufmerksamkeitsspanne ist spürbar höher. Zwar hat Google weiterhin das bessere Ökosystem für solche Aufgaben, aber OpenAI hat bei der reinen Einhaltung von Vorgaben deutlich nachgebessert. Man muss die KI weniger kontrollieren, ob sie wirklich alles erledigt hat.

4. Halluzinationen und Recherche

Eines der größten Probleme von Version 5.1 waren Halluzinationen, vor allem bei den angesprochenen umfangreichen Aufgaben. Die Entwickler von OpenAI versprechen mit dem Update jedoch eine deutliche Reduktion erfundener Fakten – konkret um 38 Prozent.

Um solche Zahlen zu bestätigen, bräuchte es natürlich eine ausführlichere Studie. Der erste Eindruck ist aber, dass die KI vorsichtiger geworden ist. Bei der Zusammenfassung langer Dokumente oder der Analyse komplexer Berichte hält sich Version 5.2 strikter an die Quelle als der Vorgänger. Zudem fühlt sich die Integration der Websuche natürlicher an, auch wenn sie optisch weiterhin nicht ganz mit der Darstellung von Google mithalten kann.

Gemini liefert bei Themen, die sich anbieten oft visuell ansprechende Karten und Grafiken direkt aus der Suche. Die Antworten von ChatGPT 5.2 sind hingegen textlastiger und nüchterner. Die KI ist ein sehr guter Assistent für Recherchen geworden, der weniger Unsinn erzählt, aber die Ergebnisse könnten noch moderner und lebendiger präsentiert werden.

5. Visuelles Verständnis

GPT 5.2 kommt nicht mit einem neuen Bildgenerator daher. Dieser soll zusammen mit einem Modus für erwachsene Inhalte nachgeliefert werden. Beide Updates sind momentan für Januar 2026 geplant. Mit der KI lassen sich weiterhin gute Bilder erstellen, aber das Unternehmen ist in diesem Bereich nicht Speerspitze der Branche.

Was aber durchaus verbessert wurde, ist das visuelle Verständnis hochgeladener Dateien. Von uns gefütterte Screenshots mit komplexen Inhalten oder schwer erkennbaren Elementen wurden von der neuen Version präzise analysiert. Das ist vor allem für den Büroalltag extrem hilfreich. 5.1 tendiert hingegen dazu, schwer verständliche Elemente zu ignorieren oder sogar zu raten.

Fazit: ChatGPT 5.2 ist in spezifischen Bereichen ein großer Fortschritt

OpenAI schmeißt in seiner Vorstellung von ChatGPT 5.2 mit vielen Zahlen um sich, mit denen die Überlegenheit der neuen Version verdeutlicht werden sollen. Otto Normal-Nutzer sollten aber nicht zu viel erwarten, denn so groß wie zuletzt bei Gemini ist der Sprung nicht.

Die Zielgruppe dürften aber ohnehin Vielnutzer sein, die eine KI benötigen, mit deren Hilfe eine Fülle von Aufgaben präzise bearbeitet werden kann. Wer einen zuverlässigen Partner für Coding, komplexe Analysen und lange Texte sucht, bekommt mit Version 5.2 eines der besten Werkzeuge am Markt.

Zusammenfassend könnte man sagen, ChatGPT ist erwachsener geworden. Die Kinderkrankheiten, vor allem die Halluzinationen und die Vergesslichkeit bei langen Aufgaben, wurden erfolgreich behandelt. Sogar der Chatbot klingt distanzierter, zielgerichteter und weniger gönnerhaft. Alles ist darauf ausgerichtet, Unternehmen und Privatpersonen Zeit zu sparen.

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ChatGPT vs. Google Gemini: Die aktuellen Modelle im Vergleich

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Vergleich ChatGPT gegen Gemini vs versus 3 Pro 5.1 KI künstliche Intelligenz Logo

OpenAI hat mit ChatGPT die Welt verändert und sich einen komfortablen Vorsprung im KI-Rennen erarbeitet. Google macht mit Gemini jedoch seit Monaten an Boden gut. Wir haben deshalb die aktuellen Versioen von ChatGPT und Google Gemini miteinander verglichen.

Bei OpenAI schrillen momentan die Alarmglocken, denn Firmenchef Sam Altman hat persönlich den Code Red ausgerufen. Der Grund: Google macht mit seiner KI immer wieder riesige Sprünge und ist dem großen Konkurrenten ChatGPT dicht auf den Fersen. Manche Nutzer und Experten sind sogar der Meinung, dass sich Gemini bereits in der Führungsposition befindet. Um uns selbst ein Bild zu machen, haben wir die aktuellen Modelle von ChatGPT und Google Gemini miteinander verglichen.

ChatGPT 5.1 und Gemini 3 Pro im Vergleich

Lange Zeit befand sich ChatGPT unangefochten in der Pole Position. Sowohl mit der Qualität der KI als auch mit deren Nutzerzahlen konnte die Konkurrenz nicht mithalten. Das war jedoch einmal, denn Google hat sich aus dem Verfolgerfeld gelöst und rasant aufgeholt. Die Gemini-KI (ehemals Bard) befindet sich drei Jahre nach der Einführung von ChatGPT auf Augenhöhe.

Spätestens mit dem Modell 3 Pro hat Gemini gegenüber ChatGPT einige Vorteile. Noch ist OpenAI aber nicht geschlagen, wie unser Vergleich zeigt. Auch ChatGPT macht weiterhin Fortschritte und das Rennen ist so eng wie nie zuvor. Welches Modell zu welchen Nutzern passt und wo die jeweiligen Stärken und Schwächen liegen, haben wir Anhand mehreren Kategorien untersucht.

1. Dialog und Ansprache

Beim Verfassen von kurzen Texten ist ChatGPT weiterhin leicht im Vorteil und zeigt eine größere Varianz bei Sprache und Storytelling. Allerdings wirkten die Modelle von OpenAI bei unseren Unterhaltungen noch immer wie klassische Chat-Bots. Oft tauchten typische Floskeln auf, die uns daran erinnerten, dass wir es mit einer Maschine zu tun hatten. Dass ChatGPT uns häufig nach dem Mund redete, trug zu diesem Eindruck bei. Will man den sterilen Ton und die Gönnerhaftigkeit vermeiden, muss man die KI aktiv dazu auffordern.

Google hat Gemini offenbar auf eine natürlichere Ausdrucksweise trainiert, die Konversationen menschlicher wirken lässt. Beim Chatten waren Dialoge oft abwechslungsreicher und weniger steif. Gemini nutzte eine bildhaftere Sprache und vermied die angesprochene Schablonenhaftigkeit von ChatGPT. Beim Schreiben von originalen Texten mit kreativem Anspruch kamen diese Aspekte dann aber doch durch, auch wenn die neueste Version sprachlich weniger vorhersehbar ist.

In dieser Kategorie gibt es keinen klaren Sieger. Während Gemini auf uns eher wie ein menschlicher Assistent wirkte, aber bei kreativen Texten stolperte, hat ChatGPT unserem Eindruck nach beim Texten noch immer leicht die Nase vorne, beherrscht dafür aber Smalltalk weniger.

2. Lange Texte und Aufgaben

In diesem Bereich hatte ChatGPT häufig Probleme. Je größer die von uns gestellte Aufgabe, desto mehr kam die KI aus dem Tritt – und das auf mehreren Ebenen. Zum einen litt immer wieder die Kohärenz, sei es in den Texten oder bei der „Persönlichkeit“ der KI selbst. Sehr oft war zu beobachten, dass Fakten durcheinander geworfen werden, wenn der Chat zu viele Informationen enthielt. Zum anderen müssen umfangreiche Projekte über mehrere Chats aufgeteilt werden, da das Limit an Tokens relativ schnell erreicht ist.

Deutlich mehr Tokens stehen für einen Chat mit Gemini zur Verfügung. Damit können das Modell mit ganzen Büchern oder dutzenden Dokumente gefüttert werden. Wer an einer komplexen und langwierigen Aufgabe arbeitet, findet hier einen idealen Partner. Lange Gespräche setzen natürlich die oben erwähnte Kohärenz voraus und Gemini enttäuschte uns auch in diesem Bereich nicht. Deutlich häufiger als bei der Konkurrenz wurden selbst kleinste Details behalten und in spätere Antworten mit einbezogen.

Google Gemini hatte in unseren Tests ganz klare Vorteile bei langen Konversationen. Sowohl in Sachen Tokens als auch bei der Verarbeitung von Massen an Informationen, ist die KI dem Konkurrenten von OpenAI überlegen.

3. Aktuelles Wissen

OpenAI hat nachgezogen und ChatGPT inzwischen auch ans Internet angeschlossen. Es gibt also keine „Cut-Off-Dates“ mehr, nach denen das Wissen der KI endet. Allerdings gibt es noch Optimierungsbedarf, denn die Internetsuche fühlte sich oft eher wie die Recherche eines Schülers an als wie der Vortrag eines Lehrers. Bei aktuellen Ereignissen wurde weiterhin gerne halluziniert.

Google hat dank seiner vorhandenen Infrastruktur in Sachen Web-Search natürlich einen großen Vorteil – und das ist bei Gemini offensichtlich. Die meist akkuraten Ergebnisse wurden uns häufig mit passenden Karten oder Grafiken präsentiert. Das ist ein Ausblick darauf, wie KI die Nutzung des Internets in Zukunft weiter revolutionieren könnte.

Gemini 3 halluzinierte bei unseren Unterhaltungen gefühlt nicht nur weniger als ChatGPT, sondern lieferte auch deutlich umfassendere und visuell ansprechendere Ergebnisse. Alles wirkt wie aus einem Guss und alle Tools sind gut integriert.

3. Logik

ChatGPT 5.1 überzeugte uns grundsätzlich in Sachen Tiefgang. Bei komplexen Logikrätseln und Matheaufgaben nahm sich das Modell Zeit. Bevor es antwortete, analysierte es das Problem und korrigierte sich selbst im Hintergrund. Die Fehlerquote scheint deutlich geringer als bei früheren Versionen von ChatGPT.

Gemini 3 Pro hat einen neuen „Deep Think“-Modus, der es der KI erlaubt, in Ruhe über komplexe Problemstellungen nachzudenken. Auch in diesem Bereich konnte Google Boden gut machen. Zwar kann es eine Weile dauern, bis die Antwort fertig ist, doch dafür sind die Ergebnisse umso ausgereifter.

Beide Modelle schafften es, erst zu denken und dann zu sprechen. In dieser Hinsicht ist KI deutlich weiter als noch vor einigen Monaten. Bei unseren Prompts mit komplexen Aufgabenstellungen, war mal Gemini, mal ChatGPT besser. Allerdings: Von Codern wird in der Regel noch immer die Technologie von OpenAI präferiert.

4. Bildgenerierung

Bei der Erstellung von Bildern war ChatGPT sehr genau in der Umsetzung unserer Prompts. Was der Nutzer verlangt, wird in der Regel auch geliefert. Jedoch meist mit dem typischen „KI-Look“. Wer aus dem Modell kreative Kunstwerke kitzeln will, sollte gute Prompts schreiben können.

Gemini ist am Fotorealismus deutlich näher dran. Hauttexturen, Lichtquellen und Texte im Bild waren beeindruckend lebensnah. Durch das hohe Maß an Kreativität litt aber manchmal die Genauigkeit bei der Umsetzung des Prompts. Zudem verweigerte das Modell aus Sicherheitsgründen häufiger die Generierung von Personen.

Auch wenn man ChatGPT für seine exakte Umsetzung von Prompts loben muss, gewinnt Gemini dank der beeindruckenderen Bilder. Beide KIs haben Bildgeneratoren direkt in den Chat integriert.

Fazit: ChatGPT und Gemini im Vergleich

In einigen Bereichen hat ChatGPT noch immer einen kleinen Vorsprung. Das betrifft vor allem das Erstellen von kurzen Texten und kreative Schreiben. Die neuen Persönlichkeitsoptionen sind hingegen eher abschreckend und wenig intuitiv.

Insgesamt hat Gemini bei vielen Aspekten nicht nur aufgeholt, sondern ChatGPT offenbar schon überholt. Die KI kann zumindest als gleichwertig bezeichnet werden. Vor allem Nutzer, die eine umfassende Aufgabe haben oder einen holistischen Partner anstelle eines Chat-Bots suchen, sind hier richtig.

Es sieht so aus, als hätte Google tatsächlich schon jetzt einen kleinen Vorsprung und als müsste OpenAI aufpassen, nicht abgehängt zu werden. Angesichts des umfangreichen Ökosystems und der Ressourcen von Google eine schwierige Aufgabe.

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