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Kei Cars: Die beliebtesten Mini-Autos aus Japan

17. September 2026 um 20:17

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Kei Cars Kleinstwagen Mini-Auto

Fast jeder dritte Neuwagen in Japan gehört einer Fahrzeugklasse an, die bei uns in Deutschland überhaupt nicht existiert. Die sogenannten Kei Cars sind sehr günstige Kleinstwagen. Ein Modell der Mini-Autos ist in Japan momentan sogar der Bestseller.

Aber was genau sind Kei Cars überhaupt? Die Fahrzeuge definieren sich über diverse Parameter: Sie sind maximal 3,40 Meter lang und 1,48 Meter breit; zudem darf der Hubraum höchstens 660 Kubikzentimeter betragen. Nur wenn diese Grenzen eingehalten werden, bekommt ein Mini-Auto ein gelbes Nummernschild, das einige Vorteile mit sich bringt. Da das Limit nach oben mit 2,0 Metern recht großzügig ist, haben viele der Wagen eine eigenwillige Kastenform.

Darum sind die Kei Cars in Japan so beliebt

Autos sind in der Regel teuer in der Anschaffung und im Unterhalt. Genau hier setzen die Kei Cars an. Nicht nur sind die Preise deutlich niedriger als bei klassischen Modellen, sondern auch bei der Kfz-Steuer und Kfz-Versicherung kann ordentlich gespart werden. Und es gibt weitere Benefits wie einen Rabatt auf die Autobahnmaut und den Wegfall eines Stellplatznachweises in ländlichen Regionen. Und dank der kompakten Bauweise sind die Mini-Autos ideal für den Verkehr in Großstädten.

In Japan sind die Kei Cars schon weit verbreitet, und es gibt eine entsprechend große Auswahl. Der japanische Kei-Car-Verband Zenkeijikyo hat eine Rangliste mit den beliebtesten Modellen erstellt (via Best Selling Cars). Im vergangenen Jahr wurden 1.302.857 Pkw der Fahrzeugklasse neu zugelassen – das ist ein Plus von 8,4 Prozent gegenüber 2024. Die erfolgreichsten Marken in dem Segment sind Suzuki, Daihatsu, Honda, Nissan und Mitsubishi.

In Europa sind die Kei Cars bisher nicht erhältlich, da sie einige Vorgaben zur Sicherheit und zu den Abgasen nicht erfüllen. Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Immerhin scheinen die Mini-Autos den Nerv der Zeit zu treffen. Welche Modelle sich 2025 am besten verkaufen konnten, verraten wir in der folgenden Top Ten.

Platz 10: Daihatsu Mira

Vom Daihatsu Mira wurden im vergangenen Jahr 55.777 Fahrzeuge verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs von 30,4 Prozent.

Daihatsu Mira Kei Cars Auto
Bild: DepositPhotos

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VW knackt drei Weltrekorde – doch dieses E-Auto kann niemand kaufen

17. September 2026 um 11:00

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Mission Efficiency VW Volkswagen E-Auto Elektroauto Weltrekord nachhaltig

Volkswagen hat mit dem Mission Efficiency ein Elektroauto vorgestellt, das gleich drei Weltrekorde beansprucht. Darunter: ein Verbrauch von nur 6,48 kWh auf 100 Kilometern. Das Konzeptfahrzeug basiert auf seriennaher Technik des kommenden ID. Polo, wird aber selbst nie im Handel landen. Genau das sorgt für Diskussionen. Denn warum zeigt VW, was technisch möglich ist, wenn Kunden davon vorerst nicht profitieren können? Eine kommentierende Analyse.

Das sparsamste Elektroauto der Welt: Der Mission Efficiency im Detail 

  • VW hat mit dem Mission Efficiency ein neues Konzeptfahrzeug präsentiert. Das in Wolfsburg entwickelte Elektroauto ist zwar nicht für den Verkauf vorgesehen, verfügt aber über eine EU-Straßenzulassung. Der Stromer erinnert an die Plug-in-Hybrid-Kleinserie XL1 von 2014. Besonders brisant: VW beansprucht mit dem Mission Efficiency gleich drei Weltrekorde. Erstens: einen Luftwiderstandswert (cW-Wert) von 0,158, der aufgrund des aerodynamischen Designs besonders viel Energie sparen soll. Zweitens: Einen Verbrauch von 6,48 kWh auf 100 Kilometern, der bei einer als „Idealfahrt“ bezeichneten Testfahrt verzeichnet wurde. Und drittens: den Status als effizientestes seriennahes Elektroauto der Welt.
  • Laut Volkswagen legte der Mission Efficiency bei einer weiteren Testfahrt eine Strecke von 1.278,36 Kilometern von Wolfsburg über Poznań und Olmütz nach Wien zurück. Der Verbrauch lag demnach bei 7,51 kWh auf 100 Kilometer – inklusive Ladeverlust. Ohne Ladeverlust habe der Verbrauch bei 6,89 kWh pro 100 Kilometer gelegen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei der Fahrt bei 67,72 km/h. In der Spitze wurden 138 km/h erreicht. Den Daten zufolge liegt der Netto-Energieinhalt der Batterie bei 54,9 kWh. Während der Fahrt wurde einmal nachgeladen. Bei der Ankunft zeigte der Mission Efficiency noch 164 Kilometer Restreichweite an.
  • Das Konzeptfahrzeug basiert auf der neuen Generation des E-Auto-Baukastens MEB+ mit Frontantrieb. VW gibt den Motor mit 99 kW/135 PS an. Außerdem: maximal 105 kW Gleichstrom-Ladeleistung (DC) und einen Normverbrauch (WLTP-Verbrauch) von 8,4 kWh pro 100 Kilometer. Den Angaben zufolge ähneln Antrieb, Vorderachse samt Lenkung und die Grundkonstruktion der Hinterachse den Komponenten des ID. Polo. Ein zentraler Ansatzpunkt für die Effizienz des Mission Efficiency ist sein aerodynamisches Design. Der Mission Efficiency ist 4,775 Meter lang, 1,744 Meter breit und 1,392 Meter hoch. Die Hinterräder sind vollverkleidet. Der Radstand wurde verlängert und Kühlluftklappen sollen den Luftwiderstand reduzieren. Weitere Maßnahmen betreffen Reibungsverluste, Nebenverbrauch und Gewicht.

Seriennah oder alles nur Marketing?

Im Netz findet der Mission Efficiency von VW relativ großen Anklang. Mindestens genauso groß ist aber die Enttäuschung, dass der Stromer in seiner jetzigen Form wohl niemals serienmäßig auf die Straße kommen wird. Die Kritik: VW hätte diesen Umstand deutlich prominenter kommunizieren müssen. Denn wer von Weltrekorden und seriennaher Technik spricht, darf sich nicht wundern, wenn die Frage aufkommt: Warum kann man das Ding dann nicht irgendwann auch kaufen?

Und dennoch: Der Mission Efficiency demonstriert eindrucksvoll, dass eine hohe Reichweite nicht zwangsläufig mit einer immer größeren Batterie erkauft werden muss. Denn: Aerodynamik, ein geringes Gewicht und ein effizienter Antrieb können ebenso eine entscheidende Rolle spielen. Der Haken: Der Mission Efficiency ist vor allem ein Technologieträger und muss nicht beweisen, dass sich sein Konzept als komfortables, bezahlbares Massenauto verkaufen lässt. „Near-production“ klingt deshalb ein bisschen nach Marketing-Sprech. Denn: Die Technik mag vielleicht seriennah sein, das konkrete Auto ist es aber nicht.

Trotzdem wäre es falsch, das Projekt als reine PR-Nummer abzutun. Wenn VW tatsächlich Erkenntnisse aus dem Fahrzeug in kommende Elektroautos überträgt, könnte aus dem schicken Schaufensterfahrzeug mehr werden als nur ein netter Rekordhalter. Vielleicht ist das aber sogar die interessantere Botschaft. Dass Effizienz nicht allein mit dem Akku steht oder fällt, sondern schon mit der Karosserie, beim Gewicht und bei jedem Bauteil, das Energie kostet. Das ist weniger spektakulär als ein noch größerer Akku, aber womöglich deutlich nachhaltiger.

Stimmen

  • Thomas Schäfer, CEO der Marke Volkswagen, Leiter der Markengruppe Core und Mitglied des Konzernvorstands, in einem Statement: „Mission Efficiency ist der ideale Weg, um zu zeigen, was Volkswagen im Zeitalter der Elektromobilität auszeichnet: Technologie für die breite Masse – nicht nur für wenige. Anstelle von Spezialtechnologie stellte das Fahrzeug seine drei Weltrekorde mit erschwinglicher Serientechnologie aus dem ID. Polo und dem ID. Cross, die auf der MEB+-Plattform mit Frontantrieb basieren, auf. Das zeigt, wie viel Effizienzpotenzial wir der neuesten Generation unserer Elektroautos entlocken können.“
  • Andreas Mindt, Chefdesigner bei Volkswagen, ergänzte: „Mit seiner Frontpartie reiht sich der Mission Efficiency in unsere neue Familie von Elektrofahrzeugen ein, zu der auch der ID. Polo und der ID. Cross gehören. Die Form der Karosserie selbst ist ganz auf Funktionalität und damit auf die Gesetze der Aerodynamik ausgerichtet. Das Ergebnis ist ein hochmoderner, effizienter Sportwagen, in dem die DNA des legendären Volkswagen XL1 zum Ausdruck kommt.“
  • In einem viel diskutierten Reddit-Thread zur VW-Mitteilung kommt vor allem ein Punkt nicht gut weg. Ein Nutzer schreibt: „Mir gefällt, wie es aussieht, aber ‘nahe am Rekord für Serienfahrzeuge’ klingt ziemlich albern.“ Ein anderer kritisiert: „Ja, was ist denn daran auszusetzen, es wie alle anderen auch als Konzeptfahrzeug zu bezeichnen? Entweder man verkauft es oder eben nicht.“ Und wiederum ein anderer meint: „Das ist nicht nur kein Prototyp; sie können nicht einmal zusichern, dass daraus jemals einer wird. Geschweige denn ein Serienfahrzeug.“

Was der Mission Efficiency für künftige VW-Modelle bedeutet

Ob der Mission Efficiency irgendwann tatsächlich in irgendeiner Form auf die Straße kommt, ist äußerst fraglich. Die eigentliche Idee des Projekts ist aber ohnehin eine andere: VW will die gewonnenen Erkenntnisse mit dem Konzeptfahrzeug in künftige MEB+-Modelle einfließen lassen, statt den extrem effizienten Stromer selbst ins Verkaufsregal zu stellen. Für den Wolfsburger Konzern könnte das durchaus relevant werden. Denn: Jede eingesparte Kilowattstunde kann kleinere Batterien, geringere Kosten und perspektivisch mehr Reichweite ermöglichen.

Die Bewährungsprobe ist aber keine Rekordfahrt zwischen Wolfsburg und Wien, sondern der ganz normale Alltag. Oder: Ein Serienauto muss auch Passagiere und Gepäck unterbringen, Sicherheitsanforderungen erfüllen, einen gewissen Komfort bieten und natürlich halbwegs bezahlbar sein – nicht nur möglichst wenig Energie verbrauchen. Oder: Zwischen einem aerodynamischen Ideal und einem Familienauto liegen nicht nur ein paar Kilowattstunden, sondern jede Menge Blech, Gewicht und Kundenwünsche.

Kurzum: Der Mission Efficiency ist kein neues Elektroauto, sondern eine Wette darauf, dass die Zukunft des E-Autos nicht nur in größeren Batterien, sondern in einem geringeren Energieverbrauch liegt. Ob VW diese Wette gewinnt, entscheidet, wie viel von der Technologie letztlich tatsächlich in den nächsten Serienmodellen landet. Denn ein Rekordauto, das niemand kaufen kann, ist letztlich nur eines: ein ziemlich effizienter Hinweis darauf, was theoretisch möglich ist, aber nicht eins zu eins in die Praxis übertragen werden kann.

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Kosten pro Kilometer Reichweite: Die besten E-Autos im Vergleich

16. September 2026 um 20:08

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Tesla Model 3 Straße Berg Auto vegan

Der Preis eines Fahrzeugs sagt erst einmal wenig darüber aus, ob sich die Investition lohnt. Wer sich ein E-Auto zulegt, will vor allem eine hohe Reichweite haben. Der ADAC hat deshalb ein Ranking erstellt, das verrät, welche Modelle im Verhältnis zu ihrem Kaufpreis am weitesten fahren können.

Bei einem Auto ist es deutlich schwieriger zu eruieren, ob sich der Kauf lohnt, als bei anderen Produkten. Und dabei handelt es sich in der Regel auch noch um deutlich höhere Summen. Aspekte wie Versicherung, Steuer und Werkstattservice spielen alle eine Rolle, doch bei E-Autos ist vor allem die Reichweite wichtig. Aber bei welchem Modell kommt man für sein Geld am weitesten? Das klären wir in diesem Ranking.

Fast 6.000 Euro für einen Kilometer

In einer aktuellen Liste des ADAC wird der jeweilige Kaufpreis eines Elektroautos durch seine Akkuleistung geteilt. Dabei werden immer die Angaben der Hersteller herangezogen: einerseits der Grundpreis und andererseits die Reichweite nach WLTP. Diese weicht in der Praxis oft etwas ab, doch das gilt für alle Modelle gleichermaßen.

Weit abgeschlagen dreht der Lotus Evija am unteren Ende der Liste seine Kreise. Ein Kilometer Reichweite kostet bei diesem Modell 5.829 Euro. Bei einem Kaufpreis von über zwei Millionen Euro und einer Laufleistung von lediglich 354 Kilometern ist das aber auch kein Wunder. Auch der Rolls-Royce Spectre (731 Euro), der Maserati GranCabrio Folgore (456 Euro), der Porsche Taycan Turbo GT (437 Euro) und der Maserati GranTurismo (432 Euro) schneiden in der Rechnung schlecht ab.

Das sind alles Luxuswagen, doch auch einige massentaugliche Modelle kommen nicht gut weg. Darunter der Ford E-Transit (296 Euro) und der Toyota Hilux (273 Euro). Ihr hoher Verbrauch sorgt für eine entsprechend geringe Reichweite. Es sind also nicht unbedingt die billigen Fahrzeuge, die ganz vorne stehen. Auch kostspieligere Modelle können mithalten, solange die Effizienz stimmt. Das zeigt auch die folgende Top Ten.

Platz 10: Leapmotor T03

Das günstigste Auto im Ranking schafft es nur auf den zehnten Platz. Der Leapmotor T03 kostet lediglich 18.900 Euro, schafft dafür aber nur 265 Kilometer – das ist der niedrigste Wert der Liste. Gegengerechnet ergibt das 71 Euro pro Kilometer.

Elektromobilität Leapmotor
Bild: Leapmotor

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Laut Neuzulassungen: Die meistverkauften Autos im August 2026

14. September 2026 um 20:12

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VW T-Roc Volkswagen die am meisten verkauften Autos

Im Sommer kaufen die Menschen in Deutschland tendenziell weniger Autos. Trotzdem ergibt sich aus den Verkaufszahlen im August eine interessante Entwicklung: Auch wenn sich das noch vor Kurzem niemand hätte vorstellen können, bilden Modelle mit Dieselmotor momentan das Schlusslicht.

Insgesamt wurden im August dieses Jahres 212.563 Pkw in Deutschland neu zugelassen. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat ist das ein geringes Plus von 2,6 Prozent. Gegenüber dem Juli 2026 handelt es sich sogar um einen Rückgang von 20,7 Prozent. Die Gründe liegen auf der Hand: Sommerferien und Werksurlaube wirken sich sichtbar auf die Statistik aus. Die Zahlen für unser Ranking stammen wie üblich vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Immer weniger Autos mit Dieselmotor

Wie schon in den vergangenen Monaten führen reine Elektroautos das Feld an. Sie kommen im August auf 68.930 Neuzulassungen – das ist ein Anteil von 32,4 Prozent und ein Plus von 75,1 Prozent im Vergleich zu 2025. Oder anders ausgedrückt: Fast jedes dritte neu gekaufte Auto fährt rein elektrisch. Auf dem zweiten Platz liegen Hybride mit 27,8 Prozent und Benziner mit nur noch 16,7 Prozent.

Die großen Verlierer sind Dieselfahrzeuge. Sie bilden das Schlusslicht und kommen nur noch auf 22.516 Zulassungen und einen Anteil von 10,6 Prozent. Damit ist Diesel erstmals die schwächste Antriebsart überhaupt.

Das beliebteste Elektroauto ist der Skoda Elroq. Er ist zudem das einzige E-Auto, das auch in der Gesamtwertung vertreten ist. Hinter dem Elroq liegen der BMW X1, der VW ID.7 sowie der VW ID.4 und ID.5.

Bei den Herstellern gibt es keine großen Änderungen. VW ist in Deutschland wie immer der Spitzenreiter und kommt auf einen Marktanteil von 15,2 Prozent. Dahinter folgen mit großem Abstand Mercedes (9,7 Prozent) und BMW (8,9 Prozent).

An dieser Stelle interessieren uns aber nicht die Marken, sondern die konkreten Modelle. In der folgenden Top Ten präsentieren wir deshalb die zehn Autos, die im August am häufigsten neu zugelassen wurden.

Platz 10: Mini

Der Mini kommt im August auf 2.844 Neuzulassungen. Die Marke gehört zu BMW und schafft es nur ganz knapp in das aktuelle Ranking. Wie üblich, werden vom KBA alle Mini-Modelle unter einem Namen geführt.

zuverlässigsten Automarken 2025
Bild: BMW

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Waymo vs. Tesla: Wer hat beim autonomen Fahren die Nase vorn?

11. September 2026 um 05:45

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Waymo Tesla autonomes fahren wie funktioniert

Waymo und Tesla setzen beim autonomen Fahren auf völlig unterschiedliche Techniken. Doch wie funktionieren die beiden Ansätze im Detail und gibt es einen klaren Gewinner?

Autonome Fahrzeuge dringen langsam aber sicher in unseren Alltag vor. Dabei haben sich in den vergangenen Jahren zwei Unternehmen als Pioniere auf dem Feld herauskristallisiert: Waymo und Tesla. Waymo-Fahrzeuge haben bereits einige Kilometer hinter sich gebracht, denn der Dienst ist seit 2020 vollständig autonom unterwegs. Tesla startete hingegen erst Mitte 2025 seinen eigenen Taxi-Dienst, der sich nicht in der Testphase befindet.

Zunächst noch mit umgebauten Model Y-Fahrzeugen, in Kürze in der Breite mit dem sogenannten Cybercab. Während Waymo auf festgelegtes Wissen und eine Mischung aus Lidar-, Radar- und Kameradaten setzt, kommt bei Tesla ein System namens Pure Vision zum Einsatz, das eher die Umgebungsinformationen zur Laufzeit nutzt und mittels eines neuronalen Netzwerks berechnet. Das wird auch dann deutlich, wenn man die Ausstattung der Fahrzeuge vergleicht.

Unterschiedliche Ansätze: Wie autonomes Fahren bei Waymo und Tesla funktioniert

Die Waymo-Flotte ist mit vorab vermessenen HD-Karten ausgestattet, die gleichzeitig über Wissen zu Objekten und Verkehrsregeln verfügt. Während der Fahrt messen die Lidar-Sensoren die Distanz zu Hindernissen und erstellen aus den Informationen eine Punktwolke der Umgebung.

Gleichzeitig schätzen Kameras die Situation und die Entfernung zu Objekten rein von einer zweidimensionalen Sicht ein. Insgesamt kommen so 13 Kameras, vier Lidar-Einheiten, sechs Radar-Einheiten und Audio-Empfänger unter die Haube. Bei Tesla verzichten die Ingenieure hingegen auf ein klassisches Radar.

In den autonomen Modellen von Tesla basiert das Fahren auf einer reinen Kamera-Architektur. 48 intelligente Netzwerke, deren Training nahezu 70.000 GPU-Stunden in Anspruch nimmt, interpretieren die Informationen dann und setzen sie in einen Kontext. Im Endeffekt geht es bei Tesla also primär um Daten, was alleine 2,5 Milliarden Telemetrie-Pakete im dritten Quartal 2025 deutlich machen.

Autonomes Fahren soll generell sicherer sein

Beim Thema Sicherheit veröffentlichen beide Unternehmen zwar Daten, diese basieren jedoch auf unterschiedlichen Messmethoden und lassen sich nicht direkt gegenüberstellen. Waymo gibt an, dass die Autos 92 Prozent weniger Unfälle mit schweren Verletzungen oder Todesfolge verursachen, die Anzahl an Unfällen mit Verletzten sinke um 82 Prozent. Bei Tesla sprechen die Verantwortlichen von siebenmal weniger schwere und leichte Kollisionen bei fünfmal weniger Kollisionen auf Land- und Stadtstraßen.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Waymo und Tesla auf unterschiedliche Ansätze setzen, die das autonome Fahren sicherer gestalten sollen. Während bei Waymo der Aufwand vor der Fahrt durch Vermessungen und HD-Daten etwas höher ist, liegt die Sicherheit bei Tesla eher in der richtigen Interpretation der KI-Modelle. Das führt auch dazu, dass beim Taxi-Dienst von Tesla in der Bay Area noch ein Sicherheitsfahrer am Steuer sitzt, während das Modell in Dallas und Houston auch ohne Support auskommt.

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Vernetzte Fahrzeuge: Wie moderne Ortungssysteme Unternehmen unterstützen

Von:red
07. September 2026 um 04:25

Wie genau unterstützen intelligente Ortungssysteme die täglichen Prozesse und in welchen Bereichen profitieren Unternehmen konkret?

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Robotaxis in München: Waymo bringt fahrerlose Autos nach Europa

09. September 2026 um 11:00

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Waymo in München Selbstfahrende Taxis

Ab 2027 sollen in München die fahrerlosen Robotaxis der Google-Schwester Waymo zum Einsatz kommen. Die ersten Testwagen werden sogar noch im Herbst 2026 auf die Straße geschickt. Technik und Rechtslage scheinen keine Hürden zu sein, aber brauchen wir in Deutschland Robotaxis überhaupt? Eine kommentierende Analyse.

So plant Waymo den Einsatz der Robotaxis

Ab Ende 2027 will Waymo in München einen Fahrdienst für die Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, bei dem kein Mensch mehr hinterm Lenkrad sitzt. Damit wäre die bayerische Hauptstadt der erste Standort innerhalb der EU, an dem kommerzielle Robotaxis ohne Sicherheitsfahrer zum Einsatz kommen. Die Einführung erfolgt in mehreren Stufen: Erst werden die Autos manuell durch die Stadt gelenkt, um das Straßennetz zu kartographieren, anschließend beginnt der Betrieb mit Sicherheitsfahrer und schließlich sollen die Autos komplett autonom Kunden befördern.

Zwar muss Waymo einige Genehmigungen noch einholen, doch die Rechtslage sollte dem Vorhaben nicht im Weg stehen. Die Einstufung fahrerloser Autos erfolgt nach den sogenannten SAE-Leveln, die von der EU aus den USA übernommen wurden. Für den Einsatz als Taxis ohne feste Zielvorgabe, müssen die Fahrzeuge mindestens für die zweithöchste Stufe freigegeben werden. Level 4 bedeutet, dass es einen vorab definierten Einsatzbereich sowie eine technische Aufsichtsperson gibt, die bei Problemen von außen eingreifen kann. Bislang fährt hierzulande nur Mercedes auf Level 3 – für diese Stufe ist aber weiterhin ein anwesender Fahrer notwendig.

Waymos größter Konkurrent in Sachen autonomes Fahren ist Tesla und die beiden Unternehmen bauen auf völlig unterschiedliche Technologien. Bei Waymo kommen 29 Kameras, fünf Scanner und sechs Radarsensoren zum Einsatz. Tesla setzt hingegen auf weniger als zehn Kameras und eine durchgehend aktive KI. Die Sensoren kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn die Kameras schlechte Sicht haben – zum Beispiel bei Regen oder Dunkelheit. Allerdings kostet die Technik rund 50.000 Dollar pro Fahrzeug. Laut Elon Musk würden menschliche Fahrer auch nur ihre Augen nutzen – Tesla setze lieber auf niedrige Kosten und Skalierbarkeit.

Braucht Deutschland wirklich Robotaxis?

Die Begeisterung der Deutschen für die neue Technologie hält sich in Grenzen. Tatsächlich ist die Bereitschaft, mit einem Robotaxi zu fahren, in den letzten Jahren sogar gesunken. Nicht einmal jeder Fünfte würde freiwillig ein fahrerloses Auto nutzen. Waymo setzt vermutlich darauf, dass es mit der Zeit einen Gewohnheitseffekt in der Bevölkerung geben wird.

Die Abneigung zeigt Parallelen zum Thema Künstliche Intelligenz. Auch wenn KI bei den Robotaxis nicht im Vordergrund steht, werden die Technologien scheinbar in einen Topf geworfen. Ein Grund dafür ist, dass auch in diesem Fall Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Zwar werden auch neue Stellen geschaffen, doch diese können niemals die über 100.000 Menschen auffangen, die in der Taxibranche beschäftigt sind. Die Unternehmen sparen sich mit den Personalkosten natürlich eine Menge Geld.

Außerdem machen Robotaxis unsere Gesellschaft wieder ein Stück anonymer. Früher war der Taxifahrer in einer fremden Stadt der erste Ansprechpartner, wenn man etwas über Sehenswürdigkeiten oder Ausgehmöglichkeiten erfahren wollte – oder einfach nur auf ein bisschen Lokalkolorit und Smalltalk aus war. Zwar kann die KI diese Aufgabe in Zukunft auch noch übernehmen, doch die Menschlichkeit geht immer weiter verloren.

Doch damit müssen wir uns ein Stück weit abfinden, denn der demographische Wandel in Deutschland lässt sich nur mit neuen Technologien abfangen. Zum Beispiel werden dem Öffentlichen Nahverkehr bis 2030 bis zu 120.000 Busfahrer fehlen. Die Automatisierung löst hier also ein Problem, anstatt eines zu schaffen. Aber natürlich besteht die Gefahr, dass dem ÖPNV die Kunden weglaufen, sollten die Robotaxis günstige Tarife anbieten können.

Wie sinnvoll die fahrerlosen Taxis sind, hängt auch von uns Konsumenten ab. Sollten Menschen in den Großstädten nicht im großen Stil auf eigene Autos verzichten, werden die Metropolen der Welt nur noch weiter verstopft und am Ende kommt niemand mehr pünktlich ans Ziel. Wer mit Robotaxis fährt, kann Geld sparen und gibt auch noch Parkraum frei.

Ein weiteres Thema, das für Skepsis sorgt, ist die Sicherheit. Waymo selbst registriert deutlich weniger Unfälle mit Schwerverletzten sowie weniger Kollisionen mit Fußgängern und Radfahrern. Aber wie gesagt: Die Meldung stammt vom Unternehmen selbst. Zuletzt blieben Fahrzeuge der Firma in Atlanta und San Antonio im Hochwasser stecken. Ein matschiger Winter in München dürfte also spannend werden.

Stimmen

  • „München ist ein weltweit führender Standort für Mobilität und Ingenieurswesen, und die Ansiedlung in dieser Stadt markiert einen wichtigen Meilenstein in unserer globalen Expansion“, sagt Tekedra Mawakana, Co-CEO von Waymo. „Bei unseren Vorbereitungen auf den Start hat das Vertrauen der Bevölkerung für uns oberste Priorität. Wir freuen uns darauf, in den lokalen Flottenbetrieb zu investieren, hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und sowohl Einwohnern als auch Besuchern einen sicheren und zuverlässigen Service zu bieten.“
  • Natürlich freuen sich auch lokale Politiker über die Initiative. Immerhin können sich München und Bayern so als Vorreiter in Sachen Technologie präsentieren. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nennt die Ankündigung einen „Meilenstein für das autonome Fahren in Bayern“. Er möchte die Robotaxis schon zur IAA Mobility 2027 im Einsatz sehen. Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, wertet die Entscheidung als Beleg dafür, dass „reguläre autonome Mobilitätsdienste in Deutschland im Regelbetrieb möglich“ seien.
  • Auch der Bundesverband Taxi und Mietwagen steht dem Wandel grundsätzlich offen gegenüber, fordert jedoch einen klaren gesetzlichen Rahmen: „Der öffentliche Raum gehört der Stadt“, meint Geschäftsführer Michael Oppermann und fordert die Kommunen damit auf, aktiv zu werden. Der Verband befürchtet, dass der Markt ansonsten von internationalen Konzernen dominiert werden wird, die sich die teuren Autos leisten können, während das deutsche Taxigewerbe auf der Strecke bleibt: „Autonomes Fahren braucht lokale Betreiber, nicht nur globale Plattformen.“

Die Zukunft darf uns keine Angst machen

In London fahren die Robotaxis von Waymo bereits und München bietet sich an, um die Technologie auch auf dem europäischen Festland einzuführen. Die Rechtsgrundlage in Deutschland steht, Autohersteller wie BMW und Audi befinden sich in unmittelbarer Nähe und wenn die autonomen Fahrzeuge in der dichten Innenstadt von München zurecht kommen, dann auch im Rest des Landes.

Allerdings fehlen dem Unternehmen wie gesagt noch einige Genehmigungen. Und Waymo ist nicht ohne Konkurrenz. Zum Beispiel versucht Uber die Serienautos deutscher Hersteller autonom zu machen, anstatt eigene Fahrzeuge zu produzieren. Das ist deutlich günstiger. Generell muss die deutsche Automobilbranche auch in diesem Bereich aufpassen, nicht von der internationalen Konkurrenz abgehängt zu werden.

Damit autonomes Fahren in Deutschland funktioniert, müssen die Kommunen entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, anstatt dem Wandel tatenlos zuzuschauen. Je nachdem, wie Robotaxis in den Öffentlichen Nahverkehr integriert werde, können sie die Innenstädte entweder entlasten oder verstopfen. Es darf keine Konkurrenzsituation zwischen den autonomen Fahrzeugen und dem ÖPNV entstehen.

Die autonomen Taxis werden kommen, daran führt kein Weg vorbei. Genau wie beim Thema KI dürfen wir Bürger aber keine Angst und unsere Politiker keine Berührungsängste haben. Denn ansonsten werden wir von außen bestimmt, und das deutsche Verkehrssystem wird vom Geschäftsmodell eines Konzerns aus Kalifornien abgehängt. Das Ziel müssen Städte mit weniger Autos sein, nicht einfach nur Autos ohne Fahrer.

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Tipps für mehr Reichweite: So holst du mehr aus deinem E-Auto raus

31. August 2026 um 20:30

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E-Auto Ladesäule

Die Reichweite eines E-Autos hängt nicht alleine von der Größe der Batterie ab. Auch der Fahrer hat einen entscheidenden Anteil, denn mit ein paar einfachen Handgriffen und Tricks, lässt sich Energie sparen und deutlich mehr aus dem Akku holen. Wir verraten dir, was wirklich hilft.

Eine mangelhafte Reichweite ist die größte Angst von Menschen, die mit dem Kauf eines E-Autos noch zögern. Dabei ist häufig nicht die Technik entscheidend, sondern der Umgang mit dem Fahrzeug und dem Akku. Wer sich beim Fahren und Laden clever verhält, kommt deutlich weiter und kann dabei auch noch Geld sparen. Viele vermeintliche Spartipps bringen wenig, doch mit den richtigen Kniffen erhöht sich die Kilometerzahl spürbar.

Für mehr Reichweite: So nutzt man ein E-Auto richtig

Bei der Recherche im Internet werden häufig die sogenannten „Nebenverbraucher“ als Möglichkeit zum Energiesparen genannt: Scheinwerfer, Radio, Scheibenwischer. Doch selbst die Quelle mit dem höchsten Stromverbrauch, die Sitzheizung, fällt am Ende des Tages kaum ins Gewicht. All die Nebenverbraucher zusammengenommen kommen bei der Batterienutzung lediglich auf einen niedrigen einstelligen Prozentanteil. Hier zu sparen kostet eine Menge Nerven und nutzt letztendlich kaum etwas.

Ein weiterer oft genannter Tipp: das Gewicht reduzieren. Gemeint ist natürlich nicht das eigene Körpergewicht, sondern in erster Linie die im Kofferraum transportierten Dinge. Bei Stop-and-Go kann das tatsächlich eine Wirkung haben, insgesamt sind die möglichen Einsparungen aber auch sehr gering. Ob man zum Beispiel ein Notladekabel mitführt, ist eher eine Platzfrage als eine Frage der Reichweite.

Aber wir wollen natürlich wissen, welche Aspekte wirklich mehr Kilometer aus einem E-Auto holen. Im Prinzip gibt es drei große Punkte: Fahrweise, Klimatisierung und Außentemperatur. Und genau hier setzen unsere zehn Tipps zum Energiesparen an. Denn alles andere sind Spielereien, die am Ende den Aufwand nicht wert sind. Beginnen wir direkt mit dem größten Hebel, den Besitzer von Elektroautos haben, um die Reichweite ihres Akkus zu erhöhen:

Tipp 1: Runter vom Gas

Ein E-Auto verhält sich nicht anders als ein Benziner: Bei hohen Geschwindigkeiten erhöht sich der Energieverbrauch immens. Denn der Luftwiderstand steigt mit dem Tempo. Die doppelte Geschwindigkeit bedeutet tatsächlich den vierfachen Widerstand. Wer zum Beispiel 120 statt 100 km/h fährt, treibt den Verbrauch um circa 25 Prozent nach oben.

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Seit Jahrzehnten Bestseller: Das sind die meistverkauften Autos

30. August 2026 um 18:51

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meistverkauften Autos aller Zeiten

Was macht ein Auto zu einem echten Bestseller? Vermutlich Aspekte wie Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit. Preiswert sollte der Wagen natürlich auch noch sein. Geschwindigkeit, Power und Luxus spielen eher keine Rolle, wie unser Ranking mit den meistverkauften Autos der Welt beweist.

Einige Autos kommen und gehen, doch echte Klassiker überdauern Generationen und schaffen es, sich immer wieder neu zu erfinden. Die Bestseller der Automobilindustrie haben kein spektakuläres Design und keinen Hochleistungsmotor – sie setzen auf Zuverlässigkeit, Anpassungsfähigkeit und geringe Unterhaltskosten. Aus Deutschland schafft es etwas überraschend nur ein einziger Hersteller in die Top Ten – dieser aber dafür gleich mehrfach.

Diese Autos verkaufen sich seit vielen Jahren

Die Liste von World Wide Mobility mit den meistverkauften Autos beruht alleine auf den Modellnamen. Wenn Wagen unter dem gleichen Namen vertreiben werden, zählen die Verkaufszahlen also zusammen. Selbst wenn sich die Karosserie über die Jahre stark verändert hat. Ansonsten würde vermutlich der VW Käfer den Spitzenplatz belegen, der über mehrere Jahrzehnt quasi unverändert gebaut wurde.

Nicht unter die ersten zehn Bestseller geschafft, haben es zwei europäische Klassiker: Der VW Polo und der Renault 4. Mit Deutschland, Japan und den USA dominieren drei Nationen das Ranking. Nur ein Wagen aus der ehemaligen Sowjetunion hat sich noch mit auf die Liste geschlichen. Bei allen Vertretern handelt es sich um Benziner – bis es ein Elektroauto soweit schafft, werden noch einige Jahre ins Land ziehen.

Bei den Bestsellern der Automobilbranche zählt vor allem die Langlebigkeit. Sieben der zehn Modelle werden bis heute hergestellt. Die ältesten Vertreter wurden bereits in den 1930ern und 40ern gebaut. Wer reden hier also von fast einem Jahrhundert – eine lange Zeit, um die Verkaufszahlen steigern zu können. In der folgenden Galerie präsentieren wir die Top Ten der meistverkauften Autos aller Zeiten.

Platz 10: Lada Classic

Vom Lada wurden insgesamt mehr als 16 Millionen Exemplare verkauft. Der in der DDR auch als Lada Nova bekannte Wagen wurde ab 1970 in der Sowjetunion hergestellt. Der Lada war robust und leicht zu reparieren, doch die Wartezeiten betrugen teils 15 Jahre.

Lada Autos Classic Nova
Bild: emkanicepic / Pixabay

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Unter 20.000 Euro: Die günstigsten Neuwagen in Deutschland 2026

26. August 2026 um 20:25

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Dacia Spring Electric Auto Mini-SUV

Neuwagen werden immer teurer, und günstige Modelle scheinen auszusterben. Nur noch 16 Autos auf dem Markt kosten weniger als 20.000 Euro. Welche dieser Fahrzeuge am billigsten sind, verraten wir in diesem Artikel.

Wer für wenig Geld ein Auto kaufen möchte, muss sich immer häufiger auf dem Gebrauchtwagenmarkt umsehen. Denn die Preise für Neuwagen steigen und steigen. Deutschlands beliebtestes Modell, der VW Golf, war 2018 noch für unter 20.000 Euro zu haben. Heute kostet die Einstiegsversion fast 30.000 Euro. Nur wenige Neuwagen bleiben unter dieser Marke, aber es gibt sie noch.

Das sind die günstigsten Neuwagen in Deutschland

Laut dem ADAC gibt es auf dem deutschen Automarkt derzeit nur 16 Modelle, die weniger als 20.000 Euro kosten. Rabatte und Sonderaktionen können den Preis mancher Wagen zwar zeitweise unter diese Summe drücken, doch wir sprechen hier von den offiziellen Listenpreisen. Um einen fairen Vergleich zu garantieren, wurden nur Basismodelle mit der günstigsten Ausstattungsvariante herangezogen.

Von deutschen Herstellern gibt es kein einziges Modell in diesem Preissegment. Der billigste deutsche Neuwagen ist der VW Polo, dessen Preisschild bei 20.380 Euro beginnt. Unter die Grenze haben es hingegen der Renault Twingo E-Tech, der Fiat Grande Panda und der Fiat 500 Hybrid geschafft, die jeweils 19.990 Euro kosten. Noch günstiger sind der Seat Ibiza (19.910 Euro), der Renault Clio (19.900 Euro) und der Citroën C3 Aircross (19.190 Euro).

Wenig überraschend finden sich in der Top Ten hauptsächlich Kleinwagen, drei davon sind E-Autos. Käufer sollten auf jeden Fall einen genauen Blick auf die jeweilige Ausstattung werfen, denn teilweise ist noch nicht einmal die Klimaanlage im Preis enthalten. Welche zehn Neuwagen im Jahr 2026 am wenigsten kosten, erfahrt ihr in der folgenden Galerie.

Platz 10: KGM Tivoli

Beim KGM Tivoli handelt es sich um ein Kompakt-SUV, das bereits ab 19.990 Euro zu haben ist. Mit 120 kW ist es das mit Abstand stärkste Modell in unserem Ranking. Die Marke stammt aus Südkorea und hieß früher SsangYong.

KGM Tivoli Mini-SUV Auto
Bild: KGM

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Corsa nur noch elektrisch: Opel vollzieht Wende von der Kehrtwende der E-Wende

26. August 2026 um 11:00

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E-Corsa Opel Elektroauto E-Auto

Opel hat jahrelang seinen Elektrokurs gewechselt wie andere Hersteller ihre Modellfarben. Erst sollte ab 2028 alles elektrisch sein, dann doch wieder nicht. Und jetzt hat Opel-Chef Florian Huettl einen reinen E-Corsa für rund 25.000 Euro angekündigt – wiederum ab 2028. Damit würde Opel eines der günstigsten E-Autos auf den deutschen Markt bringen und in direkte Konkurrenz zu Volkswagens ID. Polo treten. Eine kommentierende Analyse.

Vom E-Versprechen zum Zickzackkurs: Opel Corsa wird elektrisch

  • Im Juni 2023 kündigte Mutterkonzern Stellantis an, ab 2024 jedes Opel-Modell auch als E-Variante anbieten zu wollen. Das Rüsselsheimer Unternehmen hielt Wort. Damalige Regierung: die Ampel-Koalition. Zum Zeitpunkt der Ankündigung gab es auch unter SPD, FDP und Grünen noch eine E-Autoprämie. Der sogenannte Umweltbonus wurde Ende 2023 aber abrupt ein Jahr früher als geplant gestrichen. Daraufhin brach der Absatz von Elektroautos massiv ein. Grund für das jähe Ende war eine Klage der CDU vor dem Bundesverfassungsgericht, die zu einem Haushaltsloch führte.
  • Neue Regierung, neue Wende: Die sogenannte große Koalition setzte sich unmittelbar nach ihrer Wahl für ein Aufweichen des geplanten Aus neuer Verbrenner ab 2035 ein. Die Folge: Auf EU-Ebene findet aktuell ein Änderungsverfahren statt. Es sieht vor, dass das ursprüngliche Ziel von 100 Prozent CO2-Reduktion ab 2035 auf 90 Prozent abgesenkt wird. Damit könnten unter bestimmten Voraussetzungen teilweise auch künftig noch Hybride oder sogar Verbrenner zugelassen werden. Opel vollzog derweil eine kleine Kehrtwende von seiner einstigen E-Wende und kündigte durch die Blume wieder mehrere Modelle explizit mit verschiedenen Antriebsarten an.
  • Aktuell ist der Opel Corsa als Benziner, Hybrid oder Elektroauto zu haben. Er basiert auf der e-CMP-Plattform von Mutterkonzern Stellantis. 2027 sollte eigentlich eine neue Modellreihe kommen – dem Vernehmen nach ebenfalls mit verschiedenen Antriebsarten. Gegenüber der Welt am Sonntag ließ Opel-Chef Florian Huettl nun aber verlauten, dass der neue Corsa erst 2028 auf den Markt kommt – als reines Elektroauto. Der E-Corsa soll auf der neuen Stellantis-Plattform STLA Small basieren, die theoretisch auch andere Antriebsarten ermöglicht. Sie wurde aber vor allem zur Elektrifizierung der eigenen Flotte konzipiert.

Was Opel besser macht als VW

Wenn es um die deutschen Autobauer geht, geht es vor allem um Volkswagen, Mercedes und BMW. Opel scheint in puncto Elektromobilität oder Automobilkrise vor allem medial allenfalls eine Nebenrolle zu spielen. Das ist zumindest mein Eindruck. Dabei kriselt es auch in Rüsselsheim. Denn Stellenabbau und Absatzeinbrüche machen auch vor Opel keinen Halt.

Indes steht das Unternehmen bei den aktuellen Halbjahreszahlen 2026 aber wieder deutlich besser da als die anderen deutschen Autobauer. Grundproblem der Automobilindustrie in Deutschland ist aber nicht allein die allgemein schwächelnde Wirtschaft. Es sind auch hausgemachte Management-Entscheidungen.

Kleinwagen wurden etwa ausgedünnt, Modelle immer größer und teurer – und damit für immer mehr Menschen schlicht unerschwinglich. Gleichzeitig wurde die Elektromobilität lange eher verwaltet als vorangetrieben. Oder: mitunter verpennt!

Vor allem Volkswagen bekommt das in China zu spüren, wo der Markt längst stark auf Elektroautos getrimmt ist. Wer dort den Anschluss verliert, verliert eben nicht nur ein paar Prozentpunkte.

Opel ist hingegen fast der karosseriegewordene Beweis dafür, dass Antriebsvielfalt nicht zwangsläufig Stillstand bedeuten muss. Denn Benziner, Hybride und Elektroautos nebeneinander können gerade in einer Übergangsphase sinnvoll sein – zumindest so lange, bis daraus keine Ausrede wird, die Elektrifizierung zu verschleppen.

Der neue E-Corsa passt deshalb grundsätzlich in die Zeit. Er ist ein vergleichsweise günstiges Elektroauto für den Massenmarkt. Nur kommt er 2028 eben auch ziemlich spät. Die Frage ist deshalb nicht nur, ob Opel den richtigen Weg einschlägt, sondern ob Rüsselsheim diesmal schnell genug unterwegs ist.

Stimmen

  • Im September 2023 sagte Opel-Chef Florian Huettl in einem Interview mit der Bild: „Bereits im kommenden Jahr bieten wir in ausnahmslos jeder Baureihe mindestens ein rein batterieelektrisches Modell an. Ab 2025 wird jedes neu in den Markt gebrachte Opel-Modell ausschließlich rein elektrisch angetrieben sein. Ab 2028 werden wir in Europa nur noch batterieelektrische Autos anbieten.“
  • Im August 2025 folgte die Kehrtwende. Auf eine Anfrage des Hamburger Redaktionskontors BeHonest für Elektroauto-News ließ eine Unternehmenssprecherin verlauten: „Wir profitieren von der Flexibilität, die unsere Strategie im Einkauf und in den Werken bietet. Diese muss nicht auf 2028 begrenzt sein, wenn die Nachfrageseite anderes verlangt, doch wir haben ganz klar die Ziele im Bereich der Dekarbonisierung unseres Unternehmens und unseres Fahrzeugangebots im Blick. Aktuell prüfen wir unsere entsprechenden Planungen und passen sie an die neuen Bedingungen an.“
  • Und nun? Wieder eine kleine Wende von der Kehrtwende der E-Wende. Gegenüber der Welt am Sonntag sagte Opel-Chef Florian Huettl zum neuen Corsa: „Er wird 2028 kommen, rein elektrisch sein und um die 25.000 Euro kosten. (…) Mit so einem Angebot leisten wir unseren Beitrag zur Etablierung der Elektromobilität auch im Einstiegssegment. (…) Das Angebot ist stark, die Ladeinfrastruktur entwickelt sich gut, die Politik unterstützt Elektrofahrzeuge gezielt. Und durch gestiegene Benzinpreise rechnet sich ein Elektroauto für viele Kunden schneller.“

E-Corsa für 25.000 Euro: Opel muss jetzt vor allem liefern

Opel will mit seinem neuen E-Corsa eine Lücke schließen. Er tritt in einem Segment an, das bislang zwischen Kleinwagen-Sterben und Elektroauto-Aufpreis eingeklemmt war. Mit einem Preis von rund 25.000 Euro wäre er ein direktes Konkurrenz-Angebot zum ID.Polo von Volkswagen. Er könnte ein kleines Duell mit großer Symbolkraft entfachen.

Denn wer die Elektromobilität wirklich in die Breite bringen will, muss irgendwann weg von den teuren SUV und hin zu bezahlbaren Alltagsautos. Zeitlich könnte Opel dabei gerade noch die Kurve kriegen, da die E-Autoprämie noch bis Ende 2029 laufen soll. Der E-Corsa hätte also noch rund ein Jahr, um von der Förderung zu profitieren.

Ob das reicht, um den Markt nachhaltig anzukurbeln, ist aber eine andere Frage. Denn staatliche Kaufanreize können zwar die Nachfrage stimulieren; sie ersetzen aber weder attraktive Modelle noch vernünftige Preise.

Hinzu kommt, dass Opel als Teil von Stellantis streng genommen längst kein rein deutscher Autobauer mehr ist. Die Entwicklung des neuen E-Corsa ist deshalb auch weniger eine deutsche Einzelentscheidung, sondern Teil der internationalen Konzernstrategie.

Umso wichtiger wäre es, dass Opel nicht jeden politischen Zickzackkurs mitmacht. Denn nach Jahren von E-Wende, Kehrtwende und Kehrtwende der Kehrtwende braucht es weniger Richtungswechsel – dafür aber umso mehr Konsequenz und Konstanz.

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Die meistverkauften Autos in Deutschland – im Juli 2026

18. August 2026 um 20:06

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zuverlässigsten Automarken 2025

Die Sommerpause hat auch den Automarkt erreicht, und die Verkaufszahlen gehen etwas nach unten. Zudem schafft es kein einziges E-Auto in die Top Ten. Wir präsentieren in diesem Artikel die Modelle, die sich im Juli 2026 am besten verkaufen konnten.

Im Hochsommer kaufen die Menschen in der Regel weniger Autos als sonst. Mit insgesamt 268.068 Neuzulassungen im Juli bleibt das Niveau gegenüber dem Vorjahr zwar fast unverändert, im Vergleich zum starken Juni geht es aber um 9,5 Prozent nach unten. Für die oberen Plätze der Modell-Rangliste ändert das wenig, das Feld der Verfolger wird aber ordentlich durchgewirbelt.

Diese Autos kaufen die deutschen Fahrer

Zum zweiten Mal in Folge sind reine Elektroautos die am häufigsten zugelassene Antriebsart. 78.609 Stromer entsprechen einem Anteil von 29,3 Prozent – das ist ein Plus von 61,7 Prozent gegenüber dem Juli 2025. Trotzdem schafft es keines der Modelle in die Top Ten.

Ganz vorne steht der Skoda Elroq mit 3.541 Neuzulassungen, dem weniger als 200 verkaufte Autos für einen Platz in der Rangliste fehlen. Es folgen der VW ID.7 (3.247) und das Pärchen VW ID.4 und ID.5 (3.241). Auch der Skoda Enyaq, die Mercedes CLA-Klasse und der VW ID.3 sind vorne mit dabei. Das Tesla Model Y, das im Juni noch auf Rang drei stand, taucht im Juli nicht einmal mehr in der Top Ten auf.

Bei den Herstellern bleibt alles beim Alten. VW führt mit 17,9 Prozent Marktanteil vor Mercedes (9,9 Prozent) und BMW (9,2 Prozent) die deutsche Automobilbranche an. Skoda ist mit 8,7 Prozent erneut die beliebteste Importmarke. Für unser Ranking interessieren uns aber die Verkaufszahlen der einzelnen Modelle. Die Zahlen stammen wie immer vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Platz 10: Audi A6

Der Audi A6 schafft es mit 3.776 Neuzulassungen nur ganz knapp in die Top Ten. Die Limousine ist das einzige Modell von Audi in der Liste, obwohl die Marke im Juli insgesamt 17.432 Fahrzeuge absetzen konnte.

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Bild: Audi

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Android Auto: So kannst du den GPS-Tachometer aktivieren

14. August 2026 um 05:45

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Schon lang können sich Smartphone-Nutzer einen Tachometer über Google Maps anzeigen lassen. Über CarPlay haben Apple-Nutzer auch im Auto seit längerem Zugriff auf diese Funktion. Nun führt Google Maps den GPS-Tacho offenbar auch für Android Auto ein. 

Apple-User nutzen den GPS-Tacho von Google Maps zwar schon länger. Wer aber mit Android Auto unterwegs ist, musste sich während der Nutzung der App bislang mit der Anzeige des Tempolimits begnügen. Die eigene gefahrene Geschwindigkeit blieb außen vor.

Verschiedenen Medienberichten zufolge ändert sich das jetzt: Google Maps rüstet den digitalen GPS-Tacho nach. Er erscheint neben dem bekannten Symbol für das Tempolimit und zeigt künftig auch die aktuell gefahrene Geschwindigkeit an.

Der Vorteil vom GPS-Tachometer für Android Auto

Der GPS-Tacho funktioniert wie auf dem Smartphone: Ein GPS-Signal liefert die Daten für die Anzeige. Die Geschwindigkeit wird also aus der Positionsveränderung des Fahrzeugs berechnet. Die Funktion kann vor allem in zwei Szenarien praktisch sein.

Zum einen ist das Feature für Menschen sinnvoll, die sich die Navigation über ein externes Infotainment-Display per Android Auto anzeigen lassen. Bislang konnten sie keinen schnellen Blick auf ihr eigenes Tempo neben der Kartenansicht werfen.

Auch Besitzer älterer Fahrzeuge dürften von der Neuerung profitieren. Sie können ihre Fahrzeuge nun mit einem externen Display nachrüsten und sich den GPS-Tacho dort anzeigen lassen.

Rollout läuft schrittweise

Zum Rollout des GPS-Tachos für Android Auto hat Google bisher keine offizielle Mitteilung veröffentlicht. Allerdings existieren einige Nutzerberichte auf Reddit. Dort geben User an, dass der GPS-Tacho ab der Google-Maps-Version 26.29.02 verfügbar ist.

Wie bei Updates von Google üblich, scheint die Funktion serverseitig in mehreren Schritten zu erfolgen. Wer also die neueste App-Version installiert hat, sieht den GPS-Tacho mit etwas Glück sofort. In Kanada und Indien wurde die Funktion bereits von Usern bestätigt. Wann und ob die Funktion in Deutschland für alle zugänglich ist, bleibt vorerst noch offen.

GPS-Tachometer für Android Auto aktivieren

Ob du das Feature bereits nutzen kannst, musst du zunächst in den Google Maps-Einstellungen prüfen. Anschließend gehst du wie folgt vor:

  1. Öffne Google Maps auf deinem Smartphone.
  2. Tippe oben rechts auf dein Profilbild und wähle „Einstellungen“.
  3. Gehe zum Menüpunkt „Navigation“ und dort zu „Optionen für Kraftfahrzeuge“.
  4. Aktiviere die Schalter bei „Tempolimit“ und „Tachometer“.

Sind beide Schalter aktiv, sollte der GPS-Tacho erscheinen, sobald dein Smartphone mit dem Fahrzeug verbunden ist.

GPS-Tachometer kein Ersatz für Fahrzeugtacho

Der GPS-Tacho ist eine sinnvolle Ergänzung für deine Navigation. Wichtig: Er ersetzt nicht den eigentlichen Fahrzeugtacho. Der Grund: Der Fahrzeugtacho darf gesetzlich nie eine niedrigere Geschwindigkeit anzeigen als die tatsächlich gefahrene. Deshalb eilt er in der Regel leicht voraus und zeigt meist ein bis zwei Kilometer pro Stunde mehr an als du tatsächlich fährst.

Der GPS-Tacho hingegen ist zwar prinzipiell genauer, da er die Geschwindigkeit direkt aus der Positionsveränderung berechnet. Allerdings hängt er dafür von einem stabilen Satellitenempfang ab. In Tunneln, Parkhäusern oder engen Häuserschluchten kann das Signal abreißen oder ungenau werden. Das führt häufig zu kurzzeitigen Ausfällen oder verzögerten Anzeigen.

Im Alltag eignet sich die GPS-Anzeige daher vor allem für den schnellen Kontrollblick, nicht als verlässliche Rechtsgrundlage.

Alternativen für den GPS-Tacho für Android Auto

Wer nicht abwarten möchte, bis Google die Funktion in Deutschland freischaltet, hat bereits andere Möglichkeiten, sich einen GPS-Tacho ins Auto zu holen. Wer beispielsweise statt Google Maps Waze oder Sygic zur Navigation nutzt, bekommt die gefahrene Geschwindigkeit dort bereits eingeblendet. Beide Apps sind mit Android Auto kompatibel.

Wer lieber bei Google Maps bleibt, kann übergangsweise auf eine eigenständige GPS-Tacho-App auf dem Smartphone zurückgreifen. Im Play Store gibt es dafür mehrere kostenlose Angebote.

Der Nachteil: Diese Apps laufen in der Regel nur auf dem Smartphone-Display selbst und lassen sich nicht direkt in die Android-Auto-Oberfläche einbinden. Deshalb eignen sie sich eher als Zusatz-App auf dem Handy als vollwertiger Ersatz für die Infotainment-Anzeige.

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Das sind die besten kleinen Elektro-SUVs 2026

11. August 2026 um 21:01

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Ein vollelektrischer Nissan Leaf in Türkis aus dem Jahr 2025.

Kompakte E-Autos sind das am schnellsten wachsende Segment auf dem Automarkt. Kombiniert man diese mit den beliebtesten Fahrzeugen der Deutschen überhaupt – den SUVs –, erhält man echte Verkaufsschlager. Aber welche Elektro-SUVs sind momentan die besten? Das klären wir in unserem Ranking.

Lange galten Elektroautos als teure Spielzeuge für Gutverdiener. Inzwischen hat sich das Bild jedoch gedreht, denn gerade im unteren Preissegment stehen immer mehr Modelle zur Auswahl. Vor allem kompakte Elektro-SUVs sind immer mehr im Kommen. Sie sind praktisch, sicher und relativ erschwinglich. Durch die vielen Optionen stellt sich beim Kauf aber die Frage, zu welcher Marke und zu welchem Modell Konsumenten greifen sollten.

Elektro-SUVs im Test

Für unser Ranking mit den aktuell besten Elektro-SUVs nehmen wir den umfangreichen Test des US-Fachmagazins Car and Driver her. Jedes Jahr werden von der Redaktion rund 400 Fahrzeuge durch einen standardisierten Testparcours geschickt. Bewertet werden dabei rund 200 Aspekte, darunter Dinge wie Beschleunigung, Fahrverhalten, Komfort, Platz, Verbrauch und Infotainment-System. Am Ende steht eine Gesamtnote von maximal zehn Punkten.

Da es sich um einen amerikanischen Test handelt, sind jeweils die US-Listenpreise angegeben. Diese lassen sich nicht 1-zu-1 für den deutschen Markt umrechnen. Zudem basieren die Reichweiten auf einem anderen als in Europa üblichen Standard. Die europäischen Angaben derselben Fahrzeuge fallen teilweise deutlich höher aus. Das heißt aber, dass die Autos in der Realität vermutlich mehr schaffen als hier angegeben.

Da nur acht Fahrzeuge in dem Segment getestet wurden, reicht es diesmal nicht ganz für eine Top Ten. Dafür gehen wir im folgenden Ranking näher auf die jeweiligen Eigenschaften der kompakten Elektro-SUVs ein.

Platz 8: Hyundai Kona Elektro

Wir starten mit dem Hyundai Kona Elektro, den die Tester bei 7,5 von 10 Punkten einsortieren. Der größte Trumpf des Autos ist das Preis-Leistungs-Verhältnis: Ab 34.470 Dollar geht es los. Dafür bekommen Käufer eine umfangreiche Serienausstattung, einen großen Kofferraum und guten Komfort geboten. Die Reichweite reicht je nach Batterie von 322 bis 420 Kilometern.

Ein Hyundai Kona Electric.
Bild: Hyundai

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Die meistverkauften Automarken im Juli 2026 in Deutschland

08. August 2026 um 20:23

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Automarken BMW Auto Marke

Offensichtlich haben die Menschen im Sommer Besseres zu tun, als sich ein Auto zu kaufen, denn der Neuwagenmarkt in Deutschland stagniert. Einige interessante Entwicklungen gibt es trotzdem. Wir präsentieren in diesem Artikel die Automarken, die sich im Juli am besten verkaufen konnten.

Der Juni 2026 war relativ stark, doch im Juli legt der deutsche Automarkt offenbar eine kleine Sommerpause ein. Zumindest gehen die Verkaufszahlen etwas nach unten. Gegenüber dem Vorjahr bleibt das Niveau aber nahezu unverändert. Ein wichtiger Trend setzt sich hingegen fort, und er verschiebt langsam, aber sicher die Kräfteverhältnisse der in Deutschland verkauften Automarken.

Automarken mit Elektroautos sind im Kommen

Die Rede ist natürlich von Elektroautos. Zum zweiten Mal in Folge sind reine E-Autos die am häufigsten zugelassene Antriebsart. 78.609 verkaufte Stromer ergeben einen Anteil von 29,3 Prozent am Gesamtmarkt und ein Plus von 61,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dahinter folgen Hybride mit 27,9 Prozent, Benziner mit 18,9 Prozent, Diesel mit 11,8 Prozent und Plug-in-Hybride mit 11,4 Prozent.

Insgesamt kamen im Juli 268.068 Pkw neu auf die deutschen Straßen. Das entspricht einem kaum relevanten Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Juni ist das sogar ein Rückgang um 9,5 Prozent. Die Zahlen stammen wie immer vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Für die Top Ten reicht es noch nicht, aber einige Newcomer aus China streben auch bei uns immer weiter nach vorne. BYD kommt auf 5.240 Neuzulassungen und einen Marktanteil von 2,0 Prozent, MG Roewe konnte 3.698 Fahrzeuge verkaufen (1,4 Prozent). Damit bewegen sich die beiden Hersteller auf einem Niveau mit etablierten Automarken wie Kia, Dacia, Fiat, Toyota und Peugeot, die es ebenfalls nicht in unser folgendes Ranking geschafft haben.

Platz 10: Renault

Ganz knapp reicht es für Renault. Der französische Hersteller kommt im Juli auf 6.708 Neuzulassungen und einen Marktanteil von 2,5 Prozent. Der erste Verfolger Kia kommt auf denselben gerundeten Marktanteil und liegt weniger als 100 Fahrzeuge zurück.

Renault 5 Kleinwagen Elektro grün R5
Bild: Renault

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Das sind die besten Kfz-Versicherungen in Deutschland

07. August 2026 um 21:05

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besten Kfz Versicherungen Auto Versicherung

Autofahren wird immer teurer. Neben den Kosten für den Treibstoff und die Fahrzeuge selbst betrifft das auch die Versicherungsbeiträge. Allerdings ist der günstigste Tarif nicht automatisch der beste. Wir klären in diesem Artikel, welche Kfz-Versicherungen bei den Kunden am besten abschneiden.

Bei den Kfz-Versicherungen gibt es deutlich größere Unterschiede als bei vielen anderen Versicherungen. Häufig lässt sich mit wenigen Klicks eine Menge Geld sparen. Nur auf den Preis eines Tarifs zu schauen, wäre jedoch ein Fehler. Spätestens bei einem Schadensfall spielen Aspekte wie Service, Leistungsumfang und Transparenz eine mindestens genauso große Rolle.

Deshalb ergibt es Sinn, die Kunden nach ihrer Zufriedenheit mit den jeweiligen Kfz-Versicherungen zu fragen. Sie wissen am besten, wie gut einem diese in der Not zur Seite stehen. Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat 3.916 Bewertungen von Versicherten ausgewertet. Bewertet wurden Aspekte wie das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Vertragsleistungen, der Service und die Transparenz.

Zwei unterschiedliche Kfz-Versicherungen

Das DISQ unterscheidet zwischen zwei Arten von Anbietern: Filialversicherer und Direktanbieter. Versicherer mit einer Filiale punkten vor allem mit Beratung vor Ort, bei den Direktanbietern werden meist die Internetseite oder die App bewertet. Das hat Auswirkungen auf die Kundentreue. Mitglieder bei Filialanbietern wechseln deutlich seltener die Versicherung.

Einige der größten deutschen Anbieter haben es nicht in unsere Top Ten geschafft. Darunter die Allianz, Axa und der ADAC. Die Continentale landet mit 73,8 Punkten sogar auf dem letzten Platz. Wer hingegen in der Spitzengruppe vertreten ist und zu den besten Kfz-Versicherungen in Deutschland gehört, verraten wir in folgendem Ranking.

Platz 9 (geteilt): Zurich

Direkt zu Beginn gibt es einen Gleichstand, denn zwei Anbieter erreichen 80,5 Punkte. Einer davon ist die Zurich, die wie alle anderen Vertreter in dieser Liste das Urteil „sehr gut“ einfährt. Für seinen Service bekommt der Konzern 84,5 Punkte – hier liegt seine Stärke. Aber auch sonst gibt es keine großen Ausreißer nach unten.

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Das sind die besten Elektroautos in Deutschland – laut ADAC

05. August 2026 um 20:30

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besten Elektroautos E-Autos Deutschland ADAC

Der ADAC hat eine neue Liste mit den derzeit besten E-Autos herausgegeben, die in Deutschland erhältlich sind. Neben der Qualität der Modelle wird auch das Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet.

Immer mehr Menschen haben Interesse an einem Elektroauto, und entsprechend bringen immer mehr Hersteller neue Modelle auf den Markt. Das bedeutet aber auch, dass die Wahl immer schwieriger wird. Die Unterschiede bei Reichweite, Verarbeitung und Alltagstauglichkeit sind erheblich. Da helfen Studien, die auf Basis objektiver Kriterien die Stromer unter die Lupe nehmen.

E-Autos werden neu bewertet

Eine der wichtigsten Quellen für den Automarkt ist der ADAC. Die Institution hat eine brandaktuelle Liste veröffentlicht, in der die besten E-Autos gekürt werden, die momentan auf dem deutschen Markt erhältlich sind. Neben einer Qualitätsnote, auf der unser Ranking beruht, vergeben die Tester auch eine separate Note für das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Seit 2026 gibt es eine Änderung bei der Bewertung: Sicherheit und Umwelt fließen nicht mehr doppelt, sondern nur noch einfach in die Gesamtwertung ein. Für Elektroautos bedeutet das in der Regel eine Verschlechterung, weil sie in diesen beiden Bereichen traditionell ihre Stärken haben. Deshalb lassen sich die Noten nicht mehr mit älteren Tests vergleichen.

Unter den zehn besten E-Autos findet sich kein einziger Kleinwagen. Wer ein günstiges Elektroauto sucht, wird einen Rang hinter unserer Top Ten fündig. Das mit Abstand beste Preis-Leistungs-Verhältnis der gesamten Liste erreicht der Suzuki e Vitara (1,3). Für weiter oben reicht es wegen der Gesamtnote von 2,6 allerdings nicht. Geschafft haben es hingegen:

Platz 10: Tesla Model Y

Den Auftakt macht ein aktueller Bestseller auf dem deutschen Markt. Das Tesla Model Y bekommt für seine Standard-Variante die Note 2,5. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis, das die Tester ebenfalls mit 2,5 bewerten, ist ordentlich und langt für einen Platz im Mittelfeld.

schlechtesten Neuwagen Mängelquote TÜV
Bild: Tesla

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Das sind die besten Kompakt-SUVs 2026

31. Juli 2026 um 20:08

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VW Tiguan Plug-in-Hybrid Auto Straße Volkswagen

Monat für Monat sind SUVs das Fahrzeugsegment mit den besten Verkaufszahlen in Deutschland. Entsprechend schickt inzwischen fast jeder Hersteller ein oder mehrere Modelle ins Rennen. Das macht die Wahl für Käufer immer schwieriger. Ein aufwendiger Test kürt deshalb die besten aktuellen Kompakt-SUVs.

Das SUV hat Kombis, Limousinen und Kleinwagen als das Standardauto der Deutschen abgelöst. Momentan entfällt jede dritte Neuzulassung auf dieses Segment. Damit kann keine andere Fahrzeugart auf dem deutschen Automarkt mithalten. Besonders beliebt sind die sogenannten Kompakt-SUVs, die genug Platz für Familie und Einkäufe bieten, ohne im Parkhaus zum Problem zu werden. Doch welche Modelle haben die Kühlerhaube vorn?

So werden die besten Kompakt-SUVs ermittelt

Unser Ranking basiert auf einer aktuellen Studie des US-Fachmagazins Car and Driver, das jedes Jahr rund 400 Fahrzeuge durch einen standardisierten Testparcours schickt. Untersucht werden dabei rund 200 Aspekte, von Beschleunigung und Fahrverhalten über Komfort, Kofferraumvolumen und Verbrauch bis hin zum Infotainment-System. Am Ende steht eine Gesamtnote von maximal zehn Punkten.

Da es sich um einen amerikanischen Test handelt, gibt es zwei kleine Einschränkungen. Zum einen beziehen sich alle Preisangaben auf die US-Listenpreise in Dollar. Was ein Modell hierzulande kostet, lässt sich daraus nicht zu 100 Prozent ableiten, denn häufig gibt es Unterschiede bei Dingen wie Steuern, Ausstattung und Motorisierung. Zum anderen werden drei der zehn Fahrzeuge momentan nicht in Deutschland angeboten.

Offenbar befindet sich das Segment momentan im Wandel. Viele Hersteller haben ihre Modelle zuletzt überarbeitet. Zudem setzen einige Marken inzwischen ausschließlich auf Hybridantriebe. Welche Kompakt-SUVs 2026 am besten abschneiden, verraten wir in der folgenden Top Ten.

Platz 10: Mitsubishi Outlander

Den Auftakt macht der Mitsubishi Outlander, den die Tester mit 8 von 10 Punkten bewerten. Er ist das einzige Fahrzeug in unserem Ranking mit einer dritten Sitzreihe und bietet damit theoretisch Platz für sieben Personen. Viel Beinfreiheit sollte man allerdings nicht erwarten. In den USA startet der Outlander bei 32.255 Dollar.

Mitsubishi Outlander, Plug-in Hybrid
Bild: Mitsubishi Motors

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Diese Elektroautos haben die langlebigsten Batterien

24. Juli 2026 um 20:59

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E-Autos Ladestation

Die Qualität von E-Autos steht und fällt mit dem Akku. Die Batterie ist das Herzstück jedes Elektroautos, und die Sorge vor dem Verschleiß hält viele Menschen vom Kauf ab. Deshalb klären wir in diesem Artikel, welche Modelle auch nach vielen gefahrenen Kilometern noch Leistung bringen.

Beim Kauf eines Benziners spielt sie meistens keine große Rolle, doch bei E-Autos ist sie oft der entscheidende Faktor: die Reichweite. Diese wird von der jeweiligen Batterie bestimmt, die meist das teuerste Bauteil ist. Deshalb ist die Sorge bei Käufern oft groß, dass der Akku schnell an Leistung einbüßt und man sein Fahrzeug so immer öfter laden muss. Die gute Nachricht ist, dass die Realität deutlich erfreulicher ist als es die Berichterstattungen teils vermuten lassen.

So hoch ist der Leistungsverlust bei E-Autos

Die Daten für unser Ranking stammen vom schwedischen Gebrauchtwagenhändler Carla, der zwischen 2022 und 2026 knapp 10.000 Batterietests durchgeführt hat. Ermittelt wurde der sogenannte State of Health (SoH). Dieser verrät, wie viel Kapazität ein Akku im Vergleich zum Neuzustand noch besitzt.

Im Schnitt blieben laut der Studie nach 100.000 Kilometern noch 92,4 Prozent der Leistung erhalten. Damit beträgt der durchschnittliche Verlust gerade einmal 7,6 Prozent. Und es gibt noch eine gute Nachricht: Nach den 100.000 Kilometern verlangsamt sich der Kapazitätsverlust, da dieser vor allem zu Beginn auftritt.

Wie lange die Batterie ihre Leistung hält, hängt auch von den jeweiligen Nutzern ab. Vor allem häufiges Schnellladen führt zu einem höheren Verschleiß. Und natürlich wirken sich auch die Temperaturen auf die Reichweite von E-Autos aus. In der folgenden Top Ten präsentieren wir die Modelle, die ihre Kapazität am längsten halten können.

Platz 10: Audi e-tron 55

Als Erstes fährt ein deutscher Wagen ein, der Audi e-tron 55. Seine große 95-kWh-Batterie kommt nach mehr als 100.000 Kilometern noch auf einen durchschnittlichen SoH von 92,9 Prozent. Damit liegt das SUV leicht über dem Gesamtdurchschnitt aller getesteten Fahrzeuge.

Audi E-Tron im Schnee
Bild: Audi

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Schnell wie ein Toilettengang: Wie funktioniert Megawattladen?

24. Juli 2026 um 05:45

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Was ist Megawattladen Wie funktioniert Megawattladen Elektroauto E-Lkw

In wenigen Minuten Strom für Hunderte Kilometer Reichweite oder einen Lkw während der Pause voll laden: Das soll das sogenannte Megawattladen möglich machen. 2025 eröffneten die ersten Stationen in Europa. Wir verraten dir, wie die Technologie funktioniert. 

Elektrofahrzeuge schneller laden zu können, bringt für Pkw mehr Reisekomfort und mehr Wirtschaftlichkeit für Lkw im Fernverkehr. Um das möglich zu machen, gibt es seit Februar 2025 entsprechende Ladestationen und seit Anfang 2026 sogar einen neuen technischen Ladestandard: das Megawattladen.

Wie funktioniert Megawattladen?

Als Megawattladen gilt eine Ladeleistung ab 1.000 Kilowatt. Das sogenannte Megawatt Charging System (MCS) ist eine Hochleistungs-Ladelösung mit der Fähigkeit, höhere Ladegeschwindigkeiten als herkömmliche Combined Charging Systems (CCS) zu liefern.

CCS-Lösungen liefern typischerweise zwischen 50 und 400 Kilowatt Gleichstromleistung. Vor allem für batterieelektrische Nutzfahrzeuge wie Lkw und Busse reicht das aber oft nicht aus. Doch MCS-Lösungen haben das Potenzial, mehr als ein Megawatt zu erreichen. MAN-Schwesterunternehmen Scania beschreibt die Vorteile der Technologie:

Das Laden kann während der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepausen erfolgen, wodurch die Betriebszeit maximiert wird. Das schnellere Laden eröffnet außerdem neue Ausstattungsmöglichkeiten: Dank kürzerer Stopps können Betreiber kleinere Akkupakete wählen, wodurch sich die Nutzlast erhöht und die Gesamtproduktivität verbessert wird.

So schnell wie ein Toilettengang

Um die Technologie greifbarer zu machen, setzte ntv Megawattladen ins Verhältnis: Ein Lader mit einem Megawatt könnte theoretisch in 60 Minuten 1.000 Kilowattstunden übertragen oder in sechs Minuten 100 Kilowattstunden. Damit wären sogar die größten E-Autoakkus in der Zeit voll, die ein Mensch für einen Toilettengang oder eine Kaffeepause braucht.

Doch nicht nur die Schnelligkeit des Ladens ist enorm, sondern auch die elektrische Leistung. Bei einem Megawatt fließt zeitweise etwa so viel Strom durch ein einziges Kabel, wie Hunderte Haushalte zusammen benötigen. Weil der höhere Strom sicher gehandhabt werden muss, braucht MCS einen eigenen Stecker.

Welche Hersteller bieten Megawattladen schon an?

Bei Lkw ist die Auswahl größer, als der junge Standard vermuten lässt. MAN bietet die vollelektrischen Modelle eTGX und eTGS bereits mit MCS-Option zur Bestellung an, Serienstart ist für das zweite Quartal 2026 geplant. Bei einem Wintertest in Schweden lud ein eTGX mit rund 750 Kilowatt von 10 auf 90 Prozent in etwa 30 Minuten.

Auch Mercedes-Benz Trucks testet: Zwei MCS-fähige eActros 600 absolvierten Anfang 2026 eine rund 2.400 Kilometer lange Route quer durch Europa, um Ladeleistung und Kompatibilität mit unterschiedlichen Ladesäulen zu prüfen.

Scania, Schwesterunternehmen von MAN im Traton-Konzern, startet ebenfalls bei 750 Kilowatt, theoretisch sind mit dem MCS-Stecker aber bis zu 3,75 Megawatt möglich.

Megawattladen für Pkw: BYD startet in Deutschland

Bei Pkw galt Megawattladen lange als Zukunftsmusik, doch das ändert sich gerade. Der chinesische Hersteller BYD hat im Juni 2026 seine erste Flash-Charging-Station in Deutschland installiert. Sie befindet sich im Allgäu in der Nähe der Iselerbahn.

Die Säule ist laut BYD für bis zu 1.500 Kilowatt ausgelegt, also 1,5 Megawatt. Diese Angabe bezieht sich allerdings auf den Ladeanschluss für den chinesischen Markt. Welche Leistung in Europa tatsächlich ankommt, lassen die bisherigen Angaben offen. Zum Vergleich: Teslas aktuelle V4-Supercharger erreichen maximal rund 500 Kilowatt.

In Kombination mit BYDs Blade Battery 2.0 sollen kompatible Fahrzeuge unter Idealbedingungen in fünf Minuten von 10 auf 70 Prozent laden, in rund neun Minuten von 10 auf 97 Prozent.

MCS bisher noch Nische im Pkw-Bereich

Dennoch gibt es einen Haken: Bislang kann in Europa nur der Denza Z9GT die Technik nutzen, ein Modell der BYD-Premium-Marke. Mit seiner 122-Kilowattstunden-Batterie kommt er auf bis zu 800 Kilometer Reichweite.

Selbst moderne 800-Volt-Fahrzeuge wie der Porsche Taycan oder der Mercedes CLA Electric liegen deutlich unter den angepeilten Ladeleistungen. Weitere BYD-Modelle mit der neuen Batterie sollen laut dem Hersteller erst in etwa 18 bis 24 Monaten verfügbar sein.

Für die breite Masse bleibt deshalb vorerst die 800-Volt-Technik der Standard, die inzwischen über 20 Modelle nutzen, von günstigeren Wagen bis zu Porsche und Mercedes. Sie ermöglicht bis zu 400 Kilowatt, deutlich unter der Megawattgrenze.

Wie steht es um die Infrastruktur in Europa?

Einer Pressemitteilung von E.ON zufolge entsteht entlang der wichtigsten Verkehrsrouten in Europa ein Netz von Megawatt-Ladern. So seien bis zum Herbst 2028 in der Europäischen Union etwa 330 MCS-Ladepunkte an 55 Standorten in Deutschland, Österreich, Dänemark, Spanien, Frankreich, den Niederlanden, Schweden, Polen und Ungarn geplant.

Jeder Standort ist rund um die Uhr öffentlich zugänglich, die Ladeleistung liegt bei einem Megawatt. Gebaut wird das Ladenetz von einem Konsortium, dem E.ON, Voltix und GreenWay angehören. Die EU fördert es mit mehr als 70 Millionen Euro.

Auch BYD baut massiv aus. Wie das Unternehmen der South China Morning Post mitteilte, sollen bis Ende März 2027 insgesamt 3.000 Flash-Charging-Stationen in Europa in Betrieb genommen werden. Im selben Zeitraum plant BYD 2.000 weitere Stationen in Nord- und Südamerika sowie 1.000 im Asien-Pazifik-Raum, insgesamt also 6.000 Standorte außerhalb Chinas.

Auf dem chinesischen Festland betreibt der Konzern bereits gut 7.000 Flash-Charging-Stationen und will diese Zahl bis Jahresende auf 20.000 erhöhen.

Kritik am Megawattladen bei Pkw

Während das Megawattladen für Lkw durchaus Vorteile bringt, gibt es auch Kritik. Vor allem in Bezug auf Pkw empfinden Experten die Technologie als wenig sinnvoll: Aktuell kann kaum ein Modell so hohe Leistungen überhaupt aufnehmen.

Außerdem wäre die lokale Netzkapazität schnell ausgereizt. BYD begegnet diesem Problem nach eigenen Angaben mit Pufferspeichern an jeder Station: Eine Batterie lädt sich langsam aus dem Netz und gibt die Energie beim Ladevorgang mit hoher Leistung ab.

Hinzu kommt, dass hohe Ladeströme die Batterie stärker altern lassen und ohnehin nur für wenige Minuten anliegen. Selbst beim Denza Z9GT zeigen erste Praxistests, dass bereits eine 400-Kilowatt-Säule für sehr kurze Ladezeiten genügt.

Allerdings gibt es kaum Anlass zur Sorge, dass MCS das herkömmliche CCS verdrängen könnte. Zumindest Volvo Trucks erwartet, dass beide Systeme parallel verfügbar bleiben. Echte Alternativen zum Megawattladen gibt es allerdings kaum.

Zwar hat sich der Batteriewechsel zumindest in China halbwegs etabliert, in Europa fehlen dafür Anwender auf Fahrzeugherstellerseite. Beim Lkw gibt es Tests mit Oberleitungssystemen auf Autobahnen, ein Einsatz in großem Stil scheint aber nicht wahrscheinlich.

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