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Solarzaun statt Balkonkraftwerk: Mehr Eigenverbrauch dank Vertikalmontage

20. April 2026 um 05:45

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Solarzaun Solaranlage Zaun Mauer vertikal

Balkonkraftwerke boomen. Doch ihr grösstes Problem bleibt: Sie liefern den meisten Strom mittags, wenn kaum jemand zu Hause ist. Ein österreichisches Unternehmen will das mit einer Solaranlage lösen, die direkt in den Gartenzaun eingefädelt wird. Die vertikale Ausrichtung soll Strom gezielt morgens und abends erzeugen, wenn der Verbrauch im Haushalt am höchsten ist.

Balkonkraftwerke haben in den vergangenen Jahren deutlich an Beliebtheit gewonnen. Die steckerfertigen Mini-Solaranlagen ermöglichen es inzwischen vielen Haushalten, eigenen Strom zu erzeugen und so die Energiekosten zu senken.

Einer der Treiber dieser Entwicklung sind auch regulatorische Veränderungen, wie die Anhebung der maximalen Einspeisung von 600 auf 800 Watt im Jahr 2024. Diese hatte unter anderem zur Folge, dass sich allein im Jahr 2025 die Zahl der neu installierten Anlagen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt hat und somit der stärkste Zubau seit 2018 verzeichnet werden konnte.

Bis Ende 2025 waren in Deutschland bereits mehr als 1,2 Millionen Balkonkraftwerke in Betrieb gemeldet. Diese finden sich oft an Balkonbrüstungen, auf Terrassen oder an Hausfassaden und ermöglichen eine vergleichsweise einfache Nutzung von Solarenergie im Alltag.

Aber auch Zäune rücken als alternative Installationsorte immer mehr in den Fokus. Die Entwicklung eines Unternehmens aus Graz setzt hier an und kombiniert dafür Sichtschutz mit integrierter Solartechnik zur Stromerzeugung.

Solarzaun dient gleichzeitig als Sichtschutz

Die Zaunsolaranlage des österreichischen Unternehmens Sunbooster ist als Ergänzung für bestehende Doppelstabmattenzäune gedacht. Denn die flexiblen PV-Module des Modells Vertical+ werden einfach in den Gartenzaun eingefädelt.

Dafür hat Sunbooster bewegliche Streifen mit integrierten PV-Modulen entwickelt. Diese können laut dem Unternehmen herkömmliche Sichtschutzbänder im Gartenzaun ersetzen und auf beiden Seiten Strom erzeugen.

Eine ältere Version der Entwicklung war nur auf eine Zaunlänge von maximal zehn Metern und eine Leistung von 800 Watt ausgelegt. Mit Vertical+ hingegen soll es laut dem Unternehmen nun möglich sein, auch Zäune mit einer Länge von 100 Metern zu verkleiden.

Dabei kommt die Anlage laut Herstellerangaben auf einen Wirkungsgrad von bis zu 92 Prozent. Bei einem Einzelsystem mit einer Länge von 2,5 Metern und 468 Wp Leistung konnten bei Messungen demnach 430 Watt erreicht werden. Inklusive Inverser und zehn Meter Anschlusskabel bietet Sunbooster ein zwei Meter langes Solarzaun-Modul für 568,70 Euro an (Stand: 13. April 2026).

Vertikale Ausrichtung bietet Vorteil gegenüber Balkonkraftwerk

Herkömmliche Balkonkraftwerke erreichen typischerweise über den Tag verteilt ihre höchste Stromproduktion zur Mittagszeit, wenn die Sonneneinstrahlung am stärksten ist. Die Erzeugung in den Morgen- und Abendstunden fällt meist deutlich geringer aus.

Das wiederum steht jedoch häufig im Gegensatz zum typischen Strombedarf in einem Haushalt. Denn dieser ist meist vor allem in den frühen Morgenstunden sowie in den Abendstunden am höchsten.

Die vertikale Ausrichtung der Anlage von Sunbooster setzt genau hier an und soll die typischen Bedarfsspitzen morgens und abends abfangen. Denn die Anlage ist so konzipiert, dass sie Sonnenenergie vor allem dann besonders effektiv aufnehmen kann, wenn die Sonne sehr tief steht.

Am besten funktioniert das laut dem Hersteller bei einer Ost-West-Ausrichtung. Es sei allerdings auch eine Ausrichtung nach Süden möglich, wenn besonders hohe Mittagserträge erzielt werden sollen. Das sei allerdings meist nur in offenen, schattenfreien Bereichen sinnvoll.

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DFKI entwickelt KI-Detektor: Fake-Bilder per Instagram entlarven

16. April 2026 um 20:07

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KI-Detektor DFKI Instagram Fake Bilder entlarven

Deepfakes und manipulierte Bilder bedrohen zunehmend demokratische Wahlen – und sind mit bloßem Auge kaum noch zu erkennen. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat deshalb einen KI-Detektor entwickelt, der verdächtige Bilder direkt über Instagram in nur zwei Klicks überprüft.

Die zunehmende Verbreitung von Künstlicher Intelligenz verändert auch die Spielregeln für demokratische Wahlen und birgt dabei auch erhebliche Risiken. Denn KI kann heute täuschend echte Inhalte generieren und so beispielsweise mit Deepfakes von Politikern gezielt Meinungen beeinflussen.

Das große Problem dabei ist, dass diese Inhalte oft kaum noch von echten zu unterscheiden sind. Außerdem verbreiten sie sich über soziale Netzwerke in rasanter Geschwindigkeit.

In den vergangenen Jahren hat sich bereits gezeigt, dass die sogenannten Desinformationskampagnen Wahlprozesse unter Druck setzen und das Vertrauen in demokratische Institutionen untergraben können. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat für die Entlarvung solcher Inhalte nun einen KI-Detektor entwickelt, mit dem Nutzer verdächtige Bilder in nur wenigen Klicks überprüfen lassen können.

Was kann der neue KI-Detektor des DFKI?

Für das Projekt „Check First. Vote Smart“ hat das DFKI mit dem DFKI-Spin-off Gretchen AI und der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz zusammengearbeitet. Entstanden ist ein KI-Detektor der verdächtige Bilder, die beispielsweise von Instagram stammen, in nur wenigen Klicks überprüfen kann.

„KI-gesteuerte Bots simulieren gesellschaftliche Mehrheiten, Deepfakes verfälschen Aussagen, ausländische Akteure greifen gezielt in Wahlkämpfe ein“, erklärt Dr. Tobias Wirth, Themenfeldleiter im Forschungsbereich Smarte Daten & Wissensdienste am DFKI Kaiserslautern. „Wir entwickeln KI, die diese Manipulationen aufdeckt – bevor sie verfangen.“

Das entwickelte Tool beschränkt sich bei der Überprüfung jedoch nicht nur auf Pixelartefakte, wie es bei herkömmlichen Ansätzen der Fall ist. Vielmehr werden die forensische Bild- und Audioanalyse mit einer Art „logischem Gegenlesen“ kombiniert.

Denn während das Bild überprüft wird, können KI-Agenten parallel im Internet Parallelen recherchieren und geprüfte Faktenbanken einbeziehen. Hier kommt unter anderem eine enge Kooperation mit dem Faktencheck-Team der dpa zum Tragen.

So prüfst du verdächtige Bilder in zwei Klicks

Hast du einen verdächtigen Post bei Instagram entdeckt, kannst du diesen über die Teilen-Funktion an den Checker-Account „gretchen_ai_berlin“ senden. Von dem KI-Detektor erhältst du dann eine Einschätzung zur Wahrscheinlichkeit eines Fakes und eine kurze Einschätzung zu Einflussfaktoren.

In der Beta-Phase soll der Detektor bereits mehr als 80 verschiedene Manipulationsarten erkennen können. Dies reicht laut dem DFKI von klassischen Deepfake-Videos bis hin zu scheinbar harmlosen Screenshots.​

Erkannt werden beispielsweise Eingriffe wie Face-Swaps oder Lip-Sync-Manipulationen. Aber auch Image Splicing, bei dem echte Fotos zu einer irreführenden Szene zusammengesetzt werden, soll der Detektor ausmachen können.

Die Analyse soll ohne zusätzliche App oder Anmeldung besonders niedrigschwellig bleiben. „Wir nutzen ausschließlich Funktionen, die Instagram ohnehin bereitstellt – Direct Message, Teilen, Weiterleiten“, betont das Team, das die Umsetzung DSGVO-konform gestaltet.​

Das gilt allerdings nur für die Bildanalyse. Wer auf die Videoanalyse und die Analyse nach früheren Kontexten und Originalmaterial zugreifen will, muss auf die Dashboard Lösung von Gretchen AI zugreifen.

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Fraunhofer-Studie: Kostenloses E-Auto-Parken spart 63.000 Tonnen CO2

15. April 2026 um 20:05

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kostenloses Parken CO2 Schnellbusse Klima E-Autos Elektroautos

Baden-Württemberg will den Verkehrssektor schon 2040 klimaneutral machen. Fünf Jahre vor dem Bund. Doch welche Maßnahmen bringen tatsächlich etwas? Das Fraunhofer ISI hat im Auftrag des Landesverkehrsministeriums drei konkrete Beispiele aus Stuttgart, Tübingen und Freiburg mit echten Daten ausgewertet. 

Die Bundesregierung hat in ihren Klimazielen festgelegt, dass die CO2-Emissionen im Verkehrssektor in den kommenden Jahren deutlich sinken müssen. Angestrebt wird bis zum Jahr 2045 die Klimaneutralität in allen Sektoren, unter anderem durch den Ausbau der Elektromobilität und eine stärkere Nutzung von klimafreundlichen Verkehrsmitteln.

Das Land Baden-Württemberg geht einen ehrgeizigeren Weg und will bereits im Jahr 2040 Klimaneutralität im Verkehrssektor erreichen. Zuvor sollen in den kommenden Jahren bis 2030 die CO2-Emissionen um 55 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 sinken.

Welche Maßnahmen für die Erreichung dieser Klimaziele hilfreich sein könnten, zeigt eine neue Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI). Dafür wurden im Auftrag des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg unter anderem Fallbeispiele aus Stuttgart, Tübingen und Freiburg analysiert.

Drei Maßnahmen im Praxistest: Was spart wirklich CO2?

Das Fraunhofer ISI hat für das vorliegende Working Paper drei Maßnahmen untersucht. Mithilfe sogenannter Ex-post-Analysen wurde untersucht, welche tatsächlichen Auswirkungen die bereits umgesetzten Maßnahmen auf klimaschädliche Treibhausgasemissionen hatten.

Eine dieser Maßnahmen war die Einführung einer Schnellbuslinie in Freiburg im Dezember 2022. Diese verbindet an Wochentagen morgens und nachmittags mehrere Umlandgemeinden mit der Kernstadt und dem Bahnnetz.

Dadurch konnten für Pendler Fahrzeiten und Umstiege reduziert werden. Die Ex-post-Analyse des Fraunhofer ISI hat in einer Umfrage ergeben, dass ein Drittel der befragten Fahrgäste aufgrund der Buslinie auf die Nutzung des eigenen Autos verzichtet.

Die Buslinie spart so jährlich 157 Tonnen CO2 durch die Reduzierung des Individualverkehrs. Hinzu kommt ein Eigenausstoß von ungefähr 103 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr durch den Einsatz von Dieselbussen.

Insgesamt reduziert die Schnellbuslinie die CO2-Emissionen also im Jahr um 54 Tonnen. Laut dem Fraunhofer ISI könnte der Einsatz von Elektrobussen die Wirkungen verdreifachen.

63.000 Tonnen CO2 gespart: Was kostenloses E-Auto-Parken bringt

Bereits im Jahr 2012 hat die Stadt Stuttgart kostenfreies Parken für Elektroautos eingeführt. Aufgrund der starken Zunahme von E-Autos in der Region ist die Regelung zum Ende des Jahres 2022 allerdings ausgelaufen.

Zu der Zeit lag der Anteil von Elektroautos in Stuttgart bei acht Prozent und damit fast doppelt so hoch wie im landesweiten Durchschnitt von 4,5 Prozent. Die Analyse des Fraunhofer ISI zeigt, dass in den Jahren 2018 bis 2022 schätzungsweise bis zu 15.460 rein elektrische Fahrzeuge und 10.160 Plug-in-Hybride aufgrund des kostenlosen Parkens anstatt herkömmlicher Verbrenner angeschafft wurden.

Dabei konnte rund ein Drittel aller rein elektrischen Fahrzeuge dem kostenlosen Parken zugerechnet werden. Diese Maßnahme hatte eine Einsparung von rund 63.000 Tonnen CO2 in diesem Zeitraum zur Folge.

Wie Tübingen 275 Autos von der Straße holte

Bis zum Juli 2021 galt bundesweit eine Obergrenze für Anwohnerparken in Höhe von 30,70 Euro jährlich. Diese wurde aufgehoben, wodurch die Gebühren in zahlreichen Gemeinden angehoben wurden.

In der Stadt Tübingen beispielsweise kostet ein Bewohnerparkausweis im untersuchten Zeitraum je nach Antriebsart, Fahrzeuggewicht und Einkommen im Schnitt 126 Euro. Durch diesen Anstieg wurden 2,6 Prozent beziehungsweise 275 Fahrzeuge im Untersuchungsgebiet abgeschafft. Pro Einwohner wurden in Tübingen so zwischen 2022 und 2024 jährlich 12,4 Kilogramm CO2 pro Einwohner eingespart.

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WhatsApp öffnet sich: So nutzt du Chats mit anderen Messengern

02. April 2026 um 05:45

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WhatsApp Drittanbieter-Chats aktivieren Meta Digital Markets Act EU Smartphone

Bei WhatsApp kannst du künftig auch Drittanbieter-Chats integrieren und so Nachrichten aus verschiedenen Apps gebündelt an einem Ort finden. Wir erklären dir, wie du die neue Funktion aktivieren kannst und welche Dienste dabei alles unterstützt werden.

WhatsApp vereint auf seiner Plattform mehr als drei Milliarden Menschen in über 180 Ländern und ist damit der beliebteste Messenger weltweit. Doch die enorme Marktmacht der Meta-Tochter erhöht auch den regulatorischen Druck.

Mit dem Digital Markets Act will beispielsweise die EU einen faireren Wettbewerb stärken und sogenannte „Gatekeeper“ einschränken. Besonders dominante Dienste müssen sich deshalb nun für Drittanbieter öffnen – und das gilt auch für WhatsApp.

Aus diesem Grund kannst du künftig auch Drittanbieter-Chats in WhatsApp aktivieren und so verschiedene Messenger in einer App nutzen. Wir erklären dir, wie das funktioniert.

So kannst du Drittanbieter-Chats bei WhatsApp aktivieren

Drittanbieter-Chats kannst du bei WhatsApp ganz einfach in deinen Einstellungen aktivieren. Klicke dafür in der App auf deinem iPhone auf dein Profilbild in der unteren rechten Ecke des Bildschirms oder auf deinem Android-Smartphone auf die drei Punkte.

Wähle hier nun in den Einstellungen den Menüpunkt „Konto“ aus. Hier findest du die Option „Drittanbieter-Chats“. Über den Button „Aktivieren“ kannst du es Personen erlauben, dir aus Drittanbieter-Apps Nachrichten zu senden.

Hast du den Button „Aktivieren“ angeklickt, erhältst du noch einmal Informationen zu der neuen Funktion. WhatsApp weist hier auch noch einmal darauf hin, dass die neue Funktion nur für „zulässige Drittanbieter-Messaging-Apps“ gilt.

Diese kannst du nach einer Bestätigung über den „Weiter“-Button im nächsten Fenster in einer Übersicht sehen und auswählen. Aktuell sind hier allerdings nur die beiden Apps „BirdyChat“ und „Haiket“ zu finden. Ob Signal, Telegram und Co. hier noch Einzug halten, ist bisher nicht bekannt.

In einem nächsten Schritt musst du nun noch auswählen, ob du die Chats kombiniert in einem Postfach oder in einem getrennten Postfach bei WhatsApp anordnen willst. Mit einem abschließenden Klick auf „Aktivieren“ kannst du die neue Funktion nutzen.

WhatsApp-Chats mit anderen Messengern

In deinen Einstellungen kannst du außerdem auswählen, dass WhatsApp dich benachrichtigen soll, wenn du über einen Drittanbieter-Chat kontaktiert wirst. Willst du selbst einen Drittanbieter-Chat starten, kannst du das über das Plus in der oberen rechten Ecke deines Bildschirms im Bereich Chats machen.

Tippe auf das Plus und wähle dann „Neuer Drittanbieter-Chat“ aus. Wähle dann die jeweilige App aus und gib die Benutzer-ID des Empfängers ein.

Das kann laut WhatsApp je nach App eine E-Mail-Adresse, eine Telefonnummer oder ein Benutzername sein. Am Ende bestätigst du noch mit „Chat erstellen“ und kannst nun Nachrichten, Bilder, Videos, Sprachnachrichten und Dokumente versenden und empfangen. Diese werden bei der Übermittlung laut WhatsApp verschlüsselt.

Das solltest du bei der Nutzung von Drittanbieter-Chats bei WhatsApp beachten

Trotz der Integration der Drittanbieter-Chats sind einige Einstellungen anders als für herkömmliche WhatsApp-Chats. So werden beispielsweise dein Name und dein Profilbild nicht über die Drittanbieter-Chats geteilt, deine Telefonnummer hingegen schon.

WhatsApp weist außerdem darauf hin, dass dich jede Person über eine Drittanbieter-App anschreiben kann, die deine Telefonnummer kennt. Das gilt auch für Personen, die du auf WhatsApp blockiert hast. Erhältst du allerdings eine Nachricht von einer unerwünschten Person über einen Drittanbieter-Chat, kannst du diese auch ganz normal blockieren.

Aktuell ist die neue Funktion nur für iPhones und Android-Smartphones verfügbar. Auf Tablets, im Web oder in der Desktop-Version kannst du das Feature nicht nutzen.

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Apple greift Adobe an: Alles, was du zum Creator Studio wissen musst

31. März 2026 um 05:45

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Apple Kreativ-Abo Creator Studio Mac MacBook iPad

Apple macht mit dem neuen Kreativ-Abo „Creator Studio“ seine Tools für Video, Musik und Design künftig in einem Software-Bündel im monatlichen Abo verfügbar. Damit greift der US-Konzern gezielt Platzhirsch Adobe an, bei dem die Creative Cloud bereits seit Jahren im Abo erhältlich ist. Doch was bietet das Angebot von Apple und kann es mit Adobe mithalten?

Die Creative Cloud von Adobe mit Apps wie Photoshop, Indesign und Co. hat mit seinem Abo-Modell klassische Einmalkäufe im Bereich von Kreativsoftware weitgehend abgelöst. Inzwischen stellt die Creative Cloud einen Großteil des Gesamtumsatzes des Unternehmens dar.

Allein im Geschäftsjahr 2024 konnte Adobe mit seinem Creative Cloud-Angebot einen Nettoumsatz von rund 12,6 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Damit hat sich der Nettoumsatz innerhalb von fünf Jahre nahezu verdoppelt, denn im Jahr 2019 lag die Zahl noch bei 6,48 Milliarden US-Dollar.

Mit dem neuen Creator Studio folgt nun auch Apple diesem lukrativen Modell und bündelt seine Kreativ-Tools erstmals in einem monatlichen Abo. Wir haben zusammengetragen, was sich nun für Nutzer ändert.

Creator Studio: Was bietet das Kreativ-Abo von Apple?

Apple hat in seinem neuen Abo alle hauseigenen Kreativ-Apps zusammengefasst. Künftig sind also die folgenden Apps in einem Bundle im Abo erhältlich:

  • Final Cut Pro für Mac 12.0
  • Final Cut Pro für iPad 3.0
  • Logic Pro für Mac 12.0
  • Logic Pro für iPad 3.0
  • Pixelmator Pro für Mac 4.0
  • Pixelmator Pro für iPad 4.0
  • Motion 6.0 (Mac)
  • Compressor 5.0 (Mac)
  • MainStage 4.0 (Mac)
  • Pages 15.1 (Mac, iPad und iPhone)
  • Numbers 15.1 (Mac, iPad und iPhone)
  • Keynote 15.1 (Mac, iPad und iPhone)

Während Keynote, Pages, Numbers und Freeform weiterhin für alle Mac-Nutzer kosten­los bleiben, erhalten die Apps im Abo zusätzliche Funktionen. Dazu gehören laut Apple Premium-Vorlagen, eine Biblio­thek mit hoch­wertigen lizenz­freien Fotos und Grafiken sowie KI-Funktionen.

Die Apps können wie gehabt ganz normal über den App Store heruntergeladen werden. Dabei kannst du wählen, ob du alle Apps im Paket auf einmal oder Apps einzeln herunterladen möchtest.

Im Gegensatz zu Adobe bietet Apple auch weiterhin die Möglichkeit, trotz des Abos Lizenzen für einzelne Apps zu erwerben. Möchtest du also beispielsweise nur Final Cut Pro nutzen, kannst du diese App weiter über einen einmaligen Kauf erwerben.

Das gilt jedoch nicht für die iPad-Apps. Pixelmator Pro für iPadOS beispielsweise ist ausschließlich als Teil des neuen Kreativ-Abos von Apple erhältlich. Für Nutzer, die bereits Lizenzen für Apps wie Logic Pro, Pixelmator Pro oder MainStage erworben haben, ändert sich hingegen nichts. Sie können ihre Versionen weiterhin verwenden und müssen kein Abo abschließen.

Diese KI-Funktionen bietet das Kreativ-Abo von Apple

Apple hat nach eigenen Angaben „leistungs­starke KI Features“ in seine Apps integriert. Diese bauen zwar laut Apple „auf Apple Intelligence auf­“, werden allerdings von OpenAI unterstützt.

Die Intelligence-Funktionen im neuen Kreativ-Abo unterliegen außerdem einigen Nutzungsbeschränkungen. Diese hängen allerdings laut Apple von „der Komplexität der Abfragen, der Serververfügbarkeit und der Netzwerkverfügbarkeit“ ab.

Nutzer können pro Monat laut Apple mindestens 50 Bilder generieren, 50 Präsentationen (mit jeweils etwa acht bis zehn Folien) erstellen und Moderatornotizen für 700 Folien generieren. Der Status ist dabei jederzeit über das Menü der jeweiligen Programme einsehbar.

Apple weist darauf hin, dass in den Apps versendete Inhalte „niemals zum Trainieren von Intelligence-Modellen verwendet“ werden. Die Funktionen können außerdem nicht in den eigenen ChatGPT-Account integriert werden.

Was kostet das Kreativ-Abo von Apple?

Apple bietet sein Creator Studio beim Kauf eines neuen iPads oder Macs drei Monate kostenlos an. Zusätzlich gibt es zwei verschiedene Abo-Modellen.

Nach einem kostenlosen Probemonat kostet das Abo für neue Nutzer entweder 12,99 Euro pro Monat oder 129 Euro im Jahr. In dieser Variante ist es möglich, über die Familienfreigabe mit bis zu fünf weiteren Familienmitgliedern gemeinsam auf ein Abo zuzugreifen.

Für Studierende und Lehrkräfte an Hochschulen ist die Familienfreigabe zwar nicht verfügbar, dafür erhalten sie deutlich günstigere Konditionen. Nach Ablauf des kostenlosen Probe­monats kostet dieses Abo nur 2,99 Euro im Monat oder 29 Euro im Jahr.

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