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Pre-Launch bei Powerness: Anker SOLIX Solarbank Max AC Storage ab 1.799 Euro vorbestellen

11. Juni 2026 um 16:00

Der Beitrag Pre-Launch bei Powerness: Anker SOLIX Solarbank Max AC Storage ab 1.799 Euro vorbestellen erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Anker SOLIX Solarbank Max AC 1200x675px. Bild

Powerness bringt mit der Anker SOLIX Solarbank Max AC einen neuen AC-Heimspeicher vorab in den Markt, inklusive attraktivem Vorverkaufspreis und starkem Selbstabholer-Fokus. Wer den Speicher direkt bei Powerness abholt, startet bereits ab 1.799 Euro (statt 1.899 Euro im Versand), spart Lieferzeit, reduziert Transportwege und profitiert von einem klar planbaren Abholtermin. Das komplette Vorverkaufs-Special zur Solarbank Max AC gibt es exklusiv über Powerness.

Der Selbstabholer-Service von Powerness ist besonders für größere Speicherlösungen wie die Solarbank Max AC interessant. Statt auf Speditionen und ungenaue Zeitfenster angewiesen zu sein, holst du deinen Speicher an einem der verfügbaren Standorte ab und kannst Installation und Inbetriebnahme exakt in deinen Kalender einplanen.

Gleichzeitig profitierst du von einem reduzierten Einstiegspreis bei Abholung. Ab 1.799 Euro ist die Anker SOLIX Solarbank Max AC im Vorverkaufs-Special verfügbar. Damit wird aus dem Premium-Heimspeicher eine kalkulierbare Investition in mehr Unabhängigkeit vom Stromnetz.

Vom Balkonkraftwerk zum echten Heimspeicher

Balkonkraftwerke und kompakte PV-Anlagen liefern inzwischen in vielen Haushalten einen spürbaren Beitrag zur Stromrechnung. Das Problem: Ohne passenden Speicher verpufft ein großer Teil des Ertrags tagsüber im Netz, während abends und nachts wieder teuer eingekauft wird. Genau hier setzt die Anker SOLIX Solarbank Max AC an.

Die Solarbank Max AC ist eine Plug-in-Heimbatterie mit einer Basiskapazität von rund 7 kWh und integrierter AC-Anbindung. Sie wurde dafür entwickelt, bestehende Solaranlagen nachzurüsten und den Eigenverbrauch massiv zu erhöhen. Statt nur die Grundlast abzudecken, bietet sie genug Reserven, um typische Abend- und Nachtverbräuche über viele Stunden aus dem eigenen Speicher zu bedienen.

Dank integrierter Leistungselektronik und einer AC-Leistung von bis zu rund 3,5 kW eignet sich die Solarbank Max AC nicht nur für Kleinstverbraucher, sondern auch für anspruchsvollere Szenarien, vom Home-Office über Entertainment bis hin zu Haushaltsgeräten, die zeitweise mehr Leistung benötigen.

Skalierbar bis in den echten Speicherbereich

Ein zentrales Argument für die Anker SOLIX Solarbank Max AC ist ihr modularer Aufbau. Die Basiseinheit bietet etwa 7 kWh Kapazität und kann mit bis zu fünf Erweiterungsbatterien kombiniert werden. So lässt sich das System schrittweise bis in einen Bereich von mehreren zehntausend Wattstunden ausbauen und passt sich flexibel dem Energiebedarf des Haushalts an.

Damit eignet sich die Solarbank Max AC nicht nur für den Einstieg, sondern auch für Nutzer, die von Anfang an ein größeres Projekt planen oder sich später Optionen offenhalten wollen. Wer zum Beispiel zunächst nur einen Teil des Haushalts über den Speicher versorgen möchte, kann später weitere Erweiterungsakkus ergänzen, sobald neue Verbraucher, etwa eine Wärmepumpe oder ein E-Auto – hinzukommen.

In Kombination mit dem Anker Smart Meter (2nd Gen), der im Rahmen der Kampagne kostenlos beiliegt, wird das System intelligent gesteuert. Der Smart Meter erfasst in Echtzeit, wie viel Strom ins Netz fließt, wie viel aus dem Netz bezogen wird und wie der Speicher optimal eingesetzt wird, um den Eigenverbrauch zu maximieren.

Anker Solarbank Max AC Vorverkauf bei Powerness entdecken

Vorverkaufs-Special bei Powerness: Preise, Rabatt und Lieferstart

Im Pre-Launch-Special bietet Powerness die Anker SOLIX Solarbank Max AC zu folgenden Konditionen an:

  • ab 1.799 Euro bei Selbstabholung,
  • ab 1.899 Euro bei Versand.

Ein weiterer Kampagnenvorteil: Während des Aktionszeitraums ist der Anker Smart Meter (2nd Gen) im Paketpreis enthalten. Der neue Smart Meter ermöglicht ein präzises Monitoring der Energieflüsse und sorgt dafür, dass die Solarbank Max AC im Zusammenspiel mit der bestehenden PV-Anlage optimal arbeitet.

Die Auslieferung der Systeme startet in Batches ab dem 10. Juli. Wer früh bestellt, sichert sich einen Platz in den ersten Lieferwellen und vermeidet längere Wartezeiten, falls die Nachfrage im Laufe der Kampagne anzieht.

Selbstabholung oder Versand – was spricht wofür?

Mit der Solarbank Max AC bewegt man sich in einer Größenordnung, in der Logistik und Handling eine echte Rolle spielen. Genau deshalb legt Powerness besonderen Wert auf den Selbstabholer-Service. Für viele Haushalte ist die Abholung vor Ort die pragmatische Lösung, um das System schnell und planbar zu erhalten.

Die Vorteile der Selbstabholung bei Powerness auf einen Blick:

  • günstiger Einstiegspreis ab 1.799 Euro bei Abholung,
  • klare Terminplanung statt ungenauer Speditionszeiträume,
  • kurze Transportwege und weniger Verpackungsmaterial,
  • geeignet für Nutzer, die ihr System zügig montieren oder montieren lassen wollen,
  • Option, vor Ort Rückfragen zum Produkt direkt mit Powerness zu klären.

Für alle, die zu weit von den Abholstationen entfernt sind oder sich den Transport nicht selbst zutrauen, bleibt der Versand ab 1.899 € eine komfortable Alternative. So lassen sich Logistik und Installation individuell an die eigene Situation anpassen.

Optionaler Elektriker-Service: Fachgerechte Installation möglich

Ein Speicher wie die Anker SOLIX Solarbank Max AC spielt eine zentrale Rolle im Energiesystem des Hauses. Deshalb bietet Powerness auf Wunsch einen optionalen Installationsservice durch professionelle Elektriker an. Das Angebot richtet sich an alle, die den Anschluss an die Hausinstallation lieber einem Fachbetrieb überlassen möchten.

Der Vorteil: Die Einbindung in die bestehende PV-Anlage, die Abstimmung mit Sicherungen und Zählerschrank sowie die Einrichtung des Smart Meters erfolgen fachgerecht. Das sorgt nicht nur für ein sauberes Monitoring und eine stabile Performance, sondern auch für ein gutes Gefühl hinsichtlich Normen, Sicherheit und Dokumentation.

Ob Selbstmontage mit Unterstützung deines Elektrikers vor Ort oder vollständige Installation durch den optionalen Service – Powerness schafft die Grundlage, damit die Solarbank Max AC zuverlässig arbeitet und der Haushalt den maximalen Nutzen aus dem neuen Speicher ziehen kann.

Für wen lohnt sich die Anker SOLIX Solarbank Max AC?

Die Solarbank Max AC ist besonders interessant für Nutzer, die über ein klassisches Balkonkraftwerk hinausgehen und ihr Zuhause in Richtung vollwertiges, PV-gestütztes Energiesystem entwickeln möchten. Mit 7 kWh Basiskapazität und der Option, auf deutlich höhere Kapazitäten zu skalieren, eignet sie sich für:

  • Haushalte mit bestehender Dach-PV, die ihren Eigenverbrauch deutlich steigern wollen,
  • Nutzer, die tagsüber viel einspeisen und abends bzw. nachts hohe Verbräuche haben,
  • alle, die den Einstieg in einen größeren Heimspeicher suchen, ohne sich direkt auf die maximale Ausbaustufe festzulegen.

In Verbindung mit dem kostenlosen Anker Smart Meter (2nd Gen) während der Kampagne und den Vorteilen der Selbstabholung bei Powerness entsteht ein Paket, das sowohl inhaltlich als auch preislich überzeugt. Wer den Moment nutzt, kann sich einen leistungsstarken AC-Speicher sichern, der den Schritt von „etwas Solar auf dem Dach“ hin zu einem echten, selbstbestimmten Energiesystem erleichtert.

Jetzt Anker SOLIX Solarbank Max AC bei Powerness vorbestellen

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Robotaxi-Firma Waymo will alte Akkus in Stromspeichern verwandeln

11. Juni 2026 um 12:00

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Waymo Batterien im Stromnetz

Wohin mit den Batterien, wenn autonome Fahrzeuge ausgemustert werden? Robotaxi-Unternehmen Waymo und Speicherspezialist B2U Storage Solutions haben darauf jetzt eine Antwort: Die Akkus der Flotte von Waymo sollen künftig als stationäre Stromspeicher im Energienetz zum Einsatz kommen. Die Partnerschaft könnte Tausende Batteriepakete vor dem vorzeitigen Recycling bewahren und gleichzeitig das Stromnetz in mehreren US-Bundesstaaten entlasten.

Robotaxi-Unternehmen Waymo und Speicherspezialist B2U Storage Solutions wollen Tausende ausgemusterte E-Auto-Akkus zu Energiespeichern machen. B2U integriert gebrauchte Batteriepakete dazu in dafür vorgesehene Speichersysteme. Diese sollen mit dem Stromnetz verbunden werden, um Netzdienste von Kalifornien bis Texas zu leisten.

Ziel ist es, dieselben Stromnetze zu unterstützen, in denen die Robotaxis von Waymo aktiv waren. Durch das Verfahren soll sich die funktionale Lebensdauer der Lithium-Ionen-Batterien um mehrere Jahre verlängern lassen. Die Systeme könnten dann überschüssige erneuerbare Energie in Zeiten geringer Nachfrage aufnehmen. Bei hohem Bedarf in Spitzenzeiten sollen die Speicheranlagen den Strom wieder an das Stromnetz abgeben.

Waymo: Wie alte Robotaxi-Akkus Stromspitzen in Texas und Kalifornien abfangen sollen

Die umfunktionierten Batterien von Waymo sollen als Speicher der allgemeinen Stromversorgung mehr Kapazität verleihen und der lokalen Stromversorgung dienen. B2U nutzt für diesen Prozess eine zum Patent angemeldete Technologie zur Speicherung von Elektrofahrzeug-Batteriepaketen.

Die Methode wandelt alte Batterien in sichere und leistungsstarke stationäre Speicher um. Dabei nutzt das Unternehmen den verbleibenden Restwert der Module, der sonst beim direkten Recycling verloren ginge. B2U verwaltet die Einheiten während der gesamten zweiten Nutzungsphase. Erst nach der vollständigen Ausschöpfung des Restwerts sollen die Altbatterien recycelt werden.

Dieser Ansatz könnte den Nutzen der Batterien als erschwingliche und bankfähige Alternativen zu Batterien maximieren, die aus neuen Materialien gebaut werden. Freeman Hall, Geschäftsführer von B2U Storage Solutions, erklärte, dass diese Vereinbarung einen wichtigen Meilenstein in der Mission von B2U darstellt, integrierte Wiederverwendungsdienste für die Automobilindustrie bereitzustellen.

Was bringt das zweite Batterie-Leben für Verbraucher und Umwelt?

Durch die erweiterte Nutzung als Netzspeicher lasse sich das wirtschaftliche Potenzial der Batterien laut Waymo vollständig nutzen. Das biete eine wichtige Stabilität für das Stromnetz bei einem kontinuierlich steigenden Energiebedarf.

Waymo führt eigenen Angaben zufolge bereits mehr als 500.000 vollständig autonome Fahrten pro Woche in zehn Städten durch. Adam Lenz, Leiter für Nachhaltigkeit und Umwelt des Unternehmens, wies auf die Chancen für eine saubere Energieversorgung hin:

Unsere geteilte Flotte von Elektrofahrzeugen bietet eine enorme Chance, das Wachstum sauberer Energie im Stromnetz zu unterstützen und gleichzeitig die Kreislaufwirtschaft auszubauen. Durch diese Partnerschaft können wir unsere Batterien für lokale Netzspeicher wiederverwenden und sicherstellen, dass sie der Gemeinschaft noch lange nach ihrem Ausscheiden aus dem Straßenverkehr einen wirtschaftlichen und ökologischen Wert bieten.

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Pre-Sale: Growatt AURA 5000 Batteriespeicher im Vorverkaufs-Special ab 949 Euro

11. Juni 2026 um 09:30

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Growatt AURA 5000 Batteriespeicher 1200x675px Bild

Powerness bringt mit dem Growatt AURA 5000 einen leistungsstarken 5 kWh-Batteriespeicher in den Vorverkauf, inklusive attraktivem Selbstabholer-Service. Wer direkt bei Powerness abholt, startet bereits ab 949 Euro und profitiert von kurzen Wegen, schneller Verfügbarkeit und persönlicher Beratung. Das Pre-Sale-Angebot ist exklusiv über Powerness erhältlich, der Versand beginnt ab 05. Juli.

Als Spezialist für PV-Lösungen und Energiespeicher setzt Powerness bewusst auf ein dichtes Netz an Abholstationen in Deutschland. So können Käufer den Growatt AURA 5000 nicht nur günstig sichern, sondern das Gerät auch schnell und unkompliziert in Empfang nehmen, ohne auf Speditionstermine warten zu müssen.

Die Selbstabholung bei Powerness bietet gleich mehrere Vorteile gegenüber einer reinen Online-Bestellung mit Versand:

  • Attraktiver Selbstabholerpreis ab 949 Euro für den Growatt AURA 5000 Batteriespeicher,
  • flexible Abholmöglichkeiten an mehreren Standorten in Deutschland,
  • keine Wartezeit auf Paketdienste oder Spedition,
  • weniger Transportwege und Verpackungsmaterial,
  • auf Wunsch persönliche Rückfragen direkt mit dem Powerness-Team klären.

5 kWh Kapazität für den Alltag: Was der Growatt AURA 5000 leistet

Der Growatt AURA 5000 ist ein Lithium-Energiespeicher auf Basis der LiFePO4-Technologie mit rund 5,0 kWh nutzbarer Kapazität. Damit deckt er typische Alltagsverbräuche zuverlässig ab, von Kühlschrank und Router über Beleuchtung bis hin zu Entertainment-Geräten oder Home-Office-Setup. Die Batterie ist auf Langlebigkeit und Sicherheit ausgelegt und eignet sich sowohl für Ein- und Zweipersonenhaushalte als auch für urbane Wohnkonzepte.

Standardmäßig arbeitet das System mit einer konstanten Ausgangsleistung von rund 800 W, um die Grundlast im Haushalt abzudecken. Bei höherem Bedarf kann die Leistung auf bis zu ca. 2.300 W erhöht werden, etwa, wenn mehrere Verbraucher gleichzeitig laufen. So bleibt der Speicher flexibel und passt sich an den tatsächlichen Strombedarf an, ohne die Installation zu verkomplizieren.

Als AC-gekoppelter Speicher lässt sich der Growatt AURA 5000 an vorhandene PV-Anlagen und Balkonkraftwerke anbinden, ohne dass die bestehende Infrastruktur komplett neu geplant werden muss. Das macht ihn besonders attraktiv für alle, die bereits Module auf dem Dach oder Balkon haben und nun den nächsten Schritt zum höheren Eigenverbrauch gehen wollen.

Jetzt Growatt AURA 5000 im Vorverkauf bei Powerness sichern

Flexibel nachrüsten: Ideal für Balkonkraftwerke und bestehende PV-Anlagen

Viele Nutzer stehen vor derselben Frage: Die Module liefern ordentlich Strom, aber abends läuft der Haushalt wieder komplett über das Netz. Der Growatt AURA 5000 wurde genau dafür konzipiert, diese Lücke zu schließen. Durch die AC-Kopplung eignet er sich ideal als Nachrüstlösung für:

  • Balkonkraftwerke, die tagsüber mehr erzeugen, als direkt verbraucht wird,
  • bestehende Dach-PV-Anlagen, bei denen die Eigenverbrauchsquote gesteigert werden soll,
  • Haushalte, die ihren Netzbezug in den teuren Abendstunden deutlich reduzieren möchten.

Im Zusammenspiel mit einem passenden Wechselrichter lässt sich der AURA 5000 so einbinden, dass überschüssiger Solarstrom automatisch in den Speicher fließt. Später, etwa in der Nacht oder bei schlechtem Wetter, wird die gespeicherte Energie wieder zur Verfügung gestellt. So werden Lastspitzen geglättet und die teuren Stromtarife in den Abendstunden elegant umgangen.

Ein weiterer Pluspunkt: Der AURA 5000 arbeitet sehr leise und ist damit auch für die Aufstellung in Wohnungsnähe geeignet. In Kombination mit seiner kompakten Bauform lässt sich der Speicher gut in Hauswirtschaftsräumen, Kellern oder Abstellräumen unterbringen, ohne viel Platz zu beanspruchen.

Smart Scheduling, App-Steuerung und Notstromfunktion

Der Growatt AURA 5000 ist nicht einfach nur ein „stummer“ Speicher, sondern bringt umfangreiche Smart-Features mit. Über intelligente Zeitpläne (Smart Scheduling) kann der Speicher zum Beispiel so konfiguriert werden, dass er sich gezielt zu günstigen Tarifzeiten oder bei hoher PV-Einspeisung lädt und diese Energie dann in Phasen mit höheren Strompreisen bereitstellt.

Über die Anbindung an die entsprechende App behältst du Ladezustand, Energieflüsse und Leistungsdaten im Blick. So wird transparent, wann der Speicher lädt, wann er entlädt und wie stark dein Netzbezug tatsächlich sinkt. Das erleichtert es, den eigenen Energieverbrauch zu optimieren und den Speicher auf den individuellen Alltag abzustimmen.

Zusätzlich bietet der AURA 5000 eine EPS-Notstromfunktion (Emergency Power Supply). Bei einem Netzausfall kann das System ausgewählte Verbraucher weiter mit Energie versorgen. Das sorgt für mehr Versorgungssicherheit, etwa für Router, Beleuchtung, wichtige Haushaltsgeräte oder Home-Office-Technik.

Vorverkaufs-Special bei Powerness: Preise, Abholung und Versand

Im Rahmen des Vorverkaufs-Specials bei Powerness ist der Growatt AURA 5000 Batteriespeicher ab 949 Euro bei Selbstabholung erhältlich. Wer den komfortablen Versand bevorzugt, zahlt ab 999 Euro. Damit positioniert sich das System preislich attraktiv in der 5 kWh-Klasse und bietet ein starkes Verhältnis aus Kapazität, Qualität und Funktionsumfang.

Für alle, die nicht auf den Versand warten möchten, gibt es deutschlandweit mehrere Abholstationen, unter anderem in Weinheim, Berlin, Mönchengladbach, Hamburg, Riegelsberg, München, Westerkappeln und Tuningen. So lässt sich der Speicher direkt vor Ort abholen und schnell in Betrieb nehmen. Das komplette Angebot mit allen Details findest du im Vorverkaufs-Special von Powerness.

Ein wichtiger Faktor: Der Lieferstart ist für den 05. Juli angesetzt. Wer früh bestellt, sichert sich nicht nur den Early-Bird-Preis, sondern stellt auch sicher, dass der Speicher rechtzeitig zur Hochsaison der Sonne verfügbar ist. Damit lassen sich die sonnenreichen Monate optimal für die eigene Stromproduktion und -speicherung nutzen.

Für wen lohnt sich der Growatt AURA 5000 besonders?

Der Growatt AURA 5000 ist vor allem für Nutzer interessant, die bereits Solarstrom erzeugen oder zeitnah in ein Balkonkraftwerk oder eine kleine PV-Anlage investieren möchten und ihren Eigenverbrauch deutlich steigern wollen. Der Speicher hilft, typische Szenarien zu entschärfen, in denen tagsüber viel Strom verschenkt, abends aber teuer eingekauft wird.

Besonders spannend ist das System für Haushalte, die:

  • regelmäßig tagsüber nicht zu Hause sind und deren Verbrauchsschwerpunkt in den Abendstunden liegt,
  • grundsätzlich einen relativ konstanten Basisverbrauch durch Geräte wie Kühlschrank, Router, Server, Smarthome-Hubs oder Aquarien haben,
  • ihre Abhängigkeit vom Stromnetz reduzieren und mehr Kontrolle über Stromkosten und Versorgungssicherheit gewinnen möchten.

Durch die Kombination aus 5 kWh LiFePO4-Kapazität, AC-Kopplung, Smart Scheduling und Notstromfunktion entsteht ein Gesamtpaket, das sowohl technisch als auch wirtschaftlich attraktiv ist – insbesondere im Kontext steigender Energiepreise und dynamischer Tarife.

Wer also bereits über einen Einstieg in die Stromspeicherung nachdenkt, kann mit dem Vorverkaufsangebot von Powerness einen guten Zeitpunkt nutzen: Der Preis ist reduziert, der Lieferstart fix terminiert und die Kombination aus Leistung, Sicherheit und Flexibilität macht den Growatt AURA 5000 zu einer spannenden Option für viele Haushalte.

Jetzt Growatt AURA 5000 Vorverkaufs-Deal bei Powerness nutzen

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Energy Sharing: Warum die Energiewende 44 Millionen Mieter im Stich lässt

10. Juni 2026 um 18:44

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Energy Sharing Hürden Energiewende im Stich

Seit dem 1. Juni 2026 soll das neue Energy Sharing die Energiewende sozialer machen. Doch regulatorische Hürden und fehlende Infrastruktur lassen das Gesetz für Millionen Mieter zum Debakel werden. Ein Gastkommentar von Julian Schulz.

Am 1. Juni 2026 ist mit dem neuen § 42c des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) eine Reform in Kraft getreten, die wie das finale Puzzleteil einer gerechten Energiewende wirkt: das Energy Sharing.

Erstmals dürfen Nachbarschaften, Wohnungseigentümergemeinschaften und Genossenschaften lokal erzeugten Solarstrom virtuell über das öffentliche Netz miteinander teilen. Ohne teure Extraleitungen, direkt vom Dach in die Steckdose des Nachbarn.

Was wie der lang ersehnte Befreiungsschlag für Millionen von Mietern in den deutschen Städten aussieht, droht in der Realität zu einem krachenden Fehlstart zu werden.

Das Gesetz ist gut gemeint, aber in der Praxis so mangelhaft umgesetzt, dass es die soziale Schere bei der Energiewende nicht schließt, sondern weiter aufreißt. Statt der versprochenen Demokratisierung erleben wir ein regulatorisches Debakel, das ausgerechnet die Menschen ohne eigenes Immobilieneigentum eiskalt im Stich lässt.

Energy Sharing: Paradoxon zwischen Villa und Mietshaus

Wer die tägliche Praxis an der Schnittstelle von Netzbetrieb und Abrechnung kennt, weiß: Ein gedrucktes Gesetz im Bundesgesetzblatt senkt noch keine Stromrechnung.

Zwischen der progressiven Theorie in Berlin und der starren Realität in den Kellern der Republik klafft eine gewaltige Umsetzungslücke, die voll zulasten der Mieter geht.

Dabei ist die Idee von einer bestechenden sozialen Logik: Wenn mittags die Sonne brennt, sind die Speicher von Eigenheimen voll. Der überschüssige Strom wird für minimale Centbeträge ins Netz gedrückt. Zur selben Zeit zahlt die Familie im Mietshaus nebenan weit über 30 Cent pro Kilowattstunde an den Grundversorger.

Energy Sharing sollte dieses absurde Paradoxon auflösen. Es sollte die Energiewende endlich aus der wohlhabenden Einfamilienhaus-Siedlung in die Breite der Gesellschaft tragen. Doch genau das wird nun aktiv verhindert.

Die vier Mauern vor dem Miethaus

Dass dieser solidarische Ansatz pünktlich zum Stichtag blockiert wird, liegt an vier strukturellen Hürden. Sie sorgen dafür, dass die Früchte der Energiewende weiterhin exklusiv beim Hausbesitzer verbleiben, während Mieter die Zeche zahlen.

1. Die digitale Aussperrung: Kein Smart Meter, keine Teilhabe

Energy Sharing erfordert eine viertelstündliche Messdatenübertragung. Ohne sogenannte Smart Meter ist das Modell schlicht nicht möglich und sogar illegal.

Dass die aktuelle deutsche Einbauquote für diese intelligenten Zähler bei gerade einmal rund 5,5 Prozent liegt, ist für ein Industrieland ein digitaler Offenbarungseid.

Da Vermieter und Netzbetreiber beim Rollout in Mehrparteienhäusern hinterherhinken, fehlt den allermeisten Miethäusern das technische Fundament. Mieter werden digital ausgesperrt.

2. Das Bürokratie-Bollwerk der Netzbetreiber

Selbst wenn ein Miethaus einen Zähler hat, scheitert es an den Strukturen der knapp 900 deutschen Verteilnetzbetreiber. Es gibt bis heute keine standardisierten, digitalen IT-Prozesse, um gemeinschaftlichen Strom unkompliziert anzumelden und abzurechnen.

Während der Eigenheimbesitzer seine Anlage mit wenigen Klicks registriert, rennen Mietergemeinschaften gegen eine Wand aus analoger Bürokratie. Bis die Netzbetreiber ihre Software angepasst haben, vergehen erfahrungsgemäß Jahre. Jahre, in denen Mieter weiter den teuren Standardstrom zahlen müssen.

3. Das finanzielle Absurdum: Warum Teilen für Mieter teuer bleibt

Die bitterste Blockade ist jedoch das System der Netzentgelte. Wer als Eigenheimbesitzer den Strom vom eigenen Dach verbraucht, zahlt keine Netzentgelte.

Wer aber als Mieter den Strom vom Dach des direkten Nachbarn bezieht, muss in Deutschland die vollen Netzentgelte, Steuern und Umlagen zahlen, obwohl der Strom physikalisch gar nicht durch das Fernleitungsnetz fließt. Diese Abgaben machen rund 60 Prozent des Haushaltsstrompreises aus.

Das bedeutet: Selbst wenn der Erzeuger den Solarstrom an die Mieter verschenken würde, bleibt für sie wegen dieser starren Abgabenlast kaum eine spürbare Ersparnis übrig. Das Gesetz zwingt das Energy Sharing für Mieter in die Unwirtschaftlichkeit.

Wie es besser geht, zeigt der Blick nach Österreich. Dort gelang der Durchbruch für Energiegemeinschaften durch eine sozial gerechte Reform: reduzierte Netzentgelte für lokal geteilten Strom. Strom, der nur drei Häuser weiterfließt, belastet die großen Überlandbahnen nicht.

Wer diesen ökologischen und lokalen Vorteil nicht finanziell an die Verbraucher – also die Mieter – weitergibt, betreibt Klientelpolitik für Hausbesitzer.

4. Die Knebelung durch die Direktvermarktung

Dazu kommt ein regulatorisches Dilemma, das größere Miethäuser komplett blockiert: Ab einer bestimmten Anlagengröße greift die gesetzliche Direktvermarktungspflicht über die Strombörse.

Der Haken: Der Markt bietet aktuell überhaupt keine Produkte an, die zu den kleinteiligen Bedürfnissen einer lokalen Mietergemeinschaft passen. Das Gesetz fordert von den Akteuren im Mietshaus Pflichten ein, die mangels Angebot auf Marktseite gar nicht erfüllt werden können.

Die Energiewende braucht Demokratisierung, keine Symbolpolitik

Für die kommenden Monate bedeutet dies eine ernüchternde Prognose: Das Jahr 2026 wird kein Jahr der Bürgerenergie, sondern ein Jahr der isolierten Pilotprojekte für Privilegierte.

Ein echter Massenmarkt, der auch den 44 Millionen Menschen in deutschen Mietskasernen echten Zugang zu bezahlbarem Solarstrom gewährt, rückt in weite Ferne. Realistisch ist er erst Richtung 2029.

Immobilienbesitzer, die nicht so lange warten wollen, sollten jetzt mit Mieterstrom oder der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (gGv) starten. Beide Modelle funktionieren sofort, sind extrem wirtschaftlich und regulatorisch erprobt.

Warum die Regierung jetzt nachbessern muss

Damit das Gesetz nicht als zahnloser Tiger endet und die Frustration bei den Bürgern wächst, muss das Bundeswirtschaftsministerium dringend nachbessern.

Wir brauchen keine neuen Paragrafen, die nur auf dem Papier existieren. Deutschland braucht eine Reform der Netzentgelte, die solidarisches, dezentrales Verbrauchen im Quartier belohnt, statt es finanziell abzustrafen.

Solange diese Hausaufgaben nicht erledigt sind, bleibt der 1. Juni 2026 ein rein symbolisches Datum und die Energiewende ein elitäres Versprechen, das an den Toren der Miethäuser Halt macht.


Über den Autor: Julian Schulz

Julian Schulz ist Mitgründer von metergrid, einem führenden Abrechnungs- und Softwaredienstleister für dezentrale Energiekonzepte, und berät Unternehmen sowie Initiativen bei der Umsetzung von Mieterstrom und gemeinschaftlicher Gebäudeversorgung.

metergrid, Julian Schulz, Gründer, Wirtschaft, Strom, Deutschland, Europa, Energie, Energiewende
Bild: metergrid

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EcoFlow STREAM Ultra X Bundles mit Sunpro 480Wp Full Black bei Powerness

08. Juni 2026 um 16:00

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EcoFlow STREAM Ultra X bei Powerness

Powerness bringt Tempo in die Energiewende: Dank acht Abholpunkten in Deutschland können Balkonkraftwerk-Systeme sofort mitgenommen werden, ohne Wartezeit und ohne Versandrisiko. Besonders spannend sind die neuen Bundles rund um den All-in-One-Speicher EcoFlow STREAM Ultra X in Kombination mit den leistungsstarken Sunpro 480Wp BC Full Black Solarmodulen, die einen stabilen Lagerbestand und attraktive Konditionen bieten.

Powerness hat sich als Spezialist für Balkonkraftwerke, Solarspeicher und hochwertige Solarmodule etabliert. Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal: die Möglichkeit zur Selbstabholung an insgesamt acht Standorten in Deutschland. Wer nicht auf den Paketdienst warten möchte oder schwere Glas-Glas-Module ungern dem Versand überlässt, kann seine Ware direkt vor Ort übernehmen, etwa in Mönchengladbach, Weinheim, Berlin, Hamburg, Tuningen, Riegelsberg, München oder Westerkappeln.

Hinzu kommt: Die neuen EcoFlow STREAM Ultra X Bundles sind mit stabil bestätigter Verfügbarkeit geplant. So lassen sich Investitionen besser timen und die nächsten Stromabrechnungen gezielt mit eigenem Solarstrom entlasten. Powerness bündelt hochwertige Komponenten zu klar kalkulierbaren Paketen: von der Einzelvariante des EcoFlow STREAM Ultra X bis hin zum Komplett-Set mit Sunpro 480Wp BC Full Black Solarmodulen.

Powerness: Abholung oder Versand, immer schnell verfügbar

Alle EcoFlow STREAM Ultra X Bundles sind aktuell auf Lager und entweder zur Abholung (nach Reservierung) oder zum schnellen Versand verfügbar. Wer einen der acht Abholpunkte in seiner Nähe hat, profitiert doppelt: attraktive Bundle-Preise und direkte Mitnahme ab Lager nach Reservierung. Alternativ stehen alle Pakete natürlich auch bequem per Versand zur Verfügung, was sich besonders für Nutzer anbietet, die kein passendes Fahrzeug für den Transport der Glas-Glas-Module haben.

Für alle, die ihre Stromkosten zügig senken und noch vor der nächsten Abrechnung mit eigenem Solarstrom starten wollen, ist diese Kombination aus Lagerware, Abholmöglichkeit nach Reservierung und durchdachten Bundles besonders interessant. Der EcoFlow STREAM Ultra X ist als All-in-One-Speicher speziell für Balkonkraftwerke konzipiert und fügt sich nahtlos in moderne Setups ein.

Über den Produktbereich von Powerness lässt sich der EcoFlow STREAM Ultra X gezielt auswählen und mit den passenden Modulen kombiniert bestellen. So entsteht aus wenigen Klicks ein kompletter Einstieg in die eigene Stromproduktion.

Jetzt den EcoFlow STREAM Ultra X reservieren

Sunpro 480Wp BC Full Black: Premium-Panel für moderne Balkonkraftwerke

Mit dem Sunpro 480Wp BC Bifazial Full Black Solarmodul ergänzt Powerness sein Portfolio um ein besonders effizientes und optisch überzeugendes Modul. Die BC-Back-Contact-Technologie sorgt für eine vollständig schwarze Moduloberfläche ohne sichtbare Leiterbahnen. Das macht die Module besonders interessant für Balkone, Fassaden und sichtbare Dachflächen, bei denen die Optik eine wichtige Rolle spielt.

Technisch setzt das Panel auf eine bifaziale Glas-Glas-Bauweise: Neben der Vorderseite kann auch die Rückseite einfallendes Licht nutzen, was je nach Montageumgebung für einen spürbar höheren Energieertrag sorgt. Gleichzeitig schützt die Glas-Glas-Struktur die Zellen besonders gut vor Witterungseinflüssen und Alterung. So bleibt die Leistung über viele Jahre stabil.

Durch die 480 Watt Spitzenleistung pro Modul lassen sich mit nur wenigen Panels bereits sehr leistungsfähige Balkonkraftwerk-Konfigurationen aufbauen. In Verbindung mit einem flexiblen Speicher wie dem EcoFlow STREAM Ultra X entsteht so ein kompaktes, aber sehr ertragreiches System, das optimal auf den täglichen Strombedarf abgestimmt werden kann.

  • Vollständig schwarze Optik dank BC-Back-Contact-Technologie
  • Bifaziale Glas-Glas-Konstruktion für zusätzlichen Ertrag über die Modulrückseite
  • Hohe Leistung von 480 Watt pro Modul auf vergleichsweise kleiner Fläche
  • Robuste Bauweise für lange Lebensdauer und stabile Erträge

EcoFlow STREAM Ultra X: All-in-One-Speicher mit integriertem Wechselrichter

Herzstück der Bundles ist der EcoFlow STREAM Ultra X. Der All-in-One-Speicher vereint einen leistungsstarken LFP-Akku und einen integrierten Mikro-Wechselrichter in einem kompakten Gehäuse. Statt mehrere Einzelkomponenten zu kombinieren, kommt hier eine abgestimmte Lösung zum Einsatz, die PV-Energie speichert und direkt ins Hausnetz einspeist.

Der STREAM Ultra X bietet eine hohe nutzbare Speicherkapazität und ist modular erweiterbar. So wächst das System mit dem eigenen Verbrauchsprofil mit. Mehrere MPPT-Eingänge ermöglichen den Anschluss verschiedener Solarmodule, etwa mehrerer Sunpro 480Wp BC Full Black Panels, und sorgen für eine optimale Ausnutzung der verfügbaren Einstrahlung auch bei wechselhaftem Wetter.

Über die EcoFlow-App lässt sich der Speicher komfortabel überwachen und steuern. Intelligente Funktionen zur Optimierung von Eigenverbrauch und Einspeisung helfen dabei, den erzeugten Solarstrom dann zu nutzen, wenn er finanziell am meisten bringt, etwa zur Abdeckung typischer Lastspitzen im Haushalt. In Kombination mit den Self-Pickup-Optionen von Powerness entsteht ein System, das sowohl bei der Anschaffung als auch im täglichen Betrieb effizient ausgelegt ist.

  • All-in-One-Design mit integriertem Mikro-Wechselrichter
  • LFP-Akkutechnologie für hohe Sicherheit und lange Lebensdauer
  • Mehrere MPPT-Eingänge für flexible Modulkonfigurationen
  • App-Anbindung zur Steuerung und Überwachung in Echtzeit

EcoFlow STREAM Ultra X Bundles bei Powerness im Überblick

Powerness bietet den EcoFlow STREAM Ultra X sowohl einzeln als auch im Kombi-Bundle mit vier Sunpro 480Wp BC Full Black Solarmodulen an. Wichtig: Beide Varianten sind aktuell auf Lager, sofort versandbereit oder an den acht Abholpunkten verfügbar.

  • EcoFlow STREAM Ultra X – ab 999 € (Abholung) / 1.099 € (Versand)
    Ideal für Haushalte, die bereits Solarmodule besitzen und ihren Bestand mit einem leistungsstarken Speicher ergänzen wollen. Der EcoFlow STREAM Ultra X eignet sich, um den Eigenverbrauch konsequent zu erhöhen und Reserven für Abendstunden sowie Schlechtwettertage aufzubauen. Das Produkt ist direkt bei Powerness verfügbar unter: EcoFlow STREAM Ultra X bei Powerness.
  • EcoFlow STREAM Ultra X + 4 × 480Wp Sunpro BC Full Black – ab 1.299 € (Abholung) / 1.439 € (Versand)
    Das Komplettpaket mit einem STREAM Ultra X Speicher und vier hochwertigen 480Wp-Solarmodulen ist perfekt, um direkt ein leistungsstarkes Balkonkraftwerk mit Speicher aufzubauen. Die Kombination aus All-in-One-Speicher und bifazialen Glas-Glas-Modulen schafft eine starke Basisleistung und macht einen großen Teil der erzeugten Energie zeitversetzt nutzbar. Das Bundle ist hier zu finden: EcoFlow STREAM Ultra X + Sunpro 480Wp Bundle.

Welches EcoFlow STREAM Ultra X Bundle passt zu welchem Einsatz?

Wer bereits Solarmodule besitzt und vor allem die Speicherkapazität erweitern möchte, ist mit der Einzelvariante des EcoFlow STREAM Ultra X gut beraten. Der Speicher lässt sich flexibel in bestehende Balkonkraftwerk-Setups integrieren und hilft dabei, tagsüber erzeugte Energie in die Abend- und Nachtstunden zu verschieben. Besonders interessant ist das für Haushalte, die tagsüber viel erzeugen, aber abends und nachts hohe Lasten haben, etwa durch Küche, Unterhaltungselektronik oder Home-Office.

Das Bundle mit zusätzlich vier Sunpro 480Wp BC Full Black Solarmodulen richtet sich an alle, die ein neues Balkonkraftwerk mit Speicher aufbauen oder bestehende, kleinere Anlagen auf ein neues Niveau heben wollen. Vier 480Wp-Module liefern eine starke Basisleistung, während der STREAM Ultra X dafür sorgt, dass ein Großteil dieser Energie zeitversetzt genutzt werden kann. So lassen sich typische Alltagsverbräuche wie Kühlschrank, Router, Beleuchtung oder Büro-Setup gezielt mit selbst erzeugtem Solarstrom abdecken.

Dank der Abholmöglichkeit in Mönchengladbach, Weinheim, Berlin, Hamburg, Tuningen, Riegelsberg, München und Westerkappeln können Kunden ihre Wunschkombination direkt vom Lager mitnehmen und noch am selben Tag installieren. Wer lieber den Versand nutzt, profitiert von der Tatsache, dass beide Bundles sofort lieferbar sind und ohne lange Wartezeiten eintreffen. So wird aus der Kombination aus EcoFlow STREAM Ultra X und Sunpro 480Wp BC Full Black ein zukunftsfähiges Setup für die eigene Energiewende.

Zum EcoFlow STREAM Ultra X + Sunpro 480Wp Bundle

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Neues KIT-Modell zeigt, wie KI unsere Stromnetze steuert

08. Juni 2026 um 14:00

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KI Stromnetze Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz entscheidet zunehmend, wann Strom fließt, was er kostet und wann Elektroautos laden. Doch bisher bleiben die Entscheidungen der Algorithmen oft undurchsichtig. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie haben mit dem SHAPformer eine Methode entwickelt, die KI-Vorhersagen im Energiesystem erstmals direkt nachvollziehbar macht. Was dahintersteckt und warum das auch für Verbraucher relevant ist.

Das Management der Energieversorgung gestaltet sich zunehmend komplexer. Wind- und Solarstrom schwanken wetterabhängig, während Elektroautos, Batteriespeicher und Wärmepumpen die Verbrauchsmuster verändern. Netzbetreiber und Energieversorger setzen Künstliche Intelligenz ein, um ihre Systeme effizient und stabil zu betreiben.

Um die Stromerzeugung und den Verbrauch präzise aufeinander abzustimmen, müssen viele Faktoren gleichzeitig berücksichtigt werden. Dazu gehören Wetterprognosen, Lastvorhersagen, Netz- und Verteilerkapazitäten sowie das Verhalten von Verbrauchern. In diesen kritischen Infrastrukturen darf Künstliche Intelligenz jedoch keine Blackbox bleiben. Zudem ist die menschliche Aufsicht durch den AI-Act der Europäischen Union eine regulatorische Vorgabe.

Wie KI unsere Stromnetze steuert

Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie haben eine Methode namens SHAPformer, die die Entscheidungen von KI transparenter machen soll. Sie wurde speziell für Zeitreihenvorhersagen auf Basis aufeinanderfolgender Daten wie Stromverbrauch oder Strompreisen entworfen. Die Methode kombiniert Transformer-Modelle, bekannt aus modernen Sprachmodellen, mit Verfahren der erklärbaren Künstlichen Intelligenz.

Der Ansatz nutzt Konzepte der Spieltheorie, um den Einfluss einzelner Faktoren wie Temperaturen, Feiertage, Windprognosen oder frühere Verbrauchsdaten sichtbar zu machen. Beim Training des Modells blendete die Arbeitsgruppe gezielt einzelne Informationen aus.

Dadurch lässt sich der Beitrag einzelner Einflussgrößen zu einer Vorhersage nachvollziehen. Das Team trainierte das System mit realen Daten des Übertragungsnetzbetreibers TransnetBW. Ziel war es, den Stromverbrauch und die Strompreise über Zeiträume von bis zu einer Woche vorherzusagen und gleichzeitig die einflussnehmenden Faktoren anzuzeigen.

Warum der KIT-Ansatz effizienter als bisherige Verfahren ist

Viele bisherige Verfahren bieten erst nachträglich Erklärungen und benötigen dafür zusätzliche Rechenleistungen. Die Neuentwicklung aus Karlsruhe integriert die Erklärbarkeit dagegen direkt in den Trainingsprozess. Die Genauigkeit der Vorhersagen bleibt so erhalten, während die Effizienz der Analyse steigt. Mit dieser Arbeit schaffen die Wissenschaftler methodische Grundlagen, um solche Ansätze künftig in die Praxis zu übertragen.

Neben der technischen Präzision spielen die Vertrauenswürdigkeit und die Akzeptanz bei den Anwenderinnen und Anwendern eine Rolle. Das betrifft beispielsweise intelligente Systeme für das Laden und Entladen von Elektroautos oder Heimspeicher. Tenure-Track-Professor Benjamin Schäfer vom Institut für Automation und Angewandte Informatik des KIT erklärte dazu:

Nutzerinnen und Nutzer haben wahrscheinlich eine größere Akzeptanz gegenüber einem intelligenten Ladesystem, wenn klar nachvollziehbar ist, warum sich ein Elektroauto nachts später geladen hat als gewöhnlich – zum Beispiel, weil die Strompreise zwischenzeitlich besonders hoch waren und so Kosten eingespart werden konnten.

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Mit Wasserstoff und Solar: Schwimmendes Kraftwerk senkt Hafen-Emissionen um 77 Prozent

06. Juni 2026 um 06:06

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schwimmendes Kraftwerk

Schiffe im Hafen laufen oft stundenlang mit Dieselgeneratoren, weil der Landstrom fehlt. Ein britisches Konsortium will das mit einer schwimmenden Plattform ändern, die Wasserstoff-Brennstoffzellen, Batterien und Solarenergie kombiniert. Das System soll Hafen-Emissionen um 77 Prozent senken und den jahrelangen Netzausbau an Land überflüssig machen. Erste Gespräche für Einsätze von Grossbritannien bis Australien laufen bereits.

Die Dekarbonisierung von Schiffshäfen scheitert oft an fehlenden Netzkapazitäten vor Ort. Ein Ausbau der traditionellen landseitigen Strominfrastruktur dauert meist zwischen drei und sieben Jahren. Ein Konsortium entwickelte deshalb im Rahmen eines britischen Innovationsprogramms ein komplett netzunabhängiges Stromzentrum auf dem Wasser.

Die neue schwimmende Plattform soll die bürokratischen und technischen Hürden an Land vollständig umgehen. Das modulare System besteht aus drei sechseckigen Plattformen mit einer Gesamtfläche von 1.200 Quadratmetern. Die Anlage kombiniert eine Batteriekapazität von 45 Megawattstunden mit modularen Brennstoffzellen.

Zudem speisen bordeigene Solaranlagen bis zu 146 Kilowatt an erneuerbarer Energie direkt in das System ein. Durch diese Kombination soll die Plattform wöchentlich etwa 91 Megawattstunden Strom liefern können. Zum Vergleich: Damit ließen sich rund 1.400 Haushalte pro Woche versorgen.

Ohne Netzanschluss: Schwimmendes Kraftwerk für Schiffe soll 5 Megawatt Strom liefern

Die modularen Brennstoffzellen arbeiten mit einer Leistung von 1,3 Megawatt kontinuierlich über die gesamte Woche. Sie laden die bordeigenen Batterien langsam auf und geben die Energie bei der Ankunft eines Schiffs schnell ab. In der maximalen Konfiguration kann das System eine kontinuierliche Leistung von fünf Megawatt bereitstellen. Damit ließe sich die Stromversorgung von mittelgroßen Kreuzfahrtschiffen oder anderen großen Schiffen garantieren.

Für den Betrieb benötigt die schwimmende Infrastruktur wöchentlich zwischen 7.500 und 8.000 Kilogramm Wasserstoff. Dieser lagert in sieben speziellen, ISO-kompatiblen Niederdrucktanks direkt auf der schwimmenden Plattform. Die Betankung fände etwa zweimal pro Woche statt, wodurch Häfen die neue Technologie schrittweise einführen könnten. Permanente Wasserstoff-Infrastrukturen an Land wären für den Anfang der Nutzung nicht erforderlich.

77 Prozent weniger Emissionen – aber zu welchem Preis?

Eine erste Analyse zeigt, dass das System die Emissionen von Schiffen am Liegeplatz um rund 77 Prozent senken könne. Dabei sind die Produktion, der Transport sowie die betrieblichen Verluste des Wasserstoffs bereits vollständig eingerechnet.

Das Konsortium schätzt den weltweiten Markt für diese netzunabhängigen Lösungen auf jährlich 62 Terawattstunden. Da die Infrastruktur transportabel ist, würde sich das Risiko von Fehlinvestitionen für die Hafenbetreiber deutlich verringern.

Momentan liegen die Energiekosten mit 0,25 bis 0,50 Pfund pro Kilowattstunde noch über dem traditionellen Landstrom. Der kommerzielle Wert liege laut den Entwicklern jedoch vor allem in der schnellen Einsatzbereitschaft und der hohen Flexibilität.

Künftige Skaleneffekte und optimierte Fertigungsprozesse dürften die preisliche Wettbewerbsfähigkeit im Laufe der Zeit verbessern. Erste Gespräche für größere Einsätze von Großbritannien bis nach Australien laufen bereits.

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Windräder ohne Kran: Namibia testet neues Montagesystem – mit Erfolg

05. Juni 2026 um 17:56

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Skylift-Technologie

Windräder aufbauen, wenn der Wind zu stark für jeden Kran ist? Genau das hat das Unternehmen Nabrawind jetzt in Namibia geschafft. Mit der sogenannten Skylift-Technologie wurden erstmals große Turbinen ohne schwere Kräne und bei Böen von bis zu 20 Metern pro Sekunde errichtet. Der Windpark InnoVent Diaz soll künftig sechs Prozent des namibischen Strombedarfs decken. 

In bestimmten Regionen von Namibia herrschen einige der stärksten Winde weltweit, was den Aufbau herkömmlicher Windkraftanlagen erschwert. Große Standardkräne können dort meist nur bei geringen Windgeschwindigkeiten von bis zu acht Metern pro Sekunde arbeiten.

Das neuartige Skylift-System von Nabrawind soll hingegen auch bei instabilen Winden mit Geschwindigkeiten von 15 Metern pro Sekunde und Böen von bis zu 20 Metern pro Sekunde funktionieren. Dadurch ließen sich wetterbedingte Verzögerungen bei der Montage künftig verringern.

Wie sich Windräder ohne Kran errichten lassen

Das System kombiniert zwei werkseigene Technologien namens Total SES und BladeRunner, um die Turmelemente ohne Kran in die Höhe zu hieven. Die Montage des Rotors erfolgt dabei bereits in einer niedrigen Höhe von 30 bis 40 Metern, bevor der gesamte Turm schrittweise angehoben wird.

Durch diese Methode ist laut Nabrawind die strukturelle Integrität der dünnwandigen Rohrtürme während des gesamten Prozesses vollständig geschützt. Die Logistik vor Ort erfahre so eine Vereinfachung, da keine teuren Spezialkräne mehr anreisen müssten.

Im Windpark InnoVent Diaz wurde eine getriebelose Anlage des Typs Goldwind GW165/6000 als erste ihrer Art mit dieser Technik errichtet. Die Ingenieure mussten dafür ein spezielles Verfahren entwickeln, bei dem zwei Rotorblätter in einem 30-Grad-Winkel zum Boden montiert wurden.

Ein temporäres Gegengewicht stabilisierte den Rotor so lange, bis dieser die endgültige Nabenhöhe erreicht hatte. Erst am Ende wurde das Ausgleichsgewicht mithilfe des BladeRunner-Systems durch das dritte Rotorblatt ersetzt.

Namibia: Neuer Windpark soll 6 Prozent des Energiebedarfs decken

Insgesamt sollen sieben dieser Windkraftanlagen in Namibia entstehen. Hinzu kommen vier bereits installierte Turbinen eines anderen Typs. Durch die höhere Installationsrate soll die Errichtung der siebten Anlage in einer Nettozykluszeit von einer Woche abgeschlossen werden. Nach der vollständigen Inbetriebnahme dürfte der Windpark jährlich 230 Gigawattstunden Strom erzeugen.

Die prognostizierte Energieproduktion würde rund sechs Prozent des gesamten Elektrizitätsbedarfs von Namibia decken. Gleichzeitig könnten durch den Betrieb der sauberen Windkraftanlagen jedes Jahr etwa 200.000 Tonnen an klimaschädlichen Kohlenstoffdioxid-Emissionen vermieden werden. Das erfolgreiche Pilotprojekt liefert damit nicht nur grünen Strom, sondern zeigt auch die Validierung des Installationssystems. Betreiber in windreichen, aber logistisch schwer zugänglichen Regionen könnten von dieser Weiterentwicklung weltweit profitieren.

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Podcast: Wie viel KI verträgt der Supermarkt der Zukunft?

05. Juni 2026 um 07:35

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BREAK THE WEEK Podcast

BREAK/THE WEEK ist dein wöchentlicher Tech-Talk von BASIC thinking, der dich hinter die Kulissen der Tech-Welt nimmt. In der neuen Ausgabe diskutieren wir über KI-Überwachung im Supermarkt, Betrug mit CO2-Zertifikaten und automatische KI-Labels auf YouTube. 

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Die Themen dieser Ausgabe:

  • KI-Überwachung im Supermarkt: Wie Rewe, Penny und Aldi Süd Kameras und KI gegen Diebstahl und für kassenlose Einkäufe einsetzen
  • Mitfahr-App an der Uni Magdeburg: Weniger Autos, weniger CO2, mehr Vernetzung auf dem Campus
  • Kostenlose Wohnungsreinigung gegen Kamera-Daten: Ein Startup trainiert KI und Roboter in echten Wohnungen
  • Milliardenbetrug mit CO2-Zertifikaten: Europäische Ölkonzerne zahlten 1,5 Milliarden Euro für nie existierende Klimaprojekte in China
  • YouTube kennzeichnet KI-Videos automatisch: Schluss mit der Eigenverantwortung der Uploader
  • Neue Netzentgelte für Solaranlagen-Besitzer: Bis zu 100 Euro Grundpreis pro Jahr ab 2029
  • Google-Suche buchstabiert „Google“ falsch

Wenn du keine neue Ausgabe von BREAK/THE WEEK verpassen willst, kannst du den Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Audible, YouTube oder Deezer kostenlos abonnieren. Mit einem Abo und einer positiven Rezension auf den Podcast-Plattformen unterstützt du unsere Arbeit. Vielen Dank!

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UN-Umweltbericht: KI-Boom frisst bald doppelt so viel Strom wie ganz Deutschland

04. Juni 2026 um 17:29

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KI belastet Klima Künstliche Intelligenz Fußabdruck Rechenzentrum

Der rasante Ausbau Künstlicher Intelligenz hat weitreichende Folgen für die Umwelt. Eine neue Analyse zeigt, wie stark der steigende Energiebedarf von KI-Systemen nicht nur den CO2-Ausstoß erhöht, sondern auch den Verbrauch von Wasser und Flächen deutlich antreibt.

Mit der Einführung von ChatGPT Ende 2022 wurde Künstliche Intelligenz erstmals für Millionen von Menschen unmittelbar erlebbar. Was zunächst als technologische Neuheit wahrgenommen wurde, hat sich innerhalb weniger Jahre rasant weiterentwickelt. Heute ist KI daher in vielen Bereichen des Alltags angekommen.

Die tägliche Nutzung reicht dabei von der Informationssuche über das Verfassen von Texten bis hin zur Erstellung von Fotos oder Videos. Allein im Jahr 2025 hat sich die Zahl der monatlich aktiven Nutzer weltweit von ChatGPT mehr als verdoppelt. Denn während es im Januar noch 358 Millionen waren, stieg die Zahl bis zum Dezember auf 810 Millionen an.

Parallel zum wachsenden Einsatz leistungsfähiger KI-Anwendungen steigt jedoch auch der Bedarf an Rechenleistung und damit die Frage nach den ökologischen Folgen des KI-Booms. Mit diesen haben sich Forscher der United Nations University (UNU) befasst und in einem Bericht die erheblichen Folgen für Klima, Wasserressourcen und Flächennutzung weltweit durch den rasanten Ausbau von KI-Systemen ausgewertet.

Strom, Wasser, Fläche: Was KI-Rechenzentren bis 2030 verbrauchen

KI-Systeme benötigen sowohl beim Training als auch im täglichen Betrieb enorme Mengen an Rechenleistung. Denn damit eine KI Muster erkennen, Zusammenhänge verstehen und auf Anfragen reagieren kann, müssen riesige Datenmengen verarbeitet werden.

Diese Prozesse laufen in riesigen Rechenzentren ab, die meist rund um die Uhr arbeiten. Das treibt nicht nur den dafür benötigten Stromverbrauch in die Höhe. Denn durch die erzeugte Abwärme brauchen Rechenzentren zusätzlich aufwendige Kühlung.

Durch den Zuwachs bei den Nutzerzahlen von KI-Systemen steigt daher auch der Bedarf an Energie und Infrastruktur. Laut der Untersuchung der UN-Universität wird der Stromverbrauch von KI-Rechenzentren weltweit bis 2030 auf 945 Terawattstunden ansteigen. Das entspricht fast dem Doppelten des jährlichen Stromverbrauchs Deutschlands. Zum Vergleich: Weltweit haben Rechenzentren im Jahr 2025 schätzungsweise 448 Terawattstunden Strom verbraucht.

Für die Kühlung der Rechenzentren steigt demnach auch der Wasserverbrauch enorm auf 9,3 Billionen Liter an. Die für KI-Infrastrukturen benötigte Fläche könnte bis 2030 auf rund 14.500 Quadratkilometer anwachsen – eine Fläche, die nahezu der Größe Schleswig-Holsteins entspricht.

Warum CO2 allein den KI-Fußabdruck nicht abbildet

Die Forscher sind davon überzeugt, dass bei der Betrachtung des ökologischen Fußabdrucks von KI-Systemen nicht nur die CO2-Emissionen herangezogen werden können. „Am meisten überrascht hat uns, wie oft die aus CO2-Sicht umweltfreundlichsten Optionen letztendlich schlechter für Wasser oder Land sind“, erklärt Hauptautorin Miriam Aczel von der UNU. „Wenn wir die Nachhaltigkeit von KI weiterhin nur anhand des CO2-Ausstoßes beurteilen, könnten wir zwar denken, dass erneuerbare Energien die KI-Infrastruktur sauberer machen, aber damit lösen wir ein Problem und schaffen gleichzeitig andere, oft an Orten, die diese Probleme nicht verursacht haben.“

Problematisch sei zusätzlich, dass Modelle durch ihre zunehmende Effizienz kostengünstiger werden und dadurch die Nutzung steigt. „Viele Menschen glauben, dass der ökologische Fußabdruck der KI abnimmt, je weiter sich die Technologie verbessert und die Prozesse effizienter werden. Doch das ist nur ein Teilbild des Gesamtproblems“, so UNU-Professor und Co-Autor Kaveh Madani. „Effizientere und kostengünstigere KI sowie Energie bedeuten einen höheren KI-Konsum, wodurch der Gesamtfußabdruck weitaus größer ausfällt als das, was wir durch Effizienzgewinne einsparen.“

Sechs Prinzipien für eine nachhaltigere KI-Zukunft

Die Forscher fordern daher ein verantwortungsvolles KI-Ökosystem. Dieses müsse auf den sechs Prinzipien Transparenz, Effizienz durch Design, Gerechtigkeit und Umweltgerechtigkeit, Verantwortung über den gesamten Lebenszyklus, globale Zusammenarbeit und nachhaltige Nutzung basieren.

Dafür müssten unter anderem Regierungen die KI-Infrastruktur in die Energieplanung, die Wasserbewirtschaftung und die Genehmigung von Flächennutzungen integrieren. Aber auch Nutzer könnten ihren Teil dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck von KI zu begrenzen.

Denn viele Fragen, die sich mit einer einfachen Suchanfrage über klassische Suchmaschinen beantworten ließen, werden heute direkt an KI-Systeme gestellt. Da jede Anfrage von leistungsstarken Rechenzentren verarbeitet werden muss, ist der Energieaufwand meist deutlich höher als bei einer herkömmlichen Websuche. Ein bewusster und gezielter Einsatz von KI könnte daher helfen, unnötigen Ressourcenverbrauch zu vermeiden, ohne auf die Vorteile der Technologie verzichten zu müssen.

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Energy Sharing: Solarstrom vom Nachbarn kaufen spart mehrere Cent pro kWh

04. Juni 2026 um 11:00

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Energy Sharing Solarstrom mit Nachbarn teilen verkaufen verschenken

Seit dem 1. Juni 2026 können Solaranlagen-Besitzer ihren überschüssigen Strom direkt an Nachbarn verschenken oder verkaufen. Das sogenannte Energy Sharing verspricht günstigere Preise für Abnehmer und bessere Erlöse für Erzeuger als die sinkende Einspeisevergütung. Doch zwischen Gesetz und Praxis klaffen noch Lücken: fehlende Musterverträge, schleppender Smart-Meter-Einbau und ungeklärte Abrechnungsprozesse. Wir erklären, was das Energy Sharing konkret bringt, was es kostet und wann es wirklich alltagstauglich wird. Eine kommentierende Analyse.

Was ist Energy Sharing?

  • Wer mit einer Solaranlage privat mehr Strom erzeugt als verbraucht, speist den Überschuss meist ins öffentliche Netz ein. Dieser liegt häufig bei mehr als die Hälfte der erzeugten Energie. Mittlerweile ist das aber wirtschaftlich kaum noch lukrativ. Denn: Während die Eigenproduktion von Solarstrom ungefähr elf bis 15 Cent pro Kilowattstunde kostet, liegt die Einspeisevergütung für neue Anlagen bei unter acht Cent. Die Bundesregierung plant zudem, die EEG-Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen mit einer Leistung unter 25 Kilowatt ab 2027 abzuschaffen.
  • Die Neuregelung des Energiewirtschaftsgesetzes erleichtert künftig aber auch den lokalen Handel mit Solarstrom. Hauseigentümer sollen mittels Energy Sharing etwa selbst erzeugten Strom mit ihren Nachbarn teilen können. Die Idee ist es, dass erneuerbare Energie stärker vor Ort genutzt und bürokratische Hürden abgebaut werden. Energy Sharing ersetzt aber keinen Stromvertrag und muss auch keine vollständige Versorgung garantieren. Voraussetzung für das Stromteilen sind sogenannte Smart Meter, um erzeugten und verbrauchten Strom zu erfassen und zuzuordnen.
  • Seit dem 1. Juni 2026 müssen Netzbetreiber das Energy Sharing grundsätzlich innerhalb ihres lokalen Netzes ermöglichen. Ab Juni 2028 soll das Teilen von Solarstrom dann auch netzübergreifend in direkt benachbarte Gebiete möglich sein. Die Voraussetzung: Es darf nur Strom, der ausschließlich aus erneuerbaren Energien stammt, verkauft oder mitunter sogar kostenlos geteilt werden. Stromerzeuger und abnehmende Nachbarn müssen vertraglich bestimmen, wie der Strom verteilt wird, aus welcher Anlage er stammt und zu welchem Preis er abgegeben wird.

Solarstrom mit dem Nachbarn teilen: Klingt einfach – ist es aber noch nicht

Eine gute Nachbarschaft ist viel wert. Genauso wie eine gute Stromversorgung. Auf dieser Verbindung baut auch das Energy Sharing auf. Überschüssiger Solarstrom soll nicht mehr zwingend anonym durchs Netz wandern, sondern dort genutzt werden, wo er entsteht. Das klingt gewissermaßen nach einer Energiewende im Kleinformat. Doch zwischen politischem Versprechen und praktischer Umsetzung liegen noch einige Stolpersteine.

Denn tatsächlich wird der Strom gar nicht physisch von Haus zu Haus weitergereicht. Geteilt wird er lediglich rechnerisch. Im Hintergrund wird viertelstündlich abgeglichen und verrechnet, wie hoch der Überschuss eines Anlagenbetreibers ist und wie viel davon die beteiligten Nachbarn zeitgleich verbrauchen. Wer mitmacht, hat künftig außerdem nicht nur einen Stromvertrag, sondern quasi zwei: einen regulären Liefervertrag und einen weiteren mit dem Betreiber der Solaranlage.

Der Haken liegt in der Frage, wie viel Strom genau eine Sharing-Anlage zu welchem Zeitpunkt an wen liefert und wie viel Reststrom die beteiligten Haushalte gleichzeitig von ihrem bisherigen Versorger beziehen. Denn dafür müssen die Daten der Smart Meter exakt synchronisiert werden. Ausgerechnet hier bleibt der Gesetzgeber aber erstaunlich vage. In Paragraf 42c stehen nämlich keine konkreten Vorgaben zur praktischen Umsetzung.

Stattdessen rücken externe Dienstleister in den Mittelpunkt. Sie sollen Daten erfassen, Strommengen bilanzieren, Energie an Dritte verkaufen und nach Börsenpreisen abrechnen. Auch die Bundesnetzagentur verweist auf solche Anbieter. Doch deren Gebühren sind bislang weitgehend unbekannt. Deshalb dürfte es vielerorts noch dauern, bis das Energy Sharing tatsächlich im Alltag ankommt.

Wer nicht warten möchte, sollte bereits jetzt bei Netzbetreibern und Stromlieferanten nachfragen. Der Blick nach Österreich und in andere europäische Staaten zeigt zudem: Dort wurden vergleichbare EU-Vorgaben schon vor Jahren umgesetzt. Deutschland startet also nicht als Vorreiter, sondern eher als Nachzügler.

Was Energieexperten sagen

  • Energieexpertin Carina Vogel von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein erklärt: „Solarstrom direkt an Nachbarn zu verkaufen, kann eine attraktive Alternative zur klassischen Einspeisevergütung werden und Photovoltaik wirtschaftlich interessanter machen. Beteiligte Haushalte können dann den selbsterzeugten Solarstrom direkt gemeinsam nutzen oder teilen – ohne Umweg über einen Stromanbieter. Solarstrom künftig unkompliziert an Nachbarn verkaufen zu können, ist ein wichtiger Schritt für die Energiewende in Wohngebieten. Für private Anlagenbetreiber kann eine zusätzliche Einnahmequelle entstehen, während die Abnehmer von günstigeren Stromkosten profitieren können.“
  • Lennart Feldmann, Energieberater aus Köln, kritisiert gegenüber dem WDR: „Die Verfügbarkeit der smarten Stromzähler ist der größte Flaschenhals fürs Energy Sharing in Deutschland. Die jährlichen Gebühren sind gesetzlich gedeckelt und liegen meist zwischen 20 und 100 Euro, also relativ überschaubar. Der Einbau kann schnell gehen, doch oft vergehen Monate. Aus unserer Beratungspraxis kenne ich Fälle, in denen es bis zu einem Jahr gedauert hat. Das ist einfach viel zu lang. Das Problem ist, dass jeder davon sein eigenes Süppchen kocht. Es gibt bisher kein standardisiertes Vorgehen und keine Musterverträge für Menschen, die Strom teilen wollen.“
  • Valérie Lange, Leiterin Energiepolitik und Regulierung beim Bündnis Bürgerenergie, begrüßt das Energy Sharing zwar, gibt aber zu bedenken: „Die fehlende Wirtschaftlichkeit ist der Knackpunkt der neuen Regelung. Es gibt keinerlei Anreize, die den zusätzlichen bürokratischen und messtechnischen Aufwand kompensieren. (…) Schon jetzt können Verteilnetzbetreibende nicht überall die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung umsetzen. Für echtes Energy Sharing fehlen damit fundamentale Voraussetzungen.“

Wann Energy Sharing alltagstauglich wird

Die wahrscheinlichste Folge des Energy Sharing ist, dass in Deutschland ein ganz neuer Dienstleistungsmarkt entsteht. Denn: Kaum jemand wird Lust haben, Smart-Meter-Daten selbst auszuwerten, Strommengen zu bilanzieren oder komplizierte Abrechnungen zu erstellen. Deshalb spricht vieles dafür, dass künftig spezialisierte Anbieter die komplette Abwicklung übernehmen. Heißt konkret: Erst wenn diese Prozesse im Hintergrund verschwinden, könnte das Modell für Privatpersonen wirklich attraktiv werden.

Die wirtschaftliche Logik dahinter ist durchaus interessant. Laut der Strompreisanalyse des BDEW vom April 2026 kostet eine Kilowattstunde Haushaltsstrom im Durchschnitt 37 Cent. Davon entfallen rund 15 Cent auf den eigentlichen Strompreis, etwa zwei Cent auf die Stromsteuer, rund 14 Cent auf Netzentgelte und Umlagen sowie knapp sechs Cent auf die Mehrwertsteuer. Genau diese Kostenstruktur zeigt, warum lokales Stromteilen trotz aller Hürden attraktiv sein kann.

Netzentgelte und Umlagen fallen zwar auch beim Energy Sharing an und damit kostet die geteilte Kilowattstunde bereits rund 14 Cent, bevor überhaupt Strom verkauft wird. Doch selbst wenn ein Anlagenbetreiber zusätzlich zehn Cent pro Kilowattstunde für seinen Solarstrom verlangt, ergibt sich ein Nettopreis von 24 Cent. Einschließlich Mehrwertsteuer liegt der Endpreis bei knapp 29 Cent pro Kilowattstunde und damit deutlich unter dem durchschnittlichen Haushaltsstrompreis von 37 Cent. Ersparnis: bis zu acht Cent po kWh. Gleichzeitig erhält der Betreiber mehr als die maximale Einspeisevergütung von 7,8 Cent, die Anfang 2026 für neuen Überschussstrom gezahlt wurde.

Besonders interessant könnte das Modell für ältere Anlagen werden. Nach Ablauf der 20-jährigen Förderung wird überschüssiger Solarstrom häufig nur noch zum Monatsmarktwert vergütet, der zwischen April und September 2025 lediglich zwischen 1,8 und sechs Cent pro Kilowattstunde lag. Dennoch dürfte die große Bewährungsprobe weniger auf dem Dach als in der Datenverarbeitung liegen.

Aber bevor Dienstleister abrechnen können, muss geklärt werden, wer welche Informationen bereitstellt. Der BDEW verweist bereits auf laufende IT-Konzepte für die Umsetzung, rechnet aber selbst damit, dass die massengeschäftsfähige Einführung in der Breite voraussichtlich noch bis 2027 dauern wird. Die Technik für das Teilen von Strom ist also da, doch die Infrastruktur für das Teilen von Daten muss erst noch hinterherkommen.

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Langsam und teuer: Warum Atomkraft die Energiewende nicht retten kann

04. Juni 2026 um 05:45

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Atomkraft Kernkraft Energiewende teuer Kosten

Können neue Atomkraftwerke die Energiewende beschleunigen? Eine aktuelle Analyse des Umweltbundesamts kommt zu einem klaren Ergebnis: Nein. Atomstrom ist mit bis zu 19 Cent pro Kilowattstunde deutlich teurer als Wind- und Solarenergie und neue Meiler brauchen bis zu 20 Jahre Bauzeit. Warum Erneuerbare in allen entscheidenden Kategorien vorn liegen. 

In vielen Ländern, darunter auch Deutschland, wird noch immer viel Strom mit fossilen Energien erzeugt. In Anbetracht der schnell zunehmenden CO2-Konzentration, die kürzlich den höchsten Wert seit zwei Millionen Jahren erreicht hat, sollen diese Kraftwerke durch CO2-ärmere Alternativen ersetzt werden. Eine Studie des Umweltbundesamts (UBA) hat deshalb untersucht, ob Atomkraftwerke oder Wind- und Solaranlagen die wirtschaftlich bessere Alternative sind.

Was kostet Atomstrom im Vergleich zu Wind und Solar?

Die Untersuchung offenbart, dass die CO2-Emissionen pro Kilowattstunde Strom bei Atomkraftwerken sowie Wind- und Solaranlagen auf demselben Niveau liegen.

Die Stromerzeugung mit Atomkraftwerken ist in Europa mit 15 bis 19 Cent pro eingespeister Kilowattstunde jedoch deutlich teurer.

Demgegenüber können die Wind- und Solaranlagen Strom für unter zehn Cent pro Kilowattstunde liefern. Den günstigsten Strom liefern laut der Studie Windkraftanlagen an Land, die lediglich 3,6 Cent pro Kilowattstunde kosten.

Warum der Bau neuer Atomkraftwerke bis zu 20 Jahre dauert

Diese wirtschaftliche Tendenz bestätigt auch eine weitere Studie der Aalborg University, die die systembasierte Stromgestehungskostenmetrik untersucht hat. Die erneuerbaren Energiequellen sind demnach ebenfalls deutlich günstiger als Atomstrom.

Neben den finanziellen Aspekten verhindert vor allem die lange Bauzeit der Atomkraftwerke einen schnellen Beitrag zur Energiewende. Pro neuem Meiler liegt sie bei bis zu 20 Jahren. Laut Analyse müsste der jährliche Zubau bei Atomkraftwerken im Rahmen der Energiewende bei mindestens 30 Gigawatt Leistung liegen.

Das entspricht einem jährlichen Zubau von rund 25 bis 30 größeren Anlagen. In den vergangenen Jahrzehnten wurden weltweit jedoch nur zehn Gigawatt Leistung pro Jahr neu installiert. Diese Kapazität reichte lediglich aus, um alte, nicht mehr betriebene Atomkraftwerke zu kompensieren.

Nur noch 3 Prozent Atomstrom bis 2050

Eine entsprechende Erhöhung des Ausbaus ist laut dem UBA nicht zeitnah möglich. Ein Großteil der benötigten Atomkraftwerke wäre also erst gegen 2050 fertiggestellt, selbst wenn heute ausreichend Kapazitäten für deren Bau existieren würden.

Im Jahr 1996 hatten Kernkraftwerke noch einen Anteil von 17 Prozent an der globalen Stromproduktion. In Anbetracht dieser Nachteile gehen die Wissenschaftler davon aus, dass Atomkraftwerke im Jahr 2050 nur noch einen geringen Anteil von drei Prozent an der weltweiten Stromproduktion aufweisen würden.

Eine rechtzeitige Unterstützung der Energiewende durch neue Atomkraftwerke ist aufgrund der langen Realisierungszeiträume nicht zu erwarten. Wind- und Solaranlagen weisen deutliche Vorteile auf, die über den geringeren Strompreis weit hinausgehen.

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KI-Agenten bauen eigene Gesellschaft auf – ein Modell begeht 683 Verbrechen

03. Juni 2026 um 18:16

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KI-Modelle Verbrechen Künstliche Intelligenz ChatGPT Grok Gemini Claude

Was passiert, wenn KI-Agenten eine eigene Gesellschaft mit Gesetzen, Rollen und Konsequenzen aufbauen? Forscher von Emergence AI haben genau das getestet und fünf führende Sprachmodelle 15 Tage lang in einer virtuellen Welt gegeneinander antreten lassen. Die Ergebnisse sind frappierend: Während ein Modell komplett ohne Straftaten auskam, häuften sich bei einem anderen 683 Verbrechen. 

KI-Modelle werden normalerweise mit der Hilfe von standardisierten Benchmarks getestet, um ihre Leistungsfähigkeit zu dokumentieren. Dabei lösen die Sprachmodelle Aufgaben aus Bereichen wie Mathematik oder Programmierung in klar definierten Testsituationen.

Im Vergleich der einzelnen Modelle liefern diese Benchmarks wichtige Vergleichswerte. Allerdings liefern sie keine Informationen darüber, wie sich KI-Systeme über längere Zeiträume in komplexen, dynamischen Umgebungen verhalten.

Doch genau diese Frage haben sich Forscher des US-Unternehmens Emergence AI gestellt. Das Unternehmen, das an autonomen KI-Agenten forscht, hat mit der Simulationsplattform „Emergence World“ untersucht, wie sich verschiedene Sprachmodelle in komplexen sozialen Umgebungen verhalten.

So funktioniert der Gesellschaftstest für KI-Modelle

Die Forscher haben sich für ihre Untersuchung bewusst gegen Benchmarks entschieden, da diese nur kurzfristig die Leistungsfähigkeit bei klar abgegrenzten Aufgaben messen können. Stattdessen sollten in der „Emergence World“ Phänomene aufgedeckt werden, die erst nach einiger Zeit deutlich hervortreten.

Diese Messumgebung sei notwendig, da autonome Systeme zunehmend in missionskritischen Bereichen zum Einsatz kommen, in denen der relevante Zeitrahmen nicht mehr Minuten oder Stunden, sondern Tage und Wochen umfasst. Dies sei in der „Emergence World“ möglich, da autonome Agenten hier in einer gemeinsamen Welt kontinuierlich analysiert werden können.

Diese Welt verfügt über mehr als 40 verschiedene Orte, wie Bibliotheken, Rathäuser, Wohngebiete und öffentliche Plätze. Zusätzlich haben die Forscher sie mit Daten aus der realen Welt gefüttert – so beispielsweise synchronisierte Wetterdaten aus New York City und Live-Nachrichten-APIs. Auf diese Weise sollte das Verhalten der Agenten auch externe Ereignisse und nicht nur interne Dynamiken widerspiegeln.

In ihrem Test haben die Forscher die KI-Modelle ChatGPT, Grok, Claude und Gemini für 15 Tage in dieser Umgebung getestet. Dabei wurden fünf parallele Welten mit jeweils zehn Agenten, identischen Rollen und Startbedingungen erschaffen.

In den Welten variierte dabei lediglich das Basismodell: Claude Sonnet 4.6, Grok 4.1 Fast, Gemini 3 Flash, GPT-5-mini sowie eine heterogene Mischung aus verschiedenen Modellen. Einige der Modelle schafften sich innerhalb weniger Tage selbst ab, andere begingen hunderte Straftaten.

683 Verbrechen vs. null: So unterschiedlich schnitten die KI-Modelle ab

Besonders auffallend bei der Betrachtung der Ergebnisse ist die Rate der Straftaten der einzelnen Modelle. Absoluter Spitzenreiter hier ist Gemini 3 Flash mit 683 Verbrechen in nur 15 Tagen.

Die Welt mit dem gemischten Modell verzeichnete zunächst einen steilen Anstieg bei den Straftaten, stagnierte dann jedoch bei der Zahl 352. Zwischenzeitlich waren hier jedoch sieben der Agenten ums Leben gekommen.

Die Welt mit dem KI-Modell Grok 4.1 Fast erreichte hingegen ein schnelles Ende und schaffte sich in nur etwa vier Tagen selbst ab. In dieser Zeit wurden allerdings auch 183 Straftaten gezählt.

Die höchste soziale Stabilität konnte Claude Sonnet 4.6 zeigen. Es konnte die vollständige Population von zehn Agenten bis zum 16. Tag am Leben erhalten, ohne dass dabei eine einzige Straftat begangen wurde. Das Modell hat damit die einzige Konstellation geschaffen, in der sowohl die öffentliche Ordnung als auch der Fortbestand der Population gewahrt blieben.

GPT-5 Mini blieb zwar mit lediglich zwei Straftaten auch relativ stabil. Allerdings versäumten die Agenten es in dieser Welt, die für ihr Überleben notwendigen Handlungen auszuführen. Deshalb starben alle Agenten innerhalb von nur sieben Tagen.

Die Forscher wollen mit ihrer Plattform „Emergence World“ einen Raum für die Erforschung genau dieser langfristigen Dynamiken und deren Messbarmachung schaffen. Denn die Intelligenz von Agenten stelle sich bei langen Zeiträumen anders dar als bei kurzfristigen Aufgaben und lasse sich deshalb nicht auf dieselbe Weise messen.

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Neue Netzentgelte: Solarbesitzer sollen bis zu 100 Euro Grundpreis blechen

01. Juni 2026 um 11:00

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Wer eine Solaranlage auf dem Dach hat, nutzt das Stromnetz mitunter intensiv, zahlt bislang aber vergleichsweise wenig dafür. Die Bundesnetzagentur will das ab 2029 ändern und hat einen Reformplan für die Netzentgelte vorgelegt. Für PV-Betreiber bedeutet das: bis zu 100 Euro Grundpreis pro Jahr. Wer flexibel verbraucht, soll dagegen profitieren. Was genau geplant ist, wer betroffen ist und warum es berechtigte Kritik gibt. Eine kommentierende Analyse.

Bundesnetzagentur plant neue Netzentgelte

  • Immer mehr Haushalte produzieren mittels Photovoltaik selbst Strom. Sie speisen einen Teil ins Netz ein und verbrauchen einen Teil selbst. Obwohl Solaranlagenbetreiber das Stromnetz überdurchschnittlich belasten, zahlen sie weniger Netzentgelte. Die Bundesnetzagentur hat nun einen Reformplan für die Netzentgelte vorgelegt. Wer Strom flexibel nutzt, etwa über Batteriespeicher, E-Autos oder Wärmepumpen, soll weniger zahlen. Auf diejenigen, die viel ins Netz einspeisen, würden höhere Kosten zukommen. Statt die Netzentgelte nur pro Kilowattstunde abzurechnen, sollen Grundpreise wichtiger werden. PV-Betreiber sollen maximal 100 Euro pro Jahr zahlen.
  • Steckersolargeräte mit einem 800 Watt starken Wechselrichter sollen von der Regelung ausgenommen sein. Betreiber von Solarparks sollen statt eines Leistungspreises künftig einen Kapazitätspreis auf Basis der installierten Leistung zahlen. Heißt konkret: Je mehr Leistung abgerufen beziehungsweise eingespeist wird, desto höher die Netzentgelte. Je gleichmäßiger der bereitgestellte Anschluss hingegen genutzt wird, desto geringer sollen die Gebühren in Summe ausfallen. Auch für Windparks und Stromspeicher soll künftig ein Kapazitätspreis gezahlt werden, um zu verhindern, dass sie die Netze belasten, anstatt sie zu entlasten. Für private Speicher soll das aber nicht gelten.
  • Der Plan der Bundesnetzagentur sieht auch eine Verlängerung des sogenannten Bandlastprivilegs bis Ende 2031 vor. Eigentlich sollte es Ende 2028 auslaufen. Kritik dafür gibt es aus der Branche der erneuerbaren Energien. Denn: Bei diesem Privileg profitieren Unternehmen, die rund um die Uhr gleichmäßig Strom verbrauchen, von reduzierten Netzentgelten. Damit ist eine Flexibilisierung des Verbrauchs im Sinne des Gesamtsystems selbst für Firmen, deren Produktion dazu in der Lage ist, nicht lukrativ. Schließlich müssten sie dann höhere Netzentgelte zahlen.

Faire Kosten oder Bremse für die Energiewende?

Wer eine Solaranlage auf dem Dach hat, leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, sondern spart auch richtig viel Geld – vor allem in Kombination mit einem Speicher, Elektroauto oder einer Wärmepumpe. Und wenn die Sonne mal weniger oder gar nicht scheint, gibt es ja immer noch Strom aus dem Stromnetz; für den Notfall sozusagen.

Doch wer Strom überwiegend selbst produziert, zahlt kaum etwas für das Netz, das andere bezahlen, nimmt es aber hin und wieder in Anspruch oder profitiert sogar bei Einspeisung davon. Theoretisch ist das ein kleines bisschen ungerecht, weshalb die Bundesnetzagentur mit pauschalen Netzentgelten gegensteuern will. Das erscheint zunächst einmal logisch, ist politisch aber trotzdem hoch aufgeladen.

Denn: Die Reform könnte im schlimmsten Fall zu einem Bremsklotz für die Energiewende werden, wenn weniger Erneuerbare ans Netz gebracht werden. Das darf unter keinen Umständen passieren. Stattdessen müssen Netzausbau, Fairness und die Energiewende Hand in Hand gehen. Ob die Pläne der Bundesnetzagentur das gewährleisten, ist zumindest fraglich.

Stimmen und Reaktionen

  • Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, in einem Statement: „Mit einer neuen Netzentgeltsystematik wollen wir die Kosteneffizienz stärken und eine faire Verteilung der Belastungen erreichen. Unsere Ziele: Kosten da veranschlagen, wo sie entstehen. Knappe Kapazitäten mit einem Preis versehen. Engpassmanagementkosten vermeiden. Flexibilität unterstützen und den Netzausbau dämpfen. (…) Wir wollen Stromerzeuger deswegen ein wenig stärker an den Kosten beteiligen. Das ist ein Gebot der Fairness. Sonst würden zunehmend nur Verbraucher ohne eigene Erzeugung die steigenden Kosten tragen.“
  • Ursula Heinen-Esse, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE), hat gemischte Gefühle: „Der Vertrauensschutz für getätigte Investitionen ist Voraussetzung für den Hochlauf der dringend benötigten Flexibilitätstechnologien und für die Energiewende insgesamt. Wir begrüßen diese Entscheidung daher ausdrücklich. (…) Das Stromsystem steht unter hohem Anpassungs- und Flexibilisierungsdruck. Jetzt lebensverlängernde Maßnahmen für das Bandlastprivileg, ein absolutes Relikt des vergangenen Jahrhunderts, zu beschließen, ist ein schwerer Rückschritt und bremst diesen wichtigen Prozess unnötig weiter aus.“
  • Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar), kritisiert in einem Statement: „In der Summe besitzen diese Maßnahmen das Potenzial, den dringend benötigten Ausbau der Solarenergie in Deutschland massiv auszubremsen. Dies widerspricht klar dem Bürgerwillen und den vereinbarten Regierungszielen.“ Besonders problematisch seien die Pläne vor dem Hintergrund, dass die Kosten für Betreiber von Solaranlagen bereits durch andere regulatorische Vorgaben gestiegen seien – etwa durch die verpflichtende Beteiligung an den Kosten intelligenter Messsysteme und die bereits gestrichene Vergütung zu Zeiten negativer Strompreise.

Neue Netzentgelte: Was sich ab 2029 auf der Stromrechnung ändern soll

Ab 2029 könnten viele Stromrechnungen durch die neuen Netzentgelte anders aussehen. Denn wenn der Anteil der fixen Grundpreise steigt, fällt der bisherige Sparvorteil durch Eigenstrom für Solaranlagenbetreiber geringer aus. Gleichzeitig würde das Stromnetz aber mehr als eine gemeinschaftliche Infrastruktur begriffen werden.

Diese Preislogik will die Bundesnetzagentur in den 2030er-Jahren noch einmal weiterentwickeln. Es steht bereits eine stärkere Dynamisierung der Netzentgelte im Raum, abhängig von Auslastung und Netzsituation. Für Strom gäbe es dann keinen starren Fixpreis mehr. Die Kosten wären flexibler und würden schwanken.

Ob die neuen Netzentgelte durch die stärkere Bepreisung von Stromerzeugern aber tatsächlich einen für das gesamte Energiesystem positiven Effekt haben, muss sich erst einmal zeigen. Im schlimmsten Fall droht der Ausbau der Erneuerbaren an Tempo zu verlieren, was mit Blick auf Klima und Klimaziele einer Katastrophe gleichkäme.

Idealerweise würden die neuen Netzentgelte wiederum Flexibilität fördern, ohne Investitionen in erneuerbare Energien auszubremsen. Ob dieser Spagat gelingt, muss aber vor allem die praktische Umsetzung beweisen. Denn ganz unkompliziert sind die Pläne nicht.

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Geothermie, Kernkraft und Batterien: US-Energie-Startups gehen erfolgreich an die Börse

06. Juni 2026 um 17:30
Es ist kein Zufall, dass Solar- und Batterieanbieter, Nuklear-Startups und Geothermie-Firmen gleichzeitig IPOs feiern. Der KI-Boom macht Strom wieder zum strategischen Gut – und die Frage ist: Wer kann am schnellsten skalieren? weiterlesen auf t3n.de

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