Stromnetz am Limit: Wie Solid-State-Transformatoren jetzt Abhilfe schaffen könnten


Der Beitrag Strom aus unsichtbarem Licht: Forscher wollen mehr aus der Sonne rausholen erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.
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Bei der Gewinnung von Solarenergie bleibt ein großer Teil des Sonnenlichts für herkömmliche Solarzellen ungenutzt. Forscher aus Dresden haben nun aber einen Ansatz entwickelt, mit dem sich auch das unsichtbare Infrarotlicht aus der Sonnenstrahlung in Strom umwandeln lassen könnte.
Die Sonne hat weitaus mehr Energie, als bisher in heutigen Solarzellen in Strom umgewandelt werden kann. Das liegt daran, dass herkömmliche Solarzellen aus Silizium nur bestimmte Teile der Sonnenstrahlen auffangen können.
Dazu gehören vor allem das sichtbare Licht sowie ein Teil der unsichtbaren ultravioletten und infraroten Strahlung. Doch die Infrarotstrahlung der Sonne ab einer Wellenlänge von etwa 1.100 Nanometern ist für Silizium nicht mehr erreichbar.
Rund 20 Prozent der Sonnenenergie bleiben deshalb ungenutzt. Forscher des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) haben nun aber einen Ansatz entwickelt, mit dem künftig auch die bisher ungenutzten Infrarotstrahlen bei der Stromerzeugung zum Einsatz kommen könnten.
Die Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums beschreiben das Material Graphen als „eine einzige Lage Kohlenstoffatome“. Das extrem dünne Material zeige die bemerkenswerte Eigenschaft, dass sich Elektronen darin besonders leicht bewegen können.
Graphen sei daher auch interessant für schnelle elektronische Bauteile. Allerdings lässt es sich bisher für die Umwandlung von Sonnenenergie in Strom nicht wirklich nutzen.
Denn das Material hat zwar die Eigenschaft, Elektronen anzuregen und dabei sogenannte Löcher – also positiv geladene Teilchen – zu hinterlassen. Damit diese für die Stromerzeugung genutzt werden können, müssten sie jedoch getrennt zu den jeweiligen Kontakten geleitet werden.
Graphen besitzt jedoch keine sogenannte Bandlücke, um diese Trennung vorzunehmen. In herkömmlichen Solarzellen übernehmen diese Aufgabe bisher Halbleiter wie Silizium.
„Deshalb muss man sich einen anderen Mechanismus ausdenken“, erklärt Prof. Ralf Schützhold, Direktor des HZDR-Instituts für Theoretische Physik. Dafür haben die Forscher einen Mechanismus entwickelt, der Elektronen und Löcher in Kreisbahnen zwingt und so auseinander wandern lässt.
Möglich machen soll das die Kombination eines Magnetfelds mit schmalen Metallelektroden, die ober- oder unterhalb des Graphens angebracht und durch eine isolierende Schicht davon getrennt werden. Wird an die Elektroden eine Spannung angelegt, entstehen im Graphen Potentialbarrieren.
Diese Barrieren dienen als Leitplanken und sorgen dafür, dass Elektronen und Löcher sich auf entgegengesetzten Kreisbahnen voneinander trennen. Dabei können negative Potentialbarrieren Elektronen aufhalten und Löcher durchlassen, bei einer positiven Barriere ist der Effekt umgekehrt. So lassen sich Elektronen und Löcher zu gegenüberliegenden Kontakten führen.
Bislang existiert das Konzept allerdings nur auf dem Papier. Die Wissenschaftler haben den Mechanismus zunächst theoretisch untersucht und mithilfe von Berechnungen gezeigt, dass sich Elektronen und Löcher auf diese Weise trennen lassen könnten.
In Experimenten soll das Verfahren nun in die Praxis übersetzt werden. Erst dann lässt sich abschließend beurteilen, ob der Ansatz tatsächlich für die Gewinnung von bisher ungenutzter Solarenergie eingesetzt werden kann.
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Der Beitrag Die besten Solarhersteller in Deutschland 2026 – einer hängt alle ab erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.
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Eine Solaranlage auf dem Dach kann Geld sparen und macht unabhängiger. Doch inzwischen gibt es eine ganze Reihe an Herstellern, auf die Interessenten zurückgreifen können. Eine aktuelle Befragung von Kunden zeigt, dass es bei den Solarherstellern einen ganz klaren Favoriten gibt.
Wenn man im Jahr 2026 in Deutschland übers Land fährt, sieht man überall Photovoltaik- oder Solaranlagen auf den Dächern glänzen. Viele Menschen haben bereits eine Installation oder denken darüber nach, sich dem Trend anzuschließen. Doch der Markt ist relativ unübersichtlich geworden. Es gibt eine große Auswahl an Firmen, die Module herstellen. Zudem spielen auch andere Komponenten wie der Speicher sowie der Service eine Rolle. Wer nach einem passenden Hersteller sucht, sollte sich ansehen, wie zufrieden die jeweiligen Kunden sind.
Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) kürt im Rahmen ihres Solar-Award 2026/27 die Firmen mit dem besten Standing bei der Kundschaft. Für das Ranking wurden 1.816 Online-Interviews durchgeführt. 27 Marken wurden mit einer Gesamtnote bewertet, die sich aus den drei Aspekten Qualität, Preis-Leistungs-Verhältnis und Zuverlässigkeit zusammensetzt.
Neben den Solarherstellern wurden auch noch andere Bereiche der Branche untersucht. So zum Beispiel die Komplettanbieter, bei denen man von der Beratung bis zur Wartung alles bekommt. Hier gewinnt Solartech Deutschland, gefolgt von Viessmann und E.ON. Bei den Vergleichsportalen landet SolarTarifVergleich ganz vorne – dahinter kommen solaranlage.de und Photovoltaik-Angebotsvergleich.
Für unsere Rangliste interessieren uns aber die Hersteller. Alle Vertreter in der Top Ten erhalten vom DtGV das Prädikat „ausgezeichnet“. Bis auf die ersten beiden Plätze liegen die Punktwerte relativ nahe beisammen. Einen echten Ausreißer nach unten gibt es nicht – das Schlusslicht bildet Heliatek mit einer Note von 7,22. Wer es ans andere Ende der Liste geschafft hat, verraten wir im folgenden Ranking.
Los geht es mit einem Gleichstand. Zwei Firmen erhalten eine Wertung von 7,55 – die erste ist Heckert Solar. Das Unternehmen kann vor allem im Bereich Zuverlässigkeit punkten – hier gibt es von den Kunden eine Punktzahl von 7,65.
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Der Beitrag Diese Weltraum-Solarzelle kommt ohne Germanium aus – und spart 40 Prozent Gewicht erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.
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Auch die Raumfahrt ist mit weltweiten Engpässen bei kritischen Rohstoffen konfrontiert. Das US-Unternehmen Rocket Lab hat sich diesem Umstand angenommen und liefert mit einer neuen Weltraum-Solarzelle eine mögliche Lösung. Denn diese soll ohne das teure Mineral Germanium auskommen und dadurch nicht nur Kosten reduzieren, sondern auch das Gewicht.
Neben vielen anderen Industrien kämpft auch die Raumfahrtbranche mit Engpässen bei kritischen Rohstoffen. Doch eine potenzielle Lösung kommt jetzt womöglich aus Kalifornien. Denn das Unternehmen Rocket Lab entwickelte mit der Solarzelle IMM Apex einen Ansatz, der ohne das kritische Mineral Germanium auskommen soll.
In den vergangenen drei Jahrzehnten bildete Germanium die Basis für die Energieversorgung im Orbit. Aber die steigenden Materialkosten und immer instabilere Lieferketten zwingen Hersteller zum Umdenken. IMM Apex soll genau an dieser Stelle ansetzen und ein neues Fundament für die Zukunft schaffen.
Der Verzicht auf Germanium birgt nicht nur eine Kostenersparnis. Denn die Solarzelle erreicht mit 31,5 Prozent auch einen relativ hohen Wirkungsgrad bei der Energieumwandlung. Zusätzlich reduziert sich das Gesamtgewicht der Konstruktion um bis zu 40 Prozent. Das bedeutet, dass mehr Kapazität für wissenschaftliche Instrumente zur Verfügung steht.
Raumfahrtunternehmen sollen so ab sofort Zeit und Geld sparen können, ohne ihre eigentlichen Satelliten aufwendig und teuer umzubauen. Als sogenanntes Drop-in Replacement lässt sich das System laut Rocket Lab im mechanischen und elektrischen Sinne eins zu eins austauschen. Vergleichbar sei das mit dem Austausch einer Batterie bei einer Fernbedienung.
Auch das Ausfallrisiko bleibt laut Angaben gering. Denn die technische Basis, die sich bereits seit über zehn Jahren im Orbit bewährt hat, bleibt die gleiche. Diese ermöglichte etwa den Antrieb des Mars-Helikopters Ingenuity der NASA. Zudem sei die Zelle besonders widerstandsfähig gegen die Weltraumstrahlung und starke Temperaturschwankungen. Brad Clevenger, Präsident von Rocket Lab USA, dazu:
IMM Apex bietet eine außergewöhnliche Leistung und bewältigt gleichzeitig reale Herausforderungen wie steigende Materialkosten und Lieferkettenengpässe. Mit IMM Apex erhalten Kunden Zugang zu einem hocheffizienten, leichten und germaniumfreien Produkt, das bewährte Zuverlässigkeit mit schnelleren Produktionszeiten vereint.
Durch gezielte Investitionen will das Unternehmen bereits eine Produktion im Bereich von mehreren hundert Kilowatt erreicht haben. Rocket Lab belieferte bisher mehr als 1.700 Missionen und treibt mit den eigenen Produkten über 1.100 Satelliten an.
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Der Beitrag Unterwasser-Solarzellen liefern selbst in 10 Metern Tiefe zuverlässig Strom erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.
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Solarenergie kennt man bisher primär von Landflächen. Doch einem chinesischen Forscherteam ist kürzlich ein Fortschritt gelungen. Spezielle Unterwasser-Solarzellen produzieren selbst in zehn Metern Tiefe noch zuverlässig Strom. Die Technologie könnte autonome Tauchroboter künftig völlig unabhängig machen und der Meeresforschung neue Horizonte eröffnen.
Ein Forscherteam um Wen-Hua Zhang und Simin Ma von der Universität Yunnan sowie der Southwest United Graduate School demonstrierte kürzlich einen neuen Ansatz. Vor den Weizhou-Inseln versenkten sie spezielle Perowskit-Solarzellen im südchinesischen Meer. Das Ziel: die Produktion von Strom im dunklen Meerwasser. Doch während sich bisherige Studien auf Wassertiefen von zwei Metern oder weniger konzentrierten, produzierten die Module des Teams selbst in zehn Metern Tiefe noch erfolgreich Energie.
Die Ergebnisse aus der Studie lassen auf mehr hoffen. Innerhalb von nur zwei Stunden produzierten die untergetauchten Solarpanels eine Strommenge von 324 Milliwattstunden. Das ist ausreichend, um einen klassischen Lithium-Ionen-Akku aufzuladen. Auch bei der Haltbarkeit soll das System punkten und bis zu 5,5 Jahre im Einsatz sein können.
Interessant daran ist, wie das System Energie in einer solchen Tiefe generiert. Möglich machen das die verwendeten Perowskit-Solarzellen, die extra für den Einsatz unter Wasser konzipiert wurden. Die Wissenschaftler nutzten sogenannte breite Bandlücken. Eine Eigenschaft, die es den Solarzellen ermöglicht, das in diesen Tiefen verbleibende blaue bis orangefarbene Licht gezielt zu absorbieren.
Trotzdem war selbst das Forscherteam etwas vom Erfolg überrascht. Wen-Hua Zhang sagt zu den Ergebnissen: „Was uns am meisten überraschte, war, wie viel elektrische Energie unsere großflächigen Module unter realen Bedingungen in zehn Metern Wassertiefe in nur zwei Stunden erzeugten.“
Die Technologie soll einen großen Nutzen in der Praxis haben. Sie könnte Tauchroboter, Kameras, Kommunikationsbojen oder Sensoren in maritimen Lebensräumen fernab des Festlandes betreiben. Gleichzeitig soll eine großflächigere und nachhaltige Sammlung von Umweltdaten möglich sein. In Experimenten erreichte das System rund 96 Prozent Resteffizienz nach 300 Tagen Lagerung in einer mit Stickstoffgas gefüllten Handschuhbox.
Auch nach 1.160 Stunden unter simulierten Bedingungen soll die Technologie keinen nennenswerten Leistungsabfall aufgewiesen haben. Trotzdem greifen natürlich weiterhin die Regeln der Physik. Mit jedem Meter Tiefe nimmt die Lichtintensität ab. Das bedeutet auch, dass noch unklar ist, wie sich die Technik in Wassertiefen weit jenseits der zehn Meter verhält.
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Der Beitrag Gallium aus Abwasser: Firma aus Dresden fischt Rohstoffe aus dem Abfluss erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.
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Die Chipindustrie benötigt seltene Metalle. Bislang landen viele dieser wertvollen Rohstoffe ungenutzt im industriellen Abwasser. Das Dresdner Start-up Siderogain will das mit einer biologischen Fangmethode ändern und etwa Gallium aus dem Abwasser retten.
Das Dresdner Start-up Siderogain verwandelt industrielles Abwasser in eine wertvolle Rohstoffquelle. Die Ausgründung des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie nutzt biologische Fängermoleküle, um kritische Technologiemetalle aus Prozessabwässern zu filtern.
Denn in der Halbleiterfertigung fallen täglich Unmengen an Wasser mit geringen Spuren von Gallium, Indium oder Germanium an. Doch ohne diese Metalle läuft in modernen Smartphones, Solarzellen oder Displays schlichtweg gar nichts.
Zusammen mit dem Halbleiterhersteller Freiberger Compound Materials testet das Gründerteam die Technologie bereits im Praxisbetrieb. In einer ersten Pilotanlage sollen täglich 2.000 Liter Prozessabwasser durch das System fließen. Aus Abfall könnten so wieder nutzbare Ressourcen für die europäische Produktion.
Das Geheimnis hinter der biologischen Filterung sind sogenannte Siderophore. Dabei handelt es sich um natürliche Moleküle, die sich im Abwasser wie winzige Magneten verhalten und gezielt gelöste Metallionen anziehen.
Nach dem Einfangen trennt das System die Metalle den Angaben zufolge wieder sauber von den Trägermolekülen ab. Die gewonnenen Rohstoffe würden dann direkt zurück in die Fertigung wandern. Das Molekül steht im Anschluss für einen weiteren Reinigungskreislauf zur Verfügung.
Selbst nach mehr als zehn Einsatzzyklen sollen die biologischen Reinigungsschwämme ohne Funktionsverlust weiterarbeiten. Im Labor gelang es dem Forscherteam bereits, Gallium zu fast 100 Prozent aus Abwasser zu filtern.
Für die heimische Industrie kommt der biologische Ansatz wie gerufen. Verstopfte Lieferketten und globale Abhängigkeiten bedrohen inzwischen regelmäßig die Fertigung von verschiedenen technologischen Gütern. Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft vor der eigenen Haustür stärkt die europäische Rohstoffsicherheit spürbar. Doch Siderogain muss sich erst noch im Alltag beweisen.
Denn: Der Schritt aus dem Labor in die Werkshalle ist nicht selbstverständlich. Das Forscherteam muss zeigen, dass sich das Verfahren im echten, großindustriellen Maßstab finanziell rechnet. Aktuell arbeiten die Wissenschaftler an einem marktfähigen Prototyp. Erst dann wird sich zeigen, ob die biologischen Metallfänger den Sprung in den Alltag dauerhaft schaffen können.
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Der Beitrag BLUETTI Balco 260: All-in-one-Solarspeicher fürs Balkonkraftwerk ab 649 Euro erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.
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Ein Balkonkraftwerk produziert tagsüber oft mehr Strom, als gerade im Haushalt gebraucht wird. Abends kommt dann trotzdem Netzstrom aus der Steckdose. Genau dieses Problem löst ein Speicher. Der BLUETTI Balco 260 kombiniert Akku, Wechselrichter und Energiemanagement in einem Gerät und macht es damit besonders einfach, Solarstrom später zu nutzen.
Wer Solarstrom vom Balkon wirklich spürbar in die eigene Stromrechnung übersetzen will, kommt an einem Thema kaum vorbei: Eigenverbrauch. Denn ohne Speicher fließt überschüssiger PV-Strom häufig ins Netz, während die größeren Verbraucher (Kochen, Waschmaschine, Entertainment am Abend) erst dann laufen, wenn die Sonne längst weg ist. Ein Balkonspeicher schiebt diese Energie zeitlich und kann so dafür sorgen, dass mehr vom selbst erzeugten Strom im eigenen Haushalt bleibt.
Der BLUETTI Balco 260 setzt dabei auf ein All-in-one-Prinzip: Speicher, MPPT-Tracking und Wechselrichter sind in einem Gehäuse integriert. Für viele ist das attraktiv, weil weniger Einzelkomponenten geplant, verkabelt und abgestimmt werden müssen.
Auf dem Papier ist der Balco 260 als kompakter Speicher für leistungsfähige Balkonkraftwerke ausgelegt. Er bringt eine Basiskapazität von 2,56 kWh mit und nutzt LiFePO 4-Batterietechnologie. Die PV-Eingangsleistung liegt bei bis zu 2.400 W, verteilt auf vier MPPT-Eingänge (je 600 W). Außerdem ist ein 1.200-W-bidirektionaler Wechselrichter an Bord. Das System kann also nicht nur Solarenergie umwandeln, sondern bei Bedarf auch über das Netz laden und Energie bereitstellen. Angaben dazu finden sich u. a. in Test- und Produktvorstellungen.
Wichtig fürs Verständnis: Die Einspeisung in Deutschland ist bei Balkonkraftwerken typischerweise auf 800 W begrenzt. Einige Berichte nennen, dass der Balco 260 dieses Limit berücksichtigt und damit auf einen unkomplizierten Betrieb im Balkonkraftwerk-Umfeld zielt.
Mehr Modulleistung hilft nur begrenzt, wenn der Strom zur falschen Zeit ankommt. Typisches Muster: Tagsüber laufen wenige Verbraucher, der Solarstrom findet kaum Abnehmer. Abends steigt der Verbrauch, die PV-Leistung fällt. Ein Speicher dreht dieses Verhältnis um: Er sammelt Überschüsse, die sonst verloren gehen würden, und stellt sie später bereit.
Das kann besonders dann sinnvoll sein, wenn im Haushalt regelmäßig Lastspitzen am Abend auftreten (Kochen, Gaming-PC, Homeoffice-Setup, Wärmepumpe/Heizungspumpe in Übergangszeiten) oder wenn dynamische Tarife genutzt werden sollen. In Hersteller- und Produktbeschreibungen wird beim Balco 260 zudem Energiemanagement in Kombination mit Smart-Meter-Steuerung herausgestellt.
Für die Kampagne stehen mehrere Optionen bereit – vom reinen All-in-one-Speicher bis zu Komplettpaketen mit vier Solarmodulen. Die Entscheidung hängt weniger vom „Bestpreis“ ab, sondern davon, was bereits vorhanden ist und wie schnell ein Setup produktiv laufen soll:
Für den schnellen Einstieg sind die Bundles praktisch, weil Speicher und Module aufeinander abgestimmt sind. Powerness bietet hier unter anderem:
Während des Aktionszeitraums gibt es einen klaren Hebel für den Preis: Mit dem Rabattcode PowerBlue200off werden 200 Euro vom Kaufpreis abgezogen (Hinweis: Der Einzelpreis des Balco 260 für 649 Euro ist nicht Teil der 200-Euro-Promotion). Zusätzlich erhält jede Bestellung, die den Balco 260 enthält, einen BLUETTI Smart Meter gratis dazu.
Gerade der Smart Meter ist in diesem Kontext kein „nettes Extra“, sondern der Baustein, der Energiemanagement im Alltag erst richtig spannend macht: Statt fixe Zeitpläne zu fahren, kann der Speicher Lasten im Haushalt erfassen und den Betrieb dynamischer steuern – je nach Verbrauch und Erzeugung. Entsprechende Smart-Meter-Integration wird in der Balco-Serie auch in Produkt- und Pressebeschreibungen hervorgehoben.
Damit ein Balkonspeicher im Alltag wirklich funktioniert, lohnt ein kurzer Realitätscheck – unabhängig vom Hersteller:
Der BLUETTI Balco 260 zielt auf alle, die beim Balkonkraftwerk nicht nur Strom erzeugen. Sondern ihn auch gezielt dann nutzen wollen, wenn er im Haushalt wirklich gebraucht wird. Mit 2,56 kWh Basiskapazität, bis zu 2.400 W PV-Eingang und All-in-one-Aufbau ist das System so ausgelegt, dass es ohne Komponenten-Puzzle funktioniert und bei Bedarf ausgebaut werden kann.
Wer direkt ein Komplettpaket sucht, kann zwischen Bundles mit 4 x 455 W oder 4 x$ 500 W Modulen wählen und in der Aktion mit Code PowerBlue200off zusätzlich sparen. Der kostenlose Smart Meter als Zugabe rundet das Angebot für alle ab, die ihren Eigenverbrauch nicht nur „nach Gefühl“, sondern datenbasiert optimieren wollen.
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Der Beitrag 518 Solarmodule: Alte Mühle als Wohngebäude mit eigener Energiefassade erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.
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Im schweizerischen Grüsch ist aus einer alten Mühle ein modernes Wohngebäude mit eigener Energiehülle entstanden. 518 Photovoltaikmodule an der neuen Solarfassade liefern einen erheblichen Teil des benötigten Stroms. Das Projekt verbindet die Umnutzung eines Bestandsgebäudes mit moderner Energiegewinnung.
Der Ausbau der Solarenergie setzt für das Gelingen der Energiewende einen erheblichen Flächenbedarf voraus. Denn große PV-Anlagen benötigen erhebliche Freiflächen und können dort, wo geeignete Standorte knapp sind, in Konkurrenz zu anderen Nutzungsarten treten.
Besonders landwirtschaftliche Flächen stehen dabei im Fokus, weil Äcker und Wiesen unter anderem für die Nahrungsmittelproduktion oder als Lebensraum benötigt werden. Um solche Nutzungskonflikte zu entschärfen, rücken verstärkt Flächen in den Blick, die ohnehin bereits bebaut oder versiegelt sind.
Dazu zählen Dächer, Fassaden und sogar Glasflächen, die zur Stromerzeugung beitragen können, ohne zusätzlichen Boden zu beanspruchen. Gerade gebäudeintegrierte Photovoltaik zeigt, wie sich vorhandene Architektur doppelt als Gebäudehülle und zugleich als Energiequelle nutzen lässt.
Wie sich dieses Prinzip konkret umsetzen lässt, zeigt ein Projekt im schweizerischen Grüsch. Dort wurde eine ehemalige Mühle zu einem Wohngebäude umgebaut. Die neue Fassade wurde dabei zugleich zur Energiequelle gemacht. Insgesamt 518 integrierte Solarmodule erzeugen Strom direkt am Gebäude und verbinden damit die Umnutzung eines Bestandsbaus mit moderner Photovoltaik.
Bis zum Jahr 2010 wurde das Gebäude aus den 1930er-Jahren als Mühle genutzt. Heute ist aus dem ehemaligen Industriebau ein Wohngebäude mit integrierter Energieerzeugung entstanden.
Da sich der frühere Siloturm aus statischen Gründen nicht sinnvoll erhalten ließ, wurde er vollständig zurückgebaut. Dabei wurden rund 60 Prozent des abgerissenen Betons für die Neuerrichtung des Wohnturms wiederverwendet.
Bei dem Neubau des rund 30 Meter hohen Wohnturms wurde außerdem die Solartechnik als fester Bestandteil der Gebäudehülle geplant. Die PV-Module sind also nicht nachträglich auf die Fassade aufgesetzt worden.
Dabei wurden 518 Photovoltaikmodule in die neue Gebäudehülle eingebaut. Sie erreichen zusammen eine Leistung von rund 155 Kilowatt-Peak und sollen jährlich etwa 85.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. In dem Gebäudekomplex entstanden insgesamt 52 Wohnungen, die mit dem Fassadenstrom versorgt werden können.
Für die Mühle in Grüsch kamen Solarmodule zum Einsatz, die gezielt für die Integration in Fassaden entwickelt wurden. Zum Einsatz kam dafür das System Sunskin Facade des schweizerischen Herstellers Swisspearl.
Anders als klassische Standardmodule lassen sich diese in unterschiedlichen Abmessungen und Farben ausführen. Dadurch lassen sich die Module stärker an die architektonische Gestaltung eines Gebäudes anpassen.
Dafür erhalten monokristalline TOPCon-Halbzellen eine Beschichtung mit transluzenten Farben auf der Innenseite des Frontglases. Diese Schicht wird durch thermisches Vorspannen dauerhaft mit dem Glas verschmolzen.
Dabei können zahlreiche verschiedene Farben zum Einsatz kommen, die jedoch auch Einfluss auf die Leistung der PV-Module haben. Denn je dunkler die Farbe ist, desto höher ist auch die Leistung des Moduls.
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Der Beitrag 66 statt 33 Prozent: Forscher wollen Grenze beim Solar-Wirkungsgrad sprengen erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.
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Solarzellen stoßen bisher an eine physikalische Effizienzgrenze. Doch ein neuer theoretischer Ansatz könnte diese deutlich verschieben. Forscher zeigen, wie sogenannte heiße Elektronen künftig besser genutzt und damit deutlich höhere Wirkungsgrade für Solarzellen möglich werden könnten.
Für die Leistungsfähigkeit einer Solaranlage ist der Wirkungsgrad der Solarzellen entscheidend. Denn er gibt an, welcher Anteil der einfallenden Sonnenenergie tatsächlich in elektrische Energie umgewandelt werden kann.
Je höher also dieser Wert ist, desto mehr Strom lässt sich auf derselben Fläche erzeugen. Damit ist der Wirkungsgrad ein wichtiger Faktor hinsichtlich der Kosten und des Flächenbedarfs für den Einsatz auf Dächern oder in Solarparks.
Herkömmliche Solarzellen, die das Sonnenlicht in nur einer Halbleiterschicht umwandeln, stoßen hierbei jedoch an eine physikalische Grenze. Denn nach dem sogenannten Shockley-Queisser-Limit liegt der theoretisch maximal erreichbare Wirkungsgrad für diese Zellen unter üblichen Bedingungen bei rund 33 Prozent.
Forscher der Universität Groningen haben nun jedoch einen Mechanismus untersucht, der helfen könnte, diese Grenze künftig zu überwinden. Mit dieser theoretischen Forschung könnte die Wirkungsgradgrenze in der Photovoltaik langfristig weiter verschoben werden.
Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen sogenannte heiße Elektronen, die nach der Aufnahme besonders energiereicher Lichtteilchen zunächst über überschüssige Energie verfügen. Normalerweise geht diese Energie innerhalb kürzester Zeit als Wärme verloren.
Innerhalb von Pikosekunden (0,000000000001 Sekunden) verflüchtigt sich diese Wärme unter normalen Umständen. „Das bedeutet, dass die Energie verloren geht, noch bevor das heiße Elektron das Material der Solarzelle verlässt“, erklärt Jan Anton Koster, Professor für Physik neuartiger Halbleiter und Bauelemente an der Universität Groningen.
Wie die Forschung nun jedoch zeigt, bleibt diese zusätzliche Energie in bestimmten Zinn-Perowskiten deutlich länger erhalten. Dadurch könnte diese Energie potenziell für die Stromerzeugung nutzbar gemacht werden.
Damit gerät zugleich eine der zentralen Annahmen des Shockley-Queisser-Limits ins Wanken. Denn das Modell geht unter anderem davon aus, dass die überschüssige Energie heißer Elektronen vollständig und sehr schnell in Form von Wärme verloren geht. Gelingt es, einen Teil dieser Energie stattdessen elektrisch nutzbar zu machen, ließe sich diese Verlustquelle verringern und die bisherige Wirkungsgradgrenze prinzipiell überschreiten.
Ausgangspunkt für die Untersuchungen an der Universität Groningen war ein Experiment der Forscherin Maria Antonietta Loi, Professorin für Photophysik und Optoelektronik. Sie beobachtete in einem Experiment, dass heiße Elektronen ihre überschüssige Energie in einem Zinn-Perowskit nicht – wie sonst üblich – innerhalb weniger Pikosekunden verloren.
Stattdessen verlagerte sich der Abkühlungsprozess bis in den Nanosekundenbereich und dauerte damit etwa 1.000-mal länger. „Die Messungen waren eindeutig, aber wir verstanden die zugrundeliegende Physik nicht“, erklärt Lois Kollege Koster.
Um die Beobachtung zu erklären, untersuchten Koster und sein Doktorand Tim Faber den Energieverlust mithilfe von Simulationen. Dabei zeigten sich zwei Effekte.
Zum einen kann die beim Abkühlen entstehende Wärme von den Elektronen teilweise wieder aufgenommen werden. Dieses Phänomen ist als „Hot Phonon Bottleneck“-Effekt bekannt, reiche allerdings allein nicht aus, um die extrem langen Abkühlzeiten zu erklären.
Erst als die Forscher zusätzlich den sogenannten Burstein-Moss-Effekt berücksichtigten, stimmten die Simulationen mit den Messungen überein. „Als wir auch diesen Prozess in die Simulation integrierten, stellten wir fest, dass der Energieverlust nun im Nanosekundenbereich lag – genau wie in den Experimenten von Maria Loi beobachtet“, fasst Koster zusammen.
Der Burstein-Moss-Effekt sagt aus, dass Elektronen bestimmte niedrigere Energiezustände nicht einnehmen können, wenn diese bereits besetzt sind. Dadurch werden die heißen Elektronen daran gehindert, ihre überschüssige Energie schnell abzugeben und ihr Abkühlungsprozess verlangsamt sich deutlich.
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Der Beitrag Stromnetze schaffen viel mehr Solarstrom als gedacht – mit Batteriespeicher-Trick erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.
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Batteriespeicher an Umspannwerken könnten deutlich mehr Solarstrom ins bereits bestehende Stromnetz bringen. Eine Fraunhofer-Studie im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft zeigt ein zusätzliches Potenzial von bis zu 150 Gigawatt Photovoltaikleistung auf.
Solarenergie gilt als einer der wichtigsten Energieträger der Energiewende. Bis zum Jahr 2030 soll deshalb diese Leistung nach den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Gesetzes auf 215 Gigawatt steigen.
Ende 2025 erreichten die rund sechs Millionen Photovoltaikanlagen in Deutschland bereits fast 120 Gigawatt. Um das im EEG verankerte Ziel für die Solarenergie zu erreichen, müssten in den kommenden fünf Jahren also im Schnitt knapp 20 Gigawatt pro Jahr hinzukommen.
Doch nicht nur der Ausbau neuer Photovoltaikanlagen ist entscheidend, sondern auch die Frage, wie zusätzliche Solarleistung in die bestehenden Stromnetze integriert werden kann. Das bestätigt auch eine neue Kurzstudie des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft. Demnach könnten intelligent gesteuerte Batteriespeicher an Umspannwerken eine technische Größenordnung von rund 150 Gigawatt zusätzlicher Photovoltaikleistung erschließen.
Mit dem schnell voranschreitenden Ausbau der Solarenergie wächst auch die Sorge, dass Stromnetze an ihre Grenzen stoßen könnten. Vor allem an sonnigen Tagen speisen viele Photovoltaikanlagen gleichzeitig große Mengen Strom ein, was lokale Netzengpässe verursachen und zusätzlichen Netzausbau notwendig machen kann.
Laut der Fraunhofer-Studie könnten Deutschlands bestehende Stromnetze allerdings viel mehr Solarenergie aufnehmen als bisher angenommen. Als Lösung hierfür sieht die Kurzstudie intelligent gesteuerte Batteriespeicher an Umspannwerken.
Diese könnten helfen, überschüssigen Solarstrom zwischenzuspeichern und die Netze gezielt zu entlasten. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), der die Kurzstudie beauftragt hat, teilt mit, dass durch den Einsatz dieser Speicher allein an 1.313 ländlichen, stark von erneuerbaren Energien geprägten Standorten eine zusätzliche Solarleistung von 150 Gigawatt erschlossen werden könnte.
Vorhandene Netzkapazitäten könnten so mithilfe von Batteriespeichern und einem flexibleren Netzbetrieb besser ausgeschöpft werden. „Die Antwort auf knappe Netzkapazitäten darf nicht darin bestehen, den Ausbau der Erneuerbaren auszubremsen“, erklärt Carsten Körnig, BSW-Hauptgeschäftsführer. „Unsere Studie zeigt: In den bestehenden Netzen stecken erhebliche Reserven, wenn wir Speicher intelligent einsetzen.“
Für die Studie hat das Fraunhofer IEE nicht allein die Nennleistung eines Transformators betrachtet, sondern dessen tatsächliche Auslastung im Jahresverlauf. Denn nur zu bestimmten Zeiten erreichen diese Transformatoren tatsächlich ihre Leistungsgrenze.
Genau dann könnten intelligent gesteuerte Speicher Solarstromspitzen aufnehmen und die Energie später wieder abgeben. Dadurch lasse sich die bereits vorhandene Transformatorleistung zeitlich wesentlich besser nutzen, was zur Entlastung der Umspannwerke führe.
Die Fraunhofer-Studie zeigt, dass an einem Umspannwerk insgesamt doppelt so viel Leistung aus erneuerbaren Energien angeschlossen sein könnte, wie der Transformator gleichzeitig übertragen kann. Im Jahresdurchschnitt müsste im vorliegenden Szenario so nur rund ein Prozent des zusätzlich erzeugten Solarstroms wegen der begrenzten Transformatorleistung abgeregelt werden.
Der BSW-Solar sieht hier zusätzlich ein enormes Einsparpotenzial beim Netzausbau. „Wenn Speicher dort laden, wo und wann Solarstromspitzen auftreten, können sie Netzengpässe gezielt entschärfen und zusätzlichen Solarstrom ermöglichen“, so Körnig weiter. „Damit dürften sich nicht zuletzt Milliardenbeträge beim Netzausbau einsparen lassen.“
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Der Beitrag EcoFlow STREAM 5000: Jetzt Promo sichern – mit gratis Smart Meter und Powerbank erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.
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Die neue EcoFlow STREAM-5000-Serie bringt 5 kWh Speicher pro Einheit ins Balkonkraftwerk-Setup und lässt sich bei Bedarf zum größeren System ausbauen. Wer ohnehin mit Speicher und Solarmodulen plant, kann den Promo-Zeitraum vom 21. bis 27. September nutzen: Es gibt Sonderpreise auf ausgewählte Bundles und Gratis-Zugaben, die den Einstieg spürbar attraktiver machen.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Nach dem Ende der Pre-Sale-Phase (21. September) gehen die Preise wieder Richtung Normalniveau. Genau hier setzt die Aktion an – mit Bundle-Angeboten rund um die EcoFlow STREAM 5000 und einem Extra, das in vielen Haushalten ohnehin auf der Einkaufsliste steht: einem Smart Meter.
Die STREAM 5000 ist als Komplettlösung für alle interessant, die Solar und Speicher in einem Schritt angehen wollen: Pro Einheit stehen 5,024 kWh Speicherkapazität zur Verfügung, kombiniert mit integriertem Wechselrichter. Für den Solaranschluss nutzt EcoFlow laut Hersteller vier MPPT-Eingänge und ermöglicht insgesamt bis zu 5.000 W PV-Eingangsleistung.
Off-grid sind je nach Konfiguration bis zu 3.000 W möglich. Für viele Haushaltsgeräte reicht das locker, auch wenn in Deutschland beim Betrieb als Steckersolargerät die bekannten Grenzen zu beachten sind. (Wer höhere AC-Leistungen dauerhaft nutzen will, sollte Installation und Betrieb fachgerecht planen.)
Spannend ist außerdem die Skalierung: Die STREAM-5000-Generation ist als System gedacht, nicht als „Einzelkiste für alles“. EcoFlow nennt als Ausbaupfad mehrere Haupteinheiten plus Erweiterungsbatterien bis hin zu deutlich größeren Gesamtkapazitäten. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen der Kapazität pro Gerät und dem Maximalwert im Gesamtsystem.
Ein Speicher ist nur so gut wie die Energie, die ihn tagsüber füllt. In der Praxis entscheidet deshalb weniger „Speicher ja/nein“, sondern eher:
Mit mehr Modulleistung steigt die Chance, den Speicher auch an wechselhaften Tagen sinnvoll zu laden. Gleichzeitig kann ein gut dimensioniertes Set den Eigenverbrauch erhöhen, weil mehr Solarstrom nicht „verpufft“, sondern in den Speicher wandert und später genutzt wird.
Für die Aktion stehen mehrere Bundles im Mittelpunkt. Wichtig: Die verlinkten Produktseiten führen direkt zu den Varianten im Shop. Dort siehst du auch, welche Preisoptionen (z. B. Steuer-/Abhol-Optionen) konkret angezeigt werden.
STREAM 5000 Promo-Angebote ansehen
Für viele Nutzer ist das der eigentliche Hebel der Aktion. Weil die Extras nicht nur „nice to have“ sind, sondern das System im Alltag besser machen:
Der praktische Effekt: Mit Smart-Meter-Messung wird die Energieverteilung deutlich sinnvoller planbar, weil der Verbrauch transparenter wird und ein Energiesystem Lasten besser einordnen kann. Und die magnetische 10K-Powerbank ist ein Bonus, der im Alltag tatsächlich genutzt wird, vom Pendeln bis zur Reise.
Eine pauschale Antwort gibt es nicht, aber eine einfache Heuristik hilft bei der Auswahl:
Wenn du perspektivisch erweitern willst (z. B. mehr Verbrauch, mehr Fläche, zweites Gerät im Haus), kann sich der Blick auf ein System aus mehreren Einheiten lohnen. EcoFlow beschreibt die STREAM-Serie explizit als skalierbares Gesamtsystem, bei dem mehrere Geräte und Erweiterungsbatterien zusammenspielen können – interessant für größere Haushalte oder wenn du später Schritt für Schritt ausbauen willst.
Die Aktion läuft vom 21. bis 27. September. Wenn du auf einen bestimmten Bundle-Typ (und damit auf die Gratis-Powerbank) zielst, lohnt es sich, früh reinzugehen, gerade bei neuen Serien kann die Nachfrage hoch sein. EcoFlow selbst beschreibt das Interesse an der neuen Generation als entsprechend groß.
Wer schon ein größeres Setup im Kopf hat, findet im Gateway-Bundle eine Abkürzung: EcoFlow STREAM Gateway Multisystem + 2 x STREAM 5000 ist genau auf den Systemgedanken ausgelegt und während der Promo soll auch die Abholoption verfügbar sein.
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In Schönefeld ist Deutschlands größte Agri-PV-Anlage in Betrieb gegangen. Auf rund 76 Hektar wird hier künftig gleichzeitig Landwirtschaft betrieben und Solarstrom gewonnen. Das Modellprojekt für die doppelte Nutzung wertvoller Flächen wird zusätzlich wissenschaftlich begleitet.
Die Energiewende geht mit einem wachsenden Platzbedarf für Anlagen zur Erzeugung von Wind- und Solarenergie einher. Das Windenergieflächenbedarfsgesetz sieht beispielsweise vor, bis 2032 zwei Prozent der Fläche Deutschlands für Windenergie an Land auszuweisen. Für die Freiflächen-Photovoltaik sollen bis zum Jahr 2040 bis zu 195.000 Hektar, also rund 0,5 Prozent der Fläche Deutschlands, genutzt werden.
Doch gleichzeitig werden Äcker und Grünflächen weiterhin für die Erzeugung von Lebensmitteln benötigt. Um den zunehmenden Nutzungsdruck auf Böden zu begrenzen, dürfte es deshalb immer wichtiger werden, Flächen nicht nur einer einzigen Funktion vorzubehalten. Eine Lösung hierfür ist die Agri-Photovoltaik, bei der Landwirtschaft und die Produktion von Solarstrom auf derselben Fläche stattfinden und nicht miteinander konkurrieren müssen.
In der Gemeinde Schönefeld ist nun das größte Agri-Photovoltaik-Projekt in Deutschland in Betrieb gegangen. Dabei finden auf rund 76 Hektar Fläche gleichzeitig Landwirtschaft sowie Solarmodule Platz.
Auf rund 76 Hektar Fläche hat die Berliner Stadtgüter GmbH (BSG) im Schönefelder Ortsteil Selchow Deutschlands größte Agri-Photovoltaik-Anlage mit Ackerbau in Betrieb genommen. Insgesamt werden dort künftig 74.064 Solarmodule erneuerbaren Strom erzeugen.
Die Module, die 3,50 Meter über der landwirtschaftlich genutzten Fläche angebracht sind, wurden in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet und können so der Sonne im Tagesverlauf folgen. Dadurch können diese nach Angaben der BSG 25 bis 30 Prozent mehr Strom im Vergleich zu fest installierten Modulen erzeugen. So soll die gesamte Anlage jährlich Strom für rund 16.500 Haushalte erzeugen, wodurch rund 21.500 Tonnen CO2 eingespart werden können.
Für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung stehen die Freiflächen zwischen den Solarmodulen zur Verfügung. Diese wurden in einem Abstand von elf Metern errichtet, rund neun Meter davon können landwirtschaftlich genutzt werden.
Zusätzlich sollen direkt unter den Solarmodulen Wildblumenstreifen entstehen und Lebens- und Rückzugsräume für Insekten und Kleintiere bieten. Insgesamt strebt die BSG an, mindestens 90 Prozent der Fläche ökologisch zu bewirtschaften.
Wie gut sich Landwirtschaft und Solaranlagen auf derselben Fläche tatsächlich ergänzen, wird in dem Modellprojekt in Schönefeld zusätzlich wissenschaftlich untersucht. Dabei werden unter anderem Wissenschaftler vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung sowie der TU Dresden erforschen, wie sich die Anlage auf Ernteerträge, Bodenfeuchte und Biodiversität auswirkt.
Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den möglichen Vorteilen der Teilverschattung. Denn die Solarmodule können vor allem in Hitzeperioden die darunterliegenden Pflanzen vor intensiver Sonneneinstrahlung schützen. Auch die Verdunstung kann so reduziert werden und damit Trockenstress abmildern. Niederschläge und Starkregen können zusätzlich teilweise abgefangen werden und die Kulturen so vor Wetterextremen schützen.
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In Sachsen entsteht einer der größten Batteriespeicher Europas. Auf einem alten Kraftwerksgelände entsteht eine Anlage mit 1,6 Gigawattstunden Kapazität. Ziel ist es, Schwankungen von Wind- und Solarstrom gezielt abzufangen. Doch der Plan steht und fällt mit der Netzanbindung der GigaBattery Boxberg.
Ein altes Kraftwerksareal in Sachsen soll bald zum Herzstück der modernen Netzinfrastruktur werden. Auf sechs Hektar sanierter Fläche am Standort Boxberg beginnt derzeit der Bau einer riesigen Batterieanlage. Das Unternehmen LEAG Clean Power investiert dort in ein Großprojekt, das überschüssige Energie aus Wind und Sonne speichern soll.
Die Zahlen offenbaren den Maßstab des Projekts. Mit 400 Megawatt Anschlussleistung und einer Speicherkapazität von 1.600 Megawattstunden entsteht in der Region eine Art Powerbank, die in dunklen und windstillen Momenten einspringen soll. Das reicht rechnerisch aus, um rund 640.000 Haushalte oder die komplette Metropolregion Dresden für vier Stunden mit Strom zu versorgen.
Technisch setzt das Projekt auf Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP). Dabei handelt es sich um eine Technologie, die ohne teures Kobalt auskommt. Gleichzeitig ist sie langlebig und bietet eine hohe thermische Stabilität. Das System stammt von HyperStrong, das die schlüsselfertigen Speichereinheiten liefert.
Doch die beste Batterie bringt wenig ohne die passende Anbindung an das Hochspannungsnetz. Deshalb baut Siemens Energy derzeit in seinem Werk in Berlin eine gasisolierte 380-Kilovolt-Schaltanlage. So soll sich Energie problemlos in das Übertragungsnetz von 50Hertz einspeisen lassen.
Die Projektteilnehmer hoffen, dass die Anlage Erzeugungsspitzen im Netz abfangen kann. Scheint die Sonne intensiv oder weht starker Wind, handhabt der Großspeicher die Last. Fällt das Angebot ab, gibt er die Energie kontrolliert wieder ab.
Für den zweitgrößten Stromproduzenten Deutschlands ist die GigaBattery Boxberg ein Baustein der eigenen Gigawatt-Factory. LEAG Clean Power baut die von der Kohle geprägte Region schrittweise in einen Standort für erneuerbare Energien um. Dafür nutzt das Unternehmen die bereits vorhandene Infrastruktur der alten Industrie. Thomas Brandenburg, Geschäftsführer der LEAG Clean Power GmbH, dazu:
Die Energieversorgung der Zukunft braucht leistungsfähige Speicher. Mit der LEAG Clean Power schaffen wir in Boxberg einen weiteren wichtigen Baustein für die Integration Erneuerbarer Energien und die Versorgungssicherheit in Deutschland.
Aber es gibt auch Herausforderungen. Ein kritischer Meilenstein bleibt die pünktliche Fertigstellung der Netzinfrastruktur. Sollte sich der Ausbau der Schaltanlage verzögern, drohen auch Verzögerungen beim Großspeicher. Nur wenn der Ausbau von Netzen und Speichern parallel gelingt, kann ein nachhaltiger Umbau der Stromversorgung erfolgen.
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EcoFlow will Energie dort verfügbar machen, wo sie gebraucht wird: zu Hause, unterwegs und im professionellen Einsatz. Auf der IFA 2026 zeigt der Anbieter, wie deutsche Haushalte schon heute Solarstrom besser nutzen, Schritt für Schritt Speicher nachrüsten und perspektivisch Richtung Energieunabhängigkeit skalieren können.
Auf der IFA 2026 in Berlin (4.–8. September, Halle 2.2, Stand 166) stellt EcoFlow neue Produkte vor: Darunter die kompakte Powerstation RIVER Gen4 und die Profi-Lösung PowerRock 4000. Gleichzeitig spielt EcoFlow die Stärke seines Ökosystems aus: von der STREAM-Serie als Einstieg über Balkon-Solar bis zum dreiphasigen Heimspeicher OCEAN 2.
Wichtig für die Einordnung: EcoFlow ist laut Frost & Sullivan weltweit die Nr. 1* unter den Smart Home Energy Storage Solution Brands (Basis: Verkäufe 2024; Studie abgeschlossen im Dezember 2025). Damit ist das Unternehmen nicht nur Powerstation-Marke, sondern Anbieter eines Smart-Energy-Systems, das von der ersten Solarnutzung bis zur weitgehenden Eigenversorgung mitwächst.
*Basierend auf Verkäufen 2024: EcoFlow rangiert laut Frost & Sullivan global auf Platz 1 unter den Smart Home Energy Storage Solution Brands (Global Smart Home Energy Storage Solutions Industry Research Report; Research abgeschlossen im Dezember 2025).
Für viele Haushalte in Deutschland ist der einfachste Einstieg in Solarenergie heute das Balkonkraftwerk: einstecken, Ertrag nutzen, Strombezug senken. Genau hier setzt EcoFlow mit der STREAM-Serie an, als Startpunkt einer Entwicklung, die sich ausbauen lässt: Erst plug-in Solar, dann Speicher zum Nachrüsten, später ein größerer Home-Energy-Stack.
Ein entscheidender Punkt für viele Nutzer ist dabei Kontrolle und Ausfallsicherheit. EcoFlow kündigt für STREAM den Local Mode an: Fällt die Internetverbindung aus, soll das System ohne Unterbrechung weiterlaufen und weiterhin per App steuerbar sein, ohne Cloud-Anbindung. Für viele Anwender ist das nicht nur Komfort, sondern auch ein Argument rund um Datenhoheit und Betriebssicherheit.
Wer nach dem Einstieg über Balkon-Solar weitergehen will, landet irgendwann bei der Frage: Wie wird aus einzelnen Komponenten ein Gesamtsystem? EcoFlow positioniert OCEAN 2 als dreiphasiges Solar- und Speichersystem für Privathaushalte, das PV-Erzeugung, Energiespeicherung, Ersatzstrom für den gesamten Haushalt und intelligentes Energiemanagement kombiniert.
Für Nutzer bedeutet das vor allem drei Dinge: Erstens nahtloser Ersatzstrom für das ganze Haus (laut Hersteller mit 0 ms Umschaltzeit unter definierten Bedingungen), ohne separate Backup-Box. Zweitens ein HEMS (EcoFlow OASIS 3.0), das das Energieprofil analysiert und steuern soll, wann Solarstrom gespeichert, genutzt oder aus dem Netz bezogen wird, inklusive Tarifanbindung und Solarprognosen.
Drittens Kompatibilität über Generationen: OCEAN 2 soll mit PowerOcean rückwärtskompatibel sein, sodass bestehende Installationen erweitert werden können, statt sie komplett zu ersetzen.
Jetzt die EcoFlow Highlights der IFA 2026 ansehen
Als mobile Ergänzung im EcoFlow-Ökosystem zeigt das Unternehmen auf der IFA die RIVER Gen4 in zwei Varianten: 256 Wh (RIVER 260 Gen4) oder 512 Wh (RIVER 520 Gen4). Der Punkt ist nicht nur Kapazität, sondern Flexibilität: unterwegs, auf Reisen oder als leises Backup für kleine bis mittlere Verbraucher. EcoFlow nennt zudem eine USV-Funktion mit Umschaltzeit unter 10 ms sowie schnelle Ladezeiten (80 Prozent in 42 bzw. 50 Minuten).
Wichtiger als jede Zahl ist der Praxisbezug: RIVER Gen4 ist darauf ausgelegt, nicht „für den Notfall“ gekauft und dann vergessen zu werden, sondern tatsächlich häufig mitzukommen. Und genau hier helfen typische Szenarien, in denen eine kompakte Powerstation realen Mehrwert bringt:
Wer beim Thema „Powerstation“ nur an Camping denkt, verpasst einen zweiten, stark wachsenden Bereich: mobile Energie für professionelle Einsätze. Genau hier positioniert EcoFlow die PowerRock 4000, als tragbare Lösung für Baustellen, Veranstaltungen, Filmproduktionen und Notfälle. Sie liefert kontinuierlich bis zu 4 kW Leistung, kurzzeitig sind bis zu 7,2 kW für bis zu 100 Sekunden möglich. Die integrierte Batterie liegt bei 3 kWh Kapazität.
Der Kontext: Temporärer Baustrom kann Genehmigungen und Elektriker erfordern und ist mit Wartezeiten verbunden. Verbrennungsgeneratoren sind in dicht besiedelten Gebieten oft nur eingeschränkt nutzbar und für Innenräume oder unterirdische Bereiche ungeeignet. PowerRock 4000 zielt als flexible Alternative darauf, Strom direkt am Einsatzort bereitzustellen.
Sicherheits- und Robustheitsclaims sind hier der Kern: EcoFlow nennt einen branchenweit ersten integrierten Fehlerstromschutzschalter (30 mA Fehlerstromerkennung, Abschaltzeit unter 300 ms), ein IP65-zertifiziertes Metallgehäuse mit Schutzrahmen sowie Sturzfestigkeit bis 1 Meter. Das Nettogewicht liegt bei 38 kg. Geladen über AC erreicht PowerRock 4000 in 48 Minuten 80 Prozent und ist nach 60 Minuten voll. Der Marktstart in Europa ist laut EcoFlow der 4. September 2026, mit schrittweisem Vertrieb über Fachhändler ab November 2026.
Unter dem Messe-Motto „Breaking Boundaries. The Future of Smart Energy Starts Now“ positioniert EcoFlow das Portfolio als Spannweite von ultramobil bis professionell – plus Heimenergiesysteme (OCEAN 2 und STREAM) für die Nutzung von selbst erzeugtem Solarstrom. Auf der offiziellen IFA-Seite verweist EcoFlow außerdem auf Programmpunkte wie ein Forum zu Energie-Resilienz für Unternehmen sowie Panels zum Smart Home.
Wer das Thema verfolgen möchte oder einen konkreten Blick auf Updates rund um den IFA-Auftritt sucht, findet alle Details gesammelt hier: https://www.ecoflow.com/de/ifa-2026.
EcoFlow auf der IFA 2026 entdecken
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Der Beitrag Statt Plastik und Stahl: Schwimmende Bambus-Solaranlage soll das Meer schützen erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.
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Herkömmliche schwimmende Solaranlagen nutzen meist Stahl- oder HDPE-Strukturen: Ein neues Projekt zeigt, wie Systeme aus Bambus die maritimen Umweltauswirkungen im Vergleich zu herkömmlichen Strukturen reduzieren können.
Blicken wir auf die nachhaltige Energieerzeugung, dann spielt die Solarenergie eine große Rolle. Doch herkömmliche Trägerstrukturen basieren typischerweise auf Stahl oder HDPE (Kunststoff). Das CIMC Ocean Engineering Institute zeigte kürzlich zusammen mit der China Forestry Group Corporation und der Beijing Forestry University, wie es anders gehen kann.
Aus der Zusammenarbeit ist ein erster Prototyp mit dem Namen Jilin No. 1 herausgekommen. Dieser wies bereits eine Leistung von zehn Kilowatt auf. Die Nachfolgevariante Jilin No. 2 erreichte nach Fertigstellung am 24. Juli 2026 eine Leistung von 100 Kilowatt. Das Besondere an den Prototypen ist, dass sie auf Bambus als Trägermaterial basieren und dadurch deutlich nachhaltiger sein sollen.
Zum Einsatz kommen Bambus-Wickelrohre, die bereits in der dritten Generation existieren und ein sogenanntes Meer-Bambus-Rohr. Dabei handelt es sich um einen vorgespannten, faserverstärkten Holz-Bambus-Verbundstoff. Der Vorteil von Bambus liegt im Vergleich zu Stahl auf der Hand: Er ist stabil, leicht und korrosionsbeständig.
Außerdem zeigt das System gerade in einem Gebiet die eigenen Stärken: auf dem Wasser. Denn schwimmende Solaranlagen auf Stahl- oder HDPE-Trägern können das maritime Ökosystem belasten.
Das Pilotprojekt in der Provinz Shandong soll grünen Strom für ein Demonstrationsprojekt zur Generierung von Wasserstoff, Ammoniak und Methanol liefern. Die Projektbeteiligten wollen zudem einen weiteren Prototyp bauen. Dieser soll eines Tages im Megawatt-Bereich liegen.
Ziel ist es auch, einen Standard zu schaffen, um künftig weltweit grüne maritime Werkstoffe zu nutzen. Es besteht also das Potenzial, dass wir in einer nicht allzu fernen Zukunft vielleicht auch hierzulande ähnliche Systeme im Praxiseinsatz sehen könnten.
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Tandemsolarzellen gelten in der Photovoltaik als sehr vielversprechend, sind aber bislang nicht der gängige Standard. Forschern ist es nun gelungen, eine Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle vollständig ohne Lösungsmittel herzustellen. Das neue Verfahren könnte die Produktion effizienter machen und die industrielle Fertigung solcher Solarzellen erleichtern.
Die Photovoltaik setzt heute überwiegend auf Solarzellen aus Silizium. Diese Technologie ist seit Jahrzehnten etabliert und technisch ausgereift. Doch bei der Verwendung von Silizium-Solarzellen lässt sich der Wirkungsgrad einer Anlage nicht beliebig steigern.
Forscher arbeiten deshalb stetig an neuen Ansätzen, um den Ertrag bei der Energiegewinnung aus Sonnenlicht zu erhöhen. Als besonders vielversprechend gelten dabei sogenannte Tandemsolarzellen. Diese kombinieren mehrere Materialien miteinander und können deshalb unterschiedliche Bereiche des Lichtspektrums besser nutzen.
Durch die Verwendung solcher Tandemsolarzellen könnten Photovoltaikanlagen künftig deutlich höhere Wirkungsgrade erreichen und somit mehr Strom aus dem eingefangenen Sonnenlicht erzeugen. Bislang kommt diese Art der Solarzellen jedoch kaum zum Einsatz.
Zwar erreichen sie im Labor hohe Wirkungsgrade, doch für die industrielle Produktion bestehen noch einige Hürden. Forschern der Universität Freiburg und des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE ist es nun jedoch gelungen, eine Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle vollständig ohne Lösungsmittel herzustellen. Das neue Verfahren könnte die Fertigung vereinfachen und dazu beitragen, Tandemsolarzellen einen Schritt näher an die industrielle Produktion zu bringen.
In einer Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle werden zwei unterschiedliche Halbleitermaterialien kombiniert, die jeweils andere Bereiche des Sonnenlichts besonders gut nutzen können. Während die obere Perowskit-Schicht vor allem energiereiches Licht aufnimmt, verarbeitet die darunterliegende Siliziumzelle weitere Anteile des Lichtspektrums.
Durch dieses Zusammenspiel der beiden Schichten können Tandemsolarzellen mehr Sonnenenergie in Strom umwandeln als herkömmliche Siliziumzellen. Sie gelten daher als vielversprechende Technologie für die nächste Generation der Photovoltaik. Studienautorin Juliane Borchert dazu:
Perowskit-Silizium Tandemsolarzellen haben ein großes Potential die nächste Generation hocheffizienter Solarzellen zu werden. Damit sie den Sprung vom Labor in die industrielle Fertigung schaffen, ist es notwendig, die beste Kombination von Abscheidemethoden zu finden, die eine verlässliche Herstellung, im großen Maßstab, und mit hohem Durchsatz ermöglichen. Dafür legen wir mit dieser lösungsmittelfreien Tandemsolarzelle eine wichtige Grundlage.
Den Forschern der Universität Freiburg und des Fraunhofer ISE ist es nun gelungen, eine solche Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle vollständig ohne Lösungsmittel herzustellen. In ihrer Arbeit, die im Fachjournal Joule veröffentlicht wurde, zeigen sie, dass ein nachhaltigerer sowie potenziell besser skalierbarer Herstellungsprozess möglich ist.
Laut den Forschern handelt es sich bei dieser Entwicklung um die weltweit erste vollständig lösungsmittelfrei hergestellte Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle. „Es ist uns gelungen, sämtliche Lösungsmittel aus dem Herstellungsprozess der Perowskit-Topzelle mit großer Bandlücke zu eliminieren und diese Technologie in die weltweit erste vollständig lösungsmittelfrei hergestellte Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle zu integrieren“, erklärt Studienautor Mohamed A. A. Mahmoud. Die Forscher konnten die Perowskitschicht mittels physikalischer Gasphasenabscheidung sowie weiterer lösungsmittelfreier, industriell skalierbarer Verfahren herstellen.
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Ein neuer Solarthermie-Kollektor des ETH-Maschinenbauingenieurs Luca Thommen wandelt Sonnenlicht direkt in nutzbare Industriewärme um. Das System soll endlich Nachhaltigkeit in die Branche bringen und die Abhängigkeit von Erdgas reduzieren.
Künftig dürfte es immer wichtiger werden, den hohen Wärmebedarf der Industrie durch nachhaltige Alternativen zu decken. Gerade die Industrie hat bei der Herstellung von Rohstoffen oder Produkten einen besonders hohen Bedarf. Doch bisher decken solche Betriebe häufig ihren Prozesswärmebedarf über die Verbrennung von Erdgas, da nachhaltige Optionen fehlen. Das könnte sich bald ändern.
Der ETH-Maschinenbauingenieur Luca Thommen entwickelte im Rahmen seiner Masterarbeit bei Professor Aldo Steinfeld den Solarthermie-Kollektor „SolarHeat“. Dieser birgt einen entscheidenden Vorteil, denn er wandelt Sonnenlicht direkt in nutzbare Wärme um.
Die Umwandlung erfolgt, indem Reflektoren die Strahlung auf eine Absorberplatte lenken. In der Folge entsteht Hitze, die ein darauf befindliches Medium (etwa Luft oder Wasser) aufheizt. Der Kollektor besteht aus fünf verschiedenen Schichten: einer Deckschicht, einer optischen Schicht, der Absorptionsschicht, einer Wärmeübertragungsschicht und der Rückseite.
Das Konzept setzt auf günstige Dämmstoffe und soll daher auch beim Preis konkurrenzfähig sein. Metall verbaute Thommen hingegen nur an wirklich notwendigen Stellen. In einem ersten Versuch auf dem ETH-Dach erreichte das System die gewünschten Temperaturen für Anwendungsbereiche von bis zu etwa 150 Grad Celsius.
Langfristig soll durch den SolarHeat ein direktes Einsparpotenzial bei fossilen Energieträgern in der Industrie entstehen. Das könnte die CO2-Emissionen und die Abhängigkeit von schwankenden Energiepreisen reduzieren. Erste mögliche Branchen sind laut der Veröffentlichung die Milchverarbeitung, Koch- und Reinigungsprozesse in der Lebensmittelindustrie oder die Destillation in der Pharma- und Chemiebranche.
Das Projekt zeigt, dass gerade in diesem Bereich auch echte Innovationen entstehen können. Bisher sind nachhaltige Lösungen für den mittleren Temperaturbereich häufig an mangelnder Wirtschaftlichkeit gescheitert. Jetzt hängt die industrielle Adaption maßgeblich davon ab, ob die angestrebte Kostenreduktion gelingt und ein marktfähiges Produkt entwickelt werden kann. Thommen formuliert es kurz und prägnant: „Am Anfang steht die Technik. Aber am Ende entscheidet der Markt.“
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Forschern des Fraunhofer-Instituts ISE und der Universität Freiburg ist es gelungen, semitransparente Solarmodule mit industrienahen Verfahren herzustellen. Die Technik könnte künftig Fenster, Glasfassaden oder Autodächer in Stromproduzenten verwandeln und zusätzliche Flächen für Photovoltaik überflüssig machen.
Die Solarenergie stellt eine der wichtigsten Säulen der Energiewende dar. Denn der Strom aus Photovoltaik-Anlagen ist klimafreundlich und soll künftig einen wachsenden Anteil an der Energieversorgung übernehmen.
Für die Erreichung der Klimaziele muss jedoch die installierte Solarleistung deutlich steigen. Das wiederum macht große Flächen erforderlich, beispielsweise auf Dächern, an Fassaden oder auf Freiflächen.
Prognosen zufolge werden bis zum Jahr 2040 rund 4,4 Prozent der Fläche Deutschlands benötigt, um den Ausbau von Photovoltaik und Windenergie im erforderlichen Umfang zu ermöglichen. Zur Verfügung stehen demnach jedoch nur 1,7 Prozent der Landesfläche.
Weltweit wird deshalb an Technologien gearbeitet, die Solarenergie dort nutzbar machen, wo bislang keine klassischen Photovoltaikanlagen zum Einsatz kommen konnten. Dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und der Universität Freiburg ist dabei nun ein Durchbruch gelungen. Die Forscher haben lichtdurchlässige Photovoltaikmodule entwickelt, die in Serie produziert werden können.
Mit den semitransparenten Photovoltaikmodulen des Fraunhofer ISE könnten künftig auch Fenster oder Glasfassaden zur Stromerzeugung beitragen. Bislang ungenutzte Flächen könnten so für die Solarenergie erschlossen und der Ausbau der Photovoltaik platzsparender vorangetrieben werden.
Die organischen Solarmodule haben eine Größe von 14,5 mal 14,5 Zentimetern und eine Transparenz von durchschnittlich 43,2 Prozent. Laut dem Fraunhofer ISE liegt der Wirkungsgrad dennoch bei 9,26 Prozent.
Bei der Herstellung kommen zwei Verfahren zum Einsatz, die bereits industriell erprobt und auf große Modulflächen hochskalierbar sind. Uli Würfel, Abteilungsleiter für Organische und Perowskit-Photovoltaik am Fraunhofer ISE, dazu:
Die Hochskalierung auf große Flächen ist eine der großen Herausforderungen bei der organischen Photovoltaik. (…) Dass wir nun zum ersten Mal erfolgreich und praktisch verlustfrei sämtliche Schichten der Solarzellen per industriell umsetzbaren Slot-Die-Verfahren auftragen konnten, ist für uns ein großer Durchbruch.
Die Forscher wollen nun weiter an der Lichtdurchlässigkeit ihrer organischen Solarmodule arbeiten. „Jetzt, wo wir den Fertigungsprozess unter Kontrolle haben, sind wir optimistisch, dass wir die Transparenz noch deutlich steigern können, ohne den Wirkungsgrad zu beeinträchtigen“, so Würfel.
Bei einer Lichtdurchlässigkeit von deutlich mehr als 50 Prozent könnten die Module anstelle von Fenstergläsern in Gebäudefassaden oder in Gewächshäusern zum Einsatz kommen. Doch die am Fraunhofer ISE entwickelte Fertigungstechnik eröffnet nicht nur für Fenster und Glasfassaden neue Möglichkeiten.
Denn da sich die sogenannten Slot-Die-Beschichtungsverfahren auch für flexible Folien eignen, könnten Photovoltaikmodule künftig auch auf gekrümmten oder beweglichen Flächen eingesetzt werden, wie zum Beispiel auf Autodächern.
Gerade hier könnte eine geringere Lichtdurchlässigkeit sogar erwünscht sein. Getönte Solarmodule könnten deshalb insbesondere bei Autodächern oder Fassadenelementen einen zusätzlichen Vorteil bieten.
Erste flexible, organische Solarmodule haben in Tests bereits gezeigt, dass sie auch nach mehr als 1.200 Biegezyklen ihre ursprüngliche Effizienz beibehalten können. Als Nächstes wollen die Forscher solche Module auf größere Flächen übertragen.
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