Lese-Ansicht

Angriffe auf Unterseekabel: China testet Roboter zum Durchschneiden

China, Schiff, Forschungsschiff, CCTV, Haiyang Dizhi 2 Von einem chinesischen Schiff wurde kürzlich erstmals ein Roboter getestet, mit dem man in der Lage ist, Unterseekabel auch in extremer Tiefe zu trennen. Chinesische Quellen bezeichnen die Tests als Fortschritt in der Technologie für den Ausbau von Infrastruktur. (Weiter lesen)
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Beutellos mit Hochdruck: Die neuen Saugroboter der Deebot X12-Serie

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Botlife PC20: App-gesteuerter Pool-Roboter für Einsteiger im Test

Amazon, Timm Mohn, 99 Euro, OTA Update, Pool Reinigung, MAC Adresse, Botlife PC20, Pool Reiniger, Pool Roboter, App Anbindung, SmartLife Smart Living App, Version 1.0.2, 18927 Liter pro Stunde, Reinigungsmodus Stark, Filterkorb, Navigationssensoren, 399 Beim Botlife PC20 handelt es sich um einen Poolreiniger mit App-Anbindung. Der PC20 verfügt über zwei Raupen an der Seite und zwei aktive Reinigungswalzen an der Vorderseite. An der vorderen Oberseite verbaut der Hersteller zwei Navigations- bzw. Erkennungssensoren. Direkt darüber befindet sich die Steuerung. So kann der PC20 wahlweise über Buttons am Gehäuse, oder auch per App bedient werden. Insgesamt kann der Roboter 18.927 Liter Wasser pro Stunde reinigen. (Weiter lesen)
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Niantic baut mit Pokémon-Go-Daten KI-Karten für Roboter

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Niantic Spatial Gamification Roboter Datenmissbrauch Pokémon Go

Millionen Menschen jagten jahrelang virtuelle Pokémon durch echte Straßen. Was kaum jemand wusste: Dabei sammelten sie 30 Milliarden Bilder mit exakten Geodaten für ihren App-Entwickler Niantic. Das Unternehmen hat seine Spielesparte inzwischen verkauft und baut unter dem Namen Niantic Spatial KI-Karten für autonome Roboter.

Von Pokémon Go zu KI-Karten: Der Weg von Niantic Spatial

  • Am 6. Juli 2016 konnten Spieler in Deutschland erstmals selbst Pokémon sammeln. Alles, was dafür notwendig war: ein einigermaßen leistungsfähiges Smartphone mit Kamera und die App „Pokémon Go“ des Spieleentwicklers Niantic. Die Erinnerungen aus der eigenen Kindheit lockten Millionen Menschen über Jahre hinweg auf die Straßen dieser Welt – Downloads und Umsatzerlöse in Milliardenhöhe waren die Belohnung.
  • Begonnen hatte alles in den Geburtsstätten von Google in Kalifornien. Dort wurde Niantic Labs 2010 von John Hanke gegründet, ehe es 2015 im Zuge der Alphabet-Umstrukturierung eine eigenständige Firma wurde. Nach zehn überaus erfolgreichen Jahren folgt dann die überraschende Abspaltung: Niantic verkauft seine Spielesparte an Scopely für 3,5 Milliarden US-Dollar und verwandelt sich in ein Unternehmen zur digitalen Vermessung der Welt.
  • Unter neuem Namen konzentriert sich Niantic Spatial auf die Zusammenführung von Augmented Reality (AR) und Künstlicher Intelligenz (KI) in Form von Geodaten-Modellen – den sogenannten Large Geospatial Models (LGM). Dahinter verstecken sich Modelle, die mit Hilfe von KI Daten und Bilder mit exakten Koordinaten in der Welt verbinden. Sie übersetzen die physische Welt in eine maschinenlesbare Sprache.

Wurden Pokémon-Go-Spieler zu willfährigen Datensammlern?

Die Trainingsgrundlage für das LGM-System von Niantic Spatial sind nicht etwa frei verfügbare Aufzeichnungen. Nein, sie stammen von den unzähligen Pokémon-Go-Spielern. Laut eigenen Angaben verfügt Niantic Spatial über 30 Milliarden Bilder mit exakten Geodaten von Millionen von Standorten rund um den Globus. Diese Daten stammen direkt aus den AR-Scans von PokéStops und Arenen.

Durch diese Informationen erstellt Niantic Spatial eine intelligente 3D-Karte der Welt, die auch dort funktioniert, wo GPS-Tracking aufgrund von Reflexionen und Gebäuden an Präzision verliert. Die Echtwelt-Daten ermöglichen es Systemen, zentimetergenau vorherzusagen, wo sich ein Gegenstand befindet. Aufgrund der KI-Kombination ist das System darüber hinaus in der Lage, den Kontext auf den Bildern (Baum, Parkbank, Bordstein) zu erkennen und Gefahren so zu umgehen.

Wer sich jetzt denkt „Wollt ihr mich verarschen“, der ist wohl nicht allein. Unter dem Deckmantel von Pikachu, Taubsi und Glumanda wurden Milliarden Menschen zu willfährigen Datensammlern für eine KI-Firma umfunktioniert. Gewusst hat das offiziell natürlich niemand, weshalb man durchaus von einem gigantischen Datenmissbrauch sprechen könnte. Andererseits: Jeder Nutzer hat die AGB gelesen und damit der Datenerhebung und Verarbeitung zugestimmt. Selbst schuld – könnte man also auch sagen.

Stimmen

  • Am ersten Tag seines frisch aus der Taufe gehobenen Unternehmens sagte Niantic-Spatial-Chef John Hanke: „Obwohl Large Language Models (LLMs) für sich genommen revolutionär sind, findet der Großteil des menschlichen Lebens und wirtschaftlichen Handelns nach wie vor in der physischen Welt statt. Wir hatten bei der Entwicklung von Niantic das Glück, ein erstklassiges Forschungs- und Entwicklungsteam aufzubauen, einzigartige räumliche Modelle zu entwerfen und frühe Versionen unserer Technologie für Millionen von Menschen zugänglich zu machen. Jetzt sind wir bereit für die nächste Phase der KI-Revolution: den Sprung vom Bildschirm hinein in die reale Welt.“
  • Die rund 1.000 Last-Mile-Lieferroboter von Coco Robotics liefern Waren in fünf Städten aus. Die Firma von Mitbegründer und CEO Zack Rash hat im März 2026 eine Kooperation mit Niantic Spatial bekanntgegeben: „Die Entwicklungspartnerschaft verschafft uns verlässlichen Zugang zu Lokalisierungsdiensten, die die Navigation unserer Roboter weiter verbessern. Wir werden gemeinsam neue Wege erforschen, um Coco-Robotern ein noch höheres Maß an Sicherheit und Autonomie in jeder beliebigen Stadt zu ermöglichen.“
  • Drew Smith vergleicht in seinem unabhängigen Portal The Liberty Line die Arbeit von Niantic mit dem Lösen von ReCaptchas, deren Daten auch zum KI-Training verwendet wurden, und lässt seinem Unmut freien Lauf: „Wir sind die unbezahlten Forschungsassistenten. Die KI wird mit jeder Nutzung schlauer; das Unternehmen erfasst diese Interaktion, verbessert das Produkt und verkauft uns den Zugang dazu anschließend teuer über ein Abonnement-Modell zurück. Wir erstellen die Inhalte. Ihnen gehören die Inhalte. Sie trainieren die Modelle mit diesen Inhalten. Sie verkaufen uns die Modelle zurück. Wir zahlen.“

Physical AI: Warum Daten künftig noch wertvoller werden

Was können wir aus dieser einerseits so kuriosen und andererseits so überhaupt nicht kuriosen Geschichte lernen? Für uns Nutzer gilt: Wir müssen endlich aufhören, naiv-leichtgläubig wie ein neugeborenes Schaf durch die Welt zu stolpern. Es gibt keine lustige Spielerei im digitalen Kontext, bei der es wirklich um Spaß geht. Es geht immer um Daten und deine persönlichen Informationen – manchmal als Pokémon verkleidet und manchmal in Form von sprechenden Früchten.

Wenn wir die professionelle Brille aufsetzen, müssen wir festhalten, dass sich Niantic Spatial mit seinen detaillierten Karten aus Fußgängerzonen und Innenstädten rund um den Globus in eine herausragende Position gebracht hat. Das Zauberwort lautet: Physical AI.

Wenn immer mehr autonome Systeme – von humanoiden Robotern bis hin zu selbstfahrenden Autos – durch unsere Straßen laufen oder fahren, wird ein Google Maps für KI immer wichtiger. Und das ist genau das, was Niantic Spatial schon ist.

Ein schwacher Trost für uns: Vielleicht erkennen uns künftig KI-Roboter bei der Auslieferung unserer Amazon-Pakete und danken uns dafür, dass wir so fleißig Kilometer in Pokémon Go zurückgelegt haben.

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Wie man Kinder 2026 traumatisiert: KI-Roboter-Olaf kippt tot um

Ki, Roboter, Disney, Paris, Disneyland, Olaf, Frozen Ein autonomer KI-Roboter in Form des Frozen-Schneemanns Olaf hat im Disneyland Paris vor Publikum versagt. Die Maschine erstarrte völlig unerwartet und stürzte rückwärts auf den Boden. Ein Video des kuriosen Vorfalls geht aktuell im Netz viral. (Weiter lesen)
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Ein Modul pro Minute: Roboter baut Solarpark in Rekordgeschwindigkeit

Energie, Stromversorgung, Strom, Solar, Solarenergie, Photovoltaik, Stromnetz, Solarpanel, Solarzelle, Solarmodul, Solaranlage, Solarzellen, Solarstrom, Sonnenenergie, Solarpark, SolarCity, Solarfeld Beim Bau eines Solarparks in den USA hat ein Bauroboter einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Am AES-Bellefield-Komplex in Südkalifornien wurden mithilfe des Roboters "Maximo" Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 100 MW installiert. (Weiter lesen)
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