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Received yesterday — 05. November 2026

Großspeicher mit ungewöhnlicher Technik: Startup aus Franken stellt Batterien ohne Lithium her

05. November 2026 um 15:15
Das deutsche Startup CMBlu will eine Alternative zu den allgegenwärtigen Lithium-Batterien schaffen: Großspeicher, die unbrennbar sind, nicht auf kritische Rohsweiterlesen auf t3n.de

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Meta baut humanoiden Roboter: Prototyp Max soll im Haushalt helfen

03. November 2026 um 13:55
Logo, Facebook, Social Network, Netzwerk, Social Media, Meta, Konzern, Verbindungen, Muse Glimmer Meta hat mit dem chinesischen Partner Fourier den humanoiden Roboter Max entwickelt. Der Prototyp soll als physischer Körper für den KI-Assistenten Muse dienen und bei Aufgaben im Haushalt helfen. Ein Verkauf ist derzeit nicht geplant. (Weiter lesen)

„Wo bleibt da der Spaß?“: Warum diese preisgekrönte Ingenieurin lieber Kunst studierte als sicher spielte

31. Oktober 2026 um 11:55
Buse Aktaş ist Künstlerin und Ingenieurin. Für eine der diesjährigen Trägerinnen des Preises „For Women in Science“ ist das kein Widerspruch, sondern eine notwendige Ergänzung. Was dahintersteckt, hat sie uns erklärt. weiterlesen auf t3n.de

Outlet46: „Mova E20 Plus“ refurb für 139,99 Euro frei Haus

28. Oktober 2026 um 09:55

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Mit dem „Mova E20 Plus“ ist jetzt bei Outlet46 für kurze Zeit ein Saugroboter zum Bestpreis von 139,99 Euro als B-Ware frei Haus zu haben – die Preise für Neuware starten bei 229 Euro.

Der „Mova E20 Plus“ als B-Ware für 139,99 Euro frei Haus ist nur für wenige Tage verfügbar, solange Vorrat reicht. Das Gerät stammt aus dem Markenuniversum von Dreame und richtet sich an Haushalte, die eine automatisierte Bodenreinigung suchen.

Für die Schmutzaufnahme ist der Roboter mit einer Saugleistung von bis zu 5.000 Pascal ausgestattet, die Staub auf Hartböden sowie Teppichen beseitigt. Neben dem Staubsaugen verfügt das Modell über ein Wischmodul samt Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 245 Millilitern für feuchte Durchgänge.

Die Orientierung im Raum erfolgt über eine laserbasierte Erkennung, wodurch virtuelle Karten erstellt und Fahrwege strukturiert abgefahren werden. Dank einer geringen Bauhöhe von unter zehn Zentimetern gelangt das Gerät auch unter viele tief stehende Möbelstücke und Betten.

Nach dem Einsatz fährt der Roboter eigenständig zur Absaugstation zurück, welche den internen Staubbehälter mit 330 Millilitern Fassungsvermögen automatisch leert. Über die zugehörige Smartphone-App lassen sich Zeitpläne, No-Go-Zonen sowie die Saugstufen und die Wassermenge anpassen.

Beim vorliegenden Angebot handelt es sich um geprüfte Retourenware, die technisch voll funktionsfähig ist, vereinzelt aber minimale optische Mängel aufweisen kann. Der Versand erfolgt gratis, Retouren werden aber mit 6,99 Euro in Rechnung gestellt.

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Unitree H2-X: Roboter demonstriert wilde Kampfsportfähigkeiten

22. Oktober 2026 um 11:40
Künstliche Intelligenz, Hardware, Robotik, News, humanoider Roboter, Unitree, H2-X Der neue Roboter H2-X von Unitree führt Kampfsportbewegungen aus und soll als Beschützer vor Angreifern dienen. Bislang bleibt allerdings unklar, ob die Maschine in den Vorführungen autonom, ferngesteuert oder nach vorprogrammierten Abläufen agiert. (Weiter lesen)

MonoRace: Wie eine KI mit billiger Hardware die besten Drohnenpiloten der Welt abhängt

19. Oktober 2026 um 14:30
Während viele moderne Roboter auf teure Hardware setzen, reicht dieser Renndrohne eine einfache 8-Megapixel-Kamera und ein neuronales Netzwerk, um mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde durch einen Parcours zu fliegen.weiterlesen auf t3n.de

Frau verhaftet, weil sie aus Protest Lieferroboter blockiert hat

19. Oktober 2026 um 08:22
Künstliche Intelligenz, Ki, Usa, Roboter, Robotik, Autonome Systeme, Uber Eats, Lieferroboter, Avride Lieferroboter von Uber Eats bringen seit März Waren durch Philadelphia. Doch eine 78-jährige Rentnerin stellt sich den autonomen Geräten in den Weg, um menschliche Jobs zu schützen. Nun griff die Polizei ein und nahm die Frau fest. (Weiter lesen)

Haare, Kanten, Schwellen: Ecovacs' neuer Saugroboter kann alles

22. Oktober 2026 um 16:20
Smart Home, Haushalt, reinigung, Haushaltsgeräte, Smarthome, Saugroboter, Staubsaugerroboter, Wischroboter, Smart-Home, Wischfunktion, Saugen, Wischen, Ecovacs, Saugwischroboter, Reinigungsstation, Absaugstation, Deebot X11 OmniCyclone Verwickelte Haare, nasse Teppiche oder verstopfte Stationen: Der Ecovacs Deebot T90S Pro Omni will typische Saugroboter-Schwach­stellen beseitigen. Dank patentierter Walzentechnik und selbst­rei­ni­gender Wanne läuft fast alles vollautomatisch ab. (Weiter lesen)

Maschinen als Kollegen: Toyota automatisiert seine Werke mit 400.000 Robotern

23. September 2026 um 05:45

Der Beitrag Maschinen als Kollegen: Toyota automatisiert seine Werke mit 400.000 Robotern erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Toyota Roboter Eley Automobilindustrie Automobilproduktion Autos Mobilität

Toyota will seine Fabriken grundlegend verändern und setzt dafür auf Hunderttausende Roboter. Rund 400.000 Maschinen sollen künftig Seite an Seite mit menschlichen Beschäftigten arbeiten. Dafür sollen jährlich Investitionen in Höhe von 6,5 Milliarden US-Dollar fließen.

Industrielle Automatisierung ist in der Automobilindustrie schon lange kein Fremdwort mehr. Denn Roboter übernehmen in den Fabriken längst zahlreiche Aufgaben in Bereichen wie Karosseriebau, Lackierung und Montage.

Dabei vernetzen und steuern digitale Systeme zunehmend die Produktionsabläufe, was mit dem Fortschreiten im Bereich der Künstlichen Intelligenz immer stärker vorangetrieben wird. Vor allem die Vernetzung von KI und Robotik macht es möglich, dass Maschinen flexibler eingesetzt werden und enger mit Menschen zusammenarbeiten können.

Auf diese Vernetzung von Mensch und Maschine will künftig auch Toyota bei der Automobilproduktion setzen. Denn wie Nikkei Asia berichtet, plant der japanische Autobauer, künftig rund 400.000 Roboter in seinen Fabriken einzusetzen. Diese sollen künftig Seite an Seite mit menschlichen Beschäftigten arbeiten und die Produktion flexibler und effizienter gestalten.

Toyota will 400.000 Roboter in der Automobilproduktion einsetzen

Toyota ist gemessen am Fahrzeugabsatz der größte Automobilhersteller weltweit. Allein im Jahr 2025 verkaufte der japanische Konzern rund 11,32 Millionen Fahrzeuge weltweit, im Jahr zuvor waren es noch 10,82 Millionen gewesen.

Entsprechend groß ist die Bedeutung der Produktionsstrategie des Automobilkonzerns. Mit dem geplanten Einsatz von rund 400.000 Robotern setzt Toyota nun verstärkt auf Automatisierung und will seine Fertigung technologisch weiterentwickeln und dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenwirken.

Die Roboter will Toyota selbst entwickeln und später in den eigenen Fabriken sowie bei Zulieferern und Tochterfirmen einsetzen. Zum Einsatz kommen soll dabei vor allem der humanoide Roboter Eley, kurz für Embodied Learning Robot For Enhanced Yield.

Toyota setzt auf Roboter mit menschenähnlicher Statur

Der humanoide Roboter Eley soll laut Toyota mithilfe von KI menschliche Bewegungen nachahmen können und dadurch auch komplexe feinmotorische Fähigkeiten erlernen. Dabei ist auch seine Körperstruktur an den Menschen angelehnt.

Mit ähnlichen Gelenkabständen, Schulterblättern und ähnlich dicken Armen wie beim Menschen ist Eley darauf ausgelegt, menschliche Bewegungen imitieren zu können. Beine finden sich an dem Roboter allerdings nicht. Hier setzt Toyota auf eine rollende Plattform für mehr Stabilität.

Auch bei den Händen des Roboters gibt es Unterschiede. Denn hat der japanische Automobilkonzern nur zwei Finger vorgesehen, die ähnlich wie Greifer funktionieren sollen. Statt eines Gesichts erhält Eley ein Display.

Insgesamt will der Konzern für die Modernisierung seiner Produktionsstätten ab dem Jahr 2028 jährlich rund 6,5 Milliarden US-Dollar investieren. Damit sollen die humanoiden Roboter entwickelt sowie Fabriken entsprechend umgebaut werden.

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Autoscooter statt Samsung: Wie sich die IFA 2026 verändert hat

05. September 2026 um 06:00

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IFA 2026 Berlin Messe

Am Mittwochvormittag stand in Halle 6.2a der Messe Berlin ein Autoscooter, aufgebaut, aber noch abgesperrt, die Wagen noch unter Planen. Daneben tackert ein Mann ein Plakat an eine Stellwand. Bohren, Schleppen, Rufen. Und hier sollen übermorgen Zehntausende durchlaufen? Ein Besuch der IFA 2026. 

Sie kriegen es hin, sie kriegen es jedes Jahr hin. Wer wie ich seit einigen Jahren zu den IFA-Pressetagen kommt, hat aufgehört, sich darüber zu wundern und die Baustelle als das genommen, was sie ist: die einzigen zwei Tage, an denen man mit Leuten reden kann, deren Sätze noch nicht seit vier Tagen durchgeschliffen sind. Man sieht außerdem, welche Flächen dieses Jahr „groß“ und welche „klein“ sind, bevor Menschenmassen diese ein paar Tage später überlagern. Dieses Jahr blieben mir dabei zwei große Gedanken im Kopf.

Die IFA will Erlebnis sein

Der erste ist der Autoscooter selbst. Er steht nicht zufällig da. Die IFA 2026 hat Creator Lounges, in denen Streamer live produzieren. Sie hat wieder einen Sommergarten mit Konzerten von BUNT, Luciano und Ikkimel. Es gibt einen Robotik-Laufsteg und Roboterfußball. Sie hat einen Mobility Track zum Probefahren, einen Beauty Hub, eine neue Familienwelt namens IFA Playbox. Und eben ein Fahrgeschäft, dessen Fahrten kostenlos sind – was, so viel Prognose sei erlaubt, am Wochenende einige Nerven kosten wird.

Wer wie ich im Frühjahr auf der OMR war, hat dort ebenfalls einen Autoscooter gesehen. Wer die Gamescom kennt, kennt die dahinterliegende Logik: Eine Messe ist heute dann erfolgreich, wenn Menschen dort etwas erleben, das sich fotografieren lässt. Reichweite entsteht nicht mehr in der Fachpresse allein, sondern in den Feeds der Besucher.

Der Autoscooter Stand auf der IFA 2026
Autoscooter bei der IFA? Vor einigen Jahren noch ein Ding der Unmöglichkeit. (Bild: BASIC thinking)

Neu ist die Publikumsöffnung nicht. Die IFA war nie eine geschlossene Fachveranstaltung, sie ist seit jeher beides – Publikumsschau und Fachmesse. Das war immer ihr Unterschied zu anderen (reinen Fachmessen) wie der CES. Was sich dieses Jahr besonders verschiebt, ist die Gewichtung, und dahinter steht eine Struktur, über die man reden sollte.

Seit Ende 2022 verantwortet die IFA Management GmbH die Messe, ein Joint Venture aus der gfu, die die Markenrechte hält, und dem britischen Eventveranstalter Clarion Events. Die Messe Berlin ist im Wesentlichen zur Vermieterin des Geländes geworden. Clarion bringt Erfahrung mit großen Erlebnisformaten mit. Man sieht sie in diesem Jahr.

An der Spitze steht seit Oktober 2023 Leif Lindner, gebürtiger Berliner, davor lange bei Samsung Deutschland und bei Sony. Lindner sagt die Richtung offen: Im Ausland würden Messen wie die IFA in der Regel als Show gesehen, punktuell als Festival. Entertainment gehöre dazu. Und er sagt auch, warum: Das erste Halbjahr war für die Home-Elektronik-Branche schwierig, die Sparneigung in Deutschland sei überdimensional hoch, der stockende Wohnungsneubau werde für die Hausgerätehersteller schnell zum massiven Problem. Aufgabe der IFA sei es in diesem Umfeld, die Motivation der Menschen zu erhöhen, überhaupt Geld für Elektronik auszugeben.

Das ist ehrlich formuliert. Es beschreibt aber auch eine Verschiebung im Selbstverständnis. Eine Messe, die Kauflaune erzeugen soll, ist etwas anderes als eine Messe, auf der Sortimente fürs vierte Quartal geordert werden.

Wer nicht mehr da ist

Das Zweite, was man an den Pressetagen sieht, ist eine Leerstelle. Der City Cube, jahrelang Samsungs Bühne, ist in diesem Jahr anders belegt – Acer übernimmt einen großen Teil, in der unteren Ebene sitzt neu die „Retail Innovation Zone“ mit Euronics, Electronic Partner und Expert. Samsung selbst ist nicht mehr auf dem Gelände. Der Konzern zeigte seine Neuheiten der Presse im Humboldt Carré am Gendarmenmarkt, mehrere Kilometer entfernt. Offiziell bleibt das Teil des IFA-Programms, Samsung ist sogar Hauptsponsor des Creator Hub. Nur eben nicht in den Hallen.

Der Eingang zum Samsung Presse-Event im Rahmen der IFA 2026 im Humboldt Carre
Samsung zeigte seine Produktneuheiten nicht mehr auf der Messe, sondern abseits. (Bild: Samsung)

Aus dem Handel kam dazu deutliche Kritik. Kein Händler, so sinngemäß der Euronics-Vorstandssprecher, werde während der Messetage extra vom Gelände fahren und wieder zurück. Wer zur IFA kommt, kommt, um Termine zu bündeln.

Ein anderer etablierter Player im Markt, Sony, bespielte die Media Days mit einem dreistündigen Presse-Event im Palais am Funkturm, unter NDA, Zugang nur mit persönlicher Einladung. Neuheiten unter kontrollierten Bedingungen statt Stand im Trubel.

Wenn Samsung vorführt, dass sich die IFA-Medienwoche nutzen lässt, ohne wirklich auf der IFA zu sein, schauen andere sehr genau hin. Für eine Messe, die gerade auf Erlebnis und Reichweite setzt, ist das ein unangenehmer Widerspruch: Die größten Namen liefern die Show inzwischen selbst, an eigenen Orten.

Wer die Flächen übernimmt

Die Leerstelle bleibt nicht leer. Wenige Hallen weiter wird an einem Stand gebaut, der selbst im halbfertigen Zustand alles überragt: Xiaomi, über 3.300 Quadratmeter, erste eigene große IFA-Präsenz überhaupt. Der Konzern bringt sein Ökosystem „Human × Car × Home“ nach Europa – vernetzte Endgeräte, Smart Home, Mobilität in einer einzigen Erzählung. Dazu ein neues faltbares Smartphone mit selbst entwickeltem Prozessor und ein humanoider Roboter, der Besucher mit Gesten begrüßt und laut Unternehmen in der eigenen Autofabrik erprobt wird.

Zwei Xiaomi Roboter und ein Xiaomi Auto auf der IFA 2026.
Xiaomi zeigte neben ihren Autos auch einen humanoiden Roboter auf der IFA 2026. (Bild: Xiaomi)

Anker zeigt den größten Stand der Firmengeschichte und räumt gleichzeitig die eigene Markenarchitektur auf: Soundcore und Eufy verschwinden schrittweise, alles läuft künftig unter Anker. Dazu ein Mähroboter ohne Begrenzungsdraht, der den Garten bei der ersten Fahrt selbst vermisst, und der Einstieg in den Markt für Hörhilfen. Die Firma Dreame geht erstmals über die Reinigungssparte hinaus und zeigt unter anderem einen Saugroboter, der mit 180 Grad heißem Dampf wischt. Dazu Roborock, Ecovacs, Narwal, Tineco, MOVA.
Das ist keine Randerscheinung, sondern Marktrealität: Bei Saugrobotern lagen Dreame und Roborock 2025 in Deutschland nach Stückzahlen an der Spitze.

Und es hat einen Kontext, der die Größe dieser Auftritte erklärt. Die US-Regulierungsbehörde FCC hat Ende Juli 2026 ausländische Robotik auf die sogenannte Covered List gesetzt. Neue Modelle von Roborock, Ecovacs, Dreame, Xiaomi und Narwal bekommen damit faktisch keinen US-Marktzugang mehr – fünf Marken, die 2025 zusammen rund zwei Drittel des globalen Saugroboter-Marktes hielten. Wer in Washington ausgesperrt wird, baut in Berlin größer. Europa ist für diese Hersteller gerade kein Nebenmarkt mehr, sondern der Markt.

Ein Berliner Mittelständler redet über Fertigung

Vor diesem Hintergrund war eine der bemerkenswertesten Veranstaltungen dieser Pressetage die eines Unternehmens ohne humanoide Roboter im Gepäck. AVM, das inzwischen konsequent nur noch FRITZ! heißt, hat im Juli seinen 40. Geburtstag gefeiert und nutzte das Media-Briefing auffällig prominent für eine Botschaft, die vor fünf Jahren im Kleingedruckten gestanden hätte: Entwickelt wird seit 1986 in Berlin. Gefertigt wird in Europa. 925 Mitarbeitende, 630 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2025. Das Engagement für die digitale Souveränität Europas stand sogar in der offiziellen Programmankündigung.

Fritz CEO Jan Oetjen bei der Präsentation der neuen Fritz-Box auf der IFA 2026.
Tatsächlich eine Box: Die neue Fritz!-Box bei der Präsentation auf der IFA 2026 (Bild: BASIC thinking)

Produktseitig ging es um handfeste Dinge – die neue FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90 mit Triband-Wi-Fi 7, eine 6690 Pro fürs Kabelnetz, ein Quadband-Repeater mit bis zu 18 GBit/s, eine 5G-Box für Regionen mit Breitbandlücken. Aber die eigentliche Erzählung war eine andere. Der Router ist das Gerät, durch das der gesamte Datenverkehr eines Haushalts läuft. Wer ihn baut und wo er gebaut wird, ist keine Logistikfrage.

Man kann das als Marketing lesen, und ein Teil davon ist es. „Made in Europe“ ist ein Verkaufsargument, gerade jetzt. Aber es ist bezeichnend, dass ein Berliner Mittelständler auf einer Messe, deren größte neue Flächen von chinesischen Konzernen belegt werden, seine Herkunft zum zentralen Argument macht. Das ist die europäische Antwort auf die Verschiebung, die diese IFA sichtbar macht: nicht bessere Spezifikationen, sondern Vertrauen, Datenschutz, Lieferketten. Ob dieses Argument im Massenmarkt trägt, wenn der Wettbewerber gleichzeitig mehr Funktionen zum halben Preis liefert, ist offen. Auf der IFA 2026 wurde die Frage zumindest gestellt.

Freitag, zwölf Uhr

Am Freitag um zwölf öffnen die Hallen für das Publikum. Die Kabeltrommeln sind weg, die Folien von den Autoscooter-Wagen abgezogen, das Plakat hängt gerade. Kein Bohren mehr, kein Gabelstapler. Stattdessen: Menschen. Fünf Tage lang, bis Dienstag.

Sie haben es wieder hingekriegt.

Die Frage ist nur, was genau sie hingekriegt haben. Die beiden Beobachtungen dieser Messe hängen zusammen, enger als es zunächst wirkt. Die IFA lernt von der Gamescom, weil sie muss – wenn die traditionellen Großaussteller eigene Bühnen bauen, braucht die Messe andere Gründe, warum Menschen kommen. Und sie kann von der Gamescom lernen, weil neue Aussteller nachrücken, die genau diese Aufmerksamkeit brauchen: Hersteller, denen der US-Markt gerade zugeht und für die Europa deshalb zur entscheidenden Bühne wird.

Der Autoscooter und der Xiaomi-Stand sind keine zwei unabhängigen Beobachtungen. Sie sind zwei Seiten derselben Verschiebung. Und dazwischen steht ein Berliner Router-Hersteller, der auf einer Bühne über Fertigungsstandorte spricht, weil das plötzlich wieder eine Position ist, die man einnehmen muss.

Am Mittwoch sah das alles noch aus wie eine Baustelle. Es war vielleicht die ehrlichste Perspektive auf diese Messe, die man in diesem Jahr haben konnte.

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Mähroboter: „RoboUP Raccoon 2 SE“ mit Klingenset für 487,65 Euro

19. August 2026 um 12:14

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Gartenbesitzer aufgepasst: Der „RoboUP Raccoon 2 SE“ ist bei Amazon derzeit im Rahmen einer Gutscheinaktion zum neuen Bestpreis von 487,65 Euro zu haben. Kostenlos obendrauf erhalten Discountfans auch noch ein Klingenset im Wert von 29,99 Euro geschenkt. Das Modell kommt ohne Begrenzungskabel aus und hat in Tests „gut abgeschnitten“.

Um den „RoboUP Raccoon 2 SE“ inklusive Klingenset für zusammen 487,65 Euro frei Haus zu erhalten, müssen Discountfans zunächst den Mähroboter selbst in den Warenkorb legen. Auf der Aktionsseite ist auch der Hinweis auf „100 kostenlose Bonus-Artikel“ zu sehen. Wer hier auf „kostenlosen Artikel anfordern“ klickt und links im Menue „Qualifizierende Artikel“ auswählt, sieht das Klingenset im Wert von 29,99 Euro und kann dieses zusätzlich in den Warenkorb legen. Wendet man dann an der Kasse den

Gutschein-Code Y73ZJ28M
(gültig bis 31.08.2026)

an, so verbilligt sich das Gesamtpaket aus Roboter und Klingenset auf nur noch 487,65 Euro. Günstiger war die Kombi bisher noch nie im Angebot. Gerade bei einem Mähroboter ist ein Satz Ersatzklingen sinnvoll, weil die Schneiden zu den typischen Verschleißteilen gehören und für ein sauberes Schnittbild regelmäßig kontrolliert beziehungsweise gewechselt werden sollten.

Der Raccoon 2 SE richtet sich laut Hersteller vor allem an kleinere und mittelgroße Privatgärten mit Rasenflächen von bis zu 600 Quadratmetern. Anders als klassische Mähroboter benötigt das Modell weder ein verlegtes Begrenzungskabel noch eine RTK-GPS-Antenne. Stattdessen arbeitet es mit einer kamerabasierten visuellen Navigation, die Rasenflächen und deren Umgebung erkennen und Hindernisse während der Fahrt berücksichtigen soll.

Über die App lassen sich unter anderem mehrere Mähzonen einrichten, wobei Amazon eine Steuerung von bis zu drei Zonen nennt. Der verbaute 5-Ah-Akku ermöglicht laut Produktbeschreibung bis zu 150 Minuten Laufzeit, die Ladezeit wird mit rund 70 Minuten angegeben. Hinzu kommen ein Geräuschpegel von bis zu 56 dB(A), IPX6-Wasserschutz sowie Hebe- und Neigungssensoren und eine Not-Stopp-Funktion. Die Schnitthöhe lässt sich je nach Testquelle zwischen 30 und 80 Millimetern einstellen, sodass sich das Gerät an unterschiedliche gewünschte Rasenhöhen anpassen lässt.

Interessant ist der Raccoon 2 SE zudem aufgrund der inzwischen recht großen Zahl an Praxistests, die ein differenzierteres Bild als die reine Herstellerbeschreibung liefern. Computerbild führt den Raccoon 2 SE in seinem großen Mähroboter-Vergleich und bestätigt unter anderem den Betrieb ohne Begrenzungsdraht sowie die grundsätzliche Ausrichtung als vergleichsweise günstiges Modell für kleinere Flächen – das Produkt schnitt sogar besser ab als Markenware von Gardena und Bosch.

Besonders ausführlich fällt der aktuelle Test von Selbst.de aus, wo die einfache Einrichtung, die automatische Kartierung, die übersichtliche App, der leise Betrieb und das ordentliche Mähergebnis im Bahnenmodus positiv bewertet werden. Einschränkungen stellte Selbst.de vor allem beim Kantenschnitt und bei der Erkennung sehr kleiner Gegenstände fest, insgesamt lautet das Urteil dennoch „Gut“ und das Preis-Leistungs-Verhältnis wird positiv eingeordnet.

Auch Heimwerker-Test.de hat den Raccoon 2 SE getestet und nennt unter anderem 20 Zentimeter Schnittbreite, drei Schleudermesser sowie die komfortable Einstellung der Schnitthöhe per App.

Fazit: Der Roboup Raccoon 2 SE ist vor allem für Nutzer interessant, die einen unkompliziert einzurichtenden Mähroboter ohne Begrenzungskabel und RTK-Antenne suchen und bei kleineren Schwächen an Rasenkanten Kompromisse akzeptieren können. Beim aktuellen Bestpreis von 487,65 Euro inklusive zusätzlichem Klingen-Set fällt das Preis-Leistungs-Verhältnis entsprechend attraktiver aus als zum regulären Paketpreis von rund 659 Euro.

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