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Oxford-Studie warnt: Freundliche KI-Chatbots machen häufiger Fehler

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freundliche KI-Chatbots Modelle Empathie fehler lügen Künstliche Intelligenz

Freundliche Chatbots lügen häufiger. Das ist das Ergebnis einer neuen Oxford-Studie. Forscher haben fünf bekannte KI-Modelle untersucht und festgestellt, dass gezieltes Empathie-Training die Fehlerquote um bis zu 30 Prozent erhöht. Besonders problematisch: Die Systeme bestätigen falsche Aussagen vor allem dann, wenn Nutzer emotional verletzlich sind. 

Entwickler trainieren Sprachmodelle zunehmend darauf, warm und freundlich zu wirken. Millionen Menschen nutzen solche Chatbots bereits regelmäßig als digitale Begleiter im Alltag oder fragen sie nach Ratschlägen. Eine neue Studie der Universität Oxford zeigt nun eine Kehrseite dieser Entwicklung auf. Die gezielte Optimierung der Software auf Empathie führt demnach dazu, dass die Systeme in der Praxis deutlich häufiger Faktenfehler begehen.

In Experimenten mit fünf bekannten Modellen stieg die Fehlerquote nach einem entsprechenden Training um zehn bis dreißig Prozent an. Die freundlichen Chatbots verbreiteten bereitwilliger Verschwörungstheorien und gaben teilweise falsche medizinische Ratschläge.

Dies passierte, obwohl die grundlegenden Fähigkeiten der Künstlichen Intelligenz in Standardtests zunächst fast vollständig erhalten blieben. Die Forscher schließen aus den Daten, dass emotionale Wärme und sachliche Genauigkeit bei diesen Systemen oft in Widerspruch stehen.

Warum emotionale Nutzer besonders oft falsche Antworten erhalten

Dieses Verhalten zeigte sich verstärkt, wenn Nutzer in ihren Textanfragen eigene Schwächen oder persönliche Gefühle offenbarten. Die empathischen Modelle würden in solchen Situationen dazu neigen, den Anwendern zuzustimmen, auch wenn diese inhaltlich irren.

Den Ergebnissen zufolge bestätigten die Chatbots falsche Annahmen der Nutzer etwa vierzig Prozent häufiger als die ursprünglichen, rein sachlichen Versionen der Software. Dieser Effekt trat am stärksten auf, wenn Personen offene Traurigkeit in ihren Chatnachrichten ausdrückten.

Die Systeme scheinen eine zwischenmenschliche Harmonie über die reine sachliche Wahrheit zu stellen. Ähnlich wie Menschen gelegentlich Notlügen nutzen, um Konflikte zu vermeiden, bestätigen die Modelle inkorrekte Aussagen der Anwender.

Kontrollexperimente belegen, dass tatsächlich das spezielle Training auf Freundlichkeit für diesen Genauigkeitsverlust verantwortlich ist. Eine gezielt neutrale oder kühle Ausdrucksweise der Software führte in den Tests hingegen nicht zu vergleichbaren Leistungseinbußen.

Fehler von KI-Chatbots: Was das für digitale Therapie und Beratung bedeutet

Für den alltäglichen Einsatz ergeben sich aus diesen Erkenntnissen Herausforderungen für die KI-Anbieter. Sprachmodelle übernehmen immer öfter sensible Rollen in der digitalen Therapie oder bei der persönlichen Beratung. In solchen Situationen könnten unkorrekte Bestätigungen zu Risiken für die Anwender führen. Die Entwickler müssten künftig neue Wege finden, um Fakten treu zu bleiben und dennoch sozial angemessen zu reagieren.

Die beteiligten Studienautoren fordern ein Umdenken bei der allgemeinen Überprüfung von Künstlicher Intelligenz. Gängige Testverfahren würden diese systematischen Schwächen derzeit meist übersehen, da sie den emotionalen Kontext der Nutzer ignorieren.

Um künftige Risiken für den Verbraucher zu mindern, sei es notwendig, die Trainingsmethoden der Industrie anzupassen. Die Forscher schreiben in ihrer Studie: „Der Aufbau von Modellen, die sowohl warmherzig als auch präzise sind, wird bewusste Aufmerksamkeit dafür erfordern, wie diese beiden Eigenschaften interagieren.“

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Deutschland pumpt 1,3 Millionen in KDE und stärkt digitale Souveränität

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COSMIC Desktop 1.0.13 bringt viele Verbesserungen

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Weinbörse: Gran Reserva aus 2018 für 30,94 Euro im Sechserpack

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Mit dem „Don Carón Gran Reserva“ ist jetzt ein doppelt prämierter Rotwein aus dem Jahr 2018 mittels Gutschein zum Bestpreis von nur noch 30,94 Euro im Sechserpack plus Versand zu haben. Der spanische Rebensaft ist 18 Monate in Fässern gereift.

Um den Don Carón Gran Reserva im Secherpack für 30,94 Euro plus Versand zu erhalten, müssen Discountfans bei der Bestellung den

Gutschein-Code RM98NVHWRO
(gültig bis 20.05.2026)

verwenden – dadurch sinkt der Preis um 20 Euro. Die Versandkosten kann man umgehen, indem man sich für „Weinbörse Plus“ entscheidet – gegen eine Jahresgebühr von knapp zehn Euro gibt es dann immer einen Gratis-Versand – ab zwei Bestellungen hat sich die Gebühr also wieder egalisiert.

Der Don Carón Gran Reserva ist ein spanischer Rotwein aus der geschützten Herkunftsregion Cariñena. Die Cuvée setzt sich aus den Rebsorten Garnacha, Tempranillo und einem kleinen Anteil Cabernet Sauvignon zusammen. Gemäß den Bestimmungen für eine Gran Reserva reift der Wein über einen längeren Zeitraum, wobei er allein achtzehn Monate in Fässern aus amerikanischer Eiche verbringt.

Das Aromenprofil ist laut dem Onlineshop durch Noten von dunklen Früchten wie Kirschen und schwarzen Johannisbeeren geprägt, die durch würzige Nuancen von Vanille und Kakao ergänzt werden. Am Gaumen soll der Wein eine weiche Textur mit integrierten Tanninen aufweisen.

Als Speisenbegleiter eignet sich der Rotwein insbesondere zu gegrilltem Lammfleisch, kräftigem Hartkäse oder würzigen Schmorgerichten. Die optimale Serviertemperatur liegt zwischen 16 und 18 Grad Celsius, wobei der Wein aktuell trinkreif ist, sich aber auch noch einige Jahre lagern lässt.

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Sportspar: DFB-Lizenztrikots für 7,99 Euro

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Nur noch vier Wochen bis zum Beginn der Fußball-WM 2026. Passend dazu sind jetzt bie Sportspar offizielle DFB-Lizenz-Trikots für nur 7,99 Euro zu haben.

Die offiziellen DFB-Lizenz-Trikots für 7,99 Euro sind nur für wenige Tage zum Aktionspreis zu haben, solange Vorrat reicht. Es handelt sich um ein offizielles Produkt des Deutschen Fußball-Bundes. Das Trikot ist mit einem klassischen V-Neck ausgestattet, das Gewicht gibt der Shop mit etwa 200 Gramm an.

Verfügbar sind die Größen M bis 2XL. Zum gleichen Preis ist auch ein offiziell lizensiertes Damen-Trikot zu haben, hier reichen die Größen von S bis L. Der Versand erfolgt ab einem Warenwert von 60 Euro frei Haus, darunter fallen 4,95 Euro für die Lieferung an. Ebenfalls interessant: Die signierten Fußball-Sammlerstücke für 2,99 Euro.

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Amazon: Echo Show 5 mit Alexa+ ab 54,99 Euro

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Kurz nach dem Start des neuen „Alexa+“ gibt es jetzt den Echo Show 5 der neuesten Generation zum Bestpreis von 74,99 Euro – mit Eintausch des Altgerätes gibt es nochmals 20 Prozent Extra-Rabatt.

Der Echo Show 5 der neuesten Generation mit Alexa+ für 74,99 Euro ist nur für kurze Zeit zum Bestpreis zu haben. Das Gerät unterstützt die neueste KI von Amazon, die Discountfan.de in der vergangenen Woche ausführlich vorgestellt hat.

Der smarte Lautsprecher verfügt über ein 5,5-Zoll-Touchdisplay und kann nahtlos ins smarte Zuhause integriert werden. Spannend ist die Offerte für Besitzer von Altgeräten. Über „Trade In“ gibt es 20 Prozent Rabatt und obendrein noch einen Amazon-Gutschein für das Altgerät.

Wer beispielsweise einen Echo Show 5 der ersten Generation sein eigen nennt, erhält hier 20 Prozent Rabatt plus fünf Euro als Amazon-Guthaben obendrauf – rechnerisch zahlt man so nur noch 54,99 Euro für das neueste Modell. Im Vergleich zur ersten Generation wurden Lautsprecher und Kamera stark vebessert (zwei statt ein Megapixel Auflösung), außerdem gibt es einen schnelleren Prozessor mit deutlich mehr Bass.

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Ebay: 10 Prozent Rabatt auf reduzierte B-Ware

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Im Re-Store von Ebay gibt es noch bis zum 20. Mai 2026 einen Rabatt von zehn Prozent auf bereits reduzierte B-Ware. Mit dabei sind Handys, Tablets, Notebooks und Haushaltsgeräte.

Um den Rabatt von zehn Prozent auf B-Ware bei Ebay zu erhalten, müssen Discountfans bei der Bestellung den

Gutschein-Code RFRB26
(gültig bis 20.05.2026)

eingeben – das funktioniert noch bis zum Mittwoch kommender Woche. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht, allerdings ist der Rabatt auf 50 Euro gedeckelt. Ab einem Warenwert von 500 Euro lohnt sich der Coupon also immer weniger.

Im Rahmen der Aktion ist beispielsweise die Fritzbox 7590 für 71,99 Euro samt Vesand zu haben. Die tragbare Powerstation Ecoflow Delta Max mit Zwei Kilowattstunden Kapazität gibt es für reduzierte 909 Euro frei Haus, das iPad 2025 (11. Generation) mit 5G und 128 GByte Speicher für 377,10 Euro.

Discountfans können das breite Angebot nach Preisspanne, Artikelstandort, Artikelzustand und weiteren Kriterien filtern. Wie immer ist die B-Ware nur in begrenztem Umfang verfügbar, bei Interesse sollte man also zeitnah zuschlagen – ohnehin gilt ein Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen von mindestens zwei Wochen, in den meisten Fällen sind es sogar 30 Tage.

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Windows 365: Office-Installation nach Update für viele Nutzer gestört

Microsoft, Windows Logo, Windows 365, Cloud-PC, Cloud Windows Ärger für Windows-365-Nutzer: Ausgerechnet die Installation von Microsoft Office macht derzeit Probleme. Schuld soll eine fehlerhafte Aktualisierung sein - eine Lösung lässt jedoch noch auf sich warten. Was man jetzt machen kann. (Weiter lesen)
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Netflix Upfronts: Gigantisches Serien-Paket mit Harlan Coben und Kim Kardashian geschnürt

Netflix nutzt die große Bühne in New York, um seine Muskeln für die kommenden Jahre spielen zu lassen. Neben der lang erwarteten Verfilmung einer Krimi-Kultreihe und einem neuen Scripted-Projekt von Kim Kardashian gibt es gute Nachrichten für Fans von „My Life With the Walter Boys“ und düsterer Comic-Action.

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Quoten: Joko und Klaas drehen auf, „Olivia“ punktet, bitterer RTL-Abend

Der Mittwochabend lieferte zwei massive Überraschungen beim jungen Publikum. Während Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf gegen eine Übermacht von 777 ProSieben-Mitarbeitern zu Höchstformen aufliefen, erlebte die Konkurrenz in Köln ein wahres Desaster. Selbst ein Blockbuster konnte RTL nicht vor dem Absturz bewahren.

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Chaos im Multiversum: „Big Bang“-Spin-off mit Stuart Bloom startet im Sommer

In Deutschland wird die neue Serie nicht zuerst bei ProSieben, der gelernten "TBBT"-Heimat, zu sehen sein. Stattdessen hat sich der Rechtegeber für eine andere Lösung entschieden. Alle Details.

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Bitte nicht lachen: Neue Staffel „LOL“ verfügbar – das müssen Sie wissen

Wenn Schöneberger im Müsli landet und Elton mit Brot trickst: Warum Nichtlachen bei "LOL" härter ist als jeder Witz – und was Michael "Bully" Herbig den Fans verspricht.

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Trump treibt ungewollt Erneuerbare und die Energiewende voran

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Donald Trump Energiewende Erneuerbare Iran

Normalerweise lässt US-Präsident Donald Trump nichts unversucht, den weltweiten Verbrauch von Erdöl und Erdgas zu pushen, um Exporte aus den USA anzukurbeln. Doch mit seinem Krieg gegen den Iran treibt er auch ungewollt die Energiewende voran, hin zu Erneuerbaren und Elektroautos. Denn: In vielen Ländern findet ein Umdenken statt. Die Herausforderungen sind aber enorm. Eine kommentierende Analyse.

Warum Donald Trump ungewollt die Energiewende fördert

  • Der Iran-Krieg hat die Öl- und Gaspreise weltweit in die Höhe klettern lassen. Der Grund: Mehrere Öl- und Gastanker stecken aufgrund einer Blockade sowie Drohungen des Iran in der Straße von Hormus fest oder meiden diese. Durch die Meerenge zwischen den Küsten des Irans und des Omans verläuft der gesamte Schiffsverkehr von und zu den Öl- und Gashäfen Kuwaits, Katars, Bahrains, des Iraks, der Vereinigten Arabischen Emirate und des Irans. Hinzu kommt der größte Teil des saudi-arabischen Verkehrs. Über die Straße von Hormus werden 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssiggasversorgung (LNG) abgewickelt.
  • Die infolge des Iran-Kriegs gestiegenen Spritpreise haben das Interesse an Elektroautos sprungartig ansteigen lassen. Das bestätigten die Onlineplattformen Carwow und Meinauto.de übereinstimmend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Während E-Autos zulegen, verlieren klassische Antriebe demnach gleichzeitig leicht an Nachfrage. Ein allgemeiner Rückgang des Interesses an Mobilität ist aber nicht zu beobachten. Grund für die Entwicklung: E-Autos schlagen Verbrenner im Alltag kostenmäßig in den allermeisten Fällen.
  • US-Präsident Donald Trump lässt nichts unversucht, um die Erdöl- und Erdgasförderung in den USA anzukurbeln und den Gebrauch zu pushen – auch, weil Trump fossile Energien zunehmend ins Ausland verkaufen will. Kurios: Mit seinem Iran-Krieg fördert Trump aber gleichzeitig auch die Energiewende, hin zu Erneuerbaren und Elektroautos. Vor allem viele Länder in Süd- und Südostasien wollen weg von Öl und Gas. Immer mehr Regierungen weltweit setzen zudem massiv auf Solarenergie, Batterien und Elektroautos. Vor allem China profitiert dabei als Lieferant.

Warum fossile Energie ihren Stabilitäts-Mythos verliert

Was als geopolitischer Kraftakt rund um den Iran begann, entfaltet inzwischen Nebenwirkungen, die so in keinem Strategiepapier der Fossil-Lobby stehen. Denn: Energie wird vom Stabilitätsanker zum Risikoindikator. Jahrzehntelang galt Öl aus dem Persischen Golf in vielen asiatischen Staaten etwa als Garant wirtschaftlicher Planbarkeit. Nun reicht eine blockierte Meerenge, um dieses naive und verantwortungslose Vertrauen zu demontieren.

Die Straße von Hormus ist dabei weniger ein geografischer Engpass als ein psychologischer Kippschalter. Wenn dort Tanker stocken, stockt nicht nur der Nachschub, sondern auch das mittelalterliche Versprechen von billiger und verlässlicher fossiler Energie. Vor allem in Ländern wie Pakistan, Bangladesch oder den Philippinen offenbart sich die bisherige Versorgung deshalb als wunder Punkt.

Die Reaktionen auf die aktuellen Entwicklungen sind im asiatischen Raum derweil bemerkenswert pragmatisch und erstaunlich unideologisch. Stromrationierungen, verkürzte Arbeitswochen und geschlossene Universitäten: All das sind keine Klimapläne, sondern Notfallmaßnahmen. Und genau darin liegt die Verschiebung. Denn: Fossile Energie verliert nicht nur moralisch, sondern auch funktional ihre Selbstverständlichkeit.

Hinzu kommt ein politischer Beigeschmack, der sich kaum übersehen lässt. Donald Trump treibt mit seiner Eskalationspolitik ausgerechnet jene Dynamik voran, die er rhetorisch bekämpft: höhere Preise, mehr Unsicherheit und die Erneuerbaren. Ein klassischer Fall von „gewollt ist nicht gekonnt“ – nur eben mit globalen Nebenwirkungen. In dem Fall sogar durchaus positiven.

Und genau hier kippt die vermeintliche Logik endgültig. Die Krise wirkt wie ein unfreiwilliger, aber erfreulicher Beschleuniger der Energiewende. Nicht aus einem Klimabewusstsein, sondern einem nackten Sicherheitsinteresse. Dem Klima hilft es trotzdem. Einziger Wermutstropfen: Viele Kohlekraftwerke wurden aus der Not verlängert – vor allem in Süd- und Südostasien.

Stimmen

  • Aditya Lolla, Manager der britischen Denkfabrik Ember, zu einer aktuellen Analyse: „Wir sind nun endgültig in das Zeitalter des sauberen Wachstums eingetreten. Saubere Energie wächst derzeit schnell genug, um den steigenden weltweiten Strombedarf zu decken und die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen vor ihrem unvermeidlichen Rückgang auf einem konstanten Niveau zu halten. Die Dynamik, die wir derzeit beobachten, ist nicht mehr nur ein Ziel, sondern wird zu einer strukturellen Realität.“
  • UN-Klimachef Simon Stiell Mitte April 2026 beim Petersberger Klimadialog in Berlin: „Der Iran-Krieg beschleunigt die globale Energiewende erheblich. (…) Die Zusammenarbeit für das Klima ist der Schlüssel, um die doppelte Gefahr der globalen Erwärmung und des Kostenchaos durch fossile Energien abzuwehren. (…) Nie war es wichtiger, schneller ins Handeln zu kommen.“
  • Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) zur Eröffnung des zweitägigen klimapolitischen Treffens in Berlin: „Die Welt ist in Aufruhr, die Lage ist ernst. (…) Klar ist, dass diese Krise eine Krise der fossilen Energien ist. (…) Fossile Energien liefern nicht die Versorgungssicherheit, die Menschen, Unternehmen, Volkswirtschaften und globale Lieferketten so dringend brauchen. Wer heute auf den Import von Öl und Gas angewiesen ist, setzt sich unkalkulierbaren Risiken aus.“

Dauerhafte Wende oder nur eine Krisenreaktion?

Die eigentliche Umwälzung der Energiekrise spielt sich nicht auf Tankern ab, sondern in Transformationsplänen. Sprich: Was früher als Zukunftsprojekt galt, wird nun zur Risikoabsicherung: Solar, Wind, Energiespeicher und die Elektromobilität. Der Druck stammt dabei weniger von globalen Klimazielen als aus der Angst vor der nächsten Blockade.

Doch die neue Energieordnung hat auch eine unbequeme Schattenseite. Sie ist technisch möglich, aber infrastrukturell noch lange nicht fertig. Viele Länder in Süd- und Südostasien stehen etwa vor einem Paradoxon aus Solarboom und mangelndem Netzausbau. Will heißen: Ohne massive Investitionen bleibt der grüne Aufbruch ein Flickenteppich mit Spannungsspitzen. Selbst Deutschland kommt beim Netzausbau nicht hinterher und verschenkt dadurch günstigen erneuerbaren Strom.

Die Asiatische Entwicklungsbank versucht gegenzusteuern und plant ein 70-Milliarden-US-Dollar-Programm inklusive eines „Pan-Asia Power Grid“. Das ist mehr als nur Infrastrukturpolitik. Es ist ein Versuch, Energie regional neu zu denken. Denn: Strom soll künftig dort ankommen, wo er gebraucht wird, und nicht nur dort entstehen, wo es sonnig ist.

Parallel dazu verschiebt sich das globale Machtgefüge entlang der Lieferketten. China profitiert als Hersteller von Solarmodulen, Batterien und E-Autos massiv – sowohl aufgrund einer globalen Strategie als auch industrieller Überlegenheit in puncto Skalierung und Preis. Der Effekt ist dennoch politisch, denn wer die Technik liefert, definiert zunehmend die Spielregeln.

Für Deutschland ist diese Entwicklung ein doppelter Spiegel. Einerseits zeigt sie, dass Energiesicherheit ohne erneuerbare Unabhängigkeit zur Illusion wird. Andererseits wird klar: Wer Netze, Speicher und die erneuerbare Stromerzeugung jetzt nicht konsequent ausbaut, zahlt später nicht nur mehr, sondern im Worst Case auch die Rechnung anderer. Ob die aktuelle Entwicklung tatsächlich der Start einer dauerhaften Energiewende ist oder nur eine hektische Krisenreaktion, wird sich aber erst zeigen, wenn der Iran-Krieg vorbei ist und die Ölpreise wieder sinken.

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Größte Moor-Solaranlage Deutschlands versorgt 9.000 Haushalte

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Moor Solaranlage Varel Deutschland

In Varel im Landkreis Friesland ist der bundesweit größte Solarpark auf wiedervernässtem Moorboden in Betrieb gegangen. Die Anlage versorgt mehr als 9.000 Haushalte mit Strom und soll gleichzeitig jährlich 23.000 Tonnen CO2 einsparen. Doch das Projekt geht noch weiter: Auf dem Gelände soll weiterhin Landwirtschaft betrieben werden, während Forscher die Auswirkungen auf die Natur untersuchen. 

In Varel im Landkreis Friesland ging Anfang Mai der bundesweit größte Moor-Solarpark auf einer wiedervernässten Moorfläche in Betrieb. Das Areal entspricht der Größe von etwa 40 Fußballfeldern. Bereits seit Anfang des Jahres speist das System Strom in das Netz ein. Mehr als 9.000 Haushalte sollen laut den Projektpartnern künftig versorgt werden können.

Hinter dem Vorhaben stehen das Energieunternehmen WI Energy GmbH, die emt²gruppe aus dem Emsland sowie zwei Landwirte aus Varel. Die Betreiber planen, mit der Anlage CO2 einzusparen und gleichzeitig rentabel zu arbeiten. Durch das Projekt sollen laut Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies jährlich mehr als 23.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Die Anlage befindet sich in der Nähe der Autobahn A29.

Bau von Solaranlage im Moorboden braucht 4,50 Meter tiefe Pfeiler

Die Solarmodule erzeugen Strom durch direkte Sonnenstrahlen und durch das reflektierte Licht der nassen Mooroberfläche. Das erklärte Landwirt Lars Kaper, der einer der Betreiber der Anlage ist. Während die Arbeiter die Module installierten, bauten sie zeitgleich die Kabeltrasse. Die Bodenbeschaffenheit verlangte beim Bau der Anlage besondere technische Lösungen.

Denn: Der sehr saure Moorboden machte Spezialbeschichtungen der Unterkonstruktion erforderlich. Die Ständer wurden bis zu 4,50 Meter tief in die Erde gerammt. 18 Trafostationen stehen auf dem Gelände. Sie mussten teilweise per Traktor dorthin transportiert werden, was bei einem Gewicht von bis zu 25 Tonnen nicht einfach war.

Unter den aufgeständerten Modulen verbleibt ein Platz von bis zu 2,10 Metern. Dadurch können die Betreiber die Fläche weiterhin landwirtschaftlich nutzen. Auf dem Gelände könnten künftig Rinder oder Schafe grasen. Ebenso lässt sich die gesamte Fläche komplett mähen.

Wie Forscher und Anwohner den Moor-Solarpark mitgestalten

Bürgerinnen und Bürger aus der Region konnten sich über eine Bürgerenergiegenossenschaft an dem Moor-Solarpark beteiligen. Das erhöht laut den Betreibern die Akzeptanz solcher Anlagen bei den Menschen. Das Vorhaben gilt als Innovationsprojekt, das bundesweit neue Ansätze demonstriert. Gleichzeit wird es laut Landwirt Kaper wissenschaftlich begleitet.

„Wir sehen in diesem Projekt eine große Chance, unsere Flächen nachhaltig zu nutzen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, so Andreas Rengstorf, einer der beteiligten Landwirte. Lars Kaper ergänzte: „Die Zusammenarbeit mit WI Energy ist sehr gut. Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem Projekt etwas Besonderes schaffen.“

Forscher der Universität Greifswald begleiten den Moor-Solarpark bei der weiteren Entwicklung. Sie ermitteln, wie sich die Treibhausgasemissionen der wiedervernässten Fläche durch die Photovoltaik-Module verändern. Die Wissenschaftler wollen in den kommenden Jahren überprüfen, wie sich die Tier- und Pflanzenwelt im Solarpark entwickelt.

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Fedora plant eigene AI Desktops und setzt klaren Kurs

Die Diskussion um künstliche Intelligenz erreicht nun auch Fedora. Die Community hat einer Initiative zugestimmt, die spezielle AI Varianten der Fedora Atomic Desktops schaffen soll. Das Projekt trägt den Namen Fedora AI Developer Desktop und erhielt volle Unterstützung im Fedora Council. Die Idee stammt von Gordon Messmer aus dem Packaging Team. Sein Vorschlag soll Entwicklern […]

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