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Diese 10 deutschen Städte haben die höchste Schulden

03. März 2026 um 20:41

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Deutschland als Nation verschuldet sich immer weiter. Aber auch den einzelnen Städten geht es in der Regel nicht anders. In welchen Kommunen die Verschuldung am höchsten ist, klären wir in diesem Ranking.

Die Verschuldung Deutschlands schreitet immer weiter voran. Inzwischen ist die BRD mit über 30.000 Euro pro Staatsbürger in den Miesen. Insgesamt geht es steil auf die drei Billionen Euro zu. Und fast 7.000 Euro kommen pro Sekunde hinzu. Die Zahlen sind erschreckend und betreffen nicht nur den Bund. Auch die einzelnen Städte schreiben zu großen Teilen rote Zahlen. Aber wo ist die Verschuldung am Schlimmsten?

Diese Städte in Deutschlande haben die höchsten Schulden

Der Bund deutscher Steuerzahler (BdSt) hat die Daten von 194 Städten analysiert. Unterm Strich steht für 2025 ein Minus von 11,46 Milliarden Euro. Jede untersuchte Kommune liegt im Durchschnitt also mit rund 59 Millionen Euro im Minus. Rechnet man diesen Berg an Schulden auf die einzelnen Einwohner herunter, ergibt sich eine zusätzliche Belastung von 264,58 Euro pro Kopf.

Nur eine kleine Gruppe von 29 Städten kann einen Haushaltsüberschuss aufweisen. Besonders positiv sieht es unter anderem in Cottbus, Freiburg, Leipzig und München aus. An dieser Stelle interessiert uns allerdings die Gesamtverschuldung.

Die Gründe für das finanzielle Tief sind vielfältig. Eine schwache Konjunktur trifft auf explodierende Sozial- und Zinsausgaben. Besonders kritisch wird vom BdSt die Entwicklung der Personalkosten bewertet, die durch die letzten Tarifabschlüsse massiv gestiegen sind.

Interessanterweise lässt sich kein direkter Zusammenhang zwischen der Größe einer Stadt und ihrer finanziellen Lage ableiten, wenn man diese auf die einzelnen Bürger herunterrechnet. Kleine Gemeinden kämpfen oft mit ähnlichen Problemen wie Millionenstädte. In der folgenden Übersicht sind aber in erster Linie Großstädte vertreten, da diese logischerweise die höchste Gesamtverschuldung aufweisen.

Platz 10: Leipzig

Leipzig eröffnet unsere Top Ten der verschuldeten Kommunen in Deutschland. Die Gesamtverschuldung beträgt 3.065.321.681 Euro und knackt damit die Messlatte von drei Milliarden Euro. Trotz dieser hohen Summe gehört Leipzig zu den wenigen Städten, die im laufenden Haushalt einen Überschuss ausweisen können.

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Rückerstattung: Die schnellsten Finanzämter in Deutschland

02. März 2026 um 20:20

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Finanzämter Steuererklärung Steuer

Steuerzahler sind verpflichtet, ihre Formulare pünktlich einreichen. Das bedeutet aber nicht, dass diese auch schnell beantwortet werden, denn die Bearbeitungszeiten gehen weit auseinander. Welche Finanzämter besonders zügig antworten, klären wir in diesem Ranking.

Einige Finanzämter stellen die Geduld der Steuerzahler mit Wartezeiten von über 100 Tagen auf die Probe. Welche Behörden sich in Deutschland am längsten Zeit lassen, haben wir in unserem Ranking mit den langsamsten Finanzämtern geklärt. Dass es auch anders geht, zeigen wir in diesem Artikel, mit dem wir besonders zügige Beamte in der Finanzverwaltung der Bundesrepublik küren wollen.

Diese Finanzämter arbeiten am schnellsten

Besonders schön ist es, wenn man eine Rückzahlung erhält. Diese fallen in den verschiedenen Bundesländern allerdings unterschiedlich hoch aus: Spitzenreiter ist Hamburg mir einer durchschnittlichen Erstattung von 1.615 Euro, gefolgt von Hessen mit 1.566 Euro. Ganz hinten liegt Sachsen-Anhalt mit einem Schnitt von 1.124 Euro. Der nationale Rekord für eine Privatperson lag im vergangenen Jahr bei mehr als 213.000 Euro.

Aber egal ob Nachzahlung oder Rückerstattung, es ist doch immer schön, Gewissheit zu haben. Und der aktuelle Steuerreport 2026 von Smartsteuer verrät, bei welchem Amt ein Steuerbescheid bereits nach gut drei Wochen im Briefkasten liegen kann.

Wer den Vorgang beschleunigen will, sollte seine Unterlagen im März einreichen. In diesem Monat beträgt die Bearbeitung im bundesweiten Schnitt lediglich 43 Tage. Im August müssen steuerpflichtige Bürger mit 80 Tagen deutlich mehr Zeit einplanen. Der Rekord für die erste Abgabe im Jahr 2026 liegt übrigens bei sieben Sekunden nach Mitternacht am ersten Januar.

In der folgenden Liste präsentieren wir die zehn Finanzämter, bei denen im vergangenen Jahr die eingereichten Unterlagen am schnellsten bearbeitet wurden.

Platz 10: Kaufbeuren m. Außenstelle Füssen

Den Einstieg in die Top Ten macht das Amt in Kaufbeuren mit der Außenstelle Füssen. Hier dauert die Bearbeitung einer Steuererklärung im Durchschnitt 39 Tage. Der Medianwert, also die exakte Mitte aller abgegebenen Unterlagen, liegt sogar nur bei 28 Tagen. Viele Fälle können also noch zügiger abgewickelt werden.

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Steuererklärung mit einem Klick: Warum das teuer werden kann

13. Februar 2026 um 12:42
Steuern, Staat, Behörde, Finanzamt, E-Government, Bürokratie, AMT, Steuererklärung, Formular Endlich weniger Bürokratie? Ab Juli 2026 können Millionen Bürger ihre Steuererklärung per Smartphone-App mit nur einem Klick er­ledigen. Doch Vorsicht: Wer den Komfort von Mein ELSTER+ nutzt, verschenkt unter Umständen bares Geld an den Fiskus. (Weiter lesen)

Nur bis Mitternacht: Große 19% MwSt.-Aktion bei Media Markt & Saturn

09. Februar 2026 um 15:19
Schnäppchen, Rabattaktion, Deals, sale, Media Markt, Angebote, Sonderangebote, Mediamarkt, Mehrwertsteuer, MwSt., 19 Prozent Aktion, 16 Prozent Aktion Letzte Chance auf 19 Prozent MwSt.-Rabatt bei Media Markt und Saturn. In wenigen Stunden endet der beliebte Technik-Sale unter dem Motto "Mehrwertsteuer geschenkt". Wir zeigen euch die besten Deals, die wirklich überzeugen können. (Weiter lesen)

Letzte Chance: Media Markt und Saturn bieten 19% MwSt.-Rabatt

08. Februar 2026 um 11:35
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Nur für 2 Tage: Große 19% MwSt.-Aktion bei Media Markt & Saturn

07. Februar 2026 um 14:00
Schnäppchen, Rabattaktion, Deals, sale, Media Markt, Angebote, Saturn, Sonderangebote, prospekt, Mediamarkt, Mehrwertsteuer, MwSt., 19 Prozent Aktion Nur noch für wenige Tage heißt es bei Media Markt und Saturn: Mehr­wertsteuer (MwSt.) geschenkt! Die 19-Prozent-Aktion bringt viele gute Technik-Angebote hervor, die wir euch in unserem Über­blick vorstellen - ein toller Rabatt für alle Schnäppchenjäger. (Weiter lesen)

MwSt. geschenkt: Media Markt und Saturn kündigen 19 %-Aktion an

04. Februar 2026 um 08:26
Schnäppchen, Rabattaktion, Deals, sale, Media Markt, Angebote, Saturn, Sonderangebote, prospekt, Angebot, shopping, Rabatt, Mediamarkt, Deal, Sparen, Mehrwertsteuer, MwSt., 19 Prozent Aktion, MwSt.-Rabatt, 16 Prozent Aktion Ab Donnerstag (05.02.) heißt es bei Media Markt und Saturn wie­der: Mehr­wertsteuer geschenkt! Die Elektronikhändler kündigen ihre nächste 19-Prozent-Aktion an. Wir erklären, wie die be­liebte MwSt.-Ra­batt­ak­tion abläuft und welche Ausnahmen es gibt. (Weiter lesen)

Digitalsteuer für US-Konzerne: Finger weg von unserer Demokratie

30. Januar 2026 um 11:00

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Digitalsteuer US-Konzerne Deutschland EU SPD Google USA

Die SPD hat ein Strategiepapier vorgelegt, das die Einführung einer Digitalsteuer für große US-Technologiekonzerne vorsieht. Die Idee: eine faire Besteuerung, eine Stärkung der Medienvielfalt in Deutschland sowie weniger Abhängigkeit von Google und Co. Doch was in der Theorie durchaus Sinn ergäbe, wird heftig diskutiert – auch weil eine Umsetzung relativ heikel wäre. Eine kommentierende Analyse.

US-Konzerne zahlen in Europa relativ geringer Steuern

  • Die Idee einer Digitalsteuer ist nicht neu. Seit Jahren wird kritisiert, dass Unternehmen wie Google, Meta und Amazon in Deutschland hohe Umsätze erzielen, aber relativ geringe Steuern zahlen, weil Gewinne oft in Niedrigsteuerländer wie Irland (12,5 Prozent) verlagert werden. Kritiker warnen, dass die Einführung einer Digitalsteuer zu Handelskonflikten mit den USA führen könne, oder ziehen sie allenfalls als mögliche Gegenmaßnahme auf Zölle in Betracht.
  • Die SPD will große Plattformen wie Google, Facebook, aber auch Streamingdienste wie Netflix (per Umlage) stärker zur Kasse bitten. Ein aktuelles Grundsatzpapier des Parteipräsidiums sieht deshalb die Einführung einer entsprechenden Digitalsteuer vor. Die Idee: Mit den Einnahmen soll der Medienstandort Deutschland und ein unabhängiger Journalismus gefördert werden, insbesondere was lokale und regionale Medienangebote angeht.
  • Mit ihrem Beschluss prescht die SPD bezüglich eines Vorhabens aus dem gemeinsamen Koalitionsvertrag mit der Union vor. Dieser sieht zumindest die Prüfung einer Digitalsteuer für große Onlineplattformen vor. Der parteilose Medienstaatsminister Wolfram Weimer hatte sich zuvor bereits mehrfach für eine solche Digitalabgabe ausgesprochen.

Für Unabhängigkeit und Demokratie: Wie sinnvoll ist eine Digitalsteuer?

Der Einfluss und die Macht großer US-Technologiekonzerne in Deutschland und Europa stellt zweifellos ein Problem dar. Denn: Die Plattformbetreiber bestimmen über die Programmierung ihrer Algorithmen und damit darüber, was Nutzer auf Facebook, Google, Instagram und Co. zu sehen bekommen.

Hinzu kommt, dass sich die öffentliche Meinungsbildung zunehmend auf privatwirtschaftlichen Plattformen abspielt, die mit Ausnahme von TikTok allesamt aus den USA stammen. Die digitalen Spielregeln werden damit in Kalifornien geschrieben und nicht in Berlin oder Brüssel.

In einer Zeit, in der die USA wieder mehr auf Konfrontation setzen und ihre eigenen Unternehmen unterdrücken, um sie politisch zu kontrollieren, hängt Europas digitale Öffentlichkeit an der langen Leine eines Staates, der Demokratie- und Verbraucherschutz als Handelshemmnis betrachtet und sich zunehmend autokratisiert.

Ob eine Digitalsteuer dabei helfen kann, diesen Missständen habhaft zu werden, ist unklar. Klar ist aber, dass US-Plattformen, die Inhalte kuratieren, dafür haften müssen. Solange Geschäftsmodelle auf Aufmerksamkeit um jeden Preis beruhen, reichen Transparenzberichte und Ermahnungen wie aktuell aber keinesfalls aus.

Stimmen

  • SPD-Chef und Finanzminister Lars Klingbeil zum Beschluss seiner Partei: „Wir müssen mit der Digitalsteuer für die größten internationalen Digitalkonzerne vorankommen. Eine Digitalsteuer kann uns die finanziellen Spielräume eröffnen, Kultur und Medien in Deutschland zu stärken.“
  • Christoph Schmitz-Dethlefsen, Mitglied im Verdi-Bundesvorstand mit dem Zuständigkeitsbereich Medien, in einem Statement: „Online-Plattformen, teils in Kombination mit ihren KI-Tools, graben den Presseverlagen die Werbeeinnahmen ab und stürzen sie in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Eine zweckgebundene Abgabe auf die Werbeeinnahmen von Online-Plattformen ist daher überfällig. Der politische Rückhalt wächst und sollte nun genutzt werden, um ein Gesetz für die Digitalabgabe auf den Weg zu bringen.“
  • Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) lehnt eine Digitalsteuer für US-Konzerne ab. Gegenüber dem RND sagte sie im Juli 2025: „Wir sollten nicht über mehr, sondern über weniger Handelshemmnisse sprechen. Gleichzeitig müssen wir die Wettbewerbsbedingungen für deutsche und europäische Digitalunternehmen verbessern, damit sie im internationalen Wettbewerb eine Chance haben.“ Sie fordert: „Weniger Regulierung, mehr Raum für Innovationen und Wachstum.“

Digitalsteuer für US-Konzerne: Es muss etwas passieren

In der Theorie erscheint die Einführung einer Digitalsteuer fair und sinnvoll. Doch die praktische Umsetzung wäre durchaus heikel. Denn: Da die Union bremst, ist eine Mehrheit im Bundestag offen.

Einige Wirtschaftsverbände warnen zudem vor finanziellen Nebenwirkungen. Realistisch wäre eine Digitalsteuer deshalb nur im europäischen Gleichschritt. Denn ohne EU-Rahmen droht ein durchaus sinnvolles Grundkonzept in nationalen Ausnahmen und Bürokratie zu versanden.

Auf EU-Ebene ist die Einführung einer Digitalsteuer für US-Konzerne keinesfalls abwegig. Ob ein pauschaler Steuersatz der richtige Weg ist, steht aber zurecht zur Debatte. Vor allem unter einem US-Präsidenten Donald Trump wären Gegenzölle vorprogrammiert.

Das heißt nicht, dass die EU vor ihm kuschen sollte. Ein möglicher sowie effektiver Kompromiss könnte etwa sein, zunächst einmal Steuerschlupflöcher zu schließen. Strengere Haftungsregeln sowie verpflichtende Umlagen, um US-Konzerne verstärkt zu Investitionen in den europäischen Wirtschaftsraum zu verpflichten, könnten ebenfalls wirksam sein – ohne direkt einen Handelskrieg auszulösen.

Dass etwas getan werden muss, sollte aber außer Frage stehen. Denn: US-Konzerne und damit indirekt auch die Trump-Administration gewinnen mehr und mehr an Macht in Europa und gefährden damit unsere freiheitlichen demokratischen Grundwerte.

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Google-Gründer fliehen vor Milliardärssteuer nach Nevada

12. Januar 2026 um 11:44
Google, Suchmaschine, Server, Startup, Gründer, Larry Page, Sergey Brin, Algorithmen, Koffer, Abreise Die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin verlegen massiv Vermögenswerte aus Kalifornien in steuerlich attraktivere US-Bundesstaaten. Mit dem Abzug dutzender Firmen reagieren die Milliardäre auf eine geplante Steuerverschärfung für Superreiche. (Weiter lesen)

Die langsamsten Finanzämter in Deutschland

08. Januar 2026 um 20:30

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langsamsten Finanzämter Deutschland

Wer auf seine Steuererstattung wartet, braucht bei manchen Behörden einen besonders langen Atem. Ein aktueller Bericht zeigt auf, welche Finanzämter sich am meisten Zeit lassen.

Auch wenn man nicht direkt zu Jahresbeginn aktiv werden muss, bringt ein neues Jahr immer auch eine neue Steuererklärung mit sich. Für manche Menschen heißt es dann, nachzahlen – vielen winkt aber eine Rückerstattung. Entsprechend nervenzehrend kann das jährliche Warten auf den Steuerbescheid sein. Einige Finanzämter liefern bereits nach wenigen Wochen Ergebnisse, andere ziehen den Prozesse über Monate in die Länge.

Finanzämter und ihre regionalen Unterschiede

Bei der Höhe der Rückzahlungen gibt es ein deutliches Gefälle zwischen den Bundesländern. In Hamburger werden durchschnittlich 1.615 Euro erstattet. Ganz hinten liegt Sachsen-Anhalt mit einem Schnitt von 1.124 Euro. Der nationalen Rekord für eine Einzelerstattung im vergangenen Jahr liegt bei mehr als 213.000 Euro.

Einige Steuerzahler sind besonders emsig. Die erste Steuererklärung für das Jahr 2026 wurde bereits sieben Sekunden nach dem Jahreswechsel digital übermittelt. Wirklich schneller geht es deshalb aber nicht.

Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass der Zeitpunkt der Abgabe eine entscheidende Rolle für das Tempo der Bearbeitung spielt. Wer seine Unterlagen bereits im März einreicht, wartet im Durchschnitt nur 43 Tage auf eine Rückmeldung. Im Gegensatz dazu benötigen Abgaben im August im Schnitt 80 Tage, bis sie bearbeitet werden.

Dass es auch schnell gehen kann, beweist das Finanzamt Schwalm-Eder in Schwalmstadt, das für die Bearbeitung im Schnitt nur 22 Tagen braucht. In diesem Ranking wollen wir aber auf die zehn Steuerbehörden blicken, die bundesweit am langsamsten arbeiten. Die Daten stammen vom Steuerreport 2026 von smartsteuer.

Platz 10: Burghausen

Den Einstieg in die Top Ten der langsamsten Finanzämter macht das Finanzamt Burghausen in Bayern. Hier müssen Steuerzahler im Durchschnitt 82 Tage auf ihren Bescheid warten. Der Median liegt bei 65 Tagen – das deutet bei den Steuerbescheiden auf einige Ausreißer hin, die besonders lange brauchen.

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Amazon: „WISO Steuer 2026“ zum Bestpreis von 23,99 Euro

31. Dezember 2025 um 08:59

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Das alte Jahr endet – und im neuen Jahr steht unweigerlich die Steuererklärung für 2025 an. Passend dazu ist jetzt noch bis Mitternacht bei Amazon die preisgekrönte Software „WISO Steuer 2026“ zum Bestpreis von 23,99 Euro frei Haus zu haben.

Die Software WISO Steuer 2026 für 23,99 Euro ist als Download-Version bis Mitternacht zum Aktionspreis zu haben – ab dem neuen Jahr steigt der Preis wieder. Günstiger ist das Programm derzeit nirgends im Angebot.

Geeignet ist das Programm für die Erklärung zum Steuerjahr 2025. Es handelt sich um eine umfassende All-in-one-Lösung, die alle relevanten Einkunftsarten von Arbeitnehmern bis zu Selbstständigen abdeckt. Die Software ermöglicht die Abgabe von bis zu fünf Steuererklärungen pro Lizenz und ist plattformübergreifend auf Windows, Mac sowie per App auf Smartphones und Tablets nutzbar.

Ein zentrales Highlight ist die Steuer-Automatik, die Daten vom Finanzamt oder aus Vorjahresversionen importiert und viele Felder selbstständig ausfüllt. Neu in der aktuellen Version ist der erweiterte KI-Assistent Steuergpt, der komplexe steuerliche Fragen verständlich beantwortet und bei der Optimierung hilft.

Fachportale wie „Chip“ und „Computerbild“ bewerten Wiso Steuer regelmäßig als Testsieger und loben vor allem die intuitive Benutzerführung sowie die präzise Berechnung der Erstattung.

Auch in Kundenbewertungen auf Portalen wie Trusted Shops erzielt die Software Bestnoten für ihre Verlässlichkeit und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit über 150 integrierten Videos werden selbst komplizierte Sachverhalte anschaulich erklärt, was das Programm besonders einsteigerfreundlich macht. Die Übermittlung erfolgt sicher über die Elster-Schnittstelle, wobei die Software im Schnitt höhere Erstattungen als der bundesweite Durchschnitt erzielt.

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KI-Steuer: Die größte Umverteilung des 21. Jahrhunderts?

17. Dezember 2025 um 11:00

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KI Steuer Künstliche Intelligenz

Schon 2017 hat Bill Gates die Einführung einer Robotersteuer gefordert. Jetzt werden die Rufe nach einer KI-Steuer lauter. Doch: Wie lässt sich KI sinnvoll besteuern – und: Können wir auf diese Art und Weise unseren Sozialstaat renovieren? Eine kommentierende Analyse.

Brauchen wir eine KI-Steuer?

  • Die Steuereinnahmen des Bundes und der Länder wachsen seit Jahren. Im Jahr 2024 summierten sich die Steuereinnahmen laut Statistischem Bundesamt auf 948 Milliarden Euro. Fast zwei Drittel entfallen dabei auf die Lohn- und Einkommensteuer (403 Milliarden Euro) und die Umsatzsteuer (209,6 Milliarden Euro).
  • Die Wirtschaftsberatung PwC hat im Juni 2025 ihr jährliches AI Jobs Barometer veröffentlicht. Die Ergebnisse skizzieren ein zweigeteiltes Bild. Einerseits verdienen Angestellte mit KI-Kenntnissen doppelt so viel wie noch 2024. Andererseits werden Studienabschlüsse immer unwichtiger und die Mitarbeitenden in Jobs mit hohem KI-Einsatz müssen sich immer schneller an neue Umstände gewöhnen. Zu einer solchen Flexibilität ist der Mensch evolutionär nicht gebaut.
  • Mit der Idee zu einer KI-Steuer werden auch gleich die mahnenden Stimmen laut. Eine solche europaweite Besteuerung könnte dazu führen, dass die Innovationen gebremst werden. Dem widerspricht der schweizerische Steueranwalt Xavier Oberson deutlich. Er argumentiert: Wenn Firmen aufgrund von Innovationen hohe Gewinne erzielen, zahlen sie auch heute schon Steuern. Trotzdem stellen sie deshalb den Erfindergeist nicht ein.

KI-Steuer: Umverteilung der Steuerlast

Die Kosten für die Finanzierung unseres Sozialstaats steigen. Durch eine alternde Bevölkerung benötigen wir ein größeres, feingliedriges Gesundheitssystem. Auch unser Rentensystem braucht dringend eine Überarbeitung, die mit Kosten in Milliardenhöhe verbunden ist. Und auch die Herausforderungen im Bereich der Arbeitslosenversicherung werden durch KI nicht geringer.

Die Herausforderung dabei: Bislang werden viele Steuersubventionen und Investitionen des Staats durch die Einkommens- und Lohnsteuer finanziert. Die Arbeitnehmer sind in Deutschland für fast 50 Prozent der Steuereinnahmen verantwortlich – in den USA sind es sogar weit über 80 Prozent.

Wenn jedoch immer mehr Jobs durch KI und humanoide Roboter ersetzt werden, sinken die Steuereinnahmen. Dadurch geraten Staaten womöglich in Schieflage. Um das Risiko des Staatsbankrotts zu minimieren, müssen die neuen Angestellten besteuert werden – über eine KI-Steuer. Das ist nicht nur fair, sondern wichtig, damit unser soziales und politisches Gefüge nicht zusammenbricht.

Stimmen

  • Schon 2021 hat sich Sam Altman, CEO von OpenAI, auf seinem Blog mit den sozioökonomischen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz beschäftigt: „Die kommende KI-Revolution wird ungeahnten Wohlstand hervorbringen. Arbeit wird in vielen Bereichen nahezu kostenlos, und die Welt verändert sich schneller, als wir es je erlebt haben. Nur durch eine ebenso mutige Politik können wir diesen Reichtum gerecht verteilen – und so den Lebensstandard der Menschen auf ein Niveau heben, das unsere Geschichte noch nie gesehen hat.“
  • In einem Interview spricht Dario Amodei, CEO von OpenAI-Konkurrent Anthropic, eine Warnung aus: „Künstliche Intelligenz könnte die Hälfte aller Einstiegsjobs im Angestelltenbereich vernichten – und die Arbeitslosigkeit in den nächsten ein bis fünf Jahren auf 10 bis 20 Prozent steigen lassen. KI-Unternehmen und Regierungen müssen aufhören, das Kommende schönzureden: die mögliche massenhafte Vernichtung von Arbeitsplätzen in Technologie, Finanzwesen, Jura, Beratung und anderen Angestelltenberufen – insbesondere bei Einstiegspositionen.“
  • Kevin O’Neal, Managing Director of New Frontiers bei der Rockefeller Foundation, äußert sich positiv zu einer KI-Steuer: „Die extremste Ausprägung wären KI-Agenten, die sich selbst konzipieren, replizieren und verwalten können. Das hieße, das Kapital würde seine eigene Arbeit verrichten. Im Rahmen der aktuellen Steuergesetzgebung würde eine solche Verschiebung die Ungleichheit vergrößern und die staatlichen Einnahmen als Anteil am BIP schrumpfen lassen. Eine KI-Steuer könnte dazu beitragen, die Wettbewerbsbedingungen zwischen Menschen und Maschinen auszugleichen.“

Mit einer KI-Steuer die Zukunft sichern?

Zurecht besteht in Deutschland und Europa die Sorge vor einer Überregulierung von neuen Technologien durch politische Eingriffe. Eine KI-Steuer ist jedoch eher mit spezifischen Steuergesetzen wie der Hundesteuer, der Mineralölsteuer oder der Tabaksteuer vergleichbar. Wer auf den Konsum verzichtet oder entsprechende Rohstoffe nicht benötigt, wird auch nicht steuerlich belastet.

Das könnte zum Beispiel bedeuten: Firmen mit vielen humanoiden Robotern (zum Beispiel: Autokonzerne in der Fertigung) zahlen eine KI-Steuer, während Krankenhäuser und Seniorenheime mit menschlichen Mitarbeitern entlastet werden. Ebenso denkbar: Für jeden produzierten oder importierten KI-Chip werden Steuern fällig. Wer viele Chips und eine hohe Rechenleistung in Anspruckünh nimmt, zahlt mehr als Geringverbraucher.

Diese Einkünfte wiederum könnten dazu genutzt werden, um Umschulungen des Arbeitsamts im KI-Sektor zu finanzieren oder die Digitalisierung unseres Gesundheitssystems zu fördern. Wenn die Energiesteuer für den Erhalt der Straßen und den Ausbau von erneuerbaren Energien eingesetzt wird, kann eine KI-Steuer dazu verwendet werden, um unsere Gesellschaft krisenfest für die KI-Zukunft zu machen.

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