Lese-Ansicht

Fehlender Unterstrich führte zu 18 Monaten Haft für Unschuldigen

Kriminalität, Stockfotos, Erpressung, Crime, Gewalt, Recht und Ordnung, Haft, Gefängnis, Gerichtsurteil, Mord, Raub, Gerichtsverfahren, Zelle, Dieb, Einbrecher, Verbrecher, Hände, Schurke, Bösewicht, Kriminell, Verurteilung, Orange, Verurteilt, Gefährlich, Raubüberfall, Handschellen, Gefängniszelle, Gitter, Stäbe, Eingesperrt, Einsperrung, Jail, Haftanstalt, Absitzen, Brummen US-Ermittler wollten einen Sexualstraftäter über den Messenger Kik aufspüren. Ein winziger Tippfehler im Benutzernamen führte jedoch zur Verhaftung eines unschuldigen Kanadiers. Ohne jegliche Beweise musste der Mann für volle 18 Monate ins Gefängnis. (Weiter lesen)
  •  

Zeiss-Chef: Chinas Chip-Industrie wird klar auf Abstand gehalten

Cpu, Prozessor, Chip, Hardware, SoC, Gpu, Prozessoren, Chips, Labor, Nanometer, System On Chip, Wafer, Handschuhe Chinas Halbleiterindustrie stößt nach Einschätzung des deutschen Optikunternehmens Zeiss trotz erheblicher Investitionen an technologische Grenzen. Denn nicht alles, was technisch machbar ist, lässt sich auch wirtschaftlich umsetzen. (Weiter lesen)
  •  

Aus Stahl: Samsung startet jetzt ebenfalls eine eigene Kreditkarte

Samsung, Kreditkarte, Galaxy Card Sieben Jahre nach dem Start der Apple Card bringt nun auch Samsung eine hauseigene Kreditkarte auf den Markt. Die neue Galaxy Card wird gemeinsam mit der US-Bank Barclays ausgegeben und über das Visa-Netzwerk abgewickelt. (Weiter lesen)
  •  

OnePlus-Ende: Was jetzt aus den bereits verkauften Smartphones wird

Smartphone, Logo, Design, Technologie, OnePlus, OnePlus Smartphone, Rauch, Rot, Grau, Produktwerbung OnePlus zieht sich aus Europa und den USA zurück, was natürlich Sorgen bei Verbrauchern auslöste, die ein Smartphone dieser Marke verwenden. Denn sie sind über die Nutzungszeit hinweg beispielsweise auf Sicherheits-Updates und eventuell Garantieleistungen angewiesen. (Weiter lesen)
  •  

Warner Bros. und Paramount: US-Staaten klagen gegen Mega-Fusion

Streaming, Klage, übernahme, Gericht, Hollywood, Paramount, Kartellverfahren, Fusion, Kartellrecht, Warner Bros. Discovery, Filmstudio, Medienkonzern, Gerichtssaal, Richterhammer, Entertainment-Industrie, Unternehmenszusammenschluss, Fusionstheorie Eine Koalition aus zwölf US-Bundesstaaten klagt gegen die geplante Fusion von Paramount und Warner Bros. Die Kläger befürchten ein Monopol, das zu höheren Preisen und weniger Filmen führen könnte. Das Vorhaben steht nun auf der Kippe. (Weiter lesen)
  •  

OnePlus ist 'tot': Oppo will bald Rückzug aus EU & USA verkünden

Gaming, Pc, Display, Office, Desktop, Bildschirm, OnePlus, Monitor OnePlus ist bald Geschichte. Zumindest in Europa und den USA. Was sich schon seit Wochen und Monaten abzeichnet, dürfte in dieser Woche Gewissheit werden. Eine entsprechende Ankündigung soll in den kommenden Tagen erfolgen. (Weiter lesen)
  •  

RAM-Hersteller: Speicherkrise hat schlimmsten Punkt noch nicht erreicht

Smartphone, Chip, Speicher, Arbeitsspeicher, Ram, DRAM, SK Hynix, Modul, LPDDR5, Hynix Der südkoreanische Speicherchiphersteller SK Hynix rechnet in den kommenden Jahren mit einer anhaltenden Knappheit bei Speicherchips. Der schlimmste Punkt in der aktuellen Krise sei noch nicht einmal erreicht. (Weiter lesen)
  •  

Apple steckt weitere 30 Mrd. $ in Produktion von Chips in den USA

Apple, Cpu, Prozessor, Chip, SoC, Arm, Prozessoren, System On Chip, Apple Chip, Apple Silicon Apple investiert 30 Milliarden Dollar in eine Zusammenarbeit mit Broadcom. Mit dem Geld soll sichergestellt werden, dass Chips für verschiedene Produkte in den USA entwickelt und gefertigt werden können. (Weiter lesen)
  •  

Jugendschutz: Meta drohen jetzt sogar Strafzahlungen in Billionenhöhe

Facebook, soziales Netzwerk, Meta, Facebook Meta Dem Facebook- und Instagram-Konzern Meta drohen in den USA massive Konsequenzen im Rechtsstreit um den Jugendschutz. Nach Angaben des Unternehmens verlangen vier Bundesstaaten Strafzahlungen von insgesamt 1,4 Billionen Dollar. (Weiter lesen)
  •  

Trump stoppt ChatGPT-5.6 – und nimmt Europa in den Schwitzkasten

Der Beitrag Trump stoppt ChatGPT-5.6 – und nimmt Europa in den Schwitzkasten erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

ChatGPT 5.6 OpenAI Trump USA

Am 26. Juni 2026 hat OpenAI sein neuestes Modell GPT-5.6 Sol vorgestellt. Doch die Nutzer müssen vorerst noch warten, denn die US-Regierung hat erneut die Nutzung eines neuen KI-Modells verboten. Die Missbrauchsgefahren seien zu groß. Doch die wahre Frage lautet: Beginnen an dieser Stelle die ersten KI-Machtspiele?

Was kann ChatGPT-5.6?

  • Laut eigenen Aussagen ist GPT-5.6 Sol das bisher leistungsstärkste Modell aus dem Hause OpenAI. Der Fokus liegt dabei auf drei sicherheitsrelevanten Themengebieten: Programmierung, Biologie und Cybersicherheit. Code-Reviews, Schwachstellenforschung, Patch-Entwicklung und defensive Tests gehören zu den Stärken des neuen Modells. Dabei ginge es primär darum, Schwachstellen zu finden. In der Durchführung von technischen Angriffen auf Systeme sei das neue Modell nicht so stark – so die Marketing-Abteilung.
  • Als Reaktion hat die US-Administration um Donald Trump den Release per politischer Entscheidung erstmal gestoppt. Nur ausgewählte Gruppen und sogenannte vertrauenswürdige Partner erhalten vorerst Zugriff. Damit ereilt OpenAI das gleiche Schicksal wie Konkurrent Anthropic. Dessen neue Modelle „Fable 5“ und „Mythos 5“ wurden Mitte Juni auch zunächst von der US-Regierung einkassiert – nur um kurze Zeit später doch veröffentlicht zu werden. Auslöser war eine angebliche Sicherheitslücke, die Amazon-Chef Andy Jassy entdeckt hatte.
  • In diesem Kontext ist auch das Allianz Risk Barometer spannend. Durch eine Unternehmensumfrage hat der Versicherer herausgefunden, dass Cyber-Vorfälle und Künstliche Intelligenz die beiden größten Risiken für Unternehmen sind. Wenn jetzt KI immer mehr Menschen – insbesondere Kriminelle – darin befähigt, Sicherheitslücken zu finden, vereinen sich die beiden größten Geschäftsrisiken zu einem Mega-Risiko, das die internationale Wirtschaft gefährdet.

Sicherheit oder Machtspiel? Warum Europa aufwachen muss

Donald Trump ist kein gewöhnlicher US-Präsident. Er ist eigentlich ein Manager aus der freien Wirtschaft, der als Nebenjob in einem der wichtigsten politischen Ämter der Welt gelandet ist. Alleine im Jahr 2025 hat der US-Präsident mehr als zwei Milliarden US-Dollar eingenommen – über eine Milliarde durch Geschäfte mit Kryptowährungen. Wer immer noch glaubt, dass seine Äußerungen rein politischer Natur sind, tendiert womöglich dazu, naiv zu sein. Trump hat zudem eine Klicktatur errichtet.

Die nächste Stufe des Machtmissbrauchs ist eine andere Form der Marktmanipulation. Dadurch, dass Donald Trump jetzt schon zum zweiten Mal die Veröffentlichung eines neuen KI-Modells per Dekret verhindert hat, nimmt er Europa in den digitalen Schwitzkasten. Der US-Präsident weiß genau, wie abhängig der alte Kontinent von den neuen Technologien aus den USA und Asien ist.

Weil er den weltweiten Rollout von GPT-5.6 künstlich verzögert, haben Regierungsbehörden aus den USA und US-Konzerne einen Wissensvorsprung. Sie haben Zeit, sich früher und intensiver mit Neuerungen zu beschäftigen. Indem sie die vermeintlich kritische Technologie „testen“, können sie Schwachstellen bei internationalen Konkurrenten unbemerkt ausmachen – alles unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit.

Für uns in Deutschland und Europa sollte dieses Verhalten ein letzter Warnschuss sein. Wir leiden unter einer KI-Abhängigkeit, aus der wir uns nur schwer befreien können. Zwar gibt es einige erste Gehversuche. Die großen Player kommen jedoch nicht aus Europa – und das ändert sich auch nicht über Nacht. Das höchste Ziel der europäischen Staaten muss deshalb digitale Souveränität sein – ob per AI Act oder auf anderen Wegen.

Stimmen

  • Obwohl die Wortwahl sehr zurückhaltend ist, schwingt in der öffentlichen Vorstellung von GPT-5.6 durch OpenAI einiger Frust mit: „Wir glauben nicht, dass ein solcher staatlicher Zugangsprozess langfristig zum Standard werden sollte. Durch ihn werden den Nutzenden, Entwickler:innen, Unternehmen, Cyber-Abwehrteams und globalen Partnern die besten Tools vorenthalten, die sie benötigen. Wir gehen diesen kurzfristigen Schritt, weil wir ihn für den besten Weg zu breiterer Verfügbarkeit in den kommenden Wochen halten. Gleichzeitig arbeiten wir mit der US-Administration am Cyber Executive Order Framework und an einem wiederholbaren Prozess für künftige Modellveröffentlichungen.“
  • Auf Reddit gehen die Meinungen auseinander. Nutzer Yubario glaubt, dass hinter den Releases eine Taktik steht: „Es sieht so aus, als hätte Anthropic einen Cheat-Code entdeckt, um Modelle schneller zu veröffentlichen. Sich nicht einmal die Mühe machen, es vorher anzukündigen, sondern es einfach veröffentlichen; gesperrt werden und dann fast drei Wochen lang mit der Regierung zusammenarbeiten, um es wieder freizugeben.“ Reddit-Nutzer RedTheRobot dagegen glaubt an eine andere Theorie: „Ich denke jedoch, das große Problem war, dass Amazon das Produkt genutzt hat, um der Regierung zu zeigen, dass es zu gefährlich sei. Ich finde, Anthropic muss seine Nutzungsbedingungen aktualisieren, um diese Art von Sabotage durch Unternehmen zu verhindern. Lasst Amazon für die Verzögerung bezahlen. Das wäre nicht nur gute Werbung, sondern würde auch andere davon abhalten, das nächste Mal dasselbe zu tun – und es wird ein nächstes Mal geben.“
  • Fabian Peters, Chefredakteur von BASIC thinking, blickt im Podcast „Break the Week“ kritisch auf die aktuelle Entwicklung: „Das Gefährliche daran ist, was für eine Macht diese Trump-Administration hat. Sie könnte theoretisch Social Media, Cloud-Anbieter oder KI-Modelle abschalten und als Druckmittel nutzen, beispielsweise gegenüber Europa. Deswegen ist europäische Souveränität wichtig. Paradox ist, dass die USA häufig gegen Regulierungen sind, jetzt aber aus Eigeninteresse regulieren. (…) Vielleicht wird alles aber auch medial, politisch und gesellschaftlich ein bisschen zu sehr hochgekocht.“

Brauchen wir bald eine Vollbremsung bei KI?

Wenn eine sehr mächtige KI in die falschen Hände gerät, ist unsere Gesellschaft in Gefahr. Angriffe auf unser Stromnetz oder unsere bürokratische Infrastruktur werden wahrscheinlicher. Und: Die Sicherheitsmaßnahmen in deutschen Unternehmen und Behörden sind noch nicht so ausgereift, wie es wünschenswert wäre. Angreifer mit einer entsprechend intelligenten Software könnten weitestgehend automatisiert großen Schaden anrichten. Somit stellen neue KI-Modelle tatsächlich eine Bedrohung dar.

Viel wichtiger ist es jedoch, diesen Gedankengang weiterzuspinnen. Im Jahr 2022 war ChatGPT ein besserer Chatbot, der simple Fragen beantworten konnte. Nur vier Jahre später verhindern erste Regierungen die Veröffentlichungen von neuen KI-Versionen. Oder anders ausgedrückt: Innerhalb kürzester Zeit hat sich die Technologie so rasant weiterentwickelt, dass unsere rechtlichen und gesellschaftspolitischen Maßnahmen überholt worden sind. Wir haben schon jetzt nicht mehr die Mittel, um mit den neuen Funktionen Schritt zu halten.

Setzt sich dieser Trend fort, ist davon auszugehen, dass wir früher oder später eine Vollbremsung einlegen müssen. Dann müssen wir uns die Frage stellen: Sind wir dafür bereit, dass Künstliche Intelligenz die menschliche Intelligenz im Vorbeigehen überholt hat?

Auch interessant: 

Der Beitrag Trump stoppt ChatGPT-5.6 – und nimmt Europa in den Schwitzkasten erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

  •  

Neues Tesla Model Y L startet jetzt auch außerhalb Chinas

Elektroautos, tesla, Elektroauto, Tesla Motors, Model Y, Tesla Model Y, Facelift, Neues Design, Model Y L, Tesla Model Y L, Radabstand Tesla bringt das neue Model Y L nun auch in den USA auf den Markt. Die auf fast fünf Meter gestreckte Elektroauto-Variante bietet Platz für sechs Passagiere in drei Sitzreihen. Zudem integriert der Hersteller eine externe Stromabgabe. (Weiter lesen)
  •  

Es wird eng für Kim Dotcom, er verliert seine jüngste Berufung

Kim DOTCOM, Kim Schmitz, Kimble Kim Dotcom hat vor dem neuseeländischen Berufungsgericht seinen Einspruch gegen die Auslieferung an die USA verloren. Die Richter wiesen alle Argumente des Megaupload-Gründers ab. Als letzte Rettung bleibt ihm nur der Oberste Gerichtshof. (Weiter lesen)
  •