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Received today — 09. Mai 2026

Exchange Server: Jetzt wirds Ernst, Exchange Web Services abgeschaltet

09. Mai 2026 um 12:26
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Nächste Musiker-Doku: Udo soll die ARD Mediathek rocken

Schon als Teenager lag Udo Lindenberg der Rhythmus im Blut. Schnell hatte er sich einen Ruf als Schlagzeuger ertrommelt. Als Musiker aber beeinflusste er viel mehr. 

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Welke und Böhmermann im absoluten Quotenrausch – Rekorde für „heute-show“ und „ZDF Magazin Royale“

09. Mai 2026 um 08:55

Oliver Welke und Jan Böhmermann werden immer erfolgreicher. Auch am Freitagabend stellten sie ihre Konkurrenz in den Schatten. Alles über die herausragenden Erfolge öffentlich-rechtlicher Satire, womit One überraschte und wie sich eine neue Folge des ZDF-Freitagkrimi-Klassikers "Der Alte" schlug.

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ZDF-Strategie: Weitere 50 Millionen Euro fließen in den digitalen Ausbau

08. Mai 2026 um 19:50

ZDF-Intendant Norbert Himmler kündigt eine massive finanzielle Umschichtung an, um den Sender zukunftssicher aufzustellen. Millionenbeträge fließen aus dem klassischen Fernsehen direkt in digitale Angebote, während Kooperationen zwischen Kultursendern forciert werden. Alles zur ZDF-Programmumstellung.

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E-Autos sollen dick machen: Warum Ladepositas ein Mythos ist

09. Mai 2026 um 06:00

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Mythos E-Auto-Laden Elektroauto Elektromobilität

Derzeit häufen sich Medienberichte über angeblich „dick machendes“ E-Auto-Laden. Als vermeintliche Grundlage dient eine Studie, die jedoch vor allem Korrelationen beschreibt und keine belastbaren Kausalitäten nachweist. Doch was steckt wirklich hinter der Behauptung? Eine Analyse.

Das Laden von Elektroautos erfordert im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennern deutlich mehr Zeit. Zwar verkürzen Schnellladesäulen die Dauer spürbar, doch gerade auf längeren Strecken oder bei hoher Auslastung entstehen regelmäßige Pausen.

Diese Ladezeiten verändern auch das Verhalten der Fahrer. Denn statt eines kurzen Stopps an der Tankstelle wird das E-Auto-Laden oft mit anderen Erledigungen verbunden. Eine vielzitierte Studie hat genau diesen Punkt aufgegriffen und analysiert, womit sich Fahrer von Elektroautos während dieser Wartezeiten beschäftigen.

Ein Großteil der Befragten nutzt die zusätzlichen Ladepausen demnach, um Snacks zu kaufen oder etwas zu essen. Ein gefundenes Fressen für mediale Zuspitzungen, die aus diesen alltäglichen Beobachtungen den Mythos vom dick machenden E-Auto-Laden entstehen lassen.

Dabei taucht besonders häufig auch das Kunstwort „Ladepositas“ auf, das sich aus den Worten „Laden“ und „Adipositas“ zusammensetzt. Schon der Begriff selbst suggeriert eine scheinbar wissenschaftliche Verbindung zwischen Ladeverhalten und Gewichtszunahme – doch was ist an dieser Behauptung wirklich dran?

„Ladepositas“: Der Mythos vom dick machenden E-Autos

Im Auftrag des Versicherers DA Direkt hat das Markt- und Meinungsforschungsunternehmen Civey eine Umfrage zum Ladeverhalten von E-Auto-Fahrern durchgeführt. Im Fokus standen dabei unter anderem die Dauer der Ladepausen sowie deren Nutzung im Alltag, etwa für Einkäufe oder den Konsum von Snacks und Mahlzeiten.

Laut den Umfrageergebnissen nutzen 51 Prozent der Befragten die Wartezeiten während des E-Auto-Ladens für Snacks oder eine Mahlzeit. 31 Prozent erledigen in der Zeit Einkäufe oder Besorgungen, 26 Prozent laden mit einer Pause oder einem Nickerchen gleichzeitig den eigenen Akku auf. Sechs Prozent der Befragten gaben außerdem an, die Zeit für sportliche Aktivitäten zu nutzen.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen damit zunächst vor allem, das E-Auto-Besitzer ihre Ladepausen häufig pragmatisch nutzen und mit alltäglichen Erledigungen verbinden. Doch bereits in der Pressemitteilung von DA Direkt wird die Frage aufgeworfen, ob das Laden des E-Autos zur Gewichtszunahme beziehungsweise „Ladipositas“ führt.

Offenbar ein gefundenes Fressen für zahlreiche Medien, die diesen Begriff dankbar in ihren Überschriften aufgenommen haben. So titelt beispielsweise die Berliner Morgenpost zum Thema „Ladepositas: Macht das Laden von Elektroautos dick?“. Auch Auto Motor Sport wirft die Frage auf: „Ladepositas – machen Elektroautos fett?“ Die FAZ geht in einem älteren Kommentar aus dem Jahr 2024 sogar noch weiter und titel direkt mit dem Hinweis „Elektroautos machen dick“.

Doch zwischen dem in den Umfrageergebnissen dargestellten Verhalten und einer tatsächlichen Veränderung des Körpergewichts klafft eine deutliche Lücke. Genau an dieser Stelle setzt die mediale Zuspitzung an.

Korrelation statt Kausalität: Wo die Medien falsch abbiegen

So wird aus einer beschreibenden Momentaufnahme eine zugespitzte Deutung, die aus dem Ladeverhalten eine vermeintliche Ursache für eine Gewichtszunahme ableitet. Das geht allerdings deutlich über das hinaus, was die Daten tatsächlich hergeben.

Denn der Begriff „Ladepositas“ funktioniert zwar für die Zuspitzung, jedoch gibt die wissenschaftliche Studie keine Hinweise auf mögliches Übergewicht. Denn medizinische Messungen oder Analysen des BMI der Befragten liegen nicht vor.

In der medialen Überhöhung werden diese differenzierten Ergebnisse jedoch häufig verkürzt dargestellt. Aus einer beobachteten Gewohnheit wird dann schnell eine vermeintliche Gesundheitsgefahr.

Snacken Verbrenner-Fahrer weniger? Der fehlende Vergleich

Doch ein Kausalzusammenhang zwischen einer Gewichtszunahme und dem E-Auto-Laden besteht natürlich nicht. Denn es ist schlichtweg nicht möglich, dass eine Person beim E-Auto-Laden Gewicht zunimmt. So wird aus punktuellen Beobachtungen eine weitreichende These konstruiert, die auch aufgrund der schmalen Datenbasis wissenschaftlich kaum haltbar ist.

Auch wird tatsächlich nicht beleuchtet, wie sich das Snackverhalten von Verbrenner-Fahrern an Tankstellen oder Raststätten oder von Zugreisenden im Vergleich verhält. Oder ob mit Snacks und Mahlzeiten tatsächlich ungesunde Lebensmittel gemeint sind. Zusätzlich bleibt unberücksichtigt, dass das Essverhalten während der Ladepause schlicht Ausdruck einer pragmatischen Zeitnutzung sein könnte und eher auf eine gute Reiseplanung als auf ein spezifisches „E-Auto-Phänomen“ hindeutet.

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Received yesterday — 08. Mai 2026

Neustart-Radar: 5 Entdeckungen, die du nächste Woche nicht verpassen darfst

08. Mai 2026 um 18:23

Der Mai startet heiß! Während alle über die großen Blockbuster reden, haben wir für dich tief gegraben. In unserem ersten Neustart-Radar präsentieren wir dir die perfekte Mischung: Ein mysteriöser Überraschungsgast bei „LOL“, heißer Eishockey-Stoff bei Prime und ein brasilianisches True-Crime-Drama, das unter die Haut geht. Hier sind deine 5 Must-Watch-Tipps für die Woche.

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CNN International HD via Satellit nicht mehr frei empfangbar

08. Mai 2026 um 16:59

Schlechte Nachrichten für Nachrichten-Junkies mit Satellitenschüssel: Wer CNN International bisher in scharfer HD-Qualität über Astra empfangen hat, schaut seit dieser Woche in die Röhre – oder zumindest auf ein schwarzes Bild. Wo CNN International HD weiterhin verfügbar ist.

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MagentaTV-Check: Fehlercode 055271 & Co. – Wie stabil ist das neue System?

08. Mai 2026 um 16:20

Während Hardware-Fehler früher lokal begrenzt waren, kämpfen Nutzer heute mit Server-Problemen, asynchronen Tonspuren und Abspielfehlern, die den digitalen Fernsehabend empfindlich stören können. Warum?

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ZDF bestellt neue Comedy-Serie mit Schümann, Mühe und Co: Worum geht es?

08. Mai 2026 um 10:23

Was passiert, wenn das Leben mit Anfang fünfzig noch einmal komplett implodiert? Basierend auf dem Bestseller von Anika Decker entsteht derzeit eine neue sechsteilige Comedy-Serie für das ZDF. Zwischen sozialem Abstieg, Influencer-Wahn und einem brisanten #MeToo-Skandal am Arbeitsplatz sucht Protagonistin Nina ihren Platz in einer Welt, die sich schneller dreht, als ihr lieb ist.

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Seitenwechsel: Ex-DEB-Kapitän wird neuer TV-Experte bei der WM

08. Mai 2026 um 10:00

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft muss bei der kommenden Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai) auf ihren langjährigen Anführer auf dem Eis verzichten – doch am Mikrofon feiert er Premiere. Seine neuen Aufgaben...

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Dirty Frag legt neue Schwachstelle im Linux Kernel offen

Von:MK
08. Mai 2026 um 17:02

Ein neuer Fehler im Linux Kernel sorgt für Unruhe. Die Schwachstelle trägt den Namen Dirty Frag und ermöglicht lokalen Angreifern eine Privilegieneskalation. Sie reiht sich in eine Serie ähnlicher Probleme ein, die zuletzt mit Copy Fail bekannt wurden. Die Bandbreite der begroffenen Systeme ist weitreichend und umfasst z.B. Managed Servers, Container Hosts, CI Umgebungen und […]

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Debian 13 Trixie – So gelingt das Upgrade von Debian 12 Bookworm

Von:MK
08. Mai 2026 um 17:00

Obwohl mit Veröffentlichung von Debian 13 die Möglichkeit bestand das Upgrade von Debian 12 direkt durchzuführen, rate ich immer zu einer gewissen Wartezeit. Gerne dürfen die ersten Point-Releases kommen und alle bis dahin gefunden Fehler ausbügeln, bevor ich das Upgrade am Server durchführe. Mittlerweile stehen wir bei Debian 13.4 und einem Upgrade steht meiner Meinung […]

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Zuckerberg ersetzt Meta-Mitarbeiter durch KI – und sich selbst gleich mit

08. Mai 2026 um 11:00

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Meta KI Zuckerberg CEO Klon Facebook Mitarbeiter Entlassung

Meta hat 2025 rund 200 Milliarden US-Dollar umgesetzt – fast ausschließlich mit Werbung. Doch CEO Mark Zuckerberg will den Konzern zu einer „AI First“-Company umbauen und investiert dafür über 135 Milliarden in Künstliche Intelligenz. Der Preis: Tausende Mitarbeiter verlieren ihre Jobs, während KI-Agenten ihre Aufgaben übernehmen sollen. Wir schauen uns an, wie weit der Umbau bereits ist und was das für die Zukunft von Meta bedeutet. Eine kommentierende Analyse.

200 Milliarden Umsatz – und trotzdem ein Problem

  • Meta – der Dachkonzern von Plattformen wie Facebook, Instagram und WhatsApp – hat im abgelaufenen Jahr 2025 einen Konzernumsatz in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar erzielt. Alleine im vierten Quartal waren es knapp 60 Milliarden US-Dollar. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Wachstum von über 20 Prozent. Beim Gewinn gab es allerdings aufgrund hoher Ausgaben einen Rückgang von 62,36 auf 60,46 Milliarden US-Dollar.
  • Das Problem an diesen Zahlen: Die einzige Einnahmequelle von Meta ist das eigene Werbegeschäft. Fast 98 Prozent des Umsatzes und des Gewinns stammen aus stupiden Anzeigen von Unterwäsche-Models und unseriösen Finanzexperten. 2021 hatte Meta-Chef Mark Zuckerberg die wahnwitzige Idee, ein Metaverse könne die nächste Goldader sein. Fünf Jahre später steht fest: Die lustigen, virtuellen 3D-Welten haben 80 Milliarden US-Dollar verbrannt.
  • Um kurzfristig etwas Puffer zu schaffen, dreht Mark Zuckerberg die Daumenschrauben seiner Angestellten enger – und entlässt kurzerhand 8.000 Mitarbeiter mit einer E-Mail. Noch Ende 2019 hatte Meta rund 45.000 Angestellte – drei Jahre später waren es im Corona-Boom fast 90.000 Kollegen. Eine Verdopplung in kürzester Zeit. Jetzt wird die teure Ressource Mensch nach und nach durch Technologie ersetzt. Künstliche Intelligenz statt menschlicher Intelligenz.

Warum Meta seit 2022 nicht aufhört zu entlassen

Damit setzt sich ein trauriger Trend fort: Die Krankheit der chronischen Entlassungen hat den menschlichen Körper des Meta-Konzerns befallen. Los ging es im November 2022 mit einer Streichung von 11.000 Stellen. Im Frühjahr 2023: nochmal 10.000 Stellen. Zwei Jahre später: rund 3.500 Stellenstreichungen für eine bessere Performance. Die jetzige Entlassungswelle zeigt, dass ein Ende noch nicht erreicht ist.

Dass die Mitarbeiterzahl von Meta noch vergleichsweise stabil ist, liegt daran, dass Mark Zuckerberg zahlreiche Experten für Künstliche Intelligenz einstellt. Und nicht nur das: Mark Zuckerberg kauft sich auch AMD-Chips und andere KI-Technologie: Insgesamt über 135 Milliarden US-Dollar pumpte der Firmenchef alleine im Jahr 2025 in Künstliche Intelligenz.

Das nächste Hirngespinst – ähh – die nächste Vision von Mark Zuckerberg nach dem Metaverse ist, dass sich seine Firma zu einer „AI First“-Company entwickelt. Oder anders ausgedrückt: Mark Zuckerberg schaut, wie viele Menschen (ergo Kosten) er durch KI (ergo willenlose Angestellte ohne Gewerkschaft und Meinung) ersetzen kann.

Interessanterweise macht Zuckerberg auch vor seinem eigenen Posten keinen Halt. Wie mehrere Medien berichten, wird in den geheimen KI-Laboren ein CEO-Klon-Bot ausgebrütet, der mit den Eigenheiten, Sprechangewohnheiten, Aussagen und Meinungen von Mark Zuckerberg trainiert wird. Das Resultat ist ein digitales Abbild, das die menschliche Psychologie austricksen soll: Wir Menschen nehmen Botschaften besser auf, wenn sie von uns bekannten Stimmen und Gesichtern transportiert werden.

Was Metas KI-Chef über die Entlassungen sagt

  • Alexandr Wang ist als Chief AI Officer für die Weiterentwicklung der KI-Strategie bei Meta verantwortlich. Im Oktober 2025 rechtfertigte er eine Entlassung in den „Meta Superintelligence Labs“ (MSL). In einem internen Memo, das Business Insider zugespielt worden ist, sagt er technisch kühl: „Heute haben wir einige Änderungen bei MSL vorgenommen, um uns zum agilsten und talentstärksten Team der Branche zu entwickeln. Durch die Verkleinerung unseres Teams werden weniger Abstimmungen nötig sein, um Entscheidungen zu treffen. Jede einzelne Person wird dadurch mehr Verantwortung tragen (wörtlich: tragfähiger sein) und über einen größeren Gestaltungsspielraum sowie mehr Einfluss verfügen.“
  • Nachdem die Stellenstreichungen im Mai 2026 von Betroffenen geleakt worden sind, sah sich Meta-Personalchefin Janelle Gale gezwungen zu intervenieren. Die Begründung ist nichts als eine technische Ausrede: „Um es klar zu sagen: Wir planen, unsere Belegschaft um etwa 8.000 Stellen zu reduzieren, wobei die Benachrichtigungen am 20. Mai beginnen werden. Dies ist ein schwieriger, aber notwendiger Schritt, um sicherzustellen, dass wir unsere wichtigsten strategischen Ziele priorisieren – insbesondere unseren Übergang zu einer ‚AI-First‘-Organisation.“
  • Randy Clark, Gründer der auf KI spezialisierten Strategieberatung Digital Quill Partners, geht in einem LinkedIn-Artikel auf die Gründe für die KI-bedingten Einsparungen ein: „In Sekundenschnelle kann KI Produktdesigns entwerfen, Musik komponieren, Persönlichkeiten simulieren, Code debuggen, juristische Schriftsätze zusammenfassen und fotorealistische Bilder erstellen. Aufgaben, die früher Tage konzentrierter menschlicher Arbeit erforderten, geschehen heute in Millisekunden – nicht weil Maschinen bei Bewusstsein sind, sondern weil sie brutal effizient darin sind, Muster zu erkennen und neu zusammenzusetzen.“ Trotzdem gibt er zu bedenken: KI hat ein Limit – und zwar die Energie, die es verbraucht.

Spionage-Software soll die nächsten Jobs identifizieren

Als wäre es nicht schon herausfordernd und fragwürdig genug, dass sich Meta massenhaft und ohne Ankündigung von tausenden Menschen trennt. Zeitgleich führt der Konzern eine Spionage-Software ein. Sie vervolgt ein einfaches Ziel: Eine KI – was auch sonst – analysiert die Arbeitsweisen der übrig gebliebenen Mitarbeiter und arbeitet heraus, an welchen Stellen Prozesse weiter automatisiert werden können.

Die Erkenntnisse aus der Tracking-Software werden dann eingesetzt, um KI-Agenten zu trainieren. Diese sollen die erschlossenen Aufgabengebiete selbstständig ausführen, sodass nur noch eine sprichwörtliche Handvoll Menschen benötigt wird. Oder wie es Mark Zuckerberg im Interview mit dem Spiegel im Januar 2026 so lapidar ausgedrückt hat: „Wo früher große Teams nötig waren, genügt heute eine sehr talentierte Person“.

Und damit schließt sich der Kreis. Meta verdient sein Geld damit, personenbezogene Daten seiner Nutzer bestmöglich zu vermarkten. Wer sollte besser darin sein, das Potenzial von Daten zu maximieren, als jemand oder etwas, das selbst nur mithilfe von Daten trainiert worden ist. Wenn Meta den Wandel zur KI-Firma tatsächlich vollzieht, werden weitere Massenentlassungen folgen. Es bleibt ein hyperintelligenter menschlicher Kern, der die immer klüger werdende KI darin befähigt, die Zuckerberg’schen Gelddruckmaschinen optimiert zu bedienen.

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