Normale Ansicht

Received yesterday — 03. September 2026

Neue Shows, neue Serien, neue Filme: Die Prime-Video-Pläne 26/27

03. September 2026 um 17:42

Im Rahmen des Events Prime Video Presents im Berliner Kino International hat der Streamingdienst ein umfangreiches Neuheiten-Paket vorgestellt - und sich programmlich recht breit aufgestellt präsentiert. Neben der Bekanntgabe von konkreten Startdaten hat Prime auch komplett neue Projekte vorgestellt: Für Fans von Romantik, von Teddy, Reality oder High-Speed.

Der Beitrag Neue Shows, neue Serien, neue Filme: Die Prime-Video-Pläne 26/27 erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

Neues ARD-Format mit Tahsim: Inhalt, Beteiligte, Ausblick

Der 30-Jährige seziert in den sozialen Medien humorvoll migrantische Lebenswelten. Sein Buch "Mama, bitte lern Deutsch" wurde ein Besteller. Nun reist er mit einer Tante für die ARD durch Deutschland.

Der Beitrag Neues ARD-Format mit Tahsim: Inhalt, Beteiligte, Ausblick erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

Spektakuläres Comeback beim „Polizeiruf 110“

03. September 2026 um 11:04

Matthias Brandt kehrt für „Hotel Bogota“ einmalig als Hanns von Meuffels zum Münchner „Polizeiruf 110“ zurück. Alle Infos zum Krimi-Event.

Der Beitrag Spektakuläres Comeback beim „Polizeiruf 110“ erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

Sportrechte: Zukunft der US Open in Deutschland geklärt

03. September 2026 um 10:41

Derzeit zeigen Sky Sport und Sporteurope.TV die US Open. Der bisherige Vertrag wäre noch zwei Jahre gelaufen. Jetzt gibt es eine neue Vereinbarung.

Der Beitrag Sportrechte: Zukunft der US Open in Deutschland geklärt erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

„Sturm der Liebe“: Das gab es noch nie in der Telenovela

03. September 2026 um 09:47

Die ARD-Daily bricht in diesen Tagen mit einem ungeschriebenen Gesetz. Die derzeitige Staffel, die Fanny in den Mittelpunkt gerückt hat, biegt auf die Zielgerade ein.

Der Beitrag „Sturm der Liebe“: Das gab es noch nie in der Telenovela erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

RTL kündigt fünf KI-Folgen von „Das Strafgericht“ an

03. September 2026 um 09:22

Zusammen mit Constantin Entertainment hat die KI bestehende Folgen der Ulrich-Wetzel-Gerichtsshow umgemodelt. Ein Testlauf, der sicher zu Debatten führen wird. Neue Figuren, neue Wendungen, teilweise sogar ein kompletter Gender-Swap sind angekündigt.

Der Beitrag RTL kündigt fünf KI-Folgen von „Das Strafgericht“ an erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

Joko & Klaas: Urlaubstagebuch bringt ProSieben ordentliche Werte

03. September 2026 um 08:40

Die Zweistelligkeit verpassten die beiden Entertainer jedoch. Das gilt auch für eine neue Investigativ-Reportage des "stern" bei RTL und eine bekannte Sat.1-Backshow.

Der Beitrag Joko & Klaas: Urlaubstagebuch bringt ProSieben ordentliche Werte erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

„Promi Big Brother“: Starttermin, die ersten 10 Kandidaten und Sendeplatzüberraschung

03. September 2026 um 08:28

Sat.1 macht den Oktober zum "Promi Big Brother"-Monat. Schon seit Sommer war bekannt, dass es für die Bewohnerinnen und Bewohner in der kommenden Staffel wohl in den Garten gehen soll. Zehn Teilnehmende sind jetzt fix.

Der Beitrag „Promi Big Brother“: Starttermin, die ersten 10 Kandidaten und Sendeplatzüberraschung erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

IFA-Flops: Von 3D-Brillen bis zu smarten Wasserkochern

Viele Innovationen auf der IFA galten als Zukunftstrend – doch manche verschwanden schnell wieder. Welche Technik sich nicht durchsetzte und warum.

Der Beitrag IFA-Flops: Von 3D-Brillen bis zu smarten Wasserkochern erschien zuerst auf DIGITAL FERNSEHEN.

TUM-Studie zu E-Autos liefert Stoff für neue Emissions-Lügen

03. September 2026 um 09:18

Der Beitrag TUM-Studie zu E-Autos liefert Stoff für neue Emissions-Lügen erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

TUM Studie Elektroautos E-Auto Co2-Emissionen Lebenszyklus Lüge

Eine Studie der TU München (TUM) hat für Aufruhr gesorgt, noch bevor sie veröffentlicht wurde. Mittlerweile ist sie online. Der Untersuchung zufolge verursachen Elektroautos über ihren gesamten Lebenszyklus und inklusive Produktion deutlich mehr CO2-Emissionen, als andere Studien ergeben haben. Das Problem: Die TUM-Studie basiert teilweise auf mehreren Jahren alten Daten. Einige Medien und Politiker waren sich dennoch nicht zu schade, prompt eine Rückkehr zum Verbrenner zu fordern und der EU eine Klimalüge zu unterstellen – allen voran die Bild-Zeitung. Eine kommentierende Analyse.

Studien im Vergleich: Wie viele weniger Emissionen verursachen Elektroautos?

  • La‌ut einer Studie der Technischen Universität München verursachen Elektroautos über ihren gesamten Lebenszyklus inklusive Produktion 43 Prozent weniger CO2-Emissionen als Verbrenner. Die Autoren kritisieren aber, dass E-Autos für die EU weiterhin als 100 Prozent klimaneutral gelten, weil lediglich der Betrieb berücksichtigt werde. Emissionen, die bei der Herstellung und beim Recycling anfallen, sowie die Stromquelle zum Laden fänden keine Berücksichtigung. Die Forscher befürchten deshalb, dass die Ziele zur Reduktion der CO2-Emissionen im Pkw-Sektor bis 2030 um 55 Prozent verfehlt werden. Die drei Verfasser des Whitepapers sind ein Materialforscher, ein Experte für Kreislaufwirtschaft und ein Professor für Internationale Beziehungen.
  • Bei der TUM-Studie handelt es sich um eine sogenannte Metastudie. Das heißt, dass bereits veröffentlichte Studien sowie weitere Ergebnisse gemeinsam analysiert wurden. In Zahlen haben die Autoren 19 Studien sowie 47 modellierte Szenarien für ihre Untersuchung herangezogen. Einige dieser Studien stammen aus den Jahren 2019 und 2020. Andere sind etwas aktueller. Die TUM-Forscher haben für ihre Analyse sowohl die Produktion, den Betrieb, das Recycling als auch die Herkunft des Ladestroms unter die Lupe genommen, um die Emissionen von E-Autos über ihren gesamten Lebenszyklus zu ermitteln.
  • Auch eine Studie der unabhängigen Forschungsorganisation International Council on Clean Transportation (ICCT) hat die CO2-Emissionen von Elektroautos über ihren gesamten Lebenszyklus untersucht; kommt aber zu einem anderen Schluss. Demnach verursachen Stromer sogar 73 Prozent weniger CO2-Emissionen als Benziner. Diesel-Fahrzeuge wurden zwar nicht berücksichtigt, verursachen trotz eines etwas geringeren Kraftstoffverbrauchs aber mitunter genauso viele Emissionen wie Benziner, da Diesel einen höheren Kohlenstoffgehalt hat. Die Studie stammt aus dem Juli 2025. Will heißen: Die TUM-Untersuchung ist mit Blick auf das Veröffentlichungsdatum zwar aktueller, aber nicht unbedingt mit Blick auf die Datengrundlage. Diesbezüglich sind beide Studien auf Augenhöhe, wenn die ICCT-Analyse nicht sogar einen Ticken aktueller ist.

Warum die TUM-Studie zu E-Autos ein verzerrtes Bild zeichnet

Ja: Elektroautos sind nicht komplett klimaneutral – zumindest nicht von Beginn an. Denn bei der Produktion von Materialien und der Fahrzeuge selbst fallen CO2-Emissionen an. Ab einem gewissen Zeitpunkt macht der Betrieb diese Emissionen aber wieder wett. Je nach Modell, Hersteller und Stromquelle bereits nach zwei bis drei Jahren.

Doch auch während des Betriebs kann ein E-Auto einen Auspuff haben. Der steht dann aber woanders; etwa beim nächsten Kohle- oder Gaskraftwerk. Bei einem Anteil von 58 Prozent der erneuerbaren Energien am deutschen Strommix bläst aber auch dieser Auspuff immer weniger Emissionen aus – zumal viele E-Autofahrer ihre Fahrzeuge mit Ökostrom oder sogar über die eigene Solaranlage laden.

All diese Erkenntnisse sind nicht neu und schon lange bekannt. Indes: Das große Problem an der TUM-Studie ist der Durchschnitt aus 19 Studien und 47 Szenarien, der Untersuchungen mit Produktionsbedingungen und Strommixen von gestern, vorgestern und vorvorgestern gleichberechtigt mit einbezieht. Oder: Vor allem die älteren Studien drücken den Wert fast schon künstlich nach unten. Trotzdem würden Elektroautos 41 Prozent weniger CO2-Emissionen verursachen als Verbrenner.

Selbst das wäre nicht ohne. Aber die TUM-Studie hinkt gewaltig! Denn allein die drei Verfasser des Whitepapers mögen in ihren Bereichen zwar äußerst fachkundig sein. Sie sind in der E-Auto-Domäne aber doch eher unerfahren. Außerdem wurde die Untersuchung bislang nicht dem sogenannten Peer-Review-Verfahren unterzogen. Will heißen: Andere Wissenschaftler haben sie weder eingeordnet noch detailliert beurteilen können. Das muss stets erwähnt werden – vor allem medial.

Medien wie die Bild (€) schlussfolgerten stattdessen, dass es quasi keine plausible Begründung mehr für ein Verbrenner-Aus gäbe. Andere Medien zogen mit, unterstellen der EU Lügen oder sehen die Klimaschutzpolitik, wie der Focus, durch die TUM-Studie als zerlegt an. Sie alle lügen damit selbst!

Klar: E-Autos sollten mit Blick auf Klimaneutralität und Emissionen an ihrem gesamten Lebenszyklus gemessen werden. Aber: Es gibt einen guten Grund dafür, warum die EU Stromer „nur“ am Auspuff misst; was sie übrigens auch klar herausstellt. Denn: Stahlproduktion, Kraftwerke und Aluminiumhütten sind bereits durch den Emissionshandel der EU bepreist und auch Importe werden erfasst.

Oder: Wer diese Emissionen jetzt auch noch auf E-Autos anrechnen will, der zählt sie doppelt. Will heißen: Die CO2-Emissionen für die Produktion von E-Autos fließen ohnehin mit ein, nur eben an anderer Stelle. All das kann man in Erfahrung bringen. Medien wie die Bild zeigen aber wieder einmal mit Bravour, dass Skandalisierungen und möglichst schnelle Veröffentlichungen vor Recherche und Aufklärung gehen. Und das alles für Klicks. Das ist kein seriöser Journalismus! Auch nicht sonderlich vorteilhaft: BMW ist einer der größten Geldgeber der TUM. Ist die Studie also vielleicht sogar Teil des verzweifelten Kampfes der Verbrenner-Lobby?

Stimmen

  • Johannes Fottner, einer von drei federführenden Professoren der Untersuchung von der TU München, in einem Statement: „Die größte ökonomische wie ökologische Fehlsteuerung besteht darin, dass die Regulatorik der EU-Kommission ausschließlich auf den CO2-Emissionen über Abgase beruht. In dieser Logik gelten rein batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge als klimaneutral. Die vielfältigen Anstrengungen der Industrie über etwa Grünstahl oder Kreislaufwirtschaft Klimaziele zu erreichen, werden damit nicht honoriert.“ TUM-Präsident Professor Thomas F. Hofmann ergänzte: „Wir sehen derzeit eine substanzielle Fehlsteuerung der Klimastrategie der Europäischen Union. Wenn sie ihre eigenen Ziele ernst nimmt, darf sie sich nicht länger nur auf die Auspuffmessung verlassen.“
  • Georg Bieker, Senior Researcher beim ICCT, sieht ebenfalls eine ökologische Fehlsteuerung. Im Gegensatz zur TUM (41 Prozent) bescheinigt die ICCT-Studie E-Autos aber 73 Prozent weniger Emissionen als Verbrennern. Bieker in einem Statement: „In letzter Zeit haben Führungskräfte der Automobilbranche die Klimabilanz insbesondere im Vergleich von Elektroautos und Hybriden wiederholt falsch dargestellt. Doch eine Lebenszyklusanalyse ist kein Wunschkonzert: sie muss eine repräsentative Nutzung über das gesamte Fahrzeugleben abbilden und auf echten Praxisdaten basieren. Verbraucherinnen und Verbraucher haben Anspruch auf verlässliche, wissenschaftlich fundierte Informationen.“
  • Die Bild-Zeitung, die das Whitepaper zur TUM-Studie vorab exklusiv sichten konnte, hat daraus „die Auto-Lüge der EU“ gestrickt. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) meldete sich zu Wort. Angesprochen zur TUM-Studie behauptete er gegenüber der BILD: „Einmal mehr wird klar: Es braucht dringend das echte Aus vom Verbrenner-Aus der EU. Das belegt jetzt auch die Wissenschaft.“ Fahrzeugtechnikexperte Markus Lienkamp ist ebenfalls an der TU München tätig, war aber nicht an der Studie beteiligt. Wie Heise unter Berufung auf ein Statement des Science Media Centers (SMC) berichtet, hat sich Lienkamp wie folgt geäußert: „Wie man daraus als Presse oder Politiker ein erforderliches ‚Ende des Verbrennerverbots‘ interpretieren kann, ist mir schleierhaft.“ Der Fahrzeugtechnikexperte sagte zudem zum Spiegel: „Das Elektroauto ist die einzige langfristige Lösung zur Reduzierung der CO2-Emissionen.“ Das würde im Kern sogar die Studie besagen. Die Zusammenfassung enthalte aber merkwürdige andere Schlüsse.

Weniger CO2-Emissionen mit E-Autos: Der Trend ist eindeutig

Um die komplette Absurdität rund um die Debatte der TUM-Studie zu verstehen, muss man sich eins mal auf der Zunge zergehen lassen: Dass E-Autos angeblich nur 41 Prozent weniger Emissionen verursachen würden als Verbrenner, soll ein Grund dafür sein, weiter Autos zu fahren, die die Emissionen gar nicht senken; nein, über einen längeren Betrieb sogar erhöhen.

Schon lange habe ich nicht mehr so viel Schwachsinn gelesen. Obwohl: Eigentlich stimmt das gar nicht. Denn allen voran die Zeitung mit den vier großen Buchstaben geht regelmäßig so vor wie beschrieben. Indes: Das Einsparpotenzial von Elektroautos bei den Emissionen wird mit jedem Prozent am Anteil der Erneuerbaren im Strommix steigen. Das gilt auch für jede Tonne grünen Stahl oder jede recycelte Batterie.

Bei Verbrennern sieht das komplett anders aus. Sie verfeuern über ihren gesamten Lebenszyklus gleich viel fossilen Kraftstoff. Benzin und Diesel müssen zudem durch die halbe Welt gekarrt werden, damit Verbrenner CO2 in die Luft blasen können. Von der Raffination und Produktion von Diesel und Benzin ganz zu schweigen.

Die TUM-Studie sieht das, was die Bild nicht checkt, eigentlich sogar genauso; mangelnde Interpretation der Autoren hin oder her. Denn 2030 sollen laut Prognose noch 78 Prozent der europäischen Flotte Verbrenner sein, was die Klimaziele der EU unerreichbar mache. Das ist doch kein Argument für ein Aus des Verbrenner-Aus. Im Gegenteil: Es ist der Beweis dafür, dass die Elektromobilität noch zu langsam anläuft – auch wenn der aktuelle Trend positiv ist.

Oder: Müsste man das Verbrenner-Aus nicht sogar vorziehen? Die größten Stellschrauben kann aber die Politik drehen. Denn neben der Autoproduktion entscheidet vor allem der Strommix darüber, wie viele Emissionen Elektroautos einsparen. Will heißen: Je mehr Erneuerbare, desto weniger CO2 – und zwar doppelt.

Vor allem in konservativen Kreisen innerhalb Deutschlands und der EU versuchen Politiker aber immer wieder, den Hochlauf von Wind- und Solarenergie auszubremsen. Als hätten verbranntes Öl oder Gas noch einen Wert, nachdem sie die Luft verpestet haben.

All das geschieht obendrein in Zeiten, in denen der Klimawandel im Alltag immer wahrhaftiger wird. Hinzu kommen Kriegstreiber und globale Abhängigkeiten, die Verbrenner noch ineffizienter machen, als sie ohnehin schon sind. Wer wie die Bild oder in Teilen auch die TUM-Studie anders argumentiert, will betrügen. Die Untersuchung ist zwar nicht von Grund auf falsch, aber sie zeichnet eben ein verfälschtes Bild. Oder: Die vermeintliche Auto-Lüge der EU ist selbst eine Lüge!

Auch interessant: 

Der Beitrag TUM-Studie zu E-Autos liefert Stoff für neue Emissions-Lügen erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Deutscher Durchbruch: Tandemsolarzellen erstmals ohne Lösungsmittel produziert

03. September 2026 um 05:45

Der Beitrag Deutscher Durchbruch: Tandemsolarzellen erstmals ohne Lösungsmittel produziert erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Tandemsolarzelle ohne Lösungsmittel Solarenergie Erneuerbare Energien Energiewende

Tandemsolarzellen gelten in der Photovoltaik als sehr vielversprechend, sind aber bislang nicht der gängige Standard. Forschern ist es nun gelungen, eine Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle vollständig ohne Lösungsmittel herzustellen. Das neue Verfahren könnte die Produktion effizienter machen und die industrielle Fertigung solcher Solarzellen erleichtern.

Die Photovoltaik setzt heute überwiegend auf Solarzellen aus Silizium. Diese Technologie ist seit Jahrzehnten etabliert und technisch ausgereift. Doch bei der Verwendung von Silizium-Solarzellen lässt sich der Wirkungsgrad einer Anlage nicht beliebig steigern.

Forscher arbeiten deshalb stetig an neuen Ansätzen, um den Ertrag bei der Energiegewinnung aus Sonnenlicht zu erhöhen. Als besonders vielversprechend gelten dabei sogenannte Tandemsolarzellen. Diese kombinieren mehrere Materialien miteinander und können deshalb unterschiedliche Bereiche des Lichtspektrums besser nutzen.

Tandemsolarzellen: Nächstes Level für die Photovoltaik

Durch die Verwendung solcher Tandemsolarzellen könnten Photovoltaikanlagen künftig deutlich höhere Wirkungsgrade erreichen und somit mehr Strom aus dem eingefangenen Sonnenlicht erzeugen. Bislang kommt diese Art der Solarzellen jedoch kaum zum Einsatz.

Zwar erreichen sie im Labor hohe Wirkungsgrade, doch für die industrielle Produktion bestehen noch einige Hürden. Forschern der Universität Freiburg und des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE ist es nun jedoch gelungen, eine Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle vollständig ohne Lösungsmittel herzustellen. Das neue Verfahren könnte die Fertigung vereinfachen und dazu beitragen, Tandemsolarzellen einen Schritt näher an die industrielle Produktion zu bringen.

In einer Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle werden zwei unterschiedliche Halbleitermaterialien kombiniert, die jeweils andere Bereiche des Sonnenlichts besonders gut nutzen können. Während die obere Perowskit-Schicht vor allem energiereiches Licht aufnimmt, verarbeitet die darunterliegende Siliziumzelle weitere Anteile des Lichtspektrums.

Forscher entwickeln Tandemsolarzelle ohne Lösungsmittel

Durch dieses Zusammenspiel der beiden Schichten können Tandemsolarzellen mehr Sonnenenergie in Strom umwandeln als herkömmliche Siliziumzellen. Sie gelten daher als vielversprechende Technologie für die nächste Generation der Photovoltaik. Studienautorin Juliane Borchert dazu:

Perowskit-Silizium Tandemsolarzellen haben ein großes Potential die nächste Generation hocheffizienter Solarzellen zu werden. Damit sie den Sprung vom Labor in die industrielle Fertigung schaffen, ist es notwendig, die beste Kombination von Abscheidemethoden zu finden, die eine verlässliche Herstellung, im großen Maßstab, und mit hohem Durchsatz ermöglichen. Dafür legen wir mit dieser lösungsmittelfreien Tandemsolarzelle eine wichtige Grundlage.

Den Forschern der Universität Freiburg und des Fraunhofer ISE ist es nun gelungen, eine solche Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle vollständig ohne Lösungsmittel herzustellen. In ihrer Arbeit, die im Fachjournal Joule veröffentlicht wurde, zeigen sie, dass ein nachhaltigerer sowie potenziell besser skalierbarer Herstellungsprozess möglich ist.

Laut den Forschern handelt es sich bei dieser Entwicklung um die weltweit erste vollständig lösungsmittelfrei hergestellte Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle. „Es ist uns gelungen, sämtliche Lösungsmittel aus dem Herstellungsprozess der Perowskit-Topzelle mit großer Bandlücke zu eliminieren und diese Technologie in die weltweit erste vollständig lösungsmittelfrei hergestellte Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle zu integrieren“, erklärt Studienautor Mohamed A. A. Mahmoud. Die Forscher konnten die Perowskitschicht mittels physikalischer Gasphasenabscheidung sowie weiterer lösungsmittelfreier, industriell skalierbarer Verfahren herstellen.

Auch interessant:

Der Beitrag Deutscher Durchbruch: Tandemsolarzellen erstmals ohne Lösungsmittel produziert erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Gratis: Aiarty Image Matting V2.0 zum Nulltarif

03. September 2026 um 17:05

Anzeige*

Attraktive Gratis-Aktion für Freunde der digitalen Bildbearbeitung: Mit „Aiarty Image Matting“ gibt es nur bis zum 10. September eine KI-Software zur automatischen Freistellung von Bildern komplett kostenlos.

Discountfans können sich auf der Aktionsseite mit ihrer E-Mail-Adresse registrieren und erhalten anschließend einen Lizenzcode für die Giveaway-Version „Aiarty Image Matting 2.0“ für Windows oder macOS von komplett gratis. Besonders interessant: Im Gegensatz zur normalen Testversion werden bei der Giveaway-Lizenz die Funktionen der Version 2.0 freigeschaltet.

Die Software ist auf das präzise Entfernen und Austauschen von Bildhintergründen spezialisiert und soll auch anspruchsvolle Bereiche wie Haare, Fell oder feine Kanten zuverlässig erkennen. Ergebnisse lassen sich anschließend weiter verfeinern und beispielsweise mit transparentem oder neuem Hintergrund verwenden. Die Verarbeitung erfolgt lokal auf dem eigenen Rechner, sodass die Bilddateien für die eigentliche Bearbeitung nicht in eine Cloud hochgeladen werden müssen. Wichtig für alle User, denen Datenschutz wichtig ist.

Ein wesentlicher Vorteil des Gratisangebots besteht darin, dass Anwender eine regulär kostenpflichtige Version dauerhaft für 0 Euro erhalten und damit nicht auf die üblichen Einschränkungen einer kurzfristigen Testversion angewiesen sind. Allerdings ist die kostenlose Lizenz technisch auf den Stand von „Version 2.0“ beschränkt: Neue KI-Modelle sowie spätere Funktionen und zukünftige kostenlose Upgrades gehören ausdrücklich nicht zum Giveaway.

Wer die Software dauerhaft auf dem aktuellen Entwicklungsstand halten möchte, benötigt daher die kostenpflichtige Vollversion. Diese umfasst fortlaufende KI-Modell-Updates, neue Funktionen und Verbesserungen bei Geschwindigkeit und Qualität und unterstützt unter anderem die Verarbeitung von bis zu 3000 Bildern in einem Durchgang. Im Rahmen der Aktion wird die Vollversion ebenfalls vergünstigt angeboten; zur Wahl stehen eine Jahres- und eine Lifetime-Lizenz. Die Jahreslizenz für drei PCs kostet 41,65 Euro, die Lifetime-Lizenz für die gleiche Zahl von Rechnern schlägt mit 70,21 Euro zu Buche.

Discountfan-Fazi: Für User, die vor allem eine leistungsfähige Freistellungssoftware benötigen und auf zukünftige KI- und Funktionsupdates verzichten können, ist die kostenlose V2.0-Lizenz damit das deutlich interessantere Angebot als eine gewöhnliche Testversion.

Kein Schnäppchen mehr verpassen mit unserem Daily Newsletter. Noch schneller geht es per Twitter, Facebook, per RSS-Feed, WhatsApp oder Push-Nachrichten.

* Wir stellen unser Portal seit der Gründung 2002 kostenlos zur Verfügung. Hochwertiger redaktioneller Content muss aber finanziert werden. Aus diesem Grund enthalten einige Beiträge Werbelinks. Discountfan.de erhält also für den Fall, dass im Artikel erwähnte Produkte gekauft werden, eine Provision – für den Endkunden hat dies keine Auswirkung, der Preis ändert sich nicht. Zu den Partnerprogrammen und Partnerschaften gehört unter anderem das eBay Partner Network sowie das von Amazon. Die Berichterstattung seitens Discountfan.de erfolgt jedoch davon unabhängig, Werbeerlöse haben grundsätzlich keinen Einfluss auf unsere Beiträge. Hier finden Sie weitere Details zu unserem redaktionellen Konzept.

Der Beitrag Gratis: Aiarty Image Matting V2.0 zum Nulltarif erschien zuerst auf Discountfan.de.

Kappa: Shirts für 3,99 Euro bei Outlet46

03. September 2026 um 11:55

Anzeige*

Kappa-Shirts kann man sich jetzt bei Outlet46 für wenige Tage zum Bestpreis von 3,99 Euro frei Haus sichern. Zur Auswahl stehen die Größen S bis XL sowie vier verschiedene Farben. Auch Batterien gibt s zum Vorteilspreis.

Die Kappa-Shirts für je 3,99 Euro sind nur für wenige Tage verfügbar, solange Vorrat reicht. Zum Start sind die Größen S, M, L und XL verfügbar, die Shirts gibt es in den Farben schwarz, weiß, olivgrün und rot.

Die Shirts sind laut dem Hersteller Oeko-Tex zertifiziert (Standard 100) und bestehen zu 100 Prozent aus Baumwolle. Ebenfalls einen Blick wert: Das 24er-Pack AAA-Batterien für 2,99 Euro. Zwar handelt es sich offiziell um B-Ware, die Batterien seien jedoch „geprüft & funktionell einwandfrei“, so der Onlineshop. Einziger Nachteil: Das Produkt soll einen „leichten Verpackungsschaden“ aufweisen.

Wie immer bei Outlet46 erfolgt der Versand erst ab einem Warenwert von 49 Euro frei Haus, darunter fallen teure 6,99 Euro für die Lieferung an. Retouren werden mit der gleich hohen Gebühr berechnet.

Kein Schnäppchen mehr verpassen mit unserem Daily Newsletter. Noch schneller geht es per Twitter, Facebook, per RSS-Feed, WhatsApp oder Push-Nachrichten.

* Wir stellen unser Portal seit der Gründung 2002 kostenlos zur Verfügung. Hochwertiger redaktioneller Content muss aber finanziert werden. Aus diesem Grund enthalten einige Beiträge Werbelinks. Discountfan.de erhält also für den Fall, dass im Artikel erwähnte Produkte gekauft werden, eine Provision – für den Endkunden hat dies keine Auswirkung, der Preis ändert sich nicht. Zu den Partnerprogrammen und Partnerschaften gehört unter anderem das eBay Partner Network sowie das von Amazon. Die Berichterstattung seitens Discountfan.de erfolgt jedoch davon unabhängig, Werbeerlöse haben grundsätzlich keinen Einfluss auf unsere Beiträge. Hier finden Sie weitere Details zu unserem redaktionellen Konzept.

Der Beitrag Kappa: Shirts für 3,99 Euro bei Outlet46 erschien zuerst auf Discountfan.de.

Lidl: Kettler Rower 2.0 Rudergerät zum Bestpreis von 399 Euro

03. September 2026 um 09:25

Anzeige*

Mit dem „Kettler Rower 2.0“ ist bei Lidl jetzt ein Rudergerät für einen Tag zum Bestpreis von 399 Euro zu haben – Konkurrenzpreise für das Fitnessprodukt starten derzeit mindestens 100 Euro höher.

Das „Kettler Rower 2.0“ für 399 Euro ist als „Deal des Tages“ nur bis Mitternacht zu haben, kann aber schon vorher vergriffen sein. Das Rudergerät ist für das Ganzkörpertraining zu Hause konzipiert und arbeitet mit einem manuell einstellbaren Magnetbremssystem mit acht Widerstandsstufen.

Der Seilzugantrieb und der auf Rollen gelagerte Sitz sollen einen möglichst gleichmäßigen Bewegungsablauf ermöglichen. Der integrierte LCD-Trainingscomputer erfasst unter anderem Trainingszeit, Ruderschläge, Schlagfrequenz, Energieverbrauch und Puls, wobei für die Herzfrequenzmessung ein Brustgurt mitgeliefert wird. Laut Kettler wiegt das Gerät 36,5 kg, misst aufgebaut 216 × 57 × 99 Zentimeter und ist für Nutzer mit einem Körpergewicht von maximal 120 Kilogramm ausgelegt. Der Hersteller nennt außerdem einen geeigneten Körpergrößenbereich von etwa 1,55 bis 1,95 Meter.

Nach dem Training kann der Rower 2.0 platzsparend hochgestellt werden; Transportrollen sollen das Verschieben innerhalb der Wohnung erleichtern. Auf moderne Trainingsfunktionen wie Bluetooth-Anbindung oder App-Training muss man bei diesem Einsteigergerät allerdings verzichten. Kettler selbst verlangt für das Gerät derzeit 599 Euro, während aktuelle Shopping-Angebote bei 499 Euro starten. Via Lidl spart man also mindestens 100 Euro. Wichtig zu wissen: Für das schwere Produkt berechnet Lidl aktuell 5,95 Euro reguläre Versandkosten sowie 9,95 Euro „Zuschlag für Lieferung zum Verwendungsort in deinem Zuhause“. Via Lidl Plus kann man immerhin die üblichen Versandkosten von 5,95 Euro einsparen. Wer dies nicht hat, zahlt für die Lieferung summiert 15,90 Euro.

Kein Schnäppchen mehr verpassen mit unserem Daily Newsletter. Noch schneller geht es per Twitter, Facebook, per RSS-Feed, WhatsApp oder Push-Nachrichten.

* Wir stellen unser Portal seit der Gründung 2002 kostenlos zur Verfügung. Hochwertiger redaktioneller Content muss aber finanziert werden. Aus diesem Grund enthalten einige Beiträge Werbelinks. Discountfan.de erhält also für den Fall, dass im Artikel erwähnte Produkte gekauft werden, eine Provision – für den Endkunden hat dies keine Auswirkung, der Preis ändert sich nicht. Zu den Partnerprogrammen und Partnerschaften gehört unter anderem das eBay Partner Network sowie das von Amazon. Die Berichterstattung seitens Discountfan.de erfolgt jedoch davon unabhängig, Werbeerlöse haben grundsätzlich keinen Einfluss auf unsere Beiträge. Hier finden Sie weitere Details zu unserem redaktionellen Konzept.

Der Beitrag Lidl: Kettler Rower 2.0 Rudergerät zum Bestpreis von 399 Euro erschien zuerst auf Discountfan.de.

De’Longhi: Entkalker als B-Ware für 4,99 Euro

03. September 2026 um 07:57

Anzeige*

Marken-Entkalker zum Minipreis: Für 4,99 Euro gibt es jetzt bei Outlet46 den „De’Longhi EcoDecalk Entkalker“ mit 500 Milliter Inhalt. Offiziell handelt es sich um B-Ware.

Die unverbindliche Preisempfehlung für den „De’Longhi EcoDecalk Entkalker“ für unter fünf Euro liegt bei 12,99 Euro, sodass sich eine Ersparnis von rund 62 Prozent ergibt. Bei dem angebotenen Produkt handelt es sich um B-Ware, die laut Händler geprüft und funktionell einwandfrei ist.

Dabei kann es sich beispielsweise um „eine Kundenretoure oder um Ware mit einem Verpackungsschaden“ handeln, während der eigentliche Artikel intakt sein soll. Auf die B-Ware gilt die gesetzliche Gewährleistung. Der EcoDecalk eignet sich zum Entkalken von Kaffeemaschinen und soll Kalkablagerungen zuverlässig entfernen.

Die 500-Milliliter-Flasche reicht für mehrere Entkalkungsvorgänge und lässt sich somit über einen längeren Zeitraum verwenden. Wichtig: Der Versand erfolgt erst ab einem Warenwert von 49 Euro (also ab zehn Packungen) gratis, obendrauf sind Retouren mit 6,99 Euro ebenfalls kostenpflichtig.

Kein Schnäppchen mehr verpassen mit unserem Daily Newsletter. Noch schneller geht es per Twitter, Facebook, per RSS-Feed, WhatsApp oder Push-Nachrichten.

* Wir stellen unser Portal seit der Gründung 2002 kostenlos zur Verfügung. Hochwertiger redaktioneller Content muss aber finanziert werden. Aus diesem Grund enthalten einige Beiträge Werbelinks. Discountfan.de erhält also für den Fall, dass im Artikel erwähnte Produkte gekauft werden, eine Provision – für den Endkunden hat dies keine Auswirkung, der Preis ändert sich nicht. Zu den Partnerprogrammen und Partnerschaften gehört unter anderem das eBay Partner Network sowie das von Amazon. Die Berichterstattung seitens Discountfan.de erfolgt jedoch davon unabhängig, Werbeerlöse haben grundsätzlich keinen Einfluss auf unsere Beiträge. Hier finden Sie weitere Details zu unserem redaktionellen Konzept.

Der Beitrag De’Longhi: Entkalker als B-Ware für 4,99 Euro erschien zuerst auf Discountfan.de.

❌