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ChatGPT liefert Mist? 10 Tricks für bessere KI-Antworten

28. September 2026 um 20:01

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bessere KI-Antworten ChatGPT Prompts Tricks Tipps Künstliche Intelligenz

Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten, heißt es. Doch im Hinblick auf die Nutzung von KI stimmt das nur bedingt. Mit einigen Kniffen kann man seine Prompts aber schnell und einfach verbessern – und auch die Qualität der KI-Antworten.

KI ist längst im Alltag angekommen. ChatGPT, Gemini, Claude und Co. werden inzwischen von Millionen Menschen genutzt. Doch nur wenige wissen, dass die Formulierung eines Prompts die KI-Antworten extrem beeinflusst. Die Formulierung kann den Unterschied zwischen der Lösung eines Problems und einer Nullnummer machen. Die gute Nachricht: In der Regel sind die wirksamsten Maßnahmen einfach umzusetzen.

Tricks für bessere KI-Antworten: Einige bringen nichts – diese aber schon

Einige Tipps aus den Anfangstagen der bekannten Modelle sind inzwischen überholt. Zum Beispiel nutzt das Zuweisen einer konkreten Rolle kaum etwas. Die Fähigkeiten der heutigen Sprachmodelle sind so weit fortgeschritten, dass sie eine solche Anweisung nicht mehr benötigen und die zusätzlichen Worte nur Token verbrauchen würden. Genauso wenig ergibt es Sinn, die KI mit Worten manipulieren zu wollen. Das durchschaut heute jedes Modell.

Was in erster Linie hilft, ist sich so klar wie möglich auszudrücken. Eine generative KI ist kein Mensch, der es dem Nutzer übel nehmen würde, wenn er kurz angebunden ist. Bleiben Fragen offen, versucht Künstliche Intelligenz diese meist selbst zu beantworten – häufig nicht im Sinne des Users. Das lässt sich umgehen, indem man vorab klar macht, dass Rückfragen explizit erwünscht sind.

Probleme werden häufig durch einen kompletten Chat mitgezogen. Ist die Unterhaltung einmal entgleist, sollte man deshalb besser einen neuen Chat beginnen. Im Prinzip gilt für die Kommunikation mit KI dasselbe wie für die Kommunikation mit Menschen: Wer genau sagt, was er gerne hätte, hat deutlich bessere Chancen an sein Ziel zu kommen. Wie genau man das anstellt, verraten wir in der folgenden Liste mit den besten KI-Tipps.

Tipp 1: Datum nennen

Auch wenn Sprachmodelle inzwischen fast alle Zugang zum Internet haben, fehlt ihnen doch ein echtes Zeitgefühl. Das bedeutet, dass sie ohne eine Zeitangabe eventuell auf veraltete Trainingsdaten zurückgreifen. Deshalb hilft es, ihnen das Datum anzugeben und zusätzlich noch die Recherche zeitlich einzuschränken.

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63 Prozent Wertverlust: Diese Autos sind nach 5 Jahren kaum noch etwas wert

26. September 2026 um 19:31

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Ein vollelektrischer Nissan Leaf in Türkis aus dem Jahr 2025.

Autos sollten nicht als Investition angesehen werden. Es gibt Neuwagen, die nach fünf Jahren nicht einmal mehr die Hälfte ihres Preises wert sind. Vor allem Elektroautos und Luxuskarossen kommen auf dem Gebrauchtmarkt nicht annähernd an ihre Listenpreise heran.

Beim Kauf eines Neuwagens wird meistens vor allem auf den Anschaffungspreis geschaut. In zweiter Instanz werden auch Aspekte wie der Verbrauch, die Versicherung und die Wartung einkalkuliert. Doch der größte Kostenfaktor wird meistens erst sichtbar, wenn man den Wagen verkaufen möchte: der Wertverlust. Wie groß dieser ist, hängt allerdings maßgeblich vom jeweiligen Modell ab.

Diese Autos haben einen hohen Wertverlust

Unser Ranking bezieht sich auf Daten des US-Portals iSeeCars, das sich fast eine Million Gebrauchtwagen im Alter von fünf Jahren angesehen und deren Neupreis mit dem aktuellen Wert verglichen hat. Es werden also der offizielle Listenpreis und der durchschnittliche Preis auf dem Gebrauchtmarkt nebeneinander gelegt. Die Daten stammen aus den USA, doch diese sind durchaus auch für den Automarkt in Deutschland interessant.

Wenig überraschend befinden sich viele Elektroautos unter den Verlierern. Dafür gibt es zwei Gründe, die auf der Hand liegen: Batterien verlieren schnell an Laufleistung und sind eines der wertvollsten Bauteile, und die Technik schreitet so schnell voran, dass Modelle in Sachen Reichweite und Laden schnell veralten. Das Tesla Model Y, der Audi Q5 Hybrid und der Audi A8 L entkommen gerade so der Flop Ten.

Die beiden wertstabilsten Autos kommen übrigens aus Deutschland: Der Porsche 718 Cayman verliert nach fünf Jahren nur 9,6 Prozent von seinem Neuwert, und beim Porsche 911 sind es auch nur 11,1 Prozent. Sportwagen können ihren Wert überraschend stabil halten. Welche Autos hingegen unter einem extremen Wertverlust leiden, verraten wir in der folgenden Galerie mit den zehn Verlierern der Studie.

Platz 10: Infiniti QX60

Alle Wagen in der Top Ten der Verlierer müssen einen Wertverfall von mehr als der Hälfte ihres Neupreises hinnehmen – zumindest im Schnitt. Beim Infiniti QX60 sind es konkret 58,3 Prozent oder 30.099 US-Dollar.

Infiniti QX60 Wertverlust
Bild: Infiniti

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Die langlebigsten Autos der Welt – fünf nicht mehr zu haben

22. September 2026 um 21:49

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Honda Accord Autos

Was Autos kosten, ist die eine Sache, doch wie lange sie halten, ist mindestens genauso wichtig. Eine aktuelle Studie vergleicht mehr als 395 Millionen Fahrzeuge und untersucht, welche Modelle es wie häufig über die Marke von 400.000 Kilometern schaffen. Eine Hand voll Marken dominieren die Liste.

Der wahre Preis eines Autos sind die Anschaffungskosten geteilt durch die letztendliche Laufzeit. Das eine sieht man sofort, das andere erfährt man erst, wenn der Wagen nicht mehr fährt oder nicht mehr durch den TÜV kommt. Es existieren einige Modelle, die eine extrem lange Lebensspanne haben. Der Gewinner kommt auf die achtfache Reichweite im Vergleich zum Durchschnittswert.

So wurden die Autos untersucht

Bei der Studie des US-Portals iSeeCars wurden echte Tachostände von über 395 Millionen Fahrzeugen untersucht. Auf diese Weise wurde für jedes Modell die Wahrscheinlichkeit errechnet, mit der die Marke von 250.000 Meilen (respektive rund 400.000 Kilometern) erreicht wird. Schwere Nutzfahrzeuge wurden explizit nicht mit einberechnet, genauso wenig wie Autos mit wenigen verfügbaren Daten.

Der Durchschnitt liegt insgesamt bei 5,4 Prozent. Das bedeutet, etwas mehr als jeder zwanzigste Wagen schafft es über die Ziellinie. Pkw kommen auf 3,4 Prozent, SUVs auf 4,8, Hybride und Elektroautos gemeinsam auf 8,2 Prozent (wobei Hybride deutlich besser abschneiden, allerdings auch, weil die meisten Stromer bisher nicht so lange gefahren werden) und Pickups auf 11,1 Prozent.

Hersteller aus Japan dominieren das Ranking. Die Marken Toyota, Lexus, Honda und Acura stellen 25 der 27 bestplatzierten Fahrzeuge. Die beiden Ausreißer sind der Chevrolet Suburban auf Rang 24 und die Mercedes G-Klasse, die mit 17,3 Prozent auf dem vierzehnten Platz landet. Damit ist die G-Klasse auch das langlebigste deutsche Auto. Welche Wagen es in die Top Ten geschafft haben, verraten wir in der folgenden Bildergalerie.

Platz 10: Honda Accord Hybrid

Los geht es mit dem Honda Accord Hybrid, der auf 18,5 Prozent und somit auf den 3,4-fachen Wert des Durchschnitts kommt. In der separaten Pkw-Rangliste liegt der Accord sogar auf Platz drei.

Honda Accord Autos
Bild: DepositPhotos

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Diese Autos verlieren kaum an Wert – zwei deutsche Modelle vorn

21. September 2026 um 21:07

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Porsche 911 Auto

Ein Auto selten eine Wertanlage, denn für einen Gebrauchtwagen bekommt man grundsätzlich deutlich weniger, als man beim Neukauf zahlt. Allerdings gibt es Modelle, die relativ wertstabil sind und teilweise mehr als 90 Prozent ihres Neuwerts behalten. Welche das sind, verraten wir in diesem Ranking.

Aspekte wie der Verbrauch, die Versicherung und die Wartung können bei einem Auto teuer werden, doch der größte Kostenfaktor wird meistens erst sichtbar, wenn man den Wagen verkaufen möchte: der Wertverlust. Schon beim Verlassen des Autohauses hat man einen großen Teil des soeben investierten Geldes verloren. Wie groß dieser Wertverlust ist, hängt allerdings maßgeblich vom jeweiligen Modell ab.

Wertverlust beim Auto? Nicht mit Porsche und Toyota

Das US-Portal iSeeCars hat sich fast eine Million Gebrauchtwagen im Alter von fünf Jahren angesehen und deren Neupreis mit dem aktuellen Wert verglichen. Der offizielle Listenpreis wird also dem durchschnittlichen Preis auf dem Gebrauchtmarkt gegenübergestellt. Zwar handelt es sich hier um Daten aus den USA, doch diese geben durchaus auch Aufschluss über den Automarkt in Deutschland.

Ein kurzer Blick auf die Liste offenbart sofort die Dominanz von Toyota. Von den 15 wertstabilsten Autos stellt der japanische Hersteller gleich acht. Die beiden Spitzenplätze gehen aber an eine Marke aus Deutschland. So gut wie alle Segmente sind vertreten, allerdings schneiden Sportwagen überraschend gut ab – sie sind zwar teuer in der Anschaffung, doch die Wiederverkaufswerte sind oft stabil.

Ganz unten auf der Liste stehen vor allem Luxuskarossen und Elektroautos, die wegen der Batterie sehr schnell an Wert einbüßen. Die größten Verluste muss der Nissan Leaf hinnehmen, gefolgt vom Infiniti QX80 und dem VW ID.4. Uns interessieren an dieser Stelle aber nicht die Verlierer, sondern die Gewinner. Deshalb präsentieren wir in der folgenden Galerie die Autos mit dem geringsten Wertverlust.

Platz 10: Toyota Corolla Hatchback

Toyota macht direkt den Einstieg in die Top Ten. Der Corolla Hatchback kommt nach fünf Jahren im Schnitt auf einen Wertverlust von 25,5 Prozent. Das entspricht 6.220 US-Dollar, aber wir ranken nach den Prozentzahlen.

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Bild: Toyota

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Teilweise sogar kostenlos: Diese europäischen Länder haben den besten ÖPNV

18. September 2026 um 20:34

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Straßenbahn ÖPNV Polen Krakau Nahverkehr

Welches Land hat den besten Nahverkehr in Europa? Eine aktuelle Studie vergleicht Preise und Angebote von Tickets in 30 Staaten. Die Ergebnisse gehen weit auseinander; in zwei Nationen ist der ÖPNV sogar komplett kostenlos.

Seit Jahren heißt es, wir Bürger sollen weniger Auto fahren und stattdessen auf Bus und Bahn umsteigen. Doch damit die breite Bevölkerung dieser Aufforderung nachkommen kann, sind Fahrkarten nötig, die bezahlbar sind und möglichst weit reichen. Doch in vielen europäischen Ländern gibt es solche Angebote nicht. Einige der reichsten Nationen des Kontinents landen auf der Liste sehr weit hinten.

So groß sind die Unterschiede beim ÖPNV im Ländervergleich

Wie sehr sich der öffentliche Nahverkehr in Europa unterscheidet, zeigt eine Studie von Greenpeace Zentral- und Osteuropa. Alle 27 EU-Staaten wurden untersucht – dazu Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Erreicht werden konnte eine maximale Punktzahl von 100. Bewertet wurden die Einzelkategorien Preis, Reichweite, Mehrwertsteuersatz, soziale Ermäßigungen und die Komplexität des jeweiligen Ticket-Systems.

Laut Greenpeace ist in lediglich acht der 30 Länder ein kostenloses oder zumindest erschwingliches Langzeitticket erhältlich, das ein großes Gebiet abdeckt. Leider geht der Trend in die falsche Richtung: Viele Fahrkarten werden immer teurer, und auch die Mehrwertsteuersätze steigen in vielen Ländern.

Am Ende des Rankings landen Finnland, Griechenland und Norwegen, die allesamt nicht mehr als drei von 100 möglichen Punkten erhalten. Hier gibt es keine bezahlbaren Tickets, die landesweit gelten, und die Mehrwertsteuer ist extrem hoch. Welche Staaten am anderen Ende der Liste stehen, verraten wir in der folgenden Top Ten.

Platz 10: Schweiz

Die Schweiz kommt auf 50 von 100 Punkten, und das langt tatsächlich schon für einen Platz unter den ersten zehn Nationen. Mit dem Generalabonnement kann man fast alle Verkehrsmittel im Land nutzen. Der Nachteil ist wenig überraschend der Preis, der bei 4.330 Euro im Jahr liegt.

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Kei Cars: Die beliebtesten Mini-Autos aus Japan

17. September 2026 um 20:17

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Kei Cars Kleinstwagen Mini-Auto

Fast jeder dritte Neuwagen in Japan gehört einer Fahrzeugklasse an, die bei uns in Deutschland überhaupt nicht existiert. Die sogenannten Kei Cars sind sehr günstige Kleinstwagen. Ein Modell der Mini-Autos ist in Japan momentan sogar der Bestseller.

Aber was genau sind Kei Cars überhaupt? Die Fahrzeuge definieren sich über diverse Parameter: Sie sind maximal 3,40 Meter lang und 1,48 Meter breit; zudem darf der Hubraum höchstens 660 Kubikzentimeter betragen. Nur wenn diese Grenzen eingehalten werden, bekommt ein Mini-Auto ein gelbes Nummernschild, das einige Vorteile mit sich bringt. Da das Limit nach oben mit 2,0 Metern recht großzügig ist, haben viele der Wagen eine eigenwillige Kastenform.

Darum sind die Kei Cars in Japan so beliebt

Autos sind in der Regel teuer in der Anschaffung und im Unterhalt. Genau hier setzen die Kei Cars an. Nicht nur sind die Preise deutlich niedriger als bei klassischen Modellen, sondern auch bei der Kfz-Steuer und Kfz-Versicherung kann ordentlich gespart werden. Und es gibt weitere Benefits wie einen Rabatt auf die Autobahnmaut und den Wegfall eines Stellplatznachweises in ländlichen Regionen. Und dank der kompakten Bauweise sind die Mini-Autos ideal für den Verkehr in Großstädten.

In Japan sind die Kei Cars schon weit verbreitet, und es gibt eine entsprechend große Auswahl. Der japanische Kei-Car-Verband Zenkeijikyo hat eine Rangliste mit den beliebtesten Modellen erstellt (via Best Selling Cars). Im vergangenen Jahr wurden 1.302.857 Pkw der Fahrzeugklasse neu zugelassen – das ist ein Plus von 8,4 Prozent gegenüber 2024. Die erfolgreichsten Marken in dem Segment sind Suzuki, Daihatsu, Honda, Nissan und Mitsubishi.

In Europa sind die Kei Cars bisher nicht erhältlich, da sie einige Vorgaben zur Sicherheit und zu den Abgasen nicht erfüllen. Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Immerhin scheinen die Mini-Autos den Nerv der Zeit zu treffen. Welche Modelle sich 2025 am besten verkaufen konnten, verraten wir in der folgenden Top Ten.

Platz 10: Daihatsu Mira

Vom Daihatsu Mira wurden im vergangenen Jahr 55.777 Fahrzeuge verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs von 30,4 Prozent.

Daihatsu Mira Kei Cars Auto
Bild: DepositPhotos

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Kosten pro Kilometer Reichweite: Die besten E-Autos im Vergleich

16. September 2026 um 20:08

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Tesla Model 3 Straße Berg Auto vegan

Der Preis eines Fahrzeugs sagt erst einmal wenig darüber aus, ob sich die Investition lohnt. Wer sich ein E-Auto zulegt, will vor allem eine hohe Reichweite haben. Der ADAC hat deshalb ein Ranking erstellt, das verrät, welche Modelle im Verhältnis zu ihrem Kaufpreis am weitesten fahren können.

Bei einem Auto ist es deutlich schwieriger zu eruieren, ob sich der Kauf lohnt, als bei anderen Produkten. Und dabei handelt es sich in der Regel auch noch um deutlich höhere Summen. Aspekte wie Versicherung, Steuer und Werkstattservice spielen alle eine Rolle, doch bei E-Autos ist vor allem die Reichweite wichtig. Aber bei welchem Modell kommt man für sein Geld am weitesten? Das klären wir in diesem Ranking.

Fast 6.000 Euro für einen Kilometer

In einer aktuellen Liste des ADAC wird der jeweilige Kaufpreis eines Elektroautos durch seine Akkuleistung geteilt. Dabei werden immer die Angaben der Hersteller herangezogen: einerseits der Grundpreis und andererseits die Reichweite nach WLTP. Diese weicht in der Praxis oft etwas ab, doch das gilt für alle Modelle gleichermaßen.

Weit abgeschlagen dreht der Lotus Evija am unteren Ende der Liste seine Kreise. Ein Kilometer Reichweite kostet bei diesem Modell 5.829 Euro. Bei einem Kaufpreis von über zwei Millionen Euro und einer Laufleistung von lediglich 354 Kilometern ist das aber auch kein Wunder. Auch der Rolls-Royce Spectre (731 Euro), der Maserati GranCabrio Folgore (456 Euro), der Porsche Taycan Turbo GT (437 Euro) und der Maserati GranTurismo (432 Euro) schneiden in der Rechnung schlecht ab.

Das sind alles Luxuswagen, doch auch einige massentaugliche Modelle kommen nicht gut weg. Darunter der Ford E-Transit (296 Euro) und der Toyota Hilux (273 Euro). Ihr hoher Verbrauch sorgt für eine entsprechend geringe Reichweite. Es sind also nicht unbedingt die billigen Fahrzeuge, die ganz vorne stehen. Auch kostspieligere Modelle können mithalten, solange die Effizienz stimmt. Das zeigt auch die folgende Top Ten.

Platz 10: Leapmotor T03

Das günstigste Auto im Ranking schafft es nur auf den zehnten Platz. Der Leapmotor T03 kostet lediglich 18.900 Euro, schafft dafür aber nur 265 Kilometer – das ist der niedrigste Wert der Liste. Gegengerechnet ergibt das 71 Euro pro Kilometer.

Elektromobilität Leapmotor
Bild: Leapmotor

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Muse: Neuer KI-Agent von Meta ist scharf auf deine Geheimnisse – und dein Geld

16. September 2026 um 11:00

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Meta Muse KI-Agent Künstliche Intelligenz

Meta ist generell dafür bekannt, Nutzerdaten großzügig zu sammeln. Doch mit dem neuen KI-Agenten Muse geht das Unternehmen weiter als jemals zuvor. Die Künstliche Intelligenz kann selbstständig Reisen buchen, E-Mails verfassen und sogar einkaufen. Doch um diese Funktionen verwenden zu können, müssen Nutzer die Hosen runterlassen. Eine kommentierende Analyse.

Neue KI-Agent von Meta: Was ist und kann Muse?

  • Muse ist seit dem 8. September 2026 in den USA verfügbar. Es handelt sich um eine eigenständige App für Browser, iOS und Android. Eine KI an sich ist nichts Besonderes, doch hierbei handelt es sich um einen Agenten, der nicht einfach nur Fragen beantworten kann. Muse hat die Fähigkeit, selbstständig E-Mails zu lesen und zu verfassen, Formulare auszufüllen, einen Urlaub zu planen und Online-Käufe zu tätigen. Oder kurz: viele alltägliche Aufgaben zu übernehmen. Dabei merkt sich die App die Vorlieben der Nutzer und macht ohne Aufforderung eigene Vorschläge. Und der Agent arbeitet auch, wenn die App geschlossen ist. Grundsätzlich ist Muse kostenlos nutzbar; für Vielnutzer gibt es Abos, die 20 oder 100 US-Dollar im Monat kosten.
  • Um all diese Aufgaben erledigen zu können, braucht Muse natürlich auch Zugang zu den entsprechenden Daten. Laut Meta hat jeder Nutzer in der Cloud eine eigene virtuelle Maschine. So sollen die Daten getrennt von denen anderer Nutzer liegen. Außerdem muss ein sogenannter Sentinel-Agent jeden Zugriff von Muse auf das Internet freigeben. Alle sensiblen Daten wie Passwörter oder Kontonummern sind in einem separaten Speicher ausgelagert, auf den Muse angeblich keinen Zugriff hat. Um unerwünschten Aktionen vorzubeugen, fragt die KI vor dem Versenden einer Mail oder dem Tätigen eines Einkaufs noch einmal nach.
  • Grundsätzlich klingt das Sicherheitskonzept plausibel, doch ob es wirklich funktioniert, kann nur der Praxistest zeigen. Tatsächlich gibt es Hinweise auf Sicherheitslücken. Ursprünglich war der Start der App für April 2026 geplant, doch bei internen Tests kam es offenbar zu Problemen, und Muse konnte einige Schutzmechanismen umgehen. Daraufhin wurde der Launch verschoben. Zudem musste Meta erst im Juli 2026 den für Instagram veröffentlichten Bildgenerator Muse Image nach nur vier Tagen wieder entfernen. Der Grund: Fremde Fotos konnten ohne die Einwilligung der Ersteller von der KI bearbeitet werden.

Warum Muse vor allem ein Werbeinstrument ist

Selbst wenn die Technik funktioniert und sicher ist, stellt sich die Frage: Warum bietet gerade Meta einen selbstständigen KI-Agenten an? Mit Plattformen wie Facebook und Instagram verkauft das Unternehmen bisher in erster Linie Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit. Durch das Verhalten der Nutzer wird auf deren Vorlieben geschlossen – und das wirkt sich wiederum auf die Werbeanzeigen aus. Eine KI ist in dieser Hinsicht der nächste Schritt: Sie ist noch näher am Kunden und kann diesen persönlicher und spezifischer beraten.

Noch hat Meta nichts von den Empfehlungen, doch laut Alexandr Wang, dem KI-Chef des Unternehmens, werde momentan geprüft, wie man an den Transaktionen mitverdienen könne. Die Nutzer müssen also auf das Versprechen vertrauen, dass Muse Werbung und Empfehlungen nicht miteinander vermischt. Wirklich nachprüfen lässt sich das aber nur schwer.

Dass sich subtile Werbung in KI-Chats lohnt, belegt eine Princeton-Studie. Wenn ein Chatbot aktiv für bestimmte Produkte wirbt, kommt es zu einem sprunghaften Anstieg der Kaufquote. Und nicht einmal jeder fünfte Teilnehmer merkt, dass er bei seiner Entscheidung beeinflusst wurde. Ein KI-Agent mit Zugriff auf Postfächer, Transaktionsverläufe und Kalender wäre vermutlich das wirksamste Werbeinstrument aller Zeiten.

Die zumindest auf dem Papier durchdachte Sicherheitsstruktur von Muse könnte sich als eine Art Nebelkerze entpuppen. Denn sie löst das kleinere von zwei Problemen: Angriffe von außen werden abgewehrt, doch wie der Betreiber seine kommerziellen Interessen durchsetzt, bleibt offen. Oder anders formuliert: Ein Unternehmen, das wegen Verstößen gegen den Datenschutz zweimal Strafen in Milliardenhöhe zahlen musste, will jetzt Zugang zu noch viel mehr Daten erlangen.

Stimmen

  • Aus der Ankündigung von Meta: „Muse merkt sich, was einer Person wichtig ist, sodass es von sich aus Vorschläge machen und auf Details eingehen kann, die diese Person nur einmal erwähnt hat. Es kann ein Rezept-Reel, das die Person auf Instagram gespeichert hat, in eine Einkaufsliste umwandeln, ein Menü für ihre Dinnerparty vorschlagen und sich die Ernährungsgewohnheiten ihrer Freunde merken, bevor es die Einladungen verschickt. (…) Meta ist der Ansicht, dass persönliche Superintelligenz eine der bahnbrechendsten Technologien unserer Zeit sein wird. Muse ist ein erster Schritt in diese Richtung: ein Assistent, der einen Großteil der Arbeit übernimmt, damit sich die Menschen auf das konzentrieren können, was ihnen wichtig ist.“
  • Alexandr Wang, Metas KI-Chef, über die Monetarisierungsmöglichkeiten von Muse: „Wir glauben, dass das E-Commerce-Geschäftsmodell für dieses Produkt potenziell sehr interessant ist, da es den Menschen ermöglicht, tatsächlich die Dinge zu finden, die sie begeistern, und letztendlich viele dieser Käufe zu tätigen.“ Laut CNBC prüfe der Konzern, ob und wie in Zukunft an den Einkäufen des KI-Agenten mitverdient werden könne. Entschieden habe Meta über diesen Schritt aber noch nicht.
  • Nach dem verschobenen Launch spricht Metas Vishal Shah, der für die KI-Produkte des Unternehmens verantwortlich ist, über das Thema Sicherheit: „Man kann zwar nicht sagen, dass es niemals zu Fehlern kommen wird, aber jeder einzelne Bestandteil der Architektur wurde so konzipiert, dass sie so sicher, so geschützt und so privat ist, wie wir es nur irgendwie möglich machen können.“ Laut Reuters gibt es interne Unterlagen, die von ungeklärten Abstürzen und ohne Erlaubnis hochgeladenen sensiblen Daten berichten.

Zum Glück nicht in Europa?

In technischer Hinsicht scheint Muse ein ausgeklügeltes und ernstzunehmendes Produkt zu sein, das durch eine durchdachte Sicherheitsarchitektur abgesichert ist. Doch Metas Endgegner wird vermutlich nicht die Technik, sondern das Vertrauen der Konsumenten sein. Die Nutzerzahlen von Instagram, Facebook und WhatsApp mögen für sich sprechen, doch die Skepsis der Bevölkerung gegenüber Mark Zuckerberg und seinem Konzern hat in den letzten Jahren zugenommen.

Muse ist kein einfacher Messenger-Service und noch nicht einmal ein soziales Netzwerk, in dem man selbst entscheiden kann, was man mit der Welt teilen möchte. Muse verlangt direkten Zugang zu einer ganzen Reihe sensibler Daten, um richtig funktionieren zu können. Die entscheidende Frage ist also, ob genügend Nutzer bereit sind, gerade Meta diese anzuvertrauen.

Für uns Europäer stellt sich diese Frage aber vorerst nicht. Damit Muse den europäischen Datenschutzrichtlinien entspricht und auch bei uns erscheinen kann, muss Meta vermutlich noch einige Änderungen vornehmen. Immerhin ist noch für dieses Jahr eine Verschlüsselung angekündigt, durch die der Konzern die Daten der Nutzer nicht mehr einsehen kann.

Und selbst wenn es so weit ist, sollte man die Kaufempfehlungen des KI-Agenten mit Vorsicht genießen – oder sie direkt als Werbung betrachten.

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Laut Neuzulassungen: Die meistverkauften Autos im August 2026

14. September 2026 um 20:12

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VW T-Roc Volkswagen die am meisten verkauften Autos

Im Sommer kaufen die Menschen in Deutschland tendenziell weniger Autos. Trotzdem ergibt sich aus den Verkaufszahlen im August eine interessante Entwicklung: Auch wenn sich das noch vor Kurzem niemand hätte vorstellen können, bilden Modelle mit Dieselmotor momentan das Schlusslicht.

Insgesamt wurden im August dieses Jahres 212.563 Pkw in Deutschland neu zugelassen. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat ist das ein geringes Plus von 2,6 Prozent. Gegenüber dem Juli 2026 handelt es sich sogar um einen Rückgang von 20,7 Prozent. Die Gründe liegen auf der Hand: Sommerferien und Werksurlaube wirken sich sichtbar auf die Statistik aus. Die Zahlen für unser Ranking stammen wie üblich vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Immer weniger Autos mit Dieselmotor

Wie schon in den vergangenen Monaten führen reine Elektroautos das Feld an. Sie kommen im August auf 68.930 Neuzulassungen – das ist ein Anteil von 32,4 Prozent und ein Plus von 75,1 Prozent im Vergleich zu 2025. Oder anders ausgedrückt: Fast jedes dritte neu gekaufte Auto fährt rein elektrisch. Auf dem zweiten Platz liegen Hybride mit 27,8 Prozent und Benziner mit nur noch 16,7 Prozent.

Die großen Verlierer sind Dieselfahrzeuge. Sie bilden das Schlusslicht und kommen nur noch auf 22.516 Zulassungen und einen Anteil von 10,6 Prozent. Damit ist Diesel erstmals die schwächste Antriebsart überhaupt.

Das beliebteste Elektroauto ist der Skoda Elroq. Er ist zudem das einzige E-Auto, das auch in der Gesamtwertung vertreten ist. Hinter dem Elroq liegen der BMW X1, der VW ID.7 sowie der VW ID.4 und ID.5.

Bei den Herstellern gibt es keine großen Änderungen. VW ist in Deutschland wie immer der Spitzenreiter und kommt auf einen Marktanteil von 15,2 Prozent. Dahinter folgen mit großem Abstand Mercedes (9,7 Prozent) und BMW (8,9 Prozent).

An dieser Stelle interessieren uns aber nicht die Marken, sondern die konkreten Modelle. In der folgenden Top Ten präsentieren wir deshalb die zehn Autos, die im August am häufigsten neu zugelassen wurden.

Platz 10: Mini

Der Mini kommt im August auf 2.844 Neuzulassungen. Die Marke gehört zu BMW und schafft es nur ganz knapp in das aktuelle Ranking. Wie üblich, werden vom KBA alle Mini-Modelle unter einem Namen geführt.

zuverlässigsten Automarken 2025
Bild: BMW

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Die 10 größten Länder der Welt – mit einer Überraschung

12. September 2026 um 19:03

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Russland Vladivostok Länder

Welche Rolle eine Nation auf der Weltbühne spielt, ist in erster Linie von ihrer Wirtschaftskraft und ihrer Einwohnerzahl abhängig. Doch auch die schiere Größe der Länder ist wichtig, auch wenn diese häufig nur eingeschränkt genutzt werden kann. Welche Staaten die meiste Landfläche besitzen, verraten wir in diesem Artikel.

Die tatsächliche Größe eines Landes zu ermitteln, ist gar nicht so einfach. Sie hängt maßgeblich davon ab, welche Gebiete genau mitgezählt werden. Zum Beispiel können Flüsse, Seen und Küstengewässer einen Wert massiv beeinflussen. Zudem können Weltkarten durch ihre verzerrte Darstellung in die Irre führen. Deshalb stellen wir die Frage: Welche Staaten sind wirklich am größten?

So wird die Größe von Ländern ermittelt

Bei dem Ranking geht es um die reine Landfläche, es werden also nicht nur Areale abseits der Küste, sondern auch Binnengewässer ausgeklammert. Hierdurch kommt es zu einer Verschiebung der Liste. Kanada ist ein gutes Beispiel. Ohne all die großen Seen und Flüsse schrumpft die Gesamtfläche des Landes massiv.

Die weltweite Landfläche summiert sich laut Daten der Weltbank auf rund 50 Millionen Quadratmeilen. Umgerechnet sind das circa 130 Millionen Quadratkilometer. Eine Nation alleine beansprucht mehr als ein Achtel dieser Fläche. Und nimmt man die obersten fünf Staaten, sind es sogar 40 Prozent. Oder anders ausgedrückt: Die fünf größten Nationen besitzen mehr Fläche als die folgenden 27 zusammengenommen.

Der umfangreichste Kontinent ist Asien, der 31,8 Prozent der Landfläche des Planeten umfasst. Wenn Russland nicht mitgerechnet wird, liegt der Wert für Europa bei mickrigen 4,4 Prozent. Deutschland belegt mit 135.000 Quadratmeilen (beziehungsweise 349.000 Quadratkilometern) Rang 64. Das entspricht 0,3 Prozent der Gesamtfläche.

Afrika ist in zweierlei Hinsicht ein Sonderfall: Erstens wirkt der Kontinent auf Karten oft kleiner, als er tatsächlich ist. Und zweitens ist die Verteilung des Landes sehr ausgeglichen. Es gibt kaum riesige Nationen, doch 21 der 50 größten Länder liegen in Afrika. Nur ein einziger dieser Staaten schafft es in die Top Ten:

Platz 10: Algerien

Algerien ist das größte Land Afrikas. Es umfasst 919.595 Quadratmeilen (umgerechnet rund 2,38 Millionen Quadratkilometer) und kommt weltweit auf einen Anteil von 1,8 Prozent. Bei einem Blick auf eine Weltkarte würde man allerdings kaum vermuten, dass Algerien zu den zehn größten Nationen gehört.

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Die 10 Länder mit dem niedrigsten Mindestlohn

11. September 2026 um 19:30

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Kleingeld Geldbeuten Mindestlohn

Der Mindestlohn soll sicherstellen, dass auch Geringverdiener gut leben können. In einigen Ländern reicht das gesetzlich fixierte Arbeitsendgeld aber nicht einmal, um sich die nötigsten Dinge leisten zu können. Weniger als 100 Dollar im Monat gibt es in den Nationen am Ende der Tabelle.

Die Idee hinter dem Mindestlohn ist es, dass Menschen nicht unter das sogenannte Existenzminimum rutschen. Wer arbeiten geht, soll sich also zumindest den grundlegenden Lebensunterhalt leisten können. Die Höhe dieses Grenzwerts unterscheidet sich aber massiv, je nachdem, in welcher Region auf der Welt man sich befindet. Besonders schlimm ist die Lage in Afrika.

Wo der Mindestlohn zum Leben nicht reicht

Die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) vergleicht in ihrer Studie die monatlichen Mindestlöhne in 130 Ländern. Als Grundlage für die Ergebnisse zählt das nach Kaufkraft bereinigte Einkommen. Es geht also darum, wie viel man sich von dem Geld tatsächlich leisten kann. Aspekte wie Steuern und Sozialabgaben sind bei den Werten hingegen nicht mit einberechnet.

In diesem Ranking geht es darum, in welchen Ländern den Menschen am wenigsten Geld zur Verfügung steht. Um die Zahlen besser einordnen zu können, werfen wir einen Blick ans obere Ende der Liste: An der Spitze steht die Schweiz mit einem bereinigten Mindestlohn von 3.804 US-Dollar pro Monat. Deutschland kommt auf 2.902 Dollar und den zweiten Platz.

Europa dominiert das Ranking. Ganz anders sieht es in Afrika und in Teilen von Asien aus. Indien ist inzwischen eine ernstzunehmende Wirtschaftsmacht, doch der Mindestlohn liegt hier bei lediglich 233 Dollar (Rang 111 von 130). Auch in China (544 Dollar), Brasilien (559) und Mexiko (599) sind die Löhne überraschend niedrig. Wo der Mindestlohn weltweit am wenigsten Kaufkraft bietet, verraten wir in der folgenden Top Ten.

Platz 10: Niger

Los geht es mit Niger, dem ersten von sieben afrikanischen Staaten in unserem Ranking. Wie alle anderen Vertreter auch liegt der Mindestlohn hier unter der Marke von 200 Dollar. Konkret sind es 196 Dollar, die arbeitende Menschen in dem westafrikanischen Land mindestens verdienen.

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KI-Angriffe: Geheimdienste sollen neue Befugnisse erhalten

11. September 2026 um 11:00

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KI-Angriffe deutsche Unternehmen Geheimdienste

Die Gefahr durch Angriffe auf deutsche Unternehmen hat durch Künstliche Intelligenz massiv zugenommen. Deutschland reagiert auf die neuen Angriffsmuster und rüstet nach. Unter anderem sollen den eigenen Nachrichtendiensten weitreichende Befugnisse im Hinblick auf KI gewährt werden. Eine kommentierende Analyse.

Deutsche Unternehmen im Fadenkreuz

Nicht nur bewaffnete Konflikte haben weltweit zugenommen, sondern vor allem auch verdeckte Angriffe auf Unternehmen. Da ein Krieg zwischen fortgeschrittenen Industrienationen oder mächtigen Bündnissen die Welt schnell ins Chaos stürzen könnte, bauen viele Staaten darauf, ihre Kontrahenten durch Datendiebstahl, Sabotage und Industriespionage zu schwächen. Laut einer aktuellen Bitkom-Studie ordneten 37 Prozent der betroffenen deutschen Unternehmen mindestens einen Angriff einem fremden Nachrichtendienst zu. Der Gesamtschaden soll bei über 200 Milliarden Euro liegen, von denen drei Viertel auf Cyberattacken entfallen.

Viele dieser Operationen lassen sich nur schwer verhindern, da die Angreifer neue Methoden nutzen. Während Schäden durch klassische Methoden wie Ransomware sinken, ist die Nutzung von KI sprunghaft angestiegen. Häufig lässt sich der Einsatz Künstlicher Intelligenz nicht mit Sicherheit nachweisen, doch die Unternehmen stellen fest, dass Angriffe immer besser und schneller angepasst werden, gefälschte Audio- und Videoaufnahmen eine deutlich höhere Qualität aufweisen, E-Mails mit schädlichen Inhalten professioneller klingen und die Angriffsfrequenz deutlich gestiegen ist. All das deutet auf KI hin. Die Technologie senkt die Hürden für Angreifer und sorgt dafür, dass Gegenmaßnahmen deutlich schneller unwirksam werden.

Schnelle und koordinierte Reaktionen sind also wichtiger als jemals zuvor. Aus diesem Grund hat das Bundeskabinett eine Reform der Nachrichtendienste beschlossen. Unter anderem sollen BND und Verfassungsschutz KI in Zukunft zur Massenanalyse von Daten heranziehen dürfen. Auch eine Gesichtserkennung in Echtzeit ist vorgesehen. Zudem können die Geheimdienste den Datenverkehr umleiten, Falschinformationen streuen und auf private Kameras zugreifen. Sie sollen nicht nur aufklären, sondern aktiv eingreifen. Besonders umstritten ist die Weisung an das BSI, Sicherheitslücken an den BND zu melden, anstatt sie direkt zu schließen. Der Staat soll durch die Reformen seine Bürger schützen, kann uns aber auch besser überwachen.

Das Wettrennen hat begonnen

Die Gefahr ist real, und die Zahlen sprechen für sich. Ein Anstieg der Angriffe fremder Geheimdienste von sieben auf 37 Prozent innerhalb von drei Jahren ist keine Panikmache. Um sich effektiv gegen KI verteidigen zu können, müssen die Verteidiger selbst auf KI bauen. Damit können Schwachstellen früher erkannt und Maßnahmen schneller umgesetzt werden. Der Mensch alleine kann im Wettlauf mit der Maschine nicht mithalten.

Die Maßnahmen ergeben also grundsätzlich Sinn, doch die absichtlich offen gelassenen Sicherheitslücken, die der BND für seine Zwecke nutzen will, sind nur schwer zu vermitteln. Denn Kriminelle und fremde Dienste können diese ebenfalls ausnutzen. Unternehmen werden vom Staat also gleichzeitig geschützt und gefährdet. Das passt nicht zusammen und wird den Verantwortlichen um die Ohren fliegen, sollte es in Zukunft zu Problemen kommen.

Die Frage ist, ob die neuen Befugnisse der Geheimdienste an den richtigen Stellen greifen. Denn die meisten Schäden entstehen nicht durch Hightech-Angriffe. Stattdessen sind die häufigsten Ursachen eine unzureichende Erkennung von Vorfällen, ein schwaches Zugriffsmanagement und mangelnde Konfigurationen. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, müssten die Unternehmen ihr Budget für IT-Sicherheit erhöhen.

Neben den Unternehmen sind auch wir Konsumenten betroffen. Laut der Verbraucherzentrale betrug der Schaden durch von KI gestütztem Betrug im letzten Jahr über zehn Milliarden Euro. Und das BKA gibt bekannt, dass solche Vorfälle viermal häufiger vorkommen als noch 2023. Stimmen lassen sich inzwischen sehr einfach klonen und Texte können innerhalb von Sekunden fehlerfrei erstellt werden.

Ein weiteres Diskussionsthema: Europa macht sich immer abhängiger von Sicherheitslösungen aus den USA. 70 Prozent der Unternehmen sind der Meinung, Firmen und Behörden sollten lieber auf Technologien aus Deutschland oder Europa setzen. Denn wie schnell diese Abhängigkeit zum Problem werden kann, hat der Fall Anthropic gezeigt. Die US-Regierung hatte dem KI-Unternehmen verboten, das stärkste Modell der KI Claude Ausländern zur Verfügung zu stellen.

Stimmen

  • „Die Ergebnisse der Bitkom-Studie fügen sich nahtlos in das Bild der aktuell hohen Bedrohungslage ein. Sie zeigen dieses Jahr erneut, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland im Zielspektrum von Cyberoperationen staatlicher sowie nicht-staatlicher Akteure steht“, sagt BfV-Präsident Sinan Selen. „Ausländische Nachrichtendienste haben ihre hybriden Aktivitäten intensiviert und sind zunehmend für die Angriffe auf die deutsche Wirtschaft verantwortlich. Sowohl der anhaltende Angriffskrieg Russlands, als auch die voranschreitende, verschleierte Nutzung von KI bei Cyberangriffen stellen die Unternehmen vor große Herausforderungen.“
  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sagt in BILD zur Reform: „Die hybride Bedrohungslage, die Versuche der Destabilisierung durch Sabotage, Spionage, Cyberangriffe und verdeckte Aktionen fremder Mächte bekommen eine neue Antwort.“ Die Maßnahmen würden „aus unseren Nachrichtendiensten echte Geheimdienste“ machen. Und weiter: „Es ist höchste Zeit, dass wir uns wettbewerbsfähig und auf Augenhöhe mit unseren Partnerdiensten in der Welt aufstellen. Dazu braucht es operative Fähigkeiten und aktive Befugnisse, um gegen den modernen Staatsterrorismus und extremistische Gruppen effektiver vorzugehen.“
  • Doch welche innenpolitischen Auswirkungen haben die Reformen? Kai Dittmann von der Gesellschaft für Freiheitsrechte warnt vor einem „massiven Machtzuwachs der Nachrichtendienste“. Dittmann weiter: „BND und Verfassungsschutz sollen mit ausgeweitetem Staatstrojaner-Einsatz, KI-Analysen praktisch ohne Schutzmaßnahmen, Zugriff auf private Videokameras und sogar Hackbacks tief in Grundrechte eingreifen können, obwohl die gesetzlichen Hürden vielfach vage und zu niedrig bleiben.“

Who watches the Watchmen?

Deutsche Unternehmen müssen vor Angriffen von außen geschützt werden. Aber mit Gefahren, die abgewehrt werden sollen, gehen sehr oft auch Einschränkungen der Bürger einher. Und wenn dann noch Künstliche Intelligenz mit einbezogen wird, könnte der Überwachungsapparat schnell aus den Fugen geraten.

Aber so weit ist es noch lange nicht. Die neuen Reformen müssen erst noch durch den Bundestag, und Änderungen sind sehr wahrscheinlich. Angesichts der angesprochenen Bedenken dürfte auch das Bundesverfassungsgericht noch ein Wörtchen mitzureden haben. Was vor allem geklärt werden muss: Wie viel würden die Befugnisse der Nachrichtendienste überhaupt bringen? Denn auf den ersten Blick würde sich für die Unternehmen wenig ändern.

Die wirksamsten Maßnahmen gegen Angriffe sind unspektakulär und auch jetzt schon umsetzbar. Firmen müssen ihre Angriffsfläche verkleinern, Sicherheitslücken schließen, Zugriffsrechte regelmäßig prüfen und Notfallpläne immer wieder testen. Um diese Grundlagen abzuhaken, braucht es keine neuen Werkzeuge und keine neuen Rechte für die Geheimdienste. Deutsche Firmen müssen erst einmal selbst ihre Hausaufgaben machen.

Dass immer mehr Angreifer KI benutzen, ist keine Überraschung und war absehbar. Beunruhigend ist eher, dass über die Hälfte aller befragten Unternehmen KI-Attacken vermuten, ohne diese belegen zu können. Wer sich noch nicht einmal sicher ist, vor was er sich schützen muss, kann auch keine effektive Strategie zur Verteidigung entwickeln. Es liegt also ein strukturelles Problem vor, das sich Hacker aus China und Russland zunutze machen.

Unsere Geheimdienste nehmen die neuen Berechtigungen natürlich gerne an. Aber die Frage ist, ob sie wirklich alles dürfen sollen, nur weil es technisch möglich ist. Es ist ein Ritt auf der Rasierklinge, die Dienste handlungsfähig zu machen, ohne die Rechtsstaatlichkeit zu verletzen. Ein Schutz vor Angriffen von außen bringt uns wenig, wenn wir im Gegenzug zu gläsernen Bürgern werden, die immer und überall überwacht werden können.

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Deutschland nur im Mittelfeld: Diese Länder bieten das beste Leben

10. September 2026 um 20:05

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Frau Lissabon Leben Portugal

Wo auf der Welt ist das Leben am angenehmsten? Laut einer Studie sind es weder die reichsten Nationen noch die üblichen Verdächtigen, die das Ranking anführen. Deutschland landet auf der Liste nur im Mittelfeld, die USA schneiden sogar noch schlechter ab.

Wenn Länder miteinander verglichen werden, geht es meist um die reine Wirtschaftskraft oder zumindest um die Kaufkraft der Bürger. Doch bei einer holistischen Bewertung des Lebens spielen auch andere Aspekte eine Rolle. Deshalb landen viele der reichsten Nationen der Welt auf der Liste deutlich weiter hinten, als man vermuten würde. Und auch die Top Ten bietet viele Überraschungen.

In diesen Ländern ist das Leben am angenehmsten

Das Portal Rumavi hat 192 Nationen anhand von 24 Kriterien bewertet, um zu ermitteln, wo auf der Welt das Leben am angenehmsten ist. Die Gesamtwertungen basieren auf vier Säulen: Lebensqualität und Gesundheit, Finanzen und Steuern, Sicherheit und Stabilität sowie Niederlassung und Chancen. Auf diese Weise wird eine Punktzahl von maximal 100 ermittelt.

Das daraus resultierende Ranking wird vor allem von Europa und Asien dominiert. Doch obwohl die Hälfte der 20 besten Nationen in Europa liegt, landet Deutschland mit 65,7 Punkten nur auf Platz 50. Einer der Hauptgründe sind die hohen Abgaben. Frankreich und Italien liegen sogar noch weiter hinten. Selbst die Schweiz schafft es nicht unter die ersten 20, obwohl sie in der Region den besten Wert in Sachen Sicherheit aufweisen kann.

Bei den USA sieht es noch düsterer aus. 60,0 Punkte reichen nur für Rang 107. Bildung und Chancen werden gut bewertet, doch Gesundheit, Sicherheit und Stabilität erhalten jeweils niedrige Wertungen. Von den letzten 20 Ländern liegen 13 in Afrika. Die Schlusslichter befinden sich jedoch in Asien: Jemen (41,5) und Afghanistan (39,5). Welche Staaten es ganz nach oben geschafft haben, erfahrt ihr im folgenden Ranking.

Platz 10: Malta

Gleich vorweg: Die Punktwerte liegen sehr nahe beieinander. Los geht es mit Malta, das mit 69,8 bewertet wird. Niederlassung und Chancen sind die größten Stärken und erhalten jeweils eine Punktzahl von 75. Malta ist das erste von insgesamt fünf europäischen Ländern in der Top Ten.

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Die 10 Länder mit dem höchsten Mindestlohn

09. September 2026 um 20:05

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Geld Mindestlohn Geldbeutel

In vielen Ländern auf der Welt gibt es einen Mindestlohn. Diesen alleine auf Basis seiner Höhe zu vergleichen, ergibt aber keinen Sinn, denn sein wirklicher Wert ergibt sich erst, wenn man die Lebenserhaltungskosten mit einberechnet. Das Ergebnis ist die Kaufkraft, und wir wollen wissen, in welchen Ländern auf der Welt diese am höchsten ist.

Bei einem Mindestlohn ist es wichtig, dass er regelmäßig angepasst wird, um die Inflation auszugleichen. Denn ein hoher Lohn bringt wenig, wenn er durch die stetig steigenden Lebenserhaltungskosten aufgefressen wird. Bei einem weltweiten Vergleich muss deshalb mit einberechnet werden, was sich Geringverdiener tatsächlich leisten können.

Die USA landen beim Mindestlohn weit hinten

Die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) vergleicht in ihrer Studie die monatlichen Mindestlöhne in 130 Ländern. Als Grundlage für die Ergebnisse zählt das nach Kaufkraft bereinigte Einkommen. Staaten, in denen die Untergrenze von Löhnen hauptsächlich über Tarifverträge festgelegt wird, sind in der Liste nicht vertreten. Darunter fallen alle Nationen in Skandinavien sowie Österreich und Italien.

Beim Blick auf das Ranking fällt sofort auf, dass die größte Wirtschaftsmacht der Welt nur auf Rang 25 landet. 1.257 US-Dollar beträgt der bereinigte Mindestlohn in den Vereinigten Staaten. Bundesweit beträgt die Untergrenze beim Stundenlohn 7,25 Dollar, in einzelnen Bundesstaaten ist der Wert höher. Seit 2009 haben die USA den Mindestlohn nicht mehr angehoben. Durch die Inflation ist dieser inzwischen rund 37 Prozent weniger wert.

Bis auf zwei Ausnahmen besteht die Top Ten ausschließlich aus europäischen Staaten. Südkorea hat den höchsten Wert in ganz Asien (2.362 Dollar), schafft es aber nur auf den elften Platz. Polen klettert etwas überraschend bis auf Platz 15 (2.141 Dollar). Lateinamerika wird von Costa Rica angeführt – der Mindestlohn beträgt hier 1.093 Dollar im Monat. Wer ganz oben steht, erfahrt ihr im folgenden Ranking.

Platz 10: Irland

In Irland verdienen Menschen mindestens einen kaufbereinigten Lohn von 2.433 Dollar im Monat. Der Abstand zum nächsten Platz ist nur marginal. Allerdings befindet sich Irland momentan eher auf dem absteigenden Ast und muss aufpassen, in den kommenden Jahren nicht aus der Top Ten zu rutschen.

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Robotaxis in München: Waymo bringt fahrerlose Autos nach Europa

09. September 2026 um 11:00

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Waymo in München Selbstfahrende Taxis

Ab 2027 sollen in München die fahrerlosen Robotaxis der Google-Schwester Waymo zum Einsatz kommen. Die ersten Testwagen werden sogar noch im Herbst 2026 auf die Straße geschickt. Technik und Rechtslage scheinen keine Hürden zu sein, aber brauchen wir in Deutschland Robotaxis überhaupt? Eine kommentierende Analyse.

So plant Waymo den Einsatz der Robotaxis

Ab Ende 2027 will Waymo in München einen Fahrdienst für die Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, bei dem kein Mensch mehr hinterm Lenkrad sitzt. Damit wäre die bayerische Hauptstadt der erste Standort innerhalb der EU, an dem kommerzielle Robotaxis ohne Sicherheitsfahrer zum Einsatz kommen. Die Einführung erfolgt in mehreren Stufen: Erst werden die Autos manuell durch die Stadt gelenkt, um das Straßennetz zu kartographieren, anschließend beginnt der Betrieb mit Sicherheitsfahrer und schließlich sollen die Autos komplett autonom Kunden befördern.

Zwar muss Waymo einige Genehmigungen noch einholen, doch die Rechtslage sollte dem Vorhaben nicht im Weg stehen. Die Einstufung fahrerloser Autos erfolgt nach den sogenannten SAE-Leveln, die von der EU aus den USA übernommen wurden. Für den Einsatz als Taxis ohne feste Zielvorgabe, müssen die Fahrzeuge mindestens für die zweithöchste Stufe freigegeben werden. Level 4 bedeutet, dass es einen vorab definierten Einsatzbereich sowie eine technische Aufsichtsperson gibt, die bei Problemen von außen eingreifen kann. Bislang fährt hierzulande nur Mercedes auf Level 3 – für diese Stufe ist aber weiterhin ein anwesender Fahrer notwendig.

Waymos größter Konkurrent in Sachen autonomes Fahren ist Tesla und die beiden Unternehmen bauen auf völlig unterschiedliche Technologien. Bei Waymo kommen 29 Kameras, fünf Scanner und sechs Radarsensoren zum Einsatz. Tesla setzt hingegen auf weniger als zehn Kameras und eine durchgehend aktive KI. Die Sensoren kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn die Kameras schlechte Sicht haben – zum Beispiel bei Regen oder Dunkelheit. Allerdings kostet die Technik rund 50.000 Dollar pro Fahrzeug. Laut Elon Musk würden menschliche Fahrer auch nur ihre Augen nutzen – Tesla setze lieber auf niedrige Kosten und Skalierbarkeit.

Braucht Deutschland wirklich Robotaxis?

Die Begeisterung der Deutschen für die neue Technologie hält sich in Grenzen. Tatsächlich ist die Bereitschaft, mit einem Robotaxi zu fahren, in den letzten Jahren sogar gesunken. Nicht einmal jeder Fünfte würde freiwillig ein fahrerloses Auto nutzen. Waymo setzt vermutlich darauf, dass es mit der Zeit einen Gewohnheitseffekt in der Bevölkerung geben wird.

Die Abneigung zeigt Parallelen zum Thema Künstliche Intelligenz. Auch wenn KI bei den Robotaxis nicht im Vordergrund steht, werden die Technologien scheinbar in einen Topf geworfen. Ein Grund dafür ist, dass auch in diesem Fall Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Zwar werden auch neue Stellen geschaffen, doch diese können niemals die über 100.000 Menschen auffangen, die in der Taxibranche beschäftigt sind. Die Unternehmen sparen sich mit den Personalkosten natürlich eine Menge Geld.

Außerdem machen Robotaxis unsere Gesellschaft wieder ein Stück anonymer. Früher war der Taxifahrer in einer fremden Stadt der erste Ansprechpartner, wenn man etwas über Sehenswürdigkeiten oder Ausgehmöglichkeiten erfahren wollte – oder einfach nur auf ein bisschen Lokalkolorit und Smalltalk aus war. Zwar kann die KI diese Aufgabe in Zukunft auch noch übernehmen, doch die Menschlichkeit geht immer weiter verloren.

Doch damit müssen wir uns ein Stück weit abfinden, denn der demographische Wandel in Deutschland lässt sich nur mit neuen Technologien abfangen. Zum Beispiel werden dem Öffentlichen Nahverkehr bis 2030 bis zu 120.000 Busfahrer fehlen. Die Automatisierung löst hier also ein Problem, anstatt eines zu schaffen. Aber natürlich besteht die Gefahr, dass dem ÖPNV die Kunden weglaufen, sollten die Robotaxis günstige Tarife anbieten können.

Wie sinnvoll die fahrerlosen Taxis sind, hängt auch von uns Konsumenten ab. Sollten Menschen in den Großstädten nicht im großen Stil auf eigene Autos verzichten, werden die Metropolen der Welt nur noch weiter verstopft und am Ende kommt niemand mehr pünktlich ans Ziel. Wer mit Robotaxis fährt, kann Geld sparen und gibt auch noch Parkraum frei.

Ein weiteres Thema, das für Skepsis sorgt, ist die Sicherheit. Waymo selbst registriert deutlich weniger Unfälle mit Schwerverletzten sowie weniger Kollisionen mit Fußgängern und Radfahrern. Aber wie gesagt: Die Meldung stammt vom Unternehmen selbst. Zuletzt blieben Fahrzeuge der Firma in Atlanta und San Antonio im Hochwasser stecken. Ein matschiger Winter in München dürfte also spannend werden.

Stimmen

  • „München ist ein weltweit führender Standort für Mobilität und Ingenieurswesen, und die Ansiedlung in dieser Stadt markiert einen wichtigen Meilenstein in unserer globalen Expansion“, sagt Tekedra Mawakana, Co-CEO von Waymo. „Bei unseren Vorbereitungen auf den Start hat das Vertrauen der Bevölkerung für uns oberste Priorität. Wir freuen uns darauf, in den lokalen Flottenbetrieb zu investieren, hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und sowohl Einwohnern als auch Besuchern einen sicheren und zuverlässigen Service zu bieten.“
  • Natürlich freuen sich auch lokale Politiker über die Initiative. Immerhin können sich München und Bayern so als Vorreiter in Sachen Technologie präsentieren. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nennt die Ankündigung einen „Meilenstein für das autonome Fahren in Bayern“. Er möchte die Robotaxis schon zur IAA Mobility 2027 im Einsatz sehen. Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, wertet die Entscheidung als Beleg dafür, dass „reguläre autonome Mobilitätsdienste in Deutschland im Regelbetrieb möglich“ seien.
  • Auch der Bundesverband Taxi und Mietwagen steht dem Wandel grundsätzlich offen gegenüber, fordert jedoch einen klaren gesetzlichen Rahmen: „Der öffentliche Raum gehört der Stadt“, meint Geschäftsführer Michael Oppermann und fordert die Kommunen damit auf, aktiv zu werden. Der Verband befürchtet, dass der Markt ansonsten von internationalen Konzernen dominiert werden wird, die sich die teuren Autos leisten können, während das deutsche Taxigewerbe auf der Strecke bleibt: „Autonomes Fahren braucht lokale Betreiber, nicht nur globale Plattformen.“

Die Zukunft darf uns keine Angst machen

In London fahren die Robotaxis von Waymo bereits und München bietet sich an, um die Technologie auch auf dem europäischen Festland einzuführen. Die Rechtsgrundlage in Deutschland steht, Autohersteller wie BMW und Audi befinden sich in unmittelbarer Nähe und wenn die autonomen Fahrzeuge in der dichten Innenstadt von München zurecht kommen, dann auch im Rest des Landes.

Allerdings fehlen dem Unternehmen wie gesagt noch einige Genehmigungen. Und Waymo ist nicht ohne Konkurrenz. Zum Beispiel versucht Uber die Serienautos deutscher Hersteller autonom zu machen, anstatt eigene Fahrzeuge zu produzieren. Das ist deutlich günstiger. Generell muss die deutsche Automobilbranche auch in diesem Bereich aufpassen, nicht von der internationalen Konkurrenz abgehängt zu werden.

Damit autonomes Fahren in Deutschland funktioniert, müssen die Kommunen entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, anstatt dem Wandel tatenlos zuzuschauen. Je nachdem, wie Robotaxis in den Öffentlichen Nahverkehr integriert werde, können sie die Innenstädte entweder entlasten oder verstopfen. Es darf keine Konkurrenzsituation zwischen den autonomen Fahrzeugen und dem ÖPNV entstehen.

Die autonomen Taxis werden kommen, daran führt kein Weg vorbei. Genau wie beim Thema KI dürfen wir Bürger aber keine Angst und unsere Politiker keine Berührungsängste haben. Denn ansonsten werden wir von außen bestimmt, und das deutsche Verkehrssystem wird vom Geschäftsmodell eines Konzerns aus Kalifornien abgehängt. Das Ziel müssen Städte mit weniger Autos sein, nicht einfach nur Autos ohne Fahrer.

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Dreimal mehr Klicks: Wie KI-Chatbots unsere Kaufentscheidungen manipulieren

07. September 2026 um 05:45

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KI Chatbots Künstliche Intelligenz Kaufentscheidungen Werbung

Wie stark beeinflussen KI-Chatbots unsere Kaufentscheidungen? Diese Frage hat sich ein Forschungsteam aus Princeton gestellt. Das Ergebnis der Studie ist beunruhigend, denn nicht nur werden wir manipuliert – es bekommt auch noch kaum jemand mit. Die neuen Werbeschaltungen von ChatGPT verschärfen die Problematik zusätzlich.

Schon seit der Einführung von ChatGPT stellt sich die Frage, wie sich von Privatpersonen genutzte KI-Chatbots für die Betreiber amortisieren sollen. Da Künstliche Intelligenz immer häufiger auch als Suchmaschine genutzt wird, scheint Werbung der einfachste Weg zu sein. Immerhin zeigt auch Google oben in der Liste gesponserte Ergebnisse an. Und tatsächlich blendet ChatGPT seit Kurzem Werbeanzeigen ein.

Chatbots mit Werbung sind nervig, aber das eigentliche Problem liegt an anderer Stelle. Denn Anzeigen sind als solche gekennzeichnet. Wenn die Empfehlungen aber subtil im Chat erwähnt werden, ist die Beeinflussung der Nutzer deutlich effektiver. Inzwischen lassen sich immer mehr Menschen von KI-Assistenten Produkte vorschlagen.

Mehr als jeder dritte Konsument in den USA verwendet bereits generative KI zur Produktsuche oder lässt Artikel von einem Chatbot vergleichen. Und fast jeder Vierte hat schon einmal mit Hilfe der KI einen Kauf getätigt. Dabei setzen die Nutzer eine gewisse Objektivität voraus, aber ob die Modelle diese wirklich bieten, kann niemand nachprüfen.

So manipulieren uns KI-Chatbots

Wie sehr uns Chatbots bei Käufen beeinflussen, haben drei Informatiker der Universität Princeton untersucht. Die Ergebnisse ihres Experiments haben sie unter dem Titel Commercial Persuasion in AI-Mediated Conversations veröffentlicht.

Der Ablauf: Circa 2.000 E-Book-Leser mussten aus einer vorgelegten Liste ein Buch auswählen. Jedes fünfte Buch war im Hintergrund als „gesponsert“ markiert, doch davon wussten die Teilnehmer nichts. Diverse Varianten wurden getestet: eine schlichte Liste mit Suchergebnissen, eine KI mit objektiven Beschreibungen und ein Chatbot, dessen Aufgabe es war, die markierten Bücher anzupreisen. Verwendet wurden ChatGPT, Gemini, Claude, DeepSeek und Qwen.

Das Ergebnis: Im Rahmen der unkommentierten Liste griffen 22 Prozent der Teilnehmer zu einem der markierten Bücher. Bei der Nutzung der neutralen KI waren es schon 26,8 Prozent. Doch mit dem Chatbot, der die gesponserten Texte vertreiben sollte, lag der Wert bei 61 Prozent. Kurz gesagt: Eine KI könnte Produkte problemlos verkaufen.

Was hilft gegen KI-Werbung?

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“, heißt es bei Kant. Doch Aufklärung alleine hilft oft wenig, denn der Mensch ist bequem. Auch nachdem der Bias der KI aufgedeckt wurde, blieben die meisten Studienteilnehmer bei ihrer Wahl – sogar, wenn ihnen ein Dollar angeboten wurde, um diese zu ändern.

Selbst eine Warnung vorab änderte an den Ergebnissen wenig. Wenn die Studienteilnehmer wussten, dass die KI ihnen etwas verkaufen will, wählten immer noch 55,5 Prozent eines der markierten Bücher.

Das größte Problem scheint das naive Vertrauen vieler Nutzer gegenüber Chatbots zu sein. Selbst wenn ein Modell aggressives Verkaufsverhalten zeigte, erkannten nur 17,9 Prozent die Absicht dahinter. Sollte die KI die Werbung subtil einbauen, waren es sogar nur noch 9,5 Prozent, die ihr auf die Schliche kamen.

Der Unterschied zu klassischer Werbung

Klassische Werbung ist in der Regel abgekoppelt von anderen Tätigkeiten. Beim Fernseher lässt sie sich wegschalten, bei Internetwerbung wegklicken oder drüberscrollen. Doch beim Chatten mit einer KI gibt es diese klare Trennung nicht. Und es gibt keinen Adblocker. Die Werbung wird ähnlich wie beim Influencer-Marketing Teil der Tätigkeit. Das macht sie deutlich subtiler und effektiver.

Da viele Nutzer einen Chatbot wie einen menschlichen Gesprächspartner behandeln, wirken Empfehlungen nicht wie Werbung. Die übliche unterwürfige Zustimmung der meisten KIs verstärkt zudem das Gefühl, die Wahl am Ende selbst getroffen zu haben.

Die Forscher fordern deshalb Maßnahmen gegen KI-Werbung. Sie müsse gekennzeichnet werden, so wie es momentan bei ChatGPT der Fall ist, doch das alleine reiche nicht aus. Stattdessen müsse es eine klare Trennung geben, sodass Systeme mit Beratungsfunktion nicht auf Werbung optimiert werden können. Eine Alternative wären unabhängige Prüfungen der jeweiligen System-Prompts.

Die Studie zeigt die Gefahren durch manipulative Chatbots. Sie zeigt aber auch, wie lukrativ Werbung durch KIs sein kann. Als Konsumenten können wir uns nur immer wieder klarmachen, dass Kaufempfehlungen eines KI-Chatbots wie eine Werbeanzeige behandelt werden sollten.

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Apple nur Platz 7: Die beliebtesten Smartphone-Hersteller der Deutschen

04. September 2026 um 21:05

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beliebtesten Smartphone-Hersteller Marken

Egal ob alt oder jung – fast jeder Mensch in Deutschland besitzt heutzutage ein Smartphone. Die Auswahl der Modelle ist riesig, doch eine aktuelle Kundenbefragung zeigt auf, mit welchen Marken die Nutzer am zufriedensten sind. Nicht alle Hersteller mit großem Namen schaffen es weit nach vorne.

Ein Smartphone ist inzwischen ein Gebrauchsgegenstand wie eine Zahnbürste – bis auf die Allerjüngsten und die Ältesten, besitzt fast jeder Mensch in Deutschland ein solches Gerät. Vor allem im Alterssegment von 16 bis 50 Jahren ist die Verbreitung beinahe lückenlos. Entsprechend umkämpft ist der Markt. Jedes Jahr erscheinen neue Modelle, die um die Gunst der Käufer buhlen. Doch wichtiger als die einzelnen Geräte ist meist der Ruf des jeweiligen Herstellers.

Gute Noten für die ganze Smartphone-Branche

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat eine umfangreiche Kundenbefragung durchgeführt, in deren Rahmen 1.059 Nutzer die Marke ihres Smartphones bewerten konnten. Abgefragt wurden die Aspekte Produktqualität, Preis-Leistungs-Verhältnis, Bedienbarkeit, Produktdesign, Kundenservice, Ärgernisse und die Wahrscheinlichkeit einer Weiterempfehlung.

Der Branchenschnitt liegt bei 79,9 von maximal 100 Punkten. Insgesamt sind die deutschen Nutzer mit den Herstellern ihrer Smartphones also zufrieden. Am besten wurde die Nutzerfreundlichkeit bewertet, bei der die Hersteller von 89,6 Prozent der Kunden ein positives Feedback bekommen. Die größte Schwachstelle ist hingegen der Kundenservice, mit dem 23 Prozent der Befragten unzufrieden sind. Eine kurze Akkulaufzeit und Softwareprobleme sind ebenfalls häufige Ärgernisse.

Auffällig ist, dass es keinen Hersteller gibt, der in allen Bereichen gut oder schlecht abschneidet. Die Marken haben alle ihre eigenen Stärken und Schwächen. Welche das sind, darauf gehen wir in der folgenden Top Ten mit den derzeit beliebtesten Smartphone-Herstellern ein.

Platz 10: OnePlus

Los geht es mit OnePlus, das insgesamt 74,3 Punkte und damit das Kundenurteil „gut“ erhält. Wer die Marke nicht kennt: Sie gehört zum chinesischen Konzern BBK Electronics. Besonders schlecht schneidet OnePlus bei der Kundenzufriedenheit und beim Preis-Leistungs-Verhältnis ab.

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Die besten Krankenkassen in Deutschland – laut Versicherten

02. September 2026 um 20:32

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besten Krankenkassen Deutschland laut Versicherten Kunden Krankenversicherung

Was sind die besten Krankenkassen in Deutschland? Dieser Frage kann man sich auf verschiedenen Wegen nähern. Entweder aus Sicht der Versicherer – also, welche Leistungen Experten für sinnvoll halten – oder aus Sicht der Kunden. Und genau um diesen Blickwinkel der Versicherten geht es in unserem Ranking.

Wer nach einer geeigneten Krankenkasse sucht, hat dabei meist konkrete Vorstellungen im Kopf: Günstig sollte der Anbieter sein, einen umfangreichen Leistungskatalog bieten und vielleicht auch noch Boni für die Erfüllung bestimmter Voraussetzungen auszahlen. Klassische Studien beschäftigen sich in der Regel mit den Kassen selbst, doch wir wollen wissen, wonach die Kunden wirklich suchen und welche Anbieter diese Wünsche am besten erfüllen.

Diese Krankenkassen orientieren sich am Kunden

Als Grundlage für unser Ranking dienen die Suchanfragen im Vergleichsportal gesetzlichekrankenkassen (via DFSI), die zwischen August 2025 und Juli 2026 durchgeführt wurden. Es geht also darum, welche der 193 möglichen Zusatzleistungen besonders häufig abgefragt wurden und welche Krankenkassen diese abdecken. Auf diese Weise entsteht eine Rangliste mit Fokus auf die Versicherten statt auf Expertenmeinungen. Insgesamt wurden 69 Anbieter untersucht.

Wenig überraschend spielt der Beitrag bei der Suche nach einer geeigneten Krankenkasse die größte Rolle – mehr als drei Viertel aller Anfragen bezogen sich darauf. Entsprechend fallen die Kosten bei der Studie am meisten ins Gewicht. Dabei sind die Unterschiede aufgrund des festgelegten Grundbeitrags eher marginal. Die Spanne der Gesamtbeiträge reicht in Deutschland von 16,78 bis 18,99 Prozent.

Die am häufigsten abgefragten Leistungen sind die professionelle Zahnreinigung (54,27 Prozent), die Übernahme von Osteopathie (29,66 Prozent) und erweiterte Zahnleistungen (24,97 Prozent). Nach Boni für Nichtraucher oder Normalgewicht, zusätzlichen Schutzimpfungen und einem Wahltarif mit Prämie bei Leistungsfreiheit wurde ebenfalls oft gesucht. Unser Ranking beinhaltet nur Kassen, die bundesweit geöffnet sind.

Platz 10: IKK gesund plus

Los geht es mit der IKK, die auf 4,8 Punkte und die Gesamtnote „sehr gut“ kommt. Der Beitragssatz von 17,99 Prozent ist relativ günstig und bringt dem Anbieter einen Platz in der Top Ten ein. Die IKK bietet Osteopathie und zusätzliche Schutzimpfungen jeweils als eigenständige Leistung an.

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Tipps für mehr Reichweite: So holst du mehr aus deinem E-Auto raus

31. August 2026 um 20:30

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E-Auto Ladesäule

Die Reichweite eines E-Autos hängt nicht alleine von der Größe der Batterie ab. Auch der Fahrer hat einen entscheidenden Anteil, denn mit ein paar einfachen Handgriffen und Tricks, lässt sich Energie sparen und deutlich mehr aus dem Akku holen. Wir verraten dir, was wirklich hilft.

Eine mangelhafte Reichweite ist die größte Angst von Menschen, die mit dem Kauf eines E-Autos noch zögern. Dabei ist häufig nicht die Technik entscheidend, sondern der Umgang mit dem Fahrzeug und dem Akku. Wer sich beim Fahren und Laden clever verhält, kommt deutlich weiter und kann dabei auch noch Geld sparen. Viele vermeintliche Spartipps bringen wenig, doch mit den richtigen Kniffen erhöht sich die Kilometerzahl spürbar.

Für mehr Reichweite: So nutzt man ein E-Auto richtig

Bei der Recherche im Internet werden häufig die sogenannten „Nebenverbraucher“ als Möglichkeit zum Energiesparen genannt: Scheinwerfer, Radio, Scheibenwischer. Doch selbst die Quelle mit dem höchsten Stromverbrauch, die Sitzheizung, fällt am Ende des Tages kaum ins Gewicht. All die Nebenverbraucher zusammengenommen kommen bei der Batterienutzung lediglich auf einen niedrigen einstelligen Prozentanteil. Hier zu sparen kostet eine Menge Nerven und nutzt letztendlich kaum etwas.

Ein weiterer oft genannter Tipp: das Gewicht reduzieren. Gemeint ist natürlich nicht das eigene Körpergewicht, sondern in erster Linie die im Kofferraum transportierten Dinge. Bei Stop-and-Go kann das tatsächlich eine Wirkung haben, insgesamt sind die möglichen Einsparungen aber auch sehr gering. Ob man zum Beispiel ein Notladekabel mitführt, ist eher eine Platzfrage als eine Frage der Reichweite.

Aber wir wollen natürlich wissen, welche Aspekte wirklich mehr Kilometer aus einem E-Auto holen. Im Prinzip gibt es drei große Punkte: Fahrweise, Klimatisierung und Außentemperatur. Und genau hier setzen unsere zehn Tipps zum Energiesparen an. Denn alles andere sind Spielereien, die am Ende den Aufwand nicht wert sind. Beginnen wir direkt mit dem größten Hebel, den Besitzer von Elektroautos haben, um die Reichweite ihres Akkus zu erhöhen:

Tipp 1: Runter vom Gas

Ein E-Auto verhält sich nicht anders als ein Benziner: Bei hohen Geschwindigkeiten erhöht sich der Energieverbrauch immens. Denn der Luftwiderstand steigt mit dem Tempo. Die doppelte Geschwindigkeit bedeutet tatsächlich den vierfachen Widerstand. Wer zum Beispiel 120 statt 100 km/h fährt, treibt den Verbrauch um circa 25 Prozent nach oben.

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Seit Jahrzehnten Bestseller: Das sind die meistverkauften Autos

30. August 2026 um 18:51

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meistverkauften Autos aller Zeiten

Was macht ein Auto zu einem echten Bestseller? Vermutlich Aspekte wie Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit. Preiswert sollte der Wagen natürlich auch noch sein. Geschwindigkeit, Power und Luxus spielen eher keine Rolle, wie unser Ranking mit den meistverkauften Autos der Welt beweist.

Einige Autos kommen und gehen, doch echte Klassiker überdauern Generationen und schaffen es, sich immer wieder neu zu erfinden. Die Bestseller der Automobilindustrie haben kein spektakuläres Design und keinen Hochleistungsmotor – sie setzen auf Zuverlässigkeit, Anpassungsfähigkeit und geringe Unterhaltskosten. Aus Deutschland schafft es etwas überraschend nur ein einziger Hersteller in die Top Ten – dieser aber dafür gleich mehrfach.

Diese Autos verkaufen sich seit vielen Jahren

Die Liste von World Wide Mobility mit den meistverkauften Autos beruht alleine auf den Modellnamen. Wenn Wagen unter dem gleichen Namen vertreiben werden, zählen die Verkaufszahlen also zusammen. Selbst wenn sich die Karosserie über die Jahre stark verändert hat. Ansonsten würde vermutlich der VW Käfer den Spitzenplatz belegen, der über mehrere Jahrzehnt quasi unverändert gebaut wurde.

Nicht unter die ersten zehn Bestseller geschafft, haben es zwei europäische Klassiker: Der VW Polo und der Renault 4. Mit Deutschland, Japan und den USA dominieren drei Nationen das Ranking. Nur ein Wagen aus der ehemaligen Sowjetunion hat sich noch mit auf die Liste geschlichen. Bei allen Vertretern handelt es sich um Benziner – bis es ein Elektroauto soweit schafft, werden noch einige Jahre ins Land ziehen.

Bei den Bestsellern der Automobilbranche zählt vor allem die Langlebigkeit. Sieben der zehn Modelle werden bis heute hergestellt. Die ältesten Vertreter wurden bereits in den 1930ern und 40ern gebaut. Wer reden hier also von fast einem Jahrhundert – eine lange Zeit, um die Verkaufszahlen steigern zu können. In der folgenden Galerie präsentieren wir die Top Ten der meistverkauften Autos aller Zeiten.

Platz 10: Lada Classic

Vom Lada wurden insgesamt mehr als 16 Millionen Exemplare verkauft. Der in der DDR auch als Lada Nova bekannte Wagen wurde ab 1970 in der Sowjetunion hergestellt. Der Lada war robust und leicht zu reparieren, doch die Wartezeiten betrugen teils 15 Jahre.

Lada Autos Classic Nova
Bild: emkanicepic / Pixabay

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