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Preis-Leistung: Die schlechtesten Autos – laut ADAC

14. Januar 2026 um 20:12

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Audi Q7 Auto Autos SUV

Manchen Menschen sind die Kosten beim Autokauf relativ egal, solange die Leistung stimmt. Wenn ein Fahrzeug neben einem hohen Preis aber auch noch suboptimal bei den Eigenschaften abschneidet, landet es in unserem Ranking der Autos mit dem schlechtesten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ein Auto ist für die meisten Menschen nach der eigenen Immobilie die zweitgrößte Investition ihres Lebens. Umso schmerzhafter ist es, wenn man beim Händler eine hohe Summe hinblättert, nur um ein leistungsschwaches Fahrzeug zu erhalten, das schnell weitere Kosten verursacht.

Diese Autos sind dauerhaft teuer

Der ADAC Autotest 2025 deckt auf, welche Modelle in Sachen Preis-Leistung gut abschneiden und welche komplett durchfallen. Ein kleiner Spoiler vorweg: Bekannte Marken schützen nicht vor einem vermeintlichen Fehlkauf.

Das essentielle Kriterium für dieses Ranking sind die sogenannten Total Cost of Ownership (TCO). Diese beinhalten nicht nur die Kosten bei der Anschaffung eines Autos, sondern auch eventuelle Folgekosten durch Reparaturen und Verschleiß. Mit einbezogen werden die Kosten für Versicherung, Wartung und Wertverlust. Letzterer ist vor allem bei Luxuskarossen extrem hoch.

Dieser Umstand erklärt auch, warum sich in der Liste der Preis-Leistungs-Verlierer fast ausschließlich europäische Premiumhersteller tummeln. Marken wie Audi, BMW und Mercedes dominieren die unteren Plätze der Liste des ADAC, da die Preise selten die technische Mehrleistung rechtfertigen können.

Wir haben unser Ranking nach der Preis-Leistung ausgerichtet. Gibt es ein Unentschieden, kommen die anderen beiden Noten zum Tragen: Die Gesamtnote und der Preis. Erstere beinhaltet alle Eigenschaften bis auf den Preis, und die Zweite bewertet eben diesen. Welche zehn Autos laut dem ADAC in Sachen Preis-Leistung am schlechtesten sind, zeigen wir in der folgenden Galerie.

Platz 10: Volvo XC60 Plug-in Hybrid T6 Ultra

Eröffnet wird die Top Ten von einem Volvo Plug-in-Hybrid, dem XC60 T6 Ultra. Es ist eines von vielen Autos mit einer Preis-Leistungs-Bewertung von 3,3, schneidet unter diesen mit einer 2,3 in Sachen Leistung aber am schlechtesten ab. Die Kosten werden mit einer 4,4 bewertet.

Volvo XC60
Foto: Volvo

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Das waren die meistverkauften Autos im Jahr 2025

13. Januar 2026 um 20:18

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VW T-Roc Auto Wagen SUV Straße

Elektroautos sind auf dem Vormarsch – entsprechend tut sich auf dem deutschen Automarkt mehr, als in vielen Jahren zuvor. Wir blicken auf die Neuzulassungen des letzten Jahres und untersuchen, wie sich klassische Modelle und Newcomer platzieren konnten.

Immer wieder hört man schlechte Nachrichten aus der deutschen Automobilbranche. Allerdings konnte sich die Industrie im vergangenen Jahr auf einem moderaten Niveau stabilisieren. Insgesamt wurden 2025 rund 2,9 Millionen Neuzulassungen registriert. Das entspricht einem Zuwachs von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders der Endspurt im Dezember sorgte mit einem Plus von 9,7 Prozent für einen versöhnlichen Jahresausklang bei den Herstellern.

Diese Autos wurden 2025 am meisten verkauf

Der große Trend sind natürlich Elektroautos. Batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) konnten um beeindruckende 43,2 Prozent zulegen und sich so einen Marktanteil von 19,1 Prozent sichern. Für die klassischen Benziner ging es hingegen steil bergab. Der Rückgang von 21,6 Prozent verdeutlicht, dass die Transformation trotz aller gesellschaftlicher Debatten mit großen Schritten voranschreitet. Bei Plug-in-Hybriden lag der Zuwachs sogar bei über sechzig Prozent.

Abseits der Top Ten gab es einige bemerkenswerte Aufsteiger, die man für die Zukunft auf dem Zettel haben muss. Allen voran konnte der chinesische Hersteller BYD ein großes Wachstum von über 700 Prozent verzeichnen. Das Modell BYD Seal U fand bereits fast zehntausend Käufer. Im krassen Gegensatz dazu musste der einstige Elektro-Pionier Tesla, der fast die Hälfte seines Vorjahresvolumens verlor, einen Schlag in die Magengrube hinnehmen.

Gewerbliche Halter waren für zwei Drittel der Neuwagen verantwortlich. Trotzdem kamen privat gekaufte PkW auf ein Plus von 5,1 Prozent (via Autohaus). Wir wollen aber wissen, welche Modelle sich 2025 generell am besten verkaufen konnten.

Platz 10: Audi A6

Der Audi A6 eröffnet die Top Ten mit 37.505 Neuzulassungen. Der A6 ist damit einer der wenigen Vertreter der oberen Mittelklasse, die den Sprung in unser Ranking geschafft haben.

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Foto: Audi

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Preis-Leistung: Die besten Autos – laut ADAC

10. Januar 2026 um 20:22

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zuverlässigsten Automarken 2025

Das Geld ist momentan bei vielen Menschen knapp. Entsprechend wichtig ist es, beim Autokauf zu wissen, wie viel Gegenwert man für den Preis tatsächlich bekommt. In unserem wöchentlichen Ranking zeigen wir dir die zehn besten Autos in puncto Preis-Leistung – laut ADAC.

Worauf sollte man beim Kauf eines neuen Autos achten? Auf den Preis oder doch besser auf die Leistung? Am besten auf Beides, denn nur durch das Preis-Leistungs-Verhältnis erfahren Kunden, wie viel sie auf Dauer mit einem Fahrzeug sparen. Sind die Kosten niedrig, aber die Besuche in der Werkstatt regelmäßig, wird der Geldbeutel trotzdem belastet. Der ADAC hat daher ein komplexes Bewertungssystem entwickelt, das die technische Qualität eines Fahrzeugs mit den realen Unterhaltskosten verknüpft.

Die besten Autos in puncto Preis-Leistung

Das Ergebnis ist der ADAC Autotest Preis-Leistung 2025, der Käufern bei der Wahl des nächsten Autos helfen soll. In der Auswertung wurden insgesamt einhundert Modelle unter die Lupe genommen, die im vergangenen Jahr getestet wurden. Dabei fällt auf, dass günstige Fahrzeuge unter 10.000 Euro faktisch vom Markt verschwunden sind. Selbst unter 15.000 Euro existieren nur noch vereinzelte Modelle.

Umso wichtiger ist eine Bewertung der sogenannten Total Cost of Ownership (TCO), also der Gesamtkosten über einen Zeitraum von fünf Jahren inklusive Wertverlust, Steuern und Versicherung

Die große Überraschung des Testberichts sind die Elektroautos. Erstmals dominieren Stromer die oberen Ränge der Bestenliste. In den Vorjahren hakte es oft an den hohen Anschaffungskosten. Der positive Trend ist aber nicht nur in den sinkenden Kaufpreisen begründet, sondern auch in den geringeren Wartungskosten und dem Wegfall der Kraftfahrzeugsteuer.

Wir haben unser Ranking nach der Preis-Leistung ausgerichtet. Gibt es ein Unentschieden, kommen die anderen beiden Noten zum Tragen: Die Gesamtnote und der Preis. Erstere beinhaltet alle Eigenschaften bis auf den Preis, und die Zweite bewertet eben diesen. Welche zehn Autos laut dem ADAC in Sachen Preis-Leistung am besten sind, zeigen wir in der folgenden Galerie.

Platz 10: Dacia Spring Electric 65 Expression

Der Dacia Spring belegt den zehnten Platz und ist ein Paradebeispiel für ein zweckoptimiertes Fahrzeug. Die Gesamtnote liegt bei 3,0 und ist damit die schlechteste in der ganzen Top Ten. Die Kosten sind mit einer Note von 1,4 hingegen die besten der gesamten Liste. Daraus ergibt sich eine Preis-Leistungs-Note von 2,2.

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Foto: Dacia

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Die beliebtesten Automarken im Jahr 2025 – nach Neuzulassungen

07. Januar 2026 um 20:22

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Audi Automarken SUV

Die Automobilbranche ist Stolz und Sorgenkind der deutschen Wirtschaft. Umso schöner ist die Nachricht, dass es im letzten Jahr einen kleinen Aufschwung gab. Welche Automarken sich am besten verkauft haben, verraten wir in diesem Ranking.

Ein neues Jahr ist angebrochen, und entsprechend ist es Zeit, nochmal einen Blick auf 2025 zu werfen. Die Automobilbranche in Deutschland konnte im vergangenen Jahr ein moderates Wachstum verzeichnen. Zeitgleich wurde der technologische Umbruch weiter vorangetrieben.

Laut den offiziellen Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) wurden im vergangenen Jahr insgesamt rund 2,86 Millionen Personenkraftwagen neu zugelassen. Das entspricht einem Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei der Farbwahl blieben die Käufer eher konservativ: Die Farben Grau, Schwarz und Weiß dominierten mit einem Anteil von zusammen über 77 Prozent.

Diese Automarken waren 2025 im Trend

Weiter auf dem Vormarsch sind Elektrofahrzeuge. Gleichzeitig verlieren klassische Verbrennermotoren deutlich an Boden. E-Autos verzeichneten 2025 ein Plus von 43,2 Prozent und erreichten damit einen Marktanteil von 19,1 Prozent. Im Gegensatz dazu gingen die Neuzulassungen von Benzinern um 21,6 Prozent und die von Diesel-Fahrzeugen um 18,3 Prozent zurück.

In Deutschland sind natürlich Automarken aus der Bundesrepublik beliebt, aber vor allem Hersteller aus China haben massiv zulegten. BYD zum Beispiel konnte seine Zulassungszahlen um 706,2 Prozent steigern und kommt auf 23.306 verkaufte Fahrzeuge. Dagegen erlebte Elektroauto-Pionier Tesla ein schwieriges Jahr und büßte fast die Hälfte seines Vorjahresvolumens ein.

Bei den Fahrzeugsegmenten setzten SUVs ihren Erfolgskurs fort und bildeten mit einem Anteil von 33,3 Prozent den stärksten Sektor. Den größten prozentualen Zuwachs verzeichnete jedoch die Obere Mittelklasse, die um 37,3 Prozent zulegen konnte. In der folgenden Galerie erfahrt ihr, welche zehn Automarken sich 2025 insgesamt am besten verkaufen konnten.

Platz 10: Toyota

Toyota belegt in der Top Ten für das Jahr 2025 den zehnten Rang. Insgesamt 87.578 Neuzulassungen wurden registriert. Trotz einer breiten Modellpalette muss der japanische Hersteller einen Rückgang von 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen.

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Bild: Toyota

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Reparatur von E-Autobatterien: Weniger Spannung im Portemonnaie

06. Januar 2026 um 11:00

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Wenn die Batterie allmählich den Geist aufgibt und die Reichweite sinkt, stehen viele Elektroautos vor dem Aus. Spezialisierte Unternehmen zeigen aber, dass es auch anders geht. Sie hauchen den Akkus für einen relativ schmalen Taler neues Leben ein.

Reparaturen von E-Autobatterien

  • In Deutschland gibt es bislang nur wenige Unternehmen, die Reparaturen von Antriebsbatterien für E-Autos anbieten. Denn dafür braucht es spezialisierte Werkstätten und Techniker. Firmen wie die EV Clinic in Berlin oder Volt Fix in Norderstedt haben jedoch den Schritt in diesen bislang unerschlossenen Markt gewagt – bislang mit Erfolg.
  • Dass Elektroautos schnell verschleißen, ist ein Vorurteil. Die Berater der P3 Group kommen anhand von 7.000 Datensätzen von Elektroautos etwa zu dem Ergebnis, dass die Reichweite nach 200.000 Kilometern Laufleistung im Schnitt nur um durchschnittlich circa 13 Prozent gesunken ist. Hat die Batterie doch mal einen Defekt, setzen viele Hersteller auf einen Komplettaustausch, da sie keine spezialisierte Werkstätten betreiben.
  • Laut einer Studie von Axa Novi und Wolk & Nikolic After Sales Intelligence ist das Marktpotenzial der Reparatur von E-Autobatterien enorm. Die Verlängerung der Lebensdauer von Batterien durch Wiederaufarbeitung und Reparatur unterstützt die Kreislaufwirtschaft im Automobilsektor und reduziert Abfall sowie Kosten. Herstellervorgaben stellen aber oft eine Hürde dar.

E-Autos altern langsam

Elektroautos altern langsamer, als viele glauben. Defekte sind eher selten. In der üblichen Garantiefrist von acht Jahren kümmern sich Hersteller um Ausfälle. Inzwischen gibt es aber immer mehr Fahrzeuge, die älter und nicht mehr viel wert sind. Der Einbau einer neuen Batterie würde sich bei vielen nicht lohnen – eine Reparatur schon.

Bei den Antriebsbatterien von E-Autos zeichnet sich eine Art Hop- oder Top-Regel ab: Entweder die Batteriesysteme sind gesund und verschleißen langsam sowie gleichmäßig. Oder eine oder mehrere Zellen büßen Spannung ein, was die Leistung der ganzen Batterie beeinträchtigt.

Da E-Autos aber immer besser altern gibt es außerhalb der Garantie kaum transparente Informationen seitens der Hersteller, was Verbraucher verunsichert. Externe Batterie-Checks und spezialisierte Reparatur-Unternehmen gewinnen deshalb an Bedeutung und könnten den Markt für gebrauchte E-Autos stabilisieren.

Stimmen

  • Im Februar 2025 berichtete E-Autofan Moritz Leicht auf seinem Blog über seine Erfahrungen bei der Batterie-Reparatur, die ihn gerade einmal 900 Euro gekostet hat: „Ich freue mich über den aufgefrischten Akku meines Smart Electric Drive und kann eine Reparatur definitiv empfehlen, wenn die 8 Jahre Akkugarantie vom Hersteller ausgelaufen sind und es dann tatsächlich irgendwann mal weniger Reichweite wird. Der Zelltausch geht etwa 8 Stunden und das Auto hat danach wieder spürbar mehr Reichweite.“
  • Bart Timmermans, Gründer und Geschäftsführer von Axa Novi, in einem Statement: „Unsere Studie ist eine wertvolle Informationsquelle für Unternehmen, die neue Möglichkeiten im Kfz-Ersatzteilmarkt erschließen möchten. Die Bewältigung von Herausforderungen wie Standardisierung und Wissenslücken ist der Schlüssel zum Erfolg bei der Reparatur von EV-Batterien.“
  • Volt Fix-Chef Chris Le Roux gegenüber dem NDR: „Die Batterien, die wir hier sehen, kommen entweder sehr früh zu uns, also innerhalb der Hersteller-Garantie. Oder sie kommen sehr spät, wenn sie hohe Laufleistungen haben.“ Die Kosten in Garantiefällen seien aufgrund der Herstellervorgaben oft sehr hoch, so Le Roux. Diese bekommen Kunden zwar nicht zu sehen, doch nach der Garantie könne das Unternehmen deutlich günstigere Preise anbieten.

Die Politik ist gefordert

Der Reparaturmarkt von E-Autos steckt noch in den Kinderschuhen, weil Hersteller Know-how und Ersatzteile kontrollieren. Unabhängige Werkstätten brauchen Spezialwissen, Werkzeuge und Zugang zu Modulen, um alte Batterien effizient wiederzubeleben.

Standardisierung könnte aber Abhilfe schaffen, indem einheitliche Formate Reparaturen erleichtern, Kosten senken und den Markt für neue Anbieter öffnen. Politische Maßnahmen wie steuerliche Anreize oder Vorgaben zur Ersatzteilverfügbarkeit wären entscheidend, um ein solches Ökosystem zu stärken.

Langfristig könnte die Batterie-Reparatur den Wert älterer Elektroautos sichern, Abfall reduzieren und Kreislaufwirtschaft fördern. Das würde sowohl Chancen für Wirtschaft, Umwelt als auch Verbraucher eröffnen, die auf nachhaltige Mobilität setzen – jenseits der Garantiepolitik der Hersteller.

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Verbrenner in E-Autos umbauen: Lohnt sich der Aufwand?

04. Januar 2026 um 05:45

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Verbrenner in E-Autos umbauen Elektromobilität E-Autos Elektroautos

Der Umbau klassischer Verbrenner in E-Autos wäre eine nachhaltige Alternative zum Neuwagenkauf. Doch wie praktikabel sind solche Umbauten und welche Kosten würden diese verursachen?

Die Bundesregierung hat die Elektromobilität klar als zentralen Baustein ihrer Klimaziele verankert. So sollen bis zum Jahr 2030 rund 15 Millionen vollelektrische Fahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs sein.

Ziel ist es, die Emissionen im Verkehrssektor drastisch zu reduzieren. Denn nur so kann das Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 erreicht werden.

Doch von den 15 Millionen vollelektrische Fahrzeugen ist Deutschland noch weit entfernt. Denn am 1. Oktober 2025 waren bislang nur 1,9 Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs. Anfang des Jahres waren es im Vergleich dazu 29,9 Millionen Benziner sowie 13,8 Millionen Dieselfahrzeuge.

Eine Möglichkeit, die angestrebten Zahlen im Verkehrssektor dennoch bis 2030 zu erreichen, wäre der Umbau von Verbrennern in E-Autos. Doch wie praktikabel wäre das in der Realität und ab wann würde sich eine solche Investition rechnen?

Ist es sinnvoll, Verbrenner in E-Autos umzubauen?

Der Umbau von Verbrennern zu E-Autos würde eine Reihe von Vorteilen mit sich bringen. Denn durch die weitere Nutzung bestehender Fahrzeuge könnten eine große Anzahl an Ressourcen gespart werden.

Der Umbau würde es ermöglichen, Karosserie, Fahrwerk und viele weitere Bauteile weiterzuverwenden, diese müssten dann – im Vergleich zum Neukauf – nicht neu produziert werden. Gleichzeitig könnten Besitzer älterer Fahrzeuge einfacher in die Elektromobilität einsteigen und müssten hierfür kein komplett neues Auto kaufen. Dadurch könnten Kosten deutlich gesenkt werden.

Zusätzlich könnte die Klimaneutralität im Verkehrssektor schneller gesenkt werden, da der Bestand an E-Autos schneller vergrößert werden könnte. Das Vorgehen würde außerdem die Lebensdauer bestehender Autos nachhaltig verlängern.

Tatsächlich gibt es in Deutschland inzwischen Firmen, die sich auf genau solche Umbauten – sogenannte Retrofits – spezialisiert haben. So beispielsweise auch die Firma E-Revolt aus dem bayerischen Dachau. Diese hat für die Umrüstung des VW Golf 7 einen Bausatz entwickelt, der den Umstieg erleichtern soll.

Ab wann lohnt sich ein solcher Umbau?

E-Revolt selbst bezeichnet das entwickelte Verfahren als „kostengünstige Alternative zum Kauf eines neuen Elektrofahrzeugs“. Das System maximiere die Nutzung von Ressourcen und minimiere den Abfall.

Michael Krail, Verkehrsexperte am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung, hat für den SWR eine Kosten-Nutzen-Analyse erstellt. Laut dem Experten sei die „Wirtschaftlichkeitsrechnung tatsächlich überraschend“.

Die Kosten für den Umbau durch E-Revolt liegen zwischen 12.000 und 15.000 Euro. Diese würden sich laut Krail beim Umbau eines zehn Jahre alten VW Golf mit Dieselmotor bei einer Fahrleistung von 14.000 km pro Jahr bereits nach sieben Jahren amortisieren. Bei einem Modell mit Benzinmotor wären dies nach neun Jahren der Fall.

Attraktiver könnten diese Umbauten natürlich auch durch staatliche Förderung werden. In Frankreich beispielsweise werden diese mit bis zum 5.000 Euro gefördert. Das deutsche Bundesverkehrsministerium hält jedoch eine „serielle Umrüstung von Pkw wirtschaftlich nicht für sinnvoll“, wie es auf Anfrage des SWR heißt.

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Feststoffbatterie: Neuer Hightech-Akku aus Europa

20. Dezember 2025 um 05:45

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Feststoffbatterie Elektromibilität E-Auto E-Autos Elektroauto Elektroautos Energiewende

Der kroatische Automobilhersteller Rimac arbeitet an einer neuen Feststoffbatterie, die die Versorgung von E-Autos auf ein neues Level heben könnte. Das Paket soll bis zu 30 Kilogramm leichter sein als klassische Akkus und dabei deutlich mehr Energie bieten.

Feststoffbatterien gelten als eine der vielversprechendsten Zukunftstechnologien der Automobilindustrie. Denn sie können deutlich höhere Energiedichten als heute gängige Lithium-Ionen-Batterien erreichen.

Für Automobilkonzerne kann das entscheidende Vorteile in Sachen Reichweite von E-Autos bringen. Denn bei gleichem Gewicht können Feststoffbatterien mehr Reichweite ermöglichen.

Das kroatische Unternehmen Rimac Technology rückt dem Traum von Feststoffbatterien für die Straße mit seinen aktuellen Entwicklungen nach eigenen Angaben deutlich näher, wie das britische Fachmagazin Autocar berichtet. Bis zum Ende des Jahrzehnts wolle der Hersteller seine Feststoffbatterien auf den Markt bringen.

Revolutioniert diese Feststoffbatterie aus Europa die Elektromobilität?

Feststoffzellen bieten auch durch ihre Bauweise zusätzliche Vorteile für die Automobilindustrie, da sie ohne flüssige, brennbare Elektrolyte auskommen. Dadurch können diese Akkus wesentlich widerstandsfähiger gegenüber Überhitzung oder Bränden sein.

Zudem bieten Feststoffbatterien schnellere Ladezeiten und eine längere Lebensdauer. Das wiederum hat Auswirkungen auf die langfristigen Kosten sowie den Komfort der Fahrer.

Die Festkörperbatterie der Firma Rimac, die sich derzeit in Tests befindet, soll auf eine Kapazität von 100 Kilowattstunden kommen. Der kroatische Hersteller arbeitet hieran zusammen mit dem Zellhersteller ProLogium und den Verbundwerkstoffexperten von Mitsubishi

Rimac verspricht sich von seinem Prototypen eine um 20 bis 30 Prozent höhere Energiedichte als bei einer herkömmliche Batterie. Dabei ist die Feststoffzelle außerdem rund 30 Kilogramm leichter. Grund hierfür ist das sehr leichte sowie extrem steife Verbundgehäuse, das von Mitsubishi beigesteuert wird.

Keine serienmäßige Großproduktion geplant

Nurdin Pitarevic, der stellvertretende CEO der Rimac Group, erklärt im Interview mit Autocar, dass die entwickelte Feststoffbatterie bis zum Ende des Jahrzehnts auf die Straßen kommen soll. Das könnte in einem neuen Bugatti-Modell der Fall sein, das der Automobilhersteller 2030 auf den Markt bringen will.

Pitarevic geht außerdem davon aus, dass die Kosten der Feststoffbatterie bis zum Jahr 2035 mit aktuellen Standardzellen gleichziehen werden. Der kroatische Hersteller habe jedoch keine Absicht Festkörperbatterien in Serie zu konventionellen Preisen herzustellen. Es sei jedoch denkbar, dass Rimac die eigene Technologie für die Batterieherstellung an andere Unternehmen lizensiert.

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Sind E-Autos für Fußgänger gefährlicher als Verbrenner?

18. Dezember 2025 um 05:45

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E-Autos für Fußgänger gefährlicher Elektroautos Elektromobilität Straßenverkehr

Elektroautos sind schwerer als herkömmliche Verbrenner und in ihrem Betrieb dabei deutlich leiser. Doch sind sie deshalb gefährlicher für Fußgänger als Benziner oder Diesel? Eine Analyse der University of Leeds gibt Aufschluss.

Seit ihrer Einführung stehen Elektroautos immer wieder unter dem Verdacht, für andere Verkehrsteilnehmer gefährlicher zu sein als klassische Verbrenner. Kritiker verweisen vor allem auf das höhere Fahrzeuggewicht vieler E-Autos, das bei einem Zusammenstoß zu schwereren Verletzungen führen könnte.

Hinzu kommt die Sorge, dass E-Autos bei niedrigen Geschwindigkeiten deutlich leiser sind und von Fußgängern oder Radfahrern schlechter wahrgenommen werden könnten. Aber auch die schnelle Beschleunigung mancher Modelle gilt als potenzieller Risikofaktor, die die Debatte um die Sicherheit von E-Autos im Straßenverkehr befeuern.

Forscher der University of Leeds haben sich der Frage gewidmet, ob Elektroautos im Straßenverkehr tatsächlich gefährlicher für Fußgänger sind. Die Ergebnisse der Untersuchung dürften Kritikern einen Teil ihrer Bedenken nehmen und die Debatte um die Sicherheit von Elektroautos spürbar versachlichen.

Sind E-Autos gefährlicher für Fußgänger?

Die Forscher haben für ihre Studie zur Fußgängersicherheit die Daten der STATS19-Datenbank untersucht. Dabei handelt es sich um die offizielle Datenbank des britischen Verkehrsministeriums, in der alle gemeldeten Verkehrsunfälle gelistet sind. Für die Studie, die im Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht wurde, haben die Forscher um Professor Zia Wadud die Unfallstatistik der Jahre von 2019 bis 2023 ausgewertet.

Im untersuchten Zeitraum waren insgesamt 71.979 Fußgänger in Verkehrsunfälle mit Autos, Taxis oder privaten Mietwagen verwickelt. 7,36 Prozent der Unfälle entfielen dabei auf Hybridfahrzeuge, 1,38 Prozent auf E-Autos sowie 91,25 Prozent auf konventionelle Fahrzeuge.

Doch obwohl sich die Unfallzahlen für Elektrofahrzeuge und konventionelle Fahrzeuge deutlich unterscheiden, sind die Unfallraten anhand der gefahrenen Kilometer und des Fahrzeugaufkommens auf den Straßen sehr ähnlich. Denn die Forscher haben eine jährliche Fahrleistung von rund 250 Milliarden Meilen in Großbritannien betrachtet.

Für Elektrofahrzeuge lag die Zahl der Fußgängerunfälle pro Milliarde gefahrener Meilen demnach bei 57,8. Die nicht-elektrische Fahrzeuge lagen mit 58,9 Fußgängerunfälle pro Milliarde gefahrener Meilen nur leicht darüber.

E-Autos verfügen über bessere Sicherheitstechnologien

„Es gab zwei Bedenken hinsichtlich Elektrofahrzeugen und der Verkehrssicherheit“, erklärt Wadud, der Professor für Mobilität und Energiezukunft in Leeds ist. „Erstens, ob Elektrofahrzeuge die Zahl der Kollisionen mit Fußgängern erhöhen würden, da sie leiser sind als herkömmliche Fahrzeuge. Zweitens, ob bei einer Kollision die Verletzungen der Fußgänger schwerwiegender wären, wenn ein Elektrofahrzeug beteiligt ist, da diese Fahrzeuge schwerer sind.“

Die Studienergebnisse belegen laut Wadud nun, dass „dies nicht der Fall ist“. Seine Hoffnung ist nun, dass die Ergebnisse etwaige Vorurteile hinsichtlich der Sicherheit von Elektrofahrzeugen ausräumen werden.

Wadud sieht als eine mögliche Erklärung für diese Ergebnisse das Alter der Elektrofahrzeuge. Denn diese seien in der Regel viel neuer und teuer und daher meist auch mit besseren Sicherheitstechnologien ausgestattet. Diese Technologien würden helfen, Unfälle zu vermeiden oder deren Auswirkungen zu begrenzen.

Diese Ergebnisse legen nahe, dass wir der Öffentlichkeit und den politischen Entscheidungsträgern versichern können, dass Elektrofahrzeuge nicht nur besser für den Planeten sind, sondern auch kein größeres Risiko für Fußgänger darstellen als die derzeit auf den Straßen fahrenden Benzin- oder Dieselfahrzeuge.

Auch die Sorge, das deutlich höhere Gewicht der E-Autos könne zu schwereren Verletzungen bei Unfällen führen, kann die Studie nicht bestätigen. Hierfür gebe es keine statistischen Belege in den Daten.

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Die meistverkauften Automarken der Welt

12. Dezember 2025 um 20:25

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beleibtesten Automarken Mai 2025 Neuzulassungen

Über Jahrzehnte war die Automobilbranche relativ stabil, doch Aspekte wie E-Mobility, eine schwankende Wirtschaft und globale Krisen mischen die Karten neu. Das spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen der Hersteller wieder.

Einige bekannte Automarken sind bereits dabei, abgehängt zu werden, während sich andere noch mit den neuen Herausforderern um die Gunst der Käufer streiten. Eine aktuelle Analyse der Verkaufszahlen für das zweite Halbjahr 2024 und das erste Halbjahr 2025 zeigt, wie sich die Machtverhältnisse momentan verschieben. Vor allem Hersteller mit Fokus auf Elektromotoren steigen rasant im Ranking.

Diese Automarken verkaufen sich momentan am besten

Besonders für die deutschen Premiumhersteller wird die Luft immer dünner. Marken wie BMW (Platz elf), Mercedes (Platz 13) und Audi (Platz 15) mussten im Vergleich zum Vorjahr allesamt Verkaufsrückgänge zwischen zwei und sechs Prozent hinnehmen und schaffen es deshalb nicht mehr in die Top Ten.

Renault kann sogar ein Plus von zwei Prozent verzeichnen und landet damit auf Rang 14. Ebenfalls knapp gescheitert ist der chinesische Hersteller Geely, der seine Verkäufe jedoch um 59 Prozent steigern konnte und schon bald ganz oben mitspielen könnte.

Generell steht der Aufstieg von Fahrzeugen aus China im krassen Gegensatz zur deutschen Automobilbranche. Neben dem genannten Geely lässt vor allem BYD die Muskeln spielen. Ein Wachstum von 31 Prozent spricht für sich, und laut Experten ist schon in kurzer Zeit mit einer noch höheren Platzierung zu rechnen.

Wer sich von den klassischen Automarken noch ganz gut halten kann, sind Hersteller aus Japan und Südkorea, die zusammen gleich sechs von zehn Plätze in dieser Liste für sich beanspruchen. In der folgenden Galerie präsentieren wir die zehn meistverkauften Automobilproduzenten der Welt. Die Daten stammen von Jato Dynamics (via Visual Capitalist).

Platz 10: Chevrolet

Die amerikanische Traditionsmarke Chevrolet macht mit 1,49 Millionen verkauften Fahrzeugen den Einstieg in die Top Ten. Die General-Motors-Tochter kann sogar ein leichtes Wachstum von zwei Prozent verzeichnen.

General Motors, Chevrolet
Foto: Chevrolet

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Lithium-Luft-Batterie bringt E-Autos in Reichweite von Verbrennern

11. Dezember 2025 um 05:45

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Lithium-Luft-Batterie Reichweite Verbrenner E-Auto

Japanische Forscher haben eine Lithium-Luft-Batterie mit einer Kapazität von rund einer Wattstunde entwickelt. Mit dieser hohen Leistung und einer längeren Lebensdauer könnte dieser Akku elektrische Reichweiten künftig an die von Verbrennern heranbringen.

Lithium-Ionen-Akkus gelten derzeit als Standard in der Elektromobilität. Sie sind vergleichsweise sicher und bieten ein effizientes Energiespeichersystem. Denn auch bei hohen Leistungsdichten erlauben sie tausende Ladezyklen.

Doch die Technologie stößt inzwischen auch an ihre Grenzen, da die Energiedichte nur noch langsam ansteigt, was wiederum die Reichweite begrenzt und das Batteriegewicht hoch hält. Auch Rohstoffabhängigkeiten, thermische Risiken wie Überhitzung und die daraus resultierende aufwendige Kühlung bilden Herausforderungen in der Elektromobilität.

Aus diesen Gründen arbeiten Forscher weltweit an Alternativen für die Elektromobilität. Steigende Anforderungen an Reichweite, Ladegeschwindigkeit, Sicherheit und Ressourceneffizienz lassen sich mit der aktuellen Technologie nur begrenzt erfüllen.

Forscher aus Japan haben daher nun eine Lithium-Luft-Batterie entwickelt, die in Zukunft Lithium-Ionen-Akkus als Standard in der Elektromobilität ersetzen könnten. Denn laut den Forschern gelten die Lithium-Luft-Batterien als „ultimative wiederaufladbare Batterien“.

Können E-Autos mit der Lithium-Luft-Batterie Reichweiten von Verbrennern erreichen?

Die Wissenschaftler vom National Institute for Materials Science (NIMS) konnten bei ihrer Arbeit drei Schwachstellen bisheriger Lithium-Luft-Batterien eliminieren. So konnten Leistung, Lebensdauer und Stabilität gesteigert werden.

Die von den Forschern entwickelte Lithium-Luft-Batterie nutzt den Sauerstoff aus der Luft. Dieser strömt durch neu angeordnete Kanäle gleichmäßig in die Batterie, wodurch die chemischen Reaktionen stabilisiert werden konnten. So konnten die Forscher die Energiedichte des Akkus erheblich steigern.

Auch eine Wärmebehandlung der Elektrode konnte zu dem erfolgreichen Testlauf der Batterie beitragen. Dabei haben die Forscher den enthaltenen Kohlenstoff auf rund 2100 Grad Celsius erhitzt. Es entstand eine beständigere Struktur, die der Batterie mehr Stabilität bringt.

Forschung steht noch am Anfang

Die Forscher haben für ihre Tests einen Prototypen einer gestapelten Lithium-Luft-Batterie verwendet. Dieser enthielt Elektroden mit einer Größe von vier mal vier Zentimetern und konnte eine Kapazität von bis zu einer Wattstunde erreichen.

Der Prototyp konnte 19 Auf- und Endlade-Zyklen ohne Verluste durchlaufen. Erst danach ließ die Leistung des Systems nach. Für die Forscher stellt dies „eine bemerkenswerte Stabilität für diese frühe Entwicklungsphase“ dar.

Pro Kilogramm konnte die Prototyp-Zelle eine Energiedichte von 130 Wattstunden erreichen. Das ist nahezu das Doppelte im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien.

Die Forscher gehen davon aus, dass künftig Energiedichten von mehr als 700 Wattstunden pro Kilogramm mit dieser Technologie möglich wären. Damit könnten E-Autos theoretisch auch an die Reichweite von Verbrennern heranreichen.

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