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'Letzter Ausweg': ChatGPT führt Werbung ein - auch für zahlende Nutzer
Nach monatelangen Spekulationen ist es offiziell: ChatGPT führt Werbung ein. Das betrifft nicht nur Gratis-Nutzer, sondern auch einige zahlende Abonnenten. Wir zeigen, wie die Anzeigen aussehen, wer verschont bleibt und welche Daten OpenAI dafür nutzt. (Weiter lesen) ChatGPT als Trauredner: Warum eine Ehe jetzt wegen der KI annulliert wird

Lost in Translation? ChatGPT bekommt eigenen Übersetzer
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OpenAI hat mit ChatGPT Translate einen eigenen Übersetzer an den Start gebracht. Neben klassischen Übersetzungen ermöglicht das Tool auch Umformulierungen für bestimmte Zielgruppen wie Kinder oder ein akademisches Publikum. Der Übersetzer hat allerdings noch einige Schwachstellen. Eine kommentierende Analyse.
ChatGPT bekommt eigenen Übersetzer
- ChatGPT Translate kann OpenAI zufolge Tonfall, Redewendungen und Kontexte in Texten erkennen, um präzise Übersetzungen zu liefern. Auch umgangssprachliche und regionale Ausdrucksweisen sollen für das Tool kein Problem sein.
- Der OpenAI-Übersetzer soll wie Google Translate oder DeepL die Ausgangssprache automatisch erkennen können. Auch die Benutzeroberfläche ähnelt denen der Konkurrenz. Aktuell unterstützt ChatGPT Translate rund 50 verschiedene Sprachen. Darunter: Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch.
- Laut OpenAI geht ChatGPT Translate über einen klassischen Übersetzer hinaus. Das Tool soll per Mausklick etwa auch spezielle Textanpassungen ermöglichen. Darunter: flüssigere Formulierung, Umformulierung in einen sachlichen, geschäftlichen Stil, Übersetzung zum Verständnis für ein Kind und Übersetzungen für ein akademisches Publikum.
ChatGPT Translate: Noch nicht ganz ausgereift
Normalerweise hängt OpenAI jede noch so kleine Funktion an die ganz große Glocke. Bislang gibt es ungewöhnlicherweise jedoch keine offiziellen Statements zu ChatGPT Translate (Stand: 15. Januar 2026). Das Tool stellt dennoch ein direktes Konkurrenz-Angebot zu etablierten Übersetzern wie DeepL oder Google Translate dar.
Es war zwar zuvor bereits möglich, Texte mit ChatGPT zu übersetzen. Mit ChatGPT Translate hat OpenAI aber eine gesonderte Übersetzungs-Oberfläche geschaffen, die den Angeboten der Konkurrenz nicht zufällig ähnelt, sondern ein vertrautes Gefühl schaffen soll.
Der eigentliche Mehrwert von ChatGPT Translate könnte in der Nachbearbeitung von Übersetzungen liegen. Unterhalb der Übersetzung gibt es dazu klickbare Optionen. Über die Auswahl landet man allerdings auf der normalen ChatGPT-Oberfläche.
Ganz ausgereift scheint der Übersetzer daher nicht. Das Angebot, Texten einen akademischen Tonfall einzuhauchen, entbehrt zudem nicht einer gewissen Ironie. Denn Studien zufolge haben KI-Übersetzer vor allem mit technischen und wissenschaftlichen Begriffen so ihre Probleme.
Stimmen
- Laut Franziska Neziri, Vizepräsidentin des Schweizer Verbands der Übersetzer, Terminologen und Dolmetscher (ASTTI), ist KI ausserstande, menschliche Erfahrungen zu machen, und kann somit den erhaltenen Input auch nicht mit früheren Erfahrungen abgleichen, was wir Menschen dagegen tagtäglich tun. Sie kann also z. B. keine Emotionen empfinden und diese folglich auch nicht nachvollziehen.
- Oliver Czulo, Professor für Übersetzungswissenschaft am Geisteswissenschaftlichen Zentrum (GWZ) der Universität Leipzig, in einem Interview: „Die Maschine hat kein Verständnis davon, was Geschlecht ist und was Stereotype sind. Übersetzungsmodelle sind nichts anderes als statistische Modelle, die aber keinerlei Verständnis von der Welt haben. Wie gut Modelle funktionieren, hängt von Daten ab. Es gibt bestimmte Sprachenpaare wie Englisch–Deutsch oder Englisch–Französisch, bei denen die Maschine schon teilweise wirklich gute Vorübersetzungen leisten kann.“
- Dolmetscher Nathan Chacón zu den Auswirkungen von KI-Übersetzern auf seinen Job: „Es gibt viele Übersetzer da draußen und sie haben meine Bedenken bestätigt. Ich sehe, wie KI-Tools die Kontrolle übernehmen“. Chacón müsse derzeit vor allem KI-Übersetzungen korrigieren, da Künstliche Intelligenz Redewendungen wie „it’s raining cats and dogs“ – (zu Deutsch: „Es regnet in Strömen“) – nicht erkennen könne.
KI-Übersetzer: OpenAI hinkt der Konkurrenz hinterher
Ob sich ChatGPT Translate als feste Alternative zu Google Translate und DeepL etablieren kann, bleibt abzuwarten. Denn: Bislang hinkt OpenAI der Konkurrenz bei der Sprachauswahl deutlich hinterher. Die Veröffentlichung eines hauseigenen dezidierten Übersetzers zeigt aber, dass sich das Unternehmen künftig stärker in diesem Bereich positionieren will.
Weitere Sprachen, Funktionen und vor allem mehr Marketing dürften deshalb die logische Folge sein. Zwar befindet sich OpenAI noch nicht auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Doch mit weiteren Upgrades sowie der Popularität von ChatGPT könnte das Unternehmen schnell Boden gutmachen.
Im privaten und zwischenmenschlichen Alltag dürfte das Tool deshalb schnell zum praktischen Begleiter werden. Für professionelle Übersetzer und Dolmetscher werden KI-Übersetzer dennoch keine direkte Gefahr darstellen.
Ihr Berufsbild dürfte sich allerdings weiter verschieben: weg von direkten Übersetzungen und hin zu mehr Korrekturen. Denn Halluzinationen, kulturelle Fehlgriffe oder falsch verstandene Metaphern sind keine KI-nderkrankheiten, sondern Nebenwirkungen statischer Sprachmodelle.
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Besser als DeepL? OpenAI startet ChatGPT Translate für Übersetzungen
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Vertikale Kurzvideos: Bald gibt es Disney+ für Smartphone-Nerds
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ChatGPT Health: Fehldiagnosen im Premium-Gewand
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OpenAI fügt ChatGPT einen neuen Gesundheits-Tab hinzu, über den Nutzer elektronische Krankenakten hochladen und Verbindungen zu Gesundheits- und Fitness-Apps herstellen können. Die Reaktionen auf ChatGPT Health fallen jedoch gemischt aus. Eine kommentierende Analyse.
Was ist ChatGPT Health?
- ChatGPT Health ist ein speziell isolierter Bereich innerhalb des Chatbots. Nutzern sollen dort Konversationen zu Gesundheitsthemen führen können, ohne dass sich sensible Daten mit regulären Chatverläufen vermischen. Laut OpenAI kann Health Gesundheitsdaten auswerten und über allgemeine Ratschläge hinaus erkennen können, wann ärztliche Hilfe erforderlich ist.
- Das System wurde den Angaben zufolge mit über 260 Ärzten entwickelt, um Antworten zu Gesundheitsfragen zu analysieren und sicherzustellen, dass ChatGPT medizinisch plausible und korrekte Antworten liefert. Die Funktion lässt sich mit Fitness- und Gesundheitsdaten aus Apps wie Apple Health, Weight Watchers oder Peloton verbinden. Die Integration von elektronischen Patientenakten ist zunächst nur in den USA möglich.
- OpenAI zufolge konsultieren jede Woche Millionen Nutzer ChatGPT zu Gesundheitsfragen. Das Problem: Aufgrund von sogenannten Halluzinationen spucken KI-Chatbots immer wieder unsinnige bis komplett falsche Antworten aus. Bei Gesundheitsthemen kann das verheerende Folgen haben, wie erst kürzlich Google wieder unter Beweis stellte.
OpenAI wälzt Verantwortung auf Nutzer ab
OpenAI betont, dass ChatGPT Health trotz der engen Zusammenarbeit mit Ärzten keine Diagnosen stellen oder Behandlungen empfehlen darf. Das Tool soll offiziell lediglich zur Information und Vorbereitung von Arztbesuchen dienen.
Das ist vor allem rechtlich relevant, da OpenAI ChatGPT Health in den USA als Verbraucherprodukt einstufen lassen hat. Damit fällt die Funktion nicht unter die strengen Datenschutzgesetze für das Gesundheitswesen. Das entbindet OpenAI von gewissen Haftungsrisiken und verlagert die Verantwortung vor allem auf die Nutzer.
Innerhalb der EU wäre das sicher nicht möglich – und das ist auch gut so. Denn trotz Verbesserungen und ärztlichen Analysen sind Falschinformationen in Form von KI-Halluzinationen keinesfalls komplett ausgeschlossen. In puncto Datenschutz gibt es ebenfalls Bedenken.
OpenAI bietet zwar eine Zweck-Verschlüsselung an, aber eben keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, wie sie bei Messenger-Diensten üblich ist. Heißt konkret: Es besteht zwar ein Schutz vor Fremdzugriffen. OpenAI kann die Daten jedoch einsehen.
Stimmen
- Fidji Simo, CEO of Applications bei OpenAI, in einem Blogbeitrag: „ChatGPT Health ist ein weiterer Schritt, um ChatGPT zu einem persönlichen Super-Assistenten zu machen, der Sie mit Informationen und Tools dabei unterstützt, Ihre Ziele in allen Bereichen Ihres Lebens zu erreichen. Wir stehen noch ganz am Anfang dieser Reise, aber ich freue mich darauf, diese Tools mehr Menschen zugänglich zu machen.“
- OpenAI-Chef Sam Altman erklärte bereits im Sommer gegenüber CNBC: „Das Gesundheitswesen ist der Bereich, in dem die größten Verbesserungen zu verzeichnen sind. Es macht einen großen Teil der Nutzung von ChatGPT aus. Ich denke, es ist wirklich wichtig, den Menschen bessere Informationen über ihre Gesundheitsversorgung zu geben und ihnen die Möglichkeit zu geben, bessere Entscheidungen zu treffen.“
- Autor und Journalist Aidan Moher spottet in einem Post auf Bluesky: „Was soll schon schiefgehen, wenn ein LLM, das darauf trainiert ist, die Vorurteile der Nutzer zu bestätigen, zu unterstützen und zu fördern, auf einen Hypochonder mit Kopfschmerzen trifft?“
Ein Gesundheitsberater, der ChatGPT niemals sein kann
Da Millionen Nutzer ChatGPT trotz einhelliger Warnungen nach wie vor zu Gesundheitsfragen konsultieren, ist es zunächst einmal begrüßenswert, dass sich OpenAI dem Thema angenommen hat, um den Chatbot zu verbessern.
Doch das Unternehmen suggeriert auch einen Gesundheitsberater, der ChatGPT niemals sein kann. Die externe Aufklärung von Nutzern wird deshalb genauso entscheidend sein, wie die Frage, ob der Chatbot tatsächlich genügend Warnhinweise an den richtigen Stellen ausspuckt und wie er mit hochsensiblen Gesundheitsthemen umgeht.
Dass eine Verarbeitung von ärztlichen Patientendaten in der EU nicht möglich ist, deutet auf regulatorische Hürden hin. Denn: In Deutschland unterliegen Gesundheitsdaten glücklicherweise strengen Verarbeitungsvoraussetzungen. Vermutlich wird OpenAI solche Daten in den USA nutzen, um personalisierte Werbung zu schalten. Vollständiger Datenschutz ist nicht garantiert.
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So findest du heraus, was ChatGPT alles über dich weiß
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ChatGPT weiß erstaunlich viel – auch über seine Nutzer. Während der KI-Chatbot Fragen beantwortet oder Texte verfasst, merkt er sich auch Details aus den Gesprächen. So kannst du prüfen, was ChatGPT inzwischen alles über dich weiß.
Die Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022 hat eine neue Phase der Künstlichen Intelligenz eingeleitet. Für viele Menschen ist der KI-Chatbot aus dem Hause OpenAI kaum noch aus dem Alltag wegzudenken.
Ob im Browser, in der App oder im Chat bei WhatsApp – das KI-Modell ist inzwischen auf zahlreichen Wegen rund um die Uhr erreichbar. Das zeigt sich auch in den Nutzerzahlen: Erst Anfang Oktober verkündete OpenAI-Chef Sam Altman bei der jährlichen DevDay-Konferenz des Unternehmens, dass ChatGPT inzwischen mehr als 800 Millionen wöchentlich aktive Nutzer zählt.
Diese enorme Zahl an Nutzern ist nicht nur entscheidend für den Erfolg des KI-Modells, sondern auch für dessen Leistungsfähigkeit. Denn die Anfragen generieren einen kontinuierlichen Datenfluss, der wertvolle Informationen für die Entwicklung des KI-Modells enthält.
So kann jede Anfrage oder Reaktion zum größeren Verständnis von Modellen wie ChatGPT beitragen. Doch enthalten die Anfragen Informationen über persönliche Vorlieben, Interessen oder sensible Daten, können auch diese in den Datenstrom gelangen.
Was weiß ChatGPT über dich?
In seinen Datenschutzrichtlinien legt OpenAI dar, welche personenbezogenen Daten bei der Nutzung von ChatGPT erhoben werden. Dazu gehören unter anderem Daten, die bei der Erstellung eines Kontos angegeben werden oder Nutzungsdaten wie Eingaben, Geräte-Informationen oder Standortdaten.
Was ChatGPT über dich weiß, kommt also auch auf dein Nutzungsverhalten an. Willst du herausfinden, welche Informationen das KI-Modell über dich gespeichert hat, kannst du ganz einfach nachfragen.
Dafür kannst du im Chat einfach Fragen wie „Was weißt du über mich?“ oder „Wie heiße ich und wo arbeite ich?“ eingeben. Willst du etwas tiefer in die Materie gehen, kannst du auch auf bisherige Gespräche Bezug nehmen und ChatGPT fragen, wie es dich anhand dessen beschreiben würde.
Anhand der Länge der Antworten und den enthaltenen Details kannst du dann erkennen, wie viel ChatGPT tatsächlich durch deine Eingaben bisher über dich erfahren und sich gemerkt hat. Es ist aber auch durchaus möglich, dass dir der KI-Chatbot sagt, dass er nichts über dich weiß.
Diese Privatsphäre-Einstellungen kannst du bei ChatGPT vornehmen
Willst du verhindern, dass ChatGPT zu viel über dich lernt oder weiß, kannst du verschiedene Einstellungen vornehmen, die deine Privatsphäre schützen. So kannst du beispielsweise in den Einstellungen die Funktion „Erinnerungen“ deaktivieren.
Öffne hierfür deine Einstellungen und navigiere zum Menüpunkt Personalisierung. Hier kannst du deaktivieren, dass ChaGPT gespeicherte Erinnerungen speichert und beim Antworten berücksichtigt.
Im Bereich Personalisierung kannst du außerdem sehen, welche Einstellungen du bisher vorgenommen hast. Hier können im Bereich „Beruf“ oder „Mehr über dich“ Informationen hinterlegt sein, die ChatGPT sich merkt. Auch „Individuelle Hinweise“ können dazu beitragen.
Zusätzlich kannst du auch das ChatGPT-Datentraining ausschalten. Hierfür musst du in deinen Einstellungen den Punkt Datenkontrollen aufrufen. Ganz oben findest du die Option „Das Modell für alle verbessern“. Schalte diese Feature ab, wenn du nicht möchtest, dass OpenAI Modelle mit deinen Inhalten trainiert.
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ChatGPT als Werbepartner, OpenAI muss Geld verdienen!
OpenAI muss seinen Dienst irgendwie monetarisieren. Wird ChatGPT künftig als Werbepartner herhalten müssen, um die enormen Kosten zu decken?
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Voll auf Kommerz: ChatGPT im Jahresrückblick 2025
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2025 war für ChatGPT ein turbulentes Jahr. Einerseits stiegen die Nutzerzahlen und der Umsatz stark, andererseits wachsen auch die Verluste und der Druck zur Monetarisierung von KI steigt. Mit Werbung, Shopping und einem Börsengang stehen OpenAI und ChatGPT am Scheideweg. Eine kommentierende Analyse.
ChatGPT im Jahresrückblick 2025
- Als ChatGPT im November 2022 in den App Stores erschienen ist, verzeichnete die Anwendung innerhalb von nur fünf Tagen eine Million Nutzer – ein neuer Rekord. Drei Jahre später nutzen 800 Millionen Menschen wöchentlich die KI von OpenAI. Das ist ein Zehntel der Weltbevölkerung.
- Bis 2029 will OpenAI 125 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielen. Im Jahr 2025 lag dieser gerade einmal bei rund 13 Milliarden US-Dollar. Das Problem: Der Verlust lag im ersten Halbjahr 2025 bei 4,7 Milliarden US-Dollar. Die Rücklagen von OpenAI schmelzen gefühlt schneller als die Polkappen.
- Grund für die Diskrepanz: Rund 35 Millionen Menschen haben ein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen – deutlich zu wenig, um sich über ein Abomodell á la Spotify oder Netflix zu refinanzieren. Weniger als fünf Prozent der Nutzer sind bereit, für die Dienstleistungen von ChatGPT zu zahlen. Warum auch, wenn es so viele kostenlose Alternativen gibt?
OpenAi packt die Brechstange aus
OpenAI hat sich für den einfachen Weg entschieden. Das Unternehmen hat ein grandioses und innovatives Produkt auf den Markt gebracht und in kürzester Zeit Millionen von Menschen begeistert. Der Preis für das Wachstum: hohe Investitionen, viele Bewertungen und kein Cashflow.
Jetzt ist CEO Sam Altman dazu gezwungen, seine lieb gewonnen Kostenlos-Kunden zu ärgern – und dafür wählt er die Brechstange. Altman führt Werbung nicht nach und nach ein, wie es beispielsweise bei Instagram der Fall war – erst Feed, dann Storys, dann Reels und dann Shopping. Nein: Innerhalb von wenigen Monaten führt er das gesamte Waffenarsenal der digitalen Kommerzialisierung auf.
Erst werden Drittanbieter-Apps wie Spotify, Booking und Uber integriert, um den Komfort zu erhöhen. Dann folgt die PayPal Connection, um das Bezahlen zu vereinfachen und schließlich folgen ein Shopping-Berater und dazu passend personalisierte Werbeanzeigen.
Stimmen
- Bei OpenAI-Chef Sam Altman hat sich die Einstellung offenbar zum schnellen Geld an der Börse gewandelt. Während er 2023 noch als Forscher und Optimist einen Börsengang ablehnte, war er im Herbst 2025 der Versuchung nicht mehr abgeneigt. In einem Livestream sagte er: „Ich denke, man kann mit Fug und Recht sagen, dass dies angesichts unseres Kapitalbedarfs der wahrscheinlichste Weg für uns ist.“
- Deutlich zurückhaltender zeigt sich dabei Bret Taylor, Chair of OpenAI Board of Directors. Der Vorstandsvorsitzende legt Wert auf die Gemeinnützigkeit seiner Organisation: „OpenAI verfolgt das Ziel, dass AGI der gesamten Menschheit zugutekommt. Sowohl das Unternehmen als auch die Foundation treiben diese Mission gemeinsam voran. Je erfolgreicher OpenAI als Unternehmen ist, desto wertvoller wird der Anteil der gemeinnützigen Organisation. Diese Mittel kommen ihrer philanthropischen Arbeit zugute.“
- Liz Reid, Search-Chefin bei Google, in einem Interview mit dem Wall Street Journal: „Der Anstieg an Suchanfragen gleicht die Rückgänge bei den Anzeigenklicks in etwa aus – wir landen am Ende ungefähr beim gleichen Ergebnis.“ Sie betont, dass Chatbots keine Produkte ersetzen können, nach denen Nutzer aktiv suchen.
Geht OpenAI 2026 an die Börse?
2026 könnte das wichtigste Jahr in der bislang sehr kurzen und zugleich sehr erfolgreichen Ära von ChatGPT werden. Durch die erfolgreiche Umwandlung in eine Public Benefit Corporation steht rein rechtlich einem Börsengang nichts mehr im Weg.
Zwar wird OpenAI nicht müde zu betonen, dass die philanthropische Foundation, die 26 Prozent der neuen Organisation hält, sich auf gemeinnützige Forschungsprojekte wie die Heilung von Krankheiten und die Verbesserung der Gesundheit durch KI konzentriert . Trotzdem sind auch die ehrenwertesten Ziele nichts mehr wert, wenn das Geld fehlt.
Letztendlich geht es um die Frage: Ist Reichtum für Sam Altman wichtiger oder geht es um eine Verbesserung der Welt? Im ersten Fall werden wir einen Börsengang und eine strukturierte Vermarktung von ChatGPT sehen.
Im zweiten Fall wird OpenAI seine Vormachtstellung einbüßen, tausende Mitarbeiter entlassen müssen, wenn das Geld aufgebraucht ist und ein Schattendasein als kleine KI-Firma fristen. Die Antwort auf die Frage könnte ein altes Finanz-Sprichwort bringen: Follow the money.
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