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Nicht mit Trojanern, sondern mit Metas eigener KI: So konnten Hacker Instagram-Konten kapern

02. Juni 2026 um 11:00
Zahlreiche Instagram-Konten sind Ziel von Hackerangriffen geworden. Statt sich mit Trojanern und Co. Zugriff zu verschaffen, mussten die Angreifer:innen aber lediglich Metas KI um Hilfe bitten. Wie sie mit der Künstlichen Intelligenz die Konten kapern konnten.weiterlesen auf t3n.de

Hacker nutzen Support-Bot von Meta, um Instagram-Konten zu kapern

01. Juni 2026 um 21:45
Smartphone, soziales Netzwerk, Technologie, Social Media, Instagram, Vernetzung, Jugendschutz, Visualisierung, Markenlogo, App-Icon, Benutzer, Bokeh-Effekt, Silhouette, Digitale Plattform, Farbiger Hintergrund, Onlinepräsenz Ein kritischer Fehler im KI-Support von Meta führte dazu, dass Angreifer fremde Instagram-Konten kapern konnten. Selbst das offizielle Archiv-Konto des Weißen Hauses unter Barack Obama war betroffen. Der Konzern hat die Lücke mittlerweile geschlossen. (Weiter lesen)

Apple Glasses: Tim Cook setzt Fokus auf eine smarte Brille

01. Juni 2026 um 19:51
Apple, Virtual Reality, Gerüchte, Augmented Reality, Brille, Mixed Reality, Apple Vision Pro, Gestensteuerung, Spatial Audio, Vision, Augen-Tracking, spatial computing, Wearable Technology, Apple Glasses, Digital Crown, Apple Vision, XR-Brille, räumliches Display Apple verschiebt den Start seiner intelligenten Brille angeblich auf Ende 2027. Auch eine günstigere Version des Headsets Vision Pro lässt noch lange auf sich warten. Der Konzern legt den Fokus zunächst auf Design statt auf komplexe Technik. (Weiter lesen)

KI-Wearables: Meta soll an Anhänger und mehreren smarten Brillen arbeiten

30. Mai 2026 um 15:32
Wie aus einem geleakten internen Memo hervorgeht, soll Meta aktuell an einem KI-Anhänger und mehreren Smart Glasses arbeiten. Vier neue KI-Brillen-Modelle sollen bis Ende 2026 auf den Markt kommen – und sich zehn Millionen Mal verkaufen.weiterlesen auf t3n.de

Whatsapp, Instagram, Facebook: Meta startet Plus-Abos für Zusatzfunktionen

28. Mai 2026 um 11:30
Meta führt neue Bezahlabos für Whatsapp, Instagram und Facebook ein. Diese sollen euch zusätzliche Funktionen bieten. Meta hat noch nicht offiziell bekanntgegeben, wie viel sie kosten – doch es gibt Vermutungen. weiterlesen auf t3n.de

Private KI-Chats auf Whatsapp: Meta führt Inkognito-Modus ein – und verspricht absolute Privatsphäre

23. Mai 2026 um 11:20
In der Meta-AI-App und auf Whatsapp können User dank des neuen Inkognito-Chats, basierend auf Private Processing, komplett privat mit der KI chatten. Auch Meta hat keinen Einblick. Dazu kommen noch private KI-Neben-Chats. weiterlesen auf t3n.de

Inkognitomodus für Meta AI: Wie du  in Whatsapp bald private Chats mit der KI führst

15. Mai 2026 um 16:00
Meta hat eine Neuerung für Whatsapp angekündigt. Künftig kannst du Gespräche mit Meta AI führen, die nicht einmal das Unternehmen selbst lesen kann. Wie die Konversationen privat bleiben und was du dabei beachten solltest. weiterlesen auf t3n.de

Zuckerberg ersetzt Meta-Mitarbeiter durch KI – und sich selbst gleich mit

08. Mai 2026 um 11:00

Der Beitrag Zuckerberg ersetzt Meta-Mitarbeiter durch KI – und sich selbst gleich mit erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Meta KI Zuckerberg CEO Klon Facebook Mitarbeiter Entlassung

Meta hat 2025 rund 200 Milliarden US-Dollar umgesetzt – fast ausschließlich mit Werbung. Doch CEO Mark Zuckerberg will den Konzern zu einer „AI First“-Company umbauen und investiert dafür über 135 Milliarden in Künstliche Intelligenz. Der Preis: Tausende Mitarbeiter verlieren ihre Jobs, während KI-Agenten ihre Aufgaben übernehmen sollen. Wir schauen uns an, wie weit der Umbau bereits ist und was das für die Zukunft von Meta bedeutet. Eine kommentierende Analyse.

200 Milliarden Umsatz – und trotzdem ein Problem

  • Meta – der Dachkonzern von Plattformen wie Facebook, Instagram und WhatsApp – hat im abgelaufenen Jahr 2025 einen Konzernumsatz in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar erzielt. Alleine im vierten Quartal waren es knapp 60 Milliarden US-Dollar. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Wachstum von über 20 Prozent. Beim Gewinn gab es allerdings aufgrund hoher Ausgaben einen Rückgang von 62,36 auf 60,46 Milliarden US-Dollar.
  • Das Problem an diesen Zahlen: Die einzige Einnahmequelle von Meta ist das eigene Werbegeschäft. Fast 98 Prozent des Umsatzes und des Gewinns stammen aus stupiden Anzeigen von Unterwäsche-Models und unseriösen Finanzexperten. 2021 hatte Meta-Chef Mark Zuckerberg die wahnwitzige Idee, ein Metaverse könne die nächste Goldader sein. Fünf Jahre später steht fest: Die lustigen, virtuellen 3D-Welten haben 80 Milliarden US-Dollar verbrannt.
  • Um kurzfristig etwas Puffer zu schaffen, dreht Mark Zuckerberg die Daumenschrauben seiner Angestellten enger – und entlässt kurzerhand 8.000 Mitarbeiter mit einer E-Mail. Noch Ende 2019 hatte Meta rund 45.000 Angestellte – drei Jahre später waren es im Corona-Boom fast 90.000 Kollegen. Eine Verdopplung in kürzester Zeit. Jetzt wird die teure Ressource Mensch nach und nach durch Technologie ersetzt. Künstliche Intelligenz statt menschlicher Intelligenz.

Warum Meta seit 2022 nicht aufhört zu entlassen

Damit setzt sich ein trauriger Trend fort: Die Krankheit der chronischen Entlassungen hat den menschlichen Körper des Meta-Konzerns befallen. Los ging es im November 2022 mit einer Streichung von 11.000 Stellen. Im Frühjahr 2023: nochmal 10.000 Stellen. Zwei Jahre später: rund 3.500 Stellenstreichungen für eine bessere Performance. Die jetzige Entlassungswelle zeigt, dass ein Ende noch nicht erreicht ist.

Dass die Mitarbeiterzahl von Meta noch vergleichsweise stabil ist, liegt daran, dass Mark Zuckerberg zahlreiche Experten für Künstliche Intelligenz einstellt. Und nicht nur das: Mark Zuckerberg kauft sich auch AMD-Chips und andere KI-Technologie: Insgesamt über 135 Milliarden US-Dollar pumpte der Firmenchef alleine im Jahr 2025 in Künstliche Intelligenz.

Das nächste Hirngespinst – ähh – die nächste Vision von Mark Zuckerberg nach dem Metaverse ist, dass sich seine Firma zu einer „AI First“-Company entwickelt. Oder anders ausgedrückt: Mark Zuckerberg schaut, wie viele Menschen (ergo Kosten) er durch KI (ergo willenlose Angestellte ohne Gewerkschaft und Meinung) ersetzen kann.

Interessanterweise macht Zuckerberg auch vor seinem eigenen Posten keinen Halt. Wie mehrere Medien berichten, wird in den geheimen KI-Laboren ein CEO-Klon-Bot ausgebrütet, der mit den Eigenheiten, Sprechangewohnheiten, Aussagen und Meinungen von Mark Zuckerberg trainiert wird. Das Resultat ist ein digitales Abbild, das die menschliche Psychologie austricksen soll: Wir Menschen nehmen Botschaften besser auf, wenn sie von uns bekannten Stimmen und Gesichtern transportiert werden.

Was Metas KI-Chef über die Entlassungen sagt

  • Alexandr Wang ist als Chief AI Officer für die Weiterentwicklung der KI-Strategie bei Meta verantwortlich. Im Oktober 2025 rechtfertigte er eine Entlassung in den „Meta Superintelligence Labs“ (MSL). In einem internen Memo, das Business Insider zugespielt worden ist, sagt er technisch kühl: „Heute haben wir einige Änderungen bei MSL vorgenommen, um uns zum agilsten und talentstärksten Team der Branche zu entwickeln. Durch die Verkleinerung unseres Teams werden weniger Abstimmungen nötig sein, um Entscheidungen zu treffen. Jede einzelne Person wird dadurch mehr Verantwortung tragen (wörtlich: tragfähiger sein) und über einen größeren Gestaltungsspielraum sowie mehr Einfluss verfügen.“
  • Nachdem die Stellenstreichungen im Mai 2026 von Betroffenen geleakt worden sind, sah sich Meta-Personalchefin Janelle Gale gezwungen zu intervenieren. Die Begründung ist nichts als eine technische Ausrede: „Um es klar zu sagen: Wir planen, unsere Belegschaft um etwa 8.000 Stellen zu reduzieren, wobei die Benachrichtigungen am 20. Mai beginnen werden. Dies ist ein schwieriger, aber notwendiger Schritt, um sicherzustellen, dass wir unsere wichtigsten strategischen Ziele priorisieren – insbesondere unseren Übergang zu einer ‚AI-First‘-Organisation.“
  • Randy Clark, Gründer der auf KI spezialisierten Strategieberatung Digital Quill Partners, geht in einem LinkedIn-Artikel auf die Gründe für die KI-bedingten Einsparungen ein: „In Sekundenschnelle kann KI Produktdesigns entwerfen, Musik komponieren, Persönlichkeiten simulieren, Code debuggen, juristische Schriftsätze zusammenfassen und fotorealistische Bilder erstellen. Aufgaben, die früher Tage konzentrierter menschlicher Arbeit erforderten, geschehen heute in Millisekunden – nicht weil Maschinen bei Bewusstsein sind, sondern weil sie brutal effizient darin sind, Muster zu erkennen und neu zusammenzusetzen.“ Trotzdem gibt er zu bedenken: KI hat ein Limit – und zwar die Energie, die es verbraucht.

Spionage-Software soll die nächsten Jobs identifizieren

Als wäre es nicht schon herausfordernd und fragwürdig genug, dass sich Meta massenhaft und ohne Ankündigung von tausenden Menschen trennt. Zeitgleich führt der Konzern eine Spionage-Software ein. Sie vervolgt ein einfaches Ziel: Eine KI – was auch sonst – analysiert die Arbeitsweisen der übrig gebliebenen Mitarbeiter und arbeitet heraus, an welchen Stellen Prozesse weiter automatisiert werden können.

Die Erkenntnisse aus der Tracking-Software werden dann eingesetzt, um KI-Agenten zu trainieren. Diese sollen die erschlossenen Aufgabengebiete selbstständig ausführen, sodass nur noch eine sprichwörtliche Handvoll Menschen benötigt wird. Oder wie es Mark Zuckerberg im Interview mit dem Spiegel im Januar 2026 so lapidar ausgedrückt hat: „Wo früher große Teams nötig waren, genügt heute eine sehr talentierte Person“.

Und damit schließt sich der Kreis. Meta verdient sein Geld damit, personenbezogene Daten seiner Nutzer bestmöglich zu vermarkten. Wer sollte besser darin sein, das Potenzial von Daten zu maximieren, als jemand oder etwas, das selbst nur mithilfe von Daten trainiert worden ist. Wenn Meta den Wandel zur KI-Firma tatsächlich vollzieht, werden weitere Massenentlassungen folgen. Es bleibt ein hyperintelligenter menschlicher Kern, der die immer klüger werdende KI darin befähigt, die Zuckerberg’schen Gelddruckmaschinen optimiert zu bedienen.

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