Normale Ansicht

Received yesterday — 01. August 2026

Zu viel online: Studie zeigt Folgen problematischer Internetnutzung

01. August 2026 um 13:44
Vor allem Jüngere sind unzufrieden damit, wie viel Zeit sie am Smartphone verbringen. Eine Studie gibt jetzt Aufschluss über die Gründe und belegt, dass ein Zusammenhang zu Stress und schlechter Laune besteht. weiterlesen auf t3n.de

Received before yesterday

KI-Agenten erobern die 3D-Welt – aber das eigentliche Problem ist ein anderes

27. Juli 2026 um 11:15
Code, Text, Bilder, Audio: KI-Agenten haben fast jede kreative Disziplin erreicht. Jetzt kommt 3D dazu – per Chat, ohne CAD. Doch ein Modell zu erzeugen, war nie das Problem. Die Frage ist, ob das Ergebnis taugt. Ein Blick auf Meshys 3D Agent. weiterlesen auf t3n.de

Was steckt dahinter? Meta macht Werbung für KI - mit Lied über das Ende der Welt

24. Juli 2026 um 11:15
Meta hat einen Werbespot für KI veröffentlicht, in dem viele lachende Menschen zu sehen sind. Der Song passt allerdings gar nicht zu der positiven Stimmung: Er handelt nämlich vom Weltuntergang. weiterlesen auf t3n.de

Podcast: Wie KI Meinungen und deinen Nachrichtenkonsum manipuliert

17. Juli 2026 um 08:24

Der Beitrag Podcast: Wie KI Meinungen und deinen Nachrichtenkonsum manipuliert erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

BREAK THE WEEK Podcast

BREAK/THE WEEK ist dein wöchentlicher Tech-Talk von BASIC thinking, der dich hinter die Kulissen der Tech-Welt nimmt. In der neuen Ausgabe diskutieren wir über KI als Nachrichtenquelle, Atomstrom zu Mondpreisen und digitale Erschöpfung durch Social Media. 

zu Spotify zu Apple Podcasts

Die Themen dieser Ausgabe:

  • KI als Nachrichtengatekeeper: Wie ChatGPT & Co. Quellen auswählen – und warum das gefährlich ist
  • Mini-Atomreaktor von Valar Atomics: Strom zum Mondpreis – die teuerste Kilowattstunde aller Zeiten?
  • Digitale Erschöpfung: Warum immer mehr Menschen Social-Media-Apps löschen
  • Meta-Blamage: „Muse Image“ nach massiver Kritik wieder abgeschaltet
  • E-Auto-Prämie: Tesla, Skoda & Renault profitieren – deutsche Hersteller schauen zu
  • Good News: Porto macht den ÖPNV für Einheimische kostenlos
  • YES OR NO: Tempolimit, Reichweitenangst, KI-Journalismus & mehr

Wenn du keine neue Ausgabe von BREAK/THE WEEK verpassen willst, kannst du den Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Audible, YouTube oder Deezer kostenlos abonnieren. Mit einem Abo und einer positiven Rezension auf den Podcast-Plattformen unterstützt du unsere Arbeit. Vielen Dank!

zu Spotify zu Apple Podcasts

Der Beitrag Podcast: Wie KI Meinungen und deinen Nachrichtenkonsum manipuliert erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Kein Bock mehr auf Social Media: Warum fast jeder Zweite seine Apps löscht

16. Juli 2026 um 11:00

Der Beitrag Kein Bock mehr auf Social Media: Warum fast jeder Zweite seine Apps löscht erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

digitale Erschöpfung Social Media Rückzug App löschen

Immer mehr Menschen kehren Social Media aufgrund digitaler Erschöpfung den Rücken. Laut einer aktuellen Analyse hat fast jeder Zweite schon einmal eine App gelöscht, weil sie Stress oder Angst ausgelöst hat. Kein Wunder: Die Plattformen tun alles dafür, ihre Nutzer mit psychologischen Tricks in einer Endlosschleife aus Likes, Benachrichtigungen und der Angst, etwas zu verpassen, gefangen zu halten. Eine kommentierende Analyse.

Studie: 55 Prozent schränken Social Media bewusst ein

  • Immer mehr Nutzer empfinden die Pflege ihrer Accounts in den digitalen Medien als belastende Arbeit und Stressfaktor und reduzieren deshalb ihre Aktivitäten. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Datendienstleisters Incogni, der sich mit dem Phänomen der digitalen Erschöpfung befasst hat. In einer repräsentativen Stichprobe wurden 1.000 Menschen in den USA befragt. 55 Prozent von ihnen gaben an, ihre aktive Teilnahme in den digitalen Medien eingeschränkt zu haben.
  • Laut Incogni bejahten 47 Prozent der Befragten, dass sie eine Social-Media- oder Messaging-App schon einmal gelöscht haben, weil diese Stress oder Angstzustände bei ihnen ausgelöst habe. Bei den jüngeren Generationen sei dieses Muster stärker ausgeprägt. Der Studie zufolge tragen auch eine politische Polarisierung und Datenschutzbedenken zur Abkehr bei. Das Verfolgen von Konversationen, das Beantworten von Nachrichten und die Entscheidungen darüber, was gepostet wird oder nicht, werden von 51 Prozent als zusätzliche Arbeit oder Belastung empfunden.
  • Einer repräsentativen Umfrage der Internationalen Hochschule IU zufolge befindet sich auch Deutschland im digitalen Dauerstress. 81 Prozent der Befragten sagten etwa, mindestens einmal pro Stunde aufs Smartphone oder auf ähnliche Geräte zu schauen. Knapp die Hälfte davon gab an, Angst davor zu haben, etwas zu verpassen, wenn sie offline sind. Eines der zentralen Ergebnisse: 56 Prozent der Befragten äußerten den Wunsch, häufiger offline sein zu wollen. Problem: Sozialer Druck, berufliche Erreichbarkeit oder die Angst, etwas zu verpassen, hindert viele daran.

Social-Media-Plattformen agieren wie Drogendealer

Die zunehmende digitale Erschöpfung vieler Nutzer ist das Ergebnis einer Entwicklung, die sich schon seit Jahren abzeichnet. So manch einer mag sich vielleicht noch an eine Zeit erinnern, in der digitale Medien wirklich sinnvoll und hilfreich waren; ja sogar Spaß gemacht haben.

Diese Zeit ist längst vorbei. Denn: Mittlerweile überwiegen die negativen Folgen, die leider weit über Erschöpfung hinausgehen. Die meisten Plattformen sind zu einem Sammelbecken aus Neiddebatten, Hass, Desinformation und Werbung verkommen und machen immer mehr Menschen süchtig.

Ja, sogar körperliche Symptome wie der sogenannte Smartphone-Finger oder -Nacken zeichnen sich ab. Warum? Weil die Plattformbetreiber ihren Nutzern mit psychologischen Tricks und Maschen permanente Aufmerksamkeit abverlangen. Wer nicht mitspielt, hat nämlich schnell das Gefühl, etwas zu verpassen. Wer mitspielt, ist irgendwann erschöpft, schafft den Absprung aber dennoch nicht.

Ein klassisches Katz-und-Maus-Spiel sozusagen. Klar: Niemand wird gezwungen, rund um die Uhr online zu sein. Es wäre aber naiv, die Geschäftsmodelle der Tech-Konzerne auszublenden und Social-Media-Sucht mitunter nicht als Krankheit zu betrachten.

Denn: Menschen wie Mark Zuckerberg und Co. sind mittlerweile die vielleicht größten Drogenhändler der Welt. Die traurige Folge all dessen: Digitale Medien fressen nicht nur Zeit, sondern auch Nerven. Sie spalten und verrohen die Gesellschaft und machen unsere Welt mittlerweile schlechter.

Stimmen

  • Sebastian Klöß, Experte für Consumer Technology beim Digitalverband Bitkom, in einem Statement: „Digitale Anwendungen begleiten heute viele durch den ganzen Tag. Gerade deshalb kann eine bewusste Pause helfen, Routinen zu hinterfragen und wieder mehr Klarheit darüber zu gewinnen, wie und wofür wir digitale Geräte nutzen wollen. Auch schon kurze Offline-Zeiten können guttun. Wer seinen Medienkonsum langfristig verändern möchte, kann zudem auf Apps und Systemeinstellungen setzen, die Nutzungszeiten transparent machen oder bestimmte Inhalte zeitweise einschränken.“
  • Laut Dimitrij Müller vom Zentrum für Verhaltensforschung der Caritas Berlin können Apps und Einstellungen zwar helfen. Bei einer fortgeschrittenen Sucht über Jahre braucht es aber medizinische Begleitung. Müller zufolge gehört Mediensucht, genau wie Glücksspiel- und Kaufsucht, zu den sogenannten Verhaltenssüchten: „Dabei wird das Suchtmittel zur Regulation von Emotionen genutzt. Statt meine Emotionen wahrzunehmen und mit ihnen umzugehen, drücke ich sie weg und dröhne mich mit Dopamin zu. (…) Die Anbieter werden in diesen Strategien immer aggressiver.“
  • Psychologe Christian Montag in einem Interview mit ZDFheute: „Wir wissen, dass durch Likes das ventrale Striatum, das Belohnungssystem des Gehirns aktiviert wird.“ Das könne dazu führen, dass Nutzer überlegen: „Was muss ich eigentlich tun, um wieder so eine soziale Belohnung zu bekommen? Ach, ich muss ja wieder was posten“. Laut Montag sei es schwer, ein solches Verhalten wieder abzulegen, wenn es sich einmal eingeschlichen habe.

Warum die Plattformen trotzdem nicht umdenken werden

Für Instagram, Facebook, TikTok und Co. könnte die zunehmende digitale Erschöpfung ihrer Nutzer zu einem Problem werden. Denn ihr Geschäft lebt davon, dass Menschen möglichst viel Zeit auf ihren Plattformen verbringen und vor allem: immer wieder zurückkommen.

Wenn aber immer mehr Nutzer bewusst digitale Medien meiden, gerät dieses Prinzip ins Wanken. Die Betreiber selbst trifft dabei zumindest eine Teilschuld. Denn wer versucht, seine Nutzer durch immer aggressivere Algorithmen in eine Art Abhängigkeit zu drängen, muss sich nicht wundern, wenn viele irgendwann nicht mehr können oder wollen.

Ich befürchte aber, dass die wenigsten zu dieser Erkenntnis kommen und ihre Plattformen nutzerfreundlicher gestalten werden. Vielmehr dürfte das Gegenteil der Fall sein, sodass Empfehlungen, Algorithmen und neue Funktionen noch aufdringlicher werden, um Nutzern noch mehr Sorgen aufzudrängen und sie unterschwellig zum Bleiben zu treiben.

Doch das wird sich hoffentlich rächen. Bereits jetzt sind etwa Apps, Geräte oder Strategien auf dem Vormarsch, um auf digitale Medien zu verzichten. Die zunehmende Verrohung unserer Gesellschaft trägt ebenso einen Teil dazu bei. Denn der Ton in sogenannten sozialen Netzwerken wird immer niveauloser und rauer.

Vor allem wenn es um den Schutz von Kindern und Jugendlichen geht, ist deshalb auch die Politik gefragt, die Plattformbetreiber in die Pflicht zu nehmen. Netzwerke, die wiederum von sich aus Inhalte moderieren und Nutzer nicht überfrachten, könnten zu den heimlichen Gewinnern einer traurigen Entwicklung werden.

Auch interessant: 

Der Beitrag Kein Bock mehr auf Social Media: Warum fast jeder Zweite seine Apps löscht erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Meta blamiert sich mit neuer KI-Funktion – schon wieder

15. Juli 2026 um 11:00

Der Beitrag Meta blamiert sich mit neuer KI-Funktion – schon wieder erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Muse Image Meta Instagram KI Bilder bearbeiten Künstliche Intelligenz

Facebook-Konzern Meta hat es schon wieder getan. Das Unternehmen hat offenbar ohne Sinn und Verstand eine KI-Funktion veröffentlicht, nur um kurze Zeit später wieder zurückzurudern und den Stecker zu ziehen. Getreu dem Motto: Hauptsache KI. Doch mit seinem KI-Bildgenerator Muse Image ist das Unternehmen nicht nur zu weit gegangen. Meta hat sich schlichtweg blamiert! Eine kommentierende Analyse.

Was ist Muse Image?

  • Muse Image ähnelt klassischen KI-Bildgeneratoren und lässt sich hauptsächlich über herkömmliche Prompts in Meta AI steuern. Meta bietet allerdings auch voreingestellte Anforderungen für Nutzer, die keine eigenen Ideen für Befehlseingaben haben. Zunächst war es sogar möglich, über Muse Image auf Bilder anderer Instagram-Nutzer zuzugreifen und diese mit der KI zu bearbeiten.
  • Die Integration von Muse Image in Instagram war voreingestellt. Sprich: Einzige Voraussetzung dafür, fremde Bilder zu bearbeiten, war es, dass es sich um öffentliche Profile handelt und Nutzer der Funktion nicht ausdrücklich widersprochen haben. Wer bearbeitete Bilder von anderen posten wollte, musste nur den ursprünglichen Urheber im Bild markieren.
  • Aufgrund von Datenschutz-Bedenken und der Tatsache, dass Nutzer für Muse Image keine aktive Zustimmung Dritter einholen mussten, erntete Meta einen kleinen Shitstorm. Die Folge: Der Facebook-Konzern zog nach nur vier Tagen den Stecker und entfernte Muse Image von Instagram.

Ein Déjà-vu für Meta

Muse Image ist für Meta wie ein kleines Déjà-vu. Schon mehrfach hat der Facebook-Konzern einzelne KI-Funktionen nach massiver Kritik eingeschränkt oder ganz abgeschaltet. Eines der prominentesten Beispiele: Das wissenschaftliche Sprachmodell Galactica, das Meta 2022 ebenfalls nach nur wenigen Tagen vom Netz nahm.

Warum? Weil es mit glühendem Eifer und purer Überzeugung absoluten Unsinn generierte. Doch Meta ist damit keineswegs allein. Auch zahlreiche Konkurrenten mussten neue KI-Funktionen aufgrund massiver Kritik einschränken – allen voran Elon Musks xAI.

OpenAI hat derweil wiederholt ChatGPT-Funktionen einkassiert, vor allem aufgrund von Erfolglosigkeit. Muse Image ist aber so etwas wie die Spitze dieses KI-Bergs. Denn durch eine einfache @-Erwähnung per Prompt hat Meta jegliche Zwischenschritte und Hürden zur Bearbeitung fremder Bilder beseitigt.

Das, gepaart mit der Tatsache, dass Nutzer nicht um Erlaubnis gebeten wurden, hätte in puncto Datenschutz und Urheberrecht eigentlich zuvor schon Bedenken auslösen müssen. Doch offenbar trübt die rosarote KI-Brille nahezu die gesamte Tech-Branche. Oder: Um jeden Preis Künstliche Intelligenz, ohne Sinn und Verstand und ohne Rücksicht auf Verluste.

Stimmen

  • Facebook-Konzern Meta hat Muse Image in einem Blogbeitrag zunächst vollmundig als „bislang fortschrittlichstes Modell zur Bilderzeugung“ angekündigt: „Es setzt Anweisungen präzise um, ermöglicht punktgenaue Bearbeitungen, erstellt Kompositionen auf Basis mehrerer Referenzen und nutzt Instagram für den sozialen Kontext. Anstatt Eingabeaufforderungen direkt auf Bilder abzubilden, fungiert Muse Image als Agent.“
  • Unmittelbar nach der Ankündigung hat Muse Image die US-amerikanische Mediengewerkschaft SAG-AFTRA auf den Plan gerufen. Die Kritik: „Alles andere als eine klare und deutlich sichtbare Einwilligungserklärung für diese Art der Nutzung von Bildern von Instagram-Nutzern ist inakzeptabel und eine völlige Fehleinschätzung der öffentlichen Meinung hinsichtlich der offensichtlichen Gefahren und Schäden, die mit einer solchen Nutzung einhergehen.“
  • Nachdem die Kritik zu groß geworden war, erklärte Meta in einer Stellungnahme: „Wir haben Rückmeldungen erhalten, dass diese Funktion nicht den Erwartungen entsprach, daher ist sie nun nicht mehr verfügbar. Unsere Absicht war es, ein nützliches kreatives Tool bereitzustellen und den Nutzern die Möglichkeit zu geben, selbst zu entscheiden, ob ihre öffentlichen Inhalte auf diese Weise referenziert werden dürfen.“

Lernt Meta aus dem Muse-Image-Desaster?

Der Rückzieher bei Muse Image ist für Meta keine kleine Panne. Er ist ein waschechtes PR-Desaster, das sich in eine Post-ChatGPT-Ära einreiht. Denn: KI-Unternehmen testen nicht nur ohne Sinn und Verstand, was technisch, sondern auch, was gesellschaftlich möglich ist.

Mit Muse Image ist das Unternehmen aber einen Schritt zu weit gegangen. Die Verluste dürften diesmal weniger auf der Nutzerseite liegen, sondern vor allem bei Meta selbst. Denn: Das ohnehin schon bröckelnde Image erlebt diesmal einen echten Bruch.

Dabei schien diese Hauptsache-KI-Strategie eigentlich schon aus der Mode gekommen zu sein. OpenAI ist längst zu seinen Wurzeln zurückgekehrt, anstatt eine unsinnige oder datenschutzfeindliche Funktion nach der anderen rauszuhauen. Doch bei Meta drehen die Uhren offenbar anders.

Will heißen: Muse Image ist weiterhin verfügbar, nur eben nicht mehr in Instagram. Zudem tüftelt das Unternehmen bereits an einem nächsten Projekt: Muse Video. Wird Meta dabei aus seinem PR-Desaster lernen? Also ich habe da so meine Zweifel.

Auch interessant:

Der Beitrag Meta blamiert sich mit neuer KI-Funktion – schon wieder erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Altersgrenzen für Social Media: Das empfehlen die Experten der EU

13. Juli 2026 um 12:30
Kinderschutz im Internet: Experten haben im Auftrag der EU-Kommission geprüft, ob es strengere Altersschranken für Social Media braucht. Was raten sie und wie geht es jetzt weiter?weiterlesen auf t3n.de

Muse Image: Instagram-Bilder mit neuer Meta-KI bearbeiten

11. Juli 2026 um 05:45

Der Beitrag Muse Image: Instagram-Bilder mit neuer Meta-KI bearbeiten erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Muse Image KI Instagram Meta Künstliche Intelligenz Bilder bearbeiten

Facebook-Konzern Meta hat mit Muse Image einen eigenen KI-Bildgenerator vorgestellt. Die Software kann nicht nur Bilder erzeugen und bearbeiten, sondern auch auf öffentliche Instagram-Inhalte zugreifen.

UPDATE (13. Juli 2026): Meta hat seine KI-Funktion Muse Image nach massiver Kritiker wieder offline genommen. Das Unternehmen teilte laut der Nachrichtenagentur Reuters mit: „Wir haben Rückmeldungen erhalten, dass diese Funktion nicht den Erwartungen entsprach, daher ist sie nun nicht mehr verfügbar.“

Meta baut sein KI-Angebot weiter aus und hat mit Muse Image ein neues Modell zur Bildgenerierung vorgestellt. Die KI-Software wurde in den Meta Superintelligence Labs entwickelt und ist über Meta AI verfügbar.

Dem Unternehmen zufolge handelt es sich um das „bislang fortschrittlichstes Modell zur Bilderzeugung“ des Konzerns. „Es setzt Anweisungen präzise um, ermöglicht punktgenaue Bearbeitungen, erstellt Kompositionen auf Basis mehrerer Referenzen und nutzt Instagram für den sozialen Kontext“, heißt es in einem Blogpost zur Veröffentlichung.

Was ist und kann Muse Image?

Muse Image ähnelt bereits bekannten KI-Bildgeneratoren und arbeitet unter anderem über herkömmlichen Prompts. Meta bietet allerdings auch sogenannte „Presets“ für Nutzer, die keine eigenen Ideen für Befehlseingaben haben.

Außerdem ist es über Muse Image möglich, auf die Bilder anderer Instagram-Nutzer zuzugreifen und diese mit der KI zu bearbeiten. Voraussetzung ist, dass es sich um ein öffentliches Profil hat und die Person der Nutzung nicht ausdrücklich widersprochen hat. Soll das neu entstandene Bild gepostet werden, muss der ursprüngliche Urheber lediglich in dem Bild markiert werden.

Dieses Feature des neuen KI-Tools hat bereits für breite Kritik gesorgt. Denn reale Personen können so ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung in KI-generierten Fotos auftauchen. Das wirft zahlreiche Fragen hinsichtlich der Privatsphäre und dem Urheberrecht auf.

Muse Image bietet zusätzlich die Möglichkeit, individuelle Werbeanzeigen zu erstellen oder verschiedene Inneneinrichtungen zu testen. Letztere Funktion soll künftig bei dem Kleinanzeigenportal Facebook Marketplace Einzug halten und hier die Möglichkeit bieten, gebrauchte Möbel vorab in den eigenen vier Wänden anzusehen.

Muse Image: Instagram-Bilder mit KI bearbeiten

Über die KI-gestützte Bildbearbeitung kann Muse Image beispielsweise Elemente oder Personen aus Fotos entfernen, den Hintergrund ändern oder QR-Codes erstellen. Da das Tool eng mit dem Meta-Universum verknüpft ist, können bearbeitete Bilder direkt über die verschiedenen Apps und Plattformen von Meta geteilt werden.

Zusätzlich bietet Muse Image neue Möglichkeiten für Instagram Stories. Hier hat Meta neue KI-Effekte eingeführt, die auf Muse Image basieren. Zu diesen Effekten gehören anpassbare Filter, mit denen sich vorhandene Fotos verändern lassen.

In den USA können Nutzer auf das neue Feature in Instagram Stories bereits zugreifen. In ausgewählten Ländern ist Muse Image auch bereits in WhatsApp verfügbar. Welche genau das sind, schreibt der US-Konzern jedoch nicht.

Die KI-Software soll allerdings künftig in immer mehr Ländern zur Verfügung stehen. Auch die Einführung bei Facebook soll in Kürze folgen, ebenso wie die Schwester-Software Muse Video.

Nach Angaben von Meta ist das neue KI-Modell für „alltägliche kreative Gestaltungen“ zunächst kostenlos nutzbar. Wer bestimmte Nutzungslimits überschreitet, benötige demnach jedoch ein kostenpflichtiges Abonnement.

Auch interessant:

Der Beitrag Muse Image: Instagram-Bilder mit neuer Meta-KI bearbeiten erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Muse Image: Meta nimmt umstrittene KI-Funktion nur wenige Tage nach Veröffentlichung wieder zurück

11. Juli 2026 um 13:21
Obwohl vergleichbare Features schon in der Vergangenheit für negative Reaktionen gesorgt hatten, brachte Meta kürzlich den neuen Bildgenerator auf den Markt – und sorgte damit ebenfalls für heftige Kritik. weiterlesen auf t3n.de

Nach US-Vorwürfen wegen mangelndem Kinderschutz: Meta droht auch in der EU eine Milliardenstrafe

10. Juli 2026 um 20:28
In den USA sieht sich Meta mit Vorwürfen konfrontiert, Facebook und Instagram würden Kinder süchtig machen. Jetzt erhöht auch die EU den Druck. Weil die Meta-Apps gegen EU-Recht verstoßen sollen, droht dem Zuckerberg-Konzern eine Milliardenstrafe.weiterlesen auf t3n.de

Suchtgefahr bei Facebook und Instagram: Die EU fordert neues Design

10. Juli 2026 um 16:29
Facebook, Meta, Instagram, Soziale Medien, Sucht, Spritze, Facebook-Logo, Bildmanipulation, Instagram-Logo, Injektion, Drogenkonsum, Spritzenabhängigkeit, Drogenmissbrauch, intravenös, Unterarm, Drogenszene Die Europäische Union wirft dem Tech-Konzern Meta vor, mit Funktionen auf Plattformen wie Instagram und Facebook gegen Gesetze zu verstoßen. Das Design ziele gezielt auf eine Abhängigkeit der Nutzer ab. Nun drohen empfindliche Strafen. (Weiter lesen)

Linkedin-Posts mit KI analysieren: Mit diesem Prompt findest du heraus, welcher Content funktioniert

10. Juli 2026 um 14:45
Du postest auf Linkedin, aber weißt nie, warum manche Beiträge mehr Reaktionen bekommen und andere floppen? Bei t3n MeisterPrompter erfährst du, wie du mit KI deine eigenen Postings auswertest und daraus konkrete Regeln für neuen Content ableitest. weiterlesen auf t3n.de

Metas KI-Tool Muse Image lässt andere auf deine Instagram-Fotos zugreifen – so verhinderst du das

08. Juli 2026 um 14:30
Mit Muse Image können andere Nutzer:innen deine öffentlichen Inhalte verwenden und damit ohne deine Erlaubnis neue KI-Remixes erstellen. So kannst du die neue Funktion in den Einstellungen deaktivieren. weiterlesen auf t3n.de

Neuer Content für Netflix: So will der Dienst mit Youtube und Tiktok konkurrieren

08. Juli 2026 um 12:00
Neben Serien und Filmen zeigt Netflix künftig Web-Videoformate großer englischsprachiger Publisher wie Buzzfeed und Condé Nast. Mit der neuen Content-Kategorie reagiert der Streaming-Dienst auf den wachsenden Wettbewerb mit Youtube und Tiktok. weiterlesen auf t3n.de

❌