Normale Ansicht

Received before yesterdayUnkategorisiert

Apple nur Platz 7: Die beliebtesten Smartphone-Hersteller der Deutschen

04. September 2026 um 21:05

Der Beitrag Apple nur Platz 7: Die beliebtesten Smartphone-Hersteller der Deutschen erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

beliebtesten Smartphone-Hersteller Marken

Egal ob alt oder jung – fast jeder Mensch in Deutschland besitzt heutzutage ein Smartphone. Die Auswahl der Modelle ist riesig, doch eine aktuelle Kundenbefragung zeigt auf, mit welchen Marken die Nutzer am zufriedensten sind. Nicht alle Hersteller mit großem Namen schaffen es weit nach vorne.

Ein Smartphone ist inzwischen ein Gebrauchsgegenstand wie eine Zahnbürste – bis auf die Allerjüngsten und die Ältesten, besitzt fast jeder Mensch in Deutschland ein solches Gerät. Vor allem im Alterssegment von 16 bis 50 Jahren ist die Verbreitung beinahe lückenlos. Entsprechend umkämpft ist der Markt. Jedes Jahr erscheinen neue Modelle, die um die Gunst der Käufer buhlen. Doch wichtiger als die einzelnen Geräte ist meist der Ruf des jeweiligen Herstellers.

Gute Noten für die ganze Smartphone-Branche

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat eine umfangreiche Kundenbefragung durchgeführt, in deren Rahmen 1.059 Nutzer die Marke ihres Smartphones bewerten konnten. Abgefragt wurden die Aspekte Produktqualität, Preis-Leistungs-Verhältnis, Bedienbarkeit, Produktdesign, Kundenservice, Ärgernisse und die Wahrscheinlichkeit einer Weiterempfehlung.

Der Branchenschnitt liegt bei 79,9 von maximal 100 Punkten. Insgesamt sind die deutschen Nutzer mit den Herstellern ihrer Smartphones also zufrieden. Am besten wurde die Nutzerfreundlichkeit bewertet, bei der die Hersteller von 89,6 Prozent der Kunden ein positives Feedback bekommen. Die größte Schwachstelle ist hingegen der Kundenservice, mit dem 23 Prozent der Befragten unzufrieden sind. Eine kurze Akkulaufzeit und Softwareprobleme sind ebenfalls häufige Ärgernisse.

Auffällig ist, dass es keinen Hersteller gibt, der in allen Bereichen gut oder schlecht abschneidet. Die Marken haben alle ihre eigenen Stärken und Schwächen. Welche das sind, darauf gehen wir in der folgenden Top Ten mit den derzeit beliebtesten Smartphone-Herstellern ein.

Platz 10: OnePlus

Los geht es mit OnePlus, das insgesamt 74,3 Punkte und damit das Kundenurteil „gut“ erhält. Wer die Marke nicht kennt: Sie gehört zum chinesischen Konzern BBK Electronics. Besonders schlecht schneidet OnePlus bei der Kundenzufriedenheit und beim Preis-Leistungs-Verhältnis ab.

Der Beitrag Apple nur Platz 7: Die beliebtesten Smartphone-Hersteller der Deutschen erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Spannersoftware: Große Mehrheit will KI-Entkleidungs-Apps verbieten

28. August 2026 um 11:00

Der Beitrag Spannersoftware: Große Mehrheit will KI-Entkleidungs-Apps verbieten erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Undress App Entkleidung Nudify KI Künstliche Intelligenz Verbot

Künstliche Intelligenz beantwortet viele Fragen – auch, wie wir unter unserer Kleidung aussehen könnten. Ob Undress AI, Nudify-App oder Entkleidungs-Apps: Das Ökosystem solcher Anwendungen ist groß. Und allein die private Nutzung ist mehr als fragwürdig. Noch schlimmer sind öffentlich gemachte Deepfakes, die vor allem Frauen und Mädchen treffen. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Menschen in Deutschland für ein Verbot dieser Apps wäre. Eine kommentierende Analyse.

Was sind KI-Entkleidungs-Apps?

  • Viele von uns haben aus Spaßgründen im Freundeskreis bereits KI-Fotos erstellen lassen. Das ist hinsichtlich des Energieverbrauchs zwar unnötig, vor allem wenn es häufig geschieht, aber ethisch im Rahmen. Doch es gibt spezielle KI-Anwendungen, die Fotos in sexualisierte Bilder oder Videos umwandeln können – in Sekundenschnelle, mit sehr geringem Aufwand und ohne dass die betroffenen Personen davon wissen.
  • Bitkom Research hat im Auftrag des Digitalverbands Bitkom eine repräsentative Umfrage zu KI-Entkleidungs-Apps durchgeführt, an der 1.006 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch oder online teilgenommen haben. Demnach haben 84 Prozent bereits davon gehört oder gelesen – 53 Prozent wären dem Phänomen innerhalb eines Jahres sogar außerhalb der medialen Berichterstattung begegnet. Ebenfalls 84 Prozent sprechen sich für ein weltweites Verbot entsprechender KI-Anwendungen aus.
  • Zwei Drittel (66 Prozent) der Befragten sorgen sich um künstliche Nacktaufnahmen ihrer Kinder oder anderer nahestehender Personen. Dass sie selbst betroffen sein könnten, befürchten 43 Prozent. Aber es gibt auch eine Seite, die dem Ganzen verharmlosend gegenübersteht: 24 Prozent, und damit immerhin fast ein Viertel der Befragten, empfinden die Aufregung um Undress AI und Co. übertrieben.

Warum ein Verbot allein nicht reicht

Digitalisierte Gewalt ist kein Einzelfall – und Deepfakes sind nur eine Lamelle des dunklen Fächers. Um dem Gefahrenspektrum entgegenzuwirken und betroffene Personen besser zu schützen, hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor digitaler Gewalt erstellt. Denn der Rechtsschutz hat noch Lücken.

Ja, so ein Gesetzesentwurf muss durch verschiedene Instanzen. Ja, Deutschland ist bekannt für lange bürokratische Wege. Aber eigentlich ist das alles nichts, worüber man diskutieren sollte. Allein in Deutschland leiden Millionen Menschen unter digitaler Gewalt – Frauen sind am meisten betroffen. Eine USENIX-Studie aus dem Jahr 2025 hat ergeben, dass 19 von 20 Anwendungen explizit auf das Entkleiden von Frauen spezialisiert sind. Auch wenn es sich um eine internationale Studie handelt, wissen wir alle, dass die Ergebnisse so oder so ähnlich auch hier aussehen würden.

Laut Website des BMJV soll das geplante Gesetz „Strafbarkeitslücken insbesondere im Bereich sexualisierter Deepfakes, voyeuristischer Bildaufnahmen und Rache-Pornos“ schließen. Wir befinden uns also mitten im Thema. Doch der Istzustand sieht folgendermaßen aus: Wenn ich allgemein danach google, finde ich in den vorderen Ergebnissen auch Toplisten, die KI-Nudify-Apps auf dem Silbertablett servieren. Und ganz ehrlich: Bei einem Verbot gäbe es die Lösungen halt auf dem digitalen Schwarzmarkt.

Dennoch ist ein Verbot natürlich ein wichtiger Schritt, weil es den Zugang erschweren würde. Ein wirksamer Schutz ist damit jedoch nicht gewährleistet. Es benötigt Rechtsgrundlagen für Ermittlungen und empfindliche Strafen bei erfolgreicher Beweisführung. Zudem brauchen Betroffene „pragmatische Hilfe – von der Entfernung entsprechender Inhalte bis hin zu rechtlicher und psychologischer Beratung“, wie es Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder formuliert.

Stimmen

  • Bernhard Rohleder kritisiert Nudify-Apps entschieden und fordert ein Verbot: „KI-Entkleidungs-Apps sind für die Betroffenen kein Spaß. Sie verletzen, verängstigen und können traumatisieren. Diese Apps können den Betroffenen auch erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Schaden zufügen, im Beruf oder zum Beispiel im Klassenverbund der Schulen. Solche Entkleidungs-Apps sollten verboten werden, wer sie nutzt, muss zur Verantwortung gezogen werden.“
  • Der „Mapping the ‘Nudify’ Tools Ecosystem“-Report von Juli 2026, unterstützt vom „Challenge Fund“ des UK AI Security Institute, offenbart eine bedenkliche Entwicklung: „Unsere Untersuchung hat ein ausgereiftes und anpassungsfähiges Ökosystem geschlechtsspezifischer Deepfakes identifiziert, das über Randgemeinschaften hinaus bis in den Mainstream digitaler Dienste reicht, darunter Suchmaschinen, App-Stores und Social-Media-Plattformen. […] Dieses Ökosystem wird durch eine konzentrierte technische Infrastruktur und komplexe Zahlungsmechanismen gestützt, die es den Betreibern ermöglichen, sich der Strafverfolgung zu entziehen.“
  • Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) hält den Gesetzesentwurf für unzureichend: „Ich begrüße es sehr, dass das Bundesjustizministerium die Ankündigung zum Thema bildbasierte sexualisierte Gewalt aus dem Koalitionsvertrag derzeit umsetzt. Der Schutz von Frauen und Mädchen duldet keinen weiteren Aufschub. Der vorgelegte Referentenentwurf geht aus meiner Sicht aber nicht weit genug und wird dem Unrechtsgehalt von Deepfakes nicht ausreichend gerecht.“

Selbst ChatGPT entkleidet Kinder – und nennt es altersgerecht

Ich habe ChatGPT gefragt, ob es Menschen auf Fotos entkleiden kann. Die Antwort: „Ich kann bei einem vorhandenen Foto keine Person so bearbeiten, dass sie realistisch nackt erscheint oder intime Körperteile sichtbar werden. Ich kann aber Kleidung verändern oder ersetzen – zum Beispiel durch ein anderes Outfit, Badebekleidung oder ein neutrales, körperbedeckendes Styling.“ Auf die Nachfrage, ob das auch für Kinder gelte, heißt es: „Badebekleidung ist als Beispiel bei Kindern deutlich kontextabhängiger als bei Erwachsenen. Ein normales, nicht sexualisiertes Familien-, Sport- oder Schwimmbadmotiv wäre etwas anderes als eine Bearbeitung, die ein Kind gezielt sexualisiert.“

OpenAI distanziert sich klar von sexualisierten Motiven. Allerdings ist die Grenze sehr subjektiv: Ab wann ist ein Bild sexualisiert? Richtig, wenn es bestimmte Reize beim Betrachter auslöst. Ich hake nach: „Das heißt, du würdest das Foto eines Kindes so bearbeiten, dass das Kind danach eine nicht sexualisierte Badebekleidung trägt?“ ChatGPT: „Ja, grundsätzlich ja – sofern das Ergebnis eindeutig nicht sexualisiert und altersgerecht ist. Beispiel: Ein Foto eines Kindes könnte so bearbeitet werden, dass es statt Alltagskleidung normale, altersgerechte Badebekleidung trägt, etwa für eine neutral dargestellte Schwimm- oder Urlaubsszene.“ Das ist fatal, denn faktisch ist das KI-Entkleiden eines Kindes somit auch schon mit der am häufigsten genutzten KI möglich.

Das Beispiel zeigt, wie sehr KI die Grenzen verwässert. Die einzig vertretbare Antwort wäre „Nein“ gewesen. Stattdessen mauschelt sich die KI ihre eigene Grauzone zurecht. Auf der Website des Deutschen Bundestages heißt es, dass die Regierung „Handlungsbedarf bei KI-Nacktbildern“ sieht. Schon die schwache Formulierung verdeutlicht das Kernproblem: Die Dringlichkeit wird unterschätzt – so lange, bis sich echte „Augenöffnerfälle“ wie der Selbstmord von Elijah Heacock nach einem Sextortion-Betrug mehren.

Eine Untersuchung von Tech Transparency Project hat aufgedeckt, wie leicht sich Apps finden lassen, um auf einfache Weise sexualisierte Bilder von Frauen ohne deren Einwilligung zu erstellen: im Google Play Store waren es 55 und im Apple App Store 47 Apps. Die Ergebnisse stammen aus Januar 2026. Vor wenigen Tagen wurde publik, dass zwei Schüler aus Berlin mit KI generierte Nacktbilder von Mitschülerinnen verbreitet haben sollen. Weitere vergleichbare Fälle lassen sich spielend leicht finden. Das ist der Ausblick. Entscheidend sind die Konsequenzen.

Auch interessant: 

Der Beitrag Spannersoftware: Große Mehrheit will KI-Entkleidungs-Apps verbieten erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Samsung denkt neu: Warum sich das Galaxy Z Fold8 richtig lohnt

25. August 2026 um 05:45

Der Beitrag Samsung denkt neu: Warum sich das Galaxy Z Fold8 richtig lohnt erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Das Samsung Galaxy Z Fold8 zugeklappt und aufgefaltet.

Samsung hat mit dem Galaxy Z Fold8 in diesem Jahr nicht einfach nur ein neues Foldable nachgeschoben, sondern das Format komplett neu gedacht: kürzer, breiter, handlicher. Daneben gibt es mit dem Galaxy Z Fold8 Ultra weiterhin die klassische, langgezogene Variante für alle, die lieber beim gewohnten Look bleiben wollen. Wir haben beide Geräte ausführlich im Alltag getestet.

Samsung Galaxy Z Fold8 und Fold8 Ultra: Design und Verarbeitung im Vergleich

Das Samsung Galaxy Z Fold8 bricht mit allem, was Samsung bei seinen Falt-Flaggschiffen bisher gemacht hat. Statt des gewohnten, fast quadratischen Formats setzt Samsung auf ein Reisepass-Format: fast 20 Millimeter kürzer, dafür rund zehn Millimeter breiter als der Vorgänger. Aufgeklappt ist das Gerät gerade einmal 4,5 Millimeter dünn, zugeklappt 9,7 Millimeter – und mit 201 Gramm ist es das bisher leichteste Fold, das Samsung je gebaut hat.

Im Alltag liebe ich dieses Format. Das Außendisplay lässt sich endlich wieder komfortabel nutzen, ohne dass man sich beim Tippen die Finger verrenkt, wie es bei den langen, schmalen Vorgängern und auch beim Ultra der Fall ist. Für die einhändige Bedienung ist das Fold8 durch die zusätzliche Breite einen Tick weniger geeignet, das fällt aber im Alltag kaum ins Gewicht, weil sich das Gerät insgesamt einfach angenehmer anfühlt.

Das Samsung Galaxy Z Fold8 in "Lavender"
Das Samsung Galaxy Z Fold8 ist deutlich handlicher als das Z Fold8 Ultra (Bild: BASIC thinking)

Das Fold8 Ultra bleibt dagegen beim bekannten Konzept: außen ein sehr schmales, langes 6,5-Zoll-Display im 21:9-Format, innen ein opulenter 8-Zoll-Bildschirm im Format eines iPad mini. Für sich genommen ist das immer noch ein richtig gutes Gerät – nur wirkt das lange, schmale Außendisplay direkt neben dem Fold8 irgendwie aus der Zeit gefallen. Gerade bei Videos oder Spielen sorgt das Format spürbar für mehr schwarze Balken und weniger nutzbare Fläche, wo das Fold8 einfach die deutlich angenehmere Vorschau liefert.

Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, für die wir eine kleine Provision erhalten. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung unserer Beiträge.

Bei der Verarbeitung nehmen sich beide Geräte nicht viel: Aluminiumrahmen, Glasrückseite, IP48-Zertifizierung gegen Wasser – staubdicht ist allerdings keines der beiden Geräte, was bei diesem Preis ruhig besser sein dürfte. Auch der Flex-Modus, also das angewinkelte Aufstellen für freihändiges Filmen, ist beim Fold8 komplett gestrichen worden. Das Ultra beherrscht ihn immerhin noch im 90-Grad-Winkel. Einen S Pen unterstützt inzwischen übrigens keines der beiden Geräte mehr – was mich persönlich aber überhaupt nicht stört, ich habe den Stift noch nie wirklich vermisst.

Richtig spannend wird es beim Blick auf die Displayfalte: Durch die neue Flex-Titanium-Technologie mit einer hauchdünnen Titan-Legierungsfolie unter dem Panel ist die Falte beim Fold8 kaum noch spürbar und optisch deutlich unauffälliger als bei allen Vorgängern. Beim Ultra ist die Knickfalte zwar ebenfalls etwas dezenter als beim Fold7, aber im direkten Vergleich zum Fold8 immer noch klar sichtbar. Auch hier zeigt sich: Das neue Format tut dem Gerät sichtbar gut.

Welches Display liefert mehr nutzbare Fläche?

Beide Geräte fahren mit zwei Displays auf. Beim Fold8 sind das ein 5,5 Zoll großes Außendisplay im 10:16-Format sowie ein 7,6 Zoll großes Innendisplay im 4:3-Format – beide mit adaptiven 120 Hertz und einer Spitzenhelligkeit, die in Messungen sogar über 3.100 Nits erreicht hat. Beim Fold8 Ultra ist das Außendisplay mit 6,5 Zoll im 21:9-Format deutlich länger und schmaler, innen wartet ein 8 Zoll großer Bildschirm im 4:3,6-Format. Auch das Ultra wird beeindruckend hell, kommt aber laut Messungen leicht unter dem Wert des Fold8.

Das Galaxy Z Fold8 aufgefaltet mit geöffnetem Startbildschirm
Das Samsung Galaxy Z Fold8 hat einen deutlich breiteren Bildschirm als das Fold8 Ultra (Bild: BASIC thinking)

Im Alltag zahlt sich das kompaktere Format des Fold8 direkt aus: Bei YouTube-Videos etwa steht dank des breiteren Verhältnisses und schmalerer schwarzer Balken sogar mehr nutzbare Bildfläche zur Verfügung als beim größeren Innendisplay des Ultra. Auch beim Fotografieren im klassischen 4:3-Format nutzt das Fold8 die Fläche einfach besser aus. Zusammengeklappt eignet sich das Fold8 dadurch hervorragend, um unterwegs schnell Fotos zu zeigen oder ein Video zu schauen – beim Ultra hat man dafür zwangsläufig mehr ungenutzte Displayfläche an den Seiten.

Leistung und Hardware

Unter der Haube setzen beide Modelle auf denselben Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy – aktuell der stärkste Chip, den man in einem Android-Smartphone bekommen kann, wahlweise mit 12 oder 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und bis zu einem Terabyte Speicher. In der Praxis ist die Leistung bei beiden Geräten nahezu identisch, im Alltag läuft alles kompromisslos flüssig.

Der Kompromiss zeigt sich erst unter Dauerlast: Das extrem schlanke Gehäuse des Fold8 lässt sich schlechter kühlen, weshalb der Prozessor bei anhaltender Last spürbar drosselt. Im normalen Alltag ist mir das kaum aufgefallen, auch bei sommerlichen Temperaturen lief das Gerät nicht direkt heiß – nur bei längeren Gaming-Sessions oder aufwendigen Aufgaben wird das dünne Gehäuse spürbar warm.

Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra vs. Fold8: Wie groß ist der Kamera-Unterschied?

Bei der Kamera zeigt sich der deutlichste Unterschied zwischen beiden Geräten. Das Fold8 verzichtet komplett auf eine eigene Zoom-Kamera und setzt nur auf eine 50-Megapixel-Hauptkamera sowie ein 50-Megapixel-Ultraweitwinkel – gezoomt wird rein digital aus dem Hauptsensor heraus. Das Ultra behält dagegen sein bekanntes Trio aus 200-Megapixel-Hauptkamera, 50-Megapixel-Ultraweitwinkel und einer dreifachen optischen Telekamera.

Und ja, das habe ich im Alltag wirklich vermisst. Bei einem Spaziergang durch die HafenCity, bei dem ich immer wieder weit entfernte Gebäude fotografieren wollte, habe ich mich mehrfach dabei ertappt, wie ich stattdessen zu meinem iPhone 17 Pro gegriffen habe, nur um den Zoom nutzen zu können. Mit dem Ultra war das schon deutlich komfortabler, auch wenn selbst dessen Zoom nicht ganz an ein klassisches Kamera-Flaggschiff heranreicht.

Insgesamt sehen die Fotos vom Fold8 gut aus, die vom Ultra aber sichtbar besser – kein Wunder, schließlich steckt darin auch der deutlich größere 200-Megapixel-Sensor. Ehrlich gesagt hätte ich mir genau diesen Sensor auch im normalen Fold8 gewünscht, dann wäre der fehlende Zoom deutlich leichter zu verschmerzen gewesen.

Wir haben wieder einige Fotos mit dem Fold8 und Fold8 Ultra gemacht, die ihr euch auf den Links anschauen könnt. 

Interessant ist dabei allerdings ein Detail: Die Telekamera des Ultra ist technisch schon seit Jahren nahezu unverändert und liefert in der Praxis kaum bessere Ergebnisse als ein digitaler Crop aus dem großen Hauptsensor – nennenswerte Vorteile zeigen sich erst so richtig ab etwa dem zehnfachen Zoom. Wer also nicht regelmäßig wirklich weit heranzoomt, verliert beim Fold8 in der Praxis weniger, als das Datenblatt vermuten lässt.
Bei den Selfies können mich beide Geräte nicht überzeugen. Die Frontkameras mit jeweils 10 Megapixeln liefern solide, aber keine besonders scharfen Ergebnisse. Mein Tipp, den ich mir mittlerweile angewöhnt habe: Einfach die Hauptkamera auf der Rückseite nutzen und das Außendisplay als Vorschau – der Qualitätsunterschied zur echten Frontkamera ist wie Tag und Nacht, man muss sich nur kurz daran gewöhnen, in die Linse statt aufs Display zu schauen.

Akku und Laden

Der Akku bereitet bei beiden Geräten keine Sorgen. Das Fold8 setzt erstmals auf eine Silizium-Kohlenstoff-Zelle mit 4.800 mAh, das Ultra kommt dank des größeren Gehäuses auf 5.000 mAh. Beim Laden hat Samsung ordentlich nachgelegt: Statt der bisher eher zähen 25 Watt laden beide Geräte jetzt mit über 40 Watt, eine volle Ladung ist damit in rund einer Stunde erledigt. Kabellos sind bis zu 20 Watt drin, auf eine magnetische Ladehalterung nach Qi2- beziehungsweise MagSafe-Vorbild müsst ihr bei beiden Geräten aber weiterhin verzichten.

Im Alltag bin ich mit beiden Geräten locker durch den Tag gekommen, ohne mittags noch mal an die Steckdose zu müssen. Ein Unterschied zwischen Fold8 und Ultra war für mich dabei kaum spürbar.

Software

Beide Geräte starten mit One UI 9 auf Basis von Android 17, inklusive des vollen Galaxy-AI-Pakets. Now Nudge, das kontextbasiert Vorschläge aus Chats erkennt und etwa passende Fotos zum Verschicken vorschlägt, ist für mich bislang eher eine nette Spielerei geblieben als ein Feature, das ich täglich brauche. Auch Samsung DeX habe ich in meiner Testzeit ehrlich gesagt kein einziges Mal angerührt.

Beim Multitasking und Splitscreen zeigt sich der Vorteil des größeren 8-Zoll-Displays im Ultra: Mehrere Apps nebeneinander fühlen sich dort etwas komfortabler an. Allerdings habe ich Multitasking im Alltag insgesamt zu selten genutzt, um daraus für mich einen echten Vorteil zu ziehen – für die meisten dürfte das Fold8 hier völlig ausreichen. Praktisch finde ich dagegen die neue Quick-Share-Kompatibilität zu Apple-Geräten: Dateien, Fotos und Videos lassen sich damit endlich direkt an ein iPhone, iPad oder Mac senden, ganz ohne Umweg über eine Drittanbieter-App.

Software-Nervereien sind mir in der Testzeit keine besonderen aufgefallen. Auch bei den Updates bleibt Samsung vorbildlich: Beide Geräte bekommen sieben Jahre lang Android- und Sicherheitsupdates, ihr seid damit bis mindestens 2033 versorgt.

Galaxy Z Fold8 und Fold8 Ultra im Vergleich: Ein Fazit

Das Galaxy Z Fold8 ist für mich das spannendste Foldable, das Samsung bisher gebaut hat. Das neue, kompaktere Format macht aus einem sperrigen Nischengerät endlich ein Smartphone, das sich im Alltag wirklich gut anfühlt – leicht, handlich, mit einem Außendisplay, das man tatsächlich gerne benutzt, und aufgeklappt ein kleines Tablet für Fotos, Videos und Lesen.

Das Fold8 Ultra ist für sich genommen ebenfalls ein richtig gutes Smartphone mit dem stärkeren Kamerasystem und dem größeren Innendisplay, wirkt aber direkt neben dem Fold8 mit seinem langgezogenen Außendisplay fast schon aus der Zeit gefallen, gerade bei Videos und Spielen.

Der große Haken beim Fold8 bleibt der Preis – und der fehlende Zoom, den man im Alltag durchaus merkt. Mit einer UVP von knapp 2.000 Euro ist das Gerät kein Schnäppchen, mittlerweile ist es aber schon für rund 1.500 Euro zu bekommen. Und genau ab diesem Preispunkt kann man beim Fold8 wirklich gut zugreifen: Wer ein Mini-Tablet für unterwegs möchte und auf einen guten Zoom verzichten kann, bekommt hier eines der spannendsten Smartphones des Jahres.

Spannend wird obendrein, dass Samsung mit diesem Format offenbar einen Trend setzt: Gerüchten zufolge soll auch Apple sein erstes faltbares iPhone im September in einem ähnlich kompakten Format vorstellen. Wenn das stimmt, könnte sich zeigen, dass Samsung mit dem Fold8 tatsächlich die Zukunft der Foldables vorweggenommen hat.

Auch interessant: 

Der Beitrag Samsung denkt neu: Warum sich das Galaxy Z Fold8 richtig lohnt erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Smartphone-Speicher voll: So schaffst du Platz auf WhatsApp

22. August 2026 um 05:45

Der Beitrag Smartphone-Speicher voll: So schaffst du Platz auf WhatsApp erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Smartphone Speicher WhatsApp iPhone Android

Wenn der Smartphone-Speicher voll ist, ist die Ursache dafür häufig WhatsApp. Denn der Messengerdienst aus dem Hause Meta gehört zu einem der größten Platzfresser auf vielen Handys. Doch mit ein paar gezielten Handgriffen lassen sich alte Videos, Fotos und unnötige Dateien löschen, ohne dass wichtige Chats verloren gehen.

WhatsApp hat sich für viele Menschen in den vergangenen Jahren zu weit mehr als nur einem einfachen Messenger entwickelt. Denn über die App werden täglich nicht nur Nachrichten ausgetauscht, sondern auch Fotos und Videos geteilt, Sprachnachrichten verschickt oder wichtige Dokumente weitergeleitet.

Doch mit der wachsenden Bedeutung von WhatsApp im privaten und auch beruflichen Kontext ist in den vergangenen Jahren auch die Menge der darüber versendeten Daten enorm gestiegen. Dabei sammeln sich Bilder, Videos und andere große Dateien mit der Zeit auf dem Smartphone an und können den verfügbaren Speicher schnell schrumpfen lassen.

WhatsApp ist sich dessen allerdings bewusst und bietet deshalb eine Möglichkeit, direkt in der App freien Speicherplatz zu schaffen. So kannst du mit nur wenigen Klicks große und nicht mehr benötigte Dateien aufspüren und gezielt löschen.

Smartphone: So gibst du Speicher über WhatsApp frei

Über WhatsApp werden täglich enorme Datenmengen verschickt. Viele dieser Dateien landen dauerhaft auf dem Smartphone und sammeln sich dort teilweise über Jahre an.

Daher lohnt es sich, regelmäßig bei WhatsApp aufzuräumen – vor allem, wenn der Speicher auf dem Smartphone knapp wird. WhatsApp bietet dir hierfür direkt in den Einstellungen eine Möglichkeit, deinen Speicher zu verwalten.

Hierfür musst du den Bereich „Speicher und Daten“ öffnen. Auf deinem iPhone findest du diesen Menüpunkt über deine Einstellungen, wenn du am unteren rechten Bildschirmrand auf dein Profilfoto klickst. Nutzt du ein Android-Smartphone, wechsle in den Chat-Tab und öffne über die drei Punkte am oberen rechten Bildschirmrand die Einstellungen über das Dreipunktemenü.

Öffne dann die Option „Speicher und Daten“ und hier findest du auch schon die Funktion „Speicher verwalten“. WhatsApp zeigt dir nun eine Übersicht an, wie viel Speicherplatz der Messenger auf deinem Smartphone belegt. Die Berechnung kann je nach Datenmenge eine Weile dauern.

WhatsApp bietet dir hier nun die Möglichkeit, Dateien zu prüfen und direkt zu löschen. Dafür stehen dir verschiedene Übersichten zur Verfügung, wie beispielsweise Dateien, die größer als fünf Megabyte sind oder häufig weitergeleitete Dateien, die aus Kettenbriefen stammen können.

So schützt du deinen Smartphone-Speicher mit Einstellungen bei WhatsApp

WhatsApp bietet zusätzlich einige Einstellungen, mit denen du die Datenmenge, die auf deinem Smartphone gespeichert wird, reduzieren kannst. Im Bereich „Speicher und Daten“ kannst du beispielsweise einstellen, wie der „Autom. Download von Medien“ gehandhabt werden soll.

Hier kannst du separat Einstellungen für Fotos, Audios, Videos und Dokumente vornehmen und entscheiden, ob diese jeweils über WLAN, WLAN & Mobilfunk oder Niemals automatisch heruntergeladen werden sollen. Stellst du den automatischen Download aus, kannst du Medien im Chat über einfaches Antippen herunterladen.

Auch das doppelte Speichern von Medien bei WhatsApp und auf dem Smartphone kann zum Speicherfresser werden. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert und sorgt dafür, dass alle heruntergeladenen Fotos und Videos auch in deiner Galerie landen und somit zweimal auf deinem Smartphone abgespeichert werden.

Du kannst dieses Feature entweder grundsätzlich deaktivieren oder nur für einzelne Chats oder Gruppenchats. Auf deinem iPhone findest du die entsprechende Option in den Einstellungen unter „Chats“. Hier kannst du über einen Schieberegler die Funktion „In Fotos speichern“ ein- oder ausschalten.

Auf deinem Android-Smartphone findest du die Einstellungen für „Chats“ ebenfalls über das Dreipunktmenü in deinem Chat-Tab. Deaktiviere hier die Option „Sichtbarkeit von Medien“, um das automatische Speichern auf deinem Smartphone zu verhindern.

Zusätzlich kann das Feature für selbstlöschende Nachrichten deinen WhatsApp-Speicher auf dem Smartphone schonen. Hier kannst du die Standard-Nachrichtendauer im Bereich „Datenschutz“ deiner Einstellungen bestimmen und zwischen 24 Stunden, sieben oder 90 Tagen wählen.

Auch interessant:

Der Beitrag Smartphone-Speicher voll: So schaffst du Platz auf WhatsApp erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Das ist den Deutschen beim Smartphone-Kauf am wichtigsten

21. August 2026 um 20:48

Der Beitrag Das ist den Deutschen beim Smartphone-Kauf am wichtigsten erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Kriterien Smartphonekauf was am wichtigsten

Smartphones sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Nahezu täglich nutzen wir sie – mitunter sogar stundenlang. Doch beim Kauf gibt es durchaus Kriterien, die bei der Entscheidung für ein neues Gerät einen besonderen Stellenwert genießen. In unserem Ranking zeigen wir dir die wichtigsten Faktoren beim Smartphone-Kauf.

Nicht nur die Qualität und Verarbeitung sind bei einem Smartphone wichtig, auch andere Kriterien spielen für Nutzerinnen und Nutzer eine große Rolle. Doch worauf achten die meisten Menschen, wenn sie sich ein neues Smartphone anschaffen wollen? Eine aktuelle Erhebung von Statista hat genau das ermittelt – und macht deutlich, wie wichtig zum Beispiel die Akkulaufzeit ist oder welche Aspekte Kamera, Marke oder auch der Preis spielen.

Diese Kriterien sind für Smartphone-Nutzer die wichtigsten

Mehr als 1.200 Menschen wurden hierfür befragt und haben angegeben, welche Aspekte für sie beim Kauf eines Smartphones besonders wichtig sind. Die Teilnehmer – allesamt im Alter zwischen 18 und 64 Jahren – haben dabei klare Präferenzen und machen deutlich, worauf beim Smartphone-Kauf geachtet wird. Vor allem ein Kriterium hebt sich dabei deutlich von allen anderen ab und spielt somit die größte Rolle.

Interessant ist dabei, dass der Preis für die meisten Nutzerinnen und Nutzer nur eine untergeordnete Rolle spielt, Technik und Co. sind somit deutlich relevanter.

Das sind die Top 10 der wichtigsten Kriterien, wenn es darum geht, sich ein neues Smartphone anzuschaffen. Auf diese Aspekte achten die Menschen besonders:

Platz 10: Niedriger Preis

Die Frage nach dem Preis eröffnet die Top 10. Für 30 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer ist ein niedriger Preis ein wichtiges Kriterium, wenn es um den Kauf geht. Somit spielen die Kosten gar nicht die große Rolle, wie man vielleicht meinen mag. Dennoch: Knapp ein Drittel der Befragten legt Wert auf einen niedrigen Preis und kann dafür mitunter auch mit einer schlechteren Ausstattung leben.

Der Beitrag Das ist den Deutschen beim Smartphone-Kauf am wichtigsten erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Yavuz Yildiz: Ein Blick auf das Smartphone des Xient-Chefs

21. August 2026 um 14:00

Der Beitrag Yavuz Yildiz: Ein Blick auf das Smartphone des Xient-Chefs erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Homescreen, Tech, Xieng

In der Serie „Homescreen!“ präsentieren wir die Homescreens von Menschen aus der Social Media-, Marketing-, Medien- und Tech-Branche – inklusive App-Empfehlungen. Heute: Yavuz Yildiz, Gründer und Geschäftsführer von Xient. 

Mein Homescreen in Beruf und Alltag

Yavuz Yildiz: Der erste Eindruck täuscht ein wenig. Eigentlich müsste ich meinen Homescreen mal gründlich aufräumen. Da liegen noch Apps, die ich kaum noch nutze, während andere in den letzten Monaten so wichtig geworden sind, dass ich sie einfach unten rechts oder in die Dock-Leiste geschoben habe. Vielleicht steckt da auch ein bisschen Nostalgie drin. Manche Icons sind einfach geblieben.

WhatsApp (für Android) hat es trotzdem in die Dock-Leiste geschafft (obwohl ich mir wünschen würde, dass das anders wäre). Ich würde Meta und WhatsApp eigentlich gerne weniger unterstützen. Die Realität sieht aber anders aus.

Familie, Freunde, Kollegen und auch der Fußballverein, in dem ich spiele, kommunizieren fast ausschließlich darüber. Solange sich Alternativen wie Signal (für Android) oder Telegram (für Android) nicht flächendeckend durchsetzen, führt für mich kein Weg daran vorbei.

Reddit (für Android) begleitet mich schon seit vielen Jahren. Ich bin bekennender Redditor. Für mich ist die Plattform einer der letzten Orte im Internet, an dem man noch echte Erfahrungen, tiefgehende Diskussionen und erstaunliches Nischenwissen findet.

Gerade bei technischen Themen oder sehr speziellen Fragestellungen liefert Reddit oft die Antworten, die klassische Suchmaschinen nicht mehr finden.

Zwischen Meetings und Festbrennweite

Microsoft Teams (für Android) ist wahrscheinlich die wichtigste Business App auf meinem Smartphone. Mein Berufsalltag als CEO von Xient besteht aus vielen Meetings, Workshops und Projekten, oft mit internationalen Partnern. Viele Termine erledige ich direkt vom iPhone aus. Teams ist deshalb längst kein Videokonferenz-Tool mehr, sondern ein zentraler Bestandteil meines Arbeitstags.

Adobe Lightroom (für Android) steht für mein größtes Hobby außerhalb der IT: die Fotografie. Ich fotografiere mit Leica und arbeite am liebsten mit Festbrennweiten. Der Traum von einer Leica Monochrom ist noch nicht aufgegeben.

Besonders schön finde ich, dass mein Sohn diese Begeisterung teilt. So ist aus der Fotografie ein gemeinsames Hobby geworden und Lightroom gehört selbstverständlich zum Workflow.

Der Homescreen von Yavuz Yildiz.
Der Homescreen von Yavuz Yildiz.

Auto per App, Ideen per KI

Mit der Tesla-App (für Android) steuere ich mittlerweile meinen dritten Tesla. Für mich ist das Auto vor allem ein Softwareprodukt auf Rädern: kaum ein Hersteller verbindet für mich Technologie, Benutzerfreundlichkeit und Preis so gut.

Viele Funktionen, vom Laden über die Klimatisierung bis zur Fahrzeugsteuerung, erledige ich direkt über die App. Genau diese Verbindung aus Hardware und Software begeistert mich.

Unten rechts befindet sich ein Ordner mit meinen KI-Apps: ChatGPT (für Android), Claude (für Android), Gemini (für Android), Perplexity (für Android) und einige weitere. Tatsächlich nutze ich sie alle, denn jedes Modell hat seine eigenen Stärken. Sie begleiten mich durch den gesamten Tag. Ich sammle Ideen, entwickle Konzepte, schreibe Texte und programmiere komplette Anwendungen gemeinsam mit diesen Werkzeugen.

Morgens starte ich oft mit einer Idee in ChatGPT und abends diskutiere ich den nächsten Ansatz mit Claude oder Gemini. Die Intensität, mit der ich diese Tools nutze, sieht man meinem Homescreen eigentlich gar nicht an.

Was mein Homescreen über mich verrät

Wenn ich schließlich abschalten möchte, lande ich fast immer bei YouTube Premium (für Android). Allerdings mehr zum Lernen. Ich höre Vorträge, Podcasts, politische Analysen oder Inhalte rund um Technologie und Fotografie – und das überall: beim Autofahren, Joggen oder Spazierengehen.

Wahrscheinlich verbringe ich insgesamt zu viel Zeit mit meinem Smartphone. Aber wenn ich auf meinen Homescreen schaue, dann erzählt er ziemlich genau, was mich ausmacht: Technologie, Fotografie, künstliche Intelligenz und der Wunsch, jeden Tag etwas Neues zu lernen.

Auch interessant:

Der Beitrag Yavuz Yildiz: Ein Blick auf das Smartphone des Xient-Chefs erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Samsung Galaxy Z Fold8: Warum dieses Format absolut Sinn macht

21. August 2026 um 09:30

Der Beitrag Samsung Galaxy Z Fold8: Warum dieses Format absolut Sinn macht erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Samsung Galaxy Z Fold8

Faltbare Smartphones gibt es seit einigen Jahren. Doch das Samsung Galaxy Z Fold8 kommt mit einem neuen Formfaktor: breit, kompakt, leicht und mit einem Display-Konzept, das sich konsequent an echten Nutzungsszenarien orientiert. Ob Social Media, Streaming, E-Books oder produktives Arbeiten, das Galaxy Z Fold8 liefert für jeden Kontext die passende Bildschirmgröße. Dieser Artikel erklärt, warum dieses Format Sinn macht, was das Gerät technisch leistet und warum Bedenken rund um Haltbarkeit und Falte der Vergangenheit angehören.

Was macht das Samsung Galaxy Z Fold8 so besonders?

Das Galaxy Z Fold8 unterscheidet sich grundlegend von seinen Vorgängern: Samsung hat ein breites, querformatiges Foldable entwickelt. Ein Format, das in der Samsung-Welt bislang so nicht existierte. Zugeklappt erinnert das Gerät in seinen Abmessungen eher an einen Reisepass oder eine Geldbörse als an ein klassisches Smartphone. Aufgeklappt entfaltet sich ein 7,6-Zoll-Display im 4:3-Format, das für Medienkonsum, Multitasking und kreative Arbeit optimiert ist.

Dieses Formfaktor-Konzept ist kein Zufall. Samsung hat das Galaxy Z Fold8 konsequent auf Content-Genuss und Alltagstauglichkeit ausgerichtet. Das Frontdisplay mit 5,5 Zoll ist breit genug für Social-Media-Feeds, Nachrichten und schnelle Kommunikation. Das Hauptdisplay im aufgeklappten Zustand bietet die Fläche, die Serien, Filme, E-Books und Videocalls verdienen. Zwei Displays, ein Gerät und das alles in einem Gehäuse, das gerade einmal 201 Gramm wiegt.

Ein neues Format: Warum ist das Galaxy Z Fold8 anders als alle anderen Foldables?

Wer das Galaxy Z Fold8 zum ersten Mal in die Hand nimmt, merkt sofort: Hier stimmt etwas nicht mit den gewohnten Proportionen und das ist genau der Punkt. Samsung hat das Gerät breiter und kürzer als bisherige Samsung Foldables gestaltet. Das Ergebnis ist ein Smartphone, das sich im zugeklappten Zustand handlich anfühlt, gleichzeitig aber im aufgeklappten Zustand eine Displayfläche bietet, die mit einem kleinen Tablet mithalten kann.

Das 4:3-Seitenverhältnis des Hauptdisplays ist dabei kein Zufall. Es entspricht einem Format, in dem Filme und Serien auf Streaming-Plattformen wie Netflix oder Disney+ sehr gut zur Geltung kommen. Wer ein E-Book liest, profitiert von der natürlichen Buchseiten-Proportion. Wer im Browser recherchiert, sieht mehr Inhalt auf einmal. Das Galaxy Z Fold8 fühlt sich wie ein Lesegerät, Streaming Device und ein Alttagssmartphone in einem an, ohne Kompromisse bei der Portabilität.

Das 5,5-Zoll-Frontdisplay des Galaxy Z Fold8 ist breit genug für Social-Media-Feeds, Messaging und schnelle Alltagsaufgaben, ohne dass man das Gerät aufklappen muss.

Bild: Samsung

Welches Display eignet sich optimal für Social Media und andere Inhalte?

Das Nutzungskonzept des Galaxy Z Fold8 folgt einer klaren Logik: Das Frontdisplay übernimmt den Alltag, das Hauptdisplay liefert das Erlebnis. Konkret bedeutet das:

  • Social Media und Messaging: Das 5,5-Zoll-Frontdisplay mit 428 PPI zeigt Instagram-Reels, TikTok-Videos und WhatsApp-Chats in einer Qualität, die kein anderes Frontdisplay eines Samsung-Foldable bisher geboten hat. Die breite Darstellung macht Inhalte natürlicher lesbar als auf schmalen Hochformat-Displays.
  • Streaming und Filme: Aufgeklappt entfaltet das 7,6-Zoll Dynamic AMOLED 2X-Display seine volle Wirkung. Mit bis zu 3.000 Nits Spitzenhelligkeit, HDR10+-Unterstützung und dem Vision Booster bleiben Farben auch bei direkter Sonneneinstrahlung kräftig und detailreich. Serien und Filme können auf diesem Display wie auf einem kleinen Kino-Screen wirken.
  • E-Books und Lesen: Das 4:3-Format entspricht dem natürlichen Seitenverhältnis eines Buches. Wer auf dem Galaxy Z Fold8 liest, hält buchstäblich ein digitales Buch in der Hand,
  • Multitasking und Produktivität: Die große Displayfläche ermöglicht echtes Side-by-Side-Arbeiten. Zwei Apps gleichzeitig, ein Browser-Fenster neben einem Dokument: das Galaxy Z Fold8 macht aus dem Smartphone ein mobiles Arbeitsgerät. Samsung DeX rundet das Produktivitäts-Erlebnis ab.

Ist das Galaxy Z Fold8 wirklich robust? Die Wahrheit über Foldable-Stabilität

Eines der häufigsten Argumente gegen faltbare Smartphones lautet: „Die Klappmechanik hält doch nicht.“ Dieses Vorurteil ist verständlich, schließlich klingt ein Scharnier, das täglich viele Male geöffnet und geschlossen wird, nach einem offensichtlichen Schwachpunkt. Doch die Realität sieht anders aus, und Samsung hat beim Galaxy Z Fold8 erheblich in die Langlebigkeit investiert.

Das Herzstück der Haltbarkeit ist der Titanschutz. Er kombiniert eine Folie mit Titanlegierung mit einer überarbeiteten Titanplatte, die das Gerät gegen Druck und Stürze schützt. Das Ergebnis ist ein Scharnier und ein Gehäuse, das mechanischen Belastungen im Alltag standhalten kann.

Samsung unterzieht das Galaxy Z Fold8 strengen internen Tests, die sicherstellen, dass das Gerät unzählige Falt-Zyklen übersteht.

Hinzu kommt die IP48-Zertifizierung¹: Das Gerät ist gegen Staub (Partikel größer als 1 mm) und gegen Eintauchen in Wasser bis zu 1,5 Metern Tiefe für 30 Minuten geschützt. Ein klassisches Bartype-Smartphone bietet in dieser Hinsicht keinen grundsätzlichen Vorteil mehr gegenüber dem Galaxy Z Fold8. Das Foldable hält, was es verspricht.

Die Falte: Ist sie wirklich noch ein Problem?

Ein weiterer klassischer Kritikpunkt an faltbaren Smartphones war lange Zeit die Falte: die sichtbare und spürbare Knicklinie in der Mitte des Displays. Bei frühen Foldables war diese Falte tatsächlich ein Problem: Sie war teilweise sichtbar und beim Wischen über den Bildschirm spürbar.

Beim Galaxy Z Fold8 gehört das der Vergangenheit an. Samsung setzt auf den Titanschutz, der das Display im aufgeklappten Zustand nahezu plan hält. Die Falte ist in normaler Nutzung kaum noch zu sehen und beim Wischen über den Bildschirm kaum mehr zu fühlen. Wer das Gerät zum ersten Mal aufklappt, muss gefühlt nach der Falte suchen, sie fällt nicht mehr auf.

Das ist ein technischer Meilenstein, der die Nutzungserfahrung fundamental verändern kann. Streaming, Gaming, Lesen: all das geschieht jetzt auf einer Displayfläche, die sich wie ein einheitliches, nahtloses Panel anfühlt. Die Technologie dahinter ist das Ergebnis jahrelanger Entwicklungsarbeit.

Was bietet das Dual-50-MP-Kamerasystem mit FlexCam und Dual Recording?

Das Galaxy Z Fold8 setzt auf ein Dual-Kamerasystem mit zwei 50-Megapixel-Sensoren. Eine Kombination, die für die meisten Alltagssituationen mehr als ausreichend sein kann und gleichzeitig einige besondere Funktionen ermöglicht.

Die Hauptkamera mit 50 MP, f/1.8-Blende, Dual-Pixel, Autofokus und optische Bildstabilisierung (OIS) liefert scharfe, detailreiche Aufnahmen auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Die Ultraweitwinkelkamera mit ebenfalls 50 MP und einem Sichtfeld von 120 Grad ergänzt das System für Landschafts- und Gruppenaufnahmen. Videoaufnahmen sind in bis zu 8K bei 30 fps möglich. Eine Qualität, die professionellen Ansprüchen genügt.

Besonders interessant sind die Funktionen, die das faltbare Format erst möglich macht:

  • Duale Aufnahme: Das Galaxy Z Fold8 nimmt gleichzeitig mit der Frontkamera und der Hauptkamera auf. So lassen sich Reaktionen und Ereignisse parallel festhalten. Ein Feature, das Content Creator und Vlogger begeistern wird.
  • Meine FanCam²: Öffne ein Video in der Galerie, wähle den gewünschten Bildausschnitt und entscheide dich bei Bedarf für ein anderes Seitenverhältnis – etwa ein Hochformat für Reels oder Shorts. Personen, Motive und deren Bewegungen können erkannt werden und den Zuschnitt automatisch anpassen.

Wer Selfies bevorzugt, profitiert von einer weiteren Besonderheit des Foldable-Formats: Im aufgeklappten Zustand lässt sich die hochwertige Hauptkamera als Selfie-Kamera nutzen, während das Frontdisplay als Spiegel dient.

Wie leistungsstark sind der Snapdragon 8 Elite Gen 5 und Galaxy AI?

Unter der Haube arbeitet der Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy, ein 3-nm-Chip, der zu den leistungsstärksten mobilen Prozessoren gehört, die aktuell verfügbar sind.

Diese Rechenleistung ist nicht nur für Gaming und Multitasking relevant. Sie ist die Grundlage für die Galaxy AI-Funktionen⁹, die Samsung tief in One UI 9 integriert hat:

  • Now Brief³: Eine KI-gestützte Tagesübersicht, die je nach Tageszeit und Routine relevante Informationen zu Terminen, Wetter und Erinnerungen liefert, direkt auf dem Sperrbildschirm oder als Widget.
  • Now Nudge⁴: Die KI reagiert auf Kontext und Situation. Sie liest Nachrichten mit, erkennt relevante Informationen und schlägt proaktiv vor, Termine einzutragen, Adressen zu suchen oder Bilder zu teilen.
  • Google Gemini⁵: Eine einfache Sprachbeschreibung genügt, um komplexe Aufgaben wie Konzertticket-Suche, Urlaubsbuchung oder Preisvergleiche zu automatisieren.
Bild: Samsung

Dazu kommt die Funktion Quick Share mit iOS-Geräten. Seit Juli 2026 können Galaxy-Z-Fold8-Nutzer Dateien direkt mit Apple-Geräten teilen, ohne Umwege über Cloud-Dienste.

Hält der 4.800-mAh-Akku den ganzen Tag durch?

Der 4.800-mAh-Akku⁷ des Galaxy Z Fold8 ist für ein Gerät dieser Bauform bemerkenswert leistungsstark. Samsung gibt eine Videowiedergabe-Laufzeit von bis zu 26 Stunden an, das entspricht mehr als einem kompletten Kinomarathon.

Beim Laden setzt Samsung auf 45-Watt-Schnellladen⁸: In 30 Minuten lädt das Gerät auf 63 Prozent. Induktives Laden und Wireless Powershare¹⁰ runden das Lade-Ecosystem ab. Wer unterwegs ist und die eigene Galaxy Watch oder die Galaxy Buds aufladen möchte, kann das Galaxy Z Fold8 als mobiles Ladepad nutzen.

Wie leicht, dünn und robust ist das Design?

Das Galaxy Z Fold8 ist gerade einmal 201 Gramm schwer. Im aufgeklappten Zustand ist es gerade einmal 4,5 mm dünn. Zugeklappt misst es 9,7 mm, was für ein Foldable außergewöhnlich kompakt ist.

Für die Materialien setzt Samsung auf eine Kombination aus Corning Gorilla Glass Ceramic 3 auf der Frontseite, Gorilla Glass Victus 2 auf der Rückseite und einem Rahmen aus Advanced Armor Aluminum. Diese Materialkombination macht das Gerät widerstandsfähig gegen Kratzer, Stürze und alltägliche Beanspruchungen.

Das Galaxy Z Fold8 ist in vier Farben erhältlich: Graphite, Cream, Lavender und Pistachio. Pistachio ist exklusiv im Samsung Online-Shop verfügbar.

Wie schützen Samsung Knox und die Personal Data Engine deine Daten?

Beim Datenschutz setzt Samsung auf ein dreistufiges Sicherheitskonzept, das sowohl Software- als auch Hardware-Ebene abdeckt:

  • Personal Data Engine: KI-Verarbeitung findet direkt auf dem Gerät statt, ohne Umwege über externe Server. Persönliche Daten verlassen das Smartphone nicht.
  • Knox Enhanced Encrypted Protection (KEEP): Jede App erhält einen isolierten, stark verschlüsselten Speicherbereich. Ein Angriff auf eine App kann sich nicht auf andere Anwendungen ausbreiten.
  • Samsung Knox Vault: Ein vom Hauptprozessor isolierter Sicherheitschip speichert PINs, Passwörter und biometrische Daten hardwareseitig, selbst bei einem kompromittierten Betriebssystem bleiben diese Daten geschützt.

Galaxy Z Fold8 vs. Galaxy Z Fold8 Ultra: Was sind die Unterschiede?

Samsung bietet neben dem Galaxy Z Fold8 auch das leistungsstärkere Galaxy Z Fold8 Ultra an. Wer sich fragt, welches Modell das richtige ist, sollte die wichtigsten Unterschiede kennen:

Merkmal Galaxy Z Fold8 Galaxy Z Fold8 Ultra
Hauptdisplay 7,6 Zoll (4:3) 8,0 Zoll
Frontdisplay 5,5 Zoll 6,5 Zoll
Kamera Dual 50 MP Triple: 200 MP + 50 MP + 10 MP Tele
Akku 4.800 mAh 5.000 mAh
Gewicht 201 g 215 g
Preis (ab) 1.999 Euro 2.199 Euro

Das Galaxy Z Fold8 ist die bessere Wahl für alle, die ein kompaktes, leichtes Foldable für Medienkonsum, Social Media und Alltag suchen. Das Galaxy Z Fold8 richtet sich an Power-Nutzer, die maximale Kameraqualität mit Telezoom und Performance für Produktivität benötigen.

FAQ: Samsung Galaxy Z Fold8: Die wichtigsten Fragen

Was kostet das Samsung Galaxy Z Fold8?

Das Samsung Galaxy Z Fold8 ist ab 1.999 Euro in der 256-GB-Variante erhältlich. Die 512-GB-Version und die 1-TB-Version mit 16 GB RAM sind zu höheren Preisen erhältlich. Der offizielle Marktstart war der 7. August 2026.

Wie haltbar ist das Scharnier des Samsung Galaxy Z Fold8?

Das Scharnier des Galaxy Z Fold8 ist für unzählige Falt-Zyklen ausgelegt. Samsung setzt auf die Titanschutz-Technologie und hat das Gerät strengen internen Tests unterzogen.

Ist die Falte auf dem Display des Samsung Galaxy Z Fold8 noch sichtbar?

Nein. Samsung hat die Display-Technologie beim Galaxy Z Fold8 so weit verbessert, dass die Falte in der normalen Nutzung kaum noch sichtbar und praktisch nicht mehr spürbar ist. Wer das Gerät aufklappt, muss aktiv nach der Knicklinie suchen, sie fällt im Alltag kaum mehr auf.

Welche Kamera hat das Samsung Galaxy Z Fold8?

Das Galaxy Z Fold8 verfügt über ein Dual-Kamerasystem mit zwei 50-Megapixel-Sensoren: eine Weitwinkelkamera (f/1.8, OIS) und eine Ultraweitwinkelkamera (f/1.9, 120°). Videoaufnahmen sind in bis zu 8K bei 30 fps möglich. Besondere Funktionen sind Duale Aufnahme und Meine FanCam².

Wie lange hält der Akku des Samsung Galaxy Z Fold8?

Der 4.800-mAh-Akku⁷ des Galaxy Z Fold8 ermöglicht laut Samsung bis zu 26 Stunden Videowiedergabe. Mit 45-Watt-Schnellladen⁸ lädt das Gerät in 30 Minuten auf 63 Prozent.

Ist das Samsung Galaxy Z Fold8 wassergeschützt?

Ja. Das Galaxy Z Fold8 trägt die IP48-Zertifizierung¹. Es ist gegen Staub (Partikel größer als 1 mm) und gegen Eintauchen in Wasser bis zu 1,5 Metern Tiefe für 30 Minuten geschützt.

Welche KI-Funktionen bietet das Samsung Galaxy Z Fold8?

Das Galaxy Z Fold8 läuft mit Android 17 und One UI 9 und bietet Galaxy AI-Funktionen⁹ wie Samsung Now Brief, Samsung Now Nudge und Gemini Intelligence. Gemini Intelligence automatisiert Aufgaben in über 49 Apps und Diensten per Sprachbefehl oder Textbeschreibung.

Wie unterscheidet sich das Samsung Galaxy Z Fold8 vom Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra?

Die wichtigsten Unterschiede liegen bei Kamera und Display-Größe. Das Fold8 Ultra bietet eine 200-MP-Hauptkamera mit Telezoom und ein größeres 8-Zoll-Display. Das Galaxy Z Fold8 ist leichter (201 g vs. 215 g), kompakter und ab 200 Euro günstiger.

Fazit: Ist das Samsung Galaxy Z Fold8 das Foldable, auf das viele gewartet haben?

Das Samsung Galaxy Z Fold8 ist mehr als ein weiteres faltbares Smartphone. Es ist ein Gerät, das das Format neu definiert, mit einem breiten, kompakten Design, das sich im Alltag natürlich anfühlt. Das Frontdisplay ist groß genug für echten Alltagseinsatz, das Hauptdisplay bietet eine Fläche, die Streaming, Lesen und Arbeiten auf ein hohes Level hebt.

Die Bedenken rund um Haltbarkeit und Falte sind beim Galaxy Z Fold8 klar von Samsung adressiert und verbessert wurden. Die Titanschutz-Technologie, die IP48-Zertifizierung und die EU-Free-Fall-Klasse A belegen, dass dieses Gerät genauso robust ist wie ein klassisches Bartype-Smartphone. Die Falte ist in der Praxis kaum noch wahrnehmbar. Dazu kommen ein leistungsstarker Snapdragon-Prozessor, ein ausdauernder 4.800-mAh-Akku⁷ und Galaxy AI-Funktionen⁹, die das Gerät mit jedem Update smarter machen.

Wer ein Smartphone sucht, das fast alles kann, und das in einem Format, das sich in jede Hosentasche schiebt, sollte das Galaxy Z Fold8 ernsthaft in Betracht ziehen.

Jetzt Galaxy Z Fold8 entdecken

¹ Schutz bei dauerhaftem Untertauchen bei 1,5 m Wassertiefe für 30 Minuten und ausschließlich in Frischwasser. Kein Schutz bei Salzwasser, Wasser mit chemischen Zusätzen (z. B. chlorhaltigem Poolwasser, Seifenlauge, alkoholhaltigen Lösungen) oder erhitzter Flüssigkeit. Sämtliche Abdeckungen müssen stets vollständig mit dem Gerät abschließen, so dass durch sie kein Wasser eindringen kann.
² Die Funktion Meine FanCam erfordert eine Anmeldung mit einem Samsung Account. Verfügbarkeit kann je nach Video variieren. Wird nicht unterstützt, wenn kein Motiv zum Verfolgen vorhanden ist. Genauigkeit der Ergebnisse ist nicht garantiert.
³ Die NowBrief-Funktion erfordert die Anmeldung bei einem Samsung Account. Die Verfügbarkeit des Dienstes kann je nach Land, Sprache, Gerätemodell und Apps variieren. Einige Funktionen erfordern eine Internetverbindung. Modi und Routinen müssen aktiviert sein, damit die Personal Data Engine kontextbasierte Vorschläge zu Routinen machen kann. Nutzerinnen müssen dem Zugriff auf Fotos, Videos, Audiodateien und Kalendereinträge zustimmen. Möglicherweise werden bestimmte Ereignisse aufgrund von Datenschutzeinstellungen nicht dargestellt. Die Beschreibung von Fotos stimmt möglicherweise nicht mit den Vorstellungen der Nutzerinnen überein. Kalenderbenachrichtigungen sind nur verfügbar, wenn der Samsung Kalender oder kompatible Kalender Apps, die die Android Kalenderdatenbank nutzen, installiert sind. Die Funktion „Zeit zum Aufbrechen“ verwendet die von Nutzer*innen ausgewählte Navigations-App und basiert auf der Region sowie der geschätzten Zeit, deren Genauigkeit nicht garantiert ist. Hinweise zu Coupons sind nur verfügbar, wenn Coupons mit Ablaufdatum der Samsung Wallet App hinzugefügt wurden. Die Bestimmung des Energy Score erfordert mind. die Aktivitäts- und Schlafdaten des Vortags, die Herzfrequenzdaten während des Schlafs sowie eine Galaxy Watch oder den Galaxy Ring zum Aufzeichnen der Daten, die mit der Samsung Health App synchronisiert werden müssen. Nicht für die Verwendung zur Erkennung, Diagnose oder Behandlung medizinischer Zustände vorgesehen und lediglich zur persönlichen Information bestimmt. Für medizinische Beratung suche bitte einen Arzt auf.
⁴ Für die NowNudge-Funktion ist eine Anmeldung mit einem Samsung Account erforderlich. Die verfügbaren Funktionen und Features können je nach Land, Region und Sprache variieren. Die Nachrichtenfunktion ist mit bestimmten Messaging-Apps von Drittanbietern verfügbar, darunter Samsung Messages, Google Messages, Google Chat. Unterstützte Sprachen: Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Chinesisch. Japanisch, Koreanisch, Thailändisch, Polnisch, Vietnamesisch, Hindi. Apps, die die geteilte Ansicht unterstützen, können variieren. Das Teilen von Fotos in NowNudge funktioniert mit Hilfe der Analyse von verfügbaren Bildinhalten. „Kalender anzeigen“ analysiert den Inhalt von Textnachrichten. Die Genauigkeit der Ergebnisse kann nicht garantiert werden. Google ist eine Marke der Google LLC.
⁵ Gemini ist eine Marke von Google LLC. Es gelten die Bedingungen.
⁶ Die Quick Share-Funktion zwischen Galaxy Geräten ist mit folgenden Betriebssystemen verfügbar: Smartphones und Tablets mit Android-Version 10.0 (Q) und One UI 2.1 oder neuer sowie Galaxy Books, die 2020 oder später auf den Markt gekommen sind. Erfordert einen Samsung Account sowie eine WLAN- und Bluetooth-Verbindung. Für die Freigabe auf Apple-Geräten ist ein Galaxy Gerät mit der Quick Share-App Version 13.8.51.27 oder höher und Google Play Services Version 26.11.xx oder neuer erforderlich. AirDrop® ist eine Marke von Apple Inc.
⁷ Die mAh-Angaben beziehen sich auf den typischen Wert der Akkukapazität, der unter Laborbedingungen ermittelt wurde. Die nach der einschlägigen Norm IEC 61960 ermittelte (Mindest-) Kapazität beläuft sich auf einen geringeren Wert. Die tatsächliche Akkulaufzeit kann je nach Netzwerkumgebung, Nutzerverhalten und anderen Faktoren variieren.
⁸ Nur mit optional erhältlichem Schnellladeadapter verfügbar.
⁹ Bestimmte AI-Funktionen setzen eine Internetverbindung, einen Samsung Account oder einen Google Konto Login voraus. Galaxy AI ist in Deutschland ab 16 Jahren verfügbar. Samsung behält sich vor, den Dienst oder einzelne Funktionen kostenpflichtig zu machen.
¹⁰ Nur möglich bei einem Akkuladestand von über 30% ausgenommen Dual Charging

Der Beitrag Samsung Galaxy Z Fold8: Warum dieses Format absolut Sinn macht erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Android-Speicher voll? So schaffst du Platz auf deinem Smartphone

19. August 2026 um 05:45

Der Beitrag Android-Speicher voll? So schaffst du Platz auf deinem Smartphone erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Android-Speicher freigeben Smartphone

Der Speicher auf dem Android-Smartphone ist voll und plötzlich fehlt Platz für neue Fotos, Apps oder Updates. Mit einigen einfachen Handgriffen lassen sich unnötige Dateien und Apps aufspüren und so schnell wieder mehrere Gigabyte Speicher freigeben.

Unnötige Daten sammeln sich auf dem Smartphone oft schneller an, als man denkt. Besonders ärgerlich wird es, wenn Android plötzlich davor warnt, dass der Speicher knapp wird und bald aufgebraucht ist.

Denn dann lassen sich meist keine neuen Apps mehr installieren oder Fotos und Videos aufnehmen. Ein voller Speicher kann den Alltag mit dem Smartphone unnötig ausbremsen. Umso wichtiger ist es, das Smartphone regelmäßig aufzuräumen und überflüssige Daten gezielt zu entfernen.

So kannst du den Speicher auf deinem Anroid-Smartphone kontrollieren

Bevor du auf deinem Android-Smartphone mit dem Löschen von Fotos oder Videos beginnst, lohnt sich zunächst ein Blick in die Speicherverwaltung. Denn in deinen Einstellungen kannst du einsehen, wie viel Speicher noch verfügbar ist und welche Inhalte besonders viel Platz einnehmen.

Öffne hierfür deine Einstellungen und – je nach Hersteller – findest du hier den Menüpunkt „Speicher“, „Gerätespeicher“ oder „Gerätewartung“. Dort kannst du auf deine Speicherübersicht zugreifen.

Diese zeigt dir eine Info zu deinem Gesamtspeicher, aber auch eine Auflistung der verschiedenen Dateikategorien und wie viel Speicherplatz sie jeweils belegen. So erkennst du auf einen Blick, ob etwa Fotos und Videos, Apps, Dokumente oder andere Dateien das Problem des überfüllten Speichers verursachen.

In diesem Bereich bietet dir Android außerdem die Möglichkeit, die Option „Speicher freigeben“ zu nutzen. Damit kannst du gezielt nach Dateien und Inhalten suchen, die unnötig Platz auf deinem Smartphone belegen.

Je nach Gerät schlägt Android dir dabei beispielsweise sehr große oder doppelte Dateien vor. Aber auch alte Downloads, nicht mehr verwendete Apps oder bereits gesicherte Fotos und Videos werden dir hier zum Löschen angeboten.

Cache löschen und unnötige Apps deinstallieren

In der Speicherübersicht kannst du außerdem deine Apps unter die Lupe nehmen und diese nach der Größe des benötigten Speicherplatzes sortieren. Vor allem bei Social-Media- und Streaming-Apps lohnt sich ein genauerer Blick.

Öffne diese jeweils in der Speicherübersicht und tippe auf „Cache leeren“. So kannst du im Hintergrund gespeicherte Daten entfernen und meist mehrere Gigabyte Speicher wieder freigeben.

Auf vielen Android-Smartphones sammeln sich außerdem mit der Zeit zahlreiche Apps an, die kaum oder gar nicht mehr genutzt werden. Dazu kommen je nach Hersteller bereits vorinstallierte Anwendungen, die möglicherweise überhaupt nicht benötigt werden.

Ein Blick in deine App-Übersicht kann sich deshalb lohnen. Alle ungenutzten Apps kannst du löschen und so Speicherplatz auf deinem Smartphone zurückgewinnen. Apps, die sich nicht deinstallieren lassen, kannst du bei manchen Geräten zumindest deaktivieren.

Zusätzlich lohnt es sich, regelmäßig einen Blick in deine Fotos oder Downloads zu werfen. Gerade alte Screenshots, doppelte Bilder, große Videos oder längst vergessene Dateien können mit der Zeit viel Speicherplatz belegen. Was du nicht mehr brauchst, kannst du löschen oder alternativ in einem Cloud-Speicher beziehungsweise auf einem anderen Gerät sichern.

Auch interessant:

Der Beitrag Android-Speicher voll? So schaffst du Platz auf deinem Smartphone erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Mobilfunk als Radar: 6G soll auch Menschen ohne Smartphone erfassen

29. Juli 2026 um 11:00

Der Beitrag Mobilfunk als Radar: 6G soll auch Menschen ohne Smartphone erfassen erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

6G Mobilfunk

Die EU und die Bundesregierung treiben die Entwicklung von 6G voran. Der neue Mobilfunkstandard soll ab 2030 nicht nur Daten übertragen, sondern per Radar auch die Umgebung erfassen können. Datenschützer warnen bereits jetzt vor einer lückenlosen Überwachung, bei der selbst Menschen ohne Smartphone erfasst werden könnten. Auch eine 6G-Apokalypse und ein Streit um knappe Frequenzen erscheinen vorprogrammiert. Eine kommentierende Analyse.

Was ist 6G?

  • Die Bundesregierung und die EU sind im 6G-Fieber. Die Europäische Kommission arbeitet etwa daran, 6G als neuen Mobilfunkstandard zu etablieren und Europa darauf vorzubereiten, um bei der nächsten digitalen Infrastruktur unabhängig zu sein. Ziel ist es, 6G bis 2030 zum Einsatz zu bringen, um deutlich höhere Datenraten, geringere Verzögerungen und eine stärkere Vernetzung von Geräten zu ermöglichen. Die Technologie soll vor allem für Anwendungen wie KI, autonome Fahrzeuge, die Robotik und die Verbindung von Mobilfunk mit Satellitennetzen wichtig werden. Anders als bei früheren Generationen geht es bei 6G also nicht nur um schnelleres Smartphone-Internet, sondern um eine digitale Infrastruktur für eine vernetzte Industrie und Gesellschaft.
  • Der Mobilfunk steht mit der geplanten Einführung von 6G vor einem epochalen Umbruch. Datenschützer warnen jedoch vor erheblichen Risiken. Denn 6G soll künftig nicht nur Daten übertragen, sondern mithilfe von Integrated Sensing and Communication (ISAC) auch die Umgebung erfassen können. Forscher des Barkhausen-Instituts in Dresden tüfteln deshalb seit Jahren an technischen Lösungen, um die Technologie sicher, vertrauenswürdig und datenschutzkonform nutzbar zu machen. Kritiker argumentieren derweil, dass das obere 6-GHz-Band für WLAN in Kombination mit Glasfaser grundsätzlich einen größeren unmittelbaren Nutzen bringen könnte.
  • ISAC gilt als eine der Schlüsseltechnologien von 6G. Mobilfunknetze dienen damit nicht mehr nur der Kommunikation, sondern können dadurch gleichzeitig ihre Umgebung erfassen. Mithilfe der Technologie lassen sich etwa ohne technischen Zusatzaufwand Fahrzeuge erkennen, Drohnen orten, Produktionsanlagen überwachen oder Rettungseinsätze unterstützen. Mit diesen Möglichkeiten entstehen aber auch neue Risiken. Denn anders als bisher können künftige 6G-Netze Bewegungen oder Informationen von Personen erfassen – selbst wenn diese kein Endgerät nutzen. Die unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder fordern deshalb, Datenschutz und Grundrechtsschutz bereits bei der Entwicklung mitzudenken.

Die eierlegende Wollmilchsau 6G

Kaum ist 5G überhaupt im Alltag angekommen, schwärmen die Politik und die Industrie schon von 6G. Dabei sind viele der versprochenen Vorteile des neuen Mobilfunkstandards wie autonomes Fahren, ein europäisches Satellitennetz oder digitalisierte Städte und Industrien allenfalls in Ansätzen erkennbar.

Die feuchten 6G-Träume der Politik und Wirtschaft sind deshalb vor allem Zukunftsfantasien, die sich oftmals leider besser verkaufen lassen als die Realität und der gelebte Alltag. Zugegeben: Das Potenzial von 6G ist enorm, denn es geht nicht nur darum, Daten zu übertragen, sondern unterschiedliche Technologien miteinander zu vernetzen. Die Risiken sind aber mindestens ebenbürtig.

Oder: Was soll bei einem neuen visionären Mobilfunkstandard, der KI-Agenten und Radarsignale direkt ins Netz steckt, um Objekte, Signale und Bewegungen zu analysieren, schon schiefgehen? Ich mach’s kurz: 6G ist eine eierlegende Wollmilchsau!

Denn als hätten KI-Unternehmen in ihren Agenten und Chatbots bereits den Fehlerteufel ausgetrieben, der aktuell einen Datenschutzalbtraum nach dem anderen aus dem Hut zaubert, schwadronieren die Politik und die Industrie von einem Mobilfunkstandard, der alles können soll – nur vermutlich nichts richtig. Klar: Ein rechtzeitiger Blick in die Zukunft und entsprechende Vorbereitungen sind unabdingbar.

Aber je mehr Aufgaben 6G übernehmen soll, desto komplexer wird der neue Mobilfunkstandard – und damit auch seine Fehleranfälligkeit. Hinter all den großen Visionen steckt zwar großes Potenzial. Doch wirklich durchdacht wurde 6G von vielen noch nicht. Noch nicht einmal bei den knappen Funkfrequenzen, auf die sowohl Mobilfunk- als auch WLAN-Anbieter angewiesen sind. Vom Datenschutz ganz zu schweigen.

Stimmen

  • Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, erörterte bereits Ende 2025 die Pläne der Bundesregierung: „Die Forschung von heute schafft die Basis für die Wertschöpfung und für technologische Souveränität von morgen. Wir wollen bei 6G zu den Technologieführern gehören. Der neue Mobilfunkstandard hat das Potenzial, unser technologisches Ökosystem neu zu definieren, mit enormen Sprüngen bei Performance, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Es gilt jetzt, die strategischen Weichen zu stellen, denn 6G ist ein wichtiger Innovationsmotor für Deutschland.“
  • Tobias Keber, Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg und Vorsitzender der Datenschutzkonferenz 2026, warnt in einem Statement: „Wenn potenziell jedes mobile Endgerät eine Radarfunktion erhält und im Zusammenspiel mit der jeweiligen Basisstation die Personen und Objekte im Raum scannen und wahrnehmen kann, gibt es kaum noch Räume, in denen wir unbeobachtet sein können. Daher sollten wir den Einsatz dieser neuen Technik regeln, das Sinnvolle ermöglichen und das Gefährliche ausschließen.“
  • Lisia Mix-Bieber, Leiterin für Bundes- und Europapolitik beim Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO), kritisiert die Pläne: „Dass die Bundesregierung die wertvollen Frequenzen im oberen 6-GHz-Band exklusiv dem Mobilfunk vorbehalten will, beruht auf einer fatalen Fehleinschätzung und ist eine herbe Enttäuschung für den Digitalstandort Europa. Statt die kostenfreie WLAN-Nutzung zu stärken und die dank Glasfaser möglichen Bandbreiten effizient auf alle mobilen Geräte zu bringen, würde eine Reservierung der Frequenzen für die Mobilfunkkonzerne kurzfristig gar keinen Nutzen bringen und langfristig, wenn überhaupt, die Netzabdeckung in Ballungsräumen marginal verbessern.“

Wann kommt 6G?

6G ist absolute Zukunftsmusik! Bis der Mobilfunkstandard wirklich im Alltag ankommt, dürften noch mindestens fünf Jahre vergehen. Absurd: Während die Politik und Industrie schon freudestrahlend in die Zukunft blicken, sind noch nicht einmal bestehende Probleme wie der Glasfaserausbau oder die Digitalisierung der Verwaltung gelöst. Ungestopfte Funklöcher gibt es ebenfalls noch.

Viele Systeme funktionieren zudem noch längst nicht autonom. Sprich: Es fehlt an allen Ecken und Enden an den Grundlagen von 6G. Umso erfreulicher ist es, dass vor allem unabhängige Institutionen bereits jetzt das Thema Datenschutz im Blick haben. Was in der politischen Debatte ebenfalls untergeht: 6G lässt sich nicht einfach per Knopfdruck oder Update umsetzen.

Im Gegenteil: Es braucht neue Antennen, Funkmasten, Rechenkapazitäten und Netzinfrastrukturen, die Milliarden und viel Zeit verschlingen werden. Natürlich ist es sinnvoll, früh an der nächsten Mobilfunkgeneration zu feilen. Doch das darf keinesfalls zulasten aktueller Baustellen gehen.

Für die Industrie mag 6G vielleicht eine Investition in die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunft sein. Für Otto Normalverbraucher bleibt der Mehrwert aber überschaubar. Dass sich die Technologie langfristig durchsetzen wird, ist trotzdem wahrscheinlich. Spannender als die Frage, ob 6G kommt, sind aber vielmehr das Wie und die Frage, wofür die Technologie am Ende tatsächlich eingesetzt wird.

Nach einer vielerorts heraufbeschworenen 5G-Apokalypse, die nie eingetreten ist, scheinen traurigerweise aber auch bei 6G Verschwörungstheorien schon vorprogrammiert zu sein. Vielleicht irgendwas mit Gedankenkontrolle oder künstlichen Krankheiten zur Bevölkerungsreduktion? Mal schauen, wie dieser Artikel altert.

Auch interessant:

Der Beitrag Mobilfunk als Radar: 6G soll auch Menschen ohne Smartphone erfassen erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

In diesen Ländern kostet das iPhone 17 Pro am meisten

27. Juli 2026 um 20:44

Der Beitrag In diesen Ländern kostet das iPhone 17 Pro am meisten erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

iPhone 17 Pro Länder Kosten Preis was kostet

Technisch gesehen macht es keinen Unterschied, wo man das iPhone 17 Pro kauft, denn das Gerät ist überall auf der Welt das Gleiche. Beim Preis sieht die Sache aber anders aus. Je nach Land zahlen Kunden deutlich mehr oder sogar weniger als in den USA.

Egal ob Spielkonsole, Fernseher oder Grafikkarte: Wir Europäer sind daran gewöhnt, dass Unterhaltungselektronik mehr kostet als in den USA oder auch in Teilen Asiens. Besonders anschaulich ist der Unterschied beim iPhone, denn hier werden teilweise sehr hohe Aufschläge fällig. Und in manchen Regionen der Welt ist das aktuelle Flaggschiff von Apple ein absolutes Luxusgut, für das Kunden ein Vielfaches des in den USA geltenden Preises hinblättern müssen.

Diese Faktoren beeinflussen den Preis des iPhone 17 Pro

In den USA kostet das iPhone 17 Pro 1.181 US-Dollar – das sind momentan rund 1.038 Euro. Günstiger ist das Smartphone weltweit nur in Japan – hier werden 1.121 US-Dollar fällig. Das entspricht in etwa 95 Prozent des Preises, den die Amerikaner zahlen müssen. Und Südkorea liegt exakt auf amerikanischem Niveau. Alle anderen Nationen zahlen drauf (via dbresearch).

Die Länder in der DACH-Region landen alle irgendwo im Mittelfeld. Deutschland und Österreich teilen sich mit jeweils 1.508 US-Dollar (rund 1.326 Euro) den 20. Platz und zahlen damit circa 28 Prozent drauf. Etwas glimpflicher kommen die Schweizer davon, hier sind es lediglich 1.385 US-Dollar (1.217 Euro), Rang 27 und 17 Prozent Aufpreis.

Die Gründe für die teils drastischen Aufschläge sind vielfältig: Aspekte wie Wechselkurse, Einfuhrzölle, Steuern, regionale Marktbedingungen und komplexe Lieferketten spielen dabei eine Rolle.

Wir wollten wissen, in welchen Ländern das iPhone 17 Pro am teuersten ist. Grundlage für unser Ranking sind die offiziellen Preise aus dem Apple Store beziehungsweise von autorisierten Online-Händlern. Verglichen wird jeweils die günstigste Speichervariante. In diesem Jahr ist das die Version mit 256 Gigabyte, nachdem Apple die 128-GB-Variante gestrichen hat.

Platz 10: Finnland

Den Auftakt unserer Top Ten macht Finnland. Dort kostet das iPhone 17 Pro 1.578 US-Dollar (rund 1.387 Euro) und damit 34 Prozent mehr als in den USA. In Skandinavien ist das Preisniveau ohnehin relativ hoch. Zudem kommt auf den Endpreis noch eine ordentliche Mehrwertsteuer oben drauf. Dann doch lieber ein Gerät von Nokia…

Der Beitrag In diesen Ländern kostet das iPhone 17 Pro am meisten erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Eltern verlieren wegen Smartphones Bindung zu ihren Kindern

16. Juli 2026 um 05:45

Der Beitrag Eltern verlieren wegen Smartphones Bindung zu ihren Kindern erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Eltern Smartphones Bindung Kinder Was ist Technoference

Wenn Eltern ständig auf ihre Smartphones schauen, kann das die Beziehung zu ihren Kindern schwächen. Das zeigt eine aktuelle Studie aus den USA. Hintergrund ist ein Effekt namens Technoference. Wir erklären dir, was es damit auf sich hat. 

Eine Welt ohne Smartphones ist für viele nicht mehr vorstellbar. Vor allem für die neue Generation, ist das Handy ein selbstverständlicher Teil des Lebens.

Im Fokus der Debatten um Gerätenutzung und Bildschirmzeit standen bisher vor allem Jugendliche. Weniger im Blick war, wie Kinder das Nutzungsverhalten ihrer Eltern wahrnehmen.

Genau das hat nun ein Forscherteam um Don Grant von Newport Healthcare in den USA untersucht. Eine Studie mit dem Titel „Mama, liebst du dein Handy mehr als mich?“ zeigt: Jugendliche, die ihre Eltern oder Bezugspersonen als häufig durch mobile Geräte abgelenkt wahrnehmen, zeigen deutlich häufiger unsichere Bindungsmuster.

Eltern am Smartphone: Wie das die Bindung zum Kind gefährdet

Eine unsichere Bindung wird mit Schwierigkeiten beim Aufbau gesunder Beziehungen, erhöhter Angst sowie langfristig schlechteren psychischen und physischen Gesundheitszuständen in Verbindung gebracht.

„Unsere Studie legt nahe, dass auch die Nutzgewohnheiten der Eltern wichtige Aspekte der Entwicklung von Jugendlichen beeinflussen“, erklärt Grant in einer Pressemitteilung.

Grundlage dafür ist die Bindungstheorie: Kinder brauchen verlässlich verfügbare und aufmerksame Bezugspersonen, um eine sichere Bindung aufzubauen. Ist ein Elternteil regelmäßig durch ein Smartphone abgelenkt, erleben Kinder das laut der Studie als mangelnde Aufmerksamkeit.

Was ist Technoference?

Genau diese wiederholten kleinen Unterbrechungen scheinen problematisch zu sein. Für dieses Phänomen haben sich in der Forschung zwei Begriffe etabliert.

Technoference beschreibt allgemein, wie digitale Geräte zwischenmenschliche Interaktionen stören. Der Begriff existiert unter Forschern bereits seit 2012. Geprägt wurde er von Brandon T. McDaniel, Wissenschaftler am Parkview Mirro Center for Research and Innovation.

McDaniel beschreibt damit alltägliche Störungen von direkter, persönlicher Kommunikation in der realen Welt durch die Nutzung von Technologie. Kurz, Momente in denen Geräte in Gespräche oder gemeinsame Zeit hineinfunken.

Der Forscher entwickelte das Konzept, weil ihn interessierte, ob es eine Bedeutung hat, wenn ein Piepton, eine Benachrichtigung oder die bloße Anwesenheit eines Geräts eine Interaktion unterbricht.

Phubbing wiederum ist eine Unterform von Technoference. Das Kofferwort aus „Phone“ und „Snubbing“ steht für das Ignorieren einer Person zugunsten des Smartphones.

Warum das Phänomen so leicht übersehen wird

Anders als etwa psychische Erkrankungen oder familiäre Krisen ist Gerätenutzung laut der aktuellen Grant-Studie vollständig steuerbar und trotzdem sozial akzeptiert, weshalb sie leicht übersehen wird. Die Forscher betonen allerdings, dass die Daten nur einen Zusammenhang zeigen, keine Ursache.

Es bleibt offen, ob die gefühlte Ablenkung der Eltern zu unsicherer Bindung führt oder ob Jugendliche mit unsicherer Bindung das Verhalten ihrer Eltern eher als ablenkend wahrnehmen.

600 Jugendliche befragt: Was Eltern laut Studie jetzt tun sollten

Für die Studie befragte das Team 600 US-Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren. Sie füllten unter anderem einen neu entwickelten Fragebogen aus, die sogenannte Device Attachment Interference Scale.

Das Ergebnis: Je stärker die Jugendlichen das Gerätenutzungsverhalten ihrer Eltern als störend empfanden, desto unsicherer war ihre Bindung zur Bezugsperson. Das galt für Mütter genauso wie für Väter.

Auch eine ältere Untersuchung des Pew Research Center aus dem Jahr 2024 stützt dieses Bild. Damals gaben 46 Prozent der befragten US-Teenager an, ihre Eltern seien beim Reden zumindest gelegentlich vom Handy abgelenkt.

Das Forscherteam um Don Grant betont, dass Eltern nicht bei jeder Aufmerksamkeitsbitte sofort das Handy weglegen müssen. Wichtiger sei, die Bitte des Kindes wahrzunehmen und sich möglichst bald tatsächlich zuzuwenden.

Auch interessant: 

Der Beitrag Eltern verlieren wegen Smartphones Bindung zu ihren Kindern erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Neue WhatsApp-Funktion: So kannst du dir einen Nutzername reservieren

01. Juli 2026 um 19:30

Der Beitrag Neue WhatsApp-Funktion: So kannst du dir einen Nutzername reservieren erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

WhatsApp Nutzernamen reservieren Meta Smartphone

WhatsApp arbeitet an einer neuen Funktion, mit der deine Telefonnummer künftig geheim bleiben kann. Denn bald sollen Nutzer auch über ihren persönlichen Nutzernamen statt nur über die Telefonnummer gefunden werden können. Wir zeigen dir, wie du schon jetzt bei WhatsApp deinen Nutzernamen reservieren kannst.

Mehr als drei Milliarden Menschen weltweit nutzen den Messenger WhatsApp regelmäßig. Bisher war dieser Dienst ausschließlich an die Telefonnummer gekoppelt. Wer also über die App aus dem Hause Meta miteinander chatten oder telefonieren wollte, musste dafür seine eigene Handynummer preisgeben.

Das wird sich allerdings bald ändern, denn WhatsApp bereitet die Einführung von Nutzernamen vor. Künftig wird es damit nicht mehr nötig sein, die eigene Telefonnummer herauszugeben, um über den Messaging-Dienst zu kommunizieren.

Die neue Funktion ist zwar noch nicht verfügbar und soll erst in den nächsten Monaten schrittweise eingeführt werden. Allerdings kannst du dir bereits jetzt deinen Nutzernamen bei WhatsApp reservieren.

Nutzernamen bei WhatsApp reservieren – so funktioniert’s

Ähnlich wie bei den Schwester-Apps Instagram und Threads kannst du bald auch bei WhatsApp deinen eigenen Benutzernamen verwenden. WhatsApp will damit seinen Dienst noch privater machen.

Denn andere Nutzer müssen deinen Nutzernamen genau kennen, um beim ersten Mal Kontakt mit dir aufzunehmen. Ein Verzeichnis oder Vorschläge soll es in der App nicht geben.

Willst du die neue Funktion künftig nutzen und bereits jetzt deinen Nutzernamen dafür reservieren, kannst du dies in deinen Einstellungen direkt in WhatsApp tun. Eventuell musst du vorher deine App aktualisieren und so auf den neusten Stand bringen.

Anschließend navigierst du auf deinem iPhone über dein Profilbild in der unteren rechten Ecke deines Bildschirms zu deinen Einstellungen. Bei Android tippst du oben rechts auf die drei vertikalen Punkte und wählst anschließend den Menüpunkt Einstellungen aus.

Navigiere zum Menüpunkt „Konto“ und wähle dann im Bereich „Dein Konto“ den Menüpunkt „Benutzername“ aus. Hier bietet dir WhatsApp drei verschiedene Möglichkeiten. Du kannst entweder einen neuen Benutzernamen erstellen oder deinen Instagram- oder Facebook-Benutzernamen verwenden.

Entscheidest du dich für die erste Variante, kannst du deinen Benutzernamen einfach eingeben. Bei der Nutzung des Instagram- oder Facebook-Benutzernamens hingegen musst du dein WhatsApp-Konto zur Meta-Kontenübersicht hinzufügen.

Einschränken, wer dich kontaktieren kann

Hast du deinen gewünschten Nutzernamen eingegeben, prüft WhatsApp, ob dieser verfügbar ist. Ist das der Fall, erscheint ein grüner Haken und du kannst über den Button „Weiter“ bestätigen. Dein Nutzername wird gespeichert und WhatsApp informiert dich, wenn die neue Funktion verfügbar ist.

Da WhatsApp mit dieser neuen Funktion vor allem auch die Privatsphäre stärken möchte, kannst du eine weitere Einstellung vornehmen. Damit kannst du beschränken, wer dich über deinen Nutzernamen kontaktieren kann.

Hierfür gibt es zwei Optionen: Entweder die Option „Alle“ oder „Personen, die meinen Schlüssel kennen„. Willst du letztere Option nutzen und einen individuellen Benutzernamenschlüssel festlegen, können dich nur Menschen kontaktieren, die deinen Nutzernamen und diesen Schlüssel kennen.

Damit behältst du die Kontrolle darüber, wer dich bei WhatsApp anschreiben kann. Personen, die deine Telefonnummer kennen, und Kontakte, mit denen du bereits schreibst, benötigen diesen Code nicht.

Auch interessant:

Der Beitrag Neue WhatsApp-Funktion: So kannst du dir einen Nutzername reservieren erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Für diese 16 Elektrogeräte hast du ab Juli ein Recht auf Reparatur

30. Juni 2026 um 19:54

Der Beitrag Für diese 16 Elektrogeräte hast du ab Juli ein Recht auf Reparatur erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Recht auf Reparatur Elektrogeräte Smartphone

Defekte Geräte bedeuten künftig nicht mehr automatisch zwingend einen Neukauf. Denn für zahlreiche Elektrogeräte gibt es künftig ein neues Recht auf Reparatur, das Verbrauchern mehr Möglichkeiten gibt, Produkte länger zu nutzen. Wir zeigen dir, welche Geräte betroffen sind und welche neuen Pflichten nun auf die Hersteller zukommen.

Bedingt durch einen vermehrten Konsum sowie kürzere Produktlebenszyklen gehört Elektroschrott weltweit zu den am schnellsten wachsenden Abfallarten. Das Ausmaß hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Bis zum Jahr 2030 könnte die Menge Schätzungen zufolge weltweit auf rund 75 Millionen Tonnen Elektroschrott jährlich steigen.

Die Europäische Union will dieser Entwicklung entgegenwirken und eine längere Nutzungsdauer von Produkten forcieren. Dafür hat sie eine EU-Richtlinie auf den Weg gebracht, die das Recht auf Reparatur stärken und Hersteller vermehrt in die Verantwortung nehmen soll.

Ziel ist es, Geräte länger im Gebrauch zu halten und so weniger Ressourcen zu verschwenden. Auch die wachsenden Mengen an Elektroschrott sollen so künftig eingedämmt werden. In Deutschland wird dieses Recht auf Reparatur nun eingeführt, der Bundestag hat die Umsetzung der EU-Richtlinie bereits beschlossen.

Recht auf Reparatur: Diese 16 Elektrogeräte müssen künftig repariert werden

Die neue Regelung sieht vor, dass Hersteller Elektrogeräte künftig auch nach Ablauf der Garantiezeit zu einem angemessenen Preis reparieren müssen. Für Verbraucher soll das den Vorteil haben, dass sie bei einem Defekt nicht zwingend ein neues Gerät kaufen müssen.

Zusätzlich nimmt die Umsetzung der EU-Richtlinie die Hersteller in die Pflicht, ihre Geräte so zu konstruieren, dass sie auch wirklich repariert werden können. Das bedeutet künftig auch, dass beispielsweise Smartphone-Akkus so verbaut sein müssen, dass diese ausgetauscht werden können.

Für Verbraucher soll es einen weiteren Anreiz geben. Sie können nicht nur auf den Neukauf verzichten, sondern erhalten nach der Reparatur eines kaputten Elektrogeräts zusätzlich eine Verlängerung der laufenden Gewährleistungsfrist um zwölf Monate.

Die EU-Richtlinie sieht vor, dass das Recht auf Reparatur für die folgenden Geräte gelten soll:

  • Waschmaschinen
  • Trockner
  • Waschtrockner
  • Haushaltsgeschirrspüler
  • Kühlgeräte
  • Mobiltelefone
  • Drucker
  • Tablets
  • Computer ohne Tastatur (sogenannte Slate-Tablets)
  • schnurlose Telefone
  • E-Roller
  • E-Bikes
  • Schweißgeräte
  • Staubsauger
  • Server
  • Datenspeicherprodukte

Was bedeutet die neue Regelung für Hersteller?

Die neue Regelung soll spätestens zum 31. Juli in Kraft treten. Ab dann können Verbraucher eine Reparatur vom Hersteller fordern. Zusätzlich werden Hersteller ab der Verabschiedung des Gesetzes auch dazu verpflichtet, reparierbare Geräte herzustellen.

Für die Unternehmen, die Elektrogeräte herstellen, könnte durch das Recht auf Reparatur ein erheblicher Mehraufwand zukommen. Denn sie müssen künftig nicht nur Geräte reparieren, sondern auch Ersatzteile für ihre Produkte bereithalten.

Das gilt auch für Produkte, die bereits seit Jahren nicht mehr verkauft werden. Die Zeitspanne hierfür richtet sich nach der erwartbaren Lebensdauer eines Geräts.

Für Smartphones bedeutet das etwa, dass Hersteller selbst nach Einstellung der Produktion noch mindestens sieben Jahre alle Teile verfügbar haben müssen. Bei Waschmaschinen und Trocknern liegt diese Zeitspanne bei zehn Jahren.

Die Reparatur muss der Hersteller entweder unentgeltlich oder zu einem angemessenen Preis vornehmen. Entscheidet sich der Verbraucher für eine Reparatur bei einem anderen Dienst – nicht dem Hersteller selbst – muss letzterer aber ebenfalls die Ersatzteile zu einem angemessenen Preis bereitstellen.

Auch interessant:

Der Beitrag Für diese 16 Elektrogeräte hast du ab Juli ein Recht auf Reparatur erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

❌