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Vattenfall baut in der Eifel neuartige Solar/Windkraft-Hybridanlage

Energie, Stromversorgung, Strom, Solar, Solarenergie, Hybrid, Photovoltaik, Stromnetz, Solarpanel, Solarzelle, Solarmodul, Solaranlage, Solarzellen, Solarstrom, Sonnenenergie, Solarpark, SolarCity, Solarfeld, Windturbine Vattenfall setzt in der Eifel auf eine clevere Kombination statt getrennter Wege. Beim neuen Hybrid-Kraftwerk teilen sich Windräder und Solarmodule einen einzigen Netzanschluss, anstatt teure Kabeltrassen doppelt zu verlegen. (Weiter lesen)
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Solar-Förderstopp: Lobby-Ministerin plant Geschenk für Ex-Arbeitgeber E.ON

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Solar Förderung Stopp Reiche Solaranlagen Einspeisevergütung

Das Bundeswirtschaftsministerium will unter der Leitung von Ministerin Katharina Reiche (CDU) die Förderung für kleine Solaranlagen auf Hausdächern abschaffen. Das Vorhaben würde nicht nur vielen Verbrauchern Steine in den Weg legen, sondern auch der deutschen Wirtschaft und dem Klimaschutz schaden. Eine kommentierende Analyse.

Wirtschaftsministerium will Förderung von Solaranlagen stoppen

  • Das Bundeswirtschaftsministerium will die Förderung für neue, kleine Solaranlagen einstellen. Das geht aus einem aktuellen Arbeitsentwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) umkrempeln soll. Vor allem kleine Solaranlagen seien demnach bereits ohne zusätzliche Förderung wirtschaftlich, da die Anschaffungskosten gesunken sind. Geht es nach dem Wirtschaftsministerium, soll es künftig keine Förderung für Anlagen unter 25 Kilowatt installierter Leistung mehr geben.
  • Bisher erhielten private Betreiber von Solaranlagen als Förderung zwischen 6,73 und 12,34 Cent pro Kilowattstunde erzeugtem Strom. Diese Vergütung soll gestrichen werden. Netzbetreiber müssten sich zudem nicht mehr verpflichten, Strom abzunehmen. Anlagenbetreiber sollen stattdessen selbst einen Abnehmer suchen und mindestens 50 Prozent des erzeugten Stroms verbrauchen. Für Solaranlagen mit weniger als sieben Kilowatt installierter Leistung würde ein intelligenter Stromzähler bis Ende 2028 Pflichtauflage werden.
  • Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage des Marktforschungsunternehmens YouGov im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft würden sich nur noch 40 Prozent der 1.048 befragten Immobilienbesitzer eine Solaranlage kaufen, falls die Förderung gestrichen wird. Dem Verband zufolge ist die Nachfrage für Solaranlagen im Heimsegment seit zwei Jahren stark rückläufig.

Keine Politik im Sinne der deutschen Wirtschaft

Wer ab März 2026 noch behauptet, dass die Bundesregierung mit Blick auf die europäischen Klimaschutzziele, an denen sie nach wie vor festhält, noch auf Kurs ist, der verdrängt die Realität. Denn: Studien zufolge stand die anvisierte Klimaneutralität bereits zuvor auf der Kippe.

Doch nun will Lobbyismus-Ministerin Katherina Reiche die Förderung von Solaranlagen auf Hausdächern streichen, Öl- und Gasheizungen wieder erlauben und den Solar- und Windkraftausbau sogar teilweise stoppen. Damit – man muss es leider so hart sagen – macht Reiche keine Politik im Sinne der deutschen Wirtschaft, sondern im Sinne der Fossil-Lobby und Großkonzerne, die ihre Geschäftsmodelle lieber konservieren als transferieren wollen.

Zugegeben: Es ist nicht alles nachhaltig, was grün glänzt. Das Stromsystem ächzt im Sommer etwa in der Mittagssonne. Es braucht einen gewissen Anteil an Gaskraftwerken als Reserve. Und ja: Die Förderlandschaft ist komplex und sollte auch entsprechend der Realität angepasst werden. Aber zwischen Reform und Kahlschlag liegt ein Unterschied.

Denn wer die Vergütung streicht, die Abnahmeverpflichtung kippt, 50 Prozent Eigenverbrauch vorschreibt und zusätzlich Smart-Meter-Pflichten auflädt, baut keine Brücke ins neue Energiesystem, sondern eine Mauer. Hinzu kommt, dass der Nutzen dezentraler Solarenergie nicht im Vorgarten endet.

Jedes eingespeiste Sonnenkilowatt kommt nämlich in Form von nachhaltigem und günstigem Strom der Allgemeinheit zugute, reduziert Importe, stärkt die Versorgungssouveränität und dämpft langfristig die Preise. Doch statt Netzbetreiber stärker in die Verantwortung zu nehmen und Flexibilität intelligent zu organisieren, werden Bürgern und kleinen sowie mittelständischen Betrieben Steine in den Weg gelegt.

Stimmen

  • Im geleakten Entwurf zur geplanten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes heißt es: „Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist das zentrale Instrument, um eine treibhausgasneutrale Stromversorgung auf Basis eines wachsenden Anteils erneuerbarer Energien zu erreichen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien soll stetig, kosteneffizient, umweltverträglich und netzverträglich erfolgen. Das EEG bedarf aus einer Reihe von Gründen einer grundlegenden Neuordnung.“
  • Verena Fluri, Expertin für Energiewirtschaft am Fraunhofer Institut und Autorin einer Studie zur Direktvermarktung von kleinen PV-Anlagen erläutert: „Unsere Studie zeigt, dass die Prozesse in der Direktvermarktung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht reif für eine großskalige Nutzung im PV-Eigenheimsegment sind. Ein Wechsel in die Direktvermarktung würde die Wirtschaftlichkeit von PV-Kleinanlagen deutlich verschlechtern und viele neue Anlagen unwirtschaftlich machen.“
  • Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe (DUH), in einem Statement: „Dieser EEG-Entwurf ist ein beispielloser Angriff auf die Bürgerenergie und ein Geschenk an die fossile Lobby. Die Bundesregierung verabschiedet sich damit faktisch von ihren eigenen Klimazielen. Statt den Solarausbau auf Millionen Dächern massiv zu beschleunigen, werden private Anlagen finanziell ausgetrocknet, in eine realitätsferne Direktvermarktung gezwungen und durch zusätzliche Auflagen unrentabel gemacht.“

Solar-Förderstopp würde Arbeitsplätze gefährden

Sollte die geplante Reform Realität werden, droht der Solarausbau im Eigenheimsegment weiter einzubrechen. Ohne Vergütung und mit unsicherer Direktvermarktung könnte aus Zurückhaltung ein Stillstand werden. Damit gerät nicht nur das Ausbauziel ins Wanken, sondern auch das Versprechen, Klimaschutz als Gemeinschaftsprojekt zu denken – mit potenziell teuren Folgen bis hin zu EU-Strafzahlungen.

Auch ökonomisch ist der Kurs riskant. Denn: Wenn weniger günstiger Solarstrom ins Netz eingespeist wird, steigt zwangsläufig der Anteil teurerer Kohle- und Gaskraft – und damit der Druck auf die Strompreise. Zwar sollen größere Anlagen weiter gefördert werden. Davon würden aber vor allem Großkonzerne wie E.ON (Ex-Arbeitgeber von Katherina Reiche) und RWE profitieren. Doch eine Energiewende, die sich auf Freiflächenparks verengt, verteuert Netzausbau und Verteilung, während Bürgerstrom vor Ort ungenutzt bleibt.

Hinzu kommt der arbeitsmarktpolitische Faktor: Rund 100.000 Menschen arbeiten in der Solarbranche. Wenn das Dachgeschäft einbricht, geraten Handwerksbetriebe, Planer und Zulieferer unter Druck. Tausende Arbeitsplätze stünden in Gefahr. Ja, Module sind günstiger geworden und rechnen sich mancherorts auch ohne Förderung. Aber ohne klare Anreize und faire Marktbedingungen wird der technologische Fortschritt ausgebremst.

Kurzum: Es ist zwar richtig, dass Solaranlagen besser in das Stromsystem integriert werden müssen. Der Entwurf sieht dafür aber schlichtweg keine Anreize vor. Statt die Netzbetreiber in die Pflicht zu nehmen und es privaten Erzeugern zu ermöglichen, ihren Strom selbst und direkt zu vermarkten, stellt man sich hin und predigt Klimaschutz, nimmt aber in Kauf, dass die Abhängigkeiten von Kohle und Öl bestehen bleiben. Was für ein verlogener Irrsinn!

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30 GWh: Google baut größte Batterie der Welt für ein Datenzentrum

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Neues Material speichert die Wärme der Sonne über Monate hinweg

Technologie, Energiewende, Umweltschutz, nachhaltigkeit, Photovoltaik, Solaranlage, Sonnenuntergang, erneuerbare energie, Energiegewinnung, Sonnenenergie, Solarpark, Solarpanele, Solarthermie, Sonnenreflexion Forschende in den USA haben einen vielversprechenden Durchbruch bei der Nutzung von Sonnenenergie erzielt. Ein neues Material ist in der Lage, die Strahlung über lange Zeit zu speichern und bei Bedarf als Wärme wieder abzugeben. (Weiter lesen)
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Molekulare Solarthermie: Flüssigkeit speichert Energie monatelang

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Molekulare Solarthermie

Die molekulare Solarthermie (MOST) galt einst als großer Hoffnungsträger. Doch dann passierte lange nichts. Nun haben Forscher einen Fortschritt erzielt, indem sie Solarenergie verflüssigen und über Monate speichern. 

Auf die Wärmeerzeugung entfällt fast die Hälfte des globalen Energiebedarfs. Bisher decken fossile Brennstoffe wie Gas und Öl zwei Drittel dieser Nachfrage. Während Batterien elektrischen Strom effizient speichern, bleibt die langfristige Speicherung von Wärme eine technische Herausforderung.

Ein Forscherteam der University of California zeigt jetzt einen neuen Weg in der molekularen Solarthermie (MOST) auf. Die Methode speichert Sonnenenergie über Monate hinweg direkt in chemischen Bindungen. Moleküle geben die Energie später genau dann als Wärme ab, wenn Bedarf besteht.

Molekulare Solarthermie: Inspiration durch Sonnenbrand

Die Wissenschaftler nutzten bei der Entwicklung chemische Prozesse, die einem Sonnenbrand ähneln. Ultraviolettes Licht verknüpft in der menschlichen DNA benachbarte Basen zu sogenannten Dewar-Isomeren. Was in der Natur Krebs auslösen kann, dient hier als hocheffiziente molekulare Batterie.

Eine künstliche Flüssigkeit aus 2-Pyrimidon ahmt diesen Effekt nach. Unter Sonnenlicht faltet sich das Molekül in eine extrem stabile Speicherform. Dieser Zustand bleibt bei Raumtemperatur bis zu 481 Tage lang erhalten.

Das System erreicht eine Energiedichte von 1,65 Megajoule pro Kilogramm. Damit übertrifft es die Kapazität von Lithium-Ionen-Akkus um fast das Doppelte. Zum Vergleich: Klassisches Heizöl speichert etwa 40 Megajoule pro Kilogramm, was den Abstand zu fossilen Energieträgern verdeutlicht.

Flüssiger Brennstoff ohne Gift

Die Forscher nennen den zugrunde liegenden Mechanismus „compounded strain“. Die Moleküle verwinden sich dabei zu einer Struktur mit zwei viergliedrigen Ringen aus 1,2-Dihydroazet und Diazetidin. Diese Ringe erzeugen eine gewaltige Spannung, die die Substanz beim Zurückschnappen als Wärme freigibt.

Im Gegensatz zu früheren Versuchen ist das Speichermaterial bei Raumtemperatur flüssig. Es benötigt keine giftigen Lösungsmittel wie Toluol, welche die Energiedichte verdünnen würden. Pumpen befördern den Brennstoff durch Dachkollektoren direkt in einen Lagertank im Keller.

Die Flüssigkeit reagiert zudem unempfindlich auf Wasser und setzt genug Energie frei, um sie zum Kochen zu bringen. Dies erhöht die Sicherheit für den Einsatz in Wohnhäusern erheblich. Bei einem Leck treten keine toxischen Dämpfe oder gefährlichen Chemikalien aus.

Hürden und Lösungsansätze

Derzeit fangen die Moleküle nur etwa fünf Prozent des Sonnenspektrums ein. Ein energetisches Leck, der sogenannte nicht radiative Zerfall, verhindert bisher eine höhere Effizienz. Dabei schüttelt das angeregte Molekül die Energie sofort als Wärme ab, statt sie dauerhaft zu speichern.

Die Forscher planen zudem den Austausch des flüssigen Säurekatalysators. Eine feste, säurefunktionalisierte Oberfläche soll künftig die Energieabgabe steuern. Dies macht eine nachträgliche Neutralisierung des Brennstoffs überflüssig und vereinfacht den Kreislauf.

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Satte Ersparnis von 1.020 Euro: Quattro XL-Balkonkraftwerk mit Speicher für nur 1.199 Euro

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Quattro XL Kleines-Kraftwerk

Bei Kleines Kraftwerk gibt es jetzt ein Balkonkraftwerk mit Speicher, Wechselrichter und dem kompletten Zubehör zum Sonderpreis von 1.199 Euro anstatt 2.219 Euro. Spare jetzt über 1.000 Euro und starte mit der eigenen Stromproduktion.

Die Energiewende liegt in deiner Hand – und mit dem Quattro XL-Balkonkraftwerk ist der Einstieg in die private Stromerzeugung so günstig und komfortabel wie nie. Mit diesem Komplettpaket bekommst du alles, was du für eine leistungsstarke, flexible und zukunftssichere Solaranlage brauchst. Das XL-Set ist ein echtes Kraftpaket für Haus, Balkon, Garten oder Dach – und durch den aktuellen Deal besonders attraktiv.

Das steckt im Deal: Premium-Komponenten zum Sparpreis

Das Quattro XL Set setzt sich aus hochwertigen Einzelteilen zusammen, die optimal aufeinander abgestimmt sind, um maximale Effizienz und eine lange Lebensdauer zu garantieren:

  • 4 bifaziale XL-Solarmodule (full black) mit TopCon-Technologie
  • Anker Solarbank 3 E2700 Pro – moderner Stromspeicher (2,7 kWh), integrierter Wechselrichter, steuerbar per App
  • Anker SOLIX intelligenter Stromzähler für präzises Energiemanagement
  • Komplettes Zubehör: 4x MC4 Solarkabel-Set (je 3 m) für die flexible Verkabelung
  • Kostenloser Versand per Spedition

Der Dealpreis von 1.199 Euro (statt 2.219 Euro) ist in dieser Kombination aktuell unschlagbar und macht den Umstieg auf Solarstrom so einfach wie nie.

Jetzt zum Dealpreis sichern

Starke Leistung dank bifazialer XL-Module mit TopCon-Technologie

Die vier XL-Solarmodule setzen auf TopCon-Technik. Das bedeutet: Die bifazialen Solarmodule erzeugen Strom auf beiden Seiten und nutzen so nicht nur die direkte Sonne, sondern auch reflektiertes Licht. Das führt zu bis zu 30 Prozent mehr Ertrag als bei klassischen Modulen. Mit 25 Jahren Garantie ist die Investition langfristig geschützt. Die Module sind robust, wetterfest und liefern auch bei weniger optimalen Bedingungen zuverlässig Energie.

Speichern, steuern, sparen – die Anker Solarbank 3 E2700 Pro

Mit der Anker Solarbank 3 E2700 Pro kannst du den tagsüber erzeugten Solarstrom für den Eigenverbrauch speichern. Der integrierte Wechselrichter wandelt den Strom für dein Hausnetz um, die Steuerung läuft bequem über die Anker App. So siehst du jederzeit, wie viel Strom du erzeugst, verbrauchst und einspeist – und kannst gezielt steuern, wann Energie genutzt oder gespeichert wird.

Das System ist flexibel erweiterbar: Bis zu fünf Zusatzbatterien lassen sich an dem Speicher anschließen. Jede zusätzliche Batterie gibt es im Deal für 699 Euro statt 899 Euro. So passt sich die Anlage optimal an den eigenen Verbrauch an und wächst mit den Anforderungen.

Intelligentes Strommanagement mit dem SOLIX Stromzähler

Der mitgelieferte Anker SOLIX-Stromzähler macht die Solaranlage smart. Er misst in Echtzeit die erzeugte, verbrauchte und eingespeiste Energie und optimiert den Einsatz automatisch. So wird der Eigenverbrauch maximiert und die Wirtschaftlichkeit der Anlage gesteigert. Die Anbindung an die App sorgt für volle Transparenz und Kontrolle – auch aus der Ferne.

Volle Flexibilität: Mit optionaler Premium-Halterung für jedes Einsatzgebiet

Ob Flachdach, Ziegeldach, Gitterbalkon, Wand oder Garten – mit der optionalen Premium-Halterung ist das Quattro XL Set überall schnell und sicher installiert. Im Dealzeitraum gibt es die Halterung für nur 178 Euro statt 396 Euro. Damit bist du unabhängig vom Standort und kannst das Set dort montieren, wo es am meisten bringt.

Einfach installiert, sofort einsatzbereit

Das Set wird mit allem geliefert, was für die Montage und Inbetriebnahme nötig ist: Solarkabel, Anschlusszubehör und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Dank Plug-and-Play-Prinzip kann die Anlage auch ohne Fachkenntnisse schnell installiert werden. Die Lieferung erfolgt kostenlos per Spedition.

  • Komplettes Zubehör für die Installation inklusive
  • Keine versteckten Zusatzkosten
  • Alle Komponenten sind aufeinander abgestimmt

Warum sich der Deal jetzt besonders lohnt

  • Über 1.000 Euro Ersparnis beim Kauf des XL-Komplettsets
  • Modernste Technik und flexible Erweiterbarkeit
  • Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen
  • Volle Kontrolle und Transparenz mit App und Smart Meter
  • Kostenloser und schneller Versand
  • 25 Jahre Garantie auf die Solarmodule

Solche Komplettangebote sind selten und meist schnell vergriffen. Wer jetzt bestellt, profitiert nicht nur vom attraktiven Preis, sondern bringt die eigene Energiewende direkt nach Hause – und sichert sich dauerhaft niedrige Stromkosten.

Jetzt Quattro XL-Balkonkraftwerk bestellen

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Energy Sharing: So kannst du Solarstrom mit deinem Nachbarn teilen

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Solaranlage Solar Strom Nachbar Energy Sharing

Ab Juni 2026 können Solaranlagen-Besitzer ihren selbst erzeugten Strom mit ihren Nachbarn teilen. Durch die Regelung zum Energy Sharing profitieren mehr Haushalte von günstigem Lokalstrom und Besitzer von Solaranlagen steigern ihre Rendite. 

Wer eine eigene Solaranlage besitzt, produziert meist mehr Strom, als er selbst verbrauchen kann. Um die überschüssige Energie nicht zu verschwenden, können Verbraucher sie ins öffentliche Netz einspeisen. Im Gegenzug erhalten sie eine eher geringe Vergütung.

Den sauberen Solarstrom an Nachbarn oder andere Haushalte abzugeben, war bisher schwierig. Das ändert sich nun: Der Bundestag hat im November 2025 neue Regelungen zum Energy-Sharing beschlossen: Ab Juni 2026 dürfen sich Nachbarschaften, Hausgemeinschaften oder Freunde zu Stromgemeinschaften zusammenschließen.

Was ist Energy Sharing?

Sobald die neue Regelung in Kraft tritt, können Verbraucher Solarstrom direkt gemeinsam nutzen oder teilen. Ein wichtiger Vorteil: Ein Umweg über teure Stromanbieter fällt weg.

Allerdings ergeben sich für alle Beteiligten noch mehr Vorzüge: Besitzer von PV-Anlagen können für den geteilten Strom eine höhere Vergütung vereinbaren, als die klassische Einspeisevergütung ergeben hätte. Damit verkürzt sich in der Regel auch die Amortisationszeit ihrer Anlage.

Anwohner ohne eigene Anlage können lokal Ökostrom beziehen. Der ist oft günstiger als der Standardtarif des Grundversorgers. Außerdem reduziert sich so auch die Abhängigkeit von schwankenden Marktpreisen.

Für die Umwelt bedeutet Energy Sharing, dass Strom dort verbraucht wird, wo er erzeugt wird. Das entlastet langfristig die Stromnetze und fördert den Ausbau erneuerbarer Energien auf privater Ebene.

Wie funktioniert Energy Sharing?

Voraussetzung für Energy Sharing ist, dass Anlagenbesitzer einen Energieliefervertrag abgeschlossen haben. Darin muss der Preis vereinbart werden, auch wenn dieser null Euro beträgt.

Auch Betreiber und die Personen, die den Strom nutzen, müssen einen gemeinsamen Vertrag abschließen. Außerdem müssen die Haushalte, in denen der Strom genutzt oder von denen Strom abgegeben werden soll, mit Smart Metern ausgestattet sein.

In Zeiten, in denen die Anlage zu wenig oder keinen Strom liefert, werden die Stromnutzer über einen selbst gewählten Lieferanten versorgt. Verbraucher, die die neue Regelung nutzen wollen, haben also künftig zwei Lieferverträge: einen für PV-Strom über Energy Sharing und einen für den Reststrom.

Mietgemeinschaften oder Mehrfamilienhäuser können sich ebenfalls zusammenschließen und gemeinsam Solarstrom nutzen. Wird der Strom nur innerhalb eines Gebäudes ohne Nutzung des „öffentlichen“ Stromnetzes verteilt, fällt das rechtlich allerdings nicht unter Energy Sharing, sondern um eine gemeinschaftliche Gebäudeversorgung. Sie ist schon seit 2024 im Gesetz verankert ist.

So kannst du Solarstrom mit deinen Nachbarn teilen

Auch wenn der Startschuss für das Energy Sharing erst im Sommer 2026 fällt, können Verbraucher sich schon jetzt auf die neue Regelung vorbereiten. Die Verbraucherzentralen haben dazu einige Tipps gesammelt:

  • Über Energy Sharing informieren: Netz- und Messstellenbetreiber können vorab die wichtigsten Infos herausgeben.
  • Smart-Meter installieren: Ein intelligentes Messsystem ist Voraussetzung für die genaue Abrechnung des geteilten Stroms.
  • Solar-Check: PV-Anlagen müssen groß genug sein, um Reserven für das Energy Sharing zu haben.
  • Gemeinschaften bilden: Nachbarn und Freunde sollten das Energy Sharing frühzeitig planen und sich zusammentun.
  • Software-Lösungen prüfen: Besitzer von Solaranlagen können sich frühzeitig an Dienstleister wenden, die Apps zur Verwaltung und Abrechnung von Stromgemeinschaften bieten.

Mit dem Energy Sharing tritt ab Sommer 2026 eine neue Regelung in Kraft, die nicht nur die Nutzung von sauberem Strom, sondern auch das nachbarschaftliche Verhältnis fördert.

Da das öffentliche Netz angezapft wird, fallen zwar weiterhin Netzentgelte und Steuern an, doch die Befreiung von vielen Pflichten klassischer Stromlieferanten macht das Modell zu einer echten Alternative.

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Hydrogel-Beschichtung verpasst Solaranlagen Leistungs-Boost

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Hydrogel-Beschichtung Solarpanels Solarenergie Photovoltaik Erneuerbare Energien

Diese neue Technologie könnte besonders in heißen Städten die Effizienz von Solarenergie deutlich verbessern. Denn Forscher haben eine neue Hydrogel-Beschichtung für Solarpanels entwickelt, die Module kühlen und so Leistungsverluste durch Hitze senken kann.

Solarenergie spielt eine zentrale Rolle beim Übergang zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung. Denn sie ist als Energiequelle nahezu unbegrenzt verfügbar und kann so dabei helfen, den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich zu reduzieren.

Doch vor allem in aufgeheizten Städten oder Gebieten mit sehr hohen Umgebungstemperaturen steht die Solarenergie vor enormen Herausforderungen. Denn diese hohen Temperaturen können die Leistungsfähigkeit der Solarpanels beeinträchtigen.

Forscher der Hong Kong Polytechnic University haben für die Kühlung von Solarpanels nun eine Hydrogel-Beschichtung entwickelt. Diese kann die Zellen vor übermäßiger Hitze schützen und so den Wirkungsgrad der Module erhalten und die vorzeitige Materialalterung verhindern.

Hydrogel-Beschichtung schützt Solarpanels vor zu großer Hitze

Die Leistungsfähigkeit von Solarpanels hängt von einigen äußeren Faktoren ab. So auch von der Umgebungstemperatur, die Einfluss auf den Wirkungsgrad der Module haben kann.

Denn werden die Zellen zu stark erhitzt, kann das die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Doch dann wird nicht nur weniger Strom produziert, auch die Alterung der Materialen wird so beschleunigt.

Eine dauerhaft zu hohe Umgebungstemperatur kann zu schnellerem Verschleiß, häufigeren Ausfällen und einer verkürzten Lebensdauer der Panels. Dadurch wiederum reduziert sich die langfristige Rentabilität von Solaranlagen – vor allem in heißen Klimazonen.

Das Forschungsteam der Hong Kong Polytechnic University (PolyU) hat für die Lösung dieses Problems eine „einfache und kostengünstige Hydrogel-Beschichtung“ entwickelt. Diese soll nicht nur die Wärmeableitung von Solarmodulen verbessern, sondern auch die sogenannten „Hotspots“ effektiv kühlen.

Diese Hotspots entstehen oft durch Teilverschattung von Solarmodulen. Sie führen dazu, dass einzelne Bereiche stark überhitzen und so die Stromleistung von Solaranlagen auf Dauer an Zuverlässigkeit und Stabilität verliert.

Wie effektiv kühlt die Hydrogel-Beschichtung?

Die Wissenschaftler konnten mit ihrer Forschung zeigen, dass sich die Temperaturen an sehr heißen Stellen durch die Hydrogel-Beschichtung von Solarpanles um bis zu 16 Grad Celsius senken ließ. Damit einher ging eine Leistungssteigerung von bis zu 13 Prozent.

Bei Anlagen auf Dächern sowie bei gebäudeintegrierten Photovoltaikanlagen soll die Hydrogel-Beschichtung in der Lage sein, Leistungsverluste durch Hotspots um fast die Hälfte reduzieren. „Unsere Hydrogel-Kühltechnologie löst das Problem der Hotspots in Solarmodulen effektiv, ohne dass bestehende Schaltungsdesigns verändert werden müssen“, erklärt Studienleiter Prof. Yan Jinyue Jerry, Lehrstuhlinhaber für Energie und Gebäude an der PolyU.

Das Team prognostiziert anhand von Fallstudien in Hongkong und Singapur ein potenzielles jährliches Stromerzeugungswachstum von 6,5 bis 7 Prozent. Die Hydrogel-Beschichtung könne sich damit bereits in circa drei bis vier Jahren amortisiert haben.

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Baustopp für Wind und Solar: Ein Frontalangriff auf die Energiewende?

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Baustopp Wind Solar Reiche

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will den Ausbau von Wind- und Solarkraft in einigen deutschen Regionen stoppen. In einem geleakten Gesetzesentwurf wird der schleppende Netzausbau als Grund genannt. Kritiker sprechen von einem Frontalangriff auf die Energiewende. Eine kommentierende Analyse.

Wirtschaftsministerin Reiche plant Baustopp für Wind und Solar

  • Mit einem Referentenentwurf, der unter anderem Table Media vorliegt, will Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zentrale Vorgaben für die Energiebranche kippen, die teilweise seit 25 Jahren gelten. Der sogenannte Anschlussvorrang für erneuerbare Energien soll künftig etwa entfallen. Dieser sieht vor, dass Solar- und Windkraftanlagen immer als Erstes angeschlossen werden. Reiche will hingegen, dass die Netzbetreiber eigenmächtig entscheiden können, welche Anlagen ans Netz gehen dürfen und welche nicht.
  • Hintergrund der Pläne ist der schleppende Netzausbau in Deutschland, der mitunter dazu führt, dass Windräder und Solaranlagen heruntergefahren werden müssen, wenn sie zu viel Strom produzieren. Diesen Vorgang bezeichnet man auch als Abregelung, die eine Überlastung der Stromnetze verhindern soll. Laut Bundesnetzagentur wurden 2024 insgesamt 3,5 Prozent der erneuerbaren Stromerzeugung abgeregelt, was zu Kosten in Höhe von 554 Millionen Euro geführt hat.
  • Das sogenannte Netzpaket sieht vor, dass Betreiber von Solar- und Windkraftanlagen am Ausbau der Stromnetze finanziell beteiligt werden können. Bisherige Entschädigungszahlungen sollen aufgrund abgeregelter Anlagen für bis zu zehn Jahre entfallen. Im Entwurf wird diese Fördermaßnahme für Erneuerbare „Redispatch-Vorbehalt“ genannt. Sie ist zentrale Grundlage dafür, dass Anlagenbetreiber den Ausbau von Wind- und Solarkraft vorantreiben können. Gas- und Kohlekraftwerke sollen laut Gesetzesentwurf weiterhin Anspruch auf Entschädigungen erhalten.

Der Klimawandel ist keine Ermessensfrage

Der aktuelle Gesetzesentwurf des Wirtschaftsministeriums ist weniger im Sinne des Netzausbaus, sondern stellt vielmehr eine Machtverschiebung im Rahmen der Energiewende dar. Denn wenn der Anschlussvorrang für Erneuerbare entfällt, wird aus einem Rechtsanspruch eine Ermessensfrage. Doch der Klimawandel ist keine Ermessensfrage.

Die Lobbyarbeit der Netzbetreiber bei Katherina Reiche scheint derweil Früchte getragen zu haben. Das Ziel: Sie wollen von einem technischen Dienstleister zu einem Torwächter der Transformation werden. Das mag effizient klingen, stinkt aber gewaltig.

Denn wer dem schleppenden Netzausbau mit einem Baustopp für Erneuerbare habhaft werden will, verwechselt Symptom und Ursache. Vergleichbar mit der Frage: Repariert man die Straße oder sperrt man Autos?

Noch brisanter wird es beim Redispatch-Vorbehalt. Denn wer fossile Kraftwerke durch Entschädigungen absichern will, während Betreiber von Wind- und Solarparks zahlen sollen, verzerrt den Wettbewerb im Kampf gegen den Klimawandel.

Klar: Erneuerbare und der Netzausbau sollten Hand in Hand gehen, um Unabhängigkeit, Effizienz und bezahlbare Strompreise zu garantieren. Zumindest in puncto digitaler Transparenz sieht der Reiche-Entwurf durchaus Sinnvolles vor. Doch anstatt auf pauschale Baustopps zu setzen und Entschädigungen unausgewogen zu streichen, täte Deutschland gut daran, mehr Gas beim Netzausbau als bei fossilen Kraftwerken zu geben.

Stimmen

  • Auch RWE-Chef Markus Krebber übte auf einer Fachmesse am 10. Februar 2026 scharfe Kritik: „Das ist absurd. Wenn man die Redispatch-Kosten an andere geben will, dann müssen die Netzbetreiber diese tragen, ohne sie an die Kunden weitergeben zu dürfen.“ Laut Krebber erhöhe das den Druck, die Netze schneller auszubauen, ohne die Energiewende zu bremsen.
  • Der unabhängige Energieexperte Tim Meyer findet „auch viel Richtiges im Gesetzesentwurf“. In einem LinkedIn-Beitrag schreibt er: „Gebiete mit begrenzter Netzaufnahmekapazität auf digitalen Plattformen transparent ausweisen und übergangsweise andere Spielregeln vertraglich regeln? Klingt sinnvoll. Auf digitalen Plattformen verfügbare Netzkapazitäten ausweisen und Anschlussbegehren digital umsetzen? Unbedingt! Wo ist also der Haken? Genau an dem Punkt, zu dem der Entwurf kein einziges Wort verliert: der strukturellen Überforderung von Verteilnetzbetreibern.“
  • Carolin Dähling, Bereichsleiterin Politik und Kommunikation bei Green Planet Energy, in einem Statement: „Das geplante Netzpaket des Bundeswirtschaftsministeriums ist ein Frontalangriff auf die Energiewende. Wenn der Einspeise- und Anschlussvorrang für erneuerbare Energien fällt, droht der Ausbau von Wind- und Solarenergie massiv einzubrechen. Ministerin Reiche hält zwar offiziell an den Ausbauzielen fest, doch was nützen Solardächer und Windräder auf dem Papier, wenn neue Anlagen nicht wirtschaftlich betrieben werden können und keinen verlässlichen Netzanschluss mehr bekommen?“

Muss der Druck auf die Netzbetreiber steigen?

Das Netzpaket wird aufgrund der nahezu ausschließlich negativen Kritik vermutlich in zentralen Punkten entschärft werden. Der Anschlussvorrang könnte in modifizierter Form bestehen bleiben, während digitale Transparenzplattformen kommen und der Druck auf die Netzbetreiber steigt.

Sollte die Reform aber weitgehend wie geplant umgesetzt werden, wird der Ausbau der Erneuerbaren in netzschwachen Regionen ausgebremst. Denn Investoren müssten mit einem höheren Risiko kalkulieren. Und: Die Energiewende würde regionalisiert – mit grünen Hotspots und grauen Flecken.

Das politische Szenario: Der Streit um Netze, Kosten und Zuständigkeiten wird zum Symbolkonflikt über Tempo und Prioritäten. Doch falls die Regierung den Eindruck erweckt, Erneuerbare auf die Wartebank zu schicken, könnte Vertrauen bröckeln.

Gelingt hingegen der Beweis, dass bessere Steuerung nicht gleichbedeutend mit einer Bremse ist, würde aus dem Netzpaket kein Bremsklotz, sondern ein Navigationssystem. Letztlich entscheidet sich die Zukunft aber nicht am Mast, sondern am Maß.

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Balkonkraftwerk: Die smarte Energielösung für Zuhause mit Anker SOLIX

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Balkonkraftwerk

Unabhängiger Strom vom eigenen Balkon – das ist längst keine Zukunftsmusik mehr. Ein modernes Balkonkraftwerk macht den Einstieg in die private Energiewende jetzt einfacher, effizienter und wirtschaftlich attraktiver als je zuvor. Mit den innovativen Speicherlösungen von Anker SOLIX lässt sich das volle Potenzial jeder Mini-Solaranlage ausschöpfen.

Rekordwachstum und neue Spielregeln: Warum jetzt ein Balkonkraftwerk?

Der Markt für Balkonkraftwerke boomt wie nie zuvor. Im ersten Halbjahr 2024 wurden in Deutschland mehr als 150.000 neue Anlagen installiert – ein Wachstum von über 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Möglich machen das vor allem neue gesetzliche Regelungen: Seit Mai 2024 darf ein Balkonkraftwerk bis zu 800 Watt ins eigene Hausnetz einspeisen, die Anmeldung wurde deutlich vereinfacht und auch Mieter profitieren von mehr Rechten bei der Installation. Diese dynamische Entwicklung macht die Mini-Solaranlagen zum optimalen Startpunkt für alle, die Stromkosten senken und nachhaltiger leben wollen.

Mit einem Balkonkraftwerk lassen sich bis zu 30 Prozent der jährlichen Stromkosten decken – ohne aufwändige Genehmigungen oder große Baumaßnahmen. Die Investition rechnet sich bei steigenden Strompreisen oft schon innerhalb weniger Jahre.

Jetzt eigenes Balkonkraftwerk entdecken

Wie funktioniert ein Balkonkraftwerk?

Balkonkraftwerke – auch Mini-PV-Anlagen oder Stecker-Solargeräte genannt – bestehen meist aus ein bis vier Solarmodulen, einem Wechselrichter und einer einfachen Steckverbindung. Die Installation ist unkompliziert: Module werden am Balkon, auf der Terrasse oder auf dem Dach befestigt, der Wechselrichter wandelt den Sonnenstrom in haushaltsüblichen Strom um und speist diesen direkt ins eigene Netz ein. Über eine gewöhnliche Steckdose (Schuko) kann der erzeugte Strom sofort genutzt werden.

  • Kein spezieller Zähler nötig – moderne Anlagen sind mit allen Messsystemen kompatibel
  • Leichte Montage ohne Elektriker möglich
  • Keine aufwendige Anmeldung beim Netzbetreiber, einfache Registrierung bei der Bundesnetzagentur

Vorteile moderner Balkonkraftwerke – und was Anker SOLIX besonders macht

Aktuelle Modelle wie die von Anker SOLIX bieten nicht nur maximale Leistung von bis zu 2.000 Watt Modulleistung und 800 Watt Einspeisung, sondern setzen vor allem bei Speicher und Steuerung neue Maßstäbe. Die Anker SOLIX Solarbank 3 Pro ist stapelbar und modular erweiterbar: So wächst die Speicherkapazität flexibel mit dem eigenen Bedarf. Ein intelligenter Smart Meter sorgt dafür, dass möglichst viel selbst erzeugter Strom auch wirklich im eigenen Haushalt landet – und nicht verschenkt wird.

  • Eigenverbrauchsquote steigt mit Speicher von ca. 30 auf bis zu 90 Prozent
  • Modulare Erweiterbarkeit und einfache Nachrüstung
  • Wasserdichte, langlebige Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie für höchste Sicherheit
  • Bidirektionaler Wechselrichter: Auch Notstromversorgung und Netzladen möglich
  • Intelligente Steuerung per App und KI – maximale Effizienz und Kostenkontrolle

Für wen lohnt sich ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Besonders attraktiv ist das Konzept für Mieter, Wohnungseigentümer und alle, die keine klassische Dach-PV-Anlage installieren können oder wollen. Mit den Anker SOLIX Komplettsystemen lässt sich der Einstieg kinderleicht und flexibel gestalten. Wer zusätzlich einen Speicher integriert, nutzt den Solarstrom auch dann, wenn die Sonne nicht mehr scheint – und macht sich unabhängiger von schwankenden Strompreisen. Die Technik ist so ausgereift, dass sich das System oft schon nach wenigen Jahren amortisiert.

Fazit: Flexibel, effizient und zukunftssicher – jetzt auf eigenen Solarstrom setzen

Ein Balkonkraftwerk mit Anker SOLIX Speicher ist die perfekte Lösung für alle, die Stromkosten senken, nachhaltiger leben und dabei flexibel bleiben wollen. Dank der aktuellen Gesetzeslage, einfacher Installation und smarter Speicherlösungen geht der Einstieg in die private Energiewende so einfach wie nie zuvor.

Mehr zu Anker SOLIX Balkonkraftwerken

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Wirtschaftsministerin Reiche gefährdet den Solarausbau in Deutschland

Energie, Stromversorgung, Strom, Energieversorgung, Energiewende, Solar, Regenerative Energie, Erneuerbare Energien, Solarenergie, ökostrom, Stromnetz, Solarpanel, Solarzelle, Solarmodul, Solaranlage, Dach-Solaranlage Die aktuellen Pläne der Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zur Einspeisevergütung gefährden den weiteren Ausbau der Solarenergie in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des Fraunhofer-Instituts. (Weiter lesen)
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Trotz Trump-Bremse: Neue Stromkapazitäten in USA nur Erneuerbare

Energie, Stromversorgung, Strom, Solar, Solarenergie, Photovoltaik, Stromnetz, Solarpanel, Solarzelle, Solarmodul, Solaranlage, Solarzellen, Solarstrom, Sonnenenergie, Solarpark, SolarCity, Solarfeld Die aktuelle US-Regierung versucht zwar, die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen zu blockieren und die Fossilwirtschaft zu fördern. Doch diese Strategie scheitert in der Praxis: Beim Nettozubau spielen nur die Erneuerbaren eine Rolle. (Weiter lesen)
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Algen können Solaranlagen langlebiger und effizienter machen

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Solaranlagen Pigment Algen

Forscher haben herausgefunden, dass ein spezielles Pigment Meeresalgen unter Wasser vor zu starker Sonneneinstrahlung schützt, um eine optimale Photosynthese zu ermöglichen. Diese Erkenntnis könnte dabei helfen, effizientere und langlebigere Solaranlagen zu entwickeln.


Meeresalgen haben einen Weg gefunden, um sich vor zu intensiver Sonneneinstrahlung zu schützen und gleichzeitig lebensnotwendige Energie zu gewinnen. Forscher der Osaka Metropolitan University entdeckten ein verborgenes Pigment namens Siphonein, das Zellschäden verhindert. Diese Erkenntnisse könnten als technischer Bauplan für widerstandsfähigere Solarmodule dienen.

Der Hintergrund: Photosynthetische Organismen nutzen empfindliche Strukturen, die als Lichtsammlerkomplexe (LHCs) bekannt sind, um das Sonnenlicht effizient zu absorbieren. Unter normalen Bedingungen fängt Chlorophyll das Licht ein und leitet diese Energie effizient an Reaktionszentren weiter.

Bei extrem hohen Lichtmengen geht das Chlorophyll jedoch oft in einen schädlichen Triplett-Zustand über, der aggressive Sauerstoffverbindungen erzeugt. Um diese Gefahr abzuwenden, setzen Organismen sogenannte Carotinoide ein, die die überschüssige Energie kontrolliert und schnell wieder ableiten.

Siphonein: Wie die Alge den Hitzetod verhindert

Die Forscher untersuchten die Meeresgrünalge Codium fragile, die über ungewöhnliche Pigmente wie Siphonein und Siphonaxanthin verfügt. Diese Algenart schützt sich vor Strahlungsschäden und oxidativer Beschädigung der Zellen. Die speziellen Carotinoide ermöglichen es, das vorherrschende blau-grüne Licht optimal zur Energiegewinnung zu nutzen.

In Versuchen verschwanden schädliche Signale bei der Alge im Gegensatz zu Landpflanzen wie Spinat vollständig, was die hohe Schutzwirkung belegt. Mithilfe von speziellen Verfahren wie der Elektronenspinresonanz-Spektroskopie (EPR) und Quanten-Simulationen identifizierten die Wissenschaftler Siphonein als das entscheidende Schutzpigment.

Es sitzt an der sogenannten L1-Stelle innerhalb des Lichtsammler-Komplexes LHCII und bindet dort unmittelbar an einen Cluster aus Chlorophyll-Molekülen (Chl a610-a612). Dort deaktiviert es überschüssige Energie mittels Triplet-Triplet-Energietransfer (TTET) hocheffizient, bevor diese die empfindlichen Zellen zerstören kann.

Algen als Bauplan für effiziente Solaranlagen

Die Ergebnisse liefern eine Blaupause für künstliche Pigmente, die Lichtsammler in technischen Systemen optimieren können, so die Forscher in ihrer Studie, die am 1. Oktober 2025 im Fachjournal Cell Reports Physical Science erschien. Die Analyse verdeutlicht, wie die elektronische Struktur des Pigments die Energieableitung hocheffizient reguliert.

Langlebigere und effizientere Systeme für erneuerbare Energien rücken durch diese biologischen Entdeckungen in greifbare Nähe. Das könnte auch künftige Solaranlage vor dem Hitzetod bewahren und ihre Lebensdauer deutlich verlängern.

Mit dem vertieften Wissen über molekulare Strukturmerkmale entwerfen Forscher nun Pigmente, die die Effizienz technischer Lichtsammler-Antennen gezielt steigern sollen. Letztlich soll ein molekulare Design dazu beitragen, die Lichtausbeute in künstlichen Systemen dauerhaft zu optimieren.

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Das sind die 6 besten Greentech-Newsletter

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Beste Greentech Newsletter Nachhaltigkeit Green Tech

Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind die beiden Megatrends des 21. Jahrhunderts. Und so unterschiedlich und entgegenlaufend beide Bereiche sind, finden sie in Greentech ihren gemeinsamen Nenner. Damit du die neusten Greentech-Trends und nachhaltigen Technologien nicht verpasst, stellen wir dir die sechs besten Greentech-Newsletter vor.

Was sind die 6 besten Greentech-Newsletter, die du unbedingt lesen solltest?

Willst du deine Wohnung oder dein Haus mit nachhaltiger Technologie nicht nur smart, sondern auch nachhaltig gestalten? Oder interessierst du dich aus professioneller Perspektive für Entwicklungen, Trends, Technologien und aufstrebende Start-ups aus dem Greentech-Sektor? Heute wollen wir dir die sechs besten Greentech-Newsletter vorstellen – für Einsteiger und Fortgeschrittene.

1. UPDATE

Das „UPDATE“ von BASIC thinking erscheint von Montag bis Freitag um 6 Uhr und bringt dir die wichtigsten News und Entwicklungen aus den Bereichen Greentech, Nachhaltigkeit und Zukunftstechnologien direkt in dein E-Mail-Postfach. In nur fünf Minuten erfährst du alles, was du für den Tag wissen musst.

Der Newsletter startet mit dem Format „BREAK/THE NEWS“. Darin wird die wichtigste Nachricht aus der Tech-Welt in ihre Einzelteile zerlegt, analysiert und eingeordnet. Du bekommst die Nachricht erklärt, liest verschiedene Stimmen und Perspektiven von Experten und erfährst, welche Konsequenzen für unser Leben folgen können. Neben einem kompakten News-Bereich („Headline Buzz“) gibt es zudem jeden Tag eine gute Nachricht – etwas, das gerade mit Blick auf unsere Umwelt sehr wichtig ist.

  • Rhythmus: Täglich
  • Format: Eigene Formate, Überblick mit Links auf News
  • Sprache: Deutsch

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2. Illuminem Newsletter

Illuminem bezeichnet sich selbst als die größte Nachhaltigkeits-Plattform der Welt. Das Versprechen lautet: „Von der Information zur Handlung: Wir unterstützen die nachhaltige Reise“.

Das macht Illuminem durch drei Säulen. Einerseits gibt es Artikel, Newsletter und Beiträge von über 2.000 Experten rund um den Globus aus 500 kuratierten Quellen. Andererseits gibt es einen Sustainability Data Hub, der Informationen zur Nachhaltigkeit von tausenden Firmen enthält. Zuletzt vertreibt Illumnem eigene Nachhaltigkeitslösungen.

Die Plattform verzeichnet 700.000 aktive Nutzer – darunter 7.000 Führungskräfte – und 20.000 Newsletter-Abonnenten. Insgesamt gibt es drei Newsletter, die allesamt wöchentlich in englischer Sprache erscheinen. Während „Sustainability & Energy“ die wichtigsten Nachhaltigkeits-News kuratiert, geht es in „Carbon“ um alle politischen und gesetzlichen CO2-Regulierungen. Der „Chief Sustainability Officer“-Newsletter spricht gezielt CSOs an, damit sie bessere Entscheidungen in ihren Unternehmen treffen können.

  • Rhythmus: Wöchentlich
  • Format: News, Analysen oder Entscheidungshilfen für Führungskräfte
  • Sprache: Englisch

3. Trellis Briefing

Zu den größten und besten Greentech-Newslettern der Welt gehört auch das „Trellis Briefing“. Hinter dem Newsletter steht die gleichnamige Firma Trellis (ehemals GreenBiz). Sie hilft als Organisation Einzelpersonen und Unternehmen, gemeinsam bessere Lösungen für die Herausforderungen der Klimakrise zu finden.

Dafür veranstaltet Trellis regelmäßig Konferenzen, um den fachlichen Austausch zu fördern und Netzwerke zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaftlern auszubauen.

Der Greentech-Newsletter von Trellis unterstützt das Ziel der Wissensvermittlung und Vernetzung ebenfalls. Über 50.000 Abonnenten – darunter Führungskräfte von Google, Disney, Starbucks und Toyota – lesen den Newsletter, der von Richard Martin, Heather Clancy und Jim Giles hauptverantwortlich verfasst wird.

Du bekommst kurze Zusammenfassungen mit weiterführenden Links, praktische Leitfäden mit Anleitungen für deine eigenen Initiativen, regulatorische und gesetzliche Neuerungen sowie Jobs und Event-Empfehlungen.

  • Rhythmus: Vier Mal in der Woche (Montag bis Donnerstag)
  • Format: Überblick mit Links auf Analysen und Gesetze sowie praktische Anleitungen
  • Sprache: Englisch

4. Climate & Energy Newsletter (Canary Media Daily)

Der „Canary Media Daily“ ist ein Climate & Energy Newsletter, der täglich erscheint. Als Abonnent erhältst du einen kompakten Überblick über die wichtigsten Schlagzeilen aus den US-Medien und die neusten Artikel aus der Redaktion von Canary Media aus den Bereichen Solarenergie, Windenergie, Batterietechnologie, Netzwerk- und Infrastruktur. Der Greentech-Newsletter eignet sich ideal für einen schnellen Nachrichtenüberblick mit den aktuellsten Ereignissen in den USA.

Das Besondere: Canary Media ist ein unabhängiges Nachrichtenportal, das sich ausschließlich über Spenden finanziert und über saubere Energie und Lösungen zur Bewältigung der Klimakrise berichtet. Durch die Strukturierung in die einzelnen Bereiche findet jeder Interessierte – ob Journalist, Politiker oder Investor – die passenden News aus dem passenden Bereich.

  • Rhythmus: Täglich unter der Woche
  • Format: Übersicht mit aktuellen Artikeln und Headlines aus dem Internet
  • Sprache: Englisch

5. Bloomberg Green Daily

Bloomberg gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten und einflussreichsten Medienhäusern im Finanz- und Nachrichtenbereich. Mit dem „Bloomberg Green Daily“ hat die Redaktion einen Greentech-Newsletter auf die Beine gestellt. Die Klimajournalisten veröffentlichen Beiträge, Analysen und Recherchen. Im täglichen Greentech-Newsletter geben sie Einblicke in die Folgen der Erderwärmung, präsentieren neue Technologien und stellen nachhaltige Investments und Firmen vor.

Im Gegensatz zu anderen Greentech-Newslettern benötigst du Zeit zum Lesen: Neben einer ausführlichen Top-Story des Tages bekommst du zwei weitere ausführliche Analysen. Zwischendurch gibt es kurze News-Headlines und weiterführende Bloomberg-Artikel. Die Lesezeit beträgt zwischen 10 und 15 Minuten pro Ausgabe. Du erhältst hochwertigen Journalismus, der nicht nur schnell überflogen werden kann.

  • Rhythmus: Fast täglich (außer an Sonn- und Feiertagen)
  • Format: Ausführliche Analysen
  • Sprache: Englisch

6. The Spark

Der sechste und letzte der besten Greentech-Newsletter entstammt dem renommierten Wissensmagazin „MIT Technology Review“. Dementsprechend ist „The Spark“ auch keine leichte Lektüre, sondern richtet sich mit seinen wissenschaftlichen Beiträgen und tiefgreifenden Fachartikeln an interessiertes Fachpublikum, das auf der Suche nach fundierten Tech-Analysen ist. Der Newsletter will Technologien vorstellen, die den Klimawandel bekämpfen können.

Die Fachjournalisten und Wissenschaftler des MIT greifen einmal in der Woche am Mittwochmorgen ein aktuelles Thema, eine neue Studie oder Forschungsergebnisse auf, analysieren diese und ordnen sie in einen übergreifenden Kontext an. Die Beiträge stammen stets aus dem Greentech-Spektrum decken jedoch immer nur eine Storyline auf. Deshalb ist „The Spark“ eher ungeeignet für den täglichen Wissensdurst und News-Updates.

  • Rhythmus: Wöchentlich (immer mittwochs)
  • Format: Ausführliche Analysen
  • Sprache: Englisch

Wie findest du den besten Greentech-Newsletter für dich?

Greentech umfasst viele Themen – von neuen, nachhaltigen Technologien, über Antriebsmodelle für Autos bis hin zu Solar- und Windenergielösungen. Da die Bandbreite sehr groß ist, empfehlen wir dir, mehrere Newsletter zu abonnieren, damit du herausfindest, welcher der beste Greentech-Newsletter für dich ist.

Je nachdem wie viel Zeit du mit Newslettern verbringen möchtest und wie du deine Informationen serviert bekommen willst, gibt es unterschiedliche Greentech-Newsletter für dich. Zum Start wäre eine Kombination aus UPDATE (dein tägliches, deutschsprachiges Greentech-Update mit News und einer großen Analyse) und Canary Media Daily (tägliche, englischsprachige Newsübersicht) und „The Spark“ (wöchentliche, englischsprachige Analyse) sinnvoll.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

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Wie helfen dir die besten Greentech-Newsletter dabei, nachhaltiger zu leben und Zukunftstechnologien frühzeitig zu entdecken?

Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind zwei der zentralen Schlagwörter unserer Gesellschaft – das gilt im Alltag wie auch in der Wirtschaft. Eine im Juni 2025 erschienene Studie des Umweltbundesamtes und der Bundesnetzagentur unter 1.695 deutschen Unternehmen hat ergeben, dass über 75 Prozent aller deutschen Firmen beide Themen als „wichtig“ oder „eher wichtig“ empfinden.

Besonders interessant: Bei den Großunternehmen gibt es keinen Vertreter, der die Nachhaltigkeit als „unwichtig“ eingestuft hat. Bei der Digitalisierung sind es unter zehn Prozent, die sie als „eher unwichtig“ oder „unwichtig“ empfinden. Das Gute: Wir können von den Strategien der größten und wichtigsten Unternehmens Deutschlands lernen. Sie setzen auf Greentech, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.

Deshalb ist es für dich entscheidend, dich über Greentech-Newsletter auf dem Laufenden zu halten. Wer sich frühzeitig mit nachhaltigen Technologien beschäftigt, kann sich Wissen aneignen, dass für die eigene Karriere essenziell werden wird.

Übrigens: Wenn du dich auch für die Zukunftstechnologie KI interessierst, findest du hier die 7 besten KI-Newsletter.

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Stromversorgung in Deutschland auch ohne Grundlastkraftwerke möglich

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Stromversorgung Grundlastkraftwerke Strom Klima Erneuerbare Energien Solarenergie Windkraft

Mit dem Fortschreiten der Energiewende geraten klassische Grundlastkraftwerke zunehmend in die Kritik. Eine Analyse mehrerer Wissenschaftsakademien beleuchtet, welche Rolle sie künftig noch spielen können – und welche Fragen sich für Versorgungssicherheit, Systemstabilität und den Ausbau erneuerbarer Energien daraus ergeben.

Die Bundesregierung hat in ihren Klimazielen auch für den Strommix in Deutschland klare Zielsetzungen vorgesehen. Allein bis zum Jahr 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch auf mindestens 80 Prozent steigen, um Emissionen deutlich zu senken.

Langfristig strebt Deutschland bis 2045 Klimaneutralität an, was einen weitgehenden Verzicht auf fossile Energieträger im Stromsektor bedeutet. Gleichzeitig soll der Ausbau von Windkraft, Solarenergie und weiteren erneuerbaren Technologien intensiv gefördert werden, um die Versorgungssicherheit auch bei wachsendem Strombedarf zu gewährleisten.

Im Jahr 2025 konnten in Deutschland bereits 288,7 Terawattstunden des gesamten Bruttostroms aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Der Anteil auf die gesamte Strommenge beträgt damit 58 Prozent. Die Stromerzeugung aus Steinkohle und Kernenergie ist gleichzeitig deutlich zurückgegangen.

Doch der vermehrte Einsatz erneuerbarer Energien bringt auch Herausforderungen mit sich. Denn Wind- und Solarenergie unterliegen natürlichen Schwankungen und stehen nicht jederzeit unbegrenzt zur Verfügung. Das wiederum bringt hohe Anforderungen an Netze, Speicher und flexible Kraftwerke mit sich.

Kritiker fordern deshalb, bewährte Grundlastkraftwerke nicht vorschnell aus dem Energiesystem zu verdrängen. Doch ist dies wirklich notwendig? Eine Studie der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, Leopoldina und Akademienunion gibt Antworten.

Ist eine sichere Stromversorgung auch ohne Grundlastkraftwerke möglich?

Für das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) haben sich Forscher der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), Leopoldina und Akademienunion zusammengeschlossen. Gemeinsam sind sie der Frage auf den Grund gegangen, ob welche Rolle Grundlastkraftwerke in Zukunft noch spielen müssen oder vielleicht sogar können.

Für die Untersuchung hat zunächst das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) Szenarioanalysen durchgeführt. Diese wiederum haben die ESYS-Forscher analysiert sowie Ergebnisse diskutiert und eingeordnet.

Sie kamen dabei zu dem Schluss, dass eine sichere Energieversorgung in Zukunft auch ohne die sogenannten Grundlastkraftwerke möglich sein wird. Allerdings könnten sie unter bestimmten Voraussetzungen dennoch einen Teil des Energiesystems abdecken.

Wann können Grundlastkraftwerke sinnvoll sein?

Die Energiemix aus Solar- und Windenergie muss laut den Forschern mit weiteren Systemen kombiniert werden, um eine klimafreundliche und zuverlässige Stromversorgung künftig zu ermöglichen. Dazu zählen unter anderem Speicher, aber auch flexible Wasserstoffsysteme sowie Residuallastkraftwerke.

Bei letzteren handelt es sich um Kraftwerke, die nur bei Bedarf zeitweise arbeiten. Das können beispielsweise mit Wasserstoff betriebene Gasturbinenkraftwerke sein.

Aber auch Grundlastkraftwerke könnten in dieses System integriert werden, falls sie wirtschaftlicher als ihre Alternativen sind. Sie könnten dann laut den Forschern beispielsweise mit ihren Stromüberschüssen Elektrolyseure mit Strom versorgen und so Wasserstoffimporte verringern.

Am ehesten würden sich hierfür demnach Gaskraftwerke eignen. Allerdings müsse hierfür die Infrastruktur für abgeschiedenes Kohlendioxid erst noch aufgebaut werden.

„Damit Grundlastkraftwerke zu einer substanziellen Kostensenkung führen, müssten ihre Kosten erheblich unter das heute prognostizierte Niveau fallen“, erklärt Karen Pittel, Leiterin des ifo-Instituts und stellvertretende Vorsitzende des ESYS-Direktoriums. „Tatsächlich schätzen wir Risiken für Kostensteigerungen und Verzögerungen bei Grundlasttechnologien tendenziell sogar höher ein als beim weiteren Ausbau der Solar- und Windenergie.“

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China verbraucht doppelt so viel Strom wie die USA - und wird sauberer

China, Flagge, Wappen, Flaggen, Fahnen, Peking, Volksrepublik China, Great Wall, Rote Fahne, Chinesische Mauer In Chinas Energiemarkt haben sich im letzten Jahr strukturelle Veränderungen gezeigt, die sich bereits seit einiger Zeit andeuteten. Trotz eines weiterhin stark gewachsenen Stromverbrauchs ist die Erzeugung fossiler Brennstoffe erstmals zurückgegangen. (Weiter lesen)
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