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Altes Kraftwerk wird zur Mega-Batterie: Hier entsteht Europas Strom-Powerbank

15. September 2026 um 05:45

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GigaBattery Deutschland

In Sachsen entsteht einer der größten Batteriespeicher Europas. Auf einem alten Kraftwerksgelände entsteht eine Anlage mit 1,6 Gigawattstunden Kapazität. Ziel ist es, Schwankungen von Wind- und Solarstrom gezielt abzufangen. Doch der Plan steht und fällt mit der Netzanbindung der GigaBattery Boxberg.

Ein altes Kraftwerksareal in Sachsen soll bald zum Herzstück der modernen Netzinfrastruktur werden. Auf sechs Hektar sanierter Fläche am Standort Boxberg beginnt derzeit der Bau einer riesigen Batterieanlage. Das Unternehmen LEAG Clean Power investiert dort in ein Großprojekt, das überschüssige Energie aus Wind und Sonne speichern soll.

Die Zahlen offenbaren den Maßstab des Projekts. Mit 400 Megawatt Anschlussleistung und einer Speicherkapazität von 1.600 Megawattstunden entsteht in der Region eine Art Powerbank, die in dunklen und windstillen Momenten einspringen soll. Das reicht rechnerisch aus, um rund 640.000 Haushalte oder die komplette Metropolregion Dresden für vier Stunden mit Strom zu versorgen.

LFP-Technologie und Netzanschluss aus Berlin

Technisch setzt das Projekt auf Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP). Dabei handelt es sich um eine Technologie, die ohne teures Kobalt auskommt. Gleichzeitig ist sie langlebig und bietet eine hohe thermische Stabilität. Das System stammt von HyperStrong, das die schlüsselfertigen Speichereinheiten liefert.

Doch die beste Batterie bringt wenig ohne die passende Anbindung an das Hochspannungsnetz. Deshalb baut Siemens Energy derzeit in seinem Werk in Berlin eine gasisolierte 380-Kilovolt-Schaltanlage. So soll sich Energie problemlos in das Übertragungsnetz von 50Hertz einspeisen lassen.

Die Projektteilnehmer hoffen, dass die Anlage Erzeugungsspitzen im Netz abfangen kann. Scheint die Sonne intensiv oder weht starker Wind, handhabt der Großspeicher die Last. Fällt das Angebot ab, gibt er die Energie kontrolliert wieder ab.

GigaBattery Boxberg: Die Wende im Lausitzer Revier?

Für den zweitgrößten Stromproduzenten Deutschlands ist die GigaBattery Boxberg ein Baustein der eigenen Gigawatt-Factory. LEAG Clean Power baut die von der Kohle geprägte Region schrittweise in einen Standort für erneuerbare Energien um. Dafür nutzt das Unternehmen die bereits vorhandene Infrastruktur der alten Industrie. Thomas Brandenburg, Geschäftsführer der LEAG Clean Power GmbH, dazu:

Die Energieversorgung der Zukunft braucht leistungsfähige Speicher. Mit der LEAG Clean Power schaffen wir in Boxberg einen weiteren wichtigen Baustein für die Integration Erneuerbarer Energien und die Versorgungssicherheit in Deutschland.

Aber es gibt auch Herausforderungen. Ein kritischer Meilenstein bleibt die pünktliche Fertigstellung der Netzinfrastruktur. Sollte sich der Ausbau der Schaltanlage verzögern, drohen auch Verzögerungen beim Großspeicher. Nur wenn der Ausbau von Netzen und Speichern parallel gelingt, kann ein nachhaltiger Umbau der Stromversorgung erfolgen.

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Millionenstadt auf dem Mond: Forscher berechnen, wie lange Wasser und Strom reichen

15. September 2026 um 20:45
Die Nasa will bis 2030 mit dem Bau einer Mondbasis beginnen. Elon Musks Besiedlungspläne sind noch ambitionierter. Aber reichen Wasser und Strom, um eine Millionenstadt auf dem Mond zu betreiben? Das haben jetzt Forscher berechnet.weiterlesen auf t3n.de

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Elektro-Traktor mit Solar-Panel und 27 PS: GoSun zeigt Moonrider 27

14. September 2026 um 13:00
Erneuerbare Energien, Solarenergie, nachhaltigkeit, Landwirtschaft, Elektrofahrzeuge, Elektro-Traktor, GoSun, Solar-Technologie, Moonrider Ein neuer Elektro-Traktor von GoSun verspricht umweltfreundliche Landwirtschaft für unter 20.000 Dollar. Das kompakte Gefährt punktet mit einem praktischen Solardach und mobilem Strom. Doch die knappe Laufzeit schränkt schwere Arbeiten ein. (Weiter lesen)

Die USA installieren so viel Batteriespeicher wie nie – doch jetzt droht ein Problem

14. September 2026 um 15:30
Batteriespeicher sind derzeit einer der wachstumsstärksten Bereiche der US-Energiewirtschaft. Doch fast alle neuen Systeme nutzen Zellen aus China — genau die wweiterlesen auf t3n.de

What to watch: Die größten EcoFlow-Highlights auf der IFA 2026 – von Balkon-Solar bis Profi-Power

05. September 2026 um 12:58

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EcoFlow IFA 2026

EcoFlow will Energie dort verfügbar machen, wo sie gebraucht wird: zu Hause, unterwegs und im professionellen Einsatz. Auf der IFA 2026 zeigt der Anbieter, wie deutsche Haushalte schon heute Solarstrom besser nutzen, Schritt für Schritt Speicher nachrüsten und perspektivisch Richtung Energieunabhängigkeit skalieren können.

Auf der IFA 2026 in Berlin (4.–8. September, Halle 2.2, Stand 166) stellt EcoFlow neue Produkte vor: Darunter die kompakte Powerstation RIVER Gen4 und die Profi-Lösung PowerRock 4000. Gleichzeitig spielt EcoFlow die Stärke seines Ökosystems aus: von der STREAM-Serie als Einstieg über Balkon-Solar bis zum dreiphasigen Heimspeicher OCEAN 2.

Wichtig für die Einordnung: EcoFlow ist laut Frost & Sullivan weltweit die Nr. 1* unter den Smart Home Energy Storage Solution Brands (Basis: Verkäufe 2024; Studie abgeschlossen im Dezember 2025). Damit ist das Unternehmen nicht nur Powerstation-Marke, sondern Anbieter eines Smart-Energy-Systems, das von der ersten Solarnutzung bis zur weitgehenden Eigenversorgung mitwächst.

*Basierend auf Verkäufen 2024: EcoFlow rangiert laut Frost & Sullivan global auf Platz 1 unter den Smart Home Energy Storage Solution Brands (Global Smart Home Energy Storage Solutions Industry Research Report; Research abgeschlossen im Dezember 2025).

STREAM: Balkon-Solar als Einstieg und der nächste Schritt Richtung Speicher

Für viele Haushalte in Deutschland ist der einfachste Einstieg in Solarenergie heute das Balkonkraftwerk: einstecken, Ertrag nutzen, Strombezug senken. Genau hier setzt EcoFlow mit der STREAM-Serie an, als Startpunkt einer Entwicklung, die sich ausbauen lässt: Erst plug-in Solar, dann Speicher zum Nachrüsten, später ein größerer Home-Energy-Stack.

Ein entscheidender Punkt für viele Nutzer ist dabei Kontrolle und Ausfallsicherheit. EcoFlow kündigt für STREAM den Local Mode an: Fällt die Internetverbindung aus, soll das System ohne Unterbrechung weiterlaufen und weiterhin per App steuerbar sein, ohne Cloud-Anbindung. Für viele Anwender ist das nicht nur Komfort, sondern auch ein Argument rund um Datenhoheit und Betriebssicherheit.

OCEAN 2: Vom Speicher zum intelligenten Energiemanagement für das ganze Haus

Wer nach dem Einstieg über Balkon-Solar weitergehen will, landet irgendwann bei der Frage: Wie wird aus einzelnen Komponenten ein Gesamtsystem? EcoFlow positioniert OCEAN 2 als dreiphasiges Solar- und Speichersystem für Privathaushalte, das PV-Erzeugung, Energiespeicherung, Ersatzstrom für den gesamten Haushalt und intelligentes Energiemanagement kombiniert.

Für Nutzer bedeutet das vor allem drei Dinge: Erstens nahtloser Ersatzstrom für das ganze Haus (laut Hersteller mit 0 ms Umschaltzeit unter definierten Bedingungen), ohne separate Backup-Box. Zweitens ein HEMS (EcoFlow OASIS 3.0), das das Energieprofil analysiert und steuern soll, wann Solarstrom gespeichert, genutzt oder aus dem Netz bezogen wird, inklusive Tarifanbindung und Solarprognosen.

Drittens Kompatibilität über Generationen: OCEAN 2 soll mit PowerOcean rückwärtskompatibel sein, sodass bestehende Installationen erweitert werden können, statt sie komplett zu ersetzen.

Jetzt die EcoFlow Highlights der IFA 2026 ansehen

RIVER Gen4: Mobile Energie für unterwegs – kompakt gedacht, auf Alltag gebaut

Als mobile Ergänzung im EcoFlow-Ökosystem zeigt das Unternehmen auf der IFA die RIVER Gen4 in zwei Varianten: 256 Wh (RIVER 260 Gen4) oder 512 Wh (RIVER 520 Gen4). Der Punkt ist nicht nur Kapazität, sondern Flexibilität: unterwegs, auf Reisen oder als leises Backup für kleine bis mittlere Verbraucher. EcoFlow nennt zudem eine USV-Funktion mit Umschaltzeit unter 10 ms sowie schnelle Ladezeiten (80 Prozent in 42 bzw. 50 Minuten).

Wichtiger als jede Zahl ist der Praxisbezug: RIVER Gen4 ist darauf ausgelegt, nicht „für den Notfall“ gekauft und dann vergessen zu werden, sondern tatsächlich häufig mitzukommen. Und genau hier helfen typische Szenarien, in denen eine kompakte Powerstation realen Mehrwert bringt:

  • Outdoor-Aktivisten (Schlüssel-Zielgruppe): Camping, Angeln, Roadtrips, Hüttentouren – Licht, Kühlbox, Handy, Kocher-Zündung, kleine Verbraucher ohne Generatorlärm.
  • Foto-Enthusiasten: Kamera-Akkus, Drohnen-Akkus, Laptop/Tablet für Backup und Sichtung, Laden im Auto zwischen zwei Spots.
  • Digitale Nomaden: Laptop, Hotspot/Router, Monitor-Light-Setup – als Puffer im Co-Working, im Van oder bei schwankender Versorgung.
  • Pendler von Stadt zu Stadt: Arbeitstag im Zug, Termin-Hopping, Hotel – Power für Laptop, Smartphone, Noise-Cancelling, ohne Steckdosen-Jagd.

Profi-Exkurs: PowerRock 4000 für Baustelle, Event und Notfälle

Wer beim Thema „Powerstation“ nur an Camping denkt, verpasst einen zweiten, stark wachsenden Bereich: mobile Energie für professionelle Einsätze. Genau hier positioniert EcoFlow die PowerRock 4000, als tragbare Lösung für Baustellen, Veranstaltungen, Filmproduktionen und Notfälle. Sie liefert kontinuierlich bis zu 4 kW Leistung, kurzzeitig sind bis zu 7,2 kW für bis zu 100 Sekunden möglich. Die integrierte Batterie liegt bei 3 kWh Kapazität.

Der Kontext: Temporärer Baustrom kann Genehmigungen und Elektriker erfordern und ist mit Wartezeiten verbunden. Verbrennungsgeneratoren sind in dicht besiedelten Gebieten oft nur eingeschränkt nutzbar und für Innenräume oder unterirdische Bereiche ungeeignet. PowerRock 4000 zielt als flexible Alternative darauf, Strom direkt am Einsatzort bereitzustellen.

Sicherheits- und Robustheitsclaims sind hier der Kern: EcoFlow nennt einen branchenweit ersten integrierten Fehlerstromschutzschalter (30 mA Fehlerstromerkennung, Abschaltzeit unter 300 ms), ein IP65-zertifiziertes Metallgehäuse mit Schutzrahmen sowie Sturzfestigkeit bis 1 Meter. Das Nettogewicht liegt bei 38 kg. Geladen über AC erreicht PowerRock 4000 in 48 Minuten 80 Prozent und ist nach 60 Minuten voll. Der Marktstart in Europa ist laut EcoFlow der 4. September 2026, mit schrittweisem Vertrieb über Fachhändler ab November 2026.

IFA 2026 als Dreh- und Angelpunkt: Was EcoFlow dort zeigen will

Unter dem Messe-Motto „Breaking Boundaries. The Future of Smart Energy Starts Now“ positioniert EcoFlow das Portfolio als Spannweite von ultramobil bis professionell – plus Heimenergiesysteme (OCEAN 2 und STREAM) für die Nutzung von selbst erzeugtem Solarstrom. Auf der offiziellen IFA-Seite verweist EcoFlow außerdem auf Programmpunkte wie ein Forum zu Energie-Resilienz für Unternehmen sowie Panels zum Smart Home.

Wer das Thema verfolgen möchte oder einen konkreten Blick auf Updates rund um den IFA-Auftritt sucht, findet alle Details gesammelt hier: https://www.ecoflow.com/de/ifa-2026.

EcoFlow auf der IFA 2026 entdecken

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Statt Plastik und Stahl: Schwimmende Bambus-Solaranlage soll das Meer schützen

04. September 2026 um 05:45

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schwimmende-Solaranlagen Bambus Meer

Herkömmliche schwimmende Solaranlagen nutzen meist Stahl- oder HDPE-Strukturen: Ein neues Projekt zeigt, wie Systeme aus Bambus die maritimen Umweltauswirkungen im Vergleich zu herkömmlichen Strukturen reduzieren können.

Blicken wir auf die nachhaltige Energieerzeugung, dann spielt die Solarenergie eine große Rolle. Doch herkömmliche Trägerstrukturen basieren typischerweise auf Stahl oder HDPE (Kunststoff). Das CIMC Ocean Engineering Institute zeigte kürzlich zusammen mit der China Forestry Group Corporation und der Beijing Forestry University, wie es anders gehen kann.

Aus der Zusammenarbeit ist ein erster Prototyp mit dem Namen Jilin No. 1 herausgekommen. Dieser wies bereits eine Leistung von zehn Kilowatt auf. Die Nachfolgevariante Jilin No. 2 erreichte nach Fertigstellung am 24. Juli 2026 eine Leistung von 100 Kilowatt. Das Besondere an den Prototypen ist, dass sie auf Bambus als Trägermaterial basieren und dadurch deutlich nachhaltiger sein sollen.

Schwimmende Solaranlagen setzen auf Bambus anstatt auf Stahl oder Plastik

Zum Einsatz kommen Bambus-Wickelrohre, die bereits in der dritten Generation existieren und ein sogenanntes Meer-Bambus-Rohr. Dabei handelt es sich um einen vorgespannten, faserverstärkten Holz-Bambus-Verbundstoff. Der Vorteil von Bambus liegt im Vergleich zu Stahl auf der Hand: Er ist stabil, leicht und korrosionsbeständig.

Außerdem zeigt das System gerade in einem Gebiet die eigenen Stärken: auf dem Wasser. Denn schwimmende Solaranlagen auf Stahl- oder HDPE-Trägern können das maritime Ökosystem belasten.

Weltweiter Standard angestrebt

Das Pilotprojekt in der Provinz Shandong soll grünen Strom für ein Demonstrationsprojekt zur Generierung von Wasserstoff, Ammoniak und Methanol liefern. Die Projektbeteiligten wollen zudem einen weiteren Prototyp bauen. Dieser soll eines Tages im Megawatt-Bereich liegen.

Ziel ist es auch, einen Standard zu schaffen, um künftig weltweit grüne maritime Werkstoffe zu nutzen. Es besteht also das Potenzial, dass wir in einer nicht allzu fernen Zukunft vielleicht auch hierzulande ähnliche Systeme im Praxiseinsatz sehen könnten.

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Deutscher Durchbruch: Tandemsolarzellen erstmals ohne Lösungsmittel produziert

03. September 2026 um 05:45

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Tandemsolarzelle ohne Lösungsmittel Solarenergie Erneuerbare Energien Energiewende

Tandemsolarzellen gelten in der Photovoltaik als sehr vielversprechend, sind aber bislang nicht der gängige Standard. Forschern ist es nun gelungen, eine Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle vollständig ohne Lösungsmittel herzustellen. Das neue Verfahren könnte die Produktion effizienter machen und die industrielle Fertigung solcher Solarzellen erleichtern.

Die Photovoltaik setzt heute überwiegend auf Solarzellen aus Silizium. Diese Technologie ist seit Jahrzehnten etabliert und technisch ausgereift. Doch bei der Verwendung von Silizium-Solarzellen lässt sich der Wirkungsgrad einer Anlage nicht beliebig steigern.

Forscher arbeiten deshalb stetig an neuen Ansätzen, um den Ertrag bei der Energiegewinnung aus Sonnenlicht zu erhöhen. Als besonders vielversprechend gelten dabei sogenannte Tandemsolarzellen. Diese kombinieren mehrere Materialien miteinander und können deshalb unterschiedliche Bereiche des Lichtspektrums besser nutzen.

Tandemsolarzellen: Nächstes Level für die Photovoltaik

Durch die Verwendung solcher Tandemsolarzellen könnten Photovoltaikanlagen künftig deutlich höhere Wirkungsgrade erreichen und somit mehr Strom aus dem eingefangenen Sonnenlicht erzeugen. Bislang kommt diese Art der Solarzellen jedoch kaum zum Einsatz.

Zwar erreichen sie im Labor hohe Wirkungsgrade, doch für die industrielle Produktion bestehen noch einige Hürden. Forschern der Universität Freiburg und des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE ist es nun jedoch gelungen, eine Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle vollständig ohne Lösungsmittel herzustellen. Das neue Verfahren könnte die Fertigung vereinfachen und dazu beitragen, Tandemsolarzellen einen Schritt näher an die industrielle Produktion zu bringen.

In einer Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle werden zwei unterschiedliche Halbleitermaterialien kombiniert, die jeweils andere Bereiche des Sonnenlichts besonders gut nutzen können. Während die obere Perowskit-Schicht vor allem energiereiches Licht aufnimmt, verarbeitet die darunterliegende Siliziumzelle weitere Anteile des Lichtspektrums.

Forscher entwickeln Tandemsolarzelle ohne Lösungsmittel

Durch dieses Zusammenspiel der beiden Schichten können Tandemsolarzellen mehr Sonnenenergie in Strom umwandeln als herkömmliche Siliziumzellen. Sie gelten daher als vielversprechende Technologie für die nächste Generation der Photovoltaik. Studienautorin Juliane Borchert dazu:

Perowskit-Silizium Tandemsolarzellen haben ein großes Potential die nächste Generation hocheffizienter Solarzellen zu werden. Damit sie den Sprung vom Labor in die industrielle Fertigung schaffen, ist es notwendig, die beste Kombination von Abscheidemethoden zu finden, die eine verlässliche Herstellung, im großen Maßstab, und mit hohem Durchsatz ermöglichen. Dafür legen wir mit dieser lösungsmittelfreien Tandemsolarzelle eine wichtige Grundlage.

Den Forschern der Universität Freiburg und des Fraunhofer ISE ist es nun gelungen, eine solche Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle vollständig ohne Lösungsmittel herzustellen. In ihrer Arbeit, die im Fachjournal Joule veröffentlicht wurde, zeigen sie, dass ein nachhaltigerer sowie potenziell besser skalierbarer Herstellungsprozess möglich ist.

Laut den Forschern handelt es sich bei dieser Entwicklung um die weltweit erste vollständig lösungsmittelfrei hergestellte Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle. „Es ist uns gelungen, sämtliche Lösungsmittel aus dem Herstellungsprozess der Perowskit-Topzelle mit großer Bandlücke zu eliminieren und diese Technologie in die weltweit erste vollständig lösungsmittelfrei hergestellte Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle zu integrieren“, erklärt Studienautor Mohamed A. A. Mahmoud. Die Forscher konnten die Perowskitschicht mittels physikalischer Gasphasenabscheidung sowie weiterer lösungsmittelfreier, industriell skalierbarer Verfahren herstellen.

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Neuer Solar-Kollektor soll Industrie unabhängiger von Gas machen

29. August 2026 um 05:45

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Solarthermie-Kollektor

Ein neuer Solarthermie-Kollektor des ETH-Maschinenbauingenieurs Luca Thommen wandelt Sonnenlicht direkt in nutzbare Industriewärme um. Das System soll endlich Nachhaltigkeit in die Branche bringen und die Abhängigkeit von Erdgas reduzieren. 

Künftig dürfte es immer wichtiger werden, den hohen Wärmebedarf der Industrie durch nachhaltige Alternativen zu decken. Gerade die Industrie hat bei der Herstellung von Rohstoffen oder Produkten einen besonders hohen Bedarf. Doch bisher decken solche Betriebe häufig ihren Prozesswärmebedarf über die Verbrennung von Erdgas, da nachhaltige Optionen fehlen. Das könnte sich bald ändern.

Der ETH-Maschinenbauingenieur Luca Thommen entwickelte im Rahmen seiner Masterarbeit bei Professor Aldo Steinfeld den Solarthermie-Kollektor „SolarHeat“. Dieser birgt einen entscheidenden Vorteil, denn er wandelt Sonnenlicht direkt in nutzbare Wärme um.

Solarthermie-Kollektor besteht aus fünf Schichten und günstigen Dämmstoffen

Die Umwandlung erfolgt, indem Reflektoren die Strahlung auf eine Absorberplatte lenken. In der Folge entsteht Hitze, die ein darauf befindliches Medium (etwa Luft oder Wasser) aufheizt. Der Kollektor besteht aus fünf verschiedenen Schichten: einer Deckschicht, einer optischen Schicht, der Absorptionsschicht, einer Wärmeübertragungsschicht und der Rückseite.

Das Konzept setzt auf günstige Dämmstoffe und soll daher auch beim Preis konkurrenzfähig sein. Metall verbaute Thommen hingegen nur an wirklich notwendigen Stellen. In einem ersten Versuch auf dem ETH-Dach erreichte das System die gewünschten Temperaturen für Anwendungsbereiche von bis zu etwa 150 Grad Celsius.

Innovationen für Industriewärme scheitern oft

Langfristig soll durch den SolarHeat ein direktes Einsparpotenzial bei fossilen Energieträgern in der Industrie entstehen. Das könnte die CO2-Emissionen und die Abhängigkeit von schwankenden Energiepreisen reduzieren. Erste mögliche Branchen sind laut der Veröffentlichung die Milchverarbeitung, Koch- und Reinigungsprozesse in der Lebensmittelindustrie oder die Destillation in der Pharma- und Chemiebranche.

Das Projekt zeigt, dass gerade in diesem Bereich auch echte Innovationen entstehen können. Bisher sind nachhaltige Lösungen für den mittleren Temperaturbereich häufig an mangelnder Wirtschaftlichkeit gescheitert. Jetzt hängt die industrielle Adaption maßgeblich davon ab, ob die angestrebte Kostenreduktion gelingt und ein marktfähiges Produkt entwickelt werden kann. Thommen formuliert es kurz und prägnant: „Am Anfang steht die Technik. Aber am Ende entscheidet der Markt.“

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Solar-Durchbruch aus Deutschland: Fenster sollen künftig Strom erzeugen

27. August 2026 um 20:04

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semitransparente Solarzellen Photovoltaik Solarenergie Erneuerbare Energien Energiewende

Forschern des Fraunhofer-Instituts ISE und der Universität Freiburg ist es gelungen, semitransparente Solarmodule mit industrienahen Verfahren herzustellen. Die Technik könnte künftig Fenster, Glasfassaden oder Autodächer in Stromproduzenten verwandeln und zusätzliche Flächen für Photovoltaik überflüssig machen.

Die Solarenergie stellt eine der wichtigsten Säulen der Energiewende dar. Denn der Strom aus Photovoltaik-Anlagen ist klimafreundlich und soll künftig einen wachsenden Anteil an der Energieversorgung übernehmen.

Für die Erreichung der Klimaziele muss jedoch die installierte Solarleistung deutlich steigen. Das wiederum macht große Flächen erforderlich, beispielsweise auf Dächern, an Fassaden oder auf Freiflächen.

Prognosen zufolge werden bis zum Jahr 2040 rund 4,4 Prozent der Fläche Deutschlands benötigt, um den Ausbau von Photovoltaik und Windenergie im erforderlichen Umfang zu ermöglichen. Zur Verfügung stehen demnach jedoch nur 1,7 Prozent der Landesfläche.

Weltweit wird deshalb an Technologien gearbeitet, die Solarenergie dort nutzbar machen, wo bislang keine klassischen Photovoltaikanlagen zum Einsatz kommen konnten. Dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und der Universität Freiburg ist dabei nun ein Durchbruch gelungen. Die Forscher haben lichtdurchlässige Photovoltaikmodule entwickelt, die in Serie produziert werden können.

Semitransparente Solarzellen machen Fenster zur Solaranlage

Mit den semitransparenten Photovoltaikmodulen des Fraunhofer ISE könnten künftig auch Fenster oder Glasfassaden zur Stromerzeugung beitragen. Bislang ungenutzte Flächen könnten so für die Solarenergie erschlossen und der Ausbau der Photovoltaik platzsparender vorangetrieben werden.

Die organischen Solarmodule haben eine Größe von 14,5 mal 14,5 Zentimetern und eine Transparenz von durchschnittlich 43,2 Prozent. Laut dem Fraunhofer ISE liegt der Wirkungsgrad dennoch bei 9,26 Prozent.

Bei der Herstellung kommen zwei Verfahren zum Einsatz, die bereits industriell erprobt und auf große Modulflächen hochskalierbar sind. Uli Würfel, Abteilungsleiter für Organische und Perowskit-Photovoltaik am Fraunhofer ISE, dazu:

Die Hochskalierung auf große Flächen ist eine der großen Herausforderungen bei der organischen Photovoltaik. (…) Dass wir nun zum ersten Mal erfolgreich und praktisch verlustfrei sämtliche Schichten der Solarzellen per industriell umsetzbaren Slot-Die-Verfahren auftragen konnten, ist für uns ein großer Durchbruch.

Die Forscher wollen nun weiter an der Lichtdurchlässigkeit ihrer organischen Solarmodule arbeiten. „Jetzt, wo wir den Fertigungsprozess unter Kontrolle haben, sind wir optimistisch, dass wir die Transparenz noch deutlich steigern können, ohne den Wirkungsgrad zu beeinträchtigen“, so Würfel.

Produzieren bald auch Autodächer Solarstrom?

Bei einer Lichtdurchlässigkeit von deutlich mehr als 50 Prozent könnten die Module anstelle von Fenstergläsern in Gebäudefassaden oder in Gewächshäusern zum Einsatz kommen. Doch die am Fraunhofer ISE entwickelte Fertigungstechnik eröffnet nicht nur für Fenster und Glasfassaden neue Möglichkeiten.

Denn da sich die sogenannten Slot-Die-Beschichtungsverfahren auch für flexible Folien eignen, könnten Photovoltaikmodule künftig auch auf gekrümmten oder beweglichen Flächen eingesetzt werden, wie zum Beispiel auf Autodächern.

Gerade hier könnte eine geringere Lichtdurchlässigkeit sogar erwünscht sein. Getönte Solarmodule könnten deshalb insbesondere bei Autodächern oder Fassadenelementen einen zusätzlichen Vorteil bieten.

Erste flexible, organische Solarmodule haben in Tests bereits gezeigt, dass sie auch nach mehr als 1.200 Biegezyklen ihre ursprüngliche Effizienz beibehalten können. Als Nächstes wollen die Forscher solche Module auf größere Flächen übertragen.

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Deutschlands größter Batteriespeicher geht ans Netz – für 250.000 Haushalte

27. August 2026 um 05:45

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größter Batteriespeicher Deutschland Energiespeicher

Ein neuer Batteriespeicherverbund soll ab sofort für mehr Netzstabilität sorgen. Der Versorger Münch Energie will bis zu 250.000 Haushalte auch dann mit Ökostrom beliefern, wenn die Sonne mal nicht scheint oder Windstille herrscht. 

Um die zur Verfügung stehende Wind- und Solarenergie so effektiv wie möglich zu nutzen, benötigt es innovative und leistungsfähige Batteriespeicher. Denn während zur Mittagszeit zu viel Energie aus der Sonne kommt, geht das Netz nach Sonnenuntergang schnell in die Unterversorgung. Bei Windstille zeichnet sich ein ähnliches Phänomen ab.

Damit wir auch dann nachhaltigen Strom nutzen können, eröffnete Münch Energie kürzlich den größten Batteriespeicherverbund Deutschlands. Das System steht in Leuna/Krumpa (Sachsen-Anhalt) und verspricht eine Leistung von 250 Megawatt.

Das reicht aus, um etwa 250.000 Haushalte fortlaufend mit Energie zu versorgen. Die Speicherkapazität soll derzeit bei 500 Megawattstunden liegen, mit einem geplanten Ausbau auf 800 Megawattstunden bis Ende 2026.

Batteriespeicherverbund besteht aus fünf zusammengeschalteten Teilanlagen

Der Bau der Anlage dauerte laut Projektangaben ungefähr sechs Monate und kam ohne staatliche Förderung aus. Der größte Batteriespeicher Deutschlands besteht aus fünf Teilanlagen, die über zugehörige Umspannwerke miteinander verbunden sind. Somit kann ab sofort überschüssige Wind- und Solarenergie aus dem privaten und öffentlichen Netz aufgenommen und gespeichert werden.

Mit solchen Bauprojekten möchten Versorger künftig die Abhängigkeit von Stromimporten aus Drittstaaten reduzieren. Denn steht einmal nicht genügend Elektrizität zur Verfügung, muss diese zum Marktpreis aus dem Ausland bezogen werden. Und gerade nachts fällt nicht nur das Angebot in Deutschland knapper aus.

Erzeugungsspitzen kein Problem mehr?

Unternehmen wie Münch Energie verschaffen sich also deutlich mehr Flexibilität, um Erzeugungsspitzen auszugleichen und zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen. Das könnte auch weitere Vorteile schaffen, wie etwa die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Branche. Außerdem bleibt Deutschland langfristig autark beim Energiemanagement.

Mario Münch, Gründer und Inhaber der Münch Gruppe dazu:

Über die Zukunft einer Region entscheidet heute ihre Energieinfrastruktur. Wo Strom günstig, sicher und grün ist, dorthin gehen die Investitionen. […] Wir bringen Erzeugung, Netze und Speicher mit, die Region bringt ihre Flächen, ihre Menschen und ihren Willen ein.

Damit könnte die deutsche Energieversorgung einen wichtigen und richtigen Schritt in eine nachhaltige Zukunft gehen.

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CME: Warum 17 Raumsonden nötig waren, um eine Sonneneruption komplett zu erfassen

26. August 2026 um 09:00
Ein US-Forschungsteam ist einer ungewöhnlichen Sonneneruption auf die Spur gekommen. Dafür nutzten die Astronom:innen die Daten von 17 Raumsonden – ein Rekord in diesem Bereich. Die Erkenntnisse sollen künftig bessere Vorhersagen ermöglichen.weiterlesen auf t3n.de

Hybrides Energiesystem kombiniert Strom, Wärme und Kühlung gleichzeitig

21. August 2026 um 18:41

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hybrides Energiesystem Strom Wärme Kühlung Solar Solarthermie Klimaanlage Kälte des Alls

Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Stanford University haben ein hybrides Energiesystem entwickelt, das Strom erzeugt, Wärme liefert und gleichzeitig kühlt. Es kombiniert Solarzellen mit Solarthermie und Klimaanlagen. Die Technologie könnte künftig den enormen Kühl- und Strombedarf von KI-Rechenzentren bedienen.

Durch den Klimawandel dürften die Verhältnisse auch in unseren Breitengraden künftig etwas ungemütlicher werden. Heißere Sommer und mildere Winter sind dann eine mögliche Konsequenz. Doch wie passen wir uns an diese veränderten Verhältnisse optimal an? Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Stanford University haben dafür eine Idee entwickelt.

Herausgekommen ist ein hybrides Energiesystem, das die Vorteile von Photovoltaik, Solarthermie und passiver Strahlungskühlung in einem Modul abbilden soll. In Freilandversuchen erreichte der Prototyp gleichzeitig eine Kühlung von bis zu 6,5 Grad Celsius unter Umgebungstemperatur, eine elektrische Leistungsdichte von 60,6 Watt pro Quadratmeter und Temperaturen von bis zu 110,8 Grad Celsius für das Heizen.

Hybrides Energiesystem isoliert Wärme und Kälte voneinander

Kernstück des Systems ist eine transparente Schicht aus Siliziumdioxidplatten, die mit einem Silikonpolymer beschichtet ist. Laut den Forschern lässt diese das Licht fast vollständig durch und bündelt es anschließend mithilfe einer Fresnel-Linse. Diese trennt die heißen und kalten Bereiche physikalisch voneinander, sodass sie unabhängig voneinander genutzt werden können.

Der leitende Forscher Dr. Gan Huang bringt es auf den Punkt:

Die Sonne ist nicht die einzige Energiequelle am Himmel. Auch die Kälte des Weltraums ist eine erneuerbare Ressource. Wenn wir lernen, die heiße Sonne und die Kälte des Weltalls gemeinsam zu nutzen, können wir eine neue Generation von Energiesystemen erschließen.

Bei der Forschung handelt es sich um eine Weiterentwicklung der passiv-kühlenden und lichtdurchlässigen Baumaterialien des KIT, die um aktive Solarenergie-Komponenten erweitert wurden.

Die All-in-One-Lösung für KI-Rechenzentren?

Der Vorteil der vorgestellten Lösung soll die Flächeneffizienz sein. Bisher stehen einzelne Anlagen in Konkurrenz, wenn es um den begrenzten Platz auf Dächern und Fassaden geht. Das neue System vereint beide Welten in einer kompakten Bauweise. Außerdem ist das Potenzial für die Nutzung in KI-Rechenzentren enorm, da gerade hier ein hoher Strom- und Kühlbedarf besteht.

Trotzdem steht die Technologie auch vor Herausforderungen. Die größten Schwierigkeiten liegen laut den Angaben darin, die gegensätzlichen heißen und kühlen Bereiche zu isolieren. Zudem ist das System noch in der Prototyp-Phase und benötigt weitere Optimierungen. Vielleicht bauen wir dadurch aber bald ökologisch sinnvoller und angepasster für die Welt von morgen.

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Für Satelliten: Fraunhofer-Forscher machen Solarzellen weltraumtauglich

20. August 2026 um 05:45

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Weltraum-Silizium-Solarzellen

Das Fraunhofer ISE hat mit amerikanischen Partnern demonstriert, wie wir künftig das Potenzial der Sonne besser nutzen könnten. Silizium-Solarzellen im Weltraum sollen dazu die Kosten für Satelliten in erdnahen Umlaufbahnen deutlich senken. 

Energie ist einer der wichtigsten Bestandteile unseres modernen Lebens. Ist etwa kein Strom verfügbar, dann bringen uns selbst die besten technischen Errungenschaften nichts. So ähnlich verhält es sich im Weltraum. Denn egal, ob Satelliten oder die ISS: Ohne Elektrizität funktioniert fast gar nichts mehr.

Deshalb haben sich bereits seit geraumer Zeit Solarzellen als wichtige Technologie in der Raumfahrt etabliert. Denn im Weltraum ist das Licht der Sonne die praktischste Energiequelle. Doch bisher fanden sich als Materialbasis häufig nur sogenannte III-V-Standardhalbleiter. Diese haben das Problem, dass sie besonders schwer und teuer sind.

Wie stabil sind die neuen Silizium-Solarzellen im Weltraum?

Hier kommt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ins Spiel. Gemeinsam mit dem US-amerikanischen Unternehmen Source Energy und der M10 Solar Equipment GmbH entwickelten Forscher neue, leichtere und kostengünstigere Solarzellen aus Silizium.

Source Energy testete diese nach langer Entwicklung kürzlich erfolgreich im Rahmen eines ersten Praxistests. Zuvor zeigten Simulationen, dass nach 40.000 Temperaturwechseln zwischen minus 70 und plus 80 Grad Celsius noch 94,8 Prozent der Ursprungsleistung verfügbar gewesen seien.

Damit die Zellen auch lange in erdnahen Umlaufbahnen überleben und eine gute Ausbeute erzielen, nutzten die Forscher die sogenannte Schindel-Matrix-Verschaltung. Dabei werden die Siliziumzellen in Streifen geschnitten und anschließend wie bei einem Mauerwerk überlappend angeordnet.

Für einen optimalen Sitz soll ein elektrisch leitfähiger Klebstoff sorgen. Dieser birgt den Vorteil, dass der elektrische Strom selbst bei Beschädigungen (etwa durch Weltraummüll) um die schadhafte Stelle herumfließen kann.

64 Gramm pro Modul: Was die Silizium-Technik konkret leistet

Ein einzelnes Modul soll lediglich 64 Gramm wiegen und eine Modulfläche von 629 Quadratzentimetern haben. Die durchschnittliche Leistung erreicht laut den Angaben im Schnitt etwa 15,6 Watt, wobei im Idealfall selbst 16,1 Watt möglich sind. Damit liegt der Wirkungsgrad bei 18,8 Prozent. Somit eignen sich die Module ideal für Satelliten in erdnahen Umlaufbahnen.

Auch die Kosten bleiben aufgrund der Schindel-Matrix-Technologie im Rahmen. Bryan Mazor, CTO bei Source Energy, dazu:

Als Herzstück der Produktion ermöglicht sie uns PV-Module für unter 5 Dollar pro Watt herzustellen. Der automatisierte Fertigungsprozess macht uns nicht nur kostengünstiger, sondern auch deutlich schneller als dies derzeit bei III-V-PV-Produkten für den Weltraum der Fall ist.

Trotzdem bleiben einige Limitationen. So waren bisher reale Tests direkt im Orbit nicht möglich, weshalb die Lebensdauer lediglich berechnet werden konnte. Diese Berechnungen zeigen auch, dass nach sieben Jahren der Leistungsabfall im Vergleich zum Neuzustand etwa 24 Prozent beträgt. Gleichzeitig besteht in der Branche noch eine signifikante Abhängigkeit von III-V-Solarzellen.

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Solares Geoengineering: Wie wir die Stratosphäre nutzen könnten, um die Erde abzukühlen

20. August 2026 um 15:30
Die Nebenwirkungen von solarem Geoengineering sind kaum abzuschätzen. Aber die Frage, ob daran geforscht werden sollte, ist umstritten – und wird dennoch immer weiterlesen auf t3n.de

EcoFlow Stream 5000 bei Powerness: Warm-up-Preis sichern bis zum 31. August 2026

18. August 2026 um 09:30

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EcoFlow Stream 5000

Powerness setzt beim Launch der neuen EcoFlow Stream 5000 Serie nicht nur auf starke Einstiegspreise, sondern auch auf einen echten Praxisvorteil: Selbstabholung an mehreren Standorten in Deutschland. Wer sich in der Warm-up-Phase registriert, sichert sich den niedrigsten Preis und kann später je nach Bedarf liefern lassen oder abholen.

Die Idee hinter der EcoFlow STREAM Serie ist schnell erklärt: möglichst viel eigenen Solarstrom nicht nur tagsüber zu erzeugen, sondern ihn auch dann zu nutzen, wenn die Sonne nicht scheint. Genau hier setzt der EcoFlow Stream 5000 bei Powerness an. Als All-in-One-Speicherlösung, die mit 5 kWh Kapazität pro Einheit und hoher Ein-/Ausgangsleistung eine neue Liga im Segment der Balkonkraftwerk-Speicher anpeilt.

Für Interessenten ist aktuell vor allem der Zeitplan entscheidend: In der Warm-up-Phase (bis 30. August) muss man sich registrieren, um den niedrigsten verfügbaren Einstiegspreis zu sichern. Ab dem 31. August startet die Pre-Sale-Phase. Dann liegen die Preise bereits 100 € höher. Wer zusätzlich per Banküberweisung bezahlt, erhält laut Aktion außerdem 3% Extra-Rabatt auf die Bestellung.

Warum Powerness beim Start besonders interessant ist

Bei großen, schweren Energiespeichern ist nicht nur der Preis entscheidend, sondern auch, wie planbar man an die Hardware kommt. Powerness hebt hier einen klaren Vorteil hervor: Aktuell stehen 10 Self-Pickup-Standorte in Deutschland zur Verfügung. Darunter Mönchengladbach, Weinheim, Berlin, Hamburg, Tuningen, Riegelsberg, München, Westerkappeln, Kassel und Bamberg. Das kann die Wartezeit verkürzen, Versandrisiken reduzieren und ist besonders für alle spannend, die ihre Anlage zeitnah in Betrieb nehmen wollen.

Zusätzlich gibt es einen klaren Lieferfahrplan: Versand und Abholung sollen ab Ende September starten. Für Stream 5000 und Stream AC 5000 wird eine Auslieferung ab Mitte/Ende September erwartet, die Zusatzbatterie Stream EB 5 kWh soll ab Mitte/Ende Oktober folgen. Das macht den Zeitraum für die Inbetriebnahme gut kalkulierbar. Gerade, wenn man das System noch vor dem Herbst/Winter möglichst effizient nutzen will.

Warm-up-Vorteil sichern: Jetzt registrieren

Warm-up bis 30. August: So sicherst du den niedrigsten Preis

Die Aktion ist in drei Phasen aufgebaut. In der Warm-up-Phase (bis zum 30. August) geht es nicht um eine direkte Bestellung, sondern um die Registrierung. Das ist der „Schlüssel“, um den niedrigsten Preis vor dem Pre-Sale zu sichern. Ab 31. August kann dann in der Pre-Sale-Phase (31. August – 21. September) direkt vorbestellt werden – allerdings mit 100 € Aufpreis im Vergleich zur Warm-up-Phase.

Zusätzlich kombiniert Powerness den Preisvorteil mit einem Extraschub für schnelle Entscheider: Bei Zahlung per Banküberweisung sind 3% Extra-Rabatt möglich. Dazu kommen Gratiszugaben: Ein Smart Meter V2 ist als Geschenk genannt, außerdem eine 140W Powerbank für Bestellungen von Stream 5000 bzw. Stream AC 5000 – limitiert auf 500 Einheiten (first come, first served). Im Pre-Sale sollen die Geschenke weiterlaufen, solange die 500 Stück noch verfügbar sind.

Stream 5000 vs. Stream AC 5000: Welches System passt zu welchem Setup?

EcoFlow und Powerness positionieren die neue Serie als modulares System mit mehreren Bausteinen. Für die Kaufentscheidung ist vor allem die Frage wichtig: Baust du neu auf oder willst du nachrüsten?

  • EcoFlow Stream 5000: All-in-One-System mit integriertem Wechselrichter. Geeignet, wenn ein leistungsstarker Speicher als zentrale Einheit geplant ist.
  • EcoFlow Stream AC 5000: Variante für Setups, in denen ein AC-gekoppelter Speicher sinnvoll ist, typischerweise zum Nachrüsten bestehender PV-/Balkon-PV-Lösungen.
  • Stream EB 5 kWh Zusatzbatterie: Erweiterung der Kapazität um weitere 5 kWh.
  • Stream Gateway: Baustein zur Kopplung/Skalierung und für höhere Gesamtleistung im System.

Die Kerndaten auf der Produktseite machen klar, wo die Reise hingeht: Der Stream 5000 wird mit 5.024 Wh Kapazität pro Einheit, 5.000 W Solar-Eingang (mit 4 MPPTs) sowie 3.000 W AC-Eingang und 3.000 W AC-Ausgang beworben. Das Gateway wird mit 9.000 W AC Ein-/Ausgang und bis zu 15.000 W Solar-Eingang genannt. Entscheidend: Das System ist modular gedacht und kann perspektivisch bis 90 kWh erweitert werden.

Die Preise im Überblick: Warm-up vs. Pre-Sale

Für Conversion ist Transparenz das A und O: Powerness kommuniziert die Preisstufen klar. Wer sich bis zum 30. August registriert, kann den Warm-up-Preis sichern. Ab dem 31. August (Pre-Sale) liegt das Niveau jeweils 100 € höher.

  • EcoFlow Stream 5000: 1.299 € (Warm-up) → 1.399 € (ab 31. August)
  • EcoFlow Stream AC 5000: 1.199 € (Warm-up) → 1.299 € (ab 31. August)
  • EcoFlow Stream EB 5 kWh Zusatzbatterie: 999 € (Warm-up) → 1.099 € (ab 31. August)
  • EcoFlow Stream Gateway: 299 € (Warm-up) → 399 € (ab 31. August)

Wer gleich ein Komplettpaket plant, findet auf der Angebotsseite außerdem Bundles, etwa Stream 5000 mit 4/6/8 Solarmodulen (500 W) sowie Kombinationen mit Zusatzbatterie oder Gateway. Gerade bei Balkonkraftwerken ist das praktisch: Statt Komponenten mühsam zusammenzustellen, landet ein Setup auf einmal im Warenkorb, inklusive Abholung oder Versandoption.

Was das Ganze im Alltag bringt: Eigenverbrauch erhöhen, Planung vereinfachen

Ein Speicher rechnet sich nicht nur über „große“ Szenarien, sondern über die Summe vieler kleiner Momente: Solarstrom, der mittags ins Netz fließt, fehlt abends beim Kochen, Wäschewaschen oder im Homeoffice. Ein System wie der Stream 5000 zielt darauf, genau diese Lücke zu schließen, indem Überschüsse gespeichert und später wieder bereitgestellt werden.

Spannend ist auch der Smart-Ansatz: In Kombination mit Smart Meter und App soll das System Einblicke in Erzeugung, Verbrauch und Einspeisung liefern und damit die Grundlage schaffen, den Eigenverbrauch zu optimieren. Auf der Produktseite sieht man außerdem den lokalen Modus, der den Betrieb auch ohne WLAN/Cloud-Abhängigkeit unterstützen soll. Das ist vor allem für alle relevant, die bei Energie-Infrastruktur Wert auf Ausfallsicherheit legen.

Wer sich die Aktion im Detail ansehen möchte, findet alle Infos (Registrierung, Bundles, technische Eckdaten) direkt bei Powerness: EcoFlow Stream 5000 by Powerness.

Jetzt registrieren und 100 € Warm-up-Vorteil sichern

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