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Wie aus Daten ein KI-Modell entsteht – und wie es funktioniert

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Wie funktioniert KI-Modell wie entsteht KI Chatbot Künstliche Intelligenz

ChatGPT, Claude, Gemini und Co. sind längst im Mainstream angekommen. Millionen Nutzer tippen täglich Anfragen, die von den Chatbots bearbeitet werden. Aber wie funktioniert eigentlich so ein KI-Modell, und wie wird einem LLM Leben eingehaucht?

Auch wenn wir uns inzwischen daran gewöhnt haben, mit wenigen Worten beeindruckende Texte, Bilder oder Tabellen zu erstellen, wirkt ein modernes KI-Modell noch immer ein wenig wie Zauberei. Selbst bei komplexen Fragen bekommt man nach wenigen Sekunden gut strukturierte und flüssig formulierte Antworten serviert.

Ein Blick hinter die Kulissen offenbart jedoch, dass von Magie keine Rede sein kann. Stattdessen steckt hinter jedem großen Sprachmodell eine klare Abfolge bestimmter Arbeitsschritte – und vor allem eine Menge Statistik.

Daten: Die Grundlage für jedes KI-Modell

Die Basis von KI-Chatbots wie ChatGPT oder Claude sind gewaltige Mengen an Daten. Diese bilden sozusagen den Rohstoff, aus dem ein LLM (Large Language Model) geformt wird. Laut dem Fraunhofer-Institut entsteht so erst einmal ein Grundverständnis von Sprache. Denn Sprachmodelle sind davon abhängig, einen Nutzer „verstehen“ und adäquat auf ihn reagieren zu können.

Zu Beginn sind die Datensätze möglichst vielfältig. Unter anderem werden die Modelle mit Internetseiten, Nachschlagewerken, Büchern, wissenschaftlichen Arbeiten, Programmcode und Forendiskussionen gefüttert. Auf diese Weise verleiben sie sich Billionen von Wörtern ein. Deshalb wissen KIs über die meisten Themen zumindest rudimentär Bescheid.

Entscheidend ist aber nicht allein die Menge, sondern vor allem auch die Qualität der Daten. Zu gewährleisten, dass diese etwas taugen, ist der zeitaufwendigste Teil jedes KI-Projekts. Die Daten müssen gesammelt, bereinigt, von Duplikaten befreit und je nach Verfahren beschriftet werden. Laut InnoGPT macht dieser Schritt bis zu 80 Prozent der gesamten Projektzeit aus. Und schon hier entscheidet sich, welche Probleme ein Modell später haben wird, denn Schieflagen im Trainingsmaterial wirken sich dauerhaft auf die Fähigkeiten eines KI-Modells aus.

So „denkt“ und funktioniert eine KI

Auch wenn sie mehr „lesen“ als jeder von uns es jemals könnte, besitzen LLMs ein anderes Verständnis von Sprache als wir Menschen. Mit Buchstaben und Wörtern kann ein Computer erst einmal wenig anfangen. Es wäre unpraktisch, sich für jede erlernte Sprache ein riesiges Vokabular draufzuschaffen, und einzelne Zeichen haben für sich genommen kaum eine Bedeutung. Anstatt in Wörtern oder Buchstaben zu denken, zerlegt eine KI Texte deshalb in kleine Einheiten – sogenannte Token. Diese Wortteile sind ein Kompromiss zwischen Quantität und Informationsgehalt.

In einem zweiten Schritt werden diese Token dann in Vektoren übersetzt, die im Fachjargon Embeddings genannt werden. Heruntergebrochen lässt sich sagen, dass Begriffe mit ähnlicher Bedeutung tendenziell auf nahe beieinanderliegenden Vektoren landen. Auf diese Weise versucht die KI, sich Zusammenhänge zu erklären. Neben der Art von Token spielt bei der Vektor-Zuordnung auch dessen Position im Satz eine Rolle.

Wie funktioniert KI-Training?

Steht diese Übersetzung von Sprache in Zahlen, kann das eigentliche Training beginnen. Beim Schreiben von Texten spielen KIs im Prinzip ein Ratespiel: Welches Token folgt als Nächstes? Dafür berechnen sie die Wahrscheinlichkeiten für sämtliche Token, die infrage kommen. Ähnlich wie beim Aufbau von Muskeln muss das Modell seine Übungen immer wieder durchführen. Es trifft eine Vorhersage, dann wird der Abstand zum tatsächlichen nächsten Wort gemessen, und anschließend werden die internen Parameter minimal nachjustiert. Das geht so lange, bis die Treffsicherheit irgendwann stimmt.

Aus diesen Trainingsabläufen ergeben sich immer bessere Werte für die Parameter. Aktuelle Systeme kommen teilweise auf Hunderte Milliarden dieser mathematischen „Gewichte“. Mehr Parameter bedeuten, dass komplexere Muster erkannt werden können. Zugleich steigen aber auch die Rechenkosten, und Antworten brauchen länger. Deshalb bieten viele Anbieter inzwischen die Wahl zwischen verschiedenen Modellen oder auch darüber, wie gründlich über eine Anfrage nachgedacht werden soll.

Wenn die Wahrscheinlichkeit berechnet wurde, entscheidet eine Dekodierungsstrategie darüber, welches Token tatsächlich ausgegeben wird. Mal wird schlicht das Token mit der höchsten Wahrscheinlichkeit gewählt, mal aus einer Gruppe der Favoriten ausgesucht. LLMs kommunizieren mit uns zwar über Sprache, sind im Kern aber mathematische Systeme.

An diesem Punkt ist ein Modell aber noch immer kein Chatbot, sondern eine reine Maschine zur Vervollständigung von Texten. Was jetzt folgt, ist das „Instruction Tuning“, bei dem das System lernt, Anweisungen tatsächlich zu befolgen. Im Anschluss wird es dann für konkrete Aufgaben oder Fachgebiete geschult. Hierfür hat sich ein ganzer Berufszweig gebildet: Menschen prüfen die Modelle immer wieder auf verschiedene Arten und bewerten die daraus resultierenden Ergebnisse.

Künstliche Intelligenz hat ihre Grenzen

Aus der Art, wie KI-Modelle trainiert werden, und aus ihrer Architektur, ergeben sich auch ihre Schwächen. Eine davon ist das Kontextfenster: Dieses bestimmt, wie viele Token ein Modell gleichzeitig berücksichtigen kann. Eingabe und Ausgabe teilen sich häufig diesen Platz, wer die KI also mit einem riesigen Dokument füttert, lässt eventuell kaum noch Raum für die Antwort.

Allerdings sind die Kapazitäten rasant gewachsen. In den Anfangstagen von ChatGPT waren es noch rund 4.000 Token, inzwischen können moderne KIs mit einer Million Token operieren (ein Token entspricht etwa vier Zeichen). Aber Vorsicht: Wird das Kontextfenster überlastet, neigen KIs zu Halluzinationen, weil sie eventuelle Lücken mit plausibel klingenden Vermutungen füllen.

Und genau das ist vermutlich der größte Schwachpunkt heutiger Chatbots. Ein Sprachmodell kann nicht wirklich denken, sondern es rechnet. Es erzeugt das statistisch plausibelste Wort, nicht das nachweislich richtige. Zudem werden erfundene Fakten mit derselben Überzeugung präsentiert wie korrekte. Hinzu kommt die Gefahr von Verzerrungen (auf Englisch „Bias“), die aus dem Trainingsmaterial stammen und sich im Nachhinein nur schwer herausfiltern lassen. Bei der Nutzung von KI sollte man diese Einschränkungen immer im Hinterkopf behalten.

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Buzz: Auf dieser Plattform arbeiten Menschen und KI-Agenten zusammen

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Was ist Buzz Jack Dorsey App Plattform Slack KI-Agenten Künstliche Intelligenz

Jack Dorsey, Mitgründer von Twitter und Chef des Fintech-Unternehmens Block, hat eine neue Plattform vorgestellt: Buzz. Der kostenlose Dienst soll Slack und GitHub Konkurrenz machen, indem Menschen mit KI-Agenten auf Buzz zusammenarbeiten. 

Jack Dorsey hat eine neue, kostenlose Kollaborationsplattform namens Buzz vorgestellt. Der Mitgründer von Twitter und Chef des Fintech-Unternehmens Block kündigte den Start mit einem Post auf X an.

Dort beschreibt er den Dienst als „neue Gruppenchat-Plattform für Teams und Agenten jeder Größe, die entwickelt wurde, um unsere Abhängigkeit von Slack und GitHub zu verringern.“ Das Tool sei modellunabhängig, dezentralisiert, selbstbestimmt und Open Source.

Was ist Buzz?

Buzz ist ein kostenloser, quelloffener Arbeitsbereich, in dem Menschen und KI-Agenten gemeinsam in denselben Kanälen kommunizieren, Code-Repositories teilen und Projekte verwalten können.

Der offiziellen Pressemitteilung zufolge basiert der neue Dienst auf dem Nostr-Protokoll. Ähnlich wie Slack bietet Buzz Kanäle, Threads, Direktnachrichten, Sprachfunktionen, Medienfreigabe und automatisierte Workflows. In der Ankündigung heißt es:

In den letzten zwei Jahren haben wir bei Block eine Reihe von KI-Tools entwickelt und als Open Source veröffentlicht. Dabei haben wir erkannt, dass die produktivste Arbeit nicht dann entsteht, wenn jemand die KI um Hilfe bittet. Sie entsteht vielmehr dann, wenn Menschen und KI-Agenten im selben Raum sind, an derselben Aufgabe arbeiten und denselben Kontext teilen.

Der entscheidende Unterschied zu einem klassischen Chatbot in einem Slack-Kanal: KI-Agenten in Buzz reagieren nicht nur auf Befehle, sondern besitzen eigene kryptografische Identitäten, festgelegte Berechtigungen und können eigenständig posten.

Außerdem können sie Code überprüfen, freigegebene Automatisierungen ausführen und sich an Unterhaltungen beteiligen. Alle Prozesse erfolgen in Zusammenarbeit mit menschlichen Kollegen im selben Arbeitsbereich.

„Jedes Unternehmen wird einen Ort brauchen, an dem Menschen und Agenten zusammenarbeiten“, erklärt Bradley Axen, Head of AI Capabilities bei Block. „Die Frage ist nur, ob dieser Ort proprietär oder offen ist. Wir haben Buzz gebaut, weil wir glauben, dass er offen sein sollte.“

Diese Modelle und Tools lassen sich integrieren

Buzz ist modell- und agentenunabhängig konzipiert. Teams können Agenten einsetzen, die auf beliebigen Sprachmodellen laufen, etwa mit Claude Code, Codex oder goose. Außerdem können sie eigene Agenten mitbringen oder komplett neue innerhalb der Plattform bauen.

Zusätzlich lässt sich der neue Dienst an bereits vorhandene Unternehmenstools anbinden, etwa Datenbanken, CRM-Systeme, Codebasen oder Dateisysteme. Agenten im Arbeitsbereich können darauf zugreifen, abhängig von den Berechtigungen, die das jeweilige Team konfiguriert.

Derzeit ist Buzz als Desktop-App für macOS, Windows und Linux nutzbar. Das Tool wird unter einer Apache-2.0-Lizenz bereitgestellt und ist über GitHub verfügbar.

Außerdem kann jeder eine eigene Instanz auf seiner eigenen Infrastruktur betreiben oder sich über die Website anmelden und eine Community mit dem von Block bereitgestellten Hosting erstellen.

Diese Vorteile hat Buzz

Der praktische Nutzen von Buzz liegt vor allem in der Bündelung: Statt Chat, Ticketsystem, Code-Hosting und einzelne KI-Assistenten als separate Tools zu pflegen, laufen diese Bereiche im neuen Tool in einem gemeinsamen Arbeitsbereich zusammen.

Teams können so aus einem laufenden Gespräch heraus direkt in Planung, Programmierung und Projektsteuerung wechseln, ohne die Anwendung zu verlassen.

Der offene Quellcode kommt außerdem Entwicklerteams zugute: Wer eigene Anforderungen hat, kann die Plattform an bestehende Arbeitsabläufe anpassen oder fehlende Funktionen selbst ergänzen, statt auf ein Update des Anbieters zu warten.

Besonders für jüngere Unternehmen und Teams, die ihre Prozesse zunehmend um KI-Agenten herum aufbauen, kann das ein Argument sein.

Entwicklungsstatus und ähnliche Projekte

Ganz fertig ist die Plattform noch nicht: Auf der eigenen Website bezeichnet Buzz sich selbst ausdrücklich als im „frühen Stadium“ und lädt explizit zum Testen ein. Auch die Git-Integration befindet sich noch in einer frühen Phase.

Dorsey ist mit seiner Geschäftsidee nicht allein. Laut TechCrunch hat der Paradigm-Partner und CTO Georgios Konstantopoulos kürzlich ein ähnliches Open-Source-Produkt namens Centaur vorgestellt, das er als „virtuellen Mitarbeiter“ beschreibt und das sich entweder direkt in Slack oder über eine eigene API einsetzen lässt.

Auch Slack selbst positioniert sich zunehmend als agentisches Betriebssystem, über das KI-Agenten zusammenarbeiten und sich koordinieren können.

In einer Diskussion auf Hacker News äußerte ein Nutzer, der sich als Slack-Mitarbeiter zu erkennen gab, Bedenken zum Thema Datenschutz: Wenn mehrere Menschen und Agenten denselben Kanal teilen, brauche es aufwendige Regelwerke, um zu verhindern, dass Agenten Informationen an Personen weitergeben, für die sie nicht bestimmt sind. Bei Agenten, die nur im Auftrag einer einzelnen Person handeln, sei dieses Problem deutlich einfacher zu lösen.

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Klimakiller WM: Wie sich die Emissionen von Mega-Events halbieren lassen

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Emissionen von Mega-Events

Großveranstaltungen locken Millionen Fans an, belasten das Klima jedoch massiv – vor allem durch weite Anreisen. Eine wissenschaftliche Untersuchung zeigt, wie sich die Emissionen von Mega-Events künftig deutlich reduzieren lassen könnten. Dabei stehen nicht unbedingt die Veranstaltungsorte, sondern Transportmittel im Vordergrund. 

Eine wissenschaftliche Untersuchung von Forschern der University of Cambridge liefert neue Erkenntnisse zur Klimabilanz internationaler Großveranstaltungen. Die im Fachjournal Communications Sustainability veröffentlichte Analyse belegt, dass Austragungsorte nur einen Bruchteil der Umweltbelastung von Mega-Events ausmachen.

Bei der jüngsten FIFA Fußballweltmeisterschaft führte etwa die Erweiterung des Turniers auf 48 Teams zu einem Anstieg von über einer halben Million Tonnen und einem Gesamtausstoß von rund 4,23 Millionen Tonnen CO₂. Das entspricht den jährlichen Treibhausgasemissionen von ganz Island.

Die größte Wirkung für den Umweltschutz liegt in der Anreise des Publikums. Ganze 82 Prozent der Gesamtemissionen der Fußball-Weltmeisterschaft fielen etwa auf Anreise der Fans zurück, wobei allein Flugreisen mit rund drei Millionen Tonnen zu Buche schlagen.

Die verursachten Klimaschäden der Weltmeisterschaft beziffern die Wissenschaftler auf etwa 787 Millionen US-Dollar. Würde jeder einzelne Fan dafür bezahlen, dann würde sich eine Eintrittskarte pro Spiel um durchschnittlich 114 US-Dollar verteuern. Alternativ könnte eine globale Rundfunkgebühr von 4,50 US-Dollar pro Fernsehzuschauer die Gesamtkosten der Umweltschäden vollständig ausgleichen.

Verhaltensänderungen können Emissionen von Mega-Events reduzieren

Dass Veränderungen beim Reiseverhalten möglich sind, demonstrierte die Band Coldplay mit ihrer Europatournee im Jahr 2024. Bei 32 Konzerten in zehn Städten mit 1,9 Millionen verkauften Tickets reduzierten die Fans ihre reisebedingten Emissionen durch freiwillige Verhaltensänderungen um 48 Prozent.

Fast der gesamte Einspareffekt der Tournee (etwa 98 Prozent) ging auf diese Änderungen zurück. Insgesamt sanken die Gesamtemissionen im Vergleich zu einer gewöhnlichen Tournee um fast die Hälfte (46 Prozent). Eine Weitergabe der Umweltkosten hätte dort den Ticketpreis lediglich um elf US-Dollar erhöht. Professor Shaun Larcom von der University of Cambridge dazu:

Wirksame Klimastrategien für Großveranstaltungen wie die Fußball-Weltmeisterschaft gehen weit über die Reduzierung der betrieblichen Emissionen an den Veranstaltungsorten hinaus, da diese nur einen Bruchteil des gesamten CO₂-Fußabdrucks ausmachen. (…) Wir erleben mittlerweile regelmäßig Rekordtemperaturen als Folge des Klimawandels, was die Frage aufwirft, ob und wie solche Großveranstaltungen in Zukunft überhaupt noch durchgeführt werden können. Wenn äußerst beliebte Blockbuster-Veranstaltungen keine Verantwortung für ihre Emissionen übernehmen können, gibt es wenig Hoffnung für andere Bereiche.

Die Analyse schlägt einen zweistufigen Ökonomie-Bauplan vor. Erstens müsse der gesellschaftliche Nutzen die finanziellen Umweltkosten übersteigen, da andernfalls die Verkleinerung oder Absage eines Events droht. Zweitens sollen Veranstalter die Verantwortung für die Stadien tragen, während indirekte Transportemissionen gemeinsam getragen werden müssen.

Konkrete Lösungsansätze für die Zukunft

Um die Treibhausgase effektiv zu reduzieren, seien gezielte Anreize notwendig. So könnten Fans, die mit der Bahn oder in Fahrgemeinschaften anreisen, vergünstigte Eintrittskarten oder Fanartikel erhalten. Spezielle Apps könnten gleichzeitig CO₂-arme Anreiseoptionen transparent für die Besucherinnen und Besucher vergleichen.

Zudem spielt die Standortplanung eine entscheidende Rolle. Wenn zum Beispiel rund 40 Prozent der internationalen Besucher der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 aus Europa stammen, minimieren regionale Veranstaltungsorte unnötige Langstreckenflüge von Beginn an.

Auch bei der Preisgestaltung empfiehlt das Forscherteam soziale Verhältnismäßigkeit. CO₂-Aufschläge sollten primär in teurere Ticketkategorien eingepreist werden, um Käufer günstigerer Karten nicht übermäßig zu belasten.

Einnahmen aus solchen Abgaben ließen sich dann zweckgebunden in die Forschung für eine saubere Luftfahrt oder Technologien zur CO₂-Entnahme investieren. Ohne solche Gegenmaßnahmen könnten steigende Rekordtemperaturen die Durchführbarkeit von Großereignissen künftig massiv einschränken.

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Schnell wie ein Toilettengang: Wie funktioniert Megawattladen?

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Was ist Megawattladen Wie funktioniert Megawattladen Elektroauto E-Lkw

In wenigen Minuten Strom für Hunderte Kilometer Reichweite oder einen Lkw während der Pause voll laden: Das soll das sogenannte Megawattladen möglich machen. 2025 eröffneten die ersten Stationen in Europa. Wir verraten dir, wie die Technologie funktioniert. 

Elektrofahrzeuge schneller laden zu können, bringt für Pkw mehr Reisekomfort und mehr Wirtschaftlichkeit für Lkw im Fernverkehr. Um das möglich zu machen, gibt es seit Februar 2025 entsprechende Ladestationen und seit Anfang 2026 sogar einen neuen technischen Ladestandard: das Megawattladen.

Wie funktioniert Megawattladen?

Als Megawattladen gilt eine Ladeleistung ab 1.000 Kilowatt. Das sogenannte Megawatt Charging System (MCS) ist eine Hochleistungs-Ladelösung mit der Fähigkeit, höhere Ladegeschwindigkeiten als herkömmliche Combined Charging Systems (CCS) zu liefern.

CCS-Lösungen liefern typischerweise zwischen 50 und 400 Kilowatt Gleichstromleistung. Vor allem für batterieelektrische Nutzfahrzeuge wie Lkw und Busse reicht das aber oft nicht aus. Doch MCS-Lösungen haben das Potenzial, mehr als ein Megawatt zu erreichen. MAN-Schwesterunternehmen Scania beschreibt die Vorteile der Technologie:

Das Laden kann während der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepausen erfolgen, wodurch die Betriebszeit maximiert wird. Das schnellere Laden eröffnet außerdem neue Ausstattungsmöglichkeiten: Dank kürzerer Stopps können Betreiber kleinere Akkupakete wählen, wodurch sich die Nutzlast erhöht und die Gesamtproduktivität verbessert wird.

So schnell wie ein Toilettengang

Um die Technologie greifbarer zu machen, setzte ntv Megawattladen ins Verhältnis: Ein Lader mit einem Megawatt könnte theoretisch in 60 Minuten 1.000 Kilowattstunden übertragen oder in sechs Minuten 100 Kilowattstunden. Damit wären sogar die größten E-Autoakkus in der Zeit voll, die ein Mensch für einen Toilettengang oder eine Kaffeepause braucht.

Doch nicht nur die Schnelligkeit des Ladens ist enorm, sondern auch die elektrische Leistung. Bei einem Megawatt fließt zeitweise etwa so viel Strom durch ein einziges Kabel, wie Hunderte Haushalte zusammen benötigen. Weil der höhere Strom sicher gehandhabt werden muss, braucht MCS einen eigenen Stecker.

Welche Hersteller bieten Megawattladen schon an?

Bei Lkw ist die Auswahl größer, als der junge Standard vermuten lässt. MAN bietet die vollelektrischen Modelle eTGX und eTGS bereits mit MCS-Option zur Bestellung an, Serienstart ist für das zweite Quartal 2026 geplant. Bei einem Wintertest in Schweden lud ein eTGX mit rund 750 Kilowatt von 10 auf 90 Prozent in etwa 30 Minuten.

Auch Mercedes-Benz Trucks testet: Zwei MCS-fähige eActros 600 absolvierten Anfang 2026 eine rund 2.400 Kilometer lange Route quer durch Europa, um Ladeleistung und Kompatibilität mit unterschiedlichen Ladesäulen zu prüfen.

Scania, Schwesterunternehmen von MAN im Traton-Konzern, startet ebenfalls bei 750 Kilowatt, theoretisch sind mit dem MCS-Stecker aber bis zu 3,75 Megawatt möglich.

Megawattladen für Pkw: BYD startet in Deutschland

Bei Pkw galt Megawattladen lange als Zukunftsmusik, doch das ändert sich gerade. Der chinesische Hersteller BYD hat im Juni 2026 seine erste Flash-Charging-Station in Deutschland installiert. Sie befindet sich im Allgäu in der Nähe der Iselerbahn.

Die Säule ist laut BYD für bis zu 1.500 Kilowatt ausgelegt, also 1,5 Megawatt. Diese Angabe bezieht sich allerdings auf den Ladeanschluss für den chinesischen Markt. Welche Leistung in Europa tatsächlich ankommt, lassen die bisherigen Angaben offen. Zum Vergleich: Teslas aktuelle V4-Supercharger erreichen maximal rund 500 Kilowatt.

In Kombination mit BYDs Blade Battery 2.0 sollen kompatible Fahrzeuge unter Idealbedingungen in fünf Minuten von 10 auf 70 Prozent laden, in rund neun Minuten von 10 auf 97 Prozent.

MCS bisher noch Nische im Pkw-Bereich

Dennoch gibt es einen Haken: Bislang kann in Europa nur der Denza Z9GT die Technik nutzen, ein Modell der BYD-Premium-Marke. Mit seiner 122-Kilowattstunden-Batterie kommt er auf bis zu 800 Kilometer Reichweite.

Selbst moderne 800-Volt-Fahrzeuge wie der Porsche Taycan oder der Mercedes CLA Electric liegen deutlich unter den angepeilten Ladeleistungen. Weitere BYD-Modelle mit der neuen Batterie sollen laut dem Hersteller erst in etwa 18 bis 24 Monaten verfügbar sein.

Für die breite Masse bleibt deshalb vorerst die 800-Volt-Technik der Standard, die inzwischen über 20 Modelle nutzen, von günstigeren Wagen bis zu Porsche und Mercedes. Sie ermöglicht bis zu 400 Kilowatt, deutlich unter der Megawattgrenze.

Wie steht es um die Infrastruktur in Europa?

Einer Pressemitteilung von E.ON zufolge entsteht entlang der wichtigsten Verkehrsrouten in Europa ein Netz von Megawatt-Ladern. So seien bis zum Herbst 2028 in der Europäischen Union etwa 330 MCS-Ladepunkte an 55 Standorten in Deutschland, Österreich, Dänemark, Spanien, Frankreich, den Niederlanden, Schweden, Polen und Ungarn geplant.

Jeder Standort ist rund um die Uhr öffentlich zugänglich, die Ladeleistung liegt bei einem Megawatt. Gebaut wird das Ladenetz von einem Konsortium, dem E.ON, Voltix und GreenWay angehören. Die EU fördert es mit mehr als 70 Millionen Euro.

Auch BYD baut massiv aus. Wie das Unternehmen der South China Morning Post mitteilte, sollen bis Ende März 2027 insgesamt 3.000 Flash-Charging-Stationen in Europa in Betrieb genommen werden. Im selben Zeitraum plant BYD 2.000 weitere Stationen in Nord- und Südamerika sowie 1.000 im Asien-Pazifik-Raum, insgesamt also 6.000 Standorte außerhalb Chinas.

Auf dem chinesischen Festland betreibt der Konzern bereits gut 7.000 Flash-Charging-Stationen und will diese Zahl bis Jahresende auf 20.000 erhöhen.

Kritik am Megawattladen bei Pkw

Während das Megawattladen für Lkw durchaus Vorteile bringt, gibt es auch Kritik. Vor allem in Bezug auf Pkw empfinden Experten die Technologie als wenig sinnvoll: Aktuell kann kaum ein Modell so hohe Leistungen überhaupt aufnehmen.

Außerdem wäre die lokale Netzkapazität schnell ausgereizt. BYD begegnet diesem Problem nach eigenen Angaben mit Pufferspeichern an jeder Station: Eine Batterie lädt sich langsam aus dem Netz und gibt die Energie beim Ladevorgang mit hoher Leistung ab.

Hinzu kommt, dass hohe Ladeströme die Batterie stärker altern lassen und ohnehin nur für wenige Minuten anliegen. Selbst beim Denza Z9GT zeigen erste Praxistests, dass bereits eine 400-Kilowatt-Säule für sehr kurze Ladezeiten genügt.

Allerdings gibt es kaum Anlass zur Sorge, dass MCS das herkömmliche CCS verdrängen könnte. Zumindest Volvo Trucks erwartet, dass beide Systeme parallel verfügbar bleiben. Echte Alternativen zum Megawattladen gibt es allerdings kaum.

Zwar hat sich der Batteriewechsel zumindest in China halbwegs etabliert, in Europa fehlen dafür Anwender auf Fahrzeugherstellerseite. Beim Lkw gibt es Tests mit Oberleitungssystemen auf Autobahnen, ein Einsatz in großem Stil scheint aber nicht wahrscheinlich.

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Studie verrät: Diese Quellen nutzen ChatGPT und Co. für ihre Antworten

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KI Suche Internet KI-Antworten Quellen Künstliche Intelligent Chatbots

Immer mehr Menschen lassen sich Fragen von ChatGPT, Google AI Overviews oder Perplexity beantworten, anstatt selbst zu recherchieren. Doch woher stammen diese Antworten eigentlich? Eine neue Studie mit 250.000 ausgewerteten Antworten liefert erstmals konkrete Zahlen zu den Quellen von KI-Modellen.

Die Suche nach Informationen im Internet hat sich durch Künstliche Intelligenz grundlegend verändert. Vor einiger Zeit lief das noch so: Wer etwas wissen wollte, tippte es bei Google ein, klickte durch die Trefferleiste und suchte sich die passenden Websites heraus.

Grundsätzlich gehen viele Nutzer auch immer noch auf die gleiche Art und Weise an die Sache heran. Statt einer Linkliste erhalten sie über Google mittlerweile aber KI-gestützte Antworten. Viele wenden sich außerdem direkt an eines der großen Sprachmodelle (LLMs), um Informationen zu erhalten.

Anstatt selbst Ergebnisse zu vergleichen, bekommen Nutzer eine fertig formulierte Antworten serviert, oft mit ein paar Quellenlinks am Rand. Ob diese stimmen und wie sie zustande kommen, ist aber meist unklar.

Studie zeigt: Diese Quellen nutzen KI-Modelle für ihre Antworten

Um Klarheit zu schaffen, welche Quellen KI-Modelle für ihre Antworten nutzen, hat das Software-Unternehmen blinq eine Studie durchgeführt. Dafür wertete es zwischen dem 1. Januar und dem 30. Juni 2026 täglich Antworten auf rund 2.000 festgelegte Prompts aus, die an die führenden LLMs ChatGPT, Google AI Overviews und Perplexity gingen. Insgesamt kamen 250.000 Antworten zusammen, die ausgewertet wurden.

Das zentrale Ergebnis: Rund zwei Drittel aller von den drei Systemen zitierten Quellen (66,2 Prozent) stammen von Unternehmensseiten, also Firmenblogs, offiziellen Websites und Landingpages.

Ein Blick auf die am häufigsten zitierten Internetseiten zeigt, dass dort vor allem YouTube (15,18 Prozent) und Reddit (14,55 Prozent) mit deutlichem Abstand führen. Gleich danach folgen Wikipedia (9,05 Prozent) und LinkedIn (7,12 Prozent).

Bei deutschen Nachrichtenseiten liegt die Welt mit 17 Prozent vorn, vor dem Handelsblatt (12,2 Prozent) und Chip (8,9 Prozent).

Unternehmenswebsites liefern also in der Masse den größten Anteil an Inhalten. Geht es allerdings um einzelne, besonders oft herangezogene Adressen, geben Plattformen mit echten Nutzerdiskussionen und -bewertungen den Ausschlag.

Warum ChatGPT andere Quellen zitiert als Google AI Overviews

Die Studie schlüsselt ihre Ergebnisse getrennt auf. Die Unterschiede zwischen den drei Sprachmodellen sind deutlich. So stützt sich ChatGPT besonders auf Reddit, Wikipedia, Welt, LinkedIn, Google und BILD. Das Hervorheben der zwei zwei Axel-Springer-Medien dürfte aber kein Zufall sein. Der Verlag pflegt nämlich eine höchst umstrittene Partnerschaft mit OpenAI.

Google AI Overviews wiederum zitiert auffällig oft User generated Content (UGC): YouTube liegt hier auf Platz eins, taucht bei ChatGPT in den Top-Quellen aber gar nicht auf. Auch Google rankt bei AI Overviews deutlich höher als bei ChatGPT. Daneben spielen Instagram, das Handelsblatt und OMR-Reviews eine Rolle.

Perplexity setzt ebenfalls stark auf YouTube und Reddit, zieht allerdings auch LinkedIn und Instagram als weitere Nutzerinhalte-Quellen heran. Dazu kommen außerdem das Handelsblatt, Chip und Wikipedia für Fachautorität sowie OMR und der Stern.

3 Dinge, die du bei jeder KI-Antwort prüfen solltest

Für alle, die selbst regelmäßig Künstliche Intelligenz für ihre Internetsuche nutzen, ergeben sich aus den Studienerkenntnissen ein paar praktische Konsequenzen:

  • Erstens: Eine KI-Antwort ist kein geprüftes Faktenwissen, sondern eine Zusammenfassung dessen, was gerade im Netz zu einem Thema kursiert. Dazu gehören Unternehmenswerbung, Reddit-Diskussionen und Youtube-Videos. Viele Unternehmen sind sich außerdem darüber im klaren, wie sie ihre eigene Sichtbarkeit beeinflussen können. Gerade weil zwei Drittel der Quellen von Unternehmen selbst stammen, lohnt sich ein gesunder Zweifel.
  • Zweitens: Reddit- und YouTube-Inhalte fließen stark in die Antworten ein. Das kann hilfreich sein, weil auf den Plattformen viele ehrliche Erfahrungsberichte existieren. Aber es kann auch bedeuten, dass Einzelmeinungen oder gezielt platzierte Beiträge in einer KI-Antwort mehr Gewicht bekommen, als ihnen eigentlich zusteht.
  • Drittens: Wer eine KI-Antwort bekommt, sieht in der Regel nicht auf den ersten Blick, wie viele unterschiedliche und vertrauenswürdige Quellen tatsächlich dahinterstecken. Die Studie selbst weist darauf hin, dass sich die Zitierweise „hochdynamisch“ verändert. So spielte beispielsweise noch im Februar 2026 LinkedIn praktisch keine Rolle als Quelle. Heute gehört das Portal bei allen drei Systemen zu den wichtigsten Quellen.

Und nicht vergessen: Hinterfragen!

Ein paar altbekannte Grundregeln gelten weiterhin. Bei wichtigen Entscheidungen, etwa zu Gesundheit, Politik, Geld oder größeren Anschaffungen, lohnt sich der Blick auf die tatsächlich verlinkten Quellen einer KI-Antwort. Nur die Zusammenfassung zu lesen, reicht häufig nicht aus. Auch klassische Recherchen können helfen, eine fundierte Meinung zu prägen.

Wer merkt, dass eine Antwort auffällig positiv über ein bestimmtes Produkt oder Unternehmen klingt, sollte beachten, dass diese Information sehr wahrscheinlich direkt von der Unternehmensseite selbst stammt. Bei Themen, zu denen es kontroverse Diskussionen gibt, kann es sich lohnen, zusätzlich gezielt nach unabhängigen Testberichten oder Fachpresse zu suchen, statt sich allein auf die erste KI-Antwort zu verlassen.

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YouTube: So kannst du automatische KI-Übersetzungen ausschalten

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YouTube KI Übersetzungen ausschalten deaktivieren KI Synchro Künstliche Intelligenz

YouTube fügt bei seinen Videos zunehmend automatisch generierte KI-Synchronisation hinzu, die jedoch aufgrund der teils schlechten Qualität schnell nervig werden können. Wir zeigen dir, wie du die automatische KI-Übersetzungen in wenigen Schritten ausschalten und Videos im Original sehen kannst.

Bereits im September 2023 hat YouTube das Feature für automatische KI-gestützte Synchronisationen angekündigt. Seit Dezember 2024 wird diese Funktion verstärkt für immer mehr Creator verfügbar.

Die Plattform will seinen Creatorn damit ermöglichen, „ihre Inhalte einem weltweiten Publikum zugänglich zu machen“. Dabei sollen Sprachbarrieren reduziert und Videos ohne aufwendige oder professionell produzierte Übersetzungen einem internationalen Publikum zugänglich gemacht werden.

In der Praxis kann das Feature jedoch schnell nervig werden, wenn die KI-generierte Tonspur bei jedem Video automatisch abspielt. Denn so gehen schnell wichtige Details der Originalaudios wie Stimme oder Stimmlage sowie Hintergrundgeräusche verloren. Auch unnatürliche Betonungen oder Übersetzungsfehler tragen meist nicht zu einem guten Seherlebnis bei.

Automatische KI-Übersetzungen bei YouTube ausschalten

Grundsätzlich bietet YouTube nur seinen Creatorn die Möglichkeit, die automatische KI-Synchronisation für ihre Videos zu aktivieren oder deaktivieren. Nutzer selbst können nicht festlegen, dass sie die Funktion generell nicht nutzen möchten.

Wenn du das Feature nicht verwenden und deine Videos lieber im Original hören möchtest, hast du zwei verschiedene Möglichkeiten. Du kannst die Einstellung entweder manuell bei jedem Video einzeln vornehmen oder gewisse Sprachen in den Einstellungen zu deinen bevorzugten Sprachen hinzufügen.

Für letztere Option musst du bei YouTube allerdings angemeldet sein. Bist du das nicht, ist es es lediglich möglich, im jeweiligen Video manuell zur Originaltonspur zu wechseln. In diesem Fall musst du die Einstellung bei jedem Video erneut ändern.

Willst du die KI-Synchronisation in einem Video bei YouTube deaktivieren, kannst du das über das kleine Zahnradsymbol im Video tun. Geh hierfür mit der Maus über das Video, damit die Liste mit den verschiedenen Optionen einblendet.

Klicke hier auf das Zahnrad und navigiere in den Einstellungen zum Bereich „Audiotrack“. Hier siehst du, welche Sprachen alles über die automatische Synchronisation verfügbar sind, kannst aber auch zum Original wechseln. Die Originalsprache steht meist ganz oben und ist in Klammern dahinter auch entsprechend gekennzeichnet.

Gegen KI-Synchro: Bevorzugte Sprachen bei YouTube hinzufügen

Bist du bei YouTube angemeldet und möchtest eine bestimmte Sprache zu deinen bevorzugten Sprachen hinzufügen, kannst du das auch in diesem Bereich tun. Scrolle hierfür bei den zur Verfügung stehenden Sprachen ganz nach unten und klicke auf „Bevorzugte Sprachen in den Einstellungen bearbeiten“.

Alternativ findest du diese Sektion auch über die Einstellungen. Klicke hierfür auf dein Profilbild in der oberen rechten Ecke deines Bildschirms und klicke dann auf Einstellungen.

Im Bereich „Wiedergabe und Leistung“ findest du dein Menüpunkt „Bevorzugte Sprachen“. Klicke auf „Sprachen hinzufügen oder bearbeiten“ und wähle in der Liste die jeweiligen Sprachen aus.

Möchtest du hier beispielsweise Englisch hinzufügen, genügt es, die generelle Option für diese Sprache zu wählen. Du musst nicht jede einzelne Land-Variante dafür auswählen.

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Neue WhatsApp-Funktion: So kannst du dir einen Nutzername reservieren

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WhatsApp Nutzernamen reservieren Meta Smartphone

WhatsApp arbeitet an einer neuen Funktion, mit der deine Telefonnummer künftig geheim bleiben kann. Denn bald sollen Nutzer auch über ihren persönlichen Nutzernamen statt nur über die Telefonnummer gefunden werden können. Wir zeigen dir, wie du schon jetzt bei WhatsApp deinen Nutzernamen reservieren kannst.

Mehr als drei Milliarden Menschen weltweit nutzen den Messenger WhatsApp regelmäßig. Bisher war dieser Dienst ausschließlich an die Telefonnummer gekoppelt. Wer also über die App aus dem Hause Meta miteinander chatten oder telefonieren wollte, musste dafür seine eigene Handynummer preisgeben.

Das wird sich allerdings bald ändern, denn WhatsApp bereitet die Einführung von Nutzernamen vor. Künftig wird es damit nicht mehr nötig sein, die eigene Telefonnummer herauszugeben, um über den Messaging-Dienst zu kommunizieren.

Die neue Funktion ist zwar noch nicht verfügbar und soll erst in den nächsten Monaten schrittweise eingeführt werden. Allerdings kannst du dir bereits jetzt deinen Nutzernamen bei WhatsApp reservieren.

Nutzernamen bei WhatsApp reservieren – so funktioniert’s

Ähnlich wie bei den Schwester-Apps Instagram und Threads kannst du bald auch bei WhatsApp deinen eigenen Benutzernamen verwenden. WhatsApp will damit seinen Dienst noch privater machen.

Denn andere Nutzer müssen deinen Nutzernamen genau kennen, um beim ersten Mal Kontakt mit dir aufzunehmen. Ein Verzeichnis oder Vorschläge soll es in der App nicht geben.

Willst du die neue Funktion künftig nutzen und bereits jetzt deinen Nutzernamen dafür reservieren, kannst du dies in deinen Einstellungen direkt in WhatsApp tun. Eventuell musst du vorher deine App aktualisieren und so auf den neusten Stand bringen.

Anschließend navigierst du auf deinem iPhone über dein Profilbild in der unteren rechten Ecke deines Bildschirms zu deinen Einstellungen. Bei Android tippst du oben rechts auf die drei vertikalen Punkte und wählst anschließend den Menüpunkt Einstellungen aus.

Navigiere zum Menüpunkt „Konto“ und wähle dann im Bereich „Dein Konto“ den Menüpunkt „Benutzername“ aus. Hier bietet dir WhatsApp drei verschiedene Möglichkeiten. Du kannst entweder einen neuen Benutzernamen erstellen oder deinen Instagram- oder Facebook-Benutzernamen verwenden.

Entscheidest du dich für die erste Variante, kannst du deinen Benutzernamen einfach eingeben. Bei der Nutzung des Instagram- oder Facebook-Benutzernamens hingegen musst du dein WhatsApp-Konto zur Meta-Kontenübersicht hinzufügen.

Einschränken, wer dich kontaktieren kann

Hast du deinen gewünschten Nutzernamen eingegeben, prüft WhatsApp, ob dieser verfügbar ist. Ist das der Fall, erscheint ein grüner Haken und du kannst über den Button „Weiter“ bestätigen. Dein Nutzername wird gespeichert und WhatsApp informiert dich, wenn die neue Funktion verfügbar ist.

Da WhatsApp mit dieser neuen Funktion vor allem auch die Privatsphäre stärken möchte, kannst du eine weitere Einstellung vornehmen. Damit kannst du beschränken, wer dich über deinen Nutzernamen kontaktieren kann.

Hierfür gibt es zwei Optionen: Entweder die Option „Alle“ oder „Personen, die meinen Schlüssel kennen„. Willst du letztere Option nutzen und einen individuellen Benutzernamenschlüssel festlegen, können dich nur Menschen kontaktieren, die deinen Nutzernamen und diesen Schlüssel kennen.

Damit behältst du die Kontrolle darüber, wer dich bei WhatsApp anschreiben kann. Personen, die deine Telefonnummer kennen, und Kontakte, mit denen du bereits schreibst, benötigen diesen Code nicht.

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Musik-Streaming: Mit diesen 5 Tipps kannst du KI-Songs erkennen

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KI Songs erkennen KI Musik Künstliche Intelligenz prüfen

KI-generierte Inhalte nehmen auch auf den Streaming-Plattformen wie Spotify, Deezer und Co. immer weiter zu. Meist ist diese Musik für die Hörer auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Doch es gibt typische Hinweise, die künstlich erzeugte Songs entlarven können. Wir verraten dir, wie du KI-Songs erkennen und von echter Musik unterscheiden kannst. 

Das Thema Künstliche Intelligenz hat sich spätestens seit der Veröffentlichung von ChatGPT rasant entwickelt. KI-Tools reichen heute bereits von einfachen Assistenzsystemen bis hin zu Anwendungen, die ganze Texte, Bilder oder Videos erstellen und sogar Stimmen imitieren können.

Kaum ein Bereich ist von dieser Entwicklung unberührt geblieben. Auch die Musikindustrie ist davon betroffen, denn mittlerweile lassen sich Songs mithilfe von KI in nur wenigen Minuten erstellen.

Für die Hörer wird es dabei zunehmend schwieriger, künstlich erzeugte Musik von menschlich produzierten Titeln zu unterscheiden. Auch die bisher fehlende einheitliche Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Songs auf Streaming-Plattformen trägt dazu bei.

Doch wie bei KI-generierten Bildern und Videos gibt es auch im Bereich der Musik einige Anzeichen, die auf künstlich erzeugte Inhalte hindeuten. Diese können dabei helfen, KI-Songs zu erkennen.

KI-Songs erkennen: So kannst du die künstlich erzeugte Musik entlarven

Streamingdienste veröffentlichen täglich eine enorme Menge neuer Musik. Auf großen Plattformen kommen jeden Tag zehntausende neue Songs hinzu, unter denen sich inzwischen zunehmend Titel finden, die vollständig oder teilweise mit Künstlicher Intelligenz erstellt wurden.

Allein der Streamingdienst Deezer zählt täglich fast 75.000 KI-generierte Titel, was nach eigenen Angaben mehr als 44 Prozent der gesamten täglichen Einreichungen ausmacht. Für Hörer wird es bei dieser Masse natürlich immer schwieriger, KI-generierte Songs von klassisch produzierter Musik zu unterscheiden.

1. Credits checken: Ein Blick hinter die Kulissen

Wer sich bei einem Musiktitel unsicher ist, ob es sich um einen KI-generierten oder einen klassisch produzierten Song handelt, kann einen Blick in die Credits und Künstlerangaben werfen. Diese liefern häufig Hinweise darauf, wer an der Produktion beteiligt war.

Fehlen hier wichtige Informationen, könnte das ein Anzeichen für KI-Beteiligung sein. Unter normalen Umständen sind an einem Song meist auch mehrere Menschen beteiligt, darunter Sänger, Songwriter und Produzenten.

Findet sich in den Angaben zum Titel jedoch nur ein Name, kann es sich um einen Hinweis auf einen KI-Song handeln. Hier lohnt es sich dann, genauer hinzuschauen.

2. Artist überprüfen: Was ist über den Künstler zu finden?

Mit den Angaben aus den Credits eines Songs lassen sich dann über eine schnelle Google-Suche weitere Informationen herausfinden. Denn viele Musiker sind bereits seit Jahren oder sogar Jahrzehnten aktiv, weshalb sich im Internet meist Interviews, frühere Veröffentlichungen oder andere Spuren ihrer Arbeit finden lassen.

Fehlen solche Informationen vollständig oder wirkt ein Künstlerprofil ungewöhnlich leer, kann das ein Hinweis auf KI-generierte Inhalte sein. Auch eine professionelle Website und aktive Social-Media-Profile mit Fan-Interaktionen deuten auf menschliche Künstler hin.

Hat ein Künstler hingegen zahlreiche Alben in kürzester Zeit veröffentlicht, könnte dies ein Hinweis auf KI-Inhalte sein. Denn unter normalen Umständen brauchen Musiker mehrere Monate, um ein Album zu vollenden.

3. Streamingdienst checken: Werden KI-Inhalte gekennzeichnet?

Der Marktführer Spotify hat zunächst eine Verifizierung für Künstler eingeführt. Der Streamingdienst weist darauf hin, dass vorwiegend KI-generierte Künstler oder KI-Persönlichkeiten nicht für eine Verifizierung berechtigt sind. Künftig soll es auch eine Kennzeichnung für nicht KI-generierte Inhalte geben.

Konkurrent Deezer hingegen setzt verstärkt auf die Kennzeichnung von KI-Inhalten. „Indem wir in den letzten anderthalb Jahren KI-generierte Musik erkannt und gekennzeichnet haben, hat Deezer eine Vorreiterrolle bei der Transparenz im Musikstreaming eingenommen“, erklärt CEO Alexis Lanternier. Allein im Jahr 2025 habe Deezer mehr als 13,4 Millionen KI-generierte Titel erkannt und markiert.

4. Genau hinhören: Gibt es Anzeichen für KI-Songs?

Dieser Teil ist leider nicht so einfach. Denn 97 Prozent der Nutzer können laut einer Deezer-Umfrage nicht unterscheiden, ob ein Song von einer KI stammt oder nicht. Dennoch kann es auch hier Anzeichen geben.

So wirken KI-generierte Songs mitunter ungewöhnlich gleichförmig oder enthalten kleine Unstimmigkeiten bei Gesang, Rhythmus oder Übergängen. Auch austauschbare Texte, wiederkehrende Melodien oder ein insgesamt sehr generischer Klang können Hinweise darauf sein, dass die Musik nicht vollständig von Menschen produziert wurde.

5. Musik über einen KI-Detektor checken

Inzwischen gibt es zahlreiche Tools im Internet, die KI-generierte Inhalte überprüfen und entdecken können. Das gilt auch für den Musikbereich.

Diese Anwendungen analysieren etwa Klangmuster, Stimmcharakteristika oder typische Produktionsstrukturen und versuchen daraus Wahrscheinlichkeiten für KI-Erzeugung abzuleiten. Allerdings sind auch diese Methoden nicht absolut zuverlässig, da sich KI-generierte Musik stetig weiterentwickelt und immer stärker an menschliche Produktionen angepasst wird.

Eines dieser Tools hat Deezer seinen Nutzern zur Verfügung gestellt. „Die große Mehrheit der Menschen möchte wissen, ob ihnen KI-Musik empfohlen wird, und unsere Daten zeigen, dass fast die Hälfte der Nutzer, die von einer anderen Plattform zu Deezer wechseln, KI-Tracks in ihren Playlists haben“, so Deezer-CEO Alexis Lanternier.

Mit dem KI-Detektor von Deezer können Hörer auch ihre Playlists auf anderen Plattformen überprüfen. Einfach Streamingdienst auswählen und Playlists scannen. Einziger Haken: Die exakten Songs spuckt der Detektor nicht aus. Wer es genauer wissen möchte, kann einzelne Titel über spezialisierte Dienste wie den AI Songs Checker prüfen lassen. Eine hundertprozentige Gewissheit gibt es aber nie.

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Für diese 16 Elektrogeräte hast du ab Juli ein Recht auf Reparatur

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Recht auf Reparatur Elektrogeräte Smartphone

Defekte Geräte bedeuten künftig nicht mehr automatisch zwingend einen Neukauf. Denn für zahlreiche Elektrogeräte gibt es künftig ein neues Recht auf Reparatur, das Verbrauchern mehr Möglichkeiten gibt, Produkte länger zu nutzen. Wir zeigen dir, welche Geräte betroffen sind und welche neuen Pflichten nun auf die Hersteller zukommen.

Bedingt durch einen vermehrten Konsum sowie kürzere Produktlebenszyklen gehört Elektroschrott weltweit zu den am schnellsten wachsenden Abfallarten. Das Ausmaß hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Bis zum Jahr 2030 könnte die Menge Schätzungen zufolge weltweit auf rund 75 Millionen Tonnen Elektroschrott jährlich steigen.

Die Europäische Union will dieser Entwicklung entgegenwirken und eine längere Nutzungsdauer von Produkten forcieren. Dafür hat sie eine EU-Richtlinie auf den Weg gebracht, die das Recht auf Reparatur stärken und Hersteller vermehrt in die Verantwortung nehmen soll.

Ziel ist es, Geräte länger im Gebrauch zu halten und so weniger Ressourcen zu verschwenden. Auch die wachsenden Mengen an Elektroschrott sollen so künftig eingedämmt werden. In Deutschland wird dieses Recht auf Reparatur nun eingeführt, der Bundestag hat die Umsetzung der EU-Richtlinie bereits beschlossen.

Recht auf Reparatur: Diese 16 Elektrogeräte müssen künftig repariert werden

Die neue Regelung sieht vor, dass Hersteller Elektrogeräte künftig auch nach Ablauf der Garantiezeit zu einem angemessenen Preis reparieren müssen. Für Verbraucher soll das den Vorteil haben, dass sie bei einem Defekt nicht zwingend ein neues Gerät kaufen müssen.

Zusätzlich nimmt die Umsetzung der EU-Richtlinie die Hersteller in die Pflicht, ihre Geräte so zu konstruieren, dass sie auch wirklich repariert werden können. Das bedeutet künftig auch, dass beispielsweise Smartphone-Akkus so verbaut sein müssen, dass diese ausgetauscht werden können.

Für Verbraucher soll es einen weiteren Anreiz geben. Sie können nicht nur auf den Neukauf verzichten, sondern erhalten nach der Reparatur eines kaputten Elektrogeräts zusätzlich eine Verlängerung der laufenden Gewährleistungsfrist um zwölf Monate.

Die EU-Richtlinie sieht vor, dass das Recht auf Reparatur für die folgenden Geräte gelten soll:

  • Waschmaschinen
  • Trockner
  • Waschtrockner
  • Haushaltsgeschirrspüler
  • Kühlgeräte
  • Mobiltelefone
  • Drucker
  • Tablets
  • Computer ohne Tastatur (sogenannte Slate-Tablets)
  • schnurlose Telefone
  • E-Roller
  • E-Bikes
  • Schweißgeräte
  • Staubsauger
  • Server
  • Datenspeicherprodukte

Was bedeutet die neue Regelung für Hersteller?

Die neue Regelung soll spätestens zum 31. Juli in Kraft treten. Ab dann können Verbraucher eine Reparatur vom Hersteller fordern. Zusätzlich werden Hersteller ab der Verabschiedung des Gesetzes auch dazu verpflichtet, reparierbare Geräte herzustellen.

Für die Unternehmen, die Elektrogeräte herstellen, könnte durch das Recht auf Reparatur ein erheblicher Mehraufwand zukommen. Denn sie müssen künftig nicht nur Geräte reparieren, sondern auch Ersatzteile für ihre Produkte bereithalten.

Das gilt auch für Produkte, die bereits seit Jahren nicht mehr verkauft werden. Die Zeitspanne hierfür richtet sich nach der erwartbaren Lebensdauer eines Geräts.

Für Smartphones bedeutet das etwa, dass Hersteller selbst nach Einstellung der Produktion noch mindestens sieben Jahre alle Teile verfügbar haben müssen. Bei Waschmaschinen und Trocknern liegt diese Zeitspanne bei zehn Jahren.

Die Reparatur muss der Hersteller entweder unentgeltlich oder zu einem angemessenen Preis vornehmen. Entscheidet sich der Verbraucher für eine Reparatur bei einem anderen Dienst – nicht dem Hersteller selbst – muss letzterer aber ebenfalls die Ersatzteile zu einem angemessenen Preis bereitstellen.

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