Skandal um Nacktbilder: Mutter von Musks Kind reicht Klage gegen xAI ein


Elon Musks KI-Firma xAI reagiert auf massiven Druck und schränkt die Bildgenerierung des Chatbots Grok drastisch ein. Ab sofort verhindert eine technische Sperre, dass Nutzer Fotos realer Personen unerlaubt digital entkleiden oder in Bademode darstellen lassen. (Weiter lesen) 
Tesla schafft den Einmalkauf für das Assistenzpaket Full Self-Driving ab. Ab Mitte Februar gibt es die Fahrassistenz-Software nur noch im Abo für 99 Euro im Monat. Damit verabschiedet sich Elon Musk endgültig von der Idee des Autos als Wertanlage. (Weiter lesen)
Elon Musk kündigt die Enthüllung des Tesla Roadster für 2026 an und stuft Sicherheit als zweitrangig ein. Der Fokus liegt auf Performance durch Raketentechnik. Wer Schutz sucht, soll laut dem CEO besser ein anderes Auto wählen. (Weiter lesen)
Elon Musks KI-Chatbot Grok steht zwar immer wieder massiv in der Kritik, das hält den US-Kriegsminister Pete Hegseth aber nicht davon ab, dessen umfassende Integration in die IT-Systeme des US-Militärs zu planen. (Weiter lesen) 
SpaceX hat von der US-Behörde FCC die Erlaubnis für 7500 weitere Gen2-Satelliten erhalten. Die neuen Einheiten fliegen tiefer und nutzen zusätzliche Frequenzen, um die Latenzen zu senken und die Bandbreite für Nutzer weltweit massiv zu steigern. (Weiter lesen)
Tim Sweeney springt Elon Musk zur Seite: Der Epic-CEO kritisiert Forderungen nach einem Verbot der Plattform X scharf. Auslöser sind illegale Deepfakes der KI Grok. Sweeney sieht in den Rufen nach einer Sperrung jedoch primär Zensur politischer Gegner. (Weiter lesen)
Nach einer Flut von sexualisierten Deepfakes durch die KI Grok greifen erste Regierungen durch. Indonesien und Malaysia blockieren den Zugang zu Elon Musks Chatbot temporär. Musk und xAI sprechen von Zensur und Lügen der Medien. (Weiter lesen) 
Elon Musks Plattform X ist erneut mit seiner KI namens Grok in den Schlagzeilen. Nach allerlei Kritik an jüngeren Deepfakes folgt nun eine Reaktion.
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Elon Musks KI-Chatbot Grok generiert auf Anfrage anzügliche Bilder von Frauen und Kindern. Das Unternehmen hat zwar eine Überprüfung der Funktion eingeräumt. Auf Führungsebene weist man die Verantwortung von sich. Mehrere Länder haben Ermittlungen eingeleitet. Eine kommentierende Analyse.
Der Grok-Skandal ist kein technischer Ausrutscher, sondern ein Symptom, das zeigt, was passiert, wenn generative KI in ein soziales Netzwerk eingebettet wird. Die Möglichkeit, Bilder direkt auf der Plattform zu manipulieren, verschiebt die Grenze zwischen Ausdruck und Übergriff – und normalisiert digitale Entwürdigung als Funktion.
Auffällig ist nicht nur das Versagen von Schutzmechanismen, sondern die Verschiebung von Verantwortung. Während die KI selbst juristische Kategorien wie „Versagen“ oder gar strafbare Inhalte benennt, setzt die Unternehmensführung auf Kulturkampf-Rhetorik zurück. Kritik wird nicht inhaltlich adressiert, sondern politisiert: Medien lügen, Gesetze unterdrücken, Regulierung gilt als Zensur.
Grok steht damit exemplarisch für Musks Verständnis von Plattformmacht. X ist kein neutraler Raum, sondern ein Instrument, mit dem politische Deutungshoheit getestet und verschoben wird. Die sexualisierten KI-Bilder sind in diesem Sinne kein Betriebsunfall, sondern Kollateralschaden eines Systems, das Provokation belohnt und Grenzen erst anerkennt, wenn Gerichte sie ziehen.
Was Elon Musk als Humor und „radikale Freiheit“ inszeniert, trifft in Europa auf eine Wand aus Paragrafen. Ermittlungen in Frankreich, klare Strafandrohungen in Österreich und die scharfen Vorgaben von AI Act und Digital Services Act setzen dem Spieltrieb enge Grenzen. Denn: Deepfakes sind kein Meme, sondern ein Rechtsrisiko.
Der Druck auf X und xAI dürfte weiter steigen, nicht nur juristisch, sondern auch wirtschaftlich. Plattformen, die systemische Risiken ignorieren, riskieren hohe Strafen, Auflagen oder im Extremfall Funktionsbeschränkungen. Ironischerweise verkündete Grok inmitten des Skandals eine neue, milliardenschwere Finanzierung. Diese dürfte aber weniger Rückenwind geben als ein Wettlauf gegen Regulierung sein.
Letztlich geht es um die Frage, wer die Macht generativer KI kontrolliert: Entwickler oder Gesellschaft? Europas Antwort lautet zunehmend Gesetz statt Gag und Verantwortung statt Ausrede. Ob Musk diesen Kurs akzeptiert oder weiter auf Konfrontation setzt, könnte zum Präzedenzfall werden.
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Der Beitrag Will EU abschaffen: Elon Musk dreht nach Strafe gegen X frei erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Die Europäische Kommission hat eine Rekordstrafe gegen die Plattform X (ehemals Twitter) verhängt. Der Vorwurf: Verstöße gegen den Digital Services Act (DSA) – vor allem aufgrund mangelnder Transparenz. X-Chef Elon Musk forderte daraufhin die Abschaffung der EU. Das Werbekonto der Kommission auf X wurde aus zwielichtigen Gründen gesperrt. Eine kommentierende Analyse.
Der Streit zwischen der Europäischen Kommission und X ist mehr als ein persönlicher Feldzug von Musk. Denn der X-Chef hat den Konflikt zu einem Politikum gemacht. Spätestens seit der zweiten Trump-Administration sind Tech-Plattformen zu einer geopolitischen Machtfrage geworden.
Während die EU mit ihren Digitalgesetzen verbindliche Standards setzen will, um Verbraucher zu schützen, schwadroniert die US-Regierung von einem Angriff auf amerikanische Wirtschaftsinteressen. Sowohl Umfang als auch Anlass der Strafe sind jedoch relativ banal.
Die Vorwürfe der Europäischen Kommission sind zudem seit Monaten gut dokumentiert und belegt. Mit Politik und einer gezielten politischen Einflussnahme haben sie nichts zu tun. Das hielt Elon Musk aber nicht davon ab, künstlich einen Politskandal herbeizureden.
Skurril: Auch US-Außenminister Marco Rubio hatte sich eingeschaltet und warf der EU „Zensur“ vor, obwohl nichts zensiert wurde. Vom russischen Ex-Präsidenten Dmitrij Medwedjew gab es für Elon Musk Beifall. Dass X in Russland gesperrt ist, scheint Musk und die Trump-Administration hingegen weniger zu kümmern.
Der Konflikt zwischen der EU und Elon Musk dürfte erst am Anfang stehen. Die Forderung: X muss bis Anfang Februar 2026 den blauen Haken anders gestalten, da er laut Kommission Authentizität suggeriert, obwohl sich jeder das Abzeichen erkaufen kann.
Bis Anfang März soll das Unternehmen Werbung für Nutzer transparenter gestalten und ob Forscher Zugriff auf Daten gewährt wird. Ob Elon Musk dem nachkommen wird, ist aufgrund seiner Reaktion fraglich. Die EU Kommission könnte bei Zuwiderhandeln weitere Geldstrafen verhängen oder die Plattform sogar komplett sperren.
Dazu wird es aber vermutlich nicht kommen, da die Trump-Administration mit Vergeltungsmaßnahmen reagieren könnte. Zudem laufen weitere Verfahren gegen X – unter anderem zur gezielten politische Einflussnahme über den Empfehlungsalgorithmus. Vor dem Hintergrund der aktuellen Reaktionen aus den USA dürften diese weitaus mehr Sprengkraft haben.
Letztlich geht es aber längst nicht um Recht, Unrecht oder die Achtung der Gesetze anderer Länder, sondern um das Recht des Stärkeren, das die USA aktuell gezielt ausnutzen, um ihre Interessen in Europa durchzusetzen.
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