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Elon Musk verirrt sich auf seiner KI-„Odyssee“ – und erntet viel Spott

28. Oktober 2026 um 18:00

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KI Odyssee Musk Grok

Elon Musk ist kein Fan der neuesten „Odyssee“-Verfilmung. Das hat der Tech-Milliardär mehrfach zum Ausdruck gebracht – auf seine gewohnt uncharmante Art. Jetzt ist die erste Episode seiner KI-Version der „Odyssee“ erschienen. Und das Internet schwappt vor lauter Spott nur so über. Ein Kommentar.

Was Elon Musk im Sommer 2026 angekündigt hat, ist Realität: „Schaut euch Episode 1 unserer ‚Odyssey‘-Serie an, die wir mit Grok Imagine gemacht haben“, heißt es auf X (ehemals Twitter). Knapp über sieben Minuten wurden veröffentlicht. Mit dem Hinweis: „Lasst uns in den Kommentaren wissen, ob ihr einen ausführlichen Einblick in die Entstehung haben wollt!“ Doch die Kommentare gehen in eine ganz andere Richtung: Unverständnis und Häme.

Watch Episode 1 of our Odyssey series made with Grok Imagine.

Let us know in the comments if you’d like a full breakdown of how it was done!

Creative collaboration with @WonderStudiosX and director Dev Walker @glumlot_ https://t.co/xpgpkqSCpq

— Grok Imagine (@imagine) October 23, 2026

Wie sich Musk über Hollywood stellt

Christopher Nolan, einer der renommiertesten Regisseure überhaupt, hat das antike Epos „Odyssee“ von Homer adaptiert. Sein Film wurde überwiegend positiv bewertet – bei Rotten Tomatoes liegt der Kritiker- und Zuschauer-Score im Mittel bei 95 Prozent (Stand: 28. Oktober 2026) – und konnte auch an den Kassen immens überzeugen.

Und Elon Musk? Der bezeichnete den Film als „woke“ und Nolan als „Wurm“. Zudem warf er ihm Ungenauigkeit vor und versprach eine „historisch akkurate“ Version von Grok Imagine. Dabei handelt es sich um einen KI-gestützten Bild- und Videogenerator, der in den Chatbot Grok und die Plattform X integriert ist.

Die KI-generierte Folge ist in „kreativer Zusammenarbeit“ mit Wonder Studios und Regisseur Dev Walker entstanden, die sich beide auf die Filmproduktion mittels künstlicher Intelligenz spezialisiert haben. Zusammen mit kommenden Episoden soll ein Ergebnis in Spielfilmlänge entstehen.

„Das ist absoluter Müll … wie erwartet.“

Schon unmittelbar nach der Ankündigung von Musk im Juli 2026 hat sich Scott Derrickson, unter anderem Regisseur von „Doctor Strange“ und „Sinister“, deutlich zu Wort gemeldet: „Offensichtlich hat Elon Musk keine Ahnung von Kino und mit 20 aufgehört zu lesen. Seine Meinungen zur Kunst sind wertlos.“

Unzählige jetzt im Netz kursierende Kommentare führen den Gedanken von Derrickson fort. So schreibt ein Leser unter einem aktuellen Variety-Artikel: „KI ist mir eigentlich ziemlich egal, aber ich weiß, dass Musks Version dieser Geschichte so langweilig ist, als würde man einen Stein anstarren.“

Auch unter dem X-Beitrag, der die erste Episode enthält, häufen sich die negativen Meinungen. Ein User beschreibt die Folge zum Beispiel als absoluten Müll – was jedoch genau den Erwartungen entspräche. Ein anderer findet, dass sie „Elons Geschmack perfekt trifft. Völliger Mist.“

Worauf sich die Kritik beispielsweise bezieht: Das Ergebnis sei seelenlos und habe zu viele schnelle Schnitte (wie ein Trailer). Der Mimik würde die emotionale Tiefe fehlen und insgesamt sei es steril, generisch – gestohlen. Auch die von Musk anvisierte historische Genauigkeit wird belächelt: „Griechen auf Wikingerschiffen?“ Außerdem gäbe es „null griechische oder mykenische Wandmalereien“.

Musks KI-Müll offenbart ein größeres Problem

Elon Musk hat sich im hiesigen Kontext mal wieder als rassistisch und transfeindlich gezeigt und erneut bewiesen, wie grundlegend absurd seine Denkweise oft ist. Über Letzteres könnte man zufrieden lachen, denn mit seiner „Odyssee“ hat er sich selbst einen weiteren verdienten Image-Schwerthieb verpasst.

Doch die Episode offenbart auch ein übergeordnetes KI-Problem, das ein Kommentar treffend zusammenfasst: „Hartes Nein. KI wird nie das Talent von Schauspielern, Autoren, Regisseuren und Cuttern ersetzen.“ Nur stellt sich die Frage: Wird KI das wirklich nicht oder hoffen wir nur darauf?

Denn die Entwicklung hat eine klare Richtung: hin zu mehr KI-Output im künstlerischen Bereich und im Entertainment. Ein Beispiel ist „The Arc“. Die Science-Fiction-Serie wurde komplett mit KI realisiert – und zwar mit Credits im Wert von rund 38.000 US-Dollar.

Das zeigt, dass KI-generierte Unterhaltung keine reine Spielerei am heimischen Computer ist. Stattdessen wird viel Geld investiert – aber immer noch wesentlich weniger verglichen mit traditionellen Produktionen.

Und: Künstliche Intelligenz wird auch hier immer besser. Wo stehen wir also in einem Jahr … in zwei Jahren … und so weiter? Gerade denke ich an all die Videotheken, die wegen des Streamingbooms schließen mussten.

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SpaceX-Drosselung: Musk bestätigt Absicht, Ukraine "selbst schuld"

25. Oktober 2026 um 11:41
Netzwerk, Kommunikation, Russland, Spacex, Satellit, Militär, Ukraine, Krieg, Starlink, Krise, Ukraine-Krieg, Ukraine-Konflikt, Konflikt Das ukrainische Militär ist für Drohneneinsätze auf das Satelliten­netzwerk Starlink angewiesen. Doch Elon Musk drosselte den SpaceX-Dienst für mehr als eine Woche auf 160 Kilometer pro Stunde und begründet das mit "Verstößen" vonseiten der Ukraine. (Weiter lesen)

Milliarden-Einstieg: Elon Musk beteiligt sich an neuem Medien-Riesen Skydance

23. Oktober 2026 um 17:11

Elon Musk steigt laut Medienberichten mit rund einer Milliarde US-Dollar bei Skydance ein. Der Medienkonzern vereint seit der Übernahme von Warner Bros. Discovery unter anderem Paramount+, HBO Max, CBS und CNN.

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So viele Milliardäre wie nie: Die 10 reichsten Menschen der Welt

23. Oktober 2026 um 20:25

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Geld Milliardäre Finanzen

Es gibt mehr Milliardäre als jemals zuvor – und diese haben zusammengenommen auch noch mehr Geld. Aber auch bei den Superreichen gibt es eine Zweiklassengesellschaft, und der Spitzenreiter steckt die Verfolger locker in die Tasche. Aus Deutschland schafft es niemand in die Top Ten.

Die Wirtschaft kriselt weltweit und die Mittelschicht befindet sich in der Auflösung. Viele Menschen müssen wieder mehr aufs Geld schauen. Dieser Abwärtstrend betrifft aber nicht die Superreichen dieser Welt. Ganz im Gegenteil – für sie war 2026 bisher ein sehr gutes Jahr. Der KI-Boom treibt das Vermögen vieler Tech-Milliardäre nach oben, die Börsenkurse steigen und vielerorts wird eine günstige Steuerpolitik für Vermögende gemacht.

Es gibt immer mehr Milliardäre

Einmal im Jahr stellt das Wirtschaftsmagazin Forbes eine Liste mit den reichsten Menschen der Welt auf. Die aktuelle Ausgabe für 2026 bricht gleich mehrere Rekorde. Momentan gibt es 3.428 Milliardäre – hunderte mehr als im Vorjahr und insgesamt so viele wie noch nie. Gemeinsam besitzen sie 20,1 Billionen US-Dollar – das ist ein Plus von rund vier Billionen.

Die meisten Milliardäre leben in den USA (989), gefolgt von China (610) und Indien (229). Die USA dominieren nicht nur in der Breite, sondern auch in der Spitze. Gleich 15 der 20 reichsten Menschen sind Amerikaner. Aus Deutschland schafft es niemand in die Top Ten.

Laut dem Ranking ist der reichste Deutsche derzeit Lidl-Gründer Dieter Schwarz mit 67,2 Milliarden Dollar (Platz 29). Dahinter folgen Logistik-Unternehmer Klaus-Michael Kühne mit 41,9 Milliarden Dollar (Platz 47) sowie BMW-Erbe Stefan Quandt und die Familie von Reinhold Würth, die sich mit jeweils 30,1 Milliarden Dollar Rang 75 teilen. Zudem schaffen es noch Susanne Klatten (Platz 79) und Andreas von Bechtolsheim (Platz 90) unter die besten 100.

Neben KI verhelfen auch Kryptowährungen vielen Milliardären zu einem Platz in der Top 100. Bestes Beispiel ist Binance-Gründer Changpeng Zhao auf Platz 17. Wer es in die Top Ten geschafft hat, erfahrt ihr in folgendem Ranking. Da sich die Summen schnell ändern, wurde der 1. März als Stichtag festgelegt.

Platz 10: Amancio Ortega

Der Spanier Amancio Ortega steht hinter der Modekette Zara, die Teil seines Konzerns Inditex ist. Sein Vermögen soll rund 148 Milliarden Dollar betragen. Ortega ist nur einer von zwei Europäern in der Top Ten.

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Tesla und SpaceX: Mit gigantischer Fusion zum Tech-Imperium?

23. Oktober 2026 um 11:00

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Fusion Tesla SpaceX Hintergründe

Es wäre die größte Fusion der Wirtschaftsgeschichte. Berichten zufolge laufen derzeit Gespräche über einen Zusammenschluss von Tesla und SpaceX; beide Unternehmen werden von Elon Musk geführt. Was das bedeuten und wie der Tech-Milliardär davon profitieren würde – und welche politische Dimension das Ganze hat. Eine kommentierende Analyse.

Ja, Tesla und SpaceX könnten tatsächlich fusionieren

  • In einer Videokonferenz zu den Quartalszahlen seiner Weltraumfirma hat Elon Musk über einen möglichen Zusammenschluss der US-Konzerne Tesla und SpaceX gesprochen. Angeblich würde die Option gerade geprüft werden. Dafür seien spezielle Ausschüsse gegründet worden. Musk selbst könne aufgrund von Interessenkonflikten nicht an den Gesprächen teilnehmen. Als Großaktionär beider Firmen bilden die Anteile an Tesla und SpaceX die Basis seines enormen Vermögens, das ihn aktuell zum reichsten Menschen der Welt macht.
  • Der Gedanke über eine mögliche Fusion kursiert seit Monaten. Doch mit den jüngsten Äußerungen erhält die Idee mehr Substanz: „Sowohl SpaceX als auch Tesla haben auf Wunsch der Aktionäre Sonderausschüsse eingerichtet, um die Idee zu erörtern“, wie Musk per Video mitteilt. Zwar betont er, dass er eine Fusion befürworten würde, doch noch gäbe es keine konkreten Verhandlungen, geschweige denn einen Deal. Zudem weist er darauf hin, dass mindestens 50 Prozent aller Tesla-Aktionäre zustimmen müssten, was eine „ziemlich hohe Hürde“ sei.
  • Tesla wurde 2003 gegründet und entwickelte sich vom Elektroautopionier zu einem Technologiekonzern mit E-Autos, Batteriespeichern, Solartechnik und Software. SpaceX entstand 2002 mit dem Ziel, die Raumfahrt günstiger zu machen. Heute setzt das Unternehmen vor allem auf wiederverwendbare Raketen, Raumfahrtdienste und den Satelliten-Internetdienst Starlink. Beide Firmen bedienen nicht nur bestehende Märkte, sondern zielen mit Technologien wie autonomem Fahren, Robotik, Energiespeicherung, Satellitenkommunikation und Raumfahrt auch auf große Zukunftsmärkte.

Macht und Synergien: Was Elon Musk von einer Fusion hätte

Wer Macht hat, will sie oft ausbauen. Doch was Musk hier anpeilt, ist eine Riesenfusion, die ihresgleichen suchen würde. Dabei gab es in diesem Jahr schon einen nennenswerten Zusammenschluss in der Villa Musk, als SpaceX das KI-Unternehmen xAI geschluckt hat. Wie strategisch das alles ist, zeigen frühere Firmenverschmelzungen. 2016 hat Tesla beispielsweise den von seinen Cousins gegründeten Solaranlagenanbieter SolarCity übernommen.

Wie würde sich der Einfluss von Musk bei einer Fusion von Tesla und SpaceX verändern? Bei SpaceX hat er dank einer Dual-Class-Aktienstruktur die Kontrolle: Seine Aktien verleihen ihm rund 85 Prozent der Stimmrechte. Doch bei Tesla sieht das anders aus. Hier hält Musk nur knapp 20 Prozent des Unternehmens – und verfügt nicht über Aktien mit Sonderstimmrechten. Durch die Zusammenlegung mit SpaceX könnte Musk seine Stimmrechtsposition deutlich stärken.

Darüber hinaus würde das Imperium von Musk zu einem Tech-Giganten wachsen, dessen vereinte Geschäftsbereiche von der Erde bis ins Weltall reichen – mitsamt den derzeit prominenten Feldern wie Elektromobilität, Robotik, KI und Raumfahrt. Und das mit einer geschätzten Gesamtbewertung von 3,5 Billionen Dollar.

Zudem gibt es schon jetzt Überschneidungen von Tesla und SpaceX bei Automatisierung, KI-Chips, Energieversorgung und Satellitenkommunikation. Ein zentrales Management würde die Entscheidungsprozesse vereinfachen, auch angesichts weiterer Synergiepläne wie des Megaprojekts „Terafab“ und der Nutzung von SpaceX-Kaltgastriebwerken im neuen Tesla Roadster.

Stimmen

  • Elon Musk sieht in der „Zusammenlegung der Unternehmen viele Vorteile. (…) Es gibt viel zu gewinnen, wenn wir bei der Entwicklung von Software für Super Intelligence, beimfusion Chipdesign, beim Terafab-Projekt, natürlich bei der Robotik, beim Transport von Masse ins Weltall und bei der Konnektivität durch die Starmind-Satellitenkonstellation zusammenarbeiten.“ Letztlich würde die Entscheidung aber bei den Sonderausschüssen der Unternehmen liegen, die jetzt einen Vorschlag ausarbeiten müssten, über den die Aktionäre dann abstimmen könnten.
  • Gene Munster ist Managing Partner bei Deepwater Asset Management, einem Investor von Tesla. Laut Reuters soll er den potenziellen Deal auf X (ehemals Twitter) befürwortet haben: „Der Hauptgrund, warum das so viel Sinn ergibt: Das, was Tesla macht, braucht SpaceX, und das, was SpaceX macht, braucht Tesla.“ Außerdem würden beide Unternehmen eine gemeinsame große Vision verfolgen: „Elon will ein echtes vertikales KI-Unternehmen aufbauen.“
  • Josh Gilbert, leitender Analyst für den asiatisch-pazifischen Raum bei eToro, sieht den möglichen Zusammenschluss kritischer: „Ein Deal, bei dem ein einziger Mann beide Seiten leitet, wird harte Fragen zur Governance aufwerfen.“ Auch aus dem demokratischen Lager kommt Kritik: „Sollte Elon Musk mit der Fusion von Tesla und SpaceX vorankommen, würde der Deal echte Risiken mit sich bringen, die Kartellbehörden weltweit genau unter die Lupe nehmen würden“, sagt der US-Senator Cory Booker.

Warum Geopolitik, China und Regulierung die größten Hürden sind

Die Sorgen der Demokraten zeigen, wie aufgeladen das Thema ist. Laut Booker würde ein konkret geplanter Deal im Vorfeld der US-Zwischenwahlen, die am 3. November 2026 stattfinden, zu einem politischen Brennpunkt werden. Er sei bereit, jede Transaktion einer Kontrolle zu unterziehen: „Wenn eine einzige Person die Infrastruktur kontrolliert, auf die Regierungen und Streitkräfte angewiesen sind, werden ihre geschäftlichen Entscheidungen auch zu Entscheidungen der nationalen Sicherheit.“

Demnach sind die größten Hürden für eine Fusion wohl Geopolitik und Regulierung. Denn SpaceX ist ein wichtiger Auftragnehmer des US-Militärs, der Geheimdienste und der NASA – und damit eng in die amerikanische Sicherheitsinfrastruktur eingebunden. Brisant: Tesla ist mit seiner Gigafactory in Shanghai wiederum stark in China engagiert. Vor allem der Umgang mit vertraulichen Daten und sensibler Technologie könnte in dem Kontext heikel werden. Die Geschäftsbereiche müssten organisatorisch und technisch strikt getrennt sein.

Eine mögliche Lösung wäre, Teslas Chinageschäft vom übrigen Konzern zu trennen oder es ganz auszugliedern. Von entsprechenden Überlegungen berichtete das Wall Street Journal (€) bereits im Sommer 2026. Musk sprach damals von einer Falschmeldung. Tatsächlich wäre eine Loslösung kompliziert, weil das Werk in Shanghai ein bedeutender Produktionsstandort für Tesla ist.

Hinzu kämen Prüfungen durch Wettbewerbs- und Regulierungsbehörden. Und zwar nicht nur in den USA und durch die Regierung in Peking, sondern weltweit, um branchenspezifische Auswirkungen und mögliche unlautere Vorteile zu bewerten – von künstlicher Intelligenz über die Automobilindustrie bis hin zu Halbleitern und zur Satellitenkommunikation.

Indes liegt Musk sicherlich viel daran, dass hier Tempo aufgenommen wird. Denn solange Donald Trump noch US-Präsident ist, sollte die Regierung grundsätzlich offener für eine Fusion sein.

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Absatz sinkt, Musk will mehr: Tesla peilt 5 Millionen Autos im Jahr an

23. Oktober 2026 um 07:45
Logo, Auto, Elektroautos, tesla, Elektroauto, E-Auto, Tesla Motors, Model 3, Tesla Model 3, Tesla Model S Elon Musk hat ein ehrgeiziges Ziel verkündet: Bis zum Jahr 2030 soll Tesla jährlich fünf Millionen Autos verkaufen. Nach rückläufigen Absatzzahlen in den Vorjahren erfordert das Vorhaben allerdings ein enormes Wachstum des Unternehmens. (Weiter lesen)

Robotaxi ohne Lenkrad: Tesla will Cybercab bereits ab 2026 verkaufen

22. Oktober 2026 um 13:40
tesla, Autonomes Auto, Cybercab Tesla will sein autonomes Robotaxi Cybercab noch in diesem Jahr an erste Kunden ausliefern. Das auffällige Fahrzeug verzichtet komplett auf ein Lenkrad oder Pedale. Der Autobauer sieht den Wagen allerdings primär als Transportdienstleistung. (Weiter lesen)

Elon Musk bestätigt: Gremien prüfen Fusion von Tesla und SpaceX

21. Oktober 2026 um 10:33
Logo, Raumfahrt, Elon Musk, tesla, Elektroauto, Spacex, Tesla Motors, Rakete, Zukunftstechnologie, Fusion, Startplatz, Antriebssystem, Trägereinheit, Fortbewegungsmittel, Verbundunternehmen Elon Musk befürwortet eine Fusion von Tesla und SpaceX. Laut dem CEO beider Unternehmen prüfen nun erste Gremien die Machbarkeit des Zusammenschlusses. Im Fokus steht dabei vor allem der Ausbau gemeinsamer Technologien für Künstliche Intelligenz. (Weiter lesen)

Elon Musk: Jedes US-Kind wird nächstes Jahr eine SpaceX-Aktie erhalten

19. Oktober 2026 um 12:53
Elon Musk, Geld, Musk, Karikatur, Luxus, Münzen, Vermögen, Reichtum, Dollarnoten, Dagobert Duck, Tesla-CEO, Millionär, Wohlstand, Geldpool, Swimmingpool Elon Musk hat angekündigt, 2027 jedem Kind in den USA eine Aktie von SpaceX zu schenken. Bei etwa 72 Millionen Minderjährigen hätte das Vorhaben rechnerisch einen Gegenwert von rund 10,5 Milliarden Dollar. Doch es gibt natürlich diverse Fragen zu diesem Vorhaben. (Weiter lesen)

Darum warnen KI-Anbieter vor ihren eigenen Produkten

13. Oktober 2026 um 11:00

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Kalkül KI-Anbieter warnen Panikmache

Mehrere KI-Anbieter warnen vor ihren eigenen Produkten und fordern eine Entwicklungspause. Klingt verantwortungsvoll? Ist es aber nicht! Denn wer Milliarden in eine Technologie pumpt und dann hintenrum vor vermeintlichen Gefahren warnt, will nicht schützen, sondern schlichtweg in die Schlagzeilen. Eine kommentierende Analyse.

Weltuntergang durch KI? Das ist Doom Trolling!

  • Von OpenAI über Google bis hin zu Anthropic und einigen chinesischen Firmen: Mittlerweile haben alle großen KI-Anbieter diverse Sicherheitspannen eingeräumt. Immer ging es grob gesagt darum, dass künstliche Agenten aus Testumgebungen ausgebrochen sind und sich Zugang zum freien Internet verschafft haben. Einige haben sogar fremde Unternehmen gehackt, um ihrer ursprünglichen Aufgabe nachzukommen. Den Anbietern zufolge war nichts davon vorgesehen. Die Kontrollmechanismen hatten versagt. Daraufhin haben sich die führenden KI-Unternehmen aus den USA für eine KI-Entwicklungspause ausgesprochen. Ausgangspunkt war ein Essay von Anthropic-Chef Dario Amodei. OpenAI-CEO Sam Altman und xAI-Boss Elon Musk stimmten zu.
  • Der International AI Safety Report 2026 stuft ein hypothetisches „Kontrollverlust-Szenario“ als eines der potenziellen Risiken von Künstlicher Intelligenz ein. Sprich: Wenn KI fernab von menschlicher Kontrolle agiert, ohne dass die Chance besteht, die Kontrolle zurückzuerlangen. Dem Bericht zufolge fehlen aktuellen Modellen aber die Fähigkeit, solche Risiken auszulösen. Allerdings würden sich die heutigen KI-Systeme in relevanten Bereichen, wie dem autonomen Betrieb, bereits verbessern. An dem Report waren über 100 internationale KI-Experten beteiligt. Turing-Preisträger Yoshua Bengio hat die Untersuchung geleitet.
  • US-Informatikprofessor Cal Newport hat die Kommunikationsstrategie der KI-Anbieter in einem Gastbeitrag für die New York Times als paradox bezeichnet und unter „Doom Trolling“ eingeordnet. Was er meint: Der Begriff beschreibt eine Strategie, bei der Unternehmen oder Personen gezielt mit extremen Untergangsszenarien jonglieren, um Aufmerksamkeit zu generieren oder bestimmte Reaktionen hervorzurufen. Aus Newports Sicht machen die KI-Anbieter das aus zwei Gründen. Entweder, weil sie wirklich daran glauben, dass KI eines Tages die Menschheit auslöschen könnte. Oder, weil sie Untergangsszenarien bewusst säen, um Aufmerksamkeit zu erhaschen – sowohl medial als auch mit Blick auf Investoren.

Warum die KI-Warnungen eine PR-Masche sind

Zigarettenhersteller, die freiwillig das Rauchen kritisieren, oder Ölkonzerne, die vor dem Klimawandel warnen? Undenkbar! Doch bei KI wollen ausgerechnet die Anbieter zu ihrer eigenen Kontrollinstanz werden. Dabei wäre es in nahezu jeder anderen Branche völlig normal, ein Produkt nicht auf den Markt zu bringen, wenn es nicht sicher genug ist. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Doch was bei KI abgeht, sprengt jeglichen Rahmen.

Denn: OpenAI, Anthropic und Co. sind alles andere als plötzliche Samariter, die die Menschheit vor einer Technologie schützen wollen, die sie obendrein selbst entwickelt haben. Ihre Warnungen sind Teil einer gigantischen PR-Maschinerie. On top kommt, dass viele Medien als Steigbügelhalter agieren, indem sie mit der Angst vor einer mutmaßlich rebellierenden Super-KI offenbar deutlich mehr Aufmerksamkeit erzeugen als mit einer nüchternen Diskussion über Sicherheitslücken.

All das entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Denn wer wirklich Verantwortung übernehmen will, müsste vielleicht einfach mal die Klappe halten und KI-Modelle erst dann veröffentlichen oder anpreisen, wenn auch die Kontrollmechanismen funktionieren. Oder: Welches Unternehmen würde denn freiwillig oder aus Ignoranz Glasscherben in seinen Lebensmitteln zulassen, nur um anschließend davor zu warnen?

Entgegen der aktuellen Panikmache wird kein einziges KI-Modell plötzlich vor deiner Haustür sitzen und dir den Nachbarschaftskrieg erklären. KI-Modelle hängen nämlich an Rechenzentren, der Versorgung mit Strom und einer digitalen Infrastruktur. Und die lassen sich alle abschalten. Die reale Gefahr sind also nicht die KI-Modelle selbst, sondern naive Anbieter, ungeprüfte Sicherheitslücken und schlichtweg nicht verantwortungsvolle Idioten.

Stimmen

  • Timnit Gebru, Informatikerin und Expertin für KI-Ethik, vermutet hinter den Warnungen der KI-Anbieter ein Ablenkungsmanöver. In einem Beitrag für MIT Technology Review schreibt sie: „Laut der KI-Branche sollten wir uns mehr Sorgen um einen fiktiven Maschinengott machen als um die Klimakatastrophe, die diese Rechenzentren verschärfen, um das Asthma der Anwohner, um die steigenden Stromrechnungen der Öffentlichkeit, die sie subventioniert, oder um das Wasser, das zu ihrer Kühlung umgeleitet wird.“
  • KI-Experte Jacob Coxon ist offenbar anderer Meinung. In einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) warnt er: „Ich habe heute bei Anthropic gekündigt. (… ) Keines der beiden Unternehmen handelt verantwortungsbewusst. (… ) Unterschätzt nicht die Leistungsfähigkeit dieser Technologie. Bald wird es übermenschliche Systeme geben, die alles hacken, jeden Bereich über Nacht revolutionieren und echte Macht und Ressourcen an sich reißen können. Die Menschen, die KI entwickeln, sind fest davon überzeugt, dass sie uns alle bis zum Ende dieses Jahrzehnts auslöschen könnte. Das ist kein Marketing-Gag.“
  • Antonio Krüger ist Geschäftsführer des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), das der deutsche Vertreter im Expertenbeirat des International AI Safety Report 2026 ist. In einem Statement betont Krüger zwar ebenfalls, dass es KI-Sicherheitsmechanismen braucht, verfällt aber nicht in tosenden Alarmismus: „KI-Sicherheit gewinnt zunehmend an Bedeutung. Jetzt müssen wir auf nationaler Ebene institutionalisieren, was der KI-Sicherheitsbericht bereits aufzeigt. Andere wichtige KI-Nationen sind uns in dieser Hinsicht einen Schritt voraus. (… ) Was uns noch fehlt, ist ein Airbag für KI. Ein zuverlässiger Schutzmechanismus, der uns schützt, bevor großer Schaden entsteht. Ich bin sicher, dass die Forschung zu vertrauenswürdiger KI weiterhin wichtige Erkenntnisse darüber liefern wird, wie wir in Zukunft sichere KI erreichen können.“

So geht es mit der KI-Debatte weiter

Die Panikmache rund um KI wird vermutlich kein jähes Ende finden, denn sie funktioniert für die KI-Anbieter leider wie mediale Schlagzeilen. Ein KI-Unternehmen, das seine Sicherheitsprotokolle verschärft, klingt langweiliger als ein KI-Agent, der aus einer Testumgebung ausbricht und Dinge tut, die er vermeintlich nicht darf.

Indes: OpenAI und Co. werden im Hinterkämmerchen vermutlich eh weiter an ihren Modellen tüfteln – KI-Pause hin oder her. Meine Vermutung: Es wird sich wahrscheinlich nicht viel ändern. Ohnehin entscheidender ist die Frage, ob KI irgendwann theoretisch außer Kontrolle geraten könnte – weil der Mensch als Instanz versagt.

Szenarien, in denen eine KI etwa Nuklearwaffen startet, sind theoretisch zwar denkbar, aber eher unrealistisch. Die deutlich größere Gefahr schlummert derweil in KI-gesteuerter Desinformation, Halluzinationen, Sicherheitslücken oder schlicht einem verantwortungslosen Umgang. Oder: KI ist eben nur so gut oder schlecht wie die Kontrolle, die Menschen über sie ausüben.

Man sollte deshalb aufhören, das Außer-Kontrolle-Gelaber der KI-Anbieter einfach nur nachzuplappern, damit nicht OpenAI und Co. wie bislang den Diskurs steuern. Stattdessen sollten alle mal ein bisschen runterkommen. Denn worum es vielmehr geht, ist weniger Weltuntergangsschwachsinn – sondern mehr Kontrolle, mehr Transparenz und ein kritischer Blick auf diejenigen, die vor KI warnen, damit gleichzeitig aber Geld scheffeln. Oder: Was die großen KI-Anbieter aktuell treiben, ist nicht nur Kalkül, sondern einfach nur krank!

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KI-Pause aus Gewissensbissen? Wovor die Tech-Bosse wirklich Angst haben

15. September 2026 um 11:00

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KI-Pause Anthropic OpenAI Künstliche Intelligenz Angst

Anthropic-Chef Dario Amodei fordert eine koordinierte Pause bei der Entwicklung leistungsfähiger KI-Modelle und bekommt dafür Zuspruch von OpenAI, Google und sogar Elon Musk. Ausgerechnet jetzt, nach einer Serie peinlicher Sicherheitsvorfälle und schwacher Geschäftszahlen, wollen die Tech-Bosse ihr Gewissen entdeckt haben. Warum hinter der KI-Pause vermutlich weniger Menschheitsschutz als Marktschutz steckt. Eine kommentierende Analyse.

Warum die Tech-Bosse eine KI-Pause fordern

  • Die führenden KI-Unternehmen aus den USA sprechen sich aktuell dafür aus, das Entwicklungstempo bei besonders leistungsfähigen Modellen zu drosseln. Anthropic-Chef Dario Amodei schlug in einem Essay beispielsweise eine koordinierte KI-Pause vor. Sie soll der Branche ein bis zwei Jahre Zeit verschaffen, um Sicherheitsrisiken besser einschätzen und eindämmen zu können. Von der Konkurrenz um OpenAI, Google und xAI gab es binnen kürzester Zeit Zuspruch. Amodei warnt, dass KI-Agenten theoretisch innerhalb von sechs bis zwölf Monaten in der Lage seien, einen Großteil des Internets lahmzulegen und Schäden in dreistelliger Milliardenhöhe zu verursachen. Deshalb kündigte er konkrete Maßnahmen bei Anthropic an.
  • Zuvor hatten mehrere namhafte KI-Anbieter binnen kürzester Zeit schwerwiegende Sicherheitsvorfälle eingeräumt. Anthropic machte den Anfang. Es folgten: OpenAI, Meta und das chinesische Unternehmen Moonshot AI. In allen Fällen soll eine KI aus einer Testumgebung ausgebrochen sein, sich mehr oder weniger verselbstständigt und im freien Internet eigenständig Aktionen ausgeführt haben. Ein KI-Agent von OpenAI hat sogar die Plattform Hugging Face gehackt, um seinen ursprünglichen Auftrag ausführen zu können. Dass gleich mehrere große KI-Anbieter unmittelbar nacheinander ähnliche Vorfälle eingestanden haben, scheint aber alles andere als Zufall zu sein. Zahlreiche Medien heizten den Hacker-Hype obendrein an.
  • Laut einer aktuellen Umfrage würden 68 Prozent der US-Amerikaner ein Gesetz befürworten, das eine zwischenzeitliche Pause bei der KI-Entwicklung vorsieht. Das Umfrageinstitut Data for Progress hat dazu repräsentativ 1.332 Wahlberechtigte in den USA befragt. Konkret ging es dabei um einen entsprechenden Gesetzesentwurf von Bernie Sanders, Senator in Vermont, und dem demokratischen Abgeordneten Greg Casar. Auch in Deutschland zeichnet sich eine zunehmende Skepsis gegenüber KI ab. Immer mehr Menschen haben etwa den Eindruck, dass die Nachteile die Vorteile von KI überwiegen. 41 Prozent nutzen zwar regelmäßig künstliche Intelligenz. Mehr als 40 Prozent würden aber lieber in einer Welt ohne KI leben.

Sicherheitsrisiko oder PR-Kalkül?

Quasi im Wochenrhythmus wird KI aktuell mal als Heilsbringer und mal als existenzielle Bedrohung für die Menschheit befeuert. Dass die aktuellen Fortschritte tatsächlich etwas beängstigend wirken und rasend schnell vorangehen, lässt sich kaum wegdiskutieren. Das Problem ist aber weniger die Technologie selbst als ein verantwortungsvoller Umgang mit ihr.

Denn rund um den großen Hacker-Hype waren vor allem schlecht abgesicherte Testumgebungen oder fehlerhafte Zielvorgaben der Grund dafür, dass KI-Agenten ausbüchsen konnten. Hinzu kommen ein gewisses PR-Kalkül sowie klickgetriebener Alarmismus durch zahlreiche Medien.

Indes: KI kann zweifellos in vielen Fällen hilfreich sein – vor allem im Gesundheitsbereich, in der Forschung und in der Prozessautomatisierung. Doch es gibt auch Risiken, die eine Regulierung erfordern. Oft scheint es aber nur um die Frage zu gehen, was möglich ist und nicht darum, was sinnvoll ist. Nun wollen die Tech-Bosse also nach Jahren der KI-Peitsche ihr Gewissen wiederentdeckt haben?

Ich hege da so meine Zweifel. Warum? Einerseits, weil OpenAI zuletzt schwache Zahlen präsentiert hat – wieder einmal. Andererseits, weil Big AI offenbar einsieht, dass der Hacker-Hype rund um KI eher für Verunsicherung sorgt, als Investoren anzulocken, die mit Geldbündeln nur so um sich werfen. Stichwort: KI-Blase.

Oder: Bei der geforderten KI-Pause geht es vermutlich weniger um den bevorstehenden Weltuntergang als um das eigene Portemonnaie. Zumal eine gemeinsame Gewissensoffensive fast schon zu schön klingt, um wahr zu sein. Ist sie auch nicht! Sam Altman und Elon Musk sind so etwas wie Erzfeinde; OpenAI und Anthropic sind erbitterte Konkurrenten. Und nun wollen sich alle lieb haben und die Menschheit schützen? Mitnichten! Abermals geht es vielmehr um Eigeninteressen, aber dazu später mehr.

Was Sam Altman, Dario Amodei und Elon Musk sagen

  • Anthropic-Chef Dario Amodei fordert in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter): „Wir müssen das Tempo an der Grenze drosseln: Ich habe einen neuen Aufsatz darüber verfasst, warum die KI-Branche einen Gang zurückschalten sollte, und einen dreiteiligen Plan dafür vorgelegt. Anthropic verpflichtet sich einseitig zur Umsetzung des ersten dieser Schritte. Wir werden unabhängigen Gutachtern dauerhaften Zugriff auf unsere Systeme auf Mitarbeiterebene gewähren, damit sie die Einhaltung unserer Sicherheitsmaßnahmen überprüfen, Vorfälle melden und die Ausrichtung der Modelle während des Trainings bewerten können.“
  • OpenAI-CEO Sam Altman kommentierte den Beitrag Amodeis: „Ich stimme Dario zu, dass wir die Entwicklung an der Grenze der Möglichkeiten dosieren müssen. Dies war in den letzten Wochen ein zentrales Thema unserer Diskussionen bei OpenAI. Die Verpflichtung, unabhängige Gutachter mit einem Zugang wie Mitarbeiter einzubeziehen, ist eine großartige Idee, und wir werden dies ebenfalls umsetzen. Wir werden bald mehr dazu mitteilen.“ Und sogar Elon Musk stimmte dem Vorschlag zu: „Dario hat recht.“
  • KI-Experte Jacob Coxon sorgte bereits kurz zuvor für Schlagzeilen, nachdem er in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) warnte: „Ich habe heute bei Anthropic gekündigt. (…) Keines der beiden Unternehmen handelt verantwortungsbewusst. (…) Unterschätzt nicht die Leistungsfähigkeit dieser Technologie. Bald wird es übermenschliche Systeme geben, die alles hacken, jeden Bereich über Nacht revolutionieren und echte Macht und Ressourcen an sich reißen können. Die Menschen, die KI entwickeln, sind fest davon überzeugt, dass sie uns alle bis zum Ende dieses Jahrzehnts auslöschen könnte. Das ist kein Marketing-Gag.“

Warum sich trotz KI-Pause nur wenig ändern dürfte

Trotz immer lauter werdender Forderungen nach einer KI-Pause dürfte sich regulatorisch zunächst wenig ändern. Die USA wollen den KI-Wettstreit mit China nämlich unbedingt gewinnen, während Peking auf Maßnahmen pfeift und bislang kaum Anstalten macht, sich selbst auszubremsen. Oder: Um die Risiken von KI einzudämmen, bräuchte es einheitliche und globale Regeln, die es leider nie geben wird.

Denn sobald einer pausiert, eilt die Konkurrenz davon. Die Trump-Administration hat sich allen Risiken zum Trotz gegen eine KI-Regulierung ausgesprochen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth teilte etwa mit, dass KI im Pentagon nicht zu „tödlichen Entscheidungen“ beitrage. Wie beruhigend, dass die Entscheidungen immer noch Trump trifft. Nicht! Doch nun will sich Big AI selbst regulieren?

Dass ausgebüchste KI-Agenten und selbstständige Hacker-Ausflüge weniger gut angekommen sind als gedacht, hat man offenbar gemerkt. Denn wenn eine PR-Kampagne plötzlich mehr Verunsicherung als Begeisterung erzeugt, entsteht aus einem vermeintlichen Beweis technologischer Stärke schnell ein Reputationsproblem. Die Sicherheitsdebatte könnte deshalb auch ein Versuch sein, den misslungenen Hacker-Hype wieder einzudämmen. Oder weiter zu befeuern?

Indes: Bei der Frage nach dem tatsächlichen KI-Risiko sollte eigentlich niemand die Glaskugel befragen. Die oft postulierte zehnprozentige Wahrscheinlichkeit einer Auslöschung der Menschheit ist ebenso mit Vorsicht zu genießen wie die Gegenposition, die Gefahr liege bei null oder sei reine Marketing-Taktik. Die Wahrheit liegt vielmehr irgendwo dazwischen.

Zumal Forscher betonen, dass eine solche Prozentzahl scheinbar präzise sei, obwohl es schlicht kein Verfahren gibt, diese Wahrscheinlichkeit seriös zu berechnen. Big AI tritt derweil mehr oder weniger geschlossen auf die Bremse, weil man es kann. Denn OpenAI, Anthropic oder Google können sich strenge Sicherheitsmechanismen aufgrund ihrer Mittel und Infrastrukturen leisten, auch um kleinere Unternehmen, die das nicht können, vom Markt fernzuhalten. Außerdem wollen sie ihre Dominanz festigen und den eigenen Vorsprung durch eine Pause nicht der Konkurrenz preisgeben.

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So gefährlich ist Elon Musk: Neue HBO-Doku übt scharfe Kritik

14. September 2026 um 17:00

"Musk" ist eine neue, fast vierstündige HBO-Doku. Der Regisseur Alex Gibney zeichnet darin kein rosiges Bild des Unternehmers, der als reichster Mann der Welt gilt. DIGITAL FERNSEHEN hat den Film bei der Biennale in Venedig gesehen.

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