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Dein Auto ist moderner denn je – doch Hacker könnten die Kontrolle übernehmen

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Hackerangriffe auf Autos Mobilität Fahrzeuge Cybersicherheit

Moderne Autos sind immer stärker vernetzt und kommunizieren mit Apps, Cloud-Diensten und externen Systemen. Hacker nehmen deshalb nicht mehr nur das Auto selbst ins Visier, sondern auch die digitale Infrastruktur dahinter. Eine neue Studie zeigt, wie das zur Sicherheitslücke werden kann.

Die zunehmende Vernetzung unserer Gesellschaft hat auch vor dem Auto nicht Halt gemacht. In den vergangenen Jahren hat sich das Auto, das einst vor allem Fortbewegungsmittel war, zu einem hochvernetzten System entwickelt.

Moderne Autos tauschen nahezu ständig Daten aus, kommunizieren über Mobilfunk mit den Servern der Hersteller oder lassen sich per Smartphone-App steuern. Doch mit jedem neuen digitalen Dienst wächst auch die Angriffsfläche für Cyberkriminelle.

Doch dabei nehmen Hackerangriffe nicht mehr nur die fahrzeuginternen Computersysteme ins Visier. Eine aktuelle Studie der Universität Göteborg und der Chalmers University of Technology zeigt, dass die größte Gefahr sich inzwischen hin zu Apps und den damit verbundenen Cloud-Diensten verlagert hat.

Hackerangriffe auf Autos: Wie sicher sind Fahrzeuge in Sachen Cyberkriminalität?

Für ihre Untersuchung haben die Forscher 413 gemeldete Sicherheitslücken in Automobilsoftware unter die Lupe genommen. Die Meldungen stammten aus den Jahren 2022 bis 2024 und wurden dann mit denen aus dem vorangegangenen Jahrzehnt verglichen.

„Vor zehn Jahren fanden sich die meisten Schwachstellen noch in den fahrzeuginternen Systemen“, erklärt Srijita Basu, Postdoktorandin im Bereich Softwaretechnik an der Universität Göteborg und der Chalmers University of Technology. „Heute hat sich der Anteil der Sicherheitslücken, die in Apps, Websites und Cloud-Diensten auftreten, fast verdreifacht.“

Besonders problematisch sei dabei nicht nur, dass durch die zunehmende Vernetzung das Risiko besteht, sondern dass jemand in die Fahrzeugfunktionen eingreift. Denn durch die Speicherung des Wohnorts, der Fahrtwege sowie Fahrtzeiten könnten auch Informationen über das Privatleben der Nutzer in fremde Hände gelangen.

Bei ihrer Analyse seien die Forscher vor allem überrascht gewesen, „wie grundlegend manche dieser Schwachstellen in den Systemen sind“, erklärt Basu. Dazu zählten beispielsweise Passwörter, die seit der Installation nie geändert wurden. „Hacker können auf bewährte, altbekannte Tricks zurückgreifen, um sich über eine Hintertür Zugang zu verschaffen“, so die Wissenschaftlerin.

Schwachstelle im Auto: Das Infotainment-System

Ganz besonders kritisch sehen die Forscher das Audio- und Mediensystem eines Fahrzeugs. Dieses sogenannte Infotainment-System stelle eine besondere Schwachstelle dar.

Das liegt insbesondere daran, dass die Systeme nicht ausreichend voneinander getrennt sind. Die Forscher warnen, dass so unter Umständen auch auf andere Fahrzeugsysteme zugegriffen werden kann, sobald jemand mit dem WLAN des Autos verbunden ist.

Bei einem Test von Sicherheitsforschern sei genau das im Jahr 2015 möglich gewesen. Über das Mediensystem eines Fahrzeugs konnten die Forscher auf weitere Systeme zugreifen und die Kontrolle über Lenkung, Bremsen sowie das Gaspedal übernehmen. Ähnliche Schwachstellen wurden laut der neuen Studie auch in den Jahren 2022 bis 2024 noch festgestellt.

Sie [die Autohersteller, Anm. d. Red.] sollten von der Web- und IT-Branche lernen, wo viele dieser Schwachstellen bereits seit Jahren bekannt sind. Wenn ein Auto permanent mit der Außenwelt verbunden ist, holt es sich diese Außenwelt gewissermaßen auch ins Fahrzeuginnere.

Basu fordert deshalb, dass Automobilhersteller die für die Fahrzeugsteuerung zuständigen Systeme strikt von Infotainment- und anderen vernetzten Systemen trennen. Außerdem müsse die Fahrzeugsteuerung durch robuste Sicherheitsmaßnahmen geschützt werden.

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meistverkauften Automarken September 2026 Deutschland

Nach dem Sommerloch legt der deutsche Automarkt im September wieder ordentlich zu. Zudem setzen Stromer ihren Siegeszug weiter fort. Das sorgt im Ranking der beliebtesten Automarken für frischen Wind.

Insgesamt wurden im September 256.774 Pkw neu zugelassen. Das ist ein Plus von 9,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum August wurden über 40.000 Fahrzeuge mehr verkauft. Das liegt in erster Linie an Privatkunden, deren Zulassungen um 28,5 Prozent steigen und momentan bei 40,3 Prozent aller Neuanmeldungen ausmachen. Die offiziellen Daten stammen wie üblich vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Diese Automarken sind im Aufwind

Elektroautos haben ihren Platz an der Spitze zementiert und werden diesen vermutlich auch nicht mehr hergeben. Im vergangenen Monat wurden 88.599 E-Autos neu zugelassen – das sind 34,5 Prozent vom Gesamtmarkt. Und im Vergleich zum Vorjahresmonat hat sich die Zahl fast verdoppelt. Der Grund ist klar: Zum einen die E-Auto-Prämie, die seit Mai gewährt wird und bereits an 100.000 Antragsteller ausbezahlt wurde; zum anderen die hohen Benzinpreise, die einen Stromer immer attraktiver erscheinen lassen.

Auf Platz zwei der Antriebsarten liegen Hybride mit 71.190 Zulassungen, gefolgt von Benzinern (44.632), Dieselfahrzeugen (23.058) und Plug-in-Hybriden (9,0). Trotz des Booms ist die Gesamtzahl an Elektroautos auf den deutschen Straßen noch immer gering. Der Anteil liegt derzeit bei rund 4,1 Prozent.

An dieser Stelle geht es allerdings um die Zulassungszahlen der Automarken, die natürlich von diesen Trends beeinflusst werden. Knapp an der Top Ten vorbei schrammen im September Hyundai, Renault, Kia und Toyota. Toyota muss ein Minus von 24,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr verkraften. Nach oben gehen die Zahlen für BYD und MG Roewe. Unter den deutschen Marken legt Smart am stärksten zu.

Welche Automarken bei den Deutschen momentan am beliebtesten sind, verraten wir in der folgenden Galerie.

Platz 10: Dacia

Den Einstieg macht die Billigmarke Dacia, von der 7.168 Fahrzeuge im September neu zugelassen wurden. Das entspricht einem Marktanteil von 2,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr kann Dacia ein Plus von 25,7 Prozent verzeichnen.

Dacia Spring Electric Auto Mini-SUV
Bild: Dacia

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besten Elektroautos E-Autos Deutschland ADAC

Elektroautos werden auch in Deutschland immer beliebter. Die steigende Nachfrage führt dazu, dass auch die Auswahl an Modellen inzwischen breit gefächert ist. Doch zu welchem E-Auto sollte man beim Kauf greifen? Der ADAC hat die derzeit besten Fahrzeuge in dem Segment gekürt.

Das Angebot an Elektroautos wird von Jahr zu Jahr größer und damit auch unübersichtlicher. Neben den deutschen und anderen europäischen Herstellern stehen auch etliche Vertreter aus Japan, China und den USA zur Verfügung.

Zum einen gelten beim Kauf eines E-Autos die klassischen Kriterien wie der Preis, die Leistung, das Platzangebot und die Sicherheit. Zum anderen spielt die Reichweite der verbauten Batterie eine Rolle. Der ADAC hat sich im Rahmen eines umfangreichen Tests all diese Aspekte angesehen und sie bewertet.

Diese Elektroautos können überzeugen

Für 2026 hat der ADAC seine Wertungen überarbeitet – sie sind also nicht mehr mit den Noten aus den vergangenen Jahren vergleichbar. Unser Ranking beinhaltet entsprechend nur Modelle, die erst in diesem Jahr getestet wurden. Konkret werden die Bewertungskriterien „Umwelt“ und „Sicherheit“ inzwischen nicht mehr doppelt gezählt. Dadurch gehen die Noten der meisten Elektroautos etwas nach unten. Bei einer gleichen Gesamtnote entscheidet das Preis-Leistungs-Verhältnis über die Platzierung.

Ganz neu im Test ist unter anderem die Performance-Version des Tesla Model Y. Das Modell landet bei einer 2,2 und schafft es damit ganz knapp nicht in die Top Ten. Ebenso ergeht es dem Nissan Leaf und dem Hyundai Ioniq 6, die mit derselben Note abschneiden. Dahinter folgt der XPeng P7+ mit einer 2,3. Am unteren Ende der Liste liegen der Suzuki e Vitara und der Kia PV5, die jeweils auf eine 2,6 kommen, sowie der Renault Twingo (2,8).

Uns interessiert in der folgenden Galerie jedoch, wer oben im Ranking steht. Los geht es mit dem zehnten Platz.

Platz 10: Audi S e-tron GT

Der Audi S e-tron GT ist eines von mehreren Fahrzeugen mit einer 2,1. Allerdings ist das Modell recht teuer und bekommt deshalb beim Preis-Leistungs-Verhältnis nur eine 3,8. Das ist der schlechteste Wert aller getesteten Autos.

Ein Audi S e-tron GT.
Bild: Audi

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Deutschlandticket vs. Tankrabatt – zweierlei Maß?

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Deutschlandticket Preiserhöhung Tankrabatt Geldverschwendung Kritik DUH

Während der Preis für das Deutschlandticket im nächsten Jahr erneut ansteigt, häuft sich die Kritik am derzeitigen Tankrabatt. Vor allem die Deutsche Umwelthilfe (DUH) positioniert sich klar und stellt eindeutige Forderungen. Doch es sollte nicht nur um Ticketpreise gehen – sondern auch um die dringend benötigte Verkehrswende. Eine kommentierende Analyse.

Deutschlandticket, Tankrabatt, DUH-Kritik: Worum es geht

  • Das Deutschlandticket wird wieder teurer: Ab dem 1. Januar 2027 kostet es 66,80 Euro pro Monat. Damit erhöht sich der Preis um 3,80 Euro. Vom 9-Euro-Testangebot abgesehen handelt es sich um die dritte Preissteigerung seit der Einführung des Deutschlandtickets, das zum offiziellen Start 49 Euro gekostet hat. Als Erklärung für die erneute Erhöhung werden Personal-, Energie- und allgemeine Betriebskosten genannt – Grundlage ist hier der von der Verkehrsministerkonferenz (VMK) im März einstimmig beschlossene Preisindex.
  • Im Zuge des Iran-Krieges haben sich die Kraftstoffpreise stark erhöht. Daraus resultiere „eine starke Belastung für Bürgerinnen und Bürger, die auf die Nutzung des Autos angewiesen sind“, wie es im Koalitionsantrag steht. Daraufhin hat der Bundestag am 25. September 2026 den Tankrabatt beschlossen. Weil die Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14,04 Cent pro Liter sinkt und dadurch auch die Mehrwertsteuer nach unten geht, ergibt sich beim Tanken vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2026 eine Brutto-Ersparnis von rund 17 Cent pro Liter.
  • Die DUH übt scharfe Kritik an den regelmäßigen (innerhalb von vier Jahren um mehr als ein Drittel) Preiserhöhungen und bringt auch den Tankrabatt ins Spiel. Während Bund und Länder die Zuschüsse beim Deutschlandticket bis 2030 eingefroren haben, würde der Tankrabatt etwa 2,5 Milliarden Euro kosten. Die Kritik richtet sich gegen die Unverhältnismäßigkeit: „Für die Subventionierung von Benzin und Diesel dagegen stehen innerhalb kürzester Zeit Milliarden bereit“, heißt es in der Pressemitteilung der DUH.

Zweierlei Maß: Warum der Vergleich berechtigt ist

Alle Jahre wieder: Das Deutschlandticket wird teurer. 55 Prozent Personal, 20 Prozent Energie und 25 Prozent allgemein. So setzt sich der neue Kostenindex zusammen, nach dem der Preis wohl weiterhin jährlich erhöht wird. Das soll die Bürger vor politischer Willkür schützen, hilft aber auch dem Bund selbst, da er die staatlichen Zuschüsse in Höhe von 1,5 Milliarden Euro nicht aufstocken muss. Genau hier fußt die Kritik der DUH.

Auch wenn der direkte Vergleich zwischen Tankrabatt und Deutschlandticket auf den ersten Blick eher hinkt als stabil geradeaus fährt, hat der DUH-Vorwurf einer „verfehlten Verkehrspolitik“ durchaus seine Berechtigung. Auf der einen Seite (Autofahrer) reagiert der Staat auf höhere Preise mit finanzieller Entlastung, auf der anderen mit einem reglementierten Modell, das steigende Kosten an die Verbraucher weitergibt.

Hinzu kommt, dass ein Tankrabatt nicht nur diejenigen unterstützt, die wirklich darauf angewiesen sind. Sicherlich kam bei der Spritpreisbremse im Jahr 2022 einiges bei den Verbrauchern an. Doch auch die Mineralöl- und Raffinerieunternehmen haben stark profitiert. Und das tun sie erneut: „Ölkonzerne geben Tankrabatt bislang nur teilweise weiter“, wie das ifo Institut verkündet. Hier könnte eine Übergewinnsteuer oder vergleichbare Lösung dazu dienen, außergewöhnliche Krisengewinne abzuschöpfen und einen Teil der staatlichen Entlastungskosten zu refinanzieren – oder anderweitig sinnvoll zu investieren.

Deshalb sollte es nicht nur um Geldtöpfe und Finanzierungsbereitschaft gehen, sondern auch um eine generelle Kritik am erneuten Tankrabatt. Fakt ist nämlich, dass zu den begünstigten Verbrauchern auch diejenigen gehören, die genug Geld haben, um SUV, Porsche und Co. auch bei 2,20 Euro pro Liter und mehr lächelnd zu tanken.

Natürlich sind viele Menschen auf ein Auto angewiesen – gerade in außerstädtischen Regionen. Aber es nutzen auch 14,5 Millionen Menschen das Deutschlandticket. Zweierlei Maß? Der Eindruck entsteht. Dennoch sollte den Autofahrern in der jetzigen Situation geholfen werden. Nur statt über den Tankrabatt auch hohe Einkommen zu entlasten, wäre eine einkommensabhängige Direktauszahlung denkbar. Doch dann steigen die Großverdiener wie bei der Vermögenssteuerdebatte auf ihre Konzerndächer.

Stimmen

  • Florian Neumeier, stellvertretender Leiter des ifo Zentrums für Finanzwissenschaft, beurteilt den Start des aktuellen Tankrabatts: „Am ersten Oktober wurde der Rabatt vollständig weitergegeben, während die Weitergabe am Wochenende unvollständig blieb.“ Als „wenig zielgenau“ bezeichnet ifo-Experte Christian Gréus den Tankrabatt und ergänzt: „Haushalte mit geringem Einkommen, kleinen Autos und geringer Kilometerleistung profitieren kaum von diesem Entlastungspaket.“
  • Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, bemängelt die kontinuierliche Preiserhöhung des Deutschlandtickets und schlägt die Brücke zum Tankrabatt: „Das höhlt das Versprechen einer sozialverträglichen und planbaren Finanzierung aus. Mit nur einem Teil der Milliardenkosten für den Tankrabatt hätte sich die erneute Preissteigerung beim Deutschlandticket verhindern lassen. CDU-Verkehrsminister Bilger lässt mit seiner autofixierten Politik Millionen Menschen im Stich, die auf einen bezahlbaren und zuverlässigen öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind.“
  • Jens Hilgenberg, Leiter für Verkehrspolitik beim BUND, sieht nicht nur den finanziellen Aspekt, sondern auch eine Gefahr für die Mobilitätswende (via tagesschau.de): „Die ständigen Diskussionen um das Ticket und seinen Preis sind ermüdend und erzeugen Unsicherheiten. Die Menschen brauchen langfristige Planbarkeit, um ihr Mobilitätsverhalten dauerhaft zu ändern.“

Günstige Tickets reichen nicht – was die Verkehrswende wirklich braucht

Die DUH fordert „ein Deutschlandticket für 29 Euro für zwölf Monate und anschließend einen dauerhaft stabilen Preis von maximal 49 Euro“. Doch Ticketpreise allein machen die Debatte nicht aus. Laut DUH brauche es zudem „eine Ausbauoffensive für Bus und Bahn und eine bundesweite Mobilitätsgarantie mit verlässlichen Mindeststandards für Stadt und Land“.

Der Mobilitätscheck ÖPNV des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland (VCD) zeigt anhand aktueller Zahlen, dass das Stimmungsbild in dieselbe Richtung unterwegs ist. Etwa 7.500 Menschen aus Deutschland haben an einer Onlinebefragung teilgenommen. Untersucht wurde, was einen attraktiven ÖPNV ausmacht. „Bezahlbare Ticketpreise“ landete mit 48,3 Prozent nur an vierter Stelle – nach „gute Erreichbarkeit, gutes Streckennetz“, „dichter Takt“ und „verlässliche Abfahrtszeiten“.

Der Zusammenhang zwischen ÖPNV-Nutzung und Angebotszufriedenheit ist interessant. Denn wer den ÖPNV seltener als einmal monatlich nutzt, ist besonders unzufrieden. Dabei soll das Deutschlandticket im Sinne der Mobilitätswende gerade jene in Bus und Bahn holen, die mehr mit dem Auto fahren. „Damit Deutschland seine Klimaziele erreicht, müssen mehr Menschen auf Bus und Bahn umsteigen“, sagt Alexander Kaas Elias, ÖPNV-Experte des VCD.

„Je mehr Menschen es [das Deutschlandticket] nutzen, desto stabiler kann der Preis langfristig bleiben“, so NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer. Der Zuspruch erfolgt aber nicht primär über das Geld, wie die Umfrageergebnisse des VCD zeigen. Verlässlichkeit ist eine der zentralen Säulen. Davon abgesehen ist der Deutschlandticketpreis auch ab 2027 für viele noch lukrativ. Eine aktuelle ADAC-Studie zeigt, dass es in deutschen Großstädten zwar deutliche Preisunterschiede beim ÖPNV gibt, das Deutschlandticket generell aber günstiger als Monatskarten ist.

Ja, der Tankrabatt ist aktionistisch und das falsche Signal. Ja, die Preispolitik beim Deutschlandticket hat hier einen bitteren Beigeschmack. Aber: Um mehr Menschen dazu zu bewegen, auf Bus und Bahn umzusteigen, sind stabile, günstige Ticketpreise nicht der Gamechanger. Es braucht ein zuverlässiges, flächendeckendes und attraktives Angebot: häufigere Verbindungen, gut ausgebaute Infrastruktur, bessere Anschlüsse sowie pünktliche und saubere Züge und Busse.

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